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‎Sherriff, Robert Cedric, English writer (1896-1975).‎

‎Autograph signature. Esher, 29. IV. 1949.‎

‎Oblong small 8vo. "Yours sincerely / R. C. Sherriff". - From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 240,00 Kaufen

‎Sherriff, Robert Cedric, English writer (1896-1975).‎

‎Autograph signature. Esher, 29. IV. 1949.‎

‎Oblong small 8vo. "Yours sincerely / R. C. Sherriff". - From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).‎

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Wien, AT
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€ 240,00 Kaufen

‎Specht, Richard, Schriftsteller und Musikkritiker (1870-1932).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). Papierbedingt etwas gebräunt. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).‎

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Wien, AT
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€ 140,00 Kaufen

‎Tagore, Rabindranath, Bengali polymath and Nobel laureate (1861-1941).‎

‎Portrait post card signed. No place, 22. X. 1929.‎

‎8vo. 2 lines. With blindstamp of the Viennese studio "Magasin Metropol". - From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).‎

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Wien, AT
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€ 4.500,00 Kaufen

‎Tolstoy, Leo, Russian novelist (1828-1910).‎

‎Autograph letter signed ("L. Tolstoy"). [Yasnaya Polyana], 7. VII. 1907.‎

‎8vo. 2 pages on paper with perforated upper margin. In Russian. With one enclosure. To the unnamed philosopher Pyotr Petrovich Nikolaev in response to Nikolaev's new book. Tolstoy has read Nikolaev's book, and writes with a critique: "There is a lot of very good material in it, but you did well not to release it, and to want to work on it some more. The criticism of materialism is excellent, but you have not clarified what we feel and call matter. I think that there are other spiritual essences in which, just as in us, the basic essence (God) manifests itself partially, limitedly [...] / The book, as it is now, has merits [...] but the subject is so important that one cannot treat it seriously and attentively enough. / It is a shame that you live abroad [...]" (transl.). - P. P. Nikolaev (1873-1928) was philosopher and Tolstoyan who published a number of works in defence of freedom of religion. He was forced into exile in 1904, and lived in Nice from 1905 onwards. Tolstoy corresponded frequently with Nikolaev and engaged closely with his works - indeed, one of his last diary entries refers to reading one of his books. The work Tolstoy comments on in the present letter has not survived in the Yasnaya Polyana library, but may have been "Poniatie o boge kak o sovershennom sodanii" ('The Concept of God as the Perfect Basis of Consciousness', Geneva, 1907), which attempts to elucidate Tolstoy's ideas of God and the soul. - Enclosed is a letter to Nikolaev from Tolstoy's friend and editor V. G. Chertkov from 20 January 1903, encouraging him to send the manuscript of an article for Tolstoy to comment on (4to, ¾ page). Published on the basis of the retained copy in copy book 7, fol. 392f.‎

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Wien, AT
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€ 22.000,00 Kaufen

‎Werfel, Franz, Schriftsteller (1890-1945).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). Verso gering fleckig. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kaufen

‎Wildgans, Anton, Lyriker und Dramatiker (1881-1932).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., 9. XI. 1928.‎

‎8vo. Eine Karte aus dem Postkartenverlag der Brüder Kohn, Wien I. - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).‎

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Wien, AT
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€ 160,00 Kaufen

‎Bittner, Julius, Komponist (1874-1939).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).‎

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Wien, AT
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€ 240,00 Kaufen

‎Halir, Carl, Violinist und Kapellmeister (1859-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Weimar, 4. III. 1889.‎

‎1 S. 8vo. An einen Generalintendanten mit der bedauerlichen Nachricht, dass Halirs Quartett nicht so kurzfristig auftreten könne: "Zu meinem größten Bedauern ist meine Erkundigung schlecht ausgefallen. Herr Nagel kommt erst Sonntag oder Montag zurück, die Zeit ist unbestimmt, auch ist er momentan unterwegs, also seine Adresse zweifelhaft. Wollen Sie Sr. Königl. Hoheit sagen, dass mein guter Willer leider nicht hinreichte, mein Quartett vor Dienstag zusammenzubringen [...]". - Mit kleiner Rostspur durch eine Büroklammer.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Heermann, Hugo, Violinist (1844-1935).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., "Dienstag".‎

‎2 SS. Qu.-12mo. An eine Frau von Guaita mit Dank für Glückwünsche und der Absage eines Besuchs: "Vielen Dank für Ihren liebenswürdigen Glückwunsch, den ich soeben meiner Frau, der es sehr gut geht, überbrachte. In bin leider Donnertag Abend mit einer Probe in Anspruch genommen [...]". - Kleine Stecknadeldurchstiche am linken Rand.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Henschel, George, Sänger (1850-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Hotel Continental", 16. XII. 1889.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Noseda bezüglich der zeitlichen Auszahlung eines Honorars und über einen geplanten Liederabend: "Sie waren gestern so freundlich mich zu fragen, ob ich das Honorar für gestern gleich jetzt oder später haben möchte. Wenn's Ihnen gleich ist, wäre es mir lieber, es jetzt zu haben, da ich alsdann nicht soviel von meinen Englischen Banknoten zu wechseln brauche. Und nun zu unserm eventuellen Lieder-Abend hier auf unserer Rückreise. Ich werde mein Allermöglichstes thun, um es [!] entweder Montag oder Freitag festzusetzen, muß Ihnen jedoch sagen, daß ein Honorar von frcs. 1500 für ein Concert das meine Frau und ich geben, durchaus nicht zu groß [ist] [...]". - Mit Spuren alter Montage am unteren Rand von Bl. 2 verso.‎

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Wien, AT
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€ 160,00 Kaufen

‎Heymann, Carl, Komponist (1854-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 1. I. 1880.‎

‎1½ SS. 8vo. An eine Exzellenz mit Neujahrswünschen: "Es wird mir zur grossen Freude gereichen, wenn Ew. Exellenz [!] die Gewogenheit haben wollten, Ihren Königlichen Hoheiten zum neuen Jahre meine ehrfurchtvollsten Grüsse und Glückwünsche zu übermitteln [...]". - Carl Heymann, der sich im Brief als "Hofpianist Ihrer Königlichen Hoheiten des Landgrafen und der Landgräfin von Hessen" betitelte, wurde von einem Zeitgenossen, dem Musikschriftsteller Josef Schrattenholz, als "neuer Liszt" gefeiert. Wegen eines psychischen Leidens verbrachte Heymann nach 1880 einen großen Teil seines Lebens in einer Anstalt, was seine Karriere frühzeitig beendete. - Mit blindgepr. Vignette und Rostspur alter Büroklammer, leicht gebräunt.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Hill, Carl, Opernsänger (1831-1893).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Schwerin, 19. V. 1872 und 10. XII. (o. J.).‎

