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‎Kernstock, Ottokar, Dichter, Priester und Augustiner-Chorherr (1848-1928).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. Festenburg, 23. V. 1916.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Eigenh. Postkarte eines nicht identifizierten Künstlers, der sich zu Studienzwecken in Vorau, Steiermark befindet an die Pianistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952) mit der Unterschrift Kernstocks auf der Bildseite.‎

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Wien, AT
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€ 40,00 Kopen

‎Kerpen, Wilhelm Frh. von, Militär (1741-1823).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 21. V. 1810.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio. An das Generalkommando: "Durch die in dem mittelst Bericht vom 16. dieses hieher gelangten gerichtlichen Protokoll vorkommende Angabe des Majors Stobäus, daß das von dem Kontrahenten Lackenbacher einzuliefern geweßte Schlachtvieh Quantum nicht überschritten worden seye [...] ist noch kein vollkommen überzeugender Beweis von der Wahrheit dieser Aussage hergestellet; das General Kommando wird daher, um die Sache genauer zu erörtern, der ohnlängst zur Revision der Fleisch Regie Rechnungsrückstände aufgestellten Kommission auftragen, zu erheben: wie viel die nach angebogenem Ausweis auf dem Kontrakt vom 13ten Oktober 1809 für die in Innerösterreich gestandene Armee gelieferte 6655 Schlachtochsen, insbesonders an Fleisch, Inschlitt, und Innerey gehabt haben? [...]" - Der aus dem saarländischen Illingen stammende Militär stand seit 1758 im Dienste der österreichischen Armee, war 1794 Regimentskommandeur während des Rheinfeldzugs gegen Frankreich und kämpfte in der Folgezeit bei Ingolstadt und Kehl. 1797 war er als Feldmarschallleutnant in Tirol stationiert; 1807 wurde er Landeskommandant für Innerösterreich und im Jahr darauf Feldzeugmeister; 1809-13 war er Vizepräsident des Hofkriegsrats in Wien.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Kerpen, Wilhelm Frh. von, Militär (1741-1823).‎

‎Dienstschreiben mit eigenh. U. Ulm, 17. VII. 1799.‎

‎½ S. Folio. Von Kerpen unterzeichnete und mit Rundsiegel versehene "Offene Ordre": "Gegenwärtiger Corporal nebst 3 Gemeinen der hoffürstlichen Münsterischen Contingents-Cavallerie erhält somit den Befehl nach Wallerstein abzugehen, und allda auf Execution zu verbleiben insolange bis demselben zum Einrü[c]ken der Befehl zugeschickt werden wird [...]". - Der aus dem saarländischen Illingen stammende Militär stand seit 1758 im Dienste der österreichischen Armee, war 1794 Regimentskommandeur während des Rheinfeldzugs gegen Frankreich und kämpfte in der Folgezeit bei Ingolstadt und Kehl. 1797 war er als Feldmarschalleutnant in Tirol stationiert; 1807 wurde er Landeskommandant für Innerösterreich und im Jahr darauf Feldzeugmeister; 1809-13 war er Vizepräsident des Hofkriegsrats in Wien. - Beiliegend ein von alter Hand stammender biographischer Abriß des Militärs.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Kerr, Alfred, Schriftsteller und Kritiker (1867-1948)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Berlin-Charlottenburg, 16. X. 1929, 1 Seite.‎

‎An den Schriftsteller Karl Klammer in Wien: "[...] Es freut mich, daß es Sie gefreut hat. Hoffentlich noch viele Aufführungen [...]" - Ansicht des Bauhofs am Berliner Kupfergraben.‎

Referentie van de boekhandelaar : 42885

‎Kerr, Alfred, Schriftsteller und Kritiker (1867-1948).‎

‎Eigenh. Titelblattentwurf mit Namenszug. O. O., wohl 1929.‎

‎½ S. Folio. "Alfred Kerr | Die Allgier trieb nach Algier ... | Ausflug nach Afrika". - Kerrs Buch erschien 1929 im S. Fischer Verlag, Berlin. - Stellenweise etwas knittrig und mit einem kleinen Ausriss am rechten oberen Rand.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kopen

‎Kerr, Alfred, Schriftsteller und Theaterkritiker (1867-1948)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Prag, 18. XI. 1907, Qu.-8°. 1 Seite. Kartonblatt mit abgerundeten Ecken und oxydiertem Goldschnitt.‎

‎"Es quält mich, daß ich Ihnen einen Schriftzug sende, und nicht weiß, wie Sie aussehn. Das ist sehr wichtig, wenn man den schönen Namen Hilde Waydelin trägt [...]" - Ecken gering gestaucht.‎

Referentie van de boekhandelaar : 41348

‎Kerr, Alfred, Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist (1867-1948).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. Berlin-Grunewald, 6. X. 1927.‎

