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Wessely, Paula, Schauspielerin (1907-2000).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., August 1943.
230:174 mm. S/W-Portrait im Profil mit eh. Widmung für [Hermine] Ehrenstein.
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Wessely, Paula, Schauspielerin (1907-2000).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, Februar 1935.
230:171 mm. S/W-Portrait im ¾-Profil mit eh. Widmung an Hermine Ehrenstein.
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Wessely, Paula, Schauspielerin (1907-2000).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, März 1933.
1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. - Paula Wessely - die Nichte der frühverstorbenen Hofschauspielerin Josephine Wessely, Ehefrau von Attila Hörbiger, Mutter von Elisabeth Orth, Christiane und Maresa Hörbiger - zählt zu den “bedeutendsten Schauspielerinnen des deutschsprachigen Theaters” (Öst. Lex. II, 620). 1924 gab sie ihr Debut am Deutschen Volkstheater in Wien und trat in Prag und neuerlich am Dt. Volkstheater auf, ehe sie von 1929-52 am Theater in der Josefstadt, fünf Jahre hindurch bei den Salzburger Festspielen als Gretchen (1933-37), ab 1932 unter Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin sowie nach 1934 in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen war (darunter u. a. in Willi Forsts ‘Maskerade’, 1934). Von 1953-85 war sie Doyenne des Burgtheaters. Die mit zahlreichen Auszeichnungen - darunter der Reinhardt-Ring (1949), die Kainz-Medaille (1960) und der Alma Seidler-Ring (1979) - geehrte Schauspielerin nahm 1987 mit einem Leseabend Abschied von der Bühne. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Aus dem Atelier Setzer, Wien, im Verlag des Magasin Metropole.
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Wiecke, Paul, Schauspieler (1862-1944).
Briefausschnitt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-12mo. Wiecke war Schauspieler am und von 1920 bis 28 auch Direktor des Dresdner Schauspielhaus, in welcher Funktion er für die Aufführung moderner Stücke expressionistischer Autoren eintrat; 1928 wurde er zum Ehrenmitglied des Hauses ernannt. Im Film war Wiecke nur einmal, und zwar als König Joseph von Rom in Alfred Halms "Der galante König" (1920) zu sehen. - Aus der Sammlung Karl Schönwiese und in Umschlag derselben.
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[Wien. - Theater].
Theaterzettel der k. k. Hoftheater. Wien, 9. VI. 1819.
Einblattdruck. 250:353 mm. Im Theater nächst der Burg gab man an jenem Abend "Die Kinderschuhe", "Der Buchstab" und "Dir wie mir", im Theater nächst dem Kärntnerthor "Camilla oder Das geheime Gewölbe". - Etwas gebräunt.
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Wiene, Karl, Schauspieler (1852-1913).
4 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1907.
Zusammen 9 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An den Wiener Kulturstadtrat Hans Arnold Schwer (1856-1931): "Wenn Sie, worum ich Sie herzlich bitte, hochverehrter Herr Stadtrat, in den nächsten Tagen meine Sache vor dem Stadtrat vertreten, bitte ich Sie, auch dies gefälligst in Betracht ziehen zu wollen, daß ich der Bewilligung eines Restaurants durchaus keinen prinzipiellen Wert beilege. Als ich auch um Bewilligung des Restaurants nachsuchte, ging ich nicht zuletzt von der Erwägung aus, daß darin selbstverständlich das Bier aus dem Wiener Bräuhaus verschänkt wurde, und zwar in denkbar bester Form verschänkt würde, daß dadurch das Bier [...] in den besten Kreisen eingeführt und populärer gemacht würde, und daß deshalb die Comune selbst ein Interesse daran habe, mit dem vornehmen Theater ein vornehmes Restaurant zu verbinden [...]" (Br. v. 25. IX. 1907). - Drei Briefe im linken Rand gelocht (keine bzw. geringfügige Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.
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[Wiener Künstler].
Hektograph. Menüfolge mit 18 eigenh. Unterschriften von Schauspielern und Schriftstellern. Wien, 18. XII. 1917.
1 S. 8vo. Zu dem trotz des Krieges mehrgängigen und recht üppigen Diner im Wiener Rathauskeller fand sich am 18. Dezember 1917 - an dem Tag, da Kärntner Truppen den Monte Asolone einnahmen - eine prominente Runde von Bühnenkünstlern zusammen, darunter u. a die Schauspieler und -innen Ernst Arndt (geb. 1861), Eugen Frank (d. i. Eugen Krauspe, 1876-1942), Angela Helm (1884-1937), Hans Lackner (1876-1930), Claire Liesenberg (1873-1930), Maria Mayen (geb. 1895), Maria Mayer (1877-1958), Jakob Tiedtke (1875-1960) und Lotte Witt (1870-1938) sowie die Schriftsteller Max von Millenkovich (auch M. Morold, 1866-1945) und Tadeusz Rittner (1873-1921) sowie der Maler Karl Wilke (1879-1954). - Der nach Plänen des Architekten Josef Urban und des Malers Heinrich Lefler gebaute Wiener Rathauskeller war seit seiner Eröffnung im Februar 1899 einer der häufig frequentierten Treffpunkte der Wiener Gesellschaft. Vgl. Czeike IV, 636.
