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‎Gaertner, Thomas und Gert von Mittelstaedt‎

‎Die soziale Pflegeversicherung. Erfahrungen der MDK-Gemeinschaft in der Begutachtung, Qualitätsprüfung und Beratung , Bilanz und Ausblick. Unter Mitw. von Barbara Gansweid und Hans Gerber.‎

‎Münster: Daedalus, 2005. XX, 298 S. Broschiert.‎

‎Ein gutes und sauberes Exemplar. - Die soziale Pflegeversicherung (SPV) wurde seit dem Jahr 1994 als fünfte Säule des Systems der sozialen Sicherung in Deutschland stufenweise eingeführt. Dadurch gelang in Form solidarischer Unterstützung ein erfolgreicher Beitrag zur Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit. Seit Bestehen der SPV erfolgten zudem wichtige Änderungen und Ergänzungen des Pflegeversicherungs-Gesetzes. Hervorzuheben sind z. B. das Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz sowie das Gesetz zur Qualitätssicherung und zur Stärkung des Verbraucherschutzes in der Pflege. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) führt seit dem Jahr 1995 im Auftrag der gesetzlichen Pflegekassen die Begutachtung von Versicherten zur Feststellung einer Pflegebedürftigkeit durch und nimmt damit einen umfassenden sozialmedizinischen Versorgungsauftrag wahr. Weitere Aufgaben des MDK sind die Beratung der gesetzlichen Pflegekassen und ihrer Verbände sowie die Qualitätsprüfungen in Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege. Eine Autorengruppe mit Sachverständigen der Medizinischen Dienste und Gesundheitswissenschaftlern fasst hier Erfahrungen und Erkenntnisse zusammen, die in mittlerweile mehr als 14 Millionen Einzelfallbegutachtungen, in Beratungen und über 30.000 Qualitätsprüfungen gewonnen wurden. Die umfangreiche Darstellung richtet sich nicht nur an die Mitarbeiter des MDK, sondern auch an andere mit der Thematik befasste Institutionen, Leistungserbringer und Kostenträger, an Ärzte, Pflegefachkräfte und Juristen, an die Experten in der Politik sowie an weitere interessierte Lesergruppen ISBN 3891262302‎

Referenz des Buchhändlers : 908347

‎Jaeger, Falk‎

‎Bauen in Deutschland : ein Führer durch die Architektur des 20. Jahrhunderts in der Bundesrepublik u. in West-Berlin. [Bildausw.: Axel Menges. Kt. Ulrich Schwarz].‎

‎Stuttgart : Hatje Verlag, 1985. 339 S. : zahlr. Ill. ; 21 cm; kart.‎

‎Gutes Ex.; Einband berieben. - Anderthalb Jahrzehnte sind vergangen, seit Gretl Hoffmann ihren Reiseführer zur zeitgenössischen Architektur in Deutschland vorlegte und damit Pionierarbeit leistete. Die Erfahrung, von der sie in ihrem Vorwort berichtet, gilt noch immer: Der persönliche Augenschein ist durch keine zweidimensionale Darstellung zu ersetzen, und sei sie noch so auf-wendig und umfangreich. Gerade der Besuch solcher Bauten, die man aus vielerlei Publikationen gut zu kennen glaubt, kann große Überraschungen und neue, unvermutete Eindrücke bieten. Die vorliegende Publikation soll also zum Reisen anregen, zum unerläßlichen Studium der Architektur im Maßstab 1:1, in ihrer Dreidimensionalität und ihrer Korrespondenz mit der Umgebung. Sie soll den Weg weisen zu bedeutsamen, zu vieldiskutierten und auch zu in Vergessenheit geratenen Bauten. Dieser Führer hat nicht die Aufgabe, die "Moderne Architektur" in Deutschland zu definieren; der Leser mag gewisse Unschärfen bei der Abgrenzung tolerieren. Im Grundsatz sind nur Bauten aufgenom-men, die nicht mehr den historisch-dekorativen Stilen zuzurechnen sind, wohl aber etwa jene des Expressionismus, der ja weit in die 20er Jahre ausstrahlt. Doch die Grenzen sind fließend. Ein Name -Peter Behrens - und ein Ort - die Mathildenhöhe in Darmstadt - zeigen dies mit aller Deutlichkeit. Auch Jahreszahlen bieten kaum Anhaltspunkte. Wem sind schon die Fabrikgebäude der Firma Steiff in Giengen an der Brenz bekannt, funktionalistische Skelettbauten mit nahtlos rundum vorgehängter Glasfassade und sichtbaren Windverbänden, die Walter Gropius' berühmte Schuhleistenfabrik in Alfeld an Konsequenz weit hinter sich lassen. Der erste Bau entstand bereits 1903, also acht Jahre vor den Faguswerken. Der Führer ist auch nicht Bestandsaufnahme der Moderne in Deutschland - eine solche muß von anderen Publikationen geleistet werden -, und er kann nur bedingt Wertungen vermitteln, denn die architektonische Qualität des Einzelobjekts konnte nicht einziges Auswahlkriterium sein. Man wird also auf den folgenden Seiten so manches umstrittene Bauwerk wiederfinden, über das sich viele die Köpfe heiß geredet haben, manche womöglich, ohne es persönlich gesehen zu haben: eine Kongreßmaschinerie in Berlin, ein "Schneckenhaus" in Biberach, eine malerisch-historisierende Kuranlage bei Gries-bach, eine gleißende Konsumpassage in Köln, Architektur, über die zu reden ist, aus welchen Gründen auch immer. Zuweilen geben auch Negativqualitäten den Ausschlag. Vom Märkischen Viertel in Berlin, von der Ruhr-Universität in Bochum oder vom Klinikum in Aachen muß man persönliche Eindrücke gesammelt haben, um ermessen zu können, welche Verantwortung zuweilen auf den Schultern von Planern und Architekten lastet. (Vorwort) ISBN 9783775701822‎

Referenz des Buchhändlers : 1195339

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Fundus-Online GbR
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[Bücher von Fundus-Online GbR]

€ 19,00 Kaufen

‎Grass, Günter‎

‎In einem reichen Land: Zeugnisse alltäglichen Leidens an der Gesellschaft. Herausgegeben von Günther Grass, Daniela Dahn und Johano Strasser.‎

‎München: DTV, 2004. 639 S., broschiert.‎

‎Unser Buch handelt davon, wie würdelos es an den Rändern und mitten unter uns zugeht. Wenn Kinder hungrig zur Schule gehen, andauernde Arbeitslosigkeit alte und junge Menschen zermürbt, Asylanten, die nichts Kriminelles getan haben, in Abschiebehaft gehalten werden, wird Mal um Mal die Würde des Menschen verletzt.« Günter Grass. - Die hier versammelten »Zeugnisse alltäglichen Leidens an der Gesellschaft« von Beiträgern aus den unterschiedlichsten Berufssparten beleuchten materielle und soziale Notstände in der Republik, lassen Straßenkinder, Aussiedler, Selbsthilfegruppen zu Wort kommen, begleiten Gerichtsvollzieher und rechte Hooligans, schildern die Sisyphosarbeit von Ärzten und Sozialarbeitern, die Kompromisse, die Journalisten und Politiker eingehen müssen, beschreiben aber auch einfach nur die Situation von Frauen in Ost und West und immer wieder Einzelschicksale, die repräsentativ für die Gesellschaft sind. Vom Vorbesitzer mit M-Stempeln auf Fußschnitt erworben, Einband gering berieben. ISBN 3423341319‎

Referenz des Buchhändlers : 904322

‎Park, Wonkyu (Verfasser)‎

‎Das Erstanmelderprivileg im Versammlungsrecht : zur subsidiären Anwendbarkeit des Erstanmelderprivilegs bei der Lösung konkurrierender Versammlungen. Europäische Hochschulschriften / Reihe 2 / Rechtswissenschaft ; Band 5897‎

‎Frankfurt am Main : PL Academic Research, [2017]. 206 Seiten ; 21 cm Broschur‎

‎Tadelloses Exemplar. - Inhaltsverzeichnis -- E in leitu n g 15 -- 1 Teil: D e r G ru n d rech tsk o n flik t zw ischen V e rsa m m lu n g e n 19 -- A Der Grundrechtskonflikt19 -- I Der Begriff 19 -- II Auflösung von Konflikten 21 -- 1 Grundlage des staatlichen Einschreitens21 -- a) Grundrecht als Schutzpflicht? 21 -- b) Grundrecht als Abwehrrecht 22 -- c) Stellungnahme24 -- 2 Konfliktlösungsmodelle 25 -- a) Die Normbereichsanalyse25 -- b) Die Güterabwägung im Einzelfall 27 -- c) Die praktische Konkordanz als Optimierungsgebot 31 -- d) Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz34 -- aa) Bedeutung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes 34 -- bb) Unterschied zwischen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz -- und der praktischen Konkordanz?35 -- cc) Bezugspunkte der Verhältnismäßigkeitsprüfung 36 -- (1) Gegenüberstellung konkurrierender Grundrechte? 36 -- (2) Kritik und Stellungnahme39 -- e) Ergebnis 40 -- 3 Konfliktlösungssubjekt 42 -- a) Judikative Entscheidung im Einzelfall? 42 -- b) Legslative Regelung der Konflikte 43 -- c) Stellungnahme45 -- III Ergebnis 46 -- B Vorhandene Regelungen zur Lösung konkurrierender Versammlungen 49 -- I Die Versammlungsfreiheit und ihre Grenze (Art 8 GG) 49 -- 1 Schutzbereich des Art 8 Abs 1 GG50 -- a) Begriff der Versammlung 50 -- aa) Mindestteilnehmerzahl 50 -- bb) Gemeinsamer Zweck 52 -- cc) Ergebnis54 -- b) ?Friedlich und ohne Waffen? 54 -- aa) Friedlichkeit 55 -- bb) Waffenlosigkeit 56 -- cc) Ergebnis57 -- c) Vor- und Nachwirkung der Versammlungsfreiheit 58 -- 2 Schranken59 -- a) Versammlungen ?unter freiem Himmel?59 -- b) Versammlungen ?in geschlossenenRäumen? 60 -- c) Schranken-Schranken 61 -- d) Ergebnis62 -- II § 15 Abs 1 VersG als primäre Regelung zur Lösung -- konkurrierender Versammlungen unter freiem Himmel 63 -- 1 Präventive Maßnahmen nach § 15 Abs 1 VersG63 -- a) Voraussetzung: Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder -- Ordnung63 -- b) Versammlungsrechtliche Auflagen 64 -- c) Verbote als Ultima Ratio 65 -- 2 Anwendung der Vorschrift bei konkurrierenden Versammlungen 66 -- III Notwendigkeit rangbestimmender Kriterien 68 -- IV Ergebnis 69 -- C Resümee: Leitlinie für die gesamte Untersuchung 70 -- 2 Teil: Begriff und Ursprung des Erstanmelderprivilegs 71 -- A Der Begriff des Erstanmelderprivilegs71 -- B Der Ursprung des Erstanmelderprivilegs 72 -- I Das Prioritätsprinzip 72 -- 1 Begriff 72 -- 2 Geschichte des Prioritätsprinzips73 -- a) Bis zum Mittelalter73 -- b) Im heutigen Recht73 -- 3 Ergebnis74 -- II Das Gefahrenverursacherprinzip als Ursprung des -- Erstanmelderprivilegs? 74 -- C Resümee76 -- 3 Teil: Die Anwendbarkeit des Erstanmelderprivilegs im -- Versammlungsrecht 77 -- A Die versammlungsrechtliche Anmeldung 77 -- I Begriff und Zweck der versammlungsrechtlichenAnmeldepflicht 77 -- II Geschichtliche Entwicklung78 -- a) Von der ?Frankfurter Reichsverfassung? von 1848 bis zum -- ?Reichsvereinsgesetz? von 1908 78 -- b) ?Weimarer Reichsverfassung? von 1919 81 -- c) Die Versammlungsfreiheit in der NS-Zeit 82 -- d) Ergebnis 83 -- III Verfassungsmäßigkeit der Anmeldepflicht des § 14 VersG83 -- 1 Rechtsprechung 83 -- 2 Meinungsstand 84 -- 3 Stellungnahme 86 -- IV Rechtswirkung der Anmeldung 88 -- 1 Unterscheidung zwischen Erlaubnis und Anmeldung 88 -- 2 RechtsWirkung der Anmeldung 90 -- V Ergebnis 93 -- B Verfassungsrechtliche Rechtfertigung des Erstanmelderprivilegs 94 -- I Vereinbarkeit mit dem Gleichheitssatz des Art 3 Abs 1G G 95 -- 1 Der Gleichheitssatz des Art 3 Abs 1 G G 95 -- a) Wesentliche Gleichheit und Ungleichbehandlung 95 -- b) Rechtfertigung der Ungleichbehandlung nach dem BVerfG 96 -- 2 Prüfung der aus dem Erstanmelderprivileg resultierenden -- Ungleichbehandlung nach dem allgemeinen Gleichheitssatz 98 -- a) Rechtfertigung der Ungleichbehandlung, insbesondere -- hinsichtlich ihres Zwecks 98 -- b) Zulässigkeit des Differenzierungskriteriums der zeitlichen -- Reihenfolge von Anmeldungen99 -- aa) Zweckmäßigkeit des Erstanmelderprivilegs 100 -- bb) Leistung und Bedürfnis des Erstanmelders 100 -- cc) Praktikabilität, Klarheit und staatliche Neutralität 102 -- dd) Versammlungsautonomie102 -- ee) Motivierung rechtzeitiger Anmeldung103 -- ff) Ergebnis 104 -- 3 Ergebnis105 -- II Vereinbarkeit mit der Chancengleichheit 105 -- III Ergebnis 107 -- C Diskussionen über das Erstanmelderprivileg 107 -- I Meinungsstand in Rechtsprechung und Schrifttum 107 -- 1 Analyse der einschlägigen Rechtsprechung107 -- a) BVerfG, Beschluss vom 652005 107 -- b) OVG Koblenz, Beschluss vom 21112003 109 -- c) VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 3042002 110 -- d) VG Berlin, Urteil vom 2322005 111 -- e) VG Berlin, Beschluss vom 2491996 112 -- f) VG München, Beschluss vom 2112005 113 -- g) VG Braunschweig, Urteil vom 2822007 114 -- h) Ergebnis 114 -- 2 Schrifttum115 -- a) Kritische Meinung 115 -- b) Zustimmende Meinung 115 -- 3 Stellungnahme116 -- II Diskussionen im Bundestag und in den Landtagen 117 -- 1 Bundestag117 -- 2 Landtag Bayern 117 ISBN 9783631699225‎

Referenz des Buchhändlers : 1087536

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‎Häger, Dennis‎

‎Der formalisierte Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch das Strafrecht. Kölner kriminalwissenschaftliche Schriften Band 71. 1. Auflage.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2018. 325 S. Originalbroschur.‎

‎Die Arbeit befasst sich mit Schutzwürdigkeit, -bedürftigkeit und -zweck sowie mit der gesetzgeberischen Umsetzung eines strafrechtlichen Schutzes des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (APR). Im ersten Teil wird ? ausgehend von der verfassungsrechtlichen Dogmatik und des hierdurch in Rechtsprechung und Literatur entwickelten Schutzbereichs ? versucht, einen auf das Strafrecht übertragbaren systematischen Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts auszuarbeiten. Im zweiten Teil wird der vom Gesetzgeber umgesetzte Persönlichkeitsschutz durch den 15. Abschnitt des StGB hieran gemessen, indem Schutzzweck und Schutzbereich der §§ 201, 201a, 202, 202a, 203 und 206 StGB unter Berücksichtigung der Auslegung in Rechtspraxis und Rechtslehre untersucht werden. Es wird gezeigt, an welchen Stellen dieser strafrechtliche Schutz lückenhaft, zu weitgehend oder praxisuntauglich ist. Schließlich wird im Wege eines Gesetzesreformvorschlags versucht, den Schutz des APR durch das Strafrecht zu optimieren. ISBN 9783428154555‎

Referenz des Buchhändlers : 1104762

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€ 52,00 Kaufen

‎Buckler, Alexa (Verfasser)‎

‎Entführungen deutscher Staatsangehöriger im Ausland : zu der staatlichen Schutzverpflichtung, der Kostenerstattung sowie der staatlichen Haftung nach nationalem Recht. Alexa Buckler‎

‎Frankfurt am Main : PL Academic Research, [2016]. 427 Seiten ; 21 cm Festeinband‎

‎Tadelloses Exemplar. Die Bundesrepublik ist zum Schutz im Ausland entführter deutscher Staatsangehöriger verpflichtet. Ungeachtet der Relevanz für die betroffenen (Grund-)Rechte des Entführungsopfers schweigt das Grundgesetz jedoch zu einer staatlichen Pflicht zur Gewährung von Auslandsschutz. Die Autorin untersucht, auf welche Rechtsgrundlage diese Schutzpflicht sowie der korrespondierende Schutzanspruch zu stützen sind und welche Reichweite beide haben. Sie geht dabei auf die Vorgängerverfassungen des Grundgesetzes, auf dieses selbst sowie auf das Konsulargesetz und das Unionsrecht ein. Zudem diskutiert die Autorin, ob Sicherheitshinweise und Reisewarnungen Einfluss auf die Schutzverpflichtung haben, oder ob diese erst auf der jeweils nachgelagerten Haftungs- oder Kostenebene zu beachten sind. Auf Letzterer betrachtet sie die geltende und die ab Mitte August 2018-unter dem BGebG-maßgebliche Rechtslage. Inhaltsverzeichnis - Erster Teil: Einleitung - Zweiter Teil: Die Pflicht der Bundesrepublik Deutschlandzum Schutz im Ausland entführterdeutscher Staatsangehöriger - Herleitungund Reichweite - Dritter Teil: Durchsetzung der staatlichen Schutzpflicht? Schutzan sprüche des Entführungsopfers - Vierter Teil: Einschränkung der Schutzbedürftigkeit im Falle eines ?Verschuldens? des Entführungsopfers - Fünfler Teil: Exkurs Die Schutzverpflichtung der Bundesrepublik Deutschland zugunsteneines im Ausland entführten Unionsbürgersgem. Art. 23 AEUV - Sechster Teil: Haftung der Bundesrepublik Deutschland - Siebter Teu: Der Kostenerstattungsanspruchder Bundesrepublik Deutschland... - Achter Teil: Gesamtergebnis, Würdigungund zusammenfassende Thesen - ISBN 9783631672952‎

