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‎Matthieu, Pierre‎

‎Aelius Seianus. Histoire romaine, recueillie de divers autheurs. Nouvelle édition augmentée des remarques d'Estat de M. de Villeroy.‎

‎Rouen, (Pierre de la Motte für) Jean Berthelin, 1642. (4), 548 SS. Mit gest. Druckermarke am Haupttitel und Holzschnittvignette am Zwischentitel. Pergamentband der Zeit mit verblaßtem hs. Rückenitel. Bindebänder fehlen. Gr.-12mo.‎

‎Etwas spätere Ausgabe von P. Matthieus (1563-1621; vgl. NBG 34, 321) erstmals 1617 erschienener und sogleich viel übersetzter Historie des Aufstiegs und Sturzes des Prätorianerpräfekten Lucius Aemilius Sejanus, der 31 n. Chr. wegen angeblicher Verschwörung hingerichtet wurde. Den zweiten Teil bildet (mit eigenem Titel) die "Histoire de prosperitez mal-heureuses, d?une femme Cathenoise, grande Seneschalle de Naples". Die Geschichte Sejans "n?est qu?une allusion continuelle au maréchal d?Ancre et à sa femme" (Graesse), also eine Anspielung auf den Tod des italienischen Abenteurers Concino Concini, Maréchal d'Ancre, der die ersten Regierungsjahre von Louis XIII maßgeblich mitbestimmte, aber 1617 mit seiner Frau Leonora Dori Galigaï einer Verschwörung zum Opfer fiel. - Gutes, sauberes Exemplar aus dem Besitz des Philippe Duc de Cardone, Comte de la Mothe-Houdancourt (1605-57) mit seinem eh. Besitzvermerk "Mr. D?houdancourt" am Vorsatz recto. - Graesse IV, 444. OCLC 43747568. Vgl. Hayn/Gotendorf I, 572.‎

Referenz des Buchhändlers : 9924

‎Justinus, Marcus Junianus‎

‎Iustini historiae philippicae.‎

‎München, sumptibus librariae scholarum regiae, 1841. (2), 324 SS. Marmorierter schwarzer Pappband der Zeit mit verblaßtem grünem Rückenschildchen. Dreiseitiger Rotschnitt. 8vo.‎

‎Münchner Ausgabe für den Schulgebrauch. - Einband etwas berieben; Ecken und Kanten bestoßen. - Engelmann/Preuss II, 347.‎

Referenz des Buchhändlers : 14234

‎Horatius Flaccus, Quintus‎

‎Horazens Satyren. Aus dem Lateinischen übersetzt und mit Einleitungen und erläuternden Anmerkungen versehen von C. M. Wieland. Erster (-zweyter) Theil.‎

‎Wien und Prag, Franz Haas, 1801. 2 Bde. Gest., ill. Titel, XVI, (17)-317, (1) SS. Gest., ill. Titel, 230 SS., l. w. Bl. Mit 1 gest. Frontispiz (von 2). Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildchen und Rückenvergoldung. Lesebändchen. 8vo.‎

‎Wiener Nachdruckausgabe der Wieland?schen Horazübertragung. Mit gestempelten Besitzvermerken ?Herschman? und ?Stefan Kovats?. Ecken minimal bestoßen, sonst sehr sauberes, gut erhaltenes Exemplar. - Goedeke IV/1.1, 566, 145.‎

Referenz des Buchhändlers : 7618

‎Goess, Georg Friedrich Daniel / Harless, Gottlieb Christoph‎

‎De Batrachomyomachia Homero vulgo adscripta. Dissertatio philologica.‎

‎Erlangen, Ellrodt, 1789. (2), 52, (2) SS. Zeitgenöss. Papierfalz. 8vo.‎

‎Einzige Ausgabe. ?Der Verfasser stellte die Bemerkungen von Bergler, Barnes, Ernesti und Borheck zusammen? (Hoffmann). Dissertation des Diedenhofener Theologen G. F. D. Goess (geb. 1768), der nach einigen Jahren als Privatdozent der Philosophie in Erlangen nach Ansbach übersiedelte, wo er am dortigen Gymnasium Geschichte unterrichtete. Sein Doktorvater, der Bibliothekar und Philologe G. C. Harleß (1738-1815), ?lehrte 1770-1815 Poesie und Beredsamkeit in Erlangen, wo er 1776 das Philologische Seminar gründete. 1776-1805 war er auch Oberbibliothekar der Universitätsbibliothek Erlangen. Harleß gab griechische und lateinische Klassiker heraus und verfaßte rund 280 Schriften? (DBE). - Etwas wasserrandig und braunfleckig; teils leicht knittrig. - Engelmann/Preuss I, 426. Hoffmann II, 369. Hamberger/Meusel II, in DBA I 403, 18. Vocke II, in: ebd., 20. Fikenscher III, in: ebd., 23 und 32.‎

Referenz des Buchhändlers : 8171

‎Curtius Rufus, Quintus‎

‎De rebus gestis Alexandri Magni. Historiarum quotquot supersunt libri, cum indice philologico & notis politicis Johannis Loccenii.‎

‎Frankfurt, Heinrich Friese für Johann David Zunner, 1672. (8), 340, (20), (3)-175, (1) SS. Mit gest. Frontispiz und 1 gest Tafel. Pergamentband der Zeit auf 2 durchzogenen Bünden mit hs. Rückentitel. 12mo.‎

‎Taschenausgabe von Curtius? umfangreichem Werk über Alexander den Großen. Das Kupfer zeigt das Orakel des Zeus Ammon. Mit umfangreichem, selbständig paginiertem Kommentar des schwedischen Philologen Johan Locken (latinisiert Loccenius; 1598-1677). - Einband etwas fleckig; erste und letzte Bll. mit einigen unbedeutenden Wurmspuren im Bug, sonst sauber. - Nicht im VD 17.‎

Referenz des Buchhändlers : 14445

‎Curtius Rufus, Quintus‎

‎De rebus Alexandri magni historia superstes. Christophorus Cellarius recensuit, novis supplementis, commentariis, indicibus & tabulis geographicis inlustravit. Notulas in usum tironum adiecit Christianus Schoettgenius.‎

‎Mailand, Joseph Marell, 1712. 582 SS. Mit Druckermarke und einigen ornamentalen Initialen in Holzschnitt. Zeitgenössischer marmorierter Lederband mit Rückenschildchen und reicher -vergoldung. Dreiseitiger Farbschnitt. Kl.-8vo.‎

‎Hübsche Taschenausgabe von Curtius? umfangreichem Werk über Alexander den Großen. - Eigenh. Besitzvermerk "Vivenot m[anu]p[ro]p[ria]" am fliegenden Vorsatz. - Diese Ausgabe nicht bei Schweiger und Engelmann/Preuss.‎

Referenz des Buchhändlers : 10193

‎Curtius Rufus, Quintus‎

‎De rebus gestis Alexandri Magni brevibus notis Germanicis illustratus. Accesserunt excerpta electa ex Livio, Sallustio quoque, ac Caesare in locos communes digesta. Adhaec institutiones styli historici cum indice phrasium. [... ] Editio secunda curata à P. A. Desing OSB.‎

‎Stadtamhof, Johann Gastl, 1747. 2 Teile in 1 Band. (10), 526 SS. 344 SS. 206 SS. Titel in rot und schwarz. Mit gest. Frontispiz und 3 Kupfertafeln. Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschildchen. Dreiseitiger gesprenkelter Rotschnitt. 8vo.‎

