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‎Stüwe, Hans, Schauspieler und Opernregisseur (1901-1976)‎

‎2 Porträtphotographien ("Ross") mit eigenh. U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 14 x 9 sowie 7 x 4,5 cm.‎

Referenz des Buchhändlers : 43443

‎Stern, Maurice Reinhold von, Schriftsteller (1860-1938)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. St. Oswald in Oberösterreich, 7. XII. 1900, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Eugen Kalkschmidt in Berlin über dessen Zeitschrift "Deutsche Heimath", Sudermann, Karl Hauptmann und philisterhafte Naturfreunde sowie über seine neuesten Werke, die "Skizzen aus Oberösterreich".‎

Referenz des Buchhändlers : 51880

‎Stettenheim, Julius, Schriftsteller (1831-1916)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 6. IX. 1912, 1 Seite.‎

‎An den Geiger Waldemar Meyer (1853-1940) mit Gesundheitswünschen. - Bildseite mit Porträt Stettenheims und einer weiteren Signatur.‎

Referenz des Buchhändlers : 50834

‎Stockhausen, Karl-Heinz, Komponist (1928-2007)‎

‎Aus den Sieben Tagen. From the Seven Days composed in May 1968. Nr. 26. [Textbuch].‎

‎o.J. Wien, Universal-Edition, (2002), Quer-4°. 31 Seiten. Orig.-Broschur.‎

‎Umschlag mit eigenhändiger Signatur "Stockhausen".‎

Referenz des Buchhändlers : 49017

‎Sturm, Julius, Theologe und Schriftsteller (1816-1896)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (16 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎"Die anvertrauten Centner. || Wie lange Frist Dir auch gegeben sei, | Es kommt ein Tag der Rechenschaft herbei [...]" - Sturm war seit 1878 Kirchenrat in Bad Köstritz. 1885 wurde er zum Ehrenbürger dieser Stadt ernannt. - Masch. Transkription liegt bei.‎

Referenz des Buchhändlers : 49555

‎Stettenheim, Julius, Schriftsteller (1831-1916)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 25. I. 1910, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Freund bei der Neuen freien Presse in Wien über Franz Servaes und wegen Feuilletons aus Karls- und Marienbad.‎

Referenz des Buchhändlers : 49554

‎Strehlke, Friedrich, Philologe (1825-1896)‎

‎3 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Marienburg und Thorn, 11. VI. 1874 bis 23. VIII. 1881, 8°. Zus. ca. 5 Seiten.‎

‎An Woldemar von Biedermann. - I. (11. VI. 1874): "[...] der Band 'über Kunst' - 28 unserer Ausgabe - nimmt meine Thätigkeit augenblicklich sehr in Anspruch, wenn er auch fast vollendet ist [...]" - II. (23. V. 1876): "[...] Nachdem ich mich vergeblich bemüht habe auf buchhändlerischem Wege Ihre beiden Schriften 'Goethes Beziehungen zum sächsischen Erzgebirge' [...] und dessen 'Verkehr mit Gliedern des Hauses der Freiherrn und Grafen v. Fritsch' [...] zu erhalten, ersuche ich Sie, mir dieselben gefälligst auf einige Wochen zu Disposition zu stellen [...]" - III. (23. VIII. 1881): "[...] namentlich ist mir die Notiz, daß Frl. von Karben nun später Gräfin Champort geworden ist, von großer Wichtigkeit gewesen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 40764

‎Strich-Chapell, Walter, Maler (1877-1960)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 6. IV. 1916, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Quittung über 900 Mark für das Ölgemälde "Blütenlandschaft in Sersheim", erworben von Dr. Wilhelm Schmid.‎

Referenz des Buchhändlers : 50048

‎Strich-Chapell, Walter, Maler (1877-1960)‎

‎3 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Sersheim bei Vaihingen/Enz, 14. XI. 1950 bis 13. IX. 1955, Fol. Zus. 6 Seiten.‎

