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‎Blaha, Franz, Musiker (geb. 1829).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. I. 1888.‎

‎1 ½ SS. 8vo. An einen Herrn Schlosser: "Mein Arzt erklärte heute dass wenn die jetzige Witterung anhalten sollte, ich - trotz der wachsenden Abnahme meiner Schmerzen bis Ende dieser Woche in meiner Wohnung (bei gleichmäßig temperierter Luft) verharren müsste. Um einer ferneren Unterrichtsstörung vorzubeugen, bitte ich Obiges dem Herrn Direktor mitzutheilen, damit bis nächsten Montag - an dem ich selbst im Conserv. erscheinen werde - eine andere geeignete Persönlichkeit den Trompetenunterricht versehen möge […]."‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Blanc, Adolphe, violinist and composer (1828-1885).‎

‎Autograph musical quotation signed. N. p., 4 Sept. 1867.‎

‎Oblong 4to. 1 p. 16 bars from his piano trio no. 4 (op. 35). - Another autograph musical quotation signed by Blanc (17 bars for piano, dated 23 June 1867) on the reverse.‎

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Wien, AT
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€ 600,00 Kaufen

‎Blanc, Adolphe, French violinist and composer (1828-1885).‎

‎Autograph letter signed 9, rue d'aumale [Paris], 1. VII. 1865.‎

‎8vo. 1p. To a music journalist, thanking him for his "journal de musique": "Je vous remercie beaucoup de l'envoi que vous voulez bien me faire de votre bon Journal de Musique. Je le lis avec le plus grand plaisir. Je saisi cette occasion de vous écrire pour vous assurer toutes mes sympathies [...]". - On stationery with embossed monogram. - Some browning.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Blassmann, Adolf, Musiker (1823-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 28. XI. 1880.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich gebe zu, dass die von Ihnen monierte Stelle etwas schwülstich (?) ausgefallen. Sie fängt aber auch gleich mit einem horrenden Druckfehler an. Ich schreibe Zeile 8 'Erstere Composition', und gedruckt steht 'letztere'. Aus dieser Verwechslung ist dann auch jedenfalls aus Sinn Unsinn entstanden. Lesen Sie es noch einmal durch, und Sie werden es sofort herausfinden. Möge Ihnen die zweite Lesart mundgerechter erscheinen […]".‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Blauwaert, Emil, Violinist und Sänger (1845-1891).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 18. IV. 1886.‎

‎1 S. 8vo. Der aus St. Nikolaas bei Antwerpen stammende Musiker absolvierte eine Ausbildung um Geiger, wechselte dann ins Gesangsfach und war am Konservatorium von Brüssel Schüler von Eugène Goossens und Henri Warnots. Höhepunkte seiner musikalischen Laufbahn waren die Auftritte in Bayreuth. Ein Konzert, das Blauwaert drei Wochen bevor er dieses Albumblatt verfaßte, am 28. März in Wien gegeben hatte, fand in einer Besprechung Hugo Wolfs sehr positive Resonanz: "[...] Herr Hill, einen so vortrefflichen Mephistopheles er gelegentlich der Aufführung von 'Fausts Verdammung' auch abgegeben, hätte gut getan, von Blauwaert ein Rezept sich verschreiben zu lassen, wie die Serenade des Mephistopheles zu singen sei. - Möge sich Herr Blauwaert entschließen, ein zweites Konzert zu geben. Der einstimmige Beifall, den in seinem ersten Konzerte das Publikum dem Künstler in enthusiastischer Weise gezollt, könnte ihn hierzu schon ermuntern [...]" (Hugo Wolfs Musikalische Kritiken, S. 267). - Aus einem Poesiealbum mit zwei gedr. Gedichten anderer Verfasser.‎

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Wien, AT
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€ 100,00 Kaufen

