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‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Gedruckte Danksagungskarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wilflingen, April 1993, Qu.-8°. Büttenkarton, in adressiertem Umschlag.‎

‎Danksagungskarte aus Anlass seines 98. Geburtstags: "Nach Mitternacht weckte mich eine Dankeswelle für Eltern, Lehrer, Kameraden, Nachbarn, unbekannte Freunde, ohne deren Hilfe ich nie mein Alter erreicht hätte. | 'Zwei Mal Halley' | Diese Welle überströmt mich gerade jetzt wieder angesichts der Zuwendung, die ich bei meinem Geburtstag in Glückwünschen und Geschenken verspürt habe. | Herzlichen Dank."‎

Référence libraire : 59748

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Gedruckte Danksagungskarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wilflingen, April 1992, Qu.-8°. Büttenkarton, in adressiertem Umschlag.‎

‎Danksagungskarte aus Anlass seines 97. Geburtstags: "Kein Weg ist lang | mit Freunden an der Seite. | Die Glückwünsche und Geschenke, mit denen Sie mich zu meinem 97. Geburtstag erfreut haben, beweisen abermals, daß es mir an Freunden noch immer nicht fehlt. | Herzlichen Dank für Ihre Zuwendung [...]".‎

Référence libraire : 59750

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Gedruckte Danksagungskarte (ohne Unterschrift).‎

‎o.J. Wilflingen, April 1997, Qu.-8°. Büttenkarton, in adressiertem Umschlag.‎

‎Danksagungskarte aus Anlass seines 102. Geburtstags: "Der Styx beginnt zu schimmern; | er lädt ein. | Siebzig verweht V | Doch noch hat Charon nicht angelegt, und so erfreute ich mich auch heuer wieder des freundlichen Gedenkens, der Glückwünsche und Gaben treuer Leser, Bekannter und freunde an meinem Geburtstag [...]".‎

Référence libraire : 59756

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Gedruckte Danksagungskarte (ohne Unterschrift).‎

‎o.J. Wilflingen, April 1996, Qu.-8°. Büttenkarton, in adressiertem Umschlag.‎

‎"Daß alle Tage neue künftige Leser geboren werden, ist eine tröstliche Aussicht. Goethe. Aber noch halte ich mich an die alten. Sie haben mich zu meinem 101. Geburtstag wieder sehr verwöhnt. Für all die Glückwünsche, Blumen und Geschenke von Herzen Dank ..."‎

Référence libraire : 59757

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Gedruckte Danksagungskarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wilflingen, Dezember 1982, Qu.-8°. Büttenkarton.‎

‎Danksagungskarte aus Anlass der Verleihung des Goethe-Preises: " ... Hie und da jemand zu wissen, der mit uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dieses Erdenrund erst zu einem bewohnten Garten. | Goethe | Meinen Dank für Ihre freundliche Zuwendung anläßlich der Verleihung des Goethe-Preises verbinde ich mit herzlichen Wünschen für Weihnachten und das Neue Jahr [...]".‎

Référence libraire : 59747

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Wilflingen, 5. X. 1966, 2 Seiten. Mit Adresse und gedrucktem Absender.‎

‎An die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt: "[...] Leider werde ich Herrn Stoica nicht sehen können. Ich reise m Sonnabend nach Portugiesisch Angola und werde Mitte Dezember hier wieder eintreffen. Vielleicht besucht Herr Stoica indessen in Stuttgart den Verlag Ernst Klett [...] PS. Ich rate Herrn Stoica, in Hamburg das Archiv von Dr. des Coudres zu besuchen, das alles vollständig enthält [...]" - Über den rumänischen Dichter Petre Stoica (1931-2009) vgl. "Siebzig verweht" Bd. I, 30. V. 1969. - Jünger beschreibt die Angola-Reise in seinen Tagebüchern. In Angola entdeckte Jünger ein Insekt, das noch nirgendwo beschrieben war, eine bis dahin unentdeckte Art. Sie wurde später nach ihm benannt: "Juengeria" benannt.‎

Référence libraire : 59743

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U.‎

‎o.J. Wilflingen, 29. VIII. 1986, 1 Seite.‎

‎"Axel Zehnsdorf mit guten Wünschen Ernst Jünger", vielleicht für den gleichnamigen rechten Politiker. - Bildseite: Jünger im Gespräch mit Borges, 1982.‎

Référence libraire : 59740

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Wilflingen, 16. IV. 1982, 1 Seite. Vordruck.‎

‎Buchbestellung beim Antiquariat Hertling, Neuwied:Jünger bestellt ein "Album" und Otto Beneckes "Hamburgische Geschichten" aus Katalog 43.‎

Référence libraire : 59742

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Wilflingen, 20. XII. 1956, 1 Seirte. Mit Adresse.‎

‎An den Bankier Kurt Hartwig Siemers (1907-1988) in Hamburg: "Gute Wünsche zum Weihnachtsfest und zum neuen Jahr! Ernst Jünger". - Darüber 2 weitere Eintragungen: I. Gretha Jünger (1906-1960): "Freundliche Grüße! Gretha Jünger". - II. Ernst Schaer, Oberst, Gewährsmann Stauffenbergs in Frankreich. "Bedauere sehr, dass Du nicht in unserer Mitte weilen kannst [...]" Schaer wird mehrfach in "Das zweite Pariser Tagebuch" und "Jahre der Okkupation" erwähnt. - Die Bildseite zeigt den Eingang zum Schloß Wilflingen.‎

Référence libraire : 59744

‎Heynicke, Kurt, Schriftsteller (1891-1985)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Duisburg, November 1920, Quer-schmal-8°. 1 Seite.‎

