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‎Heger, Franz, Ethnologe und Museumsbeamter (1853-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. V. 1882.‎

‎1 S. 8vo. In seiner Funktion als Leiter der anthropologisch-ethnographischen Abteilung des Naturhistorischen Museums mit der Bitte, eine ethnologische Zeitschrift fortan direkt auf die Rechnung des Museums zu setzen und in sein Büro zu senden: "Ich ersuche die 'Zeitschrift für Ethnologie' (Berlin, Paul Parey), welche bisher auf Rechnung des Herrn Hofrathes v. Hochstetter [d. i. der Geologe und Direktor des Naturhistorischen Museums Christian Gottlob Ferdinand Ritter von Hochstetter] stand, von Heft I 1882 auf Rechnung unseres Museum[s] zu setzen und auch in mein neues Bureau im naturhistorischen Hofmuseum (Eingang Ecke der Bellaria- u. Museumsstrasse) zuzusenden (Nicht wie bisher in das Hofmineraliencabinet.) [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der anthropologisch-ethnographischen Abteilung des K. K. Naturhistorischen Hofmuseums.‎

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‎Hellwald, Friedrich von, Kulturhistoriker, Publizist und Redakteur (1842-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 28. II. 1880.‎

‎1 S. 8vo. An einen Autographensammler mit dem Ausdruck seines Bedauerns, demselben keinen Reimspruch liefern zu können: "Von einer Reise nach Wien zurückgekehrt, finde ich hier Ihre Zeilen vom 22. d. Mts. vor, worin Sie den Wunsch aussprachen ein Autograph von mir zu besitzen. Nun bin ich aber entsetzlich ungeschickt im Erdenken von Reimsprüchen, wie Sie meist solche Albumblätter zieren, und es erübrigt mir daher blos Sie zu bitten, diese Zeilen selbst als Autograph Ihrer Sammlung einverleiben zu wollen [...]". - Mit biographischer Notiz und Akquisitonsvermerk von alter Sammlerhand verso, datiert 1. III. 1880. Mit kleinen Randläsuren und Spuren alter Montage verso.‎

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Wien, AT
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180,00 € Kaufen

‎Helmholtz, Hermann von, Physiologe und Physiker (1821-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Heidelberg, 4. VIII. 1860.‎

‎1 S. 8vo. An den Chemiker und Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli, seit 1851 Generalsekretär der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, mit der Bestätigung über den Erhalt seines Honorars: "Ew. Hochwohlgeboren zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich den Honorarbetrag von Ein und sechzig Gulden 48 Kr. österr. W. für meine in den Sitzungsberichten abgedruckte Abhandlung über die Reibung tropfbarer Flüssigkeiten richtig erhalten habe [...]".‎

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680,00 € Kaufen

‎Henke, Heinrich Philipp Konrad, Theologe (1752-1809).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Helmstedt, 7. V. 1808.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schriftsteller Friedrich Nicolai mit der Empfehlung eines jungen Kollegen: "Herrn Friedr. Nicolai in Berlin empfiehlt den Ueberbringer dieses, Herrn Emmerich, einen würdigen jungen Gelehrten aus Strasburg, zu geneigter Aufnahme, und sich selbst zu freundlichem Andenken [...]".‎

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240,00 € Kaufen

‎Henke, Hermann Wilhelm Eduard, Rechts- und Kriminalwissenschaftler (1783-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 12. VII. 1854.‎

‎1 S. 8vo. An einen Kollegen mit der Bitte, seinen Vortrag über eine juristische Angelegenheit aus der Stadt Bernburg auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben: "Da ich von der mir gütigst zugetheilten Bernburger A. Sache mich noch nicht so genau in Kenntniß gesetzt habe, daß ich schon in dieser Woche darüber gehörig zu referiren im Stande wäre, so bitte ich, die Hinausschiebung des Vortrages derselben auf die nächstfolgende Sitzung genehm halten zu wollen [...]".‎

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280,00 € Kaufen

‎Henne am Rhyn, Otto, historischer Schriftsteller (1828-1914).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Wenn auch die Erde ein sicheres Ende hat, so haben wir doch immer noch ungezählte Jahrtausende vor uns, wahrscheinlich mehr, als die Menschheit gelebt oder wenigstens gewirkt hat, und es verlohnt sich wol der Mühe, für diese unserer kleinlichen Auffassung gemäss immerhin lange Zeit zu Gunsten unserer Kinder u. Enkel u. unseres guten Namens etwas Tüchtiges zu vollbringen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm.‎

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180,00 € Kaufen

‎Henzen, Wilhelm, Epigraphiker (1816-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. IV. 1852.‎

‎1 S. 8vo. An einen Kollegen mit der Transkription einer Inschrift auf einem Ziegel: "Indem ich Ihnen den Ziegelstempel zurücksende, bemerke ich Ihnen, daß, wie mir scheint, so zu lesen ist: [Reproduktion der kreisförmigen Inschrift] Klar ist alsdann OFficina FURI SENECES mit der sehr gewöhnlichen Form ES, AES für AE, und das noch übrig bleibende IV würde ich als Zahl nehmen u. mit OF verbinden: Officina quarta Furii Senecae. Uebrigens finde ich den Stempel in meinem Verzeichnisse nicht, u. er könnte demnach neu sein [...]".‎

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240,00 € Kaufen

‎Herbart, Johann Friedrich, Philosoph, Psychologe und Pädagoge (1776-1841).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Göttingen], 7. IX. 1805.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Buchhändler Dietrich in Göttingen über seine "Allgemeine Pädagogik", die er gerne bei demselben verlegen lassen möchte, jedoch 1806 bei Johann Friedrich Röwer erschien: "Da ich die Ehre habe Ihr naher Nachbar zu seyn, so ist es am natürlichsten, daß ich an Sie mich zuerst wende wegen des Verlags einer Schrift, die ich unter der Feder habe. Es ist eine allgemeine Pädagogik [...] Das Buch ist für gebildete Männer und Frauen geschrieben. Was ins specielle hineinschlägt ist kurz gehalten, so daß es mir zugleich als Hülfsbuch für meine pädagogischen Vorlesungen bequem sey, die ich während meines hiesigen Aufenthalts dreymal gehalten habe und nie aufzugeben denke. Wie stark es werden wird, kann ich nicht genau sagen, theils verstehe ich mein Manuscript nicht genug auf Druckbogen zu berechnen, theils ist die Ausarbeitung der Materialien noch nicht ganz niedergeschrieben. Ungefähr aber wird es wol auf 20 gedruckte Bogen oder etwas drüber kommen. Sollten nun die traurigen Zeitumstände Sie nicht abgeneigt machen dieser Schrift, deren Aussichten, nach meinem in zwey Jahren zweimal aufgelegten ABC der Anschauung [d. i. sein 1802 erschienenes Werk "Pestalozzi’s Idee eines ABC der Anschauung"], vielleicht günstig genug seyn möchten, Ihre gütige Besorgung zu gönnen, so könnten wir das Nähere verabreden [...]". - Mit biogr. Notiz und Akquisitionsvermerk von alter Sammlerhand verso, datiert 19. IV. 1886.‎

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650,00 € Kaufen

‎Hofmann, Eduard Ritter von, Professor der Gerichtsmedizin und Staatsarzneikunde (1837-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. XI. 1883.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Gerichtsmedizinische Auskunft an einen nicht namentlich genannten Arzt: "Auf Ihre geschätzte Anfrage beehre ich mich zu erwiedern, dass in den von Euer Wohlgeboren angedeuteten Fällen stets zwei Fragen auseinander zu halten sind nämlich erstens: wie lange die Gesundheitsstörung u. Berufsunfähigkeit überhaupt gedauert hat, namentlich ob über 20-60 Tage und zweitens ob im Sinne des § 132 St.P.O. [...] diese Dauer der Gesundheitsstörung resp. Berufsunfähigkeit in der allgemeinen (ursprünglichen) Natur der Verletzung u. Misshandlung oder in anderen namentlich in der in § 129 2 a-e erwähnten Einflüsse begründet war. Wäre letzteres der Fall so müsste dies, meiner unverbindlichen Meinung nach, wenigstens beim Strafausmasse in Betracht gezogen werden und, falls selbstverschuldete Vernachlässigung die Längerdauer der Gesundheitsstörung bedingte, wohl auch beim Schuldspruch resp. bei der strafgesetzlichen Qualifikation der Verletzung [...]". - Der an der Prager Karlsuniversität ausgebildete Eduard v. Hofmann gilt als Pionier der modernen forensischen Pathologie. Nach einer Professur in Innsbruck folgte er 1875 einem Ruf an die Universität Wien und übernahm die Leitung des Gerichtsmedizinischen Instituts. Im Laufe seiner Karriere wirkte Hofmann als Sachverständiger an zahlreichen bedeutenden Fällen mit, so war er an der Identifizierung der Opfer des Ringtheaterbrands und an der Erstellung des gerichtsmedizinischen Befunds zum Tod Kronprinz Rudolfs beteiligt. Hofmanns 1878 erschienenes "Lehrbuch für gerichtliche Medizin" wurde in alle Wissenschaftssprachen übersetzt und diente lange als Standardwerk. - Knittrig und leicht angeschmutzt. Mit Sammlervermerken in Bleistift.‎