‎An eine Stuttgarter Galeristin. - I. "[...] Mein Wunsch die Bilder geschlossen zu zeigen, scheint ja auch der Ihre zu sein. Ich hätte es nicht gerne gesehen, wenn Bilder von mir auch in den unteren Räumen aufgehängt würden. Das ist wahrscheinlich nicht im Sinn des Möbelhändlers wohl aber in unserem. Wegen des Hängens der Bilder, wäre es mir erwünscht, vorausgesetzt, daß es Sie nicht stört, wenn mein jüngerer Kollege Stelzig aus Besigheim, mit dem ich viel zusammen komme u der meine Arbeit genau kennt, beim Aufhängen der Bilder behilflich wäre [...] St. ist meiner Meinung nach, ein ganz außergewöhnlich begabter Maler u ein sehr sympatischer Mensch [...]" - II. "[...] Es ist merkwürdig, immer wenn man etwas bedeppert ist, weil der Bilderverkauf so zäh ist, kommt eine kleine Ermunterung [...] Seltsam ist ja, daß die Menschen keinen Vergleich ziehen mit den Kosten für eine gewiß bescheidene Lebenshaltung. Hoffen wir, daß wir Glück haben!! [...]" - III. An die befreundete Malerin Käte Schaller, geb. Härlin, (1877-1973): "[...] Wenn man im hohen Alter so schöne Bilder hervorbringt wie das der Frau Stegner so hat man doch nicht umsonst gelebt. Vor kurzem haben wir das Stegnerische Bild zu Gesicht bekommen, wir waren Beide, Hinga u. ich, sehr angetan von Deiner Arbeit, es ist die Beste die ich zu Gesicht bekam, sie ist eine Einheit! Als Bild vollkommen. Lasse Dich nicht beirren wenn einer an der Ähnlichkeit herummäkelt. Der Geist macht es, nicht eine photografische Wirklichkeit [...]" - Der Maler war Ehrenbürger von Sersheim.‎

Referenz des Buchhändlers : 50061

‎Spiel, Hilde, Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin (1911-1990)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Hilde Flesch Brunningen (Hilde Spiel)".‎

‎o.J. Wien, Cottagegasse 65, 26. VII. 1988, 8°. 2 Seiten. Gedruckter Briefkopf.‎

‎Kondolenzbrief an eine Dame, möglicherweise zum Tod von Walter Hollitscher: "[...] von einem Aufenthalt in England nach Wien zurückgekehrt, erfahre ich die traurige Nachricht. Bitte lassen Sie mich Ihnen sagen, wie sehr sie mir nahegegangen ist. Ihr Mann war ein so kluger, nobler, feiner und unendlich gastfreundlicher Mensch, und was er für Weiterführung der großen österreichischen Tradition getan hat, macht ihm keiner nach [...]" - Beiliegend eine Porträtphotographie.‎

Referenz des Buchhändlers : 42589

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Charlottenburg, 24. IX. 1896, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Ich bin mit Ihren Vorschlägen einverstanden, vorausgesetzt, daß Sie unter dem 'kleineren Druck' den verstehen, welcher in meinem Aufsatz: 'Das Umsturzgesetz und die Dichtung' [...] zur Anwendung gekommen ist [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43866

‎Spranger, Eduard, Philosoph, Pädagoge und Psychologe (1882-1963)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tübingen, 8. III. 1955, Gr.-8°. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf.‎

‎"Hochverehrter Herr Prälat! Herr Präsident Lambacher macht mir Mut, mich mit der Bitte um Vermittlung einer Übernachtungsmöglichkeit für den 25. zum 26. März an Sie zu wenden. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Güte hätten, diese Mühe auf sich zu nehmen [...]" - Spranger war maßgeblich beteiligt an der Etablierung der Pädagogik als selbstständiger akademischer Disziplin und beeinflusste nach beiden Weltkriegen die Lehrerausbildung in Deutschland.‎

Referenz des Buchhändlers : 47631

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 28. VII. 1885, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite Doppelblatt.‎

