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‎Goldschmitt, Bruno, Maler und Graphiker (1881-1964)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 17. IX. 1922, Qu.-Fol. 2 Seiten.‎

‎An Hugo Hermes in Nürnberg: "[...] Dankend für Ihr Schreiben übersende ich Ihnen anbei den gewünschten Druck. Text von dem Gedicht liegt bei, u. könnte dasselbe auf den Passepartout gedruckt werden. Ich darf wohl dann bald um Bescheid bitten. Hans Sachs Schwänke Drucke Probedrucke könnte ich Ihnen überlassen 6 Blatt 600 M. Radierungen von mir sind im Schilderer Verlag. Sie werden das Schiff St. Maria Columbus meinen, ich selbst besitze keinen Druck mehr könnte Ihnen aber einen vom Verlag besorgen, etwas billiger denn der Preis ist sehr hoch Remarque 1600- ohne 1200 M - doch sind jetzt mehrere Blätter herausgekommen die glaube ich besser sind [...]" - Beiliegend: Ders., Eigenh. Postkarte mit U. Ebenda 5. V. 1925. - An denselben. Quittiert den Empfang von 275 Mark für das Blatt "Aus meines Vetters Eckfenster" und erwähnt die Fertigstellung der "Faust"-Mappe mit 18 Radierungen.‎

Referenz des Buchhändlers : 41978

‎Gordon, Adolf von, Politiker (1865-1942)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 20. X. 1921, 4°. 6 Seiten. Doppelblätter.‎

‎"Zu Hardens 60. Geburtstage. || Der Beruf brachte mich mit ihm zusammen - als Gegner. Und wieder führte uns der Beruf zusammen, um an Aufgaben, die beiden am Herzen lagen, zu arbeiten. So lernte ich den Menschen Harden kennen. Nicht jeder Schriftsteller gewinnt bei persönlicher Bekanntschaft. Wohl Harden [...]" - Gordon war Ehrenritter des Johanniterordens und Mitglied des Preußischen Herrenhauses auf Lebenszeit. Gordon und Harden waren sich 1907 bei der Verhandlung der Beleidigungsklage des Grafen Kuno Moltke gegen Harden begegnet. Gordon war Moltkes juristischer Beistand, Harden wurde von Max Bernstein vertreten. - Druck in der Festschrift "Maximilian Harden zum 20. Oktober 1921" (Berlin 1921), S. 11-13.‎

Referenz des Buchhändlers : 43763

‎Gottberg, Otto von, Politiker (1831-1913)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 25. IV. (ca. 1910), Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Ich möchte in einer größeren Arbeit die Persönlichkeit Bismarcks gestalten und ausführen wie sein Conflict mit dem Kaiser noch heute auf unser politisches Leben einwirkt. Nun sind Sie Bismarckkenner und haben [...] den großen Alten im Zorn gesehen. Darüber würde ich unendlich gern etwas von Mund zu Mund durch Sie hören, weil für mich das Gespräch noch besser als die Schilderung mit der Feder eine Persönlichkeit aufleben lässt [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43766

‎Goldstein, Ludwig, Kunsthistoriker und Journalist (1867-1943)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Königsberg, 3. IX. 1892, 8°. 1 Seite. Mit kleiner mont. Porträtphotographie am Kopf.‎

‎An Maximilian Harden mit Dank für ein Porträt, das ihn während schwerer Krankheit erreicht habe, als er eben die neue Folge von Hardens Kritiken "Apostata" las. - Goldstein studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Indologie in Königsberg und promovierte 1896 mit einer Arbeit über Moses Mendelssohn.‎

Referenz des Buchhändlers : 43715

‎Gortschakow, Fürst Alexander Michailowitsch, Russischer Diplomat, Außenminister und Kanzler (1798-1883)‎

‎Billett mit eigenh. U. "Gortchacow".‎

‎o.J. Nizza, 28. V. 1881, Gr.-8°. 1/3 Seite. Doppelblatt.‎

‎Kurzes Dankschreiben in Deutsch an die Familie Gerson. - Zu einer ernsten Verstimmung im Deutsch-Russischen Verhältnis führte der sogenannte Ohrfeigenbrief von Zar Alexander II. an seinen Onkel, den deutschen Kaiser Wilhelm I. Der Zar beschuldigte den deutschen Reichskanzler Bismarck darin indirekt, wegen persönlicher Differenzen mit Fürst Gortschakow die Deutsch-Russischen Beziehungen zu gefährden.‎

