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Gründorf, Karl, Schriftsteller und Schauspieler (1830-1906).
11 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1870-75.
Zusammen 18 SS. Meist 8vo. An einen namentlich nicht genannten Redakteur in Fragen von Referaten, Honoraren und Aufsätzen: “Im Anschluß übersende ich Ihnen die gewünschte ‘Philippika’ [...] - Die Überzeugung, mit der ich diesen Artikel geschrieben habe, schlägt wohl mit einer hohen Lohe aus jeder Zeile empor [...]” (Br. v. 11.II. 1870). - “Die gewünschten Karten werde ich heute Nachmittags um 4 Uhr per Express (auf meine Kosten) in die Redaktion schicken. - Derselbe Bote bringt Ihnen auch ein kritisches Feuilleton für morgen früh: ‘Wallensteins Tod’ (vier halbe Spalten, wie letzten Samstag) [...]” (Br. v. 16.XII. 1870). - Gründorf war als Schauspieler, Regisseur und Theaterdichter an mehreren Provinztheatern, später am Wiener Carl-Theater sowie am Theater in der Josefstadt tätig. Seit 1860 im publizistischen Büro der Westbahn beschäftigt, wurde er nach seiner Pensionierung 1883 Lektor und Bibliothekar des Raimundtheaters. Als Autor verfaßte er zahlreiche Volksstücke, Lebens- und Charakterbilder und Beiträge für die von ihm herausgegebene humoristisch-satirischen Zeitschrift ‘Hans-Jörgel’. - 2 Briefe mit gedr. Briefkopf der “K. K. Priv. Kaiserin Elisabeth-Bahn”.
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[Grüne Insel].
Sammlung von 8 Schriftstücken im Zusammenhang mit der Vereinigung "Grüne Insel". Wien, ca. 1913.
Ein Brief, 6 Korrespondenzkarten und ein Telegramm, u. a. an den Wiener Maler August Schäffer von Wienwald (1833-1916) und den Bildhauer Fritz Hänlein (1864-1946). Zusammen 14 SS. Diverse herzliche Schreiben unter "Inselbrüdern", darunter ein Gedicht von Ottokar von Horneck (d. i. Moritz Schadeck) für Ruysdael (d. i. August Schäffer von Wienwald) und ein Veteranenlied von Ulrich von Hutten (d. i. Heinrich Wallsee) und Tristan (d. i. Hans Prager) für Solo-Chor und Klavier. - Die Vereinigung "Grüne Insel" wurde 1855 in der Weinstube des Heiligenkreuzerhofes als geselliger Verein hervorragender Künstler und Schriftsteller gegründet und verstand sich als Nachfolger der legendären, 1826 verbotenen Ludlamshöhle. Zweck der Gesellschaft war es, Kunst in allen ihren Zweigen und den geselligen Kontakt der Wiener Künstler und Intellektuellen untereinander zu fördern. Bei den Treffen, die 1871-86 im Gasthaus Zur goldenen Ente abgehalten wurden, verkehrten u. a. Grillparzer, Suppé, Laube und Rudolf Alt (vgl. Czeike). Der Wiener Maler August Schäffer von Wienwald stand 1888-1905 als sogenannter Großmeister der Vereinigung vor. Sämtliche Rufnamen der Mitglieder lassen sich über die 1905 zum 50jährigen Jubiläum der Vereinigung erschienene Festschrift entschlüsseln.
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Gruener, Franz, Schriftsteller, Verleger und Rechtsanwalt (1879-1953).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Salzburg, 1942 und 1950.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Bin nun bleibend von Innsbruck, wo ich 17 volle Jahre hauste, abgezogen u. in Salzburg, allerdings ohne Wohnung gelandet [...] Mein Roman U.s.A. ist Italiens wegen konfisziert, für [...] ‘Unterm Helm u. Schild’, eine Anthologie, erhielt ich keine Papiererlaubnis [...]” (Karte v. 3. XII. 1942). - Der Rechtsanwalt, Schriftsteller und Verleger wurde 1918 in den Nationalrat gewählt und war stellvertretender Landeshauptmann von Tirol; 1919 war er Mitglied der Friedensdelegation in St. Germain. Vgl. Kosch VI, 931f.
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Guerrini, Olindo, writer (1845-1916).
AQS (“LStecchetti”). N. p. o. d.
Small 8vo. 1 p. on bifolium. Fine quotation from the Proverbs (20, 9): “Quis potest dicere: mundum est cor meum, purus sum a peccato”. Includes a portrait postcard of the poet strongly influences by Baudelaire (8vo, with facsimile signature).
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Guerrini, Olindo, Schriftsteller (1845-1916).
Eigenh. Postkarte mit U. ("OGuerrini"). [Bologna], 9. VI. [1889].
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Gaetano Nigrisoli in Ravenna mit der Nachricht, daß es der Typhuskranken immer noch schlecht gehe und sie um den Ernst der Lage wisse: "La malata è sempre grave ed elle sa che il tifo è grave fin all'ultimo [...]". Dennoch sei sie ruhig, und ihre Moral sei ausgezeichnet. Sie sei gut versorgt und in ihrer Gesellschaft zu sein, sei eine Wohltat. Er bittet darum, diese Nachrichten an die Angehörigen weiterzugeben verbunden mit dem Dank für deren Sorge und Unterstützung. Es sei ein harter Kampf, aber sie seien guter Hoffnung. - Etwas angestaubt und gebräunt. - Die Textseite mit kl. Registraturetikett und hs. Numerierung "105", die Adreßseite mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS".
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Guglia, Eugen, Publizist und Historiker (1857-1919).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1905.
