Die unabhängige Plattform professioneller Buchhändler und Antiquare

‎Autographes‎

Main

Anzahl der Treffer : 66.373 (1328 seiten)

Erste Seite Vorherige Seite 1 ... 110 111 112 [113] 114 115 116 ... 289 462 635 808 981 1154 1327 ... 1328 Nächste Seite Letzte Seite

‎Dietrich, Marlene, Schauspielerin (1901-1992)‎

‎Porträtfotografie von Charlotte Willott, Berlin. Originalabzug.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 13 x 16 cm..‎

‎Die Künstlerin beim Blick aus dem halbgeöffneten Autofesnter, um 1960. - Charlotte Willott (1887-1978) machte sich als Theater- und Pressefotografin in Berlin einen Namen. - Rückseitig Ateliestempel und Bleistiftbeschriftung. Ecken leicht gestaucht.‎

Referenz des Buchhändlers : 57221

‎Wolff, Ludwig, Schriftsteller und Filmregisseur (1876-1958)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 15. XII. 1898, Kl.-4°. 1 Seite. - An Hermann Bahr mit einem Stück..‎

Referenz des Buchhändlers : 57214

‎Wildenbruch, Ernst von, Schriftsteller und Diplomat (1845-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 26. I. 1907, Kl.-4°. 1 Seite. Doppelblatt. - Verabredung..‎

Referenz des Buchhändlers : 57217

‎Wilbrandt, Adolf von, Schriftsteller (1837-1911)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Rostock, 5. V. 1909, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎"Lebensspruch. || Der Ruf erscholl: | So halt' ich still. | Ich muß und soll: | Ich kann und will!"‎

Referenz des Buchhändlers : 57218

‎Werner, Jacques Christophe, Illustrator und Tiermaler (1798-1856)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Werner".‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Paris, ca. 1840], 4°. 1 Seite. Französisch.‎

‎An den Pariser Buchhändler Pitois-Levrault, wegen des Honorars für das von ihm 1837 illustrierte Werk "Histoire naturelle des perroquets pour faire suite aux deux volumes de Levaillant" von Alexandre Bourjot Saint-Hilaire und mit Bestellung des 9-bändigen "Règne animal" von Cuvier. - Werner wurde in Anerkennung seiner Fähigkeiten bei der Darstellung von Vögeln und Tieren zum Maler des Naturkundemuseums im Jardin des Plantes ernannt. "Er war der typische Museumszeichner, als solcher aber ungemein fleißig und gewandt [...] im Nachlaß Cuviers zeugen an die 700 Aquarelle von seiner Fruchtbarkeit" (vgl. Nissen ZBI II, S.167 f). - Selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 57170

‎Weiss, Peter, Schriftsteller (1916-1982)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 26. II. 1977, 8°. 1/2 Seite. - "Mit herzlichem Gruss [...]".‎

Referenz des Buchhändlers : 57211

‎Vring, Georg von der, Schriftsteller (1889-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 20. III. 1960, Qu.-Gr.-8°. 2 Seiten. Briefkopf.‎

‎An den Schriftsteller Ludwig Bäte über die Mindener Autorenvereinigung "Die Kogge": "[...] vielen herzlichen Dank für Dein ausführliches Schreiben über dies Kogge-Schiff! Ich habe auch andere PEN-Kollegen befragt, und es ist ganz selbstverständlich, daß ich den Ring ablehnen muß. Ich tue es gleichzeitig. Was da beabsichtigt war, ist klar. Habe von den Sachen nichts gewusst. Was mich fast am meisten abstieß, war der schauderhafte Ring, mit der schwarzen Kogge auf dem schönen Stein. Der warnte mich, als ich ihn sah. Aber die ganze Seite ist recht heiter. Wir können gut verstehen, dass Sie mit Ihrer Gattin gelacht haben. Packen Sie auf der nächsten PEN-Tagung kräftig aus, damit die Leute mit ihrem Speck-Mäuse-Spiele endlich aufhören [...]" -‎

Referenz des Buchhändlers : 57207

‎Voss, Richard, Schriftsteller (1851-1918)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, ohne Jahr [um 1900], Gr.-8°. Zus. ca. 12 Seiten. Doppelblätter.‎

‎Ausführlich wegen der Aufführung eines Theaterstücks und den nötigen Änderungen.‎

Referenz des Buchhändlers : 57208

‎Usinger, Fritz, Schriftsteller (1895-1982)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. sowie masch. Begleitbrief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Friedberg in Hessen, 3. VII. 1961, Gr.-8° und Fol. Zus. 2 Seiten.‎

‎Mit einem Vorschlag zu der Einleitung des "Fiedberger Ehrenbuches": "Das Glück hat unendlich viele Facetten, Brechungen und Lichter, und selbst in einem misslungenen Leben kann gelegentlich noch etwas von jenem inneren Lichte aufleuchten [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57195

‎Tetzner, Gerti, Schriftstellerin (geb. 1936)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. "Gerti".‎

