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ref. 105-Do.J. Pinsel und Feder in Grau und Schwarz, grau laviert, auf Bütten mit Wasserzeichen: J Honig & Zoonen. 26,3:40,6 cm. Hier handelt es sich um eine meisterhafte und bildmäßig durchgeführte Landschaftskomposition in recht großem Format.
ref. 104-Do.J. Sepia-Pinsel über Bleistift, auf Bütten. 17,9:21,9 cm. Aus dem Album ?Scizzen nach der Natur bey München? (vgl. Ausst. Katalog: Franz Kobell. Ein Zeichner zwischen Idylle und Realismus, München 2005, S. 17, Abbildung des Albums). Vergleichsliteratur: Katalog: Deutsche Landschaftszeichnungen des 18. Jahrhunderts aus der Graphischen Sammlung Staatsgalerie Stuttgart, Stuttgart 1985, Nrn. 32 u. 33; Th. Herbig: Franz Kobell. Ein Landschaftszeichner um 1800, Traunstein/Reutlingen 1997, Abb. 46-48, Abb. 51 sowie Abb. 74-78 (Farbabb.); Ausst. Katalog: Von Mannheim nach München. Die Künstlerfamilie Kobell, Mannheim/München 1993, Nrn. 38-42, mit Farbabb.; Ausst. Katalog: Franz Kobell, München 2005, Farbabb. S. 40-75. ?Zu den Überraschungen im zeichnerischen ?uvre Franz Kobells gehören die zahlreichen Skizzen, die ohne Vorzeichnung mit dem Pinsel in Sepia ausgeführt sind [...] In dieser Art der Landschaftssicht und in ihrer zeichnerischen Umsetzung löst sich Franz Kobell von der Tradition des 17. und 18. Jahrhunderts und darf darin als einer der frühen Vertreter realistischer Landschaftsdarstellung angesehen werden. Da Zeichenstil und Auffassung unverändert bleiben, ist die Datierung nicht eindeutig möglich. Erste Blätter dieser Art dürften bereits im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts entstanden sein.? (zitiert aus: Kat. Graphische Sammlung Staatsgalerie Stuttgart 1985, S. 72). Das als ?Gespensterschlößl? oder ?Rockerl? bezeichnete Bastionsschlößchen, gehörte zu den Resten der Wallbefestigungen an der heutigen Galeriestraße. Es wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von der Akademie der Wissenschaften als Sternwarte benutzt. Vor dem 1886 erfolgten Abbruch war hier die Gastwirtschaft ?Maigarten? untergebracht. Die Bezeichnung ?Rockerl leitet seinen Namen vermutlich von einem dort früher bestehenden kurfürstlichen ?rocolo? (Vogelherd) ab. Einer anderen Ableitung zufolge käme das Wort von Rocaille = Grottenwerk, Grottenarbeit, wie sie im 17. Jahrhundert sehr gebräuchlich war.
ref. 102-Do.J. Feder in Schwarzbraun, auf festem Bütten. 20,5:13,8 cm. Skizzenbuchblatt. Möglicherweise Vorzeichnung für eine Radierung. Provenienz: Sammlung Heinrich Beckmann, Bremen (1874-1940), Lugt Suppl. 2756a. Vergleichsliteratur: Das Capriccio als Kunstprinzip. Zur Vorgeschichte der Moderne von Arcimboldo und Callot bis Tiepolo und Goya. Malerei - Zeichnung - Graphik. Hrsg. von E. Mai. Mailand, 1996, Kat. Nr. Z 16, Abb. S. 329.
ref. 103-Do.J. Feder in Dunkelbraun, braun laviert, auf Bütten mit Wasserzeichen: J. Whatman 1794. 16,4:20,6 cm. Verso mit Sammlervermerk ?Philipp?. Nicht bei Fröhlich.