Zusammen 2½ SS. auf Doppelblättern. 8vo. “[...] in bezug auf Ihre schmeichelhafte Einladung vom 15. d. M. erkläre ich mich mit Vergnügen bereit, dem Hamerling Denkmal Komité als Mitglied beizutreten [...]” (Br. v. 17. IV. 1905). - Der in Wien geborene Historiker Eugen Guglia unterrichtete seit 1885 als Mittelschullehrer in Prag und Währing, von 1893-1901 war er Professor für Geschichte und deutsche Literatur am Wiener Theresianum, bis 1909 Chefredakteur der ‘Wiener Zeitung, "wurde 1909 zum Hofrat ernannt und habilitierte sich 1910 für allgemeine neuere Geschichte an der TH Wien. 1919 folgte er einem Ruf an die Univ. Graz" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 770f. - In altem Sammlungsumschlag.
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Guglia, Eugen, Publizist und Historiker (1857-1919).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, Dezember 1902.
Zusammen (1½+1 =) 2½ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8vo. An den Verlagsbuchhändler Wilhelm Stern: "Im letzen Augenblick hat sich noch ein juristisches Bedenken ergeben: ob ich nämlich nicht durch Übergabe des Verlages an Sie eine Clausel des Vertrages, den ich mit meinem früheren Verleger seiner Zeit geschlossen, zu verletzen scheine, so dass derselbe eine Handhabe zu einer Klage hätte [...]" (Br. v. 4. XII. 1902). - "Mit den Bedingungen, unter welchen Sie mit Ihrem geschätzten Schreiben [...] den Verlag meiner Übersetzung der Römischen Elegien des d'Annunzio übernehmen wollen, bin ich ganz einverstanden [...]" (Br. v. 15. XII. 1902). - Der in Wien geborene Historiker Eugen Guglia unterrichtete seit 1885 als Mittelschullehrer in Prag und Währing; von 1893 bis 1901 war er Professor für Geschichte und deutsche Literatur am Wiener Theresianum, bis 1909 Chefredakteur der "Wiener Zeitung", "wurde 1909 zum Hofrat ernannt und habilitierte sich 1910 für allgemeine neuere Geschichte an der TH Wien. 1919 folgte er einem Ruf an die Univ. Graz" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 770f.
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Guglia, Eugen, Publizist und Historiker (1857-1919).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. III. 1894.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "Eben vernehme ich die Trauerkunde von dem Hinscheiden Ihres verehrten unvergesslichen Gemahls. Bei dem lebhaften Mitgefühl für den unersetzlichen Verlust, den Sie damit erlitten haben, lassen Sie es mich so aussprechen: es lag ein selten gegönntes Glück darin, dass Sie den Verehrten in ein so hohes Alter hinein bei völliger Geistesfrische erhalten und hegen konnten [...]". - Der in Wien geborene Historiker Eugen Guglia unterrichtete seit 1885 als Mittelschullehrer in Prag und Währing; von 1893 bis 1901 war er Professor für Geschichte und deutsche Literatur am Wiener Theresianum, bis 1909 Chefredakteur der "Wiener Zeitung", "wurde 1909 zum Hofrat ernannt und habilitierte sich 1910 für allgemeine neuere Geschichte an der TH Wien. 1919 folgte er einem Ruf an die Univ. Graz" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 770f.
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Guizot, François, Politiker und Schriftsteller (1787-1874).
Eigenh. Brief mit U. ("Guizot"). Wohl Paris, 27. IX. 1816.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er mitteilt, daß M. Devainer ihn beauftragt habe, ihm zwei Schreiben zu überbringen, von denen er Kenntnis erlangen solle. Devainer sei der Ansicht gewesen, daß er sie ihm nicht offiziell zusenden könne - ob er, der Adressat, bereit sei, ihn, Guizot, für einen Moment zu empfangen? - Etwas unfrisch und mit kleineren, tls. alt hinterlegten Randläsuren (dort auch etwas angestaubt). - Die Verso-Seite mit kl. Registraturetikett und hs. Numerierung "108".
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Gunnarsson, Gunnar, Schriftsteller (1889-1975).
Albumblatt mit eigenh. U. [Paris, 24. X. 1966].
8:10 cm. Mit rund 40 größtenteils ins Deutsche und in andere Sprachen übersetzten Büchern zu den erfolgreichsten isländischen Autoren zählend, fand der lange Zeit in Dänemark lebende und in dänischer Sprache veröffentlichende Autor erstmals 1912ff. nach Jahren der Armut und des Hungers öffentliche Anerkennung mit seinem vierbändigen Romanwerk ‘Leute auf Borg’. Die Popularität seines Romans war so groß, daß er schon bald in andere Sprachen übersetzt und 1919 von Nordisk Film in Island verfilmt wurde. Vgl. Brockhaus, 17. Aufl., s.v. - Die Datierung verso von alter Hand vermerkt.
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Gurschner, Alice, Schriftstellerin (1869-1944).
Albumblatt mit eigenh. U. ("Paul Althof") und Datum. Wien, 6. IV. 1896.
1 S. Qu.-12mo. Nach dem Studium der bildenden Künste in Italien und Paris wandte sich die Tochter eines Bankiers dem Journalismus zu und schrieb unter dem Pseudonym Paul Althof für verschiedene in- und ausländische Zeitungen; daneben veröffentlichte sie Romane, Novellen und dramatische Gedichte; 1914 erschien ihr Roman "Semiramis". Ihr Gatte war der Bildhauer Gustav Gurschner.
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Gutzkow, Karl, Schriftsteller (1811-1878).
