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‎Becker-Gundahl, Carl Johann, Maler und Zeichner (1856-1925)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. München-Solln, 16. VI. und 6. VII. 1917, 8°. Zus. 3 Seiten.‎

‎An Wilhelm Langewiesche wegen einer Skizze und eines Bildes, dessen Anfertigung an den Kosten scheiterte: "gegenwärtig male ich in Solln an einem Altarbild für eine Kirche in Augsburg [...]" - Becker-Gundahl war Gründungsmitglied der Münchner Sezession. Seit 1899 in Solln bei München ansässig, schuf er Monumentalkompositionen, malte Fresken in Münchner (u. a. Wandbilder für St. Anna im Lehel), Augsburger und Nürnberger Kirchen.‎

Référence libraire : 54597

‎Wohlbrück, Johann Gottfried, Schauspieler, Regisseur, Theaterdichter (1770-1822)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 22. VI. 1821, 4°. 1 1/2 Seiten.‎

‎Mit Übersendung der Oper "Das Rotkäppchen" (von Boieldieu, 1818) und Empfehlung des Überbringers, des Schauspielunternehmers Carl Bode, dem er ein sehr gutes Zeugnis ausstellt. Grüßt die Familie des Komponisten Friedrich Ernst Fesca (1789-1826) in Karlsruhe. - Wohlbrück war 1812-17 am Hoftheater München engagiert und verfasste dort Libretti für Meyerbeer, Johann Nepomuk Poissl, Ferdinand Fränzl sowie den Text zu Carl Maria von Webers Kantate "Kampf und Sieg", außerdem diverse Gelegenheitsstücke (u. a. Namenstags-Dichtungen für Heinrich Baermann und Helena Harlas; vgl. Weberiana 17.2007, S. 67ff.). Ab August 1817 war er am Stadttheater Leipzig, u. a. als Regisseur; 1821 Abgang aus gesundheitlichen Gründen (Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe. Digitale Edition). - Aus der Sammlung Rötger mit dessen roter Beschriftung am Kopf.‎

Référence libraire : 49127

‎Widmannstetter, Ernst, Drucker (1592-1635)‎

‎Brief mit eigenh. U. "Ernst Widmanstetter | Stadrichter mpp".‎

‎o.J. Graz, 9. V. 1631, Fol. 2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎Bericht an die I[nner] Ö[sterreichische] Regierung in Graz über die Geburt einer Tochter durch Elisabeth Irrenberger, der Dienerin bei Frau Khevenhüller; der Vater sei der ehemalige Lehrer ("Praeceptor") der Frauen, Primus Tautscher. - Der Sohn des Druckereigründers Georg Widmanstetter führte nach dessen Tod 1618 die Duckerei weiter und erhielt den Titel Hofbuchdrucker; auch war er Ratsbürger und Stadtrichter mit dem Beinamen "von Ehrenbüchl". - Gut erhalten. - Sehr selten.‎

Référence libraire : 45194

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Charlottenburg, 15. VI. 1895, Gr.-8°. 3 1/2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Schriftsteller Wilhelm Langewiesche (1866-1934) in Rheydt über dessen dichterischen Erstling (Leipzig 1894): "Durch die gütige Übersendung ihres 'Im Morgenlicht' haben Sie mir eine Freude bereitet. Aber mit der halben Stunde, welche ich dem Büchlein schenken sollte, war es nicht getan [...] der Striche wurden zu viele; ich gab es auf. Und kann Ihnen jetzt nur sagen, daß ich wieder einmal von jener species rarissima, Dichter genannt, ein treffliches Exemplar kennengelernt habe [...] Aber auch bei der modernen Kritik dürften sie wenig Lobredner finden. Bei ihnen ist ja alles klar und rein; man weiß ja stets, was sie wollen; kann Ihnen ja bis ins tiefste Herz sehen. Das ist nicht das Rechte. Dunkel muß der Rede Sinn sein; was Sie wollen, ein Geheimniß. Was nie vorher ein Mensch gedacht, müssen Sie wenigstens zu denken scheinen und es [...] ahnen lassen. Sonst laufen Sie Gefahr, seien Sie noch so jung, zum alten Eisen geworfen zu werden [...]"‎

Référence libraire : 54524

‎Soult, Nicolas Jean-de-Dieu, Herzog von Dalmatien, Marschall und Kriegsminister (1769-1851)‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. "m[arech]al Duc de Dalmatie".‎

