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‎Klinkerfues, Willhelm, Astronom (1827-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Göttingen, 2. I. 1862, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn mit Neujahrsglückwünschen: "[...] Wollen Sie die Güte haben, Herrn Pfeiffer das Einliegende mit meinem Danke zuzustellen? [...] Wegen des klaren Himmels muß ich an meine Geschäfte [...]" Respektblatt mit Antwortvermerk. - Klinkerfues entdeckte sechs Kometen und führte 1860 eine Expedition nach Spanien durch, um dort eine Sonnenfinsternis zu beobachten. In seiner "Theoretischen Astronomie" (1871) beschrieb, wie sich die Bahnen von Himmelskörpern im Sonnensystem berechnen lassen. Er stellte einen Katalog von etwa 6900 Sternpositionen zusammen. Neben der Astronomie interessierte Klinkerfues auch Meteorologie. Wegen seiner häufig falschen Wettervorhersagen wurde sein Nachname zu "Flunkerkies" verballhornt.‎

Referenz des Buchhändlers : 45246

‎Klinkowström, Josef, österr. Jesuit u. Prediger (1813-1876)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort, ohne Jahr (um 1860). 1 S. auf Doppelblatt, Gr.-8°.‎

‎?Nach Abschluss der Gymnasialstudien im Klinkow?schen Institut, das ein Adeligeninstitut seines Vaters war, trat Josef Klinkowström 1831 in die Gesellschaft Jesu ein. Die höheren Studien absolvierte er in Graz (Rhetorik und Philosophie) und in Rom (Theologie). Nach längerer Lehrtätigkeit in Tarnopol, Innsbruck, Graz und Halle an der Saale wirkte er ab 1850 zunächst als Volksmissionar in Deutschland und Österreich und war von 1857-1872 als Hauptprediger an der Universitätskirche in Wien ? er war auch der Gründungssuperior der Residenz ? einer der beliebtesten und gefeiertsten Sonntagsprediger in Wien, zu dessen regelmäßigen Zuhörern auch der kaiserliche Hof gehörte? (Jesuiten in Österreich). - Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Referenz des Buchhändlers : 42202

‎Klinkowström, Max von, österr. Theologe (1819-1896).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, November 1882.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Eigenh. Zitat des beliebten Predigers: "Man sagt dass der Styl der Mensch sei; es gibt auch solche, die aus der Handschrift den Menschen kennen wollen, wie oft sie sich wohl täuschen mögen?". - Der Wiener Jesuit Max v. Klinkowström begann seine Laufbahn als Volksmissionar in Tirol und Vorarlberg; "1848/49 legte er [...] in Australien den Grundstein zur dortigen Jesuitenmission [...]. 1857-91 hielt er die damals üblichen großen Sonntagspredigten abwechselnd in Wien, Prag, Innsbruck, Preßburg und Laibach. Seine ungewöhnliche Rednergabe machte ihn [...] zu einem der bedeutendsten Kanzelredner seiner Zeit. Der Zudrang zu seinen Predigten war vielfach so stark, daß die Kirchen die Menge der Hörer nicht fassen konnten" (ÖBL III, 413f.).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€180.00 Kaufen

‎Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O.‎

‎1 S. Gr.-4to. An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Ich höre eben zu meiner Betrübnis, dass das Stück am Samstag ja gar nicht gespielt wird!!! Nun will ich meiner Schwester im längst gegebenen Wort bleiben. Nur die Dernière wäre eine Entschuldigung gewesen! Und muss Dich bitten, unsere Zusammenkunft zu viert zu verschieben [...]". - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert, wurde dort "als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u. a) bekannt und betätigte sich seit 1927 auch als Regisseur. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm er die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst" (DBE). Daneben trat Klitsch auch als Rezitator hervor und unternahm zahlreiche Gastspiel- und Vortragsreisen ins europäische Ausland. -In altem Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€100.00 Kaufen

‎Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 25. VIII. 1929.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "Auf meine Anfrage erfahre ich eben von Onno, dass Sie ein so liebes Buberl bekommen haben, und beglückwünsche Sie und Ihren lieben treuen Gemahl aufs Innigste! [...]". - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert, wurde dort "als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u. a) bekannt und betätigte sich seit 1927 auch als Regisseur. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm er die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst" (DBE). Daneben trat Klitsch auch als Rezitator hervor und unternahm zahlreiche Gastspiel- und Vortragsreisen ins europäische Ausland.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€120.00 Kaufen

‎Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. I. 1922.‎

‎1½ SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich wollte herzlich gerne von Ihrem freundlichen Ange[bot] Gebrauch machen und morgen im mittl. Konzerthaussaal 'Das Würfelgedicht' sprechen. Leider wurde es mir durch den Wunsch der Veranstalter nach 'Heiterem' vereitelt. Ich werde keinesfalls die erste sich mir bietende, würdige Gelegenheit, Ihre Dichtung zu sprechen, vorübergehen lassen [...]". - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert, wurde dort "als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u. a) bekannt und betätigte sich seit 1927 auch als Regisseur. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm er die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst" (DBE). Daneben trat Klitsch auch als Rezitator hervor und unternahm zahlreiche Gastspiel- und Vortragsreisen ins europäische Ausland. - Mit einem winzigen Randeinriß und stellenweise leicht gebräunt.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€100.00 Kaufen

‎Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 6. XI. 1924.‎

‎1 S. 8vo. Empfiehlt einer namentlich nicht gennanten "Frau Doctor" seinen Kollegen Herrn Blum.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€120.00 Kaufen

‎Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Frankfurt a. M.], 17. V. 1925.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Hans Nüchtern: "In Frankfurt war's herrlich schön. - Ich bin jetzt vom 18. bis 30. Mai in Wien; vielleicht läßt sich was unternehmen? [...]". - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert, wurde dort "als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u. a) bekannt und betätigte sich seit 1927 auch als Regisseur. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm er die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst" (DBE). Daneben trat Klitsch auch als Rezitator hervor und unternahm zahlreiche Gastspiel- und Vortragsreisen ins europäische Ausland. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€120.00 Kaufen

