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réf. 102452440X.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
réf. 1024520560.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
réf. ria9781024520569_inpHardcover. New. New Book; Fast Shipping from UK; Not signed; Not First Edition; De Nederlandsche Geloofsbelijdenis En De Heidelbergsche Catechismus is a classic work exploring the Dutch Confession of Faith and the Heidelberg Catechism. Written by Jacob Isaak Doedes this book delves into the core tenets of Reformed hardcover
réf. #[6295]'s Gravenhage Martinus Nijhoff 1976. Cloth spine sl. soiled. XC437 pp. R.G.P. - In 1663 the V.O.C. expelled the Portuguese from Kerala on the west coast of South India and established the Malabar Command with the Cochin fortress as its capital and Quilon and Cannanur as the main fortified factories. - An important source-book. hardcover
réf. 1167695100.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
réf. 1160405891.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
réf. A9781167695100New. unknown
réf. B9781167695100New. unknown
1836réf. 7529Breda Broese 1836. 1st Edition . Hardcover. . ~ ~ NOTE: THE PRICE OF THIS BOOK IS CURRENTLY REDUCED! ~ ~ . Octavo. Pp. xii ii 418. Plus 5 folding lithograph maps of which one is bound as frontispiece. HARDCOVER bound in contemporary brown calf and marbled boards spine lettered and decorated in gilt cloth French corners marbled endpapers old floral shape shelf ticket to spine; old military institutional stamps to title and verso of first map; gilt faded inner hinges slightly cracked remnants of small blank label to first free endpaper. One map foxed due to different paper stock else nice clean copy in a very good condition. ~ FIRST EDITION. Jacob Cornelis van Rijneveld 1799-1851. Rare. D-3 Breda, Broese hardcover
réf. #[3721]'s Gravenhage Martinus Nijhoff 1945. 2 volumes. Cloth. With 2 facsimiles 12 illustrations and 17 maps. XXIV229; XV265 pp. Linschoten-Vereeniging XLIX. - Voyage of great importance for the exploration of the Pacific Ocean. hardcover
réf. 1024515605.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
réf. 0526165707.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
réf. 1166741923.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
1687réf. 446521687. Basileae Literis Joh. Ludovici Koenig & Johannis Brandmylleri 1687 Kl.4° 20 pp. Pappband. Disputatio inauguralis medica de paidarthrokake / quam praeside summo archiatro jussu et authoritate nobilissimi et gratiosissimi medicorum ordinis in inclyta Rauracorum Universitate pro summis in arte medica honoribus et privilegiis doctoralibus rite et solenniter consequendis publico iatrophilorum examini sistit Joh. Jacobus Osvaldus Scaphusa-Helvetius. ad diem 19 Febr. Anno MDCLXXXVII hora locoque consuetis. Husner: Verzeichnis bas. med. Univ.Schriften Nr.1216 unknown
