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Number of results : 66.344 (1327 Page(s))

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‎Marriot, Emil, d. i. Emilie Mataja (1855-1938), Schriftstellerin.‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 12. III. 1904.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Arzt und Kunstkritiker Ludwig Abels: "Meine Abwesenheit von Wien erklärt mein Ausbleiben heute Abend und die verspätete Beantwortung Ihrer w. Zeilen, für die ich Ihnen bestens danke. Ich wünsche Ihrem Unternehmen gutes Gelingen und bedaure, dass ich bei der Versammlung nicht anwesend sein kann [...]". - Die Schwester des österreichischen Volkswirtschaftlers und Sozialpolitikers Viktor Mataja und Halbschwester des späteren österreichischen Außenministers Heinrich Mataja war Mitglied der Schriftstellervereinigung "Iduna" und stand in regem Austausch mit Schriftstellern wie Karl Emil Franzos, Maximilian Harden, Paul Heyse und Leopold von Sacher-Masoch. Ihr literarisches Schaffen steht im Zeichen des Realismus und behandelt wiederholt die sozialen Probleme ihrer Zeit.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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‎Marryat, Frederick, writer (1792-1848).‎

‎Autograph letter signed. Presumably London, 3 June 1841.‎

‎8vo. 1 p. To an unnamed addressee: "I have great pleasure in complying with your [...] request and am Your obedient | FMarryat [...]". - Slightly browned due to paper; small traces of former mounting on the reverse; small tear to one edge with old reinforcement.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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‎MARSAL, Ramón de.‎

‎Por asalto. Zarzuela cómica en un acto y en prosa.‎

‎Madrid, Establecimiento Tipográfico deM.P. Montoya y Compañía, 1884. 4to.; 35 pp. Ejemplar con envío autógrafo de Ramón de Marsal. Cubiertas mudas en cartulina.‎

‎Marsano, Wilhelm Freiherr von, österr. Feldmarschallleutnant und Schriftsteller (1797-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. VI. (o. J.).‎

‎¾ S. Folio. Mit Lob für eine Vorstellung: "Guten Morgen! Die gestrige Vorstellung war vortrefflich - ich mache Ihnen mein Compliment. Kann man nicht auf einige Stunden das Buch von Stadt und Land erhalten - ich bitte darum. Guten Appetit [...]". - Leicht stock- und braunfleckig. Mit vier kleinen Randeinrissen und einem mittigen Einriss (ca. 20 mm) entlang der Faltlinien.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 450,00 Buy

‎Marsano, Wilhelm von, Schriftsteller und Leutnant (1797-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mailand, 4. IV. 1833.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Kulturgeschichtlich interessanter Brief an den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Wien. Marsano bittet Cramolini, in Wien für ihn Leinwand für Hemden einkaufen und durch ein Handelshaus nach Mailand schicken zu lassen. Sodann über den Verleger Wiegand und den verhinderten Druck seiner Novellen. Er erwähnt Carl Ferdinand Dräxler-Manfred und Ignaz Franz Castellis Almanach "Huldigungen der Frauen" und richtet Grüße aus. - Marsano entstammte einer ursprünglich genuesischen Familie, von der sich ein Zweig in Prag niedergelassen hatte. Schriftstellerisch konnte er sich als Dramatiker und Erzähler der Spätromantik einen Namen erwerben. Sein Lustspiel "Die Helden" wurde am Wiener Burgtheater aufgeführt (vgl. Goedeke XI/2, 259-62; bes. 261 k). - Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch. - Sehr selten.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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‎Marsano, Wilhelm, Schriftsteller und Leutnant (1797-1871).‎

‎"Der todte Ritter" und "Ihr Bild". 2 eigenh. Gedichte mit Paraphe ("M"). O. O. u. D.‎

‎Zusammen (2+1=) 3 SS. auf Doppelblatt. 4to. "Um Mitternacht steiget aus tiefem Moor | Ein bleicher Ritter schweigend empor, | An der Seite das Schwert, an dem Arm den Schild | So schreitet er über das öde Gefild. | Zur Burg seiner Väter wandelt der Held | Und ohne Geräusch die Zugbrücke fällt, | Das Thor fliegt auf daß die Angeln schrein, | Der Ritter tritt in die Wölbung hinein [...]" (aus "Der todte Ritter"). - ""Nicht mit Worten kann ich sagen | Was im Herzen mir erglüht, | Meine Freuden, meine Klagen | Formen immer sich zum Lied, | Und die Liebe löset sie | Tröstend auf in Harmonien". - Marsano entstammte einer ursprünglich genuesischen Familie, von der sich ein Zweig in Prag niedergelassen hatte. Schriftstellerisch konnte er sich als Dramatiker und Erzähler der Spätromantik einen Namen erwerben. Sein Lustspiel "Die Helden" wurde am Wiener Burgtheater aufgeführt (vgl. Goedeke XI/2, 259-62; bes. 261 k).‎

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Wien, AT
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‎MARSAUX Lucien.‎

‎Les prodigues.‎

‎Paris, Librairie Plon, 1930, in-8 piccolo, brossura editoriale, pp. [8], 253, [1]. Invio autografo dell'autore a Ugo Ojetti sull'occhietto. Ottime condizioni‎