‎Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 24. X. 1914].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Major Karl Horlacher: "Gestatten Sie uns, Ihnen unsere wärmsten, herzinnigsten Glückwünsche zu der hohen Auszeichnung auszusprechen, die Sie sich mit echt deutschem Mut errungen haben [...]". - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert, wurde dort "als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u. a) bekannt und betätigte sich seit 1927 auch als Regisseur. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm er die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst" (DBE). Daneben trat Klitsch auch als Rezitator hervor und unternahm zahlreiche Gastspiel- und Vortragsreisen ins europäische Ausland. - Papierbedingt etwas gebräunt und gering fleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€75.00 Kaufen

‎Klotz Pierre‎

‎La tetanie chronique ou spasmophilie‎

‎, broche, inParis l'expansion scientifique 259 pp exemplaire enrichi d'un enoi autographe (signé par l'auteur)‎

‎bon état‎

Referenz des Buchhändlers : 16036

Livre Rare Book

Librairie Chanut
Paris France Francia França France
[Bücher von Librairie Chanut]

€45.00 Kaufen

‎KLOSSOWSKI, Pierre‎

‎Le Baphomet‎

‎Paris Mercure de France 1965 In-8 Broché Ed. originale‎

‎Edition originale. Exemplaire du tirage courant portant un ENVOI AUTOGRAPHE signé de Klossowski " Pour Renaud et Jeanne [Matignon] avec le respectueux hommage et la toute affectueuse reconnaissance de Pierre Kl ". >Renaud Matignon est un au critique littéraire français qui a travaillé notamment au Figaro et au Figaro littéraire. Bon 0‎

Referenz des Buchhändlers : 010305

Livre Rare Book

Librairie-Galerie Emmanuel Hutin
Paris France Francia França France
[Bücher von Librairie-Galerie Emmanuel Hutin]

€130.00 Kaufen

‎KLOSSOWSKI (Pierre)]. ARNAUD (Alain).‎

‎Pierre Klossowski.‎

‎Paris Editions du Seuil, coll. "Les Contemporains" 1990 1 vol. broché in-12, broché, couverture illustrée d'un portrait, 220 pp., portraits et reproductions, bibliographie et chronologie. Envoi autographe signé d'Alain Arnaud à un poète et critique. Très bon état.‎

Referenz des Buchhändlers : 124453 ISBN : 202011495

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
[Bücher von Vignes Online]

€12.00 Kaufen

‎KLOSSOWSKI (Pierre)]. ARNAUD (Alain).‎

‎Pierre Klossowski.‎

‎Paris Editions du Seuil, coll. "Les Contemporains" 1990 1 vol. broché in-12, broché, couverture illustrée d'un portrait, 220 pp., portraits et reproductions, bibliographie et chronologie. Envoi autographe signé d'Alain Arnaud à un poète et critique. Très bon état.‎

Referenz des Buchhändlers : 124453 ISBN : 202011495

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
[Bücher von Vignes Online]

€12.00 Kaufen

‎Kloepfer, Hans, Schriftsteller und Mediziner (1867-1944).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Köflach, August 1937.‎

‎1 S. 8vo. Mit Dank "für die lieben Glückwünsche zum siebzigsten Geburtstag". - Halbfigürliche Aufnahme an einer Parkbank sitzend.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€80.00 Kaufen

‎Kloepfer, Hans, Schriftsteller und Mediziner (1867-1944).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Köflach, 19. VII. 1942.‎

‎¾ S. Gr.-4to. Mit ms. adr. Kuvert. An Robert Walter Kained mit Dank "für die Widmung Ihres Gedichtbandes [...] Sein Titel 'All und Menschenwerk umfasst sehr treffend den weitgespannten Bogen von erhabener kosmischer Lyrik bis zum menschlich belebten Naturbild. Der Reichtum derselben in seiner farbigen Innerlichkeit, ihr gepflegter Wortschatz und die wie spielende Leichtigkeit des Reims haben Ihnen kleine Kunstwerke geschenkt, die zu eindringender Aufnahme verpflichten. Dass Sie mit Vorliebe die Sonettenform wählen, erlauben Ihnen die genannten Vorzüge Ihres Talentes in überzeugender Weise. Mir selbst steht diese Form wegen der Fesseln Ihres Reimzwanges nicht allzunahe. Sie gestalten sie in sicherster Weise [...]". - Der Schriftsteller, der nach Erscheinen seines ersten Gedichtbandes ("Gedichte in steirischer Mundart", 1924) "als Lyriker und Erzähler [...] gleichermaßen Popularität genoß, stand seit seiner Studienzeit deutschnationalen Ideologien nahe und schloß sich später der NSDAP an. Bei der Volksabstimmung im April 1938 forderte er die Bauernschaft in der Presse und in Flugblättern dazu auf, für den 'Anschluß' Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland zu votieren" (DBE). 1939 wurde ihm der Mozart-Preis verliehen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€90.00 Kaufen

‎Kloepfer, Hans, österr. Dichter (1867-1944).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Köflach, 1937.‎

‎1 S. 8vo. Für die lieben Glückwünsche zum siebzigsten Geburtstage dankt herzlich Hans Kloepfer‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€80.00 Kaufen

‎Kloepfer, Hans, österr. Dichter (1867-1944).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Köflach, 24. VII. 1940.‎

‎1 S. 8vo. Herzlichen Gruß von Ihrem alten Stammgast Hans Kloepfer‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€80.00 Kaufen

‎Kloepfer, Hans, österr. Dichter (1867-1944).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Köflach, 5. V. 1934.‎

‎1 S. 8vo. Dem lieben Herbergsvater unserer Häuser Herrn Dr. Herbert Wiesler in freundschaftlicher Verehrung von seinem alten Stammgast Hans Kloepfer‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€80.00 Kaufen

‎Kloepfer, Hans, österr. Schriftsteller (1867-1944)‎

‎2 masch. Briefe m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Köflach, 1933. Zus. 2 S., 8° u. Gr.-8°.‎

‎[An den Schriftsteller Adalbert von Drasenovich]. - Jeweils mit gedrucktem Briefkopf. - ?Lieber Freund! Heut hab ich Dein ?Hirschenleben? mit stillem Behagen wieder auf mich wirken lassen [...]. Noch diese Woche geht meine knappe aber bestgemeinte Besprechung an die Zeitung [...]?. - Ein Brief verso mit Bleistiftanmerkungen in Kurzschrift (wohl von Drasenovich). - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939).‎