‎(1½+2¾ =) 4¼ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An den Komponisten Wilhelm Hill (1838-1902) über eine geplante Reise nach Holland, mit Dank für übersandte Musikstücke, mit dem Ausdruck seiner Freude über den Erhalt des goldenen Verdienstkreuzes von der Wendischen Krone inklusive Gratifikation und überreichter Garniturknöpfe von der Großherzoginmutter: "Für die Übersendung resp. Dedication des 'Asra' [op. 29], sowie der Klaviersache, hoffe ich meinen Dank durch die That zu beweisen, indem ich den 'Asra' recht oft singe, denn er verdient es [...]" (19. V. 1872). - Der zweite Brief an einen Freund bezüglich des hervorragenden Abschlusses der Lehrzeit seines Sohns Emil im Bankhaus "Gebr. Löbbecke & Co" in Braunschweig und mit der Bitte um Vermittlung einer Anstellung desselben in Frankfurt: "Ich würde nun zu gerne sehen, daß er [...] ebenfalls in Frankfurt in einem größeren Bankhause ankäme [...]" (10. XII. [o. J.]). - Ein Brief mit größerem Wasserfleck bei der U., teilweise etwas braun- und staubfleckig verso.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Himmel, Friedrich Heinrich, Komponist und Pianist (1765-1814).‎

‎Eigenh. Notiz mit U. O. O., [ca. 1810].‎

‎¼ S. Folio. Abrechnung der Kosten für Leihmöbel, die u. a. einen nun doch nicht fehlenden Sofabezug moniert und die Bezahlung einer Summe von 11 Rthl. nach Monaten der Nutzungsdauer verzeichnet: "Der gelbe Ueberzug ist da. Für Sopha bezahle ich nur 1 Monat [...]". - Die Notiz als Zusatz zu einer Aufstellung von Himmels Leihmöbeln und deren Kosten aus der Hand eines "M. M. Riess": "Solange der Herr Kapell Meister Himmel da wohnen sind die Sachen in Gebrauch[.] Auf dem zurück gesandt[en] Sopha fehlt der gelbe [Leinenüberzug]". - Stellenweise gering fleckig.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Hollaender, Gustav, Violinist (1855-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 14. VI. 1909.‎

‎1 S. Folio An den namentlich nicht genannten Komponisten und Pianisten Hans Bronsart von Schellendorf zur Verleihung des Ibach-Flügels im Rahmen eines Klavierspiel-Wettbewerbs an den Nachwuchskünstler Walter Radon (1886-1971). Zu diesem Zwecke habe Hollaender den "I. Satz Ihres prachtvollen fis moll Klavierkonzertes" gewählt: "Als besondere Auszeichnung hat gestern Herr Walter Radon Ihren Konzertsatz mit Orchester im großen Saale der Philharmonie gespielt und damit einen grandiosen Erfolg erzielt [...] Ew. Exzellenz werden sich wohl meiner vom Tonkünstlerfest in Eisenach 1893 erinnern [...]". - Gustav Hollaender hatte nach dem Tod von Jenny Meyer 1894 die Leitung des Stern’schen Konservatoriums in Berlin übernommen und es in seine Blütezeit geführt. - Mit gedr. Briefkopf des "Stern'schen Konservatoriums der Musik". Entlang der horizontalen Faltspur etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen am linken oberen Rand.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Kraus, Anton, Holzblasinstrumentenbauer (1813-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 29. VII. 1855.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die überaus nachsichtsvolle Besprechung meiner Sonaten in Ihrem geschätzten Blatte [...] Sie ermuthigen mich dadurch zu einer neuen Bitte, die ich jedoch kaum vorzutragen wage, um Ihnen nicht beschwerlich zu fallen. Die beigefügten Notenhefte lassen Sie dieselbe errathen [...]". - Ohne die erwähnte Beilage; entlang der Ränder leicht gebräunt und fleckig und kleine Stecknadeldurchstiche am linken oberen Rand.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Kraushaar, Otto, Komponist und Musikkritiker (1812-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kassel, 11. V. 1859.‎

‎1 S. 8vo. An den Musikwissenschaftler Franz Brendl und den Musikverleger C. F. Kahnt in Leipzig mit der Zusage zu einer Einladung nach Leipzig: "Ihrer mir sehr schätzbaren Einladung zu der bevorstehenden Tonkünstlerversammlung werde ich mit Vergnügen folgen und dem von Ihnen erhalten Programm gemäß, am 1. Juni in Leipzig eintreffen, wo ich mich dann Ihrer persönlichen Bekanntschaft erfreuen werde [...]". - Otto Kraushaars Kritiken und musiktheoretische Schriften finden sich nicht nur in "Kasseler Zeitschriften, sondern in der Allgemeinen musikalischen Zeitung, der Wiener allgemeinen Musikzeitung, der Rheinischen, den Signalen, sowie in der Hamburger und Wiener Theaterchronik. Seinen hinterlassenen Aufzeichnungen gemäß beläuft sich die Anzahl seiner musikalischen Abhandlungen und kritischen Aufsätze auf 558" (ADB XVII, 84). - Mit gepr. Monogramm, papierbedingt leicht gebräunt und kleine Läsuren am linken Rand.‎

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€ 260,00 Kaufen

‎Langhans, Wilhelm, Komponist und Musikschriftsteller (1832-1892).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Hamburg und Berlin, 23. X. 1861 und 27. III. 1891.‎