Eigenh. Mitteilung mit U. ("Gutzkow"). O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beifolgendes bitt' ich nach Leipzig zu befördern [...]". Ersucht weiters um einige Nummern des von ihm redigierten "Telegraphen für Deutschland". - In altem Sammlungsumschlag; ohne die erwähnte Beilage.
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György, Timar, ungarischer Schriftsteller (1929-2003).
Eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U. u. Widmung. O. O. u. D.
2 SS. Carte-de-visite-Format. Mit Unterschrift und Widmung von Timar György versehene Visitenkarte eines Prof. Georg Kövary.
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Haarhaus, Julius Rüttger, Schriftsteller (1867-1947).
Eigenh. Postkarte mit U. [Leipzig], 7. III. 1937.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum 70. Geburtstag. - Haarhaus war Buchhändler in Bonn und Leipzig, Lektor von Reclams Universal-Bibliothek und gab die "Grenzboten" in Leipzig heraus;; zudem veröffentlichte er zahlreiche Novellen und Romane, vor allem historische Romane sowie Jagd- und Tiergeschichten (u. a. "Der Birschknecht von Hambach", 1919). - Etwas fleckig, sonst in guten Zustand.
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Haas, Rudolf, österr. Schriftsteller (1877-1943).
Eigenh. Brief mit U. Villach, 9. X. 1929.
1½ SS. 4to. An die “Sehr geehrte Schriftleitung” [der ‚Deutschen Buchgemeinschaft‘], der er seinen noch ungedruckten Roman ‚Der lange Christoph‘ anbietet, der im Jahr darauf mit dem Untertitel ‚Eine Bauernchronik‘ erscheinen sollte. - Haas war neben seiner Tätigkeit als Beamter der staatlichen Eisenbahn als Schriftsteller tätig und verfaßte Romane und Erzählungen, die vorwiegend Stoffe aus seiner sudetendeutschen Heimat oder seiner Kärntner Wahlheimat behandeln. - Auf Briefpapier mit gedrucktem Briefkopf.
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Habe, Hans, Schriftsteller (1911-1977).
Ms. Brief mit eigenh. Grußzeile und U. New York, 11. I. 1941.
2 SS. auf 2 Bll. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An den Musikschriftsteller Paul Stefan (1879-1943): „Wenn ich Wochen lang geschwiegen habe, so geschah dies keineswegs aus Nachlässigkeit, oder weil wir Sie vergessen haben. Selbstverständlich habe ich Ihren Freunden am ersten Tag Ihre Briefe zugehen lassen; ich habe mich auch gleich mit Rudolf Komer in Verbindung gesetzt. (Dr. Arditti konnte ich leider nicht persönlich erreichen.) Ich habe gefunden, dass Ihre Freunde zuerst einmal das Mögliche getan haben, dass ihnen aber wohl jene letzte Beziehung fehlt, die notwendig ist, um das Visum effektiv durchzusetzen [...]“. - Der Sohn des Journalisten Imre Békessy begann 1929 als Redakteur der „Wiener Sonn- und Montagspost“ seine journalistische Laufbahn, studierte in Wien und Heidelberg und redigierte anschließend Zeitungen der Reichswehr, wurde 1933 Chefredakteur der Wiener Zeitung „Der Morgen“ und war von 1935-39 als Völkerbundberichterstatter und Korrespondent verschiedener Zeitungen in Genf tätig. 1937 veröffentlichte H. den antifaschistischen Emigrationsroman „Drei über die Grenze“. Nach dem „Anschluß“ Österreichs wurden seine Bücher verboten, er selbst emigrierte nach Frankreich und kämpfte als Freiwilliger in der französischen Armee. Nach deutscher Kriegsgefangenschaft und Flucht kam er 1940 in die USA. Als Major der amerikanischen Armee wirkte Habe nach Kriegsende beim Wiederaufbau des Pressewesens in der amerikanischen Besatzungszone mit. Zu seinen zahlreichen Zeitungsgründungen zählt die „Neue Zeitung“ in München, die er bis 1946 als Chefredakteur leitete. 1946-53 war H. auch als Drehbuchautor in Hollywood tätig; später lebte er als freier Schriftsteller und Journalist in Österreich, seit 1960 in Ascona (Schweiz). - Paul Stefan war „einer der bemerkenswertesten modernen Musikschriftsteller und -kritiker“ (DBE) seiner Zeit. Seit 1923 Hauptschriftleiter der „Musikblätter des Anbruchs“, schrieb er viele Jahre u. a. für die „Neue Zürcher Zeitung“ und „Musical America“; 1922 gehörte er zu den Gründern der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik, hatte mehrere Jahre das Amt des Vizepräsidenten der österreichischen Sektion inne und war überdies als Dozent am Wiener Reinhardt-Seminar tätig. 1938 emigrierte er in die Schweiz und über Paris und Lissabon 1941 in die USA.
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Habeck, Fritz, Schriftsteller (1916-1997).
4 eigenh. Briefe, (Bild-)Postkarten und Billetts mit U. Meist Wien, ca. 1963 bis 1968.
Zusammen 3½ SS. 4to und 8vo. Mit 2 (davon 1 eh.) adr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstags- und Neujahrswünsche. - Fritz Habeck war nach Ende des Zweiten Weltkriegs Hilfsregisseur am Theater in der Josefstadt, Chefdramaturg am Renaissancetheater und seit 1953 für den Österreichischen Rundfunk tätig. Als Schriftsteller wurde er Ende der fünfziger Jahre vor allem durch seine Kriminalgeschichten (u. a. ‘Das Rätsel des blauen Whisky’, 1957) bekannt, schrieb daneben aber auch historische und zeitkritische Romane. Als Übersetzer aus dem Französischen übertrug er u. a. Jean Anouilh, Jean Cocteau und La Rochefoucauld ins Deutsche. Vgl. Kosch VII, 21ff. - Das Billett mit einer montierten, 5,6:7,5 cm großen Ansicht der Wiener Staatsoper.