ref. 101-Do.J. Sepia-Pinsel, über Bleistift, auf Bütten, verso bezeichnet ?Gasteig?. 17,6:23,5 cm. ?Zu den Überraschungen im zeichnerischen ?uvre Franz Kobells gehören die zahlreichen Skizzen, die ohne Vorzeichnung mit dem Pinsel in Sepia ausgeführt sind... In dieser Art der Landschaftssicht und in ihrer zeichnerischen Umsetzung löst sich Franz Kobell von der Tradition des 17. und 18. Jahrhunderts und darf darin als einer der frühen Vertreter realistischer Landschaftsdarstellung angesehen werden. Da Zeichenstil und Auffassung unverändert bleiben, ist die Datierung nicht eindeutig möglich. Erste Blätter dieser Art dürften bereits im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts entstanden sein.? (zitiert aus: Deutsche Landschaftszeichnungen des 18. Jahrhunderts aus der Graphischen Sammlung Staatsgalerie Stuttgart, 1985, Aufl. 2000, S. 72). Zwischen 1814 und 1820 schuf Kobell eine Reihe von Sepia-Pinselzeichnungen mit Motiven, die in und um München entstanden sind. Vergleichsliteratur: Op. cit., Nrn. 32 u. 33; Th. Herbig: Franz Kobell. Ein Landschaftszeichner um 1800, Traunstein/Reutlingen 1997, Abb. 46-48, 51, 74-78 (Farbabb.); Katalog: Von Mannheim nach München. Die Künstlerfamilie Kobell, Mannheim/München 1993, Nrn. 38-42, mit Farbabb.; Ausst. Katalog: Franz Kobell, München 2005, Farbabb. S. 40-75.
ref. 100-Do.J. Feder in Schwarz, mit einigen Deckweißlichtern, auf Bütten. Ca. 10,4:10,8 cm, auf Untersatz montiert. Provenienz: Sammlung Bolongaro, Königsee/Bayern; Privatbesitz, München.
ref. 099-Do.J. Dunkelbraune Feder, hellbraun und grau laviert, über Bleistiftskizze, auf Bütten aufgezogen. 13:18,5 cm. Reizvolle, wenn auch etwas ungelenke Arbeit, die wahrscheinlich während des Aufenthaltes in Italien, vornehmlich in Rom, zwischen 1778 und 1784 entstanden ist. Sie unterscheidet sich durch den zarten Federstrich ganz wesentlich von den zahlreichen in kraftvollem Duktus mit der Feder ausgeführten Zeichnungen, die für Franz Kobell so typisch sind.
ref. 097-Do.J. Feder und Pinsel in Braun, braun laviert, ein wenig Feder in Schwarz, auf Bütten. 10,5:15 cm. In den Rändern etwas ungleich, links unten kleine Fehlstelle.
ref. 095-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, auf Bütten. 18,8:ca. 11 cm. Der rechte Rand ungleich geschnitten. Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung.
1789ref. 086-D1789. Feder in Schwarz, auf Velin, auf Bütten aufgezogen, verso signiert und datiert ?S. Warnberger del 1789?. 21:16,5 cm. Provenienz: Sammlung Blucke, Dresden, nicht bei Lugt. Vermutlich Vorzeichnung für eine Graphik.
ref. 082-Do.J. Pinsel in Grau und Deckweiß, auf blauem Bütten mit Wasserzeichen: bekröntes Posthornwappen mit anhängenden Initialen M & I. 22,8:29,3 cm. Verso mit Bleistiftskizze. Durchgehend etwas braunfleckig und verso an den oberen Ecken Reste von alten Verklebungen.
ref. 083-Do.J. Pinsel in Grau und Deckweiß, auf blauem Bütten mit Wasserzeichen: bekröntes Posthornwappen mit anhängenden Initialen M & I. 22,.3:27,6 cm. Durchgehend etwas braunfleckig und verso an den oberen Ecken Reste von alten Verklebungen.
ref. 085-Do.J. Feder in Braun, braun und grau laviert, auf Bütten mit undeutlichem Wasserzeichen. 18,2:27,5 cm. Leicht knittrig, Fleck im Bereich des Himmels. Vergleichsliteratur: Sattel Bernardini/Schlegel: Friedrich Müller 1749-1825. Der Maler, Landau 1986, vgl. z.B. Z 11. Provenienz: Karl & Faber, München, Auktion 150, 28.XI.1979, Nr. 1; Joseph Fach, Frankfurt a.M., Kat. 44, Nr. 35; Hessischer Privatbesitz. Charakteristische und bildmäßig ausgeführte Zeichnung, die wohl um 1770/1775 entstanden sein dürfte
ref. 078-Do.J. Feder in Braun, grau und braun laviert, auf Bütten. 15,9:22,6 cm. - Verso in brauner Feder und in zeitgenöss. Hand Größenangaben in ital. Sprache
1801ref. 080-D1801. Feder in Braun, grau laviert, auf grautonigem Bütten mit angeschnittenem Wasserzeichen, rechts unten signiert und datiert ?G: Urlaub. Fecit / d 3t octobr.. 1801 ». 16,9 :21,4 cm. - Verso mehrere Bleistiftstudien von Füßen. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Goethe und die Kunst. Hrsg. von S. Schulze. Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle, 1994, Nr. 169 mit Farbabb. ?Bei Urlaub erhält die bürgerliche Genredarstellung eine etwas frivole Note, die dem französischen Rokoko Rechnung trägt und einen pikanten Gegensatz zu der eher biederen Auffassung der Frankfurter Maler bildet.? (Op. cit. S. 241).