‎Zweite Ausgabe. - Seltene Schulausgabe aus Stadtamhof in Bayern. Die Kupfer zeigen römische Kriegsmaschinen. Etwas braunfleckig; Bindung teils etwas gelockert. Einband berieben; Kapitale lädiert. - Vgl. Engelmann/Preuss II, 237 (Ausg. München 1768). Nicht bei Schweiger.‎

Referenz des Buchhändlers : 12189

‎Cicero, Marcus Tullius‎

‎Chrestomathia Ciceroniana oder: Auserlesene Stellen aus den Schriften M. Tullii Ciceronis. Nach den besten Ausgaben Gruteri, Graevii und Gronovii recensiert, an unterschiedenen Orten verbessert, mit ausführlichen Anmerkungen und einer Erzehlung von dem Leben Ciceronis, wie auch einem Register versehen, und bey dieser Auflage verbessert und vermehret, auch mit neuen Zusätzen versehen von Johann Matthia Gesnern.‎

‎Leipzig und Celle, Georg Conrad Gsellius, 1753. (8), LII, 550, (30) SS. Mit einigen Zierstücken in Holzschnitt. Marmorierter Halbpergamentband der Zeit mit hs. Rückentitel. Dreiseitiger gesprenkelter Rotschnitt. 8vo.‎

‎Etwas spätere Ausgabe der mehrfach aufgelegten, erstmals 1717 in Jena erschienenen Blütenlese aus Cieros Werken für den Schulgebrauch. - Letzte Lage (2 Bll. umfassend) lose, vereinzelt unbedeutend wasserrandig, sonst gutes, kaum gebräuntes Exemplar. - Vgl. Engelmann/Preuss II, 169 (Ausgg. 1717, 1734, 1775). Nicht bei Schweiger.‎

Referenz des Buchhändlers : 6797

‎Boccalini, Traiano‎

‎Commentarii [...] sopra Cornelia Tacito, come sono stati lasciati dall' autore. Opera non ancora stampata & grandemente desiderata da tutti li virtuosi.‎

‎Cosmopoli [= Amsterdam?], Giovanni Battista della Piazza, 1677. (8), 519, (1), 262 SS. Mit Holzschnittvignette am Titel. Pergamentband der Zeit auf 3 durchzogenen Bünden mit hs. Rückentitel. Dreiseitiger gesprenkelter Rotschnitt. 4to.‎

‎Zweite Ausgabe (EA Genf 1669) des seltenen, erst posthum erschienen Werkes des vielseitigen italienischen Schriftstellers T. Boccalini (1556-1613). Dieser, "eines Baumeisters Sohn von Rom, hat [...] eine sonderliche Neigung zu Verfertigung satyrischer Schrifften getragen; [...] daher er sich nach Venedig retirirt, aber auch daselbst nicht sicher gewest, indem er einsmahls von vier masquirten Kerlen mit Sand-Säcken also geschlagen worden, daß er bald darauf seinen Geist aufgegeben" (Jöcher I, 1148). Das Ex. der Libreria Vinciana enthält noch einen 47 SS. umfassenden, offenbar nicht allen Exemplaren beigegebenen dritten Teil, der Kommentare zu Tacitus' Vita des Agricola enthielt. Die Vignette am Titel zeigt "un circo romano dove si svolgono combattimenti contro le fiere" (Lib. Vinc.). "Rara ediz. sconosciuta alle principali bibl. Grande ammiratore di Tacito, come molti altri al suo tempo, il Boccalini occupo gran parte della sua vita a commentarlo e prendendo occasione dalle sue sentenze più notevoli giudicò e passò in rassegna le azioni dei principi del suo tempo. La prima parte è costituita dalle Osservazioni sopra i sei libri degli Annali di Tacito, la 2a parte dalle Osservazioni sopra il primo libro dell'Historia di Tacito" (ebd.). - Titel mit 2 kl., fachmännisch restaurierten Läsuren. Papierbedingt teils leicht braunfleckig bzw. unbedeutend wasserrandig. Selten. - Libr. Vinciana 346. Nicht bei Weller (Druckorte).‎

Referenz des Buchhändlers : 11048

‎Blümner, Heinrich‎

‎Über die Medea von Euripides.‎

‎Leipzig, Sommer, 1790. (4), 68 SS. Broschur der Zeit mit hs. Deckelschildchen. 8vo.‎

‎Erste und einzige Ausgabe. - ?Harles styles this commentary ?Elegans eruditaque?? (Moss). Heinrich Blümner (1765-1839) war Gerichtsrat zu Leipzig, "ein Mann von reichem Geist und vielseitiger wissenschaftlicher, auf klassischem Boden gewachsener Bildung" (Neuer Nekrolog der Dt., Jg. 17). Der Inspektor des Leipziger Stadttheaters (?das vorzüglich seinen Bestrebungen die Errichtung verdankte?, Goedeke) hatte sich 1788 über Sophokles' 'Oedipus Rex' habilitiert. Das vorliegende Werk über die 'Medea' gelangte nie in den Buchhandel; 1794 jedoch erschien eine von ihm herausgegebene Textausgabe desselben Dramas. - Durchgehend gebräunt und leicht stockfleckig. - Goedeke VI, 437, 2, 1. Engelmann/Preuss I, 322. Hoffmann II, 92. Schweiger I, 122. Moss I, 429.‎

Referenz des Buchhändlers : 1512

‎Livius, Titus‎

‎Deche di Tito Livio padovano delle Historie Romane [...].‎

‎Venedig, Giunta, 1575. 4 nn., 18, 537 (recte 523) Bll. Mit Holzschnittdruckermarke am Titel und letzten Blatt verso, zahlr. floralen und figuralen Initialen sowie einigen Zierstücken in Holzschnitt. Pergamentband des 18. Jh. mit goldgepr. Rückenschildchen und übergreifenden Deckelkanten. Folio.‎

‎Zweite Giunta-Ausgabe, "la più pregevole di tutte" (Paitoni). Die Übersetzung ins Italienische stammt vom Dichter und Historiker Jacopo Nardi (geb. 1476), das "Supplimento della II. deca" von Francesco Turchi. Brunet lobt die Arbeit beider Humanisten ausdrücklich. Kein Geschichtswerk wurde in der Renaissance höher geschätzt; die vorliegende Ausgabe war lange Zeit die kompletteste italienische Übersetzung. - Druck in schöner Antiqua und Kursive. - Der Buchrücken mit Wurmspuren. Bindung anfangs gelockert, sonst tadelloses Exemplar. - Edit 16, CNC 34172. Gamba 1480. Poggiali II, 303: "Edizione stimatissima". Haym 19/1. Paitoni II, 213: "La più pregevole di tutte". Vgl. Brunet III, 1112. Vgl. BM-STC Italian 390.‎

Referenz des Buchhändlers : 1670

‎Lobeck, Christian August‎

‎De nominibus Graecorum verbalibus dissertatio secunda qua orationes ad celebrandam virorum clarissimorum Jacobi Friderici a Rhod et Friderici a Groeben memoriam publice in auditorio maximo die Maji XXIV. habendas indicit Ch.r Augustus Lobeck, P.P.O.‎

‎Königsberg, Hartung, 1844. (8) SS. Gefalt., unaufgeschnittener Bogen. 4to.‎

‎Königsberger Gedächtnisvorlesung über griechische Nominativbildung. Der Naumburger Philologe C. A. Lobeck (1781-1860) war an der Universität Königsberg Kopf einer eigenen philologischen Schule. Sein "glanzvoll lebendige[s] Latein" kennzeichnet auch seine "zahlreichen Festreden [...], die er als Professor der Eloquenz vor einem größeren Publikum hielt, oft in ironisch verschlüsselter Auseinandersetzung mit Zeitströmungen in Wissenschaft und öffentlichem Leben" (NDB 14, 728;vgl. auch ADB 19, 29ff.). - Unbeschnitten und leicht knittrig. Am Titel alte hs. Bibliothekssignatur.‎