1651réf. 49274Leipzig and Jena: P. Fuhrmann and G. Sengenwald 1651. Early edition. Hardcover. Very Good-. 12mo: 4 455 1 blank 80: indices Latin Greek German and errata. Contempory vellum over boards with exposed thongs. Several old entries at endleaves and title. Covers lightly soiled; lightly embrowned else a very good clean copy. First edition of this popular work on the Latin particles to be edited by the academic philosopher and jurist Jacob Thomasius 1622-1684 who has supplied copious annotations. Thomasius was the father of the important early Enlightenment thinker Christian Thomasius and taught rhetoric and moral philosophy at the University of Leipzig where Gottfried Wilhelm Leibniz was among his students. Orazio Torsellino Horatius Tursellinus; 1545-1609 was a Roman-born Jesuit scholar whose works especially on Latin grammar were very influential. First published at Rome by A. Zanetti in 1598 revised editions appeared well into the nineteenth century; the present edition was also published at Antwerp by Arnold Brakel in the same year. Annotations: The first entry inscribed on the title page "Ex libris Christophorii Friedelii. 1662." Among the inscriptions which appear at the endleaves is an evocative bit of verse: Se cupis o lector librum quis posfidet istum / Infra fluse oculos perlege nomen ad est If you wish O reader who trusts in this book read the name of it inwardly with flowing eyes. References: Cf. De Backer and Sommervogel 8:146.10 not listing the present edition. Cf. Vancil Cordell Collection p.237 eds. 1625; 1636. Full title and imprint: De particulis Latinae orationis Horatii Tursellini Romani libellus utilissimus. Nova editio superioribus longè emendatior locupletiórque adornate M. Jacobo Thomasio Lipsiensi Scholae Sent. Conrect. . Impensis Philippi Fuhrmanni Bibliopol. Lipsisnsis. Jenae Literis Georgii Sengenwald. Anno M.DC.LI. P. Fuhrmann and G. Sengenwald hardcover
1829réf. 651471829. Tubingae : Typis Schoenhardtianis 1826 kl.-8° 29 1 pp. Broschur d.Zt. Erstdruck! Präes.: Leopold Sokrates Riecke ab 1838 von Riecke 1790-1876 Gynäkologe Chirurg und Hochschullehrer. Resp.: Johannes Jacobus Ruthardt Altdorfensis. unknown
1826réf. 651131826. Tubingae : Typis Schoenhardtianis 1826 kl.-8° 32 pp. Broschur d.Zt. Erstdruck! Präes.: Leopold Sokrates Riecke ab 1838 von Riecke 1790-1876 Gynäkologe Chirurg und Hochschullehrer. Resp.: Jacob Ulrich Baur Schordorfensis. unknown
1695réf. 419751695. Halae Magdeb. Literis Christiani Henckelii 1695 Kl.4° 16 6 pp. orig. Broschur. Erste Ausgabe zweiter Abdruck! Die hier vorliegenden "Disputatio de passionibus animi" "Über den mannigfaltigen Einfluß von Gemütsbewegungen auf den menschlichen Körper" zeigt daß es Stahl schon zum Beginn seines Wirkens in Halle seit 1694 also um das Problem der psychophysischen Wechselwirkung gegangen ist. Er hat seine Bedeutung seine Auswirkung in der Praxis beobachtet. Man findet hier die Grundlagen der medizinischen Psychologie. Es werden Beispiele für den Einfluß seelischer Erregungen auf den menschlichen Organismus angeführt. In der Einleitung wird hervor gehoben: "So leiten sich von den Leidenschaften des Gemütes in ihrer vielfältigen Bestimmung Leitung oder Änderungen der Bewegungen des menschlichen Körpers auch viele Krankheitsanzeichen her." Die Mehrschichtigkeit seelischer Alterationsstufen das Unverlierbare besonders tiefe Eindrücke wird in der Vorahnung späterer Erkenntnisse Freudausgesprochen: Zugegeben sei "daß der im Erbgang geprägte Prototyp der Leidenschaften und Neigungen des Gemüthes in gewohnheitsmäßiger Festigung nicht ganz umgekehrt werden kann" so vermag doch "die domminierendende Leidenschaft durch eine ihr entgegengesetzte Gewohnheit an die zweite oder gar dritte Stelle verdrängt werden wo sie zwar noch innerhalb der Ordnungen steht gleichwohl ihre Rangstufe wechselt." Es liegt dem