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‎Brües, Otto, Schriftsteller (1897-1967)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit Widmung und U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 4°. 1 Seite. Kartonblatt.‎

‎"Rheinland || Nicht, daß dich unsre Seelen schmücken, | Macht dich so lieblich anzusehn, - | Du wirst in eigenem Verzücken | Und ewig in den Pfinsten stehn [...] Herrn Dr. Walther Däbritz zum dankbarem Gruß [...]" - Walter Däbritz (1881-1963) war Wirtschaftswissenschaftler und Sammler in Köln und Essen. - Sehr schön.‎

Riferimento per il libraio : 37815

‎Brügel, Fritz, Diplomat und Schriftsteller (1897-1955).‎

‎1 eigenh. Brief und 2 eh. Postkarten mit U. Wien, 30. IV. bis 8. VIII. 1926.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. (Qu.-)8vo. An Franz Othmar Haeller in Wien-Alsergrund. - "[…] Herr Schmal von der Buchhandlung Beyer hat mir Ihre liebenswürdige Bereitwilligkeit übermittelt, mir Doubletten Ihrer Rückert-Sammlung abzutreten. Ich bin nun augenblicklich dienstlich so sehr mit Arbeiten überhäuft, (Vorbereit[un]g einer Bücher-Ausstellung für den Bibliothekartag) dass ich mich nicht weit von meiner Bibliothek entfernen kann […]" (30. IV. 1926). "[I]m Verlag Strecker u. Schröder ist ein Band 'Gedichte' von Friedrich Rückert hgg. von Dr. Leopold Magon erschienen [...] Bei flüchtigem Durchschauen scheint das Buch sehr gut zu sein [...]" (19. V. 1926). "Der Verfasser der Rückertrezension, dessen Namen ich Freitag nicht wusste, ist Fr. v. Sallet. Sein Aufsatz 'Rückert' steht im V. Band der sämmtlichen Schriften [...]" (8. VIII. 1926). - Der Sohn jüdischer Eltern, aufgewachsen in Prag, wurde nach Studium und Promotion Leiter der Sozialwissenschaftlichen Studienbibliothek der Wiener Arbeiterkammer. Er engagierte sich in der sozialdemokratischen Bildungsarbeit, arbeitete als Publizist, Journalist, war Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs und veröffentlichte lyrische und politische Gedichte. 1934 emigrierte er nach der Teilnahme an den Februarkämpfen in die Tschechoslowakei ("Februar-Ballade", 1935), 1938 nach Frankreich, 1941 über Spanien und Portugal nach Großbritannien. 1945 trat Brügel in den diplomatischen Dienst der Tschechoslowakei ein und wurde 1949 Leiter der Abteilung Deutschland und Österreich des CSR-Außenministeriums. Aus Protest gegen die Willkür der Justiz quittierte er den Dienst und floh über die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz 1950 nach Großbritannien. - Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Brügel, Fritz, Diplomat und Schriftsteller (1897-1955).‎

‎3 ms. Briefe mit eigenh. U. Zürich, Februar und März 1930.‎

‎Zusammen 2½ SS. 4to. Inhaltsreiche Briefe (wohl an den namentlich nicht genannten Musikhistoriker Otto Erich Deutsch) über die Beziehung zwischen Michail Bakunin und Ferdinand Kürnberger, die gemeinsam nach der Dresdner Revolution 1849 inhaftiert waren: “[...] es gibt scheinbar doch eine Duplizität der Fälle. Während wir die ‘Freyung’ vorbereiten und darin Ihre Bakuninpublikation, erscheint eine sehr interessante Arbeit, die ebenfalls unter anderem auf Kürnberger-Bakunin Bezug nimmt. Ich entnehme als Wichtigstes für Sie daraus, dass der Kürnbergersche Aufsatz ausser in der ‘Norddeutschen Freien Presse’ und der ‘Tageschronik’ in Bremen auch in Adolf Streckfuss’ Buch ‘Das Volksarchiv’, Berlin 1850 [...] abgedruckt wurde. Die Bakuninarbeit, von der ich spreche, stammt von B[oris] Nikolajewski, der noch mehr als Nettlau von all diesen Dingen weiss. Sie ist in russischer Sprache geschrieben [...] Ich habe Nikolajewski, der Sie natürlich zitiert, veranlasst, Ihnen ein Exemplar seiner Arbeit (Separatum) zu senden [...] Nun fragt mich Nikolajewski: a) ob es in Wr. Archiven Material über Bakunin noch gibt, das nicht auf die Gefängniszeit Bezug hat, b) ob es Material gibt über eine Verbindung Bakunins mit Ottendorfer und Haeffner, Mitglieder einer Gruppe, die Bakunin April 1849 zur Agitation unter den Deutschen in Böhmen begründete [...]” (Br. v. 13. II. 1930). - “Nikolajewski schreibt mir, er habe Ihnen seinen Separatabdruck gesendet und bittet mich, ihm eine Photokopie des Artikels über [Alexander] Herzen zu besorgen, den wir in Nr. 2 der ‘Freyung’ bringen wollen. Könnte ich diese Kopie oder ein Exemplar der Fahnen für den Mann bekommen? Weiters fragt Nikolajewski ob sich in Kürnbergers Nachlass etwas über Bakunin befindet [...]” (Br. v. 27. II. 1930). - Aufgewachsen in Prag, wurde Brügel nach Studium und Promotion Leiter der Sozialwissenschaftlichen Studienbibliothek der Wiener Arbeiterkammer, engagierte sich in der sozialdemokratischen Bildungsarbeit, war Mitglied der KPÖ und als Publizist und Journalist tätig. 1934 emigrierte er nach der Teilnahme an den Februarkämpfen in die Tschechoslowakei, 1938 nach Frankreich und 1941 über Spanien und Portugal nach Großbritannien. 1945 in den diplomatischen Dienst der Tschechoslowakei eintretend, wurde er 1949 Leiter der Abteilung Deutschland und Österreich des tschechischen Außenministeriums, quittierte aber aus Protest gegen die Willkür der Justiz seinen Dienst und floh über die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz 1950 nach Großbritannien. Von der erwähnten ‘Freyung’ - deren Mitherausgeber Deutsch lt. DBE gewesen sein soll - sind nur zwei Exemplare nachgewiesen (ZDB-ID 275112-4). - O. E. Deutsch (1883-1967), ehedem Kunstkritiker der Wiener Tageszeitung ‘Die Zeit’ und Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Wien, erwarb nach der Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg eine Buchhandlung, gliederte ihr einen Verlag an und war seit Mitte der zwanziger Jahre als Privatgelehrter und als Bibliothekar der Musiksammlung Anthony van Hoboken in Wien tätig. 1938 nach Großbritannien emigriert, gab er den ‘British Union Catalogue of music published before 1800’ heraus, erwarb die britische Staatsbürgerschaft und war als Gelehrter und Dozent in Cambridge sowie am British Council tätig. Nach Österreich zurückgekehrt, wurde er Mitglied des Zentralinstituts für Mozartforschung am Salzburger Mozarteum, dessen Vorsitz er 1962-65 gemeinsam mit Bernhard Paumgartner und Alfred Orel innehatte. Deutschs Bedeutung “liegt vor allem in seinen dokumentarischen Arbeiten zu Franz Schubert” (DBE). 1907 gab Deutsch ‘Ferdinand Kürnbergers Briefe an eine Freundin (1859-1879)’ heraus, 1910-14 die ‘Gesammelten Werke’, 1912 ‘Die Deutsche Schiller-Stiftung. Aufsätze. Literaturberichte und Gutachten von Ferdinand Kürnberger’, 1919 die Briefe an Heinrich Laube und 1926 ‘Drei Erzählungen’. Vgl. auch Czeike II, 20f. - Der erwähnte sozialistische Schriftsteller Boris Nikolajewski (1887-1966) veröffentlichte u. a. eine biographische Darstellung von Jenny Marx (1931; vgl. Emig A1159) sowie gemeinsam mit Otto Maenchen-Helfen eine Biographie über Karl Marx (vgl. ebd. A1276). - Mit einigen eh. Ergänzungen in Bleistift; 2 Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des ”Handbuchs des Sozialismus und der Arbeiterbewegung [...]”.‎

