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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Schriftstück mit U. O. O. u. D.
4 SS. 8vo. Eigenh. nummeriert. 8-strophiges Gedicht: "Nun klinge Du goldene Layer, / Die mir einst der Heine vermacht, / Ich habe zur Sonnenthalfeier / Ein nagelneu Liedchen erdacht. / Ein Lied nach dem wundersamen / Und schönen musikalischen Schnitt […]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Schriftstück mit U. O. O., 19. VIII. 1883.
1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Gedicht über zwei Hunde Gabillons: "Spitz und Mops sind ja im Grunde / Doch nichts als 2 verschiedene Hunde, / Wer hat nicht zu einem Mops gesehen, und blieb vor einem Spitze stehen? […]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Mit alten Montagespuren; etwas braunfleckig. - Beiliegend ein Druck zum "Glückwunschreigen seiner engeren Kollegen zur Feier seiner fünfzigjährigen Burgtheatertätigkeit".
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 5. V. 1890.
Ca. 100 x 90 mm. Beiliegend gedrucktes Schreiben. "Keine echte Liebe zur Kunst, ohne heiße Liebe zur Menschheit". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Mit alten Montagespuren; etwas braunfleckig. - Beiliegend ein Druck zum "Glückwunschreigen seiner engeren Kollegen zur Feier seiner fünfzigjährigen Burgtheatertätigkeit".
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Widmung mit U. Graz, 3. VII. 1874.
120 x 75 mm. Auf Trägerkarton. "Wer ist der Meister? - Der was ersann! Wer ist Geselle? - Der etwas kann! Wer ist der Lehrling? - Jedermann!". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 22. V. 1894.
115 x 90 mm. "edlen Seelen vorzufühlen, wünschenswerthester Beruf". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Mit einer Briefmarke mit dem Portrait Sonnenthals.
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Gedruckte Dankeskarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., [1904].
115 x 90 mm. Bedankt sich bei den Direktoren und seinen Kollegen des Berliner Theaters für Glückwünsche anlässlich seines 70. Geburtstages. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung. [Wien], 1. IV. 1861.
100:62 mm. Ganzfigürliches Portrait des Schauspielers aus dem Atelier des Hofphotographen Ludwig Angerers, Wien mit Widmung am unteren Rand des Trägerkartons: "Zur freundlichen Erinnerung an das Original" und Datum von Sammlerhand auf der Verso-Seite. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24-jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 5. VI. 1865.
100:65 mm. Brustbild des Schauspielers aus dem Atelier des Photographen Emil Rabendings, Wien. Mit Widmung auf der Bildseite: "mieux tard que jamais". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24-jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., [1883/1884].
40:80 mm. Kniestück des Schauspielers aus dem Atelier des Photographen Székely, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Sonnenthal wünscht der Schauspielerin Amalie "Mama" Haizinger (1800-84) "tausend Glück und Segen für 1884". Widmung und Signatur auf der Verso-Seite. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24-jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Visitenkarte mit eigenh. Notiz. O. O. u. D.
105 x 65 mm. "[Adolf Sonnenthal] bittet Sie zu einem gemütlichen Zusammensein im Waldsteingarten am Abend des 14. Juni […]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Hermine von, Schriftstellerin (1862-1922).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.
98 x 58 mm. "[Hermine von Sonnenthal] dankt Ihnen, verehrter Herr Strebinger, wärmstens für Ihre herzliche Theilname".
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Wessely-Schmitt, Helene, Rezitatorin.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. V. 1923.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erst seit einigen Tagen von Oldenburg zurück, erfuhr ich, dass Sie Mittwoch Ihre Hochzeit hatten und beeile mich Ihnen und Ihrer jungen Frau unser aller herzlichsten Glückwünsche auszusprechen. Gleichzeitig danke ich Ihnen bestens für Ihre lieben Wünsche anlässlich der Geburt meines kleinen Enkels […]". - Die Tochter des Komponisten und Klavierpädagogen Hans Schmitt heiratete Hofrat Rudolf Wessely.
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Wintzingerode-Bodenstein, Wilko Ernst Levin Ludwig Graf von, Theologe, Politiker, Mitbegründer und erster Vorsitzender des Evangelischen Bundes (1833-1907).
Eigenh. Brief mit U. Merseburg, 13. IX. 1882.
1 S. 8vo. "Ew. Wohlgeboren haben, wie ich eben in Kenntniß gesetzt bin, während meiner Abwesenheit mit mir sprechen wollen. Indem ich das Verfehlen bedaure, gestatte ich mir die ergebenste Mittheilung, daß ich - wohl im Laufe nächster Woche - nach dort komme u. dann gerne den Versuch machen werde, Sie zu Hause zu treffen […]".
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Wlassak, Eduard, Kanzleidirektor der Generalintendanz der Hoftheater (1841-1904).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 24. IV. 1890.
1 S. Folio. "Der ehemalige Zuschneider am Hofburgtheater Ludwig Schack bittet um einen Posten im Schneiderfache [...] Diesem Gesuche kann nicht willfahrt werden, wovon der Bittsteller unter Rückschluß der Beilagen in Kenntniß gesetzt worden […]". - Wlassak war Offizier der kaiserlichen Armee im Feldzug gegen Preußen, wurde später Hofkonzipist im Obersthofmeisteramt und 1881 mit dem Amt des Kanzleidirektors der wiedererrichteten Generalintendanz der k. k. Hoftheater betraut. Daneben verfasste er zahlreiche Arbeiten über Kunst- und Theatergeschichte. - Gefaltet und braunfleckig.
