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‎Narischkin, Natalie, Ordensschwester (1820-1874)‎

‎5 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Paris, 1849-1862. Zus. 9 S., 8°.‎

‎Zum Leben Natalie Narischkins vgl. die Schrift von Pauline Craven ?Soeur Natalie Narischkin, Fille de La Charite de Saint-Vincent-de-Paul? (1876), welche im Jahr darauf auch ins Englische (?Natalie Narischkin. Sister of Charity of St. Vincent of Paul? und ins Deutsche (?Natalie Narischkin, barmherzige Schwester aus dem Orden des heiligen Vincenz von Paul?) übersetzt wurde. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Beiliegend ein eigenh. Brief (3 S., 8°) von Catherine Narischkin.‎

Riferimento per il libraio : 36256

‎Jancovics, Stephanie von, österr. Adelige (geb. 1814)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort, o. J. 4 S., 12°.‎

‎Stephanie von Jancovics heirate den Grafen Joseph von Wenckheim (1809-1869), den Besitzer der Herrschaft Gyula im ungarischen Comitat Beces des Verwaltungsgebietes Großwardein. - Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 35948

‎Hoyos-Sprinzenstein, Heinrich Graf, österr. Adeliger (1804-1854)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Maria Enzersdorf, 30. VII. o. J. 1 S., 8°.‎

‎?Johann Ernsts Sohn Heinrich hatte es schwer, die Nachfolge seines überragenden Vaters anzutreten. Er genoss eine gute Ausbildung im rechtlichen und landwirtschaftlichen Bereich. Aus seiner Ehe mit Felicie, geb. Gräfin Zichy entsprossen acht Kinder. Heinrich verstarb sehr früh, nachdem er knappe fünf Jahre die vielseitigen Verpflichtungen als Familienoberhaupt des Gesamthauses getragen hatte?. - Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Beiliegend 2 eigenh. Briefe m. Unterschrift von Heinrichs Frau Felicie, geb. Gräfin Zichy (1809-1880; zus. 3 S., 8°; ohne Ort u. Jahr) sowie ein eigenh. Brief m. Unterschrift von Therese Hoyos (3 S., 8°, ohne Ort u. Jahr).‎

Riferimento per il libraio : 35957

‎Rasumofsky, Gräfin Konstanze (geb. Thürheim), österr. Adelige (1785-1867)‎

‎6 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Schwertberg u.a., o. J. (um 1850). Zus. 18 S., 12° bis 4°.‎

‎Konstanze (bzw. Constantine, Constantia) Gräfin Thürheim, Schwester von Lulu von Thürheim, heiratete 1816 den russischen Fürsten Andrej Kyrillowitsch (Andreas) Rasumofsky (1752-1836), dessen Vater der letzte Hetman der Ukraine war. Der Diplomat, Musikmäzen und Kunstsammler war von 1792 bis 1807 als Gesandter am Wiener Hof, wo er bei der Teilung Polens und in den Koalitionskriegen eine bedeutende diplomatische Rolle spielte. Er ließ sich nun dauerhaft in Wien nieder und war 1814 russischer Delegierter beim Wiener Kongress. Am 31. Dezember 1814 brannte das von ihm erbaute prachtvolle Palais im 3. Wiener Gemeindebezirk zum Teil nieder, wobei bedeutende Kunstschätze verlorengingen. Besondere Bedeutung gewann er für das Wiener Musikleben als Gönner von Beethoven, der ihm drei Streichquartette (Opus 59, Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3) und die 5. und 6. Symphonie widmete. 1808 bis 1816 unterhielt er das erste professionelle Streichquartett, das erstmals in Wien öffentliche Konzerte veranstaltete; auch war er mit Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart befreundet. Die Memoiren ihrer Schwester Lulu Gräfin Thürheim (?Mein Leben. Erinnerungen aus Österreichs großer Welt 1788-1852?, 4 Bde., 1913-14) sind ein bedeutendes kultur- und geistesgeschichtliches Dokument aus der Zeit der alten Donaumonarchie. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 35952

‎Dequevauviller, Théophane, kath. Priester u. Generalvikar des Patriarchen von Jerusalem (1811-1864)‎

‎16 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Paris, Jerusalem u. Beirut, 1857-1861. Zus. 64 S., 8° bis 4°.‎

‎Dequevauviller, der neben seiner Muttersprache Französisch auch noch Latein, Griechisch, Persisch, Arabisch und Kurdisch sprach, lernte in Persien, wo er 25 Jahre unterrichtete, Bischof Valerga, den Patriarchen von Jerusalem kennen, dessen Generalvikar er später werden sollte. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Tlw. Knickspuren bzw. kl. Randläsuren.‎

Riferimento per il libraio : 40312

‎Gösser, Wilhelm, österr. Bildhauer (1881-1966)‎

‎Postkarte m. (verso) eigenh. Widmung u. Signatur.‎

‎Graz, o. J. 1 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎Der österreichische Bildhauer Johann Wilhelm Gösser (1881-1966) ?war der Sohn von Hans Brandstetter und ging wie sein Vater bei Jakob Gschiel in die Lehre. Von 1905-1912 besuchte er in Wien die Akademie der Bildenden Künste. Er lebte und arbeitete in Graz, wo er an der Kunstgewerbeschule lehrte und zum Professor und Leiter der Abteilung Bildhauerei ernannt wurde. Zu seinen Werken gehören eine Büste Hugo Wolfs von 1945 im Park des Palais Meran, ein Portrait-Relief des Chemikers Friedrich Emich in der Villeforthgasse und zahlreiche andere Denkmäler und Büsten, sowie zahlreiche Grabdenkmäler am Grazer Zentralfriedhof. Das Kriegerdenkmal auf dem Hauptplatz in Leibnitz schuf Gösser 1927 bis 1930 gemeinsam mit Bruno Fiedler. Eher als Kuriosum anzusehen ist sein 1916 geschaffener Eiserner Wehrmann, der heute im Garnisonsmuseum Graz steht. Im Denk-Mal im Waschkeller, einem multimedialen Museum für Zeitgeschichte, wird die Wandlungsfähigkeit des Bildhauers unter verschiedenen Lebensumständen und Regimes dokumentiert? (Wikipedia). - Vorderseite mit einer Darstellung des von Wilhelm Gösser gestalteten Rosegger-Denkmales in Graz umringt von Menschen (wohl während der Einweihung 1925 aufgenommen).‎

Riferimento per il libraio : 41935

‎Schullern zu Schrattenhofen, Heinrich von, österr. Schriftsteller u. Militärarzt (1865-1955)‎

