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LEVY Bernard-Henry
Le Diable en Tête
- Grasset & Fasquelle & Le club express, Paris 1988, 14,5x23cm, reliure de l'éditeur. - Edition parue la même année que l'originale et pour laquelle il n'a pas été tiré de grands papiers. Reliure de l'éditeur en plein cartonnage marron, dos lisse, exemplaire complet de sa jaquette dont le dos est éclairci et qui comporte des déchiurres en tête du premier plat, ex-libris encollé sur une garde. Envoi autographe signé de Bernard-Henri Lévy à Alain Kerlorc'h. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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LEVY Bernard-Henry
Les derniers Jours de Charles Baudelaire
- Grasset & Fasquelle & Le club express, Paris 1988, 14,5x23cm, reliure de l'éditeur. - Edition parue la même année que l'originale et pour laquelle il n'a pas été tiré de grands papiers. Reliure de l'éditeur en pleine toile orange, dos lisse, exemplaire complet de sa jaquette dont le dos est légèrement insolé, ex-libris encollé sur une garde. Envoi autographe signé de Bernard-Henri Lévy à Alain Kerlorc'h. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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LEVY, Bernard-Henri
La Pureté Dangereuse [ Livre dédicacé par l'auteur à Jacques Chaban-Delmas ]
1 vol. in-8 br., Bernard Grasset, Paris, 1994, 303 pp. Très bel envoi de l'auteur "à Micheline et Jacques Chaban Delmas, en respectueux hommage et, s'ils m'y autorisent, en témoignage d'amitié, cette pureté dangereuse où je continue le combat et dont j'espère qu'elle nous permettra, à nouveau, de nous retrouver". Bel exemplaire enrichi d'une dédicace de BHL à l'ancien résistant, Premier Ministre et maire de Bordeaux. Français
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Levy, Simon [Rabbi]
Culte Israelite: Certificat D'initiation Religieuse
Schiskofen 1878. Original Document . Original Frame. Good. Original document issued September 14 1878 for a child born in April 1865. Original antique polished wood frame circa 1878 with original rough wood back. <br/> <br/> unknown
Bookseller reference : 017744
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Lewald Fanny, Schriftstellerin (1811-1889).
Eigenh. Brief mit U. ("Fanny Lewald Stahr"). O. O., "Donnerstag Abend", o. D.
1 S. 8vo. An eine Frau Schmidt mit der Bitte um Verschiebung eines Besuchs: "Als ich Ihnen heute sagte, daß es mich herzlich freuen würde, Sie morgen früh zu sehen, hatte ich nicht bedacht, daß wir grade morgen u. übermorgen ein radikales Reinmachen vorhaben, so daß die Wohnung u. ich mich gar nicht vortheilhaft präsentiren würden. Machen Sie uns also die Freude Sonntag oder jeden andren Tag zu kommen [...]". - Etwas knittrig und mit stärkeren Randläsuren; verso Spuren alter Montage.
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Lewald Stahr, Fanny, Schriftstellerin u. Frauenrechtlerin (1811-1889)
Eigenhändiges Schreiben mit Unterschrift "Fanny Lewald Stahr". Berlin, 21. März 1870, Mathäi Kirchstraße 21.
o.J. 1 beidseitig mit schwarzer Tinte in deutscher Kurrentschrift beschriebenes Blättchen, 7,5 x 11,5 cm.
Bookseller reference : 79744
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Lewald, August (1792-1871), deutscher Schriftsteller u. Theaterdirektor
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Mit blauer Tinte in deutscher Kurrentschrift geschrieben. Stuttgart 22 Nobr. [18]57.
o.J. 1 Bl. (auf 20 x 13,5 cm gefalt. Bogen), einseitig beschrieben u. auf dünnen Karton kaschiert.
Bookseller reference : 82411
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Lewald, August, Schriftsteller (1792-1871)
Deutsche Volks-Sagen. Für die erwachsene Jugend bearbeitet.
o.J. Stuttgart, Schmidt & Spring, 1845, 4° (22 x 19 cm). Mit 12 Stahlstichtafeln von Peter Carl Geißler. 1 Bl., 166 S. (Hlwd. d. Zt. (Vordergelenk eingerissen).
Bookseller reference : 59810
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Lewald, August, Schriftsteller (1792-1871)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. München, 3. IV. 1866, Folio. 1 Seite.
