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Kurländer, Franz August von, Schriftsteller (1777-1836).
Eigenh. Brief mit Paraphe. O. O. u. D.
4 SS. auf 2 Bll. Kl.-8vo. An seinen “ami und Hausvater”: “Mein letztes Schreiben [...] erhielten Sie schon, daher nur in Kürze eine Bitte: Man wünscht hier | aus begreiflichen Gründen | daß ich die [Leitung einer Zeitschrift] übernähme [...]”. - Als “geschätztes Mitglied der Wiener Gesellschaft” (DBE), schrieb bzw. übersetzte Kurländer über 100 eigene und fremde Schauspiele, die größtenteils in dem von ihm herausgegebenen 'Almanach dramatischer Spiele für Gesellschaftstheater' (später 'Dramatischer Almanach') erschienen sind. Zu seinem Freundeskreis zählten u. a. der Schauspieler Maximilian Korn und die Schriftstellerin Karoline Pichler. Vgl. Kosch II, 1433. - Beide Bll. mit kl. Sammlernotizen von alter Hand.
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Kurländer, Franz August von, Schriftsteller (1777-1836).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Ein Mißverständnis, wahrscheinlich durch mich veranlaßt, verleitet Sie das Hoffräulein und die Familie Rosenstein für zweyerlei zu halten, es ist eins [...]”. Weiters über die Aufführung des genannten Stückes am Burgtheater und neue Theaterprojekte. - Als “geschätztes Mitglied der Wiener Gesellschaft” (DBE) schrieb bzw. übersetzte Kurländer über 100 eigene und fremde Schauspiele, die größtenteils in dem von ihm herausgegebenen 'Almanach dramatischer Spiele für Gesellschaftstheater' (später 'Dramatischer Almanach') erschienen sind. Zu seinem Freundeskreis zählten u. a. der Schauspieler Maximilian Korn und die Schriftstellerin Karoline Pichler. Vgl. Kosch II, 1433.
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Kurländer, Franz August von, Schriftsteller (1777-1836).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Hofrat Gratz: “Wie könnten Sie verehrter Herr Hofrath wähnen, daß ich mir mit Ihnen einen solchen Scherz erlauben würde? Ich bin seit zehn Jahren, folglich ein [...] Freund von Maderlinger [?], daher wohl im Stande zu beurtheilen, daß ich sie sehr leicht bestimmen würde, eine eben so schmeichelhafte, als liebenswürdige Einladung anzunehmen, was dann auch erfolgt ist [...]”. - Als “geschätztes Mitglied der Wiener Gesellschaft” (DBE), schrieb bzw. übersetzte Kurländer über 100 eigene und fremde Schauspiele, die größtenteils in dem von ihm herausgegebenen 'Almanach dramatischer Spiele für Gesellschaftstheater' (später 'Dramatischer Almanach') erschienen sind. Zu seinem Freundeskreis zählten u. a. der Schauspieler Maximilian Korn und die Schriftstellerin Karoline Pichler. Vgl. Kosch II, 1433.
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Kurt Erich ROTTER; Stephan SZABO (Augarten-Verlag):
Teilnachlass bestehend aus 8 Einheiten: 1 - Album »KER 9« (1978), u.a. mit teils hs. u. ms. Texten, Korrespondenz und Originalfotografien. 2 - Gästebuch (1929-1944). 3, 4 u. 5 - 2 Mappen mit illustrierten bibliophilen Druckproben, davon eine mit orig. Kunstwerk; 1 Mappe mit 3 Urkunden, u.a. über die Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich. 6 - Widmungsexempar des Gedichtbands »Bilder einer Ausstellung« (1973); 7 - 2 Kupferplatten für Visitkarten der Wiener Fa. Huber & Lerner und 8 – 1 Parte des Augarten-Verlags.
