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Schober, Johann, Jurist und Politiker (1874-1932).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Schuschnigg, Kurt von, Politiker und Bundeskanzler (1897-1977).
Eigenh. Albumblatt mit U. St. Louis, Missouri, March 1949.
1 S. Qu.-schmal8vo. "With kind regards [...]". - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Sforza, Carlo, Italian politician (1872-1952).
Autograph signature. Rome, November 1948.
Oblong 8vo. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Sforza, Carlo, Italian politician (1872-1952).
Autograph signature. No place or date.
Oblong 8vo. 1 line. Slight fingerstaining. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Stresemann, Gustav, Politiker und Reichskanzler (1878-1929).
Ms. Portraitpostkarte mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.
½ S. Qu.-8vo. "Mit verbindlichstem Dank für Ihre freundlichen Wünsche / Stresemann". - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Wagner von Jauregg, Julius Rt. von, Psychiater (1857-1940).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., "Weihnachten 1929".
Qu.-8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Wagner von Jauregg, Julius Rt. von, Psychiater (1857-1940).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Mit Blindstempel des Ateliers Max Schneider, Wien. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Celan, Paul, Lyriker (1920-1970).
2 eigenh. Briefe mit (einer) U. Verbier, Kanton Wallis, Schweiz, und Paris, 5. und 25. VII. 1957.
Zusammen (2+4 =) SS. auf 3 Bll. Mit einem eh. adr. Kuvert und einigen Beilagen (s. u.). An den niederländischen Komponisten Jaap Geraedts, der sich 1957 an Celan gewandt hatte mit dem Vorschlag, dieser möge den Text zu einem geplanten Oratorium verfassen. Geraedts, der selbst weder Jude noch Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes war, hatte ausdrücklich nach einem jüdischen Dichter gesucht und sich schließlich gegen die ihm vom jüdisch-niederländischen Schriftsteller und Historiker Jacques Presser empfohlenen Dichter Maurits Mok und Abel Jacob Herzberg und stattdessen für Celan entschieden, der als Verfolgter und Augenzeuge aus der eigenen Tradition heraus den Text beisteuern sollte. "Für die Abfassung des Konzeptplans in deutscher Sprache braucht Geraedts einige Tage, aber bereits am 25. Mai wendet er sich mit einem Brief an Paul Celan, in dem er sich vorstellt, sein Vorhaben skizziert und die Anlage erläutert. Es werden noch vier Briefe folgen sowie ein Schreiben von Geraedts' Mutter [...], die Celan während ihres Aufenthalts in Paris ein Gespräch vorschlägt und ihn ebenfalls eindringlich bittet, ihrem Sohn zu antworten" (Sars, S. 9). - Am 5. Juli antwortet Celan aus dem schweizerischen Verbier: "Ihr erster Brief, den ich, wenn ich nicht irre, einen Tag vor meiner Abreise aus Paris erhielt, hat mich auch hierher begleitet. Daß ich ihn so lange unbeantwortet ließ, hat seinen Grund einzig darin, daß er mir zu wichtig erschien, als daß ich ihn mit meiner auf Reisen recht geduldlosen Feder hätte beantworten dürfen. Auch heute noch muß ich mir sagen, daß ein Anliegen wie das Ihre, soll es, wie es dies verdient, mit allem Lebensernst aufgenommen werden, an meine Konzentrationsfähigkeit Ansprüche stellt, denen ich, im Augenblick zumindest, nicht ganz gewachsen bin [...] Wenn ich meine Einstellung kurz charakterisieren darf: für mich bleiben diese Dinge, auch heute noch, in ein Dunkel getaucht, tiefer als man es gemeinhin wahrhaben will, ich sehe, wenn