‎Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 7. IV. 1930.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit wohl nicht hinzugehörigem Kuvert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es war allerdings ein Staatsverbrechen von mir, Ihnen einen halben Briefbogen zu senden, als ich die eine Hälfte berechnet hatte und abtrennte, statt den Brief von Neuem zu schreiben. Das war sehr schlimm, ebenso schlimm wie die mit Bleistift geschriebene Postkarte, die Sie mir, einem Ihnen Unbekannten, sandten, jedoch nicht so schlimm wie die unpassenden Bemerkungen, die Sie auf offener Karte mir zu senden belieben. Im Übrigen spreche ich Ihnen ebenso höflich wie entschieden das Recht ab, von 'Anrede' zu sprechen [...]". - Leo Blech, von 1893 bis 96 Schüler von Engelbert Humperdinck, war Dirigent am Aachener Musiktheater und 1. Kapellmeister am Deutschen Theater in Prag, ehe er 1902 als Komponist mit der Oper "Das war ich" hervortrat. Später an der Kgl. Oper Berlin, am Deutschen Opernhaus, an der Großen Volksoper, an der Wiener Volksoper und der Berliner Staatsoper tätig, mußte er als rassisch Verfolgter in die Sowjetunion emigrieren und wirkte später in Riga und Stockholm. 1949 nach West-Berlin zurückgekehrt, wurde er zum Generalmusikdirektor der Städtischen Oper ernannt, an der er bis 1953 dirigierte. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt u. a die Oper "Alpenkönig und Menschenfeind" (1903), Kammer- und Klaviermusik, Chöre und Lieder.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Berlin, 9. IV. 1936.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely. - "Beste Ostergrüsse Leo Blech". - Die Bildseite mit Blechs Portrait nochmals signiert.‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wohl Wien, [August 1923].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die "Symphonia" in Wien mit der Mitteilung, daß er hinsichtlich eines Konzerts noch einige Vorschläge zu machen habe. - Leo Blech, von 1893 bis 96 Schüler von Engelbert Humperdinck, war Dirigent am Aachener Musiktheater und 1. Kapellmeister am Deutschen Theater in Prag, ehe er 1902 als Komponist mit der Oper "Das war ich" hervortrat. Später an der Kgl. Oper Berlin, am Deutschen Opernhaus, an der Großen Volksoper, an der Wiener Volksoper und der Berliner Staatsoper tätig, mußte er als rassisch Verfolgter in die Sowjetunion emigrieren und wirkte später in Riga und Stockholm. 1949 nach West-Berlin zurückgekehrt, wurde er zum Generalmusikdirektor der Städtischen Oper ernannt, an der er bis 1953 dirigierte. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt u. a die Oper "Alpenkönig und Menschenfeind" (1903), Kammer- und Klaviermusik, Chöre und Lieder. - Mit einem größeren Ausschnitt am unteren Rand.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Blümel, Alfons, Komponist (1884-1943).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. und einige eh. Zeilen mit U. verso. Wien, 25. X. 1934.‎

‎1½ SS. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). Vier Takte mit unterlegtem Text "Ach, erklinge doch in mir ein kleines Lied" "zur frdl. Erinnerung an die Liederstunde in Radio-Wien am 24. X. 1934". - Alfons Blümel, ein Schüler von Hermann Grädener, komponierte Lieder, Kammermusik und Orchesterwerke sowie die Oper "Die Heilige". Vgl. Czeike I, 404.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Bochmann, Werner, Komponist (1900-1993).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Schliersee, 18. V. 1967].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] es ist jedesmal eine große Freude für mich, Ihr treues Gedenken zu meinem Geburtstag zu erhalten. Wenn ich mich nur revanchieren könnte! Leider weiß ich Ihren Tag nicht […]". - Der Kaufmannssohn studierte nach erstem Klavier- und Musikunterricht in Leipzig Chemie an der TH Dresden und bildete sich daneben in Dresden und Berlin (u. a. bei Franz Schreker) musikalisch. Zunächst Liedbegleiter, Korrepetitor und Pianist, erzielte er mit dem Schlager "I called to say good night" einen durchschlagenden Erfolg und war seit 1934 vor allem als Schlager- und Filmkomponist tätig (u. a. "The Amazing Quest of Ernest Bliss", 1936; "Quax, der Bruchpilot", 1941; "Die Feuerzangenbowle", 1943). Zu Bochmanns bekanntesten Werken zählen "Heimat, deine Sterne" (Text von Erich Ohser), "Mir geht's gut" (gesungen von Heinz Rühmann) und "Der Theodor im Fußballtor" aus dem gleichnamigen Film (1950).‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Bockelmann, Rudolf, Sänger (1892-1958).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. Wien, Dezember 1932.‎