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Haidvogel, Carl Julius, Schriftsteller (1891-1974).
2 eigenh. Post- bzw. Briefkarten und 2 Visitkarten mit 2 bzw. 4 eh. Zeilen und U. Wien, 1943 bis 1966.
Zusammen 4 SS. auf 4 Bll. Qu.-8vo bzw. Carte d'Visite-Format. Die Visitkarten jeweils mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - C. J. Haidvogel war als Lektor der Wiener Urania und als Dramaturg an der "Bühne der Jungen" tätig. Seine ersten literarischen, häufig gegen den Krieg gerichteten Arbeiten veröffentlichte er seit 1918 in den Zeitschriften "Revolution" und "Ver!"’. Seit Ende der zwanziger Jahre schrieb er Romane im Sinne der Zurück-zur-Natur-Bewegung (u. a. "Soldat der Erde", 1939). Befreundet war der Schriftsteller u. a. mit Josef Weinheber und Karl Heinrich Waggerl.
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Haidvogel, Carl Julius, Schriftsteller (1891-1974).
7 eigenh. Briefe, (Bild-)Postkarten und Billetts mit U. Wien, 1960-1968.
Zusammen 7½ SS. 8vo. Mit 3 eh. adr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstags- und Neujahrswünsche und sendet ebensolche: “Es ist schon lange mein Wunsch, Vorau aufzusuchen, um Sie persönlich kennen zu lernen. Ich möchte Sie daher bitten, mir mitzuteilen, welchen Gasthof in Vorau Sie mir und meiner Frau für meinen [...] fünftägigen Aufenthalt zu Anfang Mai empfehlen könnten [...]” (Karte v. 18. IV. 1960). - C. J. Haidvogel war als Lektor der Wiener Urania und als Dramaturg an der "Bühne der Jungen" tätig. Seine ersten literarischen, häufig gegen den Krieg gerichteten Arbeiten veröffentlichte er seit 1918 in den Zeitschriften "Revolution" und "Ver!"’. Seit Ende der zwanziger Jahre schrieb er Romane im Sinne der Zurück-zur-Natur-Bewegung (u. a. "Soldat der Erde", 1939). Befreundet war der Schriftsteller u. a. mit Josef Weinheber und Karl Heinrich Waggerl. Vgl. Kosch VII, 156 und Giebisch-G. 134. - Die Briefkarte auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944).
Eigenh. Brief mit U. München, 19. X. 1900.
1 S. 4to. Dankt einem nicht identifizierten Adressaten für die "Mitarbeiterschaft an der 'Nation'" und stellt "gelegentlich einen geeigneten dichterischen Beitrag" in Aussicht. - Der von den Naturalisten beeinflußte Schriftsteller war “mit einer Reihe von Literaten und bildenden Künstlern befreundet, nahm regen Anteil am gesellschaftlichen Leben, gründete 1895 das 'Intime Theater für dramatische Experimente' und war 1899 Mitbegründer der 'Münchner Volksbühne' [...] Teile seines Œuvres ließen sich für den Blut-und-Boden-Kult vereinnahmen. Auch aus diesem Grund verlor Halbe - obwohl zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker - nach 1945 an Bedeutung für das deutsche Theater" (DBE). Vgl auch Kosch I, 802f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944).
Eigenh. Brief mit U. Triest, 7. V. 1897.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht identifizierten Adressaten: "[...] und erlaube mir, wenn auch nachträglich, Ihnen u[nd] Frau Gemahlin meine herzlichsten Glückwünsche dazu auszusprechen [...]". - Der von den Naturalisten beeinflußte Schriftsteller war “mit einer Reihe von Literaten und bildenden Künstlern befreundet, nahm regen Anteil am gesellschaftlichen Leben, gründete 1895 das 'Intime Theater für dramatische Experimente' und war 1899 Mitbegründer der 'Münchner Volksbühne' [...] Teile seines Œuvres ließen sich für den Blut-und-Boden-Kult vereinnahmen. Auch aus diesem Grund verlor Halbe - obwohl zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker - nach 1945 an Bedeutung für das deutsche Theater" (DBE). Vgl auch Kosch I, 802f.
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Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944).
Eigenh. Brief mit U. München, 5. I. [?] 1896.
4 SS. auf 2 Bll. 12mo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verbindlichen Dank für Ihr schmeichelhaftes Schreiben. Leider bin ich augenblicklich nicht im Besitze eines Bildes. Sobald ich wieder ein solches vorräthig habe, werde ich Ihrem Wunsche gern nachkommen und es Ihnen übersenden [...]". - Der von den Naturalisten beeinflußte Schriftsteller war “mit einer Reihe von Literaten und bildenden Künstlern befreundet, nahm regen Anteil am gesellschaftlichen Leben, gründete 1895 das 'Intime Theater für dramatische Experimente' und war 1899 Mitbegründer der 'Münchner Volksbühne' [...] Teile seines Œuvres ließen sich für den Blut-und-Boden-Kult vereinnahmen. Auch aus diesem Grund verlor Halbe - obwohl zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker - nach 1945 an Bedeutung für das deutsche Theater" (DBE).
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Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944).
