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Bulyovszky, Lilla, Schauspielerin (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 1. V. 1886.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 12mo. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905), Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger: "Hochgeehrte Frau Gräfin werden gütigst entschuldigen daß ich Sie mit diesen Zeilen belästige. Ich habe für Sie als Sie noch der Bühne angehörten geschwärmt und oft nach Wien gefahren um Sie in dieser oder jener Rolle zu bewundern; in Pesth als Frau Gräfin mit Ihrer hochgeehrten Mutter gastirten, wurde ich mit 10 Gulden bestraft da ich mich krank stellte um nicht selbst spielen zu müssen und Abend in's Theater gehen zu können um Sie als ‚Lorle' zu bewundern. Schon seit Jahren war mein sehnlichster Wunsch mein Ideal einmal sprechen zu können, im vorigen Jahre hatte ich das Unglück Sie nicht zu treffen, ich bin jetzt wahrscheinlich zum Letztenmale in Gratz, erlauben Sie mir hochgeehrte Frau dass ich Ihnen meine Huldigung darbringe, dies würde meine schönste Erinnerung sein welche ich aus Gratz mitnehme […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Die Tochter eines Siebenbürger Schauspielers erhielt die erste Ausbildung bei ihrem Vater, war 1847-49 Tänzerin und Soubrette in Klausenburg und spielte 1849-60 in tragischen Rollen in Pest, wandte sich dann jedoch verstärkt den deutschen Bühnen zu. Sie erlernte Rollen in deutscher Sprache und wurde nach einem von Herzog Ernst von Coburg-Gotha befürworteten Versuchsgastspiel in Gotha ans Hoftheater in Dresden engagiert. Auf Gastspielreisen brillierte Lilla Bulyovszky am Wiener Burgtheater als Maria Stuart und am Berliner Hoftheater als Emilia Galotti. 1857-71 wurde sie ans Hoftheater in München engagiert. Sie schrieb Novellen in ungarischer Sprache sowie Übersetzungen und Bearbeitungen für die deutsche Bühne.
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Bumbry, Grace Ann Melzia, Sängerin (1937-2023)
Originalfotografie mit eigenh. U. auf der Bildseite.
o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, (14,5 x 10 cm). 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 60892
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Bumbry, Grace Ann Melzia, Sängerin (1937-2023)
Originalfotografie mit eigenh. U. auf der Bildseite.
o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, (14,5 x 10 cm). 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 61087
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Bumbry, Grace Ann Melzia, Sängerin (1937-2023)
Originalfotografie mit eigenh. U. auf der Bildseite.
o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 18 x 13 cm. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 59541
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Bumke, Erwin, Jurist (1874-1945)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Leipzig, 1. III. 1930, 4°. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 40626
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Bumm, Ernst, Gynäkologe (1858-1925)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 17. XI. 1910, (18 x 11,5 cm) Doppelblatt. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 60579
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BUMPERS, Dale (1925-2016)
Signature
This powerful southern Democrat nicknamed "Dandy Dale" by "Time" magazine for having "one speech a shoeshine and a smile" and "Giant Killer" by others for his ability to defeat strong incumbents served Arkansas as its 38th governor 1971-75 and U.S. senator 1975-99. Bold signature in black fineline on a special heavy stock 5" X 3" card n.p. dated 1979 March 1 in his hand. Fine. With original envelope. Accompanied by a modern reproduction of a delightful Jon Kennedy editorial cartoon showing this cartoonist sitting at his drafting table in front of a half-finished portrait of Bumpers gazing at a couple of photographs of Bumpers and thanking to himself "he's tough. no glasses no moustache no big mouth or ears -- why he's almost handsome. unknown
Referenz des Buchhändlers : 40553
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BUNAND, Antonin
Petits Lundis. Notes de critique [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]
1 vol. in-12 br., Librairie Académique Didier, Perrin et Cie, Paris, 1890, 343 pp.
Referenz des Buchhändlers : 66837
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Bunche, Ralph Johnson, Diplomat und Nobelpreisträger (1904-1971)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. New York, N. Y.,, 2. V. 1967, Fol. 1 Seite. Briefkopf "United Nations". Gelocht.
Referenz des Buchhändlers : 50494
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BUNDESEN, Herman N. (1881-1960)
Typed Letter Signed
Noted Chicago medical figure -- as Chicago's long-time coroner was the chief investigator into the St. Valentine's Day massacre February 14 1929 and was on the scene within a half hour of the slaughter; he later served as the president of the Chicago Board of Health. TLS 1p 8½" X 11" Chicago IL 1958 January 14. Addressed to Warren A. Reeder. Near fine. On Board of Health letterhead Bundesen declines an invitation to speak before the Hammond Indiana Board of Realtors: ".we are so short of personnel in the Department and I have so many commitments due to the pressure of time I will have to deprive myself of this privilege." Large full signature in blue ballpoint. Rather uncommon. unknown
Referenz des Buchhändlers : 19983
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Bunge, Rudolf, Schriftsteller (1836-1907).
Eigenh. Albumblatt mit U. Köthen, 13. XI. 1881.
