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‎Pillney, Karl Hermann, Pianist (1896-1980)‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, November 1979, Gr.-Fol. 4 Seiten. Kugelschreiber und Bleistift.‎

‎"J. S. Bach: Bourée (BWV 1009) für Cello Solo. Bearb. Pillney für Flöte, Viol., Cello und Cembalo. 1. Entwurf." Ausgearbeitete Cembalostimme mit Bezifferung in Kugelschreiber und 3 Seiten mit Bleistiftskizzen. Erschienen im Möseler Verlag Wolfenbüttel. - Vgl. Reinhold Wecker, Karl Hermann Pillney. Künstler, Komponist und Pädagoge, Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte, Bd. 162, Kassel 2002.‎

Referenz des Buchhändlers : 57366

‎Meynert, Hermann Günther, Schriftsteller und Historiker (1808-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Wien), 31. I. 1842, 8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Heinrich von Adami (1807-1895) mit Empfehlung des talentvollen Cellisten Gustav Schütz, der in einem Konzert von Josef Rubinstein auftritt. - Roter Sammlerstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 57339

‎Nelis, Cornelius Franciscus (Corneille-François) de, Bischof von Antwerpen (1736-1798)‎

‎Widmungsgedicht für ihn von "Antonio Bodero di Verona" (d. i. Antonio Bottura).‎

‎o.J. Verona, ca. 1795, 4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Eloge "in occasione d'aver fatto alcune sue composizioni teologiche". - Antonio Bottura ( 1771-1832) stammte aus Malcesine, wo eine Strasse nach ihm benannt ist (vgl. ausführlich Wurzbach Bd. II, S. 219 f.).‎

Referenz des Buchhändlers : 57340

‎Merimée, Prosper, Schriftsteller (1803-1870)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1867), 8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Wahrscheinlich an Ernest Legouvé, der Mérimées Theaterstück "Les Deux Héritages" bearbeitete: "J'étais pour mes péchés rapporteur de la commission des serinettes [...] Il m'a fallu piocher le bulletin des lois et autres recueils amusants, mais enfin me voici libéré. Je trouve que vous avez donné à Miss Julie un trop grand caractère. La fin ne répond pas au commencement, et la métamorphose est trop subite. Je voudrais pour la justifier que vous eussiez mis quelques préparations dans les premières scènes. Il me semble que vous avez voulu donner à votre prima donna, des motifs qui la fissent valoir et qui montrassent la flexibilité de son talent. Peut-être ce changement de caractère est-il une bonne chose pour la scène; au point de vue du naturel, je l'admets difficilement. Je n'ai vu Miss J. que comme une petite perronnelle toujours disposée à faire ce qui lui parait le moins attendu de sa part, prête à épouser le colonel parce qu'elle trouve la chose extraordinaire, mais bien décidée a le faire cocu après les six mois de ménage. Au reste je ne puis pas bien juger cela, parce que lorsque j'ai fait ces scènes, je pensais à des gens de ma connaissance que j'ai toujours en vue. Je vais partir pour l'Angleterre [...]" - "Mérimée s'exprime une dernière fois au Sénat à l'occasion de la discussion de la loi relative aux instruments de musique mécaniques, désignée familièrement comme la loi des serinettes. Cette loi stipule que la fabrication et la vente des instruments servant à produire mécaniquement des airs de musique du domaine privé ne constituent pas le fait de contrefaçon musicale."‎

Referenz des Buchhändlers : 57375

‎Menzel, Karl, Historiker (1835-1897)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Weimar, 31. VII. 1868, 8°. 1 Seite. Doppelblatt. - Bestellt eine Zeitungsbeilage.‎

Referenz des Buchhändlers : 57317

‎Mendès, Catulle, Schriftsteller (1841-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, ohne Jahr, 8°. 1 Seite.‎

‎An Auguste Vacquerie (1819-1895) mit der Bitte um Theaterkarten für sich und seine Frau.‎

Referenz des Buchhändlers : 57374

‎Köhler, Reinhold, Literaturhistoriker und Bibliothekar (1830-1892)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Weimar, 18. III. 1871, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Wegen Canitz-Ausgaben, einem Musenalmanach und Wackernagels Weinbüchlein (1845). - Köhler trat 1856 in den Dienst der Großherzoglichen Bibliothek in Weimar, wurdet 1861 Bibliothekar, erhielt 1881 die Leitung und wurde 1886 zum Oberbibliothekar ernannt.‎

