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‎Hasenclever, Walter, Schriftsteller (1890-1940).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎¼ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Möge Deutschland auf ehrliche und friedliche Weise ein Bestandteil des eruopäischen Vaterlandes werden! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Der gebürtige Aachener und literarisch dem Expressionismus zuzurechnende Walter Hasenclever lernte in den 1920er Jahren Kurt Tucholsky kennen und erntete mit seinen Komödien "Ein besserer Herr" und "Ehen werden im Himmel geschlossen" große Erfolge. Koslowsky 109.‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Hermann, Georg, Schriftsteller (1871-1943).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. und eh. Briefkarte mit U. Heidelberg, 11. XI. 1927.‎

‎2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo und Folio (223:282 mm). Davon ein Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ich bin über Deutschland und seine Zukunft durchaus anderer Ansicht, als meine Herrn 'Vor'schreiber; und ich wünsche Deutschland, damit diese Zukunft ersprießlich werde, daß es endlich an Stelle des Selbstlobes die Selbsterkenntnis setzen soll, und daß jeder einzelne an Stelle der unumschränkten Selbstliebe den Gemeinschaftssinn setzt [...]". Mit Begleitschreiben: "Ich sende Ihnen die gewünschte Antwort. Ich nehme an, sie ist etwas anders ausgefallen, als Sie erwarteten, aber gerade deshalb werden Sie ja nicht zögern, sie zu bringen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Der jüdischstämmige Berliner Schriftsteller Georg Hermann veröffentlichte in den 1920er Jahren zahlreiche Werke, darunter vor allem Romane und Erzählungen wie u. a. "Träume der Ellen Stein". Er wurde im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ermordet. - Die Briefkarte mit Lochspur. Koslowsky 349.‎

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Wien, AT
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€ 650,00 Kaufen

‎Hochstetter, Gustav, Schriftsteller (1873-1944).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Pieskow (Scharmützelsee) "Hochstettershof", 9. VI. 1928.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Welch ein Zufall! Genau in der Woche, wo ich Ihren fragenden Brief erhielt, erscheint soeben mein neuester Roman: 'Das Reich der Liebe' im Verlage der Bibliothek-Gesellschaft m.b.H. zu Pieskow (Scharmützelsee) - und dieser Roman gibt, von Anfang bis zu Ende Antwort auf Ihre Frage, wie ich mir die Entwicklung der Zukunft denke [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen. - Gustav Hochstetter, gebürtiger Mannheimer und ehemaliger Redakteur der "Lustigen Blätter", stand in Korrespondenz mit Wilhelm Busch und veröffentlichte in diesem Jahr neben dem oben genannten noch einen weiteren Roman "Der rasende Junggesell". Sein Gedicht "Mahnung" war von Arnold Schönberg für das literarische Kabarett "Überbrettl" vertont worden. - Leicht fingerfleckig.‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Holitscher, Arthur, Schriftsteller (1869-1941).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Montiert auf einem Albumblatt (223:282 mm) mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Den Prozess der Mechanisierung aufheben und vernichten, der heute Körper und Seele der Massen zerstört. Ein Reich des Gewissens, der Vernunft und der Freude an dem Dasein aufrichten. Das ist Aufgabe nicht nur jedes Deutschen, es ist Aufgabe jedes Menschen, der seines Menschseins bewusst auf diesem Erdball lebt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Arthur Holitscher wandte sich in den 1920er Jahren thematisch und emotional engagiert dem Sozialismus und der Sowjetunion zu, er "nimmt 1927 am 'Ersten Internationalen Kongreß proletarisch-revolutionärer Schriftsteller' in Moskau teil, doch wird er nie Mitglied der KPD. Durch Reisen nach Palästina (1921), Frankreich, England, Indien, China und Japan (seit 1924), durch Südwesteuropa (1927) und besonders durch eine zweite Amerikareise (1929), über die er vielgelesene Reportagen veröffentlicht, behält er einen offenen Blick für die sozialen Realitäten, auch im Vergleich zur bewunderten, seit den späten 20er Jahren auch kritisierten Sowjetunion" (NDB IX, 528-530). - Die Montage des Albumblatts kaschiert durch Verwendung eines gleichartigen Blattes. Koslowsky 368.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kaufen

‎Johst, Hanns, Schriftsteller (1890-1978).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Oberallmannshausen am Starnbergersee, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschland? . . . Keiner weiß, wo es anfängt, keiner, wo es aufhört. Es hat keine Grenzen in dieser Welt . . . Man hat es im Herzen . . oder man findet es nirgends und nie . . . / Frundsberg in 'Propheten' [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Hanns Johsts antisemitische, völkische Ansichten kamen bereits in seinem genannten Stück "Propheten" (1922) zum Ausdruck. Die demokratische Verfassung diente in seinen Werken als Sündenbock für ungelöste Probleme der Gesellschaft. Bertolt Brecht schrieb sein Drama "Baal" als Gegenentwurf zu dem "Einsamen" von Johst, dessen Werk er ablehnte. Auch waren es diese ideologisch-politischen Motive, die zum Bruch zwischen Johst und dem von ihm einst bewunderten Thomas Mann führten. Johst verbuchte während der Zeit des Nazi-Regimes seinen wohl größten Erfolg mit dem Drama "Schlageter". Koslowsky 34.‎

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Wien, AT
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€ 550,00 Kaufen

‎Jüngst, Hugo Carl, Kritiker und Lyriker (1871-1942).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Jeder Wiederaufbau muss mit dem Fundament beginnen. Alles andere ist Stückwerk. Unser Fundament ist die Erziehung, denn unsere Jugend ist der Träger der Zukunft. Sie wird diese Zukunft gestalten, und der Geist unserer Erziehung wird Ziel und Weg ihrer Neugestaltung bestimmen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Mit kleinem montiertem Schildchen mit Stempel "Herausgeber von 'Schule und Elternhaus'". Koslowsky 226.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Mistral, Frédéric, French writer and Nobel laureate (1830-1914).‎