‎Brügel, Fritz, Schriftsteller (1897-1955).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 11. VII. 1928.‎

‎1 S. 4to. An Hans Nüchtern mit Dank "für Ihr Schreiben in der Angelegenheit Josef Luitpold Stern, die hiemit hoffentlich ihren Abschluss gefunden hat [...]". - Der Sohn jüdischer Eltern, aufgewachsen in Prag, wurde nach Studium und Promotion Leiter der Sozialwissenschaftlichen Studienbibliothek der Wiener Arbeiterkammer. Er engagierte sich in der sozialdemokratischen Bildungsarbeit, arbeitete als Publizist, Journalist, war Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs und veröffentlichte lyrische und politische Gedichte. 1934 emigrierte er nach der Teilnahme an den Februarkämpfen in die Tschechoslowakei ("Februar-Ballade", 1935), 1938 nach Frankreich, 1941 über Spanien und Portugal nach Großbritannien. 1945 trat Brügel in den diplomatischen Dienst der Tschechoslowakei ein und wurde 1949 Leiter der Abteilung Deutschland und Österreich des CSR-Außenministeriums. Aus Protest gegen die Willkür der Justiz quittierte er den Dienst und floh über die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz 1950 nach Großbritannien. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Wien.‎

‎Brüggemann, Alfred, Komponist und Schriftsteller (1873-1944)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎4 Anfangstakte aus "Margherita". - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Brüggemann war Freund, Übersetzer und Mitarbeiter Puccinis sowie Korrespondent für Ricordi. - Rückseitig: Scotti, Giulio, Historiker und Schriftsteller (1864-1944). Dasselbe. Ohne Ort und Jahr, 1908. - "In questa grigia età che è sperabile sia di preparazione ad una più alta e degna forma di vita [...]" (8 Zeilen).‎

Riferimento per il libraio : 60862

‎Brügmann-Eberhardt, Lotte, Schriftstellerin (geb. 1921).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-4to. Eigenh. Abschrift des Gedichtes "Augustnacht": "Die Nacht ist weich, wie Mädchenwangen, / so sommermild. / Es malt der Mond, im Teich verfangen / ein Märchenbild. / Die schwarzen Tannen stehen im Schweigen / so würdeschwer. / Die zarten Birken zitternd neigen / sich tiefer her. / Es ist, als ob die Welt im Schaum / enschlummert sei. / Nur manchmal bricht im dunklen Blauen / ein Stern entzwei."‎

‎Brühl, Heinrich von, Staatsmann (1700-1763)‎

‎Brief mit eigenh. U. "le tres humble et très obeissant Serviteur C. De Brühl.".‎

‎o.J. Dresden, 25. II. 1742, Fol. (26 x 17,5 cm). 8 Seiten.‎

‎Ausfürlicher politischer Brief an eine Excellenz, wahrscheinlich Friedrich August II. von Sachsen (1696-1763); erwähnt den Marschall Victor-François de Broglie (1718-1804), Friedrich den Großen und die Schlacht bei Iglau: "[...] Nous convenons, vous et moi [...] que le bien des affaires demandoit qu'on marchat au secours de Mr. le Marechal de Broglie, apres la prise d'Iglau; Vous saves mieux que personne que bien loin d'avoir contredit à ce projet non seulement nous avons toujours prets a le suivre mail que nous avons encore fait tout notre possible pour y engager le Roy de Prusse [...]" Brühl zitiert ausführlich aus einem eigenhändigen Brief Friedrichs des Grossen. - Im Schlesischen Krieg fiel Iglau im Februar 1742 in preußische Hände. Die Regierung Brühl hatte zunächst versucht, Preußen zu isolieren, das Schlesien besetzt hatte. 1741 rückten die sächsisschen Truppen mit den Verbündeten in Prag ein und Karl Albrecht von Bayern wurde am 24. Januar 1742 mit der Stimme Sachsens zum Kaiser gewählt. Im gemeinsamen preußisch-sächsischen Feldzug nach Mähren (1742) und dem nachfolgenden Friedensvertrag zeigte sich jedoch, dass mit dieser Allianz nichts zu gewinnen war. - Blatt 2 (von 4) oben und unten beschnitten ohne Textverlust; kleine Papierschäden im Bug, Blatt 1 mit älterer Ausbesserung.‎