‎Eigenh. 8-zeiliges Gedicht m. Monogramm.‎

‎Ohne Ort, o. J. (um 1920). 1 S., Qu.-12°.‎

‎Rückseite mit einem kleinen montierten Portrait des Verfassers (Zeitungsausschnitt). - Schullerns dichterisches Gesamtwerk umspannte 70 Jahre und reichte vom Naturalismus der mondänen Gesellschaftsromane, romantische Lyrik und Novellen bis zu seinem monumentalen Hauptwerk, der tirolischen Roman-Trilogie ?Das Land im Gebirge?.‎

Riferimento per il libraio : 53948

‎Neuschel, Giovanni Tommaso (János Tamás), ungar. kath. Theologe, Bischof von Parma (1843?1852)‎

‎Brief m. eigenh. Unterschrift (?Giovanni mp [manu propria] Vescovo?).‎

‎Parma, 21. XII. 1847. 1 S., 4°.‎

‎Der Empfänger des auf Italienisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 35951

‎Busta, Christine, österr. Schriftstellerin (1915-1987)‎

‎Eigenh. Kärtchen m. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort, Advent 1971. 1 S., 12° (11 x 7 cm).‎

‎Weihnachtskärtchen an Dr. Alfred Mikesch, Mitbegründer der Kapfenberger Kulturtage. - ?[...] P.S. Ein Briefl von Ihnen schlepp ich seit Jahr u. Tag in meiner Handtasche mit, weil?s mich so gefreut hat. Aber richtig dafür zu danken, langt?s wohl erst nach meiner Pensionierung, wenn ich die vor lauter Gewurstel noch erleb?. - Oberer Rand mit kl. gebräunter Klebespur.‎

Riferimento per il libraio : 45616

‎Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, 25. XII. 1969. 3 S., 4°.‎

‎Felix Braun studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Univ. Wien und wurde 1908 promoviert. Nach kurzer Zeit als Chefredakteur der "Nationalzeitung" in Berlin ging er als freier Schriftsteller nach Wien, wo er u.a. mit Hugo von Hofmannsthal befreundet war. 1928-37 lehrte er als Dozent für deutsche Literatur in Palermo, 1937/38 in Padua und emigrierte 1939 nach Großbritannien, wo er in der Erwachsenenbildung tätig war. Seit 1951 wieder in Wien ansässig, wurde er Dozent für Kunstgeschichte, Theater und dramatische Kunst am Reinhardt-Seminar und an der Akademie der Angewandten Künste. Braun schrieb u.a. klassizistische Versdramen und Romane. Er war Mitglied des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller (S.D.S.) und des P.E.N.‎

Riferimento per il libraio : 42199

‎Marmont, Auguste Frédéric Louis Viesse de, Militär, Schriftsteller u. Herzog von Ragusa (Dubrovnik) (1774-1852)‎

‎Eigenh. Manuskript u. 3 kurze eigenh. Briefe (davon 2 m. eigenh. Unterschrift).‎

‎Ohne Ort, o. J. (um 1850). Zus. 7 S., 8° (Manuskript) u. 12° (Briefe).‎

‎Das interessante 4-seitige Manuskript über die Herstellung von photographischem Papier. - Auguste-Frédéric-Louis Viesse de Marmont, Marschall von Frankreich und Colonel général der chasseurs à cheval, war einer der gebildetsten und tüchtigsten Feldherren des französischen Kaiserreiches. Nach seiner militärischen Laufbahn verlebte er seine letzten Lebensjahre in Wien und Venedig. Marmont ist auch Verfasser mehrer militärischer Werke sowie von bedeutenden Reisebeschreibungen. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 36654

‎Heeckeren tot Enghuizen, Jacob Derk Burchard Anne Baron van, niederl. Diplomat (1792-1884)‎

‎2 (eigenh.?) Briefe m. Unterschrift.‎

‎Wien bzw. ohne Ort, 31. I. 1852 bzw. o. J. Zus. 2 S., 8°.‎

‎Der holländische Diplomat, auch bekannt als Van Heeckeren van Beverweerd, ?was employed by Napoleon, who awarded him the title Baron de l'Empiree. It was about this time that van Heeckeren converted to Catholicism. For the Dutch government, Van Heeckeren was successively secretary of the legation at Lisbon (1814), Stockholm (1815-1817) and Berlin (1817-1822). In 1822 Van Heeckeren was the acting agent for the Dutch in St. Petersburg. From 1823 to May 1837 he was ambassador extraordinary and minister plenipotentiary to the court in St. Petersburg. From June 1842 to October 1875 he was ambassador extraordinary and minister plenipotentiary to the court in Vienna. Van Heeckeren was unmarried, but did not want his name to die with him. In St. Petersburg he came to know Georges d'Anthès, an officer in the Russian army and the son of a noble landowner in the French Alsace. After several letters and a visit to Georges?s father, Joseph Conrad d'Anthès, Jacob van Heeckeren requested that he be allowed to adopt Georges, giving him his name and the right to inherit his property. The old Baron d'Anthès accepted the offer, and, after the agreement of the King of the Netherlands by letters patent dated May 5, 1836, Georges-Charles d'Anthès took the name of Georges-Charles de Heeckeren d'Anthès. Writers have suggested that the relationship between Jacob and Georges was more than that of adoptive father-son. After Georges d'Anthès?s duel with the poet Alexander Pushkin (who died from injuries), Jacob was recalled from St. Petersburg. Van Heeckeren tot Enghuizen was a Knight Grand Cross of the Order of the Netherlands Lion, and was a bearer of the Grand Cross of the Order of the Oak Crown, awarded 25 August 1863. From 14 July 1872 until his death he was Minister of State (Secretary of State) for the Netherlands. Van Heeckeren died in Paris? (Wikipedia). - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 35946

‎Veuillot, Louis, franz. Journalist u. Publizist (1813-1883)‎

‎15 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Paris u. Rom, 1850-1868. Zus. 41 S., 8°.‎