‎"Das Vaterland als Etappe zur Befreiung des Menschengeschlechts ist Tugend, - als Ziel: ein Verbrechen ..."‎

Référence libraire : 59730

‎Jacus, Jean-Theobald, Maler 1924-2021‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Pellon-Village, Alpes-Maritimes, 17. VIII. 1965, Fol. 1 Seite. Absenderstempel.‎

‎Mit einer Einladung zur Ausstellung und der Bitte um Einlösung von Schecks.‎

Référence libraire : 59708

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Gedruckte Danksagungskarte (ohne Unterschrift).‎

‎o.J. Wilflingen, 29. III. 1985, Qu.-8°. Büttenkarton, in adressiertem Umschlag.‎

‎Danksagungskarte aus Anlass seines 90. Geburtstags: "'Im Grunde sind wir alle kollektive Wesen; denn wie weniges haben und sind wir, was wir im reinsten Sinn unser Eigentum nennen! Wir müssen alle empfangen und lernen, sowohl von denen, die vor uns waren, als von denen, die mit uns sind.' | Goethe | Ich danke allen, von denen ich lernen durfte, und danke heute besonders jenen, die meines 90. Geburtstages so freundlich gedachten, für ihre guten Wünsche und schönen Gaben. Sie haben mir viel Freude bereitet."‎

Référence libraire : 59758

‎Heyerdahl, Thor, Forschungsreisender (1914-2002)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. U. "Thor Heyerdahl" auf der Bild- und Rückseite.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 10,5 x 15 cm..‎

‎Heyerdahl im Kreise seiner Expeditionsteilnehmer.‎

Référence libraire : 59733

‎Hausmann, Manfred, Schriftsteller (1898-1986)‎

‎2 Werke mit eigenh. Widmungen und U., dazu eine eigenh. Postkarte und 1 eigenh. Brief, jeweils mit U., an den Empfänger der Widmungsexemplare.‎

‎o.J. Frankfurt und Konstanz, 1959-1969, 4°. OPp. und OLn. mit Schutzumschlag.‎

‎"Vieles schenkt sich im Wort, aber die Tiefe bleibt stumm ..." (Der golddurchwirkte Schleier, Frankfurt 1969). - "Gottes Handeln am Menschen meint immer den ganzen Menschen, das ganze Sein, die ganze Existenz. Es ist total. Aber nicht so, daß es den Menschen zur Marionette machte. Gott ist kein Fatum, sondern ein Vater. Der Mensch wird dadurch, daß Gott ihn erwählt und ruft, überhaupt erst zum wirklichen, nämlich zum verantwortlichen, um Leben und Gnade ringenden Menschen ..." (Propheten, Apostel, Evangelisten, Konstanz 1959).‎

Référence libraire : 59712

‎Grün, Anastasius (d. i. Anton Alexander Graf Auersperg), Schriftsteller (1806-1876)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "A. Auersperg".‎

‎o.J. Wien, 14. IV. 1869, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Über die Unterstützung des Dichters Friedrich Konrad Müllers von der Werra (1823-1881): "Indem ich den Empfang Ihres sehr geehrten Schreibens vom 11ten d.M. sowie der gleichzeitigen und späteren Sendungen mit verbindlichstem Dank bestätige, melde ich Ihnen in aller Eile, das ich das Hrn. Dr. Müller v. d. Werra betreffende Schriftstück bereits an den Vorstand der Schillerstiftung geleitet und bestens befürwortet habe. Mit dem Wunsche eines günstigen Erfolges [...]"‎

Référence libraire : 59694

‎Grün, Anastasius (d. i. Anton Alexander Graf Auersperg), Schriftsteller (1806-1876)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "A. Auersperg".‎

‎o.J. Wien, 18. VI. 1868, Gr.-8°. 1 1/4 Seiten. Doppelblatt..‎

‎"Euer Wohlgeboren! Empfangen Sie im Gedränge der Geschäfte und somit in sichtlicher Eile meinen verbindlichsten Dank für Ihre freundliche Aufmerksamkeit anläßlich meines Namenstages und die Versicherung der aufrichtigsten Theilnahme und meiner besten Wünsche für Ihr und aller Ihrigen bleibendes Wohlergehen. Die künftige Woche führt mich hoffentlich - nach Vertagung unserer Sitzungen - wieder auf einige Zeit nach Thurn am Hart. Sie können sich denken, daß ich diesem Augenblicke schon mit Sehnsucht engegensehe [...]" -Beiliegend ein Stahlstichporträt und ein Foto.‎

Référence libraire : 59695

‎Graf, Oskar Maria, Schriftsteller (1894-1967)‎

‎Im Winkel des Lebens.‎

‎o.J. Berlin, Büchergilde Gutenberg, 1927, 8° (17,5 x 11 cm). Mit 8 Holzschnitten nach Walter Bergmann. 196 S., 1 Bl. Illustrierte OLwd. (leicht bestoßen).‎

‎Erste Ausgabe. - Mit 7-zeiliger eigenh. Widmung und U. an Paul Huber (1886-1952): "Dem tüchtigen Berger | Bürgermeister | Paul Huber | mit freundschaftlichen Grüßen | Oskar Maria Graf | München, 5. Dez. 27". Der wohlhabende Bauer Paul Huber war in Grafs Heimatgemeinde Berg am Starnberger See von 1926-33 Bürgermeister; da er sich standhaft weigerte, der NSDAP nach der Machtübernahme beizutreten, wurde er von den Nazis abgesetzt. Huber war gut bekannt mit Oskar Maria Graf und blieb auch in Amerika schriftlich im Kontakt mit ihm. Nach der Befreiung wurde Huber 1946 als Bürgermeister wiedergewählt. - Zu den Spuren in Grafs Werk vgl.: Katja Sebald, Mein bester Spezi ist der Kramerfeichtmartl gewesen. Auf den Spuren von Oskar Maria Graf in Berg am Starnberger See. München 2018. - Pfanner 24. - Gut erhalten.‎