Referenz des Buchhändlers : 44583

‎Kloepfer, Hans, österr. Schriftsteller (1867-1944)‎

‎?Glockenmärlein?. Orig.-Typoskriptdurchschlag m. einigen eigenh. Korrekturen.‎

‎Ohne Ort, o. J. (um 1917). 6 S. auf 6 Bll., 4°.‎

‎Mit zeitgen. Bleistiftvermerk ?Für [?] W. Semetkowski [...]?, dat. ?10. XII. 17?. - Einige Knickspuren u. Randläsuren bzw. -ausrisse. Etw. stockfleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 44660

‎Klopp, Onno, Historiker und Publizist (1822-1903)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hietzing, 21. XII. 1867, (21 x 13,5 cm). 1 Seite.‎

‎Hochgeehrter Herr! Es war meine Absicht auf Ihre freundliche Aufforderung heute nach Wien zu gehen. Das furchtbare Wetter verhindert mich daran. Zunächst bemerke ich, dass Leibniz allerdings den Ausdruck: asianisch gebraucht. Hat er die Socinianer damit gemeint, so ist das eine Sache für sich. Ich glaube aber nicht sein Wort ändern zu dürfen. Lieb wäre es mir, wenn wir auch die anderen Bemerkungen schriftlich abmachen können. Ich habe nach meinem besten Wissen und Gewissen eine Arbeit gemacht, die ich zunächst der Wiener Akademie anbiete, weil ich glaube, dass diese eher ein Interesse daran haben dürfte als eine andere wissenschaftliche Corporation oder gar eine beliebige Zeitschrift. Es stehen mir natürlich viel mehr Aktenstücke zu Gebote; aber ich glaube, die gegebenen werden genügen." - Mit rotem Sammlungsstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 61040

‎Klopstein von Ennsbruck, Joseph Frh., Militär (1764-1824).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Messina, 16. I. 1822.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Folio. An Generalmajor Ludwig Gf Wallmoden (1764-1824): "Den 14ten d. [Monats] gegen Mittag legte im hiesigen Hafen ein Transportschiff von Palermo mit 139 sogenannten Servi di pena, wozu 12 Weiber und 9 Kinder gehören, an, welche gestern [...] in der Zitadelle [...] zu den übrigen daselbst Verhafteten untergebracht worden sind. Die Summe sämmtlicher in der Zitadelle von Messina unter[ge]brachten Sträflinge beträgt dermalen 511 Köpfe, welche in dem bedauerungswürdigsten Zustande sind, abgerissen, ein großer Theil zur Noth nur mit Lumpen bedeckt [...] Ich erlaube mir die Inseln Lipari, Pantaleria, Maredino und andere Inseln zur Unterbringung dieser Sträflinge vorzuschlagen, wodurch die Forts alle geräumt und zur Vertheidigung geeignet werden könnten [...]". - Klopstein von Ennsbruck war 1809 von Erzherzog Karl für die Verteidigung der Ennsbrücke gegen die Franzosen mit dem Ritterkreuz des Maria-Theresia-Ordens ausgezeichnet worden. Zu jener Zeit, aus der der vorliegende Brief datiert, war er Militärkommandant in Messina.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€100.00 Kaufen

‎Klopstock, Friedrich Gottlieb, Schriftsteller (1724 - 1803)‎

‎Eigenh. Brief mit Namenszug "Klopstock" am Kopf auf der 2. Seite der gedruckten Einladung zur Subskription seines Werkes "Die Gelehrtenrepublik".‎

‎o.J. Hamburg, 7. V. 1773, 8°. Zus. 2 Seiten, davon 2/3 S. eigenh..‎

‎An den jungen Dichterkollegen Gottfried August Bürger (1747-1794) in Gelliehausen bei Göttingen am Schluß seiner gedruckten Subskriptionseinladung zum ersten Band seiner "Gelehrtenrepublik" mit der Bitte an Bürger, Subkriptionen einzusammeln: "Um Ihnen meine Dankbarkeit für Ihr freundschaftliches Zutraun zu bezeigen habe ich angefangen etliche Anmerkungen (Hr. Cr[amer] bringt Sie Ihnen) über Ihren Homer aufzuschreiben. - Ich empfehle Ihnen diese Subscript[ion], als eine gemeinschaftliche Sache der Gelehrten. Ich habe Göttingen in die Beylage gesetzt, weil das Ihr nächster Ort ist. - - Verlangen Sie noch andre Blätter von mir; so haben Sie die Güte, mir die Örter, wo sie hinsollen, anzuzeigen. Denn die p[ro] c[ente] steigen nachdem ein Ort entfernter ist." - Bürger hatte Klopstock um die Beurteilung seiner Iliasübersetzung gebeten, seine "Anmerkungen" sind jedoch nicht erhalten. Klopstock brachte den ersten Band seiner im Druck nicht fortgesetzten Schrift "Die deutsche Gelehrtenrepublik" 1774 auf Vorbestellung (Subskription bzw. Pränumeration) heraus. Die Einwerber (Collecteurs) der Bestellungen erhielten meist Freiexemplare: "Ich denke nächstens eine Schrift auf Subscription herauszugeben, wobey die vornehmste Absicht ist, auf diese Weise einen Versuch zu machen, ob es möglich sey, daß die Gelehrten Eigenthümer ihrer Schriften werden. Denn itzt sind sie dies nur dem Scheine nach; die Buchhändler sind die wirklichen Eigenthümer weil ihnen die Gelehrten ihre Schriften [...] überlassen müssen [...]" - Drucke: Klopstock, Briefe (HKA), VI, Nr. 38. - Bürger, Briefwechsel, I, Nr. 132 (Handschrift verschollen). - Kostbares Denkmal zur Buchhandelsgeschichte und zum Urheberrecht. - Sehr selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 61319

‎Klopstock, Friedrich Gottlieb.‎

‎Der Messias. Dritte Auflage. Carlsruhe, Bureau der deutschen Classiker, 1822.‎

‎4 Bde. mit jeweils lithographiertem Titel. Marmorierte Halblederbände der Zeit mit Rückenschildchen und -vergoldung sowie dreiseitigem Rotschnitt. 8vo. Später Nachdruck aus der Nachfolgeoffzin Schmieders.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€75.00 Kaufen