Teilnachlass des österreichischen Lyrikers, Romanciers und Erzählers Kurt Erich Rotter (1907 Hadersdorf – 1979 Wien), dessen erster Lyrikband 1926 erschien, und der in 45jähriger Kooperation mit dem Wiener Augarten-Verlag von Stephan Szabo insgesamt „12 Gedichtbände, 2 Romane und 2 Bände Aphorismen“ (Parte) herausgebracht hat. Rotter fungierte von 1932-38 auch als königl. rumänischer Honorar-Vizekonsul für Kunst- und Literaturagenden und bekleidete einen führenden Posten in der Wiener Handelskammer. Er erhielt u.a. das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich, war Mitglied des Lazarusordens und Ehrenmitglied der Accademia Tiberiana in Rom. Inhalt: 1. Album »KER 9« mit eigenen hs., ms., sowie gedruckten (und als Ausschnitte montierten) Texten (darunter auch visuelle Poesie), sowie meist an K.E.R. adressierte Korrespondenz (Briefe (u.a. von den Autoren Ernst R. Hauschka, Emmerich Lang, Emil Lerperger, Walter Lobenstein, Hermann Kuprian, Hans Margolius, Fernand Muller, H. B. Schiff, Rupert Schützbach und Josef Viktor Stummer, den Germanisten Joachim W. Storck (Dt. Literaturarchiv) und Friedrich Jenaczek (Weinheber-Forscher), von Repräsentanten des Lazaristenordens wie Helmut Kastl oder dem Herzog von Brissac, Geistlichen wie der Benediktiner-Abt Albert Bruckmayr, Theologen Georges Gharib, sowie dem damaligen österr. Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger), weiters Post-, Ansichts-, Glückwunschkarten (u.a. v. Herbert von Karajan), Einladungen, Programmen etc.), zudem Originalfotografien und Zeitungsausschnitten (meist mit Rezensionen über Rotters Publikationen). 2. Gästebuch der „Familie Walter Otto Rotter“ 1929-1944 mit hs. Einträgen (darunter zahlreichen von Personen mit rumänischen Namen) auf 52 Seiten, und zusätzlich mit 3 montierten Tuschzeichnungen von Stefan Hasenberger. 3. Mappe aus Kunstleder, beinhaltend drei mittels Kordel eingebundene Bögen hochgrammatigen Papiers, darauf gedruckt das Gedicht „Wußten wir nicht schon damals“, daneben montiert eine Ölkreidezeichnung signiert E. M. 76 mit Widmung des Künstlers. 4. Mappe beinhaltend einen mittels Kordel eingebundenen Bogen hochgrammatigen Papiers, darauf gedruckt das Gedicht „Via Appia Antiqua“, daneben montiert die Abb. auf Maschinbütten einer Tuschzeichnung von Hedwig zum Tobel. 5. Mappe mit dem österreichischen Bundesadler, darin 3 Urkunden: a) Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich (1974); b) Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich (1977); c) Urkunden des Lazaristenordens (1978). 6. Widmungsexemplar des Gedichtbands »Bilder einer Ausstellung« (1973), mit dem Namenszug des Autors und der Datierung „Ostern 1973“. 7. 2 Kupferplatten für Visitkarten der Wiener Fa. Huber & Lerner, in der originalen, bedruckten Verpackung und Schatulle. 8. Faltblatt mit Parte des Augarten-Verlags, auf der Vorderseite eine Abb. eines Fotos des lesenden Autors. - Weitere Teiles des Nachlasses von Kurt Erich Rotter liegt im Deutschen Literaturarchiv und in der Sammlung von Handschriften und alten Drucken der Österreichischen Nationalbibliothek. - Quellen: Giebisch/Gugitz, S. 341 und diverse Dokumente aus dem vorliegenden Teilnachlass.
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Kurth, Otto, Komponist und Musikdirektor (1846-1906).
Eigenh. Brief mit U. Lüneburg, 23. IX. 1892.
2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf Ihre gef. Anfrage erlaube ich mir ergebenst zu erwidern, daß meine Oper: Königin Bertha am 24. Jan. d. J. bei Kroll in Berlin zur Aufführung gelangt ist. Bis jetzt ist nur der I. Akt im Klavierauszuge vorhanden. Sollten Sie eine Aufführung an Ihrem Nationaltheater vermitteln können, so bin ich gern erbötig, Ihnen einen Teil der Tantiemen zu hinterlassen. Ich bin nur nicht in der Lage, vorher weitere Geldopfer zu bringen [...]".
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Kurth, Willy, Kunsthistoriker (1881-1963)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 13. V. 1914, Kl.-4°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt. Mit eigenh. Umschlag.
Referentie van de boekhandelaar : 41565
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Kury, Rita, Opernsängerin.
Eigenh. Bildpostkarte m. U. Berlin, 7.XII. [Poststempel: 1909].
½ S. 8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Grüsse "Von der Stätte meiner gestrigen Triumphe […]" an Rudolf Frh. von Lilienau.
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Kury, Rita, Opernsängerin.