‎o.J. Berlin, 26. IV. 1986, Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An einen Germanisten wegen einer Reise nach Dänemark und die Unterstützung durch Ministerium und Künstlerverband: "[...] Ich sehe 3 bis 5% Chance für mich, und die möchte ich probieren [...]" Erwähnt ihr Reisebuch über Dänemark "Im Lande der Fähren" und eine größere Arbeit.‎

Referenz des Buchhändlers : 57206

‎Friedrich Wilhelm III., König von Preußen (1770-1840)‎

‎Brief mit eigenh. U. "Friedrich Wilhelm".‎

‎o.J. Potsdam, 4. IV. 1805, 4° (25 x 21 cm). 1 Seite.‎

‎An den Fürstbischof von Breslau, Joseph Christian Franz zu Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein (1740-1817), der ihn auf die baldige "Vacanz der Dechantey bey dem Collegiat-Stifte zum Heiligen Creutze am Dom zu Breslau" hingewiesen hatte, um "den Marquis de Bombelles mit einer Pfründe zu versehen": "[...] Da inzwischen diese Stelle von Meiner Collation abhängig, Meine Absicht aber ist, daß Ew. Liebden gedachten Marquis zu einer Pfründe in Vorschlag bringen möchten, die zu Ihrer eigenen Collation erledigt werden dürfte; so entnehmen Sie schon aus dieser Willensmeinung, daß obgenannte Vacanz die für den Marquis erwünschte Gelegenheit nicht darbieten würde [...]" - Marc Antoine Marie Marquis de Bombelles (1744-1822) empfing am 1803 die Priesterweihe und wurde schließlich Dechant von Oberglogau bei Neustadt in Oberschlesien.‎

Referenz des Buchhändlers : 56971

‎Schrank, Franz von Paula, Botaniker und Entomologe (1747-1835)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 26. I. 1811, Gr.-Fol. (20,5 x 33 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Der Schöpfer der "Flora monacensis" an den Herzog Maximilian in Baiern: "Da nächstens der zweyte Band der Akademischen Denkschriften erscheinen wird, so nehme ich mir die Freyheit einen Abdruck desjenigen Theiles, welchen ich davon habe, Eurer Durchlaucht zu Füßen zu legen. Zur dritten Abhandlung gehört eine Figur, welche sich wirklich auf der beygefügten Tafel befindet; sie ist die erste Tafel des ganzen Bandes, erhielt aber in diesem Abdrucke keine Bezeichnung, weil sie für ihn die einzige ist. Mir wird noch lange der botanische Garten zu Landshut den Stoff zu botanischen Aufsäzen liefern müssen: denn der hiesige ist, als solcher, unter aller Kritik, wird aber dafür ein kleiner und kostbarer englischer Garten werden. Ich bin für ihn nur Bischof in partibus infidelium; man hört meine Predigten so wenig an, als die des Erzbischofs von Athen zu Athen. Ich lebe unterdessen von meinem Vorrathe, welchen ich zu Landshut in zehn Foliobänden gesammelt habe, und beschäftige mich nebenher mit Physik, und mit meinem Mikroskope [...]" - Sehr selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 56899

‎Korschunow, Irina, Schriftstellerin (1925-2013 )‎

‎Eigenh. Brief und Porträtfotografie mit U.‎

‎o.J. Gauting, 6. X. 1998, Fol. 2 Seiten.‎

‎An einen Autographensammler: "[...] Schuld daran ist die Arbeit an einem neuen Roman, die sich länger als geplant hingezogen hat und immer noch nicht beendet ist [...]. Nach Abschluß des Romans, de rzur Buchmesse 99 erscheinen soll, schicke ich Ihnen gern eine Manuskriptseite. Jetzt habe ich nicht einmal dafür Zeit [...]". - 1999 erschien "Von Juni zu Juni" bei Hoffmann und Campe.‎

Referenz des Buchhändlers : 52245

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 4. III. 1909, 9 x 14 cm. 2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "[...] meine beiden neuen Bücher (Ein tschech. Dienstmädchen und Laforgue) kommen in den nächsten Tagen zu Ihnen und möchten gern durchgeblättert sein. 'Das Dienstmädchen' ist nicht gegen die Tschechen, und nicht für die Tschechen, sondern, wofern ein Roman überhaupt eine Tendenz haben kann, für die Versöhnung zwischen den Nationen geschrieben. Wir haben dieses Thema ja mündlich oft besprochen (leider jetzt schon so lange nicht) und so hoffe ich, daß Ihnen das Buch bald vertraut sein wird. - Ich bin auf Ihr Urteil sehr sehr gespannt, das wissen Sie seit jeher. Noch mitteilen möchte ich Ihnen, im Vertrauen darauf, daß es Sie interessiert, daß ich Glück gehabt habe und zur Post gekommen bin, gloria in excelsio! [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57118