‎Klose, Friedrich, Komponist und Musikpädagoge (1862-1943)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Namenszug.‎

‎o.J. München, 4. V. 1916, 18,5 x 14,5 cm. Dazu eine Portraitpostkarte. Beides unter rotem Passepartout: 40 x 29,5 cm..‎

‎Die Anfangstakte zum "Fischerlied" aus dem einzigen Bühnenwerk des Bruckner-Schülers, der dramatischen Symphonie "Ilsebill. Das Märchen vom Fischer und seiner Frau" (Dichtung von Hugo Hoffmann nach den Gebrüdern Grimm; UA Hoftheater Karlsruhe 7. Juni 1903).‎

Referenz des Buchhändlers : 55542

‎KLOSSOWSKI Pierre (BEJART Maurice)‎

‎Lettre autographe signée au chorégraphe Maurice Béjart‎

‎- Paris 4 mars 1991, 21x29,7cm, une feuille. - Handwritten letter signed by the writer Pierre Klossowski addressed to Maurice Béjart, dated 4 March 1991. 29 lines written in black ink on one leaf. Just like a poem, this beautiful and passionate letter was written in a long column of text. Klossowski congratulates the choreographer on his autobiography Mort subite published the same year and is amazed that Béjart's literary tastes are so similar to his own. In the letter, Pierre Klossowski highlights the affinities that link him to Béjart. He devotes a long passage to Mort subite, Béjart's last book about his famous father, the philosopher Gaston Berger: "La miraculeuse Anwesenheit [présence] d'un tel père suscitée par un tel fils ! A vous lire, je ressens cette célébration dans sa piété filiale toute de joyeuse certitude, à la cadence goethéenne du Roi des Aulnes [...]" "The miraculous Anwesenheit [presence] of such a father sparked off by such a son! To read you, I feel this celebration in his filial piety, all of joyful certainty, to the same rhythm as Goethe's The Erlking [...]" He brings up their shared passion for the poet Rainer Maria Rilke, before mentioning an old collaborative project: "Je n'oublie guère votre visite [...] ni votre idée d'un ballet autour d'un Baphomet invisible..." "I hardly forget your visit [...] nor your idea of a ballet based on Baphomet invisible...." Several years earlier, the Baphomet had already been the object of an abandoned theatre project with the Biennale de Venise. The letter finishes with an allusion to Klossowski's "travail pictural exclusif" "exclusive pictorial work": his huge production of drawings that kept him busy until the end of his life. A letter of admiration by Pierre Klossowski concerning Béjart's writing talent and his literary influences. Provenance: Maurice Béjart's personal archives. [FRENCH VERSION FOLLOWS] Lettre autographe signée de l'écrivain Pierre Klossowski au chorégraphe Maurice Béjart, datée du 4 mars 1991. 29 lignes rédigé au stylo noir sur un feuillet. Tel un poème, cette belle et enthousiaste missive fut rédigée en une longue colonne de texte. Klossowski félicite le chorégraphe pour son autobiographie Mort subite parue la même année et s'émerveille des goûts littéraires de Béjart si semblables aux siens. Pierre Klossowski souligne dans la lettre les affinités qui le lient à Béjart. Il consacre un long passage à Mort subite, le dernier ouvrage de Béjart sur son célèbre père, le philosophe Gaston Berger : "La miraculeuse Anwesenheit [présence] d'un tel père suscitée par un tel fils ! A vous lire, je ressens cette célébration dans sa piété filiale toute de joyeuse certitude, à la cadence goethéenne du Roi des Aulnes [...]". Il évoque leur passion commune pour le poète Rainer Maria Rilke, avant de mentionner un ancien projet de collaboration : "Je n'oublie guère votre visite [...] ni votre idée d'un ballet autour d'un Baphomet invisible...". Quelques années auparavant, le Baphomet avait déjà fait l'objet d'un projet théâtral avorté avec la Biennale de Venise. La lettre s'achève sur une allusion au "travail pictural exclusif" de Klossowski : son immense production de dessins qui l'occupe jusqu'à la fin de sa vie. Lettre admirative de Pierre Klossowski sur les talents d'écriture de Béjart et ses influences littéraires. Provenance : archives personnelles de Maurice Béjart.‎

