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‎Dienstliche Anordnung‎

‎Handschriftlicher Brief. Doppelblatt. 26. Okt. 1785. Mit papiergedecktem Siegel.‎

‎1785. 36 x 22,7 cm.‎

‎Brief von Kanzler, Weltlichen und Oberamtleuten des Klosters Ochsenhausen an das Oberamt Rot. Bzgl. eines Termins bei der Mühle zum Graben und Festlegung der Grenzmarken nach dem Brückenbau sowie Ziehung eines neuen Kanals.‎

Référence libraire : 307350AB

‎Chamberlin, Clarence Duncan‎

‎Tischkarte mit eigenhändiger Unterschrift. Ohne Datum.‎

‎o.J.‎

‎Clarence Duncan Chamberlin (* 11. November 1893 in Denison, Iowa; + 30. Oktober 1976 in Shelton, Connecticut), US-amerikanischer Flieger. Er überquerte als zweiter Mensch den Atlantik von West nach Ost, zusammen mit einem Passagier, Charles A. Levine, nonstop von New York aus nach Deutschland. Rückseite einer Tischkarte unterschrieben von Chamberlin und Charles A. Levine.‎

Référence libraire : 306784AB

‎Geissler, Christian‎

‎Maschinengeschriebenes Manuskript einer Lesereise 19.9.1998. Mit eigenhändiger Unterschrift.‎

‎1998. DIN A 4. (guter Zustand).‎

‎Christian Geissler (* 25. Dezember 1928 in Hamburg; + 26. August 2008 ebenda), deutscher Schriftsteller. Gedanken zu einer Lesereise. Datiert 22.9.98.‎

Référence libraire : 305999AB

‎Fritz, Walter Helmut‎

‎Eigenhändig geschriebene Postkarte, zweiseitig, mit eh. Unterschrift. 5.1.97.‎

‎1997. DIN A 6. (guter Zustand).‎

‎Walter Helmut Fritz (* 26. August 1929 in Karlsruhe; + 20. November 2010 in Heidelberg), deutscher Lyriker, Essayist und Romancier. Postkarte an Dietmar Dombrowski, Großbarken.‎

Référence libraire : 305996AB

‎Fritz, Walter Helmut‎

‎Eigenhändig geschriebene Postkarte mit eh. Unterschrift. 3.2.99 mit eh. Briefumschlag.‎

‎1999. DIN A 6. (guter Zustand).‎

‎Walter Helmut Fritz (* 26. August 1929 in Karlsruhe; + 20. November 2010 in Heidelberg), deutscher Lyriker, Essayist und Romancier. Postkarte an Dietmar Dombrowski, Großbarken.‎

Référence libraire : 305997AB

‎Ahrens, Henning‎

‎Eigenhändig geschriebenes Gedicht-Manuskript 5/99.‎

‎1999. DIN A 4. (guter Zustand).‎

‎Henning Ahrens (* 22. November 1964 in Peine), deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer. Eigenhändig geschriebenes Gedicht "Anekdoten eines Gartens" mit eh. Änderungen‎

Référence libraire : 305998AB

‎Goes, Albrecht‎

‎Spur im Schnee.‎

‎Ulm, Versandhaus Süd-West, 1958. 4°, 2 geheftete Bogen.‎

‎Faksimile seiner Handschrift, des bis dahin unveröffentlichten Textes "Spur im Schnee". Gedruckt als Freundesgabe zum Jahreswechsel 1958/59 der Firma Versandhaus Süd-West in Ulm. Mit Unterschrift "Helmut Hauser"‎

Référence libraire : 438460BB

‎Hausmann, Manfred‎

‎Konvolut von 11 eigenhändig geschriebenen Postkarten und 4 maschinengeschriebenen Briefen jeweils mit eh. Unterschrift.‎

‎Bremen, 1959-1961. (guter Zustand).‎

‎Manfred Georg Andreas Hausmann (* 10. September 1898 Kassel; + 6. August 1986 Bremen), deutscher Schriftsteller, Journalist und Laienprediger. Bei allen Karten und Briefen handelt es sich um Terminfindung und Honorar einer Lesung, die dann wohl 1961 auch stattfand.‎

Référence libraire : 307749AB

‎Ehinger, Ulrich‎

‎Eigenhändig geschriebener Brief mit Unterschrift v. 18. Oktober 1565. 1 Seite.‎

‎1565. 32,5 x 22 cm. (Etw. angerändert, Quetschfalte).‎

‎Ehinger, Ulrich ( * ?; + 1586), Ulmer Bürger und Ratsherr; Sohn von Veronika Fugger (+1521); Enkel des Augsburger Kaufmanns Ulrich Fugger (1441-1510); Neffe von Ulrich Fugger (1490-1525); heiratete 1538 die Tochter des Augsburger Patriziers Hans Rehlinger (1483-1553); Regina Rehlinger; Herr zu Großkötz (erhielt am 26.10.1539 das österreichisch-burgauische und das hochstift-augsburgische Lehen zu Großkötz); Gastgeber Kaiser Karls V. in Ulm; seit August 1548 zweiter der beiden Ulmer Ratsältesten; wurde von Karl V. 1552 in den erblichen Adel erhoben‎

Référence libraire : 307812AB

‎Fussenegger, Gertrud‎

‎Eigenhändig geschriebene Postkarte mit eh. Unterschrift. 30.10.64.‎

‎Leonding, 1964. DIN A 4 (guter Zustand).‎

‎Gertrud Fussenegger (* 8. Mai 1912 in Pilsen, Böhmen; + 19. März 2009 in Linz), (vollständiger Name Gertrud Anna Fussenegger, auch Gertrud Dietz bzw. Dorn, Pseudonym Anna Egger), österreichische Schriftstellerin. Postkarte mit Bestätigung einer Lesung.‎

Référence libraire : 307748AB

‎Guerrazzi, Francesco Domenico‎

‎Eighändiges Manuskript mit eigenhändiger Unterschrift. 1 1/5 S.‎

‎(um 1865). 28,5x18,5 cm. (wohl erhalten).‎

‎Francesco Domenico Guerrazzi (1804-1873), ital. Erzähler und Politiker, Freund Mazzinis, fünf Mal zu Kerkerhaft verurteilt, 1848 Innenminister der Toskana, 1849 Diktator. "Dento un canestro di fiori la Regina di Egitto si fece venire ...". Prosa-Abhandlung , wohl mit politischer Symbolik. Mit Unterschrift "F. D. Guerrazzi". Aus dem Album von Maria Gaspari.‎

Référence libraire : 205037CB

‎Eigenhändig geschriebener Brief mit Unterschrift des Bürgermeisters der Stadt Ulm v. 10. November 1542. 1 Seite.‎

‎1542. 29 x 29 cm. (ein Knick mit Durchbruch, fleckig).‎

‎Brief mit 11 Zeilen, Adresse und Siegelresten. An Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen mit der Aufforderung zur Zahlung der Türkenhilfe, vom Kaiser, vom Herzog von Württembeg und vom Bischof Johann von Konstanz beschlossen. Unter der Adresse von späterer Hand: "die beharrliche Türckenhülff betr.".‎