Référence libraire : 59701

‎Graf, Oskar Maria, Schriftsteller (1894-1967)‎

‎Unruhe um einen Friedfertigen.‎

‎o.J. Berlin, Aufbau-Verlag, 1949, 8°. 437 S., 1 Bl. OHlwd. (bestoßen, hinteres Gelenk lose).‎

‎Vorsatzblatt (lose) mit eigenh. Widmung und U. an die Witwe des Bürgermeisters von Berg Paul Huber (1886-1952), Rosa Huber: "Für die lesefreudige | Rosa Huber, | Schatzlbäuerin in | Berg als kl. Gruss | aus weiter Ferne | Oskar Maria Graf | NYC Sept. 54". - Paul Huber war von 1926-33 und 1946-52 Bürgermeister von Berg und mit Graf eng verbunden. Zu seinen Spuren in Grafs Werk vgl.: Katja Sebald, Mein bester Spezi ist der Kramerfeichtmartl gewesen. Auf den Spuren von Oskar Maria Graf in Berg am Starnberger See. München 2018. - 3. Ausgabe (Pfanner 69). - Papierbedingt etw. gebräunt.‎

Référence libraire : 59760

‎Gersdorf, Wilhelmine von, Schriftstellerin (1768-1847)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 6. VIII. 1834, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An die Calvé'sche Buchhandlung in Prag: "Ew. Wohlgeboren verzeihen daß ich so frei bin Ihnen zu der Ehre des Verlags, zu welchem ich schon seit Jahren bis jetzt vergeblich Hoffnung hatte, eine Uebersetzung des [Charles Victor Prévôt] d'Arlincourtschen neuesten, interessanten, und wohl der strengsten Censur genügenden Werkes: 'Der Bräuer - König' (le Brasseur-Roi) 2 Thle anzutragen. Ich wünschte diese Arbeit um so mehr in Ihrem Lande anzubringen, als sich bereits das Manuscript in Prag in der Enderschen Buchhandlung befindet, und ich es nicht gern zurückkommen lassen möchte sondern es gegen Baares und gewiß sehr billiges Honorar zu verkaufen wünsche. Erzeigen Sie mir die Ehre darauf zu reflectieren, und es sich in der Enderschen Buchhandlung bald möglichst vorzeigen zu lassen. Ich habe das Honoror für das ganze Werk 60 rh sächs. bestimmt, will mich aber, sofern es zuviel ist, auch noch zum nachlassen bequemen [...]" - Gersdorf schreib unter verschiedenen Pseudonymen eine große Anzahl Romane.‎

Référence libraire : 59762

‎Gaxotte, Pierre, Historiker (1895-1982)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 1 Seite. Briefkopf "Académie Française".‎

‎Über den Tod von Gauthier und über die Herkunft seines Nachnamens.‎

Référence libraire : 59711

‎Gatti, Angelo, Schriftsteller (1875-1948)‎

‎Porträtfotografie mit rückseit. eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Mailand, 3. V. 1934, 14,5 x 11 cm. - Hübsche Widmung..‎

Référence libraire : 59714

‎Friedrich, Friedrich, Schriftsteller 1828-1890‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. "Dr. Friedrich Friedrich".‎

‎o.J. Leipzig, 6. VIII. 1881 und 26. VIII. 1881, Gr.-8° (22 x 14 cm). Zusammen 1 1/2 Seiten. Briefkopf..‎

‎"Geehrter Herr. Auf Ihre Anfrage in Betreff der Zulassung von Damen kann ich Ihnen heute noch keine bestimmte Antwort geben, da ich in Betreff dieses Punktes mit Wien noch in Unterhandlung stehe. Ich werde das Resultat im Programm mittheilen. Das Programm wird nächstens versandt. Diejenigen, welche dasselbe mit Ungeduld erwarten, haben keine Ahnung, wie viel Mühe und Schreiberei nöthig ist, um das alles zu ordnen und da es nicht von mir allein abhängt, läßt es sich nicht erzwingen. Um Ihnen nur einen kleinen Einblick zu gewähren, theile ich Ihnen mit, das ich heute mit erster Postsendung außer Ihrem Briefe noch 7 in Schriftstellertag Angelegenheiten erhielt." Im zweiten, kurzen Brief wird der Versand von Karten sowie die Antwort betreffend der "Zulassung von Damen" angekündigt.‎

Référence libraire : 59699

‎Domizlaff, Helmuth, Antiquar (1902-1983)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Partenkirchen, 7. IX. 1928, 4°. 1 1/4 Seite. Mit Umschlag.‎

‎An Lotte Wehner in München: "[...] Letzten Sonntag vormittag habe ich vergeblich bei Ihnen geläutet. Ich hoffe Sie sind endlich irgendwo in den Bergen, um sich zu erholen. Wir können uns gegenseitig condolieren, ich hatte inzwischen unnötigerweise Diphterie während meiner Ferien in Südtirol und bin jetzt seit Dienstag hier in Partenkirchen. Montag soll es im Büro wieder los gehen. Wo werden Sie jetzt sein? Ich wünsche Ihnen gute Erholung und solches Wetter wie ich hier hatte. Leider langte es bei mir noch nicht zu grösseren Touren, nur Kaffe-Spaziergänge. Wann werden wir uns wiedersehen? Würden Sie es mich wissen lassen, auch ob der Club schon wieder begonnen hat. Vielen Dank für das Bild. Ich bin über mich entsetzt. Dass sich eine solche Formlosigkeit oder wohl mehr Weichlichkeit in meinem Gesicht schon ausdrückt war mir noch nicht aufgegangen. Das Bild ist wahrscheinlich ausgezeichnet. Sie lachen über das 'wahrscheinlich', verzeihen Sie die menschliche Schwäche. - Darf man von den anderen nichts sehen? - Doch über all das hoffentlich bald mündlich [...]" - Domizlaff war im Jahr des Briefes Mitarbeiter des Münchner Antiquariats Jacques Rosenthal.‎