Referenz des Buchhändlers : 51524

‎Gleichen-Rußwurm, Schriftsteller, Urenkel Schillers (1865-1947)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 29. X. 1915, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden mit der Übersendung von zwei Beiträgen für die "Zukunft" und eines Exemplars seines Romans "Die Macher und die Macht" (1915), der "vielerlei Selbsterlebtes aus dem Jahr vor Kriegsausbruch enthalte [...]" - Kleine Randläsuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 43658

‎Goetz, Wolfgang, Schriftsteller (1885-1955)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Mittel-Schreiberhau, 12. VI. und 29. XII. 1926, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Curt Elwenspoek, dem er sein Bücher "Das wilde Säuseln" und "Das Gralswunder" zusenden lässt und sdessen Buch "Schinderhannes" (1925 er als Gegenstück zu Stück und Film von Zuckmayer propagiert. - Goetz verkehrte in Berliner Literatenkreisen. 1920-29 war er Regierungsrat bei der Filmprüfstelle Berlin, wurde bald ein bekannter Theaterkritiker und stand 1936-40 der Gesellschaft für Theatergeschichte vor. Er legte eine wertvolle Autographensammlung an.‎

Referenz des Buchhändlers : 49966

‎Glaeser, Ernst, Schriftsteller (1902-1963)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Bensheim, 14. XI. 1957, Fol. 1 Seite. Gelocht. Eingangsstempel.‎

‎An den Münchner Kulturreferenten Herbert Hohenemser über sein Vorhaben, ein Haus in München zu bauen und mit der Bitte um Unterstützung.‎

Referenz des Buchhändlers : 43115

‎Goethe, Johann Wolfgang von, Schriftsteller (1749-1832)‎

‎Porträt in dreifarbiger Seidenweberei.‎

‎o.J. Krefeld, Kunstweberei Hasshoff und Gompertz (HAGO), ca. 1910, 26 x 21,5 cm. Ohne Glas in leicht läd.Goldrahmen.‎

‎In Naturfarbe, Schwarz und Grau gewebtes Porträt nach dem 1828 entstandenen Ölgemälde von Joseph Karl Stieler (Ausschnitt ohne den Brief). - Die Kunstweberei Hasshoff und Gompertz in Krefeld fertigte hauptsächlich Seidenbänder. - Rückseitiger Aufkleber "In Seide gewebt". - Textiltechnisch beeindruckender Goethekitsch.‎

Referenz des Buchhändlers : 51732

‎Glockner, Hermann, Philosoph (1896-1979)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Gießen, 12. VI. 1935, 1 Seite.‎

‎An Sophie Rickert (geb. Keibel, 1864-1951) in Heidelberg, Bildhauerin, Ehefrau des Philosophen Heinrich Rickert und Freundin von Max und Marianne Weber, über einen geplanten Besuch und Lehrverpflichtungen: "[...] ich muß einen Lagervortrag vorbereiten; werde überhaupt ab übermorgen 3 Tage lang auf der Burgruine Gleiberg mit den Studenten sein [...]". - Glockner habilitierte sich 1924 bei Rickert in Heidelberg, war von 1933 bis 1949 Professor an der Universität Gießen. Der Neuhegelianer stand dem Nationalsozialismus nahe.‎

Referenz des Buchhändlers : 51373

‎Glockner, Hermann, Philosoph (1896-1979)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Freiburg im Breisgau, 16. VI. 1934 (Poststempel), 1 Seite.‎

‎An Heinrich Rickert in Heidelberg, über einen geplanten Besuch auf der Rückreise von Freiburg: "[...] Freiburg ist wunderschön [...]". -? Glockner habilitierte sich 1924 bei Rickert in Heidelberg, war von 1933 bis 1949 Professor an der Universität Gießen. Der Neuhegelianer stand dem Nationalsozialismus nahe.‎

Referenz des Buchhändlers : 51372

‎Globokar, Vinko, Komponist (geb. 1934)‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit Widmung und U.‎