Bookseller reference : 55032
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Lewald, August, Schriftsteller und Theaterdirektor (1792-1871).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., [1865].
1 S. 8vo. An die Schriftstellerin Emilie Ringseis (1831-1895): “Hierbei, meine freundliche Gönnerin, der so eben erschienene ‘Insurgent’, dessen Autor sich Ihrer nachsichtigen Wohlgewogenheit empfiehlt [...]”. - Lewalds Roman erschien 1865 im Verlag Hurter, Schaffhausen. - Lewald war in Wien, Brünn und München als Schauspieler und Journalist tätig, übernahm die Leitung des Nürnberger Theaters, war Redakteur des ‘Nürnberger Correspondenten’ und gründete mehrere eigene Blätter, die sich jedoch nur kurze Zeit halten konnten. Erst die Zeitschrift ‘Europa. Chronik der gebildeten Welt’ brachte ihm 1835 einen durchschlagenden Erfolg. Sich später verstärkt dem Theater zuwendend, war er seit 1850 Opernregisseur in Stuttgart. - Emilie Ringseis, Tochter des Mediziners Johann Nepomuk von R., verfaßte nach einer schlußends beendeten Laufbahn als Schauspielerin mehrere Theaterstücke, die mit Ausnahme des ‘Sebastian’ (1868) nicht viel öfter als sie selbst auf der Bühne zu sehen waren; aus dem Nachlaß ihres Vaters gab sie dessen ‘Erinnerungen’ heraus. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; mit Vermerken zum Verf. bzw. zur Adressatin in Bleistift bzw. Tinte von alter Hand.
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Lewald, August, Schriftsteller und Theaterdirektor (1792-1871).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 9. I. 1864.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An den Mediziner Johann Nepomuk von Ringseis (1785-1880): “Mein Katarrh, der gestern so ziemlich nachgelassen hatte, ist diese Nacht sehr heftig geworden. Ich würde daher in dem Kreise eine sehr traurige Figur spielen, die das Gespräch mit obligatem Husten accompagnierte, der durch krampfhafte Aeußerungen auch für Andere nicht eben angenehm ist [...]”. - Lewald war in Wien, Brünn und München als Schauspieler und Journalist tätig, übernahm die Leitung des Nürnberger Theaters, war Redakteur des ‘Nürnberger Correspondenten’ und gründete mehrere eigene Blätter, die sich jedoch nur kurze Zeit halten konnten. Erst die Zeitschrift ‘Europa. Chronik der gebildeten Welt’ brachte ihm 1835 einen durchschlagenden Erfolg. Sich später verstärkt dem Theater zuwendend, war er seit 1850 Opernregisseur in Stuttgart. - Rinsgeis war Primararzt am Allgemeinen Krankenhaus in München und Professor an der Medizinisch Praktischen Lehranstalt und zählte so prominente Zeitgenossen wie Franz von Baader, Jacobi, Schelling und Feuerbach zu seinen Patienten; ebenso beliebt war R. bei der ärmeren Bevölkerung. Als Vertrauter und Leibarzt begleitete er den Kronprinzen Ludwig auf Reisen nach Italien und wurde 1826 zum Professor der Medizin an der Universität München ernannt, die auf seine Initiative hin in diesem Jahr von Landshut nach München verlegt worden war. Daneben begründete er eine an Umfang und Qualität eindrucksvolle Mineraliensammlung.
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Lewald, Fanny, eigtl. Markus, verh. Stahr, Schriftstellerin (1811-1889).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
2:6,6 cm. Geboren als Tochter eines Kaufmanns, trat Fanny Lewald 1828 zusammen mit ihrer Familie zum Protestantismus über, erhielt eine außergewöhnlich gute Ausbildung, übersiedelte 1843 nach Berlin und verkehrte u. a. mit Henriette Herz (1764-1847), Heinrich Laube (1806-84) und Therese von Bacheracht (1804-52). Ihre ersten Romane (darunter "Clementine", 1824) konnte sie mit Hilfe ihres Vetters August (1792-1871) anonym bei Brockhaus in Leipzig herausbringen. "Sie gehörte zu den ersten erfolgreichen deutschen Berufsschriftstellerinnen [und] widmete sich in ihren Romanen und publizistischen Gelegenheitsschriften aktuellen Themen, vor allem der Frauenemanzipation (u. a. 'Osterbriefe für die Frauen', 1863; 'Für und Wider die Frauen', 1870)" (DBE). Vgl. auch Kosch IV, 2083f. - Auf Untersatzkarton montiert.