Référence libraire : 59693

‎Clairville, Louis François, Schriftsteller (1811-1879)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 11. XI. 1861, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Theaterdirektor wegen einer Theaterloge. - Clairville machte sich als Librettist einen Namen.‎

Référence libraire : 59715

‎Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Wiesbaden, Mai 1960, 15 x 10 cm. 1 Seite.‎

‎"Frl. Gabi Fuchs mit allen guten Wünschen ..." - Mit Taktstock.‎

Référence libraire : 59726

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Brief mit eigenh. U. "der Ihrige vBismarck".‎

‎o.J. Varzin, 6. IX. 1894, 4° (24,5 x 19 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit gesiegelteUmschlag (Frankatur ausgerissen).‎

‎An Regierungsrätin Wilke in Hamburg: "[...] Mit der herzlichsten Theilnahme haben meine Frau und ich die Kunde von dem schweren Geschick erhalten, welches Sie betroffen hat, und welches für uns den Verlust eines liebenswürdigen Freundes und Nachbarn mit sich bringt, dessen Andenken in unserem Gedächtniß fortleben wird [...]"‎

Référence libraire : 59687

‎Bismarck, Otto Fürst von, Reichskanzler (1815-1898)‎

‎Brief mit eigenh. U. "Der Ihrige vBismarck".‎

‎o.J. Friedrichsruh, 13. V. 1894, Gr.-8° (22,5 x 14 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Umschlag.‎

‎An den Eisenbahner Regierungsrat Wilcke in Hamburg: "[...] Von meiner Tochter erfahre ich heut durch Brief, daß sie nach guter Fahrt rechtzeitig im Haag eingetroffen und Ihnen sehr dankbar ist für die freundliche Fürsorge zur Erleichterung der Reiseunbequemlichkeiten. Das Umsteigen in Hamburg hat weiter keine Bedeutung gehabt. Ich schließe mich dem Danke meiner Tochter von Herzen an, zugleich auch für die meinen drei Enkelinnen auf ihrer Rückreise nach Hannover zu Theil gewordene Sorgfalt [...]"‎

Référence libraire : 59690

‎Biedermann, Woldemar von, Goetheforscher (1817-1903)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 19. XI. 1865, Gr.-4° (28,5 x 22 cm). 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Museumsdirektor Karl Constantin Kraukling (1792-1873) in Dresden: "[...] Ich wollte mittheilen, daß ich, nachdem ich 'Goethe und Leipzig' glücklich von Stapel laufen lassen, nunmehr ernstlich daran denke, Goethes Beziehungen zu Dresden zum Gegenstand einer Darstellung zu machen [...] Hiernächst hatten sie die Gewogenheit mir Abschriften der noch nicht gedruckten Briefe Goethes an [den Maler Carl Ludwig] Kaaz mit Druckerlaubnis in Aussicht zu stellen: darf ich nun um diese Abschriften bitten oder kommen, sie zu nehmen? [...]" Biedermann erkundigt sich angelegentlich über den Besuch Krauklings bei Goethe in Dornburg am 1. September 1828 und bemüht sich um eine Darstellung desselben. - Goethe hatte Dresden mehrfach besucht. Biedermanns Buch erschien erst 1875.‎

Référence libraire : 58853

‎Beeth, Lola, Sängerin (1860-1940)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 7,5 x 11,5 cm. 1 Seite, mit geprägtem Monogramm.‎

‎"Musik ist mein Leben".‎

Référence libraire : 59735

‎Baudissin, Eva von, Schriftstellerin (1869-1943)‎

‎Eigenh.Briefkarte mit U.‎

‎o.J. München, 16. IV. (um 1930), 8°. 2 Seiten.‎

‎"... Ihre freundliche Anteilnahme an meinen Arbeiten freut mich sehr, ebenso Ihre Bestrebungen auf literarischem Gebiet. Leider konnte ich Ihnen nicht eher antworten, da ich verreist war und Ihnen doch gern einige kleine Bücher senden wollte. Von den "Entlobten" (Verl.Bonze & Co. Stuttgart) habe ich leider kein Ex. mehr, ebenso wenig von "Danine Drautens" (Reklam) und von "Auf der Grenze" (Kürschners Bücherschatz) Dagegen lege ich Ihnen die "Die Schwestern" bei und "Bauernhaus Sansouci" - Leider habe ich auch nicht mehr vorrätig - aber auf den Buchdeckeln sind ja zwei, wenn auch vor längerer Zeit aufgenommenen. ...".‎

Référence libraire : 59734

‎Bahr, Hermann, Schriftsteller (1863-1934)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. "Hermann Bahr".‎

‎o.J. Salzburg, 25. XII. 1917, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Herrn Hans Sauer "Lehrmittelzentrale" in Wien: "[...] Sehr gern bin ich bereit, Ihrer freundlichen Einladung, für die ich bestens danke, zu folgen und einen kurzen Beitrag (von dem Begriff der 'Bildung') für ihr 'Jahrbuch' zu schreiben, wofern mir zur Einsendung Zeit bleibt, die nächsten Wochen sind bei mir ganz mit drängender Arbeit besetzt - bitte mir den äußersten Termin bekannt zu geben[...]" - Das erwähnte Jahrbuch erschien 1918.‎