ich ehrlich sein soll, keinerlei 'Silberstreifen' am Horizont, Besinnung und Umkehr bleiben, wo sie überhaupt noch angesprochen werden, papierene Wirklichkeit, Vokabel, und dies selbst im Lager derjenigen, die gewillt scheinen, das vor kurzen historischen Augenblicken Geschehene im Gedächtnis zu bewahren [...] Ich will versuchen, es auch anders zu formulieren: ein Oratorium, wie das von Ihnen geplante müßte, für mein Gefühl, zeitlich umfassender (mithin unbegrenzter) gestaltet sein, als man es, auf den ersten Blick, konzipieren mag. Das Jüdische: es hat - erlauben Sie mir, dem Juden (und Nicht-nur-Juden), es so zu formulieren - eine Ewigkeitsdimension. (Und wäre es nur die schier ununterbrochene Untergangsnähe: sie allein würde ausreichen, dies zu bestätigen.)". - An dieser Stelle endet der Brief, den Celan zusammen mit dem zweiten Brief, den er am 25. Juli aus Paris schreibt, an Geraedts schickt: "Sie müssen mich, mit vollem Recht, für einen ganz unmöglichen Menschen halten! Verzeihen Sie dennoch! Ich habe - der beiliegende, nicht zu Ende geschriebene Brief soll es Ihnen zu beweisen versuchen - immer wieder an Ihren Brief gedacht, meine Säumigkeit schreibt sich, so seltsam das auch klingen mag, einzig von der Sorge her, mit meinen Gedanken weit hinter dem zurückzubleiben, was Ihnen am Herzen liegt [...]". Celan sichert Geraedts zu, versuchen zu wollen, "den Text zu schreiben, den Sie von mir erwarten". Anschließend unterbreitet er den Vorschlag eines Treffens und legt Geraedts "das Werk einer bedeutenden jüdischen Dichterin" ans Herz, "die in Stockholm lebt. Es ist das Werk von Nelly Sachs [...]". - Im März des darauffolgenden Jahres kommt es auch zu einer persönlichen Begegnung von Celan und Geraedts in Paris, doch aus der angedachten Zusammenarbeit sollte schlussends nichts werden. - Beide Briefe im linken Rand gelocht (keine Textberührung), ein Brief mit einer kleinen Rostspur durch eine Büroklammer. Beiliegend eine ms. Postkarte und ein ms. Brief von Celans Verlag, der Deutschen Verlags-Anstalt, an Geraedts sowie 3 (2 ms. und 1 eh.) Briefe (samt 2 Kuverts) von diesem an Paul Sars, dem Herausgeber des kleinen Briefwechsels von Celan und Geraedts. Paul Celan, Jaap Geraedts. Keinerlei "Silberstreifen" am Horizont. Der Briefwechsel des Dichters mit dem Komponisten. Herausgegeben und kommentiert von Paul Sars (Wien u. a. O, 2013).
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Dingelstedt, Franz Frh. von, Schriftsteller und Theaterleiter (1814-1881).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 31. III. 1868.
1 S. 8vo. An den Dramatiker Salomon Mosenthal: "Hier ist Ihr Text, lieber Mosenthal, den ich längst gelesen und - bis auf den erotischen Stoff, für den ich mich nicht erwärmen kann - sehr gut erdacht und gemacht finde. Doch weiß ich Ihnen keinen Compositeur dafür zu stellen, kann Ihnen auch in den letzten Zeiten des alten Hauses und den ersten des neuen die Aufführung nicht zusagen. Mündlich Näheres, bei unserer Begegnung im Lustspiel-Preisgericht [...] Wegen Fata Morgana schrieb ich an Flotow [...]". - Dingelstedt war im Jahr zuvor zum Direktor der Wiener Hofoper ernannt worden, die unter seiner Intendanz in das neue Haus an der Ringstraße umzog, das am 25. Mai 1869 mit Mozarts "Don Giovanni" eröffnet wurde. Zu Mosenthals "Fata Morgana" sollte Joseph Hellmesberger jun. die Musik beisteuern; die Oper wurde jedoch erst Jahre nach Mosenthals Tod 1877 aufgeführt: Die Uraufführung fand am 30. März 1886 an der Wiener Hofoper statt. - Etwas fleckig.