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Wien, AT
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80,00 € Kaufen

‎Hofrichter, Johann, österr. Historiker (fl. um 1850).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Elegisches Distichon: "In den Ozean schifft mit tausend Masten der Jüngling / Still, auf gerettetem Boot treibt in den Hafen der Greis. (Schiller)". - Der steirische Geschichtspädagoge Johann Carl Hofrichter veröffentlichte erstmals 1840 in Graz eine historische Tafel mit der "Chronologisch-synchronistischen Geschichte aller österreichischen Kronländer", die 1852 bei Dirnböck in Wien wiederaufgelegt wurde. Er bezeichnete sich dort als "Mitglied des inneröster. und des historischen Vereines der Oberpfalz und von Regensburg, etc. etc." - Obere linke Ecke etwas knittrig, sonst wohlerhalten.‎

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120,00 € Kaufen

‎Hoppner, Henry Parkyns, officer of the Royal Navy, Arctic explorer and draughtsman (1795-1833).‎

‎Autograph dedication signed. No place or date.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. 6 lines in an Eskimo-Aleut language, titled "An Esquimaux Song". A collector's note is loosely enclosed: "Captain Henry P. Hoppner, son of the Painter. He accompanied Capt. Parry in the Arctic Expedition, and wrote for me this Esquimaux Song which he had heard the natives sing". - With traces of former mounting verso.‎

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2 500,00 € Kaufen

‎Jaspers, Karl, Psychiater und Philosoph (1883-1969).‎

‎Gedr. Antwortkarte. [Poststempel: Basel, 24. X. 1958].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit hs. adr. Kuvert und Adressstempel. An den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Esslingen mit Dank für dessen Interesse und der Entschuldigung, dass Jaspers nicht in der Lage sei, persönlich zu antworten: "Herr Prof. Jaspers kann Ihren Wunsch leider nicht erfüllen, weil er krank ist [...]". - Beiliegend eine gedr. Antwortkarte von Jaspers Gattin Gertrud (1879-1974) mit hs. adr. Kuvert und zwei Zeitungsartikel zum Tod des Philosophen.‎

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Wien, AT
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80,00 € Kaufen

‎Kermauner, Fritz, österr. Mediziner (1872-1931).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 18. XII. 1929.‎

‎1 S. 8vo. An die Brauereierbin Emilie Schaup gerichtetes Dankschreiben für eine Spende an die Universitätsklinik für Frauenheilkunde: "Ich danke Ihnen herzlichst für die mir für meine Klinik überwiesenen hundert Schillinge. Die geringen Zuflüsse, die unser Wöchnerinnenfond erhält, sind kaum im Stande allen armen Patienten meiner Klinik eine kleine Weihnachtsfreude bereiten zu können. Durch Ihre Spende aber wird es mir zum Teil ermöglicht [...]". - Der Gynäkologe Kermauner wirkte als Primar am Kronprinz-Rudolf-Kinderspital und ab 1921 als Vorstand der II. Universitäts-Frauenklinik des allgemeinen Krankenhauses in Wien. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten gehörten die Teratologie und die histologische Diagnostik des Gebärmutterkrebses.‎

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100,00 € Kaufen

‎Keynes, John Maynard, British economist (1883-1946).‎

‎Typed letter signed ("JM Keynes"). [London], 22 June 1925.‎

‎4to. 1 page. To the secretary of the Nordische Gesellschaft (Nordic Society) in Lübeck; a reply to an invitation to participate in the economic propaganda of the Nordische Gesellschaft whose purpose was to reinforce cultural and political co-operation between Germanic and Scandinavian countries. The Nordische Gesellschaft would become a central institution for Alfred Rosenberg, theorist and ideologue of the Nazi government. Heinrich Himmler was a member of the board of directors. "[...] I fear, however, that the benefits likely to ensue either to your Society or to me from the arrangement you suggest might be too slight for it to be worth our while to enter into a formal arrangement. My journalistic output is not now very considerable, and since virtually all of it is prepared for publication in 'The Nation', by no means all of it is of interest to European readers generally. Moreover, it would not in general be possible for me to let you have any article sufficiently long in advance of publication in this country for you to be able to arrange for its publication in daily newspapers in Europe until after it had already appeared here. Finally, I already have arrangements for publication of any articles which are suitable to the general European public in 'Wirtschaftsdienst', which, although it is a weekly, might interfere with circulation in daily newspapers in Germany, and also with the 'Neue Freie Presse' of Vienna [...]". - In fine condition; on stationery with printed address.‎

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7 500,00 € Kaufen

‎Klinkowström, Max von, österr. Theologe (1819-1896).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, November 1882.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Eigenh. Zitat des beliebten Predigers: "Man sagt dass der Styl der Mensch sei; es gibt auch solche, die aus der Handschrift den Menschen kennen wollen, wie oft sie sich wohl täuschen mögen?". - Der Wiener Jesuit Max v. Klinkowström begann seine Laufbahn als Volksmissionar in Tirol und Vorarlberg; "1848/49 legte er [...] in Australien den Grundstein zur dortigen Jesuitenmission [...]. 1857-91 hielt er die damals üblichen großen Sonntagspredigten abwechselnd in Wien, Prag, Innsbruck, Preßburg und Laibach. Seine ungewöhnliche Rednergabe machte ihn [...] zu einem der bedeutendsten Kanzelredner seiner Zeit. Der Zudrang zu seinen Predigten war vielfach so stark, daß die Kirchen die Menge der Hörer nicht fassen konnten" (ÖBL III, 413f.).‎

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180,00 € Kaufen

‎Lamormaini, Wilhelm, Jesuitenpater (1570-1648), Beichtvater Kaiser Ferdinands II.‎

‎Brief mit eigenh. U. Neutra, 28. VI. 1643.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse verso. Wasserzeichen: drei Stierköpfe. In lateinischer Sprache an Kaiser Ferdinand III. bezüglich der Arbeiten an der Abtei Skalka, die für ein Jahr ausgesetzt werden sollten, um stattdessen das Fort in Neutra wieder instandzusetzen: "Joanni Pisky [d. i. der Erzbischof János Püsky von Szederkény, 1597-1657] ad Ep[isco]p[a]tum Vacziens. esse promotum, per quod Abbatia di Skalka per mi ut Epp.um Nittrien. eid. ablatâ, rursus ad collation. Epp.tus Nittrien. per Divos con. Hungar. Reges hac in parte beneficiati redactâ [...]". - Skalka, 1224 als Benediktinerstift von Bischof Jakob I. aus Neutra gegründet und der älteste Wallfahrtsort der Slowakei, verblieb nach Vertreibung der Benediktiner durch General Katzianers Eroberung der Burg Trentschin im Jahr 1528 mit wechselnden Eigentümern, bis 1645 die Jesuiten das Kloster erneuerten. Dass 1642 auch der dritte Versuch der Osmanen fehlschlug, die Stadt Neutra zu erobern, erklärt den Bedarf an Reparaturen an der Festung. - Verso Rubrum und Siegelrest. Spuren alter Faltung, größerer Ausschnitt und Ausriss durch Brieföffnung auf Blatt 2 (ohne Textverlust); kleine Randläsuren. Leicht braunfleckig und angestaubt.‎

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3 500,00 € Kaufen

‎Lehmann, Martin Christian Gottlieb, deutsch-dänischer Justizrat und Naturforscher (1775-1856).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kopenhagen, 1. XI. 1814.‎