Référence libraire : 59697

‎Bahr, Hermann, Schriftsteller (1863-1934)‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. "Hermann Bahr".‎

‎o.J. Salzburg, Schloss Bürgelstein, 15. XI. 1914, 5 x 11,5 cm. 1 Seite.‎

‎Antwort auf eine Rundfrage: "Die ins Feld dürfen, werden sich freuen, einmal alle Bücher los zu sein. Wer daheim bleiben muß, soll, wenn er Zeit übrig hat, die guten Bücher lesen."‎

Référence libraire : 59696

‎Agassiz, Alexander, Zoologe (1835-1910)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. "Al. Agassiz".‎

‎o.J. Cambridge, Mass., 15. XI. 1880, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Zoologen Franz Steindachner (1834-1919) in Wien mit Dank für dessen "Ichtyologische Beiträge IX." - Der Sohn von Louis Agassiz kam als Ichthyologe und Bergbauingenieur in den USA zu Ruhm und Vermögen.‎

Référence libraire : 59716

‎Gerhard, Wilhelm (1780-1858), Schriftsteller‎

‎Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Schwarze Tinte auf Schreibpapier. Leipzig 27 Nov. 1826.‎

‎o.J. 2 S. (25,5 x 21 cm).‎

‎An Karl Gottfried Theodor Winkler (1775-1856), Theaterintendant und Redakteur, Herausgeber der "Abendzeitung" in Dresden. - Gerhard dankt dem Freund für die Zusendung eines Blattes "mit dem irischen Liedchen, für dessen Korrektheit im Satze ich Ihnen verbunden bin". Zudem sendet er Winklern einen Nachtrag zu seinem Aufsatz über Serbische Mythologie ("Diese habe ich Ihrer Vespertine zugedacht") und berichtet über seine Übersetzung serbischer Volkslieder ("... die Eintönigkeit der serbischen Musik... giebt uns keine Ausbeute für den Gesang. Die Nazion hat eigentlich gar keine Volksmelodien"), die dann 1828 in "Wila. Serbische Volkslieder und Heldenmährchen" erschienen. Sodann versichert er dem Freund, dessen Zeitschrift "Vespertine" brauche sich "vor dem Erscheinen neuer Zeitschriften nicht zu fürchten. Die Hegelsche Schule wird langweilige Sachen liefern und jedes Hauptwerk in das Bette des Prokrustes zwängen. Ueberhaupt wird vieles schlafen gehen was sich nicht halten kann". Weiter berichtet er über einige aktuelle Entwicklungen bei der Zeitschrift "Hebe" und endet mit Bemerkungen zu der romantischen Oper "Theobald und Isalina" von Francesco Morlacchi, "ein Werk, das Vieles Gute hat, aber leider hier keinen großen Beyfall fand...; (da) das Tempo einer Nummer zu oft wechselte und dadurch in Zerrissenheit und Breite verfiel". - Wilhelm Gerhard war Urenkel des berühmten Lieddichters Paul Gerhardt und hatte seine literarische Laufbahn mit Freimaurergesängen begonnen; er verfasste u.a. Bühnenstücke und Übersetzungen. In Leipzig prägte er entscheidend das Kulturleben und empfing Persönlichkeiten wie Tieck, Mendelssohn-Bartholdy, Rückert und Lortzing in seinem Herrenhaus mit nach englischem Vorbild gestaltetem Garten.‎

Référence libraire : 79595

‎Augustin, Karl Wilhelm (1845-1932), dt. Gymnasiallehrer und Entomologe‎

‎Eigenhändiger Brief mit Unterschrift "Carl". Mit brauner Tinte in dt. Kurrentschrift.‎

‎Kiel, d. 15. (März, korrig.:) Juli, 1870. 1 Bl., beidseitig beschrieben (22,3 x 14,4 cm). Dünnes, leichtes Papier, mit mehreren Querfalzen. - 2 BEILAGEN: [1.] Entwurf für den Stammbaum der Familien Augustin und Ernst (A.'s Ehefrau). - [2.] Hs. Brief von Walter A. Ernst,, Schwerin, an Bruno Augustin in Lübz / Mecklbg., der "einige Auskünfte" über die Zusammenhänge der Fam. Ernst gibt. Mit Namensstempel u. eig. Unterschr., dat. 14. 3- (19)37. -.‎

‎An die Eltern: "'Der Krieg ist erklärt!' So lautet die letzte telegraphische Depesche, die heute Abend an allen Straßenecken angeklebt ist..." Carl erwartet seine baldige Einberufung u. bittet den Vater [Caspar Hinrich A., 1817-1881, ebenfalls Entomologe u. Lehrer; "Wegweiser für angehende Käfersammler"] um einen Besuch am Studienort Kiel, "da ich noch manches mit Dir zu besprechen habe, was besser mündlich, als schriftlich geschehen kann". Er hofft auf Studien- u. Promotionsabschluss nach dem Krieg: "Doch wenn ich nur gesund zurückkehre, muß es ja Alles gehen. Nur kein Krüppel; lieber gleich todt!". Am Rand die Bitte: "Meine Stiefel hätte ich sehr gern. Auf diesen Tanzschuhen kann man ja nicht weit kommen." Carl, der mit seinem Bruder Wilhelm im selben Regiment steht, endet "mit freundlichem Gruß von Gustav (2. Bruder) und mir" als "Euer treuer Sohn Carl". - Der Elternbrief gebräunt u. mit kurzem Bruch im Mittelfalz, am Kopf von fremder jüngerer Hd. in blauer Tinte: "D..15. 7. 1943 - Geschrieben von meinem Vater. Ernst, geb. 5. 12. (18)81". Die Beilagen mit Kreuzbugfalten etwas gebräunt.‎