‎(1+4 =) 5 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. Der Brief vom 23. X. 1861 als Bewerbungsschreiben auf eine Anzeige: "Indem ich mich auf Ihre Annonce in der Niederrheinischen Musikzeitung beziehe, ersuche ich Sie um gefällige Zusendung des Trauerspiels Spartacus, und bitte Sie mir nöthigenfalls anzugeben, ob die in Musik zu setzenden Stücke mit oder ohne Begleitung des Orchesters gewünscht werden [...]". Bei dem erwähnten Trauerspiel wird es sich um "Spartacus. Trauerspiel in fünf Aufzügen" von Apollonius von Maltitz handeln, das in diesem Jahr erschienen war. - Der zweite, zur Gänze in italienischer Sprache verfasste Brief mit Neuigkeiten zu einem übersandten Offertorium: Leider könne der Komponist und Chorleiter Albert Becker dieses nicht in der Kirche aufführen lassen, da ein Gesangswerk mit solcher Orchestrierung nicht der Mode entspreche und vom Domchor ausschließlich A-cappella-Stücke gegeben würden. Ansonsten gefalle ihm und Becker das Stück sehr gut, und er hoffe auf eine Aufführung von A-cappella-Motetten des Adressaten im nächsten Winter: "Rincresce al Becker - odio partecipo la su opinione - che l'orchestra sia trattata troppo discretamente; quando gli strumenti son ammessi nella chiesa, essi dovrebbero mostrarsi nello splendido dell'orchestrazione moderna. In ogni caso ho poca speranza, di far eseguire l'offertorio qui in un concerto, non già perché non ne sia meno, ma percentuale le nostre società corali seguono soltanto la moda del giorno [...]". Langhans schließt mit Dank für ein übersandtes Programm und den besten Grüßen an "gl'i amici a Venezia: Bassani, Wiel, Soranzo e Faustini" (27. III. 1891). - Teilweise an den Rändern leicht gebräunt und leicht braunfleckig, ein Brief mit kleinen Einrissen in den Faltungen.‎

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Wien, AT
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€ 380,00 Kaufen

‎Lichtenstein, Karl August von, Komponist und Opernsänger (1767-1845).‎

‎Eigenh. Gedicht. O. O. u. D.‎

‎13 Zeilen auf 1 S. Qu.-8vo. "So Viele sich zum Fest auch eingefunden, | Noch war ein Enckelchen nicht da: | Jetzt kommt's - und hat ein Kränzchen dir gewunden: | Ein Schönes, theure Großmama! | In ihm wird Kindestreue Dir erblühen | Aus Rosen und Vergißmeinnicht; | denn Rosen kann auch Kindeslieb' erziehen, | kein Sturmwind diese Blume bricht [...]". - Mit einer kleinen Notiz am rechten Rand zur Beglaubigung der Handschrift: "Handschrift des verstorbenen Freyherrn von Liechtenstein beglaubigt von seiner Frau [1847]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen am linken Rand, Faltspuren.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kaufen

‎Litolff, Henry Charles, Klaviervirtuose (1818-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Braunschweig, 10. X. 1851.‎

‎1 S. 8vo. Einer kleinen zeitgenössischen Notiz zufolge an Ignaz Moscheles, seinen "vielgeliebten Meister", mit Dank für "die schöne Recension meines bescheidenen Bestreben[s]" und zur Übersendung eines kleinen Werks ("Opusculum") für Moscheles' Ehefrau: "Sehr betrübt war ich, nicht in Br. zu sein, als Sie hier durchreisten, und nur durch die Idee daß dieses Glück nur aufgeschoben sei, habe ich mich trösten können. Gott segne Sie vielgeliebter Meister und Ihre liebe Familie [...]". - Mit gepr. Namensvignette und einer kleinen Rostspur.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kaufen

‎Magnus, Sara, Pianistin (1836-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 18. XI. o. J.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Kapellmeister über die Koordinierung ihres Besuchs in Bremen mit ihrer Konzerttätigkeit: "Hiermit erlaube ich mir Ihnen anzuzeigen dass ich beabsichtige nach Bremen zu gehen, und bitte ich Sie die Güte zu haben mich so bald als möglich wissen zu lassen ob ich meine Bremer Reise in Einklang bringen kann mit meinem Auftreten bei Ihnen. Wenn Ihre Zeit es erlaubt mir umgehend ein paar Worte zukommen zu lassen, so wäre es mir sehr angenehm, wenn nicht so bitte ich Sie Ihre geehrte[n] Zeilen nach Bremen zu adressiren, an die Adresse des Herrn Eduard Möller […] Meine Reise nach Breslau ist etwas aufgeschoben worden wesshalb ich nun auch Ihnen meine Zeit im Dezember zur Disposition stellen kann [...]". - Der einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie entstammende Mäzen Eduard Möller (1807-86) trat 1848 aus dem familiären Betrieb aus und "widmete sich nunmehr ganz der Musik, den Künsten und der Wissenschaft. 1840 bis 1860 war er im Vorstand der Privat-Concerte des Bremer Musikvereins thätig" (Erler, 223). - Auf Briefpapier mit blau gepr. Monogrammvignette. Hermann Erler: Robert Schumann's Leben. Aus seinen Briefen geschildert. Berlin, Ries & Erler, 1887.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Manns, August, Kapellmeister (1825-1807).‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Crystal Palace" [London], 28. VII. 1886.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Musikschriftsteller Josef Schrattenholz mit einer Absage zur Mitarbeit an Schrattenholzens Zeitung, jedoch mit der Zusage, diese abonnieren zu wollen: "Ich bin vollauf mit Vorbereitungen für die Crystal Palace Saturday Concerts und die schottische Saison beschäftigt und will Ihnen die Prospectes von beiden zuschicken sobald sie fertig und gedruckt sind. Ihr kleiner Cello-Neffe gab mir mit seinem Solo-Vortrag bei meinem am 8ten Mai stattgefundenen Benifiz Conzert abermals herzerfreuende Beweise von seiner hervorragenden musikalischen Begabung: Der Junge spielte wie ein Mann [...]". Der "Cello-Neffe" war Leonhard Schrattenholz, der Sohn des Pianisten und Violinisten Max Schrattenholz, der bei dem genannten Konzert "durch den Vortrag eines Romberg'schen Konzertes allgemeines Aufsehen und begeisterten Beifall erregt" hatte. "Die 'Times' nennt das Spiel des Knaben wahrhaft 'verblüffend' und der 'Standard' spricht die Ueberzeugung aus, dass der junge Mann in ein paar Jahren 'dreist seine Waffen mit Piatti und den ersten Violoncellisten messen dürfe'" (Breslaur, 139). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Crystal Palace Company. Emil Breslaur, "Von hier und ausserhalb", in: Ders. (Hg.), Der Klavier-Lehrer. Musik-pädagogische Zeitschrift. Organ des Verbandes Deutscher Musiklehrer-Vereine 9 (1886).‎