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Lewald, Fanny, Schriftstellerin (1811-1889)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, 14,5 x 13 cm. 1 Seite. Oberrand beschnitten.
Bookseller reference : 57798
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Lewald, Fanny, Schriftstellerin (1811-1889).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 14. VIII. 1887.
114:89 mm. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Sie wollen mich nicht als ‚kleine Gratulantin' - Lassen Sie sich denn durch diese Karte all das Liebe sagen, das ich für Sie fühle u. all das Gute wünschen, das ich Ihnen von Grund des Herzens für eine lange, gesunde u. heitre Zukunft wünsche […]". - Geboren als Tochter eines Kaufmanns, trat Fanny Lewald 1828 zusammen mit ihrer Familie zum Protestantismus über, erhielt eine außergewöhnlich gute Ausbildung, übersiedelte 1843 nach Berlin und verkehrte u. a. mit Henriette Herz, Heinrich Laube und Therese von Bacheracht. Ihre ersten Romane (darunter "Clementine", 1824) konnte sie mit Hilfe ihres Vetters August anonym bei Brockhaus in Leipzig herausbringen. "Sie gehörte zu den ersten erfolgreichen deutschen Berufsschriftstellerinnen [und] widmete sich in ihren Romanen und publizistischen Gelegenheitsschriften aktuellen Themen, vor allem der Frauenemanzipation (u. a. 'Osterbriefe für die Frauen', 1863; 'Für und Wider die Frauen', 1870)" (DBE). 1854 ehelichte die Schriftstellerin den Schriftsteller und Literarhistoriker Adolf Stahr.
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Lewald, Fanny, Schriftstellerin (1881-1889).
Eigenh. Brief mit U. (“Lewald-Stahr”). “Hotel Mararo”, 4. XII. 1877.
1½ SS. 8vo. An einen Freund: “Anbei die kleinen Gegenstände die ich Sie bitte mitzunehmen. Ich lasse alles offen, damit es Ihnen keine Beschwerde macht, selbst den Brief an meine Schwester. Die Adresse steht auf demselben. Wenn Sie es so absenden könnten - vielleicht von München aus - daß es am 14. in Berlin in meiner Schwester Händen wäre, so daß der eine Schleier am 16. auf dem Geburtstagstisch meiner Schwiegertochter figurieren könnte, so wäre es mir sehr lieb [...]”. - Geboren als Tochter eines Kaufmanns, trat Fanny Lewald 1828 zusammen mit ihrer Familie zum Protestantismus über, erhielt eine außergewöhnlich gute Ausbildung, übersiedelte 1843 nach Berlin und verkehrte u. a. mit Henriette Herz, Heinrich Laube und Therese von Bacheracht. Ihre ersten Romane (darunter ‘Clementine’, 1824) konnte sie mit Hilfe ihres Vetters August anonym bei Brockhaus in Leipzig herausbringen. "Sie gehörte zu den ersten erfolgreichen deutschen Berufsschriftstellerinnen [und] widmete sich in ihren Romanen und publizistischen Gelegenheitsschriften aktuellen Themen, vor allem der Frauenemanzipation (u. a. 'Osterbriefe für die Frauen', 1863; 'Für und Wider die Frauen', 1870)" (DBE). 1854 ehelichte die Schriftstellerin den Schriftsteller und Literarhistoriker Adolf Stahr.
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Lewald-Stahr, Fanny, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1811-1889)
Visitenkarte mit eigenh. Beschriftung.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, 5 x 9,5 cm.
Bookseller reference : 41373
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LEWENHAUPT, Augusta (1830-1092)
Autograph Letter Signed
This countess hailed from an ancient Swedish noble family and was married to Danish diplomat and foreign minister Count Lewenhaupt Lensgrave Wulf Heinrich Bernhard von Scheel-Plessen 1809-76. ALS 4pp 4½" X 7" Hoosick Falls NY 1884 August 5. Addressed to Mrs. Lathers Abby Pitnam Thurston Latham d. 1904 wife of noted New York merchant and banker Colonel Richard Lathers 1821-1903. Near fine. Gracious note to a friend reading in part: ".I feel very much ashamed of myself not to have thanked you long ago for your kindness to forward my tubs & I have no excuse whatever for such bad behavior! Your kind letter of Aug. 3 reached me yesterday and it gave me much pleasure to get these lines from you and to hear that you are back & enjoying your summer. I wish I could have joined you at your picnic by the lake; how often I think of those lovely pone-lilies & wish I could paddle in the 'outlet.'. Count Lewenhaupt her son joins me with kind remembrances to yourself and husband." Handsomely penned in black ink on high quality lettersheet featuring an embossed crown insignia. unknown
Bookseller reference : 31473
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Lewicki, Ernst, Musikhistoriker (1863-1937).
