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‎Böll, Heinrich, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1917-1985)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, 30. XI.1967, 8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Schriftsteller Manuel van Loggem (1916-1998), dem er rät, sein Manuskript zuerst an die Agentur "Ruhr-Story" und dann an ihn zu schicken. Wegen langer Krankheit habe sich seine Korrespondenz gehäuft.‎

Referenz des Buchhändlers : 46735

‎Böll, Heinrich, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1917-1985)‎

‎Typoskript mit eigenh. Korrekturen und U. sowie eigenh. Begleitbrief mit U.‎

‎o.J. Köln, 24. VIII. 1976, Fol. und 8°. Zus. 6 Seiten auf 6 Blättern. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎I. Über Carl-Jakob Danzigers Buch "Die Partei hat immer recht - Autobiographischer Roman" (Stuttgart 1976) und Reiner Kunzes "Die wunderbaren Jahre"; der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 39 vom 17. September 1976 auf Seite 77 unter dem Titel "Sprache ist älter als jeder Staat" mit der Vorbemerkung "Auskunft über das fremde Deutschland: Der Aufbruch der DDR-Literatur in die Gegenwärtigkeit." Böll konnte das Pseudonym 1976 noch nicht lüften. Hinter Carl-Jakob Danziger verbarg sich der Schriftsteller und Journalist Joachim Chaim Schwarz (1909-1992). Schwarz stammte aus Berlin, emigrierte 1934 nach Palästina und kehrte als Freund von Louis Fürnberg 1950 nach Ostberlin zurück. Er arbeitete als Reporter, wurde aber bald aus der SED wegen "Beziehungen zu zionistischen Kreisen" ausgeschlossen und ab 1956 vom MfS beobachtet. 1964 übte die SED Kritik an seinen Texten und warf ihm "Beleidigung der Arbeiterklasse" vor, weshalb er ab 1976 seine Romane unter Pseudonym in der Bundesrepublik veröffentlichte. - II. An einen Redakteur. Ganz geheuer sei ihm bei der Rezension nicht geworden. - Beilage‎

Referenz des Buchhändlers : 46744

‎Böll, Heinrich, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1917-1985)‎

‎Typoskript mit eigenh. Korrekturen und U. sowie eigenh.. Begleitbrief mit U.‎

‎o.J. Köln, 8. II. 1975, Fol. und 8°. Zus. 6 Seiten auf 6 Blättern.‎

‎I. Über Hans Peter Kellers (1915-1988) Buch "Extrakt um 18 Uhr. Verse, Bruchstücke, Prosa, Spiegelungen, ausgewählt von Marguerite Schlüter" (Wiesbaden 1975). Der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 11 vom 7. März 1975 auf Seite 25 unter dem Titel "Gesprochener Atem. Ein Sammelband und ein Geburtstagsgruß von Heinrich Böll". - II. An einen Redakteur mit der Bitte, das Bibliographische zu ergänzen.‎

Referenz des Buchhändlers : 46754

‎Böll, Heinrich, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1917-1985)‎

‎Typoskript mit eigenh. Korrekturen und U. sowie masch. Begleitbrief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, 2. II. 1975, Fol. Zus. 7 Seiten auf 7 Blättern.‎

‎I. Über Andrej Sinjawskijs (1925-1997) Buch "Stimme aus dem Chor." Der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 8 vom 14. Februar 1975 auf Seite 18 unter dem Titel "Eine Bombe der Ruhe". Böll unterstützte die russischen Dissidenten vehement. - II. An einen Redakteur über eine geplante Moskaureise. Er spreche nicht in Lübeck über Thomas Mann, weil er dann alles noch einmal lesen müsse; die Ankündigung sei ein Missverständnis.‎

Referenz des Buchhändlers : 46753

‎Böll, Heinrich, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1917-1985)‎

‎Typoskript mit eigenh. Titel, Korrekturen, Überklebungen und U. sowie eigenh. Begleitbrief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Langenbroich), 1. V. 1981, Fol. und Qu.-8°. Zus. 5 Seiten auf 5 Blättern. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎I. "Eine heimatlose Katholikin." Über Vilma Sturms (1912-1995) Buch "Barfuß auf Asphalt - Ein unordentlicher Lebenslauf" (Lebensgeschichte, rheinisch); der Text erschien in "Die ZEIT" Nr. 21 vom 15. Mai 1981, Seite 52. Bölls Titel wurde im Zusammenhang mit Vilma Sturm immer wieder zitiert. - II. An einen Redakteur. Er könne seine Neigung zum Grundsätzlichen nicht unterdrücken, wolle aber einen von ihm zitierten Ausdruck nicht widerrufen.‎

Referenz des Buchhändlers : 46737

‎Böll, Heinrich, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1917-1985)‎

‎Typoskript mit eigenh. Überschrift und Korrekturen sowie eigenh. Begleitbrief mit U.‎

‎o.J. Köln, 1. VIII. 1975, Fol. und 8°. Zus. 6 Seiten auf 6 Blättern. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎I. "Zeit des Zögerns". Über den Jurij Trifonows Roman "Die Zeit der Ungeduld" (München 1975). Der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 34 vom 15. August 1975 auf Seite 33 mit dem Untertitel "Jurij Trifonows großer Geschichtsroman aus dem alten Rußland". - II. An einen Redakteur, dem er mitteilt, dass es weder kürzer noch länger gegangen sei und es ihm fast ganz gut ginge.‎

Referenz des Buchhändlers : 46756

‎Böll, Heinrich, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1917-1985)‎

‎Typoskript mit Überschrift, eigenh. Korrekturen und U. sowie masch. Begleitbrief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, 30. VIII. 1975, Fol. Zus. 7 Seiten auf 7 Blättern.‎