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‎Noskowski, Zygmunt, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge (1846-1909).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Konstanz, 7. VIII. 1878 und 22. XI. 1879.‎

‎Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 4 Bll. 8vo. Zwei Begleitschreiben an den Musikschriftsteller und Herausgeber der "Signale für die musikalische Welt" Bartholf Senff jeweils mit der Bitte um eine Rezension. - Zu der Übersendung von Klavierstücken und dem Hinweis auf eine Veröffentlichung von Liedern (Op.1): "Bezugnehmend auf einige günstige Notizen, welche Sie über mich im Jahre 1875 gegeben haben (nach der Aufführung meiner Sinphonie in Berlin und Warschau), erlaube ich mir meine soeben erschienenen Clavierstücke, unter dem Kreuzband, Ihnen zur gefälligen Ansicht zu zusenden [...]" (7. VIII. 1878). - Der zweite Brief zur Übersendung der "Cracoviennes" (Op. 5): "Anbei erlaube mir mein Op. 5 (Cracoviennes - 2e Folge für Clavier) zu zusenden, und ersuche Sie höfflichst über dasselbe eine Besprechung in Ihrer geschätzten Zeitung gefälligst geben zu wollen [...]" (22. XI. 1979). - Durch einen Vergleich der beiden Empfängernotizen verso konnte Senff auch für den zweiten Brief als Empfänger ermittelt werden. Jeweils mit Monogramm "SN", entlang der Faltlinien und Ränder etwas gebräunt. Teilweise mit Rostspur alter Büroklammern und kleinem Tintenwischer.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Ohe, Adele aus der, Pianistin und Komponistin (1861-1937).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 28. XII. 1901.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit Dank für einen Brief und mit der höflichen Absage eines Konzertangebots: "Leider wird es mir in diesem Winter nicht möglich sein, in einem Ihrer Concerte in Köln zu spielen, da ich zu der von Ihnen genannten Zeit im Auslande sein werde [...]". - Ohe unterschrieb mit dem im Vorjahr verliehenen Titel der "großherzoglichen-sächsischen Hofpianistin", dem später noch der "herzoglich-anhaltische" und "königlich-preußische" folgen sollten. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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‎Ordenstein, Heinrich, Pianist (1856-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 28. IV. 1905.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Bezüglich einer Anfrage zur Abhaltung eines Vortrags im Konservatorium und mit einer Empfehlung der ortsansässigen Musikalienhandlung Doert sowie des Sängers Fritz Haas: "Der Saal des Großh. Konzervatoriums steht Ihnen für Ihren geplanten Vortrag im Herbst zur Verfügung Teilen Sie mir nur einige Wochen vorher mit, welchen Tag Sie wählen werden. Zum Arrangement empfehle ich Ihnen die Musikalienhandlung Fr. Doert. Wenn Sie einen hiesigen Sänger zur Mitwirkung auffinden wollen, so mache ich Sie auf Herrn Fritz Haas aufmerksam [...] Über Ihre übrigen Fragen wird die Musikalienhandlung von Doert Ihnen bessere Auskunft geben können, als ich, der ich solchen Veranstaltungen ziemlich ferne stehe. Ich bediene mich für eigne Konzert- und Vortragsunternehmungen ebenfalls dieser Firma [...]". - Heinrich Ordenstein war nach Unterrichtstätigkeiten in Frankfurt und Berlin Mitte der 1880er Jahre nach Karlsruhe zurückgekehrt und hatte dort mit Unterstützung von Großherzogin Luise von Baden das "Conservatorium für Musik in Karlsruhe", das später in "Großherzogliches Conservatorium [...]" umbenannt wurde, gegründet. Das Institut als Ausbildungsstätte von Laien, Berufsmusikern und Lehrern erlangte rasch internationales Renommee. - Mit gedr. Briefkopf. Papierbedingt etwas gebräunt und im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Reiter, Ernst, Musiker und Direktor (1814-1875).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. und eh. Notizen mit U. Basel und Mainz, 1847-1871.‎

‎Zusammen 8½ SS. auf 3 Doppelbll. und 1 Einzelblatt. (Qu.-)8vo. Davon ein Brief mit in Gold gedr. floraler Bordüre mit zoomorphen Elementen. An eine Dame in Frankfurt über Pläne für eine Reise nach Mannheim und Offenburg und mit einer Einladung nach Basel: "Meine liebe Frau, die sich Ihnen besonders empfehlen läßt hoffte immer noch einmal nach Frankfurt zu kommen, um Ihnen noch mündlich Lebewohl sagen zu können; nun vielleicht haben wir einmal das Vergnügen Sie in Basel zu begrüßen [...]" (20. VIII. 1847). - An einen Herrn über den Kauf einer Ouverture des dänischen Komponisten Christian Hornemann: "In höfl. Erwiederung Ihres geehrten Schreibens […] hat die Concertdirection auf meinen Antrag beschlossen (um Ihnen gefällig zu sein) die Ouverture von Hornemann zu kaufen [...]" (6. I. 1869). - Der Brief vom 11. XII. 1871 mit der Zusage, "Ihnen regelmäßig in ähnlicher kurzer Weise Notizen zu senden, ich würde nur bitten zuweilen meine Einsendungen abzuwarten, ehe Sie andere von hier aufnehmen [...]". - Reiters Notizen vom 13. I. 1870 berichten über das Basler Musikleben vom 16. und 31. XII. 1869: "Paradies und Peri von Schumann, vom Gesang-Verein in gelungener Weise aufgeführt. Mit Ausnahme der Alt-Parthie (Frl. Volkart von Zürich) waren die Soli durch hiesige Kräfte besetzt [16. XII.] It. Akt und Finale des IVten Akts der Oper Genoveva von Schumann […] Die Ausführung sämmtlicher Nummern vortrefflich und vom sehr zahlreichen Publikum mit lebhaftem Beifall aufgenommen [23. XII.]". - Ein Brief mit gedr. Briefkopf der "Conzertdirection in Basel" und einer mit goldgepr. Bordüre; die Notiz mit kleinem Einriss.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Richter, Hans, Dirigent und Hofkapellmeister (1843-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1893.‎