‎o.J. Paris, 12. XII. 1993, Qu.-4°. 1 Seite.‎

‎Vinko Globokar (* 7. Juli 1934 in Anderny, Frankreich) ist ein slowenischer Posaunist und Komponist. Vinko Globokar wuchs in Tucqueugnieux auf, einem von slowenischen Emigranten geprägten Dorf im lothringischen Bergbaugebiet. Die Eltern waren Slowenen. Der Vater arbeitete als Bergmann und sang im slowenischen Dorfchor. Globokar hörte slowenische Volksmusik, erhielt Klavierstunden bei einem slowenischen Lehrer - und wurde in der Schule mit der französischen Sprache und Kultur vertraut: Das Spannungsfeld zwischen zwei Kulturen prägte seine Kindheit. Von seinem 13. bis zum 21. Lebensjahr lebte Globokar in Ljubljana (Slowenien), wo er als Jazzmusiker unter Bojan Adami? debütierte. Ab dem Jahr 1949 studierte Globokar am dortigen Konservatorium Posaune und wurde ein Jahr später Mitglied des Rundfunk-Jazzorchesters. 1955 bis 1959 setzte Globokar sein Posaunenstudium am Conservatoire de Paris bei André Lafosse fort. Er spielte in jenen Jahren in einer Reihe von Ensembles und Studio-Orchestern Musik verschiedener Stilrichtungen, vom Jazz bis zur Symphonie. 1960-63 schloss er ein vierjähriges privates Kompositions- und Dirigierstudium bei René Leibowitz an. Durch Leibowitz und seinen Kreis wurde Globokar auf den Anthropologen Claude Lévi-Strauss, auf Jean-Paul Sartre und andere aufmerksam, deren Denken ihn vielfältig anregte. Seine Bekanntschaft mit Luciano Berio führte Globokar 1964 nach Berlin, wo er zunächst bei Berio weiterstudierte. Nach einem Jahr als Mitglied des Center for Creative and Performing Arts in Buffalo/USA (1965/66) teilte er fortan seine Zeit zwischen Komponieren und Konzertieren. Seit 1968 unterrichtete Globokar an der Musikhochschule Köln Posaune und verlegte 1969 seinen Wohnsitz nach Köln. Im selben Jahr gründete er neben zusammen mit Michel Portal, Carlos Roqué Alsina und Jean-Pierre Drouet das freie Improvisationsensemble New Phonic Art, das mit seinem Spiel Maßstäbe setzte. Gegen Ende der 60er-Jahre wurde Globokar zunehmend bekannter und besonders geschätzt durch das Zusammenspiel seiner Fähigkeiten als Komponist und Interpret. 1973 ans Institut für akustische Forschung und Koordinierung (IRCAM) als Leiter der Abteilung vokale/instrumentale Forschung berufen, zog Globokar mit Beginn seiner Arbeit 1976 wieder nach Paris. 1979 verließ er das Institut und lebt seither in Paris als freischaffender Komponist und Posaunist. Er unterrichtete Komposition an verschiedenen Instituten und Universitäten in Europa und den USA. Gleichzeitig gilt er als führender Posaunist der zeitgenössischen Musik. Von 1983 bis 1999 war Globokar Professor für Kammermusik an der Scuola di musica di Fiesole (nahe Florenz). Die Originalität von Globokars Schaffen liegt zum einen in seiner Doppelrolle als Komponist und Interpret - der Komponist wird vom Interpreten zu klanglichen und spieltechnischen Neuerungen angeregt oder auf psychologische Fragestellungen, die Verhaltensweisen der Musiker betreffen, aufmerksam gemacht. Globokar komponiert Werke für Orchester, für kammermusikalische Besetzung und Chormusik. Neben seinen außerordentlichen Fähigkeiten als Posaunist, die viele zeitgenössische Komponisten beeinflussten (er spielte Uraufführungen von Werken von Luciano Berio, Mauricio Kagel, Karlheinz Stockhausen, René Leibowitz und Louis Andriessen), ist er auch ein Theoretiker der Avantgarde. Discours VIII für Quintett‎

Referenz des Buchhändlers : 47023

‎Gordimer, Nadine, Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin (1923-2014)‎