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 20. XI. 1952, Fol. (30 x 17 cm). 1 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An seine Cousine Steffi Glaser (Schwester von Willy Brod) in Montreal. "[...] Ich befasse mich jetzt damit, meine Kompositionen ins Reine zu schreiben, die schon seit 30 oder 40 Jahren unvollendet in meinen Schubladen liegen. Wenn man so alt ist wie ich, muß man endlich mal anfangen, Ordnung in das hineinzubringen, was einem wertvoll und wichtig ist. Diese Arbeit nimmt mich ganz in Anspruch, so daß ich weder nach rechts noch nach links blicken kann. - Sobald Du die 2 kleinen Romane aus meiner Kindheit gelesen hast, erwarte ich mit Interesse Dein Urteil über diese Dichtungen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57144

‎Wohmann, Gabriele, Schriftstellerin (1932-2015)‎

‎Masch. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 23. III. 1979, 1 Seite.‎

‎An den Verleger Axel Matthes mit einer Absage: "es handelt sich um einen Phantasiedefekt ... Ich bin wahrscheinlich zu sehr ein Realist. Ich wünsche Ihnen also, dass meine Kollegen inspirierter reagieren [...]" Es ging um einen Beitrag für die von Axel Matthes herausgegebene Anthologie "Die Außerirdischen sind da" (1979).‎

Referenz des Buchhändlers : 57070

‎Trousseau, Armand, Internist und Kliniker (1801-1867)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Paris, 23. V. 1863, 4°. 1 Seite. Bläuliches liniiertes Papier.‎

‎Arztrechnung mit Eingangsstempel. - Trousseau begann seine Medizin-Ausbildung bei Pierre Fidèle Bretonneau in seiner Geburtsstadt und setzte sie später in Paris fort. 1839 erhielt er einen Lehrstuhl an der Pariser medizinischen Fakultät. 1850 wurde er zum Professor der klinischen Medizin und Chefarzt des Hôtel Dieu in Paris ernannt, wo er vor allem um die Ausbildung der Ärzte durch Beobachtung der Patienten am Krankenbett bemüht war. Er führte als einer der Ersten in Frankreich die Intubation und die Tracheotomie durch, worüber er 1851 eine Monographie schrieb. Trousseau prägte 1864 den Begriff der Aphasie. - Mit Randeinrissen und kleinen Läsuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 57058

‎Piene, Otto, Künstler (1928-2014)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Cambridge, Mass.,, 7. XI. 1977, Fol. 1 Seite. Briefkopf "Massachusets Institute of Technology Center for Advanced Visual Studies". Luftpostpapier. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Sammler Heinz Birker in Wuppertal: "[...] danke für Ihre Anfrage. Hier die jüngsten Erscheinungen: Jürgen Wissmann, 'O.P' [...] Dietrich Mahlow et al., 'O.P. - Werkverzeichnis' [...] 'O.P., Katalog Galerie Heimeshoff [...]" - 1972 wurde Piene Professor of Visual Design for Environmental Art am Massachusetts Institute of Technology, das ihn 1974 zum Direktor berief. - Beiliegend eine sign. Einladungskarte des "Kunsthaus Schaller" in Stuttgart, dat. 9. X. 1989.‎

Referenz des Buchhändlers : 57152

‎Nordenskjöld, Otto, Geologe und Forschungsreisender (1869-1928)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, "Hotel Österreichischer Hof", 14. III. 1905, 8°. 3 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Regierungsrat wegen der Publikation eines Aufsatzes: "[...] Ich danke sehr für Ihren Brief. Einen ganz bestimmten Antwort kann ich jetzt nicht geben, glaube aber dass ich leicht den Aufsatz schreiben kann, und will auch gern es thun. - Und 300 francs als Honorar wäre ich auch ganz einverstanden. Da aber es sehr viel leichter wäre könnte ich denselben Schwedisch schreiben, und da Sie mir schon vorgeschlagen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57150

‎Nordenskjöld, Otto, Geologe und Forschungsreisender (1869-1928)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, "Hotel Österreichischer Hof", 14. III. 1905, 8°. 3 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Regierungsrat wegen der Publikation eines Aufsatzes: "[...] Ich danke sehr für Ihren Brief. Einen ganz bestimmten Antwort kann ich jetzt nicht geben, glaube aber dass ich leicht den Aufsatz schreiben kann, und will auch gern es thun. - Und 300 francs als Honorar wäre ich auch ganz einverstanden. Da aber es sehr viel leichter wäre könnte ich denselben Schwedisch schreiben, und da Sie mir schon vorgeschlagen haben den Aufsatz deutsch (oder französisch) zu schreiben, also doch ein Übersetzungsgebühr extra zu bezahlen wäre, so könnte ich vielleicht fragen, ob man nicht entweder das Manuskript in schwedisch annehmen könnte, oder doch, wenn ich es einem guten englischen Übersetzer gebe, mir wenigstens für einen Teil der Übersetzungskosten ersetzen könnte. Ferner ist es - da die Zeitschrift so selten erscheint, von Bedeutung zu wissen wann der Aufsatz fertig sein müsste. Vor Mai könnte ich auch das schwedische Manuskript nicht fertig bekommen, bequemer wäre für mich noch einen Monat später. Zuletzt möchte ich wissen ob auch Illustrationen gewünscht sind. Was man sich eigentlich denkt weiss ich auch nicht, etwas allgemeines über die Reise, einen bestimmten Abschnitt, etwas über Methode und Resultate usw. Ich bleibe in Wien bis Samstag, behalte auch für die folgende Woche dieselbe Adresse [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57160