‎Autograph lettercard signed twice "F. Mistral". Maillane, 12. VI. 1909.‎

‎Oblong 12mo. 4 lines on bifolium. With autograph address. Thanking the Countess and Count of Barbentane: "À Madame la Comtesse, à Monsieur le Comte Roger de Barbentane, à Monsieur Roland de Barbentane mon cordial remerciement [...]". - On lithographed lettercard from the "La Joconde" series with a small reproduction of the Mona Lisa on the address side and a portrait of Frédéric Mistral on the text side. With a restored tear affecting the text.‎

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€ 400,00 Kaufen

‎Noder, Anton Alfred (Ps. A. de Nora), Arzt und Dichter (1864-1936).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O., November 1927.‎

‎¼ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft liegt im Vergeben [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Scribe, Eugène, French dramatist (1791-1861).‎

‎Autograph letter signed. No place, 4 Dec. [?] (no year).‎

‎8vo. 1 page on bifolium. With autograph address verso. To the dancer Lise Noblet (1801-52) in Paris, mailing her a book with highlighted passages about the opera "Masaniello" or "La Muette di Portici", for which he revised the libretto and wherein she performed the title role in 1828, a volume he considers to be of great assistance for a scene of his play "La Nouvelle Clary" (published in 1822), in which he would like her to star: "Voici, mon aimable et jolie dame, le grand livre que je vous ai promi et pour que n'ayez pas la peine de le lire en entier j'ai marqué ce qui avait seulement rapport à Mazaniello - vous verra que rien n'est plus dramatique. Je viens de le parcourir encore et je l'ai trouvé si interessant qu'il m'a semblé assister à une scène de clary.. une Scène de Clary jouée par vous, bien entendu [...]". - With former collector's number "113" in pencil. Traces of former mounting on reverse; small tears near and along the centrefold; slightly brownstained.‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Alard, Jean-Delphin, French violinist and composer (1815-1888).‎

‎Autograph letter signed. N. p. o. d.‎

‎8vo. ¾ p. To a student, informing him that he has returned and is "ready to resume our habitual lessons": "Me voici de retour, et prêt à recommencer nos leçons habituelles. Si vous le voulez bien je vous attendrai demain mardi à l'heure ordinaire [...]". - From the age of twelve Alard studied under François-Antoine Habeneck at the Paris conservatory. During his studies he once played before Niccolò Paganini, who was enthusiastic. Jean-Delphin Alard rose to be one of the foremost violin virtuosos of his time and composed many celebrated pieces for his instrument. From 1845 to 1870, Alard taught at the Paris conservatory. His most important student was Pablo de Sarasate. - With traces of former mounting and collector's number in pencil. Minimally browned.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Ansorge, Conrad, Pianist, Komponist und Musikpädagoge (1862 -1930).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Es ist Zeit, dass der Deutsche 'sein' Grundübel: die Zwiespaltigkeit, den Parteihader ausrottet. Auf die Dauer untergräbt dieses Hetzen und Verhetzen den Volkscharacter, führt zur Verlogenheit, und schliesslich zur Möglichkeit eines Bruderkrieges [...] Das Vaterland steht über jeglicher Regierungsform, und - bei aller Liebe zu ihm: über dem Vaterland steht die Menschheit! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Conrad Ansorge war in den späten 1920er Jahren in den Sommermonaten Leiter einer Meisterklasse am Konservatorium in Königsberg und seit 1920 Leiter der Meisterklasse für Klavier an der "Deutschen Akademie für Musik und darstellende Kunst" in Prag. - Leicht fingerfleckig. Koslowsky 137.‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Ascher, Leo, Komponist (1880-1942).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Wien, Dezember 1927.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ich bin von Deutschlands überragender Stellung im Europäischen Völkerkonzern überzeugt und glaube fest an seine Grösse und Zukunft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - 1909/10 war Ascher musikalischer Leiter des Cabaret Fledermaus; in den 1920er Jahren begann er Volkslieder und Filmmusik zu schreiben. Nachdem er in der Reichspogromnacht vorübergehend verhaftet worden war, emigrierte er noch 1938 nach New York, wo der promovierte Jurist Urheberrechtsfälle bearbeitete. Sein künstlerischer Nachlass wird im "Leo Ascher Centre of Operetta Music" in der Millersville University of Pennsylvania verwahrt. Koslowsky 277.‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Auber, Daniel-François-Esprit, French composer (1782-1871).‎

‎Autograph letter signed. No place, 16. IX. 1843.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. To Monsieur Asseline about the ladies Malescot, who are glad that Asseline is interested in their music, and who hope also to gain the sympathy of Helene Luise Elisabeth, Duchess of Orléans (1814-58), of which Mademoiselle Malescot's musical talent seems worthy; postponing his visit for a couple of days, as he is still preoccupied with his obligations and a short trip: "Mesdames Malescot me disent qu'elles sont assez heureuses parce que vous leur portiez de l'intérêt, et qu'elles osent espérer une marque de bienveillance de Son Altesse Royale, Madame la Duchesse d'Orléans. Les dispositions musicales de Mademoiselle Malescot et son aptitude au travail la rendent digne d'une aussi haute faveur. Je voulais aller vous voir, mais de bien nombreuses occupations, et un petit voyage me forcent de remettre à quelques jours ma visite [...]". - Handwritten note regarding the former collector and donor of the autograph: "donné par M. Asseline". With former collector's number "88" in pencil. Slightly creased; pierced in left margin near lower left corner. Traces of former mounting on reverse. Lower right corner of second half of the bifolium torn.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Baußnern, Waldmar von, Komponist und Musikpädagoge (1866-1931).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. ("Waldemar von Bausznern"). Charlottenburg, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Zukunft des deutschen Volkes wird dann etwas taugen, wenn es gelingen wird, unsere Zeit der Frechheit, Konjunktur-Gesinnung und robuster Geistes- und Kunstverfälschung zu überwinden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der aus der Volksgruppe der Siebenbürger Sachsen stammende Waldemar von Baußnern wurdn im Jahr seines 60. Geburtstags in den sieben namnesgebenden Städten Siebenbürgens mit dem "Siebenbürgischen Baußnernfest" geehrt. Koslowsky 274.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Bazin, François, French composer (1816-1878).‎

