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Leichtentritt, Hugo, Musikwissenschaftler und Komponist (1874-1951).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 2. X. 1904.
1½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Sehr geehrter Herr Doktor! Sie hatten im August eine Anfrage an mich gesandt betreffend eventuelle Mitarbeiterschaft am Kunstwart. Ihr Brief erreichte mich erst nach längerer Zeit in Rom, und ich habe von da aus zustimmenden Bescheid an Sie gesendet. Ich erwähne diese Thatsache nochmals, weil es bei den italienischen Postverhältnissen nicht sicher ist, ob meine Nachricht Sie erreicht hat, oder ob etwa eine Mittheilung von Ihnen an mich ihr Ziel nicht verfehlt hat. Die Saison hat hier schon mit vollem Dampf eingesetzt. Sie werden es also wohl nicht als Aufdringlochkeit betrachten, wenn ich Sie bitte mir mitzuteilen, ob Sie meine Nachricht empfangen haben [...]". - Der breit gebildete Leichtentritt, ausgebildet in den USA, in Paris und Berlin, schrieb für die "Allgemeine Musik-Zeitung", "Die Musik", die "Vossische Zeitung" und viele andere Periodika. 1933 in die Emigration gezwungen, ging er an die Universität Harvard. Seine außerordentlich gründlichen Werke zur Motette und zur musikalischen Formenlehre galten lange als Standardwerke (vgl. New Grove X, 628f.).
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Leichtlen, Ernst Julius, Historiker (1791-1830).
Eigenh. Brief mit U. ("Dr. Leichtlen"). Freiburg, 19. VI. 1826.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für dessen "willkommenes Geschenk": "[...] Eines kann ich nicht unterlassen, jetzt gleich zu berühren, nähmlich dass die Übertragung der Hüfinger Angelegenheit in die Hände eines Einzigen, und zwar der Ihrigen, der Sache von ausserordentlichem Vortheile sein werde! [...]". - E. J. Leichtlen war als Archivrath am Provinzialarchiv zu Freiburg thätig und veröffentlichte u. a. "Forschungen im Gebiete der Geschichte, Alterthums-, Sprach- und Schriftenkunde Deutschlands", eine "Chronik von Gottesau" (1810), "Beiträge zur Vaterlandsgeschichte" (1811), einen "Almanach der Universität Heidelberg" (1813), "Badens Kriegsverfassung, insbesondere Landwehr und Landsturm im 17. Jahrhundert" (1815) und eine Abhandlung "Die Zähringer mit wichtigen älteren Urkunden". Leichtlen "ist auch als Verfasser eines Stenographiesystems zu nennen, welches im J. 1819 unter dem Titel 'Vollständige Anleitung zur Geschwindschreibkunst, mit einer geschichtlichen Einleitung' zu Freiburg i. B. erschien. Dasselbe stellt sich dar als eine gegen die früheren Versuche manche Vortheile bietende Bearbeitung der englisch-französischen Methoden, giebt aber keine praktische Durchführung der aufgestellten Grundsätze, sondern mehr theoretische Anweisungen. Durch die in demselben Jahre veröffentlichte zweite Ausgabe des Lehrbuches von Mosengeil (s. dies.) und noch mehr durch die spätere Arbeit Nowak's (s. diesen) wesentlich übertroffen, hat seine Schrift zu irgend welcher Bedeutung niemals gelangen können" (ADB XVIII, 214).
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Leider, Frida, Sopranistin (1888-1975).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. VII. 1923.
1 S. Folio. An den Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG Hans Nüchtern (1896-1962): "Mit bestem Dank für Ihre Grüße bitte ich Sie höflichst uns Ihren Besuch für Donnerstag, 26. 7. Mittags ansagen zu wollen […]". - Leider sang von 1924 bis 1939 im Ensemble der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 1928 trat sie auch bei den Bayreuther Festspielen auf. Zu ihren erfolgreichsten Partien zählten die Brünnhilde im "Ring des Nibelungen" und die Kundry im "Parsifal". Nach dem Zweiten Weltkrieg inszenierte sie auch Opern und wurde 1948 Prof. an der Musikhochschule in Berlin-Charlottenburg. Ihre Erinnerungen erschienen 1959 unter dem Titel "Das war mein Teil".
