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‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 19. I. 1954, Fol. (30 x 17 cm). 1 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An seine Cousine Steffi Glaser (Schwester von Willy Brod) in Montreal: "[...] Ich erinnere mich nicht, Dir geschrieben zu haben, dass die 'Apostel gelogen haben'. - Hätte ich das getan, so nehme ich es zurück, denn es wäre eine sehr irreführende und vergröbernde Ausdrucksweise. - Was ich meinte, ist Folgendes: In den Evangelien stehen historische Irrtümer, tendenziöse Varianten dessen, was einst geschehen ist. Die Evangelien sind ja keineswegs von den Männern geschrieben, deren Namen sie tragen, - sondern 100 bis 150 Jahre später auf Grund von Originalwerken in aramäischer Sprache [...] Wahrscheinlich gehen alle auf einen gemeinsamen Bericht zurück, der vielleicht wirklich von Markus herrührt, aber nicht mehr vorliegt. Johannes trägt offensichtlich einen andern Charakter aus späterer Zeit, er ist von griechischer Philosophie [...] beeinflusst. Aber die drei ersten Evangelien, die sogenannten Synoptiker, zeigen noch deutlich den ursprünglichen Charakter einer jüdischen Sekte. Bei der Niederschrift haben sich dann zahlreiche Einflüsse (gegen die orthodoxen Juden und vor allem für die Römer) geltend gemacht, die ursprünglich im wirklichen Bericht des Markus und Matthäus nicht gestanden haben können [...] Das ist meine Meinung [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 57140

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎13 eigenh. Briefe mit U. Pforzheim, Flims, Tel Aviv u.a., 1966-1968.‎

‎Zusammen 21 SS. auf 13 Bll. 4to und 8vo. Mit 8 meist eh. adr. Kuverts, 3 Briefe auf adressiertem und gelaufenem Luftpostpapier. Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Kapellmeister Josef Zosel und Gattin in Wiesbaden über seine Bücher, seine Arbeit und die Zeitläufte: "Die gestern veröffentlichten '23 Punkte' Maos zeigen deutlich, daß diese große schöne Kultur, die Lin Yutang vertritt, schwer bedroht ist und den neuen Vandalen zum Opfer fallen soll. Sie wird aber überleben! [...]" (26. VIII. [1966]; beiliegend eine knapp 10:10 cm große Photographie, die Brod zusammen mit dem Ehepaar Zosel zeigt). - "Auch ich habe in diesem Winter, der hier ungewöhnlich kalt war und viel zu lang, zweimal heftige Grippe gehabt, habe mich aber ganz erholt und arbeite mit Freude an einem neuen Buch, das eigentlich eine Neufassung meines Hauptwerks 'Diesseits und Jenseits' (mit dem neuen Titel 'Das Unzerstörbare') werden soll [...]" (15. IV. 1967). - "Wir erleben schwere Tage nebst ebensolchen Nächten - die alten Gespenster (wie Bombardement etc.) scheinen wieder wach geworden. Vorläufig nur gedanklich! Hoffentlich verschwinden sie raschest im Orkus [...] Noch eine Neuigkeit: Die Oper 'Nana' von Manfred Gurlitt (jetzt in Tokyo), Textbuch von mir - eine fesche, dabei musikalisch erstklassige Sache - hat an der Oper in Bordeaux [...] bei der Weltpremière einen durchschlagenden Erfolg gehabt [...]" (29. V. 1967). - "Hier ist es reizend, wie immer, nur verdirbt heuer die Hitze einen Teil des Vergnügens, wie es im Vorjahr der Regen tat. Die Politik stört weiterhin meine Ruhe und manchmal auch den Schlaf. Was soll man tun, die Menschen (und vor allem: die Politiker) nehmen keine Vernunft an [...]" (Bad Ragaz, 21. VII. [1967]). - "Vom Frieden sind wir hier leider weit entfernt. Ebenso leider auch in Vietnam. Die Erde mit den verrückten Menschenkindern bietet einen trostlosen Anblick - und man muß in den Himmel der großen Kunst flüchten (oder der Philosophie), um die Torheiten der Politiker nicht dauernd auf der Zunge und im Magen zu spüren [...]" (14. V. 1968).‎

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Wien, AT
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€ 2.800,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎17 eigenh. und 5 ms. Briefe sowie 4 eh. Postkarten an verschiedene Empfänger. Meist Prag bzw. Tel Aviv, 1920-1968.‎

‎Meist 1 bis 2 SS., teils mit adressierten und gelaufenen Briefumschlägen. 4to und 8vo. Unter anderem an die Herren Raschert (Anfrage zu seinen Büchern) und Brusch (Hinweis), an ein Fräulein D. Scheuer (zu einem Artikel), Anni Joachim-Daniel (Dank), Hans Zesewitz (Dank), Karl Bachler (Dank und Verabredung), Karl Wache (Dank), Bruder J. K. Fried (Dank und Verabredung), den Verleger Henry Goverts (Dank und Wunsch nach Zusammenarbeit), Uri Naor (Glückwunsch zur Ernennung als Botschafter in Chile), Freund Nack (via Willy Brod, mit Dank und einer Terminabsprache: "Hier war Briefträgerstreit und dann kam eine Überschwemmung in Briefen (täglich an die 40 Stück). Dieses und die Feiern, eine beim Staatspräsidenten in Jerusalem, haben mich sehr angestrengt"), Frank T. Wolfenstein ("Leider besitze ich keine Briefe von Ihrem Vater, auch keine Erinnerungsstücke [...] Tel Aviv würden Sie nicht wiedererkennen. Ich lebe nun mehr als 25 Jahre hier und es gefällt mir immer besser!"), Frau Ruth ("Falls Witriol wirklich solch ein schlechter Übersetzer ist [...]"), der Philosoph Julius Margolin (Dank), ein Dr. Ehrlich (Terminabsprache), eine Frau Gutter (Absage der Aktion betreffend unseres Hausherrn) und ein Dr. Gold (Zusendung eines Artikels). Die maschinschriftlichen (meist geschäftlichen) Briefe mit gewünschten Informationen, Terminabsprachen für Vorlesungen u. a.; die Postkarten mit Buchbestellungen und Dankesworten für Glückwünsche und dergleichen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 3.500,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎18 eigenh. und 3 ms. Briefe sowie 2 eh. Postkarten mit U. Meist Prag und Tel Aviv, 1923-1963.‎

‎Meist 1 bis 2 SS. 4to und 8vo. Mit einigen adressierten, teils gelaufenen Briefumschlägen. Briefe zum Theater. 1923: "Herr Direktor [...] Sie sagten mir ganz fest zu, meine 'Klarisa' noch einmal im großen Haus für die Abonnenten zu bringen [...]". - 1923, 2 Postkarten an Erich Marcus: "Doch nichts über Berliner Theater [...] Vielleicht aber etwas über Kultur oder Kultur-Verfall [...]". - 1923, an eine Schauspielerin: "Ich sprach soeben mit Dr. Hilar. Er hat recht gute Stimmung für mein Stück mit Ihnen in der Hauptrolle [...]". - 1924, an Dr. Altmann: "Es würde mich nun sehr freuen, von Ihnen bald zu hören, wie die Situation mit meinem neuen Stück 'Prozeß Bunterbart' ist. Die beste Darstellerin (für mein Gefühl) wäre die Dorsch. Bei der bekannten Saumseligkeit meines Verlages konnte ich aber bis heute nicht erfahren, ob Frau Dorsch (wie ich bat) ein Exemplar erhalten hat [...]". - 1926, an die Schauspielerin Jarmila Kronbauerová: "Hamlet habe ich bei der Première gesehen und darüber schon am 26. November geschrieben. Ich lege die Zeitung bei, aus der Sie sehen, daß Ihre Ophelia für mich eine besondere Freude an diesem nicht durchaus erfreulichen Abend war [...]" (vgl. hierzu Brods Kritik der Inszenierung von Karel Hugo Hilar am Tschechischen Nationaltheater in: Prager Tagblatt, Nr. 278 vom 26. XI. 1926, S. 6). - 1929, an einen Professor: "Ihr Brief hat mich auf die Idee gebracht, das Stück statt in sechs Szenen folgendermassen einzuteilen: 5 Akte und ein Epilog, also ähnlich wie die 'Heilige Johanna' von Shaw [...]". - 1942: "Sehr werter Herr Rabbinowicz, zu meinem Bedauern kann ich Ihnen nichts Günstiges über Ihr Stück mitteilen [...]". - 1943: "Sehr geehrter Herr Weglein, Ihr Stück hat mir sehr gefallen. Es hat Herz und hat Technik - zwei Dinge, die man selten bei unseren Dramatikern vereinigt findet [...]". - 1963: An Eric Spiess, Leiter des Bühnenvertriebs im Kasseler Bärenreiter Verlag: "Ich hoffe, daß Sie meinen eingeschriebenen Brief vom 20. III. und den inliegenden Vertrag über Lord Byron erhalten haben. Mit gleicher Post (doch mit Seepost) sende ich Ihnen [...] zwei Theaterstücke von Sch[in] Schalom, der als einer der bedeutendsten Dichter des Landes Israel angesehen wird. Ich habe über ihn ausführlich in meiner Selbstbiographie 'Streitbares Leben' berichtet, im Schlußkapitel. Das eine der beiden Stücke ('Schüsse auf den Kib[b]uz') liegt in hebräischer Sprache gedruckt vor und wurde in einer von mir stammenden Opernbearbeitung (Musik von Lavry) hier wiederholt mit großem Erfolg aufgeführt. Das andere Stück ist noch unaufgeführt [...]".‎