‎Autograph letter signed. No place, 27. III. 1827.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. With autograph address verso. To an architect in Paris announcing the visit of an entrepreneur on his behalf, reminding him to defend his interests: "Tu recevras la visite de l'entrepreneur en question qui ira te voir de ma part. Je n'ai pas besoin de te recommander de défendre mes intérêts. Merci d'avance pour toute ta complaisance [...]". - On stationery with engraved initials. With former collector's number 68 in pencil. Traces of former mounting on reverse; a small brown stain and tear.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Benatzky, Ralph, Komponist (1884-1957).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin-Lichterfelde, o. D.‎

‎¾ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft liegt in Deutschlands Jugend, und ein Land, das in seinen Schülern, die die ersten Schüler der Welt sind, so viel für seine Jugend tut, kann, darf und wird nicht untergehen! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Raplph Benatzky begann zur Zeit der Weimarer Republik eine Zusammenarbeit an Revuen mit dem Regisseur Erik Charell in Berlin, zeitgleich schuf Benatzky in Wien Revuen mit Karl Farkas und Fritz Grünbaum. Ab 1928 komponierter Benatzky für das Große Schauspielhaus die Trilogie der sogenannten "Historischen Revueoperetten", auf denen Benatzkys Weltruhm basiert: "Casanova" (1928), "Die drei Musketiere" (1929) und "Im weißen Rößl" (1930). - Leicht tinten- und fingerfleckig. Koslowsky 191.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kaufen

‎Berlioz, Hector, French composer (1803-1869).‎

‎Autograph letter signed. No place, "Mercredi soir".‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. With autograph address verso. To the French composer Auguste François Morel (1809-81) with an invitation to dine at his place the following evening along with his sister, uncle, and brother-in-law, planning to sing some "bêtises" later that night, and hoping that the singer Adolphe Joseph Louis Alizard (1814-50), the cellist Émile Desmarest, and the composer Stephen Heller (1813-88) will join them later, when he intends to make an important musical announcement: "Venez diner avec moi demain à 5 h. ½ il y aura seulement ma soeur, mon oncle et mon beau frère et le soir nous chanterons quelque bêtises. J'espère qu'alizard [!] et Desmarest et Heller viendront à 8 heures. J'ai une grande chose à vous dire (musicale) […]" ("Mercredi soir"). - With traces of former mounting on reverse. Former collector's number "95" in pencil.‎

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€ 1.000,00 Kaufen

‎Berlioz, Hector, French composer (1803-1869).‎

‎Autograph letter signed. No place, [1833].‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. With autograph address verso. To Victor Hugo at the Théâtre de la Porte Saint Martin, asking for tickets for his play "Marie Tudor" (1833) for his wife and himself: "Mr. et Mme. Berlioz ont l'honneur de saluer Mr. V. Hugo et de lui rappeller qu'ils ont besoin de voir Marie Tudor; l'art etant chez eux une religion dont M. Hugo est le grand prêtre. Peut-être sera-t-il po[ssible] à M. Hugo de disposer de deux plac[es] pour Samedi prochain […]". - With traces of former mounting on reverse and former collector's number "97" in pencil. Noticeable damage to the right margin, affecting several letters.‎

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€ 3.500,00 Kaufen

‎Bittner, Julius, Komponist (1874-1939).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Wien, 24. XI. 1927.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Der Deutsche Geist ist es, der Deutschlands Zukunft verbürgt. Mit 'Wirtschaft' und immer nur Wirtschaft allein geht's nicht [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Im Folgejahr sollte Bittners Oper "Mondnacht" erscheinen, die - Alma Mahler-Werfel gewidmet - den Spionageskandal um Oberst Alfred Redl zum Inhalt hatte. - Mit der kleinen Spur alter Montage, kleinen Eckausriss und leicht fingerfleckig. Koslowsky 358.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, 21. X. 1927.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Eine 'Aussicht' über Deutschlands Zukunft habe ich nicht. Ich liebe mein Vaterland, und sehe seine Zukunft sozusagen nur durch die Brille dieser Liebe: innige Hoffnungen, heisse Wünsche und (trotz allem und allein): felsenfestes Vertrauen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Leo Blech, zum Generalmusikdirektor der Berliner Hof-, dann Staatsoper auf Lebenszeit ernannt, musste wegen Differenzen mit dem Intendanten Max von Schillings auf andere Opernhäuser ausweichen, übte erst die ihm eingeräumte Funktion am "Deutschen Opernhaus Charlottenburg" aus, wirkte dann als Dirigent an der "Großen Volksoper Berlin" und später als Direktor an der "Wiener Volksoper". Blech kehrte 1926 nach Berlin auf seine Stelle als Generalmusikdirektor an der Staatsoper "Unter den Linden" zurück. Koslowsky 76.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Bock, Hugo, Musikverleger (1848-1932).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußezeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die deutsche Musik, deren völkerverbindende Kraft durch die deutschen Komponisten, besonders durch Beethoven, zur höchsten Entfaltung gebracht worden ist, wird auch in Zukunft Deutschlands Friedensbestrebungen wesentlich unterstützen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 258.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Darmstadt, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußezeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Fromular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "So viel wir durch den Krieg auch verloren haben, eines konnte er uns doch nicht rauben: Die Begabung, Weiterentwicklung und Führung auf musikalischem Gebiete, und ich bin der Meinung, daß das Genie, welches mit der ihm eigenen nachtwandlerischen Sicherheit den richtigen Weg aus mancher jetzt noch herrschenden Verworrenheit weisen wird, nur ein Deutscher sein kann [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Karl Böhm war im Jahr vor Erscheinen der Anthologie zum Generalmusikdirektor in Darmstadt berufen worden. Koslowsky 119.‎

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‎Bollmann, Hans Heinz, Opernsänger (1889-1974).‎