1 S. Kl.-8vo. "Das Leben ist ein Buch; - | Willst Du was wissen, so such'! - | Doch mit Vorsicht prüfe die Lettern, | Denn es läßt sich nicht rückwärts blättern". - Rudolf Bunge hatte schon zu Schulzeiten einen Gedichtband ("Blumen", 1854) herausgegeben, studierte später an der Pariser Sorbonne Kunst und Literatur und erkrankte schwer im italienischen Reggio, wohin er bei dem Versuch gelangt war, Seumes "Spaziergang nach Syracus" wiederholen zu wollen. "In den Schweizer Tälern genesen, schrieb er von dort vor allem für die 'Gartenlaube' Skizzen über Land und Leute. Nach dem Tod seines Vaters mußte er 1862 die ererbte Fabrik übernehmen, bis ein jüngerer Bruder herangewachsen war und er sich ganz den literarischen Interessen hingeben konnte. Bunge fand Kontakt zu Komponisten wie Franz Abt, Alban Förster und besonders zu Viktor Neßler, zu dessen Oper 'Der Trompeter von Säckingen' er 1884 das Libretto schrieb. Größeren Anklang fand nur sein Trauerspiel 'Der Herzog von Kurland', da es bei seiner Uraufführung 1869 der antifranzösischen Stimmung entgegenkam" (DBE). - Mit einem kleinen Ausriß am linken Rand.
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Bunsen, Christian Frh. von, preußischer Diplomat (1791-1860).
Eigenh. Brief mit U. Rom, 30. XII. 1824.
1¼ SS. 4to. Mit eh. Adresse verso. An Professor Reiter in Florenz: "[...] Mai hat nachdem er 3 Wochen höchstens hier gewesen, nicht allein einen Codex rescriptus mit dem zweiten Bande von Fronto, sondern auch einen anderen mit 300 Seiten von Cicero de republica gefunden: beide Bücher sind [...] aus der Bibliothek des Klosters Bobbio (ein Schottenkloster). So hart es für Niebuhr sein muß zur Belohnung seiner unermüdeten Nachsuchungen nichts bedeutendes aus der Vaticana gefunden zu haben [...] so groß ist seine Freude über diesen so viel versprechenden Fund. [...] Mehrere ägyptische Papyrusrollen sind hier angekommen, theils mit Hieroglyph u Syllabanischer Schrift, theils mit griechischen und koptischen Buchstaben. Nieb. hat den Cardinal bewogen von denen mit Sylbenschrift [...] ein Facsimile an Champollion-Figeac zu schicken, der endlich die schwierige Schrift durch das Denkmal von Rosette und ein tiefes Studium des Koptischen entziffert hat [...]". - Nach dem Abschluss seines Studiums der Theologie und Philologie war Bunsen als Assistent des preußischen Botschafters in Rom, Barthold Georg Niebuhr, beschäftigt. Als dieser 1825 als Althistoriker an die Universität Bonn berufen wurde, erhielt Bunsen das Amt des Botschafters. Während seiner Zeit in Rom begann er sich zunehmend für die Entzifferung der Hieroglyphen zu interessieren. Im Jahr 1841 nahm Bunsen seine Tätigkeit als preußischer Gesandter in London auf, wo er bald den Kontakt zu den britischen Ägyptologen suchte und sich um die Verwirklichung einer Expedition nach Afrika bemühte, für die er den preußischen König Friedrich Wilhelm IV gewinnen konnte. Die preußische Forschungsexpedition in Ägypten und Nubien, die zwischen 1842 und 1845 stattfand, war ein großer Erfolg.
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Bunsen, Christian Frh. von, preußischer Diplomat (1791-1860).
Reisepass mit eh. Unterschrift. London, 3. VII. 1849.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Folio (262 x 421 mm). Reisepass für Herrn Karl Meyer: "[...] Ersuchen hiermit sämmltiche Civil und Militär-Behörden, Vorzeiger dieses, Herrn Karl Meyer, welcher mit amtlichen Depeschen der hiesigen königlichen Gesandtschaft und über Belgien nach den königlichen Staaten gehet, frei und ungehindert reisen, ihm auch nöthigen Falls jeden möglichen Schutz angedeihen zu lassen [...]". - Im Jahr 1841 nahm Bunsen seine Tätigkeit als preußischer Gesandter in London auf, wo er bald den Kontakt zu den britischen Ägyptologen suchte und sich um die Verwirklichung einer Expedition nach Afrika bemühte, für die er den preußischen König Friedrich Wilhelm IV gewinnen konnte. Die preußische Forschungexpedition in Ägypten und Nubien, die zwischen 1842 und 1845 stattfand, war ein großer Erfolg. Während des Krimkriegs versuchte Bunsen ohne Einwilligung aus Berlin ein britisch-preußisches Bündnis gegen Russland zu etablieren, was zu seiner Demissionierung und anschließenden Pensionierung führte. - Die zweite Seite mit einer Übersetzung des Textes ins Französische. Mehrere Vermerke und Stempel zur Passiererlaubnis aus verschiedenen Orten auf der Rückseite. Einrisse an den Seitenrändern, kleine Fehlstellen mit geringem Textverlust. Leicht braunfleckig.
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Bunsen, Christian Frh. von, preußischer Diplomat (1791-1860).