‎o.J. Paris, 24. III.1845, Fol. 1 Seite. Mit 2 Amtsstempeln.‎

‎Dienstbefehl und Quittung für den Offizier Dominique Marie Léon Lauron. - Soult war Revolutionsgeneral, Marschall des Empire Napoléons und zweimal französischer Kriegsminister. Nach Thiers? Rücktritt ließ sich Soult am 29. Oktober 1840 nochmals zur Übernahme des Krigsministeriums bewegen, legte das Amt aber 1846/47 nieder und wurde zum Maréchal général des camps et armées du roi ernannt.‎

Référence libraire : 54582

‎Seidel, Heinrich, Ingenieur und Schriftsteller (1842-1906)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 7. XI. 1878, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Buchhändler Wilhelm Langewiesche: "[...] In der Bibliothek meines Vaters fand ich im Anfang meiner dichterischen Laufbahn die erste Ausgabe der Kleinpaul'schen Poetik. Dieses Buch ist mein erster Rathgeber in Bezug auf äußere Formgestaltung gewesen und bis auf die heutige Zeit habe ich es oft benutzt. Ich freue mich diesem Buche in so erweiterter und vervollkommneter Gestalt zu begegnen und wünsche, daß es ihnen vergönnt sein möge noch eine stattliche Anzahl an Auflagen dieses verdienstvollen Werkes unter ihrer Leitung in die Welt treten zu lassen. Ich erlaube mir Ihnen beiliegend meine 'Blätter im Winde' zu übersenden und bedaure nur, daß es mir noch nicht vergönnt ist Ihnen meine neueren Gedichte [...] übersenden zu können, da dieselben noch nicht gesammelt erschienen sind." - Der berühmte Spruch "Dem Ingenieur ist nichts zu schwer" ist die erste Zeile von Seidels "Ingenieurlieds" von 1871. Berühmt wurde sein Buch "Leberecht Hühnchen" (1882).‎

Référence libraire : 54527

‎Seidel, Heinrich, Ingenieur und Schriftsteller (1842-1906)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 17. XI. 1894, Gr.-8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Wilhelm Langewiesche (1866-1934) in Rheydt über dessen dichterischen Erstling "Im Morgenlicht" (Leipzig 1894): "[...] Wenn sich noch keine besonders starke Eigenart darin ausspricht und manche der Gedichte sich nicht über das einfach Correkte erheben, so sind doch gute Reime überall vorhanden, die bei Pflege und größerer Vertiefung sich entwickeln möchten. Bis jetzt sind Ihnen meiner Meinung nach einige heitere Sachen am besten gelungen [...] Wenn ich Ihnen rathen soll, so studieren sie von modernen Dichtern [...] Mörike und Storm. In beiden finden Sie, was bei Ihnen noch zu wenig entwickelt ist. Knappheit und Tiefe und Schlagkraft des Ausdrucks. Jedes Beiwort muß so gewählt sein, daß es ohne Schaden nicht durch ein anderes zu ersetzen ist - es muß sitzen, wie die Maler sagen [...]" - Der berühmte Spruch "Dem Ingenieur ist nichts zu schwer" ist die erste Zeile von Seidels "Ingenieurlieds" von 1871. Berühmt wurde sein Buch "Leberecht Hühnchen" (1882).‎

Référence libraire : 54526

‎Schmidt, Friedrich Ludwig, Schauspieler, Theaterdirektor, Regisseur und Dramatiker (1772-1841)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Magdeburg, 10. X. 1797, 4°. 2 Seiten. Respektblatt mit Adresse und Siegel.‎

‎An den Ratsherrn Liebecke mit biographischen Angaben und Aufzählung seiner bisherigen Werke "Rechtschaffenheit und Betrug" (1794), "Unglück prüft Tugend" (1796), "Der glückliche Tag" und "Das gute Beyspiel" (1796). "Der Fischzug" liege im Manuskript vor. - 1796 übernahm Schmidt die Regie in Magdeburg am neu erbauten Stadttheater, von 1798 biss 1804 war er dann dort Theaterdirektor. Sein Verdienst ist es u. a., dass sich Lessings "Nathan der Weise" nach der Magdeburger Aufführung 1801 als Bühnenwerk durchgesetzt hat. Vgl. ADB XXXI, 721-26.- Aus der Sammlung Rötger mit dessen roter Beschriftung.‎

Référence libraire : 48494

‎Roeber, Friedrich, Schriftsteller (1819-1901)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Elberfeld, 29. IV. 1864, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Wilhelm Langewiesche mit Dank für dessen Gedichtband "Vorhofklänge" und andere Bücher.‎