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Wien, AT
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€ 3.600,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. [Tel Aviv], 1944.‎

‎Zusammen 8 SS. auf 4 Bll. 8vo. Davon zwei je 1½ SS. umfassende Gedichte. "Inmitten tausend Zeichen des Vergangnen streifend | Begreif ich endlich die Gebrechlichkeit der Welt. | Zwar wußt ich stets, daß nichts mir bleiben kann | Doch niemals, daß der Abschied gar so bitter fällt | Und eine Orgel Grams in sich begreifend, | Die röhrend der Register Schreckensglanz entfaltet, | Indes der Regentag in trägen Bächen schallet, | Die längs des Pflasters ziehn in grauen Wellen. | Europa riecht und Prag sieht aus den Schwaden | Blicklos, die kühl den Straßenraum mit Nebel laden [...] So viel über meine Stimmung", schreibt Brod am 22. November an seinen Freund Felix Weltsch. Zu seinem Befinden trägt auch ein Konflikt mit seiner späteren Lebensgefährtin Ester Hoffe bei, über den beide "bis zur Beendigung meines Buches" nicht reden wollen. Brod scheine es "einfach unmöglich und unmoralisch, daß sie Mann und Kinder verläßt". Er sehe jetzt, daß er "einen großen Fehler in der Sache gemacht habe". Der Konflikt hätte sich, wenn er "klug gelogen hätte, erst später ergeben". - Im zweiten Brief vom 30. Dezember bittet er Weltsch aufgrund ebendieser Auseinandersetzung mit Ester um eine "doppelte Buchführung": Felix solle "in zwei Hälften" schreiben, die eine nur für Brod bestimmt, "die andere so, daß auch E. H. sie lesen kann [...] Was bin ich also für ein Monstrum, daß ich mich nicht zur Wahrheit nach allen Seiten durchringen kann, obwohl ich nichts mehr wünsche als dies?". Er beschließt den Brief mit dem Gedicht "Hotel in Haifa" -"heute beendet".‎

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Wien, AT
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€ 1.800,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Bad Ragaz (Schweiz), 1964.‎

‎Zusammen 3½ SS. auf 2 Bll. 4to. An Rolf Italiaander und die Freie Akademie der Künste in Hamburg mit Dank für "die mir zugedachte Plakette" (23. VII.): "Sehr gefreut hat es mich, neben der Unterschrift des Präsidenten und des Sekretärs auch die von Beheim-Schwarzbach auf der Urkunde zu lesen, da ich gerade das Hamsunbuch des Genannten mit viel Freude und Zustimmung gelesen habe [...] Ich möchte also, wenn es Ihnen paßt, im September des nächsten Jahres bei Ihnen sprechen. Und zwar über Kafka […]" (27. VII.) - Ein Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Parkhotel Flora in Bad Ragaz; beide Briefe im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 650,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. München und Prag, 1920.‎

‎Zusammen (1+2¾ = ) 3¾ SS. auf 3 Bll. 8vo. An den Dramaturgen und Theaterdirektor Gerhard Gutherz: "Ich gab dem Verlag Kurt Wolff Auftrag, Ihnen ein Exemplar meines Dramas 'Eine Königin Esther' zu senden. Über 'Fälscher' erhoffe ich baldige Nachricht [...]" (München, 26. IV.). - "Seit der Unterredung mit Ihnen habe ich nach Königsberg nicht geschrieben und so die Frage der Uraufführung gewissermaßen offen gelassen. Ich glaube noch immer, bei Direktor Rosenheim durchsetzen zu können, daß er die Uraufführung Ihnen überläßt, - nur müßte ich nun bald im Besitz Ihrer Entscheidung sein [...] Auch Ihr persönlicher Eindruck beim zweiten Durchlesen von 'Esther' und 'Fälscher' würde mich sehr interessieren [...]" (Prag, 8. VI.). - Sehr gut erhalten.‎

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€ 950,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Tel Aviv, 1964.‎

‎Zusammen 3¼ SS. auf 2 Bll. 8vo. An Frau Prikrylová, eine Übersetzerin: "Ihr Brief trifft mich im Krankenhaus. Ich kann daher nur ganz kurz antworten [...] Ich kann meine Zustimmung zu einem geplanten Kafka-Film nicht geben. Meiner Meinung nach kann nur Kitsch dabei herauskommen, wenn man eine so komplizierte Individualität, wie Kafka es war, auf die Filmleinwand projizieren will [...]" (22. I.). - Ende November schreibt Brod einen weiteren Brief, in dem er sich für die Mühe bedankt, die sie mit dem Buch 'Prodaná nev' hatte, und gibt noch einige Ratschläge zu Übersetzungen tschechischer Worte, bevor er mitteilt, dass sein bester Freund Felix Weltsch verstorben sei: "Das ist sehr schwer zu ertragen [...]" (30. XI.). - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; ein Brief mit kleiner Rostspur durch eine alte Büroklammer.‎

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Wien, AT
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€ 1.500,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. und 1 eigenh. Postkarte mit U. [Prag] und Tel Aviv, [1927]-1956.‎