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Leifhelm, Hans, Lyriker (1891-1947).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 26. IX. 1933.
1 S. 8vo. An den Schriftsteller, Journalisten und Direktor der literarischen Abteilung der RAVAG, Hans Nüchtern: "Mit der Widmung Ihres Buches von den Brüdern von Sankt Johann haben Sie mir eine große Freude gemacht. Das Buch mit seinem glockentiefen Ton und seiner ehernen Bildhaftigkeit hat mich eine besondere Welt erblicken lassen. Seien Sie herzlich bedankt! Ich hoffe, daß die 'Gesänge von der Erde' in Ihren Händen sind und daß ich, wenn ich einmal nach Wien komme, meine Widmung nachtragen kann [...]". - Das "Buch der Brüder von Sankt Johann. Von der Ritter Werk und Weg" von Hans Nüchtern erschien 1933 bei Paul Zsolnay in Berlin. Leifhelm veröffentliche seinen Gedichtband "Gesänge der Erde" ebenfalls 1933. - Mit Empfänger- und Sammlernotiz.
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Leifhelm, Hans, Schriftsteller (1891-1947).
Eigenh. Postkarte mit U [Graz], 20. VII. 1931.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Franz Othmar Haeller, bei dem er sich für einen Brief und die Zusendung von Gedichten bedankt: "[…] Sie haben mir eine große Freude gemacht […]". - Leifhelm war Schriftleiter der Münchner Kunstzeitschrift "Wieland", mehrere Jahre im Schuldienst und als Referent für Berufsberatung tätig und unterrichtete in Palermo, Rom und Padua. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er schwerkrank in einem Hospiz in Riva am Gardasee. Neben Gedichten und Erzählungen hinterließ er ein unveröffentlichtes Romanfragment.
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Leifhelm, Hans, Schriftsteller (1891-1947).
Eigenh. Postkarte mit U [Graz], 20. VII. 1931.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Bedankt sich bei Josef Wesely für seine steten Geburtsgtagswünsche. - Leifhelm publizierte und den Pseudonymen "Hermann Brinckmeyer" und " Konrad Overstolz". 1934-1938 war er als freier Schriftsteller und Herausgeber der "Deutschen Bergbücherei" tätig.
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Leimbach, Gotthelf, Entomologe und Geologe (1848-1902).
Eigenh. Postkarte mit U. Arnstadt, 2. IX. 1894.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Leiter der botanischen Abteilung des Hofkabinetts in Wien, des heutigen Naturhistorischen Museums, Günther Beck, Ritter von Mannagetta und Lerchenau, mit der Mitteilung bezüglich eines bereits erfüllten Wunsches: "Für Ihre freundliche Karte besten Dank! Ihr Herr Verleger hatte schon vor Eintreffen derselben meinen Wunsch in liebenswürdiger Weise erfüllt, worüber ich hoch erfreut bin [...]". - Mit Adressenstempel, leicht staubrandig und berieben.
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Leinburg, Mathilde von, Musikschriftstellerin (geb. 1873).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. I. 1896.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Redaktion: "Da ich als Tochter des Schriftstellers Gottfried von Leinburg sozusagen schon beim 'Handwerk' aufgewachsen bin und auch bereits als Mitarbeiterin des hiesigen 'Fremdenblattes' und 'Extrablattes' thätig war, erlaube ich mir als solche eine Bitte an Sie zu richten. Am 14. d[e]s M[ona]ts feiert der rühmlich bekannte Musikpädagoge Hans Schmitt seinen Geburtstag. Freilich nur den 61. (der 60. wurde voriges Jahr in allen Zeitungen sehr viel besprochen). Es ist auch nicht der Geburtstag, welchen wir hier als Veranlassung nehmen würden, sondern ich führte denselben nur als Grund an weshalb ich ihm die Freude machen möchte sich in Ihrem geschätzten Blatte zu finden [...]". - Mathilde von Leinburg war eine Schülerin Hans Schmitts und Eduard Hanslicks. - Der Jubilar war Mitglied des Orchesters des Hofburgtheaters, Musikpädagoge und Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle. Schmitt verfaßte zahlreiche methodische und technische Studienwerke (u. a. "Über die Kunst des Anschlages", 1894) und komponierte Lieder, Werke für Violine und Klavier sowie die Oper "Bruna". Er war der Vater des Bergsteigers, Forschungsreisenden und Malers Robert Hans Schmitt. - Die Recto-Seite von Bl. 1 mit Redaktionsvermerk "[...] soll geeignete Beiträge senden".