Eigenh. Brief mit U. und Visitenkarte mit eh. Grußzeile verso. München, 17. XII. 1929.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-gr.-8vo und qu.-32mo. Beiliegend eine Portraitpostkarte. An den Schriftsteller, Bildhauer und Maler Ernst Penzoldt (1892-1955): "Anbei übersende ich das Gutachten, das ich auf Veranlassung der Sektion für Dichtkunst in Ihrer Sache abgegeben habe [...]" (auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf). - Die Visitenkarte mit guten Wünschen zu Neujahr; die Portraitpostkarte mit einem Kniestück, sitzend und gemessenen Blicks. - Der von den Naturalisten beeinflußte Schriftsteller war "mit einer Reihe von Literaten und bildenden Künstlern befreundet, nahm regen Anteil am gesellschaftlichen Leben, gründete 1895 das 'Intime Theater für dramatische Experimente' und war 1899 Mitbegründer der 'Münchner Volksbühne' [...] Teile seines Œuvres ließen sich für den Blut-und-Boden-Kult vereinnahmen. Auch aus diesem Grund verlor Halbe - obwohl zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker - nach 1945 an Bedeutung für das deutsche Theater" (DBE).
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Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944).
Eigenh. Namenszug mit Datum. Wien, 14. III. 1929.
1 S. Qu.-8. Auf Albumblatt mit dreiseitigem Goldschnitt. In beschrifteten Kuvert. An Maria Sander. - Nach rechtswissenschaftlichen, philologischen und historischen Studien lebte Halbe als freier Mitarbeiter in Berlin, wo - von den Naturalisten beeinflußt - mehrere Dramen (darunter "Jugend", 1893) entstanden. "Seit 1895 ständig in München wohnhaft, war er mit einer Reihe von Literaten und bildenden Künstlern befreundet, nahm regen Anteil am gesellschaftlichen Leben, gründete 1895 das 'Intime Theater für dramatische Experimente' und war 1899 Mitbegründer der 'Münchner Volksbühne' [...] Teile seines Œuvres ließen sich für den Blut-und-Boden-Kult vereinnahmen. Auch aus diesem Grund verlor Halbe - obwohl zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker - nach 1945 an Bedeutung für das deutsche Theater" (DBE). Vgl auch Kosch I, 802f.
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Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944).
Eigenh. Postkarte mit U. München, 17. I. 1938.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Neujahrswünsche. - Der von den Naturalisten beeinflußte Schriftsteller war “mit einer Reihe von Literaten und bildenden Künstlern befreundet, nahm regen Anteil am gesellschaftlichen Leben, gründete 1895 das 'Intime Theater für dramatische Experimente' und war 1899 Mitbegründer der 'Münchner Volksbühne' [...] Teile seines Œuvres ließen sich für den Blut-und-Boden-Kult vereinnahmen. Auch aus diesem Grund verlor Halbe - obwohl zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker - nach 1945 an Bedeutung für das deutsche Theater" (DBE). Vgl auch Kosch VII, 169ff. - Die Adreßseite mit Namensstempel des Verfassers.
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Halévy, Ludovic, writer (1834-1908).
ALS. N. p., 29 April 1899 [?].
8vo. 1 p. on bifolium. Thanking an illegible addressee for sending him a small booklet which he calls quite remarkable: "Je vous envoie, avec la dédicace demandée, tous mes remerciements pour l'envoi de cette jolie plaquette. L'édition est tout à fait étonnante [...]". - Partly spotted and with traces of an old paperclip. - Small label, monogram stamp "LS", and ms. number "112" to f. 1.
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Halévy, Ludovic, writer (1834-1908).
ALS. N. p., 18 Feb. 1906.
8vo. 1½ pp. on bifolium. To Monsieur Silas: [...] m'écrit que tout est arrangé et que Monsieur de Waldberg et les Dr Willner ne s'opposent plus à l'execution du traite Orfée [...] J'attribue volontiers cet heureux résultat à votre aimable intervention et je vous en remercie bien sincèrement [...]".
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Halm, Friedrich (d. i. Eligius Franz Joseph Reichsfreiherr von Münch-Bellinghausen), Dramatiker und Erzähler (1806-1871).
Briefausschnitt mit eigenh. U. ("FhvMünch"). Wien, 28. III. 1871.
66:210 mm. Als Präfekt der k. k. Hofbibliothek.
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Halm, Friedrich (d. i. Eligius Franz Joseph Reichsfreiherr von Münch-Bellinghausen), Dramatiker und Erzähler (1806-1871).
Eigenh. Albumblatt mit Datum und U. Wien, 24. XI. 1870.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Schöne Reinschrift von vier Verszeilen: “Weh dem, der nie sich um ein Nichts [...] / Der Dichterwort begeistert nie gelesen, / Der nie geliebt, geschmachtet und geschwärmt, / Weh dem, der altert und nie jung gewesen”. - Der in Krakau geborene, in Wien verstorbene Schriftsteller war als Lyriker ebenso erfolglos wie er “seit den dreißiger Jahren mit seinen bühnenwirksamen Theaterstücken (u. a. ‘Griseldis’, 1837) zu einem der beliebtesten Theaterautoren Wiens” avancierte (DBE). Von Hauptberuf Beamter, war Halm neben seiner erfolgreichen dramatischen Tätigkeit 1845 Kustos der Wiener Hofbibliothek, 1847 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und 1861 des Herrenhauses. 1867 zum Präfekten der Hofbibliothek und Generalintendanten beider Wiener Hoftheater (bis 1870) ernannt, stand er seit 1868 dem Verwaltungsrat der Deutschen Schillergesellschaft vor. Vgl. auch Kosch III, 1809f. (Münch-Bellinghausen).
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Halm, Friedrich (d. i. Eligius Franz Joseph Reichsfreiherr von Münch-Bellinghausen), Dramatiker und Erzähler (1806-1871).
Eigenh. Brief (Fragment) mit U. ("Münch"). O. O. u. D.