‎1 S. 4to. Montiert auf ein Albumblatt (223:282 mm) mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Am Schluß meines Versbandes 'Caprichos' heißt es in dem Gedicht 'Versailles': O bau auf dich und sei nicht bang. / Du bist nicht reif zum letzten Gang. / Du wanderst weit - und lebst noch lang. / Du liebes Deutschland, sei nicht bang. / Dein Weh ist nur ein Uebergang. / Du wanderst weit - und lebst noch lang [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Mit gedr. Briefkopf. Koslowsky 164. Zuvor erschienen in: A. Kerr, Caprichos. Strophen des Nebenstroms (Berlin, 1926), S. 218.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kopen

‎KERR, Johnny (1932-2009)‎

‎Signature‎

‎This University of Illinois star center helped the Fighting Illini win the 1952 Big Ten Championship; from 1954 to 1965 he played for the Syracuse Nationals and Philadelphia 76ers and was named 3-time NBA All-Star; he became the first coach of the Chicago Bulls in 1966 to 1968 and later became that team's long-time television commentator. Large signature in blue ballpoint heavy stock 5" X 3" card n.p. 1975 January 24. Near fine. With original envelope. unknown‎

Referentie van de boekhandelaar : 37563

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
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€ 16,92 Kopen

‎KERR, Johnny (1898-1993)‎

‎Signature‎

‎The second baseman debuted with the Detroit Tigers in 1923 playing for the Chicago White Sox and retiring from the Washington Senators in 1934. Rather light full signature and "2nd Base" in blue ballpoint heavy stock 5" X 3" card n.p. n.y. Near fine. A decent example if a bit faint. unknown‎

Referentie van de boekhandelaar : 29250

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
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€ 16,92 Kopen

‎Kerschagl, Richard, Nationalökonom (1896-1976).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. XII. 1923.‎

‎½ S. Gr.-4to. An die Schriftleitung der damals neugegründeten Zeitschrift "Die Arbeit": "Ihrer frdlch. Aufforderung Folge leistend stelle ich Ihnen in der Anlage einen Artikel über die Währungen in den Oststaaten zur Verfügung [...]". Der Beitrag dürfte nicht erschienen sein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Oesterreichischen Nationalbank; beiliegend ein Ausschnitt mit eh. Überschrift und Namenszug im Titel.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Kerschbaumer, Anton, Theologe, Historiker und Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Krems, 11. II. 1895.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht "lieben alten Freund": "Krems feiert 1895 das 900jährige Jubileum [!] seines Bestehens als Stadt (995 zum 1. Mal urkundlich u. zwar als urbi). Wir gedenken ein Album mit den ältesten Ansichten e[t]c. von Krems, mit dem Titel Alt-Krems zu veröffentlichen. Dazu passen recht gut jene Abdrücke, die ich mit Erlaubnis der Central-Comission meiner Geschichte der Stadt Krems beigab. Meine Bitte wäre nun, mir wieder den Abdruck der beifolgenden Tafeln zu gestatten [...]". - Beiliegend die Abbildung von 11 Siegel (auf 1 Bl., 8vo). - Kerschbaumer war Stadtpfarrer in Tulln und seit 1880 in Krems an der Donau. Er veröffentlichte neben theologischen Schriften ("Katholische Erziehungslehre", 1868) und Predigten Reiseberichte, Erzählungen und Memoiren ("Autobiographie. Aus Anlaß des diamantenen Jubeljahres", 1906). Von Bedeutung für die Region waren seine heimatkundlichen Studien (u. a. eine "Geschichte der Stadt Tulln", 1874) und sein Engagement für die Gründung des Museums der Stadt Krems. - Mit einigen Bearbeitungsvermerken.‎

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Inlibris
Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Kerschbaumer, Anton, Theologe, Historiker und Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Krems, 15. II. 1895.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da wir für das 900 jährige Jubileum [!] des urkundlichen Bestehens der Stadt Krems ein Album mit dem Titel Alt-Krems zu veröffentlichen gedenken, so ersuche ich Sie in meinem Namen die hohe k.k. Centralkommission zu bitten, daß Sie uns jene Illustrationen, welche sich auf Krems beziehen, zum Behufe der Benützung für das besagte Album gütigst überlassen möge [...]". - Kerschbaumer war Stadtpfarrer in Tulln und seit 1880 in Krems an der Donau. Er veröffentlichte neben theologischen Schriften ("Katholische Erziehungslehre", 1868) und Predigten Reiseberichte, Erzählungen und Memoiren ("Autobiographie. Aus Anlaß des diamantenen Jubeljahres", 1906). Von Bedeutung für die Region waren seine heimatkundlichen Studien (u. a. eine "Geschichte der Stadt Tulln", 1874) und sein Engagement für die Gründung des Museums der Stadt Krems. - Mit einigen Bearbeitungsvermerken.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Kerschbaumer, Anton, Theologe, Historiker und Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Krems, 24. II. 1895.‎