‎2 SS. 4to. Wasserzeichen: J. Honig & Zoonen. An einen Wiener Naturforscher: "Meinem Versprechen gemäß nehme ich mir die Freyheit Ew. Wohlgeb. das Bildniß des seeligen Professors [Martin] Vahl zu übersenden, mit der Bitte von der zu stechenden Platte, einen Abdruck für die Wittwe des H. Professors Vahl gefälligst überschicken zu wollen, weil sie selbst jetzt nur noch ein Exemplar von dem Bildnisse ihres Mannes besitzt. Von der Hornemannia bicolor u. viscosa übersende ich Ihnen einliegend einige Exemplare, in der Hoffnung daß Ihnen diese angenehm seyn werden. Wollten Sie mir ein Verzeichniß dessen schicken, was Sie etwa nach aus unserm Garten oder aus unserer Flora zu haben wünschten, so würde es mir ein Vergnügen seyn die verlangten Sachen Ihnen zu übersenden; dann hoffe ich auch Gelegenheit zu haben Ihnen noch die Bildnisse mehrerer berühmten Botaniker übermachen zu können. Die einliegende Abhandlung über den Nutzen der Zostera marina bitte ich, nebst meinem freundschaftlichen Gruße, dem H. Professor v. Trautmann [d. i. der Wiener Agronom Leopold Trautmann, 1766-1825] zuzustellen. Auch der Familie Sonnleithner meinen gehorsamsten Gruß. Die neue Ausgabe von Hollbergs sämtlichen Werken durch H. Professor Rabek [d. i. Ludvig v. Holberg, Udvalgte Skrifter, hg. v. Knud Lyne Rahbek, Kopenhagen 1804-14] welche H. v. Sonnleithner zu haben wünschte, besteht aus 17 Bänden und ist bei Buchhändler Brummer in Kopenhagen zu bekommen. Will H. v. Sonnleithner mir den Auftrag geben ihm dies Werk zu besorgen, oder besser an Brumer selbst schreiben, so kann er es sogleich erhalten. Die Noten welche Rabek hinzugefügt werden gewiß für unsren Freund viel Interesse haben. Empfehlen Sie mich Ihrer würdigen Familie und beehren Sie mich bald mit der angenehmen Nachricht, daß Sie sich völlig wohl befinden [...]". - Der aus Haselau bei Uetersen nahe Altona gebürtige Lehmann studierte in Göttingen Theologie, bevor er dort 1799 als Zoologe über die Antennen der Insekten promovierte. Er diente in verschiedenen Ämtern als dänischer Staatsbeamter und war Mitglied des Direktoriums des Kopenhagener Naturhistorischen Museums. Bei seiner im Brief erwähnten Schrift über die Zostera handelt es sich um die 1812 erschienene Abhandlung "Græstangs Brug til Udstopning af Puder og Madratser og dens rigtige Behandling til saadan Anvendelse, istedet for Krølhaar". Ab 1804 war Lehmann korrespondierendes Mitglied der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, ab 1835 Mitglied der Leopoldina. Der Hamburger Botaniker und Entomologe Johann Georg Lehmann (1792-1860) war sein Bruder.‎

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650,00 € Kaufen

‎Lorenz, Hans, Chirurg und Alpinist (1873-1934).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 8. IV. 1928.‎

‎½ S. Folio. Mit Briefumschlag. Bedankt sich bei dem Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961) für Ostergrüße und ein "ausserordentlich schönes Geschenk" und erwidert die Festtagswünsche. - Nach Stationen an der Chirurgischen Klinik der Universität Wien, der Poliklinik und dem Krankenhaus der Wiener Kaufmannschaft wurde Lorenz 1910 Konsiliarchirurg am St.-Anna-Kinderspital. Lorenz, ein ausgezeichneter Diagnostiker und Operateur, verfügte über die größte chirurgische Privatpraxis in Wien. Ab 1892 wurde er durch großzügige Bergfahrten einer der Bannerträger der "Führerlosen" im ganzen deutschen Sprachraum. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Faltspuren.‎

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180,00 € Kaufen

‎Mosheim, Johann Lorenz von, lutherischer Theologe (1693-1755).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Helmstedt, 10. V. 1746.‎

‎1 S. Folio. Wasserzeichen: Postillon. An einen Rath bezüglich der Entsiegelung der Hinterlassenschaft des im Februar des Jahres verstorbenen Probstes des Klosters St. Marienberg und Bibliothekars der Universitätsbibliothek Helmstedt, Hermann von der Hardt (1660-1746): "Das angelegte Commissorium zeiget, was Serenissimus mir wegen Beeydigung des Prof. von der Hardt gnädigst specialiter committiret haben. Wenn ich nun gewillet bin, morgen als am 11. dieses Maymonates, gebiete es Got, in des H. Prof. Hardt eigener Behausung, damit die Entsiegelung so gleich nach dem Actu geschehen möge, diese Beeydigung vorzunehmen: So habe ich hiedurch E. Hochedl. anheim geben wollen, ob dieselbe Nahmens des Klosters Marienberg dieser Handlung und der darauf folgenden Entsiegelung beywohnen wollen. Ist dieses gefällig, so muß ich bitten, daß Sie etwas vor 9 Uhr in gedachter Behausung erscheinen mögen [...]". - Seit 1723 Professor für Theologie an der Universität Helmstedt, war Mosheim bis 1747 Generalschulinspektor des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel, außerdem Abt zu Mariental und Michaelstein. - Papierbedingt leicht gebräunt und mit kleinen Randläsuren.‎

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800,00 € Kaufen

‎Nansen, Fridtjof, Norwegian explorer and Nobel Peace laureate (1861-1930).‎

‎Letter signed. London, 2. VII. 1907.‎

‎8vo. 2 pp. on bifolium. To Mr. Cooke, in English, about the position of the Vice Consul of Calcutta: "Of course I will recommend Mr. Kirkpatrick if I get the chance but I am afraid the question about the Vice-Consul in Calcutta is already settled. I should very much like to be able to come and see you before I leave next week but I fear it is hardly probable that I shall be able to do so [...]". - On headed stationery of the Norwegian embassy. Slightly duststained.‎

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1 200,00 € Kaufen

‎Peters, Carl Ferdinand, österr. Geologe (1825-1881).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 80 x 55 mm. Wohl das Fragment eines lithographischen Hörerzeugnisses oder Studienbuchs ("Bestätigung des Lehrers über die persönliche Meldung des Studierenden"), mit der Unterschrift "Peters" am unteren Rand. - Der aus Böhmen gebürtige Peters studierte in Wien Medizin, bevor er eine Laufbahn als Geologe einschlug und 1852 bei der k. k. Geologischen Reichsanstalt eintrat und an der grundlegenden Erforschung des Tauernfensters mitwirkte. 1854 habilitierte sich Peters und 1855 als Professor für Mineralogie nach Pest berufen 1861 erhielt er den Lehrstuhl für Geognosie an der Universität Wien, 1864 die Professur für Mineralogie und Geologie in Graz, wo er auch als Dekan der philosophischen Fakultät wirkte.‎

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120,00 € Kaufen

‎Rafn, Carl Christian, Philologe (1795-1864).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kopenhagen, 7. V. 1842.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An König Otto I. von Griechenland mit der Bitte dieser möge der Königlichen Gesellschaft für Nordische Altertumskunde als stiftendes Mitglied beitreten: "Ew Majestät haben auf so vielfache Weise Ihr hohes Interesse für das Alterthum und dessen Studium an den Tag gelegt, dass es offenbar ist, wie Ihre Seele von tiefem Gefühle für die Denkmäler aus dem Alterthume des Landes durchdrungen ist, über welches zu regieren Sie berufen sind, und dessen Glück Ihre segensreiche Regierung begründen und erhalten wird. So wie das Alterthum Griechenlands, so ist auch das unseres Nordens an mächtigen Grossthaten und deren herrlichen Denkmälern reich. Schon längst haben diese die Aufmerksamkeit Europa's auf sich gezogen, und ihre Wichtigkeit wird ausserhalb unseres Welttheiles jetzt auch anerkannt. - Unsere Bemühungen um die Aufklärung dieses Alterthumes hat sich des Glücks zu erfreuen, den Beifall ausgezeichneter Männer zu gewinnen. Mehrere der Souveraine Europa's haben uns eine unschätzbare Aufmunterung gegeben, indem Sie uns gestatteten, Sie unter die stiftenden Mitglieder der Gesellschaft aufzuführen. So ist uns neulich das Glück zu Theil geworden, Ihre Majestäten, den Kaiser von Russland, und den König von Preussen, in diese Kategorie aufzunehmen. [...] Es wird dadurch der Wunsch in uns um so lebhafter und ersehnter, den wir schon längst im Stillen gehegt haben, Ew Majestät unsere tiefsinnigste Ehrfurcht zu bezeigen, dessen Verwirklichung wir hoffen, indem wir Ew Majestät um Ihre hohe Erlaubniss ersuchen, Ihren illustren Namen unter die der gekrönten Häupter aufführen zu dürfen, welche die Liste der stiftenden Mitglieder der Königlichen Gesellschaft für Nordische Alterthumskunde zieren [...]". - Rafn gilt als wichtiger Popularisierer der altnordischen Sprachen, Literatur und Geschichte. 1835 war er Mitbegründer der überaus erfolgreichen Nordischen Altschriftgesellschaft, die 1828 das Prädikat "Königlich" erhielt und deren erster Präsident bis heute der jeweils amtierende dänische Monarch ist. Sein 1837 erschienenes Buch "Antiqvitates Americanae" machte die mittlerweile bewiesene These der Entdeckung Amerikas durch Leif Eriksson erstmals einer großen Öffentlichkeit bekannt. Die im Brief beworbene Königliche Gesellschaft für Nordische Altertumskunde erlangte trotz der genannten prominenten Stifter keine große Bekanntheit. - Auf Briefpapier mit gestochenem Briefkopf, der eine Allegorie der nordischen Altertumskunde zeigt. Mit Sammlernotiz in Blei und Tintenflecken. Wohlerhalten.‎