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[Vienna theatre].
Collection of 11 signed receipts and bills. Vienna, 1836-1866.
11 ff. 4to and 8vo. Some mounted on cardboard. The autograph receipts are for the most part made out by actors at the famous "Theater an der Wien" and the "Burgtheater" (such as Franz Mayerhofer, 1786-1871) or their respective widows (such as Anna Hasenhut and Clara La Roche) and are mostly addressed to the Pension Fund established by the former director Ferdinand Graf Pálffy von Erdöd (1774-1840), who was head of both theatres from 1813 to 1825. Four bills are made out by employees of the Imperial and Royal Court Opera Theatre, who during a guest performance on April 12, 1862, invoiced the "Theater an der Wien" for several services (among them, e. g., the hairdresser Franz Ledwinna and a prompter). All signed and marked "to be issued" by the Burgtheater actor Karl La Roche (1794-1884), who was hired for life tenure in 1833, also directed from 1841 to 1874, and who performed administrative offices during the said guest performance. - For La Roche cf. Czeike III, 687; for Pálffy von Erdöd cf. ibid. IV, 481.
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Wiesenthal, Grete, dancer (1885-1970).
Autograph picture postcard signed. No place or date.
14 x 6.8 cm. 1 p. In German. To a young lady whom the dancer was unable to see, "as I could not be in Vienna during noontime, so I left a letter for you at the concierge, which you did not collect, and I did not have your address [...]" (transl.). - Admired by such illustrious contemporaries as Klimt, Schnitzler, Altenberg and Hofmannsthal (who wrote "Amor und Psyche" and "Das fremde Mädchen" for her), Grete Wiesenthal began her career at the Vienna Court Opera. She and her sisters Elsa and Bertha enjoyed great success dancing to the works of Johann Strauß, Franz Schubert, and Franz Liszt, as well as under the sometime direction of Max Reinhardt at the Salzburg Festival. After the First World War she worked as a choreographer and dance instructor, teaching the "Viennese Style" which she had developed; in 1938 she retired from professional life and made her home a refuge for all those persecuted by the new regime (cf. Czeike V, 651). - Postcard trimmed along the upper edge without sustantial loss to text.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
2 eigenh. Albumblätter mit U. Rostock, 31. X. 1897 und 26 .IV. 1903.
2 SS. 8vo. "Lebensspruch. | Der Ruf erscholl: | So halt' ich still. | Ich muß und soll: | Ich kann und will!" - Beiliegend 1 Portraitpostkarte (qu.-8vo.).
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
3 eigenh. Briefe mit U. Wien, Berlin und Rostock, 1875 bis 1904.
Zusammen (3½+1+1 =) 5½ SS. auf 5 Bll. Gr.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller Karl Erdmann Edler (1844-1931) mit einem Urteil über dessen literarische Arbeiten (Br. v. 14. I. 1875), betr. des Abdrucks einer Novelle von L. Herbst (Br. v. 30. III. 1880) und in Beantwortung von dessen Anfrage: "Ihre Aufforderung trifft bei mir den allerungünstigsten Boden: zu meiner Lebensphilosophie gehört, der Miseren des Dramatikerlebens so wenig wie möglich zu gedenken [...]" (Br. v. 11. XII. 1904). - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer. - Leopold Rosner war Schauspieler in Preßburg und Wien und trat 1861 in die Wallishausersche Buchhandlung Josef Klemms in Wien ein, dessen "Wiener Theater-Repertoir" er redigierte. Daneben war er Mitarbeiter an Adolf Bäuerles "Theaterzeitung" und an Wurzbachs "Biographischem Lexikon". 1871 eröffnete er die Buchhandlung "Unter den Tuchlauben", die sich zu einem Treffpunkt literarischer Kreise entwickelte. Zugleich betrieb er einen Verlag, in dem vorwiegend österreichische Autoren wie Ludwig Anzengruber und Ferdinand Kürnberger erschienen; seit 1872 gab Rosner die Reihe "Neues Wiener Theater" heraus. "1889 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verlagsgeschäft zurück und widmete sich ausschließlich schriftstellerischer Arbeit [und] trat als Übersetzer, Erzähler und Feuilletonist hervor" (DBE). - K. E. Edler war seit 1864 Erzieher in verschiedenen Adelshäusern, so etwa im Haus des Grafen Amadei sowie des Prinzen Hohenlohe, und von 1878 bis 1890 Professor der Poetik, Mythologie und Geschichte der Schauspielkunst am Wiener Konservatorium. "Er schrieb nach dem Vorbild des Münchner Dichterkreises und verfaßte Novellen und Erzählungen, u. a. 'Notre Dame des Flots. Eine Glocknerfahrt' (1882)" (DBE). - Tls. mit alt hinterlegten Einrissen und kleinen Läsuren.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller und Direktor des Wiener Burgtheaters (1837-1911).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Über das, was Sie mir schrieben, waren wir ja einig. Da Sie den 19. Decbr. perhorrescirten, Verschiebung in die zweite Hälfte des Januar [...]". - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a.M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der "K. K. Hofburgtheater Direction"; mit kl. Einr. im rechten Rand (keine Textberührung).