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Wlassak, Eduard, Kanzleidirektor der Generalintendanz der Hoftheater (1841-1904).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 3. VI. 1888 und 9. X. 1892.
Zusammen 2 SS. 57 x 95 mm und 8vo. "Die Logen Eintheilung kann erst im Laufe des nächsten Monats erfolgen. Doch werde ich darauf Bedacht nehmen, daß Ihnen Ihrem Wunsch entsprechend No. 8 zugetheilt werde […]" (3. Juni 1888). Auf der Visitenkarte vom 9. Oktober 1892 bestätigt Wlassek einem Besucher die Loge Nummer 9. - Wlassak war Offizier der kaiserlichen Armee im Feldzug gegen Preußen, wurde später Hofkonzipist im Obersthofmeisteramt und 1881 mit dem Amt des Kanzleidirektors der wiedererrichteten Generalintendanz der k. k. Hoftheater betraut. Daneben verfaßte er zahlreiche Arbeiten über Kunst- und Theatergeschichte.
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Wlassak, Eduard, Kanzleidirektor der Generalintendanz der Hoftheater (1841-1904).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Wlassak war Offizier der kaiserlichen Armee im Feldzug gegen Preußen, wurde später Hofkonzipist im Obersthofmeisteramt und 1881 mit dem Amt des Kanzleidirektors der wiedererrichteten Generalintendanz der k. k. Hoftheater betraut. Daneben verfasste er zahlreiche Arbeiten über Kunst- und Theatergeschichte.
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Woodbury, Walter B[entley], Photographiepionier (1834-1885)
Eigenh. Brief mit U. Cliff House, Greenhithe, 5. X. 1873.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die "Wiener Photographische Gesellschaft", in technischen Fragen und zu seinen ausländischen Patenten: "Gentlemen. You are mistaken about the 'Debardeur', it is not a cabinet but a 12 x 10 size. We printed you all the smaller sized ones but could not do the larger in consequence of the accident to our large Hydraulic press. We have not yet received it back & cannot hope for it before the end of the month. I think it would be awkward for me to have shares in a company so far away & would rather dispose of my patents for Austria - either altogether or for half cash & half an interest in the Company. I enclose you a print from a negative of Luckhardts [...]". - Woodbury entwickelte 1864 die "Woodburytypie" (Photoglyptie), einen photochemischen Prozess, der zwischen ca. 1870 und 1900 vor allem in der qualitativ hochwertigen Buchillustration verbreitet war. Es handelte sich um die einzige kommerziell erfolgreiche Methode, feinste Abstufungen von Fotografien im Druck wiederzugeben. In den Jahren 1864-85 meldete Woodbury in England wie auch im Ausland über 30 Patente an, darunter solche zur Stereoskopie, Ballonphotographie, zu Dias, Filmen, und Projektoren.
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[Zeppelin, Ferdinand Gf. von, General der Kavallerie und Erfinder des lenkbaren starren Großluftschiffs (1838-1917)].
Ausschnitt mit nachgeahmter U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-12mo. In lila Tinte nachgezogene Bleistiftspur der Unterschrift des berühmten Luftschiffkonstrukteurs, augenscheinliches Falsifikat. Verso Spuren alter Montage.
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Zsigmondy, Emil, Alpinist (1861-1885).
Eigenh. Entwurf zu einer Supplik mit U. Wien, 30. IX. 1882.
2 SS. auf Faltbogen. Folio. An die k. k. nö. Statthalterei: ein Gesuch um Aufhebung einer Geldstrafe von 5 fl. wegen versäumter Rückmeldung beim Konskriptionsarzt. Der Medizinstudent Zsigmondy hatte zwischen 11. Juli und 18. September 1882 eine Gebirgsreise nach Tirol unternommen und hätte sich bei über 14 Tage währenden Aufenthalt an einem Ort melden müssen. Da Zsigmondy anhand seiner Korrespondenz nachweisen konnte, sich nirgends länger als 2 oder 3 Tage aufgehalten zu haben, wurde das Straferkenntnis (wie eine Nachschrift berichtet) aufgehoben. - Zsigmondy, Freund von Ludwig Purtscheller und wie dieser ein Pionier des führerlosen Alpinismus, machte sich als Erstbesteiger und Erschließer neuer Routen einen Namen. Zu seinen herausragenden Leistungen zählt die erste Längsüberschreitung des Gipfelgrates der Meije im französischen Oisans-Massiv 1885, wo er auch verunglückte.
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[Münnich, Philipp Jakob, Pfarrer (1785-1856)].
"Severin v. Jaroszynski. Abgeschrieben mit einem Nachwort und Anmerkungen versehen für seine Freunde." Aufzeichnungen über die Hinrichtung des Raubmörders Severin von Jaroszinsky. Manuskript (zeitgenössische Abschrift), am Schluß bezeichnet "Münich Philipp Jakob / 1ter Seelsorger in der [!] k. k. prov. Strafhause in Wien". Wohl Wien, bald nach 1827.