Riferimento per il libraio : 56752

‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Lussinpiccolo (Mali Losinj), 19. IV. 1895, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Wilhelm Langewiesche (1866-1934) in Rheydt über dessen dichterischen Erstling "Im Morgenlicht" (Leipzig 1894): "Empfangen Sie meinen besten Dank für die freundliche Zusendung ihrer Gedichte. Nicht nur durch 'ein einziges', durch gar viele haben Sie meine Seele erfreut und ich denke, Sie irren, wenn sie von ihrem Buche sagen: 'Ach, wie die meisten andern wird man es übersehen', da müsste unserer Zeit der Sinn für wahre Poesie ganz abhanden gekommen sein. Manche der Gedichte dürften sich zur Composition eignen [...]"‎

Riferimento per il libraio : 54532

‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Unterach am Attersee, 8. VIII. 1895, Qu.-8°. 1 Seite. Montiert.‎

‎2 Takte aus der "Sonate für Pianoforte". - In der Villa "Berghof", über dem Attersee gelegen, hielt der Besitzer Ignaz Brüll alljährlich private "Sommerfestspiele ab. Dort gab es Uraufführungen einiger Werke von Gustav Mahler und Johannes Brahms. Hugo von Hofmannsthal trug hier zum ersten Mal seinen Rosenkavalier vor, Felix Salten schrieb sein "Bambi", Theodor Herzl und Samuel Fischer verbringen ihre Sommermonate dort, Arthur Schnitzler kommt mit dem Fahrrad aus Bad Ischl. Unser Blatt erinnert an diese glanzvolle Zeit.‎

Riferimento per il libraio : 58218

‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 30. I. 1889 und 14. I. 1892.‎

‎Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. Beide an den Musikkritiker und Musikschriftsteller Wilhelm Frey: "Gestatten Sie mir, Ihnen herzlich dafür zu danken, dass Sie in Ihrem heutigen Konzertbericht meines kleinen 'Wiegenliedes' in so freundlicher liebenswürdiger Weise erwähnten. Meine neue Oper 'Das steinerne Herz' hat in Hamburg grossen Erfolg, was sich am besten darin ausspricht, dass in diesem Monat 7 Vorstellungen der Oper dort stattfanden [...]" (30. I. 1889). Die Oper "Das steinerne Herz" war im Jahr zuvor in Wien uraufgeführt worden. - "Gestatten Sie mir, Ihnen für Ihre so freundliche Besprechung meines im Concert Rée gespielten 'Duo' im gestrigen N. W. Abendbl. wärmstens zu danken. Dass Ihnen das Stück gefiel, ist mir sehr werthvoll u. erfreulich [...]" (14. I. 1892). Das erwähnte Duo, das sich Frey zu Folge "mit Recht einer äußerst günstigen Aufnahme erfreute" und "allgemeinen und lauten Beifall" (Neues Wiener Abendblatt, 13. I. 1892, S. 4) hervorrief, wurde von Louis und Susanne Rée dargeboten. - Jeweils mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. XII. 1892.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Gräfin: "Die gütige Sendung Ihrer verehrten Bilder u. Ihrer neuesten Klavierstücke ehrt mich sehr und danke ich Ihnen verbindlichst. Nicht nur 'Eines' dieser Stücke, Sämtliche interessieren mich lebhaft, sind sie doch, gleich Ihren früheren Werken, reich an schöner Erfindung, ganz vortrefflich in der Klavierbehandlung u. geben ein sprechendes Zeugniss der Genialität ihrer Schöpferin [...]". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess und etwas angestaubt.‎

‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, Mai 1888.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Fünf Takte aus der Arie "Je nun, man trägt, was man nicht ändern kann" aus seiner 1875 in Berlin uraufgeführten Oper "Das goldene Kreuz" mit eh. unterlegtem Text .‎

‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, März 1884.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Acht Takte für Klavier aus einem nicht näher bezeichneten Walzer.‎

‎Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. Meran, 28. V. 1895.‎

‎1 S. Qu.-4to. Vier Notenzeilen mit der Vortragsbezeichnung "Andante sostenuto". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess und kleinen Einrissen im linken Rand.‎

‎Brüll, Ignaz, Komponist und Pianist (1846-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 19. VIII. 1871.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Haben Sie die Güte mir sobald als möglich 6 Abzüge meiner Photographie mit Postnachnahme nach Gmunden senden zu wollen [...] ". - Mit in Blau gepr. Monogramm, Empfängernotiz verso, Spuren alter Faltung, Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess und der Inv.-Nr. "3188".‎

‎Brüning, Heinrich, Politiker und Reichskanzler (1885-1970).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 1.200,00 Informazioni/Compera

‎Brüning, Peter, Maler und Bildhauer (1929-1970)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ratingen, 4. VI. 1962, Quer-4°. 1 Seite.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013): "[...] nachdem Herr Piene nun sein Belegexemplar von 'La Lune En Rodage' erhalten hat, würde es mich sehr freuen, ebenfalls im Besitz meines Exemplares zu sein [...]". - Brüning war ein Schüler Willi Baumeisters, Mitglied der "Gruppe 53" ("Künstlergruppe Niederrhein") zusammen mit Konrad Klapheck, Heinz Mack, Otto Piene, und einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Informel. 1969 wurde er Professor für Freie Malerei an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. - Die erste Ausgabe von Laszlos Anthologie "La lune en rodage" erschien 1960.‎

Riferimento per il libraio : 52723

‎Brüninghaus, Franz Willi, Conteradmiral und Politiker (1870-1951).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, 8. VI. 1926.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Brodüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Größe unserer Vergangenheit und das Paradies der Erinnerung, aus dem uns keine Macht der Erde vertreiben kann, gibt uns Mut und Kraft, legt uns die Pflicht auf, in der dunklen Gegenwart für eine leichtere Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder zu wirken [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Franz Brüninghaus war seit Beginn der 1920er in der Tabakindustrie tätig und gehörte für die DVP dem Reichstag an. Koslowsky 34.‎