Eigenh. Brief mit U. O. O., 7. XI. 1923.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Herzlichen Dank für die liebenswürdige Zusendung der Konzertkarten; das Erstemal war ich bei der Musil zum Nachtmahl geladen und gestern hatte ich zur Unterstützung für die deutschen Studenten eine Karte gekauft gehabt. (Burg-Zeremoniensal) Diese verschenkte ich und zog Paradies-Peri vor, da ich das Werk liebe und die Peri in Troppau und Wien gesungen habe […]". - Gefaltet.
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Kury, Rita, Opernsängerin.
Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. Mit eh. Adresse. Postkarte aus Freistadt in Oberösterreich an Baron Rudolf v. Lilienau: "Seit einigen Tagen hier zur Erholung meiner Nerven, sende ich die herzlichsten Grüsse. Karte aus Berlin haben Sie doch, lieber Baron, erhalten? Habe bis jetzt wahnsinnig zu thun gehabt, nehme wahrscheinlich für heuer Engagements auswärts an […]".
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Kury, Rita, Opernsängerin.
Eigenh. Postkarte m. U. Teplitz, 27. VIII. 1924.
½ S. 8vo. Mit eh. Adresse. Postkarte aus Teplitz an August Nüchtern: "Viele herzliche Grüsse und Empfehlungen Ihnen verehrter Doktor und Ihrer lieben Frau Gemahlin […]".
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Kurz, Erwin, German sculptor (1857-1931).
Autograph signature. [Postmark: Munich, 16 Aug. 1907].
Oblong 8vo (postcard). ¼ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Working for the sculptor Adolf von Hildebrand (1847-1921) in Florence from 1878, Kurz followed him to Munich in 1893, where he made his breakthrough as an artist creating tombs, monuments, fountains and sculpture groups. He was appointed a teacher at the Academy of Fine Arts in 1906. - Traces of a postmark. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Kurz, Heinrich, critic, Sinologist, translator (1805-1873).
Autograph letter signed. Aarau, 6 Jan. 1859.
8vo. ¾ p. on bifolium. In German, to an editor or publisher whom he sends an essay (not present here): "I have the honour of sending you an article by my childhood friend Karl Meyer of Santa Fe which seems to me well suited. Should you be unable to make use of it after all, please return it to me by booksellers' correpondence; should you feel it is acceptable in principle, but find yourself baffled by the somewhat unclear scrawl, I shall be happy to make any revisions such as may be necessary [...]" (transl.). - The Karl Meyer mentioned is very likely the Swiss emigrant who departed from New Orleans in 1849 to see California and in 1855 produced, with the Swiss publisher Sauerländer, his travelogue "Nach dem Sacramento. Reisebilder eines Heimgekehrten" (translated in 1938 as "Bound for Sacramento. Travel-Pictures of a Returned Wanderer"). - On stationery with embossed monogram. Recipient's note on verso of counter-leaf. Slight soiling and staining; two creases.
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Kurz, Isolde, Schriftstellerin (1853-1944)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Ohne Ort, 17. VI. 1921, Quer-4°. 1 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 49222
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Kurz, Isolde, Schriftstellerin (1853-1944)
Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Postkarte mit U.
o.J. Forte dei Marmi und München, 27. X. 1932 und 1. I. 1933, Gr.-4° und Postkarte. Zus. ca. 2 Seiten.
Referentie van de boekhandelaar : 47841
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Kurz, Isolde, Schriftstellerin (1853-1944).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: München, 31. VIII. 1911].
2 SS. (Qu.-) 8vo. Mit eh. Adresse. An die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879-1922): "Ich danke Ihnen für die freundliche Absicht mir Ihr neues Buch zusenden zu lassen. Nur eine Besprechung dürfen Sie nicht von mir erwarten ich bin seit der langen furchtbar schweren Krankheit und dem Tode meiner Mutter zum Schreiben ganz unfähig. Ich weiss nicht ob ich Ihren letzten Brief der gerade in jenen Schreckenstagen zukam geantwortet habe, wie es m. Absicht war. Wenn nicht so bitte ich um Entschuldigung. Ich war völlig gerüttelt u. bin es noch. Nachdem ich vergebens an der Ostsee Besserung gesucht habe gehe ich jetzt ins Hochgebirg […]". - Isolde Kurz wurde von ihrer liberal gesinnten Mutter Marie Kurz (1826-1911) mit der Literatur der klassischen Antike ebenso konfrontiert wie mit sozialistischen Gegenwartsschriften und verdiente bald dank umfangreicher Sprachkenntnisse ihren Lebensunterhalt mit Übersetzungen. Nach 1905 lebte sie mit der Mutter, die sie bis zu deren Tod im Jahre 1911 pflegte, abwechselnd in München und im Seebad Forte dei Marmi.