Eigenh. Brief mit U. Plauen bei Dresden, 8. II. 1902.
2 SS. Folio. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. "Sehr geehrter Herr! Ihre so zeitgemäße und sympathische im Kunstwart gegebene Anregung zur Pflege des musik. 'bunten Theaters' giebt mir Veranlassung, Ihnen zu Ihrer gefl. Benutzung ein kleines Verzeichniß von mir bekannten klassischen (hauptsächlich Mozartschen) Stücken mitzutheilen, welche für den genannten Zweck sehr passend sind. Ich habe bei Mozart auch solche Intrumentalstücke mit aufgenommen, welche vermöge ihrer aparten Instrumentirung (neben ihrem Inhalt) Interesse erwecken können [...]." - Lewicki, Professor für Kraftmaschinen an der TH Dresden, forschte und publizierte neben seiner Tätigkeit als Techniker auch umfangreich zu Mozart. Er war Mitgründer des 1896 ins Leben gerufenen und noch heute bestehenden "Mozart-Vereins zu Dresden". - Teils etwas gebräunt bzw. angestaubt; brüchig und mit kl. Randeinrissen.
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Lewin-Funcke, Arthur, German sculptor (1866-1937).
Autograph quotation signed. [Postmark: Charlottenburg, 7 Jan. 1910].
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Wenn es Ihnen Spass macht, weshalb nicht? [...]". - A founder of the Berlin "Studienateliers für Malerei und Plastik" in 1901, Lewin-Funcke was awarded a gold medal at the "Große Berliner Kunstausstellung" in 1905. He specialized in nudes and busts, the blind as well as children constituting recurring themes of his work. Some of his children's figurines were used as models for toys, notably by the doll makers Kämmer & Reinhardt. - Small smudged inkstain. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Lewinger, Ernst, Schauspieler und Regisseur (1851-1937).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 21. V. 1901.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Leopold Rosner (1838-1903): “Erst gestern kam ich dazu, Ihren Aufsatz über Kürnberger’s Schicksale als Dramatiker zu lesen. Ich danke Ihnen, daß Sie sich bei der Gelegenheit meiner erinnerten. Ich darf wohl annehmen daß Sie mir den Aufsatz schickten, weil Sie erfahren haben, daß seit ich hier bin wir so manches neues u. ältere Werk der Bühne erschlossen haben. Ich gestehe Ihnen, daß ich nichts an Kürnberger als Dramatiker misste. Ich werde in der hiesigen Bibliothek nachsehen lassen, ob jemals ein Drama von ihm eingereicht wurde [...]”. - Lewinger wandte sich nach Jahren der Schauspielerei 1882 fast ausschließlich der Regietätigkeit zu und erteilte seit 1885 auch Schauspielunterricht am Kölner Konservatorium. Seit 1897 Regisseur am Hoftheater in Dresden, wurde er 1900 zum kgl. Oberregisseur ernannt und war zuletzt bis 1918 als Oberspielleiter tätig. - Leopold Rosner war Mitarbeiter an Adolf Bäuerles ‘Theaterzeitung’ und an Wurzbachs Biographischem Lexikon und eröffnete 1871 die Buchhandlung "Unter den Tuchlauben", die sich zu einem Treffpunkt literarischer Kreise entwickelte. Daneben betrieb er einen Verlag, in dem vorwiegend österreichische Autoren wie Ludwig Anzengruber und Ferdinand Kürnberger erschienen. Sich 1889 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verlagsgeschäft zurückziehend, widmete er sich ausschließlich schriftstellerischer Arbeit. Vgl. Kosch XIII, 326. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkop der Kgl. Sächsischen Hoftheater; der Name des Verfassers auf Bl. 1 links oben von fremder Hand vermerkt.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (18335-1907)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Hamburg, 6. IV. 1894, 8°. 1 Seite.
Bookseller reference : 44143
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. München, 1880, Gr.-8°. 1 Seite.