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. XII. 1872.
1¾ SS. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An den Juristen Karl Frh. von Haerdtl (1818-89): "[...] auch bei wohlgesinntester Durchsicht [...] hab’ ich leider nichts finden können, was sich für Ihren Zweck irgend brauchen ließe. Alles was ich noch zu freier Verfügung besitze, ist so lyrisch und individuell, daß es sich zu öffentlichem Vortrag nicht eignet [...]". - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
Eigenh. Brief mit U. ("AWilbrandt"). Wien, 25. I. 1882.
1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Das durch Herrn A. Entsch in Berlin eingereichte Lustspiel 'Der arme Hugo' von G. Friedrich habe ich zur Aufführung auf dem k. k. Hofburgtheater angenommen. Ihnen, als dem Vertreter des Herrn Entsch für Oesterreich-Ungarn, mache ich diese ergebenste Mittheilung [...]". - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der "K. K. Hofburgtheater Direction" und kl. zeitgenöss. Registraturvermerk.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
Eigenh. Brief mit U. ("AWilbrandt"). Wien, 30. X. 1886.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Theaterdichter: "Ich kann Ihnen mittheilen, daß inzwischen von Seiten der Censurbehörde die Genehmigung der Aufführung Ihres Lustspiels 'Bruder Hans' erfolgt ist [...]". - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der "K. K. Hofburgtheater Direction" und papierbedingt etwas gebräunt.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
Eigenh. Brief mit U. ("AWilbrandt"). Rostock, 29. III. 1892.
2 SS. 8vo. An den namentlich nicht genannten Musikwissenschaftler u. -kritiker Eduard Hanslick (1825-1904): "In einigen Ihrer Musik-Feuilletons in der N. Freien Presse, aus denen ich beständig als Laie schönste Unterweisung & als Schriftsteller reinen Genuß sauge, haben Sie auch über Alice Barbi goldne Worte gesagt. Diese hätte ich gar gern für einen guten Zweck, zur Anregung für hier. Ich hab' sie aber nicht mehr [...]". - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den "meistgespielten Autoren der Zeit" (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt. - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Wilbrandt, Adolf, Schriftsteller (1837-1911) und Direktor des Wr. Burgtheaters (1881-1887).
Eigenh. Postkarte mit U. Pertisau, 26. VIII. 1874.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller, Buchhändler und Journalisten Leopold Rosner (1838-1903): "Besten Dank für Ihre heutige Sendung, wie für Alles sonst; insbesondere für 'Im Fegefeuer'. Darüber, wie über Alles u. Jedes, mündlich mehr [...]". - Geboren in Rostock, lebte Wilbrandt als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt a. M., Rom und München, ehe er 1871 nach Wien kam. Von 1881-87 war Wilbrandt, der zu den “meistgespielten Autoren der Zeit” (DBE) gehörte, als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer. - Leopold Rosner war Schauspieler in Preßburg und Wien und trat 1861 in die Wallishausersche Buchhandlung Josef Klemms in Wien ein, dessen "Wiener Theater-Repertoir" er redigierte. Daneben war er Mitarbeiter an Adolf Bäuerles "Theaterzeitung" und an Wurzbachs "Biographischem Lexikon". 1871 eröffnete er die Buchhandlung "Unter den Tuchlauben", die sich zu einem Treffpunkt literarischer Kreise entwickelte. Zugleich betrieb er einen Verlag, in dem vorwiegend österreichische Autoren wie Ludwig Anzengruber und Ferdinand Kürnberger erschienen; seit 1872 gab Rosner die Reihe "Neues Wiener Theater" heraus. "1889 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verlagsgeschäft zurück und widmete sich ausschließlich schriftstellerischer Arbeit [und] trat als Übersetzer, Erzähler und Feuilletonist hervor" (DBE). - In altem Sammlungsumschlag.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
2 eigenh. Briefe mit U. Hallein und Wien, 1883 und 1884.