Referenz des Buchhändlers : 15525

‎Drumann, Wilhelm‎

‎Historisch-antiquarische Untersuchungen über Aegypten oder die Inschrift von Rosette aus dem Griechischen übersetzt und erläutert.‎

‎Königsberg, Universitäts-Buchhandlung (Bornträger), 1823. VIII, 271, (1) SS. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und -fileten. Buntpapiervorsätze; Lesebändchen. 8vo.‎

‎Erste Ausgabe; "selten" (Kainbacher). - Große wissenschaftliche Arbeit des berühmten Geschichtsforschers, "bedeutendste Frucht" seiner Studien über die Ptolemäer, "an welcher Aegyptologen richtige Auffassung im Ganzen und scharfsinnige Erklärung im Einzelnen zu rühmen wissen" (ADB). - Papierbedingt etwas braunfleckig. Am Titel Stempel der Bibliothek des K. K. Staats-Gymnasiums in Graz. Am vorderen Vorsatz hs. Besitzvermerk "Locella", wohl Sohn des Wiener Philologen Aloys Emmerich Freiherr von Locella (1733-1800). - ADB V, 437f. Ibrahim-Hilmy I, 193. Kainbacher 98 (s. v. "Dumann"). Nicht bei Gay.‎

Referenz des Buchhändlers : 17757

‎Buchler, Johann‎

‎Thesaurus conscribendarum epistolarum ex variis, optimisque authoribus desumptus, praeceptis quidem paucis comprehensus, exemplis vero plurimis e M. T. Cicer. libris illustratus [...]. Editio secunda.‎

‎Tyrnau, Typis Colleg. Academ. Soc. Jesu, 1762. 444, (12) SS. Blind- und goldgepr. Lederband der Zeit mit Deckelsupralibros. Dreiseitiger Goldschnitt. 12mo.‎

‎Spätere Tyrnauer Ausgabe von Johann Buchlers beliebtem Briefsteller. Der Schulmann J. Buchler (um 1570-1640) aus Gladbach im Jülischen "wurde, ob er wohl catholisch gestorben, dennoch wegen seiner trefflichen Manier, die Kinder zu informieren, bey seinem Schul-Dienste gelassen" (Jöcher) - "für jene Zeit allerdings ein außerordentlicher Beweis von Achtung und Vertrauen" (ADB III, 483f.). - Einband berieben und mit kl. Wurmspuren; Kapitale lädiert. - Jöcher I, 1449. Nicht bei de Backer/Sommervogel.‎

Referenz des Buchhändlers : 18100

‎[Dangalières, Antoine, SJ]‎

‎Amaltheum prosodicum. Sive brevis et accurata vocum fere omnium prosodia. Adjecta urbium omnium, populorum, montium, ac fluviorum antiqua, ac recenti appellatione.‎

‎Nürnberg, Wolfgang Moritz Endter, 1683. (8), 344, (38), 64 SS. Interimspappband der Zeit. 12mo.‎

‎Betonungswörterbuch des Lateinischen (mit Eigennamen und Fremdwörtern). Am Schluß ein Abriß der lateinischen Prosodie. Der Jesuit Dangalières aus Grenoble starb 1679 in Lyon, wo das Werk 1652-53 erstmals erschien. "Name des Verf. aus BSB-AK" (VD 17). - Kl. Randläsuren zumeist alt hinterlegt (gelegentl. minimaler Textverlust). Alter hs. Besitzvermerk am Titel und am Schluß des Vorworts (letzteres dat. 1671). Exemplar aus der Stiftsbibliothek Kremsmünster mit entspr. hs. Doublettenvermerk am vorderen Innendeckel. - VD 17, 12:129911T. De Backer/Sommervogel II, 1794.‎

Referenz des Buchhändlers : 22008

‎Catullus, Caius Valerius / Gurlitt, Johannes‎

‎Katulls epischer Gesang von der Vermählung des Peleus und der Thetis metrisch übersezt und mit einigen Anhängen begleitet von J. Gurlitt.‎

‎Leipzig, J. G. Müller, 1787. VI, 132, (2) SS. Hübscher Halblederband der Zeit mit goldgepr. rotem Rückenschildchen. Dreiseitiger Rotschnitt. Lesebändchen. 8vo.‎

‎Einzige Ausgabe dieser Übersetzung. Der Philologe und Pädagoge J. Gurlitt (1754-1827) "wurde 1778 Lehrer am Gymnasium in Kloster Berge bei Magdeburg, dessen Leitung er 1779 mit einem Kollegen, 1797 allein übernahm. 1802 folgte er einem Ruf als Leiter des Johanneums nach Hamburg, wo er zudem die Professur für orientalische Sprachen am Akademischen Gymnasium innehatte. Gurlitt führte das System der Fach- und Leistungsklassen und 1804 die Reifeprüfung als Abschluß der Gelehrtenschule ein" (DBE; vgl. auch ausf. NDB VII, 328f.). - Papierbedingt schwach gebräunt bzw. braunfleckig, sonst sehr ansprechendes Exemplar. Selten; seit 1950 kein Exemplar auf dt. Auktionen nachgewiesen. - Schweiger II.1, 87. Engelmann/Preuss II, 117.‎

Referenz des Buchhändlers : 14163

‎Cicero, Marcus Tullius‎

‎Epistolarum ad familiares libri sedecim. Editio quarta.‎

‎Augsburg, Matthias Wolff, 1734. (2), 751, (1) SS. Blindgepr. Schweinslederband der Zeit auf 4 Bünden mit verblaßtem hs. Rückentitel. Zwei intakte Schließen. Verblaßter dreiseitiger Farbschnitt. 12mo.‎

‎Seltene Ausgabe der "Epistolae familiares"; zu Beginn eine kurze Vita Ciceros. - Papierbedingt teils etwas gebräunt bzw. braunfleckig; der Schweinslederband mit Rollenblindprägung (Bogenfriese und Fleuronstempel) berieben. Insgesamt hübsche, kleine Taschenausgabe. - Nicht bei Engelmann/Preuss oder Schweiger.‎

Referenz des Buchhändlers : 16421

‎Cicero, Marcus Tullius‎

‎Les livres de Ciceron de la vieillesse, et de l'amitié, avec les paradoxes du même autheur: traduits en françois sur l'édition latine de Graevius, avec des notes, et des sommaires des chapitres.‎

‎Paris, Jean Baptiste Coignard & fils, 1691. (68), 352, (64) SS. Mit Holzschnittvignette am Titel und 4 gest. Vignetten. Lederband der Zeit auf 5 Bünden mit goldgepr. Rückenschildchen sowie doppelten Rücken- und Deckelfileten; Steh- und Innenkantenvergoldung. Dreiseitiger Rotschnitt; Marmorvorsätze. Lesebändchen. 8vo.‎

‎Dekorativer französischer Schmuckband mit Ciceros Schriften über das Alter und die Freundschaft sowie seine Paradoxa an Brutus. Übersetzt von Philippe Goibaud du Bois (1626-94). "Pour se mettre en état de mieux remplir son emploi, Dubois eut le courage d'apprendre, à l'âge de trente ans, les éléments de la langue latine. Il fut guidé dans cette étude difficile par les savants maîtres de Port-Royal. A peine eut-il achevé d'élever le duc de Guise, que celui-ci mourut, à l'âge de vingt-et-un ans (1671); Dubois consacra alors ses loisirs à traduire les ouvrages de Cicéron et de saint Augustin" (Hoefer). - Erste und letzte Bll. minimal braunfleckig; im ganzes sehr schönes Exemplar. - Schweiger II.1, 242. Goldsmith (BM-French 17) C 1057. Hoefer XIV, 881.‎