Reisepass mit eh. Unterschrift. London, 31. VIII. 1850.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Folio (262 x 421 mm). Reisepass für Herrn Karl Meyer: "[...] Ersuchen hiermit sämmltiche Civil und Militär-Behörden, Vorzeiger dieses, Herrn Dr. Karl Meyer, welcher seinen letzten Wohnsitz in London gehabt hat, und über Holland oder Belgien nach den königlichen Staaten gehet, frei und ungehindert reisen, ihm auch nöthigen Falls jeden möglichen Schutz angedeihen zu lassen [...]". - Im Jahr 1841 nahm Bunsen seine Tätigkeit als preußischer Gesandter in London auf, wo er bald den Kontakt zu den britischen Ägyptologen suchte und sich um die Verwirklichung einer Expedition nach Afrika bemühte, für die er den preußischen König Friedrich Wilhelm IV gewinnen konnte. Die preußische Forschungexpedition in Ägypten und Nubien, die zwischen 1842 und 1845 stattfand, war ein großer Erfolg. Während des Krimkriegs versuchte Bunsen ohne Einwilligung aus Berlin ein britisch-preußisches Bündnis gegen Russland zu etablieren, was zu seiner Demissionierung und anschließenden Pensionierung führte. - Die zweite Seite mit einer Übersetzung des Textes ins Französische. Mehrere Vermerke und Stempel zur Passiererlaubnis aus verschiedenen Orten auf der Rückseite. Einrisse an den Seitenrändern, kein Textverlust.
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Bunsen, Christian Karl Josias von, preußischer Diplomat (1791-1860).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 12mo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der Prinz wird morgen (Sonntag) circa um 3 Uhr in Hampt[on] C[ourt] sein, und mein Vater [d. i. der Gerichtsschreiber Heinrich Christian Bunsen] hofft, Sie würden sich gefälligst daselbst einfinden [...]". - Bunsen wirkte zwischen 1841 und 1854 als Botschafter in London. - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; geringe Faltspuren.
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Bunsen, Christian Karl Josias von, preußischer Diplomat (1791-1860).
Eigenh. Brief mit U. Trecate, 14. VIII. 1835.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "beeile ich mich den mir zugesandten Beihange bescheinigt zurückzusenden. Ich wünsche Ihnen herzlich Glück zu Ihrer Herstellung, und hoffe, daß Sie recht bald wieder Kräfte gewinnen werde, die Ihnen bestellten Arbeiten fortzusetzen. Es wird mich sehr freuen Sie auf dem Land zu sehen. [...] Dr. Riccardi muß ich, nach den Grundsätzen die ich mir [...] amtliche Verheltnisse vorgeschrieben, ablehnen [...]". - Bunsen studierte in Marburg Theologie und setzte in Göttingen sein Studium der Theologie und Philologie fort. Nach Studienabschluss begab er sich auf Reisen nach Paris, Leiden und Kopenhagen. Ab 1816 arbeitete Bunsen bei der preußischen Gesandtschaft im Vatikan. Bunsen blieb bis 1838 als Legationsrat in Rom. - Spuren alter Faltung. Linke Ecke minimal geknickt. Gebräunt und etwas stockfleckig.
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Bunsen, Christian von, preußischer Botschafter (1791-1860).
2 eigenh. Briefe mit U. ("Bunsen"). Passy [?] bzw. o. O., 1. IX. o. J. bzw. o. D.
Zusammen (1¼+2 =) 3¼ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8vo. Beiliegend ein lithogr. Portrait mit faks. Namenszug. An einen Herrn Grüner mit der Bitte um einen Gipsabguß der Princess royal, den er Lady Palmerston schenken möchte (Br. v. 1. September), bzw. mit Dank für die Übersendung einer Büste des Zeus (undat. Brief). - Christian von Bunsen gehörte zu den Mitbegründern des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom; in der Auseinandersetzung um das Breve Pius? VIII. über die Mischehen (1830) und dem sich daraus entwickelnden Kölner Kirchenstreit wurde seine Stellung in Rom jedoch unhaltbar, so daß er demissionierte und Gesandter in Bern wurde. 1841 verhandelte er in England im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. über die Gründung eines anglikanisch-preußischen Bistums in Jerusalem. Seit 1844 als preußischer Gesandter in London tätig, wurde er wegen seiner englisch orientierten Haltung während des Krimkriegs 1854 abberufen und zog sich als Privatier nach Heidelberg zurück. Seine Gattin Frances, die älteste Tochter von Benjamin Waddington of Llanover, Monmouthshire, veröffentlichte 1868 seine Erinnerungen ("A Memoir of Baron Bunsen"). - Das beiliegende Portrait stärker fleckig und angestaubt. - Aus der Autographensammlung des Heidelberger Chirurgen Benno Schmidt (1860-1935) mit dessen eh. beschr. Umschlag.
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Bunsen, Christian von, preußischer Botschafter (1791-1860).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 22. III. 1828.
1 S. 4to. An seinen Freund, den Buchhändler Friedrich Gottlieb Becker in Gotha, dem er seine bevorstehende Abreise am "Oster-Montag" aus Berlin mitteilt: "[...] Bis dahin werden Briefe von allen Seiten, wenigstens von Bonn, für mich an Dich kommen, gieb sie doch gefälligst mit der Adresse; Berlin, auf die Post".
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Bunsen, Christian von, preußischer Botschafter (1791-1860).
Eigenh. Brief mit U. Göttingen, 18. II. 1812.
¾ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Aus seinen Göttinger Studienjahren an den Bibliothekar Menke: "Daß das zweite nicht früher gekommen liegt an der Ursache Deines ersten: daß es jetzt kommt in Deinem zweiten: das dritte schicke ich Dir von mir zurück, mit einem vierten, welches mein herzlicher Dank nicht nur für alle drei, sondern auch für Deine während meiner Arbeit mir freundschaftlich gewährte Unterstützung | CBunsen". - Etwas fleckig.
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Bunsen, Christian von, preußischer Botschafter (1791-1860).
Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. ("Bunsen"). Wohl London, 2. IX. 1853.
1 S. Visitkartenformat. Mit einer Beilage (s. u.). Empfehlungskärtchen für den Apotheker und Chemiker Carl Boedeker (1815-1895). - Christian von Bunsen gehörte zu den Mitbegründern des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom; in der Auseinandersetzung um das Breve Pius' VIII. über die Mischehen (1830) und dem sich daraus entwickelnden Kölner Kirchenstreit wurde seine Stellung in Rom jedoch unhaltbar, so daß er demissionierte und Gesandter in Bern wurde. 1841 verhandelte er in England im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. über die Gründung eines anglikanisch-preußischen Bistums in Jerusalem. Seit 1844 als preußischer Gesandter in London tätig, wurde er wegen seiner englisch orientierten Haltung während des Krimkriegs 1854 abberufen und zog sich als Privatier nach Heidelberg zurück. Seine Gattin Frances, die älteste Tochter von Benjamin Waddington of Llanover, Monmouthshire, veröffentlichte 1868 seine Erinnerungen ("A Memoir of Baron Bunsen"). - Mit kleinen Montagespuren und einer alt montierten Notiz zur Provenienz der Karte sowie zu der beiliegenden eh. Widmung an den Politiker Moritz August von Bethmann Hollweg, "seinem verehrten Freunde [...] zum Andenken an Freitag den 29sten August 1851 | Bunsen" (48:101 mm); beide Bll. etwas unfrisch. MEGA III/2, 303, 304, 317-319; III/3, 81, 736; III/4, 162; III/6, 383, 540.
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Bunsen, Georg von, Politiker (1824-1896).
Eigenh. Brief mit U. G. Carlton Terrace, London, 25. II. 1852.
2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Über die Planung einer vornehmen Zusammenkunft mit Schauspieldarbietung und Wahl des passenden deutschen Dramas für das englische Publikum an einen namentlich nicht genannten Herrn Doktor: "Indem ich Ihnen für Ihr letztes vielfach interessantes Schreiben meinen besten Dank sagen, ergreife ich die Gelegenheit, um Ihnen meine Meinung über das für diese Saison angekündigte Deutsche Schauspiel mitzutheilen. Das Unternehmen ist auf jeden Fall ein sehr erfreuliches, es bringt die Deutsche Bühne auch im Auslande zu Ehren und legt ein Zeugniß ab, daß unter den Deutsch lesenden Engländern im Gegensatz zu dem Alles beherrschenden Vaudeville ein Geschmack sich zu bilden angefangen hat. Von diesem Gesichtspunkte aus hat sich auch der Prinz Albert sehr über das Unternehmen gefreuet. Er theilt aber auch meine Bedenken, die sich namentlich an einige von Ihnen mitgetheilte Punkte knüpfen. Vor allen Dingen muß die Truppe, welche hier während der Zeit das Zusammenschlusses der hohen und fein gebildeten Welt eine Reihe deutscher Stücke geben soll, aus den besten in ganz Deutschland zu gewinnenden Kräften zusammengesetzt sein. Ferner kommt viel auf eine sorgfältige Auswahl des Repertoirs an. Und da hat es uns keineswegs scheinen wollen, als sei es sehr weise, die Stücke Shakespere's in deutscher Sprache zu London auf die Bühne zu bringen. Prinz Albert rieth entschieden davon ab; und ich empfehle Ihnen auf das dringenste zu veranlaßen, daß dieser Gedanke, von dem ich überzeugt bin, daß er verunglücken muß, aufgegeben werde. Auch Schillers Maria Stuart scheint uns für England eine keineswegs glückliche Wahl: die ganze Auffassung ist anti-englisch [...]". - Georg von Bunsen wurde in Rom geboren und starb in London. Er unternahm mehrere Reisen auch in Frankreich und Italien. Bei Prinz Albert handelt es sich vermutlich um Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861), den Prinzgemahl der britischen Königin Viktoria. - Notiz: "Vertraulich. Beantwortet am 26. März 1852". - Spuren alter Faltung. Linke untere Ecke leicht umgeknickt.
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Bunsen, Robert Wilhelm, Chemiker (1811-1899).
Eigenh. Brief mit U. Heidelberg, 28. XI. 1880.
1 S. auf blauem, liniertem Papier. Qu.-8vo. Auf Papierträger aufgezogen. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es gereicht mir zum Vergnügen, wenn ich etwas zur Bereicherung Ihrer Sammlung beitragen kann. [...]". - Bunsen ist bekannt für die Erfindung des Bunsenbrenners, für die chemische Bestimmung der fünf Alkali-Metalle (1860/61) und die Entwicklung der Spektralanalyse (zusammen mit Gustav Robert Kirchhoff). Von 1852 bis 1889 lehrte Bunsen an der Universität in Heidelberg. - Spuren alter Faltung.
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Bunsen, Robert Wilhelm, dt. Chemiker (1811-1899)
3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.
Heidelberg u. Breslau, 1851-1864. Zus. 7 S., 8°.
Referenz des Buchhändlers : 44435
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Bunsen, Robert Wilhelm, German chemist (1811-1899).
Autograph letter signed ("RWBunsen"). Heidelberg, 17 April 1875.
Large 8vo. 2¾ pp. on bifolium. Written to one Paul, giving some impressions from a travel through Italy, and sending greetings to the Prussian politician Georg Bunsen, "[...] what he wrote to you from me refers doubtlessly to Kirchhoff, who has already moved to Berlin [...]" (transl.). - Slightly browned, and small damage to edges and foldings (re-backed).