Zusammen 6 SS. auf 4 Bll. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Verein: "Im Auftrag meines Mannes theile ich Ihnen mit, daß er Anfang September nach Wien zurückkehrt, und dort sobald er Zeit hat, einige Bücher heraussuchen wird und Ihnen senden lassen [wird]. - Ich selbst würde dies schon jetzt gern besorgen, wäre unsere Wohnung nicht momentan ganz verlassen. - Mein Mann wünscht Ihrem Verein das beste Gedeihen und grüßt die Herren unbekannterweise [...]" (Br. v. 16. VIII. 1883). - Der Br. v. 10. I. des folgenden Jahres gleichfalls mit der Bitte um Nachsicht: "[...] Mein Mann, überbürdet mit Berufsgeschäften, kam nie dazu, die Bücher herauszusuchen, und so verspätete sichs [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte.
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[Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937)].
8 eigenh. Bilpostkarten verschiedener Verfasser an die Auguste W.-B. Verschiedene Orte, 1902 bis 1913.
Zusammen 8 SS. auf 8 Bll. 8vo. Die Karten mit Urlaubsmotiven aus St. Cyprian, Florenz, Cortina, Meran, Bozen u. a. - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte.
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[Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937)]. - Lili Marberg (Schauspielerin, 1878-1962).
"Auguste in Dresden". Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.
5 SS. 8vo. Manuskript einer Episode aus Lili Marbergs 1937 erschienenem Buch "Es war so komisch" (Wien und Leipzig: Europäischer Verl. [1937]): "Es sollte am Dresdner Hoftheater ein Gastspiel des Burgtheaters stattfinden. In der betreffenden Komödie hatte Auguste eine schöne Rolle, auf die sie sehr stolz war, und sie freute sich unbändig, diese auch in einer anderen Kunstmetropole zu zeigen. Die Kollegen wollten gern ein großes Coupé für sich reserviert haben, was damals keine Kleinigkeit bedeutete, denn es war Krieg [...]". - Bl. 1 oben in Farbstift mit "V" markiert. - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Schönau-Berchtesgaden, 23. VII. 1901.
6 SS. auf 3 Bll. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: "[...] Ihr Brief zeigt aber, daß Sie zu denen gehören, denen nichts Menschliches fremd ist und die nicht aburtheilen, sondern sagen 'tout comprendre c'est tout pardoner' [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. Franzensbad, 16. VII. 1878.
7½ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. Schöner Brief an einen Theaterdirektor, unter dessen Führung sie nach langer Zeit wieder spielen würde - "[...] aber was nur ausser 'Natalie' und 'Auf den Brettern'? Ich lege eine Anzahl Rollen bei. Doch es wird nicht viel dabei herauskommen. Denn 1. habe ich nach und nach den grössten Theil meiner frühern Rollen aufgegeben, ohne ebensoviele dafür gewonnen zu haben. 2. sind ja wohl die meisten meiner Stücke im Besitz des Burgtheaters? - Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn Sie in einer (womöglich französischen) Novität eine für mich passende Rolle hätten [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte. - Bl. 4 mit kl. unbed. Papierdurchbruch.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. ("Gustel Wilbrandt-Baudius"). O. O., 1. IV. 1911.
2 SS. Qu.-gr.-8vo. An Emilie Koberwein, die Enkelin des Schauspielers Heinrich Anschütz: "O Enkelin unseres Anschütz! Die beiden lieblichen Bilder stehen vor mir, auf dem einzigen Tische, in meinem Gartenzimmerchen ('auf dem Lande') wohin ich gestern Abend flüchtete; teils aus Feigheit, aus Furcht vor 'Feierung' - teils weil ich wirklich mir eine Magenverstimmung zugezogen hatte [...] Auch ich habe Sie, im Laufe dieser langen Jahre immer, immer lieber gewonnen [...] Das feine, zarte Gesicht Ihrer schönen Mutter, und Ihr Kindergesicht - - - ganz, wie ich Sie sah, wenn Sie in die Garderobe kamen! [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte. - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. ("Gustl") Wien, 7. IV. 1921.
2 SS. Qu.-gr.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin, wohl Baronin Königswarter, d. i. die Schauspielerin Margarethe Königswarter-Formes: "Mir fehlen die Worte zu Deinem Lobe - - Du beschämst mich immer wieder!! Deshalb möchte ich am liebsten Dir mündlich zu danken versuchen, entweder bei Dir oder bei unserer treuen Toni [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte. - In altem Sammlungsumschlag.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. ("Wilbrandt-Baudius"). Rostock, 14. X. 1890.