‎Ms. Sentenz mit hs. Namenszug und hs. Korrektur. O. O. u. D.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die deutsche Wissenschaft und die deutsche Kunst werden als einzig dastehende Ausstrahlungen geistiger Potenzen den notwendigen Aufbau unseres Vaterlandes und die allgemeine Wertschätzung im internationalen Völkerverkehr herbeiführen und damit Deutschlands Zukunft sichern helfen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hans Heinz Bollmann gehörte in den 1920er Jahren dem Ensemble des Hamburger Opernhauses an, gastierte an der Staatsoper in Berlin, wandte sich gegen Ende des Jahrzehnts der Operette zu und sang auf allen großen deutschsprachigen Operettenbühnen. Koslowsky 332.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Brakl, Franz Josef, Opernsänger und Galerist (1854-1935).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎¼ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Unterlegen, bleiben wir schweigsam im Unglück ... / Auferstehen, um mitteilsam im Glück zu werden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Franz Brakl widmete sich nach seiner aktiven Theaterkarriere der Repräsentation seiner beachtlichen Kunstsammlung. Er gründete die erfolgreiche Galerie "Kunsthaus Brakl", wo er die erste Einzelausstellung des Künstlers Franz Marc organisierte. - Teilweise etwas fingerfleckig, die Textrichtung der Sentenz um 90 Grad im Uhrzeigersinn gekippt. Koslowsky 156.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Bronsgeest, Cornelis, Opernsänger (1878-1957).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U., eh. Einfügung, hs. ausgefülltem Formularteil und hs. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ein verlorener Krieg - Jahre der Inflation - Tributpflicht - Besatzungselend - Parteihader - alles dies hat nicht vermocht, Deutschlands Kraft zu brechen. Der Deutsche arbeitet und schafft weiter, unermüdlich, mit zähem Fleiss wie kein anderes Volk [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift und leicht abgewandelt wiedergegeben. - Cornelis Bronsgeest trat Anfang der 1920er Jahre vermehrt in seiner Heimat den Niederlanden und Belgien auf, ab 1924 wurde zum Leiter der Opernabteilung des Berliner Rundfunks berufen. - Leicht staubfleckig durch Abrieb. Koslowsky 205.‎

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‎Cahn-Speyer, Rudolf, Dirigent (1881-1940).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. und ms. ausgefülltem Formularteil. Berlin-Wilmersdorf, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Der größte geistesgeschichtliche Fehler unserer Gegenwart ist die Verwechslung der wirtschaftlichen und der geistigen Bedeutung, und des Rechts auf den Besitz materieller und geistiger Güter mit dem Recht, über das Entstehen dieser Güter und über ihre Beschaffenheit zu bestimmen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen.‎

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‎Cahn-Speyer, Rudolf, Dirigent (1881-1940).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft wird erst dann zu einem kulturellen Hochstand führen, wenn die Bewertung der geistigen Güter wieder den Vorrang von derjenigen der materiellen Güter erhalten, wenn ein schöpferischer Kopf mehr gelten wird, als hunderttausend Durchschnittsmenschen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), wurde jedoch nicht aufgenommen. - Sehr gut erhalten.‎

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‎Carafa, Michele, Italian composer (1787-1872).‎

‎2 autograph letters signed. No place, 20 May 1849 and 23 Dec. 1858.‎

‎8vo. Together (3+2 =) 5 pp. on 2 bifolia. To an acquaintance about several musical pieces she would like to have copied, mentioning the 288 scribes he provided her with during his time as director of the Gymnase Musical Militaire, a position he no longer holds, for which reason he refers her to the copying bureau of the Paris Opera and the librarian and professor of composition, Aimé Leborne (1799-1866), whom he deems the most knowledgeable musician in all of France: "Autrefois, lorsque j'étais Directeur du Gymnase Musical Militaire, je me serais empressé de mettre à votre disposition 288 copistes, tant bons, que médiocres, ou mauvais. Aujourd'hui, que j'ai l'honneur de n'être plus rien, je vous engage de vous adresser au bureau de copie à l'Opéra. Soyez assez bonne pour écrire deux lignes à mon bon ami Le Borne en lui disant que c'est de ma part. Vous lui adressez les Morceaux que vous voulez faire copier [...] Mr Aimé Le Borne, qui est bibliothécaire de l'Opéra, est, comme moi Professeur de Composition au Conservatoire, et à mon avis le plus savant Musicien de France [...]" (20 May 1849). - Probably to the same, praising her Agnus Dei and its elegant melody, mentioning minor changes he made to the harmony, and offering a Kyrie he composed for Gioachino Rossini, which, as it needs only the accompaniment of an organ, can easily be staged in the countryside: "Voici, Madame, votre Agnus Dei prosodié d'une manière plus humaine. Il est joli et la Mélodie en est fort élégante. Ainsi que vous m'en avez donné l'Ordre j'ai fait quelques petits changements dans l'harmonie; maintenant le tout est d'un accord parfait. Permettez moi de vous offrir un méchant Kyrie que j'ai composé pour mon ami Rossini. Comme il n'y a qu'un accompagnement d'Orgue seulement il vous [sera] facile de le faire exécuter à la campagne […]" (23 Dec. 1858). - With former collector's numbers "91" and "92" in pencil. Traces of former mounting on reverse. Slightly creased.‎

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‎Carbonel, Narcisse, French composer (1773-1855).‎

‎Autograph letter signed. No place, May 1852.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. With mounted engraved portrait and autograph signature of the violinist Marie-Alexandre Guénin (1744-1835). Autograph address verso. To M. Reynault, regretting his not having met a relative of his, for whom he encloses two items for her autograph collection, a small engraved portrait and the autograph signature of Marie-Alexandre Guénin, pointing out that the latter resembles a bow and violin: "J'ai eu bien du regret [...] que votre aimable parente, venant à Nogent, ne m'ait pas consacré quelques heures, j'aurais eu grand plaisir à causer avec Elle d'un Art que j'ai professé autrefois et dans lequel elle obtient des succès mérités. Puisque vous m'avez appris qu'elle mêt quelque intérêt à se former une collection d'autographes d'artistes, j'ai pensé lui être agréable en vous priant de lui remettre, de ma part, ce que je vous envoye. C'est le portrait gravé du père Guénin, premier Violon de l'accadémie Royale de musique, Compositeur etc. [...] J'y joints [!] sa Signature autographe. Vous remarquerez que son paraphe, qu'il fesait aussi vite que nous fesons les nôtres, représente un violon traversé en croix par l'archet [...]". - With former collector's numbers "74" and "75" in pencil. Traces of former mounting on reverse; two small marginal tears.‎