‎Muschg, Adolf, Schriftsteller (geb. 1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Kilchberg, 12. V. 1980, Qu.-4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Verleger Axel Matthes: "Ich habe ihre Wunsch-Liste - nein, nicht verschlafen. Ich steckte einfach zu tief in einem China-Buch ['Baiyun oder die Freundschaftsgesellschaft'], das natürlich trotzdem zu wünschen übrig lässt; jetzt ist es abgeliefert, und ich habe, wie man hierzulande angesichts des unvermeidlichen sagt, 'keinen Wunsch mehr', ihr Projekt ist gelaufen. Hoffentlich gut, und hoffentlich sind sie mir nicht zu gram [...]" Es ging um einen Beitrag für die von Axel Matthes herausgegebene Anthologie "Die Außerirdischen sind da" (1979).‎

Referenz des Buchhändlers : 57068

‎Müller, Friedrich von, Internist (1858-1941)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 18. IX. 1927, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An einen Kollegen und Militärarzt an der Berliner Charité mit Dank für Glückwünsche: "[...] ich kann Ihnen versichern, dass auch ich mich mit besonderer Freude an jenen Zeiten erinnere, in welchen sie an der 2. medizinischen Klinik tätig waren, und die Grundlage für die Studien der Akustik der Perkussion gelegt haben [...]" - Müller gilt als einer der Begründer des modernen Klinikwesens.‎

Referenz des Buchhändlers : 57161

‎Mack, Heinz, Bildhauer und Maler (geb. 1931)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Mönchengladbach, 1. IX. 1989, Fol. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Direktor der Kunsthalle Bremen, Siegfried Salzmann (1928-1994): "Sehr geehrter, lieber Dr. Salzmann, die Galerie Neher hat Ihrem Haus vor geraumer Zeit eine meiner Skulpturen: 'das kleine Wiesenstück' zum Kauf angeboten. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Skulptur (welche ein wichtiges Frühwerk von meiner Hand ist) in Bremen bleiben würde. Falls das nicht möglich ist, bitte ich um Rückgabe [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57151

‎Kyber, Manfred, Schriftsteller (1880-1933)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Löwenstein in Württemberg, 10. VI. 1925, 14 x 9 cm. 2 Seiten.‎

‎An den Ministerialdirektor Hermann von Seefeld (1863-1943) bei Übersendung seines Buches "Der Königsgaukler. Ein indisches Märchen" (1921): "Er ist ein Stück Esoterik im Gewande eines Märchens [...]" - Bildseite mit der Ansicht einer Gasse und Kirche in Löwenstein.‎

Referenz des Buchhändlers : 57072

‎Gerz, Jochen, Konzeptkünstler (geb. 1940)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. Korrekturen und U.‎

‎o.J. Paris, 26. VI. 1979, Qu.-4°. 1 Seite. Faltbrief "Souvenir de Paris".‎

‎An den Verleger Axel Matthes bei Übersendung eines französischen Gedichtkärtchens, dessen deutsche Übersetzung er hier gibt, sowie über seien Umzug mit Fabrikumbau. Es handelt sich um einen Beitrag für die von Axel Matthes herausgegebene Anthologie "Die Außerirdischen sind da" (1979).‎

Referenz des Buchhändlers : 57069

‎Friedreich, Nikolaus, Internist und Pathologe (1825-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 8. VIII. 1867, Gr.-4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An den badischen Minister Julius Jolly (1823-1891): "Anbei beehre ich mich, Ihnen den heute eingelaufenen Brief [Friedrich] Esmarchs [1823-1908] zu übersenden, aus welchem die nicht geringe Hoffnung, den Genannten für uns zu gewinnend hervorleuchtet. Sollte Esmarch hier eingetroffen sein und sich entschlossen haben, auf unser Anerbieten einzugehen, so würde es vielleicht am Zweckmäßigsten sein, wenn ich denselben veranlassen würde, selbst nach Karlsruhe zu reisen, und persönlich mit Euer Hochwohlgeboren das Definitive zu ordnen [...]" - Friedreich beschrieb zuerst die "Friedreichsche Ataxie" (1863).‎

Referenz des Buchhändlers : 57056

‎Floericke, Kurt, Naturforscher (1869-1934)‎

‎Masch. Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Stuttgart, 26. III. 1918, 1 Seite. Mit Adresse. - Dank für Glückwünsche..‎