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Buntrock, Annemarie, Schriftstellerin (geb. 1923).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. , November 1988.
1 S. Gr.-4to. "Über die Wahrheit".
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Buol-Schauenstein, Karl Gf. von, Politiker (1797-1865).
8 eigenh. unterfertigte Schriftstücke. Wien, 1853-57.
Zusammen 19½ SS. Folio. Korrespondenz zwischen dem Ministerium des Äußeren - dem Buol-Schauenstein von 1852 bis 1859 vorstand - und den englischen Gesandten Gf. Westmorland (1 Brief, dat. 6. XII. 1853) und Sir George Hamilton Seymour (7 Briefe, 8. VI. 1856 bis 14. VIII. 1857) über die Erteilung von Vollmachten für englische Staatsbürger, über die Gründe für Wegweisungen u. a. - Gf. Buol-Schauenstein war lange Jahre als Diplomat in Karlsruhe, Stuttgart, Turin, St. Petersburg und London tätig und wurde als Vertreter der Politik Schwarzenbergs 1852 Außenminister. Sein Verhalten im Krimkrieg und die Niederlage im Krieg gegen Sardinien und Frankreich führten 1859 zu seiner Entlassung. - Beiliegend eine zeitgenössische biographische Notiz.
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Buol-Schauenstein, Karl Gf. von, Politiker (1797-1865).
Hs. Entwurf einer telegr. Depesche mit eigenh. Namenszug. Pesth, 6. VI. 1852.
1 S. Folio. An Feldmarschallieutnant von Kempen: "Das Volksfest im Stadtwäldchen ist vorüber. Es war vom herrlichen Wetter begünstiget. Unzählige Menschenmassen. Se. Majestät wurden überall mit stürmischen Jubel empfangen. Die regste Theilnahme ist allgemein. Nicht die geringsten Störungen [...]". - Gf. Buol-Schauenstein war lange Jahre als Diplomat in Karlsruhe, Stuttgart, Turin, St. Petersburg und London tätig und wurde als Vertreter der Politik Schwarzenbergs 1852 Außenminister. Sein Verhalten im Krimkrieg und die Niederlage im Krieg gegen Sardinien und Frankreich führten 1859 zu seiner Entlassung. - Beiliegend eine zeitgenössische biographische Notiz. - In altem Sammlungsumschlag.
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BURANI, Paul ; (ROUCOUX, Urbain)
Lettre autographe signée de Paul Burani : "Mon cher ami, je vous adresse un ami, le Vicomte Jacques de Dreuille, sorti le 1er avec médaille d'or, de l'Ecole de Grignan et qui a besoin de renseignements spéciaux que vous pourrez sans doute lui donner sur une entreprise qu'il prépare en Calédonie. Je ne puis venir vous le présenter moi même, retenu jusqu'après 6 h. aux Menus Plaisirs où je fais répéter, mais traitez le comme moi-même"
1 L.A.S. d'une page au format in-8, non datée (circa 1883-1895), avec reste d'onglet contrecollé en marge : Lettre autographe signée de Paul Burani : "Mon cher ami, je vous adresse un ami, le Vicomte Jacques de Dreuille, sorti le 1er avec médaille d'or, de l'Ecole de Grignan et qui a besoin de renseignements spéciaux que vous pourrez sans doute lui donner sur une entreprise qu'il prépare en Calédonie. Je ne puis venir vous le présenter moi même, retenu jusqu'après 6 h. aux Menus Plaisirs où je fais répéter, mais traitez le comme moi-même"
Referenz des Buchhändlers : 56077
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BURANI, Paul ; (ROUCOUX, Urbain)
Lettre autographe signée de Paul Burani : "Mon cher ami, je vous adresse un ami, le Vicomte Jacques de Dreuille, sorti le 1er avec médaille d'or, de l'Ecole de Grignan et qui a besoin de renseignements spéciaux que vous pourrez sans doute lui donner sur une entreprise qu'il prépare en Calédonie. Je ne puis venir vous le présenter moi même, retenu jusqu'après 6 h. aux Menus Plaisirs où je fais répéter, mais traitez le comme moi-même"
1 L.A.S. d'une page au format in-8, non datée (circa 1883-1895), avec reste d'onglet contrecollé en marge : Lettre autographe signée de Paul Burani : "Mon cher ami, je vous adresse un ami, le Vicomte Jacques de Dreuille, sorti le 1er avec médaille d'or, de l'Ecole de Grignan et qui a besoin de renseignements spéciaux que vous pourrez sans doute lui donner sur une entreprise qu'il prépare en Calédonie. Je ne puis venir vous le présenter moi même, retenu jusqu'après 6 h. aux Menus Plaisirs où je fais répéter, mais traitez le comme moi-même" Comédien et chansonnier, Paul Burani (1845-1901) (de son vrai nom Urbain Roucoux) fut actif durant la Commune, et sera notamment critique au Gil Blas. Le manuel des Cultures Tropicales (Culture du Caféier) de E. Raoul publié en 1897 mentionne le Vicomte Jacques de Dreuille comme l'un "des hommes les plus instruits et les plus distingués que possède la Nouvelle-Calédonie". Français
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BURBANK, Luther (1849-1926)
Typed Note Signed
This pioneering American horticulturist developed more and better varieties of numerous cultivated plants. Trimmed TNS irregular 5½" X 2" tipped to pristine cream-colored 6" X 3 3/4" autograph album leaf n.p. n.y. Very good. Though strangely trimmed most of the content of this brief note is legible and it reads in part missing portions hazarded in brackets: "Athough I receive thousands on thousands of letters to answer I forward to you today the three Royal walnut trees. I have selected some wonderful ones for you and believe they will fulfill your expectation." Large bold signature. Though place and date aren't indicated this note was received by noted collector Preston Sawyer 1899-1968 California journalist and historical writer a fellow resident of Burbank's city of Santa Rosa California. An interesting example. unknown
Referenz des Buchhändlers : 25622
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Burchell, RA. R. A.