‎Neunzeiliges Prosazitat eines abgewandelten und erweiterten Hegel-Zitates: "Für seinen Kammerdiener existiert der Held nicht! [...] einen Ruhm, der für sie so schmachvoll ist, mit Kammerdiener-Beflissenheit und Lakaien Impertinenz in die Welt hinauszuschreien!"‎

Referenz des Buchhändlers : 44870

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 18. III. 1883, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Wegen des Abdrucks einer von ihm übersetzten Novelle von Hjalmar Hjorth Boyesen im Pesther Lloyd.‎

Referenz des Buchhändlers : 44846

‎Spiel, Hilde, Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin (1911-1990)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. St. Wolfgang, 23. VIII. 1980, Kl.-4°. 1 Seite. Briefkopf. Mit Umschlag.‎

‎An einen Redakteur mit Dank für Bonbons und die Annahme einer Rezension, die allerdings von der Redaktion "arg zerzaust" worden sei.‎

Referenz des Buchhändlers : 46778

‎Stapfer, Paul, Schriftsteller und Goethe-Übersetzer (1840-1917)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Mansle (Charente), 28. IX. 1899, 8°. 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎Bei Übersendung seines Buches "Revolution du gout" an einen Direktor.‎

Referenz des Buchhändlers : 48180

‎Starzer, Josef (Zuschreibung zweifelhaft), Komponist (1726-1787)‎

‎Musikmanuskript mit Namensangabe "Starzer".‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1790), 4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"Der Papst und Sultan" auf den Text "Der Papst lebt herrlich auf der Welt; er pfleget sich von Ablaß-Geld und trinket alle Tage Wein; ich wünschte wohl der Papst zu seyn || Doch nein! ihn drücket schwere Pflicht, kein Weibchen küßt den armen Wicht, er schläft in seinem Bett' allein; ich wünschte nicht der Papst zu seyn!" - Niederschrift auf 6 Doppelzeilen für Klavier oder Gitarre mit unterlegtem Text. - Das bekannte Volkslied wurde zuerst von Christian Ludwig Noack (1767-1821) verschriftlicht, der es zu "Lektüre beim Kaffee. Ein Modebüchlein" (Leipzig 1789, S. 143 f.) beitrug. Wahrscheinlich war es aber schon vorher bekannt. - Unsere Niederschrift ist nach Papier und Schriftcharakter ca. 1780-1800 entstanden. - Gut erhalten.‎

Referenz des Buchhändlers : 50808

‎Spiel, Hilde, Schriftstellerin (1911-1990)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. St. Wolfgang, 25. VIII. 1966, 8°. 2 Seiten. Gelocht.‎

‎An den Filmproduzenten und Regisseur Gottfried Reinhardt (1911-1994), den Sohn von Max Reinhardt: "[...] Unsinnigerweise habe ich mich darauf eingelassen, für den Süddeutschen Rundfunk eine Hörfolge über Alexander Moissi zu schreiben [...] Ich wollte Sie nun fragen, ob Sie irgendwelches Quellenmaterial über Moissi haben, vielleicht sogar unveröffentlichte oder auch bekannte Briefstellen oder Äußerungen Ihres Vaters, die ich einblenden könnte [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 44242

‎Staeck, Klaus, Grafiker (geb. 1938)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 10. VII. 1979, 1 Seite.‎

‎An den Redakteur des Bibliographischen Instituts Gerhard Kwiatkowski (1938-2014) in Mannheim: "[...] Ich benötige eine Fotokopie meiner Meyer-Eintragung. Von der Buchhandlung Ziehank kann ich den entsprechenden Band leider nicht in den Kopierladen tragen. Außerdem bitte ich um Weitergabe meiner Bestellung (mit Kollegenrabatt) für 3 Expl. von '100x Kunst' (es enthält eine Abb. meines Arbeiterplakates) [...]" - Bildseite: "Herrn Saubermann's Handbibliothek" (1979).‎

Referenz des Buchhändlers : 53396

‎Spranger, Eduard, Philosoph und Psychologe (1882-1963)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. sowie eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U.‎