‎I. "Ein deutsches Leben, katholisch grundiert." Über Karl Korns Erinnerungen "Lange Lehrzeit - Ein deutsches Leben" (Frankfurt 1975). Der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 41 vom 3. Oktober 1975 auf Seite 40 unter dem Titel "Getarntes Dasein. Karl Korn: 'Lange Lehrzeit'". Böll nimmt die "Verdrängungsasketik", das "Ducken" des Verfassers aufs Korn. - II. An einen Redakteur mit Dank über dessen Arbeit über die "Briefe der Dunkelmänner", die Herkunft des Ausdrucks Rotkopfwürger und seine Rezension von Karl Korns Erinnerungen.‎

Referenz des Buchhändlers : 46757

‎Bölsche, Wilhelm, Schriftsteller (1861-1939)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Stettin, 24. X. 1925, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎"Wahrheit vergeht, - | Liebe besteht! [...]" - Für den Veranstaltungsagenten Alfred Döring in Stettin.‎

Referenz des Buchhändlers : 49266

‎Bölsche, Wilhelm, Schriftsteller (1861-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Friedrichshagen, Kaiserstrasse, 7. XII. 1913, Gr.-8°. 2 Seiten. Gelocht.‎

‎An einen Redakteur wegen Beiträgen: "[...] Wenn es Ihnen erwünscht ist, so könnten wir uns auf den gleichen Vertrag einigen, den ich mit 'Ueber Land und Meer' habe: ich schreibe dort (ohne engeren Zwang) jährlich ungefähr sechs naturwissenschaftliche Aufsätze, die jeder mit 100 M. honoriert werden [...]" - Mit seinem Buch "Das Liebesleben in der Natur" (1898) gilt Bölsche als der Schöpfer des modernen Sachbuches. Er war auch ein Initiator Deutschlands erster Volkshochschule und gab wichtige Impulse für die Lebensreformbewegung.‎

Referenz des Buchhändlers : 47364

‎Bölsche, Wilhelm, Schriftsteller (1861-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Mittel-Schreiberhau, 30. IX. 1904, 8°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn: "[...] Ich erwarte das Haeckelsche Buch von ihm selbst, doch ist er in Italien und die Sache könnte sich hinziehen, bitte senden Sie es also lieber mir gleich hierher. - Bruno Wille ist ebenfalls in Rom! [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 46090

‎Bölsche, Wilhelm, Schriftsteller (1861-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schreiberhau, "Villa Carmen", 11. VII. 1928, Gr.-4°. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An den Verlag Selbstschriftenalbum "Deutschlands Zukunft" in Berlin, der für das "Ehrenbuch des deutschen Volkes", das im Eigenbrödler-Verlag erscheinen solle, eine Porträtphotographie angefordert hatte. Die neuesten Aufnahmen habe das Atelier A. Binder in Berlin angefertigt; diese würden vom Ullstein-Verlag vertrieben. Erwähnt sein Buch "Von Sonnen und Sonnenstäubchen" (Bondi 1927). - Rückseitig beschriftet (Gegenbrief).‎

Referenz des Buchhändlers : 42834

‎Bölsche, Wilhelm, Schriftsteller (1861-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-4°. 1 Seite. Gelocht.‎

‎Hat keine Porträtphotographie von sich zur Verfügung und empfiehlt den Bezug einer Aufnahme aus Binders Atelier vom Verlag Ullstein in Berlin.‎

Referenz des Buchhändlers : 42833

‎Bölsche, Wilhelm, Schriftsteller (1861-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schreiberhau, 13. VII. 1929, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn mit der Bestimmung einer ungiftigen Rieseneidechse als Wüstenwaran.‎

Referenz des Buchhändlers : 44092

‎Bölsche, Wilhelm, Schriftsteller (1861-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Oberschreiberhau, "Villa Carmen", 4. III. 1932, Gr.-4° (28,5 x 22,5 cm). 1 Seite.‎

‎An einen Professor: "[...] Leider war es mir durch besondere Umstände nicht mehr möglich, einen Beitrag zu senden, wie ich bei diesem wichtigen Tage meines verehrten lieben Feundes sehr gern getan hätte. Ich bitte um Ihre freundliche Nachsicht gegenüber force majeure des Zufalls [...]". - Es handelte sich wohl um einen Beitrag für eine Festschrift zum 70. Geburtstag von Bölsches Freund Gerhart Hauptmann. - Bölsche gehörte als Mitbegründer der "Freien Volksbühne" (1890) und Redakteur der "Freien Bühne" sowie als Gründer des "Friedrichshagener Dichterkreises" zu den Vorreitern des Naturalismus. Zu seinen bekanntesten Werken zählt "Das Liebesleben in der Natur" (1900-02). - Rechter Rand leicht knittrig. Eingangsstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 59436

‎Bölsche, Wilhelm, Schriftsteller (1861-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schreiberhau, 6. VI. 1919, Kl.-4°. 4 Seiten.‎

‎An einen Forstmeister, mit Dank für eine Studie und Empfehlung der zahlreichen eigenen Werke: "[...] Schade, daß diese wunderbaren Maar--Röhren nicht eine echte paläologische Moräne durchschnitten und hochgebracht haben [...]. Was meine Veröffentlichungen anbetrifft, so kommt wohl noch in Betracht (außer dem 'Bieberleben in der Natur', Neubearbeitung in 2 Teilen (3 Bänden) im Umlauf seit 1910, Diederichs Verlag, Jena) das auch bei Diederichs erschienene Werk 'Stirb und Werde' [...]".‎

Referenz des Buchhändlers : 47629

‎Böni, Elisabeth, Schriftstellerin‎

‎3 eigenh. Gedichtmanuskripte mit U. auf farb. Laserdrucken sowie 2 eigenh. Aquarelle mit masch. Begleitbrief.‎

‎o.J. Frauenfeld, September 1998, Verschied. Formate. Zus. 6 Seiten. - "Herbst" und "Gelbes Leuchten"..‎

Referenz des Buchhändlers : 56940

‎Börner, Holger, Politiker (1931-2006)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wiesbaden, 14. IV. 1978, Fol. 1 Seite. Briefkopf "Hessischer Ministerpräsident".‎