BRITISH TRAVELLERS REPORT ON THE WHITE CONQUEST OF THE TRANS-MISSISSIPPI WEST 1865-1905 signed
London: British Library 1993. First Edition. Printed Stiff Wrappers. Very Good. 23pp. This is a presentation copy inscribed and signed by the author as Bob on the cover. 8.25" x 5.75 British Library unknown
Referenz des Buchhändlers : BOOKS017692I
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Burck, Erich, Altphilologe (1901-1994)
3 eigenh. Briefe und 1 gedruckte Danksagung, jeweils mit eigenh. U.
o.J. Kiel, 29. XII. 1979 bis 12. XII. 1985, Verschiedene Formate. 6 Seiten.
Referenz des Buchhändlers : 51750
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Burckhard, Max, Burgtheater-Direktor (1854-1912)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wien, 28. VI. 1896, Gr.-8°. 2 Seiten.
Referenz des Buchhändlers : 43483
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Burckhard, Max, Schriftsteller und Theaterdirektor (1854-1912).
2 eigenh. Briefe mit U. Schloß Büchsenhausen bei Innsbruck und Wien, 1887 und 1906.
Zusammen 4½ SS. auf Doppelblättern. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Baron: "[...] besten Dank für Ihr freundliches Schreiben und die gütige Aufmerksamkeit, die Sie meiner kleinen Brochüre geschenkt haben [...] Was Ihr Bedenken gegen meine [...] Vorschläge betrifft, so gebe ich gerne zu, daß eine rechtliche Beschränkung des römischrechtlichen Studiums sehr bedenklich wäre und Verwaltungsrecht etc. hierfür keinen Ersatz bilden könnte, um so weniger als diese Fächer noch viel zu wenig wissenschaftlich durcharbeitet sind [...]". - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 98 als Direktor des Wiener Burgtheater tätig, bemühte er sich "besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz" (ÖBL I, 127). - Der Br. v. 2.XI. 1906 auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Burckhard, Max, Schriftsteller und Theaterdirektor (1854-1912).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. II. 1910.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund, dem er überschwenglich und umständlich für dessen neu erschienenes Buch dankt. - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 98 als Direktor des Wiener Burgtheaters tätig, bemühte er sich “besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz” (ÖBL, Bd. I, 127). Nach seiner Entlassung wurde Burckhard zum Hofrat am Verwaltungsgerichtshof ernannt. In der Folge wirkte er als Theaterkritiker und schrieb Romane, Novellen und Volksstücke (‘Im Paradies’, 1907). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Burckhard, Max, Schriftsteller und Theaterdirektor (1854-1912).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. III. 1893.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wie von fremder Hand am oberen Blattrand in Bleistift vermerkt an den Schriftsteller und Journalisten Wilhelm Lauser (1836-1902): "Endlich bin ich dazu gekommen Firdusi zu lesen. Das Werk eines Dichters, - aber kein Drama. Mir ist es herzlich leid, daß ich den Dramatiker Kürnberger nicht ins Burgtheater einführen kann, aber ich glaube, wir würden nicht nur dem Theater, sondern auch ihm selbst einen schlechten Dienst erweisen, denn die Bühnenwirkung würde gewiß ausbleiben [...]". - Kürnbergers Drama ‘Firdusi’ erschien erst posthum 1902 bei Daberkow in Wien. - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 98 als Direktor des Wiener Burgtheaters tätig, bemühte er sich “besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz” (ÖBL I, 127). Nach seiner Entlassung wurde Burckhard zum Hofrat am Verwaltungsgerichtshof ernannt. In der Folge wirkte er als Theaterkritiker und schrieb Romane, Novellen und Volksstücke (‘Im Paradies’, 1907). - Nach Studium und kurzer Tätigkeit im Schuldienst sich dem Journalismus zuwendend, war Wilhelm Lauser Auslandskorrespondent der ‘Allgemeinen Zeitung’ und anderer Wiener Blätter in Paris und Madrid, 1871 berichtete er wieder aus dem nun von der Kommune beherrschten Paris. Sich anschließend in Wien niederlassend, war Lauser für die ‘Presse’ und das ‘Neue Wiener Tagblatt’ tätig, übersiedelte 1893 als Chefredakteur der Zeitschrift ‘Über Land und Meer’ nach Stuttgart und kehrte drei Jahre später als Vertreter der ‘Münchner Allgemeinen Zeitung’ nach Wien zurück, übernahm aber noch im selben Jahr die Leitung der ‘Norddeutschen Allgemeinen Zeitung’ in Berlin, wo er bis zuletzt lebte. Als Schriftsteller bekannt wurde er durch Monographien zur spanischen und französischen Landesgeschichte. Vgl. Kosch IX, 1028. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf der “k. k. Hofburgtheater-Direction”.
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Burckhard, Max, Schriftsteller und Theaterdirektor (1854-1912).