‎Brünneck-Bellschwitz, Siegfried von, Rittergutsbesitzer und Verwaltungsjurist (1814-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 26. IV. 1852.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 4to. An den nicht namentlich genannten Hofarchitekten und Oberbaurat Friedrich August Stüler mit der Bitte um Erlaubnis, die Kupferstichsammlung des "Neuen Museums" besuchen zu dürfen: "Wenn ich in Erfahrung gebracht habe, daß es für die Zulassung zur Kupferstichsammlung im neuen Museum Euer Hochwohlgeboren spezieller Erlaubniß bedarf, so erlaube ich mir hier durch um die geneigte Zufertigung der desfalls erforderlichen Eintrittskarten für meine Familie aus sechs Personen zu bitten [...]". - Stüler leitete von 1843 bis 1859 die Bauarbeiten für das "Neue Museum" auf der Berliner Museumsinsel. Nach Verzögerungen durch die Märzrevolution 1848 wurden mit jeweiliger Vollendung der Räume die Ausstellungen der Sammlungen nacheinander von 1850 bis 1859 eröffnet. - Mit hs. Vermerk wegen Abholung der Karte "zur einmaligen Besichtigung des Locals der Kupferstichsammlung", mit Sammlernotiz in Bleistift. Papierbedingt leicht gebräunt, stellenweise leicht braunfleckig.‎

‎Brütt, Ferdinand, German painter (1849-1936).‎

‎Autograph postcard signed. Kronberg im Taunus, 6. IX. 1919.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Following his teacher Alfred Baur to Düsseldorf in 1876, Brütt specialized in painting large crowds in urban or indoor settings, especially courtrooms, worked in Kronberg between 1898 and 1920, where he joined the Kronberg painters' colony, and created large landscape paintings. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Bube, Adolf (Gotha 1802 - 1873)‎

‎Archivar, Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., Gotha, 31. Mai 1858.-. 8°. 3 SS. (Doppelblatt). Seitenrand mit Einriß.‎

‎Nach dem Abschluß theologischer und philologischer Studien in Jena kam B. 1824 als Erzieher nach Coburg, wurde 1829 Vorleser der Herzogin Auguste und war bis 1834 Privatsekretär in Mainz. Anschließend Archivsekretär beim herzoglichen Oberkonsistorium in Gotha, wurde er 1839 Oberkonsistorialsekretär und 1842 Direktor des Kunstkabinetts sowie des Chinesischen Kabinetts. Seit 1853 Archivrat, verließ er 1858 das Oberkonsistorium und leitete den Gothaer Kunstverein. Er schrieb Gedichte und gab u.a. "Das herzogliche Kunstkabinett zu Gotha" (1853) heraus (Saur, DBE).- An Paul Alois Klar (s. Wurzbach XII, 14ff.; 1801-1860), den Herausgeber des Taschenbuchs "Libussa": "Herr Robert Köhler in Dresden hat mich benachrichtigt, daß Sie mein kleines Gedicht 'Hülfe von Oben' der Aufnahme in Ihre Libussa für 1859 nicht unwerth gefunden [...] Ich fühle mich dadurch hocherfreut und Ihnen zu innigem Dank verpflichtet: Indem ich diesem Dank Ausdruck leihe, verbinde ich damit zugleich den Wunsch, daß dieß für mich der Anfang einer längeren Literarischen Verbindung mit Ihnen ... sein möge [...]".‎

Riferimento per il libraio : 193

‎Buber, Rafael, Nachlaßverwalter von Martin Buber (1900-1990)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Jerusalem, 15. X. 1949, 8°. 1 Seite. Luftpostpapier.‎

‎"[...] Nur dies zu Ihrer Kenntnis, dass die deutsche Ausgabe der 'Erzählungen des Chassidim' [...] in diesem Monat in der Züricher 'Manesse-Bibliothek' in einem einzigen Band von ca. 850 Seiten in einer Auflage von 12000 Exemplaren erscheint [...] Daraus mögen Sie ersehen, wie es mit der Verbreitung anderswo steht [...]" - Eingangsstempel.‎

Riferimento per il libraio : 46834

‎Bubna, Ferdinand Graf von, Feldmarschallleutnant (1768-1825).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. VI. 1800.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Freundschaftlicher Brief als Ratgeber an eine Elise über die Ehrenhaftigkeit von jungen Frauen und wie weit Gefühlen zu trauen ist: "Ich habe mich sehr gefreut [...] einen Brief von Ihnen zu erhalten, und noch viel angenehmer ist mir der Inhalt. Haben Sie es mir nicht verargt, [...] daß ich es in weiter Ferne gewagt habe in Ihrem Herzen zu lesen? Würde ich Sie bey meiner Ankunft gefragt haben, wenn ich Ihre Zeilen nicht schon hätte, und durch diese die Versicherung, daß Sie fühlen, daß ich nur aus herzlicher Theil[n]ahme für Sie sprach, was ich Ihrer Mutter schrieb. Auch entfernt, theile ich freundschaftlichst das empfindliche Ihrer dermaligen Lage; allein unaus[s]prechlich hat mich die Bemerckung so Sie machten, 'daß es vielleicht für die Zukunft in jeder Hinsicht gut seye' erfreut, sie entspricht ganz meiner Erwartung [...] Der Herr Johann Höring (kurzweg Hans) Jäger, und selber Herr in meinen Diensten, küsst der gnädigen Fräule das Glied, und bittet, dem Herrn Bruder zu melden, daß er gestern, nachdem er sammt Herrn Baron Heinrich mehrer Stunden in dem Loche gesessen, wo die [...] Pferde eingescharrt werden, glücklich einen Adler erlegt, denselben mit der Haut abgezogen zu Füssen des Gnädigen Grafen zu Kopiatur legen werde. Das Wäre [!] des Wohlgeruchs wegen eine Jagd für den Neeb, er bekäme seiner langen Nase wegen doppelte Dosis Geruch. Adieu, liebe Jungfer [...]".‎