Referenz des Buchhändlers : 57318

‎Krehl, Ludolf, Orientalist (1825-1901)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 2. VII. 1890, Fol. 1 Seite.‎

‎An die Bibliothek zu Göttingen mit Abschriften von Anfragen. - Krehl war auch Leipziger Oberbibliothekar.‎

Referenz des Buchhändlers : 57325

‎Pauls, Volquart, Historiker und Bibliothekar (1884-1954)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Kiel, 24. X. 1927, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Berliner Antiquar Poseck wegen Käufen bei einer Auktion durch Dr. Bessmertny, der den Kaufpreis nicht weitergegeben hatte. - Pauls war Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek in Kiel.‎

Referenz des Buchhändlers : 57326

‎Ricci, Frederico, Komponist (1809-1877)‎

‎Eigenh. vollständiges Musikmanuskript mit Namenszug.‎

‎o.J. Ohne Ort [St. Petersburg, Februar 1867], 36 x 37,5 cm. 4 Seiten. Ränder (außerhalb des Notentextes) schadhaft..‎

‎"Preghiera. Poesia di Gilbert" für Gesang mit Klavierbegleitung. Mit humorigen Anweisungen für die Drucklegung in einem Pariser Musikverlag auf den Rändern der ersten Notenseite und am Schluß des Notentextes (unter geringfügiger Texteinbuße beschädigt).‎

Referenz des Buchhändlers : 55539

‎Döring, Heinrich, Schriftsteller und Mineraloge (1789-1862)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Jena, 16. IX. 1843, 4°. 1 Seite. Mit rückseitiger Adresse und Poststempeln.‎

‎An den Philologen Moritz Hermann Eduard Meier (1796- 1855) in Halle, den Mitherausgeber der "Allgemeinen Enzyklopädie der Wissenschaften und Künste" von 1830 bis 1855. Döring bedauert, den gewünschten Artikel nicht liefern zu können, da weder in Jena noch in Weimer jener Band der "Biographie universelle" mit dem Buchstaben "P" zu haben sei, den er dafür benötige. - Döring ist der erste Biograph Goethes (Weimar 1828). 1817 war er Mitglied der "Urburschenschaft". - Einrisse in den Knickfalten.‎

Referenz des Buchhändlers : 57361

‎Klose, Friedrich, Komponist und Musikpädagoge (1862-1943)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Namenszug.‎

‎o.J. München, 4. V. 1916, 18,5 x 14,5 cm. Dazu eine Portraitpostkarte. Beides unter rotem Passepartout: 40 x 29,5 cm..‎

‎Die Anfangstakte zum "Fischerlied" aus dem einzigen Bühnenwerk des Bruckner-Schülers, der dramatischen Symphonie "Ilsebill. Das Märchen vom Fischer und seiner Frau" (Dichtung von Hugo Hoffmann nach den Gebrüdern Grimm; UA Hoftheater Karlsruhe 7. Juni 1903).‎

Referenz des Buchhändlers : 55542

‎Bertini, Henri, Komponist und Pianist (1798-1876)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Marseille, 7. IX. 1846, 23 x 30,5 cm. 1 Seite.‎

‎20 Takte "Petit rien" (Andante semplice) für Klavier. - Umseitig Adolphe-Louis-Joseph Alizard (1814-1850). 12 Takte "Redoublez d'amour et de zéle" für Baß aus dem Finale des dritten Aktes von Rossinis "Moses".‎

Referenz des Buchhändlers : 55593

‎Jacobson, Leopold, Schriftsteller (1873-1943)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 2. X. 1907, 8°. 1 1/2 Seiten. Briefkopf mit Vignette "Neues Wiener Journal".‎

‎Einladung zu einer Vorstellung der Operette "Walzertraum" von Oscar Straus. Das Libretto verfassten Felix Dörmann und Leopold Jacobson (UA 2. III. 1907 im Wiener Carltheater).‎

Referenz des Buchhändlers : 57311

‎Paër, Ferdinando, Komponist (1771-1839)‎

‎Brief mit eigenh. U. "Paer".‎

‎o.J. Paris, 16. II. (ca. 1820), 4° (23 x 19 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Freund. den er wegen einer Opernprobe nicht zum Duc [Antoine-Louis-Marie] de Grammont begleiten kann und dessen Musikstück "Buis Magique" er lobt.‎