‎Wegen einer Ausstellung "200 Jahre Fridericianum" in Kassel. - Eingangsstempel. - Beiliegend Briefe von Lauritz Lauritzen und Franz zu Sayn-Wittgenstein.‎

Referenz des Buchhändlers : 59403

‎Bösendorfer, Adolf, Verleger (1839-1904)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 22. VI. 1875, Gr.-4°. 1 Seite. Großer Briefkopf.‎

‎An einen Autor bei der Rücksendung eines Manuskriptes, weil die "Musikalische Presse" [Monatshefte interessanter Pianoforte-Musik, hrsg. von Carl Millöcker ab 1872] den Termin nicht akzeptieren könne.‎

Referenz des Buchhändlers : 50819

‎Bötel, Bernhard, Sänger (1883-1953)‎

‎Rollenfotografie (Lyonel in "Martha") mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite sowie eigenh. Widmung auf der Rückseite.‎

‎o.J. Berlin, Verlag Herm. Leiser (VN 1501), ca. 1910, 13,5 x 8 cm.‎

‎"Ach so fromm, ach so traut, | hat meine Auge sie erschaut. | zur frdl. Erinnerung." - Textzitat aus "Martha".‎

Referenz des Buchhändlers : 56097

‎Bücher, Karl, Nationalökonom (1847-1930)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 13. X. 1897, 8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An Maximilian Harden, dem er ein Referat nicht zum Abdruck geben möchte, da es an aktuellem Interesse verloren habe und da der überarbeitete entwicklungsgeschichtliche Teil seiner "Entstehung der Volkswirthschaft" nun in zweiter Auflage erscheine.‎

Referenz des Buchhändlers : 43482

‎Bücher, Karl, Volkswirtschaftler und Soziologe (1847-1930)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bad Liebenstein, 8. III. 1915, Kl.-4°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Ausführlich an den Schriftsteller Hans Ostwald: "[...] Schon vor Jahren habe ich in meiner 'Entstehung der Volkswirtschaft' [...] ähnliche Gedanken ausgesprochen, wie Sie sie in Ihrer Auslandstiftung verwirklichen wollen [...] Wir haben aber immer besonderen Wert darauf gelegt, daß jedesmal im Voraus eine genau begrenzte Aufgabe, für welche der Reiselustige vermöge eigner Studien oder seiner Lebenserfahrung besonders gut vorbereitet schien, gestellt wurde und es abgelehnt, solche Reisen zu unterstützen, welche bloß allgemeine Ziele verfolgten [...] Die kaufmännische Vorbildung der Ausgesandten bot eine gewissen Garantie dafür, daß die geschäftlichen Interessen im Mittelpunkt gehalten wurden [...] Auf diese Weise könnte ich mich wohl entschließen, möchte aber aus den Erfahrungen, die ich [...] gemacht habe, beifügen, daß eine Vermehrung der bloßen Auslandsbummler und der Leute die bloß auf Kosten der Stiftung die Welt sehen wollen, uns nicht weiterbringen kann [...]" - Bücher lehrte in Dorpat, 1883-90 in Basel, dann in Karlsruhe und 1892-1917 an der Univ. Leipzig, an der er das erste Zeitungswissenschaftliche Universitätsinstitut Deutschlands gründete. - Einige Unterstreichungen.‎

Referenz des Buchhändlers : 39428

‎Büchmann, Georg, Sprachforscher (1822-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 2. I. 1868, Gr.-8°. 2 Seiten.‎

‎An einen Justizrat: "[...] Vielen Dank für die Nachweisung des Wortes: Volk in Waffen, in welcher die massenhafte Verbreitung des Ausdrucks seine leichte Erklärung findet [...]" Erwähnt die 4. Auflage seiner "Geflügelten Worte", nach deren Erscheinen Hermann Steumann den Ausdruck für sich reklamiert hatte ("Erz und Marmor", 1837), was Büchmann anzweifelte. - 1864 hatte der Gewerbelehrer Georg Büchmann erstmals ein kleines Bändchen "Geflügelte Worte" veröffentlicht, das so erfolgreich wurde, daß es in immer neuen erweiterten und überarbeiteten Auflagen eines der bis heute verbreiteten klassischen deutschen Nachschlagewerke wurde. - Leicht gebräunt, kleine Randeinrisse. - Selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 58556

‎Bülau, Friedrich von, Staatswissenschaftler und Journalist (1805-1859)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 3 eigenh. Schriftstücke mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 1. VIII. 1839 bis 21. IV. 1859, Verschied. Formate. Zus. ca. 5 Seiten.‎

‎Mit Übersendung eines Artikels, einer Empfehlung eines Studenten für die Benutzung der Universitätsbibliothek sowie zwei Vorlesungsankündigungen ("Ueber die öffentlichen Einrichtungen der Vereinigten Staaten von Nordamerika" etc.). - Bülau wurde in Leipzig 1833 Prof. der Philosophie, 1840 der Staatswissenschaften und 1837 zum Zensor der periodischen Presse in Leipzig ernannt. Als Redakteur der "Neuen Jahrbücher der Geschichte und Politik" (1838-49), der "Deutschen Allgemeinen Zeitung" (1843-48) und der "Leipziger Zeitung" (1851-54) wie auch als Zensor zeigte er sich als Freund und Bewunderer Englands. - Beilage.‎

Referenz des Buchhändlers : 36824

‎Bülow, Bernhard von, Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs (1849-1929)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 13. XII. 1904, 4°. 1 Seite. Dopelblatt.‎

‎An Buchhändler Hermann Rostock in Nordhausen mit Dank für 6 Münzpostkarten durch von Loebell.‎

Referenz des Buchhändlers : 50199

‎Bülow, Eduard von, Schriftsteller (1803-1853)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 4. IV. 1827, 4°. 1 Seite.‎

‎An das Leipziger Industriecomptoir mit einer komplizierten Rechnungslegung im Zusammenhang mit der Modezeitung. - Bülow trug als Herausgeber von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, Novalis, Heinrich von Kleist und anderen wesentlich zur Frühgeschichte der Germanistik bei. Mit Tieck war er befreundet. - Alt hinterlegter Einriß. - Roter Sammlerstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 52961