Etwas weniger als 3/5 eines Oktavblatts, das noch einmal zu etwa drei Viertel vom rechten Rand weg beschnitten wurde, zusammen 15 vollständige, wenn auch nicht sinnzusammenhängend lesbare Zeilen und Unterschrift. An - wie von alter Hand notiert - Anna Gräfin Amadei (1828-1927): "Eine heftige Augenentzündung, die mich durch drei Wochen in einem dunklen Zimmer gefangen hielt, hat mich bisher gehindert, Ihr freundliches Schreiben zu beantworten, und die noch fortdauernde Schwäche meiner Augen erlaubt mir auch jetzt nur in aller Kürze auf die von ihnen angeregte Frage einzugehen [...]". - Anna Gräfin Amadei, geb. Rosty von Barkócs und Gattin des Landespräsidenten a. D. Rudolf Graf Amadei, war schriftstellerisch tätig und veröffentlichte Novellen und Gedichte in mehreren Sammelwerken und belletristischen Zeitschriften; zudem war sie Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. - Etwas gebräunt, knittrig und mit einem kleinen Einriß.
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Halm, Friedrich (d. i. Eligius Franz Joseph Reichsfreiherr von Münch-Bellinghausen), Dramatiker und Erzähler (1806-1871).
Eigenh. Mitteilung mit U. ("Münch"). Wohl Wien, 21. I. 1866.
½ S. Kl.-8vo. Wohl an die mit ihm eng befreundete Schauspielerin Julie Rettich: "Mir geht es leidlich! Die Untersuchung von heute früh hat meinen Zustand wenigstens nicht verschlimmert. Ach, wie gern hätte ichs ertragen [...] hätte ich dafür nur bessere Nachrichten von Ihnen erhalten! Und ich muß hier sitzen - und kann nicht von der Stelle. Leben Sie wohl! Alle meine Gedanken sind bei euch [...]". - Mit kleinen Randläsuren und Faltspuren.
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Haluschka, Helene, Schriftstellerin (1892-1974).
6 eigenh. Brief- und Bildpostkarten mit U. Graz, 1948-1953.
Zusammen 7 SS. Meist 8vo. Mit 4 eh. adr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche zu Geburtstag und Neujahr. - Helene Haluschka, seit 1909 in Österreich lebend, war Mitarbeiterin französischer Zeitungen und schrieb Erzählungen und Unterhaltungsromane in französischer, später auch deutscher Sprache. Vgl. Kosch VII, 212.
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Hammer, Franz, Schriftsteller (1908-1985).
Eigenh. Postkarte mit U. Eisenach, 30. V. 1943.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Hammer war Mitarbeiter der "Neuen Bücherschau" und der "Weltbühne", war 1933 als Sozialist kurzzeitig interniert und trat erst nach Kriegsende wieder an die Öffentlichkeit. Als Mitglied der KPD beteiligte er sich nach 1945 wesentlich am kulturellen Aufbau in Thüringen und war als Verlagslektor und danach als freier Schriftsteller tätig. Neben Erzählungen und Biographien schrieb er u. a. die Autobiographie "Traum und Wirklichkeit" (1975), die die Lebensbedingungen von Jugendlichen aus der Unterschicht bis 1933 dokumentiert. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Hammer, Julius, Schriftsteller und Journalist (1810-1862).
Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U. Dresden, 31. I. 1858.
1 S. Kl.-8vo. Auf der Verso-Seite des Titelblatts von "Schau um dich und Schau in dich" (Leipzig, Brockhaus, 1857). - Julius Hammer ging nach einem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig, von Theodor Hell und Ludwig Tieck ermutigt, ausschließlich seinen literarischen Neigungen nach, wurde Mitarbeiter der "Zeitung für die elegante Welt", der Zeitschrift "Das Nordlicht" und redigierte von 1851 bis 59 das Feuilleton der "Constitutionellen Zeitung". "Hammers umfassende Literaturkenntnis fand ihren Niederschlag u. a. in dem 'osmanischen Liederbuch' 'Unter dem Halbmond' (1860). Einem weiten Leserkreis wurde er durch seine didaktischen Gedichte bekannt (u. a. 'Schau um dich und schau in dich' (1851)" (DBE). - Stark angestaubt und durchwegs mit größeren Randläsuren.
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Hammer, Wilhelm Arthur, Schriftsteller (1871-1941).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. V. 1915.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Tls. gereimte Glückwünsche zu H. A. Schwers fünfzigstem Geburtstag: “Stolz in diesen Schicksalstagen | Auf das deutsche Schwert, | Möchte einen Wunsch ich sagen, | dieser Zeiten wert [...]”. - Hammer redigierte 1893/94 die ‘Blätter für deutsche Dichtung’ und als Schriftleiter des Scheffel-Bundes eine Reihe von ‘Scheffel-Jahrbüchern’ und ‘Scheffel-Kalendern’. Daneben war er als Lyriker, Epiker, Herausgeber und Übersetzer tätig. Vgl. Kosch I, 818. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hampton, Christopher, Schriftsteller und Regisseur (geb. 1946).
Eigenh. Brief mit U. Colchester, 2. XI. 1966.