‎Portrait en face in S/W.‎

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‎Bockholtz-Falconi, Anna, Mezzosopranistin (1820-1879).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎6 Zeilen auf der Innenseite eines an sie adressierten Kuverts. An Madame de Brenning: "Liebe Peppina | hier allerhand zum Mittheilen! besonders aber 5 entrées zu den 2 Prüfungen heute morgen, weren [!] 2 für Frl. Mearri und Fr. Trombelli bitte zu besorgen [...]". - Anna Bockholtz-Falconi war Mitglied im Ensemble des Gothaer Hoftheaters gewesen und hatte sich 1856 als Gesangslehrerin in Wien niedergelassen.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Boehm, Adolf Paul, Komponist (1878-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "[...] Daß Sie einige Lieder kaufen wollen ist sehr liebenswürdig. Bitte bemühen Sie sich nur zu Schellenberg in der Burgstrasse und verlangen Sie meine Lieder aus dem Verlage von C. F. Kagut [...]". - Mit gepr. Monogramm.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Bohrer, Max, Komponist (1785-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. mit 5 Notenbeispielen im Text. Paris, o. D.‎

‎2 SS. 4to. An den Verleger Carl Friedrich Peters (1779-1827) in Leipzig: "Mein letztes Schreiben vom 16ten nebst der an Sie abgesandten Manuscripten werden Ihnen gut zu gekommen seyn, und ich sehe Ihrer Antwort darauf entgegen. Heute bin ich so frey Ihnen anzuzeigen dass Wessel et Com., auch Verleger des Duetts für Violin und Violoncello ist, welche Sie die Güte haben werden auf dem Titel zu bemerken, ferner bemerke Ihnen dass ich noch einige kleine Fehler in dem Duo für Clavier und Violin von A. Bohner gefunden habe welche Ihnen hiermit anzeigen, und bitte gefälligst zu ändern wie folgt […]". - Bohrer wurde 1799 Musiker beim Münchner Hoforchester, mit dem er zahlreiche Konzertreisen durch Europa unternahm. 1832 folgte er einer Berufung als Erster Cellist und Konzertmeister nach Stuttgart. Bohrer komponierte unter anderem Stücke für Cello.‎

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€ 1.800,00 Kaufen

‎Boieldieu, François-Adrien, French composer (1775-1834).‎

‎Autograph letter signed. No place, "ce dimanche 8 Sept." (1816 or 1822?).‎

‎4to. 1 page on bifolium. To the harpsichordist and composer Charles-Henri Plantade (1764-1839), sending the manuscript of this "Télémaque" for one of Plantade's students. - Traces of folding.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Bolcom, William, Komponist (geb. 1938).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., Juni 1998.‎

‎254:204 mm. Portrait im ¾-Profil in S/W.‎

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€ 45,00 Kaufen

‎Bonewitz, Johann Heinrich, Komponist (1839-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wiesbaden, 30. X. 1861.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich ersehe soeben geehrter Herr aus dem Gesangsvereinsblatt "Die Saengerhalle" dass Sie einen Preis für 2 Chöre zum Traerspiel "Spartacus" ausgeschrieben haben, und wäre bereit dieselben zu componieren, wenn sie mir die Worte sogleich schicken wollten, und zugleich dabei bemerkten ob es mit oder ohne Orchester sein soll […]". - Bonewitz wanderte 1852 mit seinen Eltern in die USA aus und kam 1861 zur weiteren Ausbildung nach Wiesbaden. Von 1866 an unternahm er Konzertreisen u.a. nach Paris und London und veranstaltete seit 1872 populäre Sinfoniekonzerte in New York (vgl. DBE). - Gefaltet.‎