‎Bucerius, Gerd, Verleger (1906-1995)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 25. II. 1981, 10 x 16,5 cm.‎

Riferimento per il libraio : 41886

‎BUCHAN John‎

‎T.L.s from John Buchan to Edmund Vale. SIGNED LETTER FROM JOHN BUCHAN TO FELLOW-AUTHOR EDMUND VALE‎

‎8vo., single sheet on the printed stationery of Thomas Nelson the publisher (Buchan was a director of this company among several others); dated 6 December 1927; addressed to Edmund Vale at his home address in Bethesda, North Wales; very lightly age-browned but a clear, crisp letter with strong signature 'John Buchan'. The letter is friendly if somewhat imperious in tone ('Dear Vale'). Buchan is glad that Vale's 'railway books are going on well' ands hopes that Vale will be successful in getting his collection of stories published (but evidently not by Nelson). Buchan likes the projected title 'Tapestry Tales' but declines to provide an introduction: 'it would do no good to the book and I really have not a moment to spare'. John Buchan (1875-1940), polymath, writer, statesman and businessman. Suffice it to say that letters signed by him are scarce. Henry Edmund Theodoric Vale ('Edmund Vale'; 1888-1969) was a prolific and successful author and topographer. He wrote many topographical titles for Henry Batsford including 'The Seas and Shores of England' (1936) in the well-known 'British Heritage' series. He produced at least one title for Nelson - the adventure story 'Porth Smuggler' (1926) - and his relationship with Buchan may well stem from this event. Vale's 'railway books' referred to in the letter are almost certainly his much-loved LMS Route Books which include 'The Track of the Irish Mail', 'The Track of the Twenty Fives' and 'The Track of the Royal Scot', all published in the late twenties. Curiously we have been unable to identify the collection of stories referred to by Buchan as 'Tapestry Tales', for there appears to be no book with this title among Vale's considerable and wide-ranging bibliography.‎

‎BUCHANAN (George).‎

‎Rose Forbes.‎

‎London Faber and Faber 1950 1 vol. relié in-12, cartonnage de l'éditeur, 246 pp. (manque la jaquette). Edition originale avec un envoi autographe signé de l'auteur "to Nathalie Sarraute, a souvenir of our conversations on the novel in Venice and Paris in october 1956". Texte en anglais. Bon exemplaire.‎

Riferimento per il libraio : 107878

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 45,00 Informazioni/Compera

‎BUCHANAN (George).‎

‎Rose Forbes.‎

‎London Faber and Faber 1950 1 vol. relié in-12, cartonnage de l'éditeur, 246 pp. (manque la jaquette). Edition originale avec un envoi autographe signé de l'auteur "to Nathalie Sarraute, a souvenir of our conversations on the novel in Venice and Paris in october 1956". Texte en anglais. Bon exemplaire.‎

Riferimento per il libraio : 107878

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 45,00 Informazioni/Compera

‎Buchanan, Andrew, britischer Diplomat (1807-1882).‎

‎Eigenh. adressiertes Kuvert mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. An den Wiener Bürgermeister Cajetan Frh. von Felder. - Seit 1825 im diplomatischen Dienst, war der Schotte Sir Andrew Buchanan u. a. in Rio de Janeiro, Konstantinopel, Washington, St. Petersburg, Madrid und von 1871 bis 1878 als Botschafter in Wien tätig. - Mit zwei Rundstempeln der Autographensammlung J. K. Riess. Angestaubt.‎

‎Buchanan, Andrew, Diplomat (1807-1882).‎

‎3 eigenh. Briefentwürfe mit U. Wien, 1874-1875.‎

‎Zusammen 14 SS. auf Doppelblättern. Folio. Beiliegend ein eh. Br. mit U. des Schatzkanzlers Ralph Robert Wheeler, Baron Lingen. (London, 22. VII. 1875. 2 SS. Folio.) An das Office of Works in London: "I enclose, herewith, two accounts for coals supplied to the new Embassy House from the 22nd October 1874, to the 31st of March 1875, for heating and drying it during the winter with a view to its early occupation. The Russian coals were used in the Hot air stoves by which the Public Rooms an the principal BedRooms [!] are heated, and the Bohemian brown coal was burnt in the fire places and stoves in the lower & upper stoves & in the servants rooms [...]". - Seit 1825 im diplomatischen Dienst stehend, war Buchanan u. a. in Rio de Janeiro, Konstantinopel, Washington, St. Petersburg, Madrid und von 1871 bis 1878 auch in Wien tätig. - Baron Lingen war seit 1870 als Schatzkanzler tätig und "at all events a most successful resister of importunate claims, and his undoubted talents as a financier were most prominently displayed in the direction of parsimony" (Encyclopedia Britannica, 11th ed.).‎

‎Buchbinder, Bernhard (Pseud.: Gustav Klinger), Schauspieler, Journalist und Schriftsteller (1849-1922)‎

‎Eigenh. Albumblatt U.‎

‎o.J. o. O. u. D., , (32,5 x 24 cm). 1 Seite.‎

‎"Die Vergangenheit ist eine Seifenblase der Erinnerung. Die Gegenwart eine Seifenblase des Augenblicks. Die Zukunft? Ein Nichts, ein Phantom! Vergnügen wir uns an dem schillernden Augenblick. Der tausendste Theil einer Sekunde: Die Seifenblase platzt und die Gegenwart gehört der Vergangenheit an. Ein Narr nur denkt an die Zukunft!" - Mit rotem Sammlungsstempel und althinterlegtem Einriss.‎

Riferimento per il libraio : 61079

‎Buchbinder, Bernhard, Schriftsteller (1849-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. V. 1903.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bedaure Ihrem Wunsch nicht entsprechen zu können. Ich besitze kein Bild".‎