in nuce die Idee von der Verdrängung zugrunde. Es wird schließlich empfohlen die psychologischen Beobachtungen bei der Behandlung der Patienten nützlich anzuwenden und zu verwerten indem man den Kranken "viele Ausbrüche des Erschreckens der Furcht des Zornes anhebender Ängstlichkeit durch guten Zuspruch und durch vertrauenserweckende Sicherheit" benimmt. So zieht die Arbeit die Folgerung: "Seelenleiden die von Verletzungen des Körpers herrühren sind oft mit schwerwiegenden und dauernden Folgen verbunden. Doch sie sind zu vertreiben mit der Heilung der Körperschäden." Die Lehre von den symptomatischen Psychosen wird im Ansatz vorweggenommen wenn auch die Terminologie auf einen noch neuen Begriffsterain vortastet. Es sind Gehversuche auf einem noch dunklem Gebiet in der ärztlichen Praxis. Man kann die "Disputatio" als eine frühe Arbeit bezeichnen die sich aus der Sicht des Arztes mit dem Problem psychisch verursachter Störungen von Krankheitsabläufen beschäftigt. Es handelt sich hierbei nicht um Geisteskrankheiten. Es geht vor allem um die körperlichen Einflüsse transitorischer Seelenzustände die man heute in der Lehre von den Neurosen und ihren verschiedenen Erscheinungsformen zusammenfassen würde. Die seit der Antike beknatte Verbindung zwischen Knostitution und Charakter wird auch nach der therapeutischen Seite hin erwogen und berücksichtigt. Es ist der Geist einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise der sich durch diese Arbeit hindurchzieht. Es zeigt wie vorbeitreffend die Annahme war den STAHL'schen Animismus nur religiös zu interpretieren." "In dem an zweiter Stelle stehenden "Propempticon inaugurale" - es ist eine dem Doktoranden JOHANN JACOB REICH gewidmete Abschiedsrede STAHLS mit angeschlossener Vita REICHS - nimmt STAHL zu dem Thema "De synergeia naturae in medendo" Stellung. Man findet hier alle Merkmale des STAHLschen Systems und erkennt wie sehr der aus der Erfahrung schöpfende Psychologe den Vorrang gehabt hat. So wird eine tiefe Kenntnis des Eigenrhythmus biologischer Abläufe in dem Gedanken ausgesprochen: "Die Natur hat ihr eigenes Zeitmaß und verwendet dieses bei den rhythmischen Vorgängen des Lebens von längerer Zeitdauer so bei der Embryonalentwicklung bei der Geburt Zahnung Pubertät". Die Synergie der Organe unter der Direktion der Lebenskraft enthält im Krankheitsfalle das ärztliche Problem die nützlichen Bewegungen der Naturheilkraft von den eigentlichen Krankheitsbewegungen zu unterscheiden. Der Arzt muß vor allem die Bewegungen erkennen die auf einen nützlichen Zweck abzielen. Theoretische Fragen werden aus dieser Sicht kurzerhand beiseite geschoben und in der für STAHL typischen Art das Leib-Seele-Problem zu einem biologischen Postulat'gemacht : "Es handelt sich nicht um eine Annahme sondern wir beweisen a priori mit der Vernunft daß im Menschen von einer einzigen Seele alle diese Akte und Bewegungen vollzogen werden können. Erfahrung und Vernunft zeigen a posteriori daß diese Zusammenhänge zwischen Leib und Seele in der Tat vorliegen." In diesem Problem sieht STAHL den Inhalt seiner Lebensarbeit: "Darauf werfe ich mich mit ganzer Seele. Dem gilt meine ganze Arbeit. Weder Mühe noch Neid können mich dabei verdrießlich machen. Ich hoffe vielmehr mit dem Problem in würdiger Weise fertig zu werden. Möge die Medizin dann wieder auf ihr rechtes Fundament gestellt sein"!" Diese