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Schmitz, Hermann, Industrieller (1881-1960).
Ms. Sentenz mit zahlreichen eigenh. Korrekturen, eh. U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug sowie eine eh. Sentenz mit U. (Entwurf). Neubabelsberg, o. D.
2 SS. auf 2 Bll. Folio (ca. 223:282 mm). Davon ein Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten. Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschland kann nur durch sich selbst, gestützt auf seine eigenen Kräfte wieder groß und glücklich als Nation werden. Ohne sich über andere Völker zu überheben muß es doch stets die Schätzung, Pflege und Fortentwicklung seines eigenen Volkstums als wichtigstes Ziel vor Augen haben. Indem wir Alles daran setzen müssen, die fortschrittlichen Ideen der Zeit auf allen Gebieten des staatspolitischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und geistigen Lebens in friedlichem Wettkampfe und Austausch mit den andern Kulturvölkern durchzuführen, müssen wir doch immer der eigenen Volksindividualität eingedenk bleiben [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hermann Schmitz hatte besonders als "Sachverständiger der Reichsregierung bei den Versailler Friedensverhandlungen" beeindruckt, wurde 1925 Finanz- und Auslandschef des Vorstands der neugegründeten "IG-Farbenindustrie AG" und "rückte damit zu einem der mächtigsten Männer der dt. und internationalen Finanzwelt auf" (NDB XXIII, 252f.). - Mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 244.
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Schmoll, Alfred, Politiker (fl. 1920).
Ms. Sentenz mit wenigen eigenh. Korrekturen, eh. U. und ms. ausgefülltem Formularteil. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Der Wiederaufbau unseres Vaterlandes kann nur gelingen, wenn die Gesamtheit des deutschen Volkes erkennt, dass Parlamentarismus und Politik nicht Selbstzweck sondern Mittel zum Zweck sind, und zwar zu dem einzigen Zweck, dem Vaterlande zu dienen. Dann, aber auch nur dann wird der Gedanke eines auch verfassungs- und verwaltungsrechtlich geeinten Reiches zum gemeinsamen Volkswillen in Nord und Süd in Ost und West werden. Nur so kann ein nach innen und aussen starkes Deutschland wieder erstehen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Leicht braun- und fingerfleckig. Koslowsky 336.
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Schnee, Heinrich, Kolonialbeamter und Politiker (1871-1949).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ein Volk ohne Raum bedarf der Colonien. Ein Volk ohne Ehrgefühl wäre verloren. Darum benötigen wir Überseebesitz für unser auf zu engem Raum zusammengepferchtes Volk. Darum müssen wir die Kriegsschuldlüge bekämpfen, damit die Auslandsdeutschen wie die Deutschen daheim wieder ihr Haupt erheben können als gleichberechtigtes Volk unter den Völkern [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Heinrich Schnee wurde für die Anthologie angefragt in Anbetracht seiner Funktion als Präsident des "Bundes der Auslandsdeutschen". Koslowsky 53.
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Schneider, Gustav, Politiker und Gewerkschafter (1877-1935).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. und ms. ausgefülltem Formularteil. Berlin-Zehlendorf, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Der Glaube an das Vaterland muß in einem unerschütterlichen Idealismus verwurzelt sein, zugleich aber auch in dem festen Willen zu nüchterner Erkenntnis der realen Tatsachen. Wir werden dem Vaterlande besser dienen, wenn wir die Schwierigkeiten des Aufstiegs klar erkennen und uns bewußt sind, daß er sich nur dann ungestört vollziehen kann, wenn die Gegensäte zwischen Kapital und Arbeit ausgeglichen werden. Die vornehmste Aufgabe moderner Staatsführung ist daher, das neue Evangelium wirtschaftlicher Gleichberechtigung durch die Tat zu verwirklichen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Gustav Schneider hatte in den 1920er Jahren führende gewerkschaftliche Funktionen inne: er war Vorsitzender des "Gewerkschaftsbundes der Angestellten", zweiter Vorsitzender des "Gewerkschaftsrings deutscher Arbeiter-, Angestellten- und Beamtenverbände", Präsident des "Internationalen Bundes neutraler Angestelltenorganisationen" und Vorstand des "Internationalen Bundes neutraler Gewerkschaften". Koslowsky 207.
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Schober, Johann, Polizeipräsident und Politiker (1874-1932).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Wien, 20. IX. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "In der deutschen Einigkeit, in dem Zusammenstehen u. Zusammenwirken aller deutschen Stämme und Parteien und in der Geschlossenheit ihrer Abwehr dem Auslande gegenüber erblicke ich die Gewähr einer bald anbrechenden besseren Zukunft, um die mir für das Volk Schillers, Goethes und Fichtes nicht bange ist [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - In den 1920er Jahren bekleidete Johannes Schober erst den Posten des Chefs der neugegründeten Wiener "Interpol", dann das Amt des Bundeskanzlers und Außenministers. Er verantwortete 1927 - sein Handeln geschah im Einvernehmen mit Bundeskanzler Ignaz Seipel - die gewaltsame und blutige Niederwerfung der Wiener Arbeiterproteste nach dem Geschworenenprozess von Schattendorf (vgl. NDB XXIII, 347f.). Koslowsky 280.