‎Buchbinder, Bernhard, Schriftsteller (1849-1922).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 7. IX. 1896.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Kommen Sie nicht vielleicht Mittwoch zwischen ½3 - ½4 Nachmittag vor dem Café Bauer (vis á vis der Oper) vorbei? [...]" - Anfangs Schauspieler, wandte sich Buchbinder verstärkt der Literatur zu, war Mitarbeiter des "Neuesten Pester Journals" sowie des "Politischen Volksblatts" in Budapest und gab die humoristische Wochenschrift "Das kleine Journal" heraus. 1887 zog er nach Wien, war Redakteur des "Neuen Wiener Journals" und zählte durch seine zahlreichen Lustspiele, die als Volksstücke teilweise Massenerfolge wurden (darunter die "Die Förster-Christl", 1908), sowie durch Opern- und Operettentexte "zu den beliebtesten Theaterschriftstellern" (vgl. Kosch I, 240). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Neuen Wiener Journals". - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Buchbinder, Bernhard, Schriftsteller (1849-1922).‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D., [wohl Wien, November oder Dezember 1911].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Manuskript einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "Silentium! ... Ein volles Glas, | Ein Wort aus kräft'ger Lunge, | Will ich Dir widmen, ohne Spaß | Zum Neuen Jahr, mein Junge. | Bleib kreuzfidel mir, wie bisher, | Laß Andre Nasen rümpfen; | Sie mögen nörgeln, immer mehr | Und hecheln, bohren, schimpfen. | Das schlug Dir prächtig an, bis heut', | Die Haut wird hart wie Leder; | Laß doch den Leuten ihre Freud'; | Zum Schluß wird müde Jeder [...]". - Anfangs Schauspieler, wandte sich Buchbinder verstärkt der Literatur zu, war Mitarbeiter des "Neuesten Pester Journals" sowie des "Politischen Volksblatts" in Budapest und gab die humoristische Wochenschrift "Das kleine Journal" heraus. 1887 zog er nach Wien, war Redakteur des "Neuen Wiener Journals" und zählte durch seine zahlreichen Lustspiele, die als Volksstücke teilweise Massenerfolge wurden (darunter die "Die Förster-Christl", 1908), sowie durch Opern- und Operettentexte "zu den beliebtesten Theaterschriftstellern" (vgl. Kosch I, 240). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Neuen Wiener Journals". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas angestaubt und mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift.‎

‎Buchbinder, Bernhard, Schriftsteller (1849-1922).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wien, 11. II. 1898.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bernhard Buchbinder [dies gedruckt] sagt dem Herrn Kollegen, der das Referat in Nr. 2. schrieb besten Dank [...]". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; etwas angestaubt und fleckig.‎

‎Buchbinder, Rudolf, Pianist (geb. 1946).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎149:101 mm.‎

‎BUCHER Lloyd M. 1927 2004‎

‎Photograph Signed‎

‎American naval commander whose ill-fated vessel the USS "Pueblo" was captured off the coast of North Korea in 1968 with he and his crew imprisoned and tortured for many months. PS 8" X 10¼" n.p. n.d. Fine. Handsome formal portrait of Bucher in dress uniform boldly signed on the blank lower margin; below his signature he adds rank "CDR USN". A choice example. unknown‎

Riferimento per il libraio : 14194

‎Bucher, Benno, deutscher Kunsthistoriker (1826-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. XII. 1861.‎

‎1 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An Dr. Schweitzer, den "Redacteur der Wiener Zeitung": "Da Herr Mautner schon so gründlich ist, die Theater zu besprechen, ist es natürlich überflüssig, das ich noch mit einem Berichte nachkomme. Ich bitte nur, mich wissen zu lassen, ob diese Ordnung zur Regel werden soll, in welchem Falle ich vorziehen würde, mit Ablauf des Jahres meine Thätigkeit für die Wiener Zeitung aufzugeben. Sie können darin wohl nichts auffallendes finden. Stimmen beide Urtheile überein, so ist meins zuviel, widersprechen sie einander - wie es hier der Fall ist, kann das Verhältniß noch weniger bestehen, Herr Mautner, welcher nach eigener Aussage noch bei jedem Blatte in denselben Conflict gekommen ist, würde es wahrscheinlich ebenso ungern sehen, wenn ich gegen seine Einmischung öffentlich protestierte, wie mir seine Einmischung unleidlich ist. Geben Sie mir gefälligst Bescheid, damit ich eventualiter Herrn Fidler meine Anzeige machen kann [...]". - Bucher lebte ab 1856 in Wien, war ab 1859 Sekräter und 1895 Direktor des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie (Museums für Angewandte Kunst) in Wien. - Siegelreste und kl. Ausriss durch Siegelöffnung verso.‎

‎Bucher, Bruno Adalbert, Kunsthistoriker (1826-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hannover, 13. VIII. o. J.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mein Sohn und ich wollten uns heute erlauben, Ihnen einen Besuch abzustatten; aber infolge eines Irrthums in Betreff Ihrer Adresse verging die Zeit, in der wir Sie hätten behelligen dürfen, und ein tüchtiger Regen nöthigte uns, unverrichteter Sachen den Heimweg zu suchen [...]". - Der aus Köslin gebürtige Kunsthistoriker und Publizist war seit 1865 in Wien ansässig und als Redakteur des "Wanderers" sowie der "Wiener Zeitung" tätig "und profilierte sich als Burgtheater-Rezensent. Er engagierte sich für die Gründung eines Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, dessen Sekretär er 1869 wurde; 1885 trat er die Nachfolge Rudolf von Eitelbergers als Vizedirektor an und war 1895-97 Direktor des Museums. Bucher gab Anfang der siebziger Jahre die 'Österreichische Wochenschrift für Wissenschaft und Kunst' heraus und war 1876-89 Dozent für Geschichte der Kunsttechnik. Er publizierte u. a. das 'Reallexikon des Kunstgewerbes' (1883)".‎

‎Bucher, Ewald, Politiker und Minister (1915-1991)‎

‎Gedruckter Dankesbrief mit eigenh. Grußzeilen und U.‎

‎o.J. Bonn, 28. VII. 1964, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"mit besonderer Freude über Ihr Interesse an der Politik und an der FDP [...]"‎

Riferimento per il libraio : 53042

‎BUCHER, James Q. "Jimmy" (1911-2004)‎

‎Signature‎

‎This outfielder debuted with the Brooklyn Dodgers in 1934 playing there and for the Boston Red Sox until 1945. Large bold signature in blue ballpoint heavy stock lined 5" X 3" card n.p. n.y. Near fine. unknown‎