2 SS. Qu.-gr.-8vo. An einen Theaterdirektor: "Mein Mann hatte vergessen Sie in meinem Namen zu bitten, mir die 'Bösen Zungen' baldigst zu senden. Was hätten Sie noch für Stücke für mich? Lustspiel-Rollen wären mir sehr erwünscht. Ist die in 'Böse Zungen' nicht zu tragisch? Wie denken Sie Sich überhaupt das Gastspiel? [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit Randläsuren sowie einigen kleineren Einrissen in den Faltungen.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Brief mit U. ("Wilbrandt-Baudius"). Wohl Wien, 27. XII. 1904.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Dame: "Seien Sie und die Ihrigen von ganzem Herzen gegrüßt, und gesegnet zum neuen Jahr. Als Hauptsache wünsche ich Ihrer Madelaine - diesem besten, liebsten Geschöpf [-], ein rechtes Gedeihen u. Aufblühen [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 27. II. [?] 1882.
2 SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Entschuldigen Sie mich, liebenswürdige Frau, daß ich Ihren lieben Besuch noch nicht erwiderte, obgleich ich nun schon 14 Tage hier bin [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Eigenh. Briefkarte mit U. ("Gustl") O. O., 3. I. 1936.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse und eh. adr. Kuvert An die Schauspielerin Anna Kallina (1874-1948): "Entzückt von der neuerlichen Übersendung. Das Buch ist herrlich -, ich bin entzückt [...]". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte. - In altem Sammlungsumschlag.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Gedr. Visitkarte mit 7 eigenh. Zeilen und Datum. Wien, 4. X. 1889.
5,5:9,3 cm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit einem recht undeutlichen Ersuchen. - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O., Juni 1924 [?].
145:99 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. Halbfigürliches Portrait im Profil aus dem Jahre 1878. "'Auf den Brettern' Schauspiel von Adolf Wilbrandt". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte. - Aus dem Hause Dr. Székely, Wien.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug und Datum auf der Bildseite sowie eh. Grußzeile und U. verso. Wien, 27. III. 1925.
8vo. Halbfigürliche Darstellung im Sitzen aus dem Atelier der Photographin Madame D’Ora (d. i. Dora Kallmus, 1881-1963). - Umseitig die Widmung "Leider etwas verspätet" an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte. - Seit der Eröffnung ihres Ateliers "d’Ora" (1907) zu einer der bekanntesten zeitgenössischen Photograph(inn)en ihrer Zeit avanciert - neben Schnitzler zählten u. a. Anna Sacher, Alma Mahler, Grete Wiesenthal, Hermann Bahr, Alexander Girardi, Karl Kraus und Gustav Klimt sowie die kaiserliche Familie, die sich 1917 gleichfalls in ihrem Atelier einfand, zu ihrem Klientel - übersiedelte die aus Wien stammende Künstlerin 1923/4 nach Paris, wo sie u. a. Coco Chanel, Josephine Baker, Anna Pawlowa und Maurice Chevalier potraitierte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, Juni 1926.
1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte.
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Wilbrandt-Baudius, Auguste, Schauspielerin (1843-1937).
Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen . Wien, 6. III. 1916.
1 S. Carte d'Visite-Format. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Bemerken, daß sie "ihrem, in dem Brief vom 3/3 geäusserten Wunsche entsprechen [werde], falls nicht durch Berufs- oder Gesundheits-Rücksichten Verhinderung eintreten sollte". - Auguste Wilbrandt-Baudius, Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte.
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Wildauer, Mathilde, Schauspielerin und Sängerin (1820-1878).
3 eigenh. Briefe mit U. O. O., 1843 und 1844.
Zusammen 6 SS. 8vo und 12mo. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Lieber Herr v. Vivenot ich bitte Sie recht sehr, wenn es Ihre Geschäfte erlauben, morgen zwischen 10-11 Uhr zu mir zu kommen, meine Schwester Amalie ist seit einigen Tagen leidend, und möchte sich gerne mit Ihnen über ihr Unwohlsein besprechen [...]“ (Br. v. 28. IX. 1843). - „Da ich morgen schon in die Brühl ziehe, so bitte ich sich morgen nicht herzubemühen, Amalie befindet sich jetzt recht wohl, und ersucht Sie, wenn sie Ihrer Hilfe bedürftig ihr zu erlauben nach Ihnen schicken zu dürfen [...]“ (Br. v. 25. VI. 1844; auf Briefpapier mit gedr., farbigem Zierrahmen). - Seit 1835 am Wiener Hoftheater, später auch an der Hofoper engagiert, „erregte [sie] hier später auch in dramatischen Koloraturrollen Aufsehen, u. a. als Titelheldin in Donizettis ‚Linda di Chamounix‘ und als Katharina in Meyerbeers ‚Nordstern‘. 1852 übernahm sie an der Hofoper in der Uraufführung der Oper ‚Indra‘ von Friedrich von Flotow die Partie der Zigarette, die der Komponist für ihre Stimme geschrieben hatte" (DBE). - Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.