Référence libraire : 97806

‎BAST, Alfred‎

‎Werkheft. Work in Progress. Zur Ausstellung Die Architektur des Empfindens. Arbeiten aus dem Kunst-Kloster in Schwäbisch Gmünd in der Galerie am Prediger.‎

‎Schwäbisch Gmünd, Galerie am Prediger. 26 Januar bis 6. April 1997. 56 nicht numerierte Seiten.Mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen. Schöner Druck auf festem Papier u. auf Pergaminpapier. Originalbroschur mit Spiralbindung. Querformat 21x31 cm‎

‎* Exemplar (handschriftlich) 164 / 200 von Alfred Bast signiert sowie mit zusätzlicher, handschriftlicher Widmung "für Kurt Weidemann Alfred Bast 14-7-98" u. beidseitig handbeschriebenem Beilagenblatt "Lieber Kurt" (mit Bezug zu Weidemanns Werk u. zum Theme Kulturförderung u.a.). ----- Alfred Bast (* 22. September 1948 in Schwäbisch Gmünd) ist ein deutscher Maler und Künstler. Bast pendelt heute zwischen Deutschland, Indien, Kanada und den USA. Bast studierte freie Malerei in der Kunstakademie Stuttgart, einer seiner Lehrer war Gerhard Gollwitzer. 1972 wurde er, damals Studierender bei Hans Gottfried von Stockhausen, in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Auslandsstipendien führten ihn u. a. nach Auroville in Südindien und in die USA. 1995 gründete er das Kunstkloster art research ? Schule der Wahrnehmung in Abtsgmünd. Die Journalistin und Schriftstellerin Eva-Maria Bast ist seine Tochter. (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 122464

‎Mann, Katia, geb. Pringsheim, Ehefrau Thomas Manns (1883-1980)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Forte dei Marmi, c/o Borgese, 9. VIII. 1966, Gr.-8°. 2 Seiten. Briefkopf. Mit eigenh. Umschlag..‎

‎An den Sammler Hans Waldmüller: "[...] Längst, längst hätte Ihr Brief beantwortet werden sollen; ich habe ihn mit hierher genommen und stelle mit Schrecken das Datum des 11. Mai fest. Leider steht es so, dass ich ständig überbeansprucht und, begreiflicher Weise, nicht besonders leistungsfähig bin, wobei es auch einige gesundheitliche Störungen gab. Zur Erholung habe ich jetzt einige Wochen hier am Mittelmeer bei meiner jüngsten Tochter Elisabeth verbracht, am 17. will ich wieder in Kirchberg sein und will mich dann, so bald wie irgend möglich, nach einem kleinen Beitrag für Ihre Sammlung umsehen. Eine signierte Photographie besitze ich leider bestimmt nicht, andere natürlich schon, und vielleicht findet sich auch sonst etwas. Von Ihrer Sammlung habe ich mit Interesse gehört. Das einzige Gegenstück dazu, von dem ich weiß, ist die Sammlung von Dr. Hans Otto Meyer, dem Inhaber der Schrobsdorffschen Buchhandlung in Düsseldorf. Sie werden vielleicht schon davon gehört haben [...] Soeben bemerke ich, dass Ihr Brief 11. Mai 65 datiert ist. Aber ich meine, da haben sie sich am Ende verschrieben, bestimmt habe ich ihn 66 erhalten [...]"‎

Référence libraire : 58999

‎Mann, Katia, geb. Pringsheim, Ehefrau Thomas Manns (1883-1980)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Kilchberg, 24. IX. 1971, Gr.-8°. 3 Seiten. Briefkopf. Mit eigenh. Umschlag..‎

‎An den Sammler Hans Waldmüller: "[...] Ganz ungebührlich verspätet kommt mein Dank für Ihre Sendung 7. August. Sie erreichte mich am Mittelmeer, in Forte dei Marmi, wo ich alljährlich bei meiner jüngsten Tochter, Elisabeth Borgese, im Kreise von Enkeln und Urenkeln, einige friedlich erholsame Wochen verbringen. Unglücklicher Weise fällt mein Geburtstag in diesen Aufenthalt, und der Achtundachtzigste(!) brachte eine so unerwartete Fülle festlicher Post, dass meine Korrespondenz in völlige Unordnung geriet und erst jetzt allmählich aufgearbeitet werden muss. Ich finde es besonders erfreulich, dass es Ihnen, mit vielem Scharfsinn und vieler Ausdauer, gelungen ist, jenen vielzitierten Artikel von Samuel Lublinski in seinem vollen Umfang aufzutreiben. Diese von so viel Empfänglichkeit und Verständnis zeugende Besprechung hat sicher dem jungen Autor unendlich wohl getan, und er hat sie, wie Sie mit Recht hervorheben, Lublinski zeitlebens gedankt. Dankbarkeit war, was vielen wahrscheinlich gar nicht bewusst ist, überhaupt ein ausgeprägter Zug seines Charakters. Meinerseits möchte ich Ihnen nun auf danken für die Mühe, die Sie auf diesen 'Fund' gewandt haben. Die Thomas-Mann-Forschung wird ihn auch zu würdigen wissen [...]" - Thomas Mann, über dessen "Buddenbrooks" Lublinski (1868-1910) als einer der ersten (im "Berliner Tageblatt" vom 13. 9. 1902) eine positive, rühmende Besprechung gebracht hatte, nahm in dessen Auseinandersetzung mit Theodor Lessing leidenschaftlich für Lublinski Partei. - Vgl. Hans Waldmüller, Ein Fund für die Thomas-Mann-Forschung. Zu Samuel Lublinskis 'Buddenbrooks'-Rezension. In: Aus dem Antiquariat 28/1972, I, S. A20-24.‎