‎Zus. 4 SS. 8vo. und 1 S. Postkarte. Beiliegend: 1 eigenh. Brief mit U. von Else Brod (Prag, 24. II. 1913, 1 S. auf Doppelblatt, mit eh. adress. Kuvert) sowie die hs. Abschrift eines Gedichts von Max Brod. An den Philosophen Samuel Hugo Bergmann (1883-1975) bzw. an dessen Frau Else (1886-1969): "Liebe Frau Dr. Bergmann, vielen Dank für Brief und Konzertprogramm. Ganz subjektiv kann ich nur sagen, daß ich zu solch einem Konzert mit so viel atonaler Musik nicht gehen würde, - ich ertrage Atonales nur in homöopathischen Dosen. 'Der Wanderer' von Schönberg (aus seiner Frühzeit) ist allerdings gar nicht atonal [...] Lieber Hugo, Ich habe einen Stoß Bücher und Zeitschriften bereitgestellt [...] Das Buch über Schreiber muß ich mir erst selbst beschaffen. Ich glaube: der Verlag ist verkracht. Ich sandte sowohl dir persönlich als auch an die Bibliothek meinen neuen Roman 'Die Frau, n. d. m. sich sehnt'. Hoffentlich gut angelangt? Qui tacet, assentire videtur [...]" [Prag, 1927]. - An Else Bergmann: "Dank für Ihre freundlichen Worte. Wenn ich Sie in letzter Zeit so selten gesehen habe, so ist nur meine allzu starke Inanspruchnahme schuld daran. Es würde mich freuen, wenn Sie mich einmal besuchten [...]" ([Tel Aviv], 27. IX. o. J.). - "Liebe Frau Bergmann, Soeben schreibt mir Klaus Wagenbach, daß er ab Genua hier am Samstag in Haifa einlangt [...] Ich darf also voraussetzen, daß wir Sie entweder Samstag von 6-7, oder Sonntag vor 10 oder 6-7 Nachm. in Ihrer Wohnung vorfinden werden [...]" (Tel Aviv, 12. IV. [1956]). - Der Brief von Else Brod gratuliert dem Ehepaar Bergmann zur Geburt ihres Sohnes Martin (1913-2014, später Professor der Psychologie an der New York University): "Eben von unserer schönen Reise heimgekehrt hören wir, daß unser freundschaftlicher Kreis sich durch ein neues kleines Mitglied vergrößert hat. Möge dieses zu Ihrer Freude heranwachsen! Möge es aus dem heiligen Urgrund der Welt, welchen es eben erst verlassen hat und mit dem es vielleicht noch in geheimnisvoller Verbindung steht, etwas Licht und Gefühl zu seiner eigenen und zu unserer Belehrung herübertragen [...]" (Prag, 24. II. 1913). - Die Abschrift des Gedichts "Bis wir einander verlernen" undatiert, nicht in der Handschrift von Hugo oder Else Bergmann. - Kleine Knitterspuren und Randeinrisse, etwas fleckig, im ganzen wohlerhalten. Aus dem Nachlass der Familie Bergmann.‎

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€ 950,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. O. O., [1926] und 1948.‎

‎Zusammen 5 SS. auf 5 Bll. 8vo. An den Photographen Walter Zadek, seit 1925 Ressortchef beim liberalen "Berliner Tageblatt", dem Brod 1926 einen "musikalischen Beitrag" gesendet hatte. Er erkundigt sich, wie Zadek "zu disponieren" gedenke, da Brod gern die Publikation eines Liederheftes in Wien mit dem Artikel "irgendwie in Zusammenhang und Übereinstimmung bringen" möchte. Im Herbst des Jahres zeigt er sich enttäuscht darüber, daß Zadek eine Rezension über seinen Roman "Rëubeni. Fürst der Juden" nicht selbst schreiben werde, sondern Hans Sochaczewer (später unter dem Namen José Orabuena schriftstellerisch tätig), der aber "einer derjenigen [sei], die am verständnisvollsten über mich schreiben". Des weiteren stimmt er der Einladung Zadeks zu, "einmal in dem 14-Tags-Zyklus über Kulturpolitik zu schreiben" (12. X. [1926]). - 22 Jahre später, 1948, schreibt Brod an Zadek, er habe "dieses Stück in deutscher Sprache vor einigen Monaten vom Reiss-Verlag in Basel erhalten". Die Habimah, das Nationaltheater in Tel Aviv, für das Brod als Dramaturg tätig war, habe "sich nicht zu einer Aufführung entschließen können", daher sende er ihm die Korrekturen zurück. Zadek war 1933 nach Palästina emigriert und war dort als Großhändler deutscher Exilverlage tätig. - Der Brief vom 22. II. 1948 gelocht (minimaler Buchstabenverlust in einem Wort).‎

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€ 1.200,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Zürich und Bad Gastein, 1953.‎

‎Zusammen 5¾ SS. auf 4 Bll. 8vo. An Frau Burri-Dietler von der Freien Vereinigung Gleichgesinnter Luzern. Brod erklärt sich bereit, "in Ihrer Vereinigung zu sprechen (über Kafka)" (23. VIII.), und schlägt als Titel seines Vortrags "Franz Kafka und die Dramatisierung seiner beiden Romane" oder "Franz Kafka und die Sinndeutung seines Werkes" vor (31. VIII.): "Mein Stück 'Das Schloß' [eine Dramatisierung von Kafkas gleichnamigem Roman] hat hier am 17. Oktober die Schweizer Première [...]" (Zürich, 28. IX.). - Zwei Briefe mit gedr. Briefkopf des Hotel Urban Garni in Zürich, der dritte im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).‎

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€ 1.500,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎3 ms. Briefe mit eigenh. U. Prag, 1931 und 1932.‎

‎Zusammen 4¾ SS. auf 5 Bll. 4to und 8vo. Mit 2 ms. adr. Kuverts. An die Journalistin und Lektorin Martha Maria Gehrke über seinen bei Zsolnay erschienenen Roman "Stefan Rott oder Das Jahr der Entscheidung": "Sie sagen, dass mein Held Stefan am Schluss des Buches sich und die von ihm erreichte Geistesstufe durch den Krieg widerlegt fühlt. Das war nicht meine Absicht. Vielleicht habe ich das nicht deutlich genug gesagt, aber ich glaube doch, dass im Schlusskapitel sehr klar dargestellt ist, dass ich die Synthese verehren und helfen, die von Stefan angestrebte und erreichte Zweigleisigkeit für eine definitive Lösung halte, die auch in den Wirrnissen von heute den einzig möglichen Ausweg zeigt. Der Krieg hat die Menschheit nur insofern um einige Jahrzehnte zurückgeworfen, als Aktualisierung dieses einzig möglichen Weges heute auf grössere Schwierigkeiten stösst als vor dem Krieg. Eine grosse Chance hat die Menschheit verpasst. Aber für die Ewigkeit bedeutet das nichts, nur für einige Jahrzehnte […]" (18. XI. 1931). - "Ich habe mit den Partien meines Romans, die von Richard Wagner handeln, nur einen kleinen Teil meiner Dankesschuld an diesen Genius abgetragen […] Auch ich kenne überdies in Wagners Opern neben den 'schönen' auch viele 'hässliche' Stellen. Auf Grund Ihres Briefes habe ich mir durch den Kopf gehen lassen, ob sonst in meinen Werken von Wagner die Rede ist. Merkwürdigerweise nein. Es kommt zwar viel Musik in meinen Romanen vor, besonders Berlioz, Offenbach, Schumann, Smetana […] Aber Wagners habe ich wohl erst im 'Stefan Rott' gedacht […]" (23. XII. 1931). - "Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zweigleisigkeit möglich ist. Ich will dies jetzt in meinem zweiten Teil des Romans darstellen. Der Ausbruch des Krieges ist keine Aufhebung meines Glaubens, sondern nur eine zeitliche Vertagung, eine Unterbrechung, ein Aufschub. Ich bin fest überzeugt, dass die Menschheit gar nicht anders gerettet werden kann als durch diese Wendung zur Zweigleisigkeit und dadurch, dass endlich einer den Mut hat, zu sagen, dass es gar keinen Mut bedeutet, extrem zu sein [...]" (8. III. 1932). - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Prager Tagblatts".‎

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€ 1.250,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎4 (3 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit U. Prag und o. O., [1921]-1930.‎