Referenz des Buchhändlers : 57162

‎Exner-Ewarten, Sigmund von, Mediziner (1846-1926)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. St. Gallen in der Steiermark, 20. VII. 1884, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Wissenschaftlicher Brief an einen Kollegen, "die Hitze Wiens fliehend": [...] Was das laute Sprechen einsamer Spaziergänger anbelangt, so bin ich über dessen Erklärung ziemlich ähnlicher Meinung, wie Sie, nur würde ich dieselbe etwas concreter dahin zusammenfassen: Wir pflegen vielfach in Worten zu denken; bei der geistigen Reproduction eines Wortes machen wir gewöhnlich und unwillkürlich sehr schwache Bewegungen mit unseren Sprachorganen, welche dem gedachten Worte entsprechen [...] Bei sehr lebhaften Individuen, oder bei grosser Aufregung werden diese Bewegungsinnervationen so stark, dass sie zum eigentlichen Sprechen führen. Dasselbe ist im Alkoholrausch der Fall, der ja überhaupt durch die Unsicherheit im Maasse der Innervationen charakterisiert ist. Was das Gestikuliren anbelangt, so hat dasselbe, meines Erachtens, jedenfalls einen ähnlichen Ursprung, doch dürften die unbewussten Innervationen dieses Falles sich nicht unter einen so allgemeinen Gesichtspunkt bringen lassen. Es handelt sich eben auch um das Übergreifen von Innervationen in der Gehirnsrinde auf Gebiete, welche nicht willkürlich in Action gesetzt werden, und sind analog der Erscheinung dass die meisten Menschen bei intensiver Muskelaktion z. B. des rechten Armes auch die Gesichtsmuskeln verziehen, und zwar hauptsächlich auf derselben Seite [...]" - Exner von Ewarten ist der Vater der vergleichenden Physiologie, der Hirnforschung und der Wahrnehmungspsychologie aus physiologischer Sicht.‎

Referenz des Buchhändlers : 57057

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 28. VII. 1910, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "ich freue mich sehr auf ein Zusammenarbeiten mit der literar[ischen] Sektion im Winter. Leider weiß ich nicht, ob ich Sie werde besuchen können. Meine Zeit reicht eben zu gar nichts aus [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57128

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 4. I. 1956, Gr.-8° (21,5 x 14 cm). 2 Seiten. Briefkopf.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Neulich las ich auch Ihre Zeilen über Heine, in den Neuen Deutschen Heften. Daß Eliot von Heine beeinflußt wurde, war mir neu. A priori hätte ich sowas nicht vermutet. - Den Antisemiten Karl Kraus, der Heine imitiert hat, hätten Sie in diesem Zusammenhang nicht nennen sollen. Gerade der Angriff von Karl Kraus beweist, daß Heine als jüdische Figur vielen peinlich war oder im Wege stand. Auch gegen Friedrich Hirth habe ich viele Einwände. - Mein Heine-Buch erscheint jetzt bei Herbig als Volksausgabe [...]" Weiter ausführlich über seinen Cicero-Roman.‎

Referenz des Buchhändlers : 57092

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 27. XII. 1927, Gr.-8° (21,5 x 14,5 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An die Kritikerin und Mitarbeiterin der "Weltbühne" Martha Maria (Milli) Gehrke (1904-1986) in Frankfurt am Main, wegen seines Romans "Die Frau, nach der man sich sehnt" (1927): "[...] Die Kritik ist wohl indessen noch nicht erschienen? Ich sah sie nicht. Auf die negative Dorothy-Bemerkung bin ich besonders neugierig, da Sie sie hervorheben. Ich glaube doch, diese ganze Sache (Dorothy) so geschrieben zu haben, daß Mayreder als ganz im Unrecht befindlich erscheint - und dieses Gefühl, Unrecht getan zu haben, treibt ihn ja sogar aus dem ganzen Liebeskomplex hinaus und sodann eben in die weitere Handlung. Ich kann mir also wirklich nicht vorstellen, wie ich der armen Dorothy noch mehr Genugtuung und moralische Rechtfertigung hätte schaffen können als durch die so ehrliche Reue des Helden [...] 'Gory' hörte ich in Prag in einem Spezialfall als Koseform, allerdings nicht für Gregor, sondern für Georg [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57102

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 20. XII. 1958, Fol. (28 x 20 cm). 1 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London mit Dank für eine Kritik: "[...] ein solches auf und ab in Beziehungen freundschaftlicher Herzlichkeit muß ja wohl sein. Es gehört zu den Unvollkommenheiten, aus denen unser Lebenskristall sich nähert und herauswächst. Insbesondere möchte ich drei Dinge hervorheben, die mich an Ihrer Kritik stören. Es stimmt nicht, daß ich so viel geschrieben habe. In jenem unglückseligen Verzeichnis, das zu meinem 65. Geburtstag erschienen ist, sind auch Kompositionen von mir enthalten, einzelne Lieder von 3 Seiten Umfang, ferner Übersetzungen von Opernlibrettos. An vollwichtigen Werken zähle ich nicht mehr als 30-40, was ja für ein sich zu Ende neigendes Lebens von 75 Jahren nichts Ungewöhnliches darstellt [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57097