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Kurz, Isolde, Schriftstellerin und Übersetzerin (1853-1944).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., wohl 1939.
1 S. Qu.-8vo. "Isolde Kurz / Hellasfahrt 1939". - Auf der Textseite einer Bildpostkarte mit einer Ansicht von Delphi.
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Kurz, Isolde, Schriftstellerin und Übersetzerin (1853-1944).
Gedr. Gedicht mit eigenh. U. [Tübingen], o. D.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Das Gedicht "Purpurne Abendröte" (Cotta, 1905) mit vier Strophen zu je vier Zeilen: "Purpurne Abendröte / streut ihr Gold verschwendrisch umher, / Wünsche, Sorgen und Nöte sanken ins blaue Meer. / Hinter mir schwand in Frieden, / was als Drache lauernd am Weg mir lag, / alle Jahre, die schieden, / scheinen mir nur Ein Tag [...]". - Aus der Autographensammlung des Mediziners Joachim Ruf.
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Kurz, Selma, Koloratursopranistin (1874-1933).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 1924.
1 S. Qu.-8vo. Selma Kurz wurde 1899 von Gustav Mahler, mit dem sie auch eine nicht glücklich endende Liaison verband, an die Wiener Hofoper geholt, wo sie bis 1929 wirkte. Von 1904 bis 1907 und 1924 sang sie im Londoner Covent Garden. Sie war die erste Zerbinetta in Strauss' "Ariadne auf Naxos".
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Kurz, Walter, Cellist.
Einladung mit eigenh. Namenszug und Adresse. [Poststempel: Wien, 29. I. 1937].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Einladung zu dem Konzert "Alte Meister auf Alten Instrumenten" am Mittwoch, 17. Februar 1937 im kleinen Musikvereinssaal. Adressiert an Dr. Vera Wiesel in Wien.
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Kuschnerus, Sigurd, Objektkünstler und Glas-Maler (geb. 1933)
Eigenh. signierter Originalholzschnitt mit rückseit. eigenh. Beschriftung und U.
o.J. Ohne Ort, 4. VII. 1966, Qu.-8°. 2 Seiten. Büttenkarton.
Referentie van de boekhandelaar : 52787
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Kusmitsch, Lotte, Opernsängerin (1873-nach 1902).
Eigenh. Brief mit U. [Poststempel: Wien, 23. III. 1901].
1 S. 8vo. Gefaltet. Bittet Herrn Frank, Mitarbeiter der Hofoper, um eine Besorgung.
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Kussmaul, Adolf, Mediziner (1822-1902).
Eigenh. Brief mit U. ("Kussmaul"). Wohl Straßburg, 26. XII. 1877.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für Deine schöne Erinnerung an unseren lieben Breisgau" und mit "besten Glückwünschen zum neuen Jahr". - Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Kussmaul, Adolf, Mediziner (1822-1902).
Eigenh. Brief mit U. ("Kussmaul"). Wohl Straßburg, 16. V. 1884.
2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über die letzte Bootsfahrt seines Sohnes Eduard: "Am Montag wollte er zu uns zurückkehren. Im April wollte ich mit ihm nach Stettin reisen, um ihn dort der kaiserl. Schiffswerfte anzuvertrauen. Ein unüberwindlicher, dämonischer Zug und Trieb hatte ihn stets zum Wasser geführt und beherrscht. Er sollte uns nicht mehr sehen. Mit einem Grönländerkahn hatte der Verwegene über den Rhein gese[t]zt [...] und bei dem Hochwasser überschwemmten Damme schlug der Kahn um, er fand festen Boden unter den Füßen. Hätte er ausgeharrt, bis 3 Freunde im nahen Segelboot ihn erreicht haben würden [...] Aber mit vermessnem Muthe stieg er nochmals in den kleinen Kahn, nochmals schlug derselbe um und jetzt versank er in dem Strom um nicht mehr aufzutauchen. Bis zur Stunde ist seine Leiche noch nicht gefunden. 25 Jahre Sorgen um den einzigen Sohn liegen in dem Fluthen begraben [...]". - Adolf Kussmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE).
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Kusz, Fitzgerald, Schriftsteller (geb. 1944).