Referenz des Buchhändlers : 57371

‎Inghelbrecht, Désiré-Émile, Komponist und Dirigent (1880-1965)‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit Namenszug.‎

‎o.J. Paris, November 1908, 35 x 27 cm. 1 Seite. Kleine Randeinrisse unterlegt..‎

‎VierSchlußtakte aus der Partitur zu "Pour le jour de la prémière neige au vieux Japon", poème symphonique. Eine enge Freundschaft verband Inghelbrecht mit Claude Debussy; er wurde als Dirigent vor allem durch die Interpretation von dessen Werken bekannt. - Dekoratives Blatt.‎

Referenz des Buchhändlers : 55591

‎Hansen, Theophil (von), Architekt (1813-1891)‎

‎Eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U. "Th Hansen".‎

‎o.J. Wien, 9. II. 1873, Ca. 6 x 9 cm.‎

‎Hansen "bittet um die Uebergabe der Pläne des Parlamentsgebäudes an den Ueberbringer dieses [...]" - Das Parlament in Wien wurde 1883 eröffnet und ist das bekannteste Werk Hansens. - Roter Sammlerstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 57338

‎Berg, Ottokar Franz (eig. Ebersberg), Schriftsteller (1833-1886)‎

‎4 eigenh. Kurzbriefe mit U. "Berg".‎

‎o.J. Wien, 1869, 4 Seiten.‎

‎An Moser wegen Treffen und Beiträgen. - Ebersberg gründete die satirische Zeitschrift "Kikeriki", die ab 7. November 1861 wöchentlich erschien und den Gründer um Jahrzehnte überleben sollte.‎

Referenz des Buchhändlers : 57330

‎Grunow, Friedrich Wilhelm, Verleger (1816-1877)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 6. XI. 1841, Gr.-4°. 1 Seite. Mit Adresse und Siegelausriss (bei der Unterschrift).‎

‎An den Altphilologen Herrmann Köchly in Dresden mit Rechnungsfragen und Persönlichem. - Grunow gab ab 1842 die Zeitschrift "Die Grenzboten" heraus.‎

Referenz des Buchhändlers : 57331

‎Goldschmidt, Albert, Verleger (1838-1911)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, Mai 1887, 1 Seite.‎

‎Als Vorsteher des "Vereins Berliner Buchhändler" an L. Haase wegen der "Berathung über das bevorstehende Winterheft".‎

Referenz des Buchhändlers : 57308

‎Becker, Bernhard, Theologe, Lehrer und Sozialpolitiker (1819-1879)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wabern bei Bern, 10. XII. 1848, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und 2 Poststempeln.‎

‎An den Pädagogen Soldan im Kantonskolleg Lausanne über das reformpädagogische Erziehungsinstitut von Georg Gladbach (1811-1883) in Wabern bei Bern (wo er auch die Kinder von Robert Blum unterrichtete): "[...] Nur so viel bemerke ich, daß das Institut 21 Zöglinge besitzt; daß ich bloß kleinen Klassen und minderalten Schülern [...] Unterricht [...] gebe; daß ich die Maßmännische Kunst [Turnen] lehre; daß ich alle 3 Tage die Aufsicht und die Hälfte der Zöglinge, in deren Zimmer ich schlafe, früh zu wecken habe; endlich, daß ich, wenn die Reihe an mich kommt, das Abendgebet, das Tischgebet verrichte [...] Geschäfte, die mich beinahe an das Vorhandensein eines Gewissens im menschlichen resp. in meinem Herzen glauben machen [...] Auch Herr Gladbach [...] lebt nach wie vor sein innerliches Leben fort, liebt Wissenschaft, Zeitungen, Tabak, Chokolade und Kanapé [...]" Daneben wegen der Begleichung von Schulden und einem verlorenen Koffer. - Becker machte die Pariser Julirevolution 1848 mit und war später Pfarrer in Linthal. In seinen sozialreformerischen Schriften und Predigten setzte Becker sich vor allem für ein generelles Arbeitsverbot für Kinder, die Beschränkung der Arbeitszeit, die Untersagung der Sonntagsarbeit, die Verbesserung der Arbeitsverhältnisse in den Fabriken sowie für eine bessere Ernährung und Hygiene der Fabrikarbeiter ein.‎