‎KLOSSOWSKI Pierre (BEJART Maurice)‎

‎Lettre autographe signée au chorégraphe Maurice Béjart‎

‎- Paris 5 août 1969, 21x27cm, trois feuilles. - Handwritten letter signed by the writer Pierre Klossowski addressed to Maurice Béjart, dated 5 August 1969. 58 lines written in black ink on three leaves. Interesting letter regarding choreographer Maurice Béjart's project to adapt Klossowski's Baphomet into a ballet. Klossowski had met Maurice Béjart through a mutual friend, the writer and film maker François Weyergans. The idea of a ballet based on Klossowski's book Le Baphomet was born out of this meeting. This medieval baroque tale, published four years earlier, recounted the mystical vicissitudes and the religious divides of the Templar. The writer, obsessed by the project, confided his doubts about such an undertaking, which seemed impossible to achieve due to the many pitfalls: "Plus je m'évertue à esquisser quelques ébauches de synopsis, et plus sûrement je m'égare [...] je n'arrive pas à sortir d'une visualisation théâtrale" "The more I strive to sketch out the draft of the synopsis, the more I lose my way [...] I am not able to escape a theatrical visualisation." There are fascinating passages questioning the relative permeability between the literary text and the ballet scene: "Il me semble maintenant que c'est non point le tableau mais la trame verbale - le mouvement de la parole et ses développements qui offriraient les éléments des figures que seul votre génie puisse réinventer à sa guise !" "It now seems to me that it is not the visual picture but the verbal thread - the movement of the words and their developments that would present the characteristics of the characters that only your expertise can reinvent as you please!" At the end of the letter he writes a list of the three scenes to adapt and shares an idea for a very original production: "(J'avais imaginé que l'on assisterait à l'animation de la statue de Ste Thérèse du Bernin - le page simulant la statue - donc jouant la moniale pour figurer le Baphomet - mais voilà encore du « théâtre »)" "(I had imagined that we would see the animation of the Ste Thérèse du Bernin statue - the page resembling the statue - therefore casting the nun to represent Baphomet - well, even more "theatre")". Despite Klossowski's efforts, the collaboration project with Béjart never happened. Nevertheless, the two artists remained close, and their correspondence, of which we still found examples dated 1991, testifies to their longstanding friendship. [FRENCH VERSION FOLLOWS] Lettre autographe signée de l'écrivain Pierre Klossowski adressée à Maurice Béjart, datée du 5 août 1969. 58 lignes rédigées au stylo noir sur trois feuilles. Intéressante lettre sur un projet d'adaptation en ballet du Baphomet de Klossowski par le chorégraphe Maurice Béjart. Klossowski avait rencontré Maurice Béjart par l'entremise d'un ami commun, l'écrivain et cinéaste François Weyergans. De cette rencontre était née l'idée d'un ballet autour du livre de Klossowski Le Baphomet. Ce conte médiéval baroque, publié quatre ans plus tôt, retraçait les vicissitudes mystiques et les déchirements religieux des Templiers. L'écrivain, obsédé par le projet, confie ses doutes sur une telle entreprise, qui semble irréalisable tant les écueils sont nombreux : "Plus je m'évertue à esquisser quelques ébauches de synopsis, et plus sûrement je m'égare [...] je n'arrive pas à sortir d'une visualisation théâtrale" . On trouve de fascinants passages interrogeant la relative perméabilité entre le texte littéraire et la scène de ballet : "Il me semble maintenant que c'est non point le tableau mais la trame verbale - le mouvement de la parole et ses développements qui offriraient les éléments des figures que seul votre génie puisse réinventer à sa guise !". Il dresse à la fin de la lettre une liste de trois scènes à adapter et lui fait part d'une idée de mise en scène très originale : "(J'avais imaginé que l'on assisterait à l'animation de la statue de Ste Thérèse du Bernin - le page simulant la statue - donc jouant la moniale pou‎

‎Klossowski, Pierre, French writer, translator and artist (1905-2001).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 2 Feb. 1970.‎

‎1½ pp. 4to. To an unnamed addressee, on a manuscript that he had evaluated: "Alors que je n'en ai toujours pas fini avec la révision de ma laborieuse traduction de Heidegger - je me suis tout de même plongé dans votre mémoire. Vous avez fait là un travail considérable mais dont la méthode même me déconcerte. Je m'en expliquerai d'ici Vendredi et compte vous retourner le manuscrit ce jour-là avec quelques observations - observations d'un 'non-universitaire' - donc, en somme, incompétent [...]".‎

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‎Klotz, Otto, Astronom (1852-1923).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ottawa, 17. X. 1911.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Physiker und Seismologen Emil Wiechert über den möglichen Zusammenhang von Brandung u. Mikroseismen: "Ich bin im Besitz von B. Gutenbergs 'Dissertation' re 'Seismische Bodenunruhe'. Als Beispiel meiner bisherigen Interpretation der Mikros sende ich 2 Diag[ramme] & die 2 zugehörigen Weltkarten. Ihre Erklärung - Brandung - ist natürlich ein Schritt weiter, verursacht jedoch durch das 'Tief' mit steilen Gradienten und wirkend auf ein felsiges Ufer, das ja bei uns der Fall ist [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Department of the Interior / The Observatory". Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

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‎Klotz, Petrus Karl, Theologe (1878-1967).‎

‎Gedr. Dankschreiben mit zwei eigenh. Zeilen und U. Kaltern, 24. IV. 1958.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Klotz war seit 1923 Abt von St. Peter in Salzburg. “Unter ihm erlebte das Kloster in einer gewissen Hinsicht eine richtige Blüte. Klotz versetzte gleichsam Ort und Konvent in einen ‘kulturellen Sturm’, was natürlich auch der Stadt Salzburg sehr zugute kam. In sehr schwerer Zeit damals für Österreich entstand mit Petrus Klotz in Salzburg ein wahrhaftiger kultureller Frühling” (BBKL XX, s. v.). 1926 führten seine Bemühungen um eine Katholische Universität zur Gründung des Studienkollegs der Benediktiner "Kolleg St. Benedikt", was in weiterer Folge zur Wiederbegründung der Universität Salzburg führen sollte und durch die Erhebung St. Peters zur Erzabtei 1927 gewürdigt wurde.‎

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‎Klotz, Reinhold, Philologe (1807-1870)‎

‎Eigenh. Manuskript.‎

‎o.J. Ohne Ort (Leipzig), ca. 1850, Gr.-8°. 3 1/4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Ausführliche Autobiographie zur Verwendung im Konversationslexikon von Brockhaus. Mit Korrekturen. - Klotz stammte aus Stollberg bei Chemnitz. Mit 19 Jahren begann Klotz 1826 an der Universität Leipzig zu studieren und konnte dieses Studium bereits 1831 mit einer Habilitation in klassischer Philologie erfolgreich beenden. Er blieb an der Universität und wurde im darauffolgenden Jahr zum a. o. Professor ernannt. Ende 1849 wurde er unter größtem Widerstand seiner gesamten Kollegenschaft als Nachfolger Gottfried Hermanns zum "o. Professor" berufen.‎

Referenz des Buchhändlers : 45048

‎Klotz, Reinhold, Philologe (1807-1876?).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 23. V. 1833.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Buchhändler und Verleger betr. einer Büchersendung und eines Manuskripts: "Was das Honorar betrifft, so bin ich bereit Ihren Bedingungen beizutreten, wenn ich nach Ablieferung des Manuscripts über die [...] Zahlung frei disponiren kann [...]". - Klotz war Professor für Klassische Philologie in Leipzig und Verfasser mehrerer einschlägiger Studien sowie Mitherausgeber der "Neuen Jahrbücher für Philologie und Pädagogik". "Sein groß angelegtes lateinisches Handwörterbuch hat er leider nicht nach dem ursprünglichen Plane ausführen können" (ADB XVI, 232), da die Revolution 1848 und auch persönliche Gründe dessen Erscheinen zunehmend verzögerten, so daß es erst 1857 in erster Auflage erscheinen konnte. - Am unteren Rand der Recto-Seite von alter Hand beschriftet, mit Sammlerstempel "P.C." und geringf. Montagespuren recto.‎