‎½ S. Folio. An einen Freund mit der Ablehnung einer Programmänderung: "Nur keine Änderungen des Programmes. Ich werde mir die Dame privat anhören, aber in unserem Concerte kann ich sie jetzt nicht mehr singen lassen. Es bleibt also Alles, wie Du es in Deinem vorletzten Briefe bestimmtest [...]". - Mit gedr. Briefkopf "Wien, Währing, Cottage", stellenweise gering fleckig und mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Richter, Heinrich Leopold, Musikpädagoge und Komponist (1805-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Steinau a. d. O. (Scinawa), 2. IV. 1871.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Stadtpfarrer von Homburg zur Übersendung einer Handschrift: "Beiliegend erhalten Sie die gewünschte Handschrift des Dr. Neubeck, welche ich mir von dem Sohn desselben, einem Dr. med. zu Hirschberg in Schlesien[,] verschafft habe. Ich freue mich, daß es mir noch möglich geworden ist, Ihnen gefällig zu werden u. damit zugleich einen, wenn auch nur schwachen Beweis meiner Dankbarkeit an den Tag legen zu können, für die freundliche Aufnahme, welche Sie mir bei meiner Anwesenheit in Ihrem schönen Homburg erwiesen haben und namentlich auch für Ihre aufopfernde Liebe, welche Sie meinen Kindern in den Tagen der Noth darreichten. Schenken Sie denselben auch ferner Ihr freundliches Wohlwollen [...]".‎

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‎Schröder-Hanfstängl, Marie, Sängerin (1848-1917).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Stuttgart und Frankfurt, 10. III. und 27. XII. 1882.‎

‎(1+2 =) 3 SS. auf 2 Bll. 8vo. An einen Intendanten mit der Bitte, die Rolle der "Aida" freizuhalten und mit ihr zu besetzen: "Aida ist eine Lieblingsparthie von mir, und habe ich mir speziell für das Gastspiel neue Costüme dafür machen lassen, ich bitte also nochmals die Oper Aida für mich zu reservieren [...]" (10. III.). An einen Herrn Grosser zur Organisation ihrer Berliner Konzerte, zu welchen auch die Gemahlin Grossers beitragen werde: "Mit Vergnügen ersah ich aus Ihren geschätzten Zeilen, dass Ihre liebe Frau, wie wir schon hier besprochen, durch ihre Mitwirkung meine Berliner Concerte verherrlichen wird. Ich habe eben an Herrn Sacerdoti geschrieben, der sich mit Frau Anna [...] in Verbindung setzen wird [...]". (27. XII. 1882). - Der Unternehmer Ludovico Sacerdoti hatte Ende der 1870er Jahre eine Rollschuhbahn bauen lassen, die schon nach wenigen Jahren bankrottging und die nach einem Umbau zu einer sehr erfolgreichen Konzerthalle wurde - der späteren "Alten Philharmonie Berlin", einem Angelpunkt für Musikveranstaltungen. - Ein Brief mit in Silber gepr. großem Namensornament "Marie", der andere mit gepr. Wappenvignette.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 17. V. 1952.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Auf größerem Trägerpapier montiert. Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als "Faust" debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte. Des weiteren an den Münchner und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). - Mit leichtem Tintenwischer.‎

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€ 20,00 Kaufen

‎Flaherty, Robert J., American filmmaker (1884-1951).‎

‎Autograph signature. No place or date.‎

‎Oblong small 8vo. Margins slightly browned. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).‎

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€ 400,00 Kaufen

‎Goltz-Mell, Mary, Schauspielerin (1885-1954).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Mary Goltz-Mell war von 1901 bis zu ihrem Tod im Ensemble des Burgtheaters und mit dem Maler Alexander Demetrius Goltz verheiratet.‎

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€ 20,00 Kaufen

‎Kramer, Maria, Schauspielerin (1906-1980).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 10. V. 1932.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Maria Kramer war von 1928 bis 1958 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters.‎

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€ 20,00 Kaufen

‎La Roche, Karl von, Schauspieler (1794-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 9. IV. 1963.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Dramatiker Salomon Mosenthal: "Unmöglich, lieber Mosenthal! Die mich malträtierende Grippe macht mich zu Allem unfähig und unzuverläßlich! Es ist auf mich gar nicht zu rechnen. Deshalb bedaure ich unendlich zu der projectirten Vorstellung meine Mitwirkung versagen zu müssen. Zürnen Sie nicht Ihrem ruinirten Carl La Roche". - Etwas fleckig; Bl. 2 mit kleinem Ausriss durch Öffnen der Verschlussmarke.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Terramare, Georg, Schriftsteller und Regisseur (1889-1948).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎Qu.-8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-1971).‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Terramare, Georg, Schriftsteller und Regisseur (1889-1948).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Nie verzagt!" - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Tressler, Otto, Schauspieler (1871-1965).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 11. V. 1902.‎

‎1 S. Qu.-8vo. In Bleistift. Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler, der insgesamt 383 Rollen verkörperte, 65 Jahre am Burgtheater.‎

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€ 10,00 Kaufen

‎Wagener, Hilde, Schauspielerin (1904-1992).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 10. V. 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Hilde Wagener gehörte seit 1924 zum Ensemble des Burgtheaters und arbeitete ab den frühen 1930er-Jahren auch für den Film. Nach Ende ihres Berufsverbots während des Dritten Reichs zählten Rollen der Hedda Gabler, Anna Karenina und der Jüdin von Toledo zu ihrem Repertoire. Ihr vielbeachtetes soziales Engagement reichte von einer Patenaktion für hungernde Wiener Kinder über die Mitbegründung der Frauensektion der Liga der Vereinten Nationen und der Stiftung "Künstler helfen Künstlern" bis zu einem Künstleraltenheim in Baden. Sie war mit dem Schauspieler und Regisseur Otto Tressler verheiratet.‎

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€ 20,00 Kaufen

‎Curtius, Ernst, Historiker und Archäologe (1814-1896).‎

‎Eigenh. Vorlesungsankündigung mit Namenszug in der Eingangszeile. [Berlin], o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Professor Curtius" las u. a. über Euripides und Hippolytes, die Geschichte des Altertums und "die griechische Numismatik mit Beziehung auf Staaten- und Kunstgeschichte". - Mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Freud, Sigmund, Austrian neurologist, founder of psychoanalysis (1856-1939).‎