Titel und 29 beschriebene SS. auf 24 Bll., um 1900 mit Bleistift paginiert (1-26). Gr.-4to (ca. 210 x 258 mm). Beilagen. Bislang unbekannter Textzeuge des Münnich'schen Berichts über die letzten Tage des Raubmörders Severin von Jaroszynski, den der "Galgenpater" Münnich, Seelsorger im k. k. Provinzialstrafhaus, vor dessen Hinrichtung betreute. Der russisch-polnische Adlige Jaroszynski (1789-1827), dessen väterliches Erbe ihm jährlich 50.000 polnische Gulden einbrachte, kam erstmals 1826 zur Kur nach Baden. Vor allem wegen seiner Beziehung zur Schauspielerin Therese Krones (1801-30, von Raimund 1821 an das Leopoldstädter Theater engagiert) blieb er in Wien und bezog schließlich eine Wohnung im Trattnerhof. Neben den zahlreichen Geldgeschenken an Krones führte sein ausschweifender Lebenswandel bald dazu, daß "sein Geld zur Neige ging [...] Als ihn noch dazu die Gesandtschaft zur ehesten Rückkehr aufforderte, um über Unregelmäßigkeiten in der Amtskasse Auskunft zu geben, schritt Jaroszynski zu einer Verzweiflungstat" (Deutschmann, S. 66): Am 13. Februar 1827 ermordete er den Abbé und Mathematikprofessor Johann Conrad Blank mit 14 Messerstichen bei einem Besuch in dessen Wohnung, um sich in den Besitz von Obligationen zu bringen, die er noch am selben Tag für 5398 Gulden veräußerte. Drei Tage nach der Tat wurde er ausgeforscht und nach langem Verhör am 11. Juli zum Tod durch den Strang verurteilt. Am 30. August wurde er vor 20.000 Schaulustigen bei der Spinnerin am Kreuze gehenkt; der Seelsorger Münnich begleitete ihn und hielt anschließend die Predigt. - Münnichs Bericht, dessen Veranlassung bis heute nicht vollständig geklärt ist (vgl. Ammerer, S. 171), ist neben dem vorliegenden in sechs weiteren Manuskripten bekannt. Eines gelangte 2009 durch dieses Antiquariat in deutschen Privatbesitz, ein weiteres erliegt im Archiv der Stadt Salzburg, vier weitere in der Handschriftensammlung der Wienbibliothek (vgl. ebda., S. 167-169). 2009 legte der Salzburger Historiker Gerhard Ammerer eine Edition vor, nachdem, wie derselbe ermittelt hatte, der Text bereits 1837 "an völlig entlegener Stelle" (ebda., S. 170) im Druck erschienen war (nämlich im 7. Jahrgang des Grimmaer Journals "Unser Planet"). Ob es sich bei einer der sechs Handschriften "um den Archetyp handelt, [ist n]icht zu entscheiden", doch erschien das Salzburger Manuskript dem Herausgeber "am ausführlichsten bzw. genauesten" (ebda., S. 170), weswegen er es seiner Edition zugrundelegte. Aufgrund der teils erheblichen Differenzen in Graphie und Textumfang (wie auch einzelner in den meisten Textzeugen variiert vorzufindener Korruptelen, die auf eine schlecht lesbare Vorlage hindeuten) scheint es sich jedoch bei all diesen Überlieferungen um Abschriften zu handeln, während Münnichs Autograph einstweilen verschollen bleibt. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, daß die vorliegende Überlieferung nicht nur vollständig ist, sondern auch verschiedentlich einen besseren Text bietet als das Salzburger Manuskript. So heißt es an der Stelle, an der Jaroszinsky am Strick hinaufgezogen werden soll: "Ich dachte nun über die zu haltende Rede an das Volk, und war davon ganz begeistert, ich achtete nicht darauf, was geredet wurde" (S. 25). Tatsächlich hatte, nach anderen Berichten, der Verurteilte in diesem verzweifelten Moment derbe Verwünschungen gegen den Kaiser ausgestoßen - ein Umstand, den Münnich nicht nur diskret verschweigt, sondern für dessen scheinbare Unkenntnis er auch geschickt eine Erklärung anbietet. Der Salzburger Text hat hier, offensichtlich verderbt: "[I]ch dachte nur an die zu haltende Rede, an das Volk, u. wartete ganz begeistert [!]. Ich achtete nicht darauf, was geredet wurde" (Ammerer, S. 195). Auch der Vorgang der Hinrichtung selbst wird hier etwas ausführlicher und nachvollziehbarer geschildert: Statt "der Henker winkte seinen Knechten, die hinter dem Galgen ließen nach, und Jaroschinsky - war todt -" (Salzburg) hat unser Manuskript "[...] die hinter den Galgen ließen nach, die unter den Galgen zogen an, - J... war Tod". - Unsere Überlieferung bezeichnet sich im Titel ausdrücklich als Abschrift; ausschließlich hier findet sich der Hinweis, daß sie für die Freunde des Hingerichteten angefertigt worden sei. Der Titelzusatz "mit einem Nachwort und Anmerkungen versehen" verweist auf redaktionelle Ergänzungen gegenüber Münnichs Urschrift: Mit dem "Nachwort" scheinen allerdings lediglich die drei Briefe Münnichs an Jaroszynskis Angehörige gemeint zu sein, die nicht in allen Kopien enthalten sind (vgl. Ammerer, S. 168), während sich die "Anmerkungen" wohl nur auf zwei erklärende Fußnoten beziehen, die das "Ich" bzw. "mir" im Text als den "Seelsorger" auflösen (S. 5, 12). Auch hier erweist sich die vorliegende Überlieferung als vorzugswürdig; die Salzburger hat an einer der genannten Stellen sinnentstellend "ihm". Vorangestellt sind unserem Text zwei Gellert-Sentenzen, die sich noch am Schluss einer anderen Handschrift finden, deren orthographische Eigenheiten und gelegentliche willkürliche Einschübe (vgl. Ammerer, S. 168) allerdings nicht der vorliegenden entsprechen. - Wie sonst nur die Salzburger gibt unsere Handschrift am Schluß ein Datum an, den "30. September 1827" - ob dies, wie von Ammerer (S. 170) gemutmaßt, das Abfassungsdatum darstellt, kann nicht entschieden werden. Obwohl auch unser Manuskript gegenüber dem Salzburger Text gelegentliche Auslassungen aufweist, bietet es insgesamt einen anscheinend etwas umfangreicheren und an mehreren Stellen vertrauenswürdigeren Text. - Die Seiten 12 und 13 gegeneinander vertauscht. Teils stärker braunfleckig; die Ränder lappig und mit Einrissen, jedoch von den minimalen Randdefekten abgesehen durchgehend tadellos lesbar. - Es liegen bei: 1) Maschinschriftliche Abschrift (21 SS. Folio und 4to; um 1930?), mit rotem Buntstift ohne Vergleich mit der Vorlage redigiert. 2) Zeitungsausschnitt: Hermine Cloeter, "Der Galgenpater", in: Neue Freie Presse v. 22.1.1914; darin die Angabe, es seien von Münnichs Bericht "etwa ein Dutzend Abschriften gemacht und an Freunde des Verfassers verteilt" worden; unter den Besitzern von Exemplaren werden neben der Bibliothek der Stadt Wien noch Hugo Thimig, Fritz Brukner und die Kunsthandlung Heck genannt. 3) Zeitungsausschnitt. "Therese Krones als Zeugin in einem Mordprozeß" (nicht ermittelte Zeitung, 29.4.1924: zur soeben erschienenen Aktenstudie Ludwig Altmanns, "Der Raubmörder Severin von Jaroszynski, Wien u. a. O. 1924). Ferner beiliegend handschriftliche Sammlungsumschläge um 1920 und 1950. Vgl. G. Ammerer, "... die Stunde hat geschlagen..." Leben des Raubmörders Severin von Jaroschinsky in den Aufzeichnungen des Zuchthausgeistlichen und "Galgenpaters" Philipp Jakob Münnich. MÖStA 53 (2009), S. 155-198. W. Deutschmann, Therese Krones und der Raubmörder Severin von Jaroszynski. In: Therese Krones zum 150. Todestag. Kat. der 68. Sonderausstellung des Histor. Museums der Stadt Wien (1980), S. 65-85.
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Nothnagel, Hermann, Mediziner (1841-1905).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Prof. Dr. Nothnagel (dies gedruckt) "mit wärmstem Danke". - Nothnagel wurde 1882 Professor und Chef der Ersten Medizinischen Klinik in Wien. Nach ihm benannt sind u. a. die Hirnstammsyndrome "oberes Nucleus-ruber-Syndrom" (Nothnagel-Syndrom) sowie die Nothnagel-Akroparästhesie, eine Sensibilitätsstörung der Hände und Zehen. 1901 gründete er die Gesellschaft für innere Medizin in Wien. - Mit schwarzem Trauerrand.
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Vámbéry, Hermann (Ármin), Orientalist, Turkologe, Reisender und vermutlicher Geheimagent in britischen Diensten (1832-1913).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. IV. 1887.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Herzlich gern würde ich Ihrem gefälligen Wunsche nachkommen, und den verlangten Thee schicken, doch leider habe ich seit November d. J. nur so viel in meinem Hause, was für meinen eigenen Bedarf nöthig ist […]".
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Wagner von Jauregg, Julius Rt., Psychiater (1857-1940).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
30 x 85 mm. Auf Trägerkarton. Nur die Unterschrift.
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Dagnan-Bouveret, Pascal A. J., französischer Maler (1852-1929).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 30. X. 1899.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Avec mes plus respectueux hommages, veuillez, je vous prie Mademoiselle, agréer tous mes remerciements. Votre témoignage de sympathie et de considération pour ce que je fais me fera vous compter à l'avenir au nombre des amis inconnus auxquels j'aima à toucher quand je travaille […]".
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Dallinger von Dalling, Alexander, Maler (1783-1844).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 17. X. 1839.
1 S. 4to. Quittung über 450 Gulden, "[…] welche der gefertigte von den Herrn von Prevost, für daß auf dessen Bestellung, für Sr kaisl Hoheit dem Großfürsten von Russland gemahlte Bild […] unter heutigen Datum richtig und baar erhalten hat […]". - Knittrig. Einrisse an den Rändern.
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Danhauser, Joseph, Maler (1805-1845).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 4. V. 1841.