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Ertl, Emil, Schriftsteller (1860-1935).
Albumblatt mit eigenh. U. Baden bei Wien, Dezember 1927.
1 S. Kleines Visitkartenformat. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Frank, Leonhard, Schriftsteller (1882-1961).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
Qu.-schmal-8vo. Mit einer schwach ausgeprägten vertikalen Knickfalte. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Galsworthy, John, English novelist and playwright (1867-1933).
Autograph signature. No place or date.
Calling card format. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 23. XI. 1927.
1 S. Kleines Visitkartenformat. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 23. X. 1927.
1 S. Kleines Visitkartenformat. Auf der Versoseite einer Visitenkarte von Lilly Else Bettelheim. - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 23. XI. 1927.
Kleines Visitkartenformat. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 29. XI. 1927.
1 S. Kleines Visitkartenformat. "Heilsamer als große Dinge zu erleben scheint mir, die Dinge groß zu erleben". - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Knickerbocker, Hubert R., American journalist and author (1898-1949).
Autograph signature. No place or date.
Oblong small 8vo. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Knickerbocker, Hubert R., American journalist and author (1898-1949).
Autograph signature. No place or date.
Oblong small 8vo. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Lagerlöf, Selma, Dichterin und Literaturnobelpreisträgerin (1858-1940).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
Qu.-8vo. Die Ecken etwas gebräunt. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Maugham, William Somerset, English playwright, novelist, and short-story writer (1874-1965).
Album leaf signed. No place or date.
Oblong 8vo. 1 line. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-1971).
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Maurois, André, French writer (1885-1967).
Autograph quotation signed. No place or date.
Oblong 8vo. 2 lines. "La vie est trop courte pour être petite (Disraeli) [...]" ("Life is too short to be small"). - Margins slightly brown- and fingerstained. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Pagnol, Marcel P., French novelist, playwright, and filmmaker (1895-1974).
Autograph quotation signed. No place or date.
Oblong small 8vo. 1 page. Inscribed to the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71): "à Max G. Bettelheim, très cordialement". - Margins and corners slightly browned.
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Sandburg, Carl, American poet, biographer, journalist, and editor (1878-1967).
Autograph signature. No place or date.
Oblong 8vo. With mounted portrait (newspaper clipping). From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71). - Newspaper clipping loose.
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Schauffler, Robert Haven, American writer, cellist, and tennis player (1879-1964).
Autograph quotation signed. No place or date.
Oblong 8vo. 1 p. "Sincerely yours / Robert Haven Schauffler". - Slight browning to margins. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Schauffler, Robert Haven, American writer, cellist, and tennis player (1879-1964).
Autograph quotation signed. No place or date.
Oblong 8vo. 1 p. "Sincerely yours / Robert Haven Schauffler". - Slight browning to margins. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Schönherr, Karl, Dramatiker (1867-1943).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
Qu.-8vo. Papierbedingt etwas gebräunt. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Sherriff, Robert Cedric, English writer (1896-1975).
Autograph signature. Esher, 29. IV. 1949.
Oblong small 8vo. "Yours sincerely / R. C. Sherriff". - From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Sherriff, Robert Cedric, English writer (1896-1975).
Autograph signature. Esher, 29. IV. 1949.
Oblong small 8vo. "Yours sincerely / R. C. Sherriff". - From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Specht, Richard, Schriftsteller und Musikkritiker (1870-1932).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). Papierbedingt etwas gebräunt. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Tagore, Rabindranath, Bengali polymath and Nobel laureate (1861-1941).
Portrait post card signed. No place, 22. X. 1929.
8vo. 2 lines. With blindstamp of the Viennese studio "Magasin Metropol". - From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Tolstoy, Leo, Russian novelist (1828-1910).
Autograph letter signed ("L. Tolstoy"). [Yasnaya Polyana], 7. VII. 1907.