Riferimento per il libraio : 19725

‎Bucher, Lothar, Politiker und Publizist (1817-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("L Bucher"). Lützowstraße 39, 12. IV. o. J.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An ein namentlich nicht genanntes Fräulein über einen Besuch bei ihr: "[...] Indessen fürchte ich, Sie durch einen so frühen Besuch in die Seelenstimmung zu versetzen, die der Onkel Schulz mit mehr Kraft als Eleganz des Ausdrucks 'die reine Kratzbürste' zu nennen pflegte. Ich werde also morgen, Montag, zwischen 8 und 9 des Abends kommen [...]". - Lothar Bucher war Abgeordneter des linken Zentrums in der preußischen Nationalversammlung (1848) und der Zweiten Kammer (1849). "Wegen seiner Mitwirkung am Steuerverweigerungsbeschluß als einziger zu Gefängnis verurteilt, floh er 1850 nach London, wo er bis zu seiner Amnestierung 1861 als Korrespondent der 'Nationalzeitung' lebte. Von Bismarck 1864 ins Auswärtige Amt berufen, war er bis 1886 - seit 1865 Legationsrat, seit 1872 Geheimrat - einer seiner engsten Mitarbeiter. Bucher vermittelte Bismarcks Kontakt zu Lassalle (dessen Testamentsvollstrecker er war), übernahm mehrmals diplomatische Sonderaufgaben und zeichnete sich vor allem bei der Abfassung wichtiger Schriftstücke aus. Er folgte Bismarck in den Ruhestand und hatte großen Anteil an der Niederschrift von dessen 'Erinnerung und Gedanke'" (DBE). - Papierbedingt etwas gebräunt. MEGA III/4, 48, 74, 81, 191, 195, 196.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 1.500,00 Informazioni/Compera

‎Bucher, Werner, Schriftsteller, Herausgeber und Verleger (1938-2019)‎

‎Eigenh. Brief mit U., 2 eigenh. Briefkarten mit U. sowie eigenh. Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. Zelg-Wolfhalden, 17. XII. 1996 - 28. XII. 2002, 8°. 4 Seiten & 4°. 1 Seite.‎

‎Der Herausgeber der Schweizer Literaturzeitschrift an einen befreundeten Autographensammler: "Wie schön. Als ich heute aufstehen wollte, sass ein Erzengel neben mir auf dem Hotelbett und rief in die Muschel: «Trois beurres, trois confitures!» Wie schön doch manchmal ein Tag beginnt!" Des Weiteren antwortet er auf Anfragen zu Autographen unterschiedlicher Autoren. - Beiliegend eine eigenh. Notiz mit U. von Werner Bucher sowie eine eigenh. Postkarte von Irene Bosshart-Bucher.‎

Riferimento per il libraio : 61189

‎Buchet Gérard, Augsbourg Géa (ill.):‎

‎Lausanne dessinée par Géa Augsbourg.‎

‎Lausanne, Spes, 1957. In-4 broché avec titre en bleu et gris.‎

‎Edition originale, exemplaire non numéroté mais agrémenté d'un envoi autographe signé de Géa Augsbourg. 10 ans • 10 francs : à l'occasion de son 10e anniversaire, la Bergerie vous propose pour une période limitée une sélection d'ouvrages à 10 francs suisses. Plus d'informations sur la page d'accueil de notre site.‎

Riferimento per il libraio : 18647

Livre Rare Book

La Bergerie
Le Locle Switzerland Suiza Suíça Suisse
[Books from La Bergerie]

€ 57,34 Informazioni/Compera

‎Buchhandel‎

‎Sammung von 3 gedruckten und handschriftlich ausgefüllten Buchhandelsquittungen mit Unterschriften.‎

‎o.J. Verschied. Orte, 1879-86, Qu.-Gr. -8°. 3 Seiten..‎

‎Fr. Kirchheim (Mainz 1886). - J. J. Lentner (Ernst Stahl, München 1879). - G. J. Manz (Regensburg 1886). - Alle an den Verlag Pustet in Regensburg. - Graphisch interessante Akzidentien.‎

Riferimento per il libraio : 56929

‎Buchinger, Wolf, Schriftsteller (geb. 1943)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit U., 1 eigenh. Widmungsblatt und 1 eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Goldach, 3. III. 2004, Fol. und Quer-4°. 4 Seiten.‎

‎"frauenkarriere | abitur mit leichtigkeit | studium mit auszeichnung | karriere mit riesenschritten | heirat mit hubert | kinder mit lebendigkeit | haushalt mit stress | heute ihre grösste freude: | quittengelee mit vanille". - Der schweizer Schriftsteller und Musiker Buchinger schreibt u.a. für das Satiremagazin "Nebelspalter".‎

Riferimento per il libraio : 51348

‎BUCHNER (Georg).‎

‎Théâtre complet. La mort de Danton. Léonce et Léna. Woyzeck.‎

‎Paris L'Arche 1953 1 vol. broché in-8, broché, non coupé, 167 pp. Edition originale française traduite par Marthe Robert et Arthur Adamov. Excellent exemplaire hors commerce sur Bouffant, enrichi d'un envoi des deux traducteurs à Maurice Merleau-Ponty.‎

Riferimento per il libraio : 43127

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
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€ 50,00 Informazioni/Compera

‎BUCHNER (Georg).‎

‎Théâtre complet. La mort de Danton. Léonce et Léna. Woyzeck.‎

‎Paris L'Arche 1953 1 vol. broché in-8, broché, non coupé, 167 pp. Edition originale française traduite par Marthe Robert et Arthur Adamov. Excellent exemplaire hors commerce sur Bouffant, enrichi d'un envoi des deux traducteurs à Maurice Merleau-Ponty.‎

Riferimento per il libraio : 43127

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Eymoutiers France Francia França France
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€ 50,00 Informazioni/Compera