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‎Bopp, Wilhelm, Violinist und Komponist (1863-1931).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 65 x 101 mm. "Durch einen dummen Zufall ist meine Dankeskarte an Sie, in der ich Ihnen für Ihre liebe Osterwünsche herzlichst gedankt u. Ihnen samt den Ihrigen alles Gute u. Schöne gewünscht habe, in meine Schreibmappe geraten, anstatt sich von der Post zu Ihnen befördern zu lassen […]". - 1908 wurde Bopp als Direktor am Konservatorium (vom 1. Jan. 1909 an verstaatlicht als K. K. Akad. für Musik und darstellende Kunst) eingeführt (vgl. MGG XV, 946).‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Bornhardt, Johann Heinrich, Komponist und Musiker (1774-1843).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Braunschweig, 20. III. 1822.‎

‎1½ SS. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und rotem Siegel. An den Verleger Carl Friedrich Peters (1779-1827) in Leipzig: "Ob ich gleich von Ihnen weiß, dass Sie von Guitarr Sachen mit Gesang, als Verleger, nicht viel mehr halten, so erlaube ich mir dennoch nachträglich zu meinen Sendungen Sie zu befragen, ob Sie nicht einiges, und zwar einzeln, aus dem so allbeliebten Freischütz für die Guitarre von mir nehmen wollen […]". - Der Musiklehrer führte die Gitarre in Norddeutschland ein. Zu diesem Instrument schrieb er eine mehrfach neu aufgelegte Gitarren-Schule.‎

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€ 2.200,00 Kaufen

‎Borwick, Leonhard, britischer Pianist (1868-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], o. D.‎

‎1 ½ SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Sehr gerne möchte ich morgen ein wenig mich einspielen (es braucht durchaus nicht auf dem Concert-Instrument zu sein), und bitte ich Sie freundlichst mir möglichst früh Nachricht zu geben um welche Zeit es am bequemsten und praktischsten wäre für mich zu kommen. 1 - 1 ½ Stunden genügten vollkommen. Wäre es möglich? […]?". - Der Schüler von Clara Schumann war Mitglied des Joachim-Quartetts.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Botstiber, Hugo, Musikwissenschaftler (1875-1941).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. 45 x 85 mm. "Sendet herzliche aufrichtige Glückwünsche". - Botstiber wurde 1896 Amanuensis der Bibliothek der Gesellschaft der Musikfreunde, 1900 Sekretär des neugegründeten Wiener Konzertvereins, 1905 Sekretär und Kanzleidirektor des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde. Von 1912 bis zu seiner Emigration 1938 nach Großbritannien war er Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Brah-Müller, Gustav , Komponist (1839-1878).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 27. V. 1876.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Obschon lebhaft bedauernd, daß unser Vorhaben ohne Frucht blieb, hoffe ich nach der eingehenden Sorgfalt, die Sie jener Angelegenheit widmeten, u. den Motiven, welche Sie zur Ablehnung bestimmten, Ihnen auch diesmal nicht lästig zu werden [...]". Weist weiters auf einige seiner Werke hin, die beim Schlesischen Musikfest aufgeführt werden sollen. - Brah-Müller war Lehrer am Wandeltschen Musikinstitut und schrieb Werke für Klavier, Lieder und einige Operetten; ein Quartett von ihm wurde 1875 in Mailand preisgekrönt.‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Kaufen

‎Brahms, Johannes, German composer (1833-1897).‎

‎Autograph letter signed ("JBrahms"). [Vienna], December 1879.‎

‎Large 8vo. 3 pp. on bifolium. Amicable letter to Fanny von Pausinger, with whom Brahms had spent his last summer sojourn at Pörtschach, remembering the nice time together and some residents.‎

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€ 12.500,00 Kaufen

‎Brand, Geza, Bariton (1882-1938).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 14. III. 1910.‎

‎217 x 111 mm. Kniestück im Halbprofil aus dem Atelier Ludwig Gutmann, Wien. Gewidmet Ludwig Winter "in aufrichtiger Verehrung" (d. i. der k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter [urspr. Storozynetz, 1872-1922]).‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Brandeis, Camilla, Pianistin (geb. 1878).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 30. IX. 1905.‎