8vo. 2 pages on paper with perforated upper margin. In Russian. With one enclosure. To the unnamed philosopher Pyotr Petrovich Nikolaev in response to Nikolaev's new book. Tolstoy has read Nikolaev's book, and writes with a critique: "There is a lot of very good material in it, but you did well not to release it, and to want to work on it some more. The criticism of materialism is excellent, but you have not clarified what we feel and call matter. I think that there are other spiritual essences in which, just as in us, the basic essence (God) manifests itself partially, limitedly [...] / The book, as it is now, has merits [...] but the subject is so important that one cannot treat it seriously and attentively enough. / It is a shame that you live abroad [...]" (transl.). - P. P. Nikolaev (1873-1928) was philosopher and Tolstoyan who published a number of works in defence of freedom of religion. He was forced into exile in 1904, and lived in Nice from 1905 onwards. Tolstoy corresponded frequently with Nikolaev and engaged closely with his works - indeed, one of his last diary entries refers to reading one of his books. The work Tolstoy comments on in the present letter has not survived in the Yasnaya Polyana library, but may have been "Poniatie o boge kak o sovershennom sodanii" ('The Concept of God as the Perfect Basis of Consciousness', Geneva, 1907), which attempts to elucidate Tolstoy's ideas of God and the soul. - Enclosed is a letter to Nikolaev from Tolstoy's friend and editor V. G. Chertkov from 20 January 1903, encouraging him to send the manuscript of an article for Tolstoy to comment on (4to, ¾ page). Published on the basis of the retained copy in copy book 7, fol. 392f.
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Werfel, Franz, Schriftsteller (1890-1945).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). Verso gering fleckig. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Wildgans, Anton, Lyriker und Dramatiker (1881-1932).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., 9. XI. 1928.
8vo. Eine Karte aus dem Postkartenverlag der Brüder Kohn, Wien I. - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Bittner, Julius, Komponist (1874-1939).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Halir, Carl, Violinist und Kapellmeister (1859-1909).
Eigenh. Brief mit U. Weimar, 4. III. 1889.
1 S. 8vo. An einen Generalintendanten mit der bedauerlichen Nachricht, dass Halirs Quartett nicht so kurzfristig auftreten könne: "Zu meinem größten Bedauern ist meine Erkundigung schlecht ausgefallen. Herr Nagel kommt erst Sonntag oder Montag zurück, die Zeit ist unbestimmt, auch ist er momentan unterwegs, also seine Adresse zweifelhaft. Wollen Sie Sr. Königl. Hoheit sagen, dass mein guter Willer leider nicht hinreichte, mein Quartett vor Dienstag zusammenzubringen [...]". - Mit kleiner Rostspur durch eine Büroklammer.
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Heermann, Hugo, Violinist (1844-1935).
Eigenh. Brief mit U. O. O., "Dienstag".
2 SS. Qu.-12mo. An eine Frau von Guaita mit Dank für Glückwünsche und der Absage eines Besuchs: "Vielen Dank für Ihren liebenswürdigen Glückwunsch, den ich soeben meiner Frau, der es sehr gut geht, überbrachte. In bin leider Donnertag Abend mit einer Probe in Anspruch genommen [...]". - Kleine Stecknadeldurchstiche am linken Rand.
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Henschel, George, Sänger (1850-1934).
Eigenh. Brief mit U. "Hotel Continental", 16. XII. 1889.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Noseda bezüglich der zeitlichen Auszahlung eines Honorars und über einen geplanten Liederabend: "Sie waren gestern so freundlich mich zu fragen, ob ich das Honorar für gestern gleich jetzt oder später haben möchte. Wenn's Ihnen gleich ist, wäre es mir lieber, es jetzt zu haben, da ich alsdann nicht soviel von meinen Englischen Banknoten zu wechseln brauche. Und nun zu unserm eventuellen Lieder-Abend hier auf unserer Rückreise. Ich werde mein Allermöglichstes thun, um es [!] entweder Montag oder Freitag festzusetzen, muß Ihnen jedoch sagen, daß ein Honorar von frcs. 1500 für ein Concert das meine Frau und ich geben, durchaus nicht zu groß [ist] [...]". - Mit Spuren alter Montage am unteren Rand von Bl. 2 verso.