1 S. 8vo. An den schwedischen Schriftsteller und Journalisten Ingmar Björkstén: “Many thanks for sending me a copy of the magazine with the article of my play. It was very kind of you to remember. All I need now is to find someone to translate it for me [...]”. Gemeint ist vermutlich sein erstes, 1964 verfaßtes Theaterstück 'When did you last see your mother?', das nach einer äußerst erfolgreichen Aufführung in London in den Spielplan des Comedy Theatre aufgenommen wurde. - Sich Mitte der 70er Jahre verstärkt dem Film zuwendend, verfaßte Hampton u. a. das Drehbuch zu Maximilian Schells Verfilmung von Ödön von Horvaths ‘Geschichten aus dem Wienerwald’, zu John Mackenzies Verfilmung von Graham Greenes ‘Der Honorarkonsul” und zu Stephen Frears’ Verfilmung von Choderlos de Laclos’ ‘Gefährlichen Liebschaften’; zu seinen Regiearbeiten zählt ‘Carrington (1995). - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Handel-Mazzetti, Enrica (Lodovica Maria) Freiin von, Schriftstellerin (1871-1955).
Eigenh. Albumblatt mit U. und montiertem Portrait. Linz, 1. VI. 1932.
1 S. Qu.-8vo. Aus der “Autogramm-Sammlung des Michael Dachsberger, Eggenburg, N.-Ö.” (so auf der Textseite gedr.) und mit montiertem, die Schriftstellerin im Profil abbildenden Zeitungsausschnitt auf der Bildseite. - Das vom Sammler auf der Textseite vermerkte Datum “Linz 1. 6. 1932” bezieht sich wohl auf die auf der Bildseite vermerkte Notiz “Erhalten von H. Kastner, Pressverein. Eggenburg”. - Nach ersten Veröffentlichungen in Zeitschriften errang Handel-Mazzetti mit den Romanen ‘Meinrad Helmpergers denkwürdiges Jahr’ (1900) und ‘Jesse und Maria’ (2 Bde., 1906) bleibende Anerkennung. Handel-Mazzetti, die "in Form des breitangelegten historischen Romans, vor allem die Zeit des Barocks und der Gegenreformation thematisierend, die Auseinandersetzung zwischen Katholizismus und Protestantismus" behandelt, "bekannte sich zum Fortbestand eines katholischen Habsburgerreiches, bemühte sich jedoch in ihrem Werk um konfessionelle Verständigung und christliches Humanitätsdenken. 1914 erhielt Handel-Mazzetti den Ebner-Eschenbach-Preis. Seit 1951 wird der Handel-Mazzetti-Preis verliehen. Ihre zahlreichen historischen Romane und Novellen erschienen bis in die sechziger Jahre in zum Teil hohen Auflagen" (DBE). Vgl. auch Kosch VII, 257f.
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Handel-Mazzetti, Enrica (Lodovica Maria) Freiin von, Schriftstellerin (1871-1955).
Eigenh. Albumblatt mit U. und Visitkarte mit vier eh. Zeilen. Steyr, 8. XII. 1920.
1 S. auf Doppelblatt, 8vo, bzw. 1 S., qu.-12mo. Schönes Blatt mit ornamentaler umlaufender Bordüre in Goldprägung. - Die Visitkarte aus Anlaß der Übersendung des vorliegenden Blattes an einen namentlich nicht genannten Professor.
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Handel-Mazzetti, Enrica (Lodovica Maria) Freiin von, Schriftstellerin (1871-1955).
Gedr. Exlibris auf Japanpapier mit eigenh. Zitat und U. O. O. u. D.
1 S. 12mo. "Magna res ets charitas". - Nach ersten Veröffentlichungen in Zeitschriften errang Handel-Mazzetti mit den Romanen 'Meinrad Helmpergers denkwürdiges Jahr' (1900) und 'Jesse und Maria' (2 Bde., 1906) bleibende Anerkennung. Handel-Mazzetti, die "in Form des breitangelegten historischen Romans, vor allem die Zeit des Barocks und der Gegenreformation thematisierend, die Auseinandersetzung zwischen Katholizismus und Protestantismus" behandelt, "bekannte sich zum Fortbestand eines katholischen Habsburgerreiches, bemühte sich jedoch in ihrem Werk um konfessionelle Verständigung und christliches Humanitätsdenken. 1914 erhielt Handel-Mazzetti den Ebner-Eschenbach-Preis. Seit 1951 wird der Handel-Mazzetti-Preis verliehen. Ihre zahlreichen historischen Romane und Novellen erschienen bis in die sechziger Jahre in zum Teil hohen Auflagen" (DBE).
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Handel-Mazzetti, Enrica (Lodovica Maria) Freiin von, Schriftstellerin (1871-1955).
Portraitpostkarte mit eigenh. Grußzeile und U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Die Bildseite mit einem gedr. Portrait nach einem Miniaturportrai in Öl von Julie von Handel-Mazzetti. - Nach ersten Veröffentlichungen in Zeitschriften errang Handel-Mazzetti mit den Romanen 'Meinrad Helmpergers denkwürdiges Jahr' (1900) und 'Jesse und Maria' (2 Bde., 1906) bleibende Anerkennung. Handel-Mazzetti, die "in Form des breitangelegten historischen Romans, vor allem die Zeit des Barocks und der Gegenreformation thematisierend, die Auseinandersetzung zwischen Katholizismus und Protestantismus" behandelt, "bekannte sich zum Fortbestand eines katholischen Habsburgerreiches, bemühte sich jedoch in ihrem Werk um konfessionelle Verständigung und christliches Humanitätsdenken. 1914 erhielt Handel-Mazzetti den Ebner-Eschenbach-Preis. Seit 1951 wird der Handel-Mazzetti-Preis verliehen. Ihre zahlreichen historischen Romane und Novellen erschienen bis in die sechziger Jahre in zum Teil hohen Auflagen" (DBE).
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Hango, Hermann, Schriftsteller und Archivar (1861-1934).
"Einem jungen Mädchen ins Stammbuch". Eigenh. Gedicht mit U. Wien, o. D.