‎3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Durch Hrn. Redakteure Payer erhalte ich soeben die Aufforderung, mich an dem ersten internen Musikabend des Dürerbundes zu beteiligen. Ich werde derselben mit Vergnügen nachkommen, und gestatte mir hiermit, Ihnen, sehr geehrter Herr Doktor, jene Piecen, die ich eventuell spielen möchte, anzugeben. Es wird dies 1) Bach: Toccata in D-Dur (Fantasie u. fuge) 2) Liszt: Gnomenreigen. Sollte indessen ein zweites klassisches Stück sich besser in den Rahmen des Programms fügen, so könnten an Stelle der Liszt'schen Etude etwa die Variationen in F-Moll von Haydn treten [...]".‎

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‎Brandeis, Camilla, Pianistin (geb. 1878).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "In der Sammlung 'Hausmusik' habe ich so viele gute alte - und doch so wenig gekannte - Klavierkompositionen gefunden, dass ich, Ihnen geehrter Herr Redakteur, für die Vermittlung dieser grösstenteils sehr interessanten Bekanntschaften zu Danke verpflichtet bin. Ist es doch für den Musiker - und auch für die Musikerin! - ein reines Vergnügen, diese alten Kabinettstückchen aus längst vergangener Zeit in so unverkünstelter Form wieder auferstehen zu sehen! So hoffe ich denn, dass die höchst geschmackvolle und künstlerisch redigierte Sammlung des 'Kunstwart' in den musikliebenden Kreisen eine recht weite Verbreitung finden möge, ich selbst werde nicht versäumen, zu ihrer Popularisierung nach Kräften beizutragen […]".‎

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‎Brandts-Buys, Jan, Komponist (1868-1933).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. II. 1915.‎

‎1 S. Kl.-4to. An eine Dame zur Übersendung einer (hier nicht beiliegenden) Photographie. - Der einer Musikerfamilie entstammende Komponist war (brieflich) u. a. mit Henryk Wieniawski, Anton Rubinstein und Edvard Grieg bekannt und studierte bei Joachim Raff an dessen Frankfurter Konservatorium und später in Wien, wo er die Bekanntschaft von Brahms machte, der ihm empfahl Opern zu komponieren. Sein Œuvre sollte schließlich aus mehreren meist heiterer Spielopern bestehen, deren bekannteste "Die Schneider von Schönau" war, die im April 1916 an der Dresdner Hofoper ihre Uraufführung erlebte.‎

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‎Braunecker-Schäfer, Therese Freiin von, Sängerin und Schauspielerin (1825-1888).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An Kapellmeister Müller mit der Bitte, sie für die Probe am kommenden Montag entschuldigen zu wollen, da sie für diese zu spät erst in Wien ankomme: "[...] Dafür werde ich Dienstag die ganze Operette auswendig singen! [...]". - Die aus hochadliger Familie stammende Soubrette erregte einiges Aufsehen an den Deutschen Theatern von Budapest und Prag und kam 1855 an das Wiener Carl-Theater. Hier erreichte sie den Höhepunkt ihrer Karriere, als sie neben Johann Nestroy und weiteren Künstlern ihren Beitrag zur Glanzperiode dieses Hauses leistete. Ihr Auftreten in den Operetten von Offenbach trug ihr größten Beifall ein; ihre Darstellung der darin enthaltenen Soubrettenrollen galt als unvergleichlich. Um 1880 gehörte sie zum Ensemble des Theaters an der Wien, wo sie zuletzt Rollen aus dem Fach der komischen Alten übernahm und u. a. in den Uraufführungen von Strauß' "Der lustige Krieg" (1881) und "Der Zigeunerbaron" (1885) brillierte. 1886 mußte sie aus Krankheitsgründen ihre Karriere beenden.‎

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‎Breitner, Louis, Pianist (1851-1933).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 28. Juni, o. J.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "J'espère bien d'arriver en temps cette fois-ci pour obtenir un engagement chez vous pour la prochaine saison, j'ai beaucoup de nouveauté […]".‎

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‎Breitner, Louis, Pianist (1851-1933).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎68 x 105 mm. "Présente ses compliments les plus distingues et prie de bien vouloir annoncer son concert".‎