‎Veuillot gilt als der führende Verteidiger der ultramontanen Bewegung innerhalb der kath. Kirche Frankreichs im 19. Jahrhundert. Er ?entstammte einem armen Elternhaus und war Autodidakt. Im Jahre 1831 nahm er seine journalistische Tätigkeit auf. Von 1832 bis 1836 gab er in Périgueux die Zeitung ?Mémorial de la Dordogne? und von 1836 bis 1838 in Paris die ?Charte de 1830? heraus. Während eines Aufenthalts in Rom im Jahre 1838, wo er eine Audienz bei Papst Gregor XVI. hatte, faßte er den Entschluß, ein aktives Leben nach dem kath. Glauben zu leben. Im Jahre 1843 übernahm er die Leitung der Zeitung ?L'Univers?, die er bis zu seinem Tode innehatte. Es handelte sich anfangs um eine unbedeutende Zeitung, doch wurde sie bald durch seine Verteidigung des Papsttums und der kath. Kirche zu einer Autorität von internationalem Rang. Mit allem Nachdruck verteidigte Veuillot auch die weltliche Macht des Papsttums. Er bekämpfte entschieden den Gallikanismus innerhalb des französischen Katholizismus sowie den Liberalismus. Er stritt vehement für einen größeren Einfluß der Kirche auf das französische Erziehungswesen. Die Heftigkeit seines Stils und seiner Anklagen gegen die Regierenden führten zu seiner Verhaftung im Jahre 1844. Politisch wechselte Veuillot öfters die Fronten. Zunächst zog er die Revolution von 1848 der sog. Juli-Monarchie vor. Doch bald änderte er seine Meinung und unterstützte den Staatsstreich Louis Napoleons. Wegen dessen antikirchlicher Italienpolitik wandte er sich allerdings von diesem bald ab. Von 1860 bis 1867 konnte ?L'Univers? wegen der kontinuierlichen Ablehnung der napoleonischen Österreich-Politik überhaupt nicht erscheinen; Veuillot ließ sich dennoch nicht entmutigen, sondern setzte in dieser Zeit seine literarische Tätigkeit durch Veröffentlichung einer Reihe von Büchern und Streitschriften fort. Versuche bestimmter Kreise, die Religion mit modernen Zeitströmungen zu versöhnen, lehnte er entschieden an. In der Frage der Dogmatisierung der päpstlichen Unfehlbarkeit neigte er zu extremen Ansichten, die ihm nicht nur die Opposition der Freidenker, sondern auch ?moderater? Katholiken, z.B. J.-R.-F. Dupanloup, H.-L.Ch. Maret, Ch.F.-R. de Montalembert, eintrug. Während des ersten vatikanischen Konzils genoß er die Unterstützung Papst Pius IX., so daß ?L'Univers? fast zu einem offiziellen Organ des Vatikans wurde. Während der Belagerung von Paris im Jahre 1870 entschloß sich Veuillot, in der Stadt zu bleiben. Allgemein wurde er wegen seiner Aufrichtigkeit geachtet. Er hatte besonderen Einfluß auf die französische Geistlichkeit seiner Zeit. Nach seiner Pensionierung ging die Leitung von ?L'Univers? auf seinen Bruder Eugène über, der eine eher gemäßigte Linie im Sinne Papst Leos XIII. verfolgte. Nach seinem Tode begründete seine Schwester Élise die Zeitschrift ?La vérité française?, welche die intransingente Linie von Louis Veuillot fortsetzte? (Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon XII, 1310ff.). - Veuillots Bedeutung drückt wohl auch die von 1924-1940 in 40 Bänden erschienene Gesamtausgabe aus, innerhalb der seine Korrespondenz alleine 12 Bände umfasst. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Beiliegend 3 eigenh. Briefe m. U. seines Bruders Eugène (1862-84; 6 S.) sowie 3 eigenh. Briefe m. U. seiner Schwester Élise (1859-63; 8 S.).‎

Riferimento per il libraio : 35936

‎Lopez de la Torre Ayllon y Kirsmacker, Don Luis, span. Politiker u. Diplomat (1799-1875)‎

‎57 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Lissabon, Bad Ischl, Wildbad Gastein, Wien u.a., 1853-1863. Zus. 270 S., 8° u. Gr.-8°.‎

‎Der in Hamburg geborene Diplomat und Politiker hatte einen spanischen Vater und eine deutsche Mutter. Er war als spanischer Gesandter in Deutschland und Österreich tätig und war spanischer Staatsminister in den Jahren 1835 und 1853. Lopez de la Torre Ayllon, Vater der Bernardina Lopez de la Torre Ayllon y Jaspe (1847-1924), starb 1875 in Madrid. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Beiliegend 40 Briefe von Ayllons Tochter Bernardina sowie 28 Briefe von Louise Ayllon.‎

Riferimento per il libraio : 41011

‎Udier, Tobias, österr. Politiker (1911-1985)‎

‎Masch. Brief m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Graz, 23. IV. 1951. 1 S., 4°.‎

‎An den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl über dessen Ruhestandsbezüge. - Tobias Udier wurde 1911 als Sohn eines Bergarbeiters im damals noch eigenständigen Donawitz geboren. Er studierte an der Montanistischen Hochschule in Leoben und war bei der Alpine Montangesellschaft in Eisenerz beschäftigt. Am 28. Dezember 1945 wurde er als Vertreter des ÖAAB in die Steiermärkische Landesregierung berufen, der er bis zum 31. Mai 1963 als Landeshauptmann-Stellvertreter angehörte. Udier war langjähriger Kulturreferent der Landesregierung. - Gefaltet u. gelocht.‎

Riferimento per il libraio : 37450

‎Blanc de Saint-Bonnet, Antoine, franz. Philosoph, Soziologe u. Schriftsteller (1815-1880)‎

‎17 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Lyon u.a., 1857-1877. Zus. 72 S., 8°.‎

‎Umfang- und inhaltsreiche Korrespondenz des bedeutenden französischen Philosophen und Soziologen, der u.a. großen Einfluß auf Jules Barbey d'Aurevilly, Louis Veuillot, Léon Bloy, René de La Tour du Pin, Georges Bernanos oder Pierre Virion ausübte. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 41143

‎[Vorau]‎

‎?Das Chorherrenstift Vorau in Steyermark?.‎

‎Ohne Ort (Würzburg-Wien), Verlag von L. Woerl, o. J. (um 1880). Orig.-Holzstich. Blattgröße 28,5 x 22,7 cm; Darstellung 7,8 x 11,8 cm.‎

‎Als Briefkopf auf einem Doppelblatt. - Die Vorderseite des vorliegenden Briefes eigenh. beschrieben vom Propst des Stiftes, dat. ?Am 15. April 883?. - Gefaltet u. mit schwachen Knickspuren. Rückseite etw. staubrandig.‎

Riferimento per il libraio : 43092

‎Bragato, Luigi, Monsignor, ital. kathol. Theologe (1790-1874)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Schönbrunn (Wien), 7. X. 1846. 1 S. auf Doppelblatt, 4°.‎

‎?He was a beloved disciple of Fr Bertoni since his youth. He had to leave temporarily our congregation in 1818 because of bad health. He then became director of the Oratory of St Lawrence and dean of studies in the seminary. After 10 years he came back definitively to the congregation. In 1835 he was assigned the special post of confessor of the Empress of Austria, that was an Italian, of the Savoy House. He lived in the court of Vienna until 1848, then he went to Prague on Bohemia, following the empress who had abdicated. He remain extremely humble, renouncing dignities and favours? (confrades.com). - Der Empfänger des auf Italienisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 41141