‎Zusammen 12½ SS. auf 8 Bll. 8vo. An Georg Heinrich Meyer, den Verlagsleiter des Kurt Wolff Verlags, bei dem soeben sein "Bekenntnisbuch" (wie es im Untertitel heißt ) "Heidentum, Christentum, Judentum" erschienen war, zur Übersendung eines Vorabdrucks aus dem "Neuen Wiener Journal": "Heute nun einen weiteren aus dem Israelitischen Wochenblatt für die Schweiz - und eine wichtige Notiz der Jüdischen Preßzentrale Zürich, die ich dahin lanciert habe, weil sie von dort von sämtlichen jüdischen Blättern nachgedruckt werden wird. Sie sehen zugleich daraus, daß mein Buch in tschechischen Kreisen schon Aufsehen macht [...]" (12. VI. [1921]). - Der Brief vom 20. VI. [1924] mit der Bitte um Zusendung eines Exemplars von "Heidentum, Christentum, Judentum" an Leopold Jessner, den Intendanten des Staatlichen Schauspielhauses in Berlin, der von "Dienstag" ([Anfang Oktober 1926]) mit einer Invektive gegen den Drei Masken Verlag: "Nun sagen Sie mir, schreiben Sie mir, bitte, ob man sich nicht vor Wut totärgern muß. Da schickt mir heute die [Leopoldine] Konstantin beiliegenden Brief des 3-Masken-Verlages. Habe ich Ihnen nicht in Leipzig vorausgesagt, daß [Jakob Elias] Poritzky diese herrliche Sache zerschlagen wird? - Sie haben mir nie geglaubt, wenn ich mich über ihn beschwerte. Hier ist das Dokument! Ich bin fest entschlossen, mit allen meinen Dramen vom 3-Masken-Verlag wegzugehen, wenn Sie nicht die Sache in Ordnung bringen und eventuell durch ein Machtwort telephonisch Herrn Poritzky dazu anhalten, meine Interessen doch etwas besser zu wahren. Ich habe direkt den Eindruck, daß 3-Masken absichtlich meine Erfolge (wie diese Konstantin-Tournée) vereitelt! [...]" (ohne die erwähnte Beilage). - Der Brief vom 2. X. 1930 über Verhandlungen mit dem Kiepenheuer Verlag: "Es war eigentlich alles schon fix und fertig, aber Kiepenheuer hat infolge der geänderten politischen Lage in Deutschland solche Angst, dass er sich noch eine Bedenkzeit bis Anfang November erbat. Eine Herausgabe kommt ja ohnehin erst im nächsten Jahr in Frage, sodass die Verzögerung eigentlich nichts schadet. Es wäre sehr gut, wenn Sie bis dahin es erreicht haben könnten, dass Kurt Wolff und Kiepenheuer bezüglich Kafka einig werden [...]".‎

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€ 1.800,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎4 (3 eigenh. und 1 ms.) Briefe mit U. Prag, 1932.‎

‎Zusammen 5¼ SS. auf 8Bll. 8vo. Mit 2 eh. adr. Kuverts. An den Schauspieler, Regisseur und Intendanten Ewald Schindler in Dubrovnik, Leipzig und Ostrau in dem letztlich erfolgreichen Bestreben, seine Geliebte Aenne Markgraf (geb. Emmy Salveter, um 1900-?) in einem Stück zu besetzen: "Die Entrevue in Marienbad ist so glänzend verlaufen, daß Direktor Zeisler an Frl. M. Vertrag geschickt hat. Er sagte es mir heute am Telephon. Ich habe Ihnen also herzlich und wahrhaftigst für Ihre liebe Intervention zu danken [...]" (9. VII. 1932). - "Soeben war auch Fr. Markgraf in Prag, die Ihnen durch mich herzlichst für Ihre Intervention danken läßt. Sie freut sich schon kolossal auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und studiert bereits mit Feuereifer: Die Magda ('Versunkene Glocke'), die Elisabeth in 'Tür 17 Stock III' und die Elisabeth in 'Maria Stuart'. - Hoffentlich sind Sie Regisseur und Partner in einem dieser Stücke?? [...]" (20. VIII. [1932]). Der eh. Antwortbrief Schindlers liegt bei. - "Zweck dieses Briefleins ist es heute, Ihnen zu sagen, daß zwischen Aenne Markgraf und mir eine vollständige Versöhnung eingetreten ist. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie meiner Freundin wieder Ihr altes Wohlwollen und Vertrauen schenkten […]" (28. XI. [1932]). - 1921 als Zimmermädchen in einem Berliner Hotel angestellt, lernte Aenne Markgraf dort Max Brod, der seit 1913 mit Elsa Taussig verheiratet war, kennen und wurde dessen Geliebte. Brod finanzierte ihr ein Gesangsstudium, korrespondierte über sie mit Kafka (der sich ihrer erotischen Affinität nach einigen harmlosen Begegnungen entzog) und ersuchte Hugo von Hofmannsthal um eine Empfehlung für sie, die er auch tatsächlich schrieb, sodass sie im Sommer 1926 ihre erste Rolle am deutschsprachigen Stadttheater Teplitz-Schönau unter Franz Hoellering erhielt und unter dem Namen Aenne Markgraf auftrat. Später war sie am Landestheater Braunschweig, an den Städtischen Theatern in Chemnitz und Leipzig sowie am Theater in Mährisch-Ostrau zu sehen. 1931/32 endete ihre Beziehung mit Brod; nach Stationen in Bern, Innsbruck, Gießen, Meiningen und Würzburg erhielt sie 1939 keinen Vertrag mehr; 1941 verschwand ihr Name aus den Registern der Reichstheaterkammer.‎

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‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎7 (5 eigenh. und 2 ms.) Briefe mit U. Meist Tel Aviv, 1947-1967.‎

‎Zusammen 11¾ SS. auf 8 Bll. 4to und 8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Hans Eberhard Friedrich, der nach dem Krieg zusammen mit dem Verleger Kurt Desch die Kulturzeitschrift "Prisma" gegründet hatte, über Knut Hamsun, André Gide und Gerhart Hauptmann ("eine meiner erschütterndsten Enttäuschungen", 29. VIII. 1947) und deren Stellung "zum herrschenden System", seinen Flaubert-Essay "Platonismus gegen Romantik", den Friedrich in seinem Magazin "Thema", dem Nachfolger von "Prisma", veröffentlichen solle (11. II. und 14. XI. 1948), eine "Kritik über meinen Jesus-Roman 'Der Meister'", den Friedrich (mittlerweile Redakteur bei der "Neuen Zeitung" in München) publiziert hatte (23. VI. 1952) und ein "Selbst-Interview": "Ich finde die Idee eines solchen Interviews mit sich selbst sehr gut und hoffe, dass das Produkt Sie nicht weniger amüsieren wird, als ich mich beim Schreiben amüsiert habe […] Darf ich bei dieser Gelegenheit ganz leise bemerken, dass noch keine Kritik über meinen 'Reuchlin' bei Ihnen erschienen ist […]" (1. XII. 1965). 1967 sendet Brod Friedrich, der seit 1965 Feuilleton-Chef der "Welt" war, "einen Artikel 'Eine Frage und eine Anregung', der sich speziell mit dem Schicksal des Grabes der Dichterin Else Lasker-Schüler beschäftigt […] Im Falle der Veröffentlichung bitte ich noch folgende Zeilen hinzuzusetzen: 'Ich erfahre soeben, daß der Grabstein aufgefunden worden ist. Allerdings am Straßenrand, nicht am Grabe der Dichterin. Das Grab ist unauffindbar, wahrscheinlich durch den Straßenbau für immer verloren. Es sollen etwa 40.000 Gräber von den Jordaniern vernichtet worden sein, wie es in einer anderen Mitteilung heißt'" (10. VIII.). - Jeweils im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).‎

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‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. XI. 1902.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Theaterkritiker, Redakteur und Schriftsteller Emil Faktor mit der Ankündigung der in Bälde erfolgenden Übersendung seines bei Rowohlt erscheinenden Buches "Die Höhe des Gefühls": "Die in Ihrem freundlichen Briefe vom 14. Oktober ausgesprochene Vermutung, daß ich gegen die Kritik und speziell gegen Sie verstimmt wäre, hat mich eigentlich überrascht. Ich wüßte keinen Anlaß zu einer solchen Verstimmung. Ihre Ansicht ist mir stets wertvoll, auch wenn sie mit meiner nicht ganz parallel geht. Es wird mich freuen, wenn Sie die akzeptierte Novelle von der 'Hochzeitsreise' bald im Feuilleton bringen. Auch Essais werde ich doch wohl gelegentlich wieder schreiben, wenn mich auch momentan nur dichterische Motive fesseln [...]". - Eine Novelle dieses Titels ist nicht nachweisbar.‎