Eigenh. Brief mit U. Nürnberg, O. D.
2 SS. Gr.-4to. Brief an Herrn Kollenbrandt auf einem ms. Schriftstück mit dem Titel "Warum habe ich so gelacht".
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Kusý, Emanuel Rt. von Dúbrav, Mediziner (1844-1905).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. IV. 1890.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mein Sohn, den Sie mit gewandter Hand glücklich von seiner Verunstaltung befreiten, kommt seinen eigenen Dank hiefür auszusprechen und ich schließe mich hiemit diesem Danke innigst an. Wenn ich ein kleines Honorar für Ihre ausgezeichnete Leistung beischließe, so bitte ich dieß nicht übel zu nehmen; es ist durchaus notwendig, daß ich Ihnen gegenüber nicht als materieller Schuldner dastehe [...]". - Emanuel Kusý war Leiter des österreichischen Sanitätswesens. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Kusý, Emanuel Rt. von Dúbrav, Mediziner (1844-1905).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, 21. II. 1903.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Deine liebenswürdige Kameradschaftlichkeit verpflichtet mich zum größten Danke. Leider ist Schonung bei körperlichen Übeln und die Pflicht der Geschäftsleitung an unserer Centrale schwer zu vereinen [...]". - Emanuel Kusý war Leiter des österreichischen Sanitätswesens.
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Kutscher, Artur, Literatur- und Theaterwissenschaftler (1878-1960).
Ms. Postkarte mit eigenh. Einfügung u. U. München, 1. III. 1930.
1 S. Postkartenformat. Mit ms. Adresse. An den Lyriker und Erzähler Otto Stoffregen-Stauffen bezüglich eines Manuskripts: "Da ich im laufenden Semester nie in der Lage bin, irgendwelche andere Arbeit als Kollegarbeit zu leisten und nicht weiss, wann ich zu privater Lektüre komme, habe ich Ihr Manuskript Schmerzensreiche Mutter an Herrn Intendanten Egon Schmid gegeben, München Clemensstr. 42. Wenn er es nicht mehr hat, zirkuliert es im Beirat. Ich kann zur Zeit leider nichts für Sie tun". - Artur Kutscher gilt als Begründer der Theaterwissenschaft. Aus seinem literaturwissenschaftlichen Seminar an der Universität München gingen so bedeutende Autoren wie Bertolt Brecht, Ödön von Horváth, Hanns Johst, Klabund, Erwin Piscator, Helmut Käutner und Ernst Toller hervor. - Der heute weitgehend vergessene Otto Stoffregen-Stauffen (1883 - zw. 1963 u. 1967) ist Autor des Gedichtbands "Aus meinem Garten" (1906) und des Lustspiels "Die Brautwerbung" (1942). - Gelocht. Die Adressseite durch Entfernung der Briefmarke leicht beschädigt. Minimal angeschmutzt; die linke untere Ecke umgeknickt.
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Kutscher, Artur, Theaterwissenschaftler (1878-1960)
Masch. Brief mit eigenh. U. sowie 2 eigenh. Postkarten mit U.
o.J. Unterwössen und München, 3. IX. 1949 bis 2. VIII. 1957, Verschied. Formate. Zus. 3 Seiten. Gelocht.
Referentie van de boekhandelaar : 42658
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Kutschera de Nyß, Elise, Opernsängerin (1867-1945).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 9. X. 1903.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka in Wien: "Vor allen Dingen gestatten Sie mir wohl, Ihnen meine aufrichtige Gratulation für den schönen Erfolg Ihres Werkes zu bringen. Daß ich dies ‚gern persönlich' gethan hätte versichere ich Sie, jedoch habe ich durch die Art wie Sie Ihre Kritiken über mich abfassen wirklich das Gefühl, als sei ich Ihnen persönlich unsymphatisch - und verneine es also! […] Wenn 36 Zeitungen wie aus einem Mund sprechen, muß ich doch wohl den Wagner singen können […]".
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Kutschera de Nyß, Elise, Opernsängerin (1867-1945).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 25. IX. 1902.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie mir Ihnen für Ihr frdl. und 'kunstverständ'ge' Kritik, die mir unendlich wohlthat herzlich zu danken. Ich hoffe auch Morgen in der Rolle des Fidelio (das Repertoire ist plötzlich geändert) einen ebenso günstigen Eindruck zu machen. Gerade als Wagnersängerin habe ich in Paris Brüssel Amerika, meine größten Erfolge zu verzeichnen u. habe vieles mit Frau Cosima selbst studiert also - Schauen Sie vertrauensvoll in die Zukunft […]".