Referenz des Buchhändlers : 1087131

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€ 49,95 Kaufen

‎Aurnhammer, Achim, Susanne Rode-Breymann und Frédérique Renno (Hgg.)‎

‎"Teutsche Liedlein" des 16. Jahrhunderts. Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung, 35.‎

‎Wiesbaden: Harrassowitz, 2018. 381 S.: Abb. Originalhardcover.‎

‎Ein gutes und sauberes Exemplar. - Der vorliegende Band versammelt fünfzehn Beiträge des internationalen Arbeitsgesprächs zu den deutschen Liedleim des 16. Jahrhunderts, das vom 13. bis zum 15. Oktober 2014 an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel stattfand. In seiner interdisziplinären Ausrichtung repräsentiert der Band die unterschiedlichen Methoden der aktuellen Liedforschung und vertieft in musik- und texthistorischen Überblicken sowie in autor-, komponisten- und gattungsspezifischen Fallstudien unser Wissen um die Entwicklung des deutschen Liedes im literatur- und musikgeschichtlichen Kontext der Renaissance. Drei Abteilungen bündeln die fünfzehn Beiträge und strukturieren den Band: Musikalische Quellen stehen im Zentrum der Untersuchungen im ersten Teil und werden unter neuen Forschungsperspektiven beleuchtet, Studien zu einzelnen Liederbüchern und Komponisten bestimmen den zweiten Teil, während sich die Aufsätze des dritten Teils rezeptionsästhetischen Aspekten der deutschen Liedleim widmen. Das Verhältnis von Musik und Text, die Konjunktur bestimmter Liedtexte, strophischer Formen und musikalischer Elemente sowie Themen und Topoi der Texte werden ebenso behandelt wie der soziale Ort des Liedschaffens und der Liedrezeption (Hof, Stadt, Universität). Erörtert werden die Rolle prominenter Dichterkomponisten wie Leonhard Lechner, Valentin Haußmann oder Orlando di Lasso sowie die Funktion, Verbreitung und Pluralisierung der Gattung je nach Aufführungsort (Hof, Stadt, Universität). Perspektivisch kommen auch wirkungsgeschichtliche Aspekte, etwa die Aufnahme in Des Knaben Wunderhorn, zur Sprache. / Inhalt Siglen Einleitung I. Quellen Andrea Lindmayr-Brandl >Teutsche Liedlein< im frühen Notendruck. Ein neuer Blick Sven Limbeck >Teutsche Liedleim in Wolfenbüttel. Ein bestandsgeschichtlicher Blick auf die Quellen der Herzog August Bibliothek Nicole Schwindt Das Ende vom Lied. Dreier in Liedern des frühen 16. Jahrhunderts Sonja Tröster Volkslied ade. Zu einer neuen Klassifikation des Cantus firmus- Liedes im 16. Jahrhundert Armin Brinzing »In der Composition Don vincela mit 4. stimmen zusingen«. Chanson und Lied in der musikalischen Praxis des 16. Jahrhunderts II. Fallstudien zu einzelnen Liederbüchern und Komponisten Elisabeth Giselbrecht Manuscript and print combined. Re-discovered manuscript additions in the Krakow copy of Peter Schöffer?s third songbook (1536) Grantley McDonald Leonhard Pamingers Liederbuch Birgit Lodes Liederliche Männer, böse Frauen und gute Ehen. Zu Orlando di Lassos Lied Mein Frau Hilgart Frédérique Renno Giovanni Battista Pinello de Ghirardi und seine deutsche Liedsammlung Nawe kurtzweilige deutsche Lieder (1584). Ein Beispiel für italienisch-deutsche Liedkunst im ausgehenden 16. Jahrhundert Susan Lewis Hammond Valentin Haussmann as Poet, Composer, and Translator, »deutsche Lieden (1592-1597) III. Rezeptionsästhetische Aspekte Izabela Bogdan The secular Tenorlied in sixteenth-century Königsberg in the context of the development of German polyphonic song in German-speaking territories of Western Europe Achim Aurnhammer Präsenz und Funktion des antiken Mythos in »Teutschen Liedleim um 1600 Irmgard Scheitler Kontrafakturpraxis und Liedeinsatz im Drama Albrecht Classen Poetische Reflexionen der Geschlechterverhältnisse in Liederbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts. Der Fall des Heidelberger Liederbuchs und die Lieder von Erasmus Widmann Dieter Martin Nationalpoetische Aneignung. Aus »Frischen Teutschen Liedleim werden »Alte deutsche Lieden Register. ISBN 9783447109338‎

Referenz des Buchhändlers : 1207322

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‎Bachmann, Adolf‎

‎Deutsche Reichsgeschichte im Zeitalter Friedrich III. und Max I. [2 Bd.e]. Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1884.‎

‎Hildesheim, New York : Olms., 1970. XIV, 636 / XII, 768 S., 22 cm. Originalleinen.‎

‎Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - sehr guter Zustand - Vorrede. -- Zum erstenmale wird in dem vorliegenden Werke der Versuch unternommen, die Entwickelung der deutschen Dinge in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts vom gesamtstaatlichen Standpunkte darzustellen, eine Reichsgeschichte dieser Zeit zu schreiben. Daß solches nicht früher geschehen, ist sicher wohl begründet, und braucht hier nicht näher untersucht zu werden. Das Zurücktreten des kaiserlichen Ansehens und der deutschköniglichen Machtmittel der nun ziemlich vollkommen ausgebildeten Territorialität gegenüber, die zerfahrenen, in vieler Hinsicht mißlichen Zustände im Innern, die Ohnmacht und teilweise Entgliederung des Reiches nach außen, kurz wirklicher und vermeinter Mangel gemeinsamer historischer Momente und daher auch einheitlicher Gesichtspunkte der Darstellung mußten für eine Betrachtung der deutschen Verhältnisse jener Tage als Lebensäußerungen eines großen, staatlich und monarchisch organisierten Volkes als solche Schwierigkeiten erscheinen, daß die Bewältigung dieser Aufgabe vielfach ebensowohl für unmöglich als andererseits für undankbar gehalten wurde.‎

Referenz des Buchhändlers : 1193889

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‎Coen, Christoph‎

‎Vertragsscheitern und Rückabwicklung. Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum englischen und deutschen Recht, zum UN-Kaufrecht sowie zu den Unidroit-Principles und den Principles of European Contract Law. - Beiträge zum europäischen Wirtschaftsrecht ; Bd. 22‎

‎Berlin : Duncker und Humblot, 2003. 455 S. ; 24 cm. Originalbroschur.‎

‎Mängelstrich auf Fußschnitt, sonst gut. - Die Rückabwicklung gescheiterter Verträge als Problem für Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung: Können Verträge überhaupt "scheitern"? -- Pluralismus dogmatischer Erklärungsansätze -- Zusammengehörigkeit von "Scheitern" und "Rückabwicklung" -- "Scheitern" als Gegenbegriff zur "Abwicklung" -- Verhältnis zwischen Befreiung von der Bindung an das vertragliche Leistungsprogramm und Rückabwicklung -- Scheitern als Instrument zur Durchsetzung der vertraglichen Risikoverteilung -- Bedeutung der Gründe des Scheitems für die Rückabwicklung -- Die Sicht des Vertragsrechts in der vorliegenden Arbeit -- Im Falle des Vertragsscheiterns wegen Leistungsstörungen besteht wohl weitgehende Einigkeit darüber, dass die so genannte "Ausschlusslösung" - also der Ausschluss der Vertragsbeendigung bei Nichtdurchführbarkeit der Rückabwicklung wie sie sich (jeweils in unterschiedlicher Ausprägung) im englischen Recht, im bisher geltenden BGB und im CISG findet, wenig sinnvoll ist. Eine "Wertersatzlösung", also eine Regelung, die die Vertragsbeendigung zulässt und die Rückabwicklung in der Weise durchführt, dass der Wert einer nicht mehr in Natur zurückzugebenden Leistung in Geld erstattet wird, dürfte demgegenüber rechtspolitisch vorzuziehen sein. Insoweit verdient der Ansatz des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes und der Prinzipien-Texte grundsätzlich Beifall. ISBN 9783428111329‎

Referenz des Buchhändlers : 1086385

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‎Heller, Friedrich (u.a.)‎

‎Unrecht als System. Dokumente über planmäßige Rechtsverletzungen in der Sowjetzone Deutschlands ... Teil IV. 1958-1961.‎

‎Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (Hrsg.), 1962. 291 S.; 29,5 cm; fadengeh. Orig.-Pappband.‎

‎Gutes Ex., Gebrauchsspuren; diverse Stempel; Bibliotheksex.; Seiten nachgedunkelt. - Zum vierten Male legt der Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen der Weltöffentlichkeit die Dokumentensammlung "Unrecht als System" vor, deren bisherige Teile in den Jahren 1952, 1954 und 1958 vom Untersuchungsausschuß zusammengestellt und vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen herausgegeben worden waren. Die seit Herausgabe des 3. Bandes verflossene Zeit hat das Unrecht und die planmäßige Verletzung fundamentaler Hechtsprinzipien in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands nicht geringer werden lassen, so daß auch dieser 4. Band eine Fülle von erschütternden Beispielen aus dem sowjetzonalen Machtbereich enthält. ... Der im Jahre 1960 neugebildete Staatsrat unter dem Vorsitz von Walter Ulbricht erließ nach seiner Amtsübernahme eine feierliche Proklamation, in der auch von Recht und Gerechtigkeit die Rede war. Die dann verkündete Amnestie brachte u. a. auch etwa 3000 politischen Gefangenen des Zonensystems ihre Freiheit zurück, und Anfang 1961 schien es sogar, als sollte eine gewisse grundsätzliche Milderung in der Justiz- und Verwaltungspraxis eintreten. Diese Hoffnung wurde bald gründlich zerstört. ? (Vorwort) / INHALT : ... Verbindung zu Landsleuten im Westen. -- Bestrafung wegen Empfangs westlicher Sender -- Verbreitung von "Schund- und Schmutzliteratur. -- Bestrafung Jugendlicher. -- "Sachbeschädigung von gesellschaftlichem Eigentum". : -- Zuchthaus wegen Besitzes eines Kleinkalibergewehrs. : -- "Staatsgefährdende Gewaltakte". -- 13 Jahre Gefängnis für fünf Jugendliche wegen -- Fahrt nach Westberlin. -- Unmenschliche Strafen für jugendliche "Staatsverbrecher". -- Republikflucht. -- Abwerbung. -- Abwerbung durch Verherrlichen der westdeutschen Verhältnisse. -- "Kopfjäger und Menschenhändler". -- Terror seit dem 13. August 1961. -- "Provokateure vor Gericht". -- "Wer RIAS hört, muß fühlen". -- "Wenn man sein Ohr den Feinden leiht". -- "Staatsfeind wird an die Luft gesetzt". -- "Durch Westfunk zum. Republik-Verräter". -- "Ein Neutraler". -- "Biedermann entlarvt". -- Kesseltreiben gegen früheren Grenzgänger. -- "Wer Spannungen betreibt, muß isoliert werden" Zuchthaus für "Provokateure". -- Zwangsarbeit. -- Verordnung über Aufenthaltsbeschränkung -- "Arbeitserziehung für Schmarotzer". -- "Gerichtsurteil für Bummelanten". -- "Arbeitserziehung für einen Bummelanten". -- "Schmarotzer an unserer Gesellschaft". -- "Genossenschaftsbauern schaffen Ordnung". -- "Keine Pause mehr auf unsere Kosten". -- "Das Kollektiv fand taube Ohren". -- B. Strafverfahren zur Durchsetzung wirtschafts-politsicher Ziele. -- Durchsetzung von Sozialisierungsmaßnahmen. Bestrafung wegen Störung der Planwirtschaft. -- "Sündenböcke" für Fehler der Wirtschaftsplanung.-. -- Strafen für Ein- und Ausfuhr von Waren. -- Bestrafung von "Währungs-Verbrechern". -- IV. FAMILIENRECHT -- A. Ehescheidungen und Regelung des Personensorgerechts aus politischen Gründen. -- Kirchliche Erziehung der Kinder ist mit der sozialistischen Gesellschaftsordnung unvereinbar. -- Republikflüchtigen darf das Sorgerecht nicht zuerkannt werden. -- Entziehung des Sorgerechts wegen politischer Unzuverlässigkeit der Eltern. -- B. Unterhaltsrecht. -- "Republikflucht" läßt Unterhaltsanspruch er-löschen. -- Zwangsvollstreckung aus rechtskräftigen Titeln für "republikflüchtige" Unterhaltsberechtigte ist unzulässig. -- (u.v.v.a.)‎

Referenz des Buchhändlers : 1162924

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Fundus-Online GbR
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€ 19,00 Kaufen

‎Helmken, Kai‎

‎Das Opfer im Strafverfahrensrecht : zwischen europäischem Mindestschutz und deutschem Gestaltungsspielraum. Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien ; Bd. 165‎

‎Berlin ; Bern ; Wien : Peter Lang, 2019. 449 Seiten ; Festeinband‎

‎Tadelloses Exemplar. - Der deutsche Gesetzgeber ist der Ansicht, mit dem 3. Opferrechtsreformgesetz die seitens der EU vorgegebenen europäischen Mindeststandards, wie sie sich aus der Opferschutzrichtlinie 2012/29/EU ableiten lassen, ausreichend umgesetzt zu haben. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass dies nicht der Fall ist. Der deutsche Gesetzgeber hat die Tragweite dieser Mindeststandards, für die vereinzelt auch die Rechtsprechung des EGMR zur Auslegung der EMRK heranzuziehen ist, zumindest teilweise verkannt. Dieses Ergebnis wird von einer umfassenden Würdigung der deutschen Rechtslage zu den Opferrechten im Strafverfahrensrecht getragen, bei der auch verfassungsrechtliche und straftheoretische Erwägungen nicht zu kurz kommen, um den rechtspolitischen Nachholbedarf zu umreißen. ISBN 9783631802182‎

Referenz des Buchhändlers : 1148784

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‎Kronauer, Brigitte‎

‎Frau Melanie, Frau Martha und Frau Gertrud : drei Erzählungen. Mit einer Nachbemerkung von Jürgen Dormagen, Bibliothek Suhrkamp 1. Aufl.‎

‎Frankfurt am Main : Suhrkamp, 2005. 113 S., gebundene Ausgabe mit Umschl.‎

‎Ein gutes Ex. mit Mängelstempel. - In der Titelgeschichte werden drei Frauen von der Erzählerin, die sich bedeckt hält, unter eigenem Zeichen zusammengeführt: deutsch wie ihre Namen sind ihre Lebensläufe ? aber nicht um die geht es. Während die Erzählerin einen Kreis um die Frauen schlägt, die alle Lebensstufen bis auf die letzte hinter sich wissen, erfaßt ihr Blick etwas, das darüber hinausweist. Die drei Gestalten werden ihr, je genauer sie hinschaut und ihren Selbstgesprächen lauscht, zu Inbildern eines Hinausschwingens über eine allzu kompakte Tatsächlichkeit, zu »Domglocken«. ISBN 3518223976‎

Referenz des Buchhändlers : 904167

‎Hanke, Christian‎

‎Die Deutschlandpolitik der Evangelischen Kirche in Deutschland von 1945 bis 1990. Eine politikwissenschaftliche Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des kirchlichen Demokratie-, Gesellschafts- und Staatsverständnisses. / Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung ; Bd. 68.‎

‎Berlin : Duncker und Humblot, 1999. 519 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - In der politikwissenschaftlichen Forschung der Bundesrepublik sind mit wenigen Ausnahmen die Kirchen unbeachtet geblieben. Dies ist um so erstaunlicher, als es allgemein akzeptierte Tatsache ist, daß die Kirchen im gesellschaftlich-politischen System eine hervorgehobene Rolle einnehmen. Die Darstellung der Deutschlandpolitik der Evangelischen Kirche vom Kriegsende bis zur staatlichen Wiedervereinigung Deutschlands stellt zwar nur ein - zumal ein historisch abgeschlossenes - Segment dar, doch kann es exemplarisch in politikwissenschaftlicher wie in historischer Perspektive das Verhältnis der Evangelischen Kirche zu Staat, Demokratie und Gesellschaft in Deutschland veranschaulichen. Sie mag ein Beitrag sein, das weite Feld unbearbeiteter Forschungsfragen zur Rolle der Kirchen im Staats- und Gesellschaftssystem der Bundesrepublik Deutschland in Ansätzen zu bestellen. Die Evangelische Kirche verfolgte von Anfang an eine pragmatische Deutschlandpolitik, deren Prämisse eine auf Versöhnung beruhende deutsche Außenpolitik war. Die Wiederaufrüstungsdiskussion der 50er Jahre zeigte jedoch die starken innerkirchlichen Widersprüche und ihre deutschlandpolitische Handlungsunfähigkeit. Nur die gesamtdeutschen Kirchentage blieben sichtbarer Ausdruck der Forderung nach der Einheit des deutschen Volkes. In den 60er Jahren bereitete vor allem die Ost-Denkschrift mit ihrem Versöhnungsgedanken den Boden für die Entspannungspolitik der folgenden beiden Dekaden. Dabei zeigte sich jedoch, daß für die Kirche aus der Not der friedlichen Koexistenz zweier deutscher Staaten eine Tugend geworden war, die die Zweistaatlichkeit Deutschlands geradezu als Voraussetzung einer europäischen Friedensordnung postulierte. EKD und BEK, die durch ihre "besondere Gemeinschaft" einen wesentlichen Anteil am Zusammenhalt der deutschen Nation hatten, unterstützten trotz kontroverser Diskussionen den Prozeß der Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands. Das Gesellschafts- und Staatsverständnis der Evangelischen Kirche in Deutschland wandelte sich grundsätzlich. Während in den Anfangsjahren in der EKD ein vordemokratisches Deutungskonzept auf der Grundlage eines Rechristianisierungsanspruches vorherrschte, wurde spätestens in den 70er Jahren die traditionelle Demokratiefremdheit zugunsten eines sozialethisch fundierten Verständnisses des parlamentarisch-demokratischen Systems überwunden. - Inhaltsübersicht: A. Kirche und Deutschlandpolitik - B. Einleitung - C. Evangelische Kirche und Deutschland - Traditionslinien und Ausgangsbedingungen - D. Deutschlandpolitische Orientierungen 1945 bis 1949 - E. Kirchliche Deutschlandpolitik in den 50er Jahren bis zum Mauerbau - F. Kirchliche Deutschlandpolitik vom Mauerbau bis zum Beginn der neuen Ost- und Deutschlandpolitik - G. Kirchliche Deutschlandpolitik in den 70er und 80er Jahren - H. Evangelische Kirche und die Einheit Deutschlands - I. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse - J. Schlußbemerkung - Literaturnachweise - Sachwortverzeichnis. ISBN 9783428094530‎