Référence libraire : 307815AB

‎Berti, Domenico‎

‎Eigenhändiges Manuskript mit eigenhändiger Unterschrift. 1 1/2 S. auf 2 Bll.‎

‎(um 1865). 28,5x18,5 cm. (wohl erhalten).‎

‎Domenico Berti (1820-1897), ital. Philosoph und Staatsmann, Professor in Turin und Rom, Staatsminister in mehreren Ämtern. Kleine politisch-philosophische Abhandlung mit Unterschrift "Berti". Auf der Rückseite des ersten Blattes ist zusätzlich ein fünfstrophiges Gedichtmanuskript montiert, gewidmet Maria Gaspari und signiert "J. Rota". Aus dem Album von Maria Gaspari.‎

Référence libraire : 205038CB

‎Citroen, Paul‎

‎Kunstpostkarte mit eigenhändiger Unterschrift. 13.8.80.‎

‎1980. DIN A 6. (guter Zustand).‎

‎Paul Citroen (geb. 15. Dezember 1896 in Berlin; + 13. März 1983 in Wassenaar), Maler, Zeichner, Fotograf und Kunstpädagoge. Gruß an den Sammler Ulrich Plugstert.‎

Référence libraire : 307937AB

‎Heisig, Bernhard und Henri Nannen‎

‎Kunstpostkarte mit Bildnis Henri Nannen, verso mit Autogrammen beider Personen.‎

‎1995. DIN A 6. (guter Zustand).‎

‎Bernhard Heisig (* 31. März 1925 in Breslau, Niederschlesien; + 10. Juni 2011 in Strodehne, Brandenburg), deutscher Maler. Henri Franz Theodor Max Nannen (* 25. Dezember 1913 in Emden; + 13. Oktober 1996 in Hannover), deutscher Verleger und Publizist, Gründer, langjähriger Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Stern.‎

Référence libraire : 307938AB

‎Bismarck, Johanna von‎

‎Eigenhändig geschriebene Anweisung mit Unterschrift. Ohne Datum.‎

‎o.J. 22 x 14 cm. (gefalzt).‎

‎Johanna Friederike Charlotte Dorothea Eleonore, Fürstin von Bismarck, geb. von Puttkamer (* 11. April 1824 in Viartlum, Pommern; + 27. November 1894 in Varzin), Ehefrau Otto von Bismarcks. Anweisung auf Briefpapier mit blindgepr. Wappen und Unterschrift Fürstin Bismarck.‎

Référence libraire : 307804AB

‎Bauer, Walter‎

‎Maschinengeschriebene Postkarte mit eigenhändiger Unterschrift. 20. Oktober 1946.‎

‎1946. DIN A 6 (gelocht).‎

‎Walter Bauer (* 4. November 1904 in Merseburg; + 23. Dezember 1976 in Toronto), deutscher Schriftsteller. Postkarte an Walter Deppisch (1916-1990).‎

Référence libraire : 306793AB

‎Hamsun, Tore‎

‎Grußkarte mit eigenhändiger Unterschrift. 18. 12.58.‎

‎1958. DIN A 6. (guter Zustand).‎

‎Tore Hamsun (* 6. März 1912 Hamarøy, + 10. Januar 1995 Oslo), Kunstmaler und Graphiker. Weihnachts.- Neujahrsgrüße auf einer Weihnachtsklappkarte an Norbert Handwerk, Gründer der in München ansässigen Insel-Film. Beigefügt: Widmungskarte mit Unterschrift von seiner Mutter Marie Hamsun, Schauspielerin und Kinderbuchautorin (Langerudkinder)‎

Référence libraire : 307964AB

‎Bargheer, Eduard‎

‎Eigenhändig geschriebener Brief vom 15.4.1975.‎

‎1975. DIB A4‎

‎Eduard Bargheer (* 25. Dezember 1901 in Finkenwerder, Hamburg; + 1. Juli 1979 in Blankenese, Hamburg), deutscher Maler und Graphiker. Schreiben an den Sammler Ulrich Plugstert.‎

Référence libraire : 307934AB

‎Ferdinand III., römisch-deutscher Kaiser‎

‎Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Doppelblatt. Korneuburg, 24.7.1626.‎

‎1626. 30,5x20,5 cm. gefalzt. (Kaum fleckig, an den Bugfalten tlw. leicht bräunlich).‎

‎Ferdinand III. (* 13. Juli 1608 in Graz; + 2. April 1657 in Wien), vom 15. Februar 1637 bis zu seinem Tode 1657 römisch-deutscher Kaiser, zudem bereits seit 1625 bzw. 1627 König von Ungarn, Kroatien und Böhmen. Brief an Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm mit papiergedecktem Siegel. Beauftragung des Reichshofrath Ferdinand Kurz v. Senftenau "...Zu ab: und Herabführung der auf den vier reichs Stätten Schwabischen hall, Nördlingen, Dinckelsbühl und Haylbronn, liegenden Neugeworbenen Kriegs Volck zu Roß..."und bittet um Unterstützung "... Also haben wir an Euch hirmit gnediglich begehren wollen da Ir Ime nicht allein also baldt der notdurfft nach anhöret, sondern auch Im in allem als sich selbsten, volkomene Glauben gebet, und Euch auf unser ansuchen also wilfahrig erzaiget...".‎

Référence libraire : 307641AB

‎Hamsun, Tore‎

‎Eigenhändig geschriebener Brief mit eigenhändiger Unterschrift. 12.12.64.‎

‎1964. DIN A 4. (Leicht faltig, unten ausgerissen, sonst guter Zustand).‎

‎Tore Hamsun (* 6. März 1912 Hamarøy, + 10. Januar 1995 Oslo), Kunstmaler und Graphiker. Brief an Norbert Handwerk, Gründer der in München ansässigen Insel-Film. Beigefügt: Widmungskarte mit Unterschrift von seiner Mutter Marie Hamsun, Schauspielerin und Kinderbuchautorin (Langerudkinder)‎

Référence libraire : 307965AB

‎Colloredo, Rudolf von‎

‎Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Prag, 13.9.1652.‎

‎1652. 17x19 cm. (Etwas faltig, sonst gut).‎

‎Rudolf Hieronymus Eusebius Reichsgraf von Colloredo-Waldsee, auch Wallsee, (* 2. November 1585 in Budweis; + 24. Februar 1657 in Prag) kaiserlicher Geheimer Rat, Feldmarschall und Inhaber des Infanterieregiments Nr. 45, Gouverneur von Prag, Kommandierender General in Böhmen sowie Großprior des Malteserordens. "... lieber H. Hauptmann: Hiebei wirdt für die obligation in abschrift empfahen Wie mit dem Wernberger wegen seiner schuldforderung in meiner Unterthanen Nahmen Mich obligirt habe ...".‎