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‎Castil-Blaze, François Henri Joseph, French musicologist (1784-1857).‎

‎Autograph letter signed. No place or date.‎

‎Oblong 8vo. 1 page. To the pianist and composer Pierre-Joseph-Guillaume Zimmerman (1785-1853), asking him to return the two volumes on music from the "Encyclopédie méthodique" by Charles-Joseph Panckoucke, as well as the score of Rossini's opera "Armida" (1817), mentioning that he would have come in person if he were not a little ill: "Peux-tu remettre à mon Iris Le Dictionnaire de Musique de l'Encyclopédie Pan[c]kouke, 2 vol. dont un de Momigny La partition piano d'Armida de Rossini Je serais allé te les demander si je n'étais un peu malade pour cause de chute, non d'un opéra [...]". - With former collector's number "114" in pencil. Traces of former mounting on reverse; small tear near lower right corner.‎

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‎Cherubini, Luigi, Italian composer (1760-1842).‎

‎Autograph letter signed. No place, 6. IV. 1835.‎

‎12mo. 1 page on bifolium. To a friend, asking her to read his letter to the French statesman and minister Antoine Maurice Apollinaire, Comte d'Argout (1782-1858) and to seal and mail it afterwards: "Voici [...] la lettre que j'écris à Mr. Dargout. Elle reste ouverte, afin que vous en puissez prende lecture; vous la renfermerez ensuite, et l'enverrez à la personne qui doit la remettre au Ministre [...]". - With a note regarding the former collector and donor on the reverse: "donné par M. Emmanuel de Biré". With subsequent collector's number "102" in pencil. Traces of former mounting on reverse.‎

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‎Cinti-Damoreau, Laure, French soprano (1801-1863).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 9. II. 1847.‎

‎12mo. 1½ pp. on bifolium. To a friend, announcing that she will attend a wedding and thus will be unable to give a class and visit a mutual friend: "Jeudi je vais à la messe de mariage de Marie Auvity - ainsi pas de cours; ni de visite Dimanche chez Mr Marthuin [?] ainsi que je me le promettais, parce que je rendrai les leçons ce jour là. Je vous rappelle que vous m'avez promis un jour d’Italien, je désire fameusement Don Juan - je vous embrasse [...]". - Laure Cinti-Damoreau entered the Paris Conservatory aged 7 as a piano student. When she was not allowed to attend singing classes, she switched to the school of the Opéra. At a private soirée she was introduced to the Italian coloratura soprano Angelica Catalani, who became her mentor. Catalani gave Cinti-Damoreau her first small roles at the Théâtre Italien, her stage debut was in Martín y Solar's "Una cosa rara" on 8 January 1816. When Manuel Garcá discovered the young singer, he gave her her first lead in his opera "Il califfo di Bagdad". Her stage debut at the Paris Opéra in 1825 was an immediate success. At that point Cinti-Damoreau had studied with Gioachino Rossini, rising to become his prima donna. Cinti-Damoreau created the female leads in the Paris premieres of "Elisabetta, regina d'Inghilterra" and "Mosè in Egitto" and in the world premieres of "Le comte Ory" (1828) and "Guillaume Tell" (1829), Rossini's last opera. She was also the first Isabelle in Meyerbeer's "Robert le diable" (1831). Laure Cinti-Damoreau was one of the first French opera singers to master the range of a coloratura soprano. Her private diary is an important source for music historians. - On stationery with embossed monogram. With traces of former mounting, some browning to the margins and collector's number in pencil (recto).‎

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‎Cinti-Damoreau, Laure, French soprano (1801-1863).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 18. II. 1847.‎

‎12mo. 3 pp. on bifolium. To a friend, possibly Louise Amélie Silny, the wife of Adolphe Crémieux, apologizing for not having written earlier and explaining that she will be unable to see the recipient before going on a trip to Bordeaux: "Je savais que vous n’avez pas besoin de moi chère et aimable Mme Crémieux [?], et c’est ce qui me consolait un peu de ne pouvoir aller a votre belle soirée ! Au reste vous pouvez juger de la multiplicité de mes occupations, puisque je n’ai pas encore vous écrit un mot, et qu’il me sera impossible d’aller vous faire ma petite visite avant mon départ pour Bordeaux! [...]". - Laure Cinti-Damoreau entered the Paris Conservatory aged 7 as a piano student. When she was not allowed to attend singing classes, she switched to the school of the Opéra. At a private soirée she was introduced to the Italian coloratura soprano Angelica Catalani, who became her mentor. Catalani gave Cinti-Damoreau her first small roles at the Théâtre Italien, her stage debut was in Martín y Solar's "Una cosa rara" on 8 January 1816. When Manuel Garcá discovered the young singer, he gave her her first lead in his opera "Il califfo di Bagdad". Her stage debut at the Paris Opéra in 1825 was an immediate success. At that point Cinti-Damoreau had studied with Gioachino Rossini, rising to become his prima donna. Cinti-Damoreau created the female leads in the Paris premieres of "Elisabetta, regina d'Inghilterra" and "Mosè in Egitto" and in the world premieres of "Le comte Ory" (1828) and "Guillaume Tell" (1829), Rossini's last opera. She was also the first Isabelle in Meyerbeer's "Robert le diable" (1831). Laure Cinti-Damoreau was one of the first French opera singers to master the range of a coloratura soprano. Her private diary is an important source for music historians. - On stationery with embossed monogram. With some browning to the margins and collector's number in pencil (on recto).‎

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‎De Candia, Giovanni Matteo (known as Mario), Italian opera singer (1810-1883).‎