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‎Pitschas, Rainer (Herausgeber)‎

‎Die Reform der Verwaltungsgerichtsbarkeit : Vorträge und Diskussionsbeiträge der Verwaltungswissenschaftlichen Arbeitstagung 1997 des Forschungsinstituts für Öffentliche Verwaltung bei der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. hrsg. von Rainer Pitschas / Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer: Schriftenreihe der Hochschule Speyer ; Bd. 129‎

‎Berlin : Duncker und Humblot, 1999. 254 S. : graph. Darst. ; 24 cm kart.‎

‎Filzstiftstrich auf Schnitt - insgesamt sehr gut und sauber. ISBN 9783428097654‎

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‎Sinn, Arndt (Hg.)‎

‎Cybercrime im Rechtsvergleich. Beiträge zum Deutsch-Japanisch-Koreanischen Strafrechtssymposium 2013. Zentrum für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien (Osnabrück): Schriften des Zentrums für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien Band 7.‎

‎Göttingen : V & R unipress, Universitätsverlag Osnabrück, 2015. 272 S. Originalhardcover.‎

‎Einband leicht berieben. - Susanne Beck, Regelungen zu Cybercrime im materiellen Strafrecht in Deutschland -- Makoto Takizawa, Regelungen zu Cybercrime im materiellen Strafrecht in Japan -- Il-Tae Hoh, Regelungen zu Cybercrime im materiellen Strafrecht in Korea -- Uwe Hellmann, Regelungen zu Cybercrime im Strafprozessrecht in Deutschland -- Kimihiro Ikeda, Regelungen zu Cybercrime im Strafprozessrecht in Japan -- Kyung-Lyul Lee, Regelungen zu Cybercrime im Strafprozessrecht in Korea -- Jens Puschke, Vorverlagerung der Strafbarkeit am Beispiel der Verfolgung von Cybercrime in Deutschland -- Makoto Ida, Vorverlagerung der Strafbarkeit am Beispiel der Verfolgung von Cybercrime in Japan -- Jin-Kuk Lee, Vorverlagerung der Strafbarkeit am Beispiel der Verfolgung von Cybercrime in Korea -- Friedrich-Christian Schroeder, Die Verfolgung der Herstellung, des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornographie im Zusammenhang mit dem Internet in Deutschland -- Makoto Tadaki, Die Verfolgung der Herstellung, des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornographie im Zusammenhang mit dem Internet in Japan -- Seong-Don Kim, Die Verfolgung der Herstellung, des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornographie im Zusammenhang mit dem Internet in Korea -- Arndt Sinn, Rechtsvergleichende Beobachtungen zu Cybercrime in Deutschland, Japan und Korea. ISBN 9783847104728‎

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‎Schulz-Hageleit, Peter‎

‎(2 BÄNDE) Leben in Deutschland. Band 1: 1900-1950 / Band 2: 1945-1995. Geschichte u. Psychologie; Band 7 u. 8.‎

‎Centaurus Vlg., 1994. / 1996. 222 S. und 293 S.; 19 cm; kart.‎

‎Sehr gute Exemplare. - 2 BÄNDE // Vergriffen. - ISSN 0936-5338. - INHALT : Teil: Aufbruch in ein neues Jahrhundert -- "Ein Platz an der Sonne". -- Bülows geflügeltes Wort. -- im biographischen Kontext. -- im symbolgeschichtlichen Kontext. -- Flottenrüstung: Zum faktischen Verlauf der Geschichte -- Sonnenvisionen bei der SPD. -- Laubenpieper und Vorortvillen. -- Das Fliegen. -- All-Gefühl und Vaterlandsliebe. -- Ein Blick in die Literatur: Gerhart Hauptmann. -- Geschichte, Wissenschaft und Schizophrenie. -- Was ist "Geschichtsanalyse"? ( Teil). -- II. Teil: Durchbruch kollektiver Lust am Haß -- "Leben": Katastrophe und Normalität (der Weltkrieg) -- Dolchstoß: Zur Wirklichkeit im Erleben einer Legende. -- Rache für Versailles!. -- Die Eltern(-Generatio in ihrer Jugend. -- Hakenkreuz und Sonnensymbolik. -- Lebenslust und Zukunftsinteresse. -- "Durchbruch": Realität und Metapher. -- CG. Jung und die Faszination der Gewalt. -- Kriegsbeginn und Lebensanfang. -- Was ist "Geschichtsanalyse"? ( Teil).(u.a.) -- // Band 2: I. Teil: Thematischer Rahmen und methodologische Grundlagen -- Einleitende Bemerkungen zum publizistischen Gesamtvorhaben -Zwei Leitmotive. -- "LEBEN" in Deutschland - Zur Bedeutung des Titelbegriffs. -- Geschichte "durcharbeiten" - Hinweise zur Methode. -- Zur Definition des Begriffs "Durcharbeiten". -- Durcharbeiten von "Widerständen" auch außerhalb -- der Psychoanalyse?. -- Durcharbeiten geschieht ohne Vorwurf an andere. -- Der Historiker und seine "Übertragungen". -- Der Historiker und seine "Gegenübertragungen". -- Geschichtsforschung, Forschungsgegenstand -- und Öffentlichkeit. -- Das Prinzip "Durcharbeiten" gilt für die gesamte Geschichte Im Prozeß des Durcharbeitens beginnt die Idee des -- "guten Lebens" Wirklichkeit zu werden. -- Die Begriffe des Untertitels und das weitere "Programm". -- II. Teil: 1945-1949 -- 1945 Oder: Die Störung der rechten Gehirnhälfte. -- 1945 als Problem der historiographischen Wertung. -- 1945/46 - Der Nürnberger Prozeß -- Oder: Die Enthauptung der Nation. -- Der Spaltung entgegen: Unbewußtheiten der kollektiven und individuellen Täterschaft. -- Über Traumata und Trauer in Geschichte und Lebensgeschichte // (u.v.a.)‎

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‎Köchel, Manuel‎

‎Verjährungsbeginn im Wirtschaftsstrafrecht. Eine Untersuchung der nachtatbestandlichen Unrechtsphase anhand einiger ausgewählter Delikte des Wirtschaftsstrafrechts. / Europäische Hochschulschriften / Reihe 2 / Rechtswissenschaft ; Band 6081.‎

‎Berlin ; Bern ; Wien : Peter Lang, 2019. 247 S. Originalbroschur.‎

‎Einband leicht beschmutzt, sonst ein sehr gutes und sauberes Exemplar. - Schon seit einiger Zeit vermehrt sich die Kritik an der Ausdehnung der Verfolgbarkeit von Straftaten, insbesondere in wirtschaftsstrafrechtlichen Zusammenhängen. Der Autor greift diese Kritik auf und befasst sich mit der Frage, inwieweit eine sog. nachtatbestandliche Unrechtsphase Einfluss auf den Lauf der Verjährung haben kann. Dabei erfasst er von seinem Ansatz aus die Relevanz einer nachtatbestandlichen Unrechtsphase von sehr grundlegenden Begriffen wie der jeweiligen Deliktskategorie, dem Telos der Strafverfolgungsverjährung und dem maßgebenden tatbestandlichen Handlungs- und Erfolgsunrecht. Mit dem Vorschlag eines eigenständigen verjährungsrechtlichen Beendigungsbegriffs präsentiert der Autor anschließend wertvolle Anstöße zur Begrenzung der Ausdehnung der Verfolgbarkeit von Straftaten. ISBN 9783631782101‎

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‎Friedeburg, Robert von‎

‎Widerstandsrecht und Konfessionskonflikt Notwehr und Gemeiner Mann im deutsch-britischen Vergleich 1530 - 1669. Schriften zur europäischen Rechts- und Verfassungsgeschichte Band 27.‎

‎Berlin : Duncker und Humblot, 1999. 190 S. Originalbroschur.‎

‎Wegen kleiner, unbedeutender Spuren am Einband als Mängelexemplar gekennzeichnet, Textteil absolut sauber und vollständig; keinerlei Einträge oder sonstige Beeinträchtigungen; Fachbuchquittung immer beiliegend. - Wurde im Alten Reich durch den Augsburger Religionsfrieden von 1555 der weiteren Entwicklung widerstandsrechtlicher Argumente die Spitze genommen? Die Studie nimmt dieses Problem zum einen durch die Konzentration auf die Frage der Not- und Gegenwehr, zum anderen durch den systematischen Vergleich mit England und Schottland, zwei vermeintlichen Mutterländern der Radikalisierung widerstandsrechtlicher Argumente zu einem modernen Naturrecht, auf. Nach einem einleitenden Überblick zur Geschichte der Historiographie des Widerstandsrechts von Ranke bis in die Gegenwart wird im zweiten Teil für das Reich die konzeptionelle Ausdifferenzierung der Konzepte strafrechtlicher Notwehr, reichsständischen Widerstandsrechts und naturrechtlicher Gegenwehr zwischen 1530 und dem ersten Drittel des 17. Jahrhunderts verfolgt. Das Naturrecht der Gegenwehr wurde dabei den sich entwickelnden Territorien, nicht jedoch als fürstlichen Landesherrschaften, sondern als Vaterländern der Gläubigen und als Herrschaft des Rechts, zugesprochen. Die emphatische Aufforderung zur Verteidigung der Landesgesetze als Pflicht aller "cives patriae amantes" über die konfessionelle Trennlinie zwischen Reformierten und Lutheranern und die unterschiedlichsten verfassungsrechtlichen Entwürfe der Zeit hinweg wurde auch von Landständen im Konflikt mit ihrer Landesobrigkeit rezipiert. Im letzten Teil wurde die Rezeption dieser Argumente in Schottland und England um die Mitte des 16. Jahrhunderts und erneut seit den 1620er Jahren verfolgt. Die Sicht von einem vermeintlichen Gegensatz lutherischer Obrigkeitshörigkeit im Reich gegenüber calvinistischem Widerstandswillen in England und Schottland ist kaum haltbar. - Inhalt: A. Widerstandsrecht und die Frage nach der Entstehung des neuzeitlichen Gemeinwesens: Gemeiner Mann und ständische Gesellschaft im Spiegel des Widerstandsrechts - Die Geschichte des Widerstandsrechts und die politischen Auseinandersetzungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts - B. Notwehr und Widerstandsrecht im Heiligen Römischen Reich, 1530-1664: Notwehr und Gemeiner Mann in den Rechtfertigungsschriften der Anhänger des Augsburger Bekenntnisses, 1530-1562 - Widerstandsrecht und Notwehrrecht zwischen 1614 und 1664 - C. Notwehr und Widerstandsrecht in den Königreichen England und Schottland, 1553-1669: Notwehr und Gemeiner Mann in den englischen Konfessionskonflikten, 1553-1657 - Die Notwehr des Gemeinwesens und des Gläubigen im Königreich Schotttland, 1560-1669 - Schluß: Konfessionelle Erfahrungsgemeinschaften, monarchische Herrschaft und Notwehr: Duell zwischen "Herrschaft" und "Genossenschaft" oder Krise des "monarchischen Republikanismus"? - Quellen- und Literaturverzeichnis - Personen- und Sachregister. ISBN 9783428097876‎

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‎Die Bekenntnißschriften der evangelisch-lutherischen Kirche. Herausgegeben und Verlag vom Evangelischen Bücher-Verein. Sechste, unveränderte Auflage.‎

‎Berlin; Niederlage des Vereins, 1865. XVI; 621 S.; 22 cm; Orig.-Pappband.‎

‎Gebrauchsspuren; Einband stärker beschabt u. Rücken gering beschädigt; innen geringe Anstreichungen; sonst gut. - In Frakturschrift. - Concordia. Christliche wiederholete einmüthige Bekenntniß nachbenannter Churfürsten, Fürsten und Stände Augsburgischer Confession, und derselben Theologen Lehre und Glaubens. Mit angehefteter, in Gottes Wort, als der einigen Richtschnur wohlgegründeter Erklärung etlicher Artikel, bei welchen nach Dr. Martin Luthers seligem Absterben Disputation und Streit vorgefallen. Aus einhelliger Vergleichung und Befehl obgedachter Churfürsten, Fürsten und Stände derselben Landen, Kirchen, Schulen und Nachkommen zum Unterricht und Warnung in Druck verfertigt. ... (Titelblatt)‎

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‎Zohm, Ann-Kathrin‎

‎Der verfassungsrechtliche Rahmen der Pressefusionskontrolle. Schriften zum öffentlichen Recht ; Bd. 1156.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2010. 430 S., Tab. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Seit dem Jahr 2001 verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation deutscher Zeitungsverlage. Man sprach von der "größten Zeitungskrise seit dem Zweiten Weltkrieg". Als Reaktion auf diese Krise sah der Regierungsentwurf zur 7. GWB-Novelle eine Lockerung der gesetzlichen Pressefusionskontrolle vor, welche jedoch - nach einer äußerst kontroversen Diskussion - keinen Eingang in das Gesetz fand. Ob und wie der Gesetzgeber auf eine Krise der Presse zu reagieren hat, ist aus verfassungsrechtlicher Sicht von bleibendem Interesse. Die Problematik ist sowohl vor dem Hintergrund neuer medialer Herausforderungen, wie etwa konvergenter Marktentwicklungen, als auch mit Blick auf moderne verfassungsdogmatische Fragestellungen, beispielsweise der Schutzpflichtdogmatik, bedeutsam. Ann-Kathrin Zohm untersucht daher, inwieweit in einem sich verändernden Pressemarkt die gesetzgeberische Lösung der Konzentrationsproblematik der 1970er-Jahre als ordnungspolitisches Instrument weiterhin gerechtfertigt ist, ob gegebenenfalls eine Anpassung der bestehenden Regelungen an eine in einer Krise befindlichen Presse bzw. an einen sich wandelnden Medienmarkt verfassungsrechtlich geboten ist, und in welchem verfassungsrechtlichen Rahmen sich der Gesetzgeber im Fall der Ergreifung diesbezüglicher Regelungen bewegen kann und muss. Im ersten Teil skizziert die Autorin die wirtschaftliche Entwicklung und die Struktur des Zeitungsmarktes vor und nach Einführung der Pressefusionskontrolle ins GWB. Auch die volkswirtschaftlichen Grundlagen des Konzepts der Wettbewerbssicherung sowie Ziele und Wirkungsweise der Fusionskontrolle im Pressemarkt werden dargestellt. Es schließt sich eine Analyse der verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen einer Fusionskontrolle im Pressewesen an. Die Untersuchung endet mit einer verfassungsrechtlichen Bewertung der geltenden einfachgesetzlichen Regelungen und einzelner Reformansätze. - Inhaltsübersicht: Einleitung - 1. Teil: Rechtstatsächliche und einfachgesetzliche Rahmenbedingungen der Pressefusionskontrolle: Entwicklungsphasen des deutschen Zeitungsmarkts - Funktion und normative Sicherung von Wettbewerb und der Schutz publizistischer Vielfalt - 2. Teil: Verfassungsrechtlicher Rahmen der gesetzlichen Pressefusionskontrolle: Grundrechtlicher Ordnungsauftrag - Sicherung des verfassungsrechtlichen Pressebildes durch den Staat - 3. Teil: Aktuelle gesetzliche Regelungen und Reformkonzeptionen der Pressefusionskontrolle in der verfassungsrechtlichen Bewertung: Verfassungsrechtliche Bewertung der geltenden Regelungen der Pressefusionskontrolle - Verfassungsrechtliche Bewertung der im Kontext der 7. GWB-Novelle diskutierten Modifikationsvorschläge - Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse der Arbeit - Anhang - Literatur- und Sachverzeichnis. ISBN 9783428131389‎