Référence libraire : 54594

‎Preetorius, Emil, Graphiker und Bühnenbildner (1883-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 15. IX. [1911], Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Felix Schloemp über Illustrationen: "Wieder haben sich unsere Briefe gekreuzt [...] Zuzufügen hätte ich nur noch, daß, sofern der Inhalt der einzelnen Kapitel nicht zu sehr voneinander differiert, eine Reduktion der Kap.-Titel auf 7 oder 6 insofern günstig wäre, als damit eine Wiederholung oder doch ähnliche Gestaltung der einzelnen Kapitelvignetten, wie ich sie schon bei den Caspari'schen Blättern zu bemerken ist [so!], umso besser zu vermeiden wäre. Aber ganz wie Sie meinen; ich zeichne Ihnen wie gesagt auch sehr gern 8 Vignetten. Alle Bilder sollen doch zinkografisch vervielfältigt werden? Liegt Herrn Müller etwas an den Originalen; unter Umst. käme es mir auf diese an [...]" - Preetorius gestaltete 1911 den Umschlag und 6 Kapitel-Vignetten zu Felix Schloemps "Lorbeerkranz und Firlefanz" (München, Georg Müller, 1911). - Selten so früh.‎

Référence libraire : 54555

‎Piper, Reinhard, Verleger (1879-1953)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. Einfügung und U.‎

‎o.J. München, 9. IV. 1936, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf des Piper-Verlages.‎

‎An Wilhelm Langewiesche mit Dank für ein Buch und mit Korrekturen dazu.‎

Référence libraire : 54603

‎Orff, Carl, Komponist (1895-1982)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. rückseitiger Beschriftung.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (Diessen, ca. 1974), 14,5 x 10,5 cm.‎

‎Dankt einem Verleger für eine J P. Hebel-Ausgabe, wohl "Der Zundelheiner" (1974).‎

Référence libraire : 54510

‎Müller, Johannes, Theologe (1864-1949)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Potsdam, 1. VI. und 12. VIII. 1920, Qu.-Gr.-8°. 2 Seiten. Briefkopf "Deutsche Jugend".‎

‎Zwei Kurzbriefe.‎

Référence libraire : 54660

‎Meyer-Helmund, Erik, Komponist und Sänger (1861-1932)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 20. III. 1895, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Wilhelm Langewiesche (1866-1934) in Rheydt über dessen dichterischen Erstling "Im Morgenlicht" (Leipzig 1894).‎

Référence libraire : 54656

‎Meerheimb, Richard von, Schriftsteller (1825-1896)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 13. XII. 1881, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Wilhelm Langewiesche (1866-1934) bei Übersendung seines Buches "Poetenwelt". - Meerheimb experimentierte er als einer der ersten mit der Kunstform des Monodrama und gründete zu ihrer Pflege 1892 die "Litterarische Gesellschaft Psychodrama".‎

Référence libraire : 54653

‎Wieck, Friedrich, Klavierpädagoge und Komponist (1785-1873)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Dresden-Loschwitz, 25. X. 1865, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Will sich die Sängerin mit Kunst vermählen? - | Hier! So dürfen beide Dinge nimmer fehlen. Zum 15 Geburtstag der Marie [...] N. S. Der 18 Antheil der Kunst-Akademien zu Loschwitz [...] ist dir schon ausgezahlt." - Leicht braunfleckig.‎

Référence libraire : 54485

‎Schoenfeld, Henry (auch: Schoenefeld), Komponist (1857-1936)‎

‎Eigenh. großes musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Los Angeles, ca. 1930], Gr.-Fol. (34 x 27 cm). 1 Seite.‎

‎Anfang seiner "Characteristic-Suite (in 4 movements) for String-Orchestra, Op. 15, 2nd movement. Marcio-Fantastico (Southern negro life). Published by C. F. Summy, Chicago and C. A. Klemm, Leipzig." 13 Takte in Partitur. - Schoenfeld studierte am Konservatorium von Weimar. Seit 1879 lebte er in Chicago. Seit 1904 lebte er als Chordirigent und Leiter des Woman's Symphony Orchestra in Los Angeles.‎

Référence libraire : 54479

‎Spontini, Gaspare, Komponist und Dirigent (1774-1851)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Paris, ca. 1825], Kl.-8° (12 x 10 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und kleinem Siegelausriss.‎

‎An den Musikverleger Schlesinger in Paris: "Je m'empresse de renvoyer à Monsieur Schlesinger la romance pour le graveur, je le prie de me faire avoir les epreuves le plutôt possible pour les corriger. Les deux actes seront chez le graveur avant que les deux prémiers ne soyent achevees. Je ne suis pas sur de notre seance démain chez Mad. Cinti, je le ferai savoir [...]" - Laure Cinti-Damoreau (1801-1863) war eine der berühmtesten Sängerinnen ihrer Zeit. 1825 sang sie in "Fernand Cortez" und "Olimpie" von Spontini.‎