‎Autograph letter signed. [Paris, 1846].‎

‎12mo. 2 pp. on bifolium. With autograph address and traces of seal. To Auguste Eugène Vatel, director of the Théâtre italien de Paris, announcing that he cannot sing in Pacini's "La fidanzata corsa" due to hoarseness: "Je me trouve tellement privé de voix que je ne peux pas me faire comprendre en parlant et il faut bien que je sois réduit à cet extrême car je n'aurais pas fait changer spectacle pour le petit bout de rôle de la Fidanzata [...]". "La fidanzata corsa" had its French premiere at the Théâtre italien de Paris on 17 November 1846 with Mario creating the lead role. - Born in Cagliari to a family of the Savoyard-Sardinian high nobility, Giovanni Matteo de Candia was supposed to follow his father's footsteps in the military. While serving as a second-lieutenant in the King of Sardinia's Guards in Turin, he fell into debt. When his father refused to pay for his son, de Candia was expelled from the army in 1834. He travelled to Paris and began to study with Giovanni Marco Bordogni at the Paris Conservatory. The young tenor made his debut in November 1838 as the hero of Meyerbeer's "Robert le Diable". He was immediately successful, signed his contract simply "Mario", and was popularly known thereafter by that name. In 1839 Mario made a triumphant debut in London as Gennaro in Gaetano Donizetti's "Lucrezia Borgia" opposite Giulia Grisi, the famous Italian soprano who became his life-long companion. He made his Paris debut at the Théâtre-Italien as Nemorino in Donizetti's "L'elisir d'amore". For the next 30 years he was a principal singer of romantic parts in Paris and London, also appearing in St. Petersburg, New York, and Madrid. - With traces of former mounting and some browning.‎

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‎Delibes, Léo, French composer (1836-1891).‎

‎Autograph calling card signed. 220 Rue de Rivoli [Paris], no date.‎

‎Calling card format. 1 page. To the violinist Lambert-Joseph Massart and his wife Louise-Aglaé Massart-Masson, declaring that he has discovered a missing score in the antechamber: "Je constate que la partition était, l'autre soir, dans l'antichambre! Avec mille compliments de la part du ménage, pour Madame et Monsieur Massart [...]". - With former collector's number "80" in pencil. Traces of former mounting.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Désaugiers, Marc-Antoine, French composer (1772-1827)‎

‎2 autograph letters signed. No place, [1822] and no date.‎

‎(Oblong) 8vo. Together 2½ pp. on bifolium. One with autograph address verso. To M. du Chanoy about mistaking two letters from a mutual friend for his own: "Deux lettres de notre ami Du Fomanard [?] dont la signature m'a toujours paru être la vôtre ont causé mon erreur. Demain, j'irai chercher vos paroles, et vous portant les lettres remplies de ma faute, qui [...] font mal vers mes Conventions [...]". The date "22 Mars 1822" in another hand near top left corner. - To M. de Saint-Martin, declining an invitation, as he is preoccupied with important engagments from Saturday to Wednesday: "Aimable et Cher Amphytrion, je reçois à l'instant votre invitation. Et voilà que l'honneur me dit d'une soif aigre que j'ai du Samedi jusque au Mardi par certains engagements qu'on ne viole pas, que dupiez-vous me traiter comme un nègre je dois les respecter - j'obléis, mais, hélas! Loin d'un ancien ami [...] le plaisir des jours gras sera pour moi bien maigre [...]". - With former collector's numbers "106" and "115" in pencil. Traces of former mounting on reverse. The letter to de Saint-Martin somewhat creased.‎

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‎Diémer, Louis, composer and pianist (1843-1919).‎

‎2 autograph letters signed. [Paris], 11 March (no year).‎

‎8vo. (2+2½ =) 4½ pp. on 2 bifolia. To the pianist Madame Duchanoy, concerning a meeting to play some music together. Diémer proposes a date for the session and adds some words advertising his transcription of the Oberon overture (by C. M. von Weber) for two pianos, as well as excuses for his lack of time due to a concert at the "Salle Érard": "Je serai bien ravi de faire un peu de musique avec vous [...] J'ai transcrit pour 2 pianos, l'ouverture D'Oberon [...]" (11 March). In the second letter Diémer wishes to change the hour of the rehearsal with Mme Duchanoy, as he has a further appointment to give a music lesson at the instrument maker Érard’s place: "Voulez-vous avoir l'extrême obligeance de répéter à 3 h aujourd'hui? Je suis attendu à 4 h. chez Érard pour donner une leçon [...]". - Both with blind-embossed monogram "LD" and traces of old mounting on verso. Some browning to the upper edge.‎

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‎Dupont, Alexis, French operatic tenor (1796-1874).‎

‎Autograph letter signed. Les Ternes [Paris], 11. XI. 1849.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. With autograph address. To the Polish pianist and composer Antoine de Kontski (1816-99), concerning the potential admission of the pianist Charles Poisot (1822-1904) to the "Société académique des Enfants d'Apollon", an orchestra bringing together professional musicians and amateurs. As president of the society, Alexis Dupont appoints Kontski as a "commissioner" responsible for gathering information "on the morality, the character, and the talent of the candidate" ahead of an admission: "Conformément à l’article 26 titre 2 du règlement de la Société académique des Enfants d’Apollon, lorsque le Président reçoit une demande d’admission, il doit nommer justement trois membres de la Société pour prendre des informations sur la moralité, le caractère, et le talent du candidat, et transmettre leurs observations, confidentiellement, à Mr le Chancelier. Je viens donc vous prier, mon cher confrère, de vouloir bien remplir les foncions de commissaire afin de faire votre rapport sur la demande d’admission présenté par Monsieur Poisot compositeur et pianiste [...]". After his studies at the Conservatoire de Paris, Charles Poisot soon returned to his native Dijon, where he was a prolific composer and promoted the legacy of Jean-Philippe Rameau. - With traces of former mounting and some foxing.‎

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‎Dupont, Alexis, French operatic tenor (1796-1874).‎