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Wildauer, Mathilde, Schauspielerin und Sängerin (1820-1878).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 29. IX. 1848.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Sängerin Mathilde Hellwig: „Auf Ihre freundliche Liebenswürdigkeit zählend, nehme ich mir die Freyheit selbe durch eine Frage in Anspruch zu nehmen. Als Sie mir, leider vor sehr langer Zeit das Vergnügen machten mich durch Ihren Besuch zu erfreuen, sprachen wir von einer Arie, welche Sie auch beym Namen nannten, die Fr. Turzek sich bey der Oper ‚Die Krondiamanten‘ anstatt der sich darin befindlichen Arie einlegte [...]“. - Seit 1835 am Wiener Hoftheater, später auch an der Hofoper engagiert, „erregte [sie] hier später auch in dramatischen Koloraturrollen Aufsehen, u. a. als Titelheldin in Donizettis ‚Linda di Chamounix‘ und als Katharina in Meyerbeers ‚Nordstern‘. 1852 übernahm sie an der Hofoper in der Uraufführung der Oper ‚Indra‘ von Friedrich von Flotow die Partie der Zigarette, die der Komponist für ihre Stimme geschrieben hatte" (DBE). - Mit hübscher, gänzlich erhaltener Verschlußmarke der Sängerin.
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Wildauer, Mathilde, Schauspielerin und Sängerin (1820-1878).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. I. 1880.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Karl Baron von Schlechta: "Empfangen Sie, verehrter Herr Baron, meinen besten Dank für die gütige freundliche Besorgung der Loge, wofür ich dankbarst meine Schuld beylege. Hoffend Ihnen auch einmahl [!] in etwas dienen zu können zeichne ich mich mit Achtung [...]". - Seit 1835 am Wiener Hoftheater, später auch an der Hofoper engagiert, „erregte [sie] hier später auch in dramatischen Koloraturrollen Aufsehen, u. a. als Titelheldin in Donizettis ‚Linda di Chamounix‘ und als Katharina in Meyerbeers ‚Nordstern‘. 1852 übernahm sie an der Hofoper in der Uraufführung der Oper ‚Indra‘ von Friedrich von Flotow die Partie der Zigarette, die der Komponist für ihre Stimme geschrieben hatte" (DBE). - Mit kl. Ausschnitt durch Siegelbruch (keine Textberührung).
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Wildauer, Mathilde, Schauspielerin und Sängerin (1820-1878).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 2. III. 1878.
½ S. Folio. Bestätigt "Zwey hundert Fünfzig Gulden aus jährlich 3000fl. für den Monath März 1878 vorhinein aus der Kasse des kk. Hofburgtheaters bar und richtig erhalten zu haben". - Seit 1835 am Wiener Hoftheater, später auch an der Hofoper engagiert, „erregte [sie] hier später auch in dramatischen Koloraturrollen Aufsehen, u. a. als Titelheldin in Donizettis ‚Linda di Chamounix‘ und als Katharina in Meyerbeers ‚Nordstern‘. 1852 übernahm sie an der Hofoper in der Uraufführung der Oper ‚Indra‘ von Friedrich von Flotow die Partie der Zigarette, die der Komponist für ihre Stimme geschrieben hatte" (DBE). - Mit zwei Stempelmarken, Stempel und einigen Registraturvermerken.
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Wilke, Gisela, Schauspielerin (1882-1958).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. IV. 1937.
1 S. 4to. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): “Der berühmte Ausspruch von Freund Alfred Grünfeld ‘Gott erhalte Dich noch lange nicht’ war noch nie so angebracht als bei Dir! Meine innigen Wünsche zum Geburtstag [...]”. - Schon in Kinderrollen am Deutschen Theater in Berlin auftretend, ging die einer Theaterfamilie entstammende Schauspielerin 1888 mit der Meininger Hofbühne auf eine Gastspielreise durch Nordamerika. Anschließend bis 1899 am Germania-Theater in New York verpflichtet, gehörte sie von 1900-52 als Charakterdarstellerin dem Wiener Burgtheater an; 1912 wurde sie Hofschauspielerin, 1935 auch Ehrenmitglied des Burgtheaters. Im Film war die beliebte Schauspielerin u.a. in Eduard von Borsodys ‘Ich und meine Frau’ (1953) zu sehen. Vgl. Czeike V, 658.