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‎Breslauer, Emil, Klavierlehrer (1836-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, o. D.‎

‎3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Seit mehreren Wochen schon bin ich krank und befinde mich im Sanatorium des Dr. Oppenheim behufs einer Regenerations - der sogenannten Mast- Kur. Sie werden deshalb wohl verzeihen, dass ich Ihr werthes Schreiben nicht sofort beantwortete. Die beanstandete Anzeige ist die der Dame, welche nur mit einem Korsett bekleidet ist. In dem Lesezimmer meines Konservatoriums, in dem sämtliche Musikzeitungen aufliegen, überraschte ich einmal zwei junge Herren, die verstohlen lächelnd das Bild betrachteten. Ich sah mich in Folge dessen genöthigt die betreffenden Männer aus dem Lesezimmer zu entfernen. Aber Sie, verehrter Herr, haben doch den Tadel nicht auf sich zu beziehen. Jeder weiß, dass der Redakteur einer Ztg. für die Anzeigen nicht verantwortlich ist, und gerade in Ihrer Ztg. ist der für die Anzeigen verantwortliche Redaktion genannt […]".‎

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‎Breunung, Ferdinand, Pianist und Dirigent (1830-1883).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Aachen, 20. VI. 1882.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sehr erfreut bin ich durch Ihre gütige Bereitwilligkeit. Ich bin überzeugt, dass dadurch der guten Sache ein wesentlicher Dienst geleistet wird. Denn die Gemüther sind hier theilweise so erhitzt ud. dadurch das Urtheil so getrübt, dass der so ruhige Brief des Herrn Naumann meiner Ueberzeugung nach sehr abklärend ud. bestimmend einwirken wird. Und darauf lege ich auch noch aus dem Grunde besonderen Werth, weil, wenn der Herr v. Bülow mit seiner Anmaßung, mit welcher er die Welt glauben machen will, dass er alleine Beethoven verstände, Autorität gewinnt, das für die wahre Kunst zweifelhaft großen Schaden erstiften würde […]". Ferdinand Breunung war langjähriger königlich städtischer Musikdirektor in Aachen. - Gefaltet.‎

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‎Bricht-Pyllemann, Agnes, Sängerin (1870-1950).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎90 x 118 mm. An eine unbekannte Adressatin: "Es ist zu lieb von Ihnen, dass Sie Ihre Reise nach Prag so einteilen wollen, dass Sie mit mir und meinem dortigen Konzerte zusammentreffen. Ich habe den 15. Februar für meinen Liederabend gewählt. Freue mich schon sehr auf Prag und alle die lieben Menschen dort, voraus Ihre verehrte Frau Schwester. Hoffentlich lassen uns die Czechen in ruhe musicieren! […]". - Agnes Bricht-Pyllemann erhielt Klavierunterricht bei Theodor Leschitzky und Gesangsunterricht bei Hans Rokitansky und trat als Konzertsängerin in Wien auf.‎

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‎Bricht-Pyllemann, Agnes, Sängerin (1870-1950).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 19.11.1916].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Herzlich dankend für Ihre so liebe Einladung bedaure ich sehr, derselben nicht folgen zu können weil am 22. das Kompositionskonzert Arbter stattfindet, in dem ich 5 Lieder zu singen habe. Zu schade! Ich hätte mich so richtig gefreut! […]". - Agnes Bricht-Pyllemann erhielt Klavierunterricht bei Theodor Leschitzky und Gesangsunterricht bei Hans Rokitansky und trat als Konzertsängerin in Wien auf.‎

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‎Bricht-Pyllemann, Agnes, Sängerin (1870-1950).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Budapest], O. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Die herzlichsten Grüße aus Pest, wo ich sehr viel Erfolg hatte […]". - Am oberen rechten Rand beschnitten, ohne Textverlust. - Agnes Bricht-Pyllemann erhielt Klavierunterricht bei Theodor Leschitzky und Gesangsunterricht bei Hans Rokitansky und trat als Konzertsängerin in Wien auf.‎