beiden Texte "vermitteln so ein interessantes Bild der ärztlichen Persönlichkeit STAHLS ihres Temperamentes und ihrer Suche nach den biologischen und psychologischen Gesetzen einer wirksamen Therapie. Er gibt sich mit der Vorstellung einer nur mechanistischen Arzneiwirkung nicht zufrieden. Er nennt die besondere "Chronometrie" biologischer Abläufe das Gesetz der Ganzheit den Begriff des allen Einzelerscheinungen übergeordneten Organismus den Einfluß seelischer Erregungen auf die Vitalbewegungen desselben. Die psychophysische Wechselwirkung wird dem Arzt als praktisch wichtiges Problem gestellt. Jedenfalls hat STAHL bereits im Jahre 1695 alle wesentlichen Gedanken seines medizinischen Systems dargelegt. Die Ansicht er habe erst durch CHRISTIAN WOLF gewichtige Anregungen erhalten ist nicht mehr haltbar. Bereits 12 Jahre vor dem Erscheinen seiner "Theoria medica vera" hat die Forschungsrichtung STAHLS ihr wesentliches Ziel gehabt. Wenn man die Geschichte der medizinischen Psychologie überdenkt so wird man GEORG ERNST STAHL auf Grund der Einsichten in die ärztliche Bedeutung des Psychischen wie schon KORNFELD mit Recht ausgeführt hat an den Anfang einer Erschließung dieses Fachgebietes stellen dürfen. Die Leitsätze am Schluß der "Disputatio" enthalten das historische Fundament dieser neuen erst in unserer Zeit zur Anerkennung gekommenen Wissenschaft." B.J. Gottlieb G.E.Stahl Sudhoffs Klassiker der Medizin pp.18-21 23-47 unknown
1719réf. 418171719. Zweite Auflage. - Halae Magdeb. Literis Christiani Henckelii 1719 Kl.4° 16 6 pp. orig. Broschur. Klassiker der Medizin Begründungsschrift der Psychosomatik! Die hier vorliegende zweite Auflage der "Disputatio de passionibus animi" "Über den mannigfaltigen Einfluß von Gemütsbewegungen auf den menschlichen Körper" zeigt daß es Stahl schon zum Beginn seines Wirkens in Halle seit 1694 also um das Problem der psychophysischen Wechselwirkung gegangen ist. Er hat seine Bedeutung seine Auswirkung in der Praxis beobachtet. Man findet hier die Grundlagen der medizinischen Psychologie. Es werden Beispiele für den Einfluß seelischer Erregungen auf den menschlichen Organismus angeführt. In der Einleitung wird hervor gehoben: "So leiten sich von den Leidenschaften des Gemütes in ihrer vielfältigen Bestimmung Leitung oder Änderungen der Bewegungen des menschlichen Körpers auch viele Krankheitsanzeichen her." Die Mehrschichtigkeit seelischer Alterationsstufen das Unverlierbare besonders tiefe Eindrücke wird in der Vorahnung späterer Erkenntnisse Freud ausgesprochen: Zugegeben sei "daß der im Erbgang geprägte Prototyp der Leidenschaften und Neigungen des Gemüthes in gewohnheitsmäßiger Festigung nicht ganz umgekehrt werden kann" so vermag doch "die domminierendende Leidenschaft durch eine ihr entgegengesetzte Gewohnheit an die zweite oder gar dritte Stelle verdrängt werden wo sie zwar noch innerhalb der Ordnungen steht gleichwohl ihre Rangstufe wechselt." Es liegt dem in nuce die Idee von der Verdrängung zugrunde. Es wird schließlich empfohlen die psychologischen Beobachtungen bei der Behandlung der Patienten nützlich anzuwenden und zu verwerten indem man den Kranken "viele Ausbrüche des Erschreckens der Furcht des Zornes anhebender Ängstlichkeit durch guten Zuspruch und durch vertrauenserweckende Sicherheit" benimmt. So zieht die Arbeit die Folgerung: "Seelenleiden die von