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Witt, Lotte, Schauspielerin (1870-1938).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, November 1907.
1 S. Qu.-8vo. Beiliegend 14 (tls. beschrieben) Portraitpostkarten. Jeweils 8vo. "Was andere denken, das gefällt ihm schlecht; | Er unternimmt das Gegenteil zu meist: | Und würde sich als Dutzendmensch erweisen, | Gab' er einmal jemand recht. || Célimène, Misanthrop". - Nach Auftritten in Kinderrollen am Stadttheater Mainz kam die in Berlin geborene Schauspielerin 1889 als jugendliche Liebhaberin an das Stadttheater in Elberfeld, war später am Thaliatheater in Hamburg tätig und gehörte seit 1898 dem Wiener Burgtheater an. Zu ihrem Repertoire gehörten u. a. die Hanne Scheel in Hauptmanns ‘Fuhrmann Henschel’, die Hedda Gabler in Ibsens gleichnamigem Drama und die Anna Karenina in der Bühnenfassung von Tolstois gleichnamigem Roman. Vgl. Czeike V, 667. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; mit altem Wasserfleck.
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Witt, Lotte, Schauspielerin (1870-1938).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. [1918].
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Beiliegend 14 tls. beschriebene Postkarten mit verschiedenen Portraits der Schauspielerin. Jeweils. 8vo. Kondoliert dem Schauspieler Otto Tressler (1871-1965) zum Tod seiner Tochter. - Nach Auftritten in Kinderrollen am Stadttheater Mainz kam die in Berlin geborene Schauspielerin 1889 als jugendliche Liebhaberin an das Stadttheater in Elberfeld, war später am Thaliatheater in Hamburg tätig und gehörte seit 1898 dem Wiener Burgtheater an. Zu ihrem Repertoire gehörten u. a. die Hanne Scheel in Hauptmanns ‘Fuhrmann Henschel’, die Hedda Gabler in Ibsens gleichnamigem Drama und die Anna Karenina in der Bühnenfassung von Tolstois gleichnamigem Roman. Vgl. Czeike V, 667. - Die U. mit dem durch ihre Heirat mit Livius von Borotha angenommenen Namen.
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Witt, Lotte, Schauspielerin (1870-1938).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. I. 1902.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An ein Fräulein: "Besten Dank für Ihre freundlichen Zeilen. Es ist mir aber unmöglich Ihrem Wunsche nachzukommen, ich habe die Zeit nicht dazu und kann mich auch zu schwer dazu entschließen [...]". - Nach Auftritten in Kinderrollen am Stadttheater Mainz kam die in Berlin geborene Schauspielerin 1889 als jugendliche Liebhaberin an das Stadttheater in Elberfeld, war später am Thaliatheater in Hamburg tätig und gehörte seit 1898 dem Wiener Burgtheater an. Zu ihrem Repertoire gehörten u. a. die Hanne Scheel in Hauptmanns ‘Fuhrmann Henschel’, die Hedda Gabler in Ibsens gleichnamigem Drama und die Anna Karenina in der Bühnenfassung von Tolstois gleichnamigem Roman.
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Witt, Lotte, Schauspielerin (1870-1938).
Eigenh. Briefkarte mit U. ("Lotte Borotha"). O. O. u. D., [1910].
2 SS. Qu.-8vo. An die Schauspielerin Anna Kallina (1874-1948): "Es ist wohl nur zu natürlich und begreiflich, wenn ich mich nach Ihrem Befinden erkundige. Mein Gedankenkreis geht jetzt nur bis zum Dezember, der Ihrige wird noch sogar begrenzter sein. Wenn der Storch bei Ihnen fertig ist, mahnen Sie ihn, dass er mich diesmal nicht wieder so lange warten lässt [...]". - Nach Auftritten in Kinderrollen am Stadttheater Mainz kam die in Berlin geborene Schauspielerin 1889 als jugendliche Liebhaberin an das Stadttheater in Elberfeld, war später am Thaliatheater in Hamburg tätig und gehörte seit 1898 dem Wiener Burgtheater an. Zu ihrem Repertoire gehörten u. a. die Hanne Scheel in Hauptmanns "Fuhrmann Henschel", die Hedda Gabler in Ibsens gleichnamigem Drama und die Anna Karenina in der Bühnenfassung von Tolstois gleichnamigem Roman. - In altem Sammlungsumschlag.
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Witt, Lotte, Schauspielerin (1870-1938).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D.
2 SS. (Qu.-)8vo. An Hertha Bauer in Wien: "Hab' Sonne im Herzen, Verlier nie dem Mut, | Hab' Sonne im Herzen | Und alles ist gut / Cäsar Flaischlen". Die Bildseite mit halbfigürlichem Portrait en face in Rollenkostüm und Unterschrift. - Nach Auftritten in Kinderrollen am Stadttheater Mainz kam die in Berlin geborene Schauspielerin 1889 als jugendliche Liebhaberin an das Stadttheater in Elberfeld, war später am Thaliatheater in Hamburg tätig und gehörte seit 1898 dem Wiener Burgtheater an. Zu ihrem Repertoire gehörten u. a. die Hanne Scheel in Hauptmanns "Fuhrmann Henschel", die Hedda Gabler in Ibsens gleichnamigem Drama und die Anna Karenina in der Bühnenfassung von Tolstois gleichnamigem Roman.
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. ("Else Thun-Hohenstein"). Venedig und ein unleserlicher Ort in der CSSR, 1924.
Zusammen 4 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Musikschriftsteller Richard Specht (1870-1932) mit freundschaftlichen Grüßen von einem Aufenthalt in Italien und einem in der Tschechoslowakei. - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters. - Jeweils mitunterzeichnet von ihrem Gatten Emmerich Graf Thun-Hohenstein; beide Karten in Bleistift und entsprechend verrieben.
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. und eh. Briefkarte mit U. O. O., 1946 bzw. o. D.
Zusammen (1+1¼ =) 2¼ SS. auf 2 Bll. Qu.-kl.-8vo bzw. Visitkartenformat. An ihre Nichte mit Wünschen zu Weihnachten (1946) und mit Dank für Wünsche zu ihrem Namenstag (undat.). - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters.
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. IV. 1934.
1½ SS. 4to. An ihre "geliebte Gretl", wohl die Schauspielerin Margarethe Königswarter-Formes: "Erst heute komme ich dazu, Dir aus tiefstem Herzen zu danken für die unbeschreibliche Freude, die mir Deine herrlichen Worte über meine Iphigenie bereitet haben. Du hast mich damit so glücklich gemacht, weil ich selbst eigentlich das Gefühl habe, noch ganz unfertig zu sein [...]". - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters. - Mit einem kleinen Randausriß; in altem Sammlungsumschlag.
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 12. XII. 1956.
2 SS. Qu.-8vo. Gratuliert der Schauspielerin Lili Marberg zu ihrem 80. Geburtstag: "[...] ich war ein paar Tage krank und kann erst heute, so verspätet aber nicht minder herzlich, Dir zu Deinem Fest-Geburtstag meine und meines Mannes allerherzlichste Segenswünsche senden [...]". - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Die Recto-Seite am linken Blattrand leicht wasserrandig.
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Schwerin, 24. XII. 1909].
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. Wünsche zu Weihnacht an Frl. Marie Budig. - Geboren in Berlin, kam Else Wohlgemuth 1910 ans Wiener Burgtheater, wo sie in annähernd allen großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Als hervorragende Interpretin des klassischen Repertoires von über 100 Rollen geltend, war sie ebenso eindrucksvoll die tragische Liebhaberin wie später auch im Lustspiel erfolgreich. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters.
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Wohlgemuth, Else, Schauspielerin (1881-1972).
Gedr. Dankschreiben mit 4 eigenh. Zeilen und U. Wien, 4. V. 1935.
1½ SS. Qu.-8vo. Die mit einer hübschen zeitgenössischen Ansicht der Vorderfront des Burgtheaters versehene Karte aus Anlaß der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Theaters, an dem die gebürtige Berlinerin seit 1910 in alle großen klassischen Frauengestalten zu sehen war, darunter als Maria Stuart, Iphigenie und Minna von Barnhelm. Unter der Regie Max Reinhardts auch bei den Salzburger Festspielen 1922 und 1935 auftretend, mußte sie 1938 emigrieren. Nach ihrer Rückkehr wurde sie erneut Ensemblemitglied des Burgtheaters. Vgl. Öst. Lex. II. 657.
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Wolf, Gusti, Schauspielerin (1912-2007).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. Neujahrswünsche an die namentlich nicht genannte Schauspielerin Lili Marberg. - Nach nur drei Stunden Schauspielunterricht bei Karl Forest sich ihre Bühnenerfahrung in der böhmischen Provinz und später bei Stella Kadmon, Otto Falckenberg und Gustav Gründgens erwerbend, wurde Gusti Wolf von Raoul Aslan ans Burgtheater geholt, dem sie bis in die jüngste Gegenwart hinein verbunden war. Zudem war sie in zahlreichen Film- und Fernsehrollen zu sehen. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).
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