‎Bülow, Hans von, Komponist und Dirigent (1830-1894)‎

‎Eigenh. Schriftstück.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [München, Frühjahr 1867], Gr.-8°. 1 Seite. Gepr. Briefkopf. Violette Tinte.‎

‎Gesprächsnotiz über das Engagement des Sängers Ferdinand Karl Holdampf (1842-1880), der 1866-73 am Hoftheater von Coburg-Gotha angestellt war und in den Aufführungen von September 1867 bis April 1868 in Coburg, Gotha, Meinigen und Kassel viermal die Titelrolle des "Lohengrin" sang: "Ansicht des Herrn Rich[ard] Wagner: | Holdampf soll nur kommen aber gleich. Das Übrige werde sich finden. | Des Unterzeichneten Ansicht: | Holdampf muss mindestens am 20. April da sein und darf nicht mehr in Coburg singen während der Münchner Proben. H[oldampf] wird Ambition genug haben, einen Urlaub durchzusetzen. Nöthigenfalls lässt sich ja mit E. H. z. S. C. G. [Eurer Hoheit zu Sachsen-Coburg-Gotha] leichter ein Wort reden (offiziell) als mit dem Dante-Übersetzer in Dresden [König Johann von Sachsen; 1801-1873]."‎

Referenz des Buchhändlers : 58068

‎Bülow, Marie von, Schauspielerin, 2. Gattin von Hans von Bülow (1857-1941)‎

‎6 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Hamburg, 15. III. 1894 bis 12. II. 1895 und 32. I. 1904, 8°. Zus. 23 Seiten. Doppelblätter. Trauerrand.‎

‎Nach dem Tod von Hans von Bülow am 12. Februar 1894 an einen Musikdirektor in Augsburg über den Tod Bülows, mit Dank für dessen Kondolenzbrief und mit der Bitte um Zusendung von Material für ihre Briefausgabe, etwa Briefe von Anton Birle (?-1892), dem Redakteur der "Augsburger Postzeitung" und Domvikar. Marie gab 1895-1908 die "Briefe und Schriften" von Hans von Bülow in acht Bänden heraus, vgl. dort zu Birle Bd. IV, S. 86.‎

Referenz des Buchhändlers : 58074

‎Bürgel, Bruno Hans, Schriftsteller und Astronom (1875-1948)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Berlin-Neubabelsberg, 22. IV. 1924, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite. Gelocht.‎

‎Tantiemenquittung für den Buchverlag Ullstein. - Bürgel schrieb "Vom Arbeiter zum Astronomen" (1919). - Eingangsstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 58891

‎Bürgel, Constantin, Komponist (1837-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 10. VII. 1888, (21 x 13 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"Sehr geehrte Herren! Auf unsere seit langen Jahren bestehende Bekanntschaft mich stützend, erlaube ich mir, Sie um die Erweisung einer Gefälligkeit ebenso freundlichst wie ergebenst zu bitten. Ich habe mich an dem s. Z. vom Frankfurter Lehrer Gesangverein ausgeschriebenen Preisausschreiben durch Einsendung eines Männerchors betheiligt, bin jedoch, wie es ja mit Ausnahme des einen vom Glück Begünstigten allen übrigen Concurrenten ergangen, unberücksichtigt geblieben. Wie bei derartigen Fällen es zumeist zutrifft, wird kaum die wirklich werthvollste Arbeit, sondern die vielleicht gefälligsten Compositionen, besonders wenn diese weniger hohe Ansprüche an die Ausführbarkeit stellt, mit dem Preise bedacht. Das, was von den Preisrichtern in ihren Ankündigungen verlangt wird, ist späterhin selten noch zutreffend; die Beweise dafür sind in anderen gleichlautenden Unternehmungen oft genug geliefert worden. Da ich nun nicht haben möchte, dass mein überaus sauber in die Reinschrift gebrachtes Chorlied 'Dem Vaterland' Ged. v. Rob. Reinick, ein oder zweimal zusammengekniffen in meine Hände zurücklangt, ersuche ich Sie ganz ergebenst, dasselbe gern einfordern und in Packetform am meine Adresse gelangen zu lassen, aus welchem Grunde ich mir gestatte diesen Zeilen das Porto behufs Francatur der Zusendung beizufügen. Auch ist mir daran gelegen, meinen Namen der etwaigen, nunmehr doch zwecklosen Wissbegier der Herren Preisrichter zu entziehen, auch aus diesem zweiten Grunde bitte ich Sie mir schon die grosse Gefälligkeit freundlichst erweisen zu wollen. Ich darf mithin hoffen, mein versiegeltes Couvert uneröffnet wieder zurückzuerhalten. Das auf demselben befindliche Motto lautet: 'Nicht an wenig stolze Namen ist die Liederkunst gebannt; ausgestreut ist der Samen über alles deutsche Land." Im Voraus für Ihre Bemühungen Ihnen meinen besten Dank abstattend, erkläre ich mich gern zu Gegendiensten bereit und bin Ihnen in Ihren weiteren geschäftlichen Unternehmungen alles nur erforderliche Glück wünschend, mit den herzlichsten Grüssen Ihr ganz ergebener Constantin Bürgel. - Mit rotem Sammlungsstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 61083

‎Bürgerbrief‎

‎"Bürger-Brief." Gedrucktes und handschriftlich ausgefülltes Dokument.‎

‎o.J. Berlin, 17. I. 1838, Fol. 1 Seite. Mit papiergedecktem Siegel.‎

‎Für "den Kupferdrucker Herrn Johann Carl Ludwig Fischer". - Mit Unterschriften des Berliner Oberbürgermeisters Wilhelm Krausnick (1797-1882), Rehfeld, Conrad und Stadtsekretär Wallroth. - Etw. gebräunt und mit kleinen Randschäden. - Mit Gebührenstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 49336