Referenz des Buchhändlers : 57360

‎Ammann-Kuhn, Staatsarchivar in Schaffhausen‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schaffhausen, 7. IV. 1863, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt. Bläuliches Papier.- Dankt für ein Buch..‎

Referenz des Buchhändlers : 57329

‎DuMont, Jacob, Verleger‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Köln, 9. XII. 1887, 8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎Nimmt einen zoologischen Beitrag von A. Passow an.‎

Referenz des Buchhändlers : 57310

‎Fricsay, Ferenc, Dirigent (1914-1963)‎

‎Gedrucktes Porträt mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Hamburg, 10. XI. 1959, 32 x 23 cm. 1 Seite.‎

‎"Herzlichst Ferenc Fricsay 10. 11. 59. Hamburg." - Am 8. und 9. November 1959 dirigierte Fricsay Rossini's "Stabat Mater" für eine Schallplattenaufnahme. - Rechter Rand knittrig und leicht lädiert.‎

Referenz des Buchhändlers : 57307

‎Boetticher, Hermann von, Schriftsteller (1887-1941)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 2. X. 1918, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden mit Übersendung eines Aufrufs. - Etw. lädiert.‎

Referenz des Buchhändlers : 43567

‎Bleibtreu, Karl, Schriftsteller (1859-1928)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 12. X. 1900, 8°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Jeder, auch ihre Feinde, empfindet als ein Sinnzeichen unserer unerträglichen Zustände Ihre Verurteilung. Hoffen wir jedoch, dass die Revision Sie noch loseist. Da der Gambetta-Artikel noch nicht erschien, so ist es wohl möglich, in gleiche Nummer die umseitige kurze 'Selbstanzeige' meiner neuen Militärdichtung 'Orleans' placiren [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43470

‎Frenzel, Karl, Schriftsteller (1827-1914)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 1. XII. 1894, 8°. 1/2 Seite.‎

‎An Maximilian Harden, in sehr kleiner Schrift, mit einer Entschuldigung, daß er wegen Alter und Kränklichkeit keine "Anzeige der Treitschke'schen Deutschen Geschichte" schreiben könne.‎

Referenz des Buchhändlers : 43520

‎Blum, Hans, Jurist und Schriftsteller (1841-1910)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Rheinfelden in Baden, 11. IX. 1900, 8°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden, dem er seine Kritik des Entwurfs des Deutschen Urheberrechtsgesetzes zum Druck in der "Zukunft" und als Broschüre anbietet.‎

Referenz des Buchhändlers : 43565

‎Busse, Carl, Schriftsteller (1872-1918)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 29. V. 1898, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten.‎

‎An Maximilian Harden über einen Aufsatz über Delbrück: "Herr Delbrück [...] hat da einen schönen Schlag ins Wasser gethan, der ihn selbst pudelnass spritzen muss [...]" Sodann wegen eines Aufsatzes über Harden in der Buchhändlerzeitung sowie mit der Ankündigung "nächstens gegen Jacobi und Berl. Presse wegen Moos loszugehn."‎

Referenz des Buchhändlers : 43486

‎Blumenthal, Oskar, Schriftsteller (1852-1917)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 4. XI. 1890, Gr.-4°. 2 Seiten. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden wegen des Verbots von "Sodoms Ende" (von H. Sudermann) und über die Freikartenvergabe des Lessingtheaters an die Redaktion der "Gegenwart". Brief an die Redaktion, an Harden weitergeleitet.‎

Referenz des Buchhändlers : 43566

‎Luckner, Felix Graf, Schriftsteller und Seeheld (1881-1966)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Hamburg, 8. VII. 1965, 1 1/2 Seiten.‎

‎An Helmut Milkereit: "[...] Da liegt soviel Sympathie u. Wärme in Ihrer Schrift, daß Sie mir icht fremd sind. Denn Sympathie ist die Antenne die verwandte Charaktere auf gleiche Welle schaltet [...]". - Umseitig ein Fotoporträt mit eigenh. Nachschrift.‎

Referenz des Buchhändlers : 52885

‎Fastenrath, Johannes, Schriftsteller (1839-1908)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Köln, 10. IV. 1904, Gr.-8°. 2 Seiten.‎