‎Autograph signature ("Sigm. Freud"). No place, 1931.‎

‎Oblong 8vo. Slight fingerstaining. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).‎

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€ 3.000,00 Kaufen

‎Heck, Ludwig, Biologe und Zoodirektor (1860-1951).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. verso. O. O., 15. IX. 1932.‎

‎Qu.-8vo. Hüftstück mit einem jungen Gorilla am Arm, im Verlag des "Actien-Vereins des Zoologischen Gartens zu Berlin". - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Kruif, Paul de, microbiologist and author (1890-1971).‎

‎Autograph signature. No place or date.‎

‎Oblong small 8vo. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Kruif, Paul de, microbiologist and author (1890-1971).‎

‎Autograph signature. No place or date.‎

‎Oblong small 8vo. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Stefansson, Vilhjalmur, Arctic explorer and ethnologist (1879-1962).‎

‎Autograph quotation signed. No place, 9. IV. 1948.‎

‎Oblong 8vo. 1 page. In English, to the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71): "No pictures available. But here is the subscription of Vilhjalmur Stefansson". - Margins slightly browned.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎[Album amicorum].‎

‎"Denckmal der Freundschaft". Stammbuch des J. C. Böricke. Naumburg, Leipzig, Chemnitz, Schulpforta, 1801-1808.‎

‎Handschrift auf Papier. Qu.-8vo. (191 x 109 mm). Zus. ca. 77 SS. auf 78 Bll. mit 61 Einträgen. Hs. paginiert. (2), 5-46, 49-138, 141-149 (recte 148), 149-150, 150a, 150b, 151-153, (8) SS. Mit 6 Aquarellen (davon 5 ganzseitig), 1 Tuschefeder- und Pinselzeichnung, 1 kleinen Silhouette und 2 Seidenstickereien. Marmorierter Lederband der Zeit mit ornamentalen goldgepr. Rücken und Rückenschildchen "Denckmal der Freundschaft", schmaler goldgepr. Deckelbordüre, ovalem Mittelstück mit kleiner goldgepr. Deckelvase und dreiseitigem Goldschnitt. Freundschaftsalbum mit vielen deutschen und wenigen französischen Einträgen. Zu Beginn einmontiert das Titelaquarell mit U. Börickes, das ein Freundschaftsdenkmal in einer Flusslandschaft zeigt. Einträge von C. Althans aus Mücheln, C. F. Bretschneider, Martin Heinrich Eckardt aus Kolberg, W. Germar aus Glauchau (Naumburg 1804), Carl Hahn, Joseph Keylwerth aus Graslitz in Böhmen (mit dem Spruch "Unzufriedenheit ist das Merkmal eines kranken Hertzens [...]"), Heinrich Klipsch aus Frankenhausen, Karl Kölbel aus Friedberg, Christian Knüpfer "aus Wettwitz bey Neustadt an der Orla", Carl Christian Overweg (Naumburg, 8. I. 1801), Henriette Dorothea Palm aus Hamburg, Friedrich August Seyfert, Johann Baptist Wilhelm Weymann aus Greußen u. v. a., meist von der Hand Naumburger Freunde und Verwandte. - Unter den Illustrationen eine hübsch aquarellierte Rose mit Vergissmeinnicht, zwei Denkmale der Freundschaft (eines monogrammiert "L.R."), eine etwas grobe Seidenstickerei (Deckelvase auf einem Podest) sowie eine feinere Arbeit mit Blick auf eine Windmühle (dazu ein Eintrag von Wilhelmine Döring) und zwei Flusslandschaften mit Brücken und Ruinen. Außerdem eine talentierte Tuschpinselzeichnung mit einem kleinen Tempel in einer Parkanlage, am Gegenblatt der Eintrag von Johann Heinrich Döring (Leipzig, 3. IX. 1801). Die kleine Silhouette gehört zu "Deiner Dich zärtlich liebenden Tante Friederike Ritter geb. Böricke", und ein Eintrag ist mit einem ins Papier eingewobenen Seidenband umgeben. - Die letzten 8 SS. mit alphabetischem Register. Einige Bll. montiert und einige am Bug herausgetrennt. Innen kaum fleckig und frisch. Der Einband leicht berieben und bestoßen, die Gelenke etwas brüchig. Rücken lose.‎

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€ 800,00 Kaufen

‎[Album amicorum].‎

‎"Sacred to Friendship". Stammbuch mit 76 Einträgen in deutscher, französischer, englischer und lateinischer Handschrift auf Papier. Ankershagen, Brandenburg, Frankfurt/Oder, Tornow, Zappendorf etc., 1782-1787.‎

‎Qu.-8vo (165 x 92 mm). 113 Bll. mit 76 Einträgen. Mit 3 kleinen und 6 blattgroßen Aquarellen. Cremefarbener Satineinband der Zeit mit feiner farbiger Seidenstickerei auf beiden Deckeln, der Vorderdeckel mit kleinem aufgeklebtem koloriertem Aquarell auf Papier im Rund "L'amitié l'a errigé / le plaisir l'a couranné / Wilhelmine", die Rückseite mit gesticktem Monogramm "MB", Vorsätze mit rosa Satinbezug und Kattunpapier. Dreiseitiger Goldschnitt mit Blindprägung. Im Schuber der Zeit. Reizendes blumiges Freundschaftsalbum mit vielen Einträgen von diversen Mitgliedern der Adelsfamilien Brandenstein, Buch, Bülow, Buddenbrock, Delagarde, Itzenplitz, Maltzahn, Möllendorff, Oertzen, Schack, Schulenburg u. v. a. Der Titel mit hübscher floraler Aquarellbordüre. Unter den Aquarellen die Ansicht eines runden Turms auf einer Insel, eine Meerlandschaft mit Inseln, Segelschiff und Angler sowie Freundschaftsbilder im Stil eines Denkmals und schmückende Blumenarrangements (davon eines montiert). - Bei einem Eintrag das obere Drittel ausgeschnitten (kein Textverlust). Das Gegenblatt des Titels mit hs. Widmung und U. eines Fritz Bamberger (22. V. 1933) an eine Frau Edith Bing. Einige Bll. nahe am Bug entfernt, einige montiert. Der rosafarbene Satinbezug der Vorsätze stellenweise etwas fleckig. Einband stärker berieben, Satin an Kanten und Deckelrändern zerschlissen, am Rücken nicht mehr vorhanden, der Rücken etwas lädiert, Papiervignette im Rund stärker gebräunt. Der Schuber stärker berieben und bestoßen. Innen frisch, teilweise leicht fleckig.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎[Album amicorum].‎