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€ 750,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 22. XII. 1907.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen "lieben Herrn Doktor", wohl der Theaterkritiker, Redakteur und Schriftsteller Emil Faktor, mit einer Auseinandersetzung über dessen Kritik an seinem Schaffen: "Was Sie über meine 'Experimente' sagen, finde ich richtig! Auch den Tadel! [...] Was Sie über 'Weg des Verliebten' sagen, scheint mir aber fehlerhaft. Verzeihn Sie, daß ich so geschmacklos bin, Ihnen eine Epikritik zu schreiben. Nur der hohe Wert, den ich Ihrer persönlichen Meinung beimesse, und die Unmöglichkeit, durch Gespräche klar zu werden, treibt mich dazu. Vor allem dünkt mich der Grundfehler, daß Sie den Zusammenhang zwischen beiden Büchern nicht sehn. Und er ist doch so klar da! Die Zeilen, die Sie selbst zitieren und die von der blauen Halsader und den edlen Händen eines Mädchens handeln, hätten Ihnen doch ganz zwanglos den Übergang ins Erotische geben können. Und sind etwa die vier Novellen nicht erotisch? Die erste mit ihrer 'bürgerlichen Liebe' ist doch ganz in die depravierten Gerüche der Amoureusen gefangen, in der 'Insel Carina' ist ein Coitus Höhepunkt; und die blonde, sherryblonde Frau Professor mit den Augen wie Käferflügeln (lauter Gleichnisse, die ebenso gut in meiner Lyrik hätten stehn können) im 'Hochstapler'; und jedes Wort in der 'Stadt der Mittellosen', namentlich der Nacken und die Haare und die Umarmungen des Mädchens. Es ist ferner ein Irrtum, (und offenbar einer, der durch Ihr Übersehn dieses innern Zusammenhanges entsteht), daß meine 'lyrischen Verfehlungen' irgend einer fremden Literatur nachgedichtet sind. Beweise!? Es ist eigentlich lustig, wie Sie diese Verse, statt sie als Ausfluß eines Originaltemperaments gelten zu lassen, durch einen vagen konstruktiven Unterbau halten müssen [...] Zum Beispiel erhalte ich soeben einen Brief von Heinrich Mann, der mir schreibt: 'Ihre Gedichte habe ich beendet und will Ihnen meine Bewunderung sagen für Ihre Fähigkeit, ungewöhnlich lebhafte Genüsse ungewöhnlich präzis festzuhalten ... Auch ist Ihr Buch wirklich etwas Ganzes; und daß Sie so gut im Ton bleiben konnten, ist schon eine Bürgschaft für Originalität und Persönlichkeit.' [...] ich werde meine Methode später, wenn meine erotischen Gelüste durch die Jahre getötet sind, auf die Beschreibung der ganzen Welt anwenden [...] Niemand, keine Macht der Welt kann mich von meinem Wege abbringen […]". - Ausgezeichnet erhalten.‎

MareMagnum

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€ 1.500,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Tel Aviv, 1. VI. 1954.‎

‎½ S. Schmal-4to. Auf rückseitig adressiertem und gelaufenem Luftpostpapier. An einen Herrn J. Lewels in Hamburg: "Ich gestatte mir, darauf hinzuweisen, daß vor wenigen Wochen die dritte erweiterte Auflage meiner Kafka-Biographie (Verlag S. Fischer, Frankfurt) erschienen ist, - ein Buch, in dem Sie über die von Ihnen berührten Fragen Auskunft finden, so weit ich solche zu geben vermag. Kafkas Roman 'Der Prozeß' ist ein symbolisches Werk, - das geheimnisvolle Gericht ist das Gewissen, das den selbstgerechten, korrekten, aber eigentlich lieblosen Menschen zur Rechenschaft zieht, so sehr er sich dagegen sträubt [...]". - Mit zweifach gestempeltem Absender.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 1.200,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Tel Aviv, 19. III. 1956.‎

‎2 SS. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Roger Braunschweig in Solothurn: "'Eine Parallele liegt zweifellos vor. Dank für Ihren Hinweis. Allerdings ist der 'zweite Sohn' bei Sh. Al. nur eine Nebenfigur, bei Kafka in voller Gestalt ausgeführt. Daß in der ganzen Konzeption des vom Pech verfolgten 'Ich' dieser Geschichte (sie heißt im Original, wenn ich nicht irre, ironischerweise 'Freude an den Kinderchen') gleichfalls eine gewisse Ähnlichkeit mit Kafkas K. anklingt, ist wohl weniger auf Beeinflussung als auf die gemeinsame Wurzel, den Schmerz der jüdischen Diaspora-Existenz zurückzuführen [...] Über Sholem Alejchem, den großen altjüdischen Humoristen, der so viel von den geheimnisvollen Schwingungen der jüd. Volksseele weiß, der ihrer Leiden wegen weint und lacht, - können Sie in der Bibliothek der Jüdischen Kultusgemeinde Zürich manches finden. Es ist einiges ins Deutsche übersetzt. In der gleichfalls deutsch erschienenen 'Geschichte der yiddischen Literatur' von Pines ist viel über diesen Meister (den Kafka aus seinen Schriften kannte) enthalten [...]".‎

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‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Tel Aviv, 6. IV. 1967.‎

‎2 SS. 8vo. An Friedrich Pfäfflin, später langjähriger Leiter der Museumsabteilung des Schiller-Nationalmuseums in Marbach, als "Redakteur der stets hochinteressanten 'Nachrichten' des Verlags Kösel": "Ich will nicht viel Worte machen: es handelt sich um einen hier lebenden Autor allerersten Ranges, um Georg Strauß (nicht verwandt mit Ihrem, mit unserem geliebten Ludwig Strauß, dem Schwiegersohn Bubers). In der Beilage finden Sie eine Kopie der Kritik, mit der ich seinerzeit für diesen Autor in der 'Zeit' eingetreten bin. Ich schließe auch noch eine Kritik aus der 'Welt' bei, in der die (mir unbekannte) Monika von Zitzewitz den Roman von Georg Strauß 'Im Zeichen der Sistina' als ein 'musisches Universum' charakterisiert. Georg Strauß hat ein neues Buch, einen Roman geschrieben 'Nova Vita in Canaan' - keinen Palästinaroman der gewöhnlichen Sorte, sondern einen höchst differenzierten Eheroman mit schöner Lyrik und israelischen Reflexen da und dort, völlig dichterisch. Ich empfehle Ihnen dringend Lektüre dieses Manuskripts […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; ohne die erwähnten Beilagen.‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kopen

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Bildpostkarte mit U. Prag und Paris, 1904 und 1909.‎

‎Zusammen (2+1=) 3 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und 8vo. Die Karte mit eh. Adresse. Inhaltsreicher Brief an den Schriftsteller und Gynäkologen Hugo Salus über einen geplanten Novellenband, wohl der 1906 erschienene "Tod den Toten": "Sub Kreuzband sende ich zugleich mit diesem Briefe den 'Baldassare Uggiero' und bitte Sie um Ihre Meinung, ob man diese Novelle statt der 'Giulietta' oder eventuell neben dieser als neunte Geschichte in mein Buch aufnehmen sollte. Im ersten Falle gienge allerdings ein wichtiger Teil des Connexes zwischen den Arbeiten ganz verloren; die stets wiederkehrenden Personenbeziehungen, denen ich einen großen Effekt zuschreibe, wären wirkungslos. Andrerseits macht mir aber gerade die 'Giulietta' große Sorge. Ich habe mich gleich heute an die Arbeit gemacht und finde, daß sie untrennbar fest im studentischen Milieu steckt. Nur diese eine Novelle! Alle andern lassen sich heben. Hier aber beruht ja die Pointe auf dem Collegienbesuch etc. etc. Wenn ich die alma mater noch so sehr in den Hintergrund drängen will, wird sie hier doch durchkucken [...]". - Die Bildpostkarte aus Paris a. d. J. 1909 mit einer Abbildung der Notre Dame: "Wie klein man hier ist - und groß zugleich [...]". - Der Brief mit einem kleinem Einriß im Mittelfalz und Faltspuren‎

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Wien, AT
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€ 1.500,00 Kopen

‎Broda, Christian, Politiker (1916-1987).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 12. X. 1960.‎