‎An Maximilian Harden wegen eines Vortrags bei der "Literarischen Gesellschaft Köln", wo er eine Harden-Gemeinde finden werde, mit Einladung zu den Blumenspielen des 1. Mai und mit Bitte um sein Bild.‎

Referenz des Buchhändlers : 43561

‎Cramm-Burgdorf, Christian Friedrich Adolf Burghard von, Schriftsteller und Diplomat (1837-1913)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schloß Burgdorf bei Braunschweig, 14. IV. 1907, Kl.-4°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Maximilian Harden, dem er einen Artikel über Titelsucht und Titelunfug in Deutschland einsenden möchte.‎

Referenz des Buchhändlers : 43495

‎Bonsels, Waldemar, Schriftsteller (1880-1952)‎

‎Porträtphotgraphie und Einladung mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wien, 21. III. 1927, 13,5 x 8,5 cm. 2 Seiten.‎

‎"[...] Urania-Abend am 25. W.B [...]." - Wohl eine Einladung zur Erstaufführung des ersten Biene-Maja-Films in der Wiener Urania. "Bonsels las wiederholt aus seinem berühmten Buch 'Die Biene Maja' und aus anderen seiner Dichtungen und nahm an der Erstaufführung des Uraniafilms 'Die Biene Maja und ihre Abenteuer' teil" (Petrasch, Die Wiener Urania, S. 144). Der Film selbst wurde 1924 gedreht und hatte 1926 in Dresden Premiere.‎

Referenz des Buchhändlers : 49089

‎Ernst, Paul, Schriftsteller (1866-1933)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Neustadt im Südharz, 27. II. (1917), 4°. 1/4 Seite. Gelocht.‎

‎An Harald von Hoerschelmann bei Übersendung einer Novelle.‎

Referenz des Buchhändlers : 53306

‎Dahn, Felix, Schriftsteller und Historiker (1834-1912)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Breslau, 14. VI. 1902, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Leider bin ich ganz von der Arbeit an meinen Königen in Anspruch genommen [...]" - Gemeint ist "Die Könige der Germanen" (1861-1911).‎

Referenz des Buchhändlers : 43555

‎Conrad, Michael Georg, Schriftsteller (1846-1927)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. München, ohne Jahr [1912], Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden, dem er seine Grabrede für Eugen Wolf (1850-1912), einen Beiträger der "Zukunft" zum Abdruck sendet.‎

Referenz des Buchhändlers : 43493

‎Zilcher, Hermann, Komponist und Dirigent (1881-1948)‎

‎Gedrucktes Porträt in Sepia mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Würzburg, H. Stürtz A.G., Dezember 1941, Fol. 1 Seite.‎

‎Aufnahme von Hilde Rügemer, Würzburg. Widmung: "Herrn Musikdirektor Otto Miehler [1903-nach 1961] mit herzlichem Dank und allen guten Wünschen für seine künstlerische Laufbahn [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57238

‎Strauss, Richard, Komponist (1864-1949)‎

‎Till Eulenspiegels lustige Streiche. Faksimile der autographen Partitur (Original im Richard-Strauss-Archiv Garmisch). Op. 28.‎

‎o.J. Wien, Verlag Dr. Richard Strauss, 1999, Gr.-Fol. (40,5 x 30,2 cm). 26 nn. Bl. OLwd..‎

‎Erstveröffentlichung. - Trenner 115.‎

Referenz des Buchhändlers : 57291

‎Strauss, Richard, Komponist (1864-1949)‎

‎Im Abendrot (Eichendorff). [Faksimile des Autographs].‎

‎o.J. Darmstadt, Peter-Presse, ca. 1967, 2 nn. Bl. Faksimile. OHlwd. mit Deckelschild.‎

‎"Das Autograph befindet sich im Richard-Strauss-Archiv, Garmisch-Partenkirchen." - Aus: "Vier letzte Lieder" von 1948, AV 150/4.‎

Referenz des Buchhändlers : 57297

‎Strauss, Richard, Komponist (1864-1949)‎

‎Tod und Verklärung op. 24. Faksimile-Reproduktion der Handschrift.‎

‎o.J. Wien - New York, Universal-Edition (VN 7008), ohne Jahr [1922], Fol. 83 S., 1 Bl. OLwd. mit Deckeltitel (Rücken verblasst und Kapitale bestoßen).‎