Référence libraire : 307642AB

‎Bartnig, Horst‎

‎Eigenhändig geschriebener Brief auf kariertem Bogen. 18.12.2018.‎

‎2018. DIN A 4 (guter Zustand).‎

‎Der Brief an Heinz Jaschke (+) "lieber heinz" beschreibt seinen Umgang mit Schlipsen, sowie der Problematik des Schlipstragens bei umfangreichem Bartwuchs. "viele grüße horst". Beigefügt: 10 ausgedruckte Farbfotos verschiedener Schlipse seiner Sammlung incl. Träger.‎

Référence libraire : 307615AB

‎Anonymus with dedication - (SINCLAIR George)‎

‎Art and nature. A tale. * First Edition. Dedicated by the author "James Johnstone Esq. of Alva from his sincere friend the author Edin. Nov. 26 1832 George Sinclair".‎

‎Edinburgh: Printed for Alexander Mackay and Longman & Co. London. 1828. 32 pages. Softcover with title. (Used). 22x14 cm‎

‎* Einzige, anonym erschiene Ausgabe. Sehr selten. Very rare ! --- Sir John Sinclair, 1. Baronet (* 10. Mai 1754; ? 21. Dezember 1835) war ein schottischer Ökonom und Politiker. Er wurde in Thurso in der Grafschaft Caithness als ältester Sohn des George Sinclair von Ulbster geboren. Nach den Studienjahren an den Universitäten von Edinburgh und Glasgow sowie am Trinity College erhielt er seine Zulassung als Rechtsanwalt, hat diesen Beruf jedoch nie ausgeübt. Sinclair wurde am 14. Februar 1780 zum Baronet of Ulbster in the County of Caithness erhoben und wurde mehrmals als Abgeordneter ins britische Unterhaus entsandt: 1780?1784 für die Grafschaft Caithness, 1784?1790 für den Wahlbezirk Lostwithiel, 1790?1796 erneut für Caithness, 1797?1802 für Petersfield sowie von 1802?1806 und 1807?1811 wieder für Caithness. Er war Mitbegründer und erster Präsident des Board of Agriculture, aus dem später das des Ministry of Agriculture, Fisheries and Food (MAFF) hervorging. Sinclair war Mitglied der Royal Society of London und der Royal Society of Edinburgh. 1797 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 1794 wurde er auswärtiges und 1812 Ehrenmitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Als 1834 die Statistical Society of London (heute: Royal Statistical Society) gegründet wurde, war er im Alter von 80 Jahren deren ältestes Mitglied. In dem 21-bändigen Werk Statistical Account of Scotland war Sinclair der erste, der den Begriff Statistik in seiner heutigen Bedeutung des Sammelns und Auswertens von Daten benutzte. (Quelle Wikipedia)‎

Référence libraire : 120935

‎Wilker, Johann Matthias [auch Wilcker], Buchbinder, Autor, pietist. Liederdichter (1734-1794)‎

‎Eigenh. Brief mit Unterschrift ["Wilker"].‎

‎Magdeburg, 1788. den 15ten Jun. 1788. 13 S. auf 4 gefalt. Bögen leicht getönten Grove-Büttens (mit Wasserzeichen) in brauner Tinte. 4to. 25,5 x 19 cm.‎

‎An den "Hochwürdige(n) Herr(n), Hochzuverehrende(n) Herr(n) Probst" zu Magdeburg, den bekannten Autorgraphensammler u. Pädagogen Gotthilf Sebastian Rötger (1749-1831), mit dessen Nummerierung in roter Tinte. - "Unter meinen Papieren befindet sich noch ein eigenhändiger Brief des Herrn D. Semlers, welchen dieser große Mann die Güte gehabt hat, im vorigen Jahr an mich abzulassen. Ich nehme mir die Freiheit, Euer Hochwürden denselben hierbey zu übersenden, weil ich glaube, dieser Brief wird es vorzüglich werth seyn, in Deroselben Autographen Sammlungen aufgenommen zu werden..," den 15ten Jun. 1788 - Der streitbare pietistische Verf. mehrerer Schriften, Joh. Matth. Wilcker aus Magdeburg (Der Geist des Widerchrists, in der andern Helfte des achtzehenten Jahrhunderts, 1783 u.a.) hatte sich kritisch mit d. Aufklärungstheologen u. histor.-kritischen Bibelwissenschaftler auseinandergesetzt, sowie mit Karl Friedrich Bahrdt u.a. - Mit alten Heftspuren, äußerer Bogen mit Falzeinriss‎

Référence libraire : 91019

‎Wilker, Johan Matthias [Wilcker, Johann Matthias], Buchbinder, Autor, Liederdichter (1734-1794)‎

‎Manuskript: "Einige Anmerkungen zu dem Buche des Herrn Dokt. Semlers: 'Ob der Geist des Widerchrists unsere Zeit auszeichne? ' in Form eines Sendschreibens an Se. Hochwürden, den Herrn D. Semler". Von dem Verfaßer der kleinen Schrift: "Der Geist des Widerchrists in der anderen Helfte des Achtzehnten Jahrhunderts".‎

‎(Magdeburg), 1786. 65 S. in zweierlei Handschriften in brauner u. roter Tinte auf 37 Bll. (= 18 gefalt. Bögen, 1 Bl.). 4to. 36,5 x 22 cm. In 4 losen Lagen.‎

‎Aus der Autographenslg. des Pädagogen Gotthilf Sebastian Rötger (1749-1831), Probst zu Magdeburg. - Der streitbare pietistische Verfasser der in der Autorschaft genannten Schrift von 1783 verteidigt sich gegen publizist. theologische Angriffe des Aufklärungstheologen u. Begründers der historisch-kritischen Bibelforschung, Prof. Johann Salomo Semler (1725-1791), der selbst einer pietistischen Familie entstammte. Nach eigenh. Titel u. "Zueignung" folgen Wilkers an Semler adressierte "Anmerkungen" in der sauberen, geübten Handschrift eines Sekretärs oder Schreibers, mit gelegentl. Korrekturen von Wilkers Hand. - Mit alten Heftspuren.‎

Référence libraire : 90978

‎Wilker, Johan Matthias [Wilcker, Johann Matthias], Buchbinder, Autor, Liederdichter (1734-1794)‎

‎Schlachtopfer der Bosheit. Eigenh. Manuskript.‎

‎Magdeburg, [nach 1772]. 5 S. auf 2 gefalt. Bögen leicht getönten Büttens (mit Wasserzeichen) in blass-brauner Tinte. 4to. 35 x 21 cm.‎