‎1 S. Folio. An die k. k. Central-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale (heute Bundesdenkmalamt): "Der Gefertigte dankt für die gütige Überlassung der Holzstöcke für das projectirte Album 'Alt-Krems'. Die Auflage von 500 Exemplaren dürfte genügen u. bittet der Gefertigte die Holzstöcke an seine Adresse behufs Gruppirung zu senden [...]". - Kerschbaumer war Stadtpfarrer in Tulln und seit 1880 in Krems an der Donau. Er veröffentlichte neben theologischen Schriften ("Katholische Erziehungslehre", 1868) und Predigten Reiseberichte, Erzählungen und Memoiren ("Autobiographie. Aus Anlaß des diamantenen Jubeljahres", 1906). Von Bedeutung für die Region waren seine heimatkundlichen Studien (u. a. eine "Geschichte der Stadt Tulln", 1874) und sein Engagement für die Gründung des Museums der Stadt Krems. - Mit einigen Bearbeitungsvermerken.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kopen

‎Kerschensteiner, Georg, Pädagoge (1854-1932)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 6. II. 1894, Gr.-4°. 1 Seite, auf Karton montiert.‎

‎In seiner Eigenschaft als Lehrer am Ludwigsgymnasium in München, wegen eines Todes eines Schülers aus der Familie von Perfall auf Schloss Greifenberg am nördlichen Ammersee: "[...] Herr Aaron Erhard von Perfall [1844-1909] theilt mir so eben mit, daß sein Sohn Max nach Ablauf einer Schlunddiphtherie an Entkräftung gestorben sei. Die Richtigkeit dieser Mittheilung, über welche sich die behandelnden Aerzte aussprechen werden, vorausgesetzt, dürfte der Verbringung der Leiche von Augsburg nach Schloss Greifenberg unter der vorschriftsmäßigen Custodie [...]. Auf Ersuchen Freiherrn von Perfall zur Vorzeigung bei Herrn Bezirksarzt S. Dorffmeister einzureichen". - Bevor Kerschensteiner 1895 zum Stadtschulrat in München gewählt wurde, war er 1890 Gymnasiallehrer für Mathematik und Physik in Schweinfurt und seit 1893 am Ludwigsgymnasium München. - Eigenhändige Briefe Kerschensteiners sind selten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 51842

‎Kerschensteiner, Georg, Pädagoge (1854-1932)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. München, 9. III. 1930, Quer-8°. 2 Seiten.‎

‎Eigenhändige Briefe Kerschensteiners, wie hier an Karl Robert Langewiesche, sind sehr selten: "[...] Ihr vortrefflich ausgestaltetes Bilderbuch 'Menschen der Zeit' [Königstein 1930] habe ich mit Freude empfangen. Ich spreche Ihnen meinen besten Dank dafür aus. Den Charakter der von Ihnen getroffenen Auswahl an Bildnissen haben Sie in Ihrem kurzen Vorwort klar umrissen. So kann Ihnen Niemand einen Vorwurf machen. Für mich haben die allermeistern (ich kenne 78 persönlich oder aus ihren Arbeiten) den gleichen Wert wie für Sie, vielleicht 5 - 6 ausgenommen. Das ist ein sehr gutes Zeichen für die Auswahl, namentlich wenn noch mehr Menschen das gleiche feststellen können. Es kommt ja nicht darauf an, ob die Besten aufgenommen sind; sondern darauf, ob die Aufgenommenen der allgemeinen Kritik stand halten. Das aber glaube ich annehmen zu dürfen. [...]" -Kerschensteiner, Begründer der reformpädagogisch orientierten "Arbeitsschulbewegung", war seit 1895 Stadtschulrat von München. Als Leiter des städtischen Schulwesens baute er die Volksschule um ein achtes Pflichtschuljahr aus und reformierte den inneren Schulbetrieb in Abkehr von der traditionellen Buchschule zu einer "Arbeitsschule" im Dienste der staatsbürgerlichen Erziehung. Ein großer Wurf war die Neuorganisation des Fortbildungsschulwesens durch die Gründung von fachlich gegliederten Berufsschulen mit Tagesunterricht (6 bis 8 Wochenstunden), eigenen Zentralschulgebäuden mit Schulwerkstätten und hauptamtlichen Berufsschullehrern. Von 1912 bis 1918 gehörte er als liberaler Abgeordneter für den Wahlkreis München I dem Reichstag an. 1918 ernannte ihn die Philosophische Fakultät der Münchner Universität zum Honorarprofessor für Pädagogik. 1922 wurde er zum Vorsitzenden des Deutschen Ausschusses für Erziehung und Unterricht und in den Vorstand des Deutschen Museums berufen. - Wohlerhalten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 40797

‎Kerschensteiner, Josef, Maler (1864-1936)‎

‎7 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 11. I. bis 10. III. 1924, 8°. Zus ca. 10 1/2 Seiten. Gelocht.‎