‎o.J. Tübingen, 17. I. 1956 und Advent 1962, 2 Seiten.‎

‎I. Bibliographischer Hinweis auf Eva Ulrichs Buch "Ich bin eine Lehrerin" (1955). - II. Mit Dank an eine Dame. - Beilage: Trauermitteilung der Darmstädter Akademie.‎

Referenz des Buchhändlers : 48450

‎Spranger, Eduard, Philosoph und Psychologe (1882-1963)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U. "Onkel Eduard".‎

‎o.J. Berlin, 29. VI. 1930, 1 Seite.‎

‎An seine Nichte mit Dank für Nelken. Verspricht, bei einem Treffen "Tips für Lenggries" zu geben. - Ansicht vom U-Bahnhof in Dahlem.‎

Referenz des Buchhändlers : 49915

‎Starcke, Gustav, Schriftsteller und Schauspieler (1848-1921)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, ohne Jahr, Qu.-8°. 1 Seite. Mit rückseitiger Adresse.‎

‎An den Arzt Sigmund Homburger (1818-1883) in Karlsruhe: "[...] Obgleich sich mein Zustand durch die Badner Reise nur noch verschlimmert hat, so werde ich doch nicht ermangeln, der gütigen Einladung heute Folge zu leisten [...]" - Patentbrief mit Namensaufdruck in der Art einer Visitenkarte. - Starcke wirkte 1873-85 als beliebtes Ensemblemitglied in Graz. Als Besitzer des "Starckehäuschens" auf dem Grazer Schloßberg, wo er schon 1880 bis 1885 die Sommer verbrachte, wurde ihm vom Land Steiermark ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt. Seine "Stimmungen auf dem Schloßberg in Graz. Ein Sommer-Idyll" (1906) geben seine Eindrücke dort wieder.‎

Referenz des Buchhändlers : 48819

‎Stegemann, Hermann, Schriftsteller (1870-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Merlingen am Thunersee, 15. II. 1920, Fol. 5 1/2 Seiten.‎

‎Dank für die Bereitschaft des Adressaten, das Vorwort zur Ausgabe seiner Werke zu schreiben. Nach der ausdrücklichen Betonung, sich nicht in die inhaltliche Gestaltung einmischen zu wollen, charakterisiert sich Stegemann ausführlich als politischen Dichter und liefert so indirekt doch eine Vorlage für das Verfassen des Vorwortes.‎

Referenz des Buchhändlers : 46363

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 15. XI. 1880, 8°. 1 Seite.‎

‎An einen Freund mit der Bitte um einen Dispens für seine Tochter Elsa (1864-1942) für die Gesang- und Turnstunde.‎

Referenz des Buchhändlers : 49553

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin-Charlottenburg, 28. X. 1895, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎"Friedrich Spielhagen mit freundlichem Gruß [...]" - Dekorativ.‎

Referenz des Buchhändlers : 49309

‎Spielhagen, Friedrich, Schriftsteller (1829-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 11. II. 1883, 8°. 3 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Leser in Amerika: "[...] Verbindlichen Dank für Ihre freundliche Theilname an meinem ästhetisch-kritischen Bestreben [...] Zwar, daß Sie für dasselbe in dem ästhetisch verwilderten England Freunde werben werden, bezweifle ich um so mehr, als ich gerade die englische Geschmacksverwilderung in einem, speciell Middlemarch behandelnden, Aufsatz charakterisiert u. gegeißelt habe. Aber versuchen mag man es ja immer, den Heiden das Evangelium zu predigen [...] Der Poe-Longfellow-Aufsatz hat in [...] der Westermann'schen Illustr. Monatshefte gestanden [...] Ich brauche in erster Linie eine Correspondenz aus New-York, die sich über literarische, künstlerische Dinge, aber auch sociale Themata etc. verbreitete, u. ca. 2-3 Seiten (nicht mehr!) kleinen Druckes der Hefte ausfüllen. Für eine derartige Correspondenz hätte ich im Jahre 4 mal d. h. in jedem Quartal einmal Verwendung [...] Sollten Sie Karl Schurz kennen u. wenn Sie ihm begegnen, einen herzlichen Gruß von mir sagen, so würden Sie mich recht verpflichten [...]" - Spielhagen gab 1878-84 "Westermanns illustrierte deutsche Monatshefte" heraus.‎