Référence libraire : 58998

‎Mann, Katia, geb. Pringsheim, Ehefrau Thomas Manns (1883-1980)‎

‎Eigenh. Briefentwurf mit U. "K. M.".‎

‎o.J. Ohne Ort (Kilchberg), 21. IX. 1969, Fol. 1 1/2 Seiten.‎

‎In französischer Sprache, über ein geplantes Thomas-Mann-Buch mit Texten von Klaus und Erika Mann: "[...] Mon fils Golo est, comme moi, vivement interessé a votre projet; la publication que vous préparez [...] est evidemment très importante. Au lieu de 'Recollection of my father' publié en 1958 mon fils desire d'offrir une étude plus récente qu'il mettra pour la traductionà la disposition de Louise Servicen. Je n'ai pas objection contre les autres textes que vous proposez, et je demandrai le consentement de S. Fischer [...] En ce que concerne une contribution de Klaus Mann je suis sure que l'on pourra trouvera quelque chose dans son autobiographie 'Der Wendepunkt'. Puisque vous ne lisez pas l'Allemand, je dicutterai ce problème avec Louise Servicen. Si elle ne possède pas 'Der Wendepunkt' je lui enverrai ce livre au plus vite [...] De ma fille Erika nous avons choisis un petit discours qu'elle a fait pour la télévision sur 'La Montagne Magique'. Cette piece sera envoyée directement à Mademoiselle Servicen pour la traduction [...]" - 1958 erschien Erika Manns Erinnerungsbuch "Das letzte Jahr" in englischer Sprache unter dem Titel "The last year. A memoir of my father". - Louise Servicen (1896-1965) übersetzte zahlreiche Werke der Familie Mann ins Französische, darunter Thomas Manns Novelle "Der Erwählte" und Klaus Manns Roman "Mephisto". - Nach Erika Manns Tod im August 1969 wurde Golo Mann zum Ratgeber in Familienfragen.‎

Référence libraire : 57445

‎König, Fritz, Bildhauer und Grafiker (1924-2017)‎

‎Eigenh. Blaustiftzeichnung "Rossmensch".‎

‎o.J. München, 8. IV. 1958, Gr.-8° (21 x 14,5 cm). Bütten.‎

‎Zu der Zeichnung vgl. Fritz Koenig, Ross und Rossmensch. Späte Kreidezeichnungen (2009). - Seit frühester Kindheit von Pferden fasziniert, spürt Fritz Koenig als Künstler wie als Pferdezüchter der Vorstellung eines symbiotischen Zusammenlebens von Mensch und Tier nach. Vielfältig formuliert zieht sich dieses Motiv durch sein gesamtes plastisches und zeichnerisches Werk. - Am Unterrand Eintragung von Eberhard Hanfstaengl: "Zeichnung von Fritz König 8.4.58 (bei einem Besuch)."‎

Référence libraire : 59655

‎Kramp, Willy, Schriftsteller (1909-1986)‎

‎10 Werke mit längeren eigenh. Widmungen und U., dazu 1 masch. Brief, 3 eigenh. Postkarten und 5 masch. Postkarten, jeweils mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, Stuttgart u.a., 1965-1984, Verschiedene Formate. OPp., OLn. und Original-Broschur..‎

‎Interessantes Konvolut mit ausführlichen Briefen und Widmungen für einen Freund und Sammler, dem die Bücher gewidmet sind. - "Gott hat sich entäußert, damit wir uns erinnern ..." (Die Spiele der Erde, München 1965). - "Laß mich mit Jeder mann in Frieden und Freundschaft leben, soweit es chriftlich ist ..." (Das Versteck, Stuttgart 1984). - "Sind es die unserm Unglück. Unserem Versagen abgerungenen Siege, die danach aufgeschrieben bleiben ..." (Wintermai und Sommerschnee, Freiburg 1981). - "Die Waffen sollen wissen, daß Gott gerade dann an unserer Sache arbeiten, wenn wir meinen, er hätte uns verlassen ..." (Die Prophezeiung, Göttingen 1951). - "Es gibt keinen anderen Weg als den, standzuhalten und zu lieben ..." (Lebens-Zeichen, Fraiburg 1978). - "Habt ihr wirklich schon vergessen, daß auf Erden kein größeres Glück zu erwarten ist als das der Gegenwart? ..." (Das Wespennest, Kassel 1968). - "Wenn es sich so verhält, dass im Menschenschicksal Dunkles und Helles innig verwischt dahinfließt, bis Gott es wieder trennen wird ..." (Zur Bewährung, Freiburg 1978). - "Und noch etwas anderes bringen wir zurück aus den Jahren der Knechtschaft: die Vergebung ..." (Brüder und Knechte, München 1978). - "Ich frage mich, wo denn eigentlich die Wahrheit gewachsen sein soll ..." (Der letzte Feind, München 1970). - "Herrn Dr. Rühl zu Erinnerung an den Besuch ..." (Willy Kramp zur Vollendung des 70. Lebensjahres, München 1970).‎

Référence libraire : 59678

‎Kokoschka, Oskar, Maler und Grafiker (1886-1980)‎

‎Der weisse Tiertöter.‎

‎o.J. Wien, Genossenschaftsverlag, 1920, Gr.-8° (23,5 x 15,5 cm). 16 S., 2 Bl. OKart. (etw. fleckig und gebräunt, kleine Randschäden)..‎

‎Die Gefährten. Jg. 3, H. 10. - Erste Ausgabe. - Raabe 7. Wilpert-G. 7. - Umschlag mit faksimilierter Widmung von Kokoschka an "Adolf Loos | dem Gefährten meiner Jugend | OK." - Sehr selten.‎