‎Buck, Victor de, belgischer Jesuit, Jurist, Bollandist u. Schriftsteller (1817-1876)‎

‎2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Brüssel, 26. II. u. 15. III. 1860. Zus. 5 S., 4°.‎

‎Inhaltsreiche Briefe über literarische Fragen, u.a. auch über die ?Acta sanctorum?, an denen de Buck maßgeblich mitarbeitete. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Tlw. Knickspuren.‎

Riferimento per il libraio : 40299

‎Ledru, Charles, franz. Rechtsanwalt u. Schriftsteller‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort, 1. VIII. 1843. 3 S., 8°.‎

‎Der zu Lebzeiten bekannte Anwalt Charles Ledru schrieb ?Cour d'assises du Pas-de-Calais. Procès du ?Propagateur?. Audience du 24 aout 1833? (1833); ?Le Magnétisme traduit en cour d'assises. Acquittement? (1845); ?Cour d'appel. Chambres réunies [...]? (1849); ?La vie, la mort et les derniers moments de Vidocq après sa confession à l'heure supreme? (1857); ?A. M. Renan. Biographe de Jésus Philosophe? (1864); ?Le Passé, le présent et l'avenir de l'humanité, dédié aux peuples des deux continents et à ceux qui les gouvernent? (1870) u.a. - Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 35970

‎Stürmer, Bartholomäus Graf, österr. Diplomat u. Staatsmann (1787-1863)‎

‎3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Venedig, Brüssel u.a., 1851-63. Zus. 11 S., 8° bzw. Gr.-8°.‎

‎Der in Konstantinopel geborene Bartholomäus Graf Stürmer ?war ein Sohn des österreichischen Diplomaten Ignatz Lorenz Freiherr von Stürmer. Er wurde bei den Jesuiten erzogen und absolvierte die k. k. Akademie für Orientalische Sprachen. In den Jahren 1812/13 war er wirklicher Legationssekretär beim Fürsten Schwarzenberg. Er übernahm dann verschiedene diplomatische Missionen und war von 1818 bis 1820 Generalkonsul in den Vereinigten Staaten. Von 1834 bis 1850 war er als Internuntius in Konstantinopel tätig; bis zu diesem Zeitpunkt hatte er sich als diplomatischer Vermittler in Missionen in ganz Europa- und Amerika wie als Mitbegründer der österreichischen Dampfschifffahrt nach dem Orient einen ausgezeichneten Namen gemacht? (Wikipedia). - Gedruckt erschien 1886 bei Gerold in Wien ?Die Berichte des Kais. Kön. Commissärs Bartholomäus Freiherrn von Stürmer aus St. Helena zur Zeit der dortigen Internierung Napoleon Bonapartes?. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Beiliegend 6 eigenh. Briefe von Stürmers Frau, der Gräfin Ermanee Stürmer (1854-63; zus. 46 S).‎

Riferimento per il libraio : 35933

‎Farina, Giovanni Antonio, ital. Bischof (1803-1888)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Vicenza, 5. IV. 1876. 1 S., 4°.‎

‎Der Selige Giovanni Antonio Farina wurde 1850 zum Bischof von Treviso geweiht und übernahm die Leitung der Diözese. Während seiner zehnjährigen Amtszeit leitete er viele pastorale Initiativen ein und förderte die Bildung der Priester und Laien. Er weihte 1858 Giuseppe Melchiorre Sarto, den späteren Papst hl. Pius X., zum Priester. 1860 übernahm er ein neues Amt als Diözesanbischof von Vicenza, auch hier führte er seine pastoralen Bestrebungen durch, er sorgte für eine spirituelle und kulturelle Bildung der Priester, er setzte einige Reformen in dem Priesterseminar durch und gründete einige Arbeitsgemeinschaften für die Betreuung der Armen. Schon bald erhielt er den Namenszusatz ?Bischof der Nächstenliebe?. 1889 hielt er eine Diözesansynode ab, er begab sich auf pastoral Visitationsreisen und besuchte jede Pfarre seines Bistums. 1875 genehmigte Bischof Farina die Gründung der von Gaetana Sterni geleiteten ?Schwestern vom Göttlichen Willen?. Am 4. November 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen, sein Gedenktag wurde auf den 4. März festgelegt. - Der Empfänger des auf Italienisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 36263

‎Jarcke, Carl Ernst, dt. Jurist u. politischer Publizist (1801-1852)‎

‎2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Wien, 1840-1846. Zus. 4 S., 8° bzw. Gr.-8°.‎

‎Jarcke nahm 1819 an der Universität Bonn das Studium der Rechtswissenschaften auf, hörte aber auch Vorlesungen zu Geschichte und Philosophie. 1821 wechselte Jarcke auf die Universität Göttingen und war nach seiner Habilitation an der Bonner Universität als Dozent und ab 1824 als außerordentlicher Professor tätig. 1825 trat er zum katholischen Glauben über, was sich später auch deutlich in seinem Werk bemerkbar machte. 1832 wurde Jarcke auf betreiben Fürst Metternichs zum kaiserlich-königlichen Rat und Publizisten der Staatskanzlei ernannt. Er wechselte daraufhin von Berlin nach Wien. Dort war er für die Metternich-Presse und auch für die Zensur-Stelle tätig. In der Zensurstelle bekämpfte er liberal-religiöse Schriften und auch die Veröffentlichungen des Jungen Deutschlandes. 1838 gründete er gemeinsam mit Görres in München die ?Historisch-politischen Blätter für das katholische Deutschland?, die zum führenden Organ des Katholizismus in Deutschland während des 19. Jahrhunderts werden sollten. Neben seiner publizistischen Betätigung war Jarcke auch als Diplomat in Kirchenfragen aktiv. Er setzte sich kirchenpolitisch für die Freiheit der katholischen Kirche von den Einschränkungen durch den Josephinismus ein. In diesem Rahmen regte er den Dichter Joseph von Eichendorff an seine 1847 herausgegebene Literaturgeschichte aus katholischer Sicht zu verfassen. Als die Regierung Metternich in der Folge der Revolution von 1848/1849 gestürzt wurde, wurde Jarcke beurlaubt. Er zog sich daraufhin nach München zurück. Nach dem Ende der Revolution begab er sich 1850 wieder nach Wien, wo - was zum Teil auch auf seine Bemühungen zurückzuführen war - am 19. April 1850 die staatlichen Einschränkungen der Kirche durch den Josephinismus aufgehoben worden waren (vgl. Wikipedia). - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 36259