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Leinfellner, Heinz, Bildhauer (1911-1974).
Eigenh. Bildpostkarte mit eh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Leinfellner besuchte die Grazer Kunstgewerbeschule und studierte u. a. bei Anton Hanak an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Von 1946-52 war er bei Fritz Wotruba an der Akademie zunächst als freier Mitarbeiter, seit 1948 auch als dessen Assistent tätig; 1959 wurde er Professor und Leiter der Meisterklasse für keramische Plastik an der Akademie. Sein Werk umfaßt Bronzefiguren, Steinplastiken, Reliefs, Portraits, Marmorintarsien und Keramikarbeiten. Leinfellner gehörte 1947 zu den Mitgliedern des Art Club (1947). Vgl. Czeike IV, 16.
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Leiningen-Westerburg, Karl Emil Graf zu, Kunsthistoriker und Heraldiker (1856-1906).
Eigenh. Brief mit U. Neupasing bei München, 18. XI. 1903 [?].
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Besten Dank für die 2 Exlibris; anbei 2 Bibliothekzeichen von mir im Austausch. Meine Sammlung zeige ich Ihnen sehr gern, - nur nicht in den nächsten 2 Wochen, da ich zur Zeit an einer größeren Arbeit sitze + jede freie Zeit dazu benutzen muß [...]".
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LEINSDORF, Erich (1912-93)
Photograph Signed
Renowned Austrian-born conductor with the New York Metropolitan Opera and the Boston Symphony. PS 4" X 5½" n.p. n.d. Fine. Handsome glossy profile portrait in tuxedo baton in mid-swing nicely signed. unknown
Bookseller reference : 15028
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Leip, Hans
Autograph zum Buch "Das Muschelhorn" und deren Protagonisten Abdena.
Fruthwilen (Schweiz), 1963. Maschinenschriftliche Postkarte, datiert 4. Februar 1963, eigenhändig unterschreiben.
Bookseller reference : 82796
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)
2 Werke mit längeren eigenh. Widmungen und U. auf dem Vorsatz bzw. Vortitel.
o.J. Bremen und Hamburg, 1938-1970, 8°. OLn. mit Schutzumschlag (1) bzw. beigebundenem Schutzumschlag (1).
Bookseller reference : 59683
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Fruthwilen, 21. XII. 1975, 8°. 1 Seite. Mit gedrucktem Gedicht und gedruckter Zeichnung nach Hans Leip "Im Garten zu Blankenese" (Sonderdruck Conrad Kayser 1975).
Bookseller reference : 54645
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Fruthwillen, 11. X. 1975, 4°. 2 Seiten, mit gedrucktem Briefkopf.
Bookseller reference : 59682
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Fruthwilen im Thurgau, 20. III. 1982, Fol. 1 Seite.
Bookseller reference : 44985
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)
Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Postkarte mit U.
o.J. Fruthwilen im Thurgau, 16. IV. 1972 und Weihnachten 1980, Fol. und Qu.-8°. 2 Seiten.
Bookseller reference : 46774
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)
Eigenh. Briefkarte mit U.
o.J. Fruthwilen im Thurgau, 30 VI. 1978, (10,5 x 15 cm). 1 Seite.
Bookseller reference : 60815
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)
Eigenh. Gedichtmanuskript (18 Zeilen) mit U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, Fol. 1 Seite.
Bookseller reference : 46773
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)
Eigenh. Gedichtmanuskript (18 Zeilen) mit Widmung und U. sowie masch. Begleitbrief mit U.
o.J. Fruthwilen, Thurgau, 14. V. 1961, Fol. Zus. 2 Seiten auf 2 Blättern.
Bookseller reference : 60509
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)
Typoskript mit zahlr. eigenh. Korrekturen und U.
o.J. Ohne Ort, Anfang 1966, Gr.-8°. 1 Seite.
Bookseller reference : 41532
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Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983).
Eigenh. Manuskriptfragment mit U., Einladungsflyer mit eh. U. und Bucheinlegeblatt mit eh. Zeilen. O. O. und [Poststempel: Fruthwilen, 11. III. 1970], 1921 und o. D.