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Heymann, Carl, Komponist (1854-1922).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 1. I. 1880.
1½ SS. 8vo. An eine Exzellenz mit Neujahrswünschen: "Es wird mir zur grossen Freude gereichen, wenn Ew. Exellenz [!] die Gewogenheit haben wollten, Ihren Königlichen Hoheiten zum neuen Jahre meine ehrfurchtvollsten Grüsse und Glückwünsche zu übermitteln [...]". - Carl Heymann, der sich im Brief als "Hofpianist Ihrer Königlichen Hoheiten des Landgrafen und der Landgräfin von Hessen" betitelte, wurde von einem Zeitgenossen, dem Musikschriftsteller Josef Schrattenholz, als "neuer Liszt" gefeiert. Wegen eines psychischen Leidens verbrachte Heymann nach 1880 einen großen Teil seines Lebens in einer Anstalt, was seine Karriere frühzeitig beendete. - Mit blindgepr. Vignette und Rostspur alter Büroklammer, leicht gebräunt.
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Hill, Carl, Opernsänger (1831-1893).
2 eigenh. Briefe mit U. Schwerin, 19. V. 1872 und 10. XII. (o. J.).
(1½+2¾ =) 4¼ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An den Komponisten Wilhelm Hill (1838-1902) über eine geplante Reise nach Holland, mit Dank für übersandte Musikstücke, mit dem Ausdruck seiner Freude über den Erhalt des goldenen Verdienstkreuzes von der Wendischen Krone inklusive Gratifikation und überreichter Garniturknöpfe von der Großherzoginmutter: "Für die Übersendung resp. Dedication des 'Asra' [op. 29], sowie der Klaviersache, hoffe ich meinen Dank durch die That zu beweisen, indem ich den 'Asra' recht oft singe, denn er verdient es [...]" (19. V. 1872). - Der zweite Brief an einen Freund bezüglich des hervorragenden Abschlusses der Lehrzeit seines Sohns Emil im Bankhaus "Gebr. Löbbecke & Co" in Braunschweig und mit der Bitte um Vermittlung einer Anstellung desselben in Frankfurt: "Ich würde nun zu gerne sehen, daß er [...] ebenfalls in Frankfurt in einem größeren Bankhause ankäme [...]" (10. XII. [o. J.]). - Ein Brief mit größerem Wasserfleck bei der U., teilweise etwas braun- und staubfleckig verso.
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Himmel, Friedrich Heinrich, Komponist und Pianist (1765-1814).
Eigenh. Notiz mit U. O. O., [ca. 1810].
¼ S. Folio. Abrechnung der Kosten für Leihmöbel, die u. a. einen nun doch nicht fehlenden Sofabezug moniert und die Bezahlung einer Summe von 11 Rthl. nach Monaten der Nutzungsdauer verzeichnet: "Der gelbe Ueberzug ist da. Für Sopha bezahle ich nur 1 Monat [...]". - Die Notiz als Zusatz zu einer Aufstellung von Himmels Leihmöbeln und deren Kosten aus der Hand eines "M. M. Riess": "Solange der Herr Kapell Meister Himmel da wohnen sind die Sachen in Gebrauch[.] Auf dem zurück gesandt[en] Sopha fehlt der gelbe [Leinenüberzug]". - Stellenweise gering fleckig.
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Hollaender, Gustav, Violinist (1855-1915).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 14. VI. 1909.