‎An eine Galerie in Stuttgart. - I. "[...] Bei Eröffnung meiner Ausstellung [...] drängt es mich, Ihnen [...] meinen großen, aufrichtigen u. innigen Dank auszusprechen. Sie haben dieselbe angeregt und in Szene gesetzt und ist es bei meinem 60. Geburtstag mir also so schön vergönnt, in intimem Raum, bei mildem trefflichem Oberlicht und eigener Jury, in wohlgewählter Qualität wieder einmal collectiv vors Publikum zu treten.Meine schönste Ausstellung, die ich je hatte!! [...]" - II. "[...] Zu meinem Erstaunen sind Arbeiten von mir, die ich als nicht ausgestellt wünschte, im Schaufenster [...] öffentlich ausgestellt! Ich bitte Sie, diese Bilder aus der Auslage zu entfernen [...]" - III. "[...] Es ist eine trübe Sache für mich, daß mit meiner so streng erlesenen Jubiläums-Ausstellung [...] jene Verkaufs-Collection zusammen fällt, die in Ihrem Büro hängt: Ich bitte Sie von ganzem Herzen, daß Sie, so lange diese meine beste Ausstellung währt, Sie mir keine Trübung meines Jubiläums antun, indem Sie Ihre Verkaufsbilder meiner Hand, in die Strassen-Auslage nochmals lançiren [...]" - IV. Mit Dank. - V. "[...] Es wäre diese Ausstellung ein selten schönes Ereignis für mich gewesen, wäre nicht unmittelbar danach eine durch Sie veranstaltete Ausstellung sehr minderwertiger Arbeiten von mir in Ihrer Strassenauslage erschienen! [...] Wohl mögen Sie es begreifen, daß ich in einer 'Kunsthandlung' niemals mehr ausstellen werde! [...]" - VI. "[...] Sie haben mir mein Jubiläum verdorben und mir 'geschadet'! [...]" - VII. "[...] Hätten Sie mit der Straßen-Auslage nur wenigstens einige Wochen gewartet, damit das Publikum selbe nicht mit der Jubiläums-Ausstellung in Verbindung bringt [...]" - Kerschensteiner konzentrierte sich auf die Tiermalerei. Er bevorzugte in seinen Gemälden insbesondere Elefanten und Kamele und stellte häufig die Farbigkeit von Papageien dar.‎

Referentie van de boekhandelaar : 50096

‎Kersten, Paul, deutscher Schriftsteller (geb. 1943)‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Kerville, Henri Gadeau de, Zoologe und Botaniker (1858-1940).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Rouen, 26. V. 1885.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an den Zoologen Ludwig Graff de Pancsova über seine Arbeit an einer allgemeinen Fauna der Region und der Bitte, als Experte auf dem Gebiet der Strudelwürmer (Turbellaria), einige in Süßwassergewässern gefundene Würmer für ihn zu bestimmen: "M'occupant en ce moment d'une Faune générale de notre région, et connaissant votre très grande compétence pour tout ce qui concerne les Turbellariés, j'ai l'honneur de venir vous demander si vous voudriez avoir l'obligeance de me déterminer les espèces de ce groupe de Vers que je rencontre dans nos eaux douces [...]". - Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kopen

‎Kery, Theodor, Politiker und Landeshauptmann des Burgenlandes (1918-2010).‎

‎Gedr. Anhänger mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Ca. 80:50 mm. An eine namentlich nicht genannte Dame mit Wünschen zum Muttertag. - Die Bildseite mit einem gedr. Portrait; etwas angestaubt.‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kopen

‎Kerzl, Josef, Leibarzt von Kaiser Franz Joseph I. (1841-1919).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. [Wohl Wien], o. D.‎

‎1 S. Gr. Visitkartformat. An Maria Stoffella d'Alta Rupe (1843-1921), Herausgeberin der "Wiener Geschäftszeitung und Börsen-Courier" sowie des Adelsblattes "Der Salon": "Emphele [!] Ihnen gnädige Frau, meinen alten Freund Thermojanis wärmstens; er will seine Cigaretten inseriren, bitte dieselben villeicht im geschäftlichen Theile der Zeitung extra anzupreisen. Ich kenne sein Fabrikat und kann es nur anempfehlen. Mit Handkuss". - Verso auf der Rückseite der lithogr. Visitkarte "Oberstabsarzt / Dor. J. Kerzl / k. u. k. Leibarzt". Mit Rundstempel und Inventarnummer ("7931") der Handschriftensammlung J. K. Riess. Beiliegend zwei Zeitungsausschnitte aus dem Todesjahr Kerzls.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Kerzl, Joseph von, Leibarzt von Kaiser Franz Joseph I. (1841-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Schönbrunn, 11. XII. 1903.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Aus Budapest fragt sich ein Bekannter an, ob er eine Frau mit carcinoma recti (versicae?) an Herrn Prof. Adamkiewicz adressiren soll. Ich speziell habe kein Vertrauen zu dieser Behandlung, doch habe ich zu wenig Erfahrung und bitte Sie daher um Ihre Meinung, die ich selbstverständlich diskret an den Betreffenden gelangen lasse [...]".‎

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€ 280,00 Kopen

‎Kerzl, Joseph von, Leibarzt von Kaiser Franz Joseph I. (1841-1919).‎

‎Gedrucktes Dankeskärtchen mit eigenh. Schußzeile und U. ("Dr. Kerzl"). O. O., [1911].‎

‎1 S. Visikartenformat. Dankt für Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag.‎