Bookseller reference : 50903
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Marienbad, 13. VII. 1884, 4°. 1 Seite.
Bookseller reference : 60630
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wien, 28. VI. 1883, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt.
Bookseller reference : 45077
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 19. V. 1885.
1 S. Qu.-8vo. 6-zeiliges Gedicht: "Echt klinge und rein dir sein heller Schall / Mit dem Klange des Glückes von Edenhall [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 vom Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich. - Mit hs. Vermerk in Bleistift verso: "Mit einem Glas"; die erste Zeile etwas tintenfleckig.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 1906.
90:115 mm. Beiliegend ein eh. an einen Georg Nachod in Prag adr. Kuvert. "Leb' heut, streb heut, sieg heute, / Was du nicht heute hast, das hast du nie! / Gebrechen dir des Genius höchste Gaben, / So brauch, die dir geworden, wie ein Mann, / Genieße, was dein Streben dir gewann, / Und frage nicht, was wird, wenn du begraben". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 vom Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Februar 1879.
1 S. Qu.-8vo. "Wer das Gemüth zu Leid und Freude sich / Durch Dichtung läßt bewegen, der gewinnt / An Kräften für Begegnisse des Lebens, / Und hält so Freud als Schrecken leichter aus, / Weil ihn das Spiel der Phantasie drinn übte". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich. - Beiliegend eine Portraitphotographie.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien], 15. XII. (o. J.).
1 S. 8vo. An eine namentlich nicht genannte "Collegin" über seinen bevorstehenden Besuch: "Ich mache von Ihrer gütigen Erlaubniß Gebrauch, und erbitte mir Ihren Wagen um ½ 6 Uhr zu meinem Haus, Liechtensteinstr. 53, damit ich endlich zu einem für mich belehrenden Plauderstündchen kommen kann [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 18. VII. 1888.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Brauereiunternehmer und Politiker Wilhelm Schaup (1838-99): "Heute Mittags kommt mir Ihr Brief zu Handen. Es ist mir eine eben so liebe, als ehrende Überraschung, daß Sie die Idee fassten, mich auf Ihren Landaufenthalt einzuladen. Ich hatte keine Ahnung, daß ich mich Ihnen so nahe befinde. Mein Aufenthalt in Vöcklabruck galt nur dem Besuche meines alten Freundes u. berühmten Schulmannes, des Herrn Schulraths Högel [d. i. der Anglist Johann Hoegel, der Begründer des englischen Sprachunterrichts in Österreich]. Ich kam am 12. Nachmittags an, u. verließ Vöcklabruck am 14. Nachmittags 6 Uhr. Als Sie mir schrieben, war ich schon in Franzensbad. Ich hatte daselbst am 16. zu lesen [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 10. VI. 1902.
2 SS. 86:115 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich danke Ihnen für die Einladung zu dem für die Concordia so ehrenvollen Akte der Pietät, der einem alten Oesterreicher so wohlthut; ich werde gewiß mit warmem Herzen beiwohnen, wenn ich auch persönlich ferne bleiben muß. Ich bitte mich gütigst zu entschuldigen [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 vom Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. III. 1889.
80:115 mm. An einen namentlich nicht genannten Doktor: "Ich werde die Ehre haben am Abend des 23. bei Ihnen zu erscheinen […]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. IV. 1903.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Kuvert. An den Juristen Josef Reitzes: "Es ist für mich ein Schmerz, am Grabe Brahm's nicht sprechen zu können, weil mir ein lieber, alter Freund in ihm gestorben ist [...] Aber ich habe am 6. März meine anstrengende Vorlesung der Maria von Magdala zu leisten und am 7. eine größere Rolle zu spielen [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 29. II. 1884.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin über ein Geschenk zu Weihnachten: "Durch die Hetze meines Lebens und mehrwöchentliche Abwesenheit hat sich die Übergabe meines Weihnachtsgeschenkes bis heute verzögert. Nehmen Sie es darum nicht weniger freundlich entgegen, u. gönnen Sie ihm einen Platz in Ihrem Heiligthum [...] Die Neigung meines Herzens, der lebhafte Wunsch mein Andenken in Ihrer Erinnerung zu bewahren, hat mich zu dem Gedanken geführt, Ihnen mein Bild zu Füßen zu legen. Die Eitelkeit, welche an dieser Art von Geschenk klebt, wie ein Fladen, wird dadurch gemildert, daß dasselbe Ihnen nicht meine Person, sondern nur ein Stück meines geistigen Sein's u. Könnens vor Augen führt [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich. - Mit hs. Vermerk in Bleistift verso: "Mephisto Bild".