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‎KLUGMANN, N. et DUMESNIL DE GRAMONT‎

‎De Luther à Wagner. Essai de psychologie ethnique. Préface de J.-L. Breton, ancien ministre, membre de l'Institut.‎

‎1931 Paris, J. Vrin, 1931; 2 volumes in-8°, couverture crème imprimée en noir; 228pp.; 223pp. Tome I. Introduction-Luther. Durer et Holbein. Leibniz. Frédéric. II. Kant. Fichte. Hegel. Klopstock. Le Romantisme. L'Illuminisme. Beethoven. / Tome II. Goethe. Schiller. Schopenhauer. Bismarck. Mommsen. Wagner. Conclusion.‎

‎Edition originale, 1 des 10 exemplaires Hors commerce sur vergé de Hollande des Papéteries Pont-de-Claix, celui-ci numéroté "C " (seul grand papier avec 50 vélin pur fil). Exemplaire comportant au faux-titre du tome I, un envoi autographe signé des deux auteurs au préfacier Jules-Louis Breton. Couvertures poussiéreuses, taches rousses au dos du Tome 2 , très bon état intérieur, exemplaire non coupé.(GrMDB)‎

Referenz des Buchhändlers : 7879

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Livres Anciens N. Rousseau
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‎Kluck, Alexander von, Militär (1846-1934).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin-Grunewald, Juli 1928.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschland wird eine Zukunft haben wenn es aus der Vergangenheit zu lernen vermag in Selbstzucht und Arbeit. Bismarcks ewige Mahnungen, von Carlyle und Ranke [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 49.‎

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‎Klucke, Walther Gottfried, deutscher Schriftsteller (1899-1951).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U sowie eigenh. Brief mit U. Wattenscheid, 20.07.1943 und 17.09.1947.‎

‎Postkarte: 1 S. 8vo. Brief: 2 SS. 8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert. Klucke dankt Josef Wesely für seine liebenswürdigen Glückwünsche. Weiters bedauert er den Verlust von Weselys Briefmarkensammlung und offereriert, ihm die aktuellen Marken aus der Umgebung zukommen zu lassen.‎

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‎Klug, Auguste, Schauspielerin (geb. 1866).‎

‎4 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. sowie 1 gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen und 1 Kabinettphotographie. Wien, 1895 und 1896.‎

‎Zusammen 10 SS. Verschiedene Formate. Die Photographie im Format 16,4:11,2 cm. Mit 3 eh. adr. Kuverts. “Sie scheinen auf mich böse zu sein weil ich bei unserm letzten Zusammensein im Theater so ohne Dank und Gruß abgefahren bin [...]” (Br. v. 23. I. 1895). - Weiters dankt die Künstlerin für eine Einladung und dankt “tausendmal für die Auszeichnung”, bedauert aber “den bewußten Artikel nicht drucken lassen“ zu können. - Die am rechten und unteren Rand beschnittene Photographie aus dem Hause des k. u. k. Hofphotographen Charles Scolik zeigt die Schauspielerin in ganzfigürlicher Darstellung. - Auguste Klug trat am Theater an der Wien, am Carltheater und später am Theater in der Josefstadt auf. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Preßburg und Dresden war sie wieder am Theater in der Josefstadt zu sehen. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Klug, Auguste, Schauspielerin (geb. 1866).‎

‎Portraitdruck mit eigenh. Widmung und U. Wien, März 1898.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Einem namentlich nicht genannten Adressaten "zur freundlichen Erinnerung". Die Karte zeigt ein Brustbild der Schauspielerin im Profil. - Auguste Klug trat am Theater an der Wien, am Carltheater und später am Theater in der Josefstadt auf. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Preßburg und Dresden war sie wieder am Theater in der Josefstadt zu sehen. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v.‎

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‎Klug, Ignaz, katholischer Theologe und Romanautor (1877-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Passau, 2. X. 1919.‎

‎1 S. Gr.-4to. In Tintenstift. An die "Deutsche Jugend" in Darmstadt in Beantwortung von deren umseitig verfassten Schreiben mit der "Bitte um Unterstützung unseres Aufrufs": "Ew. Hochwohlgeboren erlaube ich mir ergebenst mitzutheilen, daß ich jede vaterländische Jugendbewegung mit hellster Freude begrüße - daß ich aber Ihren Aufruf zu unterzeichnen nicht in der Lage bin, solange Sie nicht auch die großen Katholischen Akademikerverbände in den Kreis Ihrer Bestrebungen einbeziehen. Gerade im Interesse eines gemeinsamen Wirkens der Konfessionen für das Vaterland, dem die deutsch-akademische Jugend auf den Schlachtfeldern des Weltkriegs Blut und Leben opferte, ohne nach 'Katholisch oder Protestantisch' zu fragen, möchte ich Ihnen den Grund angegeben haben, warum ich nicht unterzeichne [...]". - Mit kleinen Randläsuren.‎

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‎KLUGE, Constantin‎

‎Constantin Kluge [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-4 oblong cartonnage éditeur illustré, s.n., Paris, 1987, 255 pp. Bel envoi de l'auteur (au célèbre dessinateur Jacques Faizant), par le peintre Constantin Kluge. Né à Riga en 1912, sa famille émigre dans la concession internationale de Shanghaï puis il rejoint Paris, où il étudie l'architecture à l'Ecole des Beaux-Arts à partir de 1937 mais il se tourne vite vers la peinture. Texte en anglais et en français. Bon état (cartonnage lég. frotté) pour cette remarquable autobiographie artistique peu commune. Français‎

‎Klughardt, August, Komponist und Dirigent (1847-1902)‎

‎Porträtphotographie (Kabinettformat, L. Salomon, Dessau) mit eigenh. Widmung, Notenzeile und U. auf der Rückseite.‎