‎Karte mit montierter Fotografie und eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 15 x 10 cm. 1 Seite.‎

‎Gordimer erhielt 1991 den Nobelpreis für Literatur.‎

Referenz des Buchhändlers : 50712

‎Glaser, Donald A., Physiker, Biologe und Nobelpreisträger (1926-2013)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 10,5 x 15 cm. 1 Seite.‎

‎Glaser wurde 1960 "für die Erfindung der Blasenkammer" mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. 1970 gründete er das weltweit erste Biotechnologie-Unternehmen.‎

Referenz des Buchhändlers : 50607

‎Golding, William, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1911-1993)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 15 x 10,5 cm. 1 Seite.‎

‎1983 erhielt William Golding den Nobelpreis für sein Lebenswerk, insbesondere für "Lord of the Flies".‎

Referenz des Buchhändlers : 50721

‎Glover, Stephen, Komponist (1813-1870)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Chesham, 5. X. 1854, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn wegen einer Vorlesung im "Mechanics' Institute". - Glover war ein bekannter Liedkomponist. - Montagespur mit kleinem Papierverlust im Innensteg.‎

Referenz des Buchhändlers : 50965

‎Goßler, Christoph, Jurist ; preußischer Geheimer Oberrevisions- und Kammergerichtsrat (1752-1817)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 13. V. 1786, 4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Französisch. - Mit Übersendung eines Buches und Ankündigung der französischen Übersetzung, die er aus Stuttgart zu erhalten hofft. Gemeint ist Gosslers anonym erschienener "Versuch über das Volk" (Berlin, Decker), der im selben Jahr als " Essai sur le peuple" (Stuttgart; Impr. de l' Univ. Caroline, 1786) erschien.‎

Referenz des Buchhändlers : 50275

‎Goepp, Jean-Jacques, Pfarrer der evangelisch-deutschen Gemeinden in Paris (1771-1835)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 4°. 1/2 Seite.‎

‎Kritik eines Artikels, der für das "Archiv de Christianisme" eingesandt ist. Anschließend Kritiken von P. A. Stapfer (1766-1840) und R. Spurzheim (1776-1832). - Aus der Sammlung Fischer von Röslerstamm.‎

Referenz des Buchhändlers : 49483

‎Goßmann, Friederike, Schauspielerin (1836-1906)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "Grfin. Prokesch Osten | Friederike Goßmann".‎

‎o.J. Ohne Ort, 19. II. 1893, 13 x 13 cm. 1 Seite.‎

‎"Das schönste Märchen ist das Leben! [...]" - Goßmann begründete 1891 den Zweigverein Gmunden des Frauenhilfsvereins vom Rothen Kreuze für Oberösterreich. - Kleine Randfehlstelle.‎

Referenz des Buchhändlers : 47712

‎Gollwitzer, Gerhard, Maler, Bildhauer und Kunstpädagoge (1906-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 20. V. 1960, Fol. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf mit montierter Abbildung (Roter Hahn).‎

‎Anlässlich des 100. Jubiläums des Kunsthauses Schaller: "[...] Ihr reizendes Heftchen macht auf liebenswerte Weise mit der 'Schallerei' bekannt, dh. bei mir: ergänzt die Bekanntschaft! [...] Ich möchte Ihnen und Ihrer 'Firma' (dies kalt-farblose Wort passt gar nicht zur Atmosphäre Ihres Hauses!) die herzlichsten Glückwünsche schicken [...]". - Der Bruder des Theologen Helmut Gollwitzer studierte an der Schule für bildende Kunst Starnberg, später an der Akademie der Bildenden Künste München. 1937 musste Gollwitzer auf Veranlassung der NSDAP Bayern verlassen und wurde künstlerischer Leiter der Porzellanmanufaktur in Berlin, wo Tafel- und Tee-Services nach seinen Entwürfen entstanden. 1946 wurde er an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart berufen.‎

Referenz des Buchhändlers : 50038

‎Godard, Benjamin, franz. Komponist (1849-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 26. V. 1890, 8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An einen Kritiker, dessen Artikel über seinen "Dante" er dankbar gelesen habe. - Godard galt seinerzeit als Träumer oder "verspäteter Romantiker". Seine Oper "Dante" (UA 13. V. 1890, Paris) basiert auf der "Göttlichen Komödie" von Dante Alighieri. Lange war das Werk von den Spielplänen verschwunden. Das Münchner Rundfunkorchester brachte es 2016 konzertant auf die Bühne.‎