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€ 150,00 Kopen

‎Kessel, Martin‎

‎Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. 1 Seite. 5.12.1977.‎

‎1977. DIN A 5.‎

‎Martin Kessel (Pseudonym Hans Brühl, * 14. April 1901 in Plauen (Vogtland); + 14. April 1990 in Berlin), deutscher Schriftsteller. Brief an das Antiquariat Gohlke in Berlin. Kessel geht in diesem Schreiben auf sein Buch "Die Schwester des Don Quichotte" ein. "[...] kann ich Ihnen mitteilen, daß die Personen in der Erzählung erfunden sind [...] Eines gibt es höchstens, was erwähnenswert wäre: Das Gelb auf dem Porträt der Kauernden. Es geht auf eine Ausstellung (seinerzeit bei Flechtheim am Lützow-Ufer) von Karl Hofer zurück. [...]". Beiliegend Briefumschlag.‎

Referentie van de boekhandelaar : 205501CB

‎Kessel, Martin, Schriftsteller (1901-1990)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 24. IV. 1954, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An den Verleger Max Niedermayer vom Limes-Verlag mit Dank für Belegexemplare seiner Anthologie "Verse der Liebe" (1954): "Warum aber muss die Liebe so rosa sein und so garniert? Die Meine sieht anders aus, da ist Blut- und Leberwurst drin [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 51591

‎Kessel, Martin, Schriftsteller (1901-1990).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 15. IV. 1943.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Freut mich, freut mich, daß Sie meiner gedachten; aber wenn ich nur wüßte, wie ich zu dieser Ehre gelange [...]”. - Als freier Schriftsteller in Berlin lebend, veröffentlichte Kessel Gedichte, Erzählungen und Romane. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Romane ‘Herrn Brechers Fiasko’ (1932) und ‘Lydia Faude’ (1965). Vgl. Kosch VIII, 1103.‎

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Wien, AT
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‎Kester, Flora, Schauspielerin (fl. um 1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Wien, 1896 und 1897.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Die Photographie i. F. 16,5:11 cm. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt herzlich “für Ihre freundliche Beurtheilung meiner bescheidenen Leistung”. - Die Photographie (Brustbild, nach rechts gewandt, mit vierseitigem Goldschnitt, dat. Dezember 1897) stammt aus dem Hause des k. u. k. Hofphotographen Rudolf Krziwanek, Wien und Ischl. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 90,00 Kopen

‎Kestner, Georg August Christian, Jurist, Diplomat, Archäologe, Zeichner und Kunstsammler (1777-1853).‎

‎Reisepass mit eigenh. Zeilen und U. Rom, 23. IV. 1838.‎

‎1 S. Folio (ca. 380:495 mm). Reisepass für Dr. Karl Meyer aus Rinteln für seine Reise durch Deutschland, Frankreich und England auf vorgedrucktem Formular: "Prions et requérons, au Nom de sa Majesté, toutes les Autorités Civiles & Militaires, quellesqu'elles puissent être, non seulement de laisser librement passer [dies gedruckt] et repasser Monsieur Charles Meyer de Rinteln, Electorat du Hesse, docteur en philosophie, à son voyage en Allemagne, France et Angleterre [dies handschriftlich] mais aussi de lui prèter tout aide et secours dont il pourra avoir besoin dans sa route. Ce que Nous promettons de reciproquer en pareille occasion [dies gedruckt] [...]". - Mit rotem Lacksiegel. Passiervermerke und Stempel aus den bereisten Orten verso, darunter Augsburg, Stuttgart, Lüttich und Innsbruck. Kleine Papierdurchbrüche und Randläsuren; leicht braunfleckig.‎

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€ 650,00 Kopen

‎KETCHUM (Anne).‎

‎Colette ou la naissance du jour. Étude d'un malentendu.‎

‎Paris Minard, coll. "Bibliothèque des Lettres Modernes" 1968 1 vol. relié in-8, toile éditeur verte avec le titre doré sur le premier plat, 301 pp. Édition originale avec un envoi autographe signé de la critique : "A Mme Nathalie Sarraute, en hommage de mon admiration & de mon affection, Anne Ketchum, Boulder (Colorado), mars 1975".‎

Referentie van de boekhandelaar : 107666

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
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€ 30,00 Kopen

‎KETCHUM (Anne).‎

‎Colette ou la naissance du jour. Étude d'un malentendu.‎

‎Paris Minard, coll. "Bibliothèque des Lettres Modernes" 1968 1 vol. relié in-8, toile éditeur verte avec le titre doré sur le premier plat, 301 pp. Édition originale avec un envoi autographe signé de la critique : "A Mme Nathalie Sarraute, en hommage de mon admiration & de mon affection, Anne Ketchum, Boulder (Colorado), mars 1975".‎

Referentie van de boekhandelaar : 107666

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
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€ 30,00 Kopen

‎Ketelhodt, Friedrich Wilhelm Frh. von, Politiker (1766-1836).‎

‎5 eigenh. Briefe und Zahlungsbestätigungen mit U. Frankenhausen, 1802 und 1803.‎

