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ref. 147-Do.J. Feder in Dunkelbraun und Schwarz, über Bleistift, auf bräunlichem Velin. 29:24,8 cm. Ecken unregelmäßig schräg geschnitten, insgesamt etwas fleckig. Provenienz: Sammlung Prof. F. Beuker, Düsseldorf. Stark verschattete Gesichtshälften wie bei unserer Zeichnung findet man im zeichnerischen und graphischen Werk Denons immer wieder, auch die Art und Weise wie er die Schraffuren zeichnet: am Décolletée, an den Schultern, im Hintergrund, findet man ebenso bei gesicherten Zeichnungen von Denon. Vergleichsliteratur: M.-A. Dupuy-Vachey, Les itinéraires de Vivant Denon dessinateur et illustrateur. Nimes 2007, Ss. 9, 19, 41 und 43.
ref. 146-Do.J. 2 Blatt Vorzeichnungen, Feder in Grau, grau laviert, über leichter Bleistiftskizze, auf Bütten, verso zum Zwecke der Übertragung auf einen anderen Bildträger (wohl eine Kupferplatte) gerötelt, mit spiegelverkehrter Schrift in der Wappenkartusche, dort signiert ?I. Nicolai.? 21,5:13,6 cm bzw. 27,2:16,8 cm. Etwas fleckig, Knickfalten geglättet. Provenienz: Sammlung Adelheid Schnell, Erding, nicht bei Lugt. Die Entwürfe sind für Carl August Friedrich Fürst von Waldeck (1728 - 1763) ausgeführt worden und sollten wahrscheinlich in einem Werk über Waldeck Verwendung finden. Literatur: Arolsen. Indessen will es glänzen. Eine barocke Residenz. Arolsen, Stadt und Museumsverein in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen und dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, 1992, Nr. 46 ?Jeremias Nicolai,..., Prinzenerzieher und späterer Rektor des Korbacher Gymnasiums, der vor allem als Kartograph, durch seine exakte Waldeck-Karte von 1733, Bekanntheit erlangte?. Diese Angaben danken wir einem Hinweis von B. Kümmel, Arolsen (Brief vom 5.04.2004).
ref. 144-Do.J. Feder und Pinsel in Grau und Schwarz, grau laviert, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: Lilie. 23,5:18,2 cm. Mit leichten Gebrauchsspuren, unterhalb der Darstellung ein kleiner brauner Fleck.
ref. 143-Do.J. Feder in Braun, auf Velin, rechts unten von fremder Hand mit Bleistift bezeichnet ?Bartolozzi?. 17,3:18 cm. Verso sind die Ränder rundum durch Papierstreifen verstärkt.
ref. 141-Do.J. Pinsel in Grau, über Bleistift, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: H blum. 38,7:24,3 cm. Papier im linken Rand unten etwas ungleich gerissen und mit Löchlein, leicht fleckig. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: 3 x Tischbein und die europäische Malerei um 1800. Kassel/Leipzig/München, 2005, Nr. 48.
ref. 140-Do.J. Feder in Grau und wenig Braun, grau laviert, auf Bütten. 27,9 x 20,6 cm. Aufgezogen, oben etwas beschnitten, im ganzen nicht ganz frisch.- Provenienz: Sammlung Bernhard Funck, München, nicht bei Lugt.