‎1 S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Mit Ihrem Schreiben vom 28. 9. 1960 haben Sie sich für die Überstellung des Zollwachbeamten Karl Klein in den Justizwachdienst verwendet. Ich möchte Ihnen [...] hiezu mitteilen, daß das Gesuch des Herrn Karl Klein im Wege des Bundesministeriums für Finanzen noch nicht im Bundesministerium für Justiz eingelangt ist [...]". - Christian Broda, der Bruder des Physikers und Chemikers Engelbert Broda, setzte als Bundesminister für Justiz von 1960 bis 1966 und von 1970 bis 1983 bedeutende Gesetzesänderungen u. a. im Familienrecht (Gleichstellung der Frau, Fristenlösung) durch und machte sich um die Verbesserung des Kinder- und Jugendschutzes sowie des Strafvollzugs verdient; 1987 erhielt er den Menschenrechtspreis des Europarats. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung); beiliegend ein ms. Schreiben des Leiters der Präsidialsektion im BMfF v. 12. I. 1961 in selbiger Sache.‎

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Wien, AT
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€ 30,00 Kopen

‎Broda, Moriz, Schauspieler (geb. 1850).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, Oktober 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton. "Heiter im Leben - Ernst im Sterben!".‎

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€ 80,00 Kopen

‎Broder, Henryk M.,, Schriftsteller (geb. 1946)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. (in hebräischen Buchstaben).‎

‎o.J. Jerusalem, 14. VII. 1986, Fol. 1 Seite.‎

‎Über Lieder und Gedichte von Jossi Papiernikov in Jiddisch-Sammlungen.‎

Referentie van de boekhandelaar : 43079

‎BRODRICK, William St. John Fremantle (1856-1942)‎

‎Autograph Letter Signed‎

‎This English statesman 1st Earl of Midleton and 9th Viscount Midleton held a wide array of important positions: member of Parliament 1880-1906 Under-Secretary of State for War 1895-98 member of the Privy Council 1897 Secretary of State for Foreign Affairs 1898-1900 Secretary of State for War 1900-03 and Secretary of State for India 1903-05. ALS 3pp lettersheet 4½" X 7" n.p. 1905 July 12. Addressed to Lady Cowper. Near fine. On fine stationery bearing an oval blind-embossed "House of Commons" seal on the first leaf Brodrick chats with an aristocratic lady about social matters. Reads in part: "We were so sorry to hear of Ld. Cowper's illness & trust he is really better. It must be such an anxiety." Bold and attractive. This came from the collection of Albert Johannsen author of "The House of Beadle and Adams and Its Dime and Nickel Novels" University of Oklahoma Press 1950 the definitive reference work and bibliography on the subject. Johannsen's original 8½" X 11" file folder bearing his printed "Collection of Albert Johannsen" label partly filled in by Johannsen accompanies this item. unknown‎

Referentie van de boekhandelaar : 18025

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€ 42,31 Kopen

‎Brodsky, Adolf, Violinist (1851-1929)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. & 2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Bowden, 1. Vi. 1922 bis 22. III. 1927, Diverse Formate. 7 Seiten.‎

‎Aufschlußreiche Schreiben an seinen Schüler Felix Berber. "... Mit meinen 75 Jahren bin ich gesund und arbeitslustig. In der That, die Arbeit ist mir jetzt ein Trost. Du schreibst Beethoven, Brahms und - Reger? Bei mir ists Beethoven, Brahms - und Elgar! Ich bewundere sein Konzert und spiele es unermüdlich und meine jetzigen Schüler spielen es auch. Habe Dank für deine Treue. Wenn Du mein Schüler in Leipzig wärst mit meinen Erfahrungen, die ich jetzt mit 75 Jahren habe, so hätte ich vielleicht etwas für Dich thun können, so aber wie es damals war, hast Du Dir selbst mehr zu verdanken als mir, daß Du so ein großer Künstler geworden bist ...". - Brodsky war der Solist bei der Uraufführung des (ihm gewidmeten) Violinkonzerts von Tschaikowsky (Wien 4. XII. 1881).‎

Referentie van de boekhandelaar : 59956

‎BRODSKY, Marcelo‎

‎PARÁBOLA - Barcelona 1982 - Dedicado‎

‎Barcelona, La Lira Argentina, 1982. 59p. 8º mayor. Rústica editorial ilustrada con solapas. Muy buen ejemplar. Dedicatoria autógrafa del autor.‎

‎Brody, Harry‎

‎As Once to Birth I Went Now I Am Taken Back Poems‎

‎N.p.: A. McA. Miller 1981. First Edition First Printing . Soft cover. Very Good. 8vo. 39 pages. Soft cover bound in black and white wrappers. Rubbing and wear to the binding. Signed by the author on the title page and with a nice inscription by him on the inside of the front cover. The inscription is to Ann Deagon a fellow poet. <br/> <br/> A. McA. Miller paperback‎

Referentie van de boekhandelaar : 032853 ISBN : 0936814071 9780936814070

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Pages Past Used and Rare Books
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€ 12,69 Kopen

‎Broeg, Bob‎

‎Bob Broeg: Memories of a Hall of Fame Sportswriter. SIGNED and with Hand-Written Note to Kevin Reid Laid in Loosely‎

‎Champaign IL: Sagamore Publishing 1995. 1st Edition . Hardcover. Very Good/Very Good. Octavo. 378 pages. Hardcover in a black dust jacket. The jacket has light to moderate wear. Some foxing to the inside of the jacket. Text is clean. INSCRIBED to another sports writer Kevin Reid who co-authored the autobiography of Cardinal's Enos Slaughter's "Country Hardball.". The inscription in this book reads " Dec. 1996 / To Kevin Reid my friend and especially Enos Slaughter's a good writer and a good guy who ALSO think historical accuracy in sports is important too. Pleasant reading especially Chapter 22 page 164. Very best Sincerely Bob Broeg." Laid in loosely is also a note to Kevin Reid from the author "Dear Kev. thanks for the material. Happy birthday. The same to dear "Borco." B.B. <br/> <br/> Sagamore Publishing hardcover‎

Referentie van de boekhandelaar : 039566 ISBN : 1571670106 9781571670106

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Pages Past Used and Rare Books
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€ 10,58 Kopen

‎Brohan, Augustine, French actress (1824-1893).‎

‎Autograph letter signed. [Paris, 25 Jan. 1851].‎

‎12mo. 2½ pp. on bifolium. Together with a letter of an unidentified sender. Concerning the premiere of Brohan's play "Les Métamorphoses de l'amour" at the salon of Sophie de Castellane, Comtesse de Beaulaincourt de Marles, on 25 January 1851. Brohan downplays the significance of the premiere that evening, as it is "for the benefit of nobody because only friends - not even mine are invited to it". She renews a promise to the unidentified recipient that if the play were ever to be performed on a theatrical stage, it would be only for her: "C’est à peine chère Madame, si j’en le tems de vous écrire un mot. Je suis en toute hâte. N’accusez pas votre gérant responsable car il a raison. On joue si on peut appeler jouer les Métamorphoses ce soir dans le salon de Mme de Castellane, mais ce n’est au bénéfice de personne puisque seulement des amis - pas même les miens y sont invités. Je vous ai promis - et je vous promets encore que si cette pièce est jamais jouée sur un théâtre ce sera seulement pour vous, et pour vous être agréable, cela est si vrai que je la refuse au bénéfice de ma mère - la séance de ce soir n’est qu’un moyen d’arriver à ce que vous voulez [...] autrement je n’aurais jamais osé donner sur un théâtre une pièce de moi qui je ne fais pas vous monter [...]". - Brohan's comedy in one act "Les Métamorphoses de l'amour" was published in 1851 in Paris. - Slightly creased.‎