‎BEILAGE: "Einige Bemerkungen über 1, Tim. 3, 16. Als eine Zugabe". 1 gefalt. Bogen = 4 Seiten, zweispaltig. Mit hs. latein., deutschem u. griech. Text in schwarzer Tinte. 36,5 x 22 cm. O. O. u. J. Kreuzbugfaltung; angestaubt, Ränder bestoßen, mit Einrissen, teils etwas lappig. - - Die erstaunliche Geschichte einer tödlichen Skabiesinfektion der Familie des pietistischen Verf. mehrerer Kirchenlieder u. theolog. Schriften, Joh. Matth. Wilcker aus Magdeburg (Der Geist des Widerchrists, in der andern Helfte des achtzehenten Jahrhunderts, 1783 u.a.), der "ein säugendes Kind" u. nach 7 Jahren die 31 Jahre "junge, wohlgebildete, wackere und rechtschaffene [Ehe-]Frau" zum Opfer fielen. "Stifter dieses Uebels" war ein entfernter Bekannter, der sich dreist im Hause Wilcker einquartiert hatte, um sich seinem ambulanten Stockhandel in der Gegend zu widmen... - Papier etwas gebräunt, Tinte stärker verblasst, Heftspuren im Bugfalz. -.Zusammen 2 Teile‎

Référence libraire : 91128

‎Wilker, Johan Matthias [Wilcker, Johann Matthias], Buchbinder, Autor, Liederdichter (1734-1794)‎

‎Eigenh. Brief mit Unterschr. Mit einer Beilage.‎

‎Magdeburg, 1788. 5 S. auf 2 gefalt. Bögen leicht getönten Grove-Büttens (mit Wasserzeichen) in brauner Tinte. 4to. 27 x 19 (37,5 x 26,5) cm.‎

‎An den Autorgraphensammler u. Pädagogen Gotthilf Sebastian Rötger (1749-1831), Probst zu Magdeburg, mit dessen Nummerierung, Bezeichn. u. Anmerkungen in roter Tinte. - "Wenn Euer Hochwürden es nicht von mir verlangt hätten, zu dem 6ten Hundert Dero Autographen Sammlungen etwas beyzufügen, so würde ich wohl nicht die Dreistigkeit gehabt haben, solches zu thun... Ich habe ... zugleich 2 Original Briefe von Herr Erdle aus Nürnberg mit angebunden, weil sie die Veranlaßung zu den meinigen gewesen... den 8ten April 1788. " - BEIGEFÜGT wie angekündigt: ERDLE, Conrad August, Tuchmacher aus Nürnberg (1751-1819), Mitglied d. herrnhuthischen Brüdergemeine: 2 eigenh. Briefe mit Unterschr., Nbg., 10. Juni 1787 u. 2. März 1788. Je 3 1/2 S. auf 2 Doppelbll. in schwarzer Tinte. 4to. 26,5 x 18,5 cm. - An den streitbaren pietistischen Verf. mehrerer Schriften, Joh. Matth. Wilcker aus Magdeburg (Der Geist des Widerchrists, in der andern Helfte des achtzehenten Jahrhunderts, 1783 u.a.) - Mit Kreuzbugfaltung und alten Heftspuren. - Zusammen 2 Teile‎

Référence libraire : 90974

‎Zimmer, Ernst, dt. Physiker u. Oberstudiendirektor [1887-(?)]‎

‎Masch. Brief mit eig. U. und handschriftlichen Einschüben in schwachblauer Tinte. Lübeck, den 24. Mai 1948. 1 Bl., 4°. 1 1/5 Seite.‎

‎o.J. Mit Beigaben. - DABEI: Zimmer, E. Umsturz im Weltbild der Physik. Gemeinsverständlich dargestellt. Mit e. Geleitwort v. Dr. Max Planck u. 81 Abb. 8. Aufl. Mchn., Knorr & Hirth 1944. 294 S., 1 Bl. OBrosch. (gebräunt, kl. Randstauchungen, Rückendeckel mit teils durchschlagendem Nässefleck). - UND: 2 Orig.-Fotografien des Adressaten (1. 1920, mit Rostocker Kollegen?; 2. ca. 1950, vor Studenten an der Wandtafel).‎

‎An den Professor für Theoretische Physik Dr. W[ilhelm] Lenz (1888-1957) in Hamburg 13, Schlüterstraße 12. - Dank für "freundliche Zeilen" u. den Hinweis "auf die Planck-Feier des Naturwissenschaftlichen Vereins am kommenden Freitag", auf der Lenz einen Vortrag halten wird. Es folgt eine "Plancks Bescheidenheit" kennzeichnende Anekdote. Abschließend Bemerkungen zu dem erbetenen Buch "Umsturz" des Briefschreibers ("ich bin wirklich nicht sehr schuldig an dem Titel des Buches, den der Verlag damals wünschte") mit Stellungnahme zu der "Beanstandung [des Adressaten] der Behandlung der Matritzenmechanik" ("Ich muß sie als durchaus berechtigt anerkennen..."). - Auf holzhaltigem, angerändertem Abzugspapier, mit Kreuzbugfalten. - Im Ganzen ordentlich.‎

Référence libraire : 76298

‎Wolbe, Eugen‎

‎Handbuch für Autographen-Sammler.‎

‎Berlin, Richard Carl Schmidt & Co. 1923. 630 S. Mit über 100 tls. ganzseit. Abb. (= Bibliothek für Kunst- und Antiquitäten-Sammler, Bd. 22). Gr.-8vo. OHLn.‎

‎Einband gebräunt/fleckig u. bestoßen. Buchblock schief. - Geschichte des Autographenwesens; Goethe als Autographen-Sammler; das Stammbuch; Echtheit u. Fälschung; Autographenschicksale; Autograph u. Graphologie; das Autograph im Spiegel der Dichtung u.a.m. Mit Bibliographie u. Namenregister.‎

Référence libraire : 32940

‎Wilker, Johan Matthias [Wilcker, Johann Matthias], Buchbinder, Autor, Liederdichter (1734-1794)‎

‎Manuskript "1. Cor. 3, 5. Wer ist Paulus? Wer ist Apollos? Diener sind sie.". Ein offenherziges Sendschreiben des Verfassers der "Stunde der Versuchung".‎

‎(Magdeburg), 1786. In zweierlei Handschriften in brauner Tinte. 3 lose Lagen: [1.] 4 Bögen = 8 Bätter; [2.] 4 1/2 Bgn. = 9 Bll.; [3.] 6 Bgn. = 12 Bll.; [davon 5 blanco]. 4to. 36,5 x 22 cm. In 3 losen Lagen.‎

‎Vorgebund.: ERDLE, Conrad August (1751-1819), Tuchmacher, Zuchthausverwalter: Eigenh. Brief in br. Tinte. 4 S. 8vo. Nürnberg, 16. Dez. 1785. - "An Herrn Wilker in Magdeburg, ... Theuerste(n) Freund und Bruder in dem Herrn!". Erdle äußert sich zu seinen überwiegend positiven Leseeindrücken der Schriften u. Traktate des Adressaten. - - [Aus der Autographenslg. des Pädagogen Gotthilf Sebastian Rötger (1749-1831), Probst zu Magdeburg]. - - Der streitbare pietistische Verfasser der in der Titelei genannten Schrift von 1783 verteidigt sich gegen publizist. theologische Angriffe des Aufklärungstheologen u. Begründers der historisch-kritischen Bibelforschung, Prof. Johann Salomo Semler (1725-1791), der selbst einer pietistischen Familie entstammte; der Begründer der historisch-kritischen Bibelforschung grenzte sich sowohl gegen die altprotestant. Orthodoxie, als auch ggn. den Pietismus u. den großen Aufklären Voltaire u. d'Holbach ab. - Nach eigenh. Titel u. "Zueignung" folgen Wilkers an Semler adressierte "Anmerkungen" in der sauberen, geübten Handschrift eines Sekretärs oder Schreibers, mit gelegentl. Korrekturen im Text u. auf 1 ganzen Bl. von Wilkers Hand. - Lose, mit alten Heftspuren.‎