(1+1+1 =) 3 SS. auf 3 Bll. 4to, 8vo und 12mo. Teilweise in Bleistift. Mit eh. adr. Kuvert. An den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf: "Was haben Sie denn überhaupt von mir gelesen?" Das Manuskriptfragment stammt möglicherweise aus seinem Roman "Aber die Liebe" (1969); dem Bucheinlegeblatt mit Leips Veröffentlichungen sind weitere Titel eh. hinzugefügt und der Einladungsflyer für eine Ausstellung in der Galerie "Libresso" in Hamburg ist mit einem Druck nach Leips Linolschnitt "Tanzendes Paar" illustriert, die U. in Bleistift unter der Illustration (1921). - Das Manuskript mit kleinem Eckausriss und ms. Text auf der Versoseite. Beiliegend der eh. Brief Joachim Rufs an Leip.
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LEIPER, Maria (1906-98)
Typed Note Signed
Simon & Schuster's senior editor for thirty years was responsible for a large and wide array of titles from the early works of Rachel Carson and Mary McCarthy to Albert Einstein's "Evolution of Physics" from Josephine Johnson's Pulitzer Prize-winning "Now in November" to Langston Hughes' "Stories." TNS 1p 5½" X 8½" New York NY 1936 December 29. Addressed to Philip Stevenson. Very good. Mild age toning. On Simon and Schuster letterhead Leiper tells novelist Stevenson 1896-1965 Oscar-nominated for his "Story of G.I. Joe" screenplay: "Can you show us a couple of chapters as well as a synopsis" And she chides him "I may as well say quite frankly now that it is difficult to judge a novel by so little material as that." With original envelope. unknown
Bookseller reference : 24717
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Leipoldt, Wilhelm Gustav, Kartograph (geb. 1850).
2 eigenh. Briefe mit U. Dresden, 1875 und 1880.
Zusammen 3 SS. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: “Den wärmsten und innnigsten Dank sage ich Ihnen für [...] die so außerordentliche wohlwollende Beurtheilung meines Werkes, die mir um so werthvoller ist, als sie von einer geographischen Auctorität ersten Ranges kommt. Zugleich nehme ich hier Gelegenheit, für die treffliche Unterweisung, die ich aus Ihrer ‘Allgemeinen Orographie’ schöpfte, herzlich zu danken [...]”. - Leipoldt, Gymnasialoberlehrer in Dresden, hatte in seiner Dissertation “die Humboldtsche Zahl für die mittlere Höhe Europas auf Grund der neuen Höhen- und Flächenmessungen [berichtigt]” (Volger [Hg.], Sachsens Gelehrte, Künstler und Schriftsteller in Wort und Bild, 1907, zit. n. DBA II 799, 412) und verfaßte in Folge mehrere, seinerzeit landesweit geschätzte Karten und Atlanten. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
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Leipzig, Arthur;Hillwood Art Gallery
Arthur Leipzig: A Retrospective Long Island University January 23-February 19 1989 C.W. Post Faculty Exhibition
Brookville New York: Hillwood Art Gallery. SIGNED first edition. Softcover exhibition catalog. Published C.W. Post Campus Long Island University Brookville: Hillwood Art Gallery 1989. 8vo. oblong wrappers 10" x 9" 36pp. illustrated with b/w photos. Inscribed by Leipzig on title page: "To charlotte with gratitude Arthur Leipzig". Near fine. . Near Fine. Soft cover. 1st. 1989. Hillwood Art Gallery paperback
Bookseller reference : 006653 ISBN : 0933699123 9780933699120
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Leipziger, Leon, Schriftsteller (1861-1922).
Eigenh. Zitat mit U. Berlin, 22. X. 1903.
½ S. 8vo. auf Doppelblatt. "Der Himmel wollte die Dichter strafen | Und sandte - die Sammler von Autographen!". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Der Roland von Berlin. Wochenschrift für das Berliner Leben".