‎Zusammen 3 SS. Gr.-8vo. Tls. mit eh. Adresse. An die Gebrüder Ramann in Erfurt betreffs Weinlieferungen und zu begleichender Rechnungen: “H. Ramann werde gebeten zu besorgen: 1) Fir [!] Dtzt Bouteill. weißer Champagner in eine Kiste besonders gepackt 2) 6 Bouteill. Ruster [...] 5) Fier [!] Bouteille Tokayer [...]” (undat. Br.)”. - “Es ist nichts an diesem Wein [d. i. der Markebronner 1783er Rheinwein] auszusetzen, als der etwas hohe Preis [...]” (Br. v. 26. V. 1802). - F. W. Frh. von Ketelhodt, einer der angesehensten Familien des Fürstentums Schwarzburg entstammend, war in seiner langen Laufbahn u. a. Geheimrat, Kanzler, Steuerdirektor, Consistorialpräsident, Erbschenk der gefürsteten Grafschaft Henneberg und Ritter der königl. preußischen roten Adlerordens zweiter Klasse sowie Träger des Großkreuzes des großherzoglich badenschen Ordens der Treue. 1807 vermittelte er den Beitritt seines Fürstentums zum rheinischen Bund: “Ein zweiter Hauptact seiner diplomatischen Thätigkeit war der Beitritt zur großen Alliance gegen Frankreich in Frankfurt a/M. 1813 und die Admission zum deutschen Bunde bei dem Congreß in Wien 1816” (Neuer Nekrolog der Deutschen, Jg. XV, 1837, s. v.). - Mit einem gänzlich erhaltenen wappengeprägten Siegel am Br. v. 26. V. 1802 (dieser auch mit kl. Ausr. durch Siegelbruch, jedoch keine Textberührung); rückseitig mit Notizen zum Verfasser von alter Hand.‎

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€ 280,00 Kopen

‎Kettel, Johann Georg, Schauspieler (1789-1862).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Wien, 6. II. 1817.‎

‎½ S. Folio. Bestätigt den Betrag von "Ein Hundert Dreyssig und Drey Gulden und 20 Kreutzer W[iener]r W[ä[h[run]g, welche Gefertigter als den Betrag seiner Gage vom Monat Januar l[aufenden] J[ahres] aus der k.k. Hoftheater Kassa baar empfangen" zu haben. - Kettel war von 1816-26 am Burgtheater im Fach des jugendlichen Liebhabers beschäftigt und spielte dann in Hannover, Stuttgart und Braunschweig, wo er 1840 zum Charakterfach überging. Nach einjähriger Tätigkeit in Köln führte er von 1857 bis zu seinem Tod am Hoftheater in Stuttgart Regie. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur bearbeitete englische, französische und ältere deutsche Stücke für die Bühne. - Mit zwei Gebührenstempeln und einigen hs. Bearbeitungsvermerken.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Ketten, Henry, pianist and composer (1848-1883).‎

‎Autograph letter signed. N. p. o. d.‎

‎8vo. 2 pp. "Etant libre pour ce soir à 5 heures je profiterai de votre gracieuse invitation d'hier en venant dîner avec vous […]". - On headed paper; with contemporary remark "An Frau Bösendorfer".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 650,00 Kopen

‎Kettner, Gitta, Malerin und Graphikerin (geb. 1928).‎

‎3 signierte Originalgraphiken sowie 1 eigenh. Brief mit U. und 1 eh. Bildpostkarte mit U. Dresden, 1970-72.‎

‎Zusammen 5 Bll. Die Graphiken 8vo (2) bzw. 4to, sonst 4to und 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie: “Jetzt ist der Junge im Bett, Marlies ist noch nicht zu Hause sie hat noch Konfirmationsstunde, da will ich mich mal hinsetzen und mein ganzes schlechtes Gewissen versuchen etwas zu erleichtern [...]” (Br. v. 29. III. 1971). - Die Rückseite einer Federzeichnung (qu.-8vo) mit mehreren eh. Zeilen, eine zweite Zeichnung in Feder bzw. mit Wasserfarben mit Bleistiftsignatur und rückseitiger Grußzeile, der Flachdruck (4to) mit einer Menge gesichtsloser, ein Tal durchwandernder Menschen. Zu Kettner vgl. Vollmer VI, 138.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 90,00 Kopen

‎Ketèlbey, Albert William, Komponist und Dirigent (1875-1959)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. [London], [o.D.], Qu.-8°. 1 Seite.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60449

‎Keudell, Robert von, Diplomat (1824-1903)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. "Keudell".‎

‎o.J. Ohne Ort, 4. V. 1888, 15,5 x 22,5 cm. 1 Seite..‎

‎Thema aus dem Streichquartett "Der Tod und das Mädchen" von Franz Schubert für Klavier. Keudell, enger Vertrauter von Bismarck und zeitweilig Botschafter in Rom, war ein ausgezeichneter Pianist und übertrug viele Werke von Schubert und Mendelssohn für Klavier. - Kleine Randschäden.‎

Referentie van de boekhandelaar : 55518

‎Keußler, Gerhard von, Komponist (1874-1949)‎

‎Eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U. "GK".‎

‎o.J. Hamburg, 12. X. 1921, 6 x 10 cm. 2 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An die Frau des Musikkritikers Ferdinand Pfohl (1862-1949) in Hamburg wegen der Übersendung von Eintrittskarten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 44644