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Pfandl bei Bad Ischl, 6. VII. 1904.
3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, wohl Julius Stubinger, den Oberregisseur am Stadttheater in Teplitz: "Ein für die Scenen des Franz eingerichtetes Soufflierbuch liegt bei Herrn Director Raul in Karlsbad. Darin fehlt die Scene mit Hermann im 4. Act, die ich hier aus der Mannheimer Ausgabe hier beilege für Hermann. Laube hat nämlich seine Bearbeitung der Räuber, in welchen ich zeitlebens gespielt habe, aus der ersten und zweiten Ausgabe zusammengesetzt. Die Räuberscenen bitte ich nach Möglichkeit einzurichten, je nachdem Sie einen Karl Moor haben. Seit etwa 15 Jahren sind die Schauspieler seltener geworden, welche eine oder mehrere Rollen in den Räubern gespielt haben [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 vom Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Troppau, 17. III. 1856.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Frau von Schmidt: "[…] was mein künstlerisches Walten betrifft, so war ich gegen das Ende der Saison wenigstens so glücklich, dem Publikum sehen lassen zu können, daß ich mehr gelernt, und Besseres zu leisten im Stande bin, als so mancher Anderer meiner Collegen, der sich vor Eigendünkel gar nicht kannte. Das hat mir sehr wohlgethan, und war der höchste Genuß, der mir hier zu Theil wurde. Wahrscheinlich werde ich erst zu Anfang April meine Vaterstadt wieder sehen, ob glücklich oder unglücklich liegt noch immer in des Schicksals Händen [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, ab Herbst 1855 hatte er ein Engagement am Stadttheater Troppau und 1856 wurde er am Brünner Stadttheater engagiert. 1858 gab er sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. II. 1901.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bitte um Verzeihung, daß diese Zeilen durch ein Versehen so lange verzögert wurden. Es versteht sich von selbst, daß ich sehr gerne meinen Namen unter einen Aufruf gesetzt habe, der die Menschen zu einem so edlen, so wichtigen Zwecke vereinen soll. Nur muß ich bitten, mich nicht zur Entgegennahme von milden Gaben zu bestimmen, weil die Tageseintheilung meiner Arbeit dies nicht zulässt [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. II. 1864.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Laut einem hs. Vermerk an die Schauspielerin Luise Reichgräfin von Schönfeldt, geb. Neumann, über seine Rolle als Egmont und seinen Wunsch, den Erlös wohltätigen Zwecken zukommen zu lassen: "Es ist eine Ewigkeit dahingeflossen, seit wir unsere letzten Briefe ausgetauscht. Sie haben ein edles, gutes Werk zum Thema Ihres neusten Schreibens genommen, und es versteht sich von selbst, daß der Lewinsky kommt wie Sie ihn rufen zu einem so wackeren Stück Arbeit. Ich trage mich ohnehin mit dem Gedanken, für die armen Verwundeten etwas zu thun, und wollte die Einnahme einer beabsichtigten Vorlesung für die Schillerstiftung theilweise den Verwundeten zuwenden. Das geht aber schwerlich, weil alsdann die Theile zu klein werden dürften. Sonst ist mir die Gelegenheit hoch willkommen, mein bisschen Talent zu diesem Zwecke zu verwerthen. Zudem ist der Egmont von rührender und hinreißender Gewalt; ich habe ihn in Wien bereits zweimal gesprochen, und war mit ganzer Seele dabei [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. II. 1899.
1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Rechtsanwalt: "Ich danke für die überraschende gute Nachricht. Aus Ihrem Schreiben kann ich nicht entnehmen, ob das Steueramt gewillt ist, die mir ungerecht abgenommene Summe gleich zurück zu erstatten, oder ob dieselbe das eingezalte Geld jedenfalls behält, und nur für die Zukunft eine geringere Steuerbemessung zugestehen will. Bekomme ich mein Geld zurück (wo und wann?) so bitte ich gleich von der Summe wegzunehmen, was ich Ihnen für Ihren Rechtsbeistand schulde […]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 vom Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. X. 1864.