‎o.J. Dessau, 15. VI. 1894, 17 x 11 cm.‎

‎"Seinem hochverehrten Carl Prill [...]" und 4 Takte Musikzitat. - Prill (1864-1931) dirigierte 1892 und 1893 Richard Wagners Ring. Klughardt nahm 1882 die Stelle des Hofkapellmeisters in Dessau an. - Schönes Sammelstück.‎

Referenz des Buchhändlers : 43374

‎Klugkist, Diedrich Heinrich, Theologe, Prediger (1758-1839)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Göttingen, IV. 1781, Qu.-8°.‎

‎"Freund, tief in unserer Brust, Da, oder nirgends, fließt die Quelle wahrer Lust!" - Klugkist wirkte in Minden und Bremen. - Rückseitig eigenh. Eintrag des Arztes Johann Karl Haken (1756-1815). - Aus dem Album Daniel Schütte. Anmerkung von diesem in schwarzer Tinte.‎

Referenz des Buchhändlers : 60939

‎Klun, Vincenz, Historiker und Geograph (1823-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. XI. 1862.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: “Von Ihrer Freundlichkeit Gebrauch machend übersende ich Ihnen Capitel I+II meiner Arbeit über Ritter u. Humboldt zur Durchsicht und ersuche Sie, auf einem Blatt Papier größere Bemerkungen, die kleineren hingegen oder stylistische Änderungen in margine mit Blei zu bezeichnen [...]”. - Die erwähnte Arbeit - ‘Ritter und Humboldt, die Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde’ erschien in nicht selbständiger Form. - Der verdiente Historiker und Geograph war seit diesem Jahr Dozent für Geographie an der Universität Wien. Mitte bis Ende der 60er Jahre gab er die Wochenschrift ‘Der Volkswirt’ heraus, daneben war er einer der Begründer der Schriftstellervereinigung ‘Concordia’ und des ersten österreichischen Beamtenvereins sowie 1874 Präsident des Grillparzervereins. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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‎Kléber, Jean-Baptiste, French general during the French Revolutionary Wars (1753-1800).‎

‎Autograph memorandum signed ("Kleber"). N. p., 16 June 1793.‎

‎Oblong large 8vo. 1 p. "Le Commandant du fort St. Charles est prévenu que dès aujourd'hui la moitié du 32me Régiment d'Infanterie et deux Compagnies de Grenadiers iront se loger dans les Barraques de ce fort, qu'occupait le 1er Régiment de Grenadiers [...]". - Strongly browned and soiled, and with strong damage to edges.‎

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‎Kléber, Jean-Baptiste, General (1753-1800).‎

‎Eigenh. Brief m. U. Kairo, 6. Vendemaire 8 [28. IX. 1799].‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegelresten. An Generaladjutant Pierre François Xavier Boyer (1772-1851) mit Lob für die bisherigen Leistungen und dem Befehl, den aufständischen Emir von Ägypten Murad Bey Muhammad (1750-1801) weiter zu verfolgen: "J'ai recu vos differentes lettres, mon cher général, J'ai été très satisfait de leur contenu. tachéz d'atraper [!] ce mourad bey afin que nous puissons jouir une fois paisiblement de la haute Egipte. [...] des que vous serèz deretour vous pourrés vous occuper del établissement que vous a ordonné le général desaix. Je ferai mettre pour cela des forces a votre disposition." Kléber schließt den Brief mit der Versicherung, dass er Strafmaßnahmen gegen "aufständische Dörfer" gutheißt. Zwar sei deren Notwendigkeit bedauerlich, doch werde das "schreckliche Beispiel" Wirkung zeigen. - Spannender Brief aus der Zeit unmittelbar nach Napoleon Bonapartes Abreise aus Ägypten und Übergabe des Oberfehls an Kléber am 23. August 1799. In der zweiten Schlacht von Abukir am 25. Juli 1799 hatte Napoleon noch einen bedeutenden Sieg gegen die von den Engländern unterstützten Osmanen errungen. Dennoch war die Lage der "Armée d'Orient" dramatisch. Die französischen Truppen waren durch die verlustreiche Syrienexpedition stark geschwächt, aufgrund der britischen Vorherrschaft im Mittelmeer von Nachschub abgeschnitten, finanziell unterversorgt und durch die von vielen als Desertation erachteten Abreise Napoleons demoralisiert. In Oberägypten führten die Mamluken unter Murad Bey einen Guerillakampf gegen die Truppen des im Brief erwähnten Generals Louis Charles Antoine Desaix (1768-1800), der bis zu Beys Kapitulation im Oktober 1799 andauerte. Im Zuge dieser Kampagne entdeckten Desaix Truppen die Tempelanlagen von Dendera, Theben, Edfu und Philae. Anfang 1800 konnten die Franzosen unter Kléber bedeutende Siege gegen die Osmanen erringen und ihre Lage in Ägypten noch einmal stabilisieren. Jean-Baptiste Kléber wurde am 14. Juni 1800 in Kairo von einem Attentäter ermordet; im August 1801 unterzeichnete sein Nachfolger General Abdullah Jacques-François Manou die von den Briten diktierte "Kapitulation von Alexandria" und beendete den Ägyptenfeldzug. - Braunfleckig.‎