Referenz des Buchhändlers : 16376

‎Eusebius Pamphilus Caesariensis‎

‎Opera. Editio nova, accurantibus D. A. B. Caillau [...] Tomus primus (-octavus).‎

‎Paris (u. Brüssel), Paul Mellier bzw. Méquignon-Havard u. A. Poilleux, 1830-1842. 8 Bde. Rote Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. 8vo.‎

‎In sich abgeschlossene lateinische Werkausgabe des Hl. Eusebius Pamphyli, Bischof von Caesarea. Erschienen innerhalb der Pariser "Collectio selecta SS. Ecclesiae Patrum (Patres quarti ecclesiae saeculi)" (Bd. 18-25). Einheitlich gebundenes Mischexemplar aus der 1833 erschienenen Erstausgabe und der "Editio nova" von 1842 (nur in der Titelei abweichend). - Einbände an Ecken und Kanten minimal bestoßen; innen papierbedingt teils etwas braunfleckig. Vorsätze bzw. Titel mit alten Stempeln "Seguin Libraire Montpellier" bzw. "Paters Assumptionisten Heide Huis Nijmegen". Insgesamt ansprechende Reihe.‎

Referenz des Buchhändlers : 15975

‎Hindenburg, Carl Friedrich‎

‎Animadversiones quibus Xenophontis memorabilium Socratis dictorum et factorum libri.‎

‎Leipzig, Siegfried Lebrecht Crusius, 1769. (14), 200, (2) SS. Mit gest. Titelvignette. Lederband der Zeit auf 5 Bünden mit goldgepr. Rückenschildchen, reicher floraler Rückenvergoldung, Stehkantenvergoldung und goldgepr. floraler Deckelbordüre. Marmorvorsätze; Lesebändchen. Dreiseitiger marmorierter Farbschnitt. 8vo.‎

‎Einzige Ausgabe. - Textkritik zu Xenophons "Apomnemoneumata Sokratou" ("Erinnerungen an Sokrates"), der neben Platon wichtigsten Textquelle zu Sokrates. Sauberes, kaum gebräuntes Exemplar in einem außergewöhnlich dekorativen Schmuckeinband. - Engelmann/Preuss I, 789. Hoffmann III, 613.‎

Referenz des Buchhändlers : 16424

‎Juvenal / Haugwitz, Otto Gf. v‎

‎Des Decimus Jun. Juvenalis Satyren im Vermasse des Originals und mit erklärenden Anmerkungen.‎

‎Leipzig, Gerhard Fleischer d. J., 1818. 446, (2) SS. Pappband der Zeit mit hs. Rückenschildchen. 8vo.‎

‎Erste Ausgabe der ersten deutschen Übersetzung im Versmaß des Originals, "eine seiner Zeit mit Beifall von der philologischen Kritik aufgenommene Leistung" (ADB) des preußischen Kammerherrn Otto Graf von Haugwitz (1767-1842). "Erste und schätzbare Uebersetzung im Versmaasse des Originals" (Schweiger). - Papierbedingt durchgehend stärker braunfleckig; der rotbraune Wolkenkleistereinband an Ecken und Kanten stärker lädiert. Unbeschnitten. - Schweiger II.1, 514. ADB XI, 69. Goedeke 5, 432, 4.‎

Referenz des Buchhändlers : 17813

‎Cellarius, Christoph‎

‎Curae posteriores de barbarismis et idiotismis sermonis latini, septimum emendatissime editae. Accedit Jo. Mich. Heusingeri supplementum latinitatis falso meritove suspectae.‎

‎Jena, Johann Felix Bielcke, 1745. (22), 452, (38) SS., l. w. Bl. - (Beigebunden) II: Ders. De latinitate mediae et infimae aetatis liber, sive Antibarbarus. Editio V. Ebd., 1723. (14), 268, (28) SS. Lederband der Zeit auf 4 Bünden mit goldgepr. rotem Rückenschildchen und etwas Rückenvergoldung. Dreiseitiger marmorierter Farbschnitt. 12mo.‎

‎Siebte bzw. fünfte Ausgabe dieser vielgedruckten Schriften über die nachklassische Latinität; "haben in vielen auch nach dem Tode des Verfassers erschienenen Ausgaben weite Verbreitung gefunden und Anregungen gegeben" (ADB). - Der Philologe, Historiker und Geograph Cellarius (d. i. Keller, 1638-1707), ab 1693 Professor der Rhetorik und Geschichte zu Halle, begründete die Geographie als selbständige Disziplin und führte gegen den Widerstand der Theologen die heute übliche Periodisierung der Geschichte in Antike, Mittelalter und Neuzeit ein. - Papierbedingt etwas gebräunt; erstes Werk vereinzelt mit kl., alt hinterlegten Papierläsuren (etwas Textverlust). Unteres Kapital lädiert. Exemplar aus der Stiftsbibliothek Kremsmünster mit entspr. Stempelung am Vorsatz und altem Etikett am Vorderdeckel; alter Besitzerstempel "PHB" am vorderen Innendeckel (d. i. Pater Hieronymus Besange, 1726-81). - Vgl. ADB IV, 81.‎

Referenz des Buchhändlers : 22006

‎Buchler, Johann‎

‎Thesaurus conscribendarum epistolarum ex variis, optimisque authoribus desumptus, praeceptis quidem paucis comprehensus, exemplis vero plurimis e M. T. Cicer. libris illustratus [...]. Decima septima editio.‎

‎Wien, Johann Conrad Ludwig, 1702. (2), 418, (10) SS. Titel in rot und schwarz gedruckt. Pergamentband der Zeit mit hs. Rückentitel. 12mo.‎

‎Spätere Wiener Ausgabe des beliebten Briefstellers, vermehrt und herausgegeben von Josua Crepheld aus Mosbach. Der Schulmann J. Buchler (um 1570-1640) aus Gladbach im Jülischen "wurde, ob er wohl catholisch gestorben, dennoch wegen seiner trefflichen Manier, die Kinder zu informieren, bey seinem Schul-Dienste gelassen" (Jöcher) - "für jene Zeit allerdings ein außerordentlicher Beweis von Achtung und Vertrauen" (ADB III, 483f.). - Einband fleckig und gelockert; zeitgenöss. hs. Besitzvermerk am Vorsatz; Titel und letztes Bl. mit Spuren alten Klebebands. Exemplar aus der Bibliothek des Benediktinerstifts Kremsmünster (OÖ) mit entspr. Stempelung am Vorsatz und hs. Signaturvermerk am Vorderdeckel.‎

Referenz des Buchhändlers : 22075

‎[Horatius Flaccus, Quintus]. - Mattei, Loreto‎

‎Metamorfosi lirica d' Horatio parafrasato, e moralizato.‎

‎Rieti, Giovanni Ottavio Pitoni, 1679. (12), 361, (1) SS. Etwas späterer Pappband mit Buntpapierbezug. 8vo.‎

‎Erste Ausgabe, selten. - Loreto Mattei (1621-1705) aus Rieti gilt als einer der wichtigsten Dichter der sabinischen Landschaft und ein früher Advokat der italienischen (toskanischen) Sprache im Gegensatz zur fortgesetzten Pflege der toten Sprache Latein. Seine volkssprachliche Horaz-Übertragung hatte der Komponist Ottavio Pitoni (1657-1743) angeregt und finanziert. Durchgehend im zweisprachigen Paralleldruck. - Etwas gebräunt bzw. braunfleckig (Titel stärker); Titel mit zeitgenöss. hs. Besitzvermerk sowie späterem Namensstempel (dieser am Vorsatz wdh.). - Schweiger II.1, 444. Vgl. Libreria Vinciana 2533 (nur die 2. A.). Graesse III, 364 (ebenfalls nur spätere Ausg. dieser Übertragung).‎