Référence libraire : 90998

‎Wickenburg-Almásy, Wilhelmine (1845-1890), österreichische Schriftstellerin‎

‎Eigenhändiger Brief mit eigenhändiger Unterschrift, undatiert.‎

‎[Wien ?, 1873]. 2 Blatt, davon die erste Seite in deutscher Kurrentschrift mit schwarzer Tinte beschrieben, mit blau gedruckter gekrönter Initialvignette "W".‎

‎An einen namentlich nicht genannten Adressaten. Begleitschreiben der Gräfin von Wickenburg-Almásy zu ihrem jüngsten Werk: "Nymphidia. Dem Englischen des Michael Drayton nachgedichtet von Wilhelmine Wickenburg-Almásy und Albrecht Graf Wickenburg. Mit Illustrationen von Eduard Ille. Heidelberg, Weiß, 1873". "Verehrter Herr Professor! Ich war wirklich betrübt, durch Frl. v. Kudriaffsky zu hören, daß Sie die Nymphidia noch nicht einmal gesehen haben. Wenn ich es nicht als selbstverständlich erwartet hätte, daß Herr Weiß Ihnen alsogleich ein Exemplar zuschickt, so hätte ich gewiß nicht so lange gewartet, um seinen Fehler gut zu machen." - Michael Drayton (1563-1631), englischer Dichter. Als eines seiner besten Werke wird "Nymphidia, or The Court of Fairy" angesehen. - Zu der österreichischen Schriftstellerin u. Malerin Eufemia Kudriaffski (1820-1881) siehe BLKÖ 13, S. 306 f.; Pataky I, S. 462; zu W. v. Wickenburg siehe ADB 42, S. 326 f.‎

Référence libraire : 79663

‎Weyergraf, Bernhard, dt. Soziologe, Literaturwissenschaftler u. Übers. (Lebensdaten nicht ermittelt)‎

‎Maschinenschriftlicher Brief mit U.‎

‎Berlin, Bleibtreustraße 6, [ca. 1984]. 1 Blatt, einseitig beschrieben. 4to.‎

‎An den Schriftsteller Günter Grass: " In Erinnerung an alte Düsseldorfer Zeit möchte ich Ihnen ein Buch überreichen, das ich konzipiert und mit herausgegeben habe..." (= Kulturpolitisches Wörterbuch: Bundesrepublik Deutschland - Deutsche Demokratische Republik im Vergleich, hrsg. von Wolfgang Rudolf Langenbucher, Ralf Rytlewski u. Bernd Weyergraf; Stuttgart, Metzler, 1983 (spätere Aufl. unter dem Titel "Handbuch zur deutsch-deutschen Wirklichkeit, Bundesrepublik Deutschland - Deutsche Demokratische Republik im Kulturvergleich"). - Papier tlw. gebräunt u. mit Knittersp., 1 Querfalte. - DABEI: Ders.: Wieland lesen (Der Deutschunterricht, Jg. 36, H. 5, Oktober 1984, S. 108-115; Fotokopie mit Klammerheftung links oben). - Insgesamt gutes Exemplar.‎

Référence libraire : 57857

‎Wehl, Feodor (1821-1890), Schriftsteller, Dramaturg, Redakteur‎

‎Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Mit Bleistift auf liniiertem Schreibpapier. Hamburg, Bogenstr. 22 am 1. Jan. 90.‎

‎o.J. 3 Bl. (22,5 x 14,5 cm). Je einmal gefaltet.‎

‎An einen nicht namentlich genannten Freund, als Antwort auf dessen Brief, "der uns Allen, meiner Frau, meinem Sohn... und unserer Nichte Anita große Freude bereitet. Er ist aber in der That auch voll Ihres frischen und liebenswürdigen Humors". Wie der ungenannte Adressat, so schreibt der leidenschaftliche Theatermensch Wehl, habe er nur noch "wenig Verbindung mit der Bühne", kennt sich aber immer noch aus. Der Neunundsechzigjährige beklagt aber die wachsende Vereinsamung: "Wir machen eben kein Haus und suchen keinen Umgang. Wir leben mit unseren Verwandten..." Er berichtet über laufende Projekte und merkt u.a. an: (Gustav) "Freytag ist mit seinem Buche (gemeint ist: Der Kronprinz und die deutsche Kaiserkrone) übel angekommen. Er wollte ohne Zweifel unparteiisch schreiben und hat es dadurch nur mit allen Parteien verdorben". Wehl schrieb diesen Brief drei Wochen vor seinem Tod - mit Bleistift, "da mein alter Lungenkatarrh mich... so von Kräften gebracht hat, daß ich die Feder zu führen noch nicht... im Stande bin". - Feodor von Wehl, ab 1884 "Von Wehl", war Dramaturg, Dramatiker, Journalist und Belletrist. Politisch dem Jungen Deutschland nahestehend, erwarb er sich u.a. durch die Gründung der Monatsschrift "Deutsche Schaubühne" Verdienste um die deutsche Theaterliteratur. - Leicht knitterspurig‎

Référence libraire : 79636

‎Wehl, Feodor (1821-1890), Schriftsteller, Dramaturg, Redakteur‎

‎Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Mit schwarzer Tinte auf geripptem Bütten. Hamburg, Grindelallee Nr. 29, am 24. Juli 1873.‎

‎o.J. 2 Bl. (20 x 13 cm). Zweimal gefaltet.‎

‎An einen nicht namentlich genannten Freund, der gerade Vater eines "Prachtbuben" geworden war. Wehl gratuliert sehr herzlich, gibt aber mit den Worten des altgriechischen Dramatikers die "Aufregungen und Gefahren " des Kindbettes zu bedenken: "Lieber drei Mal in die Schlacht, als einmal Mutter werden". Des weiteren beklagt er das Wetter: "das unsere wenigstens ist sehr abscheulich, kalt und regnerisch, so daß wir noch immer heizen... Aber was nutzt der Mantel, wenn er gerollt auf dem Tornister liegt". Nach Bemerkungen über die Theater in Stuttgart und Hamburg (("Zum Herbst treten Bassermann und Löwenfeld ein (!), neben Salomon und der Elmenreich") schließt er mit einigen Zeilen über den Alter: "Von Zeit und Menschen verlange ich so gut wie Nichts mehr. Meine Welt ist schon begraben... Aber ich bin deswegen kein Kopfhänger und Griesgram..."). - Feodor von Wehl, ab 1884 "Von Wehl", war Dramaturg, Dramatiker, Journalist und Belletrist. Politisch dem Jungen Deutschland nahestehend, erwarb er sich u.a. durch die Gründung der Monatsschrift "Deutsche Schaubühne" Verdienste um die deutsche Theaterliteratur. - Minimal knickspurig‎