1 S. Folio An den namentlich nicht genannten Komponisten und Pianisten Hans Bronsart von Schellendorf zur Verleihung des Ibach-Flügels im Rahmen eines Klavierspiel-Wettbewerbs an den Nachwuchskünstler Walter Radon (1886-1971). Zu diesem Zwecke habe Hollaender den "I. Satz Ihres prachtvollen fis moll Klavierkonzertes" gewählt: "Als besondere Auszeichnung hat gestern Herr Walter Radon Ihren Konzertsatz mit Orchester im großen Saale der Philharmonie gespielt und damit einen grandiosen Erfolg erzielt [...] Ew. Exzellenz werden sich wohl meiner vom Tonkünstlerfest in Eisenach 1893 erinnern [...]". - Gustav Hollaender hatte nach dem Tod von Jenny Meyer 1894 die Leitung des Stern’schen Konservatoriums in Berlin übernommen und es in seine Blütezeit geführt. - Mit gedr. Briefkopf des "Stern'schen Konservatoriums der Musik". Entlang der horizontalen Faltspur etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen am linken oberen Rand.
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Kraus, Anton, Holzblasinstrumentenbauer (1813-1901).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 29. VII. 1855.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die überaus nachsichtsvolle Besprechung meiner Sonaten in Ihrem geschätzten Blatte [...] Sie ermuthigen mich dadurch zu einer neuen Bitte, die ich jedoch kaum vorzutragen wage, um Ihnen nicht beschwerlich zu fallen. Die beigefügten Notenhefte lassen Sie dieselbe errathen [...]". - Ohne die erwähnte Beilage; entlang der Ränder leicht gebräunt und fleckig und kleine Stecknadeldurchstiche am linken oberen Rand.
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Kraushaar, Otto, Komponist und Musikkritiker (1812-1866).
Eigenh. Brief mit U. Kassel, 11. V. 1859.
1 S. 8vo. An den Musikwissenschaftler Franz Brendl und den Musikverleger C. F. Kahnt in Leipzig mit der Zusage zu einer Einladung nach Leipzig: "Ihrer mir sehr schätzbaren Einladung zu der bevorstehenden Tonkünstlerversammlung werde ich mit Vergnügen folgen und dem von Ihnen erhalten Programm gemäß, am 1. Juni in Leipzig eintreffen, wo ich mich dann Ihrer persönlichen Bekanntschaft erfreuen werde [...]". - Otto Kraushaars Kritiken und musiktheoretische Schriften finden sich nicht nur in "Kasseler Zeitschriften, sondern in der Allgemeinen musikalischen Zeitung, der Wiener allgemeinen Musikzeitung, der Rheinischen, den Signalen, sowie in der Hamburger und Wiener Theaterchronik. Seinen hinterlassenen Aufzeichnungen gemäß beläuft sich die Anzahl seiner musikalischen Abhandlungen und kritischen Aufsätze auf 558" (ADB XVII, 84). - Mit gepr. Monogramm, papierbedingt leicht gebräunt und kleine Läsuren am linken Rand.
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Langhans, Wilhelm, Komponist und Musikschriftsteller (1832-1892).
2 eigenh. Briefe mit U. Hamburg und Berlin, 23. X. 1861 und 27. III. 1891.
(1+4 =) 5 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. Der Brief vom 23. X. 1861 als Bewerbungsschreiben auf eine Anzeige: "Indem ich mich auf Ihre Annonce in der Niederrheinischen Musikzeitung beziehe, ersuche ich Sie um gefällige Zusendung des Trauerspiels Spartacus, und bitte Sie mir nöthigenfalls anzugeben, ob die in Musik zu setzenden Stücke mit oder ohne Begleitung des Orchesters gewünscht werden [...]". Bei dem erwähnten Trauerspiel wird es sich um "Spartacus. Trauerspiel in fünf Aufzügen" von Apollonius von Maltitz handeln, das in diesem Jahr erschienen war. - Der zweite, zur Gänze in italienischer Sprache verfasste Brief mit Neuigkeiten zu einem übersandten Offertorium: Leider könne der Komponist und Chorleiter Albert Becker dieses nicht in der Kirche aufführen lassen, da ein Gesangswerk mit solcher Orchestrierung nicht der Mode entspreche und vom Domchor ausschließlich A-cappella-Stücke gegeben würden. Ansonsten gefalle ihm und Becker das Stück sehr gut, und er hoffe auf eine Aufführung von A-cappella-Motetten des Adressaten im nächsten Winter: "Rincresce al Becker - odio partecipo la su opinione - che l'orchestra sia trattata troppo discretamente; quando gli strumenti son ammessi nella chiesa, essi dovrebbero mostrarsi nello splendido dell'orchestrazione moderna. In ogni caso ho poca speranza, di far eseguire l'offertorio qui in un concerto, non già perché non ne sia meno, ma percentuale le nostre società corali seguono soltanto la moda del giorno [...]". Langhans schließt mit Dank für ein übersandtes Programm und den besten Grüßen an "gl'i amici a Venezia: Bassani, Wiel, Soranzo e Faustini" (27. III. 1891). - Teilweise an den Rändern leicht gebräunt und leicht braunfleckig, ein Brief mit kleinen Einrissen in den Faltungen.