1 S. 4to. "Immerdar | Rein und wahr | Bleibe, wie ein Bronnen klar; | Was du liebest, früh und spät, | Prüfe, ob's am Licht besteht - | Und des Lebens Tand allein | Soll dir nie das Leben sein!" - Hango stand seit 1879 als Kanzleibeamter im Dienst der Stadt Wien und arbeitete im Städtischen Archiv, das er von 1911-23 auch leitete. Daneben war er als Lyriker und Erzähler tätig und schrieb u. a. "Faust und Prometheus. Eine Dichtung" (1895). 1900-20 redigierte er den "Kalender des deutschen Schulvereins" und war Mitherausgeber verschiedener Quellenwerke zur Geschichte Wiens.
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Hansgirg, Karl Viktor Rt. v., Schriftsteller (1823-1877).
„Gedichte“. Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.
2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Enthält die drei Gedichte "Lebenswoge" (4 Strophen á 4 Zeilen), "Dichterloos" (3 Strophen á 9 Zeilen) u. "O Weltengeist" (4 Strophen á 4 Zeilen). - Hansgirg, ein Neffe Karl Egon von Eberts (dessen Adel 1873 auf ihn überging) studierte in Wien und Prag Rechtswissenschaften. Er war seit 1846 im politischen Verwaltungsdienst an verschiedenen Orten Böhmens tätig und wurde 1868 Bezirkshauptmann in St. Joachimsthal. Hansgirg gründete die Pilsener Zeitschrift "Westbahn" und schrieb Lyrik und Romane, u. a. "Orient und Okzident" (1876). - Mit kl. Einr. im Querfalz (keine Textberührung) und etwas lappig.
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Hanslik, Robert, Bibliothekar.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. IX. 1888.
¾ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] im Auftrag der Direction des k. k. Hof-Burgtheaters erlaube ich mir um gefällige Ueberlassung und möglichst beschleunigte Uebermittlung von vier Exemplaren des Lustspiels 'Cornelius Voss' von Franz von Schönthan ergebenst zu ersuchen". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette der "k. k. Hofburgtheaterdirektion".
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Harden, Maximilian, Publizist und Schriftsteller (1861-1927).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 25. VII. 1904.
1 S. Qu.-gr.8vo. Mit kleineren Randläsuren.
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Harden, Maximilian, Publizist und Schriftsteller (1861-1927).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin-Grunewald, 12. IX. 1907.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Buchhändler Hugo Heller in Wien: "Ich fürchte, daß es mir, einem durch Arbeit u. schlechte Gesundheit Bedrängtem, nicht möglich sein wird, Ihren Wunsch zu erfüllen". - Etwas angestaubt.
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Harden, Maximilian (d. i. M. Felix Ernst Witkowski), Publizist und Schriftsteller (1861-1927).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 29. XI. 1919.
1 S. Qu.-8vo. Verso Montagespuren.
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Harden, Maximilian (eig. M. Felix Ernst Witkowski), Publizist und Schriftsteller (1861-1927).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.8vo. Das Blatt mit gedr. Zierleiste.
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Hartlieb, Wladimir Frh. von, Schriftsteller (1887-1951).
6 eigenh. Briefe und (Bild-)Postkarten mit U. Wien und Ischl, 1938-1951.
Zusammen 6 SS. 4to und 8vo. Mit 3 eh. adr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstags- und Neujahrswünsche und sendet ebensolche: “Wie mag es Ihnen wohl gehen? Wo stehen Sie? Immer noch im Osten? [...]”. - Nach kurzer Tätigkeit im Staatsdienst lebte der als Sohn eines Offiziers geborene promovierte Jurist als freier Schriftsteller in Wien. "In den dreißiger Jahren schrieb er u. a. als Theaterkritiker für das 'Neue Wiener Tageblatt'. Politisch zu den 'nationalen' Autoren zählend, setzte er sich für den Nationalsozialismus und den 'Anschluß' Österreichs an das Deutsche Reich ein" (DBE). Vgl. auch Kosch VII, 393f.
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Hartlieb, Wladimir Frh. von, Schriftsteller (1887-1951).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
1 S. 4to. "Auf höchstem Felsen, / Von Schnee umgeben, / Kannst Du hier duften, Blühen und leben? [...]". 18zeiliges, "Ranunculus glacialis" betiteltes Gedicht. - Nach kurzer Tätigkeit im Staatsdienst lebte der als Sohn eines Offiziers geborene promovierte Jurist als freier Schriftsteller in Wien. "In den dreißiger Jahren schrieb er u. a. als Theaterkritiker für das 'Neue Wiener Tageblatt'. Politisch zu den 'nationalen' Autoren zählend, setzte er sich für den Nationalsozialismus und den 'Anschluß' Österreichs an das Deutsche Reich ein" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 840.
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Hartmann, Moritz, Schriftsteller (1821-1872).
Eigenh. Brief mit U. Berchtesgaden, 29. VII. [1867].
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An den Verleger Eduard Hallberger: "Hier, lieber Herr Hallberger, die letzten Märchen. Die Einleitung werde ich, wie schon gesagt, in St[uttgart] schreiben. Ich bitte Sie darauf zu sehen, daß die Correctur gut gemacht wird [...]". - Der 48er Revolutionär und Bekannte Heines in Paris wurde 1862 Chefredakteur der "Allgemeinen Zeitung" in Stuttgart und später Feuilletonredakteur der "Neuen Freien Presse" in Wien. Er veröffentlichte 1867 bei Hallberger seine "Märchen; nach Perrault neu erzählt" mit Illustrationen von Gustav Dore. - Gering gebräunt; Bl. 2 verso mit Eingangsvermerk von fremder Hand.
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