‎Marschall, August Friedrich, Graf von Burgholzhausen, Kämmerer und Archivar der k. k. geologischen Reichsanstalt (1804-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. VIII. 1856.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An ein Komittee mit Bedauern, aufgrund seiner begrenzten Räumlichkeiten keinen Gast aufnehmen zu können: "Auf die Zuschrift vom 17. d. M. welche mir vorgestern zugestellt worden ist, erwidere ich mit größtem Bedauern, daß ich dem Ansinnen eines hochverehrten Comité's zu entsprechen, durchaus nicht in der Lage bin, indem ich den bei Weitem größern Theil meiner ohnehin nicht geräumigen Wohnung bis November d. J. in Untermiethe gegeben habe u. die Räumlichkeiten, die ich mir bis dahin zum persönlichen Gebrauch (da mich meine Amtspflichten in der Stadt festhalten) u. zur Unterkunft der Meinen (wenn sie zeitweise in die Stadt kommen u. dort übernachten) gerade nur zu diesen Zwecken - u. selbst dafür nur unvollkommen - ausreichen [...]".‎

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Wien, AT
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‎Marschall, Bernhard, Pfarrer und Rundfunkreferent der kath. Kirche (1888-1963).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenhändiger U. und ms. ausgefülltem Formularteil. Köln, o. D.‎

‎1 S. Folio (209:247 mm). Albumblatt mit ms. Kopfzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und ms. Formularteil für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das deutsche Volk leidet noch am Kampfe des Individuums gegen die Gemeinschaft. Die erschütterte Gemeinschaft kann aber nicht lebendig 'gemacht' werden, sie wächst vielmehr organisch um starke Persönlichkeiten, die sich in selbstlosem Opfergeist und in christlicher Selbstzucht dem ganzen einordnen und in ehrlicher Bruderliebe dem Allgemeinwohl dienen wollen. Das ist die Vorbedingung für eine wirkliche 'Volksbildung', aus der gesundes nationales Leben immer neu aufsteigt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Bernhard Marschall war in den Jahren 1926 bis zum Verbot im Jahre 1938 Direktor des Zentralbildungsausschusses der katholischen Verbände Deutschlands in Köln. - Papierbedingt etwas gebräunt. Koslowsky 327.‎

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Wien, AT
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‎Marschall, Godfried, Generalvikar und Weihbischof der Erzdiözese Wien (1840-1911).‎

‎Eigenh. Visitenkarte ohne U. Wohl Wien, 9. X. 1910.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Bischof Dr. Godfried Marschall (dies gedruckt) "beehrt sich mitzuteilen, daß er Sonntag den 16. d. M. zur Verfügung steht und empfiehlt sich der frommen Erinnerung [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).‎

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‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Venedig], 21. IV. 1910.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Emilie Bischof in Wien: "Sind gestern hier gut angelangt und ich danke Dir für Deine lieben Willkommgrüße. Die Seefahrt ist glücklich überstanden, obwohl das Meer viel mehr bewegt als wie ruhig war [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109). - Mit ausgeschnittener Briefmarke und einigen anderen Unterschriften; die Bildseite mit einer Ansicht des Canal Grande e Ponte di Ferro.‎

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‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit zwei Beilagen (s. u.). An eine Dame: "Für Ihre herzliche Theilname danke ich Ihnen vielmals; gestern befand ich mich in einem sehr elenden Zustande; ich war nicht im Stande mit Jemandem zu verkehren. Heute geht es mir etwas besser [...]". - Weiters über die Verteilung seiner "Weihnachtsspenden" an einige ausgesuchte Personen. - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109). - Beiliegend eine Visitenkarte und der Partezettel des am 23. März 1911 verstorbenen Geistlichen.‎

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‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. [Wien], 26. VII. 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Emilie Bischof in Wien: "Für Ihre freundliche Erinnerung danke ich Ihnen von Herzen [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).‎

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‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Großes Visitkartenformat. Wünscht einem namentlich nicht genannten Adressaten "das Beste zum Namensfeste". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).‎

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‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Kleines Visitkartenformat. Sendet einem namentlich nicht genannten Adressaten "die besten Wünsche [...] Anna wird Ihnen sagen, wie leid es mir ist das persönlich nicht thun zu können, da ich wahrlich nicht weiß, was ich zuerst beginnen muß [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).‎

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‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An eine Dame: "Da ich schnell verreisen mußte war es mir nicht möglich mich zu verabschieden u. Feiertage zu wünschen. Ich thue es auf diesem Wege u. bitte Sie daß Sie auch heuer wieder das Christkindel machen wollten [...]". - Seit 1905 Generalvikar der Generalvikar der Erzdiözese Wien, bemühte sich der aus Neudorf bei Staatz (NÖ) stammende Geistliche - der früher Religionslehrer der Söhne von Erzherzog Karl Ludwig (Otto, Ferdinand Karl und Franz Ferdinand) gewesen war - "um die Erbauung von Notkirchen, die durch die starke Bevölkerungszunahme Wiens notwendig wurden [...], förderte die Mariazeller Männerwallfahrten unter P. Abel, führte die bischöflichen Visitationen durch und galt allgemein als künftiger Nachfolger Kardinal Gruschas. Als jedoch 1910 der Bischof von Triest, F. Nagl, zum Koadjutor Gruschas cum iure successionis ernannt wurde, legte Marschall seine Ämter nieder. Die Gründe für die Zurücksetzung Marschalls sind neben seinem Alter möglicherweise sein Versuch, Erzh. Franz Ferdinand von der morganatischen Ehe mit Sophie Gfin. Chotek abzuhalten sowie seine Haltung in der Wahrmund-Affäre" (ÖBL VI, S. 109).‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Buy

‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎1 S. An Joseph Hinterstoisser mit der Empfehlung seines Freundes Herrn Ramsauer. - Marschall war Erzieher von Erzherzog Franz Ferdinand und Hofkaplan, wurde 1880 Kanonikus an St. Stephan und Erster Propst der Votivkirche. 1901 zum Weihbischof von Wien ernannt, wurde er wenige Jahre darauf Generalvikar der Erzdiözese Wien und Dompropst. Er führte die bischöflichen Visitationen durch und galt als Nachfolger des Kardinals Anton Joseph Gruscha. Bei der Kardinalsbesetzung 1910 jedoch zu Gunsten Franz Xaver Nagls, des Bischofs von Triest-Capo d'Istria, übergangen, legte Marschall alle Ämter nieder.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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‎Marschall, Godfried, katholischer Geistlicher (1840-1911).‎

‎Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎2 SS. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] erlaubt sich auch in diesem Jahre abermals die Bitte um die gütige Überlassung Ihrer schönen zur Devotion führenden, anregenden Marienstatue für den Monat Mai [...]". - Marschall war Erzieher von Erzherzog Franz Ferdinand und Hofkaplan, wurde 1880 Kanonikus an St. Stephan und Erster Propst der Votivkirche. 1901 zum Weihbischof von Wien ernannt, wurde er wenige Jahre darauf Generalvikar der Erzdiözese Wien und Dompropst. Er führte die bischöflichen Visitationen durch und galt als Nachfolger des Kardinals Anton Joseph Gruscha. Bei der Kardinalsbesetzung 1910 jedoch zu Gunsten Franz Xaver Nagls, des Bischofs von Triest-Capo d'Istria, übergangen, legte Marschall alle Ämter nieder.‎

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Wien, AT
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€ 40,00 Buy

‎Marschall, Josef, Schriftsteller (1905-1966).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 1947 und 1947.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, habe ich Ihre an mich gerichteten Zeilen vorgefunden; ich drücke Ihnen dafür dankbar die Hand. Treue tut immer wohl. Bei aller Bescheidenheit glaube ich sagen zu dürfen, daß ich noch einiges zu leisten gedenke. Viele wertvolle Jahre sind leider dahin, und niemand gibt sie mir wieder [...]”. - Marschall war als Erzähler, Lyriker, Archäologe und Bibliothekar tätig. Seine Romane und Erzählungen schildern vorwiegend die dörfliche Welt des Burgenlandes. Vgl. Giebisch-G. 332 und Kosch X, 471f.‎

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Wien, AT
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€ 85,00 Buy

‎Marschall, Rudolf, Austrian sculptor and medallist (1873-1967).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Vienna, 9 Jan. 1913].‎

‎8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Appointed "Kammermedailleur" in 1903, Marschall taught at the Vienna Academy since 1904. His oeuvre comprises portraits, medallions and bas-reliefs of popes and members of the Imperial family as well as decorations for tombs. - Self-addressed by the collector. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 180,00 Buy

‎Marschall, Rudolf, Medailleur (1873-1967).‎

‎12 (6 eigenh. und 6 ms.) Briefe mit U., 1 eh. Briefkarte und 1 gedr. Briefkarte mit mehreren eh. Zeilen und U. sowie 3 gedr. Visitkarten mit mehreren eh. Zeilen und U. Wien, 1909-1917.‎

‎Zusammen 38½ SS. Verschiedene Formate. Mit 4 (davon 2 eh.) adr. Kuverts. Beiliegend ein ms. Briefdurchschlag H. A. Schwers (Wien, 9. VII. 1915. 1 S. Folio.). "Antwortlich Ihres werten Schreibens vom 2. Juli gestatte ich mir mitzuteilen, dass ich im Sinne unserer letzten telefonischen Unterredung alles daransetze, um im Herbst die Gussmedaillen für die beiden Majestäten sowie die Riesenprägemedaillen zur Ablieferung bringen zu können. Da Herr Stadtrat einerseits durch den Krieg, anderseits durch Ihre lange Krankheit seit dem Sommer vorigen Jahres über die Medaille nicht näher unterrichtet sind, möchte ich [...] folgende Daten übermitteln [...]" (Br. v. 7. VII. 1915. Beiliegend der ms. Briefdurchschlag von H. A. Schwers Antwortschreiben v. 9. VII. 1915). - Auch die anderen Briefe behandeln neben Terminvereinbarungen u.a. Fragen zur Gestaltung und Terminisierung fertiger Medaillen und Plaketten. - Der in Wien geborene Maler besuchte die Akademie der bildenden Künste, wurde 1903 Kammermedailleur, 1904 Professor der Medailleurkunst an der Akademie und leitete von 1903-38 die Meisterschule für Graveur- und Medailleurkunst. "Marschall schuf rund 1000 Bildnismedaillen, Plaketten und Münzen, u. a. Bildnisse von Kaiser Franz Joseph I. und den Päpsten Leo XIII. und Johannes XXIII. Er gestaltete auch Monumental- und Grabreliefs" (DBE). Vgl. auch Thieme/B. XXIV, 139. - Der ms. Br. v. 27. XII. 1912 an Bürgermeister Richard Weiskirchner mit dessen eh. Bleistiftvermerk mit Paraphe auf Bl. 1 recto “An den Wr. Stadtrat zur Kenntnis”. - Beiliegend ein ms. Briefdurchschlag mit eh. U. des Notars Ernst Khuner an Rudolf Marschall (Wien, 23. XII. 1916. 3½ SS. 4to. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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‎Marschall, Rudolf, Medailleur (1873-1967).‎