‎Bürgerbrief‎

‎"Heimath-Schein." Gedrucktes und handschriftlich ausgefülltes Dokument.‎

‎o.J. Berlin, 12. II. 1835, Fol. 1 Seite. Doppelblatt. Mit Wappen am Kopf und papiergedecktem Siegel.‎

‎Für "den Kupferdrucker Johann Carl Ludwig Fischer, fünf und zwanzig Jahr alt, aus Berlin gebürtig". - Mit Unterschrift des Berliner Polizeipräsidenten Karl von Gerlach (1792-1863). - Etw. gebräunt und fleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 49337

‎Bürgerbrief‎

‎"Lettres de Bourgeoisie." Gedrucktes und handschriftlich ausgefülltes Dokument.‎

‎o.J. Berlin, 17. III. 1801, Fol. 2 Seiten. Doppelblatt mit Siegel.‎

‎Für "Jean Gottlieb Fischer | Maitre Tailleur | natif de Helbingsdorf", Mitglied der französischen Kolonie. - Etw. fleckig und gebräunt. - Am Kopf mit 2 Gebührenstempeln.‎

Referenz des Buchhändlers : 49335

‎Bürgi, Gertrud, Schriftstellerin‎

‎Der Krug, Gedichte.‎

‎o.J. Olten, Vereinigung Oltner Bücherfreunde (VOB), Weihnachten 1940, 8°. 69 S., 1 Bl. Orig.-Seide mit Kopfgoldschnitt (George A. Baer, Zürich). Mit Orig.-Schuber.‎

‎Nr. 14 (für Walter Richard Ammann) von 125 Exemplaren der von der Autorin signierten Vorzugsausgabe (GA 500). - VOB 7. - Vorne und unten unbeschnitten. - Sehr gut erhalten.‎

Referenz des Buchhändlers : 58591

‎Büsing, Hermann, Jurist, Pädagoge und Bremer Senator (1760-1849)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Bremen, 23. V. 1780, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Büsing studierte ab 1778 Rechtswissenschaften am Gymnasium illustre in Bremen und ab 1781 an der Universität Göttingen. In Göttingen promovierte er 1785. Er war seit 1786 Professor der Rechte am Gymnasium illustre in Bremen. Vgl. Wiki. - Mit Fußnote von Daniel Schütte. - Rückseitig Eintrag von J. Lademann (?).‎

Referenz des Buchhändlers : 54122

‎Büsing, Wilhelm Isaac, Prediger (1759-ca. 1820)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Bremen, 23. V. 1780, Qu.-8°.‎

‎"Fac ea, quae moriens ipse secisse velis." - Aus dem Album Daniel Schütte. Rückseitig ein weiterer Eintrag.‎

Referenz des Buchhändlers : 60964

‎Büttner, Paul, Komponist (1870-1943)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 3. I. 1935, Gr. 22,5 x 17,5. 2 Seiten.‎

‎Über die Aufführung seiner 3. Symphonie im Rundfunk.‎

Referenz des Buchhändlers : 59958

‎C. F. v. H. (d. i. ?)‎

‎Unterthänigstes Wunsch- und Abend-Opffer, welches als die Durchlauchtigste Fürstin und Frau, Frau Maria Elisabetha, gebohrne Königl. Erb-Prinzeßin zu Hungarn und Böheim [...] auf dero Herauf-Reise von Wien [...] Nürnberg mit dero [... ] Gegenwart beglückseeligte, auf dem Rath-Hauß zu Nürnberg, unter einer geringen Abend-Music, in tieffester Unterthänigkeit dargebracht wurde.‎

‎o.J. Nürnberg, Endter, 1725 (aus Chronogramm erschlossen), Fol. 2 Bl. Doppelblatt..‎

‎Nur 1 Ex. im KVK (Würzburg). - 1724 trat Prinz Eugen als Statthalter der Niederlande zurück. Zu seiner Nachfolgerin bestellte Kaiser Karl VI. die 44-jährige Erzherzogin Maria Elisabeth (1680-1741), die Wien am 4. September 1725 verließ und am folgenden 4. Oktober in Tienen eintraf. - Ränder etwas angestaubt, gering fleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 54213

‎C. Heck‎

‎Ci nous dit. L'image medievale et la culture des laics au XIVe siecle: les enluminures du manuscrit Conde de Chantilly‎

‎Hardback, 358 p., 824 colour ill., 230 x 315 mm. ISBN 9782503542201. Le Ci nous dit est un texte essentiel pour la spiritualite de la fin du Moyen Age. C?est un recueil d'instruction chretienne, anonyme, ecrit en francais vers 1320. Il est constitue de nombreux tres courts chapitres, qui vont de la Genese au Jugement Dernier, et incluent des elements de la Bible, des vies des saints, des bestiaires, des fables, de la vie liturgique, d?exempla (courtes histoires a sens moral). Chaque chapitre commence par la formule ?« Ci nous dit ?» (Ici on nous dit que?). Le manuscrit du Musee Conde a Chantilly est a la fois le plus ancien, et le seul a etre magnifiquement illustre, avec pres de huit cents enluminures, et donc le seul a avoir conserve la formule originelle. La reproduction et le commentaire de la totalite de cette iconographie exceptionnelle revelent ainsi l'existence d'un veritable cycle enlumine de la culture et de la morale chretiennes, et qui se trouvait a disposition d'un laic, pour sa devotion personnelle.‎

‎C. Lloyd-Morgan‎

‎Welsh Manuscripts and English Manuscripts in Wales‎

‎Paperback, 128 p., 36 b/w ill., 210 x 270 mm. ISBN 9781905375813. This is the sixth volume in a continuing series of publications listing and identifying all illustrations contained in English manuscripts from the time of Chaucer to Henry VIII. This was an important period in the history of book production in Britain, and the range of subject-matter illustrated is of significance to historians of art, religion, literature, costume, natural science, and social custom. The present volume extends the survey to Wales and catalogues not only English manuscripts in Welsh collections but also Welsh manuscripts, including those held outside Wales. The catalogue contains entries for 128 manuscripts and notes the subject-matter of every illustration in each manuscript, from full-page miniatures and historiated initials to marginalia, added drawings and nota bene signs. A comprehensive index of pictorial subjects provides readers with complete references to the visual material with thematic groupings making the following categories easily accessible: animals, architecture, birds, Christ, containers, costume, furniture, kings, musical instruments, occupations/professions, plants, saints, tools, Virgin Mary, weapons, and women. The volume also inclids a user's guide, an extensive glossary of subjects and terms, including Welsh terms, and indexes of authors/texts and of manuscripts with coats of arms. New book.‎