Referenz des Buchhändlers : 18601

‎Guidacerius, Agathus‎

‎Institutiones grammatice hebraice linguae.‎

‎[Paris], Gilles de Gourmont, 1529. 36 nn. Bll. (linksläufig kollationiert). Mit breiter figuraler Titelbordüre in Holzschnitt sowie einer figuralen Initiale und einer großen Holzschnittvignette am letzten Bl. verso. Mod. Pergamentband. 4to.‎

‎Sehr seltene zweite Ausgabe dieser hebräischen Grammatik in lateinischer Sprache, verfaßt vom italienischen Hebraisten Agatho Guidacerio aus Rocca-Coragio in Kalabrien (1477-1542?). Nachdem er, selber ein Christ, in Rom unter einem portugiesischen Rabbiner Hebräisch studiert hatte und sich dort das Wohlwollen Lorenzo Medicis und seines Sohnes, Papst Leo X., erworben hatte, wurde er an der Universität von Rom Lehrer des Hebräischen. "In 1530 he was appointed by Francis I. professor at the Collège de France, where he interpreted both the Hebrew and Greek texts of the Scripture" (Jew. Ency.). Sein Hauptwerk, seine hebräische Grammatik, stellte er nach der Grammatik "Petach Debarai" und Kimchis "Miklol" zusammen. Sie erschien erstmals 1514 in Rom, dann nach Guidacerios Übersiedlung nach Paris daselbst 1529, 1539 und 1546. Wie schon die Erstausgabe ist diese Überarbeitung seinem Gönner Leo X. (Giovanni Medici) gewidmet. - Druckjahr in griechischer Schrift. Die hübsche Titelbordüre zeigt die drei Weisen beim Christuskind auf dem Schoße Mariae, im oberen Querriegel Gourmonts Druckerzeichen mit Wappen. Einige wenige Bleistiftanstreichungen bzw. zeitgenöss. hs. Marginalien und Notizen. Im Innenrand durchgehend leicht wasserschattig; der unbekleidete Torso der Figur in der Druckermarke am Schlußblatt alt mit Tinte übermalt. - Von größter Seltenheit; kein Ex. in internationalen Bibliotheken oder im Handel der letzten 30 Jahre nachgewiesen. - Jewish Encyclopedia (in JBA S45, 21f.). Hoefer, NBG XXII, 537. Vgl. Michaud, Biogr. Univ. XVIII, 100. Vgl. Jöcher Erg. I, 295 (nennt Paris 1537 als EA). Vgl. Fürst I, 346 (Paris, 1539). Vgl. Steinschneider I, 1022, 5167 (Paris, 1540). Nicht in BM-STC French. Nicht bei Adams. Zu Druckermarke und Titelbordüre vgl. Renouard, Marques typogr. Paris, 384.‎

Referenz des Buchhändlers : 4012

‎[Einband]. Neuhauser, Anton, SJ‎

‎Anfangsgründe der griechischen Sprache. Dritte Auflage.‎

‎München, Johann Nepomuk Fritz, 1778. 2 durchgehend paginierte Teile in 1 Band. 224 SS. - (Beigebunden) II: [Ders.]. Sammlung griechischer Stellen zum Gebrauche der Churbaierischen Schulen d. G. J. Ebd., 1771. (8), 214, (2) SS. Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und floraler Rückenvergoldung (oxydiert) sowie goldgepr. floralen Deckelbordüren und an jedem Deckel zwei verschiedene Supralibros. Dreiseitiger Goldschnitt mit etwas Ziselierung. Marmorvorsätze. 8vo.‎

‎Sammelband mit den wichtigsten Werken des bayerischen Jesuiten Neuhauser (1744-73) zum griechischen Anfangsunterricht. Neuhauser lehrte die griechische Sprache in Ingolstadt und war Erzieher des jungen Grafen zu Pappenheim. - Vorliegendes Exemplar mit dem pfalzgräflichen Wappensupralibros des Hauses Pfalz-Wittelsbach (Kurfürst Carl Theodor?); darunter das etwas später hinzugefügte Supralibros des Stifts St. Peter in Salzburg (die goldgepr. Lederauflage am Vorderdeckel verloren, am Hinterdeckel erhalten). Papierbedingt etwas gebräunt; am vorderen Innendeckel zeitgenöss. gedr. Exlibris der Stiftsbibliothek St. Peter. Ecken etwas bestoßen, sonst von sehr hübscher Erhaltung. - De Backer/Sommervogel V, 1651, 1 und 3.‎

Referenz des Buchhändlers : 20971

‎Gellius, Aulus‎

‎Des Aulus Gellius Fragmente der alten Geschichte und Philosophie aus den Attischen Nächten. Mit Anmer. übersetzt von A. H. v. W.‎

‎Wien und Prag, Franz Haas, 1803. Halblederband der Zeit mit goldgepr. rotem Rückenschildchen und blauem Deckelbezug. Dreiseitiger Rotschnitt. 8vo.‎

‎Haas'sche Nachdruckausgabe ("Sammlung der beßten Uibersetzungen der römischen und griechischen Klassikern"). "Einen [...] Schwerpunkt [des Verlags] bildeten hübsch ausgestattene Ausgaben antiker Autoren [...] im Nachdruck" (Frank/Frimmel, S. 69). - Einband unbedeutend berieben; Ecken etwas bestoßen. Kl. Randausriß in der Vorrede (etwas Textverlust; alt hinterlegt); sonst sehr schön erhalten.‎

Referenz des Buchhändlers : 24368

‎Horatius Flaccus, Quintus‎

‎Horazens Briefe. Aus dem Lateinischen übersetzt und mit historischer Einleitung und andern nöthigen Erläuterungen versehen von C. M. Wieland. Neue verbesserte Auflage.‎

‎Wien und Prag, Franz Haas, 1801. 2 Bde. Mit 2 gest. Titeln und 2 Frontispizen. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. rotem Rückenschildchen und blauem Deckelbezug. Dreiseitiger Rotschnitt. 8vo.‎

‎Die Haas'sche Nachdruckausgabe der Wieland?schen Horazübertragung ("Sammlung der beßten Uibersetzungen der römischen und griechischen Klassikern"). "Einen [...] Schwerpunkt [des Verlags] bildeten hübsch ausgestattene Ausgaben antiker Autoren [...] im Nachdruck" (Frank/Frimmel, S. 69). - Einband unbedeutend berieben; Ecken etwas bestoßen. Im ganzen schönes Exemplar.‎

Referenz des Buchhändlers : 24363

‎Cellarius, Christoph‎

‎Conciones civiles sive orationes ex optimis quibuscunque historicis latinis excerptae, post editionem Batavam & Lipsiensem superiorem denuo recognitae [...].‎

‎Leipzig, Moritz Weidmann, 1732. (22), 700 (recte: 698), (32) SS., l. w. Bl. Titel in rot und schwarz gedruckt. Mit gest. Frontispiz. Roter Maroquinband der Zeit mit goldgepr. Deckelbordüre und etwas Rückenvergoldung (oxydiert). Dreiseitiger Rotschnitt. 12mo.‎

‎Spätere Ausgabe des erstmals 1699 erschienenen und weit über den Tod der Herausgebers hinaus verbreiteten Rhetoriklehrbuchs für Lateinschüler mit ausgewählten Reden aus Livius, Sallust, Caesar, Tacitus usw. Cellarius (1638-1707) war 1693 als Professor der Beredsamkeit an die neugegründete Reformuniversität Halle berufen worden. - Einband berieben; die Rückenvergoldung teils durchoxydiert (mit kl. Fehlstellen im Bezug). Frontispiz braunfleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 24072