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Kutschera, Tilly, Schauspielerin (1890-1920).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
2 SS. Visitkartenformat. "Ohne Liebe kehrt kein Frühling wieder | Ohne Liebe preist kein Wesen Gott. | Zur freundlichen Erinnerung [...]". - Mit rotem Rundstempel der "Handschriftensammlung J. K. Riess" und kleinen Stecknadeldurchstichen von alter Heftung.
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Kutschera, Viktor, Schauspieler und Regisseur (1863-1933).
Eigenh. Brief mit U. Wien, Dezember 1929.
1 S. Kl.-4to. An Hans Nüchtern mit Dank "für Deine lieben Glückwünsche, die mein altes Käferherz innigst erfreut haben [...]". - Der dem Deutschen Volkstheater lebenslang eng verbundene Schauspieler "konnte hier bis zu seinem Tod seine große schauspielerische Vielseitigkeit unter Beweis stellen" (ÖBL IV, 376) und gab vom jungen Liebhaber bis hin zum Charakterdarsteller fast das gesamte Rollenrepertoire des klassischen wie modernen Theaters in insgesamt rund 541 Stücken. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.
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Kutschera, Viktor, Schauspieler und Regisseur (1863-1933).
Eigenh. Postkarte m. U. Breslau, [Poststempel: 31. V. 1907].
1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Im Juni 14 Tage Lovrana, ab Juli an der Ostsee, wahrscheinlich auf Rügen […]". - Der dem Deutschen Volkstheater lebenslang eng verbundene Schauspieler "konnte hier bis zu seinem Tod seine große schauspielerische Vielseitigkeit unter Beweis stellen" (ÖBL IV, 376) und gab vom jungen Liebhaber bis hin zum Charakterdarsteller fast das gesamte Rollenrepertoire des klassischen wie modernen Theaters in insgesamt rund 541 Stücken.
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Kutzleb, Hialmar, Schriftsteller (1885-1959)
Eigenh. Manuskript (ohne U.).
o.J. Ohne Ort und Jahr [Celle, ca. 1950?], Fol. 1 Seite. - Aus einem Prosawerk über den 30jährigen Krieg..
Referentie van de boekhandelaar : 58566
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Kutzleben, Wilhelm von, Direktor des Zivilkabinetts des Herzogs von Sachsen-Meiningen (1849-1909).
Eigenh. Brief mit U. Meiningen, 11. II. 1892.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Bürgermeister, der den Herzog von Sachsen-Meiningen im Mai des Vorjahres über das "Mitteldeutsche Bundesschießen zu Erfurt" in Kenntnis gesetzt hatte. Das Schreiben hätte "unter einer Menge anderer Gegenstände, Bücher u. Zuschriften, die sich während der damaligen Abwesenheit Sr. Hoheit angehäuft hatten", gelegen und sei erst jetzt entdeckt worden. Trotz gehöriger Verspätung, danke ihm Seine Hoheit für die erwiesene Aufmerksamkeit.
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Kuznitzky, Liselotte, Juristin und Widerstandskämpferin (1903-1944).
Eigenh. U. in: Jakob Wassermann. Der Fall Maurizius. Berlin, S. Fischer, 1928.
577 SS. Leinenband. 8vo. Erste Auflage. Liselotte Kuznitzky wurde im November 1944 hingerichtet. Zusammen mit ihrem Mann, dem Architekten Erich Gloeden, und ihrer Tochter Elisabeth hatte sie General Fritz Lindemann, einem Mitverschwörer des 20. Juli, Unterschlupf gewährt. Gloeden versuchte vor Gericht, die beiden Frauen vor der Todesstrafe zu schützen: Er behauptete, die beiden hätten nicht gewusst, dass Lindemann einer der gesuchten Verschwörer gewesen sei. Am 27. November 1944 erging das Todesurteil gegen Erich Gloeden. Liselotte Kuznitzky und ihre Tochter zogen es daraufhin vor, ebenfalls hingerichtet zu werden. WG² 50.
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Kußmaul, Adolf, Internist (1822-1902)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Freiburg, 21. I. 1876, 8° (21 x 13 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.
Referentie van de boekhandelaar : 58200
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Kußmaul, Adolf, Mediziner (1822-1902).
Eigenh. Albumblatt mit U. Heidelberg, 2. II. 1901.