‎C. Lloyd-Morgan‎

‎Welsh Manuscripts and English Manuscripts in Wales‎

‎Paperback, 128 p., 36 b/w ill., 210 x 270 mm. ISBN 9781905375813. This is the sixth volume in a continuing series of publications listing and identifying all illustrations contained in English manuscripts from the time of Chaucer to Henry VIII. This was an important period in the history of book production in Britain, and the range of subject-matter illustrated is of significance to historians of art, religion, literature, costume, natural science, and social custom. The present volume extends the survey to Wales and catalogues not only English manuscripts in Welsh collections but also Welsh manuscripts, including those held outside Wales. The catalogue contains entries for 128 manuscripts and notes the subject-matter of every illustration in each manuscript, from full-page miniatures and historiated initials to marginalia, added drawings and nota bene signs. A comprehensive index of pictorial subjects provides readers with complete references to the visual material with thematic groupings making the following categories easily accessible: animals, architecture, birds, Christ, containers, costume, furniture, kings, musical instruments, occupations/professions, plants, saints, tools, Virgin Mary, weapons, and women. The volume also inclids a user?s guide, an extensive glossary of subjects and terms, including Welsh terms, and indexes of authors/texts and of manuscripts with coats of arms. Languages : English.‎

‎C. Meyer‎

‎Catalogue des manuscrits notes du Moyen Age conserves dans les bibliotheques publiques de France. Collections d'Alsace, de Franche-Comte et de Lorraine. I. Colmar, Bibliotheque municipale‎

‎Paperback, XXXII+176 p., 210 x 270 mm. ISBN 9782503523798. Le present catalogue des manuscrits notes de la Bibliotheque municipale de Colmar est le premier d?une serie de volumes ayant pour objet le recensement et la description des manuscrits du Moyen Age portant des notations musicales, conserves dans les bibliotheques publiques de France. Il est concu comme un outil d?investigation et de travail au service des historiens, liturgistes, philologues, musicologues et historiens de l?art du domaine medieval. Les manuscrits medievaux conserves a la Bibliotheque municipale de Colmar proviennent, pour la plupart d?entre eux, des couvents, abbayes et monasteres de Haute-Alsace et, en particulier, des communautes religieuses de la ville de Colmar. La bibliotheque de Colmar conserve a ce titre de nombreux manuscrits liturgiques a l?usage des abbayes benedictines de Murbach et de Munster, de l?abbaye cistercienne de Pairis et du couvent des chanoines Augustins de Marbach / Schwarzenthann, enfin une prestigieuse collection de livres liturgiques dominicains ? graduels, antiphonaires, psautiers-hymnaires, processionnaux, pulpitarium ? a l?usage des couvents d?homme et de femme de la ville (Unterlinden, Sainte-Catherine). Une introduction presentant les fonds, leur histoire et leurs particularites, eclaire le cadre historique dans lequel ces manuscrits ont vu le jour ou ont ete utilises. Chaque notice comporte une description codicologique du manuscrit, une presentation des elements permettant de preciser l?origine ou la provenance du volume, la date de sa redaction et son histoire. La description du contenu privilegie les elements susceptible d?eclairer l?histoire et l?usage du livre. La description du contenu inclut un releve de toutes les pieces ou groupes de pieces permettant de caracteriser un usage local ou regional. Tableaux synoptiques et index. Cette collection est une publication de l?UMR 7002 ?« Moyen Age ?» (CNRS) aupres de l?Universite de Nancy 2. Languages: French.‎

‎C. Meyer‎

‎Catalogue des manuscrits notes du Moyen Age conserves dans les bibliotheques publiques de France. Collections d'Alsace, de Franche-Comte et de Lorraine. II. Besancon, Epinal, Metz, Mulhouse, Nancy, Rambervillers, Saint-Die, Saint-Mihiel, Salins-les-Bains, Selestat, Strasbourg, Verdun et Vesoul‎

‎Paperback, XX+279 p., 210 x 270 mm. ISBN 9782503529066. Le present catalogue des manuscrits notes conserves dans les Regions d?Alsace, de Franche-Comte et de Lorraine fait suite au Catalogue des manuscrits notes de la Bibliotheque municipale de Colmar (2006). Il est concu comme un outil d?investigation et de travail au service des historiens, liturgistes, philologues, musicologues et historiens de l?art du domaine medieval. Les quelques 170 livres notes et la cinquantaine de fragments decrits et analyses dans ce volume composent un vaste ensemble sur le fond duquel se detachent les vestiges de l?histoire de la liturgie de la cathedrale de Metz et de quelques abbayes de ce diocese ; la prestigieuse collection de livres liturgiques a l?usage de l?abbaye Saint-Vanne de Verdun et d?autres etablissements religieux de la ville ; quelques temoins epars des abbayes vosgiennes ; les collections franciscaines d?Epinal et de Nancy, enfin un ensemble de livres representatif de la liturgie des dioceses de Besancon et de Strasbourg. Une introduction presentant sommairement les fonds, leur histoire et leurs particularites, eclaire le cadre historique dans lequel ces manuscrits ont vu le jour ou ont ete utilises. Chaque notice comporte une description codicologique du manuscrit, une presentation des elements permettant de preciser l?origine ou la provenance du volume, la date de sa redaction et son histoire. La description du contenu privilegie les elements susceptibles d?eclairer l?histoire et l?usage du livre et vise a donner un apercu exhaustif de certains repertoires, celui des hymnes et les sequences en particulier. Tableaux synoptiques et index. Languages: French.‎