‎4 gedr. Visitkarten mit je mehreren eigenh. Zeilen und U. [Wien], 14.I. 1907-29.IX. [19]20.‎

‎Zusammen 5½ SS. An einen namentlich nicht genannten Adressaten [d. i., wie von fremder Hand mit Bleistift auf der Vorderseite jeder Karte vermerkt, der Journalist und Schriftsteller Max Weinberg, 1856-1929], dem er für kleine Gefälligkeiten dankt und den er herzlich grüßt. - Der in Wien geborene Maler besuchte die Akademie der bildenden Künste, wurde 1903 Kammermedailleur, 1904 Professor der Medailleurkunst an der Akademie und leitete von 1903-38 die Meisterschule für Graveur- und Medailleurkunst. "Marschall schuf rund 1000 Bildnismedaillen, Plaketten und Münzen, u. a. Bildnisse von Kaiser Franz Joseph I. und den Päpsten Leo XIII. und Johannes XXIII. Er gestaltete auch Monumental- und Grabreliefs" (DBE). Vgl. auch Thieme/Becker XXIV, 139; zu Weinberg vgl. DBA II 1379, 85-86.‎

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‎Marschner, Adolf Eduard, Komponist (1819-1853)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bad Kösen, 24. VII. 1846, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Verleger und Freund: "[...] Poenicke hat zwar nach seiner Gewohnheit einige grobe 'Fehler' gemacht, wenn Sie ihm aber einschärfen, die Correkturen recht sorgfältig zu beachten, so dürfte eine zweite Correktur nicht nothwendig sein. Zugleich sende ich Ihnen das 4händige Arrangement von Labitzky Op. 127 (3 Polka's) und das 2händige von Op. 128 (Mazurka). Binnen 8 Tagen folgt der 4händige Walzer u. die beiden Arrangements im leichten Style [...]" - Marschner lehrte in Leipzig. Er komponierte viele populäre Chorlieder und veröffentlichte zusammen mit Ludwig Richter 1844-47 "Alte und neue Studenten-Lieder" sowie "Alte und neue Volks-Lieder".‎

Bookseller reference : 36717

‎Marschner, Franz, Musiker (1855-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. V. 1904.‎

‎2½ SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zu meinen bedeutendsten und wertvollsten musikalischen Jugendeindrücken gehört die Uraufführung der ersten Symphonie Anton Dvoráks. Sie ist vielleicht das einzige Werk dieses Meisters welches in großer Form die Eigenart des Komponisten voll und ganz zum Ausdruck bringt. Im Jahr 1882, als ich auf Grund des Stipendiums, das ich vom Ministerium erhalten, wieder bei Anton Dvorák vorsprach, an den mich schon 1874 eben der große Eindruck, den ich von der ersten Symphonie empfangen, geführt hatte, musste ich zu meinem tiefen Bedauern hören er habe dieses Werk [...] verbrannt, da es ihm in formaler Beziehung nicht genügt habe [...]. Für den Fall aber, daß sich dieser mein Wunsch erfüllen sollte, und jenes Werk erhalten geblieben, würde ich Sie, hochgeehrter Herr vielmals bitten, mit Ihrem bedeutenden publizistischen Einfluss die Bestrebung zu unterstützen, daß die erste Symphonie nicht der Öffentlichkeit vorenthalten bleibe".‎

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Wien, AT
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€ 850,00 Buy

‎Marschner, Heinrich, composer (1795-1861).‎

‎Autograph musical manuscript with signature in the title. [Hannover?, around 1850].‎

‎Folio. 2 pages. Recto the first 16 measures to "Vorgefühl von Jul. v. Rodenberg", here still described as op. 176, later printed as op. 173 at André. - Verso a scherzo (allegretto) for violin and piano counting 22 measures, full score transcription, as well as 56 measures of undescribed melodic and chordal sketches. - Julius von Rodenberg, of whom the text to "Vorgefühl" originates, belonged to the inner circle of friends of the elder composer. - Slight staining and with some small repairs of the margins' blemishes.‎

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Wien, AT
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€ 2.400,00 Buy

‎Marschner, Heinrich, German composer (1795-1861).‎

‎Autograph musical manuscript signed within the text ("H. Marschner"). Hannover, 25 Nov. 1840.‎

‎Oblong small 4to. 2 pages. A clean copy of the "Festlied zur 10ten Stiftungsfeier der hannov. Liedertafel 1840 von L. Schnabel". - Slightly browned due to paper, and spotty.‎

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€ 3.500,00 Buy

‎Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861)‎

‎Eigenh. ausgefüllter Vordruck mit U.‎

‎o.J. Hannover, 19. IX. 1849, Qu.-4°. 1 Seite.‎

‎"Musik-Bestellungszettel." - Marschner bestellt einen Reichsthaler und ein Instrument für den Posaunisten Schwemmler als Ersatz für Herrn Schulze. - Interessantes Dokument.‎