½ S. Kl.-4to. "Widmung | Was ich einst hab' unterlassen, | Will ich in den Spruch jetzt fassen: | An der Dreisam und der Elbe | Unser Herr Gott ist derselbe". - Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.
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Kußmaul, Adolf, Mediziner (1822-1902).
Eigenh. Brief mit U. ("Kussmaul"). Freiburg i. B., 28. IV. 1873.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Physiker Wilhelm von Beetz (1822-1886): "Lieber Freund! Nur um Sie nicht warten zu lassen, schreibe ich Ihnen sogleich, obwohl ich noch nicht erfahren konnte, was unser Sphygmagraph kostete, da unser Verwalter, der die Rechnung vor 7-8 J. bezahlte, heute nicht zur Hand war [...] Es ist nur für wissenschaftliche Zwecke und die Kliniken von Bedeutung. Sie werden Felix noch so viele Instrumente kaufen müssen, wenn Sie ihn tüchtig für die Praxis ausrüsten [...] Nun gehts mir aber wie dem Thier zwischen den Heubündeln. Soll ich den großen oder kleinen Apparat kaufen? Ich weiß nicht, ob der kleine für genauere Zu[c]kerbestimmungen bei diabetischem Harn ausreicht, dann würde es mir der Billigkeit wegen am besten conveniren [...] Lieber Beetz! mit dem fürchterlichen Gedanken, daß meine Frau demnächst Großmutter werden wird, während ich mich noch so jung fühle, schließe ich [...]". - Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE). - Gering fleckig und mit einem kleinen Einriß im unteren Mittelfalz.
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Kußmaul, Adolf, Mediziner (1822-1902).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es wird mir grosse Freude machen, Sie morgen frühe [!] 11½ Uhr bei mir zu sehen". - Mit kleinen Montagespuren.
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Kwast, James, Pianist (1852-1927).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. XI. 1903.
1 S. 8vo. Mit eh. Umschlag. An den Musikpädagogen Florian Zajic (1853-1926): "Es that mir sehr leid dass ich Ihrem Concert nicht beiwohnen konnte […]". - James Kwast wirkte seit 1874 als Klavier-Pädagoge, zunächst in dann am Hochschen Konservatorium in Frankfurt/Main (1883-1902). Nach seiner zweiten Heirat übersiedelte er nach Berlin und unterrichtete am Konservatorium Klindworth-Scharwenka (bis 1905), anschließend am Sternschen Konservatorium (vgl. MGG VII, 1928).
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Kwast-Hodapp, Frieda, Pianistin (1880-1949).
Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 27. XI. 1905.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gerne bin ich bereit auch in Kiel am 12ten die Brahmssonate zu spielen [...] Nicht wahr, Sie setzen mich aufs Programm als hessische Kammervirtuosin, nicht als 'Frau Professor'. Ich bin ja unschuldig am Titel meines Mannes und finde es schöner, wenn er, der es verdient hat[,] auch den Titel allein trägt [...]". - Frieda Kwast-Hodapp erwarb sich früh Ruhm als Pianistin und erhielt 1898 den Mendelssohn-Preis, 1901 den Titel einer großherzoglich-hessischen Kammervirtuosin.
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Kwast-Hodapp, Frieda, Pianistin (1880-1949).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 20. VI. 1905.
2 SS. (Qu.-)8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich möchte Ihnen danken für Ihre Zeilen und Sie zu gleicher Zeit bitten, mir eventuell das genaue Datum anzugeben wenn Sie mich genau hören wollen. Mir macht es große Freude bei Ihnen zu spielen und wäre es im Jänner möglich? Ich könnte es dann mit Wien und Graz verbinden […]". - Frieda Kwast-Hodapp erwarb sich früh Ruhm als Pianistin und erhielt 1898 den Mendelssohn-Preis, 1901 den Titel einer großherzoglich-hessischen Kammervirtuosin.
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Kwizda, Richard, Pharmazeut und Unternehmer (geb. 1897).
Gedr. Dankeskarte mit drei eigenh. Zeilen und U. Wien, Februar 1957.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert und einer Beilage (s. u.). An die Damen Helene Eibl und Stephanie Zimmer, ihres Zeichens Witwen nach General Eibl und Generalstabsarzt Zimmer, mit Dank für Wünsche zu seinem Geburtstag. - Richard Kwizda führte in der Nachfolge seines Vaters und Großvaters das 1853 Pharmaunternehmen, erweiterte es sukzessive um einige Geschäftsbereiche wie Agrarchemie und schuf so eines der größten heute noch existierenden österreichischen Pharmaunternehmen. - Beiliegend eine Vollacht mit U. der erwähnten Helene Eibl (dat. Wien, 18. III. 1947).