Référence libraire : 79633

‎Wagner, Richard‎

‎Fünf Gedichte für eine Frauenstimme (Wesendonk-Lieder). [2. Aufl.].‎

‎[Leipzig, Deutscher Verlag für Musik, 1972]. [2] Bl. Titelei, [6] Bl. Notenfaksimile, 2 kleinere Notenbeilagen (= Schlussvarianten zum Lied "Schmerzen!"). 4to (33 cm). OHLn. mit mont. Titelschild.‎

‎Erschienen "Mit freundlicher Genehmigung von Frau Winifred Wagner, Bayreuth". Mit einem Nachwort von Heinz Krause-Graumnitz auf Deutsch und Englisch (translated by Joan Becker). - BEILAGEN: 1. EIGENHÄNDIGER BRIEF (4 Bl.) des Komponisten und Kompositionslehrers und langjährigen Solobratschers am Leipziger Gewandhausorchester, ARNOLD MATZ (1904-1991, Sohn des Architekten Johannes Matz u. der Louise Matz, geb. Gropius) an seinen West-Berliner Freund Carl Franz Callies (geb. 1903?) vom 10.12.1974 ("Lieber Carl-Franz, Du altes Scheusal..."). Launig berichtet Matz dem alten Freund von Reisen, Plänen und Terminen und von seiner Freude über ein Konzert mit ausschließlich Matz'schen Werken (dazu ein nicht näher benannter Zeitungsausschnitt der Rubrik "Musikleben" über dieses Konzert in der Musikhochschule Leipzig). - 2. Ausschnitt aus einer DDR-Illustrierten (ohne nähere Angaben, ca. 1968) über die Leipziger Musikhochschule, daneben ein Bild von Arnold Matz auf einem seiner Motorräder mit Beiwagen. - Gutes, sauberes Exemplar mit kaum beriebenen Kanten.‎

Référence libraire : 74773

‎Waldvogel, William (geb. 1940), Philosoph, Verleger‎

‎Leipz'micher Bericht, oder Die Suche nach einem verlorenen Freund oder Die Gerechtigkeit die dem Volke droht. [Nach dem Typoskript]. - Mit beilieg. hs. Brief des Verfassers.‎

‎Heiden u. Rehetobel [Schweiz], Privatdruck, 1979 / 1980. (1) 85 (einseitig bedruckte) Typoskript-Bll. 8vo. 21 cm. Rückenbroschur.‎

‎[1] Wie es zu der Reise kam. [2] Der erste Tag oder die Reise in die kalte Welt. [3] Der zweite Tag oder die Suche nach dem Freund. [4] Der dritte Tag oder die Gerechtigkeit die dem Volke droht. [5] Der vierte Tage oder die Reise zurück in die verlorene Zukunft. - BEILAGE: Eigenh. Brief des Verf. mit U., Heiden, 8. Nov. 1983. 1 S., auf kariertem Papier.mit Kreuzbugfaltung. "Und wir haben uns ja auch gleich wiedererkannt! Es muss demnach von der "alten Substanz" noch was vorhanden sein." - Die "alte [bohèmehaft linke!] Substanz" wird in dem beiliegenden, sehr persönlich gefärbten "Leipz'micher Bericht", der 1964 beginnt, lebendig, amüsant, offen u. selbstkritisch seziert. Waldvogel berichtet über Begegnungen u. Freundschaften mit Hans (Schöneberg, Sartre-Übersetzer?), Wilfried (F. Schoeller, Semprún-Biograf?) u. Traugott König (1943-1991, Sartre-Übersetzer) in Hamburg, Leipzig, Berlin u. a. - Vorderdeckel randgebräunt, Umschlag etwas begriffen.‎

Référence libraire : 92461

‎Tempeltey, [Karl Ernst] Eduard (1832-1919) Theaterdirektor, Schriftsteller u. Politiker‎

‎Eigenhändiger Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Mit schwarzer Tinte in deutscher Kurrentschrift auf Briefpapier mit dem Aufdruck "Geh.-Cabinet Sr. Hoheit des Herzogs von S. Coburg-Gotha", datiert Jan. 17. 74.‎

‎o.J. 4 beschriebene S. 22 x 14 cm.‎

‎An den österreichischen Schauspieler u. Schriftsteller Albrecht Herzfeld (1840 - nach 1890) mit Dank für dessen neues Buch "Pantheon der Literatur", das der Herzog als "zum Nachblättern behufs sofortiger Orientierung sehr wohl geeignet" und "als ein zweckmäßiges und wirklich verdienstvolles Hülfsbuch" gelobt habe. - Zu K. E. E. Tempeltey siehe Brockhaus Konvers.-Lex. (1894-1896), Bd. 15, S. 692; zu A. Herzfeld siehe DBE, 2. Ausg., Bd. 4, S. 773. - Mit kurzem Randeinriß im Falz‎

Référence libraire : 79668

‎Taschau, Hannelies, dt. Schriftstellerin (geb. 1937 in Hamburg)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎Hameln, Zentralstraße 8, 20.10.1981. 4to. 1 S. in blauer Tinte auf schlichtem unlinierten Papier mit Kreuzbugfaltung.‎

‎Begleitbrief der Schriftstellerin zu ihrem gerade erschienenen Roman "Erfinder des Glücks": "Lieber Herr Grass, ehe mir die Spontaneität meines Einfalls wieder abhanden kommt, schicke ich Ihnen mein neues Buch..." Die Zustandsbeschreibung der Bundesrepublik der 70er Jahre, der von der Kritik als "wahrhaft zeitgenössischer Roman, der bedrängendste seit langem" begrüßt wurde (Internationales Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg): "Unter den ersten Reaktionen sind gute, aber auch mich ängstigende." - Von geringer Bräunung. - - DABEI: Visitenkarte (ca. 13 x 5 cm) des damaligen Bremer Kultur-Dezernenten Dieter Opper (1939-1997), verso mit dessen eigenhändigem Glückwunsch zu Grass' 56. Geburtstag am 16. 10. (19)83. - - UND: Vorgedruckte Karte "With the compliments of Helen and Kurt Wolff Books, Harcourt Brace Jovanovich, Inc.", (ca. 16 x 10 cm) mit handschriftlichem Eintrag: "Günter [Grass]: I thought this book would be of interest for you. Best regards, [Unterschrift unleserlich]", dat. 14. 11. (19)85.‎

Référence libraire : 57861

‎Tank, Kurt Lothar‎

‎Konvolut "Wedekind-Umfrage". 17 meist maschinenschriftliche, signierte Briefe von und an Kurt Lothar Tank.‎