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950,00 € Kaufen

‎Schüller, Artur, österr. Mediziner (1874-1957).‎

‎Eigenh. Visitkarte mit U. [Wien], 2. VII. 1915.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen nicht namentlich genannten Kollegen gerichtete Röntgendiagnose eines Patienten: "Die Röntgen-Untersuchung der unteren Hals- und oberen Brustwirbelsäule ergibt keinerlei Struktur- oder Formanomalie des Skeletts". - Artur Schüller habilitierte sich 1907 für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien. Ab 1908 arbeitete er als Vorstand der Nervenabteilung im Franz-Joseph-Ambulatorium in Wien und Mitarbeiter im Zentral-Röntgenlabor des Allgemeinen Krankenhauses. 1914 erhielt er einen Lehrauftrag für Röntgenologie des Schädels an der Universität Wien. Schüller gilt als "Vater der Neuroradiologie". Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten über Röntgendiagnostik der Gehirnkrankheiten und Schädeldefekte. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 wurde Schüller aus rassistischen Gründen von den Nationalsozialisten verfolgt und verlor seine venia legendi. Gemeinsam mit seiner Frau Margarethe emigrierte er 1938 nach England und 1939 weiter nach Melbourne, wo er als Radiologe wirkte. - Mit Sammlervermerk in Bleistift (recto).‎

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100,00 € Kaufen

‎Stoerk, Oskar, österr. Mediziner (1870-1926).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 5. II. 1923.‎

‎½ S. 8vo. An den Internisten Prof. Josef Wiesel mit einem Laborbefund: "In dem am 4. d. M. vom Sanat. Dr. Loew, Z. Nr. 33, überschickten Sputum waren weder Haematoidinkristalle noch elastische Fasern aufzufinden, auch nicht säurefeste Bazillen. Es fanden sich vorwiegend Staphylokokken neben Gram-negativen Stäbchen, deren Kultur noch fortgeführt wird". - Der an der Universität Wien ausgebildete Oskar Stoerk wirkte ab 1894 als Universitätsassistent und ab 1905 als Prosektor am Karolinen-Kinderspital. 1913 übernahm er die Leitung der Prosektur des Kaiser-Franz-Joseph-Spitals und des 2. Universitätsinstituts für pathologische Histologie und Bakteriologie. Stoerk erlangte internationales Ansehen als Pathologe und galt als einer der besten Mikroskopiker seiner Zeit. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Universitäts-Instituts für patholog. Histologie und Bakteriologie. Mit Knickspuren an drei Ecken.‎

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100,00 € Kaufen

‎Symonds, John Addington, physician (1807-1871), father of the author.‎

‎Autograph envelope. [Postmark: Clifton, Bristol, 20 Jan. 1865].‎

‎120 x 70 mm. To Miss (Margaret) Elliot, 6 Grosvenor Crescent, of Belgravia, London, who also corresponded with Dickens.‎

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‎William IV, King of the United Kingdom (1765-1837).‎

‎Autograph letter signed ("William"). Bushy House (Teddington), "Wednesday late at night" [1821 or soon after].‎

‎2 pp on bifolium. Watermarked "T Edmonds 1821". Writing as William Henry, Duke of Clarence, to his equerry, the Royal Navy captain A. A. Vincent: "I could not sooner answer Yours enclosing a letter for Augustus which I sent at once: [Sir John] Barton can give you my son's direction: I trust and believe he will do well in every respect with Mr. Mackie at Quarley near Andover: he has lost much time and must study hard to make up for what he has so foolishly thrown away. I am so sincerely interested in your welfare that I hope your excursion to the Continent will do you all the good possible; the Dutchess and myself are tolerably well and leading with my daughters a sensible and quiet life in the country. God bless you [...]". - The Rev. Charles Mackie, M.A., was in 1821 appointed rector of Quarley in Hampshire, where he was the educator of Lord Augustus FitzClarence (1805-54), William's youngest illegitimate son by his long-time mistress Dorothea Jordan. Augustus later pursued an ecclesiastical career, studying Divinity at Trinity, Cambridge (achieving an LL.D. in 1835), and became vicar of Mapledurham in Oxfordshire. - Traces of original folds with occasional small edge flaws. From the collection of John Henderson (1862-1938), the long-serving secretary of the National Liberal Club.‎

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800,00 € Kaufen

‎Piper, John, British artist and stage designer (1903-1992).‎

‎Autograph envelope. [Postmark: Henley-on-Thames, 19 July 1948].‎

‎136 x 109 mm. To the book dealer and theatre historian Ifan Kyrle Fletcher in Wimbledon. Includes a photocopy of the formerly enclosed letter.‎

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50,00 € Kaufen

‎[Löwy, Josef, Austrian photographer (1835-1902)].‎

‎Correspondence archive. A collection of 98 letters, a lettercard, and 2 visiting cards, all to the Viennese photographer and publisher Josef Löwy. Various places, 1870-1898.‎

‎A total of ca. 145 pp. on 79 bifolia and 27 single leaves. (Oblong) 12mo, 8vo, (large) 4to, and folio. A comprehensive trove of communications written by an international, often aristocratic clientele to the Imperial and Royal court photographer Josef Löwy, offering interesting details regarding the scope of his services, his fees, quantities and types of portraits ordered, and occasional special requests. - The Löwy Atélier established itself as one of the favourite studios of the Austro-Hungarian monarchy's high society during the heyday of Franz Joseph's government. Apart from providing portrait, art and industry photographs as well as reproduction services, Löwy appears also to have covered the field of erotica: the British veterinarian William Fearnley, for example, requests some "very fine coloured photographs of Ladies" such as he says he has seen at a friend's: "I would like them as [straight] as you have. Cabinet and others [...]" (22 Nov. 1871). Prince Leander Poninski, on the other hand, requests a special "watchkey" which would reveal "the photograph of a person when viewed through a hole against the light" (1872), while Eleonore von Auersperg (1864-1920) wishes "butter boards", to be decorated with photographs of her children (1 Feb. 1892). The collection also gives evidence of Löwy's collaboration with artists such as his colleague Jakub Husník: "Please convey to me the large glass positive of the nude study, for which I enclose 8 guilders [...]" (18 March 1874). Löwy worked with the writer and linguist Karl J. Schröer on his book "Das Bauernhaus mit seiner Einrichtung und seinem Geräthe" (Vienna, 1874; cf. letters dated 21 August and 15 September 1873). The wide range of Löwy's work is showcased by the orders for photographs of the Viennese World Exposition by the Royal Art Cabinet in Munich (two documents and two letters from July 1873 through January 1874), by the technician Julius A. Hülsse in Dresden (30 July 1872), and of landscapes and railway photographs for various schools. Further commissions come from the Imperial and Royal Central Institution for Meteorology and Geomagnetism (22 Nov. 1876) and from the monastery of Klosterneuburg (24 and 27 Oct. 1872); his work for the "Costume Festival" hosted by the Gesellschaft der Musikfreunde is singled out for praise (2 Feb. 1876). - Yet the archive also reveals dissatisfied customers and partners, such as the painter Anton Fink, who complains that Löwy pays only for "accepted pictures": "Likewise, it was a lie that the print of young Baschan was returned to you after delivery supposedly was refused [...]" (26 June 1873). - The illustrious correspondents in this collection include members of the nobility such as Simon Abaschidse, Johanna von Auersperg, Prince Georges Bibesco, Tyra von Cumberland, Demetrius Ghika, Johannes zu Hohenlohe, Gabriele von Rohan, Coelestine von Oppolzer, but also personalities from art, scholarship, science, education, politics, and the military, such as the etcher Ferdinand Laufenberger, the painter Karl Geiger, the sculptors Franz Schönthaler and Leonidas Drossis, the pianist Johann G. Leitert, the cartographer Heinrich Littrow, the architect Hermann J. Hürth, the meteorologist Ferdinand Osnaghi, the theologian Basil Mitrofanowich, and general Ottokar Baron Procházka, to cite but a few. - Mostly with recipient's notes on the reverse. Some waterstains, light ink offsetting or smudging, some items a little foxed or browned, but generally well preserved. A detailed list is available on request.‎

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7 500,00 € Kaufen

‎Hemingway, Ernest, American novelist, Nobel laureate (1899-1961).‎

‎Typescript letter signed ("Ernest Hemingway") with autograph corrections and postscript. Key West (Florida), 24. XII. 1935.‎

‎4to. 1¼ typescript pp., ¾ autograph page (in pencil). With typescript envelope. Important, unpublished letter to the leftist activist and writer Abner Green in New York, remarking on American literary circles and the use of advocating against fascism: "[...] But one thing you don't need to worry about is the way the boys think I'm lousy. If you are ever very popular you will be very unpopular sooner or later. Only one thing will avoid that and that is devoting your live [!] to being popular or being fashionable [autograph insertion: 'ie., Galsworthy - Lewis right now I think - maybe wrong'] and that means that you won't do anything worth a damn and will stink as soon as your are dead. I've insulted all the bastards who make and keep your ['fame', stricken out and corrected to:] reputation while you are doing it so I do not have to carry that as an added weight and have only my stuff to devote myself too [!]. As long as I can write will always be popular again sooner or later whether want to or not. What the boys say is what is fashionable. Hell I was fashionable as you want but when it was going on I stayed away from the country and never saw anybody that read my stuff. They don't really care anything about writing and they know nothing about it. Right now if I could write Hamlet the Marxian slanted critics would say it was lousy. But if I came out as a communist I could write straight shit slanted and they would say it was marvellous and world moving epochistic [...] It's funny though how literary people hate fishing and shooting. They also hate kidding. If you kid that means you can't really be any good because they wouldn't kid because that would mean a loss of their dignity [...] I was talking with Jack Lawson (John Howard Lawson) and I was kidding about suicide, making some joke about it and he walked out of the room announcing his brother committed suicide and he would hear no jokes about it. Well so had my old man and plenty of others in the family. What was this starting to prove? Oh yes you mustn't make jokes if you are a serious writer. I think you slipped on the Malady of Power piece. That was meant to reach people that the other one wouldn't; the people who if they saw a serious piece by me wouldn't read it. They sold 50,000 copies of that notes on the next war in Hungary in pamphlet form. The piece on Wings Over Africa will raise plenty hell there too and will do plenty of damage smuggled into Italy as a pamphlet. What's better? To do that? Or sit around with Sidney Kingsley, Clifford Odets, Archibald MacLeish and Genevieve Taggard at a restaurant and discuss steps we must take against War and Fascism? Well lets not get into that. The difference is that if you go to the meetings and put your name on the letterheads you are fashionable and if you do your goddamndest against War and Fascism knowing what both of them are and haveing [!] seen plenty of both and how to hit them where they hurt and keep on trying to do it why you are a shit who writes [inserted: 'rubbish'] for the Men's Clothing Trade Journal [... ]". - In the autograph postscript Hemingway promises to send Green a copy of a text published in "Esquire" and his 1935 work of nonfiction "Green Hills of Africa", also mentioning his wish to settle down and write long novels: "Don't bother to spend 50c on the Feb. Esquire. I get one free and will tear the piece out and send it to you. You were smart about the country in Green Hills - I had to learn to do that you see - Learning my trade if I could ever of write a big novel sometime with all the different kinds of people and the country and the whole damned thing it would be worth having learned to do - after I go where I want to go and see what I want to see before I die. But I have worked hard enough to be entitled to live my life for a while because you are dead so damned soon. Am going to settle down somewhere where there is a good trout stream and do nothing but write every morning - and fish every afternoon, write long novels. But not ready to do that yet. Haven't you any curiosity about the different continents or places?". - Inherently fragile; browned, edges frayed and chipped, small marginal tears. Provenance: sold in 1991 as part of Abner Green's papers at Sotheby's New York (12 December, lot 47). Later sold separately by Sotheby's on 25 Nov 1997 (lot 84). Not in Baker, Selected Letters.‎

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8 500,00 € Kaufen

‎[Rossini, Gioachino, Italian composer (1792-1868)].‎

‎Handwritten copy of a letter. Bologna, March 1844.‎

‎4to. 1 page. Near-contemporary copy of a letter written by Rossini to the Spanish-born soprano Antonietta Montenegro (Antonia Montenegro del Carmen, born in Cadiz ca. 1815): "Inappreciable Amie, Je commencerai d'abord ma lettre par vous exprimer le plaisir que j'ai eprové en appressant le grand et bien merité succés que vous avez obtenu dans la Norma à Milan [...]". - Some light brownstaining; a few edge flaws.‎

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60,00 € Kaufen

‎[Benedict, Julius, pianist, composer and musical educator (1804-1885)].‎

‎Envelope addressed to Benedict. [Postmark: Paris, 28 Jan. 1863].‎

‎Ca. 143 x 80 mm, folded. Addressed in an unknown hand to "Jules Benedict, Esqr. / 2, Manchester Sq.re / London". - Sir Julius is commemorated at his Manchester Square address (opposite the Wallace Collection), where he lived for 40 years, by a blue plaque.‎

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50,00 € Kaufen

‎[Philatelie]. - Acavalos, Alexandre, Chefbuchhalter der Ottomanischen Bank (fl. 1890).‎

‎Kopierbuch von 378 eigenh. Briefen mit U. (Presskopien). Kairo, 1886-1902.‎

‎4to. Zusammen ca. 416 SS. auf 499 Bll. (je Blatt mit gedr. Paginierung) Seidenpapier. Nachgeb. 16 Bll. alphab. Register mit farbigen Trennbll. Grünes Halbleder (Rauhleder) mit schwarzen Moiréeleinendeckeln. Umfangreiches Kopierbuch von ausgehenden Schreiben in französischer, griechischer und italienischer Sprache, meist in Angelegenheiten der Philatelie, angelegt vom Chefbuchhalter der Ottomanischen Bank in Kairo, Alexandre Acavalos, die den Aufbau seiner Briefmarkensammlung begleitet. Kontaktaufnahmen mit namhaften internationalen Sammlern wie Martin de Henry, Verlegern wie den Gebrüdern Senf in Leipzig, Herausgebern wie Edmond Frémy und Post- und Bankangestellten rund um den Globus von Haiti bis Tabriz, Alexandria bis New York, von London über Barcelona, Delft, Paris, Bologna, Wien und Belgrad zeigen, dass dabei keine Kosten gescheut wurden. Acavalos bestellt regelmäßig seltene Briefmarken bei den berühmten Handelshäusern Stanley, Gibbons & Co. in London, Yvert & Tellier (Amiens) sowie The Scott Stamp & Coin Co. (New York) und tritt mit Fachhändlern wie Erard Leroy d'Etiolles, Th. Lemaire, Béla Székula, Philippe Kosack und V. Robert in Kontakt. - Oft begleiten Listen der tauschbaren Briefmarken Acavalos' Ansuchen; Begleitbriefe informieren über zugesandte Briefmarkenexemplare. Neben Quittungen, Zahlungsanweisungen und Bankvollmachten zum Zweck des autorisierten Kontozugriffs verweisen Bestellungen von Büchern, Zeitschriften (z. B. des Bulletins der "Société Internationale du Canal Maritime de Corinthe" in Paris, 24. VI. 1887, und bei der Lithographischen Druckanstalt von Bernhard Wachtl in Wien, 2. IV. 1888) auf Acavalos vielfältiges Engagement und Interesse. Mit dem Präsidenten der Französischen Gesellschaft der Philatelie, Albert Coyette, im Jahr 1900 Sekretär der Kommission zur Organisation der "Exposition Philatelique Internationale de Paris", hält Acavalos Rücksprache zur Verwaltung und Rücksendung der Leihgabe seiner Briefmarkensammlung (9. VIII. bis 23. X. 1900). - Einliegend ein Notizzettel und zwei Belegabrisse. Wenige Bll. mit stärkeren Papiereinrissen, teilweise etwas braunfleckig, einige Seiten (Bll. 404-409) mit rechteckigem Braunfleck. Bindung stärker bestoßen und an den Rändern berieben, der Rücken etwas beschädigt, Gelenke fast durchgehend gebrochen.‎

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1 500,00 € Kaufen

‎[Autographenalbum].‎

‎Autographen- und Autogrammalbum der Mimerl Gamsjäger mit einliegenden Portraitkarten. Wien, Köln, Den Haag u. a. O., 1909-1928.‎

‎110 SS. mit 15 Einträgen sowie 8 Portraitpostkarten und Portraitphotographien. Dunkelblauer Samteinband mit Metallschließe. (Qu.-)8vo. Mit Einträgen bzw. Portraitpostkarten von Schriftstellern (2 von Max Brod, Georg Strnadt), Komponisten (Wilhelm Kienzl), Opernsängern (Mattia Battistini, Alfred Jerger, Josef Kalenberg, 2 von Jan Kiepura, Richard Tauber) und Schauspielern (Leopold Straßmayer). Max Brod notiert auf einer Portraitpostkarte: "Hier haben Sie mich in meiner ganzen Schönheit - mehr hab ich nicht. Herzliche Grüße [...]" (20. II. 1919). Von Jan Kiepura: "Zur freundlichen Erinnerung an Turandot [...]" (31. X. 1926). Der Komponist Wilhelm Kienzl verewigt sich mit dem Wort "Sanctissimum [...]" (11. II. 1925). - DasVorsatzblatt mit Besitzvermerk. Einige Blätter mit Einschnitten zur Montage von Postkarten und davon wenige mit Bildunterschriften der zugehörigen Oper. Einträge teilweise montiert, Bindung teilweise lose und vorderes Innengelenk gebrochen.‎

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1 500,00 € Kaufen

‎Courbet, Gustave, French painter (1819-1877).‎

‎Autograph letter signed. La Tour-de-Peilz (Canton of Vaud), 28. III. 1876.‎

‎8vo. 4 pp. on bifolium. Important, unpublished letter (in French) to his last assistant and confidant Cherubino Patà (1827-99) concerning a petition to the members of the two chambers of the French Parliament and Courbet's bitter conflict with his brother-in-law, the painter Jean-Baptiste Reverdy. Courbet had been living in Swiss exile since 1873, following his role in the destruction of the Colonne Vendôme during the Paris Commune, 6 months in prison, and an unpayable fine amounting to the costs of the monument's restoration, which was carried out in 1875. Disappointed by his lawyers, Courbet decided to petition for amnesty and asked Patà to deliver 800 copies to a Mr Bonnard at the "publication office", who was responsible for sending the letters to all parlamentarians and several French newspapers. To finance this campaign, Courbet asks Patà to sell a winter landscape painting, possibly "Effet de Neige" (1866-68), for 500 francs through Patà's wife. He emphasizes that it is "impossible to live in a situation similar to mine for three years, even longer", that he counts on Patà "in an absolute way because it [his situation] is extremely grave", and thanks his friend wholeheartedly: "I thank you very much for all the troubles you went through for me and for my interests [...]". The liberal politician and pioneering art critic Jules-Antoine Castagnary, who was an intimate friend and close ally of Courbet, is mentioned as having received the letter for corrections, but Courbet was too impatient to wait for his response, instructing Patà to visit Castagnary personally instead. Victor Hugo, another friend and ally of the painter, is mentioned as having prematurely pushed for an earlier amnesty vote for the Communards, possibly the one in 1874, that in Courbet's eyes was doomed to fail: "As I have already told you, I was sure that the amnesty would not be voted through, Victor Hugo went for it too early". However, Courbet's effort was equally fruitless, and he died in exile of a liver disease on 31 December 1877, days before the first instalment of his fine was due. - The painter Jean-Baptiste Reverdy was the husband of Gustave Courbet's eldest sister Zoé. He was involved in the sale of Courbet's paintings but the two men eventually fell out. Courbet details Reverdy's method to smuggle paintings to France in moving vans and mentions that he stores them at the mill of a Mr Jars, Courbet's "regular receiver". Angrily, he calls Reverdy a "mackerel" (French slang for a pimp), announcing, "we have to hope that we will go to Ornans to cut his throat and take what's left from his thefts", but also joking about not recognizing one of Reverdy's landscape paintings hanging next to one of his own when Cézanne's muse (and later wife) Marie-Hortense Fiquet paid him a visit: "I was an idiot such as one should not be when Miss Fiquet presented herself at my place. Imagine that my landscape was accompanied by a landscape in upright format by Mr Reverdy that I did not recognize initially and it is he who had sent it to me". - In closing, Courbet emphasizes the importance of the circular once more, adding that "it is better than Mr Lachaud and Mr Duval", his lawyer and his physician. - Traces of folds. With some minor tears and minimal foxing.‎

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14 500,00 € Kaufen

‎Le Corbusier [i. e. Charles-Édouard Jeanneret-Gris], Swiss-French architect, designer, painter, urban planner, and writer (1887-1965).‎

‎Autograph drawing signed, with autograph description on verso. No place, [between 1957 and 1964].‎

‎Small folio (ca. 230 x 290 mm). Blue crayon. The description in ink. Sketch for plate number 2 of the lithograph series "Entre-Deux", created in 1957 and published in 1964, comprising 17 plates in total. The French autograph description on the reverse explains that the image expresses "a construction, a coherence, a cohesion, a distribution of lines to all spaces, a concentration of lines in a reassuring geometry", stressing that "between two things, two lives, two poles, two times, two beings, life proceeds, seasons elapse. Things are born or reborn. Life passes": "Et par suite, dans ce livre intitulé 'Entre-Deux' ('édition en UN exemplaire, unique (celui-ci) le dessin suivant (celui-ci) se devait d'exprimer une construction, une cohérence, une cohésion, un envoi des lignes en tous espaces, une concentration des lignes en une géométrie rassurante. Car entre deux choses, deux vies, deux poles, deux temps, deux êtres la vie s'ecoule, les saisons se déroulent. Des choses naissent ou renaissent. La vie passe". - Short marginal tears.‎

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Wien, AT
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4 500,00 € Kaufen

‎Monet, Claude, French painter (1840-1926).‎

‎Autograph letter signed. Giverny, 9. IV. 1922.‎

‎8vo. 1¾ pp. on bifolium. To an unidentified public servant, informing him of an appointment with Paul Léon, the director of the l'Ecole des Beaux-Arts, and his notary in Giverny. The meeting relates to Monet's donation of the Water Lilies series to the French state: "Je vous informe que je reçois ce matin une lettre de Mr. Paul Léon m'annonçant sa venue avec son notaire pour Mercredi prochain 12CT entre 2 et 3es à Giverny et que votre confrère doit s'entendre avec vous pour cette rencontre à Giverny laquelle rencontre je pense, sera suivie de la signature de l'acte à votre cabinet. [...]". - As early as 1918 Monet had offered the monumental paintings he had been working on since 1914 to the state, but negotiations proved difficult. Monet's biggest supporter in the government was Georges Clemenceau, who made possible the construction of the two oval rooms designated for the paintings in the Orangerie. The exhibition finally opened to the public on 16 May 1927, a few months after Monet's death. - Some browning. On stationery with embossed letterhead "Giverny par Vernon. Eure".‎

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6 500,00 € Kaufen

‎Munch, Edvard, Norwegian painter (1863-1944).‎

‎Autograph letter signed. Moss (Norway), [ca. 1910].‎

‎8vo. 4 pp. on bifolium. In flawed German to the painter Heinrich Eduard Linde-Walther (1868-1939) about the schism in the Berlin Secession and his decision to leave the association, emphasizing that he had come to this conclusion years earlier, citing his wish not to be tied to an institution, his poor health, his distance from Berlin, and his opposition to a jury system as reasons for not participating in the upcoming exhibition, and announcing to enclose a letter to the art dealer Paul Cassirer (1871-1926): "Haben Sie vielen Dank für Ihren freundlichen Brief. Ich lege im Couvert ein Brief ein welchen ich for über etwa 2½ Monaten an Hr. Cassirer alz President geschrieben ist. Daher [?] denn keine Ahnung um Spaltung der Secession. Mein Beschluss aus Secession auszutreten liegt schon vor mehreren Jahren zurück. Es hat nicht mit den Ereignissen der Secession zu thun obwohl ich öfter mit den verschiedenen Bestimmungen welche vorgekommen sind sehr misvergnügt war. Ich bin von der Überzeugung das ich nicht gebunden werden muzs und habe deswegen auch Theilnahme hiesiger Secession verweigert. Meine schwache Gesundheit und die Fernheit der Ereignisse in Berlin macht es ganz unmöglich. Ich bin auch gegen Jury und habe deswegen nie zu Jury Gemälde hingeschickt [...]." - Munch concludes with a comment on delaying his letter to the Secession to avoid the impression that his decision to leave the association was motivated by the schism or that he wished to make a statement: "Ich habe das Brief an Berliner Secession fertig zu abschicken liegend alz ich die Nachricht um Spaltung der Secession bekommen habe. Um nicht gerade nach die Spaltung auszutreten habe ich bis jetzt mit Abschicken des Brief gewartet. Ich mochte gar nicht Eindruck geben, das ich demonstrieren wollte [...]". - Traces of original folds. Slightly brownstained in places. The letter to Cassirer not present.‎

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9 500,00 € Kaufen

‎Renoir, Auguste, French painter (1841-1919).‎

‎Autograph letter signed. No place or date.‎

‎8vo. 1½ pp. on bifolium. In French, to an unidentified recipient, apologizing for not having been able to respond to an invitation to her Château and discussing his private life and sorrows: "I am much annoyed because I still cannot respond to your very kind invitation. I am with the little Manets whom I cannot leave. Jean has a very bad cold, I am told that he should not travel by train for a long time. Anyway. I am in a squeeze in a way that I cannot handle. I have the greatest desire to go and see your castle and especially the chatelain who is so kind. But I never know how to do what I want. Nobody wants to move here. I hope that you will stay for a long time because I am afraid I cannot leave before the end of the month. Excuse me, please, and send me your sympathy [...]". - The "little Manets" are probably the children of Julie Manet and Ernest Rouart. Julie's parents Berthe Morisot and Eugène Manet had been close friends of Renoir until their untimely deaths, and Renoir portrayed Julie several times as a child. Pierre Renoir's second son Jean was born in 1894 and became a famous film director. - With a minor tear and a deeper tear in the fold. Lower half of the second leaf clipped without affecting the text.‎

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6 500,00 € Kaufen

‎Schiele, Egon, Austrian painter (1890-1918).‎

‎Autograph letter signed. [Vienna], 15 March 1914.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. With autograph envelope. On orange stationery. In German, to his friend, the Austrian painter and engraver Robert Philippi, who had initiated him to engraving, announcing his arrival: "Entschuldigen Sie, ich habe an den von mir bestimmten Tagen nicht kommen können, - werde aber bestimmt morgen Montag 5-6 zu Ihnen kommen". - Stamp clipped from the envelope.‎

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25 000,00 € Kaufen

‎Alexandra Feodorovna (Alix of Hesse), Empress consort of Russia (1872-1918).‎

‎Autograph lettercard signed with her initial ("A"). No place or date.‎

‎12mo. 2 pp. In pencil. Probably to Princess Marie Bariatinskiy, one of the Tsarina's few friends during her early years in Russia: "Dearest Mary, Am most happy to know you safely arrived. Tenderest love. Are dining at Anitchkov, otherwise should have peeped into your room. Sleep well. Am well tho tired after journey & emotion [...]". - Slight traces of former mounting on verso. Written on both sides of black-bordered stationery featuring her name in Russian beneath an embossed crown printed in black. According to documentary sources, much of Alexandra Feodorovna's personal correspondence was destroyed, and only rarely do any of her unpublished letters come to light (we are obliged to Elizabeth Jane Timms for additional information).‎

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3 000,00 € Kaufen

‎Alexandra Feodorovna (Alix of Hesse), Empress consort of Russia (1872-1918).‎

‎Autograph lettercard signed with her initial ("A"). No place, [ca. 1912].‎

‎12mo. 2 pp. In blue indelible pencil. Probably to Princess Marie Bariatinskiy, one of the Tsarina's few friends during her early years in Russia: "Please kindly compose answers to these two telegrams for me to sign. Do let Mlle. O. or Sonia [Orbeliani] try to write them with your help, as later I shall have to ask them, & and they will find it difficult. Best love [...]". - Slight traces of former mounting on verso. Written on both sides of her attractive stationery featuring her name in Russian beneath an embossed crown printed in silver. According to documentary sources, much of Alexandra Feodorovna's personal correspondence was destroyed, and only rarely do any of her unpublished letters come to light (we are obliged to Elizabeth Jane Timms for additional information).‎

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3 000,00 € Kaufen

‎Alexandra Feodorovna (Alix of Hesse), Empress consort of Russia (1872-1918).‎

‎Autograph lettercard signed with her initials ("AF"). No place, [ca. 1912].‎

‎12mo. 2 pp. In pencil. Probably to Princess Marie Bariatinskiy, one of the Tsarina's few friends during her early years in Russia: "Dearest Princess, Please let Maria Pery know that I should [...] like to hear her play this evening at 9. Lamsdorff knows her address, please let him know. Hoping to see you at 12 [...]". - Slight traces of former mounting on verso. Written on both sides of her attractive printed stationery featuring her name in Russian beneath an embossed crown printed in silver. According to documentary sources, much of Alexandra Feodorovna's personal correspondence was destroyed, and only rarely do any of her unpublished letters come to light (we are obliged to Elizabeth Jane Timms for additional information).‎

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3 000,00 € Kaufen

‎Cody, William "Buffalo Bill" Frederick, American soldier, bison hunter, and showman (1846-1917).‎

‎Typescript letter with autograph insertion signed. No place, 29. IV. 1909.‎

‎4to. ½ page. To a former employee whom he provides with a ticket to an arena box at his show: "My dear Lou: Will be awfully glad to see you. I enclose you a requisition that will admit you and party to an Arena box but [autograph insertion: 'fill in date'] you can fill it in. When you be sure and ask for me and any of my men will bring you to me after the performance. Your old boss [...]". - "Buffalo Bill's Wild West" was one of the most successful American variety shows of the late 19th and early 20th centuries. In 1909 Cody merged with a former rival, Gordon William Lillie ("Pawnee Bill", 1860-1942), to create "Buffalo Bill’s Wild West and Pawnee Bill’s Great Far East". The combined production, sometimes called the "Two Bills Show", featured traditional frontier acts with more exotic attractions like elephants, camels, and belly dancers. Mounting debt and a series of poor investments eventually forced Buffalo Bill to declare bankruptcy and shut down the show in 1915. - On colour-illustrated headed stationery of "Buffalo Bill's Wild West combined with Pawnee Bill's Great Far East", including Cody's and Lillie's portraits in profile. Folded.‎

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‎[Earls of Kintore].‎

‎Autograph album. [Keith Hall (Aberdeenshire), ca. 1848-1881].‎

‎Folio. 184 ff. with circa 280 entries, including mounted letters and cut-out signatures. Some entries written directly on album leaves. Silk endpapers, binding with gilt clasps and applied decoration, gilt title "Keith Hall", edges goffered and gilt. Album kept by the Keith family, Earls of Kintore, signed by different personages from nobility and royalty of Great Britain and other countries, among them Mary Adelaide of Cambridge (1833-97), Francis Keith-Falconer, 8th Earl of Kintore (1828-80), Princess Victor of Hohenlohe-Langenburg (1832-1912), Ranavalona II the Queen of Madagascar (1829-83), Frederick Hamilton-Temple-Blackwood, 1st Marquess of Dufferin and Ava (1826-1902) and his wife Georgiana Hamilton, Elizabeth Georgiana Campbell, Duchess of Argyll (1824-78), Cecilia Catherine Gordon-Lennox (1838-1910), Princess Edward of Saxe-Weimar (née Lady Augusta Katherine Gordon-Lennox; 1827-1904), Caroline Gordon-Lennox (née Paget), Duchess of Richmond and Lennox (1844-1934), Alice Shaw-Stewart (1863-1942), Hariot Hamilton-Temple-Blackwood, Marchioness of Dufferin and Ava (1843-1936), Sir James Falshaw, 1st Baronet (1810-89), etc. There are also entries by artists, scientists, and theologians such as the Scottish scientist, writer, and polymath Mary Somerville (1780-1872), the famous French preacher and theologian Hyacinthe Loyson (1827-1912), the Polish operatic singer Édouard de Reszke (1853-1917), the writer Augustus Hare (1834-1903), the novelist William Hurrell Mallock (1849-1923), and the French author and journalist Max O'Rell (pen name of Léon Paul Bloue). - Some entries clipped.‎

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‎Ernst August von Hannover, Herzog von Braunschweig (1887-1953).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Gmunden, März 1933.‎

‎1 S. 4to. Mit Dank für die Anteilnahme am Tod seiner Mutter, Prinzessin Thyra von Dänemark (1853-1933), durch ihre Heirat mit Ernst August von Hannover, Herzog von Cumberland, auch Prinzessin von Hannover und Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg: "Beim Heimgang meiner innigst geliebten Frau Mutter haben Sie mir Ihre herzliche Anteilnahme an meinem schweren unersetzlichen Verlust in so warm empfundenen Worten zum Ausdruck gebracht. Dieser Beweis Ihrer Mittrauer hat meinem Herzen sehr wohlgetan, und ich bitte Sie, meinen wärmsten und herzlichsten Dank dafür entgegenzunehmen [...]". - Auf Briefpapier mit geprägtem Wappen und Trauerrand.‎

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‎Fain, Agathon Jean François, secretary of state, archivist, and privy secretary of Napoleon I (1778-1837).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 26 Germinal XI [16 April 1803].‎

‎4to. 2 pp. To a French general in St. Petersburg, recommending his brother-in law, the diplomat François Le Lorgne d'Ideville (1780-1852), who, after studying German in Dresden for three years, now intends to go to St. Petersburg to learn Russian, expecting there to achieve a position as translator for the French government: "Le jeune Lelorgne, mon beau frère, après avoir étudié trois ans la langue allemande à Dresde, se rend à St. Petersbourg, pour y apprendre le Russe. L'expectative d'un emploi d'interprête dans les Bureaux du Gouvernement soutient son rôle dans l'étude des langues du nord [...]". - Having informed him of Le Lorgne's intentions, he hopes to gain the general's good will for the same, mentioning that his portfolio is a little short of recommendations, but the two French ministers who oversaw Le Lorgne's stay in Dresden wish to send him to Russia nonetheless, emphasizing that he deserves the general's protection and hoping he will be as happy in St. Petersburg as he was in Dresden: "Il convenait, Général, que vous fussiez d'abord informé du motif qui amene ce jeune étudiant dans votre résidence, après avoir satisfait à ce devoir, permettez moi de solliciter vos bontés pour lui. Son portefeuille n'est pas chargé de recommendations; mais les deux Ministres de la République, sous les yeux des quels il a [...] vécu à Dresde, veulent bien vous l'adresser, et c'est d'ailleurs par sa propre conduite qu'il désire mériter votre bienveillante protection. J'ose espérer, qu'à cet égard, il sera aussi heureux à St. Petersbourg qu'il l'a été à Dresde [...]". - On headed stationery of the Consulate. Traces of former mounting on verso. Slightly brownstained in places.‎

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‎Gandhi, Mohandas Karamchand, leader of India during the Indian independence movement (1869-1948).‎

‎Autograph letter signed ("Bapu"). No place, 30. I. 1935.‎

‎Small 8vo (120 x 82 mm). 1 p. In Gujarati to his friend Behramhi Khambhatta: "I hope you are now improving. You must give up your attachment to Bombay. Be content with what God has given you. Are you likely to find any difficulty in living in Poona? Do let me know" (transl.). - Brownstained, stamped "6607". The collected works of Mahatma Gandhi. Vol. 50, June-August 1932 (Publications Division Ministry of Information and Broadcasting Government of India, 1972), no. 195.‎

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‎Gillet, Martin Stanislas, French theologian and archbishop (1875-1951).‎

‎Autograph letter signed and 3 autograph visiting cards. Paris and Rome, 3 Oct. 1920, 26 June 1928 and no date.‎

‎8vo and visiting card format. Together (4+2+1+1 =) 8 pp. on one bifolium and 3 single sheets. To a "chère Madame" about a recent review of Louis Le Cardonnel's poetry by the novelist and critic André Beaunier (1869-1925) that coincides with his own conception of religion, arguing to rid the world of "strange" literature, art and morals, which are supposedly responsible for a certain narrow-mindedness, asking her to convey his admiration for Beaunier to the same, and hoping that his text might encourage others to resist a simplicity of the mind: "[...] Je viens de lire dans la Revue des Deux Mondes la Revue littéraire consacrée par Monsieur Beaunier aux poèmes de Louis Le Cardonnel. Cette analyse est un chef d'oeuvre d'un bout à l'autre. Mais ce qui m'a enthousiasmé par-dessus tout, c'est la façon dont sont exécutés ces 'étranges littérateurs et artistes que nous avons, depuis quelque temps, et qui, du jour qu'ils ont résolu de consacrer à lui leur talent, ne lui consacrent pas, mais lui sacrifient leur talent' [...] Il y a si longtemps que je souffre de cette conception abâtardic de la Religion qui, en nom de la grâce, veut qu'on vide la nature de toutes les richesses que dieu même y a déposées, comme si dieu pouvait détruir d'une main ce qu'il a crée de l'autre. Et ce n'est pas seulement en art et en littérature, mais en morale, et en tout que servit cette étroitesse d'esprit [...] Voulez-vous vous faire auprès de mon cher et illustre ami l'interprète éloquente de mon admiration. Ces pages feront du bien; elles rouvriront tous ceux qui ne trouvent pas en eux mêmes la force de réagir contre cette fausse simplicité qui tend à s'imposer partout comme une mode tyrannique et unintelligente [...]" (Paris, 3 Oct. 1920). - Possibly to the same recipient, looking forward to receiving her proofs and offering to write a foreword: "Moi je serai content de recevoir pendant les vacances les épeuvres [...] et j'écrivais une petite préface à une si grande oeuvre! Envoyez moi cela au 222 Faubourg S. Honoré, où je resterai presque tout le temps [...]" (Paris, 26 June 1928). - On the remaining two visiting cards Gillet sends his regards, expresses his friendship, and regrets being unable to "do better" for lack of time. - The letter and one visiting card show signs of former mounting on verso.‎

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‎Girardin, Saint-Marc, French politician (1801-1873).‎

‎Autograph letter signed. No place or date.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. With autograph address on verso. To the director of the Paris "Odéon" theatre, returning his box ticket, as he is in mourning and lives in the countryside, and is thus prohibited from visiting the theatre that year: "J'ai l'honneur de vous renvoyer la loge que vous m'avez adressée. J'habite encore la campagne et de plus, je suis en deuil, cequi m'empechera d'aller au théâtre cette année [...]". - Slightly creased. Traces of former mounting on verso.‎

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‎Kestner, Georg August Christian, Jurist, Diplomat, Archäologe, Zeichner und Kunstsammler (1777-1853).‎

‎Reisepass mit eigenh. Zeilen und U. Rom, 23. IV. 1838.‎

‎1 S. Folio (ca. 380:495 mm). Reisepass für Dr. Karl Meyer aus Rinteln für seine Reise durch Deutschland, Frankreich und England auf vorgedrucktem Formular: "Prions et requérons, au Nom de sa Majesté, toutes les Autorités Civiles & Militaires, quellesqu'elles puissent être, non seulement de laisser librement passer [dies gedruckt] et repasser Monsieur Charles Meyer de Rinteln, Electorat du Hesse, docteur en philosophie, à son voyage en Allemagne, France et Angleterre [dies handschriftlich] mais aussi de lui prèter tout aide et secours dont il pourra avoir besoin dans sa route. Ce que Nous promettons de reciproquer en pareille occasion [dies gedruckt] [...]". - Mit rotem Lacksiegel. Passiervermerke und Stempel aus den bereisten Orten verso, darunter Augsburg, Stuttgart, Lüttich und Innsbruck. Kleine Papierdurchbrüche und Randläsuren; leicht braunfleckig.‎

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