Référence libraire : 54491

‎Pick-Mangiagalli, Riccardo, Komponist (1882-1949)‎

‎Eigenh. großes musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Mailand, ca. 1927], Fol. (33 x 24 cm). 1 Seite.‎

‎Die ersten 6 Takte einer "Burlesca" für Klavier. - Der Komponist war 1936 Nachfolger von Ildebrando Pizzetti als Leiter des Konservatoriums Mailand. - Dekorativ.‎

Référence libraire : 54465

‎Holeczek, Bernhard‎

‎Günther Uecker.‎

‎o.J. Bonn, 1988, Quer-Fol. Mit zahlreichen meist ganzseitigen und farbigen Abbildungen. 75 S. OLwd. (angestaubt) mit Silberpapiervorsätzen.‎

‎Mit eigenhändiger Widmung auf dem Vortitel "Herzlich für Dr. Maria Theresia Pörzgen von Günter Uecker." - Maria Theresa Pörzgen (1926-2013) war Radioredakteurin und Intendantin und die zweite Ehefrau des Journalisten Hermann Pörzgen (1905-1976).‎

Référence libraire : 54484

‎Becattini, Francesco, Historiker (1743-1813)‎

‎Vita, e azioni militari di Ernesto Gedeone Barone di Laudon Feld-Maresciallo e supremo Comandante delle Armate di Casa d'Austria.‎

‎o.J. Venezia, Valle,, 1791, Kl.-8°. 144 S. Hpgt. um 1890.‎

‎Gideon Ernst Freiherr von Laudon (auch Laudohn oder Loudon; 1717-1790) war ein österreichischer Feldherr. - Unbeschnitten. Leicht angestaubt. - Selten.‎

Référence libraire : 52257

‎Schmied, Wieland, Schriftsteller (1929-1992)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 22. III. 2002, Fol. 1 Seite.‎

‎An Ute Stempel (1942-2016) mit Dank und über eine Reise.‎

Référence libraire : 54336

‎Khull, Ferdinand (Hrsg.)‎

‎Sechsundvierzig Briefe der Erzherzogin Maria an ihren Sohn Ferdinand aus den Jahren 1598 und 1599. Sprachlich erneuert.‎

‎o.J. Graz, Styria, 1898, Gr.-8°. 1 Bl., 148 S. Hlwd. d. Zt. mit Marmorschnitt.‎

‎Erste Ausgabe. - Interessante Briefe der Erzherzogin Maria Anna von Österreich (geb. Herzogin von Bayern), der Gemahlin Erzherzog Karl II. von Innerösterreich, an ihren Sohn Kaiser Ferdinand II. von ihrer Reise nach Spanien in den Jahren 1598 und 1599. - Exlibris.‎

Référence libraire : 52255

‎Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Pulcheria, geb. Cantacuzene-Pascanu (1840-1865)‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. "Pulchérie".‎

‎o.J. Paris, 4. bis 9. IX. 1857, Gr.-8°.Zus. ca. 5 1/2 Seiten. Doppelblätter. Mit 3 eigenh. Umschlägen.‎

‎Französisch an ihren Mann, den General Emil Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1824-1878) in Wiesbaden. Dieser hatte seine Frau bei einer Kommandierung nach Paris 1856 kennengelernt und am 15. Juni 1856 geheiratet. Über ihren Gesundheitszustand. - Gut erhalten.‎

Référence libraire : 54428

‎Brahms, Johannes‎

‎Vier Ernste Gesänge Op. 121. Faksimileausgabe.‎

‎o.J. München, Drei Masken Verlag, 1923, Qu.-Fol. 9 nn. Bl. OPp. (etw. bestoßen und gelockert).‎

‎Seltenes Faksimile. - Das Original liegt im Archiv der "Gesellschaft der Musikfreunde" zu Wien.‎

Référence libraire : 53191

‎Sayn-Wittgenstein-Sayn, Leonilla Iwanowna, geb. Barjatinskaja (1816-1918)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. "Léonilla".‎

‎o.J. Rom und Paris, 29. III. 1859 und 23. VII. 1866, Gr.-8°. Zus. 8 Seiten. Mit eigenh. Umschlägen. Der spätere Brief mit breitem Trauerrand.‎

‎Französisch an den General Emil Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1824-1878) in Darmstadt und Wiesbaden.‎