‎[Dangalières, Antoine, SJ]‎

‎Amaltheum prosodicum. Sive brevis et accurata vocum fere omnium prosodia. Adiecta urbium omnium, populorum, montium, ac fluviorum antiqua, ac recenti appellatione. Opus omnibus, qui Latine loquuntur, legunt, recitant, in choro psallunt, ac carmine scribunt, plane necessarium.‎

‎Nürnberg, für Johannes Andreaes & Wolfgang Endters d. J. Erben, 1671. (8), 344, (40), 64 SS. Blindgeprägter Ledereinband der Zeit. Ziselierter Goldschnitt. Bindebänder fehlen. 12mo.‎

‎Betonungswörterbuch des Lateinischen (mit Eigennamen und Fremdwörtern). Am Schluß ein Abriß der lateinischen Prosodie. Der Jesuit Dangalieres aus Grenoble starb 1679 in Lyon, wo das Werk 1652-53 erstmals erschien. - Zeitgenöss. hs. Besitzvermerke (Johannes Gregorius Christem, Andreas Christem, Johannes Leopold Ernst) an Vorsatzblatt und Titel. Durchgehend stärker braunfleckig. Einband stärker berieben, Ecken bestoßen, Kapitale lädiert, Gelenke angeplatzt. - VD 17, 12:129605A. De Backer/Sommervogel II, 1794.‎

Referenz des Buchhändlers : 28155

‎Juvenalis, Decimus Iunius / Persius Flaccus, Aulus‎

‎Giuvenale, e Persio spiegati con la dovuta modestia in versi volgari. Ed illustrati con varie annotazioni dal Conte Commillo Silvestrio da Rovigo.‎

‎Padua, nella Stamperia del Seminario, 1711. 910, (2) SS. Mit 5 gest. Tafeln und zahlreichen Textholzschnitten. Italienischer Interimspappband der Zeit mit hs. Rückentitel. Gr.-4to.‎

‎Erste Ausgabe dieser Rezension mit lateinischem Paralleltext und umfangreichem Kommentar. "Die Übersetzung wie die Erläuterung sind geschätzt" (Schweiger). Die schönen Tafeln zu S. 89, 206, 357, 695 und 697 zeigen antike Grabreliefs, darunter mehrere Pferdedarstellungen. Unbeschnittenes, breitrandiges Exemplar. - Schweiger II, 519.‎

Referenz des Buchhändlers : 29898

‎Aelianus, Claudius‎

‎[Kl. Ailianu poikiles historias biblia 14]. Cl. Aeliani variae historiae libri XIV. Cum notis Joannis Schefferi. Editio secunda.‎

‎Straßburg, Friedrich Spoor, 1662. (16), 446, (146) SS. Titel in rot und schwarz gedruckt. Mit Holzschnittdruckermarke am Titel. Pergamenteinband der Zeit auf 3 durchzogenen Bünden mit hs. Rückentitel. 8vo.‎

‎Hübsche Textausgabe der "variae historiae" im zweispaltigen griechisch-lateinischen Paralleltext (die editio princeps war erst 1545 in Rom erschienen). Zweite, vom Editor verbesserte Ausgabe (zuvor ebda. 1647); die Vorrede unterzeichnet Uppsala, 11. Juli 1661. "Das hinzugefügte Lexicon in Aeliani v. h. ist brauchbar" (Hoffmann). - Etwas gebräunt; einige Anstreichungen der Zeit. Am Titel zeitgenöss. hs. Besitzvermerk des Johann Jakob Thurner sowie Stempel des Jesuitenkollegs Linz. - VD 17, 3:304577G. Hoffmann I, 12. Schweiger I, 3.‎

Referenz des Buchhändlers : 29106

‎Kallimachos‎

‎Hymni (cum suis scholiis Graecis) & epigrammata. Eiusdem poematium de coma Berenices, a Catullo versum.‎

‎[Genf], Henri Estienne, 1577. (16), 72, 134 SS. Mit Holzschnittdruckermarke am Titel. Pergamentband des 17. Jhs. mit Spuren eines späteren gepr. Rückentitels. Gr.-4to.‎

‎Bedeutende Humanistenausgabe, "Grundlage aller folgenden Ausgaben" (Hoffmann). Enthält in Teil 1 den griechischen Text mit griechischen Randnoten und lateinischem kritischem Apparat, in Teil 2 die verschiedenen lateinischen Übersetzungen von Frischlin und dem gelehrten Drucker Estienne selbst. - Einband minimal aufgeworfen und mit unbedeutenden Randdefekten. Innen wie meist etwas gebräunt; zu Beginn auch leicht braunfleckig. Aus dem Besitz des englischen Philologen und Fußballers Harry Chester Goodhart (1858-95), legendärer Old-Etonians-Torschütze in vier FA-Cup-Endspielen und bis zu seinem frühen Tod Professor in Edinburgh (sein gest. Exlibris am vorderen Innendeckel). Später in der Bibliothek des schwedischen Sammlers Herbert Vilén (1908-68; sein 1930 von Oscar Furuhjelm entworfenes Exlibris am vorderen Vorsatz). - IA 129.591. Adams C 232. Renouard 145.3. Moeckli 88. Hoffmann I, 428. Schweiger I, 75.‎

Referenz des Buchhändlers : 32458

‎Theodoret‎

‎Theodoritu episkopu Kyru dialogoi treis kata tinon haireseon. Theod. lib. 3 contra haereses [...].‎

‎Leipzig, (Ernst Vögelin), 1568. (6), 351, (1) SS. Mit Holzschnittdruckermarke am Titel (am letzten Bl. verso wdh.). Brauner Lederband des 16. Jhs. mit Streicheisenlinienmuster und späterem hs. Rückentitel. Dreiseitiger Rotschnitt. 8vo.‎

‎Erste Auflage der Leipziger Ausgabe, des zweiten Drucks des Werks überhaupt. Durchgehend griechische Textausgabe, Victorinus Strigel ließ zur Ergänzung eine lateinische Übersetzung erscheinen. Theodoret, Bischof von Kyrrhos bei Antiochia, gilt als "einer der bedeutendsten griechischen Autoren des 5. Jahrhunderts" (Tusc. Lex. Lit., S. 254). - Etwas gebräunt bzw. braunfleckig (erste und letzte Seite stärker). Einige wenige Anstreichungen bzw. Marginalien von zeitgenöss. Hand. - VD 16, T 768. Hoffmann I, 495. Graesse VI.2, 118. OCLC 54244694.‎

Referenz des Buchhändlers : 44398

‎Rutilius Namatianus, Claudius‎

‎De laudibus urbis, Etruriae, et Italiae.‎

‎(Bologna, in aedibus Hieronymi de Benedictis, 1520). 4to. (40) SS. Papered marble spine.‎

‎Editio princeps of the "Itinerarium" ("De Reditu Suo") of the 5th century Roman Gaul poet Rutilius. "On the reverse of the title page is a poem by the editor Giambattista Pio to Pope Leo X, ending on fol. 4v; text begins on 5r. A very rare edition, apparently the first" (cf. Schweiger). The poem in elegiac meter describes a coastal voyage from Rome to Gaul in 416. The solid literary quality of the work, and the flashes of light it throws across a momentous but dark epoch of history, combine to give it exceptional importance among the relics of late Roman literature. Rare, last copy auctioned in 1954.- A well-preserved copy. - Edit 16, CNCE 47666. BM-STC Italian 594. Schweiger II.2, 859f.‎