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‎Wipplinger, Tobias‎

‎Die rechtsfähige BGB-Gesellschaft als Organ der Personenhandelsgesellschaften. Zugleich ein Beitrag über die mittelbare Organschaft im Personengesellschaftsrecht. / Abhandlungen zum deutschen und europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht ; Bd. 37.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2010. 354 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Tobias Wipplinger knüpft an die Problematik der Beteiligung der BGB-Gesellschaft an den Personenhandelsgesellschaften an und beleuchtet die hiermit einhergehende Organstellung der GbR, insbesondere das Problem der mittelbaren Organschaft. Neben allgemeinen Fragen des Personengesellschaftsrechts - Rechtsnatur organschaftlichen Handelns und Gesamthand, Voraussetzungen der rechtsfähigen GbR, Selbstorganschaft - steht die Frage nach einem Durchgriff auf die Entscheidungsträger der BGB-Gesellschaft im Mittelpunkt des Interesses. Unter Würdigung der zum Recht der GmbH & Co. KG vertretenen Auffassungen gelangt der Verfasser zur Annahme unmittelbarer Rechtsbeziehungen, aus denen Rücksichtnahmeverpflichtungen der BGB-Gesellschafter sowie die Haftung des mittelbaren Geschäftsführers gegenüber der Personenhandelsgesellschaft abgeleitet werden. - Inhaltsübersicht: Einführung - 1. Teil: Allgemeine Grundlagen: 1. Grundzüge unmittelbarer und mittelbarer Organschaft: Das organschaftliche Handeln - Mittelbare Organschaft - 2. Rechtliche Rahmenbedingungen der organschaftlich handelnden BGB-Gesellschaft: Rechts- und Handlungsfähigkeit der BGB-Gesellschaft - Die Handlungsorganisation der rechtsfähigen BGB-Gesellschaft im Lichte der mittelbaren Organschaft - 3. Selbst- und Fremdorganschaft: Meinungsstand und gesetzliche Vorgaben des Grundsatzes der Selbstorganschaft - Die fehlende materielle Rechtfertigung des Grundsatzes der Selbstorganschaft - 2. Teil: Die rechtsfähige BGB-Gesellschaft als Organ der Personenhandelsgesellschaften: 1. Organstellung kraft Mitgliedschaft: Beteiligungsfähigkeit der BGB-Gesellschaft an den Personenhandelsgesellschaften - Die fehlende Registerpublizität der Gesellschaft bürgerlichen Rechts - 2. Integration der BGB-Gesellschaft in die Handlungsverfassung der Personenhandelsgesellschaft: Beteiligung der Gesellschafter bei der Begründung der Organstellung kraft Gesetzes - Einflussmöglichkeiten auf die Auswahl der Geschäftsleitung der BGB-Gesellschaft kraft Vereinbarung - 3. Das Handeln der BGB-Gesellschaft als Organ der Personenhandelsgesellschaften: Die Führung der Geschäfte durch die BGB-Gesellschaft - Vertretung von oHG und KG durch die BGB-Gesellschaft - 4. Beendigung der Organstellung durch Entziehung der Handlungsbefugnisse: Besonderheiten bei der Abberufung der BGB-Gesellschaft - Abberufungsdurchgriff auf die Organwalter der BGB-Gesellschaft - 5. Ausgewählte konzernrechtliche Fragen: Die von der geschäftsführenden BGB-Gesellschaft abhängige Personenhandelsgesellschaft - Die von dem herrschenden Gesellschafter der GbR mittelbar abhängige Personenhandelsgesellschaft - Zusammenfassung und Schlussbetrachtung - Literatur- und Sachwortverzeichnis. ISBN 9783428133598‎

Referenz des Buchhändlers : 1131477

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‎Hugues, Pascale‎

‎Le bonheur allemand.‎

‎Paris : Ed. du Seuil, 1998. 251 S Originalbroschur.‎

‎Mit Widmung der Autorin. Einband leicht berieben. - Les oubliés -- Modèle allemand -- Le peintre muet -- Deutsche Mark -- Les scarabées et l'atome -- Frauenfrühstück berlinois -- Kosmetik Zalon -- Le portier silencieux -- Aller-retour -- La morale de Volker -- B9. ISBN 2020340461‎

Referenz des Buchhändlers : 1133053

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‎Koppelkamm, Stefan‎

‎Ortszeit = Local time. Mit einem Text von Ludger Derenthal. Übers. ins Engl. Michael Robinson, Sonderausgabe in Zusammenarbeit mit der Agentur für Bildschöne Bücher,‎

‎Stuttgart ; London : Ed. Menges, 2007. 223 S. Originalbroschur.‎

‎Text auch englisch. Ein gutes und sauberes Exemplar. - Die Fotografien in diesem Buch zeigen eine subjektive Auswahl von Bauten und Stadträumen im Osten Deutschlands zu zwei verschiedenen Zeitpunkten: Die ersten entstanden nach dem Fall der Mauer in den frühen 1990er Jahren, die zweiten mehr als ein Jahrzehnt später. Die Aufnahmen von Stefan Koppelkamm ermöglichen das detaillierte Lesen aller Zeitspuren. In den Veränderungen des baulichen Zustands und selbst in den neben-sächlichsten Einzelheiten spiegeln sich die dramatischen gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen, die zwischen erster und zweiter Aufnahme stattgefunden haben. Der Vergleich der beiden Zeitschnitte wird - abhängig vom geografischen Standort und der Lebensgeschichte des Betrachters - unterschiedlich ausfallen. Der Titel des Buchs macht deutlich, dass an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Gesellschaften eine jeweils andere ORTSZEIT gilt, die von der tatsächlichen Zeitdifferenz beträchtlich abweichen kann. Unterschiedliche Formen der Zeitverschiebung werden sichtbar: Eine scheinbar um Jahrzehnte verzögerte Zeit, die sich von der ersten Serie von Fotografien ablesen lässt und eine beschleunigte Zeit, die von den Fotografien dokumentiert wird, die mehr als zehn Jahre später an den gleichen Orten und an den exakt gleichen Standpunkten gemacht wurden. ISBN 9783936681154‎

Referenz des Buchhändlers : 1082017

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€ 73,00 Kaufen

‎Finn, Gerhard‎

‎Die politischen Häftlinge der Sowjetzone. Reprint d. Ausg. Pfaffenhofen, Ilmgauverlag, 1960.‎

‎Köln : Verlag Wissenschaft und Politik, 1989. 243 S. Originalbroschur.‎

‎Einband leicht berieben. - Das sowjetische Konzentrationslager-System 1945 bis 1950: Internierte -- Strafgefangene -- Gruppenverhaftungen -- Einzelverhaftungen -- Verhöre -- Die Verurteilten -- Sowjetische Militärtribunale -- Ferntribunal / Vermögensentzug -- Verurteilungsgrundlagen -- Die KZ auf deutschem Boden / Das Leben in den KZ -- Aufbau und Organisation -- Strafen / Verpflegung -- Die einzelnen Konzentrationslager -- Die Verurteilung der deutschen Kriegsgefangenen -- Verschleppte -- Zivilverschleppte -- Die sowjetischen Lager in der UdSSR -- Zahlen -- Der sowjetzonale Strafvollzug 1950 bis 1958: Die Übergabe der SMT-Verurteilten an die VP -- Die Übergabe der Internierten an die VP -- Die Waldheimer "Kriegsverbrecherprozesse" -- Die Situation in den sowjetzonalen Haftanstalten im Jahre 1950 -- Die politischen Prozesse nach 1950 -- Die Technik der Verhaftung und des Menschenraubs -- Der politische Häftling in der Untersuchungshaft und in der Strafhaft -- Der Strafvollzug (Polizeiapparat) -- Die neue Struktur / Militärstaatsanwaltschaft / Innere Struktur einer Haftanstalt / Der Überwachungsapparat / Die Haftanstalten des Ministeriums für Staatssicherheit / Die Sicherung der Anstalt -- Der 17. Juni 1953 in den Haftanstalten -- Die Wachmannschaften -- Dienstplan und politische Schulung -- Der Häftling in der Strafanstalt -- Kennzeichen der Häftlinge / Arbeitseinsatz und Entlohnung / Anstaltspaß / Verpflegung / Das Leben der jugendlichen Häftlinge / Die Kirche in den Anstalten / Das kulturpolitische Gesicht einer Anstalt -- Nach der Entlassung -- Zahlen -- Die einzelnen Haftanstalten -- Strafvollzugsanstalten, Haftarbeitslager, Haftkrankenhäuser, MfS-Haftanstalten, -- Jugendhäuser Chronik -- Dokumentationen. ISBN 9783804687257‎

Referenz des Buchhändlers : 1070007

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‎Weidner, Tobias‎

‎Die unpolitische Profession : deutsche Mediziner im langen 19. Jahrhundert. Historische Politikforschung ; Bd. 20.‎

‎Frankfurt, M. ; New York, NY : Campus-Verl., 2012. 446 S. ; 22 cm kart.‎

‎Sehr gutes Exemplar - Mit der Politik tun sich die deutschen Ärzte traditionell schwer. Der berühmte Rudolf Virchow war in dieser Hinsicht eine große Ausnahme: Kaum eine andere Profession legte insgesamt so viel Wert darauf, »unpolitisch« zu sein. Tobias Weidner geht den sprachlichen Wurzeln dieser Grundhaltung nach und zeigt, wie demonstrative Politikkritik im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer zentralen Professionalisierungsstrategie der Mediziner wurde. Selbst die sozial- und rassenhygienischen Utopien verwissenschaftlichter Politik beruhten grundlegend auf Abgrenzung von der »reinen Politik«. - Inhalt: Forschungsgegenstand und Erkenntnisinteresse -- Konzeption -- Worte als Träger von Deutungsmustern - Deutungsmuster als Elemente von Strategien -- Relevanz Strategien als politische Kommunikation -- Methode -- Korpusbildung -- Forschungsstände und Anknüpfungspunkte -- Gang der Untersuchung -- Zwischen den Revolutionen (1789-1848): Auf der Suche nach dem Politischen -- Quellenauswahl -- Fehlanzeigen: Politik ohne Staat? -- Sphären und Analogien - Politik und Revolution -- Politische Einflüsse auf Gesundheit und medizinische Praxis -- Politik und Wahnsinn -- Politische Medizin und ärztliche Politik - pejorative Begriffe individueller Politik -- Exkurs: Die >medicus politicus<-Literatur -- Demagogie und Freiheit: Die Polarisierung der Politiksemantiken im Vormärz -- Exkurs: Nepomuk Ringseis' >System der Medizin< in der Diskussion -- Zusammenfassung -- Medizin als Politik oder Politik als Problem? Die Revolution von 1848/49 -- Die medizinische Reformbewegung vor der Revolution -- Semantische Rahmenbedingungen: Medizinalreformer in >politischen Discussionen< -- Verwendungsweisen des Politikvokabulars bei Virchows Vorläufern: Medizinalreformer vor der Revolution -- Medizin als Politik - Rudolf Virchows Politisierungsstrategie -- Die Gegenwart als politische und soziale Revolution -- Die Verschränkung des Politischen und des Sozialen: Der >socialpolitische Standpunkt -- Medizin als Politik - semantische Kontaminationen -- Neue Nähe: Staat und Politik -- Gescheiterte Revolution - gescheiterte Redeweisen -- Politik als Problem: Die Mediziner und die Revolution -- Die Autonomisierung der naturwissenschaftlichen Medizin: Die Tabuisierung des Politikvokabulars -- Anschlüsse an die Revolution -- Die Ambivalenz des Politischen: Die Revolution als Hindernis der Wissenschaft 139 -- Die Pathogenität des Politischen -- Zusammenfassung: Politik als Problem -- Reaktionszeit: Die Pathologisierung des Politischen -- Die demokratische Krankheit< -- Zwischen Psychiatrie und Politik: Die Debatte zum politischen Wahnsinn< -- Selbstmordepidemien und Unzurechnungsfähigkeit -- Zusammenfassung -- Ausblick: Rudolf Virchow in der Reaktionszeit -- Z w i s c h e n Reaktionszeit u n d Kaiserreich: W i s s e n s c h a f t statt Politik -- Die naturwissenschaftliche Kultur des Unpolitischen: Strukturelle Inkompatibilitäten -- Die Naturforscher und Arzte: Unpolitische Versammlungen mit politischem >Beigeschmack< -- Das Schweigen der Physiologen -- Die Abwehr des Politikverdachts: Virchows Sprachverhalten -- Zusammenfassung -- Neue Berührungspunkte: Gesundheitswissenschaften in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts -- Die Ablösung des Polizeivokabulars -- Moralhygienische Übergänge -- Experimentelle Hygiene -- Die >Vierteljahrsschrift für öffentliche Gesundheitspflege< -- Die bakteriologische Wende zur totalen sozialen Distanz< -- Erweiterungen und Anknüpfungspunkte: Die Konstitutionshygiene -- Zusammenfassung -- D i e Klassische M o d e r n e: Politisierung zwischen A b w e h r u n d A n e i g n u n g -- Politik und Wissenschaft im >sozio-kulturellen Durchbruch< der Moderne -- Die Polarisierung der Politiksemantiken in der Klassischen Moderne -- Die Ausweitung der politisch-wissenschaftlichen Kontaktzone: Chancen und Risiken der Verwissenschaftlichung des Sozialen< -- Abwehrkämpfe und Aneignungsversuche -- Abwehrkämpfe: Die ärztliche Publizistik und die sozialpolitischen Herausforderungen -- Aneignungsversuche: >Socialpolitik< als Chance mit Risiken und Nebenwirkungen -- Neue Wissenschaften - neue Sichtweisen: Die Aneignung der Politik in der Sozial- und Rassenhygiene -- Die sozialhygienische Aneignung der Politik -- Die Rassenhygiene und die Biologisierung des politischen Denkens -- D I E U N P O L I T I S C H E P R O F E S S I O N -- Zwischenbilanz: Gesundheitswissenschaftliche Politisierungsstrategien in der Klassischen Moderne -- Weltkrieg u n d Revolution: Partizipation u n d Szientokratie -- Erwarteter Wandel: Politisierungstendenzen während des Ersten Weltkriegs -- Sozial- und Rassenhygiene: D e r Krieg als Argument -- Die ärztliche Standes- und Wochenpresse: Verantwortung für den >Volkskörper< und das öffentliche Leben< -- Bürgerliche Partizipation und Gegenpolitik: Die Revolution von 1918/19 -- Die Einschreibungen in den Weimarer >Volksstaat< -- >Ärztepolitik< und der >Arzt als aktiver Politiker der Volkswohlfahrt< -- >Ärztepolitik< als Gegenpolitik: Probleme mit der Parteilichkeit -- Ausblick: Politikkritik und Szientokratie im >Weimarer Alltag< -- >Ein politisch Lied - ein garstig Liedc Parlamentarismus als Problem in der Standespresse -- Die Psychopathologie der Revolution -- Sozientokratische Modelle in den Gesundheitswissenschaften - Zusammenfassung: Politik als Problem - Politikkritik als Strategie. ISBN 9783593397467‎

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‎Zander, Sebastian‎

‎Das Adhäsionsverfahren im neuen Gewand : ein dogmatischer, rechtstatsächlicher und rechtsvergleichender Beitrag zur Behandlung zivilrechtlicher Ansprüche im Strafverfahren. Schriften zum Prozessrecht ; Bd. 223‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2011. 454 S. : graph. Darst. ; 24 cm kart.‎

‎Mit Strich auf Fußschnitt als Mängelexemplar gekennzeichnet, jedoch textsauber und vollständig. Mit dem Adhäsionsverfahren ist es so eine Sache. In der Rechtspraxis konnte es bislang keine große Bedeutung erlangen. Dagegen wird es in der reichhaltigen Literatur überwiegend positiv beurteilt. Der Gesetzgeber hat das Verfahren durch das Zweite Opferrechtsreformgesetz zuletzt im Jahr 2004 umfassend neu gestaltet. Ziel dieser Veränderungen war es, dem Adhäsionsverfahren eine größere praktische Bedeutung zu verleihen und es zu einem zentralen Element des Opferschutzes zu machen. Etwas mehr als fünf Jahre nach dieser Reform ist Zeit für eine Zwischenbilanz: Konnte die Bedeutung des Verfahrens tatsächlich gesteigert werden? Haben sich die veränderten Regelungen bewährt? Wie wird die Rolle des Adhäsionsverfahrens aus praktischer Sicht beurteilt? Welche Impulse können durch einen Blick auf ausländische Rechtsordnungen für das Verfahren erlangt werden? An welchen Stellen besteht noch Regelungsbedarf? Diese Fragestellungen beantwortet Sebastian Zander. Er stellt die Grundlagen des Adhäsionsverfahrens und seine rechtliche Ausgestaltung nach der Reform dar. Der empirische Teil der Arbeit zeigt die Ergebnisse einer Onlineumfrage, die der Autor bundesweit unter Strafrichtern durchgeführt hat. Im rechtsvergleichenden Teil analysiert Zander, wie Österreich und die Schweiz mit Problemstellungen umgehen, die mit dem Adhäsionsverfahren vergleichbar sind. Ergänzt werden die rechtsvergleichenden Ausführungen mit einem Überblick über die damalige Rechtslage in der DDR. Ausgehend von dieser Bestandsaufnahme setzt sich der Autor mit der Frage auseinander, welche Stellung im Strafverfahren und welche Funktion dem Adhäsionsverfahren zukommen. Die Darstellung und Bewertung unterschiedlicher Reformvorschläge rundet die Arbeit ab. Inhaltsübersicht: 1. Kapitel: Einführung und Grundlagen des Adhäsionsverfahrens: Einleitung und Fragestellung - Gang der Darstellung - Die historischen Wurzeln des Adhäsionsverfahrens - Die Ziele des Adhäsionsverfahrens - Zur Legitimation des Adhäsionsverfahrens - 2. Kapitel: Die rechtliche Ausgestaltung des reformierten Adhäsionsverfahrens: Die Grundsätze des Verfahrens - Der Ablauf des reformierten Adhäsionsverfahrens - Zusammenfassung - 3. Kapitel: Eigene empirische Untersuchung: Voraussetzungen der Umfrage - Darstellung und Diskussion der Ergebnisse - Ertrag der Umfrage - 4. Kapitel: Äquivalente Rechtsinstitute im deutschsprachigen Raum: Rückblick auf den Schadensersatz im Strafverfahren der DDR - Die Privatbeteiligung in Österreich - Das Adhäsionsverfahren in der Schweiz - Darstellung und Bewertung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede - 5. Kapitel: Chancen für das Adhäsionsverfahren: Das Adhäsionsverfahren als Teil des Strafverfahrens - Probleme des Adhäsionsverfahrens und Lösungsansätze - Zusammenfassung: Konsequenzen für die zukünftige Behandlung des Adhäsionsverfahrens - Anhang - Literatur- und Sachverzeichnis ISBN 9783428133956‎

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‎Staudinger, Ulrike‎

‎Die "Bildergalerie" Maximilian Karls von Thurn und Taxis : fürstliches Mäzenatentum im bürgerlichen Zeitalter ; Geschichte der Sammlung und kritischer Katalog. Thurn-und-Taxis-Studien ; Bd. 17.‎