Referenz des Buchhändlers : 46929

‎Gieseking, Walter, Pianist (1895-1956)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Stettin, 1. XI. 1926, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎Für einen Konzertagenten: "Herrn Döring sagt herzlichen Dank für alle Freundlichkeiten (uns wünscht dem Stettiner Konzertleben bald bessere Zeiten!)" - Rückseitig u. a. ein Eintrag mit Notenzitat (2 Takte) von Willy Burmester (1869-1933), dem Violinisten, Komponisten und Herausgeber.‎

Referenz des Buchhändlers : 49267

‎Gerstäcker, Friedrich, Reiseschriftsteller (1816-1872)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-8°. 1 Seite. Gelbliches Papier.‎

‎"Mein lieber Herr Musikdirektor | Anbei folgt das Lied von Gretchen [einer Figur aus seinem Roman 'Nach Amerika']. Nach dem anderen 'Es ist bestimmt in Gottes-Rath' scheint es in Gottes Rath bestimmt zu sein, daß ich es nicht wieder finden soll, denn ich habe mein ganzes Haus schon auf den Kopf gestellt. Ich bitte Sie also recht freundlich es zu besorgen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43344

‎Gervinus, Georg Gottfried, Historiker und Germanist (1805-1871)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 10. X. 1844, 4°. 1 Seite.‎

‎An einen Geheimrat in Berlin mit Empfehlung des angehenden Jura-Studenten Ernst Jaup (1827-1895) aus Darmstadt (Jaup studierte dann 1845-48 in Gießen, wo er 1850-58 Privatdozent war; danach machte er Beamtenkarriere bis zum Ministerialrat in Darmstadt). Gervinus bedauert, bei seiner letzten Berlinreise den Adressaten nicht angetroffen zu haben, er habe im Nachbarhause viel Zeit verbracht und wird das nächste Mal seine Reisezeit besser wählen. - Gervinus lehrte in Göttingen und Heidelberg und wurde zu einem der führenden liberal-konstitutionellen Gelehrtenpolitiker im Vormärz. Seine Kritik am monarchischen Verfassungstypus trug ihm im Großherzogtum Baden 1853 einen Hochverratsprozeß und den Entzug der Venia legendi an der Heidelberger Univ. ein. - Ränder etwas beschnitten. Minimale Eckfehlstellen.‎

Referenz des Buchhändlers : 42985

‎Girndt, Otto, Schriftsteller (1835-1911)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 25. X. 1881, Gr.-8°. 1/2 Seite.‎

‎"Es giebt auch geistige Lotterien[...]". - Girndt schrieb preisgekrönte Theaterstücke. - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Referenz des Buchhändlers : 50891

‎Gheorgov, Ivan, Schriftsteller (1862-1936)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Sofia, 3. X. 1916, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Maximilian Harden mit der Nachfrage nach seinem Aufsatz "Makedoniens Helden" sowie über seinen Aufsatz "Makedonien und der Weltkrieg."‎

Referenz des Buchhändlers : 43764

‎Gerhard, Adele, Schriftstellerin (1868-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 16. XII. 1910, Kl.-4°. 3 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden mit Dank für dessen Eintreten für ihre Sache und mit dem Wunsch nach einem Treffen. - Adele Gerhard gehörte zu den Beiträgern der "Zukunft".‎

Referenz des Buchhändlers : 43659

‎Gerok, Karl, Schriftsteller und Theologe (1815-1890)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, Januar 1889, 8°. 1 Seite.‎

‎"Das Wahre suchen und das Schöne lieben [...]" - Gerok war ein bekannter Kanzelredner und einer der berühmtesten religiösen Dichter seiner Zeit.‎