‎Autograph letter signed. N. p. o. d., [1847].‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. With traces of seal. To a Mademoiselle Juliette, apologizing for not having answered her earlier because of a trip to Orléans. Apparently the recipient had wagered whether it was Dupont who sung at the funeral of Adélaïde d’Orléans (1777-1847), the younger sister of King Louis Philippe I. Dupont confirms this and expresses his hope that she won the bet: "J’ai bien du regret de venir si tard pour vous donner la réponse que vous m’avez demandée. Je désire que vous ayez gagné votre pari, c’est qui ai chanté au service fait au château pour Mme Adélaïde, mon voyage à Orléans ne m'a pas permis de venir plus promptement; et je suis d’autant plus désolé de ne pas vous rencontrer ce soir, qu’il me sera probablement impossible de vous voir au 11-20, veuillez donc Mademoiselle recevoir tous mes regrets et en faire part à toute votre bien aimable famille, veuillez rappeler de mon part à Monsieur Bapst qu’il me doit un dîner [...]". - Alexis Dupont, who sang at the Opéra-Comique from 1821 to 1823 and at the Paris Opera from 1826 to 1841, was one of the favourite singers of Hector Berlioz, most notably creating the tenor solo in "Roméo et Juliette" in 1839. Dupont also sang the tenor role in the Mozart Requiem at Frédéric Chopin's funeral in October 1849. - With traces of former mounting and browning to edges, insignificant foxing and several minor tears.‎

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‎Duprez, Gilbert, French tenor (1806-1896).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 12. X. 1846.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. With autograph address. To the lawyer and politician Adolphe Crémieux (1796-1880) concerning an upcoming concert together with the mezzo-soprano Émilie Emma Courtot in Bourgueil near Tours. Crémieux apparently planned the concert when he was deputy for the department Indre-et-Loire (1842-51). Duprez includes a list of arias and duets from Fromental Halévy's "Guido et Ginevra", Donizetti's "La favorite" and "Lucia di Lammermoor" among others to choose from for the programme: "Mon cher Avocat, député et surtout ami, n’entendant plus parler de notre Concert je prends l’initiative et Vous envoie la liste des morceaux dont vous pourrez bourrer votre programme. J’ignore encore quelles sont les ressources dont à part Mlle Courtot et moi vous pouvez déposer, - plus vous auriez d’artistes, mieux cela vaudrait cependant, en tous cas voici se que nous vous offrons: 1° Le Lac d. Niedermeyer - Mlle Courtot 2° La scène et air de Guido - il 3° La Romance de la Favorite - moi 4° La scène et air de Lucie [...] - Si vous voulez autres choses, écrivez moi avant jeudi, car ce jour nous nous mettrons en route pour Tours par le convoi de 8.30 du matin. Je ferai provision de musique afin que nous n’en manquions pas à Bourgueil [...]". - After a bumpy start of his singing career in Paris, Gilbert Duprez went to Italy in 1828, where he adopted the contemporary "tenore contraltino" register and soon built a strong reputation. In the Italian premiere of Rossini's "Guglielmo Tell" in 1831, Duprez pioneered the operatic high C sung from the chest, instead of the somewhat weaker falsettone register that was costumary until then. His greatest success in Italy was the creation of the role of Edgardo in the 1835 premiere of Donizzeti's "Lucia di Lammermoor". His Italian reputation firmly established, Duprez returned to Paris in 1836 and scored an immediate success at the Paris Opera with his new style of vocal delivery. Important premieres such as Berlioz's "Benvenuto Cellini" (1838), Donizetti's "La favorite" (1840), and Verdi's "Jérusalem" (1847) followed. However, Duprez's vocal style exceeded his physical resources. His singing began to deteriorate as early as 1838, and he was forced to retire from the stage completely in 1851, turning to teaching. Duprez's innovative style gave rise to the 19th century "tenore de forza", heralding the "dramatic tenor" range and style of today. - On stationery with embossed monogram. With traces of former mounting. Minor foxing and browning.‎

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‎Einödshofer, Julius, Komponist (1863-1930).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, 19. VIII. 1928.‎

‎2 SS. auf 2 Bll. Folio (225:290 u. 223:282 mm). Davon ein Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). An den Studienrat Pekrun in Berlin betreffs der verspäteten Rückmeldung auf die Anfrage nach Einreichungen: "Sie werden mich aber ganz bestimmt entschuldigen, wenn ich Ihnen sage, daß mir die durch schwere Krankheiten in der Familie und durch meine fast dauernde Arbeitslosigkeit eingetretene Not und Sorge um das tägliche Brot, meine ganzen Gedanken und meine Zeit in Anspruch nahmen - Na, vielleicht ist es doch noch nicht zu spät [...]". Die eingereichte Sentenz lautet: "Das ehemals so schöne, große, stolze Deutschland kann nur dann wieder erstarken, wenn die jetzt gegenseitig mit so großem Haß erfüllten Parteien, sich zur Einigkeit wiedergefunden [...]". - Mit gedr. Briefkopf "Komponist und Kapellmeister". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht mehr darin aufgenommen. - Julius Einödshofer zog sich Anfang der 1920er Jahre aus dem Theaterbetrieb zurück, leitete eine Theateragentur, war Präsident des Berliner Verbandes der Theaterkapellmeister und dirigierte zudem weiter für den Rundfunk.‎

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‎Ettinger, Max, Komponist (1874-1951).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. München, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft liegt in Deutschlands Hand. Einigkeit seine einzige Rettung. Diese verlangt Opfer von allen Seiten, dazu aber bedarf es der Liebe! Was zeugt Liebe? Tolles Menschentum, gefördert vor allem durch Kunst! [...] 'Es sucht der Bruder seine Brüder, und kann er helfen, hilft er gern!', - singt der Minister in Beethovens 'Fidelio' [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Max Ettinger war in den 1920ern mit Aufführungen seiner Literaturopern in München, Leipzig, Hamburg, Nürnberg und Kiel sowie als Dirigent vor allem in Leipzig tätig. - Mit feinen Einschnitten im Formularteil. Koslowsky 233.‎

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‎Fétis, François-Joseph, Belgian composer (1784-1871).‎

‎Autograph letter signed. Brussels, 30. IV. 1861.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. To the singer Mme. du Chanoy in reply to her questions about the ballet "Atalante et Hippomène" (1769), giving a short biography of its author, the violinist and composer Pierre Vachon (1738-1803): "Je suis heureux de pouvoir répondre aux diverses questions que vous m'adressez concernant le joli air d'Atalante et Hippomène: 1. L'auteur de cet ouvrage est Vachon, Violoniste d'un talent remarquable qui, après avoir vivé à Paris pendant 30 ans environ, entra au service du roi de Prusse, en 1784 (presque à la même époque que Dupart), et mourut à Berlin, en 1802. 2. Vachon avait débuté, comme compositeur de musique dramatique, par Les femmes et le Secret, et par Sara, opéras comiques remplis de mélodies naives et suaves. Atalante et Hippomène, en un acte, fit partie de ce qu'on appelait les fragments, lesquels furent joués à l'opéra le 8 août 1769 [...]". - On headed stationery of the Conservatoire Royal de Musique. With former collector's number "81" in pencil. Traces of former mounting; a few tiny edge flaws.‎