‎Kallmünz : Lassleben, 1990. IX, 393 S. : Ill. ; 25 cm, kart.‎

‎Gutes Ex.; Einband berieben. - Beiliegt hs. Brief von Ulrike Staudinger; Signiert. - ? Die Bautätigkeit Maximilian Karls. Daneben prägten vor allem kulturelle Bestrebungen die Ära Maximilian Karl. Von nicht zu unterschätzender Bedeutung dürfte in diesem Zusammenhang der Einfluß der Fürstinmutter Therese gewesen sein. Die 1773 geborene Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz interessierte sich nicht nur in sehr hohem Maß für Literatur - 1811 umfaßte ihre Privatbibliothek 2609 Bände* - und Geschichte, vielmehr beschäftigte sie sich auch intensiv mit den bildenden Künsten. So geht die Umgestaltung der ehemaligen Reichsabtei St. Emmeram, die 1816 einsetzte und Künstler wie Heinrich Dannecker nach Regensburg führte, in erster Linie auf die Initiative der Fürstin zurücks. Therese von Thurn und Taxis nannte zudem eine Sammlung von Kupferstichen und Lithographien ihr eigen, deren Vielfalt ein 1822 von ihrem Bibliothekar A. Krämer verfaßtes "Verzeichnis der Kunst-Gegenstände in der Privatbibliothek von Ihro Königlichen Hoheit der Frau Fürstin von Thurn und Taxis zu Regensburg" deutlich macht; der Bogen spannt sich von Holzschnitten Albrecht Dürers bis hin zu den Faust-Illustrationen des Peter Cornelius. Für unser Thema sind vor allem die von Krämer in größerem Umfang aufgeführten Galeriewerke von Bedeutung; Fürstin Therese besaß u. a. Stichpublikationen der Gemäldebestände des Palazzo Pitti, des Wiener Belvedere, der Galerie du Luxembourg sowie der Galerien in München und Schleißheim. Den kulturellen Neigungen seiner Mutter verpflichtet erwies sich der junge Maxi-milian Karl bereits 1829, als er die Errichtung einer Reitschule und der dazugehörigen Stallgebäude in Auftrag gab. Der offizielle Befehl des Fürsten erging am 14. Juli dieses Jahres, zu einem Zeitpunkt, da der entsprechende Plan, der eine barocken Vorbildern folgende Dreiflügelanlage vorsah, und für den der königl. bayer. Baurat und Hof-Decorateur Jean-Baptiste Metivier verantwortlich zeichnete, bereits vorlag ? (Vorwort) / INHALT : Vorwort ---- I Teil Geschichte der Bildergalerie ---- II Teil Kritischer Katalog ---- Anhang: Abkürzungsverzeichnis ---- Verzeichnis der abgekürzt zitierten Literatur ---- Index nach Bildergalerie-Nummern ---- Index nach Künstlernamen und Bildtiteln ---- Abbildungsnachweis. ISBN 9783784715193‎

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‎Schmidt, Siegmar, Gunther Hellmann und Reinhard Wolf (Hrsg.)‎

‎Handbuch zur deutschen Außenpolitik. 1. Aufl.‎

‎Wiesbaden : VS, 2007. 968 S. Originalhardcover.‎

‎Aus dem Besitz von Udo Steinbach. Ein gutes und sauberes Exemplar. - Gunther Hellmann / Reinhard Wolf/ Siegmar Schmidt, Deutsche Außenpolitik in historischer und systematischer Perspektive -- Thomas Risse, Deutsche Identität und Außenpolitik -- Rainer Baumann, Deutschland als Europas Zentralmacht -- Hanns W. Maull, Deutschland als Zivilmacht -- Michael Staack, Deutschland als Wirtschaftsmacht -- Birgit Schwelling, Die Außenpolitik der Bundesrepublik und die deutsche Vergangenheit -- Werner Weidenfeld, Der "Zwei-plus-Vier"-Vertrag -- Werner Link, Die Überwindung der Spaltung Europas und die transatlantischen Beziehungen -- Wolfgang Wagner, Die Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union -- INSTUTIONEN UND INNERSTAATLICHE AKTEURE -- STAATEN UND REGIONEN -- POLITIKFELDER -- INTERNATIONALE ORGANISATIONEN -- AUSSENPOLITIKFORSCUNG. ISBN 9783531136523‎

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‎Wagner, Roland‎

‎Die Konkurrenzen der Gesetzgebungskompetenzen von Bund und Ländern. Schriften zum öffentlichen Recht ; Bd. 1181.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2011. 319 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Die Gesetzgebungskompetenzen im Bund-Länderverhältnis sind in der Vergangenheit des Öfteren Gegenstand von wissenschaftlicher und politischer Auseinandersetzung sowie verfassungsgerichtlicher Rechtsprechung gewesen. Als Beispiel kann die Auseinandersetzung um das bayerische Nichtraucherschutzgesetz angeführt werden. Darüber hinaus wurde durch die Föderalismusreform die Verfassungslage geändert, wodurch neue Rechtsfragen auftreten. Der Beantwortung dieser Rechtsfragen, aber auch konkurrenzrechtlichen Fragestellungen allgemein widmet sich die Dissertation von Roland Wagner. Die Abhandlung untergliedert sich in fünf Teile. Während der erste Teil begriffliche und theoretische Grundlagen liefert, befasst sich der zweite Teil mit dem kompetenziellen Qualifizierungsvorgang im Einzelnen. Zu unterscheiden ist grundsätzlich zwischen drei Stufen: der Stufe der Auslegung, der kompetenziellen Zuordnung und der Konkurrenzauflösung. In einem dritten Teil werden die verschiedenen denkbaren Kompetenzkonkurrenzen herausgearbeitet. Wie diese Kompetenzkonkurrenzen schließlich aufzulösen sind, behandelt Teil vier. Je nach Konkurrenzart kann in methodengerechter Auslegungsarbeit oder in Art. 31 GG eine adäquate Lösung gefunden werden. Teil fünf befasst sich mit einzelnen exemplarischen Konkurrenzen und zeigt die praktische Anwendbarkeit der in Teil vier gefundenen Ergebnisse. - Inhalt: Einführung -- Die Bundesrepublik Deutschland als föderalistischer Staat - Die grundgesetzliche Verteilung der Gesetzgebungskompetenzen - Jüngere Entwicklungen im Kompetenzgefüge des Grundgesetzes - Ansatz und Aufbau der Untersuchung -- 1. Teil: Überblick: Vorgang und Schwierigkeiten der kompetenziellen Qualifizierung -- Der Vorgang kompetenzieller Qualifizierung - Die Schwierigkeit der kompetenziellen Qualifizierung -- 2. Teil: Der kompetenzielle Qualifizierungsvorgang im Einzelnen -- Klarstellung: Primat der Auslegung - Kompetenzrechtliche Zuordnung - Schwierigkeit der Unterscheidung zwischen Auslegungs-, Zuordnungs- und Auflösungskriterien -- 3. Teil: Konkurrenzarten - Darstellung und Unterscheidung -- Abstrakte Darstellung: Identität, Heterogenität, Subordination und Interferenz - Konkrete Unterscheidung der Konkurrenzarten -- 4. Teil: Auflösungsmöglichkeiten und Kompetenzausübungsschranken -- Auflösungsmöglichkeiten - Kompetenzausübungsschranken -- 5. Teil: Praktische kompetenzielle Probleme im Grundgesetz - exemplarische Darstellung und Auflösung -- Auslegungskonkurrenzen - Doppelkompetenzen. ISBN 9783428134854‎

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‎Ölcüm, Ipek‎

‎Die Berücksichtigung sozialer Belange im öffentlichen Auftragswesen. Schriften zum öffentlichen Recht ; Bd. 1149.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2009. 292 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Ob, unter welchen Voraussetzungen und gegebenenfalls in welchem Umfang können öffentliche Auftraggeber "soziale Belange" in das Vergabeverfahren einführen? Seitdem der deutsche Gesetzgeber die "sozialen Belange" in Anlehnung an Art. 26 der RL 2004/18/EU in der Neufassung des § 97 Abs. 4 GWB verankert hat, hat die Beantwortung dieser Frage an Dringlichkeit gewonnen. Ipek Ölcüm untersucht in ihrer Dissertation die Berücksichtigungsfähigkeit "sozialer Belange" im Lichte des deutschen und europäischen Rechts. Zur Erarbeitung einer Definition für die "sozialen Belange" hat die Verfasserin zahlreiche in Deutschland zur Anwendung gekommene "weitergehende Belange" erfasst und ausgewertet. Herausgearbeitet wurde auch, auf welchen Stufen des Vergabeverfahrens "soziale Belange" Eingang finden können und welcher Spielraum den öffentlichen Auftraggebern nunmehr zustehen könnte. Dabei kommt sie zu dem Ergebnis, dass insbesondere die Auswirkungen der Neuregelung des § 97 Abs. 4 GWB, die bisherige Rechtsprechung des EuGH sowie die richtlinienkonforme Auslegung des § 97 Abs. 4 GWB n.F. die Einbeziehung "sozialer Belange" dem Grunde nach ermöglichen. Vor allem erscheinen die Ausführungsbedingungen im neuen deutschen Vergaberecht einen gangbaren Weg für eine sozialere Auftragsvergabe zu ermöglichen. - Inhalt: Einleitung: Fragestellung und These der Untersuchung - Gang der Untersuchung - 1. Grundlagen der öffentlichen Auftragsvergabe: Wirtschaftliche Bedeutung - "Soziale Unternehmen" in Deutschland und Auftragsvergabe - Begriffsbestimmungen - 2. Rechtsquellen des Vergaberechts: Geschichtliche Entwicklung des Vergaberechtsregimes - Dogmatische Einordnung des Vergaberechts - Regelungen des Gemeinschaftsrechts - Internationale Abkommen zum Vergaberecht - Die Regelungen des deutschen Rechts - Österreich - Grundprinzipien des Vergabeverfahrens - 3. Sekundärzwecke im Vergaberecht: Die Regelung des § 97 Abs. 4 HS. 2 GWB - Sekundärzwecke im Vergabeverfahren - Rechtstechnische Berücksichtigung - Beispiele für Sekundärzwecke im deutschen Recht - Rechtsprechung des EuGH zu Sekundärzwecken - "Soziale Belange": Versuch der Definition - 4. Anforderungen und Schranken: EG-Recht - Deutsches Recht - 5. Transformation der Vergabekoordinierungsrichtlinie: Vergabekoordinierungsrichtlinie - Stufen der nationalen Vergaberechtsreform - 6. Zusammenfassende Thesen und Ausblick: Wesentliche Ergebnisse - Ausblick - Literaturverzeichnis - Mitteilungen der Kommission - Sachwortverzeichnis. ISBN 9783428131723‎

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‎Münkler, Herfried und Marina Münkler‎

‎Die neuen Deutschen. Ein Land vor seiner Zukunft. 1. Auflage‎

‎Berlin : Rowohlt Berlin, 2016. 333 S. Originalhardcover mit Schutzumschlag.‎

‎Mit Widmung von Martina Münkler. Ein gutes und sauberes Exemplar. - Deutschland ist aus seiner Behaglichkeit gerissen worden. Die "Flüchtlingskrise" hat die Grundprobleme unserer Gesellschaft sichtbar gemacht und gezeigt dass das alte Deutschland unwiderruflich vergangen ist. Herfried und Marina Münkler betten die aktuelle Situation - jenseits der Aufgeregtheiten der Tagespolitik - in den historischen Zusammenhang ein und weisen darauf hin, dass Wanderungs- und Fluchtbewegungen nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind. Deutschland hat sich immer wieder - mit neuen Menschen - neu aufgestellt. Das wird auch heute nicht ohne Brüche und Probleme abgehen: Mächtige, oft divergierende Kräfte werden in der deutschen Gesellschaft freigesetzt. Wie können sie beherrscht werden, was muss man tun, damit wir ihnen nicht wehrlos gegenüberstehen? Herfried und Marina Münkler benennen die Risiken und Gefahren präzise und realistisch; gleichzeitig zeigen sie aber auch die großen Chancen auf, die sich uns bieten. Die neuen Deutschen -das sind wir. Nur wenn wir die Grundfragen klären, in welchem Land wir leben wollen, wie es sich verändern soll und wie nicht kann dieser größte Umbruch seit der Wiedervereinigung gelingen. ISBN 9783871341670‎

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‎Tian, Lichun‎

‎Objektive Grundrechtsfunktionen im Vergleich. Eine Untersuchung anhand des Grundgesetzes und der Europäischen Menschenrechtskonvention. / Schriften zum öffentlichen Recht ; Bd. 1204.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2012. 261 S. Originalbroschur.‎

‎Stempel am Fußschnitt, sonst ein sehr gutes Exemplar. - Die aus dem deutschen Grundgesetz stammende Lehre von den objektiven Grundrechtsfunktionen ist mittlerweile auch auf europäischem Terrain angelangt. Am Beispiel der Rechtsordnung der EMRK stellt Lichun Tian nun den direkten Vergleich zwischen den beiden Ebenen an. Besonderes Augenmerk erfährt der Umstand, dass es der EMRK nach wie vor an einer Systematisierung und dogmatischen Beschäftigung mit der eingangs genannten Lehre fehlt. Die Arbeit wirft daher einen dezidierten Blick auf die übereinkommende inhaltliche wie auch strukturelle Erweiterungsperspektive der Dogmatik und verdeutlicht dies nicht nur anhand der Schutzpflichten, Leistungs- und Teilhabekomponenten, sondern auch hinsichtlich der verfahrens- und organisationsrechtlichen Schutzwirkung sowie Drittwirkung der Grundrechte. Hieraus resultierende Probleme, gerade im Hinblick auf die Grenzen einer gerichtlichen Mitbestimmung, werden im Anschluss diskutiert. ISBN 9783428136124‎

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‎Theiß, Simone‎

‎Die kleine AG - vom Widerspruch zur Reformidee. Eine rechtsvergleichende Studie zu unterschiedlichen Ansätzen der Differenzierung zwischen personenbezogenen Kapitalgesellschaften und Publikumsgesellschaften im deutschen Gesellschaftsrecht und im US-amerikanischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht. / Schriften zum Wirtschaftsrecht ; Bd. 226.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2009. 745 S., 1 Abb. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Das deutsche Gesellschaftsrecht ist traditionell durch einen Rechtsdualismus zwischen Aktiengesellschaft und GmbH und der Orientierung des Aktienrechts am Leitbild der Aktiengesellschaft als Publikumsgesellschaft mit weit gestreutem Anlegerkreis geprägt. Der Gesetzgeber hat 1994 durch sein "Gesetz für kleine Aktiengesellschaften und zur Deregulierung des Aktienrechts" einen ersten Schritt in eine neue Richtung getan. Er hat Sondervorschriften für die "Kleine AG" eingeführt, die an die Erfüllung materieller Kriterien, insb. der Kapitalmarktorientierung, anknüpfen. In darauffolgenden Reformen hat er diesen Weg weiterverfolgt. Dabei folgt er dem Vorbild der USA. Dort sind materielle Kriterien und insbesondere die Kapitalmarktnähe einer Gesellschaft entscheidend für die auf diese anwendbaren Normen. Dies zeigt sich bei der Abgrenzung zwischen personenbezogenen Gesellschaften ("close corporation") und Publikumsgesellschaften im Gesellschaftsrecht, aber auch bei der Anwendbarkeit des Securities Act 1933 und des Securities Exchange Act 1934 auf personenbezogene Gesellschaften und kapitalmarktrechtlichen Implikationen für das Gesellschaftsrecht (exemplarisch bei § 7.32 und § 8.01 R.M.B.C.A.). Die beiden Ansätze sind jeweils im historischen Kontext zu sehen. In den USA hat ein Wettbewerb der Gesellschaftsrechte zu einer Flexibilisierung dieser und einer Gegenbewegung auf Ebene des Kapitalmarktrechts des Bundes geführt. Aufgrund neuer Entwicklungen im internationalen Privatrecht ("Centros", "Überseering", "Inspire Art") könnte es auch innerhalb Europas zu einem Wettbewerb der Rechtsordnungen kommen, wofür das deutsche Recht gerüstet sein sollte. - Inhaltsübersicht: 1. Teil: Einleitung - 2. Teil: Deutsches Recht: Der Weg zum "Gesetz für kleine Aktiengesellschaften und zur Deregulierung des Aktienrechts" - Positionsbestimmung der "Kleinen AG" zwischen GmbH und klassischer AG vor dem Hintergrund der Änderungen der Reform 1994 - Die Idee der "Kleinen AG" - 3. Teil: Amerikanisches Recht: Begriffserklärung - Die personalistische Kapitalgesellschaft im US-amerikanischen Gesellschaftsrecht - Die personalistische Kapitalgesellschaft im US-amerikanischen Kapitalmarktrecht - Kapitalmarktrechtliche Kriterien im Gesellschaftsrecht - 4. Teil: Vergleich und Schlußfolgerungen: Unterschiede des US-amerikanischen zum deutschen Ansatz - Geschichtliche Hintergründe der unterschiedlichen Ansätze - Neue Entwicklungen im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht - Bewertung des neuen deutschen Ansatzes - 5. Teil: Ausblick - Europarechtliche Perspektiven: Wettbewerbsfähigkeit anderer Staaten auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts - Rahmenbedingungen des Internationalen Privatrechts - "Race to the bottom" als Gefahr in Europa? - Resümee - Literaturverzeichnis und Sachregister. ISBN 9783428123193‎