1 S. Folio. Quittung über 120 Gulden "[…] welche ich Endesgefertigter aus der Kasse der […] Akademie der vereinigten bildenden Künste als Honorar für den während dem 1ten Semester des Studienjahres 1841 ertheilten außerordentlichen Unterricht im Mahlen mit Öhlfarben nach dem Naturmodell, richtig u. baar erhalten zu haben […]". - Der Sohn eines Möbeltischlers wurde nach der ersten Ausbildung bei seinem Vater Schüler Peter Kraffts an der Akademie St. Anna, studierte 1826 in Venedig und übernahm nach dem Tod des Vaters 1829 dessen Fabrik. Er schuf eigene Entwürfe für Möbel, die durch die Verwendung von Elementen des Rokoko die Entwicklung des Wiener Möbelstils im Biedermeier beeinflussten. Seit 1836 befasste er sich überwiegend mit Malerei, wurde 1838 Korrektor, war 1840-42 Prof. an der Wiener Akademie und bereiste anschließend mit Rudolf von Arthaber die Niederlande. Danhauser schuf hauptsächlich im bürgerlichen Milieu angesiedelte Genrebilder sowie genrehaft arrangierte Bildnisse bekannter Persönlichkeiten (u.a. Liszt am Klavier, 1840). Er gilt als herausragendster Maler des Wiener Biedermeier. - Gegengezeichnet.
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Decker, Georg, Maler und Graphiker (1818-1894).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. XII. 1887.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Bedankt sich bei der Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905), Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger für Geburtstagsglückwünsche und Geschenke. - Der Sohn Stephan Deckers wurde zunächst vom Vater in Zeichnen, Aquarell- und Miniaturmalerei ausgebildet und malte anfangs überwiegend Aquarelle, die er 1837-41 in Wien ausstellte. Nach seines Vaters Tod sich verstärkt der Ölmalerei zuwendend, war er (wie seine Brüder Albert und Gabriel) vorwiegend für den Wiener Hof, die großherzogliche Familie von Toskana, das reiche Wiener Bürgertum und öffentliche Stellen der Stadt Wien Portraitmaler tätig.
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Delacroix, Eugène, French painter and etcher (1798-1863).
Autograph letter signed. No place, "le 30 au soir".
8vo. 1 page on bifolium. To Madame Belloe, thanking for an invitation.
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Delug, Alois, Maler (1859-1930).
Eigenh. Visitenkarte mit U. Wien, 8. V. 1913.
2 SS. ca. 110 x 60 mm. "Vielen herzlichen Dank für die liebenswürdige Bemühung! […]". - Delug studierte 1880-85 bei Leopold C. Müller an der Kunstakademie Wien, ließ sich nach verschiedenen Studienreisen 1888 in München nieder und kehrte 1896 nach Wien zurück. 1898-1912 war er Prof. an der Wiener Akademie der bildenden Künste und leitete 1900-28 verschiedene Malschulen. D. initiierte die Schaffung und Erhaltung der Künstlerheime am Wiener Rosenhügel und in Grinzing (1910) und begründete 1896-99 das Städtische Museum Bozen. Neben Historiengemälden schuf er Landschaften in Pleinairmalerei (Märzwinde) sowie zahlreiche Porträts, darunter das des Wiener Bürgermeisters Karl Lueger.
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Desnoyers, Auguste Boucher Baron de, französischer Kupferstecher (1779-1857).
Eigenh. Brief mit U. [Paris], 20. III. 1838.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eigenh. Adresse (Faltbrief). "Dans le procès qui vous occupe, je crois que des conversations ne peuvent sufire, il faudrait donc que Messieurs Les Marchands m'écrivissent une Lettre par Laquelle ils me fraient connaître leur désirs et les sacrifices qu'ils ont l'intention de faire. Je profite de cette occasion pour vous remercier, Monsieur, de la petite brochure que vous avez eu l'obligeance de m'envoyer […]".
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Detaille, Edouard, französischer Schlachtenmaler (1848-1912).
Eigenh. Brief mit U. [Wohl Paris], 12. X. 1879.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Einladung an einen Herrn Wolff: "Voulez vous Dimanche aprés votre dejeuner venir Rur Lafitte […] Je ne vous propose pas de venir avant Dimanche, parce que les tableaux ne seraient pas encore là […]".
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Diemer, M. Zeno, Maler (1867-1939).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 115 x 75 mm. Nur die Unterschrift. - Michael Zeno Diemer war Schüler von Gabriel von Hackl und Alexander von Liezen-Mayer und trat 1892 erstmals mit einer Ausstellung an die Öffentlichkeit. "Seine bevorzugte Technik waren großformatige Panoramabilder (Schlachten, Alpenlandschaften), später folgten zahlreiche Aquarelle von Gardaseelandschaften. Trotz vieler Reisen, u. a. nach Island und in den Orient, blieb das Hochgebirge Diemers Lieblingsmotiv. Mehrere Bilder entstanden im Auftrag des Deutschen Museums München (z. B. die Landung des Zeppelin in München am 1. IV. 1909).
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Eberle, Adolf, Maler (1843-1914).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
56 x 92 mm. An eine namentlich nicht genannte Adressatin bezüglich eines Portraits: "Erlaube mir, Ihnen hirmit das wohlgetroffene Portrait des Lehrers von Zusmarshausen gorßem Violinvirtuosen zu übersenden; Es ist auf das Holz etwas schwer zu zeichnen u so bitte ich den Willen fürs Werk anzunehmen […]". - Der Sohn des Malers Robert Eberle studierte als Schüler Karl von Pilotys an der Akademie der Schönen Künste in München "und malte zunächst Motive aus dem Dreißigjährigen und dem Siebenjährigen Krieg (u. a. 'Feldschule in Wallensteins Lager'). Später spezialisierte sich Eberle mit Bildern wie 'Frühausgang', 'Försters Sonntagsfreude' (1888) zunehmend auf Genre- und Tiermalerei" (DBE).