6 SS. 8vo. Laut einem hs. Vermerk an die Schauspielerin Luise Reichgräfin von Schönfeldt, geb. Neumann: "Ich erfülle mit Freuden mein im Februar gegebenes Versprechen am 23. December im Stadttheater zu spielen, und suche dabei nur Einen Vortheil: eine mir noch neue Rolle zum ersten Male darstellen zu können. Diese Riesenaufgabe, die ich jahrelang im Hirn und Herzen trage[,] ist: Hamlet. Ich wünsche die Rolle einmal vor prüfenden Augen zu spielen, ehe ich sie hier darstelle. Leider kann ich mit der Kraft dieser Rolle meinem theuren Holtei wenig Vergnügen bereiten. Er steht in seiner Auffassung des Hamlets auf Seite derjenigen, welche in ihm einen ersten Liebhaber sehen und da werde ich ihn nicht sehr erquicken. Ja ich mache mich darauf gefasst, daß ich bei der Mehrzahl des Publikums keinen großen Eindruck mit meiner Anschauung des Hamlets hervorbringe, denn er wird hie und da eines gewohnten theatralischen Glanzes entbehren; aber das glaube ich versprechen zu dürfen, daß dem aufmerksamen eine Menschenseele offenkundig werden soll, daß ich durchsichtig sein werde [...] Mit wahrer Freude erfahre ich immer auf meine Anfrage bei Maman Haizinger, daß es mit Ihrem Kronprinzen gut geht, und ich wünsche Ihnen dieses große Glück von Herzen, Sie verdienen es. Der schöne Erfolg und die warme Aufnahme welche mir die Berliner bereiteten, haben mich recht glücklich gemacht, alleine diese goldenen Wolken sind schon wieder längst verjagt von Sorgen. Ich habe eine fieberhafte Zeit durchlebt. Sie wissen ja, daß wir durch drei Wochen jeden Tag gefaßt waren, unseren Laube zu verlieren; und wir hätten ihn auch verloren, wenn nicht eine höhere Hand die Sache in das Geleise gebracht hätte [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. II. 1903.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Juristen Sigismund Wolf-Eppinger: "Sie haben mir vor einiger Zeit mitgetheilt, daß mir mein Freund schöne Radierungen u. Kunstwerke hinterlassen hat - seitdem habe ich aber nichts mehr darüber vernommen [...] Ich bitte mir zu sagen, wo ich diesen Schatz empfangen kann, denn ich habe noch nie irgend etwas geerbt [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. XII. 1871.
1 S. 8vo. An die Schauspielerin Auguste Anschütz-Koberwein (1819-95), Tochter des Schauspielers Heinrich Anschütz (1785-1865): "Meine hochverehrte Freundin, wenn die unvermeidliche wehmütige Erinnerung Sie nicht abschreckt, so möchte ich hiemit eine frühere Bitte um Ihre Gegenwart bei meiner Darstellung des Erbförster wiederholen. Kann Ihnen die Hauptfigur, so wie manche andere auch[,] nicht volle Befriedigung gewähren, wie das in früheren Jahren möglich war, so haben Sie vielleicht doch die wohlthuende Empfindung, daß die Nachwirkung Ihres großen Vaters lebendig geblieben - und daß ich bewahrt habe, was überhaupt an einem großen Künstler zu bewahren ist [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. V. 1904.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Ich habe gestern nicht übersehen, daß der 19. ist, und daß ich gewohnt bin, Ihnen an diesem Tage persönlich meine Glückwünsche darzubringen [...] Aber ich bin so sehr von den Angelegenheiten, und den Diensten für Andere in Anspruch genommen, daß es mir sehr ungelegener Weise gerade gestern unmöglich wurde, meiner lieben Gepflogenheit treu zu bleiben […]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. X. 1864.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Laut einem hs. Vermerk an die Schauspielerin Luise Reichgräfin von Schönfeldt, geb. Neumann: "Es spricht sich wohl nur Ihr klarer, scharfer Geist, Ihr richtiger Blick in die Kunst überhaupt und Ihre Gewandtheit, zwischen den Zeilen zu lesen, aus, wenn Sie meinen letzten Briefe bezüglich seines künstlerischen Inhaltes Gutes nachsagen. Ich habe Ihnen wohl oft gestanden, dass es ohne Übertreibung eine peinvolle Marter meines Lebens ist, dass mir die Trefflichkeit des Ausdrucks meiner Gedanken und Empfindungen nicht gegeben ist. Es gehört nicht nur Verständniß der Sache, sondern auch so viele Freundschaft dazu, wie Sie für mich haben, um aus den schwachen Furchen, welche meine Rede zieht, einige Samenkörner herauszufinden, die Ihnen genug sind, um den Inhalt des Bodens zu erkennen. Ich freue mich daher unsäglich, wenn ich diese Qual los werde in der Darstellung, namentlich, wenn es gilt ein Denken u. Fühlen auszusprechen, welches mir aus dem Herzen genommen. Derlei Punkte haben sich (oft zu meinem Schrecken) in Hamlet häufig gefunden […]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. X. 1896.