Referenz des Buchhändlers : 1131394

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‎Tetzlaff, Uwe‎

‎Vom (un)möglichen Zustand des Wehrpflichtrechts. Rechtsprobleme der allgemeinen Wehrpflicht im deutschen Verfassungs- und Europarecht. / Schriften zum öffentlichen Recht ; Bd. 1150.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2009. 455 S., Tab. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Die Wehrpflicht besteht in der Bundesrepublik Deutschland seit über 50 Jahren. Seit dem Ende des Kalten Krieges ist sie zunehmend in die politische und juristische Diskussion geraten. Nach einem Blick auf die historische Entwicklung der Wehrpflicht bis in die jüngere Vergangenheit beleuchtet Uwe Tetzlaff die Problematik des militärischen Pflichtdienstes im Hinblick auf Freiheits- und Gleichheitsgrundrechte des Grundgesetzes sowie auf Rechtspositionen des europäischen Gemeinschaftsrechts. Dabei erweist sich vor allem die Befolgung des Gebotes der Wehrgerechtigkeit durch Gesetzgebung und Verwaltung als zweifelhaft. Auch sorgt die einseitige verpflichtende Heranziehung von Männern zum Wehrdienst für Konflikte mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau. - Inhaltsübersicht: Einleitung - 1. Kapitel: Die historische Entwicklung der Wehrpflicht: Antike - Vom Mittelalter zur Französischen Revolution - Von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg - Zwischenkriegszeit, Zweiter Weltkrieg - Seit der Nachkriegszeit - 2. Kapitel: Die Wehrpflicht als Freiheitsproblem: Verletzung der Menschenwürde?: Schutzbereich: Begriff der Menschenwürde - Ansatzpunkte für eine Menschenwürdeverletzung - Schutzpflicht des Gesetzgebers - Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit - Weitere Freiheitsrechte: Persönliche Freiheit - Glaubens- und Gewissensfreiheit - Meinungsfreiheit - Schutz von Ehe und Familie - Versammlungsfreiheit - Vereinigungsfreiheit - Freizügigkeit - Berufsfreiheit - Unverletzlichkeit der Wohnung - Petitionsrecht - Allgemeine Handlungsfreiheit - Rechtfertigung des Eingriffs: Kein Bezug auf einzelne Grundrechte - Vereinfachte Rechtfertigung durch Grundpflichtenstatus - Die Wehrpflicht als entgegenstehendes Verfassungsgebot - Grundrechtsschranken - Verhältnismäßigkeitsprinzip - 3. Kapitel: Die Wehrpflicht als Gleichheitsproblem: Die Wehrpflicht und der Allgemeine Gleichheitssatz: Bedeutung des allgemeinen Gleichheitssatzes - Problem der Einberufungslücken - Entscheidung des VG Köln vom 21.4.2004 - Urteil des BVerwG vom 19.1.2005 - Eigene Ansicht - Die Wehrpflicht und die Gleichberechtigung der Geschlechter: Bedeutung des Art. 3 Abs. 2 und 3 GG - Art. 12a Abs. 1 i.V.m. Art. 12a Abs. 4 S., 2 GG als verdrängende Sonderregelung? - Verhältnismäßigkeit von §§ 3, 1 WPflG - Verstoß gegen Art. 3 Abs. 3 gleichzeitig als Verstoß gegen Art. 79 Abs. 3 GG? - Europarechtliche Dimension des Gleichheitsproblems: Anknüpfungspunkte im Europarecht - Primärrechtliche Grundlagen - Ausnahmetatbestände im Primärrecht - Sekundärrechtliche Grundlagen - Zusammenfassende Thesen - Literaturverzeichnis, Anhang, Sachwortverzeichnis. ISBN 9783428131532‎

Referenz des Buchhändlers : 1131390

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‎Pfeifer, Hans-Wolfgang‎

‎Freiheit und Verantwortung. Festschrift für Hans-Wolfgang Pfeifer.‎

‎München: Keyser, 1991. 398 S., gebundene Ausgabe mit Umschl.‎

‎Umschl. gering berieben. - VORWORT - - OTTO RUDOLF KISSEL - Versuch einer Laudatio zum Sechzigsten - - VOM GEIST DER ZEIT - ODO MARQUARD - Zukunft braucht Herkunft. Philosophische Betrachtungen über Modernität und Menschlichkeit - - BRUNO DECHAMPS Lebensformen - Lebensstile - - FRITZ ULLRICH FACK - Sprache als Herrschaftsmittel - - AUFBRUCH IN EUROPA - JOACHIM FEST Abschied von der Utopie. Gedanken zu einer Zeitenwende - - JOHANN GEORG REISSMÜLLER - Der Kampf um nationale Freiheit in Zwischeneuropa - - MICHAEL STÜRMER - Das Alte Reich - und was den Deutschen davon blieb FREIHEIT UND GESELLSCHAFT - WALTER HAMM - Wann Unternehmer zu Unterlassern werden - ERNST GÜNTER VETTER - Die konzentrierte Kraft der Vernunft - - Über die Grundlagen einer freien Ordnung - - J. F.VOLRAD DENEKE - Die Freien Berufe im Sozialstaat - - MEDIENFREIHEIT UND VERLEGERISCHE VERANTWORTUNG - HELMUT KOHL - Die Freiheit der Medien - eine Grundbedingung der Demokratie - - KARL HEYN - Der dornenvolle Weg zur Pressefreiheit und Meinungsfreiheit - Historische Reminiszenzen - - ROLF TERHEYDEN - Über die Verantwortung des Zeitungsverlegers - ROLF RODENSTOCK - Unternehmensführung - vielseitige und sich wandelnde Anforderungen - - WERNER WIRTHLE - Aus meinem Notizbuch - - ZUR ZEITUNG - JÜRGEN JESKE Wirtschaftspolitik - von Frankfurt aus - HUGO MÜLLER-VOGG - Lokaljournalismus - Anmerkungen zu einem unterschätzten - Gewerbe - - ELISABETH NOELLE-NEUMANN - Wieder gelesen: Farbfernsehen und Zeitung - - REINHARD MUNDHENKE - Alles für die klugen Köpfe - - HEINZ REINTGES - Wie sichert man die Unabhängigkeit einer großen Tageszeitung? - - HELMUT DIEDERICH - Zeitungsauslieferung und wissenschaftlich gestützte Tourenplanung - - eine nicht ganz ernstgemeinte Betrachtung - - - FRANKFURTER BÜRGERSINN - ERICH HELMENSDORFER - Bürgertum in Frankfurt am Main - - WOLFGANG KLÖTZER Über das Stiften - Frankfurt am Main als Beispiel - - ALBERT WEBER Von der Gewerbekasse zur Volksbank - ein Stück Frankfurter Tradition - - Verzeichnis der Autoren. - Am 1. September 1968 wurde Rechtsanwalt Hans-Wolfgang Pfeifer mit 37 Jahren Geschäftsführer der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH. Seit Februar 1972 ist er Vorsitzender der Geschäftsführung. Was ist das Erwähnenswerte an diesen Vorgängen, die keinen Niederschlag im redaktionellen Teil der F.A.Z. gefunden haben und sich auch nicht im Impressum der Zeitung niederschlagen? Es ist die F.A.Z. und es ist Hans-Wolfgang Pfeifer. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist ein gewichtiger Faktor im politischen, wirtschaftlichen und geistigen Leben unserer Republik. Sie gehört ... zu den auflagenstärksten und auch umfangreichsten Tageszeitungen. ,Dahinter steckt immer ein kluger Kopf, so sieht sie selbst ihre Leser und Leserinnen ... (S.13) ISBN 3874052087‎

Referenz des Buchhändlers : 914723

‎Sparmann, Ingo‎

‎Das Widerrufsrecht im Fernabsatz als Kauf auf Probe. Zum Gestaltungsspielraum des nationalen Umsetzungsgesetzgebers. / Schriften zum Bürgerlichen Recht ; 403.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2010. 331 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Anhand des praktisch bedeutsamen Widerrufsrechts der Fernabsatz-Richtlinie untersucht Ingo Sparmann die Frage, welcher Gestaltungsspielraum dem nationalen Gesetzgeber bei der Umsetzung von Richtlinienrecht verbleibt. Die Arbeit ist in vier Abschnitte gegliedert. Nach einer kurzen Einführung erläutert der Autor zunächst die gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben, die bei der Umsetzung der Fernabsatz-Richtlinie zu beachten sind. In diesem Zusammenhang geht er auf die Besonderheiten und Methoden der Auslegung von gemeinschaftlichem Sekundärrecht ein. Im anschließenden dritten Teil, der den Schwerpunkt der Arbeit bildet, wird der Frage nachgegangen, welche eigenen Zielvorstellungen der deutsche Gesetzgeber bei der Umsetzung verfolgt hat und ob diese Ziele - im Einklang mit den Richtlinienvorgaben - verwirklicht worden sind. Dabei unterzieht Ingo Sparmann das grundsätzliche Anliegen des deutschen Gesetzgebers, die verschiedenen Widerrufsrechte des Gemeinschaftsprivatrechts auf nationaler Ebene in den §§ 355 ff. BGB zu vereinheitlichen, zunächst einer kritischen Bewertung. Im Anschluss daran analysiert er die Einzelentscheidungen des Umsetzungsgesetzgebers. Von besonderem praktischen Interesse ist die Auseinandersetzung mit den Rechtsfolgen des Widerrufs, wie z. B. der Frage, wer die Kosten der Hinsendung zu tragen hat und ob der Verbraucher bei Beschädigung oder Untergang der Ware zum Wertersatz verpflichtet werden kann. Die Entscheidung des deutschen Gesetzgebers, hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs auf das Rücktrittsrecht zu verweisen, bildet den letzten Teil der Arbeit. In diesem Zusammenhang erfolgt eine dogmatische Einordnung des Widerrufsrechts in das Gefüge der bestehenden Vertragslösungsrechte. Dabei kommt der Verfasser zu dem Schluss, dass sich das Fernabsatz-Widerrufsrecht aus systematischen Erwägungen widerspruchsfreier beim Kauf auf Probe als beim Rücktrittsrecht verorten lässt. - Inhaltsübersicht: A. Einführung: Zum Untersuchungsgegenstand - Gang der Untersuchung - Ergebnisse - B. Vorgaben des Europarechts: Auslegung von Richtlinien - Die einzelnen Vorgaben der Fernabsatz-RiL im Hinblick auf das Widerrufsrecht - Zielsetzung der Fernabsatz-RiL - Der Gemeinsame Referenzrahmen - C. Gestaltungsentscheidungen des deutschen Gesetzgebers: Gestaltungsspielraum des nationalen Gesetzgebers - Zielvorstellungen des deutschen Gesetzgebers - Ergebnis: Vereinbarkeit der Umsetzungsgesetzgebung mit den Vorgaben des Gemeinschaftsrechts - D. Verortung des Widerrufsrechts im System bestehender Lösungsrechte: Umsetzungsbedarf im deutschen Recht - Mögliche Rückabwicklungsmodelle innerhalb des BGB - Zuordnung zum besonderen Schuldrecht: Der Fernabsatzvertrag als besondere Form des Kaufs auf Probe - Zusammenfassung - Literatur- und Sachwortverzeichnis. ISBN 9783428132850‎

Referenz des Buchhändlers : 1131454

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‎Held, Monika und Hella Schlumberger‎

‎Schöne, heile Arbeitswelt ... Methoden und Manipulationen der Werkpresse. Theorie und Praxis der Gewerkschaften‎

‎Frankfurt am Main, Köln : Europäische Verlagsanstalt, 1976. 210 S. Broschiert.‎

‎Einband leicht berieben. - Monika Held: "Bete, arbeite und streike nicht!" Kleine Geschichte der Werkzeitschriften -- Hella Schlumberger Im Mittelpunkt - der Mensch? -- Betriebsklima -- Die große glückliche Werkfamilie -- Jubilare - von oben und unten -- Kampf dem Streß -- Die Spitze der Betriebshierarchie: Unternehmer und leitende Angestellte -- Der "Chef" als Integrationsfigur -- Der leitende Angestellte: "In Treue fest". Führen, ausführen, delegieren, kontrollieren -- Führungsstile, Führungsmodelle, Führungsseminare -- Public Relations - Wahrheit und Werbung -- Einbeziehung der Familie -- Kauf, Konkurrenz und Klau -- Unternehmen und Umwelt -- Unternehmen und Umweltverschmutzung -- Unternehmen und Dritte Welt -- Monika Held: Werkzeitung und Betriebsalltag -- Geschichten ohne Menschen -- Verbesserungsvorschläge: erst denken - dann danken -- Wenn der "Unfallteufel sein Beinchen" stellt -- Die Produktion läuft aus -- )Randgruppen( in der Werkzeitschrift -- Frauen - Jugendliche - Ausländer -- Hella Schlumberger Wirtschaft und Gesellschaft -- Unternehmen und Staat -- Mitbestimmung -- Gewinn, Löhne, Preise, Investitionen, Krise -- Linke Buhmänner -- Monika Held: Überbetriebliche Zeitschriften für Arbeitnehmer -- "Fleisch vom Fleische seines Todfeindes" -- und Glückwünsche zum Geburtstag / Die Haltung der -- Gewerkschaften zu den Werkzeitschriften -- Werkzeitschrift und Betriebsrat -- Betriebsbezogene Informationen - Alternativen der Gewerkschaften -- Mitgestaltung oder Gegeninformation? -- Werkzeitschriften in der Bundesrepublik: Zahlen, Daten, Fakten. ISBN 3434100792‎

Referenz des Buchhändlers : 900518

‎Danelzik-Brüggemann, Christoph‎

‎Ereignisse und Bilder : Bildpublizistik und politische Kultur in Deutschland zur Zeit der Französischen Revolution. Acta humaniora.‎

‎Berlin: Akademie, 1996. 320 S., gebundene Ausgabe.‎

‎Gebraucht, aber gut erhalten. - Im Zentrum des Buches steht die Gattung der zeitgeschichtlichen Ereignisbilder, deren kurze Blüte mit der Französischen Revolution verbunden ist. Anders als die frühneuzeitlichen illustrierten Flugblätter sind die zumeist als Kalenderkupfer in Almanachen publizierten Arbeiten Spiegel von Wahrnehmungsweisen, die die Ästhetik der Reportagefotografie vorwegnahmen. Das Buch beschreibt die diskursive Verflechtung der Bildpublizistik. Ausgehend von einer Auswahl von 600 Bildbeispielen, führt die Analyse von Bildsprache und -themen zur Beschreibung von "ästhetischen Mentalitäten" innerhalb des bürgerlichen Emanzipationsprozesses im späten 18. Jahrhundert. Aus dem medialen Rahmen der Kalenderkupfer ergeben sich die Anknüpfungspunkte: Geschichtsinteresse, Nationalbewußtsein und bürgerliches Selbstverständnis. Unter dem Einfluß der Französischen Revolution wurde die Bildpublizistik Teil einer sehr differenzierten politischen Kultur. Nicht die Beschreibung weniger Hauptwerke, sondern die Vielzahl bildsprachlicher Elemente von mehr oder weniger anspruchsvollen Werken der "Gebrauchsgrafik" erlaubt den Umriß einer bürgerlichen Ästhetik. Das Buch liefert also nicht nur eine Fülle neuen Quellenmaterials zur Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts, sondern darüber hinaus eine Methode der Bilderkunde und leistet einen Beitrag zu einer interdisziplinären Mediengeschichte. ISBN 3050026502‎

Referenz des Buchhändlers : 1009274

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‎Sotiriadis, Georgios‎

‎Die Entwicklung der Gesetzgebung über Gewinnabschöpfung und Geldwäsche. Unter Berücksichtigung der jeweiligen kriminalpolitischen Tendenzen. / Strafrechtliche Abhandlungen ; N.F., Bd. 219.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2010. 522 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Die Abschöpfung von kriminellen Gewinnen spielt heute in der Strafverfolgungspraxis eine zentrale Rolle. Eng verknüpft mit der Strategie der Gewinnabschöpfung ist auch der ständig anschwellende Bereich von Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche. Das Interesse an einem möglichst lückenlosen Entzug von kriminellen Erlösen war jedoch nicht immer selbstverständlich. Vor dem Hintergrund neuer Kriminalitätsphänomene gewinnt diese Diskussion seit den 80er Jahren zunehmend an Bedeutung. Diese Tendenz spiegelt sich in einer betriebsamen Beschäftigung der Rechtspolitik mit dieser Materie wider: in einem kurzen Zeitraum entsteht eine Reihe von Gesetzen zur Verbesserung der Gewinnabschöpfung und der Geldwäschebekämpfung. Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung dieser Gesetzgebung unter die Lupe zu nehmen. Neben den normativen Grundlagen werden auch die einschlägigen kriminologischen Erkenntnisse und Fragen erörtert. Georgios Sotiriadis zeigt, dass die Gesetzgebung über Gewinnabschöpfung und Geldwäsche verschiedene Merkmale aufweist, die kriminalpolitisch in gewisser Weise neu sind oder zumindest in diesem Ausmaß verstärkt in Erscheinung treten. Diese Merkmale sind für Entwicklungen im gesamten Strafrechtssystem symptomatisch. - Inhaltsübersicht: 1. Einleitung - 2. Zur Historie der Gewinnabschöpfung - 3. Die Wiederentdeckung der Gewinnabschöpfung: Normative Betrachtung - Die Untersuchung von Albin Eser - Die Aktualität des Konzepts der Gewinnabschöpfung in einer sich wandelnden Gesellschaft - Kriminologische Betrachtung der Gewinnabschöpfung - Die Einführung des Bruttoprinzips - Die große Wende: Das OrgKG - 4. Die Verlagerung des Schwergewichts von den Verfallsvorschriften auf die Geldwäschebekämpfung: Die Internationalisierung der Bemühungen - Die nationalen Bemühungen zur Geldwäschebekämpfung: Das Geldwäschegesetz - 5. Die Intensivierung der Geldwäschebekämpfung und der Gewinnabschöpfung: Der Entwurf eines 2. OrgKG der SPD-Fraktion - Das Verbrechensbekämpfungsgesetz - Das Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität - Das Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz - Das Fünfte Gesetz zur Änderung des Steuerbeamten-Ausbildungsgesetzes - Das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz - Das Geldwäschebekämpfungsgesetz - 6. Die neuesten Entwicklungen: Das Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz - Das Gesetz zur Stärkung der Rückgewinnungshilfe und der Vermögensabschöpfung bei Straftaten - 7. Die Ergebnisse der Untersuchung: Die Gewinnabschöpfung - Die Geldwäschebekämpfung - Tendenzen im Strafrecht und in der Kriminalpolitik - Literatur- und Sachwortverzeichnis. ISBN 9783428131273‎