Bookseller reference : 41436

‎Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("H. Marschner"). H[annover], 24. IX. 1857.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Launige Zeilen an einen Freund über aktuelle Ereignisse, u. a., dass er von seinem Freund Michael Dumont versetzt worden sei, der ihn eigentlich anlässlich der Teilnahme an einer Papierfabrikantenversammlung hatte besuchen wollen. Dem Adressaten sendet er ein Exemplar von den "Charakterstücken f. Pf." (wohl Op. 105 von 1840) als "ein öffentliches Zeichen meiner freundschaftlichen Hochachtung [...] Vermagst Du über den Inhalt etwas Günstiges zu sagen, so thue es, mindestens im Interesse des Verlegers". Eine amüsante Passage nimmt Wagner aufs Korn: "Unsre Kunstkneipe schlendert so fort in der alten Manier u. wagnert recht wacker. Am 18ten war der Holländer u. am 20ten der Tannhäuser. Dafür nun soll am 27ten der Lohengrin gegeben werden. Das Publicum stöhnt u. seufzt u. das Orchester reißt sich aus Verzweiflung alle Haare aus u. wird täglich glatzköpfiger [...]." Marschner hatte die Opern wohl selbst in Hannover einstudiert, wo er Generalmusikdirektor am Königlichen Hoftheater war. - Einige Einrisse fachmännisch restauriert.‎

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‎Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("H. Marschner"). Leipzig, 17. IX. 1827.‎

‎1 S. Kl.-4to. Einer Bleistiftnotiz zufolge an den Schriftsteller, Theaterintendanten und Opernregisseur Theodor Winkler in Dresden: "In Folge des von Ew. Wohlgeb. in der Abendzeitung gütigst beförderten Aufsatzes über das Gastspiel meiner Gattin in Leipzig sehe ich mich leider genöthigt Sie zu ersuchen mir mit umgehender Post den Nahmen [sic] u die Adresse des Verfassers gefälligst mitzutheilen. Sollten Ew. Wohlgeb. trotz aller mir früher gegebenen freundlichen Versicherungen nicht geneigt seyn, mir diese billige Satisfaction geben zu wollen, so würde ich leider gezwungen seyn, andere Schritte zu thun [...]". - Marschners dritte Gattin, die Sopranistin Marianne (1806-1854), eine Tochter des vor allem in Leipzig tätigen Schauspielers und Regisseurs Johann Gottfried Wohlbrück, war einem Ruf Karl Theodor von Küstners gefolgt und hatte eben eine Stelle am Leipziger Opernhaus angetreten. Vgl. den Eintrag zu Wohlbrück-Marschner in Kutsch/Riemens: Großes Sängerlexikon. 4. Augl. München, Saur, 2003, S. 5085.‎

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‎Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hannover, 19. IX. 1853.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe das Vergnügen Ihnen mitzutheilen, dass das Studium der Oper Sr. Hoheit bereits begonnen u. wahrscheinlich binnen 3 Wochen in Scene gehen wird, was ich Ihnen seiner Zeit genauer anzeigen werde, damit Sie im Stande sind, Sr. Hoheit bestimmte Nachricht zu geben. Die Oper ist so gut, als unsre Kräfte es erlauben, besetzt […]". - Der Schüler von Carl Gottlieb Hering und Johann Gottfried Schicht komponierte neben 13 Opern, zwei Singspielen und sechs Schauspielmusiken auch Kammermusik, Klavierwerke und Messen (DBE).‎

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‎Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861).‎

‎Eigenh. Brief. Hannover, 7. VII. 1831.‎

‎1 S. 4to. Mit kl. Ausschnitt (hierdurch Verlust der U.). An die Musikalienhandlung H. A. Probst/Friedrich Kistner in Leipzig: "Zuvörderst quittire ich Ihnen den Empfang des Honorars von 10 Louisdor für Oeuv. 66 u. 68 (6 Lieder für 1 Baßstimme u. 6 Lieder für 4 Männerstimmen) mit ergebenem Dank. Die Ouverture stelle ich Ihnen zu fernerer Disposition. Meine Aeußerung über Refus [?] haben Sie jedenfalls zu hoch aufgenommen, u. deshalb bitte ich in Zukunft, sich über mich nicht etwa wieder zu härmen, da ich mit Freunden stets harmlos spreche u. schreibe. Den Titel zu den Liedern machen Sie wie Sie wollen. Was Sie aber mit der Clavierbegleitung zu den 4stimmigen Liedern meinen, versteh ich nicht, da ich sie noch nirgends gefunden habe, wenn die Lieder blos für 4 Realstimmen geschrieben waren. Meinen Sie vielleicht die Partitur? - Die wäre aus den Stimmen leicht zusammen gesetzt. Recht herzlich gern will ich Ihnen diese auch selbst machen, wenn Sie mir nur gefälligst die Ueberschriften der einzelnen Lieder schreiben wollen. Hoffentlich klärt sich der politische Himmel bald wieder [gemeint ist wohl der polnische Novemberaufstand von 1830/31], u. dann wird für Sie auch die Sonne scheinen, die Ihre Saat zu hundertfacher Erndte dann reifen möchte, u. auch wird. Haben Sie anfangs auch mit mancherlei Fatalitäten gegen Zeitumstände u. Collegen zu kämpfen, so haben Sie doch den Vortheil daß man über den Hin- und Austritt Ihres Vordermannes [gemeint ist wohl H. A. Peters, s. u.] allgemein froh ist, wie ich erst vor wenigen Tagen aus den Aeusserungen der Hamburger Verleger entnommen habe. Das ist viel, das Uebrige aber wir[d] Gott u. Ihr persönlicher liebenswürdiger Charakter zum Besten lenken [...]". - Heinrich Marschner war soeben (1831) Hofkapellmeister der Oper in Hannover geworden und arbeitete wohl schon an seiner bedeutendsten Oper "Hans Heiling" (1831/32), einem Schlüsselwerk der deutschen romantischen Oper, das am 24. Mai 1833 am Königlichen Opernhaus zu Berlin seine Uraufführung erleben sollte. - Der Verleger Friedrich Kistner (1797-1844) hatte gerade (1831) die Musikalienhandlung von H. A. Probst aufgekauft; fünf Jahre darauf (1836) sollte er sie unter eigenem Namen weiterführen und zu einem bedeutenden Musikverlag ausbauen. - Mit mehreren Randläsuren bzw. -einrissen. und einem wohl a. d. Hand Kistners stammendem Vermerk auf der Verso-Seite.‎