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LEIRIS (Michel)
Fourbis. La règle du jeu II
Paris Gallimard 1955 In-8 Broché Edition originale Dédicacé par l'auteur
Bookseller reference : 013400
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LEIRIS (Michel)
Haut Mal
Paris Gallimard - collection "Métamorphoses". 1943 In-12 Broché Edition originale Dédicacé par l'auteur
Bookseller reference : 003635
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LEIRIS (Michel)
Haut Mal
Paris Gallimard - collection "Métamorphoses". 1943 In-12 Broché Edition originale Dédicacé par l'auteur
Bookseller reference : 014021
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LEIRIS (Michel).
Carte autographe signée à Raymond Queneau.
1 page sur carte avec une vue de la plage de La Croix-Valmer (Var), 16 septembre (1937). Amusante “carte de vacances” :“Chers amis, y ai déjà cru me noyer (et, en conséquence, désappris à nager), pensé me fracasser la tête en escaladant des rochers, attrapé au pied gauche des ampoules presque aussi belles que celles de la “buena tirada”. Vous voyez donc que tout est pour le mieux! (...)“(Zette ne veut rien ajouter à ma carte - qu’elle trouve idiote - mais elle vous envoie son affection).”
Bookseller reference : 20606
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LEIRIS (Michel).
L.A.S. à Raymond Queneau.
2 pleines pages à l'encre noire. Revoil Beni-Ounif, 22 février 1940.Ayant fait son service militaire comme chimiste Michel Leiris est affecté, lors de la mobilisation, dans une unité d'artillerie qui part en Algérie, dans le sud saharien, pour expérimenter secrètement des armes nouvelles. Il restera à Revoil Beni-Ounif jusqu'en mars 1940.Très belle lettre, fort détaillée, sur ses conditions de vie et son état d'esprit de circonstance (Leiris ne tient pas son Journal durant cette période). Il est question, entres autres choses, de ses camarades du Musée de l'Homme lesquels auront une fin tragique (Anatole Lewitzky, Deborah Lifchitz) et les lecteurs de La Règle du Jeu pourront trouver dans l'avant-dernier paragraphe de cette lettre (à lire entres les lignes, comme seuls les libraires savent le faire!) une allusion à sa relation avec la belle Khadidja, la jeune prostituée qui deviendra l'héroïne du dernier chapitre de Fourbis : " Vois ! déjà l'ange "." Cette tendance toute militaire à l'inertie, que tu dois bien connaître, me fait répondre avec environ un mois de retard à tes deux lettres. Je compte sur ta propre condition militaire pour être compris et excusé...Du Sahara, je n'aurai vu que la bordure et, des évènements actuels, qu'un minime à-coté. Moi aussi, il me semble être au dépotoir ou - plus exactement - prisonnier d'un énorme VACUMM CLEA NER, dans lequel j'aurais été absorbé par mégarde avec quelques tonnes de poussière.En fait d'existence de bled, la Mission Dakar-Djibouti était de la petite bière à coté de ce que j'ai connu depuis que je suis ici. Il me semble que j'accomplis en ce moment mon premier véritable voyage et que rien, pour les amateurs d'exotisme, ne se peut comparer au seul passage de la vie civile à la vie militaire " (...)" Des nouvelles de Paris, j'en ai eu régulièrement par Zette et, de temps à autre, par notre Marcel Moré. Je n'en augure rien de bon et me prépare courageusement à subir le choc du retour.Je suis très heureux d'apprendre que tu es entré en contact avec Lewitzky, type de valeur à tous points de vue et camarade tout à fait agréable. J'apprends - par une lettre reçue aujourd'hui de Deborah Lifchitz - qu'il a obtenu de son chef de corps l'autorisation de faire des conférences sur l'ethnologie. Te dirais-je qu'en ce qui me concerne les gens ont ouvert de grands yeux et ont eu l'air de se demander si je ne me foutais pas d'eux quand j'ai décliné ma qualité d'ethnologue ? " Ça ne doit pas vous rapporter beaucoup, votre métier ! " m'a dit le robuste polytechnicien qu'est l'un d'entre eux. A quoi j'ai répondu que cela rapportait, du moins, l'intérêt qu'on pouvait y porter ".Il s'est attaché parmi les sous-offs ou " humbles non gradés " quelques types sympathiques, consciencieux dans les tâches qui leur étaient confiés : " on peut comprendre que certains aient grand espoir de " rénover ". Le Malheur est que ces types là ont bien l'air d'être une infime minorité et que ce sont souvent les plus pétris de préjugés. Leur force repose justement, en grande partie, sur les dits préjugés...Je ne me sens pour ma part, quant à moi, pas très d'attaque pour rénover. Au fond, je ne suis guère sorti de ma position d'observateur, ou mieux, peut-être : de touriste, voire même de flâneur. Ce qui me séduit toujours, c'est un contact (pour parler le jargon socio-sacrologique : une communion) - fût-ce d'un instant - avec quelqu'un, - le sentiment qu'il peut exister entre nous quelques affinités. De cela, je n'aspire pas à me " dégager ", bien que je me méfie de plus en plus du pouvoir d'attraction qu'ont sur moi certains éléments de pur pittoresque... "" J'espère que, bientôt, nous nous rencontrerons à Paris, et que nous pourrrons parler longuement de tout cela... "
Bookseller reference : 20612
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LEIRIS (Michel).