‎Stammbuch des Johann Theophil Drandorf. Meist Altdorf, Gotha, Belgershain, Darmstadt, Nürnberg, Homburg, Erlangen, 1740-1819.‎

‎Deutsche, französische, lateinische und griechische Handschrift auf Papier. 204 SS. mit ca. 187 Einträgen, 5 Aquarellen, 2 Federzeichnungen und 1 Kupferstich. Lederband der Zeit mit Rückentitel "[St]amm Sitten Buch", gepr. Deckelrahmenleisten und -fleurons. Dreiseitiger Goldschnitt. Qu.-8vo (176 x 111 mm). Besonders reichhaltiges Freundschaftsalbum mit zahlreichen Zitaten römischer Dichter. Unter den Einträgern finden sich Studienkollegen und Freunde Drandorfs, darunter einige Mitglieder Nürnberger Patrizierfamilien: Ludwig Wilhelm Arnold (Altdorf, 15. VII. 1743, "[...] und Herr Gustav Georg Zeltner den 29. Junius 1743 die hohe Doctor-Würde in der Arzeney-Kunst auf der Weltberühmten Universität Altdorf rühmlichst übernahmen [...]"), "Charles Frederic de Behaim" (Nürnberger Patrizier), Gustav Georg Biermann (1721-91), Buirette von Öhlefeld, Ernst Friedrich Blüthner aus Altenburg (1713-64), Johann Friedrich Dannreuther (Nürnberger Jurist, geb. 1684), Wilhelm Ebner von Eschenbach ("Altdorffii d. 2 Octobris 1740"), Hans Friedrich Fischer von Ehrenbach, Johann Jakob von Fölseis aus Neustadt in Österreich (mit Arnold u. a. ebenfalls in der "Arzeney-Kunst" promoviert), Johann Christoph Fürer von Haimendorf auf Wolkersdorf (1743), J. J. Haller von Hallerstein (Altdorf, 1743), J. C. Harsdorf von Enderndorf (Altdorf, 23. III. 1743, Nürnberger Patrizier), Johann Friedrich Hartmann (Gotha, 3. IX. 1755), Maximilian Rudolph Helvetius (1738 immatrikuliert in Altdorf), Carl Christoph Sigmund vom Holzschuher ("Erlang den 5. Nov. 1743"), Christoph Karl Kress von Kressenstein (1723-91), Carl Friedrich Wilhelm Lange ("Jubelier Ronneburg den 18 October 1819"), Justinus Gottlieb Linck (Altdorf, 1743), Marschalk von Ostheim (fränkisches Adelsgeschlecht), Sebastian Gottfried Caspar von Mittmeyer (1713-66), G. P. Negelein (Altdorf, 1740), Rupert Maximilian Oelhafen von Schöllenbach (Nürnberger Patrizier), "Frederic Benoit d'Oertel", Friedrich Theodor Örtel von Doebitz (1762), Johann Wilhelm Pampo (Gotha, 4. IX. 1755), v. Plettenberg (zwei Einträge, 1742), "Carl von Poelnitz Herzogenbusch [...] 1746"), Johann Ludwig von Peßler, Karl Gabriel von Pilgram, "Semper lustig numquam traurig G. St. A. Reinhart", Johann Bartholomäus Riederer, L. F. von Savigny ("Homburg vor der Höhe d. 21. Aprilis 1744") und C. H. E. von Savigny, Johann Georg von Scheidlin (1726-91), Friedrich Karl Scheurl von Defersdorf, Karl Alexander Schmidt von Altenstadt, Johann Samuel Serpilius (1740 immatrikuliert in Altdorf), J. F. von Sichartshofen, Johann Jakob Solger aus Velden, Johann Wilhelm Widmann ("der Heil-Kunst Beflissener"), August Christoph Wilcke ("De causis contractum perfectum [...]" 1740) und Gustav Georg Zeltner, "Altdorfii d. 20. November 1742". - Johann Gottlieb Drandorf aus Altenburg immatrikulierte sich 1738 in Altdorf, wurde später Sekretär in Belgershain (vgl. seinen Beitrag im Stammbuch Gustav Georg Zeltner in der Nürnberger Stadtbibliothek, 1718-68) und starb 1773. - Von den fünf farbigen Illustrationen zeigen vier Aquarelle, je zwei auf einem Blatt: Genreszenen, Souper, ein Liebhaber verabschiedet sich, Spazierfahrt. Eine Gouache auf Pergament zeigt ein Haus, die Szene daneben, auf dem gleichen Blatt, eine kleine Tafelrunde. Unter den Federzeichnungen ein Cupido, übertitelt "Consequitur quod cunque petit", und ein gezeichnetes Quodlibet mit Ausrissen aus einem Buch (darunter ein Stück Landkarte, ein Stück Kalender sowie ein Chronogrammtitel "GeDaeChtnVs Des ersten IVbelfests Der VnIVersItaet aLtorf" und ein Wappen). Der Kupferstich zeigt die "Sophienquelle" von Grünsberg. Die erste Rectoseite mit einer Erklärung der Erbin des Stammbuchs, Drandorfs Schwester Johanna Friederike Richter (geb. Drandorf). - Die Bindung etwas locker, der Einband leicht beschabt, die Ecken leicht bestoßen, mit Bruchstelle im Rücken, der Schnitt unregelmäßig. Papier leicht gebräunt bzw. etwas braun- und fingerfleckig sowie angestaubt. Kalligraphisch ansprechend und mit einigen wenigen weiteren kleinen Zeichnungen (darunter eine schöne Initiale). Einige Bll. fehlen (darunter ein Blatt des alphabetischen Registers am Anfang), mit verschiedenartiger und besonders zu Beginn wechselnder Paginierung. Der Kupferstich und zahlreiche weitere Bll. sowie ein Stoffstück einmontiert, mit Spuren alter Montage.‎