‎(1964). 17 Bll. (8 gelocht) in karton. Schnellhefter.‎

‎Kurt Lothar Tank, Literaturkritiker und Herausgeber (geb. 1910). - Anläßlich des 100. Geburtstages von Frank Wedekind (eigentlich Benjamin Franklin Wedekind, geb. am 24. Juli 1864 in Hannover; gest. am 9. März 1918 in München) wollte der Literaturwissenschaftler, Kritiker u. Essayist K. L. Tank "im 'Sonntagsblatt' gern anstelle des sonst üblichen Gedenkartikels einige Äußerungen führender Theaterleute bringen". Die Korrespondenten waren Kurt Hirschfeld (Zürich), Boleslaw Barlog (Schiller-Theater, Berlin, 2 Briefe, davon 1 handschriftlich), Erwin Piscator (Freie Volksbühne, Berlin), Gerhard F. Hering (Darmstadt), Oscar Fritz Schuh (Hamburg; insges. 5 Briefe, davon 2 vom März des Jahres zu seiner Inszenierung von Shakespeares "Sommernachtstraum"). Von den gleichfalls angeschriebenen Karl-Heinz Stroux u. August Everding kam offenbar keine Antwort. - "Können wir uns nicht auf ein anderes Thema einigen als Wedekind? Sie wissen, ich verteidige ihn nach wie vor, und ich glaube, daß mindestens vier oder fünf Stücke von ihm spielbar sind. Aber theoretisch-abstrakte Formulierungen fallen mir im Augenblick zu ihm nicht ein. Und ich möchte gerade für ihn, dem noch nach seinem Tode soviel Unrecht geschehen ist, nicht einen leeren und routinierten Gedenkartikel schreiben." (Aus einem der Briefe von Oscar Fritz Schuh). - Einige Bll. mit schwachen Rostspuren (Büroklammern).‎

Référence libraire : 52875

‎Springs, John‎

‎Machinenschriftl. Brief mit eigenhändiger Unterschrift.‎

‎dat. 1991. 1 Bl., zweimal gefalt. Mit Holzschnitt-Briefkopf. 25 x 20,3 cm.‎

‎Springs, John (geb. 1962), brit. Illustrator, Maler u. Cartoonist. - London, 49. Montagu Square, 29.8.1991. An einen Kaufinteressierten in Hamburg: "... Oddly enough I intend to have an exhibition of my paintings in Hamburg sometime this year, and I shall be in Hamburg in September... My prices start from about GBP 400 for black and white caricatures upwards..." - John Springs ist vor allem bekannt für seine Porträtkarikaturen; er arbeitet u.a. für New Yorker, Independent Magazine, Times Saturday Review und viele andere Presseorgane; 1992-1997 war er "resident caricaturist" bei der "BBC TV's Newsnight". Daneben ist er auf dem Gebiet der Porträt- und Landschaftsmalerei tätig‎

Référence libraire : 82662

‎Schwarz, Lydia‎

‎Handgeschriebener Brief, dat. (Berlin-Friedenau), 30.12.57.‎

‎1957. Gefalzter Briefbogen, 2 1/2 S. in blauer Tinte beschrieben, Blattgröße 21 x 16 cm.‎

‎"Sehr verehrter Herr Weber, im Mai waren wir vom Verein der Künstlerinnen in Berlin und bereiteten unsere Ausstellung im Thaliatheater vor...".Bei ihrem Aufenthalt in Hamburg hatte die Schreiberin durch das befreundete Ehepaar Rögner-Seeck Gelegenheit, dem Graphiker A. Paul Weber (1893-1980) einen zweistündigen Besuch in seinem Haus abzustatten, an den sie sich schwärmerisch als "unvergeßlich" erinnert: "Wir konnten Ihre schönen Zeichnungen und Entwürfe so reich an Zahl sehen und besonders die große Güte und Menschlichkeit von dem Meister dieser Werke auf uns wirken lassen". Mit Neujahrswünschen an Weber u. seine Familie drückt Sie die Hoffnung auf einen Besuch seinerseits in Berlin aus. - Die erwähnte Ausstellung war die von der GEDOK veranstaltete Ausstellung "Malerei der Frauen"; der "Verein der Künstlerinnen zu Berlin", 1867 gegründet, ist der älteste noch heute existierende Zusammenschluß bildender Künstlerinnen in Deutschland. - Kleiner Braunfleck auf der ersten Seite; sonst gutes, sauberes Stück.‎

Référence libraire : 57904

‎Schulz, Helmut Gerhard‎

‎Am Mittwoch, den 4. April 1962, 19 Uhr, spricht bei mir in kleinem Kreise Herr J. L. [Johann Ludwig] v. Scheffler-Knox über die Geschichte der Militärmusik mit Proben aus alten u. neuen Märschen in Bandaufnahme. Ich erlaube mir, Herrn Dr. W. [Walter] Kaestner hiermit zur Teilnahme einzuladen.‎

‎Hamburg, 20.3.1962. 1 Blatt (ca. 21 x 15 cm) mit illustr. Briefkopf. Maschinenschriftl. Brief mit eigenhändiger Unterschrift u. handschriftl. korrigierter Absender-Adresse.‎

‎Handschriftl. Eintrag des Empfängers: "Einladung bestätigt u. bedankt. - Der Hamburger H. G. Schulz hatte einen Verlag für militärkundliche Fachliteratur. Die Illustration zeigt einen Verkaufsstand mit seinen Initialen, davor Militär u. Zivilpersonen in biedermeierlicher Kleidung. - 1 Querfalte. - Beiliegend eine handgeschriebene, durchnumerierte Liste: "Parademärsche für Fußtruppen" (Blattgr. ca. 30 x 21 cm). Mit Kreuzbugfalte u. Brandspuren am linken Rand.‎

Référence libraire : 57801

‎Schellow, Erich‎

‎Eigenhändiger Brief an Frl. Schittat, Hamburg, 1. V. [19]40.‎

‎o.J. 2 S., beschrieben in blauschwarzer Tinte. 4to. Mit Kreuzbugfalte.‎

‎Schellow, Erich, dt. Schauspieler (1915-1995). - "Als meiner ersten u. treuesten 'Verehrerein' in Hbg.-Altona erfülle ich heute gerne Ihren Wunsch, ein Bild als 'Max' zu senden. ..." . - E. Schellow debütierte 1937 als Mortimer in Schillers "Maria Stuart" am Deutschen Volkstheater in Hamburg-Altona. Der Max Piccolomini im "Wallenstein" zählte zu seinen großen Rollen. - Kl. Braunfleck am ob. Rand, Tinte teils minimal verblasst.‎

Référence libraire : 57250

‎Sauermann, Ernst (1880-1956), dt. Kunsthistoriker, Landeskonservator u. Museumsdirektor‎

‎Maschinenschriftlicher Brief mit EIGENHÄNDIGER Unterschrift in schwarz-grauer Tinte. "Herrn Regierungsassessor Dr. W. Alnor, Schleswig", datiert Kiel, den 13. Februar 1926.‎