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Lichtenstein, Karl August von, Komponist und Opernsänger (1767-1845).
Eigenh. Gedicht. O. O. u. D.
13 Zeilen auf 1 S. Qu.-8vo. "So Viele sich zum Fest auch eingefunden, | Noch war ein Enckelchen nicht da: | Jetzt kommt's - und hat ein Kränzchen dir gewunden: | Ein Schönes, theure Großmama! | In ihm wird Kindestreue Dir erblühen | Aus Rosen und Vergißmeinnicht; | denn Rosen kann auch Kindeslieb' erziehen, | kein Sturmwind diese Blume bricht [...]". - Mit einer kleinen Notiz am rechten Rand zur Beglaubigung der Handschrift: "Handschrift des verstorbenen Freyherrn von Liechtenstein beglaubigt von seiner Frau [1847]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Stecknadeldurchstichen am linken Rand, Faltspuren.
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Litolff, Henry Charles, Klaviervirtuose (1818-1891).
Eigenh. Brief mit U. Braunschweig, 10. X. 1851.
1 S. 8vo. Einer kleinen zeitgenössischen Notiz zufolge an Ignaz Moscheles, seinen "vielgeliebten Meister", mit Dank für "die schöne Recension meines bescheidenen Bestreben[s]" und zur Übersendung eines kleinen Werks ("Opusculum") für Moscheles' Ehefrau: "Sehr betrübt war ich, nicht in Br. zu sein, als Sie hier durchreisten, und nur durch die Idee daß dieses Glück nur aufgeschoben sei, habe ich mich trösten können. Gott segne Sie vielgeliebter Meister und Ihre liebe Familie [...]". - Mit gepr. Namensvignette und einer kleinen Rostspur.
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Magnus, Sara, Pianistin (1836-1901).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 18. XI. o. J.
2 SS. 8vo. An einen Kapellmeister über die Koordinierung ihres Besuchs in Bremen mit ihrer Konzerttätigkeit: "Hiermit erlaube ich mir Ihnen anzuzeigen dass ich beabsichtige nach Bremen zu gehen, und bitte ich Sie die Güte zu haben mich so bald als möglich wissen zu lassen ob ich meine Bremer Reise in Einklang bringen kann mit meinem Auftreten bei Ihnen. Wenn Ihre Zeit es erlaubt mir umgehend ein paar Worte zukommen zu lassen, so wäre es mir sehr angenehm, wenn nicht so bitte ich Sie Ihre geehrte[n] Zeilen nach Bremen zu adressiren, an die Adresse des Herrn Eduard Möller […] Meine Reise nach Breslau ist etwas aufgeschoben worden wesshalb ich nun auch Ihnen meine Zeit im Dezember zur Disposition stellen kann [...]". - Der einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie entstammende Mäzen Eduard Möller (1807-86) trat 1848 aus dem familiären Betrieb aus und "widmete sich nunmehr ganz der Musik, den Künsten und der Wissenschaft. 1840 bis 1860 war er im Vorstand der Privat-Concerte des Bremer Musikvereins thätig" (Erler, 223). - Auf Briefpapier mit blau gepr. Monogrammvignette. Hermann Erler: Robert Schumann's Leben. Aus seinen Briefen geschildert. Berlin, Ries & Erler, 1887.