‎BUCHNER Paul - KOCH Paul‎

‎Paul Buchner. Leben und Werk. Mit einer Bibliographie und einem Geleitwort von Hans Carosssa. Dem Freunde und Lehrmeister gewidmet von seinen Schülern. (Zu seinem 65. Geburtstag am 12. April 1951). * Beiliegend: Von Paul Buchner handbeschriebene Karte mit Ansicht von Ischia (16 Zeilen) "Liebe Freundin, das Paket, daß Sie mir so freundlicherweise sandten, steht noch ungeöffnet... Aber mein Gedächnis ist derart auf dem Hund, - trotz aller Pillen....‎

‎München. 1951. 21 Seiten u. ein leeres Blatt. Mit einem ganzseitigen Porträtbild von Paul Buchner. Originalbroschur. (Etwas fleckig). 21x15 cm‎

‎* Paul Ernst Christof Buchner (* 12. April 1886 in Nürnberg; ? 19. Oktober 1978 in Ischia) war ein deutscher Zoologe und Zellbiologe. Er fungierte von 1919 bis 1923 als außerordentlicher Professor für Zoologie an der Universität München sowie von 1924 bis 1926 als ordentlicher Professor an der Universität Greifswald, von 1926 bis 1934 an der Universität Breslau und von 1934 bis 1944 an der Universität Leipzig. Ab 1944 wirkte er als Privatgelehrter auf der italienischen Insel Ischia. Schwerpunkt seiner Forschung war die Endosymbiose zwischen verschiedenen Lebewesen. Die Leopoldina sowie die Sächsische und die Bayerische Akademie der Wissenschaften ernannten ihn zum Mitglied, darüber hinaus wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Paul Buchner wurde 1886 in Nürnberg geboren und studierte ab 1905 Botanik und Zoologie an den Universitäten Würzburg und München. Während seines Studiums wurde er Mitglied des Akademischen Gesangvereins Würzburg im Sondershäuser Verband.[1] Er wurde 1909 an dem von Richard von Hertwig geleiteten Zoologischen Institut in München bei Richard Goldschmidt promoviert und habilitierte sich drei Jahre später auch in München. Von 1912 bis 1919 fungierte er als Privatdozent sowie anschließend bis 1923 als außerordentlicher Professor für Zoologie an der Universität München. 1923 erhielt er einen Ruf an die Universität Greifswald, an der er bis 1926 als ordentlicher Professor für Zoologie tätig war (Sein Nachfolger wurde dort 1927 Ernst Matthes). Anschließend übernahm er von 1926 bis 1934 eine Professur an der Universität Breslau und die Leitung des dortigen Zoologischen Instituts. Von 1934 bis 1944 fungierte er in Nachfolge von Johannes Meisenheimer als Professor für Zoologie an der Universität Leipzig. 1934 war Buchner Präsident der Deutschen Zoologischen Gesellschaft. 1944 kehrte er aus seinem jährlichen Urlaub auf der italienischen Insel Ischia nicht wieder nach Deutschland zurück, da er fürchtete, dass seine Forschungen vom nationalsozialistischen Regime vereinnahmt würden.[2] Auf Ischia wirkte er als Privatgelehrter und widmete sich geologischen, zoologischen, prähistorischen und kunstgeschichtlichen Studien. Einen Ruf an die Universität München nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lehnte er 1946 ab. Im Jahr 1954 unternahm er zusammen mit seiner Frau eine durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützte Forschungsreise nach Bogor, Java und Bali. Er starb 1978 in Ischia. Hauptarbeitsgebiet von Paul Buchner waren verschiedene Meeresorganismen, insbesondere Pfeilwürmer. Während seiner Zeit in München widmete er sich vor allem zellbiologischen Studien. Durch seine späteren Arbeiten, bei denen er insbesondere die Endosymbiose-Beziehungen zwischen Tieren und pilzlichen Mikroorganismen untersuchte, begründete er die moderne Symbioseforschung. (Quelle Wikipedia)‎

Riferimento per il libraio : 61988

‎Buchner, Charles, Bischof (1842-1907).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Berthelsdorf (Herrnhut), 12. VI. und 22. VII. 1902.‎

‎(1+½ =) 1½ SS. Qu.-8vo und Gr.-4to. Mit 1 eh. adr. Kuvert. Wohl beide an Prof. Friedrich Ludwig Leonhard Wiegand (1860-1934) in Erlangen (12. VI. 1902): "Herzlichen Dank für Ihre warme Teilnahme! Ich kann nur bitten: Herr bleibe bei mir, denn es ist Abend geworden u. mein Tag hat sich geneigt! Anbei das Gewünschte: [...] Die Instruktion, geschrieben, bitte ich bald möglichst zurück [...]". - (22. VII. 1902): "Inl. die Abschriften der gesuchten Instruktionen, eine allgemeine u. eine für die Lappländischen Heidenboten, letztere ohne Datum, erstere von 1738, nicht 1740 wie E. Reichel schreibt. In den Reilingschen Deutungen sind allerlei Abweichungen, wie Sie bemerken werden [...]". - Jeweils mit anderem Briefkopf der "Missions-Direktion der evang. Brüder-Unität". Beiliegend eine Druckschrift "Zum Gedächtnis unseres am 2. Januar 1907 in Herrnhut entschlafenen Bruders Charles Buchner", 2. Aufl. (Herrnhut, Verlag der Missionsbuchhandlung, 1907), 24 SS. Original-Umschlag.‎

‎Buchner, Ernst, Mediziner (1812-1872)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 18. X. 1849, (27,5 x 22 cm) 1 Seite.‎

‎An die Redaktion des Jahrbuches der In- und Ausländischen Medizin wegen der Rücksendung von Büchern: "Ich komme spät - doch ich komme! Anliegend erhalten Sie zwei Schriften zurück, die Sie mir zur Recension übermacht. [...] Sollten Sie mich fernerhin als Mitarbeiter bedenken wollen, würd es mir um so angenehmer seyn, als ich jezt wieder mehr Muße habe." - Buchner habilitierte sich 1843 in München und wurde erster Redakteur des neugegründeten "Aerztlichen Intelligenzblattes", des Vorläufers der "Münchner Medizinischen Wochenschrift". Er publizierte u.a. ein Lehrbuch der gerichtlichen Medizin für Ärzte und Juristen (1867).‎

Riferimento per il libraio : 60595

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