‎Kiel, 1926. 1 beidseitig beschrifteter Briefbogen des Thaulow-Museums, Kiel. 4to (ca. 28,5 x 22 cm), mit Kreuzbugfaltung. In späterem, mit persönl. Bemerkung versehenem Briefumschlag.‎

‎Auf dem späteren Fensterumschlag in blauer Tinte handschriftlich: "Peter Alnor / kein sehr wertvoller Brief von Prof. Sauermann an Vater über 'Trap Danmark' [unterstrichen]". - "Von dem Werk [Jens Peter] Trap, [Kongeriget] Danmark, sind bisher 4 Ausgaben erschienen", zu denen Sauermann knappe bibliographische Erläuterungen gibt u. empfiehlt, "die letzte, also die 4. Ausgabe, zu nehmen", die von Gunnar Knudsen hrsg. wurde (1926 waren 6 Bde. von 10 erschienen). - Der Kunsthistoriker Ernst Eduard Friedrich Sauermann (1880-1956) war Provinzial-Konservator u. seit 1920 Direktor des Thaulow-Museums, das er nach dänischem Vorbild zum Landesmuseum ausbaute. - Der Jurist Walter C. A. Alnor (1892-1972) übernahm 1926 die Leitung der Landratsgeschäfte in Eckernförde. - Gutes Exemplar.‎

Référence libraire : 62686

‎Saucke, Kurt‎

‎Eigenhändige Kurznote an eine Kundin,. Mit blauer Tinte verso auf Visitenkarte (Wolkenbütten).‎

‎[Hamburg], 6. März 1954. 6 x 10 cm.‎

‎Nachricht an Frau Mergell, aus der bekannten Hamburger Industriellenfamilie: "Liebe Frau Mergell! / Kaum waren Sie fort, sagte mir mein Gehilfe, er kenne das Gedicht und richtig: S. 31! Das jedenfalls meinte ich auch. Ist es das Richtige? Herzliche Grüße Ihres Kurt Saucke". - Kurt Saucke (1895-1970), bedeutender Hamburger Buchhändler und Verleger. - Leicht randgebräunt.‎

Référence libraire : 86860

‎Sandberg, Herbert‎

‎Spiegel eines Lebens. Erinnerungen, Aufsätze, Notizen und Anekdoten.‎

‎Berlin, Aufbau-Verlag, [ 1988]. 261 S. Mit 1 Portr. u. zahlr. s/w Illustr. des Verfassers. 23 cm. OLn m. illustr. SU (dieser im Rückenbereich aufgehellt).‎

‎Erste Ausgabe. - BEILIEGEND: Eigenhändige Kunstpostkarte an ein befreundetes Ehepaar, datiert 26.12.86 zum "40. Jahrestag ... der Befreiung. Er möge uns den wirklichen Schalom bringen". Die Postkarte auf der Bildseite (Illustration Sandbergs) in Bleistift signiert und mit "48" bezeichnet; das Motiv ist das gleiche wie auf dem Schutzumschlag des Buches. - Leinen am Kapital u. Umschlag innen mit kleinem Wasserfleck.‎

Référence libraire : 91314

‎Rengstorf, Karl Heinrich, dt. Theologe (1903-1992)‎

‎Maschinenschriftlicher Brief mit U.‎

‎Münster (Westf.), 27. Nov. 1978. 1 Bl. mit dem Briefkopf des des Institutum Judaicum Delitzschianum, einseitig beschrieben. 4to.‎

‎An den Herrn Akad. Oberrat Dr. Peter Freimark "Lieber Herr Freimark! Sie sind so freundlich gewesen, uns Ihre ... Dokumentation zur 'Kristallnacht' als Geschenk zu übersenden..." (= Peter Freimark / Wolfgang Kopitzsch: Der 9./10. November 1938 in Deutschland: Dokumentation zur "Kristallnacht" (Hamburg 1978). - Rengstorff, Gründer u. Leiter des Institutum Judaicum Delitzschianum in Münster, widmete seine wissenschaftliche Arbeit vor allem dem antiken u. rabbinischen Judentum u. der Geschichte der deutschen Juden. Er bedauert in diesem Brief, daß "die Weiterarbeit an der Tosefta leidet" u. bittet P. Freimark, Dozent am Institut für die Geschichte der deutschen Juden, um Geduld, um womöglich im folgenden Jahr die von Freimark bearbeiteten Traktate zu veröffentlichen. - BEILIEGEND als maschinenschriftlicher Durchschlag die Antwort Freimarks vom 4. Dezember d.J., in dem er sein Hilfsangebot für die Tosefta-Herausgabe noch einmal bestätigt. - Mit Kreuzbugfalte, Durchschlag mit Knitterspuren.‎

Référence libraire : 57865

‎Relin, Veit‎

‎Eigenh. Portrait-Postkarte mit Unterschrift.‎

‎O. O. o. J. 1 mit schwarzem Faserschreiber einseitig von Hand beschriebene Karte mit verso gedruckter Bezeichnung "Selbstbildnis Veit Relin, 21. Juni 1979". Kl.-8vo (14,7 x 10,4 cm). Mit 1 ganzseit. (überschriener) Illustr. nach einer einer eig. Rötelzeichnung.‎

‎An die "liebe Frau Trockenbrodt" (d. i. Edith Trockenbrodt, 1976 Gründungsmitglied der Ballettfreunde Hamburg) mit guten Genesungswünschen u. dem Ausdruck der Hoffnung, sie möge bald wieder "in unser schönes Theater" kommen. - Der als Josef Pichler in Linz geb. Relin (1926-2013)studierte Malerei u. Schauspiel in Wien. 1976 übernahm er in Sommerhausen bei Würzburg das 1950 von Luigi Malipiero gegründete Torturmtheater über einem alten Stadttor, das heute von seiner Frau Angelika weitergeführt wird. Auf dieses (wohl kleinste dt.) Theater scheint R. sich zu beziehen.‎

Référence libraire : 77020

‎Rabe, Johannes E., Volkskundler (1838-1924)‎

‎Eigenh. Karte mit U. 17 Zeilen in schwarzer Tinte.‎

‎Ohne Ort u. Jahr, [ca. 1918]. 2 Seiten. Ca. 8,7 x 13,2 cm. Feinkarton.‎

‎Bleistiftvermerk des Empfängers am ob. Rand: "12. August 1918 erhalten." - An einen "Liebe(n) Herr(n) Dr.", dem Rabe für "freundl. Wünsche zum 80. Geburtstag" dankt. "Ich wußte gar nicht, daß Sie so nahe bei Hamburg weilen. Hierher kommen Sie wohl kaum; sonst würde es uns freuen, Sie mal zu begrüßen..." - Johannes E. Rabe, Sammler, Herausgeber, Autor u. volkskundl. Kommentator zahlr. Kasperlestücke lebte in Hamburg-Bergedorf, wo seit 1949 eine Straße an ihn erinnert - zum Ärgernis für Historiker u. Pädagogen, die in Rabes Kasperschwänken antisemitische Passagen entdeckt haben. - Leicht gebräunt.‎

Référence libraire : 58723

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