Referenz des Buchhändlers : 45370

‎Lactantius‎

‎Lepida [...] opera accurate graeco adiuncto castigata: Eiusde[m] Nephytomon: Carmina de Phoenice. & Christi resurrectione. Io. Chry. De eucharistia sermo. Lau. Vall. sermo. Phil. ad Theo. adhortatio.‎

‎(Paris), [Guy Marchant für] Jean Petit, (12. IX. 1509). (10), CCXXV [225], (1) Bll. Mit 2 versch. Holzschnitt-Druckermarken (Petit am Titel, Marchant am letzten Bl. verso) sowie einem ganzseitigen Textholzschnitt. Französischer Lederband um 1680 mit goldgepr. Rückenschildchen und -vergoldung. Dreiseitiger gesprenkelter Rotschnitt. 4to.‎

‎Schön gedruckte Laktanz-Werkausgabe (herausgegeben von Aegidius Maserius), der noch Tertullians "Apologeticus adversus gentes" sowie einige kleine Stücke von Johannes Chrysostomos und Laurentius Valla beigegeben sind. Gedruckt in klarer Antiqua mit zahlreichen floralen Holzschnittinitialen; einige Stellen in ansprechender griechischer Type. Der Textholzschnitt am letzten Bl. der Vorstücke verso zeigt einen Gelehrten in seiner Stube mit Büchern und Schreibzeug. - Zahlreiche hs. Marginalien der Zeit unleserlich verblasst; einige Notizzettel (um 1759) mit hs. bibliographisch-editorischen Bemerkungen in den Innenrand montiert. Kl. Papierdefekt auf Bl. 24f. alt hinterlegt und Text handschriftlich ergänzt. Oberes Kapital fachmännisch restauriert. Am vorderen Innendeckel Exlibris des Brügger Mediziners Adolphe Stordeur (datiert 1910). - Adams L 13. BM-STC French 249. Panzer VIII, 537, 324. Moreau 1509, 127. Nicht bei Schweiger.‎

Referenz des Buchhändlers : 18566

‎Apollonios von Rhodos‎

‎Argonauticorum libri quatuor, nunc primum latinitate donati, atque in lucem editi. Ioanne Hartungo interprete. Acceßit locuples rerum & verborum memorabilium index.‎

‎Basel, (Johannes Oporinus, Februar 1550). (32), 226, (28) SS., l. w. Bl. Mit 2 figuralen Initialen in Holzschnitt. Pergamentband der Zeit mit goldgepr. Rückenschildchen. Dreiseitiger gesprenkelter Rotschnitt. 8vo.‎

‎Erste lateinische Ausgabe; die einzige lateinische Versübertragung des 16. Jhs. Das bedeutendste, einzig vollständig überlieferte Epos des alexandrinischen Hellenismus in der Nachfolge Homers war von großen Einfluß, auch auf Vergil. - Der Philologe J. Hartung (1505-79), der sein Studium der Theologie, Philosophie und Jurisprudenz in Heidelberg aus finanziellen Gründen wiederholt unterbrechen und sich als Lehrer, Begleiter des Grafen von Falkenstein und Soldat in Ungarn verdingen mußte, erhielt 1537 eine Gräzistikprofessur in Heidelberg. 1546 folgte er "einem Ruf als Professor der griechischen und hebräischen Sprache an die Universität Freiburg/Br., wo er zeitweise auch Poesie lehrte" (DBE). - Hartungs Widmung richtet sich an den Freiburger Juristen Johann Venator: Hartung habe "beim Übersetzen oft an den Nägeln kauen, sich den Kopf kratzen müssen, bis er verderbte Stellen wiederhergestellt, Dunkles verstanden habe. Er möge das Werk dafür umso mehr schätzen; zudem habe er diesen Dichter schon lange geliebt und beherrsche die griechische Sprache so gut, dass er sie schon öffentlich mit grossem Erfolg gelehrt habe. Was wenige Vertreter seines Faches vermöchten" (Hieronymus). Mit Widmungsgedichten von Joachim Mynsinger, Jacob Micyllus und Balthasar Acanthius; auf diese folgen "griechische Textverbesserungen gegenüber der Aldina und der Frankfurter Ausgabe mit lateinischen und zum Teil - ganz ungewöhnlich - deutschen (in Fraktur!) Erklärungen" (Hieronymus). - Durchgehend etwas (teils stärker) gebräunt. Kl. Stempel der Bibliothek Bonclerici am Titel. - VD 16, A 3132. IA 106.503. Hoffmann I, 215. Schweiger I, 38. Hieronymus, Griechischer Geist 188. Nicht bei Adams oder BM-STC German. Nicht bei Dibdin oder Moss.‎

Referenz des Buchhändlers : 6791

‎Calvisius, Sethus‎

‎Thesaurus latini sermonis, ex optimis quibusque latinitatis auctoribus congestus, et in locos communes, secundum naturalem rerum seriem, digestus.‎

‎Leipzig u. Frankfurt/O., Johann Thieme, 1623. (16), 931, (43) SS., l. w. Bl. Mit Holzschnittvignette am Titel. Nachgebunden 12 w. Bll. mit hs. alphabetischem lateinischem Register. Pergamentband der Zeit über Holzdeckeln auf 3 durchzogenen Bünden mit verblaßtem hs. Rückentitel. Dreiseitiger Farbschnitt. Bindebänder fehlen. 8vo.‎

‎Seltene, noch frühe Ausgabe des erstmals 1610 erschienenen und zuletzt 1666 aufgelegten Handbuchs. - Der thüringische Komponist, Musiktheoretiker und Astronom Sethus Calvisius (Seth Kallwitz, 1556-1617), Sohn eines Tagelöhners, genoß in Magdeburg eine humanistische Schulbildung und wurde 1582 Kantor der Fürstenschule Pforta, wo er 12 Jahr lang wirkte und "den besonderen musikalischen Ruf dieser Anstalt begründet[e]" (MGG 2, 675). "Er hielt viel auf die Astrologie, und wolte durch den Calculum astronomicum gefunden haben, daß ihm Anno 1602 an einem gewissen Tage ein groß Unglück begegenen würde. Ob er sich nun gleich an solchem Tage ungemein in acht nahm, so soll ihm doch ein Zufall begegenet seyn, dadurch er ein hinckend Bein bekommen" (Jöcher). Die "schwere Knieverletzung, als deren Folge er zeitlebens 'claudicans' blieb, [fesselte] ihn über ein Jahr ans Bett" (MGG), schuf ihm aber auch die Muße für schriftstellerische Arbeiten. Sein vorliegendes Spätwerk ist ein nach Sachgruppen geordnetes deutsch-lateinisches Synonymenlexikon in der Art eines Dornseiff, Roget oder Textor'schen Thesaurus. Unter den lateinischen Sachgruppen finden sich deutsche Lemmata (Wörter und Ausdrücke), denen die lateinischen Entsprechungen, oft auch ganze Wendungen und loci communes umfassend, beigestellt sind. - Papierbedingt teils etwas gebräunt; vereinzelt minimal wasserrandig; einige kl. Randläsuren zu Beginn. Die Deckel etwas wellig; zeitgenöss. hs. Besitzvermerk am Titel. Seit 1950 kein Exemplar irgendeiner Ausgabe auf dt. Auktionen nachgewiesen. - Jöcher I, 1583. Diese Ausgabe nicht im VD 17.‎

Referenz des Buchhändlers : 17788

‎Apollonius Rhodius‎

‎The Argonautics. Translated, with notes and observations by W. Preston.‎

‎London, Stanhope Press, 1811. 4 Bde. in 2. Mit 4 gest. Frontispizen und erotischen Buchschnittmalereien. Rotes Maroquin der Zeit mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung sowie dreiseitigem Goldschnitt. 12mo.‎