Referenz des Buchhändlers : 44860

‎Giorno, John, Künstler und Dichter (1936-2019)‎

‎2 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. New York, 30. I. 1980 und 15. III. 1987, Fol. 2 Seiten. Gedruckter Briefkopf "Giorno Poetry Systems".‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013): "I will be coming to Zurich on March 14th to do a reading at a gallery called 'Ink' arranged by Peter Wehrli. Staying the 15th, and leaving for Amsterdam on the 16th. Come to Zurich for the reading [...]". - Warhol ermutigte Giorno, mit Klängen und Tonbändern zu experimentieren. Er war Begründer des Künstler-Netzwerks "Giorno Poetry Systems" und prägte den Begriff des "Dial-A-Poem". - Beiliegend: Ein Prospekt der "Giorno Poetry Systems".‎

Referenz des Buchhändlers : 52818

‎Giaever, Ivar, Physiker und Nobelpreisträger (geb. 1929)‎

‎Karte mit eigenh. U. und farbiger Originalfotografie.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, Fol. 1 Seite.‎

‎Giaever erhielt 1973 zusammen mit Leo Esaki den Physik-Nobelpreis für seine experimentellen Entdeckungen betreffend das Tunnel-Phänomen in Halb- bzw. Supraleitern.‎

Referenz des Buchhändlers : 50672

‎Gerster, Thomas Villanova (Wilhelm), Schriftsteller und Mönch (1869-1940)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Brixen, 20. VIII. 1910, 8°. 1/2 Seite. Mit Umschlag.‎

‎An Prof. Ernst in Prag: "Leider ist der gute Bruder Norbert vor drei Jahren gestorben. Um aber Ihrer Tochter eine Freude zu machen, übersende ich ihr ein Gedichtlein, das ich in seinen Schriften fand. Es wird wohl auch willkommen sein [...]" - Gerster war 1896-1919 Lektor und Domprediger in Brixen, anschließend bis 1940 Prediger und Volksmissionar in Meran.‎

Referenz des Buchhändlers : 40636

‎Gerlach, Richard, Schriftsteller, Zoologe und Völkerkundler (1899-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hannover, 10. IV. 1962, Qu.-8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Banniza mit Dank für einen Ausstellungsbericht und Übersendung eines Gedichtes.‎

Referenz des Buchhändlers : 43114

‎Gerok, Karl, Pfarrer und Schriftsteller (1815-1890)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 23. III. 1876, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Pastor Th. Schäfer in Altona: "Die Aufnahme der genannten Fr. hat von meiner Seite nicht den geringsten Anstand. Nur wäre noch beim Vorstand [...] Dr. Braune in Altenburg anzufragen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 45208

‎Geffroy, Gustave, Schriftsteller (1855-1926)‎

‎Constantin Guys. L'historien du second empire.‎

‎o.J. Paris, Gallimard, 1904, Fol. Reich illustriert auf 17 Tafeln (4 farb., 1 gefalt.) und im Text. 2 nn. Bl., 191 Seiten. Mod. HMaroquin mit eingeb. Orig.-Umschlag und Kopfgoldschnitt.‎

‎Erste Ausgabe. - Eins (Nr. 167) von 172 Ex. auf Vélin du Marais (Gesamtaufl. 254). - Die Platten wurden nach dem Druck zerstört. - Vorne und unten unbeschnitten.‎

Referenz des Buchhändlers : 51020

‎George, Manfred, Schriftsteller (1893-1965)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. New York, 15. VI. 1954, Fol. 1 Seite. "Air letter".‎

‎An Friedrich Luft, Redakteur der Neuen Zeitung in Berlin: "[...] ist es Ihnen recht, wenn ich einen Artikel über Oscar Maria Graf anlässlich seines 60. Geburtstags (am 22. Juli) schreibe? Das Thema ist bunt, abenteuerlich und in seiner amerikanischen Phase überraschend [...]" - Manfred George (Manfred Georg Cohn, Manfred Georg) war von 1939 an bis zu seinem Tode Chefredakteur der deutsch-jüdischen Exilzeitung "Aufbau" in New York.‎

Referenz des Buchhändlers : 44922

‎Gerard, James Watson, Diplomat (1867-1951)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. Ergänzungen und U.‎

‎o.J. Berlin, 22. I. 1917, 4°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden, dem er ein Widmungsexemplar von William Jennings Bryans "The Commoner" sowie einen Brief von Mr. Keedick übersendet. - Gerard trat 1917 aus dem diplomatischen Dienst aus und veröffentlichte über seine Zeit in Deutschland die Bücher "My Four Years in Germany" (1917; verfilmt 1918) und "Face to Face with Kaiserism" (1918).‎