Référence libraire : 59651

‎Mann, Golo, Historiker (1909-1994)‎

‎Wallenstein. Sein Leben erzählt. (6. Aufl. 126.-128. Tsd.).‎

‎o.J. Frankfurt am Main, S. Fischer, 1979, 8°. 1367 S. OLwd..‎

‎Vorsatzblatt eigenh. signiert "G. Mann | Hollerhaus | 15. III. 1980". - Das Hollerhaus Irschenhausen (Icking) ist seit 1917 ein kultureller Treffpunkt für Lesungen, Ausstellungen und Konzerte. In der Fernsehserie "Der Bulle von Tölz" spielt es die Rolle der "Pension Resi".‎

Référence libraire : 55790

‎Mann, Katia, geb. Pringsheim, Ehefrau Thomas Manns (1883-1980)‎

‎Eigenh. Briefentwurf ohne U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr (Kilchberg, August 1973), Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An den Buchhändler und Sammler von Thomas Manns Werken und Briefen Hans-Otto Mayer (1903-1983) in Düsseldorf: "Ich höre von Ihrem bevorstehenden 70. Geburtstag. Die Zahl erscheint mir in Anbetracht des eben von mir zurückgelegten Jubiläums recht bescheiden, aber es ist doch ein Anlass, Ihnen sehr, sehr herzlich zu gratulieren und Ihnen noch viele schaffensfrohe Jahre zu wünschen [...] Ganz besonders weiss ich natürlich Ihre hingebende Arbeit für das Werk T.M.s zu schätzen." - Mayers Sammlung, heute in der UB Düsseldorf, umfasst über 6000 Bände, 15000 Zeitschriftenhefte und über 25000 Ausschnitte und Dokumente zu Leben und Werk Thomas Manns. Mit Hans Bürgin verfasste er "Thomas Mann - eine Chronik" (1965) und "Die Briefe Thomas Manns, Regesten und Register" (1977-1987).‎

Référence libraire : 57436

‎Kokoschka, Oskar, Maler und Grafiker (1886-1980)‎

‎Vier Dramen. Orpheus und Eurydike. Der brennende Dornbusch. Mörder, Hoffnung der Frauen. Hiob.‎

‎o.J. Berlin, Paul Cassirer, 1919, Gr.-8° (25,5 x 17 cm). 174 S., 1 Bl. Illustr. OPp. (gebräunt, Rücken leicht lädiert).‎

‎Erste Ausgabe. - Raabe 6. Wilpert-G. 6. - Erschien im März 1919 in einer Auflage von 2000 Exemplaren. - Etw. gebräunt.‎

Référence libraire : 59652

‎Luserke, Martin, Reformpädagoge und Schriftsteller ((1880-1968)‎

‎2 Werke mit eigenh. Widmungen und U.‎

‎o.J. Flensburg und Postdam, 1959 und 1940, Verschiedene Formate. OLn. Und OPp..‎

‎?Obadjah: die schrecklichste Nachbarschaft ist immer noch besser als gar keine Unterhaltung ? 8. Juni 1959? (Obadjah und die ZK 14 oder Die fröhlichen Abenteuer eines Hexenmeisters, Flensburg ca. 1950). ? ?Dem Kameraden ?? (Reise zur Sage. Ein Seemannsgarn vom mündlichen Erzählen (Potsdam 1940).‎

Référence libraire : 59621

‎Mandelli, Luisa, Sängerin (1922-2018)‎

‎Originalfotografie mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildrückseite.‎

‎o.J. Mailand, 8. IX. 1955, 15 x 10,5 cm. 1 Seite.‎

‎"Alla cara Madame Dahsaul, afficionatemente, ricordando ...". - Szenenfoto.‎

Référence libraire : 59618

‎Ludwig, Christa, Sängerin (1928-2021)‎

‎Originalfotografie mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 12,5 x 18 cm. 1 Seite.‎

‎Rollenfoto in Schwarz-Weiß.‎

Référence libraire : 59580

‎Kaspar, Hermann, Maler (1904-1986)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 9. II. 1966, Fol. 2 Seiten. Briefkopf.‎

‎Warmer Dankesbrief für Hanfsaengls Unterstützung und Förderung. Anspieland auf dessen durch Goebbels 1937 verfügte Entfernung aus der Nationalgalerie Berlin: "[...] Sie dürfen sich freuen über das große Opfer, daß Sie mit Ihrer Verbannung gebracht haben für die Freiheit der Kunst, die heute so schamlos mißbraucht wird! [...]" Über die Sezession und Fritz Winter.‎

Référence libraire : 59662

‎Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Fruthwillen, 11. X. 1975, 4°. 2 Seiten, mit gedrucktem Briefkopf.‎

‎An Pfarrer Karl Rühl: "... Dank für Ihren rührenden Brief vom vom 3. X., den ich gleich beantwortete, nachdem meine Frau Kathrin & ich gestern von reiner Reise genNord zurückgekehrt sind. Es war eine kleine Ausstellung in Kiel zu eröffnen & sodann haben wir Blankenese und die nordseeküste wiedergesehen, was bei wechselndem Wetter wunderbare Eindrücke ergeben hat, trotz meines Alters unschwer bewilligt ... Thomas Manns Buddenbrooks in Ehren, aber die habe ich erst etwa 1960 gelesen. In der Tat war mir stets eine gesunde Vollendung lieber als der nebensächlichste Unfall. - Der Godeke ist ... ebenfalls neu erschienen, und ich habe ein paar allzu sentimentale Stellen gestrichen. Und ein paar Vokabeln berichtigt ...".‎

Référence libraire : 59682

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