‎Neuausgabe der Erstausgabe von 1803. "In laudanda praestantia huius translationis omnes consentiunt" (Hoffmann). Mit erotischen Buchschnittmalereien auf dem Vorderschnitt: ein Paar bei einem Schäferstündchen auf einem Hof, in unterschiedlichen Stellungen. - Beide Bände etwas gebräunt und stellenweise minimal fleckig. - Vgl. Schweiger I, 39. Hoffmann I, 217.‎

Referenz des Buchhändlers : 46048

‎Isokrates‎

‎[De pace.] Isocratis Atheniensis oratoris ac philosophi gravissima oratio, de bello fugiendo, et pace servanda, ad populum Atheniensem, Petro Mosellano Protegense interprete.‎

‎[Leipzig, Valentin Schumann], (1518). (40) SS. Mit großem Wappenholzschnitt (Kurfürst Friedrich von Sachsen) am Titel sowie Holzschnittdruckermarke am letzten Bl. recto. Pappband. 4to.‎

‎Erste Separatausgabe; Froben sollte im Folgejahr eine eigene lateinische Einzelausgabe vorlegen. Das griechische Original war bereits in der venezianischen Ausgabe von 1493 sowie in der Aldine von 1513 enthalten und sollte erst 1522 wieder in Frobens Libanius-Ausgabe mitabgedruckt werden; die erste Einzelausgabe des Originaltextes druckte 1529 Wechel in Paris. - Isokrates (436-338) gilt als ?der geschätzteste und erfolgreichste Lehrer der Beredsamkeit seiner Zeit [...] Seine blendende äußere Form hat die Kunstprosa auf Jahrhunderte hinaus maßgebend beeinflußt. Fast hundertjährig gab er sich wegen Lebensüberdruß durch Hunger selbst den Tod? (Tusc. Lex. Lit. 139). - Selten; nicht in BSB. - VD 16, I 563. Hoffmann II, 486. BM-STC German 433. Nicht bei Adams. Nicht bei Schweiger.‎

Referenz des Buchhändlers : 9986

‎Wimmer, Ruprecht‎

‎Deutsch und Latein im Osterspiel. Untersuchungen zu den volkssprachlichen Entsprechungstexten der lateinischen Stophenlieder.‎

‎München:, Beck;, 1974. 308 S., Textschlüssel. Oln. - OS. Sehr guter Zustand. = Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU) Band 48.‎

Referenz des Buchhändlers : 105698AB

‎Herkommer, Hubert‎

‎Überlieferungsgeschichte der "Sächsischen Weltchronik".‎

‎München:, Beck;, 1972. 313 S. Oln. - OS. Sehr guter Zustand. = Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU) Band 38.‎

Referenz des Buchhändlers : 105687AB

‎Völker, Paul-Gerhard‎

‎Die deutschen Schriften des Franziskaners Konrad Bömlin. Teil I: Überlieferung und Untersuchung.‎

‎München:, Beck;, 1964. 262 S: Okt. Sehr guter Zustand. = Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU) Band 8.‎

Referenz des Buchhändlers : 105674AB

‎Unger, Helga‎

‎Geistlicher Herzen Bavngart. Ein mittelhochdeutsche Buch religiöser Unterweisung aus dem Augsburger Franziskanerkreis des 13. Jahrhunderts. Untersuchungen und Text.‎

‎München:, Beck;, 1969. 492 S. Oln. - OS. Sehr guter Zustand. = Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU) Band 24.‎

Referenz des Buchhändlers : 105692AB

‎Festschrift der 48. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner in Hamburg. Dargebracht von dem Lehrerkollegium des Königl. Christianeums zu Altona.‎

‎Altona:, Gehricke;, 1905. 119 S., Tafeln. Leinenkaschierte Broschur. Guter Zustand.‎

‎Autorenkollektiv folgenden Beiträgen: Zu griechischen Schriftstellern. - Aus Theodor Mommsens Schulzeit. - Über den Wert von Xenophons Anabasis als Geschichtsquelle. - Beitrag zur Grassmannschen Punktrechnung. - Zur Legende vom Heiligen Georg, dem Drachentöter. - Ein Brief Samuel Pufendorfs.‎

Referenz des Buchhändlers : 114598AB

‎Quercu, Matthias‎

‎Falsch aus der Feder geflossen. Lug, Trug und Versteckspiel in der Weltliteratur.‎

‎München:, Ehrenwirth;, 1964. 282 S. mit Abb. 23 cm. OLw. Gut.‎

‎Unterhaltsamer Streifzug durch die Weltliteratur der Fälschungen, Plagiate und Pseudonyme. - Auch der Autorenname ist ein kleines Wortspiel; er besteht aus den (echten) Namen der beiden Verfasser Hans Eich (lat. "quercus" = Eiche) und Günter Matthias.‎

Referenz des Buchhändlers : 42910AB

‎Rosenfeld, Hans Friedrich‎

‎Das Ethos der bürgerlichen Dichtung im späten Mittelalter.‎

‎oO., oV., oJ. S. 282-318. Okt. Gut bis sehr gut. = Sonderdruck aus: Von Deutscher Art in Sprache und Dichtung, Band II.‎

Referenz des Buchhändlers : 110440AB

‎Kramer, Johannes - Niederehe, Hans-Josef (Hrsg.)‎

‎Romanistik in Geschichte und Gegenwart, Heft 1,1 und Heft 1,2. 2 Bde.‎

‎Hamburg:, Buske;, 1995. 262 S. (durchgehende Paginierung). OKt. Guter Zustand.‎

‎Aufsätze ua.: Juan M. Lope Blanch: Eduardo Benot y la clasificacion de las oraciones. - Wolfgang Dahmen: Zu Stand und Aufgaben der romanistischen Namenforschung. - Hans-Manfred Militz: Wegbereiter der Romanistik in Jena: Bernhard Wolff und Hermann Hettner. - Sabine Schwarze: Übersetzervorreden als diskursives Modell in der italienischen Übersetzungstheorie des 18. Jahrhunderts. - Barbara Schäfer: Die portugiesische Grammatikschreibung von 1540 bis 1822. - Wolfgang Dahmen: Zwischen altem und neuem Rom. Zur besonderen Stellung der rumänischen Philologie in der Romanistik. - Giovan Battista Pellegrini: Una breve inchiesta arbereshe di J. Baudouin de Courtenay. - Jenny Brumme: Sobre el "poder" de la graffia. La discusion en torno a la pronunciacion de b/v en espanol en el siglo XIX. - Joachim Christl: Überlegungen zur spanischen Phraseologie. - Volker Noll: Frühe Belege für die Differenzierung des brasilianischen Portugiesisch. - u.weitere kleinere Beiträge und Besprechungen.‎

Referenz des Buchhändlers : 110397AB

‎Weber, Ernst und Leo‎

‎Zur Erinnerung an Hugo Weber.‎

‎Weimar:, Böhlau;, 1906. 336 S., 1 Taf. 24 cm. Interimsbroschur. Einband bestossen. Papier unbeschnitten.‎

‎Enth. H. Weber's Schriftenverzeichnis .‎

Referenz des Buchhändlers : 62531AB

‎Wagner, Renata‎

‎Ein nücz und schone ler von der aygen erkantnuß. Des Pseudo-Johannes von Kastl "Spiritualis philosophia" deutsch.‎

‎München:, Beck;, 1972. 239 S. Oln. - OS. Sehr guter Zustand. = Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU) Band 39.‎

Referenz des Buchhändlers : 105697AB ISBN : 340602839

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