Referenz des Buchhändlers : 43657

‎Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Lindau, 16. IX. 1854, Gr.-8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn und Freund wegen eines Manuskriptheftes, das er erst im Winter durchgehen können wird sowie wegen zweier Huldigungsgedichte: "[...] Neben den größten Dichtern aller Zeiten genannt zu werden, steht mir wenig zu; und wenn auch die Weise, wie das in Ihrem Gedichte geschieht, keine Gleichstellung einschließt, so fordert sie doch zur Vergleichung heraus [...]" - Geibel war zur Kur in Lindau.‎

Referenz des Buchhändlers : 44859

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Masch. Postkarte mit eigenh. U. sowie Porträtdruck mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. München, 11. V. 1966, Kl.-8°.‎

‎An Josef Mertens in Jülich: "[...] Ich habe Germanistik studiert, und seit Jakob Grimm schreiben die Germanisten grundsätzlich (in ihren wissenschaftlichen Werken) alles klein, ausgenommen die Eigennamen. Für den Tagesgebrauch hat sich das leider nicht eingeführt; denn die Großschreibung der sog. Hauptwörter ist meiner Ansicht nach ein vollkommener Unsinn, den übrigens, so viel ich weiß, außer uns nur noch die Dänen praktizieren; es ist eine Angewohnheit, die um die Renaissancezeit aufgekommen ist, denn die mittelalterlichen deutschen Handschriften z. B. das Nibelungenlied, haben die Kleinschreibung, ausgenommen an Stellen, die besonders verziert werden sollen. Und überlegen Sie nur einmal, was man beim Maschinenschreiben einsparen würde, wenn man nicht immer bei jedem Großbuchstaben auf die Umschalttaste drücken müßte. Da die Großschreiberei meiner Überzeugung nach durch nichts als die Gewohnheit begründet ist, sollte man sie abschaffen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 41875

‎Genée, Rudolf, Schriftsteller (1824-1914)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 22. X. 1896, 8°. 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An Maximilian Harden mit einem Separatabzug seines Aufssatzes aus der Nationalzeitung über Ifflands Berliner Theaterleitung. Harden könne am 14. November auf das 100-jährige Jubiläum von Ifflands Wirken hinweisen:"[...] Das Bild des musterhaftesten aller dagewesenen Berliner Theaterleiter soll auch einen Reflex auf die jetzigen Zustände werfen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43723

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Manuskript mit Widmung und U. sowie eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne.Ort, 20. I. 1977, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten.‎

‎I. Die Seiten 5 und 6 aus einem unveröffentlichten Manuskript über die Schlangensäule auf dem Hippodromplatz in Istanbul. - II. Sieben Zeilen umfassendes Zitat aus "Odysseus und Penelope".‎

Referenz des Buchhändlers : 43112

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 29. VI. 1980, Gr.-8°. 2 Seiten. Mit Umschlag.‎

‎An den Schriftsteller Wolfgang Lindenblatt in München wegen der Frage der Übersiedelung und mit dem Entschluß, die Wohnung zu behalten: "Ich schmökere herum und vermeide es nach Möglichkeit noch mehr Bücher zu kaufen." Über Romain Rollands "Musikalische Reise" und den Briefwechsel mit Malwida von Meysenbug. "Der Esprit steht links." Sodann über Knut Hamsun und seinen politischen Starrsinn.‎

Referenz des Buchhändlers : 52013

‎Gerbert, Martin, Fürstabt und Musikhistoriker (1720-1793)‎

‎Gestochenes Porträt (Egid Verhelst fec. Mannheim) aus Allgemeine deutsche Bibliothek, Bd. 60.‎

‎o.J. Berlin, Nicolai, 1785, 8° (17,5 x 10,5 cm)..‎

‎Porträt im Oval mit Abtsinsignien und Eule.‎

Referenz des Buchhändlers : 52137

‎Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971)‎

‎Exlibris "Albert Wustl". Originalradierung mit eigenh. Bleistiftsignatur "Geiger".‎