‎Sehr schönes Faksimile der Orchester-Partitur der 1889 vollendeten symphonischen Dichtung. - Das auf der Titelseite der Partitur wiedergegebene gleichnamige Gedicht des Strauss-Freundes und -Förderers Alexander Ritter entstand erst nach der Komposition. - Trenner 1999.‎

Referenz des Buchhändlers : 57296

‎Strauss, Pauline (geb. de Ahna), Gattin des Komponisten (1863-1950)‎

‎Eigh. Bildpostkarte (Wien, Opernhaus) m. U. "Pauline".‎

‎o.J. Garmisch, 3. VI. 1942 (Poststempel), 1 Seite.‎

‎An die Stuttgarter Kammersängerin Paula Kapper (1903-1963), die sich während der Kriegsjahre ungemein liebevoll um das leibliche Wohl der Familie Strauss bemühte und diese immer wieder mit schwer erhältlichen Lebensmitteln versorgte: "Liebe Spenderin! Der erneute Segen, den Sie, Liebste, über uns ergossen, kam soeben in herrlichster Verfassung an! Wie kann ich mich nur revanchiren, liebste Frau Kapper; haben Sie Rich. & meinen herzlichsten Dank für Ihre Sorgfalt, die wir sehr schätzen, ich hoffe, wir sehen uns diesen Sommer bestimmt hier! [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57253

‎Schultze, Norbert, Komponist und Dirigent (1911-2002)‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit U.‎

‎o.J. Berlin, [ca. 1964], Gr.-Fol. 4 Seiten. Doppelblatt. Bleistift.‎

‎Größere Partie des Klavierauszugs zu seiner Fernsehoper "Peter der Dritte": "Arie Wehrand (neu)" (Beschriftung in Rot. - Schultze komponierte "Lili Marleen". - Schönes Manuskript mit Strichen.‎

Referenz des Buchhändlers : 57239

‎Schulhoff, Julius, Komponist und Pianist (1825-1898)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 22. VI. 1854, Gr.-8°. 2 Seiten.‎

‎An einen Musikverleger: "Cher Monsieur [...] Je vous envoie ci joint deux nouveaux morceaux qui ont eu un grand succès dans mes concerts à Paris dont j'ai donné trois de plus brillants [...]" Über weitere Kompositionen und Abrechnungsfragen. - Schulhoff, zu den angesehendsten Virtuosen seiner Zeit gehörend, war durch Chopin zum öffentlichen Auftreten ermuntert worden. - Etw. braunfleckig und mit kleinen Stichspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 57249

‎Schreiner, Emmerich, Sänger, Baß-Bariton (1873-1954)‎

‎Porträtfotografie (Gebrüder Lützel, kgl. bayr. Hofphotographen, München) mit eigenh. Beschriftung und U. auf beiden Seiten.‎

‎o.J. München, 1911, 16,5 x 10,5 cm. Untersatzkarton.‎

‎Kabinett-Fotografie (Rollenbild als Figaro), Ganzfigur sitzend nach rechts, Blindstempel 1911. - Auf der Bildseite eigh. signiert und bezeichnet (Schrift stark verblaßt). Rückseite mit eigh. Widmung und U. für den Münchner Musikkritiker Hofrat Alexander Dillmann sowie Schreiners Vermerk "der Figaro der Münchner Mozart-Festspiele von 1908 bis 1913".‎

Referenz des Buchhändlers : 57254

‎Paganini, Niccolò (Nicolò), Geigenvirtuose und Komponist (1782-1840)‎

‎"Paganini geehrt mit einem Lorbeerkranz nach einem Konzert in München 1829." Lithographie von Friedrich Hahn (1804-1880). Mit Faksimileunterschrift und Notenzitat "O Mamma Mamma cara".‎