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Kyaw, Friedrich Wilhelm von, sächsischer General (1654-1733).
Quittung mit eigenh. U. Festung Königstein, 31. VIII. 1719.
½ S. Kl.-Folio. Für den sächsischen Kammermeister Johann Leddin über die monatliche Summe zur Verpflegung des in Königstein inhaftierten Betrügers Johann Hektor Freiherr von Klettenberg: "Daß Sr. Königl. Mayest. in Pohlen, und Churfürstl. Durchl. zu Sachsen Wohlbestalter CammerMeister tit. Herr Johann Leddin zu Verpflegung des hier arretirt befindlichen von Klettenberg auff allergnädigste Verordnung tägl. Sechtzehen Groschen, alß vom Ersten bis 31. Augustii a.c. zwantzig Thaler Sechtzehen groschen, - an mich Endes unterschriebenen, dato baar bezahlen laßen. Solches wird hiermit bekennet und gebührende darüber quittiret [...]". - Klettenberg (1684-1720) stammte aus einer angesehenen Frankfurter Familie, musste aber 1707 nach einem Duell aus seiner Heimatstadt fliehen. Als "Baron von Wildeck" trat er am Hof von Sachsen-Weimar mit dem Versprechen der Goldsynthese auf. Nach seiner Entlarvung musste er Weimar fluchtartig verlassen und ging an den Hof von August dem Starken, dem er ebenfalls Gold zu machen versprach. Der König lieh Klettenberg hohe Summen und machte ihn zum Kreishauptmann von Senftenberg. Als die Schulden beim König auf 24.000 Taler angestiegen waren, ließ er ihn 1715 auf der Festung Königstein arretieren. Nach zwei Fluchtversuchen und einem Auslieferungsantrag aus Frankfurt wurde Klettenberg am 1. März 1720 hingerichtet. - Der aus der Oberlausitz stammende Friedrich Wilhelm von Kyaw kämpfte zunächst in kurbrandenburgischen und ab 1690 in kursächsischen Diensten. Sein zynischer Witz machte ihn am Hof Augusts des Starken bekannt, und er wurde einer der Günstlinge des Kurfürsten. Eine rasche militärische Karriere bis zum Generalleutnant folgte. 1715 wurde er zum Kommandanten der Festung Königstein ernannt, wo er 1733 starb. - Mit Empfangs- und Registraturvermerken und dem Lacksiegel Kyaws. Mit Sammlervermerk in Tinte.
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Kyber, Manfred, Schriftsteller (1880-1933)
Eigenh. Ansichtskarte mit U.
o.J. Löwenstein in Württemberg, 10. VI. 1925, 14 x 9 cm. 2 Seiten.
Referentie van de boekhandelaar : 57072
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Kyber, Manfred, Schriftsteller (1880-1933)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Berlin-Lichterfelde, 19. X. 1918, Fol. 1 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 56958
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KYOGA BERLINER, R.
MASQUES. Poèmes [ Dedicatoria autógrafa del autor - Signed by author ]
París - Frankfurt, 1985. Nouvelle édition illustrée par Ghuty Mame et Gil Perdigao avec un portrait de l'auteur par Boris Taslitzky. 46 p. 1 h. 8º mayor. Cubiertas originales. Dedicatoria autógrafa del autor en castellano fechada en 1987. Muy buen ejemplar.
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KYROU (Ado).
Le surréalisme au cinéma.
Avant-propos de Jean Ferry. Paris : Editions Arcanes, 1953. Un volume 19,4x14cm broché sous couverture illustrée (photo de Man Ray), 284 pages illustrées de planches photographiques hors texte reproduites sur papier couché. In-fine index des titres de films et des noms cités. Exemplaire en très bon état. Edition originale avec un bel envoi autographe signé d'Ado Kyrou adressé au poète et homme de radio Paul Gislon : "... ce livre qui vous doit tant...".
Referentie van de boekhandelaar : 48415
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Kyriss, Ernst, Einbandforscher (1881-1974)
Eigenh. beschriftete Dankes-Klappkarte mit U.
o.J. Stuttgart, 4. VII. 1961, Kl.-8°. Doppelblatt. Karton.
Referentie van de boekhandelaar : 44646
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