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Manns, August, Kapellmeister (1825-1807).
Eigenh. Brief mit U. "Crystal Palace" [London], 28. VII. 1886.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Musikschriftsteller Josef Schrattenholz mit einer Absage zur Mitarbeit an Schrattenholzens Zeitung, jedoch mit der Zusage, diese abonnieren zu wollen: "Ich bin vollauf mit Vorbereitungen für die Crystal Palace Saturday Concerts und die schottische Saison beschäftigt und will Ihnen die Prospectes von beiden zuschicken sobald sie fertig und gedruckt sind. Ihr kleiner Cello-Neffe gab mir mit seinem Solo-Vortrag bei meinem am 8ten Mai stattgefundenen Benifiz Conzert abermals herzerfreuende Beweise von seiner hervorragenden musikalischen Begabung: Der Junge spielte wie ein Mann [...]". Der "Cello-Neffe" war Leonhard Schrattenholz, der Sohn des Pianisten und Violinisten Max Schrattenholz, der bei dem genannten Konzert "durch den Vortrag eines Romberg'schen Konzertes allgemeines Aufsehen und begeisterten Beifall erregt" hatte. "Die 'Times' nennt das Spiel des Knaben wahrhaft 'verblüffend' und der 'Standard' spricht die Ueberzeugung aus, dass der junge Mann in ein paar Jahren 'dreist seine Waffen mit Piatti und den ersten Violoncellisten messen dürfe'" (Breslaur, 139). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Crystal Palace Company. Emil Breslaur, "Von hier und ausserhalb", in: Ders. (Hg.), Der Klavier-Lehrer. Musik-pädagogische Zeitschrift. Organ des Verbandes Deutscher Musiklehrer-Vereine 9 (1886).
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Noskowski, Zygmunt, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge (1846-1909).
2 eigenh. Briefe mit U. Konstanz, 7. VIII. 1878 und 22. XI. 1879.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 4 Bll. 8vo. Zwei Begleitschreiben an den Musikschriftsteller und Herausgeber der "Signale für die musikalische Welt" Bartholf Senff jeweils mit der Bitte um eine Rezension. - Zu der Übersendung von Klavierstücken und dem Hinweis auf eine Veröffentlichung von Liedern (Op.1): "Bezugnehmend auf einige günstige Notizen, welche Sie über mich im Jahre 1875 gegeben haben (nach der Aufführung meiner Sinphonie in Berlin und Warschau), erlaube ich mir meine soeben erschienenen Clavierstücke, unter dem Kreuzband, Ihnen zur gefälligen Ansicht zu zusenden [...]" (7. VIII. 1878). - Der zweite Brief zur Übersendung der "Cracoviennes" (Op. 5): "Anbei erlaube mir mein Op. 5 (Cracoviennes - 2e Folge für Clavier) zu zusenden, und ersuche Sie höfflichst über dasselbe eine Besprechung in Ihrer geschätzten Zeitung gefälligst geben zu wollen [...]" (22. XI. 1979). - Durch einen Vergleich der beiden Empfängernotizen verso konnte Senff auch für den zweiten Brief als Empfänger ermittelt werden. Jeweils mit Monogramm "SN", entlang der Faltlinien und Ränder etwas gebräunt. Teilweise mit Rostspur alter Büroklammern und kleinem Tintenwischer.
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Ohe, Adele aus der, Pianistin und Komponistin (1861-1937).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 28. XII. 1901.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit Dank für einen Brief und mit der höflichen Absage eines Konzertangebots: "Leider wird es mir in diesem Winter nicht möglich sein, in einem Ihrer Concerte in Köln zu spielen, da ich zu der von Ihnen genannten Zeit im Auslande sein werde [...]". - Ohe unterschrieb mit dem im Vorjahr verliehenen Titel der "großherzoglichen-sächsischen Hofpianistin", dem später noch der "herzoglich-anhaltische" und "königlich-preußische" folgen sollten. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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