‎o.J. München, 1829, 26 x 16,5 cm. Unter Glas gerahmt, Goldleiste.‎

‎Das vom Münchner Musikverlag Falter vertriebene Originalblatt des später oft reproduzierten authentischen Bildnisses. "Ein Jahr später [nach Kriehubers Lithographie] gestaltet der Lithograph Fr. Hahn ein vergleichbares Porträt, das ihn - da entstanden nach einem Münchener Konzert 1829 - mit einem Lorbeerkranz geehrt konterfeit. Die Haare sind gewachsen, das Kinn ist eingefallen, Blick und Mundstellung wirken fordernder, auch unsteter. Das Liedincipit unter der Bildwiedergabe zitiert 'O Mamma Mamma cara [O liebe Mutter)', das Paganini bei diesem Konzertabend variiert haben dürfte. Die Liedmelodie ist heute verkommen zur Kontrafaktur des Nonsense-Liedes: 'Mein Hut, der hat drei Ecken (...).' Die Physiognomie scheint Porträtähn¬lichkeit zu garantieren." (Ute Jung-Kaiser, Das ideale Musikerporträt, 2019, Abb. 13). - Leicht gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 57304

‎Neher, Caspar, Bühnenbildner (1897-1962)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Caspar Neher".‎

‎o.J. Ohne Ort [Stuttgart], 12. VII. 1957, Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An den Dramaturgen und Theaterwissenschaftler Rolf Badenhausen (1907-1987): "[...] Außer einem Plakat erhielt ich über meine Ausstellung nichts. Ich wurde auch nicht gefragt, wem man Einladungen schicken soll (wurde überhaupt jemand eingeladen) von Katalog mit Brecht & Schuh Aufsatz hörte und sah ich nichts [...] ich bin sehr verärgert darüber [...] Ab 15. Juli bin ich in Salzburg, Festspielhaus [...]" - Geplant war eine Neher-Ausstellung in Leverkusen, finanziert von den Bayer-Werken. Badenhausen kuratierte jedoch erst 1960 eine Werkschau im Kölner Wallraf-Richartz-Museum. - 1956 ging Neher an die Württembergischen Staatstheater Stuttgart, bevor er Professor für Theaterwissenschaft an der Universität Köln und Leiter des dortigen Theatermuseums wurde. - Vgl. John Willet. Caspar Neher. Brecht's designer. London 1986. - Gelocht.‎

Referenz des Buchhändlers : 57241

‎Mozart, Wolfgang Amadeus, Komponist (1756-1791)‎

‎Der Schauspieldirektor eine komische Oper in einem Aufzuge. Klavierauszug. [KV 486].‎

‎o.J. Leipzig, Bei Breitkopf und Härtel [VN 513, 1805], Qu.-Fol. 31 S. Bläuliches Papier. Schlichtes OHldr. mit goldgepr. Titelschild (leicht bestoßen und beschabt).‎

‎Zweite Originalausgabe; die erste von 1792 war um 1800 bereits vergriffen. - "Erst 1805 [...] erschien bei Breitkopf & Härtel eine auch in der Anzeige so angekündigte ("N.A.") Neuausgabe mit 31 S. (Notentext beginnt mit S. 2, Titel auf unpaginierter S. 1), bei der der Herausgeber im Titel nicht genannt ist, es nicht mehr "Operette", sondern "Oper" heißt und Impressum mit Preis lautet: Bei Breitkopf und Härtel in Leipzig / Pr. 1 Rthlr. Es ist wieder ein Typendruck, jedoch mit der Nummer 513 in der linken unteren Ecke eines jeden Bogens (S. 4, 5, 9, 13 etc.). Personenverzeichnis und Bogentitel fehlen [...]" (Haberkamp S. 249). - Etw. braunfleckig. - Selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 57299

‎Meyerbeer, Giacomo, Komponist (1791-1864)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Paris, 13. VI. 1859], 8°. 1 Seite. Doppelblatt mir Adresse.‎

‎Französisch an Lard, Mitarbeiter im Verlag Schlesinger: "[...] J'attends toujours mon nouveau Portefeuille le papier métalique coupé, et en partie reglée. Je suis sur mon départ & j'en aurais besoin incessament. Je désirerais aussi avoir deux poches de la grandeur à peu pres du modèle ci-joint. Je crois que ce serait plus solide de les faire en toile qu'en papier [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 57284

‎Massenet, Jules, Komponist (1842-1912)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Paris, "Jeudi matin", um 1894], Gr.-8° (20,5 x 13,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An seinen Textdichter Gallet mit Bitte um Besuch "pour collationer .... le poème" (den Text zu Thais?). - Leicht gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 57282

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