‎Keußler, Gerhard von, Komponist und Musikwissenschaftler (1874-1949).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 28. X. 1900.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Redakteur: "Gestatten Sie mir, Ihnen meinen verbindlichsten Dank für Ihren freundlichen Rat in Bezug auf eine Ergänzung meines Aufsatzes (v. Dirigentenamt) auszusprechen. Die von Ihnen bezeichnete Lücke habe auch ich empfunden, wenn ich nun auch neuerdings den schuldigen Beweis für meine Mutmassung nicht bringen kann, so wird doch jetzt mein Aufsatz als solcher dadurch weniger unvollständig, dass ich einen Passus hereinnehme, in dem ich mitteile, warum ich keinen Beweis zu liefern im Stande bin, wobei ich als ursprünglicher Naturwissenschaftler auf die moderne Psychologie mich stützen kann. Doch auf die Notwendigkeit dieser paar für den Aufsatz wichtigen Zeilen wäre ich selbst, glaube ich, nicht verfallen und bitte Sie daher meinen verbindlichen Dank anzunehmen […]". - Gerhard von Keußler studierte erst Naturwissenschaften an der Universität Dorpat und assistierte bei dem Biologen Edmund Russow, bevor er sich 1900 in Leipzig der Musik zuwandte. Von 1906 bis 1918 leitete er Symphonie-Konzerte und Chorvereine in Prag und ging dann als Dirigent der Sing-Akademie sowie der Philharmonischen Konzerte nach Hamburg. Danach trat er nur noch als Gastdirigent auf und widmete sich hauptsächlich seinen Kompositionen (DBE). - Am oberen Rand gelocht.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 160,00 Kopen

‎Kever, Hein, Dutch painter (1854-1922).‎

‎Autograph quotation signed. Laren, 22. VIII. 1917.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "In Antwort auf Ihren Brief unterzeichnet mit höflichstem Gruz [!] [...]". - Kever, who devoted himself to landscape and genre painting as well as to etching and lithography, was associated with the Laren School and was a member of the artists' society "Arti et Amicitiae", his work frequently featuring scenes of peasant life as well as interiors. - Smudged ink spot and a few small creases. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Kopen

‎Key, Ellen, Reformpädagogin und Schriftstellerin (1849-1926).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. München, 1898.‎

‎1 S. Kl.-4to. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). - Etwas angestaubt und gebräunt.‎

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€ 150,00 Kopen

‎Key, Ellen, Reformpädagogin und Schriftstellerin (1849-1926).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. ("E. Key"). O. O., 22. V. 1909.‎

‎1 S. 8vo. Auf der Rückseite einer Bildpostkarte mit der Abbildung einer Plastik: "Erinnerung an eine schöne Stunden [!] mit Heiligen und Gotteskinder[n] aus der Zeit wo noch die Welt klein aber die Herzen groß waren und die Kunst wunderbar aber die Künstler Nahmenlos [!]". - Minimal fleckig.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Key, Ellen, Reformpädagogin und Schriftstellerin (1849-1926).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("E. Key"). [Bremen, 22. IV. 1906].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Hornung von der Koeppenschen Buchhandlung in Dortmund: "Wie lieb wäre es mir die lieben Menschen in Dortmund wiederzusehen! Aber diesmal geht mein Weg anders und ich muß darauf verzichten [...]".‎

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€ 120,00 Kopen

‎Key, Ellen, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1849-1926)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 12. XII. 1907, 1 Seite. Mit Adresse. Frankaturausschnitt.‎

‎An Maximilian Harden wegen einer Verabredung.‎

Referentie van de boekhandelaar : 43693

‎Key, Ellen, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1849-1926)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Florenz, 24. VI. 1907, 1 Seite. Mit Adresse. Gelocht.‎

‎An den Schriftsteller Hans Ostwald in Diessen: "[...] Es ist mir unmöglich Ihre Schrift zu lesen; deutsche Buchstaben kann ich nicht verstehen und dazu ist die Schrift unleserlich! Darum keine Antwort möglich! Ich habe eine Arbeit, welche dringend ist, so handelt es sich um eine Besprechung [...]" - In zwei Richtungen beschriftet.‎

Referentie van de boekhandelaar : 39481

‎Key, Ellen, schwedische Reformpädagogin und Schriftstellerin (1849-1926).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte m. U. O. O., 6. XI. 1911.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Signatur und Datum auf der Bildseite. An Louise Hysam in Wien.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Keynes, John Maynard, British economist (1883-1946).‎