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‎Thiedemann, Bastian‎

‎Die Entwicklung einer modernen, europarechtskonformen und zukunftsweisenden Gruppenbesteuerung für Deutschland : eine Untersuchung insbesondere unter gemeinschaftsrechtlichen und steuersystematischen Gesichtspunkten. Internationale Steuerlehre, Steuerrecht und Wirtschaftsprüfung ; Bd. 5.‎

‎Frankfurt, M. : PL Acad. Research, 2013. 405 S. Originalhardcover.‎

‎Ein tadelloses Exemplar. - Inhaltsübersicht -- Abbildungsverzeichnis XXIII -- Tabellenverzeichnis XXV -- Abkürzungsverzeichnis XXVII -- A. Einleitung 1 -- I. Problemstellung und Zielsetzung 1 -- II. Gang der Untersuchung 3 -- III. Abgrenzung zu anderen Forschungsprojekten 7 -- B. Körperschaftsteuerliche Organschaft 11 -- I. Vorbemerkungen 11 -- II. Voraussetzungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft 16 -- III. Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft 39 -- C. Problemfelder und kritische Würdigung der Organschaft 61 -- I. Einflussfaktoren und Problemfelder bei der ertragsteuerlichen -- Organschaft 61 -- II. Einfluss des Gemeinschaftsrechts und europarechtliche Bedenken 62 -- III. Abkommensrechtliche Problemfelder 102 -- IV. Anwendungstechnische und betriebswirtschaftliche Probleme 110 -- V. Reformnotwendigkeit der Organschaft und Zwischenfazit 117 -- D. Anforderungen und Vorgaben an eine moderne Gruppenbesteuerung 123 -- I. Grundlagen und Vorbemerkungen 123 -- II. Vorgaben aus nationalem Recht 129 -- III. Vorgaben aus europäischem Gemeinschaftsrecht 160 -- IV. Vorgaben aus Abkommensrecht 171 -- E. Betrachtung ausgewählter Gruppenbesteuerungskonzepte, -- Gruppenbesteuerungssysteme und Reformvorschläge 175 -- I. Gruppenbesteuerungskonzepte im Vergleich 175 -- II. Implementierte Gruppenbesteuerungssysteme und -- Reformvorschläge 189 -- III. Eigene Würdigung ausgewählter Gruppenbesteuerungskonzepte, -- Gruppenbesteuerungssysteme und Reformvorschläge 237 -- IV. Gruppenbesteuerungssysteme und deren Voraussetzungen sowie -- Rechtsfolgen im internationalen Vergleich 244 -- V. Ergebnisse verschiedener Arbeitsgruppen sowie aktuelle -- Modernisierungsbestrebungen 249 -- F. Konzeption einer Gruppenbesteuerung für Deutschland 263 -- I. Vorbemerkungen 263 -- II. Rahmenbedingungen der Gruppenbesteuerung 264 -- III. Systemwahl der Gruppenbesteuerung 271 -- IV. Problembereiche einer Neukonzeption der Gruppenbesteuerung 291 -- V. Voraussetzungen der Gruppenbesteuerung 297 -- VI. Rechtsfolgen der Gruppenbesteuerung 312 -- VII. Übergangsprobleme von der Organschaft zur Gruppenbesteuerung 333 -- VHI.Umsetzungsvorschläge 338 -- G. Schlussbemerkungen 341 -- I. Thesenförmige Zusammenfassung einer modernen -- Gruppenbesteuerung für Deutschland 341 -- II. Abschließende Würdigung und Ausblick 344 -- Literaturverzeichnis 347 -- Verzeichnis der Rechtsprechung 393 -- Verzeichnis der Europäischen Quellen, Verwaltungsanweisungen und -- sonstigen Quellen 401 ISBN 9783631626122‎

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‎Altemeier, Christina‎

‎Verantwortlichkeit des Vorstands für Kartellrechtsverstöße : ein Beitrag zur Organhaftung und zur Organuntreue. Intradisziplinäre Forschung zur Compliance ; Bd. 2‎

‎Frankfurt, M. : PL Acad. Research, 2013. XVII, 238 S. ; 22 cm Pp.‎

‎Tadelloses Exemplar. - Inhaltsverzeichnis -- Einleitung 1 -- A. Einführung in das Thema 1 -- B. Darstellung der Problemkreise 4 -- I. Pflichtverletzung 5 -- II. Schaden 5 -- III. Intradisziplinärer Vergleich 6 -- IV. Compliance 6 -- C. Begrenzung der Untersuchung 7 -- D. Gang der Darstellung 8 -- 1. Kapitel: Kartellverstoß und haftungsrelevante Folgen 9 -- A. Karteilverstoß - eine Überblick 9 -- B. Haftungsrelevante Folgen eines Kartellverstoßes 10 -- I. Bußgelder auf nationaler und europäischer Ebene 10 -- 1. Bußgeld gegen das Unternehmen 10 -- 2. Bußgeld gegen natürliche Personen 12 -- II. Zivilrechtliche Unwirksamkeit von Verträgen 12 -- III. Anfechtung von Verträgen durch Abnehmer des Kartells 14 -- IV. Schadensersatzansprüche Dritter (private enforcement) 15 -- V. Konsequenzen für Vorstandsmitglieder 17 -- 1. Außenhaftung 17 -- 2. Strafrechtliche Konsequenzen 17 -- VI. Reputationsschaden / Wertverlust der AG 19 -- VII. Vorteilsabschöpfung 20 -- VIII. Vergaberechtliche Konsequenzen 21 -- IX. Verfahrens- und Kostenaufwand 21 -- X. Dienstvertragliche und organrechtliche Folgen 21 -- 2. Kapitel: Pflichtverletzung im Zivilrecht und im Strafrecht 23 -- A. Mögliche Anknüpfungspunkte für eine Pflichtverletzung -- im Zivilrecht und im Strafrecht 23 -- B. Allgemeiner Begriff der Pflichtverletzung im Rahmen -- des § 93 II AktG 24 -- I. Pflichten nach § 76 1 AktG 24 -- II. Pflichtverletzung 25 -- C. Pflichtverletzung gemäß § 93 II AktG 26 -- I. Aktiver Kartellverstoß durch ein Vorstandsmitglied 26 -- II. Nichtverhinderung des Kartellverstoßes eines Angestellten 27 -- 1. Aufsichtspflicht gemäß § 130 OWiG 28 -- 2. Aufsichtsmaßnahmen eines Vorstandsmitglieds im -- kartellrechtlichen Bereich 29 -- a. Allgemeine Hinweise an die Mitarbeiter -- zum Kartellverbot 30 -- b. Beobachtung der Arbeitsabläufe 30 -- c. Durchführung von Stichproben 331 -- d. Durchführung von umfassenden Geschäftsprüfungen 331 -- e. Anweisung an die Mitarbeiter zur Anfertigung von -- Aktenvermerken 32 -- 3. Zwischenergebnis 32 -- III. Nichtabsteilen des Kartellverstoßes eines Angestellten 33 -- IV. Nichtinanspruchnahme der Kronzeugenregelung 34 -- 1. Verletzung der Sorgfaltspflicht nach § 76 I AktG 35 -- a. Ursprung und Entwicklung der Business Judgment Rule 35 -- b. Unternehmerische Entscheidung 37 -- aa. Definition 37 -- bb. Nichtinanspruchnahme der Kronzeugenregelung als -- unternehmerische Entscheidung 38 -- c. Handeln zum Wohl der AG 39 -- aa. Prüfung einer potentiellen Inanspruchnahme 39 -- bb. Prüfung einer potentiellen Voranfrage 41 -- cc. Einreichen von hypothetischen Beweisen 41 -- dd. Abwägungsfaktoren bezüglich der Inanspruchnahme -- der Kronzeugenregelung 42 -- d. Handeln ohne Eigeninteresse oder sachfremde Einflüsse 46 -- aa. Begriff der sachlichen Unbefangenheit 46 -- bb. Sachliche Unbefangenheit bei Nichtinanspruchnahme -- der Kronzeugenregelung 46 -- e. Handeln auf Grundlage angemessener Informationen 47 -- aa. Angemessene Information - Definition 47 -- bb. Angemessene Informationen zur Entscheidung -- bezüglich der Nichtinanspruchnahme der -- Kronzeugenregelung 48 -- f. Gutgläubigkeit 50 -- g. Fazit 51 ISBN 9783631645383‎

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‎Löw, Heiko‎

‎Strafrechtliche Risiken der unterlassenen Aufklärung über Vertriebsprovisionen. Deutsches, europäisches und internationales Strafrecht und Strafprozessrecht ; Band 2.‎

‎Frankfurt am Main : Lang, 2016. 368 S. Originalhardcover.‎

‎Ein tadelloses Exemplar. - Inhaltsverzeichnis -- 1 K a p ite l: E i n l e i t u n g 23 -- 2 K a p ite l: G r u n d l a g e n d e r U n t e r s u c h u n g 25 -- A Begriffliche Grundlagen 25 -- l Kapitalanlage25 -- II Vertriebsprovision 26 -- m Aufklärungspflicht 29 -- IV Beteiligte A kteure 30 -- 1 Anbieter30 -- 2 Anleger 30 -- 3 Banken 31 -- 4 Finanzdienstleister 31 -- 5 Geschäftsleiter 31 -- 6 Kundenbetreuer32 -- 7 Wertpapierdienstleistungsunternehmen 32 -- V Vermögensverwaltung32 -- B Struktur des Vertriebs von Kapitalanlagen 33 -- l Anlageberatungs- / Anlagevermittlungsvertrag33 -- II Vertrieb im Dreipersonenverhältnis (Kommissionsgeschäft) 36 -- m Vertrieb im Zweipersonenverhältnis (Festpreisgeschäft) 38 -- IV Abgrenzung zwischen Kommissions- und Festpreisgeschäft 39 -- V Sonderfall: Honorar-Anlageberatung 41 -- C Zusammenfassung42 -- 3 K a p ite l: A u f k l ä r u n g s p f l i c h t e n ü b e r -- V e r t r i e b s p r o v i s i o n e n 43 -- A Dogmatische Grundlagen 44 -- I Zivilrechtliche Grundlagen45 -- 1 Anlageberatungsvertrag45 -- 2 Grundsatz der Vermeidung von Interessenkonflikten 46 -- 3 Interessenwahrungspflicht gern § 384 Abs 1 HGB47 -- 4 Kommissionsrechtliche Herausgabepflicht 48 -- II Europarechtliche Grundlagen 49 -- 1 M iFIDI 49 -- 2 MiFID-DRL50 -- 3 MiFID n und MiFIR 51 -- a) MiFID n 51 -- b) MiFIR52 -- HI Aufsichtsrechtliche Grundlagen52 -- 1 § 31 Abs 1 WpHG 53 -- 2 § 31 Abs 3 Satz 3 Nr 4 WpHG iVm -- § 5 Abs 2 Nr 5a WpDVerOV 54 -- 3 § 31d WpHG 54 -- IV Verhältnis zwischen zivil- und aufsichtsrechtlichen -- Aufklärungspflichten55 -- V Zusammenfassung 58 -- Ausgestaltung der Aufldärungspflichten 58 -- l Differenzierung nach Art der Provision 59 -- 1 Rückvergütungen59 -- 2 Innenprovisionen im engeren Sinne 61 -- 3 Zusammenfassung / Kritik 62 -- II Aufklärungspflichten über Gewinnmargen64 -- 1 Argumente gegen die Annahme einer Aufklärungspflicht 64 -- 2 Argumente für die Annahme einer Aufklärungspflicht 66 -- 3 Zusammenfassung / Kritik 67 -- m Differenzierung nach dem Träger der Aufklärungspflichten 68 -- 1 Aufklärungspflichten des -- bankgebundenen Anlageberaters69 -- 2 Aufklärungspflichten des -- bankgebundenen Anlagevermittlers 69 -- 3 Aufklärungspflichten des ?freien? Anlageberaters 70 ISBN 9783631670880‎

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‎Söntgerath, Björn‎

‎Vermittelte Mehrheit. Eine systematische Untersuchung des Rechts der satzungsergänzenden Nebenverträge, Beteiligungsgesellschaften und Vertreterklauseln. / Schriften zum Wirtschaftsrecht ; Bd. 233.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2010. IV, 569 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Björn Söntgerath nimmt in der vorliegenden Arbeit eine systematische Untersuchung des Rechts der satzungsergänzenden Gesellschafterabsprachen, Vertreterklauseln und Beteiligungsgesellschaften vor. Durch den Abschluss dieser, auf eine Hauptgesellschaft (korporative Regelungsebene) bezogenen Vereinbarungen entsteht ein gesonderter Regelungskreis (sog. schuldrechtliche Ebene). Sie eröffnen den teilnehmenden Gesellschaftern die Möglichkeit einer Mediatisierung ihrer Rechte in der Hauptgesellschaft, insbesondere des Stimmrechts. Tableauartig untersucht der Autor inwieweit wechselseitige Beeinflussungen zwischen korporativer und schuldrechtlicher Regelungsebene bei den verschiedenen Abreden - seien es omnilaterale oder fraktionierende - bestehen. Besonders interessant erscheinen in diesem Zusammenhang die Fälle, in denen korporative und schulrechtliche Regelungen in ein Spannungsverhältnis geraten. Den Widerstreit versucht der Autor anhand einer sog. Schnittmengenthese zu erklären und mittels einer Ausstrahlungswirkung des korporationsrechtlichen Regelungskreises auf die - in der Regelungshierarchie unterzuordnende - schuldrechtliche Ebene aufzulösen. - Inhaltsübersicht: § 1 Einleitung - § 2 Der satzungsergänzende Nebenvertrag im Allgemeinen - § 3 Grundsätzliche Zulässigkeit und Wirksamkeit - § 4 Anerkannte Zulässigkeitsschranken von satzungsergänzenden Nebenabreden, insb. Konsortien, sowie von Vertreterklauseln und Beteiligungsgesellschaften - § 5 Rechtsfolgen von satzungsergänzenden Nebenvereinbarungen, Konsortien, Vertreterklauseln und der Bildung einer Beteiligungsgesellschaft sowie Fragen des Rechtsschutzes - § 6 Konzern- und kapitalmarktrechtliche Beurteilung des satzungsergänzenden Nebenvertrags, insbesondere von Stimmbindungs- und Konsortialverträgen - § 7 Das Verhältnis zwischen korporativer und nebenvertraglicher bzw. konsortialer Ebene - § 8 Abstimmungsprobleme zwischen der Organisationsstruktur der Hauptgesellschaft und der nebenvertraglichen Ordnung - Parallelisierung der Regelungskreise bei Nebenvertrag, Konsortium und mediatisierter Mitgliedschaft - § 9 Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse - Literatur- und Sachverzeichnis. ISBN 9783428131754‎

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€ 76,00 Kaufen

‎Söhner, Matthias‎

‎Gläubigerschutz und Anlegerschutz vor Private-Equity- und Hedgefonds. Abhandlungen zum deutschen und europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht ; Bd. 53.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2012. 362 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Die Aufweichung des Kapitalschutzrechts mit dem MoMiG zeigt sich vor allem bei den Finanzierungsmaßnahmen eines Leveraged-Buy-out (LBO). Bei Bestehen eines Unternehmensvertrags ist mit § 71a AktG selbst die LBO-Vorschrift schlechthin suspendiert. Existenzgefährdende Weisungen sind zulässig. Nichts anderes gilt für die Stellung von Sicherheiten gegenüber der die Übernahme finanzierenden Bank. Auch im Kapitalmarktrecht schuf das Risikobegrenzungsgesetz nur geringfügig mehr Anlegerschutz. Ein reiner, abgestimmter Parallelerwerb wird von den Zurechnungsvorschriften des WpHG und des WpÜG weiterhin nicht erfasst. Die Einzelfallausnahme des § 22 Abs. 2 Satz 1 WpHG und § 30 Abs. 2 Satz 1 WpÜG ist materiell zu verstehen. § 22 Abs. 2 WpHG ist insoweit richtlinienkonform auszulegen. § 30 Abs. 2 WpÜG verstößt gegen die Übernahmerichtlinie. Das Schutzniveau im angelsächsischen Recht ist höher. ISBN 9783428137817‎

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€ 74,00 Kaufen

‎Seok, Jong Hyun und Jan Ziekow (Hrsg.)‎

‎Mediation als Methode und Instrument der Konfliktmittlung im öffentlichen Sektor. Vorträge auf dem Deutsch-Koreanischen Symposium zum Verwaltungsrechtsvergleich 2009 vom 9. bis 13. September 2009 am Deutschen Forschungsinstitut für Öffentliche Verwaltung Speyer. / Schriftenreihe der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (HS), Band 207.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2010. 301 S., Tab. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Trotz bereits nicht unbeträchtlicher praktischer Erfahrungen und vereinzelter Rezeption durch die Verwaltungsgesetze harrt das Phänomen Mediation im öffentlichen Sektor weiterhin der Zuweisung des ihm gebührenden Platzes im Gesamtgefüge staatlicher Handlungsweisen. Im Sinne der gebotenen Fundierung wird daher zunächst auf einer abstrakten staats- und verwaltungswissenschaftlichen Ebene beleuchtet, inwieweit Mediation eine paradigmatische Ausdrucksform eines Wandels von Staatlichkeit darstellt. Im Weiteren werden die verfassungsrechtlichen, insbesondere rechtsstaatlichen Determinanten für Mediation sowie der verschiedenen Konstellationen von Mediation im Zusammenhang mit verwaltungsgerichtlichen Streitverfahren herausgearbeitet, eine Einordnung in den geltenden unterverfassungsrechtlichen Rechtsrahmen vorgenommen und potentieller weiterer Regelungsbedarf bestimmt. Der Band dient daher auf breiter thematischer Basis der Vergewisserung über den jeweiligen Stand der verwaltungs- und gerichtspraktischen Implementation von Mediation im öffentlichen Sektor und ihrer rechts- und verwaltungswissenschaftlichen Begleitung, der Auslotung weiterer Entwicklungsperspektiven und der Kennzeichnung rechtlichen Regelungsbedarfs in Korea und Deutschland. - Inhalt: J. H. Seok, Mediation im Kontext sich wandelnder Staatlichkeit - J. Ziekow, Mediation im Kontext sich wandelnder Staatlichkeit - S.-K. Kim, Mediation im Kontext des Rechtsstaatsgebots der koreanischen Verfassung - F.-J. Peine, Mediation im Kontext von Demokratie- und Rechtsstaatsgebot - E. Soong Pyo, Entstaatlichung des Rechtsschutzes? Mediation vor der Garantie staatlicher Rechtsschutzgewährung - M. Ronellenfitsch, Entstaatlichung des Rechtsschutzes? Mediation vor der Garantie staatlicher Rechtsschutzgewährleistung - M. Martini, Mediation und Gemeinwohl; eine Beziehungsanalyse - H. H. Kang, Mediation und Vorverfahren nach koreanischem WVfG - P. Baumeister, Mediation und Vorverfahren - S.-S. Kim, Mediation und Verwaltungsgerichtsbarkeit; unter besonderer Berücksichtigung der koreanischen Erfahrung - W.-R. Schenke, Mediation und verwaltungsgerichtliches Verfahren - H. G. Kim, Mediation und Verwaltungsgerichtsbarkeit; insbesondere zu der Möglichkeit der Einführung und deren Aufgabe - R. Pitschas, Die Rechtswirkungen der Mediation im Bewirkungsspektrum kollaborativer Governance - D. Song, Mediation im Umweltrecht; unter besonderer Berücksichtigung des koreanischen Umweltmediationsgesetzes - A. Guckelberger, Mediation im Umweltrecht - H. R. Kim, Mediation bei der Planung in Korea - T. Siegel, Mediation in Planungsverfahren. ISBN 9783428134427‎