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‎Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. Hannover, 2. IX. 1861.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Folio. Aufschlussreiches "Verzeichniß der Gelder, welche meine Tochter, verheirathete Hauptmännin Basson von April 1850 bis heute von mir, ihrem Vater, erhalten hat", ein Vierteljahr vor Marschners Tod (am 14. Dezember 1861) der "strengsten Wahrheit u. Unpartheilichkeit gemäß in recht schwerer Krankheit" verfasst. Nach einer knapp zwei Seiten umfassenden Aufstellung von 46 Posten, die sich zu rund 1890 Taler summieren, hält Marschner fest: "Diese Summe fordre ich als Unterstützungen, meiner Tochter gewährt, nicht zurück. Aber Niemand von meiner Familie, weder Frau noch Kind, hat jemals nur den 10ten Theil soviel von mir erhalten, was auch ganz unmöglich gewesen wäre, da ich ohne eignes Vermögen bin. Die Summe, welche mein Sohn Alfred bei seiner Uebersiedlung nach Nordamerica von mir ausgezahlt erhielt, war das Erbtheil seiner verstorbenen Mutter. Nachfolgende Summen aber, welche meine Tochter von mir geliehen erhielt u. worüber sie Schuldscheine ausgestellt hat, sind bei meinem Tode zu vertheilen oder von ihrem möglichen Erbe abzuziehen". Es folgt eine Aufstellung dieser Schulden sowie der des Schwiegersohns: "Natürlich müßen nach meinem Tode meine 2 übrigen Erben [d. s. seine Witwe und ihr beider Sohn) übereinkommen, was da zu machen", zumal diese Schulden das Erbe und das Vermögen von Tochter und Schwiegersohn "sicherlich" überstiegen. Marschner bittet, "lieber entsagen, als meine Tochter in noch größere Misere bringen". - Marschners Tochter Antonie (1827-91) entstammte seiner dritten Ehe mit Marianne Wohlbrück; verheiratet war sie mit dem Hauptmann Karl Basson, der als Invalide aus dem Schleswig-Holsteinischen Krieg zurückgekehrt war. Der Sohn Alfred Marschner (aus der Ehe mit Franziska Jaeggi) lebte in Sheboygan, Wisconsin, als Farmer und gründete dort eine deutsche Zeitung. - Schwach gebräunt, leicht fleckig und ein kleinerer Einriss am oberen Rand von Bl. 2.‎

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‎MARSHALL, Catherine (1914-83)‎

‎Signature‎

‎This American inspirational author's 20 books sold more than 16 million copies "A Man Called Peter" 1951 and "Christy" 1967 being the best known; wife of famed minister Peter Marshall. Large handsome signature in blue ballpoint heavy stock 5" X 4" slip n.p. n.y. Very good. Quite mild even age toning. A large attractive example of this surprisingly uncommon signature. unknown‎

Bookseller reference : 25136

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‎Marshall, Henry Rutgers, Architekt und Präsident des Carleton College (1864-1947)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. New York, 15. II. 1911, Gr.-8°. 4 Seiten.‎

‎An einen Baron über Sozialismus.‎

Bookseller reference : 44145

‎Marshall, James, Maler (1838-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. VII. 1854.‎

‎3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen John: "Deine Briefe hab ich regelmäßig gelesen und gefunden daß du wieder bedeutende Fortschritte im Englischen gemacht; ich denke der nächste Brief soll auch ein englischer sein, und hoffentlich ohne grobe Fehler. Das wichtigste was mich jetzt beschäftigt, ist meine Reise nach Holland, und es ist nicht zu verwundern, daß mein ganzer Kopf davon voll ist, denn es ist doch die erste große reise, die ich mit ein wenig Verstand mache. Was ich dort sehen und arbeiten werde, will ich dir, wenn ich dort bin, in einem englischen Brief mittheilen. Sei mir nicht böse, daß ich dir dein Stilleben noch nicht gemalt habe, aber meine Hände sind gerade so voll von Arbeit, als mein Kopf von Holland […]". - Marshall wuchs in Weimar auf, erhielt dort ersten Malunterricht und ging 1856 nach Antwerpen zu weiteren Studien. 1870 gründete er in Dresden eine Kunstschule, wurde 1876 Lehrer an der Kunstanstalt Breslau, legte dieses Amt jedoch bald nieder und ging nach Leipzig. In seinen Bildern behandelte Marshall mythologische und sagenhafte Stoffe. Er schuf Decken- und Wandgemälde im Dresdner Hoftheater und in der Albrechtsburg bei Meißen. - Mit kleinen Federskizzen über der Unterschrift. Gebräunt; mit alten Restaurationsspuren.‎

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‎Marsick, Martin Pierre, Violinist und Komponist (1847-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. IV. 1901.‎