Referenz des Buchhändlers : 40686

‎Spranger, Eduard, Philosoph und Pädagoge (1882-1963)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tübingen, 31. V. 1948, Kl.-4°. 1 Seite, mit Sprangers Adress-Stempel.‎

‎Absage an die Württembergische Bibliotheks-Gesellschaft in Stuttgart: "[...] Zu meinem großen Bedauern muß ich in diesem Schreiben zugleich auch die Angelegenheit berühren, in der ich mich vermutlich als undankbar erweise. Es ist der Wunsch an mich gelangt, daß ich für die geplante Ausstellung Titel von geisteswissenschaftlichen Büchern aus den Jahren 1933/45 zusammenstelle. Diese Aufgabe tritt an mich heran, nachdem ich erhebliche Zeit für ähnliche bibliographische Zwecke auf französische Anregung hin verwenden mußte. Es ist mir leider während des Semesters nicht möglich, zum dritten Mal eine solche Sichtung, nun wieder unter einem neuen Gesichtspunkt, vorzunehmen. [...]". - Die Württembergische Bibliotheks-Gesellschaft war an den damals in Tübingen lehrenden Spranger mit der Bitte herangetreten, an der 1949 bei Kohlhammer publizierten Anthologie "Deutsche Bücher 1933 - 1945. Eine kritische Auswahl" mitzuarbeiten. - Gelocht.‎

Referenz des Buchhändlers : 40358

‎Stahl, Erich, Graphiker (geb. 1931)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Heppenheim, 2. IV. 1973, Fol. 1 Seite.‎

‎An eine Galeristin: "[...] Vielen Dank für Ihren Brief [...] die Rücksendung der restlichen Blätter und den Scheck. Gerne komme ich ab Oktober mit neuen Arbeiten und persönlich bei Ihnen vorbei. Darüber würde ich mich ebenfalls sehr freuen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 50063

‎Spranger, Eduard, Philosoph und Pädagoge (1882-1963)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tübingen, 20. V. 1960, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An eine Galerie in Stuttgart: "[...] Mit aufrichtiger Anteilnahme und großer Freude habe ich den Bericht über die Geschicke Ihres Hauses in guten und bösen Tagen gelesen. Es hat etwas Erhebendes in unserer sehr nüchternen Zeit, wenn man an dem Beispiel einer hervorragenden Familie bestärkt findet, daß der deutsche Geist immer noch seine alte Kraft, sich durchzusetzen, besitzt. So freue ich mich denn auch darüber, daß Sie am 21. Mai Ihre 100-Jahrfeier begehen können. Ich bitte Sie, aus diesem Anlaß viele Glückwünsche von meiner Frau und mir entgegenzunehmen. Mögen Sie in dem kommenden Zeitraum den begonnenen Weg aufwärts tapfer und ohne Rückschläge fortsetzen können! [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 50032

‎Stagura, Albert, Maler (1866-1947)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. München, 20. IV. 1924, 1 Seite.‎

‎An eine Stuttgarter Galerie: "[...] Erlaube mir höflichst anzufragen bis zu welchem Termin die unverkauften Bilder aus Kunstgenossenschaftscollection nach München zurückgehen [...]" - Stagura war 1897 und 1899 Mitglied der Leitung der Großen Internationalen Kunstausstellung sowie Vorstand und in der Jury der Glaspalast-Ausstellungen. Er erhielt eine Professur des Staates Bayern und die silberne und goldene Staaatsmedaille für bildende Kunst in Österreich. Er malte viel am Chiemsee.‎

Referenz des Buchhändlers : 50064

‎Solbrig, Carl Friedrich (eig. Christian Gottfried), Schauspieler (1774-1838)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Leipzig, 1810?], 4°. 1 Seite. Mit rückseit. Adresse.‎