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‎Brochsa, Robert Nic. Charles, Komponist und Harfenist (1789-1856).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Votre joli modèle est si fatigué et malade, qu'il faut vraiment lui donner une matinée de sommeille et je vous prie d'être assez bon pour venir demain jeudi a une heure pour la séance, au lieu le 11, comme nous avions arrangés […]".‎

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‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, März 1884.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Acht Takte für Klavier aus einem nicht näher bezeichneten Walzer.‎

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‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, Mai 1888.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Fünf Takte aus der Arie "Je nun, man trägt, was man nicht ändern kann" aus seiner 1875 in Berlin uraufgeführten Oper "Das goldene Kreuz" mit eh. unterlegtem Text .‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Bruneau, Alfred, Komponist und Musikkritiker (1857-1934).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 8vo. Sechs Takte aus seinem lyrischen Drama "Messidor" mit unterlegtem Text. - Alfred Bruneau war Mitglied des von Jules Pasdeloup gegründeten Orchesters und seit 1881 der Société des compositeurs. 1887 wurde seine erste Oper, "Kérim", am Théâtre-Lyrique uraufgeführt. Eine Reihe weiterer Opern entstand nach Büchern von Émile Zola, mit dem er seit 1888 befreundet war. - Alt auf Trägerkarton montiert; leicht fleckig.‎

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 450,00 Kaufen

‎Brunner, Fritz, Musiker (geb. 1890).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 24. XII. 1928.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Bruns-Molar, Paul, Sänger, Gesangspädagoge und Musikschriftsteller (1867-1934).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 24. I. 1907.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Empfangen Sie meinen besten Dank für Ihre liebenswürdigen, anerkennenden Zeilen. Was Ihre Hauptfrage betrifft, so ist ein zweites Buch im Verlag Otto Dreyer, Berlin W. 57 Kurfürstenstrasse 19 betitelt: Bruns Neue Gesangsmethode. Sie finden hier das ein oder andere sonst aber habe ich das Übungsmaterial nicht veröffentlicht 1) weil ohne Kontrolle, ohne mündliche Anleitung die Übungen nicht zu exekutieren sind, 2) weil die Skizzierung des Turnus I u. II. gar gewiss missverstanden würde 3) weil ich zu schlimme Erfahrungen mit früheren Publikationen gemacht habe, die von anderen als ‚Reklame' für ihre ‚eigene Methode' ausgebeutet wurden. Falls Sie gelegentlich nach Berlin kommen stehe ich gern praktisch zu Ihrer Verfügung […]". - 1895 bis 1900 war Bruns-Molar Mitherausgeber und Redakteur der ersten deutschen Fachzeitschrift für Sänger und Gesanglehrer "Der Kunstgesang" in Leipzig, 1900 bis 1902 gab er in Berlin "Die Gesangskunst" heraus. Danach wirkte er dort als Gesangsmeister am Eichelberg'schen Konservatorium und später am Stern'schen Konservatorium (vgl. DBE).‎

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Wien, AT
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€ 160,00 Kaufen

‎Büchner, Adolf Emil, Komponist und Dirigent (1826-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Meiningen, 23. II. 1875.‎

‎2 SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gleich nach gütiger Zusendung des Concert-Programmes, wofür ich Ihnen herzlich danke, setzte ich mich hin und transponirte das von Frau Dr. Peschka-Leutner gesungene Lied: An einem lichten Morgen und versah es mit einigen neuen Nüancen, welche zum bessern Verständniß desselben beitragen können. Da das Lied im Ganzen sehr hoch liegt, namentlich am Schluß, habe ich 2 Arrangements angefertigt, eines für Mezzo-Sopran oder Bariton und das andere für Alt oder Baß, sodaß es nun alle Stimmen singen können. Wollen Sie dasselbe in diesen beiden Transpositionen, wozu ich Ihnen nur rathen kann, so thun Sie dies gleich, solange die Erinnerung an den Vortrag beim Publikum noch rege ist [...]". - Adolf Emil Büchner wurde am Leipziger Konservatorium ausgebildet und war dann Hofkapellmeister in Meiningen und von 1882 bis 1898 Leiter des Sollerschen Musikvereins in Erfurt. "Er komponierte zahlreiche Opern, Symphonien, Kammermusik und Chorwerke, darunter 'Wittekind' (1890)" (DBE).‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Bürger, Sigmund, Violoncello-Virtuose (1856-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 27. I. 1881.‎