Référence libraire : 54429

‎Gschnas‎

‎"Divadlon [...] Mustergastspiel der vom Gemeinderath der Zulukaffern vertriebenen reindeutschen Gesellschaft [...]" Theaterzettel zum Narrenfest des Wiener Männergesangvereins. Einblattdruck.‎

‎o.J. Wien, Waldheim für den Wiener Männergesangverein, 1881, 45 x 29 cm. Mit Holzschnittillustration am Kopf und typographischer Bordüre..‎

‎Parodistischer Theaterzettel zum Narrenfest oder Gschnas des Männergesangvereins am 25. Januar 1881. Das Gschnas des Männergesangvereins war eine der beliebtesten Faschingsveranstaltungen in Wien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde mit großem Aufwand inszeniert. Außer Oedipus "in hypodorisch-mixolidisch-aphojonischer Mundart" wurde "'s Volk lebt" und "Grosse Hypotenuse. Schöne Kalospintechromokrene" angekündigt, als Eintritt diente u. a. "1 Schinkenbein, nicht zu abgekiefelt." - "Divadlo" ist das böhmische Wort für "Theater". - Leicht gebräunt. - Sehr selten.‎

Référence libraire : 52292

‎Banck (Bank), Johann Carl Heinrich, Komponist (1770-1842)‎

‎Gesellschaftslied ("Auf! hascht am Rosensaume").‎

‎o.J. Leipzig, Breitkopf, ohne Jahr (1798), 4°. Doppelblatt.‎

‎Populärer Lieddruck als 4stimmiger Chorsatz mit 12 Strophen Text. Typendruck. - Möglicherweise erster Einzeldruck des später populären Liedes. - Nicht im KVK.‎

Référence libraire : 53177

‎Ross, Werner, Publizist und Literaturkritiker (1912-2002)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 6 eigenh. Post- und Klappkarten mit U.‎

‎o.J. München und Tutzing, 1990-96, Verschied. Formate. Zus. ca. 10 Seiten.‎

‎An Ute Stempel (1942-2016).‎

Référence libraire : 54335

‎Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Franziska Maria Fortunata Allesina, Gattin des Prinzen August Ludwig (1802-1878)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Mutter".‎

‎o.J. Berlin (Poststempel), ohne Jahr [Februar 1861], Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt. Bläuliches Papier. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An ihren Sohn, den General Emil Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1824-1878) in Wiesbaden über die Krankheit seiner Frau Pulcheria (1840-1865), wohl in Folge einer Fehlgeburt, und mit Genesungswünschen. - Zur Datierung vgl.: Souvenirs et correspondances du prince Emile de Sayn-Wittgenstein-Berlebourg. Paris 1889. Bd. I, S. 420.‎

Référence libraire : 54427

‎Nagler, Georg Kaspar‎

‎Acht Tage in München. Eine kurzgefaßte Beschreibung der in dieser Hauptstadt befindlichen Sehenswürdigkeiten, als unentbehrliches Handbuch für jeden Fremden. 2. verm. und verb. Auflage.‎

‎o.J. München, Georg Franz, 1838, 8°. Mit zahlr. Holzstichansichten im Text und mehrf. gefalt. lithogr. Plan (dieser mit Einriss in Bundnähe). 134 S., 1 Bl. Anzeigen. Illustr. OPp. (leicht bestoßen und fleckig).‎

‎Engelmann II, 688 (spätere Auflage). Nicht bei Lentner. - Beliebter und mehrfach aufgelegter Reiseführer von dem (nicht auf dem Titelblatt genannten) Georg Kaspar Nagler, mit hübschen Holzstichvignetten der Hauptsehenswürdigkeiten. - Etw. braunfleckig.‎

Référence libraire : 52258

‎Krüger, Horst, Schriftsteller (1919-1999)‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U.‎

‎o.J. Herleshausen und Klais, 1988-89, 2 Seiten. Mit Umschlag.‎

‎An Ute Stempel (1942-2016). - 2 Beilagen‎

Référence libraire : 54337

‎Radtke, Günter, Schriftsteller (geb. 1925)‎

‎6 eigenh. Briefe mit U., masch. Brief mit eigenh. U., 6 eigenh. Klapp- und Postkarten mit U. sowie 2 Fotografien und einige Beilagen.‎