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‎Sendmeyer, Stefanie‎

‎Der Unternehmerregress nach Maßgabe der §§ 478, 479 BGB. Unter besonderer Berücksichtigung intertemporaler und internationalprivatrechtlicher Probleme. / Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft ; Bd. 185.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2008. 380 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Gegenstand der Arbeit sind die §§ 478, 479 BGB, die Art. 4 der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie umsetzen und innerhalb der unternehmerischen Lieferkette einen Rückgriff hinsichtlich der gegenüber einem Verbraucher entstandenen Gewährleistungskosten statuieren. Stefanie Sendmeyer untersucht nicht nur, wie der Unternehmerregress im Einzelnen ausgestaltet ist und an welche Voraussetzungen er in materiellrechtlicher Hinsicht geknüpft ist, sondern auch, wie die Normen in intertemporaler Hinsicht zu bewerten sind, wie sie sich zum UN-Kaufrecht verhalten und wann sie auf internationale Sachverhalte angewandt werden können. Die Auslegungsergebnisse berücksichtigen sowohl die rechtspolitisch heftig kritisierte Entscheidung des europäischen sowie deutschen Gesetzgebers, Verbraucherschutzerwägungen in den handelsrechtlichen Verkehr zu übernehmen, als auch die Interessen von Verbraucher, Handel und Hersteller und ermöglichen so einen angemessenen Ausgleich der Gewährleistungskosten in der Lieferkette. Die Arbeit vermag einen Beitrag zu der innerhalb der Europäischen Union aktuell geführten Diskussion zu leisten, ob der Regress zu Gunsten einer unmittelbaren Herstellerhaftung im Kaufrecht aufgegeben werden sollte. - Inhaltsübersicht: Einleitung - I. Teil: Der Rückgriff des Unternehmers im deutschen Recht: 1. Entstehung der Rückgriffsregelungen: Die Verbrauchsgüterkaufrichtlinie - Die §§ 478, 479 BGB - 2. Die Regresskette: Grundsätzliche Anwendungsvoraussetzungen der §§ 478, 479 BGB: Der Unternehmer als Rückgriffsschuldner und -gläubiger - Der letzte Vertrag in der Lieferkette - Die Kaufsache - 3. Der Regelungsgehalt der §§ 478, 479 BGB im Einzelnen: Einführung - Die Modifikation des § 478 Abs. 1 BGB - Der eigenständige Regressanspruch gemäß § 478 Abs. 2 BGB - Die Regelung des § 478 Abs. 3 BGB - Beschränkte Abdingbarkeit der Regressregelungen auf Grund des § 478 Abs. 4 BGB - Die Rügeobliegenheit im Regress, § 478 Abs. 6 BGB - Die Regelung der Verjährung in § 479 BGB - II. Teil: Übergangsprobleme beim Regress: Die allgemeinen Überleitungsvorschriften des Art. 229 §§ 5 bis 7 EGBGB - Die Überleitung der Regressregelungen - III. Teil: Der Regress in grenzüberschreitenden Sachverhalten: 1. Der Regress im Anwendungsbereich des UN-Kaufrechts: Anwendungsbereich des UN-Kaufrechts - Regelungen des UN-Kaufrechts hinsichtlich eines Rückgriffs - Kollision des UN-Kaufrechts mit den §§ 478, 479 BGB bzw. Art. 4 der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie - 2. Der Regress im deutschen Kollisionsrecht: Ermittlung des Vertragsstatuts - Subjektive Anknüpfung - Objektive Anknüpfung - 3. Substitution ausländischer Sachverhalte: Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussbetrachtung - Literatur- und Sachwortverzeichnis. ISBN 9783428127290‎

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‎Schröder, Sönke‎

‎Die Selbstbefreiung von der Ad-hoc-Publizitätspflicht nach § 15 Absatz 3 WpHG. Untersuchungen über das Spar-, Giro- und Kreditwesen / Abteilung B / Rechtswissenschaft ; Bd. 187.‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2011. 268 S., 1 Tab. Originalbroschur.‎

‎Stempel am Fußschnitt, sonst ein sehr gutes Exemplar. - Sönke Schröder untersucht in der vorliegenden Arbeit das Recht von Emittenten, sich von der Ad-hoc-Publizitätspflicht zu befreien. Ad-hoc-Publizitätspflicht und Selbstbefreiung sind auch einige Jahre nach Inkrafttreten der neuen Regelungen noch immer Gegenstand einer Vielzahl von Zweifelsfragen für die betroffenen börsennotierten Unternehmen. Nach einer einführenden Darstellung des Regelungsumfelds, der europäischen sowie der nationalen Gesetzgebungsgeschichte und der besonderen Auslegungsgrundsätze, geht der Autor auf die Voraussetzungen des Entstehens der Ad-hoc-Publizitätspflicht ein. Ausgehend von dieser Grundlage werden sodann die einzelnen Voraussetzungen der Selbstbefreiung erörtert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der zentralen Anforderung, nämlich dem berechtigten Interesse des Emittenten an der Befreiung. Sodann geht der Autor auf die Rechtsfolgen der Selbstbefreiung ein. Dabei werden sowohl die möglichen Folgen einer "gelungenen", d. h. rechtmäßigen, wie auch einer "misslungenen", d. h. rechtswidrigen, Selbstbefreiung dargestellt. Abschließend beschäftigt sich der Autor mit praktisch relevanten Beispielen der Selbstbefreiung. - Inhaltsübersicht: A. Einführung - B. Die Ad-hoc-Publizitätspflicht und die Selbstbefreiung als Teil des Kapitalmarktrechtes - C. Die Ad-hoc-Publizitätspflicht gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 WpHG: Anwendungsbereich - Den Inlandsemittenten unmittelbar betreffende Insiderinformationen - Unmittelbare Betroffenheit des Emittenten von der Insiderinformation - Grundsätzliche Rechtsfolge: Unverzügliche Mitteilung - Zwischenfazit - D. Das "berechtigte Interesse" des Emittenten in § 15 Abs. 3 Satz 1 WpHG: Die Entwicklung des Begriffes "berechtigtes Interesse" im Rahmen der Befreiung von der Ad-hoc-Publizitätspflicht - Problemstellung - Neuregelung des AnSVG und vorherige Definitionsansätze - Eingrenzung des Begriffs "berechtigtes Interesse" - Das Überwiegen des berechtigten Interesses gegenüber den Kapitalmarktinteressen - E. Die weiteren Voraussetzungen der Selbstbefreiung nach § 15 Abs. 3 Satz 1 WpHG: Keine Irreführung der Öffentlichkeit - Gewährleistung der Vertraulichkeit - Kein Vorliegen sonstiger Fälle der Pflicht zur Veröffentlichung der Insiderinformation - Entscheidung über die Inanspruchnahme der Selbstbefreiung - F. Rechtsfolgen der Selbstbefreiung - G. Die Selbstbefreiung nach § 15 Abs. 3 WpHG in Einzelfällen: Die hilfsweise Selbstbefreiung von der Ad-hoc-Publizitätspflicht - Mehrstufige Entscheidungsprozesse - Unternehmensverschmelzungen und Unternehmensübernahmen (M&A-Transaktionen) - Selbstbefreiung und andere Publizitätspflichten des Emittenten - Ankündigung bzw. Durchführung wichtiger Personalveränderungen - H. Zusammenfassung in Thesen - Literatur- und Sachwortverzeichnis. ISBN 9783428133444‎

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‎Thien, Hans-Günter‎

‎Schule, Staat und Lehrerschaft. Zur historischen Genese bürgerlicher Erziehung in Deutschland und England (1790 - 1918).‎

‎Frankfurt, New York: Campus, 1984. 442 S. Originalbroschur.‎

‎Papierbedingt leicht gebräunt. Gebraucht, aber gut erhalten. - Inhalt: Allgemeine öffentliche Erziehung und Lehrerschaft in Deutschland: Erziehung im Umbruch: Die Durchsetzung bürgerlichen Erziehungsdenkens -- Feudalismus, Staat und Erziehung -- Kant -- Hegel -- Schritte zur ' Standwerdung ' der Lehrerschaft -- Die preußischen Reformen und die Institutionelle Erziehung zu Beginn des 19. Jahrhunderts -- Die geteilte Lehrerschaft: Gymnasial-und Volksschullehrer -- Die Politisierung der Lehrerschaft: Zur Beteiligung der Volksschullehrer an den politischen Kämpfen in der Phase der deutschen Revolution von 1848/49 -- Die 'Standwerdung' der Lehrerschaft -- Materialien zur Herausbildung von Schule und Lehrerschaft im Prozess der historischen Durchsetzung der kapitalistischen Gesellschaft in England: Der Formwandel institutionalisierter Erziehung seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts -- Zur Entwicklung von Lehrertätigkeit und sozialer Lage der Elementarschullehrer im Prozess der Herausbildung öffentlicher Erziehung -- Der Formwandel bürgerlicher Hegemonie und die Lage der Lehrer im Klassenspektrum der Gesellschaft Englands. ISBN 3593333562‎

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‎Weschka, Marion‎

‎Präimplantationsdiagnostik, Stammzellforschung und therapeutisches Klonen: Status und Schutz des menschlichen Embryos vor den Herausforderungen der modernen Biomedizin : eine Untersuchung aus einfachgesetzlicher, verfassungsrechtlicher und internationaler Perspektive. Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer: Schriftenreihe der Hochschule Speyer ; Bd. 206‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2010. 441 S. ; 24 cm kart.‎

‎Mit Strich auf Fußschnitt als Mängelexemplar gekennzeichnet, jedoch textsauber und vollständig. Die Regelung von Präimplantationsdiagnostik, Stammzellforschung und therapeutischem Klonen im Embryonenschutzgesetz und im Stammzellgesetz ist widersprüchlich, lückenhaft und unklar. Marion Weschka zeigt, dass es möglich ist, den Embryonenschutz in Deutschland einer stimmigen Lösung zuzuführen, die sich an der mit fortschreitender Entwicklung des Embryos zunehmenden Schutzbedürftigkeit orientiert. Kern der Arbeit ist die Frage nach dem verfassungsrechtlichen Status des menschlichen Embryos sowie eine Neukonstruktion des grundrechtlichen Embryonenschutzes. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Embryonen keine Grundrechtsträger der Menschenwürde und des Rechts auf Leben sind und dass der Embryo in vitro lediglich durch die Menschenwürde als Gattungswürde geschützt wird. PID, Stammzellforschung und therapeutisches Klonen sind damit verfassungsgemäß und verstoßen, wie die Autorin abschließend feststellt, auch nicht gegen internationales Recht. Inhaltsübersicht: Einleitung - 1. Teil: Die Regelungen zum Embryonenschutz auf einfachgesetzlicher Ebene und der Umgang mit menschlichen Embryonen in der Praxis: Präimplantationsdiagnostik, Stammzellforschung, therapeutisches Klonen und die Regelungen des Embryonenschutzgesetzes sowie des Stammzellgesetzes - Widersprüche im durch das Embryonenschutzgesetz festgelegten Schutzstandard für den Embryo in vitro im Vergleich zum Schutz des Embryos in vivo - 2. Teil: Der verfassungsrechtliche Status des menschlichen Embryos: Zur Notwendigkeit der Bestimmung des verfassungsrechtlichen Status des menschlichen Embryos - Grundrechtsträgerschaft des menschlichen Embryos? - Exkurs zur Frage der Verletzung der Menschenwürde beim reproduktiven Klonen - Menschenwürde, Recht auf Leben und Embryonenschutz: Versuche einer verfassungsrechtlichen Neukonstruktion - 3. Teil: Präimplantationsdiagnostik, Stammzellforschung und therapeutisches Klonen sowie die Frage nach Status und Schutz des menschlichen Embryos nach europäischem und internationalem Recht: Einleitung - Die Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten des Europarats - Die Biomedizinkonvention des Europarates und das Zusatzprotokoll zum Verbot des Klonens menschlicher Lebewesen - Die Europäische Grundrechtecharta - Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte - UN Übereinkommen über die Rechte des Kindes - UNESCO: Allgemeine Erklärung über das menschliche Genom und die Menschenrechte - Versuch der Einigung auf ein Klonverbot im Rahmen der Vereinten Nationen: United Nations Declaration on Human Cloning - Weitere Steuerungsinstrumente - Ergebnis: Status und Schutz des menschlichen Embryos sowie therapeutisches Klonen, PID und Stammzellforschung nach internationalem Recht - Gesamtzusammenfassung und Ergebnis - Literaturverzeichnis - Sachwortregister ISBN 9783428132447‎

Referenz des Buchhändlers : 1148527

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‎Schiwek, Heiko‎

‎Sozialmoral und Verfassungsrecht. Dargestellt am Beispiel der Rechtsprechung des amerikanischen Supreme Court und ihrer Analyse durch die amerikanische Rechtstheorie. / Schriften zur Rechtstheorie ; H. 192.‎

‎Berlin : Duncker und Humblot, 2000. 339 S. Originalbroschur.‎

‎Strich auf Fußschnitt, sonst ein tadelloses Exemplar. - Gegenstand der Untersuchung sind das Problem richterlicher Wertungen sowie der Einfluß gesellschaftlicher Wertanschauungen auf die Verfassungsinterpretation. Dabei wird die Rechtsprechung des us-amerikanischen Supreme Court zu zentralen Vorschriften der us-amerikanischen Bundesverfassung untersucht. Durch die Darstellung und Analyse der "leading cases" bietet der Autor dem kontinentaleuropäisch geschulten Juristen zugleich eine Einführung in Methodik und Denkweise des us-amerikanischen Rechtskreises. Anschließend wird die us-amerikanische Rechts- und Verfassungstheorie dieses Jahrhunderts dargestellt. Der Autor fragt, ob Gerichte legitimiert sind, Entscheidungen aufgrund moralischer, normexterner Wertungen zu treffen (Legitimationsproblem). Zugleich diskutiert er, inwiefern richterliche Wendungen mit den Mitteln der Verfassungstheorie objektiviert werden können. Die Kritik an den wichtigsten us-amerikanischen Verfassungstheorien kommt zu dem Ergebnis, daß Verfassungsanwendung nicht ohne den Rückgriff auf normexterne Wertvorstellungen möglich ist. Der Verfasser schließt mit einer Gegenüberstellung von deutschen und us-amerikanischen Interpretationstheorien. - Inhalt: Einleitung: Einführung - Vorgehensweisen - 1. Teil: Die Rechtsprechung des Supreme Court zur Equal Protection Clause und Substantive Due Process Clause: Die Rechtsprechung des Supreme Court bis 1870 - Die Rechtsprechung des Supreme Court von 1870 - 1930 - Die Rechtsprechung des Supreme Court vom Ende der Lochner-Ära bis zum Warren-Court - Das Ende der Rassentrennung. Der Warren-Court - Das 14. Amendment und die Gleichstellung der Geschlechter - Weitere suspekte Klassifizierungen unter der Equal Protection Clause - Fundamentale Rechte unter der Equal Protection Clause - Die Auslegung der Substantive Due Process Clause nach 1960 - Nicht als suspekt anerkannte Klassifizierungen beziehungsweise nicht anerkannte fundamentale Rechte - Die Rolle der Sozialmoral in der Rechtsprechung des Supreme Court. Systematisierende Betrachtung - 2. Teil: Die Behandlung der Sozialmoral in der amerikanischen Rechts- und Verfassungstheorie: Die amerikanische Rechtstheorie gegen Ende des 19. Jahrhunderts - Oliver Wendell Holmes - Benjamin Nathan Cardozo - Roscoe Pound - Der legal realism und seine Kritiker - Die Debatte um den Warren-Court: Paradigmenwechsel in der amerikanischen Verfassungstheorie - Die gegenwärtige Rechts- und Verfassungstheorie in den Vereinigten Staaten - Die Methodik des Supreme Court in den Augen der amerikanischen Rechtstheorie - Fazit: Verfassungsinterpretation unter Berücksichtigung der Sozialmoral - 3. Teil: Ausblick und Methodenvergleich - Sozialmoral und die deutsche Verfassungstheorie: Zur Vergleichbarkeit von deutschen und amerikanischen Interpretationstheorien - Grundfragen der amerikanischen Rechts- und Verfassungstheorie - Der deutsche Ansatz - Einzelne deutsche Stellungnahmen zur Verfassungsinterpretation - Zusammenfassung zu den deutschen Interpretationstheorien - Schluß - Literaturverzeichnis - Personen- und Sachwortverzeichnis - Entscheidungsverzeichnis. ISBN 9783428100545‎

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