Ms. Briefdurchschlag mit eigenh. U. Wien, o.D.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl der Verleger Moritz Perles): “[...] erlaube ich mir mitzuteilen, daß ich vermutlich Mitte November auf einige Tage nach Wien kommen dürfte. Zu der Silhouette für den Katalog wird es übrigens vielleicht dann schon zu spät sein? Bei diesem Anlasse erlaube ich mir Sie aufmerksam zu machen, daß in dem Katalog für 1907, in dem Sie mein Bild bringen wollten, nicht eines meiner Bücher genannt ist und mein Name gar nicht vorkommt [...]”. - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 98 als Direktor des Wiener Burgtheaters tätig, bemühte er sich “besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz” (ÖBL, Bd. I, 127). Nach seiner Entlassung wurde Burckhard zum Hofrat am Verwaltungsgerichtshof ernannt. In der Folge wirkte er als Theaterkritiker und schrieb Romane, Novellen und Volksstücke (‘Im Paradies’, 1907). - Der Verlag von Moritz Perles (1844-1917) zählte zu den “führenden Unternehmen auf dem Gebiet des Kommissions-, Sortiments- und Verlagsbuchhandels in Österreich-Ungarn” (DBE), so gab er u. a. die ‘Wiener Medizinische Wochenschrift’, das ‘Centralblatt für die gesammte Therapie’ und das ‘Österreichische Centralblatt für die juristische Praxis’ heraus. In seinem Verlag erschien u. a. Krieg der Welten von H. G. Wells. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und gestemp. Eingangsvermerk in der rechten oberen Ecke.
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Burckhard, Max, Theaterdirektor und Schriftsteller (1854-1912).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. III. 1897.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zu meinem aufrichtigen Bedauern ist es mir nicht möglich Ihnen verehrter Herr Doktor in der angedeuteten Richtung behilflich zu sein, da das Burgtheater keine Stipendien etc. zur Verfügung hat und ich keinerlei persönliche und gesellschaftliche Beziehungen pflege, die es mir ermöglichen würden, einen Einfluß bei maßgebenden Persönlichkeiten zu üben [...]". - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 1898 als Direktor des Wiener Burgtheaters tätig, bemühte er sich "besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz" (ÖBL I, 127). Nach seiner Entlassung wurde Burckhard zum Hofrat am Verwaltungsgerichtshof ernannt. In der Folge wirkte er als Theaterkritiker und schrieb Romane, Novellen und Volksstücke ("Im Paradies", 1907). - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf der "k. k. Hofburgtheater-Direction".
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Burckhard, Max, Theaterdirektor und Schriftsteller (1854-1912).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An den Journalisten und Schriftsteller Sigmund Schlesinger (1832-1918), dem er keine Freikarte zur Verfügung stellen konnte: "Seien Sie mir nicht böse bitte - ich bin heute durch Mitglieder u. fremde Theaterpersonen [...] vollständig ausgeplündert worden - ich werde meine Schuld bei der nächsten Aufführung einlösen [...]". - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 1898 als Direktor des Wiener Burgtheaters tätig, bemühte er sich "besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz" (ÖBL I, 127). Nach seiner Entlassung wurde Burckhard zum Hofrat am Verwaltungsgerichtshof ernannt. In der Folge wirkte er als Theaterkritiker und schrieb Romane, Novellen und Volksstücke ("Im Paradies", 1907). - Mit stärkeren Knickfalten und einem kleinen Eckausriß; etwas angestaubt.
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Burckhard, Max, Theaterdirektor und Schriftsteller (1854-1912).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 11. VI. 1910.
½ S. Gr.-4to. Mit ms. beschr. Kuvert. An Rudolf Wolkan (Literaturhistoriker, 1860-1927): "Herzlichsten Dank für die freundliche Zusendung Ihres Promemorias. Ihre Ausführungen haben mich außerordentlich interessiert und entsprechen so ganz meinen Anschauungen, daß ich gerne im Anschluss daran einen Artikel schreiben möchte - wenn die Redaktion, die ja schon einmal in der Sache geschrieben hat, mir ihn aufnimmt".
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Burckhardt, Carl Jacob, Diplomat und Historiker (1891-1974)
2 eigenh. beschriftete Visitenkarten mit U.
o.J. Vinzel/Vaud, 12. II. 1959 bzw. ohne Jahr, Qu-16°. Zus. ca. 3 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.
Referenz des Buchhändlers : 38259
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Burckhardt, Carl Jacob, Schriftsteller und Diplomat (1891-1974)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Vinzel, 9. I. 1969, Fol. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 51737
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Burckhardt, Carl Jakob, Historiker und Diplomat (1891-1974)
Masch. Brief mit eigenh. Korrektur und U.
o.J. Vinzel, "La Bâtie", 7. VIII. 1966, Fol. 1 Seite. Gelocht.
Referenz des Buchhändlers : 38675
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Burckhardt, Carl Jakob, Schriftsteller und Diplomat (1891-1974)
2 masch. Briefe mit eigenh. U.
o.J. Vinzel/Vaud, 22. X. 1954 und 29. V. 1963, Fol. Zus. 2 Seiten.
Referenz des Buchhändlers : 43083
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Burckhardt, Carl Jakob, Schriftsteller und Historiker (1891-1974)
Drei Erzählungen.
o.J. Zürich, Manesse, 1952, 8°. 238 S., 1 Bl. OLwd..