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€ 7.500,00 Kaufen

‎[Album amicorum].‎

‎Stammbuchblätter des Theologiestudenten Johannes Curtius. Bremen, Basel, Kassel, Leiden, Amsterdam, Paris, Siegen u. a. O., 1660-1667.‎

‎Lateinische, griechische, französische, deutsche und hebräische Handschrift auf Papier. 37 (statt 48) lose Bll. mit 38 Einträgen und späteres Titelblatt. In späterer Halbledermappe (bestoßen, Rücken brüchig) mit hs. Titelschild und Bindeband. Die Bll. mit Goldschnitt. Qu.-8vo (158:102 mm). Johannes Curtius (oder Kurtz) war ein zweifellos früh verstorbenes Mitglied der aus Bremen stammenden Theologen- und späteren Industriellenfamilie Curtius. Mit dem in Kassel gebürtigen Theologen und Rektor der Universität Marburg Sebastian Curtius (1620-84) teilt Johannes mehrere Lebensstationen, darunter Kassel, Basel, Leiden und Paris. Johannes hat in Bremen die Schule besucht, wo ein Großteil der Einträge zwischen 1661 und 1665 entstanden sind. Sein Studium begann er mit einer ausgedehnten Studienreise, die ihn 1665-66 unter anderem nach Leiden, Amsterdam und Paris führte. 1667 studierte Curtius in Basel, das mit mehreren hochkarätigen Einträgen vertreten ist. Es ist anzunehmen, dass Johannes Curtius noch im selben Jahr in Basel verstarb. - Der früheste Eintrag stammt von dem Kasseler Bürgermeister Gerhard Vielmeder aus dem Jahr 1660. In Bremen trugen sich mehrere Prediger, darunter Heinrich Flocken (1602-80), Franz Köhne (1626-89) und der frühere Hofprediger in Kassel David Pforr (1621-88) ein. Auch der Jurist und Kasseler Bürgermeister Heinrich Haxthausen (1624-1702) und der Bremer Senator und Bürgermeister Johannes Harmes (1602-82) sind im Stammbuch vertreten. - Im niederländischen Haderwijk traf Curtius auf den gleichnamigen Sohn von Heinrich Flocken. Dieser wirkte als Theologe an der erst 1648 gegründeten Universität Harderwijk. Flocken diente auch als Schiffskaplan auf dem Flaggschiff des großen Admirals Michiel de Ruyter. Sein Eintrag im Stammbuch ist am 10. Oktober 1665 entstanden, nur wenige Monate, nachdem Flocken und de Ruyter von einer langen Seefahrt über Westafrika in die Karibik zum Schutz der niederländischen Handelsflotte vor den Engländern zurückgekehrt waren. Offenbar stellte Flocken Kontakt zwischen Curtius und der Admiralsfamilie her. - Der außergewöhnlichste Eintrag stammt von Michiel de Ruyters Sohn Engel der Ruyter (1649-83), ein späterer Vizeadmiral, der sich im Dezember 1665 in Amsterdam mit dem Motto "Fortes creantur fortibus et bonis" verewigte. In Leiden sind die Einträge des Schweizer Theologen und Orientalisten Johann Jacob Buxtorff (1645-1704) und des Bremer Pastors Hermann Koch entstanden sowie die zweier nicht identifizierter Kommilitonen G. van der Meulen und Samuel Althaus. Im Juli 1666 hielt sich Curtius in Paris auf, wo sich der aus Den Haag gebürtige Mediziner Christian Konstantin Rompf in französischer, griechischer und lateinischer Sprache sowie ein Jean Fredric Scipione eintrugen. In Basel hatte Curtius Kontakt mit den führenden Theologen der Stadt. Einträge stammen von Lucas Gernler (1625-75), dem Professor und bedeutenden Bibliothekar Johann Rudolf Wettstein (1614-84) sowie dem mehrmaligen Rektor der Universität Basel Johannes Zwinger (1634-96). Hinzu kommen Einträge von den Kommilitonen Anton Johann Kerkring (1646-95), Jurist aus altem Lübecker Patriziergeschlecht und späterer Lübecker Rat, Ludwig von Brandt (1640-1711), kurbrandenburgisch-preußischer Geheimer Rat und Kanzler der Neumark, Sohn des Generalmajors Paul von Brandt, und von dem Bremer Theologiestudenten Johann Bokelman. Hervorzuheben sind schließlich die vereinzelten Einträge von dem Straßburger Theologieprofessor Isaac Faust (1631-1702), Straßburg, 1. April 1667, und von Ludwig Fabricius (1632-96), Rektor der Universität Heidelberg (o. O. u. D.). - Durchgehend leicht gebräunt und minimal fleckig. Ein Blatt mit Eckausriss ohne Textberührung. Wohlerhalten.‎

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‎Bismarck, Otto von, Staatsmann (1815-1898).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Datum und U. ("vBismarck"). Friedrichsruh, 17. XII. 1893.‎

‎264:212 mm auf Trägerkarton (405:305 mm). Schönes, großformatiges Altersportrait des Altkanzlers (nach vorn sitzend, den Gehstock zwischen den Beinen) aus dem Atelier V. K. Hahn mit dessen Trockenstempel in der rechten unteren Ecke. Bismarcks Unterschrift und Datum am Trägerkarton. - Das Portrait annähernd tadellos, die Ränder des Kartons mit kleinen Spuren alter Rahmung.‎

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‎[Jesuits].‎

‎Eulogies for Paolo Segneri and Francesco Maria Galluzzi. N. p., first half of the 18th century.‎

‎4to. Italian manuscript on paper. 2 pp. on a single leaf. Typical short Jesuit eulogies, composed to be read in Jesuit colleges on the anniversaries of the deceased. - Paolo Segneri the elder (1624-94) was a highly popular orator, ascetical writer, and preacher of the Apostolic Palace. According to the eulogy, Pope Innocent XII and Cardinal Giovanni Francesco Albani, the later Pope Clement XI, held Segneri in high esteem. Francesco Maria Galluzzi (1671-1731) was a Jesuit preacher, hagiographer, and teacher at the Collegio Romano. For most of his life, Galluzzi led the Jesuit "Missione Urbana" in Rome that focused on the evangelization and catechesis of farmers and others who visited the markets of Rome. This work earned Galluzzi the epithet "Apostle of Rome". - Some browning.‎

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