ref. 139-Do.J. Feder und Pinsel in Grau, grau laviert, über Skizze in schwarzer Kreide, auf Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: großes bekröntes Lilienwappen; mit mehreren Beschriftungen innerhalb der Darstellung. 34,2 x 21,5 cm. Die Aufschriften in holländischer Sprache bedeuten: ?Een karans van moerbije..? = Ein Maulbeerkranz, ?Olijf krans? = Olivenkranz; ?Plutus beelt? = Plutus Statue. Die Allegorie bedeutet: Frieden bringt Wohlfahrt. Die Frauenfigur links trägt einen phrygischen Hut, Symbol der Freiheit. Der Caduceus in ihrer rechten Hand bedeutet Frieden. Die Frau mit dem Olivenkranz (auch ein Friedenssymbol) entzündet Waffen neben einer Figur mit einem Blasebalg und einer Flamme. In der Korngarbe befindet sich eine Skulptur des Plutus, Gott des Reichtums. Für den Hinweis auf den Künstler und die Bestimmung des Bildmotivs danken wir Dr.E.P. Löffler, Rijksbureau voor kunsthist. Documentatie, Den Haag (Brief vom 14.09.2004). Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: ?Götter und Helden für Berlin. Gemälde und Zeichnungen von Augustin und Matthäus Terwesten. Zwei niederländische Künstler am Hofe Friedrichs I. und Sophie Charlottes. Berlin-Brandenburg, Stiftung Preuss. Schlösser und Gärten, 1995, Nr. 7.1 f.). Wohl Entwurf für eine Dekorationsmalerei.
ref. 137-Do.J. Feder in Braun, über Bleistift, auf grautonigem Bütten. 19,5:15,3 cm.
ref. 136-Do.J. Feder in Grau, grau laviert, über schwarzer Kreide, mit schwarzer Federlinie umrandet, verso gerötelt, auf Bütten. 16:29,8 cm. Vertikale Mittelfalte geglättet, verso mit einigen feinen Restaurierungen des Papiers. Akribisch fein ausgeführte Zeichnung. Die Tatsache, daß sie verso gerötelt ist, bedeutet, daß es sich um die Vorzeichnung für eine Graphik handelt. Die Vorlage dafür ist eine Zeichnung von Paolo Caliari, gen. ?Veronese? (1528 Verona - Venedig 1588), die er um 1570 für das Refektorium von S. Sebastiano als Gemälde ausführte, das sich heute in der Brera, Mailand befindet.
ref. 134-Do.J. Feder und Pinsel in Grau, über Bleistift, in zarten Farbtönen aquarelliert, mit getuschter Umrandung, auf Bütten. 24,5 x 19,5 cm. Mit mehreren Reißnagellöchlein im Rand, Tuschfleck rechts oben.
ref. 130-Do.J. Feder in Braun, grau laviert, über Bleistift, auf bräunlichem Bütten mit undeutl. Wasserzeichen, verso bezeichnet ?Reiterschlacht?. 19,8:30,2 cm. - Mit leichtem Lichtrand rundum sowie kleineren Restaurierungen, die recto kaum sichtbar sind. Provenienz: Aus dem Nachlaß der Familie Morgenstern; Frankfurter Privatbesitz. Die Zeichnung entstand vermutlich während seiner Studienzeit in Salzdahlum zwischen 1766/68.Sie könnte nach einer Vorlage von Gg. Ph. Rugendas entstanden sein.
ref. 129-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über Bleistift, mit Bleistiftlinie umrandet, auf bräunlichem Bütten mit Wasserzeichen: Pro Patria, links unten mit Bleistift innerhalb der Darstellung signiert ?J.L.E. Morgenstern.?, verso betitelt ?Im Wirtshaus.? sowie rechts unten bezeichnet ?Joh. Ludw. Ernst Morgenste?. Darstellungsgröße 16,7:21,5 cm, Blattgröße 21,2:31,5 cm. Mit Fehlstelle im Oberrand rechts, Annotation im weißen Rand unten und mit leichtem Lichtrand rundum. Provenienz: Aus dem Nachlaß der Familie Morgenstern; Frankfurter Privatbesitz.
ref. 127-Do.J. Feder und Pinsel in Grau, mit brauner Feder umrandet, auf Velin. 12,2:14 cm. Vergleichsliteratur: Eine sehr ähnliche Zeichnung von Bleuler, durch deren Vergleich mit unserem Blatt eine Bestimmung möglich wurde, besitzt das Städel Museum in Frankfurt, vgl. Katalog der deutschen Zeichnungen. Alte Meister. 3 Bde. München 1973, Nr. 616, Abb. Bd. II, Tafel 115 (Inv. Nr. 1944).