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€ 220,00 Kopen

‎Brom, Eduard, Schriftsteller (1862-1935).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Amsterdam, 2. VII. 1923.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern mit Dank für dessen "Abschiedsgrüsse und für das Büchlein mit der so liebevoll geschriebenen Erzählung". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. Albert Schnerich war von 1911 bis 1922 Oberbibliothekar der Wiener Universitätsbibliothek und betreute die Referate Kunstgeschichte und Musikwissenschaft. - Mit ausgeschnittener Briefmarke (dadurch Textverlust auf der Textseite).‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 150,00 Kopen

‎BROMET, Geoffrey (1891-1983)‎

‎Signature‎

‎British air vice marshal who commanded British forces in the Azores in World War Two. Large signature and date 1970 September 9 on a special heavy stock 5" X 3" card n.p. Folkestone England. Fine. With original envelope. An uncommon autograph. unknown‎

Referentie van de boekhandelaar : 18947

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€ 29,61 Kopen

‎BROMFIELD, John (1922-2005)‎

‎Inscribed Photograph Signed‎

‎The handsome leading man is best remembered for television's "The Sheriff of Cochise" 1956-60 retitled "U.S. Marshal" though he also appeared in some Westerns and the 3D horror film "Revenge of the Creature." Stunning glossy IPS heavy stock 16" X 20" Chicago IL 1961 March 18. Near fine. Handsome half-length portrait of this he-man in his sheriff's getup leaning against a saddle and gazing soulfully at the viewer. In the large blank area at upper right he signed and inscribes large and bold in blue ballpoint: "To My Good Friend / Donald M. Burnell -- / Kindest Regards and Lots / of Luck -- / From / John Bromfield / U.S. Marshal / March 18 1961 / Amphitheatre -- Chicago." Ink adhesion begins quite strong though his pen began "spotting" or "dotting" during the last few lines -- still even those lines are easily legible. This incredibly attractive oversize item was likely created for some promotional purpose but it bears no photographer's credit or other markings recto or verso. Choice vintage piece signed just after the show's demise -- the pose is known though it's likely one of a kind in this format. Stunning for display. unknown‎

Referentie van de boekhandelaar : 20149

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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€ 148,07 Kopen

‎BROMFIELD, John (1922-2005)‎

‎Photograph Signed‎

‎The handsome leading man is best remembered for television's "The Sheriff of Cochise" 1956-60 retitled "U.S. Marshal" though he also appeared in some Westerns and the 3D horror film "Revenge of the Creature." PS 9" X 5½" n.p. n.y. Very good. Small tape stains at couple of corners not affecting image or signature. Nifty printed photograph mat finish showing Bromfield seated on the hood of a white station wagon with whitewall tires waving his ten-gallon hat at the viewer. Printed across the driver's door and passenger door behind it is: "JOHN BROMFIELD TV STAR / U.S. MARSHAL SHERIFF OF COCHISE." Above the vehicle Bromfield adds his huge 6" signature boldly in blue ballpoint. Although not so indicated this was signed at an appearance Bromfield made at Chicago's Amphitheatre in March 1961 and a copy of the newspaper advertisement accompanies this item. unknown‎

Referentie van de boekhandelaar : 21250

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€ 29,61 Kopen

‎Bromfield, Louis, American writer (1896-1956).‎

‎2 autograph letters signed. [Paris, December 1935].‎

‎8vo. Together 3 pp. on 2 leaves. With autograph envelope. To the writer and publisher Maurice Delamain (1883-1974) about his rather boring but very productive summer, mentioning the writer Martin Roger du Gard, who praised two of his novels, and concluding with a lunch invitation: "This is just a line to say that I am still alive and to ask news of publishing plans. Also I am enclosing a note to Martin Roger du Gard. Will you please forward it to him? He wrote me a charming note about Vingt Quatre Heures et Hors la Famille. As you know I had my parents with me all summer and so was unable to go anywhere. And in addition I have been working very hard - two novelettes and the greater part of a very long novel which takes place in India. It will be published in England, America and Sweden in the late spring or early autumn. I hope you have both been well. I have been leading a very dull life save for a two week trip to England mostly concerned with business. I do want to see you again. Could you both come to lunch on Friday next? [...]". - To the same, in French, cancelling their meeting on Wednesday, as he needs to be in Paris to meet a sick friend arriving on train from Le Havre, suggesting lunch on Friday instead: "Quand je vous ai parlé justement j'ai oublié qu'il fait être à Paris Mercredi pour rencontrer le train [...] du Havre, parceque j'ai un très grand ami souffrant qui arrive. Alors, cela derange tout encore. Pouvez dejeuner au vendredi [...]". - Both letters on headed stationery of the Presbyterie St Etienne. With stamps of the Librairie Stock in Paris.‎

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€ 650,00 Kopen

‎Brommy, Karl Rudolf, Marineoffizier und Konteradmiral (1804-1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kiel, 19. VII. 1850.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Hochwohlgeboren beehrte ich mich ergebenst anzuzeigen, daß ich durch den Consulat Secretair Herrn Lang die mir gütigst übersandten Rh. 6000 Kr. Court. zur Bestreitung der Ausgaben für die Fregatten Eckernförde, heute Morgen erhalten habe. Sehr bedaure ich, daß ich bereits gestern Abend von Eckernförde abgereist war, als Herr Lang dort ankam, was diesen zwang nach Kiel zurückzukehren. Die Uebersendung dieser Summe war für den Augenblick um so nöthiger, als ich eben hier eine Anleihe in meinem eigenen Namen machen wollte, da mir bis jetzt von Frankfurt aus kein Geld zugekommen war. Aus dieser Verlegenheit, die nicht das beste Licht auf die Verwaltung der Marine abseiten der Bundes Control Commission geworfen hätte, bin ich durch das rechtzeitige Uebersenden [...] und hoffe daß der Zeitpunkt nahe ist, wo solche kleinliche[n] Verlegenheiten aufhören müssen. Die gewünschte Bescheinigung über den Empfang der Summe wird Herr Lang bereits übergeben haben [...]". - Mit Spuren alter Faltung, der rechte Rand etwas knittrig und lädiert.‎

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€ 350,00 Kopen

‎Brongniart, Alexandre, Chemiker (1770-1847).‎

‎Eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎Ca. 15:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).‎

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€ 120,00 Kopen

‎Bronisch, Matthias, Dichter (geb. 1937).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. O. O. , 2. XII. 1988.‎

‎1 S. Gr.-4to. Eigenh. Abschrift des Gedichtes "Cellenschmelz": "In das saubergefegte / Kalkstenpflaster / die überhängenden / Blumen / die schmucke Quadratur / der Flachwerkbauten […]".‎

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€ 80,00 Kopen

‎Bronner, Ferdinand (Pseud. Franz Adamus), Schriftsteller (1867-1948)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Wien, ca. 1910], 6 x 10,5 cm.‎

‎"Ich hab' ein felsenfestes Vertrauen auf die Macht der Güte und der Wahrheit die sich immer wieder durchdringen ... Schmelz der Nibelunge Akt IV". - Bronner war Lehrer in Wien. Er verfaßte einen viel beachteten Dramenzyklus, u. a. "Schmelz der Nibelungen" (1905). Bronner war der Vater von Arnolt Bronnen. - Roter Sammlerstempel.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57334

‎Bronner, Ferdinand, Ps. Franz Adamus, Schriftsteller (1867-1948).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 15. VII. 1909.‎

‎1 S. 4to. "Aus meinem jüngsten Drama 'Vaterland' (Tirol, Anno Neun)": "Leicht ist das Leben! Ein Kinderspiel ein gering's ... Was liegt an dem allen? Meint's, die Welt wär' ein' Hühnersteigen [...]". - Ferdinand Bronner, bekannter unter seinem Pseudonym "Franz Adamus", war Realschulprofessor in Jägerndorf (Schlesien), später Gymnasialprofessor in Wien. Er verfaßte u. a. den viel beachteten Dramenzyklus "Jahrhundertwende" ("Familie Wawroch", 1899; "Neues Leben", 1902; "Schmelz der Nibelungen", 1905). Bronner war der Vater von Arnolt Bronnen. - Mit stärkerer Faltspur.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Bronner, Ferdinand, Ps. Franz Adamus, Schriftsteller (1867-1948).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Wien, 15. X. o. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "Dem Treuen treuen Gruß und Dank […]". - Ferdinand Bronner, bekannter unter seinem Pseudonym "Franz Adamus", war Realschulprofessor in Jägerndorf (Schlesien), später Gymnasialprofessor in Wien. Er verfaßte u. a. den viel beachteten Dramenzyklus "Jahrhundertwende" ("Familie Wawroch", 1899; "Neues Leben", 1902; "Schmelz der Nibelungen", 1905). Bronner war der Vater von Arnolt Bronnen. - Die Bildseite mit ms. Zusatz: "So sah ich aus in jüngern Tagen, Als ich noch einen Bart getragen".‎