Verletzungen des Körpers herrühren sind oft mit schwerwiegenden und dauernden Folgen verbunden. Doch sie sind zu vertreiben mit der Heilung der Körperschäden." Die Lehre von den symptomatischen Psychosen wird im Ansatz vorweggenommen wenn auch die Terminologie auf einen noch neuen Begriffsterain vortastet. Es sind Gehversuche auf einem noch dunklem Gebiet in der ärztlichen Praxis. Man kann die "Disputatio" als eine frühe Arbeit bezeichnen die sich aus der Sicht des Arztes mit dem Problem psychisch verursachter Störungen von Krankheitsabläufen beschäftigt. Es handelt sich hierbei nicht um Geisteskrankheiten. Es geht vor allem um die körperlichen Einflüsse transitorischer Seelenzustände die man heute in der Lehre von den Neurosen und ihren verschiedenen Erscheinungsformen zusammenfassen würde. Die seit der Antike bekannte Verbindung zwischen Konstitution und Charakter wird auch nach der therapeutischen Seite hin erwogen und berücksichtigt. Es ist der Geist einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise der sich durch diese Arbeit hindurchzieht. Es zeigt wie vorbeitreffend die Annahme war den STAHL'schen Animismus nur religiös zu interpretieren." "In dem an zweiter Stelle stehenden "Propempticon inaugurale" - es ist eine dem Doktoranden JOHANN JACOB REICH gewidmete Abschiedsrede STAHLS mit angeschlossener Vita REICHS - nimmt STAHL zu dem Thema "De synergeia naturae in medendo" Stellung. Man findet hier alle Merkmale des STAHLschen Systems und erkennt wie sehr der aus der Erfahrung schöpfende Psychologe den Vorrang gehabt hat. So wird eine tiefe Kenntnis des Eigenrhythmus biologischer Abläufe in dem Gedanken ausgesprochen: "Die Natur hat ihr eigenes Zeitmaß und verwendet dieses bei den rhythmischen Vorgängen des Lebens von längerer Zeitdauer so bei der Embryonalentwicklung bei der Geburt Zahnung Pubertät". Die Synergie der Organe unter der Direktion der Lebenskraft enthält im Krankheitsfalle das ärztliche Problem die nützlichen Bewegungen der Naturheilkraft von den eigentlichen Krankheitsbewegungen zu unterscheiden. Der Arzt muß vor allem die Bewegungen erkennen die auf einen nützlichen Zweck abzielen. Theoretische Fragen werden aus dieser Sicht kurzerhand beiseite geschoben und in der für STAHL typischen Art das Leib-Seele-Problem zu einem biologischen Postulat'gemacht : "Es handelt sich nicht um eine Annahme sondern wir beweisen a priori mit der Vernunft daß im Menschen von einer einzigen Seele alle diese Akte und Bewegungen vollzogen werden können. Erfahrung und Vernunft zeigen a posteriori daß diese Zusammenhänge zwischen Leib und Seele in der Tat vorliegen." In diesem Problem sieht STAHL den Inhalt seiner Lebensarbeit: "Darauf werfe ich mich mit ganzer Seele. Dem gilt meine ganze Arbeit. Weder Mühe noch Neid können mich dabei verdrießlich machen. Ich hoffe vielmehr mit dem Problem in würdiger Weise fertig zu werden. Möge die Medizin dann wieder auf ihr rechtes Fundament gestellt sein"!" Diese beiden Texte "vermitteln so ein interessantes Bild der ärztlichen Persönlichkeit STAHLS ihres Temperamentes und ihrer Suche nach den biologischen und psychologischen Gesetzen einer wirksamen Therapie. Er gibt sich mit der Vorstellung einer nur mechanistischen Arzneiwirkung nicht zufrieden. Er nennt die besondere "Chronometrie" biologischer Abläufe das Gesetz der Ganzheit den Begriff des allen Einzelerscheinungen