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Ebers, Emil, Maler (1807-1884).
Eigenh. Brief mit U. [Düsseldorf], o. D.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Kunsthistoriker Johann David Passavant (1787-1861) in Angelegenheiten des Frankfurter Kunstvereins: "Ew Wohlgebohren erlaube ich mir ergebenst zu ersuchen für mein Bild 'eines Geretteten, welcher unter der Pflege […] Fischer zum Leben erwacht', welches im Besitz des hiesigen Kunstvereins u. eine Wiederholung in kleinerem Maßstab ist, geneigtens einen Platz auf Ihrer Ausstellung zu gestatten. Sollte es schon zu spät seyn, so bitte ich das Bild alsbald nach Berlin senden zu wollen […]". - Ebers kam 1831 nach Düsseldorf, wo er Schüler der Akademie wurde, kehrte 1844 nach Schlesien zurück und lebte fortan in Breslau. Früher malte er hauptsächlich Szenen aus dem Treiben der Schleichhändler, Räuber und Soldaten; später aber behandelte er mit größerem Erfolg das Matrosen- und Lotsenleben, dem er den Stoff zu seinen besten Bildern entnahm.
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Eckhout, Jakob Joseph, belgischer Maler und Lithograf (1793-1861).
Eigenh. Brief mit U. Brüssel, 7. XII. 1849.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Kunsthändler Ernst Arnold in Dresden: "Par mon conseil Monsieur Stephens c'est décidé d'acheter la copie de Battoni que vous m'avez envoyé pour examiner; je viens d'en recevoir la nouvelle. J'aurais cependant préféré qu'il vous eut plutôt demandé la copie du même sujet par Corège,et je ne serais pas étonné qu'il ne vous l'a demande aussi bientôt d'après ce qu'il m'a écrit, je vous conseille donc de chercher une copie de ce sujet, mais surtout une très belle et de me le faire savoir. Je ferai tout ce qu'il me sera possible pour l'engager à la prendre. Je suis heureux, Monsieur, d'avoir pu vous être utile […]". - An der Akademie seiner Vaterstadt lernte Eeckhout das Modellieren und erlangte 1821 in Brüssel den Preis in der Bildhauerei für seine Skulptur Tod der Kleopatra. Seine Neigung trieb ihn aber zur Malerei, und schon 1824 errang das Gemälde Mädchen, einen Jüngling schachmatt setzend, zu Gent den ersten Preis. 1831 ließ er sich im Haag nieder und wurde 1839 daselbst Direktor der Akademie. 1844 ging er nach Belgien zurück und 1859 nach Paris, wo er 1861 starb. Eeckhout schöpfte eine Zeit lang seine Motive gern aus dem Leben der Scheveninger Fischer, kultivierte später aber mit Vorliebe das historische Genre (Wikipedia).
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Ederer, Carl, Maler (1875-1951).
Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 31. XII. 1910.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Erwidert die Neujahrswünsche des Malers Maximilian Liebenwein (1869-1926). - Ederer studierte in Wien an der Kunstgewerbeschule und der Akademie der bildenden Künste, erhielt 1900 den Rompreis und verbrachte ein Jahr in Italien und Tunis. 1911 wurde er als Prof. für dekorative Malerei und angewandte Kunst an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen. Er malte vorwiegend Landschafts- und Tierbilder; daneben beschäftigte er sich auch mit religiöser Kunst in Form von Mosaiken und Glasmalereien. E. schuf Mosaiken für die Kirche Am Steinhof in Wien und für die Lukaskirche in Berlin-Steglitz. Auf der Großen Kunstausstellung 1911 in Düsseldorf wurden mehr als vierzig seiner Pastelle, Aquarelle, Tempera- und Ölbilder, Zeichnungen und Litographien gezeigt.
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Eichens, Friedrich Eduard, Zeichner und Kupferstecher (1804-1877).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 28. I. 1852.
2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. An Herrn Danker: "Nun mehr gewinnt unsere Angelegenheit den gehörigen Gang, und Jetzt haben Sie in Ihrem gestrigen Schreiben zum Ersten Male es ausgesprochen, daß Sie mir für den Ankauf des ganzen Frieses, die nöthige Sicherheit bieten wollen. In Betreff der Abzahlungen, nehme ich Ihren jetzigen Vorschlag an: die erste Zahlung in einem Wechsel zum Ersten Mai zahlbar, zu leisten - obgleich ich sehr wohl begreife, daß dies am Ende nur Anerkennung Ihres Prinzips ist ‚keine Vorauszahlungen zu leisten' […]. Es liegt nun an Ihnen die Contrakte in der gesetzlichen Form und nach dem vorhandenen Entwurf, um Lebens oder Sterbens willen, auszufertigen […] Ubrigens mein lieber Herr Danker, gebe ich Ihnen die Versicherung daß ich weder an Ihrer Zahlungsfähigkeit, noch Zahlungswilligkeit zweifele […]". - Mit seinem umfangreichen, Kupferstiche, Radierungen und Stahlstiche umfassenden Werk gehört Eichens "zu den bedeutendsten deutschen Stechern seiner Zeit" (Thieme/Becker X, 404).
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Ellminger, Ignaz, Maler und Mundartdichter (1843-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. XI. 1890.