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€ 40,00 Kopen

‎Bronner, Ferdinand, Ps. Franz Adamus, Schriftsteller (1867-1948).‎

‎Eigenh. Postkarte mit Initialen. Wohl Wien, 12. V. 1921.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern: "Leider verhindert, der schönen Feier beizuwohnen, begrüßt seinen jüngsten Doktor-Kollegen auf das herzlichste [...]". - Ferdinand Bronner, bekannter unter seinem Pseudonym "Franz Adamus", war Realschulprofessor in Jägerndorf (Schlesien), später Gymnasialprofessor in Wien. Er verfaßte u. a. den viel beachteten Dramenzyklus "Jahrhundertwende" ("Familie Wawroch", 1899; "Neues Leben", 1902; "Schmelz der Nibelungen", 1905). Bronner war der Vater von Arnolt Bronnen. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. Heinrich Werner, Sohn von Hugo Wolfs Perchtoldsdorfer Quartiergeber während der hochproduktiven Wintermonate der Jahre 1888 bis 1896 und dadurch mit Wolf persönlich befreundet gewesen, publizierte mehrere biographische Studien zum verehrten Komponisten.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Bronner, Ferdinand, Ps. Franz Adamus, Schriftsteller (1867-1948).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Sendet "herzliche Glückwünsche zur Vermählung" an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Ferdinand Bronner, bekannter unter seinem Pseudonym "Franz Adamus", war Realschulprofessor in Jägerndorf (Schlesien), später Gymnasialprofessor in Wien. Er verfaßte u. a. den viel beachteten Dramenzyklus "Jahrhundertwende" ("Familie Wawroch", 1899; "Neues Leben", 1902; "Schmelz der Nibelungen", 1905). Bronner war der Vater von Arnolt Bronnen.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Bronner, Ferdinand, Ps. Franz Adamus, Schriftsteller (1867-1948).‎

‎Gedr. Visitkarte mit eigenh. Grußzeile und Datum. Wien, 19. X. 1935.‎

‎1 S. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der in Auschwitz im damaligen Österr.-Schlesien geborene Sohn eines Beamten promovierte 1894 in Wien, unterrichtete als Realschullehrer in Jägerndorf (Schlesien) und als Gymnasialprofessor in Wien. Der Vater von Arnolt Bronnen (1895-1959) verfaßte vorwiegend Dramen, darunter auch den "viel beachteten Dramenzyklus" (DBE) ‘Jahrhundertwende’. Vgl. auch Kosch II, 113f.‎

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€ 40,00 Kopen

‎Bronsgeest, Cornelis, Opernsänger (1878-1957).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U., eh. Einfügung, hs. ausgefülltem Formularteil und hs. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ein verlorener Krieg - Jahre der Inflation - Tributpflicht - Besatzungselend - Parteihader - alles dies hat nicht vermocht, Deutschlands Kraft zu brechen. Der Deutsche arbeitet und schafft weiter, unermüdlich, mit zähem Fleiss wie kein anderes Volk [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift und leicht abgewandelt wiedergegeben. - Cornelis Bronsgeest trat Anfang der 1920er Jahre vermehrt in seiner Heimat den Niederlanden und Belgien auf, ab 1924 wurde zum Leiter der Opernabteilung des Berliner Rundfunks berufen. - Leicht staubfleckig durch Abrieb. Koslowsky 205.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 350,00 Kopen

‎Brook, David Louis Sterrett‎

‎A Lasting Gift of Heritage: A History of the North Carolina Society for the Preservation of Antiquities 1939-1974‎

‎Raleigh: Divsion of Archives and History North Carolina Department of Cultural Resources 1997. First Edition First Printing . Hardcover. Near Fine/Very Good. 4to - over 9¾ - 12" tall. 4to. 205 pages indexed. Hardcover with a blue and brown dust jacket. Light wear to the jacket. INSCRIBED by the author on the title page "For Jerry Whose superlative scholarship and ever-constant willingness to assist me helped to make this book a reality. David." There is a small brown stain on the fore edge near the rear cover. Illustrated with photos. <br/> <br/> Divsion of Archives and History, North Carolina Department of Cultural Resources hardcover‎

Referentie van de boekhandelaar : 043003 ISBN : 0865262748 9780865262744

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Pages Past Used and Rare Books
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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€ 12,69 Kopen

‎Brooke Hayward‎

‎Haywire‎

‎New York: Knopf 1977. 1st Edition 4th Printing. Hardcover. Near Fine/Near Fine. 325 Pp. Cloth. Stated Fourth Printing. Near Fine Book In A Clean Dust Jacket With A1/2" Closed Tear At Top Of Spine. Inscribed By The Author "With Much Love" And Dated May 5 1977. <br/> <br/> Knopf hardcover‎

Referentie van de boekhandelaar : 059644 ISBN : 0394493257 9780394493251

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Arroyo Seco Books
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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€ 50,77 Kopen

‎Brooks, Alan‎

‎Frogs Jump: A Counting Book. SIGNED‎

‎New York: Scholastic 1996. First Edition First Printing . Hardcover. Fine/Near Fine. Steven Kellogg. Quarto. Unpaginated. Hardcover with a yellow and blue pictorial dust jacket now in mylar. SIGNED by the illustrator on the front flyleaf with a sketch drawing. A sound clean copy. <br/> <br/> Scholastic hardcover‎

Referentie van de boekhandelaar : 027450 ISBN : 0590455281 9780590455282

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Pages Past Used and Rare Books
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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€ 29,61 Kopen

‎Brooks, C. Wayland‎

‎Typed Letter signed to Williard L. Morrison on the war production board's problems with the Motor Products Corp.‎

‎1 p. Very good condition‎

MareMagnum

Readville Books
Readville MA, US
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€ 14,84 Kopen

‎BROOKS, George S. (1895-?)‎

‎Typed Letter Signed / Inscribed Photograph Signed‎

‎American editor author and playwright well known for his many "Saturday Evening Post" appearances. TLS 1p 8¼" X 11" Groton NY 1956 October 5. Addressed to George Gianetti. Very good. Bit of wear; minor tape stains on verso. Delightful note to an admirer: "While I hope you live as long as I have and longer I hope you won't get as beat-up looking and feeling. There must be some way of avoiding it if you begin young. some 20 years ago a magazine editor friend of mine asked me for a photo to run with some advertising. I sent him the best I had. Then he wrote back. asking me if I didn't have one with hair on. Since I was bald before I ever met him I decided to really surprise him. So I went to a photographer and had a picture made with hair on my head. Around the Saturday Evening Post editorial rooms this was considered rather funny. here is one of them. Like the girl who wasn't named Miss America I wish I were better looking." Bold full signature. Accompanied by the aforementioned photograph: IPS 10" X 8" n.p. n.y. Very good. Absolutely delightful closeup of a very bald Brooks in pullover sweater and tie at the right facing left and looking into a small wall mirror which faces the photo's viewer -- in which Brooks' reflection WITH A FULL HEAD OF HAIR gazes out! A superb example of dark room trickery. In a light area of his sweater at the photo's lower right he boldly inscribes and signs in black ink: "For / George Gianetti / with my best wishes / Geo S Brooks." The most fun and unusual signed photograph we've ever handled -- and we've handled a great many. unknown‎

Referentie van de boekhandelaar : 31339

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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€ 63,46 Kopen

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