ref. 126-Do.J. Pinsel in Grau, etwas Feder in Braun, über Bleistift, auf Bütten, verso von alter Hand bezeichnet ?bey Birgenau an der bergstraß?, von anderer Hand nochmals ?in d. Bergstr.?. 15,7:20 cm. Papier etwas vergilbt und mit leichtem Lichtrand.
ref. 124-Do.J. Feder in Schwarz, Braun und Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Wappen. 21,5:35,9 cm. Insgesamt nicht ganz frisch, eine Ecke eingerissen.
ref. 125-Do.J. Pinsel in Grau über Bleistift, auf Bütten, verso von älterer Hand bezeichnet ?Vuen bey Wisbaden?. 15,3 x 20 cm. Papier insgesamt etwas vergilbt und mit leichtem Lichtrand, am rechten Bildrand Papier etwas gequetscht. Wie auch das vorige Blatt wohl um 1791/93 entstanden
ref. 123-Do.J. Pinsel in Schwarzbraun, braun laviert, über Bleistift, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf cremefarbenem Bütten, rechts unten monogrammiert ?W.?, verso von älterer Hand bezeichnet. 13,4:18 cm. Provenienz: Frankfurter Privatsammlung.
ref. 122-Do.J. Feder in Braun, mit Deckweiß gehöht, auf bräunlich getöntem Bütten. 16,9:13,6 cm. Auf Untersatz einer Sammlung des 18. Jahrhunderts montiert. Der suchende Zeichenstil des Kompositionsentwurfs spricht für eine erste Ideenskizze für eine weiterführende Arbeit.
ref. 120-Do.J. Aquarell und braune Tusche, auf Bütten. 17,6:13,7 cm. Mit Goldlitze umrandet und in Albumblatt montiert. Aquarelle sind im zeichnerischen Werk Ferdinand Kobells sehr selten!
ref. 117-Do.J. Feder in Braun, mit brauner Linie umrandet, auf chamoisfarbenem Bütten. 9,5:15,8 cm.
ref. 115-Do.J. Feder in Braun und ein wenig Schwarzbraun, rechts mit Bleistift ergänzt ?, auf Bütten. 13,2:19,8 cm. In den Rändern ungleich beschnitten. Mit leichten Gebrauchsspuren. Aus einem Skizzenbuch.
ref. 114-Do.J. Feder in Braun und Grau, grau laviert, mit brauner Federlinie umrandet, auf Velin, verso signiert und datiert ?Franz Kobell f 1812?. 21:27,2 cm. Papier insgesamt vergilbt und etwas fleckig, verso an den Rändern Reste einer alten Montierung.
ref. 113-Do.J. Aquarell und Feder in Grau, auf Bütten mit Wasserzeichen: C & I Honig (vgl. W.A. Churchill, Watermarks in Paper. Nieuwekoop de Graaf Publishers, 1990 (Reprint), Nr. 99), links unten signiert und datiert "(D)uncker del: 1775". 27,8:21,8 cm. - Löchlein innerhalb der Darstellung restauriert, rechte untere Ecke ergänzt. Provenienz: Hess. Privatbesitz.
ref. 111-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über Feder in Schwarz, mit Tuschlinie umrandet, auf Bütten mit Wasserzeichen: J Honig & Zoonen. 28,5:43 cm. - Mit leichtem Lichtrand ringsum, kleinere Schäden sehr sorgsam restauriert. Entstanden wohl um 1795/1800. Hier handelt es sich um eine meisterhafte und bildmäßig durchgeführte Landschaftskomposition, in recht großem Format. Provenienz: vermutl. Sammlung C. Wiesböck, Wien, vgl. Lugt 2576, von diesem verso bezeichnet ?Franz Kobel gez.?.
ref. 107-Do.J. Feder in Schwarz und Grau, braun laviert, über Bleistift, mit grauer Feder umrandet, auf Bütten, unten signiert und datiert ?Joh: Jacob Hoch f. 1812.?. 15,4:19,4 cm. - Verso an den Rändern alte Leimspuren.