1 S. 8vo. Mundartgedicht an einen Freund: "Das d'nöt eppa glaubst, daß i vagies / Das in 4. November die Namenstag is / Won i a sonst'n vageßli' oft bin, / Aber i hab an Calender do steht Alles drin […]". - Nach einem Studium an der Akademie der bildenden Künste, unternahm er Reisen und wandte sich der Landschaftsmalerei zu. 1876 wurde er Zeichenprofessor am Kommunal-Realgymnasium im 2. Bezirk.
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Ender, Eduard, Maler (1822-1883).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. XII. 1860.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Lederer: "Ich erlaube mit Ihnen meinen ganz ergebensten Dank für Ihre nützlichen so vortrefflichen Ratschläge nochmals auszudrücken um beiliegendes, im Verhältniß kleines Honorar zu übermitteln mir vorbehaltend, Ihnen noch eine kleine künstlerische Erinnerung zu senden […]".
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Ender, Eduard, Maler (1822-1883).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 9. XI. 1867.
1½ SS. 8vo. An einen Freund bezüglich Karten für Vorstellungen.
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Ender, Thomas, Maler (1793-1875).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. IV. 1834.
½ S. 4to. An einen Herrn Stöber: "Mit Gegenwärtigen sind Sie berechtiget mein Portrait in Kupfer radieren zu können […]". - Auf der Wiener Akademie der bildenden Künste war Ender zunächst Schüler von Hubert Maurer, später von Josef Mößmer und Franz Steinfeld, studierte dann selbständig die Werke von Claude Lorrain und Ruisdael und unternahm verschiedene Reisen. Von Metternich gefördert, nahm er 1817 an der österr. Expedition anlässlich der Brautfahrt der Erzherzogin Leopoldine nach Brasilien teil, auf der er rund 700 Aquarelle und Zeichnungen schuf. 1819-23 lebte er als kaiserlicher Pensionär in Italien, arbeitete 1823 für Metternich im Salzkammergut, später für Erzherzog Johann in Gastein und war 1837-51 Prof. der Landschaftsmalerei an der Wiener Akademie. Gemeinsam mit anderen Künstlern schuf Ender die Vorlagen für Das pittoreske Österreich, das 1840-47 mit Chromolithographien nach Originalzeichnungen dieser Künstler erschien. Seine Ansichten aus der Umgebung Wiens, besonders jedoch diejenigen seiner Brasilienreise sind für die historische Topographie und die Völkerkunde von Bedeutung.
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Engel, Hugo, Genremaler (1852-1926).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 10. III. 1883.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Im letzten Moment verhindert den Fächer persönlich, wie ich vorhatte, zu überbringen, bitte zugleich für die gewaltige Verspätung um gütigste Nachsicht […]". - Hugo Engl war ursprünglich Jäger und Forstmann, studierte ab 1869 Malerei unter anderem bei Wilhelm von Diez und Franz Defregger. Engl beschäftigte sich hauptsächlich mit der Landschafts-, Jagd- und Genremalerei, war aber auch als Illustrator tätig. Engl war erster Lehrer von Albin Egger-Lienz.
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Engerth, Eduard von, Maler (1818-1897).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. XI. 1884.
1 S. 4to. An den Grafen von Pettenegg, Vize-Präsident der k.k. heraldischen Gesellschaft: "Mit lebhafter Freude habe ich die freundliche Würdigung meines Belvedere-Kataloges von Seite der k. k. Heraldischen Gesellschaft ‚Adler' vernommen und beeile mich im Anschlusse die bisher erschienenen zwei Bände für die Bibliothek dieser Gesellschaft ergebenst zu übersenden. Sobald der dritte Band (deutsche Schulen) erschienen sein wird, werde ich mich beehren denselben nachzutragen […]". - Engerth studierte u. a. bei Leopold Kupelwieser, wurde 1854 Direktor der Akademie in Prag, erhielt 1865 eine Professur an der Akademie der bildenden Künste in Wien und wurde 1871 Direktor der kaiserlichen Gemäldegalerie im Belvedere. Als Portraitmaler zählte er zu den bevorzugten Künstlern des Wiener Kaiserhofs. Auch malte er großangelegte Fresken wie die Darstellungen aus der Orpheus-Sage und die Hochzeit des Figaro in der Wiener Oper (1866-68, 1945 zum Teil zerstört). Zu Engerths Schülern zählen u. a. Julius Victor Berger und Franz Rumpler.
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Engerth, Eduard von, Maler (1818-1897).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. IX. 1904.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Verleger: "Es freut mich dass Sie das Titelblatt brauchen können. Ich bin sehr gerne bereit, wenn es meine Zeit erlaubt für Ihren Verlag zu arbeiten […]". - Am linken Rand gelocht (kein Textverlust). - Engerth studierte u. a. bei Leopold Kupelwieser, wurde 1854 Direktor der Akademie in Prag, erhielt 1865 eine Professur an der Akademie der bildenden Künste in Wien und wurde 1871 Direktor der kaiserlichen Gemäldegalerie im Belvedere. Als Portraitmaler zählte er zu den bevorzugten Künstlern des Wiener Kaiserhofs. Auch malte er großangelegte Fresken wie die Darstellungen aus der Orpheus-Sage und die Hochzeit des Figaro in der Wiener Oper (1866-68, 1945 zum Teil zerstört). Zu Engerths Schülern zählen u. a. Julius Victor Berger und Franz Rumpler.
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Eschenburg, Marianne Baronin, Malerin (1856-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. XII. 1922.
2 SS. 120 x 97 mm. An eine Elise: "Unmöglich könnte ich das Jahr scheiden sehen, ohne Ihnen herzlichste Glückwünsche zum neuen Jahre zu senden. Möge es ein weniger schweres für uns Alle werden, als das ablaufende! - Sehr leid ist mir, Sie nicht gesehen zu haben, als Sie kürzlich Julie besuchen wollten […]". - Zuvor Schülerin ihres Onkels Carl von Blaas, bildete sie sich bei Emile Auguste Carolus-Duran, Henri Martin und Elisa Koch in Paris weiter. Ab 1880 war sie als Porträtistin tätig und Mitbegründerin der frühesten feministischen Vereinigung in Österreich, des Ver. der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen (1885) und der Gruppe "Acht Künstlerinnen" (1901).
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Eschke, Richard, Maler (1859-1944).
Eigenh. Brief mit U. München, Dezember 1883.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Die Liebenswürdigkeit, mit der Sie sich für mein Bild in der internationalen Kunstausstellung interessiert haben, die reizende Herzlichkeit die mir in Ihrem lieben Hause entgegengebracht wurde, haben mich nicht ruhen lassen, ehe ich nicht Ihren Wunsche, ein Stück Leinewand ‚mit was drauf' in Erfüllung gebracht sah. Wenn ich ihn nun auch nicht genau betrachtet habe, indem ich statt der Leinewand Papier nahm, so hoffe ich wird das der Laune verziehen, in der ich noch inspiriert von Ihrem Anspruch das Erste Beste, das mir unter die Finger kam, bemalte. Es ist nur eine Skizze nach der ich mal ein Bild malen werde, ich bitte sie daher mit nachsichtigen Augen zu betrachten, vielleicht dass ich Ihnen später mit etwas Besserem aufwarten oder dies Bildchen selbst noch einmal übermalen kann […]". - In Auffassung und Technik anfänglich seinem Vater Hermann Eschke folgend, strebte Richard Eschke in Bildern wie "Ebbe auf der Insel Jersey" (1883) nach stärkerer Einfachheit. Nach einem Aufenthalt an der Colarossi-Schule in Paris schloß er sich der Freilichtmalerei an (Bauerngarten, 1901). Seit 1903 lassen sich in seinen Werken zahlreiche Motive aus dem Spreewald (Späte Heimfahrt, 1905) entdecken.
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Fechner, Hanns, Maler und Schriftsteller (1860-1931).
3 eigenh. Briefe m. U. O. O. u. D.
3 ½ SS. 8vo. Alle Schreiben an Herrn Hecht. "Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit Ihrer lieben Frau heute Abend zu uns kommen würden […]".
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Fechner, Hanns, Maler und Schriftsteller (1860-1931).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 1. II. 1896.
1 S. Qu.-8vo. Teilt einem Herrn Elias mit: "Ich habe vorläufig nicht mehr auftreiben können, nächstens mehr! [...]". - Auf Briefkarte mit gedr. Adresse am Kopf.
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Fechner, Hanns, Maler und Schriftsteller (1860-1931).
Eigenh. Widmung mit U. O. O., 18. II. 1900.
1 S. 8vo. "Herz. Dank und Gruß! Werd gelegentlich an Ihre Sammlung denken und sammeln [...]".
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Fischbach, Friedrich, Maler und Kunsthistoriker (1839-1908).
Eigenh. Brief mit U. Hanau, 24. XII. 1881.
1 S. 8vo. An Ludwig Clericus (1827-1892) in Magdeburg: "Sie haben mir durch die Zusendung Ihres Blattes mit dem Artikel über die Atlantis eine große Freude bereitet. Ich werde einige Notizen mit Angaben der Quelle im Texte meines Werkes verwerthen. Herrn Dr. Hartmann habe ich geschrieben daß das Werk als Fracht gut an Ihren Verein abgegangen ist. […]". - Nach dem Besuch der Musterzeichenschule 1858-62 in Berlin ging Fischbach nach Wien, wo er 1865 eine Werkstätte für Tapeten- und Teppichentwürfe gründete und vor allem als Musterzeichner für österr. Museen und Fabriken tätig war. 1867 wurde er als Berichterstatter zur Weltausstellung nach Paris entsandt, folgte 1870 einem Ruf als Ornamentik-Lehrer an die kgl. Akademie nach Hanau und war 1883-88 Direktor der Kunstgewerbeschule St. Gallen. Neben kunsthistorischen Schriften schrieb er eine Reihe von literarischen Werken, darunter eine Märchenoper "Die Rolandsknappen" (1897). - Der Empfänger Ludwig Clericus betätigte sich als Sammler und Forscher auf dem Gebiet der Wappen-, Siegel- und Münzkunde, der Genealogie und des Kunsthandwerks, gab 1874-80 den "Deutschen Herold" heraus und siedelte nach Magdeburg über, wo er Sekretär des Kunstgewerbevereins, Herausgeber der Zeitschrift "Pallas" und Vorstand des Kunstgewerbemuseums wurde. Er baute die Magdeburger Sammlungen aus und veranstaltete periodische Wanderausstellungen in deutschen Großstädten sowie 1891 in London.
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