‎C. Meyer‎

‎Catalogue des manuscrits notes du Moyen Age conserves dans les bibliotheques publiques de France. Collections de Champagne-Ardenne. Chalons-en-Champagne, Charleville-Mezieres, Chaumont, Langres, Reims, Troyes, Vitry-le-Francois‎

‎Paperback, XIX+268 p., 210 x 270 mm. ISBN 9782503535647. Le present volume propose une description de 190 manuscrits notes conserves dans les bibliotheques publiques de la Region Champagne-Ardenne. Ils forment une collection disparate qui documente les chants et les poesies liturgiques au repertoire de l?ancienne province episcopale de Reims et des dioceses de Langres et de Troyes. Les vestiges les plus anciens sont conserves de maniere fragmentaire ou sous forme d?additions sur les livres de l?abbaye Saint-Thierry de Reims. Le fonds remois se distingue en outre par un bel ensemble d?ouvrages liturgiques destines a la celebration de la messe, tandis que les antiphonaires et breviaires du diocese de Langres (Chaumont, Langres) revelent de nombreux offices propres du sanctoral local ou diocesain. Les collections de Charleville-Mezieres et de Troyes reunissent egalement un ensemble representatif de livres liturgiques a l?usage de diverses communautes cisterciennes et cartusiennes. Les manuscrits champenois se singularisent en outre par la diversite des notations musicales. Si la notation francaise est pour ainsi dire inexistante a Reims, les manuscrits d?origine remoise utilisent, jusqu?au XIIIe siecle, une notation de type messin. En revanche, la notation a points lies et a petits carres dont la collection de la bibliotheque de Troyes conserve quelques beaux temoins semble avoir ete largement repandue dans la partie meridionale de la Champagne. Les collections champenoises offrent par ailleurs de nombreux temoins de notations neumatiques mixtes associant diversement des elements des notations messine et francaise. Une introduction presentant sommairement les fonds, leur histoire et leurs particularites, eclaire le cadre historique dans lequel ces manuscrits ont vu le jour ou ont ete utilises. Chaque notice comporte une description codicologique du manuscrit, une presentation des elements permettant de preciser l?origine ou la provenance du volume, la date de sa redaction et son histoire. La description du contenu privilegie les elements susceptibles d?eclairer l?histoire et l?usage du livre et vise a donner un apercu exhaustif de certains repertoires, celui des hymnes et les sequences en particulier. Index. Languages: French.‎

‎C. Meyer, S. Nishimagi‎

‎Tractatuli, excerpta et fragmenta de musica s. XI et XII‎

‎Paperback, 462 p., 31 b/w ill., 156 x 234 mm. ISBN 9782503540306. Cet ouvrage est le fruit d'un travail entrepris au debut de l'annee 2007, soutenu par l'idee de mettre a la disposition des chercheurs un ensemble de petits traites et extraits sur la musique conserves dans les sources manuscrites des XIe et XIIe siecles susceptible de preciser l'histoire des theories de la musique au cours de ces deux siecles et leurs implications pour la pratique du chant liturgique. A ce titre, tous ces textes sont indissociables des 'grands' traites de musique de l'ere carolingienne jusqu'au XIIe siecle - la Musica enchiriadis, le Dialogus de musica, les ecrits de Guy d'Arezzo, la preface a l'antiphonaire de Bernon ou encore la Musica de Jean d'Afflighem - dont la diffusion fut considerable et qui ont largement contribue a faconner la theorie du chant liturgique du Moyen Age. L'etablissement des textes a ete realise en etroite collaboration entre les deux editeurs de ce volume et les lecons retenues ont souvent fait l'objet de longues discussions Cet ensemble composite de textes doit etre lu et restitue dans la perspective des evenements majeurs qui s'operent au tournant des XIe et XIIe siecle et qui affectent la codification et la normalisation des repertoires du chant liturgique. Pour l'histoire du chant liturgique, l'evenement majeur fut incontestablement celui du mouvement de reforme qui se deploie dans l'eglise depuis le milieu du XIe siecle. Pour l'histoire du repertoire, cet evenement est indissociable de la diffusion progressive de la technique de notation sur lignes qui soumet desormais la codification des melodies a l'echelle des sons herite de l'enseignement du De institutione musica de Boece. La rencontre de ces evenements explique en grande partie l'ampleur des discussions theoriques autour des questions de la modalite dont bon nombre de ces textes se font l'echo. Languages: French, Latin.‎

‎CABATON A.‎

‎Catalogue sommaire des manuscrits indiens indo-chinois & malayo-polynésiens.‎

‎Ernest Leroux 1912 Paris, Ernest Leroux Editeur, Bibliothèque Nationale, 1912, 319 p., demi-percaline, environ 25x17cm, plats d'origine conservés. Des frottements d'usage sur la reliure, manque de cuir sur la pièce de titre, des rousseurs sur la tranche. Intérieur propre malgré quelques rousseurs éparses.‎

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Referenz des Buchhändlers : 117271

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Librairie Diogène
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‎CABANIS José‎

‎Les Profondes années. 1939 - 1945‎

‎Paris Gallimard NRF 1976 In-8 Brochés Dédicacé par l'auteur‎

‎EDITION ORIGINALE en service de presse, de ce journal couvrant la période de la seconde guerre. ENVOI AUTOGRAPHE signé de Cabanis à l'auteur d'Histoire d'O: "A Madame Dominique Aury, ce que cachait (mal) cet Age ingrat manuscrit..." Bon 0‎

Referenz des Buchhändlers : 013566

Livre Rare Book

Librairie-Galerie Emmanuel Hutin
Paris France Francia França France
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50,00 € Kaufen

‎CABALLERO (Fernan).‎

‎Un ange sur la terre (Lagrimas). Scènes de moeurs contemporaines. Traduit de l'espagnol avec l'autorisation de l'auteur par Alphonse Marchais.‎