‎An Director Lehmann bei Übersendung eines Billets zu einem Deklamationsabend. - Solbrig trat vor allem als Deklamator hervor und gab mehrere entsprechende Textsammlungen heraus. - Aus der Sammlung Rötger mit dessen roter Beschriftung und seinem Hinweis "s. Hall. A. L. Zeit. vom J. 1810. II. 54."‎

Referenz des Buchhändlers : 48492

‎Simmel, Johannes Mario, Schriftsteller (1924-2009)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wien 19., Neustift am Wald 24, 14. XII. 1950, Fol. 1 Seite.‎

‎An Herrn von Kracht bei Übersendung seines Romans "Mich wundert, dass ich so fröhlich bin" und mit biographien Details: er sei 27 Jahre alt, habe Thriller geschrieben und arrbeite nun als Drehbuchautor beim Film. - Beilage.‎

Referenz des Buchhändlers : 52029

‎Simon, Claude, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1913-2005)‎

‎Porträtdruck mit eigenh. Widmung und U. auf der Rückseite.‎

‎o.J. Salses (Pyreneen), 31. X. 1992, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Für einen Sammler. - Claude Simon war einer der wichtigstsn Vertreter der "Nouveau Roman". 1961 erhielt er den Preis der Zeitschrift L'Express, 1967 den Prix Médicis, 1985 wurde ihm zur Überraschung weiter Teile der Fachwelt und der Öffentlichkeit der Nobelpreis für Literatur verliehen.‎

Referenz des Buchhändlers : 46693

‎Simrock, Karl, Schriftsteller und Germanist (1802 -1876)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bonn, 17. VI. 1873, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An den Verwalter der Bibliothek des Kgl. Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in Köln mit Rücksendung der Schrift "Maßmanns Skeireins". H. F. Maßmann hatte den gotischen Text 1837 herausgegeben. - Simrock war ab 1850 Professor für die Geschichte der deutschen Sprache und Literatur an der Bonner Universität. - Leicht fleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 44845

‎Sontag, Karl, Schauspieler (1828-1900)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, 2. IV. 1885, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Liegt Dir gestern klar und offen [...] Goethe [...]". - Sontag wirkte u. a. in Dresden und Wien. - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Referenz des Buchhändlers : 50895

‎Sonnenthal, Adolf von, Schauspieler (1834-1909)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, Juli 1880, Gr.-8°. 1/2 Seite.‎

‎"Ob Nord, ob Süd - es gibt nur ein Gefühl, es gibt nur eine Kunst! [...]" - Sonnenthal galt als bester Konversationsschauspieler in Salonlustspielen, war aber auch als Helden- und Charakterdarsteller äußerst erfolgreich. - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Referenz des Buchhändlers : 50919

‎Sorozábal, Pablo, Komponist (1897-1988)‎

‎Porträtphotographie (F. Bixio y Cia) mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Buenos Aires, September 1946, 13,5 x 8,5 cm.‎

‎Für Virgilio A. Planas.‎

Referenz des Buchhändlers : 43387

‎Sinclair, Upton, Schriftsteller (1878-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Pasadena, California, 18. IV. 1925, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An den Schriftsteller Otto Basil (1901-1983) in Wien: "[...] I thank you very much for your interest in Mrs. Sinclair's sonnets. The translating of a sonnet is an extremely difficult matter, but you seem to have done well with the three that you send me. I shall very pleased to have you arrange for translation in the Central European countries. I am sorry that I have no poems of my own to send you; I have written very few. There are a couple in 'The Cry for Justice' [...]" - Basil übersetzte auch Werke von Sinclair. - Gering gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 43427