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‎Kléber, Jean-Baptiste, napoleonischer General (1759-1800).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hadamar , 21. Prairial IV [9. VI. 1796].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Fol. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Lacksiegel. An die Regenten der Grafschaft Sayn-Hachenburg, in scharfer Reaktion auf verhinderte Requisitionen für die von General Kléber kommandierte Division der Armée de Sambre-et-Meuse. Kléber betont, dass er Undiszipliniertheit und Schikanen seitens der Soldaten zu unterbinden gewillt ist, die Requisitionen aber seinen Intentionen entsprächen und die Verpflegung der Armee von den eroberten Gebieten eingefordert werden müsse. Genauso wie Soldaten diszipliniert würden, seien auch unwillige Einwohner mit größter Härte zu bestrafen. Kléber droht im Falle neuerlicher Verzögerungen ein schreckliches Exempel an den Verantwortlichen statuieren zu lassen, so sehr ihm dies auch widerstrebe. Sollte es so weit kommen, hätten sich die Empfänger die Katastrophe selbst zuzuschreiben: "j'aurai recours, je vous en préviens, aux moyens les plus rigoureux qui soient en mon pouvoir; ils me répugnent, mais j'aurai été contraint par la mauvaise Volonté de ceux que j'aurois préferé traiter avec plus de douceur, et Vous aurez a Vous reprocher les Désastres qu'entraineront les mesures Vous m'aurez forcé de prendre [...]". - Spannender Brief aus der ersten Phase der französischen Offensive von 1796 im Rahmen des Ersten Koalitionskrieges (1792-97). Kléber hatte am 31. Mai Befehl erhalten, den Rhein mit zwei Divisionen zu überqueren, und konnte in den folgenden Tagen kleinere Städte wie Hachenburg und Hadamar erobern. Trotz dieser Erfolge war die Versorgungslage der Armee besorgniserregend. Der offensichtliche Widerstand der Bevölkerung und die unverholene Drohung Klébers sind den harten Requisitionsmaßnahmen und Strafmaßnahmen geschuldet, die General Jean-Baptiste Jourdan seinen Generälen auftrug. Sein Befehl lautete, überall starke Kriegssteuern zu erheben und auf Kosten des Landes zu leben, dabei jedoch streng auf die Disziplin der Soldaten zu achten und jene Einwohner zu schützen, die ihre Kriegssteuern richtig zahlten. Städte und Dörfer, die sich widersetzten und die Waffen ergriffen, sollten verbrannt werden. Wenige Wochen nach der Rheinüberquerung musste sich Kléber vor den vorrückenden österreichischen Einheiten nach Düsseldorf zurückziehen. Im September brach die Offensive der Sambre- und Maas-Armee endgültig zusammen, und sämtliche Divisionen wurden ins linksrheinische Gebiet zurückgezogen. - Mit Sammlervermerk in Blei (recto) und kleineren Randläsuren.‎

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‎Klöden, Karl Friedrich von, Naturwissenschaftler und Schriftsteller (1786-1856).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. IV. 1853.‎

‎1 S. 8vo. Bittet den Adressaten, ihm einen Besuch abstatten zu wollen. - 1814 begann Klöden ein Studium der Naturwissenschaften und der Theologie an der Univ. Berlin. Er wurde 1817 zum Direktor des neugegründeten Lehrerseminars in Potsdam berufen und übernahm 1827 die Leitung der ebenfalls neuen Gewerbeschule in Berlin. Neben seiner pädagogischen Tätigkeit veröffentlichte er naturwissenschaftliche Beiträge, in erster Linie zur Mineralogie.‎

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‎Klöpfer, Viktor, Sänger (1869-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 3. V. 1902.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Soeben musste ich die unliebsame Entdeckung machen, daß Ihre geschätzten Zeilen vom 28. X. p. a. unbeantwortet geblieben sind, weil der Brief in eine falsche Mappe geraten war. Ich komme nun heute Ihrem werten Wunsche durch Rücksendung meiner unterschriebenen Fotografie nach und bitte wegen der argen Verzögerung höflichst um Entschuldigung […]".‎

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‎Klüber, Johann Ludwig, Jurist und Publizist (1762-1837).‎

‎Eigenh. Schriftstück. O. O. u. J.‎

‎7 Zeilen. Quer-8vo. Gibt jene Bände der "Europäischen Annalen" an, die sich in seinem Besitz befinden, ebenso jene, die ihm fehlen sowie die als Doubletten vorhandenen: "Ich besitze die Europäischen Annalen von ihrem Anfang, Januar 1797, bis zu Ende des Js 1828 oder bis zum XXVII. Band; indessen fehlen mir [...] Dagegen sind doppelt vohranden [...]". - Klüber wurde 1807 der erste Professor der Rechte an der Universität Heidelberg und übernahm außerdem die Aufsicht der Mannheimer Sternwarte. Während des Wiener Kongresses hielt er sich in Wien auf und veröffentliche im Anschluss die "Akten des Wiener Kongresses" in acht Bänden. Im Jahr 1817 trat er eine Stelle als preußischer Geheimer Legationsrat unter Staatskanzler Karl August von Hardenberg an.‎

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‎Klügel, Georg Simon, Mathematiker und Physiker (1739-1812).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 23. IX. 1805.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie erlaubten mir [...], daß ich Sie mit der Vertheilung eines Büchercatalogs beschweren dürfte. Sie werden nun [...] einige Exemplare erhalten. [So]llten Sie mehr bedürfen, so bitte ich [...] mir [dies] mit zwei Worten anzuzeigen. Der verstorbene Besitzer war mein Schwiegersohn. Ich wünsche also der Sammlung viele Liebhaber, und bitte dazu gütigst beyzutragen [...]". - Nachdem Klügel 1763 mit einer Arbeit über die Parallellinien promoviert hatte, verfasste er von 1765 bis 1767 die gelehrten Artikel des "Hannover Intelligenzblattes" und erlangte 1767 eine Professur für Mathematik an der Universität Helmstedt, an der er zehn Jahre tätig war. Später wurde er nach Halle berufen, wo er 1788 auch das Direktorat der Sternwarte übernahm und dort bis an sein Lebensende verblieb. - Geringer Textverlust durch ein verklebtes Siegel und kleine Fehlstellen an den Rändern.‎

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‎Klünner, Lothar, Schriftsteller und Übersetzer (1922-2012).‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript "Das Schöne vertretbar, heute?" und eh. Brief mit U. Berlin, 10. XI. 1970.‎

‎(1+½ =) 1½ SS. auf 2 Bll. Mit eh. adr. Kuvert. "Rückständige Frage! Wir sind längst zum Schönen verpflichtet. Wir setzen Aufruhr gegen Unterdrückung, Gewalt gegen Gewalt, notwendigerweise. Und wir rechtfertigen und überbieten zugleich die Gewalt durch die leidenschaftliche Steigerung unserer Sensibilität. Sonst sehe ich keine Chance für den mißhandelten Planeten [...]". Das Begleitschreiben an den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Esslingen zu der übersendeten Autographenspende: "Selten schreibe ich mit der Hand etwas Leserliches. Aber hier fand ich etwas von dem Abfall, den Sie suchen [...]". - Das Gedicht wurde später veröffentlicht in "Windbrüche. Gedichte" (Berlin, Friedrich Nolte, 1976, 59).‎

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