La Possession et ses aspects théâtraux chez les Ethiopiens de Gondar.
Paris Plon, coll. "L'homme, cahiers d'ethnologie, de géographie et de linguistique" 1958 1 vol. Broché in-8, broché, 103 pp. Edition originale. Exemplaire du service de presse avec un envoi "à Diane et à Georges, bien affectueusement, Michel". Prière d'insérer conservé.
Bookseller reference : 102318
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LEIRIS (Michel).
La Possession et ses aspects théâtraux chez les Ethiopiens de Gondar.
Paris Plon, coll. "L'homme, cahiers d'ethnologie, de géographie et de linguistique" 1958 1 vol. Broché in-8, broché, 103 pp. Edition originale. Exemplaire du service de presse avec un envoi "à Diane et à Georges, bien affectueusement, Michel". Prière d'insérer conservé.
Bookseller reference : 102318
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LEIRIS (Michel).
Le Point cardinal.
Paris Éditions du Sagittaire, coll. "Les cahiers nouveaux" 1927 1 vol. broché in-16, broché, couverture rempliée, 91 pp. Edition originale ornée d'un fac-similé en frontispice. Tirage limité à 775 exemplaires, celui-ci numéroté sur vélin de Rives, avec un bel envoi de l'auteur à l'éditeur Jean Aubier qui publiera en 1956 ses "Bagatelles végétales".
Bookseller reference : 55267
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LEIRIS (Michel).
Le Point cardinal.
Paris Éditions du Sagittaire, coll. "Les cahiers nouveaux" 1927 1 vol. broché in-16, broché, couverture rempliée, 91 pp. Edition originale ornée d'un fac-similé en frontispice. Tirage limité à 775 exemplaires, celui-ci numéroté sur vélin de Rives, avec un bel envoi de l'auteur à l'éditeur Jean Aubier qui publiera en 1956 ses "Bagatelles végétales".
Bookseller reference : 55267
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LEIRIS (Michel).
Nuits sans nuit. Et quelques jours sans jour.
Paris Gallimard 1961 1 vol. broché in-12, broché, 201 pp. Edition originale de ce recueil d'une centaine de rêves notés au jour le jour de 1923 à 1960. Exemplaire du service de presse enrichi d'un envoi de l'auteur "à Georges et à Diane, avec l'affection de Michel". Tampon à l'encre noire sur le premier feuillet "Bibliothèque de Georges Bataille" et étiquette de classement "U.38". Dos légèrement creusé.
Bookseller reference : 6630
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LEIRIS (Michel).
Nuits sans nuit. Et quelques jours sans jour.
Paris Gallimard 1961 1 vol. broché in-12, broché, 201 pp. Edition originale de ce recueil d'une centaine de rêves notés au jour le jour de 1923 à 1960. Exemplaire du service de presse enrichi d'un envoi de l'auteur "à Georges et à Diane, avec l'affection de Michel". Tampon à l'encre noire sur le premier feuillet "Bibliothèque de Georges Bataille" et étiquette de classement "U.38". Dos légèrement creusé.