‎4 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Où sont-ils mes poèmes? Fleurs des cimes, Valencia, Hespérides? [...] Je les attends avec impatience, car, je vais en avoir besoin pour une tournée avec un illustre pianiste".‎

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‎Marsop, Paul, Privatgelehrter und Musikdirektor (1856-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 4. V. o. J.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In München wird das liebenswürdige Werk [d. i. "Das war ich"] doch wohl im Hoftheater gegeben werden müssen, da Tumpe, mit dem ich noch am Tage meiner Abreise eingehend sprach, meinte, er könne ich Residenztheater nicht entfernt die nöthigen Instrumentalisten unterbringen [...] Hier sitze ich bis über beide Ohren in den Statuten-Arbeiten für den "Allgem[einen] d[eutschen] Musikverein [...] Meine unmassgebliche Idee ist, dass in allen größeren Städten Zweigvereine des 'A. D. M. V.' sich bilden, welche die Wagner-Vereine (die keinen rechten Daseinszweck mehr haben), ebenso die Liszt-, Hugo Wolf- etc. Vereine in sich einsaugen u. beerben [...]". - Paul Marsop war Gründervater von etwa zwei Dutzend Musikbibliotheken in Deutschland, darunter die erste musikalische Volksbibliothek in Deutschland, die städtische Münchener Musikbibliothek.‎

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‎Marsop, Paul, Privatgelehrter und Musikdirektor (1856-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. München, 6. IX. o. J.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Prof. Gustav Mayer: "[...] Die Karlsbader Angelegenheit hat nichts das Mindeste auf sich. Ich möchte vorschlagen, dass wir dem Herrn in Karlsbad einen Generalpardon zu Teil werden lassen, wenn er -- eine 'Mus. Volksbibl." zusammenbringt [...]". - Paul Marsop war Gründervater von etwa zwei Dutzend Musikbibliotheken in Deutschland, darunter die erste musikalische Volksbibliothek in Deutschland, die städtische Münchener Musikbibliothek.‎

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‎MARSTON, GW (1840-1901) G W‎

‎Autograph Musical Quotation Signed‎

‎American composer of numerous hymns such as "Beyond the Smiling and the Weeping" "Be Still and Know That I Am God" "I'm a Pilgrim I'm a Stranger" "Like as a Father" and many others. AMuQS 1p 5" X 5¼" Florence Italy 1875 February 4. Fine. Three lines of music from the song "Break Break Break" based on Alfred Lord Tennyson's 1835 poem of that title and a single line of lyrics "Break break break On thy cold gray stones." Quite attractive and early -- and uncommon. unknown‎

Bookseller reference : 28694

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‎MARTEAU Robert.‎

‎Travaux sur la Terre. Poèmes.‎

‎Paris, Editions du Seuil, 1966. Grand in-12, broché, 92 pp. Exemplaire du S.P. Edition originale sans grand papier. Envoi autographe de l'auteur.‎

‎Marteau, Henri, Geiger und Komponist (1874-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Lichtenberg, 10. IX. 1929, (21 x 13,5 cm). 2 Seiten.‎

‎Bedankt sich für Bemühungen in einer Konzertangelegenheit. "... Schade nur, dass wir plötzlich vor Schwierigkeiten stehen geblieben sind, die nun die ganze Frage für die nächste Spielzeit ins Wanken bringen. Ich möchte Sie gütigst bitten die ganze Angelegenheit nicht vergessen zu wollen...".‎

Bookseller reference : 60997

‎Marteau, Henri, Geiger und Komponist (1874-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Oker im Harz, Villa Kiel, 26. VIII. 1912, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Geheimrat: "[...] Ich bin noch nicht ganz entschlossen die Sache mit der Pariser Gesellschaft abzuschließen, jedenfalls hat die Sache Zeit bis Sie aus Amerika zurückkommen. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Reise [...]"‎

Bookseller reference : 46944

‎Marteau, Henri, Geiger und Komponist (1874-1934)‎

‎Porträt-Postkarte mit eigenh. Namenszug (in Blei).‎

‎o.J. ohne Ort, ohne Datum, 14 x 9 cm. 1 Seite.‎

‎Der französische Violin-Virtuose lehrte u. a. als Nachfolger von Joseph Joachim an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin (1908-1915).‎

Bookseller reference : 60039

‎Marteau, Henri, Violinist (1874-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Lichtenberg in Oberfranken, p. IX. o. J.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Violinisten Willy Schweyda in Prag: "Hörte durch Frau Adler von Ihrem grossen Erfolg in Teplitz. Bravo! Ich möchte Ihnen einen jüngeren Mann aus der hiesigen Gegend empfehlen. Talentiert, schlechter rechter Arm, sehr aufgeblasen. Halten Sie ihn kurz [...]". - Mit nur dreizehn Jahren am Beginn einer Weltkarriere stehend - Marteau dirigierte auf Einladung Hans Richters in Gegenwart von Johannes Brahms das Violinkonzert Max Bruchs und faszinierte gleichermaßen Brahms, Presse und Publikum -, wurde Marteau 1907 Nachfolger des Geigerfürsten und Brahmsfreundes Joseph Joachim an der Hochschule für Musik in Berlin. Sich als erster Interpret von Weltrang unermüdlich für das Schaffen des jungen Max Reger einsetzend, traten die beiden seit 1904 befreundeten Künstler gemeinsam in mehr als 50 Konzerten europaweit auf.‎