‎o.J. München, 1976-85, Verschied. Formate. Zus. ca. 30 Seiten.‎

‎An Ute Stempel (1942-2016). - "[...] es kann ja einfach nicht sein, daß der Mensch intelligent ist [...] Das Buch eines 'erstrangigen' Journalisten [Franz Schönhuber] vom Bayer. Rdf. gerät blitzschnell in die 4. Auflage, weil es über die SS berichtet: 'Ich war dabei': Das kommt politisch nun auch wieder zum übrigen Versagen hinzu -: nein, für ein Hoffnung-haben gibt's bei mir keine Reserven mehr [...]" - "[...] Nicht jeder Hel(le) Mut ist Kohl! [...]" Daneben über Umzüge, die VG Wort, Buchprojekte, Besprechungen, Eric Satie, Sylt, den Tegernsee u. v. m. - Günter Radtke ist seit 1983 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Er erhielt u. a. 1973 den Georg-Mackensen-Literaturpreis, 1979 das Märkische Stipendium für Literatur sowie 1993 den Kogge-Literaturpreis. - Beiliegend u. a. ein Typoskript mit Korrekturen, eine Kopie seiner Rede beim "Kogge-Preis" etc.‎

Référence libraire : 54338

‎Jacoby, Frederick, Komponist (1891-1952)‎

‎Eigenh. großes musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Gstaad, Schweiz, Februar 1930, Gr.-Fol. (33 x 27 cm). 1 Seite.‎

‎10 Takte aus seinem ersten Streichquartett und 6 Takte aus einem seiner Hauptwerke, den "Indian Dances", jeweils in Partitur. - Jacoby war 1913-17 Kapellmeister der Metropolitan Opera. Seit 1924 unterrichtete er Musiktheorie an der Master School of United Arts und ab 1936 Komposition an der Juilliard School. - Linker Rand unregelmässig.‎

Référence libraire : 54447

‎Buffin de Chosal, Victor, Komponist (1867-1953)‎

‎Eigenh. großes musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Brüssel, um 1915], Gr.-Fol. (34 x 25 cm). 1 Seite.‎

‎Größere Partie von 27 Takten im Klavierauszug aus seinem Hauptwerk, der 1913 in Brüssel aufgeführten Oper "Kaatje".‎

Référence libraire : 54436

‎Coelho, Ruy, Komponist (1891-1986)‎

‎Eigenh. großes musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Lissabon, 30. XII. 1929, Gr.-Fol. (25 x 34 cm). 1 Seite. Aufgezogen.‎

‎Dekoratives und großformatiges Blatt mit dem 5-taktigen Thema (Klavierfassung) aus seiner "Petite Sinfonie". -Rückseitig: Autographes Fragment einer Komposition: "String quartet: From a far Country (In Folk Idiom)" von Mabel Wood-Hill (1870-1954).‎

Référence libraire : 54437

‎Crottet, Robert, Schriftsteller (1908-1987)‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. sowie 6 eigenh. Klapp- und Postkarten mit U.‎

‎o.J. Hamburg und Nuoro, 1978-83, Verschied. Formate. Zus. ca. 12 Seiten.‎

‎über seine Bücher, Buchbesprechungen, die Frankfurter Buchmesse etc. - Mehrere Sammlungen von Geschichten und Legenden aus Lappland ("Nordlicht", dt. 1963, "Begegnungen", dt. 1983) gewannen Crottet eine über Jahrzehnte hinweg treue Lesergemeinde.‎

Référence libraire : 54339

‎Bornschein, Franz Carl, Komponist (1879-1948)‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Baltimore, um 1930], Gr.-Fol. (34 x 27 cm). 1 Seite.‎

‎7 Takte in Partitumotation, "quoted from 'Outward bound' - for voices & piano - awarded 1929 Swift Prize." -"His papers are held at the library of the Maryland Historical Society in Baltimore." (Wiki). - Zu Bornschein vgl. Grove, American I, 262.‎

Référence libraire : 54435

‎Borgovan, Ion V.,, Komponist und Arzt (1889-1970)‎

‎Eigenh. vollständiges Musikmanuskript mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Bukarest, um 1920], Gr.-Fol. (34 x 26 cm). 1 1/2 Seiten.‎

‎"Toarce puica ..." (Dreh das Küken) für Gesang und Klavier in schöner Niederschrift. - Borgovan studierte Musik und Medizin, arbeitete als Komponist und Musikkritiker ebenso wie als Arzt für Haut und Geschlechtskranheiten, später als Badearzt. 1920 war er Gründungsmitglied der Komponistengenossenschaft.‎

Référence libraire : 54433

‎Borgovan, Ion V.,, Komponist und Arzt (1889-1970)‎

‎Eigenh. vollständiges Musikmanuskript mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Bukarest, um 1920], Gr.-Fol. (34 x 27 cm). 3 Seiten.‎

‎"Haiduceasca" (Ächtung) für Gesang und Klavier in schöner Reinschrift. - Borgovan studierte Musik und Medizin, arbeitete als Komponist und Musikkritiker ebenso wie als Arzt für Haut und Geschlechtskranheiten, später als Badearzt. 1920 war er Gründungsmitglied der Komponistengenossenschaft. - Leicht gebräunt. Angerändert.‎