übergeordneten Organismus den Einfluß seelischer Erregungen auf die Vitalbewegungen desselben. Die psychophysische Wechselwirkung wird dem Arzt als praktisch wichtiges Problem gestellt. Jedenfalls hat STAHL bereits im Jahre 1695 alle wesentlichen Gedanken seines medizinischen Systems dargelegt. Die Ansicht er habe erst durch CHRISTIAN WOLF gewichtige Anregungen erhalten ist nicht mehr haltbar. Bereits 12 Jahre vor dem Erscheinen seiner "Theoria medica vera" hat die Forschungsrichtung STAHLS ihr wesentliches Ziel gehabt. Wenn man die Geschichte der medizinischen Psychologie überdenkt so wird man GEORG ERNST STAHL auf Grund der Einsichten in die ärztliche Bedeutung des Psychischen wie schon KORNFELD mit Recht ausgeführt hat an den Anfang einer Erschließung dieses Fachgebietes stellen dürfen. Die Leitsätze am Schluß der "Disputatio" enthalten das historische Fundament dieser neuen erst in unserer Zeit zur Anerkennung gekommenen Wissenschaft." B.J. Gottlieb G.E.Stahl Sudhoffs Klassiker der Medizin pp.18-21 23-47 siehe - A.W.Bauer Der Körper als Marionette Georg Entst Stahl und das wagnis einer psychosomatischen Medizin. Acta historica Leopoldina Nr. 30 2000 pp.81-95 unknown
1695réf. 621831695. Halae : Typis Christophori Salfeldi 1695 Kl.4° 16 6 pp. marmor. Broschur; feines Expl. Sehr Selten - Erste Ausgabe! Die hier vorliegenden "Disputatio de passionibus animi" "Über den mannigfaltigen Einfluß von Gemütsbewegungen auf den menschlichen Körper" zeigt daß es Stahl schon zum Beginn seines Wirkens in Halle seit 1694 also um das Problem der psychophysischen Wechselwirkung gegangen ist. Er hat seine Bedeutung seine Auswirkung in der Praxis beobachtet. Man findet hier die Grundlagen der medizinischen Psychologie. Es werden Beispiele für den Einfluß seelischer Erregungen auf den menschlichen Organismus angeführt. In der Einleitung wird hervor gehoben: "So leiten sich von den Leidenschaften des Gemütes in ihrer vielfältigen Bestimmung Leitung oder Änderungen der Bewegungen des menschlichen Körpers auch viele Krankheitsanzeichen her." Die Mehrschichtigkeit seelischer Alterationsstufen das Unverlierbare besonders tiefe Eindrücke wird in der Vorahnung späterer Erkenntnisse Freudausgesprochen: Zugegeben sei "daß der im Erbgang geprägte Prototyp der Leidenschaften und Neigungen des Gemüthes in gewohnheitsmäßiger Festigung nicht ganz umgekehrt werden kann" so vermag doch "die domminierendende Leidenschaft durch eine ihr entgegengesetzte Gewohnheit an die zweite oder gar dritte Stelle verdrängt werden wo sie zwar noch innerhalb der Ordnungen steht gleichwohl ihre Rangstufe wechselt." Es liegt dem in nuce die Idee von der Verdrängung zugrunde. Es wird schließlich empfohlen die psychologischen Beobachtungen bei der Behandlung der Patienten nützlich anzuwenden und zu verwerten indem man den Kranken "viele Ausbrüche des Erschreckens der Furcht des Zornes anhebender Ängstlichkeit durch guten Zuspruch und durch vertrauenserweckende Sicherheit" benimmt. So zieht die Arbeit die Folgerung: "Seelenleiden die von Verletzungen des Körpers herrühren sind oft mit schwerwiegenden und dauernden Folgen verbunden. Doch sie sind zu vertreiben mit der Heilung der Körperschäden." Die Lehre von den symptomatischen Psychosen wird im Ansatz vorweggenommen wenn auch die Terminologie auf einen noch neuen Begriffsterain vortastet. Es sind Gehversuche