‎Grogger, Paula, österr. Schriftstellerin (1892-1984)‎

‎Visitkärtchen m. eigenh. Zusatz u. Unterschrift.‎

‎Öblarn, o. J. (um 1950). 1 S., 5,1 x 8,6 cm.‎

‎?Herzlichst grüßt Paula Grogger?.‎

Riferimento per il libraio : 52156

‎Weber, A[ndreas] Paul; dt. Graphiker und Maler (1893-1980)‎

‎Eigenh. Kunstpostkarte m. Unterschrift.‎

‎Schretstaken, 12. XII. 1968. 1 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎Auf einer Kunstpostkarte nach einer Lithographie von A. Paul Weber. - ?Wenn man sich als Kalendermacher betätigt - merkt man irgendwie stärker - wie schnell die Jahre eilen [...]?.‎

Riferimento per il libraio : 64398

‎Grogger, Paula, österr. Schriftstellerin (1892-1984)‎

‎Farbfotografie mit eigenh. Widmung u. Unterschrift.‎

‎Leoben, 13. V. 1969. 1 S., 9 x 9 cm.‎

‎[Für den steirischen Schriftsteller und Journalisten Rudolf List (1901-1979)]. - ?In Erinnerung an ein mehr als nur freundliches, ?zufälliges? Zusammentreffen! [...]?. Darunter vier weitere Unterschriften. Das Foto zeigt die Innenansicht eines Lokals.‎

Riferimento per il libraio : 51789

‎Zuckmayer, Carl; österr. Schriftsteller (1896-1977)‎

‎Kleine Briefkarte m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Saas-Fee, o. J. (um 1950). 10,5 x 15 cm.‎

‎Ecken m. kl. Knickspuren.‎

Riferimento per il libraio : 64368

‎Jammes, Jean-Pierre, franz. Generalvikar u. Abt in Paris‎

‎7 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Paris, 1851-1857. Zus. 29 S., 8°.‎

‎Auf Briefpapier mit gedrucktem Briefkopf ?Oeuvre de la Sainte Enfante?. Dieses Kindermissionswerk geht auf eine französische Initiative des Bischofs Charles de Forbin Janson von Nancy zurück. Im Mai 1843 wurde dort das Kinderhilfswerk Oeuvre de la Sainte Enfance (deutsch: Werk der heiligen Kindheit) gegründet. Bereits im Jahr 1856 wurde der Verein von Papst Pius IX. als kirchlicher Verein anerkannt und erhielt einen Kardinal als Protektor. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Beiligend 8 Briefe von Molinier, Kanonikus dieses Missionswerkes (Paris, 1854-1857. Zus. 22 S., 8°) auf demselben Briefpapier sowie eine Abschrift eines Briefes.‎

Riferimento per il libraio : 36661

‎Wallis Freiin von Karighmain, Josephine, Gräfin, österr. Adelige (1805-?)‎

‎6 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Schönbrunn u.a., o. J. (um 1860). Zus. 17 S., 8° u. Kl.-8°.‎

‎?27. Fuhren um 7 Uhr auf dem Dampfschiffe Johann von Linz ab. Das Schiff war sehr voll, besonders fanden sich sehr viele Wägen auf dem selben, welche sehr in der Aussicht störten. Wir hatten herrliches Wetter, und so war mir die Fahrt, obwohl ich sie schon von Regensburg bis Wien gemacht hatte, sehr angenehm. Die Gräfinn Josephine Wallis und ihre Reisegefährtinn, eine Gräfin Aponyi, welche aus der Schweiz kamen, waren auch mit [...]? (aus dem Tagebuch des Kaisers Franz Joseph von Österreich). - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 36655

‎Waggerl, Karl Heinrich; österr. Schriftsteller (1897-1973)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wagrain, 27. VI. 1949. 1 S., Qu.-8°.‎

‎An ein ?Fräulein Piskar?. - Gefaltet.‎

Riferimento per il libraio : 64371

‎Massimo, Francesco Saverio (auch Franz Xaver), dt.-ital. Kurienkardinal, päpstlicher Maior Domus, Präfekt des Apostolischen Palastes u. Vertrauter Pap‎

‎Brief m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Rom, 17. VIII. 1842. 1 S., Gr.-8°.‎

‎Francesco Saverio Massimo entstammte mütterlicherseits dem sächsischen Herrscherhaus der Wettiner. ?Die Mutter des zukünftigen Kardinals Francesco Saverio Massimo war die deutsche Prinzessin Christine von Sachsen, Gräfin von der Lausitz, Tochter von Prinz Franz Xaver von Sachsen; sein Vater der Italiener Camillo Massimiliano Massimo, Marquis de Roccasecca, 1. Principe di Arsoli. Der Junge ? eines von sechs Kindern der Eltern ? war in Dresden geboren und wuchs in Rom auf, wo er in den geistlichen Stand eintrat und aufgrund hoher Begabung und fürstlicher Abstammung sehr schnell aufstieg [...]. Papst Gregor XVI. berief den jungen Priester an die Kurie und in seine unmittelbare Umgebung. Er machte ihn zu seinem Kämmerer und persönlichen Maior Domus (Chef des Haushalts), später zum Präfekten des Apostolischen Palastes. Im Konsistorium vom 12. Februar 1838 ernannte er den Prälaten zum ?Kardinal in pectore?, also ohne Veröffentlichung der Kreation. Publiziert wurde die Kardinalserhebung im Konsistorium vom 24. Januar 1842, am 27. Januar erhielt Francesco Saverio Massimo den roten Kardinalshut und seine Titelkirche Santa Maria in Domnica.[1] Er gehörte der Gruppe der Kardinaldiakone an. Am 11. März 1843 trat der Kardinal in den Dienst der Propaganda Fide, am 14. November des Jahres avancierte er zum Päpstlichen Legaten in Ravenna. Hier verfasste er 1845 einen berühmt gewordenen Bericht, in dem er schonungslos realistisch die wachsende Entfremdung der Gesellschaft von der päpstlichen Regierung offen legt [...]. Francesco Saverio Massimo nahm am Konklave von 1846 teil, das Papst Pius IX. wählte. Auch der neue Papst verwandte den Prälaten in der Kurie. Er wechselte in die Verwaltung des Kirchenstaates, wo er die Kongregation für Wasser und Straßen leitete, also quasi Verkehrs- und Gewässerminister des Landes war. Der Kardinal verstarb schon mit knapp 42 Jahren, am 11. Januar 1848 in Rom. Am 15. des Monats fanden die Trauerfeierlichkeiten in der römischen Basilika San Lorenzo in Damaso statt, an denen Papst Pius IX. persönlich teilnahm [...]? (Wikipedia). - Der Empfänger des auf Italienisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 35956

‎Fischnaler, Conrad (Konrad); österr. Geschichts- u. Heimatforscher, Lehrer u. Heraldiker (1855-1941)‎

‎2 eigenh. Postkarten m. Unterschrift.‎

‎Innsbruck, 16. u. 29. IV. 1936. Zus. 2 S., Qu.-12°.‎

‎An den Grafiker Karl Schwärzler in Kramsach.‎

Riferimento per il libraio : 64373

‎Schumacher, Philipp; österr. Maler (1866-1940)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎München, 10. Jänner 1910. 1 S., 4°.‎

‎Der in Innsbruck geborene Maler Philipp Schumacher gilt als später Nazarener. - An den Jesuiten P. Josef Hättenschwiler, Redakteur des ?Sendboten?, für den Schumacher Zeichnungen angefertigt hat. - Gefaltet.‎

Riferimento per il libraio : 64375

‎Curé, Amédée Alexandre, franz. kath. Priester u. Schriftsteller (1838-1905)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎[Schloß] Frohsdorf (im niederösterreichischen Lanzenkirchen), 1876. 4 S., 8°.‎

‎Der Verfasser des umfang- u. inhaltsreichen Briefes war Kaplan im Schloß Frohsdorf. Neben anderen Schriften veröffentlichte er ?Sur la mort de Madame la duchesse de Madrid, decedee a Viareggio le 29 janvier 1893. Homelie prononcee dans la chapelle royale de Frohsdorf [...]? (Paris, 1893) u. ?L'ange de Frohsdorf. Eloge funebre de M. l'Abbe Trebuquet? (Paris u. Rom, 1870). - Seit das Schloß Frohsdorf 1844 an die Bourbonen verkauft wurde, entstand eine richtige französische Kolonie in Frohsdorf. Man könnte sagen es war eine Exilregierung. Die Herzogin von Angouleme war sehr mit der Erzherzogin Sophie befreundet, die öfters mit ihren Söhnen, dem zukünftigen Kaiser Franz Joseph sowie Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) nach Frohsdorf kam. Der Empfänger des vorliegenden in Französisch abgefassten Briefes, der Priester und Schriftsteller Jacob Mislin (1807-1878), wurde auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er die beide Söhne der Erzherzogin unterrichtete. Nach dem Tod der Herzogin 1851 erbte Heinrich, Herzog von Bordeaux, Graf von Chambord, der rechtmäßige französische Thronfolger, das Schloß. 1873 sollte Graf von Chambord als Heinrich V., König von Frankreich werden, doch zur Krönung des Grafen kam es nicht, weil er sich weigerte seinen Eid auf die Trikolore zu leisten.‎

Riferimento per il libraio : 35725

‎Malfatti von Monteregio, Baronin Hedwig, österr. Adelige u. politische Aktivistin zur Zeit der 1848er-Bewegung‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, o. J. (um 1870). 3 S., 8°.‎

‎Über die ?politische Aktivistin zur Zeit der 1848er-Bewegung? (?Frauenbiografien? der Univ. Wien) Baronin Malfatti von Montereggio ist nicht viel bekannt. Gesichert ist, daß sie am 28. Jänner 1882 das St. Josefs Greisenasyl im Wiener Bezirk Hietzing gründete. Es war für 12 Greise gedacht und wurde von der Baronin selbst erhalten. Anfangs waren für die Betreuung der Greise weltliche Pflegerinnen angestellt, doch schon nach kurzer Zeit übernahmen Ordensschwestern aus der Congregation der ?Dienerinnen des heiligen Herzens Jesu? in Wien die Obsorge über das Asyl. 1884 übernahm Erzherzog Karl Ludwig das Protektorat über das Heim und am 24. Februar 1885 ließ die Baronin das Heim auf die Schwestern überschreiben. - Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 35954

‎Speck, Eduard, österr. Kommunalpolitiker u. Bürgermeister von Graz (1884-1973)‎

‎Masch. Brief m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Graz, 6. VI. 1951. 1 S., 4°.‎

‎An den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl. - Antwort auf Köchls Intervention für den ehem. Schuldirektor Hans Pratscher. - Beiliegend der Brief Pratschers an Köchl sowie eine Abschrift des Briefes des Stadtschulrates Richard Wolf in dieser Sache. - ?[...] Ab 1908 war Speck als Gymnasialprofessor für Deutsche Literatur, Latein, Griechisch und Philosophie tätig. Von 1920 bis 1934 und von 1940 bis 1944 übte er diese Tätigkeit in Graz aus, in den Jahren dazwischen war ihm aus politischen Gründen das Lehramt untersagt. Speck, der zunächst eher dem ?nationalen? Lager zugeneigt gewesen war, war seit 1924 als Vertreter der Sozialdemokratie Mitglied im Grazer Gemeinderat. Vom 16. Mai 1945 bis zum 31. Januar 1960 übte der zunächst von der russischen Besatzungsmacht eingesetzte Bürgermeister seine Funktion aus. Er wurde nach dem Ende seiner Amtszeit am 18. Februar 1960 zum Ehrenbürger von Graz gewählt. Ein besonderes Anliegen waren Speck der Wiederaufbau der Grazer Theater und der Schulbau. Sein Nachfolger wurde Gustav Scherbaum. Der kulturinteressierte Altbürgermeister erhielt 1974 ein Denkmal [...]? (Wikipedia).‎

Riferimento per il libraio : 37449

‎Ficquelmont, Karl Ludwig von, österr. General u. Staatsmann (1777-1857)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎, 29. XII. 1849. 2 S., Gr.-8°.‎

‎Ficquelmont stammte aus einem alten lothringischen Adelsgeschlecht und trat zunächst in die österreichische Armee ein, wo er 1809 zum Obersten aufstieg und dann zum Generalstabschef der Armee des Erzherzogs Ferdinand von Este ernannt wurde. Er befehligte 1811 und 1812 drei Reiterregimenter gegen die Franzosen in Spanien. 1814 wurde Ficquelmont zum Generalmajor befördert, als der er 1815 die Kapitulation von Lyon zustande brachte. Nach dem Ende der Befreiungskriege war er in verschiedenen diplomatischen Missionen unterwegs. 1829 wurde er dann Botschafter in Sankt Petersburg und wurde der wichtigste Einflussfaktor der Metternichschen Politik auf den Zaren Nikolaus I. 1843 erfolgte die Beförderung zum General der Kavallerie und am 20. März 1848 übernahm Ficquelmont das Ministerium des Auswärtigen im ersten verantwortlichen Ministerium Kolowrat. Er wurde jedoch in der Folge als Angehöriger der Partei Metternichs und ausgewiesener Freund Russlands durch Demonstrationen zum Rücktritt gezwungen. Von diesem Zeitpunkt an lebte er in Wien und Venedig, wo er Soireen mit musikalischen Darbietungen und Rezitationen veranstaltete. - Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 35950

‎Tutundgi, Atanasio (Athanase), griech-kath. Erzbischof von Tripolis (geb. 1803)‎

‎4 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Tripolis, 1852. Zus. 4 S., Kl.-8° bis 4°.‎

‎Atanasio Tutundgi wurde am 23. Dezember 1836 zum Bischof der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche von Tripoli im Libanon ernannt. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 36663

‎Ambrosi, Gustinus; österr. Bildhauer u. Lyriker (1893-1975)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte m. Unterschrift.‎

‎Wien, 22. V. 1963. 1 S., Qu.-12°.‎

‎?Hier [auf dem Foto der Vorderseite] sehen Sie mich 1951 mit Prof. Dr. Sieglbauer, als ich im Anatomischen Institut in Innsbruck seine Büste schuf?.‎

Riferimento per il libraio : 64394

‎Montenuovo, Wilhelm Albrecht Fürst von, österr. General (1821-1895)‎

‎3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Olmütz u. Hermannstadt, 1850-1864. Zus. 5 S., 8° bis 4°.‎

‎Der in Parma geborene Wilhelm Albrecht Fürst von Montenuovo entstammte der morganatischen Ehe des Grafen Adam Albert Graf von Neipperg mit der Erzherzogin Marie-Louise von Österreich, Gemahlin Napoléon Bonapartes, und erhielt den Titel eines Grafen Montenuovo (Neuberg). 1838 trat er in die österreichische Armee ein, kämpfte 1848 in Italien und Ungarn mit Auszeichnung und wurde 1854 Feldmarschallleutnant. 1860 wurde er Landeskommandant in Siebenbürgen, 1866 in Böhmen. 1867 wurde er zum General der Kavallerie befördert. 1878 trat er in den Ruhestand. 1864 wurde er in den erblichen Fürstenstand erhoben. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Beiliegend 9 eigenh. Briefe von Montenuovos Frau, der Fürstin Juliane (Julie) Montenuovo (geb. Batthyany; 1827-1871) aus dem Zeitraum 1857-1866, zus. 20 S.‎

Riferimento per il libraio : 35934

‎Schaffgotsch (Schaffgotsche), Anton Ernst von, böhm. Bischof von Brünn (1804-1870)‎

‎2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Brünn, 30. IV. u. 1. VI. 1853. Zus. 2 S., 4°.‎

‎Anton Ernst von Schaffgotsch entstammte der böhmischen Linie des schlesischen Adelsgeschlechts Schaffgotsch. Sein Onkel Johann Prokop von Schaffgotsch war der erste Bischof von Budweis. Anton Ernst studierte Theologie in Brünn, wo er am 8. September 1827 zum Priester geweiht wurde. Nach der Promotion zum Doktor der Theologie war er ab 1831 Pfarrer von Groß Tajax. 1837 wurde er Domherr des Metropolitankapitels von Olmütz, ein Jahr später stieg er zum Propst von Kremsier auf. Am 20. Oktober 1839 wurde er zum Titularbischof von Aureliopolis geweiht. Nach dem Tod des Brünner Bischofs Franz Anton Gindl wurde Anton Ernst von Schaffgotsch am 15. Juli 1841 zu dessen Nachfolger ernannt. Der päpstlichen Bestätigung vom 27. Januar 1842 folgte am 5. Mai des Jahres die Inthronisation. Während seiner Amtszeit ließ Schaffgotsch für die Gläubigen seines Sprengels Volksmissionen durchführen. Für den Klerus führte er geistliche Exerzitien ein. Er bekämpfte den noch teilweise vorhandenen Geist des Josephinismus. 1849 nahm er an der österreichischen Bischofskonferenz teil, die dem Kaiser verschiedene Forderungen über die Rechte der Kirche vorlegte. 1853 gründete er für sein Bistum ein Knabenseminar, dem er testamentarisch den größten Teil seines Vermögens bestimmte. 1868 vollzog er in Wien die Eheschließung des zukünftigen Bayerischen Königspaares, Prinz Ludwig (später König Ludwig III.) und Marie Therese von Österreich-Este. - Der Empfänger der auf Deutsch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 40302

‎Emilie Julien, franz. kath. Ordensschwester u. Missionarin‎

‎2 (dav. 1 eigenh.) Briefe (dav. 1 m. Unterschrift).‎

‎Marseille bzw. Rom, 1874. Zus. 7 S., 8° bzw. 4°.‎

‎Die Generaloberin der Kongregation der ?Soeurs de St.-Joseph de l?Apparition? (Schwestern von St. Joseph der Erscheinung) war besonders wegen ihres Einsatzes in Palästina und um eine Ordensniederlassung in Beirut von Bedeutung. ?In January 1847, Vialar sent her most trusted disciple, Soeur Emilie Julien, to open a house in Beirut, marking the entry of the Soeurs de St-Joseph into the Middle East. The school in Beirut, long sought by local Catholic officials, was, in fact, an easy distance from the sisters? mission in Larnaca, Cyprus, established three years earlier [...]. In Lebanon, the introduction of the Soeurs de St-Joseph was the beginning of renewed French influence in the region [...]? (Curtis, Sarah A. Civilizing Habits. Woman Missionaries and the Revival of French Empire, S. 159). - Der Orden der ?Soeurs de St.-Joseph de l?Apparition? wurde 1832 von Émilie de Vialar gegründet, die 1951 heiliggesprochen wurde. Die Schwestern widmeten sich der Kranken- und Armenpflege, sie reisten beispielsweise nach Algerien um bei einer Choleraepidemie die Pflege der Kranken zu übernehmen. Die Kongregation wurde insbesondere vom Bischof von Marseille unterstützt, das veranlasste Émilie de Vialar das Mutterhaus 1852 dorthin zu verlegen. In den 24 Jahren, in denen die Gründerin den Orden leitete breitete er sich in über 40 Niederlassungen in Westeuropa, im Mittelmeerraum, auf dem Balkan, sowie im Nahen und Fernen Osten aus. Bei ihrem Tode im Jahre 1856 wurde die erste Niederlassung in Australien gegründet. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 35728

‎Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Postkarte m. Unterschrift.‎

‎Wien, 15. III. 1952. 1 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎An den steirischen Schriftsteller und Journalisten Rudolf List (1901-1979). - ?Dank für Ihren Zuruf! Ich liege im Augenblick noch krank im Abklingen einer Lungenentzündung [...]?. - Kl. Knickspuren.‎

Riferimento per il libraio : 51868

‎Werner, Joseph Frhr. von, österr. Jurist u. Staatsmann (1791-1842)‎

‎5 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Wien u. Dresden, 1844-1864. Zus. 11 S., 8°.‎

‎?[...] Die Bestände des österreichischen Staatsarchivs sind vollgefüllt mit den geistigen Elaboraten Werner?s über die wichtigsten Staatsfragen Deutschlands in dieser Zeitepoche. Die kleine steilstehende Schrift Werner?s gab mit ihren harten aber leserlichen Zügen allen österreichischen Missionschefs in Deutschland die Richtschnur für ihre Handlungsweise an, und lenkte auch Metternich?s weiche, leicht hingeworfene Handschrift da und dort den Gedankengang seines eisernen Mitarbeiters in andere Bahnen, so darf doch der Kopf und die Hand, welche des Staatskanzlers oft flüchtige Ideen erst in die wahre Form zu gießen verstanden, nicht unterschätzt werden. Viel was Metternich heißt ist Werner, doch nur wenig was Werner heißt, ist Metternich [...]? (vgl. ausführlich: ADB XLII, 58ff.). - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 36261

‎Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Briefkarte m. Unterschrift.‎

‎Wien, 27. XII. 1955. 1 1/2 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎An den steirischen Schriftsteller und Journalisten Rudolf List (1901-1979). - ?Vielen Dank, lieber Herr Rudolf List, für Ihre Weihnachtsgrüße [...]. Ihr Fräulein Tochter sehe ich manchmal in der Buchhandlung [...]?. - Kl. Knickspuren.‎

Riferimento per il libraio : 51867

‎[Mozarteum]‎

‎Konvolut von 2 Zeugnissen ?der öffentlichen Musikschule der Internationalen Stiftung ?Mozarteum??.‎

‎Salzburg, 13. VII. 1889 u. 12. VII. 1890. Zus. 2 S. (jeweils gestempelt u. mit Stempelmarke), 4°.‎

‎Zeugnisse für den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl mit den eigenh. Unterschriften von Joseph Friedrich Hummel (2 x; Director), Heinrich Hübl (2 x; Chorgesang), Gustav Zinke (1 x, Violine) u. einer weiteren monogrammierten Unterschrift. - ?[...] Unter der Führung von Joseph Friedrich Hummel gelangte die Internationale Stiftung Mozarteum schnell zu internationalem Ansehen [...]. Für den Unterricht sorgten neben Hummel, der auch Chorleiter der Salzburger Liedertafel war, noch weitere 16 Pädagogen. Die meisten davon waren Musiker, unter ihnen Konzertmeister Gustav Schreiber und Gustav Zinke, Domorganist Heinrich Hübl und der Geiger Romeo Graf Colloredo-Mels? (Salzburgwiki). - Gefaltet, gelocht u. mit kl. Knickspuren bzw. Randläsuren.‎

Riferimento per il libraio : 37456

‎Redlich, Oswald, österr. Historiker u. Archivar (1858-1944)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, 3. VII. 1903. 1 S., 4°.‎

‎An den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl, dem er den Besuch seiner Vorlesungen in den Jahren 1899 bis 1903 bestätigt und in Folge ein positives Zeugnis ausstellt. - ?[...] Auf Grund seiner 1903 erstveröffentlichten Monographie über Rudolf von Habsburg [...] wurde Redlich als der führende österreichische Historiker seiner Zeit angesehen. Er verband hierin Fragestellungen der sogenannten ?klassischen? Politikgeschichte mit denen der Verfassungs-, Rechts- und Kulturgeschichte. Später war er vor allem um die Verbindung von historischen, geographischen und kartographischen Methoden und Betrachtungsweisen bemüht. Mit Redlich eng verbunden ist die Ausrichtung des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung hin zur Historischen Landeskunde als neuer Disziplin. Diese sollte Landesgeschichte und Ortsgeschichte mit Siedlungskunde verbinden? (Wikipedia). - Beiliegend ein 6-seitiges ?Prüfungszeugnis? (Wien, 20. Juni 1904; 4°) der ?k. k. Prüfungs-Kommission für das Lehramt an Gymnasien und Realschulen? mit 2 Stempelmarken, papiergedecktem Siegel u. der eigenh. Unterschrift von Redlich (weitere Unterzeichner sind Hirn, Engelbrecht, Weilen u. Oberhummer). - Beides gefaltet u. gelocht.‎

Riferimento per il libraio : 37453

‎Meister, Richard, österr. Altphilologe und Pädagoge (1881-1964)‎

‎Masch. Brief m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Wien, 9. VII. 1950. 1 S., Qu.-8°.‎

‎An den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl über dessen Pensionsbezüge. - ?[...] Ich begreife zutiefst, daß Sie sich durch diese Behandlung gekränkt fühlen werden, aber es ist weniger eine Behandlung als ein Schicksal, an dem alle Beteiligten unschuldig sind, die das Odium der Administration einer unzulänglichen und jeder Übersicht ermangelnden Gesetzespraxis tragen müssen [...]?. - Meister wurde 1951 Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und verfasste u.a. auch eine ?Geschichte der Akademie der Wissenschaften in Wien 1847?1947? (1947). - Gefaltet u. gelocht.‎

Riferimento per il libraio : 37452

‎Wenter, Josef; österr. Schriftsteller (1880-1947)‎

‎Eigenh. Manuskript m. Unterschrift.‎

‎Baden, 10. XI. 1938. 1 S., Qu.-12°.‎

‎?aus: ,Die Landgräfin von Thüringen?, I. Akt, 2. Szene?.‎

Riferimento per il libraio : 64387

‎Spiegel zum Diesenberg-Hanxleden, Ferdinand Otto Hermann von, österr. Adeliger (1815-1877)‎

‎2 eigenh. Briefe m. Unterschrift (sowie 2 eigenh. Briefe m. Unterschrift seiner Frau Rosa von Lützow).‎

‎Ebreichsdorf u. Baden, 1864-1865. Zus. 3 S., Kl.-8° u. Gr.-8°.‎

‎Beiliegend zwei weitere Briefe der Frau des in Tribuswinkel geborenen Grafen Spiegel, Gräfin Rosa von Lützow (Schloß Wischenau, 1852. Zus. 3 S., Gr.-8°). - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Riferimento per il libraio : 36657

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