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Laut einem zeitgenöss. Vermerk in Bleistift an "Gräfin Schönfeld Neumann", d. i. die Schauspielerin Luise Reichgfn. von Schönfeldt, geb. Neumann: "Mit dem warmen Dank, daß Sie uns mit Ihrem Besuch geehrt haben, verbinde ich nun den zweiten für den Beifall, den Sie meiner kleinen Arbeit schenken. Sie begreifen wohl, daß es mich tief beglückt, wenn Sie sagen: 'ich war wieder einmal in meinem Element' - denn in diesem Element, das ich in jüngeren Tagen eifrig suchte, bin ich herangewachsen […]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. XII. 1906.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Emilie Schaup: "Sie haben mir durch Ihren Brief eine ebenso unsägliche Freude gemacht, wie durch Ihre unerwartete Begrüßung im Lesesaal bei der Vorlesung [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. XII. 1906.
1 S. 8vo. Beiliegend eh. Kuvert und eh. Notizzettel. An Emilie Schaup: "Erstlich danke ich Ihnen für Ihre Zeilen von gestern dem 28. und bitte Sie in meinem und im Namen meiner Frau uns am Sonntag den 6. Januar Nachmittag's so um 4 Uhr oder 5 Uhr das Vergnügen Ihres Besuches zu schenken. Damit Sie sich kennenlernen; auf dem klassischen Boden des Hauses [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. XI. 1876.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen über eine geplante Aufführung, bei der noch ein Schauspieler fehlt: "Der Unterstützungs-Verein 'Schröder' will im December d. J. den 'Alpenkönig u. Menschenfeind' geben. Wir haben zur Zeit Niemanden in Wien, der die schwere Aufgabe des Rappel-Kopf lösen könnte, u. in der äußeren Erscheinung zu mir passte, der ich den Astragalus spielen soll. Ich bin demnach beauftragt, vertraulich bei Ihnen anzufragen, ob und gegen welches Honorar Sie überhaupt geneigt wären, in unserer Vorstellung mitzuwirken? [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Brief. O. O., 10.I.[1884].
2 SS. 72:110 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bitte freitags kommen zu dürfen - vielleicht giebt es irgendein Fischlein, welchen Namen es auch haben mag. Hier das Gedicht Roderichs! Ein 'ehrlicher Künstler' soll Handschriften zurückgeben, die man ihm einmal anvertraut? Scheucherei!! 'Es ist keine Poesie mehr im Volke.' Aber zum Essen kommt er doch / der / 'ehrliche Künstler". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich. - Mit hs. Vermerk von anderer Hand:"Josef Lewinsky 1884".
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Gedicht mit U. Berchtesgaden, 7. VII. 1888.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Gedicht an die Schauspielerin Auguste Demuth-Koberwein anlässlich ihres Geburtstags am 7. Juli: "Da bin ich in dem schönsten Kleid / Und schüchtern bin ich auch bereit, / Mein Sprüchlein herzusagen [...]". - Lewinsky debütierte 1855 am Theater an der Wien, wurde 1856 an das Brünner Stadttheater engagiert und gab 1858 sein Debüt am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er seither angehörte. Der Publikumsliebling, der 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt wurde, brillierte in allen großen Charakterrollen, besonders im Intrigantenfach, und war später auch als Komiker und in Volksstücken erfolgreich.
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Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
68:105 mm. Beiliegend eine Portraitphotographie (60:104 mm) und ein Ballprogramm An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Hier, liebe Freundin, die kleine Form des Bildes, um dessen Aufnahme in Ihr Heiligthum bittet Ihr treuer Verehrer Lewinsky". - Beiliegend eine Photographie Lewinskys im Rollenkostüm zu Prinz Eugen, aus dem Atelier Miethke & Wawra, Wien, sowie ein Billet mit dem Programm für einen Hausball am 1. Februar 1888, den Lewinsky mit einem Walzer eröffnete.
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