‎Paris E. Maillet 1861 1 vol. relié in-12, demi-chagrin vert sapin, dos à nerfs soulignés d'une guirlande dorée, encadrements à froid sur les caissons, XII + 338 pp. Édition originale française de ce roman d'inspiration autobiographique de la femme de lettres espagnole Cecilia Böhl de Faber y Larrea, connue sous le nom de plume de Fernan Caballero (1796-1877). Excellent exemplaire relié à l'époque avec une belle lettre autographe de l'autrice en français, signée "Fernan Caballero" (Séville, 13 avril 1861, 3 p. in-8 sur papier deuil) à propos de la traduction de Lagrimas. S'adressant probablement à l'éditeur Maillet, elle se plaint d'abord d'être mise à l'écart des différentes traductions de son oeuvre en Europe, "on traduit, on ôte, on ajoute (...) sans me consulter, que voulez-vous que j'y fasse ?" Elle est fortement contrariée par le choix "prétentieux" du titre Un ange sur la terre auquel elle aurait préféré tout simplement "Marie" pour cette évocation de la Vierge par l'entremise d'une "bonne, innocente, douce et malheureuse enfant, comme il s'en trouve mille". Et d'ajouter : "ni son phisique [sic], ni son caractère plutôt doux et timide, qu'élevé et ascétique, peuvent justifier cette calification [sic] et si j'avais à peindre un ange, je le ferais d'une toute autre manière (...) Je ne cherche, ni ne crée, des monstres, ni des anges ; je peins la nature". Ex-libris gravé à la devise "De tout un peu".‎

Referenz des Buchhändlers : 115107

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
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‎CABALLERO (Fernan).‎

‎Un ange sur la terre (Lagrimas). Scènes de moeurs contemporaines. Traduit de l'espagnol avec l'autorisation de l'auteur par Alphonse Marchais.‎

‎Paris E. Maillet 1861 1 vol. relié in-12, demi-chagrin vert sapin, dos à nerfs soulignés d'une guirlande dorée, encadrements à froid sur les caissons, XII + 338 pp. Édition originale française de ce roman d'inspiration autobiographique de la femme de lettres espagnole Cecilia Böhl de Faber y Larrea, connue sous le nom de plume de Fernan Caballero (1796-1877). Excellent exemplaire relié à l'époque avec une belle lettre autographe de l'autrice en français, signée "Fernan Caballero" (Séville, 13 avril 1861, 3 p. in-8 sur papier deuil) à propos de la traduction de Lagrimas. S'adressant probablement à l'éditeur Maillet, elle se plaint d'abord d'être mise à l'écart des différentes traductions de son oeuvre en Europe, "on traduit, on ôte, on ajoute (...) sans me consulter, que voulez-vous que j'y fasse ?" Elle est fortement contrariée par le choix "prétentieux" du titre Un ange sur la terre auquel elle aurait préféré tout simplement "Marie" pour cette évocation de la Vierge par l'entremise d'une "bonne, innocente, douce et malheureuse enfant, comme il s'en trouve mille". Et d'ajouter : "ni son phisique [sic], ni son caractère plutôt doux et timide, qu'élevé et ascétique, peuvent justifier cette calification [sic] et si j'avais à peindre un ange, je le ferais d'une toute autre manière (...) Je ne cherche, ni ne crée, des monstres, ni des anges ; je peins la nature". Ex-libris gravé à la devise "De tout un peu".‎

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Livre Rare Book

Vignes Online
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‎CABANNE Pierre‎

‎André Derain‎

‎- Gallimard, Paris 1994, 10,5x17,5cm, broché. - Nouvelle édition dans le format de poche. Envoi autographe signé de Pierre Cabanne à Françoise et Pierre (Dumayet). Iconographie, bel exemplaire. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎Caciotti, Ugo.‎

‎Delle voci, termini ed altre notizie militari. (Florence, 1632/1639).‎

‎4to (160 x 220 mm). Illustrated manuscript in Italian (black ink on paper). (74) pp., single column of 16 lines in a fine bookhand, every page bordered with double rules. First text leaf with a silver-edged frame and one large initial decorated with silver penwork. Title page with a fine penwork portrait of the dedicatee in ornamental armour (after the portrait by Sustermans), in rust-coloured ink, all within a wreath edged in gold and silver. Bound in contemporary full black calfskin, elaborately gilt-tooled. A dictionary of Florentine military terms, from "Abbattimento" ("l'abbater per battaglia") to "Zagaglia" ("spezie d'arme in asta"), followed by lists of punishable offences, general military guidelines, and commendable actions. A handsome manuscript of the finest quality, produced as a presentation copy for the "Duca di Guisa", Charles de Lorraine, the 4th Duke of Guise (1571-1640). Charles, who had fallen into disfavor with Cardinal Richelieu for siding with Marie de' Medici, had withdrawn to Italy in 1631. His wife and younger children joined him in Florence, where the family was protected by the House of Medici. After Charles's death at Cuna, in 1640, his widow and children (among them Marie, "Mademoiselle de Guise") were permitted to return to France in 1643. Caciotti, the author, served as secretary to the Grand Duchess of Tuscany, Christina of Lorraine, one of the duke's allies. In the dedication he dates the work's completion to 28 April 1632, and this presentation copy was given to the duke in 1639 (inscription at the foot of the title). - Beneath the dedicatee's realistic portrait, the illustrated title page shows a central banner with the title and presentation inscription, within full borders of humbled and kneeling soldiers, Calvin on the left and Muhammad on the right (representing the armies of the Protestants and Turks). The figures are prostrated beneath their armour and weaponry on either side of the arms of Guise, which are shown beneath a gold and bejewelled crown. - Once water damaged with discolouration to leaves at each end; some areas of the arms on the title page have fallen away due to ink corrosion (the rest is adhered to the next blank leaf so as to stabilise the paper). Ink corrosion has also damaged the frames of the text leaves, frequently loosening the text area on one or more sides. Spine wormed and chipped, a small section lost from top of rear board, otherwise an appealing and presentable dedication manuscript.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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