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‎Marteau, Henri, Violinist (1874-1934).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ein Takt aus einem mit "moto perpetuo" überschriebenen Werk. "Allerdings von Reger, nicht von meiner Wenigkeit erfunden". - Mit nur dreizehn Jahren am Beginn einer Weltkarriere stehend - Marteau dirigierte auf Einladung Hans Richters in Gegenwart von Johannes Brahms das Violinenkonzert Max Bruchs und faszinierte gleichermaßen Brahms, Presse und Publikum - wurde Marteau 1907 Nachfolger des Geigerfürsten und Brahmsfreundes Joseph Joachim an der Hochschule für Musik in Berlin. Sich als erster Interpret von Weltrang unermüdlich für das Schaffen des jungen Max Reger einsetzend, traten die beiden seit 1904 befreundeten Künstler gemeinsam in mehr als 50 Konzerten europaweit auf.‎

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€ 160,00 Buy

‎Marteau, Henri, Violinist (1874-1934).‎

‎Konzertprogramm mit eigenh. U. ("Marteau"). Wien, 28. XI. 1923.‎

‎1 S. auf 4 Bll. Gr.-8vo. In Bleistift. - Mit nur dreizehn Jahren am Beginn einer Weltkarriere stehend - Marteau dirigierte auf Einladung Hans Richters in Gegenwart von Johannes Brahms das Violinenkonzert Max Bruchs und faszinierte gleichermaßen Brahms, Presse und Publikum - wurde Marteau 1907 Nachfolger des Geigerfürsten und Brahmsfreundes Joseph Joachim an der Hochschule für Musik in Berlin. Sich als erster Interpret von Weltrang unermüdlich für das Schaffen des jungen Max Reger einsetzend, traten die beiden seit 1904 befreundeten Künstler gemeinsam in mehr als 50 Konzerten europaweit auf. - Mit einer weiteren U.‎

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‎Martel, Zaïre Nathalie (known as Mademoiselle Nathalie), French actress (1816-1885).‎

‎Autograph letter signed. N. p. o. d., "mardi".‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To a friend called Charlotte, inviting her to dinner ahead of her debut, possibly at the Comédie-Française: "Je ne débute que demain ma chère Charlotte tu serais bien aimable de venir diner ce soir avec moi à 6h c'est ma dernière soirée de liberrrrrté [!] je voudrais bien la passer dans ta canaille de société [...]". - After various engagements in Paris, Nathalie had her successful debut at the Comédie-Française in 1848 and was chosen to become a Sociétaire in 1852. Today, Mademoiselle Nathalie is best known for a violent altercation with the young Sarah Bernhardt on 15 January 1863. Bernhardt had just debuted at the Comédie a few months earlier when her younger sister Regina accompanied her to a ceremony on the occasion of Molière's birthday. During the event, Regina accidentally stepped on the train of Mademoiselle Nathalie's gown, who forcefully pushed the young woman away. In the ensuing altercation, Sarah slapped the Sociétaire and caused her to fall. As Mademoiselle Nathalie would not apologise to Regina, Sarah Bernhardt refused to apologise in turn, which led to her being dismissed from the Comédie-Française. Although Bernhardt's debut at the Comédie had been far from successful, her dismissal nearly marked the death sentence for her career. The premiere of Victor Hugo's "Ruy Blas" on 16 January 1872 marked Sarah Bernhardt's triumphal return to the Comédie-Française. - Well preserved.‎

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‎Martens, Karl von, Diplomat und Schriftsteller (1790-1863)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 14. XI. 1828, 4°. 1 Seite.‎

‎An den Verleger Dieterich in Göttingen bei Rücksendung der Korrekturbogen zu der von ihm und seinem Onkel herausgegebenen Urkundensammlung "Recueil des principaux traités [...] depuis 1761 jusqu'à présent" (1829). - Karl von Martens war Ministerresident des Großherzogs von Weimar, u. a. in Dresden. - Etw. gebräunt.‎

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‎Martens, Karl von, Offizier und Diplomat (1790-1863)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 13. XII. 1844, 4°. 2 Seiten.‎

‎An den Verleger Arnold in Dresden bei Übersendung von Manuskriptbogen, mit der Frage, ob er er seinen Namen als Autor nennen solle und ob man "starke" Stellen nicht streichen solle. - Es handelt sich wohl um die bei Arnold erschienenen "Denkwürdigkeiten aus dem kriegerischen und politischen Leben eines alten Offiziers" (1848), diese werden laut KVK "gelegentlich fälschlich Christian von Martens (1793-1882) zugewiesen; vermutl. handelt es sich bei dem Verf. um Carl von Martens (1790-1863)".‎

Bookseller reference : 50839

‎Martens, Kurt, Schriftsteller (1870-1945)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, 16. II. 1905, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎"Unser Leiden aber wird stiller und gelinder werden unter der Erkenntnis, daß die rätselhafte Natur des Menschen über uns steht wie ein wenig drohendes Ungewitter, und daß wir dem Schicksal für jeden Augenblick, in dem es uns verschont, dankbar sein müssen wie für eine unverdiente Gnade. ('Drei Briefe aus fremden Sphären') [...]" - Martens war Mitbegründer und Vorsitzender der "Literarischen Gesellschaft" in Leipzig. Zu seinem Freundeskreis gehörte Thomas Mann. Seine wichtige Autobiographie erschien unter dem Titel "Schonungslose Lebenschronik" (1921-24). Martens beging nach dem Luftangriff auf Dresden Selbstmord.‎

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