Bookseller reference : 6630
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LEIRIS Michel
A corp et à cri
Paris Gallimard 1988 In-8 Broché Dédicacé par l'auteur
Bookseller reference : 012166
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LEIRIS Michel
Aurora
Paris Gallimard NRF 1946 In-12 Broché Dédicacé par l'auteur
Bookseller reference : 008783
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LEIRIS Michel
Aurora
Paris Gallimard NRF 1946 In-12 Broché Dédicacé par l'auteur
Bookseller reference : 016223
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LEIRIS Michel
Carte postale autographe signée adressée à Lucienne Salacrou
- Clermont-Ferrand 19 septembre 1975, 14,7x10,3cm, une carte postale. - Carte postale autographe signée de Michel Leiris et son épouse Louise Godon (surnommée "Zette") adressée à Lucienne Salacrou, épouse de l'écrivain Armand Salacrou. Treize lignes (10 de la main de Zette et 3 de celle de Michel) rédigées au stylo bille bleu au dos d'une vue en noir et blanc des Absides de Clermont-Ferrand. Un petit accroc en marge haute du recto, sans grande gravité. Michel Leiris a fait la connaissance des époux Salacrou à la galerie Kahnweiler. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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LEIRIS Michel
Grande fuite de neige
Montpellier Fata Morgana 1982 In-8 Broché, couverture à rabats Dédicacé par l'auteur
Bookseller reference : 012165
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LEIRIS Michel
L'âge d'homme
- Folio, Paris 1973, 10,5x18cm, broché. - Edition en format livre de poche. Agréable exemplaire. Envoi autographe daté et signé de Michel Leiris à Catherine Tramoux. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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LEIRIS Michel
Ondes
Cognac Le Temps qu'il fait 1987 In-8 Roché, vignette à sec en couverture
Bookseller reference : 012322
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Leiris, Michel, écrivain, poète, ethnologue et critique d'art français (1901-1990).
5 LAS à sa femme Zette. Pékin, 22 septembre - 30 octobre 1955.
6 pages in-8 sur papier de riz "à lettre", toutes les env. sont cons. Très intéressante correspondance de Leiris avec sa femme lors de son voyage dans le cadre des amitiés franco-chinoises en 1955, contrepoint au Journal de Chine, qui sera publié en 1994. I: "Ce papier à lettre - trouvé sur la table de la chambre que je partage avec Lurçat - te donnera une idée de la gentillesse de nos hôtes! A Moscou, nous avons vu Le Lac des Cygnes au Bolchoï, par une danseuse telle que je n'en ai jamais vue, devant Boulganine et Krouchtchev recevant le ménage Grotewohl. En Sibérie, l'avion s'arrêtait à des guest-houses genre isba, auberges de campagne qui faisaient penser au troisième tableau de Boris Godounov. [...] Dorénavant, il faudra que nous nous arrangions pour prendre nos habitudes dans l'Est : c'est sans commune mesure avec le reste [...]" (22 sept.). - II: "[...] Hier, dîner d'une trentaine de plats, à nous offert dans un restaurant réputé de Pékin par le vice-ministre aux Relations Culturelles! Le plus étonnant en Chine c'est, décidément, qu'on y est absolument pas dépaysé, en dépit de tout l'exotisme du décor. Cela tient au fait qu'avec les gens les rapports sont parfaitement normaux et non pas ce qu'ils sont dans les pays africains ou antillais. Cet après-midi nous allons visiter la Cité Interdite, qui est la plus belle partie de la ville, - le reste valant surtout pour le pittoresque [...]" (26 sept.). - III: "Me voilà depuis ce matin en Mandchourie et cela change beaucoup, car il fait assez froid! [...] A la différence de Pékin, cette région-ci fait un peu bout de monde et c'est assez étonnant de voir là-dedans des constructions industrielles. Sartre et le Castor, avec qui j'ai déjeuné ces jours derniers, partent demain pour Shanghaï : pour des raisons d'organisation et d'hébergement, on s'arrange toujours pour que les divers invités ne soient pas tous ensemble au même endroit de sorte que ce n'est pas très commode de se voir si l'on ne fait pas partie d'une même délégation [...]" (5 octobre). - IV: "[...] Ce matin , avec deux de mes collègues, nous sommes allés au local de travail de la Troupe n°3 de l'Opéra de Pékin et l'accueil a été bouleversant : acclamations par toute la troupe, plus les machinistes, etc. [...] formant une double haie d'honneur sur notre passage, démonstrations d'entraînement devant nous, splendide spectacle sur scène, remise de cadeaux et de bouquets de fleurs, etc. On nous a même fait revêtir des costumes d'acteurs chinois et affublés de grandes barbes pour nous photographier! Tout ce qu'on voit ici est suffoquant et la difficulté sera, au retour, de le faire saisir à ceux qui, ne l'ayant pas vu, nous regarderons comme des fous[...]" (21 octobre). - V: "[...] A mesure que la fête de demain approche, c'est de plus en plus magnifique : une foule énorme a dû passer dehors une bonne partie au moins de cette dernière nuit, à regarder les groupes de jeunesse s'entraîner à la danse. Nous avons eu hier soir un banquet d'environ 2.000 couverts présidé par Chou En-lai, avec toasts portés à de nombreuses reprises tandis que l'orchestre jouait alternativement des airs chinois et des airs européens (dont une valse viennoise et l'Ouverture de Carmen). J'ai pu déjeuner avec Sartre et le Castor et il est probable que nous serons en même temps à Shanghaï. Mais les programmes sont très minutés et le fait que, pour des raisons d'ailleurs strictement linguistiques, on est sous la dépendance des interprètes empêche quelque peu de se voir [...]".