‎3 SS. 8vo. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Ich beabsichtige demnächst in Wien zu concertieren u. möchte Sie sehr bitten, mir mittheilen zu wollen welche Sie für die beste Zeit dafür halten, es müsste Anfang oder Mitte März sein […]".‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 16. II. 1927.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Nach erstem Unterricht bei seinem Vater studierte Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin als Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels und unternahm in der Folge Konzertreisen, war kurze Zeit Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland. „1894 trat er mit einem außergewöhnlichen Paganini-Programm in Berlin auf. Der Erfolg war überwältigend, Burmester wurde als ‚Paganini redivivus‘ gefeiert und stand an der Spitze der zeitgenössischen Violinvirtuosen“ (DBE). Außer Eigenkompositionen effektvoller Virtuosenstücke schuf er Bearbeitungen meist alter Meister. - Stellenweise leicht fleckig und beschabt.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. O. O., 12. II. 1915.‎

‎½ s. 8vo. 1 Notenzeile, gewidmet Emilie Schaup. - 1882-85 war Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow in Hamburg bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels. In der Folge unternahm er Konzertreisen (vgl. DBE).‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. [Warschau, 27. März 1913].‎

‎1 S. 8vo. An Sophie Baronin Limbeck- Lilienau: "Mit herzlichsten Dank auch für gütige Zeilen sendet die ergebensten Handküsse […]. - 1882-85 war Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow in Hamburg bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels. In der Folge unternahm er Konzertreisen (vgl. DBE).‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. Warschau, 12. III. 1913.‎

‎1 S. 8vo. Eh. Postkarte von Willy Klasen an Emilie Schaup: "Bin auf einer kleinen Tournée mit Burmester, von der ich am 16. d. M. bereits nach Wien zurückkomme [...]". Mit eh. Signatur Burmesters auf der Bildseite. - Ohne Textverlust beschnitten. - Der Schüler Jospeh Joachims erhielt 1886 er von Hans von Bülow in Hamburg bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels. In der Folge unternahm Burmester einige Konzertreisen, war 1890 kurz Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Burmester, Willy, Musiker (1869-1933).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Eh. Postkarte von Willy Klasen an Gogo Schaup: "Bin seit zwei Wochen mit dem Ehepaar Burmester hier in Parenzo u. sind ganz entzückt von dieser herrlichen Gegend [...]". Mit eh. Signatur Burmesters auf der Bildseite. - Der Schüler Jospeh Joachims erhielt 1886 er von Hans von Bülow in Hamburg bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels. In der Folge unternahm Burmester einige Konzertreisen, war 1890 kurz Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Buwa, Johann, Musikpädagoge (1828-1907).‎

‎Eigenh. Bestätigung mit U. Graz, 20. X. 1876.‎

‎1 S. Folio. "Von der Direktion der öffentlichen Musikschule für Pianoforte-Spiel und musikal. Theorie des Gefertigen wird hiermit bezeugt, dass Fräulein Antonia Winkler gebürtig aus Wien, diese Musikschule vom 2. Oct. 1872 bis Ende Juli 1876 besuchte [...]". - Johann Buwa war seit 1855 Leiter einer berühmten Musikschule in Graz, und dort u. a. Lehrer von Hugo Wolf und Joseph Marx. - Beschnitten, minimaler Textverlust.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Buzzola, Antonio, Komponist (1815-1871).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Venedig, 4. I. 1857.‎

‎1 S. Gr.-4to. Quittiert in der unteren Blatthälfte den Erhalt von 1650 Lire; darüber eine von anderer Hand stammende Leistungsbeschreibung. - Antonio Buzzola war Schüler von Donizetti und Mercadante am Konservatorium von Neapel und wurde später Soloflötist, dann erster Violinist am Teatro La Fenice. Hier quittiert er als Maestro di Cappella am Markusdom. - Mit kleinen Randläsuren und einem Ausschnitt in Größe einer Briefmarke.‎

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