Référence libraire : 54434

‎Sedlmayr, Hans, Kunsthistoriker (1896-1984)‎

‎2 masch. Briefe mit eigenh. Korrekturen und U.‎

‎o.J. Salzburg, 2. V. 1976 und 29. I. 1983, Fol. Zus. 2 Seiten. Briefkopf.‎

‎An den Philosophen und Lehrer Leonhard Fischer (1930-2008) in Lübeck. - I. "Unter der Last von Korrektur'fahnen' [zur Neuauflage seines Buches über Fischer von Erlach] komme ich erst heute dazu, Ihnen für Ihren Brief vom 10. April und die Sendung Ihrer Studie 'Ernst Jünger und die Linie' zu danken. Sie sind so freundlich, meinem inzwischen schon fast 30 Jahre alt gewordenen Buch 'Verlust der Mitte' 'eine an Spengler erinnernde Weite und Wucht des Zugriffes' zuzusprechen [...] Bald nach meiner Berufung nach München 1951 hat mich Alois Dempf, mein Kollege an der Universität, den 'neuen Spengler' genannt [...] Das hat mich damals tief gefreut und so freut mich auch die Einstufung, die Sie mir geben, aufrichtig. Während ich mich sonst über das Lob der Leser, welche behaupten, 'die Mitte nicht verloren zu haben', meistens nur ärgern kann [...]" - II. "Der 'Smaragd', mit dem Sie mich beschenkt haben, hat - ohne daß Sie es wissen oder ahnen konnten - eine besondere Beziehung zu mir. Denn mit Erstaunen entnahm ich dem Klappentext, dass der Verfasser Hillard in Wirklichkeit jener Gustav Steinbömer ist, von dem ich 1938 den Namen 'Reichsstil' für den deutschen Barock entliehen hatte, ein Begriff der seither Karriere gemacht hat [...]"‎

Référence libraire : 54248

‎Wimmer, Hans, Bildhauer (1907-1992)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. München, 20. II. 1980 und 18. X. 1983, Fol. Zus. 2 Seiten.‎

‎An den Philosophen und Lehrer Leonhard Fischer (1930-2008) in Lübeck mit Dank und Lob für die Zusendug von Aphorismen.‎

Référence libraire : 54279

‎Vring, Georg von der, Schriftsteller (1889-1968)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (6 Zeilen) mit Widmung und U.‎

‎o.J. München, 23. VI. 1959, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎"Aus 'Die Lilie' [...] Du sollst nur immer fröhlich sein | Bei deinen jungen Jahren, | So bleibst du wie die Lilie rein, | Ich hab es selbst erfahren [...]"‎

Référence libraire : 54289

‎Vring, Georg von der, Schriftsteller (1889-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 14. X. 1964, Qu.-8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Kulturreferenten Herbert Hohenemser (1915-1992) mit Dank für Unterstützung für "Der Mann am Fenster": "Es ist eine seltene Freude, wenn ein Lyriker Hilfe findet, seine stillen und der Tagesmode abgewandten Verse zum Lesen zu bringen [...]" - Eingangsstempel.‎

Référence libraire : 54290

‎Vietor, Johann Ludwig, Jacob Redinger und Johann Rist‎

‎Format-Büchlein. Deposito Cornuti Typographici. (Nachdruck der Ausgaben 1679 und 1677).‎

‎o.J. Pinneberg, Raecke, 1986, 8°. Mit Frontisp. 3 Bl., 86, (66) S., 1 Bl. OLwd..‎

‎Eins von 300 Ex. im Handel (Gesamtaufl. 450). - Hrsg. von Martin Boghardt, Frans A. Janssen und Walter Wilkes. Veröffentlichung der Lehrdruckerei der Technischen Hochschule Darmstadt.‎

Référence libraire : 54155

‎Verweyen, Johannes Maria, Philosoph (1883-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 4. XI. 1925, Gr.-4°. 2 Seiten. Hotelpapier.‎

‎An einen Herrn Doktor mit Vorschlägen zu "Recitationen" von Texten Friedrich Nietzsches und wegen Karten zur "Morgenfeier". - Einriss in der Knickfalte.‎

Référence libraire : 54295

‎Schmidt, Albrecht, Augsburger Grafiker (ca. 1667-1744)‎

‎"Frau Urschel theilet Hand-Geld aus [...]" Einblattdruck. Kolor. Kuperstich mit 2 Textzeilen und -spalten am Unterrand.‎