‎Typed letter signed ("JM Keynes"). [London], 22 June 1925.‎

‎4to. 1 page. To the secretary of the Nordische Gesellschaft (Nordic Society) in Lübeck; a reply to an invitation to participate in the economic propaganda of the Nordische Gesellschaft whose purpose was to reinforce cultural and political co-operation between Germanic and Scandinavian countries. The Nordische Gesellschaft would become a central institution for Alfred Rosenberg, theorist and ideologue of the Nazi government. Heinrich Himmler was a member of the board of directors. "[...] I fear, however, that the benefits likely to ensue either to your Society or to me from the arrangement you suggest might be too slight for it to be worth our while to enter into a formal arrangement. My journalistic output is not now very considerable, and since virtually all of it is prepared for publication in 'The Nation', by no means all of it is of interest to European readers generally. Moreover, it would not in general be possible for me to let you have any article sufficiently long in advance of publication in this country for you to be able to arrange for its publication in daily newspapers in Europe until after it had already appeared here. Finally, I already have arrangements for publication of any articles which are suitable to the general European public in 'Wirtschaftsdienst', which, although it is a weekly, might interfere with circulation in daily newspapers in Germany, and also with the 'Neue Freie Presse' of Vienna [...]". - In fine condition; on stationery with printed address.‎

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€ 7.500,00 Kopen

‎Keyser, Nicaise de, Historien- und Porträtmaler (1813-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("NdeKeyser"). Antwerpen, 20. X. 1848.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Nikolaus von Adelung (1809-78), russisch-württembergischen Geheimrat und Sekretär der Olga von Württemberg, Tochter von Nikolaus I. und Gattin von König Karl von Württemberg, die im Begriff stand, mit ihrer Entourage nach St. Petersburg abzureisen. Nach der Erinnerung an einige gemeinsam verlebte Stunden berichtet Keyser auch ein wenig von seiner Arbeit: "[...] Seit dem Schlusse der der Brüsseler Ausstellung habe ich mich unerschütterlich in die Arbeit zurückgezogen, ich vollende ein Gemälde für Berlin, das den Tod der Maria de Medici darstellt, um anschließend mit meiner Schlacht fortzufahren [...] Ich habe mich auch ernsthaft in den Auftrag Ihrer Majestät vertieft und habe vor, Ihr bald den Beginn der Arbeit vorzuweisen [...]" (Übers. a. d. Frz.). - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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€ 180,00 Kopen

‎Keyser, Nicaise de, Historien- und Porträtmaler (1813-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 25. II. 1843.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.‎

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€ 280,00 Kopen

‎Keyser, Stefanie, Schriftstellerin (1847-1926).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Sondershausen, "Wonnemond" (d. i. Mai), 1909.‎

‎½ S. 4to. "Sich selbst aufgeben muß der Mensch, wenn er den andern ganz gewinnen will". - Stärkere Faltspur im Mittelfalz.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Keyserling, Eduard Gf., Erzähler, Dramatiker (1855-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 6. XI. 1905.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Verleger, bezüglich der Publikation einer seiner Erzählungen: "Mit dem Veröffentlichungsmodus meiner Erzählung, den Sie in Ihrem […] Schreiben vorschlagen, bin ich ganz einverstanden […]". - "Keyserling schilderte in Erzählungen, Novellen und Romanen seine Gesellschaftsschicht in all ihrer Dekadenz und Lebensunfähigkeit. Radikalität der Beobachtung und Eindringlichkeit der Wiedergabe sowie Ironie und Symbolkraft seines impressionistischen Stils zeichnen seine Werke aus […]" (DBE).‎

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€ 2.500,00 Kopen

‎Keyserling, Hermann Gf., Philosoph (1880-1946).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Rom, 27. I. 1906.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Redakteur der ‘Neuen Freien Presse’: “Die Gräfin Fitz-James schreibt mir, dass [...] Sie Ihre Bereitwilligkeit ausgesprochen hätten, kleineren Aufsätzen von mir in der ‘Neuen Freien Presse’ Aufnahme zu gewähren. Die Aussicht ist mir natürlich sehr willkommen, da ich mir keine bessere Tribüne wünschen könnte als Ihr geschätztes Blatt, um meinen philosophischen Ideen Verbreitung zu schaffen; und so übersende ich Ihnen dann mit gleicher Post einen kleinen Essay, betitelt ‘Gedankenstyl’, in der Hoffnung, dass es Ihnen conveniren wird [...]”. - Nach seiner Promotion sich in Paris niederlassend, lernte Keyserling u. a. Henri Bergson kennen und arbeitete, stark von Houston Stewart Chamberlain beeinflußt, an kultur- und geschichtsphilosophischen Entwürfen (‘Das Gefüge der Welt’, 1906). Sein Versuch, sich in Berlin unter Fürsprache Wilhelm Diltheys zu habilitieren, mißlang und nach Jahren eines zum größten Teil zurückgezogen geführten Lebens wurde Keyserling in den 20er Jahren als ‘philosophierender Weltbürger’ und Schulgünder populär. Die u. a. von Leo Baeck (1873-1956), C. G. Jung (1875-1962), Max Scheler (1874-1928), Rabindranath Tagore (1861-1941) und Ernst Troeltsch (1865-1923) besuchten Veranstaltungen der ‘Schule der Weisheit’ wurden 1933 unterbunden, Rede- und Ausreiseverbot trieben ihn schließlich in den finanziellen Ruin.‎

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€ 280,00 Kopen

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