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 14. V. 1961, Fol. (31 x 21 cm). 1/2 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "Es ist reizend von Ihnen, daß Sie sich meines Geburtstags erinnert haben. Herzlichen Dank für Glückwunsch und Geschenk. Vielleicht könnten Sie mir eine komplette Nummer der 'Times Litterary Supplement' vom 20. 4. 61 schicken, ich komme in dieser Nummer öfters vor [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57094

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 17. XI. 1910, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "Ihre lieben Zeilen [...] haben mich unendlich erfreut. Schönsten Dank dafür! Ich hoffe Sie bei meiner Vorlesung bestimmt in Berlin zu sehen. - Auf Freikartenausgabe habe ich leider keinen Einfluß. Aber ich habe Sie in meiner Liste angegeben [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57122

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 20. IV. 1912, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag mit der Absage eines "Fife o'clock" (so!): "Arnold Beer ist noch nicht erschienen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57129

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 6. VI. 1954, Gr.-8° (20,5 x 14,5 cm). 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Erst heute bekam ich Heft 2 der 'Neuen Deutschen Hefte' mit Ihrem schönen Artikel, für den ich gleich danken will. Nach meiner Meinung haben Sie auf engem Raum ein Maximum von dem, was ich allenfalls getan habe, zusammengefaßt [...] Besonders gefreut hat mich Ihr Hinweis auf meine philosophischen Grundgedanken; nur glaube ich, daß man 'diruptio' sagen muß. Es ist eine solche Fülle von Artikeln [zum 60. Geburtstag], meist Liebe und Dank, über mich hereingebrochen, daß ich den Atem anhalte [...] 1.) Auch den 'Saul' habe ich deutsch geschrieben - mit Ausnahme einer wörtlich aus der hebr[äischen] Bibel übernommenen Szene [...] 2.) Habimah heißt 'die Bühne' [...] 3.) Wie kommt Rilke in das 'jüdische Prag' -? Prag ist eben ein weiterer, quasi metaphysischer Begriff [...] Nun, das alles sind nur kleine Einwände, die nicht den geringsten Schatten auf den leuchtenden goldenen Dank werfen, den ich für Sie im Herzen trage [...] Was Wilhelm von Scholz e tutti quanti anlangt, so kann ich ihnen durchaus nicht verzeihen, daß sie sich mit dem Unflat der Unmenschlichkeit befleckt haben. - Dagegen ganz einig bin ich mit Ihnen, wenn Sie die reinen Schwingungen der Seele von Keats nachdichten [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57090

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 2. XII. 1912, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag mit einem Besuchswunsch: "[...] Ich habe noch etwas Wichtiges wegen meiner Vorlesung dringend mit Ihnen zu besprechen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57131

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 9. VII. 1962, 8° (21,5 x 14 cm). 2 Seiten. Briefkopf.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Mein 'Heine' ist in Amerika als paperback erschienen. In England ist er wenig beachtet worden. - Meine Selbstbiographie erscheint jetzt Französisch (Gallimard) und Italienisch (Mondadori) [...] Im Herbst gibt es zwei Bücher von mir, einen Band gesammelter Novellen aus vielen Jahren, und etwas, worauf ich schon jetzt Ihre Aufmerksamkeit hinlenken möchte: 'Die Verkaufte Braut - der abenteuerliche Lebensroman ihres Textdichters Karel Sabina' - ein wichtiges Buch, wie ich meine, eine Entdeckung [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57099

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 20. IX. 1913, 9 x 14 cm. 2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "[...] Ich erhalte eben von Otto Stoessl die Bitte, mich an einer Subskription auf den Nachlaß von S. Lublinski sowohl selbst zu beteiligen als andere dazu zu veranlassen. Es soll bei genügender Interessentenzahl ein Band erscheinen (Dichtung und Kulturfragen), zum Preis von 4 Mark. Bitte teilen Sie mir (ohne den geringsten Zwang!) mit, ob ich Ihren Namen auf die Liste setzen darf. Vielleicht fragen Sie auch bei anderen nach, die in Betracht kämen [...]" - Samuel Lublinskis (1868-1910) "Nachgelassene Schriften" erschienen 1914 in München bei Georg Müller.‎

Referenz des Buchhändlers : 57132

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 10. VII. 1912, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin, zurück von einer Weimarreise: "[...] Für Ihre Einladung besten Dank. Ich spitze schon die Feder für ein Recht feines Feuilleton. Und auf Ihren Artikel über den 'Arnold Beer' bin ich schon ganz Spannung [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57123

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 28. X. 1909, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "ich hatte die Absicht, Sie diesen Montag zu besuchen. Aber da kommt etwas dazwischen. Ich reise nämlich nächste Woche nach Paris, da bin ich jetzt zu aufgeregt zu Besuchen und zu sehr in meinen Vorbereitungen. Bitte erzählen Sie aber niemandem von dieser Reise. Sie soll aus bestimmtem Grund geheim bleiben! - Am nächsten Feiertag komme ich ganz bestimmt [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57126