‎o.J. Augsburg, "zu finden bey Albrecht Schmidt", ohne Jahr (ca. 1720), 20 x 25 cm. Älter unter Glas und brauner Leiste gerahmt.‎

‎Typisches Augsburger Flugblatt. - Szene in einem Feldlager: Regiment der Frauen, männliche Truppen eilen im Hintergrund von links heran. Die Frauen spielen Karten, rauchen und trinken. Im Mittelgrund Mägde als Erntehelfer, Ammen und Wasserträger, im Vordergrund eine Briefträgerin, zwei Zwergenfrauen mit Speeren, rechts ein Zahltisch und eine Frau, die Lohn in Münzen ausgibt. - Der gereimte Text lautet "Frau Urschel theilet Hand-Geld aus, die Mägde gehn zu Feld | Der Bürgers-Magd u: Kinder-Mensch das dienen nicht mehr gfält, | Die Köchin und die Kellnerin, und die, so Briffe tragt, | Auch die, so schreyet Milli-Weib, wil nimmer seyn geplagt." - Augsburger Bilderbogen aus der Werkstatt des Briefmalers Albrecht Schmidt, der sich um 1700 zu einem äußerst fruchtbaren Verleger von Bilderbogen in Holzschnitt und Kupferstich entwickelte. Vor wenigen Jahren wurde ein Sammelband mit 54 solcher Bilderbögen für Euro 12.000 zugeschlagen. Die Urschelsagen waren in der schwäbischen Bevölkerung verbreitet (vgl. Klaus Graf, Urschel, Nachtfräulein und andere Gespenster. Überlieferungen und Sagen in Reutlingen und Pfullingen. Online). - Die BSB besitzt ein Blatt mit typographischen Text und ähnlichem Bildinhalt (Einbl. XI,9). - Sehr selten.‎

Référence libraire : 54286

‎Sacher-Masoch, Leopold von, Schriftsteller (1836-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Ritter von Sacher-Masoch".‎

‎o.J. Graz, 14. I. 1866, Gr.-8°. 3 Seiten. Doppelblatt. Bläuliches Papier.‎

‎An Rudolf Gottschall als Redakteur der "Blätter für literarische Unterhaltung", die Sacher-Masochs Lustspiel "Die Verse Friedrich des Großen" und seinen Roman "Kaunitz" besprohen hatten: "Ein geistreicher Kritiker wie Hieronymus Lorm, ein Mann der gerade durch seine strengen Anforderungen an den Roman bekannt ist [...] hat - gerade die durchaus künstlerische Richtung und die feine Arbeit an demselben hervorgehoben. Wenn Sie also den Roman eben unter jene Fabriksarbeiten werfen als deren Gegensatz er anerkannt wird so erlauben Sie mir zu zweifeln dass Sie mehr als den Titel desselben gelesen haben [...]"‎

Référence libraire : 54313

‎Portmann, Adolf, Biologe und Naturphilosoph (1897-1982)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Basel, 10. X. 1972, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Philosophen und Lehrer Leonhard Fischer (1930-2008) in Lübeck: "[...] Spät, aber nicht minder herzlich danke ich Ihnen für Ihre Studie über Ernst Jünger und den freundlichen Gruss zu meinem 75. Geburtstag. Ich bin trotz meines sogenannten Ruhestandes sehr stark belastet und bin erst jetzt zu einer Lektüre Ihrer interessanten Würdigung gekommen [..]"‎

Référence libraire : 54243

‎Portmann, Adolf, Biologe und Naturphilosoph (1897-1982)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Basel, 28. XII. 1960, Fol. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Philosophen und Lehrer Leonhard Fischer (1930-2008) in Lübeck mit Dank für einen Brief: "[...] Ich bin natürlich sehr glücklich darüber, dass meine Schriften für Sie eine anregende Wirkung haben. Gerne würde ich Ihnen über meine Auseinandersetzung mit Heidegger's Werk mehr schreiben, da ich mich lange Zeit sehr ernsthaft um seine Position bemüht habe. Ich verweigere selbstverständlich die Begrenzung von Naturwissenschaft auf das bloss Technische und fasse meine Morphologie durchaus als einen Teil der Naturwissenschaft auf. Den technischen Teil dieser Naturforschung würde ich als Biotechnik abzugrenzen suchen. Aber das verlangt intensivere Auseinandersetzung, für die sich vielleicht einmal bei einem Besuch Gelegenheit gibt [...] Ich bin den ganzen April über vermutlich am Mittelmeer, um meine Studenten in marine Biologie einzuführen [...]"‎

Référence libraire : 54242

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