‎Sommerstorff-Gessner, Terseina, Schauspielerin (1865-nach 1921)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 26. VI. 1889, 8°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn: [...] Durch die Güte Ihres Herrn Bruders ermuthigt, erlaube ich mir an Sie die höfl. Bitte zu stellen, beifolgende Gesuche freundlichst unterstützen zu wollen u. sage Ihnen im Vorhinein für Ihre gütige Bemühung meinen herzlichsten Dank! Wir sind genötigt am 1. Juli zu reisen, wäre es wohl möglich bis dahin eine Erledigung des Gesuches zu erzielen? [...]" - Die Schauspielerin gehörte zum Ensemble des Deutschen Theaters. "Als Künstlerin vereinigt sie Innigkeit des Spiels mit südlicher Glut" (Gartenlaube 1894, 63).‎

Referenz des Buchhändlers : 48265

‎Sonnenthal, Adolf von, Schauspieler (1834-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 19. II. 1881, 8°. 1 Seite. Karton.‎

‎"So war es ja nicht gemeint, mein hochverehrter Herr Baron; doch danke ich für die wundervolle Gabe aufs herzlichste und bleibe vor der Hand Ihr dankbarer Schuldner [...]" - Knickfalte.‎

Referenz des Buchhändlers : 44169

‎Spagnoli, Renato, Maler und Bildhauer (1928-2019)‎

‎3 masch. Briefe mit eigenh. U., zwei mit kleinen Zeichnungen.‎

‎o.J. Livorno, 12. VI. bis 30. XI. 1972, Fol. 3 Seiten.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013) wegen einer Edition von 40 Abzügen von 5 Siebdrucken und mit zwei Skizzen für den Umschlag der "Edition Panderma" in Basel.‎

Referenz des Buchhändlers : 52763

‎Simson, Eduard von, Jurist und Politiker (1810-1899)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Frankfurt an der Oder, 26. VI. 1874, Gr.-4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An Albertine Mendelssohn-Bartholdy: "[...] Ich finde in der Benachrichtigung, die Sie und die Ihrigen mir heute zugehen lassen, die Berechtigung, Ihnen und allen Nachgelassenen des hervorragenden, in den weitesten Kreisen hochgehaltenen Mannes [Paul Mendelssohn-Bartholdy; 1812-1874], den Sie gestern bestattet haben, das tiefe Beileid auszusprechen mit dem ich und die Meinen den schweren Verlust begleiten, der über Sie verhängt worden! Nehmen Sie den Ausdruck tiefer Empfindung freundlichst auf und genehmigen Sie die Versicherung unserer treuen Ergebenheit und Verehrung [...]" - Simson wurde 1869 Chefpräsident des Appellationsgerichts in Frankfurt an der Oder.‎

Referenz des Buchhändlers : 52363

‎Sohl, Will, Maler (1906-1969)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 4°. 2 Seiten.‎

‎"[...] Nehmen wir den 'Turmbau'. Bitte lassen Sie das Blatt klischieren möglichst groß, daß der Raum 19,5 x 17,5 gut ausgenutzt wird. Bitte schicken Sie mir das Blatt gleich wieder zurück, damit ich es mit Passepartout versehen kann [...] noch eine Bitte, würden Sie das Blatt mit einer Ihrer treffenden Unterschriften versehen [...] Wegen Heuss für Lutz: War dies nicht schon groß in der DZ abgebildet, und könnte man vielleicht dasselbe Klischee verwenden? [...]" - Beiliegend ein weiterer Brief in Bleistift.‎

Referenz des Buchhändlers : 49956

‎Solowjow, Nikolai Feopemptowitsch, Komponist (1846-1916)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 22. I. 1888, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Russischer Kurzbrief mit der Bitte um Rückgabe.‎

Referenz des Buchhändlers : 50322

‎Solbrig, Carl Friedrich (eig. Christian Gottfried), Schauspieler (1774-1838)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "der Declamator Solbrig".‎

‎o.J. Ohne Ort, 1. X. 1838, 4°. 1 Seite.‎

‎Dankt für den Druck seiner Ankündigungszettel und übersendet Billets für Sperrsitze. - Solbrig trat vor allem als Deklamator hervor und gab mehrere entsprechende Textsammlungen heraus. - Kleiner Ausschnitt am Unterrand. - Beiliegend ein Stahstichporträt.‎