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 21. III. 1948, Gr.-8° (22 x 14 cm). 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Sehr gefreut habe ich mich über Ihre Zeilen. Allerdings irrt Melchior Vischer, wenn er mich erst jetzt 60 Jahre alt werden läßt. Ich bin 1884 geboren. Von Ihnen las ich im 'Aufbau' und bin froh, aus Ihren Zeilen zu entnehmen, daß Sie eine Frau und einen Wirkungskreis geistiger Natur gefunden haben. Was mich anlangt - ich war nicht müßig, im Gegenteil, es ist mir oft, als hätte ich im Lande hier von Neuem und erst recht eigentlich zu leben, zu empfinden angefangen. Heute sind die Zeiten schwer - besonders nach der gestrigen Erklärung Amerikas -, aber ich zweifle nicht daran, daß bei unser heiliger Wille schließlich ans Ziel kommen wird, wenn auch leider über viele Stacheldrähte (die Dornenkronen unserer Zeit) hinweg. Frau Rose Liechtenstein [1887-1955] hat sich hier als Schauspielerin ausgezeichnet entwickelt, sie ist jetzt eine Hauptstütze des 'Kammertheaters'. In 'Pick-up-girl' hatte sie Gelegenheit, eine große Mutterrolle schön zu gestalten (natürlich alles in hebräischer Sprache). Wenn ich sie sehe, werde ich Ihre Grüße bestellen. In naher Zeit erhalten Sie mein zweites Kafka-Buch, über seinen Glauben, über seine Verwandtschaft mit Tolstoi. Übrigens stehe ich gerade vor Abreise in die Schweiz, wo ich von den Universitäten Zürich und Basel eingeladen wurde, über Kafka zu sprechen. Im Mai bin ich wieder in Tel Aviv [...]" - Die Londoner Konferenz im März 1948 beendete die Viermächte-Regierung in Deutschland. 20. März 1948 verließ der sowjetische Vertreter Marschall Sokolowski den Alliierten Kontrollrat und schuf damit die Grundlage für die Teilung Deutschlands. - Leichte Altersspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 57074

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, Hotel Askanischer Hof, 13. XII. 1927, Gr.-8° (22 x 14 cm). 2 Seiten. Doppelblatt. Hotelpapier.‎

‎An die Kritikerin und Mitarbeiterin der "Weltbühne" Martha Maria (Milli) Gehrke (1904-1986) in Frankfurt am Main: "[...] Ich erfuhr eben von Herrn Monty Jacobs (Vossische Zeitung), daß Sie so freundlich waren, wiederum die Kritik meines neuen Romans ['Die Frau, nach der man sich sehnt'] zu übernehmen. Ich bin ehrlich froh darüber, denn Ihre schönen eindringenden Analysen meiner früheren Bücher habe ich stets zu dem Dankenswertesten gezählt, was über mich geschrieben worden ist. Diesmal liegt das Werk wohl ganz besonders in der Richtung des von Ihnen charakterisierten 'neuen Mannes'. Lassen Sie mich Ihnen bei dieser Gelegenheit noch recht herzlich Dank sagen für Ihr Verständnis meiner tieferen Wesenheit. - Und noch die Bitte: die Kritik recht bald an die 'Voss' zu senden, - denn vor Weihnachten wäre sie besonders wichtig! Das Buch ist ohnehin mein stärkster Erfolg, erscheint demnächst in 3. Auflage [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57101

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 26. V. 1962, Fol. (28 x 20 cm). 1/2 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Dagegen wollte ich Ihnen schon längst einmal schreiben, dass mir Ihre Kritik über die 'Rosenkoralle' in der Rhein-Neckar-Zeitung sehr gefallen hat und dass ich Ihnen dafür dankbar bin. Soeben lese ich in der 'Allgemeinen' Ihren schönen Artikel über Schnitzler [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57095

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 12. II. 1911, Gr.-8° (23 x 14,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "[...] anbei die gewünschte Empfehlung an [Franz] Blei. Ich wünsche Ihnen Glück zu Ihrem reizenden Unternehmen. Herzlichste Grüße an Sie, auch Herrn [Franz] Werfel, bitte [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57133

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 26. V. 1918, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "Nach reiflichem Erwägen bin ich zum Entschluß gelangt, die von Ihnen freundlichst angebotenen Theaterberichterstatterfunktion nicht anzunehmen [...] Ich denke, es ist Ihnen lieber, wenn sie meine Stellung im Voraus kennen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57125

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 20. IV. 1955, Gr.-8° (22 x 14 cm). 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London wegen einer Verabredung im Hotel Bristol: "[...] Ihnen sandte ich am 23. März mein neues Novellenbuch 'Ein Abenteuer Napoleons', mit meinen besten Kurzgeschichten [...] Von mir wäre zu melden, daß mein Roman 'Armer Cicero!' in Zürich, in der Neuen Zürcher Zeitung in Fortsetzungen erschienen ist [...] und viel Beifall gefunden hat. Die Korrektur des Buches lese ich soeben, das Buch erscheint im Verlag Herbig (Berlin) im Herbst. Im Sommer erscheinen Volksausgaben meines 'Tycho Brahe' und 'Galilei' gleichfalls bei Herbig, der voraussichtlich auf meinen 'Heine' neu bringt [...] Ich habe soeben einen neuen kleinen Roman beendet, der sich an den 'Vorzugsschüler' anschließt [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57091