Referenz des Buchhändlers : 55388
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Burckhardt, Johann Karl, Astronom (1773-1825)
Eigenh. Brief mit U. "Burckhardt".
o.J. Paris, 1 Ventôse an X (d. i. 10. II. 1802), 4°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegelausriß.
Referenz des Buchhändlers : 56692
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Burckhardt, Johann Karl, German astronomer (1773-1825).
Autograph letter signed. Paris, ["6/18. Mars 1808"].
1 p. 4to. Thanks "Mr le Conseiller d'Etat Fuss" for the honnor to work with the Academie Imperiale. Burckhardt regrets that the years from 1806 to 1807 have not favoured astronomic observation, also due to his illness that was lasting several month. Burckhardt answers to Fuss' request by noting a lunar eclipse observed by Bouvard and sends an entrance ticket, so that Fuss could take part in the next campaign of Wisniewski: "La lettre dont Vous m'avez honorée m'a fait bien du plaisir & je serais infiniment flatté de contribuer, tant soit peu, à la grande & belle entreprise de l'Academie Imperiale. Mais le temps n'a été quéres favorable pendant les années 1806 & 1807 aux observatoins astronomiques. Comme j'ai été malade pendant plusieurs mois de l'année 1806 je me suis addressé à mon Confrère mr Bouvard il n'a trouvé de correspondante que l'Immersion de § II du 7 sept 1806, observée par lui à 0h.18'.33'', 0 temps sidéral; le ciel était couvert pour l'Emersion - & aucune pour 1807. J'espére que le ciel nous favorisera plus pour la campagne prochaine de mr Wisniewski auquel Vous voudriez bien, Monsieur, faire parvenir le billet ci-joint. J'ai l'honneur d'être avec les sentimens da la plus haute consideration [...]". - In 1897 Burckhardt started working as an adjunct in the Bureau des Longitudes at the observatory of the Ecole militaire in Paris and became its director in 1807. - Folded. Traces of old folding. Tiny hole in the left upper corner. Right edge in parts slightly creased.
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Burckhardt, Kurt, Kunsthistoriker und Konservator (1877-1964).
2 eigenh. Brief mit U. Basel, 5. I. 1923 und 31. III. 1924.
Zusammen 3½ SS. 4to und qu.-8vo. Mit 1 eh. Umschlag. Interessante Korrespondenz mit dem deutschen Kunsthistoriker August Grisebach (1881-1950) betreffend Probleme mit dem Präsidenten der Auerbach-Gesellschaft sowie Grisebachs Scheidung und Neuvermählung mit der Kunsthistorikerin und Galeristin Hanna Blumenthal (1899-1988). Im früheren Brief von 5. Januar 1923 beschwert sich Burckhardt über den Präsidenten der Auerbach-Gesellschaft, Ernst Sarasin, "der von Kunst keine Ahnung hat und auch nicht den geringsten Grund hat mir einen Dienst zu erweisen". Grisebach hatte Burckhardt darum gebeten, bei Sarasin für einen Vortrag anzufragen. Burckhardt zitiert aus einem Brief Sarasins, auf dessen Ankündigungen offenbar nichts folgte, und resümiert: "Siehst du, es ist meine Schuld; denn die Vergebung dieser Verträge ist klägliche Protektionswirtschaft; letzthin eine Art Irrenarzt über Kunst der Irren, vor 2 Wochen ein verarmter Trottel aus Wien (von Salis) der aus dem Baedeker vorlas während Photos (in Farben) der Wiener Hofburg herunter geraspelt wurden. Es ist das erste mal, dass ich Ernst Sarasin um etwas bat und wohl auch das letzte mal. Jetzt amüsiert es ihn auch einmal seine Macht zu zeigen. Wenn es ihm dann einmal passt, so würde ich an deiner Stelle nicht annehmen. Du bist zu gut dafür [...]". - Am 31. März 1924 schreibt Burckhardt: "Es freut mich, dass Du in meinen Schweizerbergen Kräfte für Deine so reiche, interessante Tätigkeit nimmst. Dass Du Basel nicht berührst bedaure ich. Du würdest mich jedoch nicht antreffen, da ich Reisepläne habe. Deine Scheidung wäre natürlich niemals ein Grund nicht hierher zu kommen. Du wärest Sally und mir ebenso willkommen mit Deiner zweiten Wahl. Ich hoffe nun, dass Dir in diesem zweiten Unternehmen das hohe Glück zu teil werde, dass du in deinem Kunstempfinden vollauf verstanden werdest". - Der Brief von 1923 auf Briefpapier mit gedrucktem Briefkopf des Historischen Museums Basel. Stärker gebräunt und mit mehreren Seiteneinrissen insbes. im Falz. Der Brief von 1924 leicht knittrig.
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Burckhardt, Max, Historiker (1910-1993)
Eigenh. Briefkarte mit U.
o.J. Essen, 28. XII. 1955, 1 Seite. Mit Umschlag.
Referenz des Buchhändlers : 44660
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Burdach, Carl Ernst Konrad, Germanist und Literaturwissenschaftler (1859-1936).
Eigenh. Brief mit U. Halle, 21. III. 1887.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Buchhändler: "Anbei erhalten Sie zurück Goethe Dichtung u. Wahrheit hrsg. von v. Locher 4 Bde. Ich hatte bestellt Nr. 1311 Dichtg. u. Wahrh. Bd 1-3. Tübingen 1811-1814. Erste Ausgabe [...]". - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; leicht angestaubt und kleine hinterlegte Falteinrisse.
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