‎o.J. München, um 1924, Blattgr. 16,5 x 14,5 cm. Plattengr.: 9,6 x 8,4 cm.‎

‎Schreyl 297. Gutenberg 3406. - Kniendes Paar mit astrologischem Blatt, von Himmelskörpern und Sternbahnen umgeben. "Willi Geigers Blatt wirft Fragen auf: Schwebt das Paar auf Wolken im Weltall? Wohin zeigt der Finger des Mannes? Worauf weist der Davidstern hin? Will der Mann den Weg ins gelobte Land zeigen?" (DEG-Website). - Fälzchen.‎

Referenz des Buchhändlers : 48530

‎Gaudry, Jean, Maler und Schriftsteller (1933-1991)‎

‎5 eigenh. Briefe mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U. und 2 Karten.‎

‎o.J. Orléans, 15. XI. 1962 bis 14. VII. 1967, Verschied. Formate. Zus. ca. 14 Seiten.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013) u. a. über einen Autounfall, Zeitungsberichte, seinen Beitrag zu "La Lune en Rodage", über einen Siebdruck von Vasarely für "Panderma": "Après deux ans de merdonnage, d'emmerdements multiples [...] j'ai repris hardiement les pinceaux [...]" Erwähnt mehrfach Anatole Jakovsky. - Eins der Neujahrskärtchen mit abstakter Federzeichnung.‎

Referenz des Buchhändlers : 52820

‎Garstka, Manfred, Maler (geb. 1937)‎

‎Eigenh. Brief und masch. Brief, jeweils mit eigenh. U.‎

‎o.J. Hamburg, 27. XII. 1962 bis 30. V. 1967, Fol. 2 Seiten.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013), über Garstkas Beitrag zu "La Lune en Rodage".‎

Referenz des Buchhändlers : 52813

‎Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971)‎

‎"Exlibris Galston". Originalradierung mit eigenh. Bleistiftsignatur "G.".‎

‎o.J. München, um 1921, Blattgr. 17,5 x 13 cm. Plattengr.: 8,2 x 7,4 bzw. 2,5 x 7 cm.‎

‎Schreyl 267. Gutenberg 3164. - Remarquedruck. Lesender in Segelboot, dahinter gebirgige Küste; darunter von einer zweiten kleinen Platte: Klaviertastatur mit Lorbeerkranz. Im Druck monogrammiert. - Gottfried Galston (1879-1950) war ein gefeierter Pianist und lebte 1910-1921 in Planegg bei München. - Fälzchen.‎

Referenz des Buchhändlers : 48526

‎Geißler, Max, Schriftsteller und Redakteur (1868-1945)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Weimar, 22. VII. 1915, Gr.-8°. 1/2 Seite. Typographischer Rahmen "Autographen-Post zugunsten des Deutschen Kriegs-Waisen-Heims".‎

‎"Und birgst du dein Herz wie ein Vöglein im Nest, | Ich find' es in Felsenspalten. | Und hältst Du's mit beiden Händen fest, | Du kannst es doch nicht halten! [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 42936

‎Geiger, Ludwig, Literaturhistoriker (1848-1919)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, ohne Jahr (ca. 1900), Gr.-4°. 1/2 Seite. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden dessen Verteidigungsschrift er gelesen habe. - Randeinrisse.‎

Referenz des Buchhändlers : 43724

‎Gebhardt, Eduard von, Maler (1838-1925)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 1/2 Seite.‎

Referenz des Buchhändlers : 49135

‎Geibel, Carl, Verleger und Autographensammler (1842-1910)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 11. III. 1899, Gr.-8°. 1 Seire.‎

‎An eine Dame über den Eingang von Spenden. - Geibel baute Duncker & Humblot zu einem der führenden wissenschaftlichen Verlage im Kaiserreich aus. Carl Geibel war 1872 Gründungsmitglied des Vereins für Socialpolitik. - Die erste seiner Autographensammlungen wurde 1888, die zweite 1911 bei Boerner versteigert. Berühmt wurde der Luther-Brief aus dieser Sammlung, den Pierpont Morgan für 102.000 Mark kaufte, um ihn Kaiser Wilhelm II. zu schenken. Mit Strohmännern trieb er den Zuschlag in diese repräsentative Höhe.‎

Referenz des Buchhändlers : 51985

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