ref. 077-Do.J. Feder in Braun und Schwarz, grau laviert, auf bräunlichem Bütten mit Fragment eines Wasserzeichens: großes Wappen mit Greifvogel. 16:15 cm. Etwas stockfleckig. Am Oberrand links wasserrandig.
ref. 076-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, mit einzelner schwarzer Federlinie umrandet, auf Bütten. 16,2:15,6 cm. Papier etwas gebräunt., sonst sehr gut erhalten. Provenienz: Sammlung Christian Hammer, Stockholm.
ref. 073-Do.J. Feder in Braun, grau laviert, mit doppelter Tuschlinie umrandet, auf Bütten, auf Bütten der Zeit aufgezogen. 26,1:30,1 cm. Provenienz: Aus dem Besitz der Nachfahren des Künstlers.
ref. 067-Do.J. Feder in Braun, blau laviert, etwas rote Kreide, auf Bütten, mit bogenförmigem Abschluß. Ca. 15,6 x 28,6 cm. Mit restaurierten Fehlstellen im unteren Rand, oben links und rechts schräg beschnitten, insgesamt ewas stockfleckig.- Entwurf für eine Lünette.
ref. 065-Do.J. Feder in Braun, braun und grau laviert, auf Bütten. 16,5:12,7 cm. Links unten Nummer ?188?. Verso Verklebung am linken Rand.
ref. 066-Do.J. Feder in Braun, braun laviert, über einer Skizze in schwarzer Kreide, mit Bleistift umrandet, auf Bütten, aufgezogen, rechts unten von alter Hand bezeichnet ?Mola?. 26,3 x 18,2 cm. Provenienz: Sammlung Joanneum, Graz, Lugt 2709; Sammlung L. H. Philippi, Hamburg, Lugt 1335.
ref. 061-Do.J. Pinsel in Grau, über roter Kreide, auf Bütten, unten signiert und datiert ?J. Wit f. 1754?. 17,7:14,4 cm. - Papier etwas vergilbt. Sehr reizvolle Zeichnung, die im Todesjahr des Künstlers entstanden ist.
ref. 052-Do.J. Schwarze Kreide, mit schwarzer Kreidelinie umrandet, auf grau grundiertem Bütten, verso von älterer Hand bezeichnet. 14,8:20,2 cm. - Verso am Oberrand Reste einer alten Verklebung. Provenienz: Sammlung Prinz W. Argoutinsky-Dolgoroukoff, Paris, versteigert 27.03.1925 bei R.W.P. de Vries, Amsterdam, Kat. Nr. 281 sowie versteigert in Berlin am 28.11.1928, Nr. 559 als Is. van Ostade, Lugt 2602 d; Sammlung Adolf Gruis, Berlin, nicht bei Lugt.
ref. 050-Do.J. Aquarell auf Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: bekröntes Lilienwappen,auf Sammlungsuntersatz aufgelegt, verso nummeriert ?No 651?. 24:20 cm. Aus einer Bezeichnung von älterer Hand auf dem Sammlungsuntersatz geht hervor, daß Nijmegen nach einer Vorlage von Ph. Wouwerman gearbeitet hat. Die Frage ob dies wirklich zutrifft, konnten wir nicht klären.
ref. 051-Do.J. Pinsel in Braun, mit Deckweiß gehöht, mit doppelter schwarzer Tuschlinie umrandet, auf Bütten, rechts unten monogrammiert "B.P.O. F". 13,2 : 14,7 cm. Provenienz: Sammlung R. Peltzer, Köln, Lugt 2231); Sammlung Holtkott, nicht bei Lugt; Sammlung GV, nicht identifiziert, Lugt 1222.