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, Ende 1913, Gr.-8° (21,5 x 14 cm). 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "[...] Vielen Dank! Sogar ein Satz, der mich im Manuskript störte (es ist der vom 'Apathetiker'), ist mir jetzt im Druck überraschenderweise angenehm erschienen, wenn ich ihn auch nicht für richtig halten kann: denn wo hätte ich dieses Prinzip aufgestellt? Habe ich nicht vielmehr im Drama 'Die Höhe des Gefühls', im 'Tschechischen Dienstmädchen' und, wenn man will, überall die Ekstase über alles gestellt? - Doch das ist eine neben der feinen Analyse, neben dem Sprachreiz und freundlichen Wohlwollen Ihres Essais belanglose Kleinigkeit. Ganz objektiv gesehn, finde ich die Stelle, wo Sie über den verliebten jungen Mann [...] reden, am schönsten und es ist fast schade, daß Sie etwas, was Sie sehr tief als Novelle gestalten müßten und sicher auch können, so ins Literarische vergeuden. Doch hoffe ich, daß es nicht verloren ist. Ich erinnere mich, daß Sie mir einmal von solchen Erlebnissen erzählten, und ich gehe wohl nicht irre, wenn ich in Ihnen selbst den Helden dieser Novelle sehe, - in diesem Fall werden sie gewiß den Stoff weiter verarbeiten. Sehr danke ich Ihnen dafür, daß sie einige Angriffe, die gegen mich immer wieder auftauchen z. B. den des Naturalismus, so gründlich abtun. Eine solche polemische Kritik ist vielleicht das einzige, was den Autor fördern kann: denn er sieht in dem abgelehnten Vorwurf immerhin eine Gefahr und wird auf der Hut sein. Richtet man aber den Vorwurf direkt (ohne Polemik gegen den Vorwurf) gegen ihn, so wird er verstockt und schreit: 'Das ist nicht wahr' und wird so vielleicht aus lauter Trotz in ein Falsches, das ihm gar nicht liegt, hineingetrieben [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57134

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 24. II. 1958, Gr.-8° (21,5 x 14 cm). 2 Seiten. Absenderstempel. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London über den "armen [Paul] Kornfeld": "[...] Wir alle, die wir eben noch knapp der Hölle entronnen sind, müssen uns täglich vorsagen, daß wir in relativem Glück leben, - wiewohl, wie aus ihrem Brief hervorgeht, manches zur Zufriedenheit fehlt. Auch ich könnte mich über manches beklagen. Es ist vor allem die stete Bedrohung von unseren Nachbarländern her, die mich manchmal nicht schlafen läßt und die mir Gedanken einflößt, die zu meiner pazifistischen Grundanschauung in so schmerzhaft schroffem Widerspruch stehen. Ich arbeite wieder einmal an einer Erzählung, in der ich diesen klaffenden Abgrund zu überbrücken suche. Wie schwer ist das, und wie unfruchtbar vielleicht! - Indessen ist mir das Echo, daß mein Redaktionsroman ['Prager Tagblatt'] findet, eine Art Trost. Und wenn Sie Gelegenheit fänden, den lebendigen Eindruck, den (wie es mir scheint) mein letztes Buch auf Sie gemacht hat, irgendwie zur Druckerschwärze zu bringen: würde es mich doppelt freuen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57093

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 16. VI. 1953, Fol. (31 x 21 cm). 1 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] meine Dramatisierung von Kafkas 'Schloß' hatte in Berlin am Schloßparktheater solchen Erfolg, daß der Abend als 'das Theaterereignis der letzten Spielzeit' bezeichnet wurde. 35 Vorhänge! Und vor wenigen Tagen schickte mir Intendant Lippert aus Hamburg (Schauspielhaus) ein Telegramm, das einen womöglich noch stärkeren Erfolg dort meldet. Sogar 40 Vorhänge - was ich mir eigentlich gar nicht mehr vorstellen kann. Viele große deutsche Bühnen, auch das Josefstädter-Theater in Wien haben das Stück für die nächste Spielzeit angenommen. Ferner Holland. Hoffentlich kommt auch England an die Reihe. In Frankreich interessiert sich Barrault. - Wenn Sie also, wie Sie mir neulich mal geschrieben, für die 'Literarische Welt' von Frank Thiess etwas über mich veröffentlichen wollen, so rate ich Ihnen, das recht rasch zu tun ,- denn jetzt rühren sich plötzlich viele Federn in Deutschland, um mich zu 'entdecken'. Die alten Freunde aber sollten den Vortritt haben! [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57086

Anzahl der Treffer : 66.373 (1328 seiten)

Erste Seite Vorherige Seite 1 ... 110 111 112 [113] 114 115 116 ... 289 462 635 808 981 1154 1327 ... 1328 Nächste Seite Letzte Seite