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Schönaich, Paul Frh. von, Generalmajor der Reichswehr, politischer Aktivist, Publizist und Pazifist (1866-1954).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Hamburg], 20. II. 1934.
1 S. Qu.-12mo. Mit eh. Adresse. Umseitig Abbildung von Hagenbecks Tierpark in Hamburg. An den Oberlehrer Josef Wesely in Donnersbach: "Für Ihre treuen Geburtstagswünsche sage ich Ihnen herzlichen Dank. Allen Freunden viele Grüße von Ihrem ergebnen Frhr. von Schoenaich". - Mit zusätzlichem Poststempel: "Kämpft mit gegen Hunger und Kälte".
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Scholz, Ernst, Politiker (1874-1932).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O., 7. V. 1926.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Aus der Vergangenheit sollen wir lernen, damit die Gegenwart lichte Zukunft werde! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 23.
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Schomburgk, Hans, Militär und Afrikaforscher (1880-1967).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O., 18. X. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Für Deutschlands Zukunft ist wichtig, dass der Deutsche im Ausland lernt, in fremder Sprache zu sprechen, mit fremden Augen zu sehen und doch Deutscher zu bleiben [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hans Schomburgk gelangte zuerst als Kolonialbeamter nach Afrika, begann jedoch bald Dokumentationen über die afrikanische Tierwelt und Bevölkerung zu drehen. Außerdem arbeitete er als Kartograph an der Herstellung der ersten Karte von West-Liberia und als Militärattaché für den jungen Staat Liberia. Koslowsky 303.
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Schorlemer(-Lieser), August Frh. von, Weingutbesitzer (1885-1940).
Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Lieser, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). In Bleistift. "Man gewinne wieder Raum für sachliche Arbeit, stelle den Einzelnen wieder vor die Notwendigkeit eigenen Könnens und sichere vor allem der Nation den Born ständigen neuen Kräftezustroms durch Erhaltung nicht nur, nein durch Mehrung einer gesunden Bevölkerung auf dem Lande, - und die äußeren Bedingungen zur Entfaltung der guten Eigenschaften, die in jedem Deutschen schlummern, sind gegeben. Mehr bedarf unser geliebtes Vaterland aber nicht, um seinen Wiederaufstieg gesichert zu wissen! [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung redigiert ("äußeren Bedingungen" wurde durch "Voraussetzungen" ersetzt) und in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 168.
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Schreiber, Walther, Politiker (1884-1958).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die ökonomischen Kräfte Deutschlands werden in Zukunft nur dann zu voller Auswirkung gelangen, wenn die als Erbe einer nicht rechtzeitigen politischen Entwicklung bestehende Entfremdung zwischen den als Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Wirtschaft schaffenden Menschen überwunden wird durch das demokratische Gefühl der Schicksalsverbundenheit des ganzen Volkes [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - "Nachdem er sich bei der Abwehr des Kapp-Putsches und der folgenden Unruhen in Mitteldeutschland ausgezeichnet hatte, führte [Schreiber] von 1925 bis zum Ende der demokratisch gewählten preußischen Landesregierung 1932/33 das Ministerium für Handel und Gewerbe" (NDB XXIII, 533). Koslowsky 194.
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Schücking, Walther, Völkerrechtler und Politiker (1875-1935).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft wird davon abhängig sein, dass die in den breiten Schichten des arbeitenden Volkes lebenden Kräfte des gesunden Menschenverstandes immer den gebührenden Einfluss auf die Schicksale unseres Staatswesens haben. Denn die Intellektuellen neigen bei uns zu einer seltsamen Verstiegenheit des Denkens und werden nach meiner Lebenserfahrung offenbar so genannt, weil sie die Dinge immer zuletzt begreifen! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Walther Schücking war Mitglied und ab 1924 Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der die Kriegsentstehung, Deutschlands Haltung bei den Haager Friedenskonferenzen, die versäumten Friedensmöglichkeiten und die Verletzungen des Völkerrechts im Ersten Weltkrieg untersuchten. Koslowsky 288.
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Schürff, Hans, österreichischer Politiker (1875-1939).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutsch in Wort und Tat! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hans Schürff war von 1908 bis 1911 Redakteur der Zeitschrift "Zeitweiser" des Bundes der Deutschen in Niederösterreich, nach 1918 mehrfach Obmann des Deutschen Handels- und Gewerbebunds (Hagebund) in Wien und 1919-20 Obmann-Stellvertreter des Bunds deutscher Städte und Märkte Österreichs. Er war Mitglied der österreichischen provisorischen, konstituierenden Nationalversammlung und des Nationalrats; zur Zeit von Koslowskys Anthologie war Schürff Minister für Handel und Verkehr. Koslowsky 337.
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Schulte, Karl Anton, Jurist und Politiker (1873-1948).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Breslau, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Nicht wenn wir in hohen Werten von Volk und Vaterland reden, im fruchtlosen Erinnern an verlorene Macht und Größe uns erschöpfen, nicht wenn wir neue Zeit und neues Volksleben in zusammengebrochene alte Formen zwingen wollen, werden wir ein großes Deutschland der Zukunft schaffen. Festen Fußes müssen wir auf neugewordenem Boden stehen, uns selbst erkennen, die Welt um uns klaren Auges erfassen. Als großes Volk, im Bewußtsein unserer inneren Kräfte und Fähigkeiten, im Vertrauen auf unser gutes Recht, müssen und werden wir in ruhiger und zäher Arbeit neue Formen des Lebens und der Geltung unter den Völkern der Erde erringen [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Karl Schulte saß ab 1926 dem Senat des Landgerichts Breslau und ab 1928 dem Landgericht Hanau vor. Koslowsky 23.