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Leisching, Eduard, Kunsthistoriker (1858-1938).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. XI. 1911.
1 S. Qu.-8vo. An den Direktor v. Lekusch des K. K. Theresianums: "Tag u. Stunde der Orient.führung wird in der nächsten Dienstag stattfind. Sitzung des Vereins 'Mittelschule' bekannt gegeben werden. In alter Ergebenheit [...]". - Auf vorgedr. grün lithogr. Postkarte.
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Leisegang, Hans, Philosoph (1890-1951).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Makranstädt bei Leipzig, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Als Beitrag wähle ich die Schlussworte meiner Darstellung der deutschen Philosophie im XX. Jahrhundert: Die Sehnsucht Nietzsches und der Lebensphilosophen nach gesteigerter Vitalität, nach Aktionismus und leidenschaftlichem Kampf um höchste Ziele, ist im Geistesleben der Zeit erfüllt, und wer seine Freude daran hat, wie sich die Geister gegenseitig aneinander emporringen, möchte wohl mit Hutten ausrufen: 'Es ist eine Lust zu leben', wenn nicht neben der Hochebene, auf der sich der Geisteskampf bewegt, ein tiefer Abgrund gähnte, in den die erstrittenen Hochwerte rettungslos und wirkungslos versinken: die hohlen Seelen der gewaltigen Menschenmasse [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Leisegang wurde aus politischen Gründen mehrmals seines Amtes als Professor enthoben, wegen "Beschimpfung des Reiches", etwa als er die Trauerrede Hitlers auf Hindenburg als Herabwürdigung Hindenburgs bezeichnete, sogar inhaftiert (vgl. NDB XIV, 155f.). Koslowsky 224.
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Leisek, Georg, Bildhauer (geb. 1869).
Eigenh. Brief und gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen. Wien, 17. V. 1915 bzw. o. D.
Zusammen 2 SS. 8vo. bzw. 6,5:10,8 cm. Sendet Glückwünsche zu H. A. Schwers 50. Geburtstag. - Leisek studierte an der Wiener Kunstakademie unter Edmund von Hellmer, Caspar von Zumbusch und Victor Tilgner, war seit 1898 als freischaffender Bildhauer tätig und schuf zahlreiche Büsten und Denkmäler, darunter das Kaiser Franz Josef als Jäger darstellende Denkmal in Ischl, das Schiller-Denkmal in Czernowitz, das Körner-Denkmal in Wien-Döbling u. v. a. 1903 wurde Leisek Mitglied des Künstlerhauses, wo er auch zahlreiche Büsten und Statuetten ausstellte. Vgl. Thieme/B. XXII, 598 und Czeike IV, 18. - Der Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.
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Leisner, Emmi, Sängerin (1885-1958)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Stettin, 9. II. 1926, Gr.-4°. 1/2 Seite.
Bookseller reference : 49272
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Leisner, Emmi, Sängerin (1885-1958)
Porträtdruck mit eigenh. Bleistift-Unterschrift auf der Bildseite.
o.J. Ohne Ort, ca. 1930, 15,5 x 11 cm. Unter Leinenstreifen und Glas gerahmt. - Knickspur..
Bookseller reference : 56173
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