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‎Friedländer, Max, Musikwissenschaftler (1852-1934).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, September 1929.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die schönste Vortragsvorschrift in der Musik ist: Con amore [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 191.‎

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‎Furtwängler, Wilhelm, Komponist (1886-1954).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, o. D.‎

‎1 S. Folio (226:285 mm). Aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit Beilage (s. u.). "Solange die Deutschen nicht wissen, wer sie sind, solange sie nicht - über alle Unterschiede hinweg - soviel gesunden Menschenverstand aufbringen, zu wissen, was sie sich selbst und ihren großen Männern schuldig sind, solange sie nicht begreifen, welches Unglück und welches - Glück es ist, ein Deutscher zu sein, solange ist ihnen nicht zu helfen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Wilhelm Furtwängler leitete zeitweise in den 1920ern als Chefdirigent das Wiener Tonkünstler-Orchester, übernahm als Nachfolger von Richard Strauss die Konzerte der Berliner Staatsoper, war Chefdirigent des Berliner Philharmonischen Orchesters und Konzertdirektor der "Gesellschaft der Musikfreunde" in Wien und dirigierte das einstmalige "Wiener Sinfonieorchester" sowie das Gewandhausorchester in Leipzig. - Leicht braunfleckig. Beiliegend ein ms. Brief mit eh. U. (Coulon, 10. XI. 1974) der Schriftstellerin und Witwe des Komponisten Elisabeth Furtwängler mit Bitte um Auszugs-Fotokopien aus dem Selbstschriftenalbum. Koslowsky 118.‎

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‎Goepfart, Karl, Komponist (1859-1942).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. und eh. Brief mit U. Weimar und o. O., 10. VII. 1928 und o. D.‎

‎(1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Folio (223:282 und 221:282 mm). Davon ein Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit einem Zitat: "Viel lieber in Deutschland Schmach und Not, / als in der Fremde weißes Brot. / Ich müßte zehnmal zu Grunde gehn / und würde zehnmal auferstehn, / ich riefe von Frischem allsogleich: / Gott segne, Gott schütze das deutsche Reich! / ('Legende', von Prinz Emil v. Schönaich-Carolath.) [...]". Goepfart wünscht dem Herausgeber im Begleitschreiben einen Publikationserfolg und erwähnt mitgesandte Musikpartituren: "In Erfüllung Ihrer Bitte sende ich Ihnen inl. das Gewünschte [...] Die beifolgenden Chorpartituren wollen Sie in Ihnen dafür geeignet erscheinende beste Hände legen, zur Verlebendigung [...]" (10. VII. 1928). Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch darin nicht aufgenommen. Karl Goepfart lebte und arbeitet von 1909 bis 1927 in Potsdam. - Der Brief mit gedr. Briefkopf und einer Auflistung der "Concert-Statistik 1914".‎

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‎Gounod, Charles, French composer (1818-1893).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 13. I. 1855.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. With autograph address on verso. To Madame Alexandre about having his melodies engraved with French text for those desirous of singing them, asking her to hand them over to the engraver and deliverer of the letter: "Voulez vous avoir la bonté de remettre au graveur, porteur de ce billet, les mélodies que vous avez à moi. Je vais décidément les faire graver en texte français à l'usage des personnes qui auraient la fantaisie de les chanter: Je crains que ce ne soit pas long à compter - mais enfin! [...]". - On headed stationery of the Écoles communales, where Gounod directed singing education, and of the Orphéon theatre, which Gounod operated from 1852. Small tear in left margin; slightly creased and brownstained; traces of former mounting on reverse.‎

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‎Gounod, Charles, French composer (1818-1893).‎

‎Autograph letter signed "Ch. Gounod". [Paris], no date.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To a M. Bonhomme, jovially declining an invitation to the countryside because of urgent affairs in Paris, also discussing the weather: "Impossible !!!! J'ai des affaires à Paris toute la semaine - Et puis que dis-tu de ton bruillard ?... Je le trouve bien buvard ... après cela, c'est peut-être de la coquetterie de la part du Soleil : il ne reçoit pas le matin, et n'est visible que sur le coup de midi [...]". - Traces of folds. With a tear to the blank leaf.‎

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‎Grandval, Clémence de, French composer (1830-1907).‎

‎Autograph letter signed. No place, "Lundi".‎

‎12mo. 3 pp. on bifolium. To the singer Mme. du Chanoy, announcing to mail her part that same evening, as the choir parts could not be transcribed earlier, and inviting her to join a rehearsal the following day, pointing out that it does not matter if she does not find the time to study her part in advance, as her musical talent will enable her to follow it when listening to the music: "Je vous enverrai ce soir votre partie Madame, et nous répétons généralement demain mardi à trois heures à l'Athénée, puis jeudi la dernière fois. Les répétitions des choeurs ont pris les parties de façon qu'on n'a pu recopier avant aujourd'hui, c'est ce qui fait qu'à mon grand ennui, je ne vous enverrai que ce soir la vôtre. Ayez la bonté malgré cela Madame d'assister à la répétition de demain: les choeurs seront très bien et si vous n'avez pas le temps de regarder avant, vous aurez en tout cas idée de l'ensemble de l'ouvrage, et grande musicienne comme vous êtes, vous savrez la partie en entendant la musique [...]". - On stationery with engraved arms. Former collector's number "79" in pencil. Traces of former mounting on reverse.‎

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‎Grumbacher de Jong, Jeanette, Sängerin (1872 - ca. 1940).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎¾ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "In seiner Kunst spiegeln sich eines Volkes Seele, Gewissen und Kultur: Das alte stellt das neue Deutschland vor eine ernste Verantwortung und vor eine hohe Mission [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 366.‎

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