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Schumann, Georg, Kommunist und Widerstandskämpfer (1886-1945).
Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Groß-Lichterfelde, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die übermäßige und fast ins Unsinnige gesteigerte Sportentwicklung läßt die schlimmsten Befürchtungen für die geistige Entwicklung des Deutschen Volkes zu. Diesen Auswüchsen muß bei Zeiten Einhalt gethan werden, will Deutschland wie bisher in kultureller Erziehung an der Spitze der Nationen marschieren. Es kann für uns nicht darauf ankommen wie hoch man springt, sondern wie tief ein Volk denkt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Georg Schumann war 1923 Mitglied der KPD-Zentrale gewesen und emigrierte nach Erlöschung seines politischen Mandats (und somit seiner Immunität) für ein Jahr nach Moskau. Seine Verhaftung erfolgte bei der Rückkehr nach Deutschland, wo er in der Folge fast ein Jahr in Untersuchungshaft verbrachte. Schließlich wurde Schumann wieder in den Reichstag gewählt. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs als Kopf der kommunistischen Widerstandsgruppe "Schumann-Engert-Kresse" verhaftet, wurde Schuhmann nach schwerer Folter hingerichtet. - Mit feinen Einschnitten im Formularteil. Koslowsky 200.
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Schwerk, Oskar, Militär (1869-1950).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. 4to (150:196 mm). Albumblatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Kopf hoch und vorwärts durch alle Hindernisse im Dienste für das Vaterland! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Das Albumblatt mit kleinem Eckausriss und leicht fingerfleckig. Koslowsky 267.
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Seebohm, Hans, Konteradmiral (1871-1945).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Zum Wiederaufbau des Deutschen Reiches halte ich Erfüllung nachstehender Punkte für unerläßlich: 1. Zusammenfassung aller in Europa geschlossen siedelnder Deutschen zu einem Staatsgebilde. 2. Straffe Regierung des Volkes. 3. Wiederbesinnung auf die großen Leistungen unseres Volkes in der Vergangenheit. 4. Rückkehr zu der einfachen Lebensweise unserer Väter [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 284.
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Selchow, Bogislav Frh. von, Marineoffizier und Schriftsteller (1877-1943).
Eigenhändige Sentenz mit U. und ms. ausgefülltem Formularteil. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wer unseres Volkes Zukunft nicht aus dem Gesichtswinkel des Tages betrachtet, sondern aus der von der Stunde Not entkleideten Jahrhundertschau, der fühlt, daß das Hoffen auf eine große kommende Zeit nie so berechtigt war wie heute, da Deutschland unter dem Zugriff zahlloser Feinde das Dasein eines Sklaven fristet. In drei Zeitspannen gliedert sich unsere Vergangenheit, in Vorzeit, Allzeit, Ichzeit [...] Wir stehen heute am Anfang einer 4ten Zeit, der Wirzeit, die einen Staat, der häufig Zufallsbildung war, zu bewußtem Bund der Volksgenossen einen wird [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 44.
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Seldte, Franz, Politiker und Unternehmer (1882-1947).
Ms. Sentenz mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Folio (220:284 mm). Das Albumblatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Eine starke und glückhafte Zukunft Deutschlands glaube ich gesichert, wenn es uns gelingt, ähnlich wie England, einen einheitlichen deutschen Männertyp zu schaffen, der keinen heiligeren Begriff kennt als das Vaterland, der kein höheres Gebot kennt, als das Vaterland, der das Vaterland selbst ist [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Franz Seldte, Gründer des Wehrverbands "Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten", gelang es mit der Seldte-Handelsgesellschaft, bis 1927 zu einem der führenden Essig- und Essenzhersteller Deutschlands aufzusteigen. Er war später der wichtigste politische Wegbereiter des Nationalsozialismus im Stahlhelmbund und wirkte von 1933 bis 1945 als Reichsarbeitsminister. Koslowsky 317.
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Severing, Carl, Politiker (1875-1952).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft ist noch immer von schwarzen Wolken bedeckt. Die Lasten der äußeren und inneren Reparationen verlangsamen seinen Aufstieg, Erschwerungen im Außenhandel schwächen seine Wirtschaftskraft. Und doch wäre Trauern und Wehklagen der schlechteste Dienst, den man dem deutschen Volke erweisen könnte. Wer die Gegenwart erfüllt mit Trauern um Vergangenes, wer seinen Unmut über die schlechten Zeiten in hämischen Verunglimpfungen an Dingen und Menschen entlädt, der ist gewiss kein Wegbereiter einer besseren Zukunft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Carl Severing war in den 1920er Jahren - auch während des Krisenjahrs der Besetzung des Ruhrgebiets - Innenminister im Freistaat Preußen, gegen Ende des Jahrzehnts dann Reichsinnenminister. Koslowsky 180.
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Seydewitz, Horst von, Finanzminister (1852-1929).
Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Dresden, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Um Deutschlands Zukunft sorgen sich schwer die deutschen Patrioten. Manche hoffen wohl, daß die Tüchtigkeit des Volkes allmählich zu einer menschenwürdigen Lage des unglücklichen Landes führen werde. Daran ist aber nicht zu denken, so lange Deutschland unter dem ungeheuren Druck des Versailler Diktates und den unerschwinglichen Lasten des Dawes-Planes leidet [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Mit feinen Einschnitten im Formularteil. Koslowsky 275.
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Siehr, Ernst, Politiker (1869-1945).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Schnelligkeit und Zielsicherheit, mit der sich Deutschland aus dem Trümmerhaufen, den uns der verlorene Krieg zurückließ, ein neues Staatswesen erschuf, ist die sichere Gewähr dafür, daß das deutsche Volk auch seine durch den Krieg zerrüttete Wirtschaft wieder aufbauen wird. Wer an der moralischen Macht der breiten Schichten unseres Volkstums zweifelt, wer immer nur wehklagend einer dahingegangenen Geschichtsepoche nachtrauert, der taugt nicht zum Führer des Volkes beim Aufstieg. Wer immer rückwärts schaut, wird nie den Berg erklimmen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Ernst Siehr, der Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft war, hatte von 1920 bis 1932 das Amt des Oberpräsidenten der Provinz Ostpreußen inne. - Mit einem Tintenwischer. Koslowsky 64.
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Sodenstein, Hans von, Militär und Schriftleiter der "Deutschen Zeitung" (fl. 1920).
Ms. Sentenz mit eigenh. U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Nach seiner Bevölkerungszahl und seiner geographischen Lage gebührt Deutschland die führende Stellung in Europa. Es ist daher undenkbar, dass Deutschland in alle Ewigkeit von den anderen unterdrückt und vergewaltigt wird. Von selbst allerdings wird sich das Schicksal des deutschen Volkes nicht wenden. Dazu gehört Aufstieg aus eigener Kraft [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Die Einträge im Formularteil in Blaustift, diese teilweise stark verwischt. Mit leichten Wischern im Typoskripttext. Koslowsky 116.
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Sorge, Kurt, Industrieller und Politiker (1855-1928).
Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, 20. X. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Geschichte Deutschlands lehrt uns, daß der Mangel an nationaler Einheit der Interessen und Ziele das Verhängnis unseres Volksschicksals seit Jahrtausenden gewesen ist. Daß die neue Staatsform diesen Nationalfehler nicht zu bessern vermochte, sondern fast verschlimmerte, ist der schwerste Vorwurf für ihre Schöpfer [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 228.
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Stadler, Hans Herbert, Jurist (1880-1943).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. und eh. Korrektur. [Kassel], o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Neue Zeiten erfordern neue Ideale. Kein Volk kann nur von der Vergangenheit leben. Wie müssen bei der Gestaltung deutschen Schicksals dem Werdenden, dem Zukünftigen Rechnung tragen [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hans Stadler wurde für die Anthologie angefragt während seiner Amtszeit als Oberbürgermeister von Kassel. Koslowsky 374.
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Stadtler, Eduard, Politiker und Publizist (1886-1945).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Parole für Deutschlands staatspolitische Wiedergeburt nach dem politischen Zusammenbruch von 1918 kann nur heissen: Bismarck gestern, heute und morgen! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 266.
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Stage, Curt, Pastor und Theologe (1866-1931).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Hamburg, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Zukunft Deutschlands hängt nach meiner Überzeugung davon ab, ob es gelingt, unser Volk aus den Banden des theoretischen und praktischen Materialismus zu befreien und es mit den religiösen und sittlichen Kräften des Christentums neu zu erfüllen. Religion und Sittlichkeit sind die einzigen Mächte, die über alle die unaufhebbaren Gegensätze der wissenschaftlichen und künstlerischen Bildung, der politischen Anschauung, der sozialen Lage der einzelnen hinweg ein Volk zu einer Einheit zusammenschweißen können [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Curt Stage erarbeitete während der Zeit der Weimarer Republik die erste freiere Übersetzung des Neuen Testaments, wodurch er überregionale Bekanntheit erlangte. Koslowsky 80.
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Stahmer, Ernst, Kommerzienrat (1867-1929).
Ms. Sentenz mit eigenh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Georgsmarienshütte, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Da die wirtschaftliche Tüchtigkeit des Deutschen gewährleistet ist, da auch die inflationistische Denkungsweise, die den Sparsinn tötete, allmählich vor einer gesunderen Wirtschaftsauffassung zurückweicht, hängt die Zukunft des individualistisch veranlagten Deutschen an erster Stelle mit der Frage zusammen, ob es ihm gelingt, den Weg vom Individualismus zum Universalismus zu gehen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Ernst Stahmer war Inhaber der "Vereinigten Eisenbahn-Signal-Werke" in Georgsmarienhütte. - Mit feinen Einschnitten im Formularteil und einem stärkeren Tintenfleck (Textberührung). Koslowsky 181.
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Stegerwald, Adam, Politiker (1874-1945).
Ms. Sentenz mit ms. ausgefülltem Formularteil. Berlin-Dahlem, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das deutsche Volk hat, wie jedes andere Volk, seine guten Eigenschaften und seine schlechten Eigenschaften. Zu seinen guten Eigenschaften gehören seine physische Kraft, seine Intelligenz, sein Unternehmungsdrang, sein Hang zum geistigen Erfassen der ganzen inneren und äußeren Welt, seine Schicksalstapferkeit, sein Fleiß, seine Gründlichkeit, seine Zähigkeit, sein Gemütsreichtum [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Adam Stegerwald stand vom Beginn der Weimarer Republik bis zu seiner Ernennung zum Reichsminister an der Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes. - Mit feinen Einschnitten im Formularteil. Koslowsky 37.
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Steiger, Heinrich, Politiker und Wirtschaftswissenschaftler (1862-1943).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1¾ SS. auf Doppelblatt. Folio (209:259 mm) aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Landwirtschaft ist das Fundament des deutschen Wirtschaftsgebäudes. Auf ihm bauen sich die übrigen Zweige unseres Wirtschaftslebens auf und ziehen aus ihm ihre Kraft. Eine gesunde und leistungsfähige Landwirtschaft ist deshalb die unerläßliche Voraussetzung für eine gedeihliche Entwicklung und einen Wiederaufstieg unserer Gesamtwirtschaft [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 26.
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Stein, Franz, österreichischer Journalist und Politiker (1869–1943).
Eigenhändige Sentenz mit U. Wien, 30. V. 1926.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Bismarcks größte Kulturtat war sein Werk der sozialen Reform - ausgedrückt in der sozialen Botschaft vom 17. Nov. 1881. Geschmiedet mit dem Hammer eines sozialen Cyklopen, fußend auf praktischem Christentum und nationaler Wolfahrt [sic] hat der große Kanzler mit diesem Riesenwerk die Auflösung sozialer Differenzen in eine soziale Harmonie angebahnt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen. - Der Wiener Stein vertrat eine "Alldeutsche" Politik und propagierte mit Georg von Schönerer dessen vorgebrachte völkische Ziele. Jährlich zu Bismarcks Geburtstag hielt Stein eine Festrede im "Englischen Hof" in der Wiener Mariahilfer Straße.
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Stephani, Franz von, Militär und Politiker (1876-1939).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Kraft zu unserem Handeln schöpfen wir nicht aus dem Intellekt, sondern aus der schicksalshaften Gebundenheit des Bluts und des Bodens, in die wir hineingeboren sind. Aber erst der Glaube an ein göttliches Walten wandelt diese Kraft in jene große Liebe, die allein uns befähigt stark und opferbereit zu sein [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 28.
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Stolberg-Wenigerode, Albrecht von, Politiker (1886-1946).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Dönhof(f)städt, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). In Bleistift. "Ich glaube an Deutschlands Zukunft, weil ich trotz aller schlechter Erfahrungen der letzten Jahre glaube, daß es zu der Erkenntnis kommen wird, daß nicht diejenigen es aufwärts führen können, die die Gegensätze vertiefen, statt sie zu überbrücken, die um des Wahlerfolges willen Versprechungen machen, die sie nicht halten können, die in Jahren schwerster Not, in Prinzipien verrannt, die Verantwortung den anderen überlassen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Mit kleinem Eckausrissen am Albumblatt. Koslowsky 243.
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Stresemann, Gustav, Politiker und Reichskanzler (1878-1929).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Entwicklung, die Deutschland seit dem Niederbruch nach dem verhängnisvollen Weltkrieg erlebt hat, gibt uns das Recht, an Deutschlands Zukunft zu glauben [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Gustav Stresemann "ragt unter den Politikern der Weimarer Republik weit heraus. Als Reichskanzler im Krisenjahr 1923 und als langjähriger Außenminister übte er einen so prägenden Einfluß auf die deutsche Politik dieser Jahre aus, daß mit Recht von einer 'Ära Stresemann' gesprochen wird" (NDB XXV, 546). Koslowsky 12.
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Süssheim, Max, Jurist, Politiker und Kunstsammler (1875-1933).
Ms. Sentenz mit hs. Namenszug und hs. Korrekturen. Nürnberg, o. D.
3 SS. auf 3 Bll. Folio und 4to (208:327 und 208:205 mm). Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Kein anderes Volk als das Deutsche hätte die gewaltigen Anstrengungen, Leiden und Verluste des 3½ Jahre dauernden Weltkrieges in Front und Heimat mit solchem Opfermut ertragen, kein anders Volk hätte den unvermeidlichen Zusammenbruch in so unblutiger und schonungsvoller Weise hingenommen, kein anders Volk hätte den Verlust fast des gesamten Vermögens so ruhig über sich ergehen lassen, aber auch kein anderes Volk hätte es fertig gebracht, unter schwierigsten Verhältnissen innerhalb weniger Jahre die wirtschaftlichen und politischen Grundlagen eines neuen Aufstieges zu schaffen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 42.
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Tantzen, Theodor, d. J., Politiker und Landwirt (1877-1947).
Eigenhändige Sentenz mit U. Heering, 6. XII. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Trotz aller Technik, Mechanisierung und Kolonialisierung bleibe höchstes Ziel das Streben nach Persönlichkeit. Nur durch die Freiheit des Geistes ist sie zu erringen [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 25.
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Trosset, Carl, Handelskammerpräsident (fl. 1920).
Ms. Sentenz mit eigenh. U., eh. Korrektur, eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Wien, August 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Als echter Rheinländer habe ich zwar jahrzehntelang die ganze Welt durchreist, aber - in der Vorkriegszeit. Seitdem ist meine Adoptivheimat Österreich [...] Mit unseren früheren Reichskanzlern Luther und Marx sowie neuerlich mit Reichstagspräsident Loebe konnte ich mich Mann zu Mann darüber unterhalten, dass alle ethnographischen Vorbedingungen für den politischen Anschluss Deutschland-Österreich gegeben sind - sogar die ethische Kultur ist Fürsprecherin - aber für mich als Realpolitiker ist der Wirtschaftsangleich conditio sine qua non [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 240.
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Tschischwitz, Erich von, Militär (1870-1958).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Charlottenburg, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Es wird immer auf Deutschlands große Vergangenheit hingewiesen und damit die Hoffnung für seine Zukunft begründet. Sie wird sich nur erfüllen, wenn sich ganze Männer finden, Charaktere, die im Dienst am Vaterland den Kampf mit allen Hindernissen unerschrocken und rücksichtslos aufnehmen und sich als Tatmenschen durchsetzen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Während der Zeit der Weimarer Republik erfolgte die Übernahme Erich von Tschischwitz' in die Reichswehr, wo er - nach Berlin in Stettin stationiert - die Karriereleiter erklomm und schließlich zurück in Berlin zum General der Infanterie befördert wurde. Koslowsky 190.
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Tschudi, Georg von, Militär und Flugpionier (1862-1928).
Eigenhändige Sentenz mit U. und ms. ausgefülltem Formularteil und ms. Sentenz mit eh. Korrektur, eh. U. und ms. ausgefülltem Formularteil. Berlin, 30. VII. 1928.
2¼ SS. auf 2 Bll. Folio (223:282 mm). Jeweils mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten. Jedes Blatt montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Beide Sentenzen gleichlautend: "Wenn Macauley einst schrieb: 'Diejenigen, die den Verkehr verbessert haben, haben das Meiste für die Menschheit getan', so dürfen wir mit Recht das auch in Bezug auf die Luftfahrt sagen [...] Deutschland hat zu dieser Möglichkeit beigetragen, dadurch dass unser Landsmann Otto Lilienthal die Voraussetzungen schuf, auf denen sich das Motoflugwesen entwickelt hat, und unser deutscher moderner Luftverkehr ist dem anderer Staaten, die ihr Hauptinteresse der Militärluftfahrt, dem kriegerischen Zerstörungsmittel, widmen, weit überlegen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Georg von Tschudi war Vorsitzender des deutschen Luftrates und Vizepräsident des Aeroklubs von Deutschland. Koslowsky 26.
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Uebel, Friedrich, Großindustrieller (1872-1934).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Plauen i. V., 4. VIII. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt (kopfüber) mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das deutsche Volk wird wieder hochkommen, weil es arbeitsfreudig ist wie kaum ein anderes Volk auf der Erde, und weil das deutsche Gewissen stärker ist als alle Macht seiner Feinde - aber es ist erforderlich, dass sich das deutsche Gewissen mehr darauf einstellt, dass jeder einzelne Deutsche bei all seinem Denken, Streben und Handeln nicht in erster Linie fragen darf, was ihm, seinem Stande, seinem eigenen oder weiteren Berufskreise von Nutzen ist, sondern dass er stets die Frage stellen muss, was bin ich der Gesamtheit schuldig [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Neben Adorf und Netschkau befand sich in Plauen der dritte Standort der Mechanischen Baumwollwebereien der Gebrüder Uebel, dem von Friedrich Uebels Vater und Onkel geführten Betrieb, in den Friedrich später als Teilhaber aufgenommen wurde (vgl. ÖBL XV, 44). - Leicht fingerfleckig. Koslowsky 301.
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Ulbrich, Martin, evang. Pfarrer (1863-1935).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Magdeburg, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft ist schwer gefährdet, politisch durch die Zwietracht der Parteien, die keine Verständigung suchen, religiös durch den Hader der Konfessionen und zersetzende Treiben der Sekten und sittlich durch die erschreckende Zunahme der Volkslaster. Doch ist die Lage nicht hoffnungslos, da immer noch ein gesunder Kern hochgesinnter Männer und Frauen vorhanden ist [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Ulbrich, der sich besonders für die Pflege von Menschen mit Behinderungen einsetzte und dafür Mitte der 1920er Jahre die theologische Ehrendoktorwürde der Universität Halle verliehen bekam, war Gustav Adolph Pfeiffer als Vorsteher der Pflege-, Heil-, Lehr- und Ausbildungsanstalten in Cracau bei Magdeburg nachgefolgt. Koslowsky 344.
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Ulitzka, Carl, Prälat und Politiker (1873-1953).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Ratibor, 25. VI. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Des deutschen Volkes Zukunft liegt in seiner inneren Gesundheit und Kraft [...] Deshalb muß die größte Aufmerksamkeit und Pflege der Ehe und Familie zugewendet werden, aus denen sich der Volkskörper aufbaut. Besondere Beachtung und Fürsorge muß dem Erstehen eines ausreichenden und gesunden Nachwuchses gewidmet werden, wobei der Wille des Schöpfers und das Bewußtsein der Verantwortung dem Volke gegenüber einzig zuverlässige Richtschnur sind [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Carl Ulitzka engagierte sich für ein unabhängiges Oberschlesien als eigenständiger Bundesstaat Deutschlands. - Mit blauweißer Stempelmarke "Reichstag - Abgeordneter". Koslowsky 166.
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Visconti, Ennio Quirino, Italian antiquarian, art historian, and first curator of antiquities at the Louvre Museum (1751-1818).
Autograph letter signed. In French. Rome, 1 Vendémiaire VII (22 September 1798).
Folio and 4to. 14½ pp. on bifolia. With autograph envelope. Together with the 62nd issue and the supplement to the 60th issue of the "Monitore di Roma" as original attachments to the letter. Historically significant letter to Joseph-Antoine Florens (1762-1842), commissioner of the Executive Directory of the French Republic in Rome, with Visconti’s fervent defence following his dismissal from the government of the short-lived Roman Republic. Visconti had been selected as one of five consuls in March 1798 by the three French commissioners. In September 1798 a successful defamation campaign in the periodical "Monitore di Roma", steered by a fellow consul and members of the civil oversight commission, led to the enactment of a law removing Visconti and Pietro Panazzi from the consulate and barring them from leaving the city. In light of this "cabal" and "calumny", Visconti wrote this detailed apology and rebuttal of all accusations of enrichment through illegal real estate deals that were brought against him. According to Visconti, a legal attempt of the consulate to impede the circulation of the calumnious issues of the "Monitore" was hindered by the civil commission, which "did not seem strange anymore" once he learned that the author of the articles was brought to Rome with the help of police minister Francesco Piranesi and invited to dinner by the commission. The two September 1798 issues of the "Monitore di Roma" in question were attached to the letter. Visconti identifies the consul Librorio Angelucci (1746-1811), the civil commissioner Jean Bassal (1752-1802), and the former interior minister Corona as his main opponents and accuses them of corruption: "Bassal, who wanted to rid himself of an obstacle to his malversations, his venalities, his corruptions of all kinds, and who was extremely shocked by my opposition to his greedy projects concerning the debentures". With respect to the accusation of illegal purchases, Visconti writes: "I thought that a magistrate was not obliged to keep his remunerations locked in a safe, that the acquisition of national goods deriving from abolished ecclesiastical establishments and executed in a legal way should not be considered a crime. It actually becomes a patriotic act in a time, when superstitious prejudice causes all kinds of obstacles to the distribution of such goods". The deals are listed in a separate part of the letter with the comment: "He was so far from hiding these acquisitions that he immediately had the true acquirer declared by public deed". Visconti underscores that he would have preferred "literary work" over his political appointment, reminding Florens of his wish to be placed in the nationalized Vatican library. Copies of the letter were sent to Florens’s fellow commissioners Gaspard Monge and Pierre-Claude Daunou, the architects of the Roman Republic: "In my current state I cannot hope for any other help than yours and that of your old colleagues; I rely on your benevolence. I also write to the citizens Daunou and Monge and I entrust you entirely with the care for my reputation, my tranquility, my fate. Use this letter as you consider the most adequate, it contains nothing but the truth". - Following the occupation of Rome by Neapolitan troops on 30 September 1799 and the subsequent restoration of the Papal States, former officials of the Roman Republic were heavily persecuted and forced into exile. Visconti received a warm welcome in Paris, where he was named first curator of antiquities of the Musée Napoléon at the end of 1799 and became professor of archaeology at the Institut de France in 1803. His opponents from the tumultuous times of the Roman Republic are judged harshly by history: both Bassal and Angelucci were repeatedly accused of corruption and died in relative obscurity. Visconti's letter is important testimony to this short and little-researched episode of Italian history. - Traces of folds and minor browning to the folds and borders; envelope with traces of seal. Well preserved.
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Vollerthun, Waldemar, Konteradmiral (1869-1929).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. München, 24. VI. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Mit dem Sturz des alten, mächtigen und in seinem Volk überall geachteten Reiches sanken auch alle Autoritäten. Freiheit wurde zur Sklaverei, und des Volkes Wille mußte sich der Parteityrannei beugen. Alle großen Eigenschaften des Dienens am Ganzen und unbegrenzter Opferwilligkeit, die Wurzeln unserer Kraft, scheinen verschüttet und in ihr Gegenteil verkehrt [...] Die Sehnsucht nach dem Führer und die Verehrung für die großen Männer und Helden der Vergangenheit bleibt tief verankert in des Volkes Herzen [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Während des Ersten Weltkriegs war Waldemar Vollerthun in japanischer Kriegsgefangenschaft gewesen, danach verfolgte er republikfeindliche Pläne, sah in Admiral Alfred von Tirpitz Deutschlands Zukunft und stand während des Hitler-Prozesses als vermeintlicher Geldgeber Hitlers in Verdacht. Koslowsky 74.
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Waitzer, Josef, Sportlehrer und Leichtathlet (1884-1966).
Eigenhändige Sentenz mit zahlreichen Korrekturen und U. (Entwurf) und ms. Abschrift mit Namenszug. O. O. u. D.
2 SS. auf 2 Bll. Folio (223:284 mm). Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "In der körperlichen Erziehung der deutschen Jugend muss der Begriff des Trainings mehr wie bisher verwirklicht werden. 'Training', ein hartes, aber herrliches Wort! Leider ein Fremdwort und wie bitter, dass uns ein gleichwertiges deutsches Wort für diesen Begriff fehlt [...] Und was brauchen wir Deutschen vor allem im geistigen und wirtschaftlichen Kampf der Nationen. Energie, Entschlossenheit, Willenskraft! Davon können wir nicht genug haben [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Josef Waitzer spielte in der Zeit der Weimarer Republik eine wichtige Rolle in der staatlichen Sportförderung, arbeitete als Trainer für die Olympiaden und in der Trainerausbildung. - Ein Blatt mit Stempel "Sport und Sonne Redaktion" und kleiner Rostspur durch eine Büroklammer. Leicht fingerfleckig. Koslowsky 257.
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Waldschmidt, Walther, Manager und Politiker (1860-1932).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin-Grunewald, o. D.
1¼ SS. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ob Deutschlands Zukunft eine befriedigende oder trostlose sein wird, hängt davon ab, ob die Ueberzeugung, daß der Krieg das schlechteste Mittel ist, um Streitigkeiten zu schlichten und Interessengegensätze beseitigen zu wollen, sich bei uns und unseren Nachbarstaaten durchringt [...] Die geringe Meinung, welche die heutigen Machthaber von der Fähigkeit der Staatsbürger haben, ihr Leben selbst vernünftig zu gestalten, trifft zu schmerzlich diejenigen, welche hierzu fähig und willig sind [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Walther Waldschmidt war erst juristischer Berater, dann Generaldirektor der Berliner "Loewe & Co" Maschinenfabrik und wurde später in deren Aufsichtsrat gewählt. Außerdem saß er dem Aufsichtsrat der Knorr-Bremen AG vor. Koslowsky 312.
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Wallraf, Max, Politiker (1859-1941).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, 16. IV. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Im Geiste Bismarck's, der Fernblick, Tatkraft und Maaßhaltung vereinte, möge das deutsche Volk sich zusammenfinden. In diesem Geiste, in Einigkeit und Pflichttreue wird es den Weg zu den verlorenen Söhnen zurückgewinnen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 230.
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Wanner, Theodor, Unternehmer und Kulturpolitiker (1875-1955).
2 eigenhändige Sentenzen mit U., davon eine mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Stuttgart, 24. IX. 1928.
2 SS. auf 2 Bll. Folio (223:282 mm) und 4to (188:244 mm). Davon ein Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten. Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutsche Tüchtigkeit, Deutsche Treue und Deutsche Wahrhaftigkeit sei stets der Stolz aller Deutschen [...]". "Der neue deutsche Volksbürger muß von dem Gefühl durchdrungen, beseeligt, gehoben, beflügelt und befeuert werden, daß er selbst und jeder für sich erster Diener seines Volkstums ist [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), wobei die kürzere Sentenz aufgenommen wurde. Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Teilweise leicht fingerfleckig und mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 288.
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Watter, Oskar Frh. von, Militär (1861-1939).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wenn wir in sich mehrender Sehnsucht verlangen: 'Zurück zu Bismarck', so muß uns die Grundlage klar sein, die er für Schaffung seines Werkes als unerläßlich ansah [...] Starke emotionale Macht | Starke Monarchie | Starke nationale Wirtschaft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Nach der äußerst brutalen Niederschlagung der Roten Ruhrarmee 1920 wurde Oskar von Watter, der als Generalleutnant Reichswehr und Freikorps angeführt hatte, zur Disposition gestellt. Koslowsky 68.
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Weber, Rudolf, Geistlicher (fl. 1920).
Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Umfangreiche Sentenz über die "großen Männer" Napoleon, Bismarck und Luther und ihre Bedeutung für Deutschland: "Am 2. April 1815 erließ Napoléon sein Manifest gegen die verbündeten Herrscher. Damit ging er der Erfüllung seiner eigenen Weissagung entgegen: 'Ich fühle mich gegen ein Ziel getrieben, das mir selbst unbekannt ist; sobald ich es erreicht haben und nicht mehr nötig sein werde, wird ein Sonnenstäubchen genügen, um mich niederzuwerfen; allein bis dahin werden alle menschlichen Kräfte nichts gegen mich ausrichten.' [...] Zwei Deutsche werden leben und geliebt werden, so lange es Deutsche gibt: Luther und Bismarck. Bein von unserem Bein [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Rudolf Weber war von 1926 bis 1933 Pfarrer an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin. Koslowsky 82.
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Weil, Albert, Verleger (1862-1946).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. und ms. ausgefülltem Formularteil. Görlitz, o. D.
1 S. Folio (223:287 mm). Albumblatt mit ms. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und ms. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft? An ihr ist nicht zu zweifeln, dafür bürgt die Geschichte, bürgen Eigenschaften und Charakter des deutschen Volkes. Die Frage ist nur, wie schnell die Folgen des Krieges, die Schäden der Nachkriegszeit überwunden werden [...] Und ferner setzt Deutschlands baldige und völlige Gesundung voraus eine gesunde, sich stetig weiter entwickelnde Wirtschaft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Albert Weil war während der Zeit der Weimarer Republik Präsident der Industrie- und Handelskammer Görlitz und Kommerzienrat. Koslowsky 82.
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