auf einem noch dunklem Gebiet in der ärztlichen Praxis. Man kann die "Disputatio" als eine frühe Arbeit bezeichnen die sich aus der Sicht des Arztes mit dem Problem psychisch verursachter Störungen von Krankheitsabläufen beschäftigt. Es handelt sich hierbei nicht um Geisteskrankheiten. Es geht vor allem um die körperlichen Einflüsse transitorischer Seelenzustände die man heute in der Lehre von den Neurosen und ihren verschiedenen Erscheinungsformen zusammenfassen würde. Die seit der Antike beknatte Verbindung zwischen Knostitution und Charakter wird auch nach der therapeutischen Seite hin erwogen und berücksichtigt. Es ist der Geist einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise der sich durch diese Arbeit hindurchzieht. Es zeigt wie vorbeitreffend die Annahme war den STAHL'schen Animismus nur religiös zu interpretieren." "In dem an zweiter Stelle stehenden "Propempticon inaugurale" - es ist eine dem Doktoranden JOHANN JACOB REICH gewidmete Abschiedsrede STAHLS mit angeschlossener Vita REICHS - nimmt STAHL zu dem Thema "De synergeia naturae in medendo" Stellung. Man findet hier alle Merkmale des STAHLschen Systems und erkennt wie sehr der aus der Erfahrung schöpfende Psychologe den Vorrang gehabt hat. So wird eine tiefe Kenntnis des Eigenrhythmus biologischer Abläufe in dem Gedanken ausgesprochen: "Die Natur hat ihr eigenes Zeitmaß und verwendet dieses bei den rhythmischen Vorgängen des Lebens von längerer Zeitdauer so bei der Embryonalentwicklung bei der Geburt Zahnung Pubertät". Die Synergie der Organe unter der Direktion der Lebenskraft enthält im Krankheitsfalle das ärztliche Problem die nützlichen Bewegungen der Naturheilkraft von den eigentlichen Krankheitsbewegungen zu unterscheiden. Der Arzt muß vor allem die Bewegungen erkennen die auf einen nützlichen Zweck abzielen. Theoretische Fragen werden aus dieser Sicht kurzerhand beiseite geschoben und in der für STAHL typischen Art das Leib-Seele-Problem zu einem biologischen Postulat'gemacht : "Es handelt sich nicht um eine Annahme sondern wir beweisen a priori mit der Vernunft daß im Menschen von einer einzigen Seele alle diese Akte und Bewegungen vollzogen werden können. Erfahrung und Vernunft zeigen a posteriori daß diese Zusammenhänge zwischen Leib und Seele in der Tat vorliegen." In diesem Problem sieht STAHL den Inhalt seiner Lebensarbeit: "Darauf werfe ich mich mit ganzer Seele. Dem gilt meine ganze Arbeit. Weder Mühe noch Neid können mich dabei verdrießlich machen. Ich hoffe vielmehr mit dem Problem in würdiger Weise fertig zu werden. Möge die Medizin dann wieder auf ihr rechtes Fundament gestellt sein"!" Diese beiden Texte "vermitteln so ein interessantes Bild der ärztlichen Persönlichkeit STAHLS ihres Temperamentes und ihrer Suche nach den biologischen und psychologischen Gesetzen einer wirksamen Therapie. Er gibt sich mit der Vorstellung einer nur mechanistischen Arzneiwirkung nicht zufrieden. Er nennt die besondere "Chronometrie" biologischer Abläufe das Gesetz der Ganzheit den Begriff des allen Einzelerscheinungen übergeordneten Organismus den Einfluß seelischer Erregungen auf die Vitalbewegungen desselben. Die psychophysische Wechselwirkung wird dem Arzt als praktisch wichtiges Problem gestellt. Jedenfalls hat STAHL bereits im Jahre 1695 alle wesentlichen Gedanken seines medizinischen Systems dargelegt. Die Ansicht er habe