Referenz des Buchhändlers : 50356

‎Simons, Gerhard Engelbert, Präsident der Munizipalität, Bürgermeister (Daten nicht ermittelt)‎

‎Schriftstück mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, 17. Pluviose VII (d. i. 5. II. 1799), Fol. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse. Briefkopf "Roer-Departement. Kanton Köln. Freiheit. Gleichheit [...] Die Munizipal-Verwaltung".‎

‎An das Büro der öffentlichen Arbeiten mit Gewährung eines lebenslangen Wohnrechtes für den Kölner Juristen, Professor und Friedensrichter Johann Benedikt Willmes (1743-1823) im städtischen "Hauß zu den drey Kronenbursch" [recte wohl Kronenburg], wegen Willmes' zahlreichen Verdiensten um die Stadt Köln, u. a. habe er die "Stadt gegen die Anfälle der ehemaligen despotischen Nachbarn vertheidigt". Auch die daran stossenden Hörsäle dürfe er nutzen. - Eine von zwei Ausfertigungen; für Willmes mit dessen Adresse. - Knickfalten, leicht fleckig. - Interessantes Dokument aus Köln Franzosenzeit.‎

Referenz des Buchhändlers : 50283

‎Sieburg, Friedrich, Schriftsteller (1893-1964)‎

‎3 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Gärtringen, 21. V. 1958 bis 17. VIII. 1960, Fol. 2 Seiten. 2 mit Briefkopf "Frankfurter Allgemeine". Gelocht.‎

‎An den Verleger Adolf Spemann über das Älterwerden, eine Konstanzer Tagung und über sein Buch über Chateaubriand. "[...] Es ist nun einmal nicht deutsche Gabe, Meinungen in verträglicher Weise austauschen zu können. Immer wird mit dem Hammer diskutiert, und wo der Hammer hinhaut, da wächst kein Gras mehr [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 48154

‎Sielmann, Heinz, Tierfilmer und Publizist (1917-2006)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 16. II. 1982, Fol. 1 Seite.‎

‎An die Herren Wünschmann und Woerner über seine Tätigkeit für den WWF sowie Reisepläne.‎

Referenz des Buchhändlers : 44535

‎Sieburg, Friedrich, Schriftsteller (1893-1964)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 24. II. 1954, Fol. 1 1/2 Seiten. Bläuliches Papier.‎

‎An den Verleger Max Niedermayer vom Limes-Verlag, der um Vorschläge für seine Anthologie "Verse der Liebe" (1954) gebeten hatte. Sieburg nennt Gedichte von Daumer, Hölderlin und Goethe und zitiert aus dem Gedächtnis das Gedicht "Schreib immer ich ein Wort | du hältst die Feder" von Peter Gan aus desssen "Holunderflöte" (1949) sowie sechs Zeilen von Daumer. - Eintragungen des Empfängers.‎

Referenz des Buchhändlers : 51586

‎Sondershausen, Karl, Schriftsteller, "Der Letzte aus Altweimar" (1792-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Vater einer Fanny, über diese und mit Übersendung eines Manuskriptes. - "Im Jahre 1818 wurde Sondershausen Prediger an der Hof- und Stadtkirche zu Weimar, doch gab er dieses Kirchenamt bald wieder auf und übernahm die Stellung eines Hofmeisters am dortigen Pageninstitute. Als solcher kam er mit Goethe. Matthisson, Raupach, Müllner, Kind, Th. Hell u. a. in litterarische, zum Teil sehr intime Beziehungen. Als Schriftsteller pflegte er mit besonderer Vorliebe das Gebiet der dramatischen Dichtung [...] nach mehr als dreißig Jahren trat er mit einer neuen Schrift hervor, 'Der Letzte aus Altweimar' (1859), welche Erinnerungen aus seinem Leben, ausgewählte Gedichte und sieben kleinere dramatische Dichtungen enthielt." (ADB XXXIV, 622).‎

Referenz des Buchhändlers : 49157

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