erst durch CHRISTIAN WOLF gewichtige Anregungen erhalten ist nicht mehr haltbar. Bereits 12 Jahre vor dem Erscheinen seiner "Theoria medica vera" hat die Forschungsrichtung STAHLS ihr wesentliches Ziel gehabt. Wenn man die Geschichte der medizinischen Psychologie überdenkt so wird man GEORG ERNST STAHL auf Grund der Einsichten in die ärztliche Bedeutung des Psychischen wie schon KORNFELD mit Recht ausgeführt hat an den Anfang einer Erschließung dieses Fachgebietes stellen dürfen. Die Leitsätze am Schluß der "Disputatio" enthalten das historische Fundament dieser neuen erst in unserer Zeit zur Anerkennung gekommenen Wissenschaft." B.J. Gottlieb G.E.Stahl Sudhoffs Klassiker der Medizin pp.18-21 23-47 unknown
réf. #[32539]Diss. Amsterdam letteren en wijsbegeerte 10-7-1951 ; 16 307 p. stellingen unknown
réf. 576324o gebonden in geheel leer uit de tijd. Bijgebonden: J.C. Weyerman Den Maagdenburgsche Alchimist of den gewaanden Baron van Syberg ontmaskert. Blijspel. Utrecht v. Paddenburg en Muntendam 1733 50 p. Dit exemplaar van 5 titels komedies en toneelspellen en tevens de Maagdenburgsche alchimist wordt genoemd onder nr. 345 in de Naemrol der Nederduitsche tooneelspellen verzameld door Johan v.d. Marck verkocht door Delfos en Hoogeveen 1774. Met gegraveerde frontispiece door A.V.L.B.: naar Cornelis Troost. Titelblad gedrukt in rood en zwart. Jacob Campo Weyerman 1677-1747 was een van de meest besproken en verafschuwde literaire figuren uit zijn tijd. Hij was briljant en zeer getalenteerd maar moest vaak het land uitvluchten wegens zijn liefdesaffaires. Hij had zo'n scherpe pen dat Het Hof Den Haag in 1739 hem tot levenslang veroordeelde. Rug beschadigd aan de bovenkant. Verder in uitstekende staat. Uniek exemplaar. unknown
1811réf. 652061811. Tubingae : Typis Reis- et Schmidianis 1811 kl.-4° 15 pp. Broschur d.Zt. Erstdruck der Dissertation "Über die wahre Natur der Gletscher und ihren Einfluss auf die Gesundheit der Meere"! Präses.: Wilhelm Gottfried Ploucquet /1744-1814 Arzt ist am 20. December 1744 in Röthenberg Würtemberg geboren. Er hatte in Tübingen Medicin studirt und war daselbst auf Grund einer Dissertation "De vi corporum organisatorum assimilatrici" 1766 promovirt worden. Im Jahre 1782 wurde er zum Prof. ord. der Medicin an der Universität in Tübingen ernannt und in dieser Stellung ist er bis zu seinem am 12. Januar 1814 erfolgten Tode verblieben. Ploucquet ist durch zwei litterarische Arbeiten bekannt durch eine kleine Schrift "Nova pulmonum docimasia" 1782 in erweiterter Form unter dem Titel "Commentarius medicus in processus criminales supra homicidio infanticidio et embryotomia" 1787 erschienen in welcher er die von ihm gelehrte Methode der Lungenprobe zur Constatirung des verbrecherischen Todes von Neugeborenen mitgetheilt und mit derselben einen äußerst wichtigen Beitrag zur forensischen Medicin geliefert hat . Außerdem hat Ploucquet zahlreiche kleinere medicinische Abhandlungen Lehrbücher und andere die verschiedensten Gebiete der Medicin und auch die Thierheilkunde betreffende Schriften veröffentlicht denen eine größere Bedeutung nicht beigelegt werden kann." August Hirsch ADB 26 1888 pp. 320-32 Resp.: Joannes Jacobus Pflüger Creglingensis. unknown
réf. 0666450935.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
réf. 1332503993.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback