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Morländer, Moritz, Schriftsteller (1819-1898).
Eigenh. Brief mit U. Budapest, 12. I. 1877.
2 SS. 8vo. An Herrn Kaiser: "Meine nächste Nummer mit Ihrem sehr werthen Portrait zierend, das Bild ist bereits gezeichnet, bitte ich mir gütigst mittheilen zu wollen ob und was Sie in der betreffenden Biographie besonders erwähnt zu haben wünschen [...]". Mit Kaisers Antwort auf der Verso-Seite: "Da Sie so freundlich sind, nach meinen Wünschen zu fragen, so erlaube ich mir die Mittheilung, dass ich wünsche die beabsichtigte Veröffentlichung meines Portraits sowie Biografie möge unterbleiben [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der Redaktion der Fledermaus.
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Morländer, Moritz, Schriftsteller und Dichter (1819-1898).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. I. 1861.
¾ S. Beiliegend ein Kuvert mit eh. Adresse und Siegel. An den Komponisten Adolf Müller senior (eigentl. Matthias Schmid, 1801-86) mit der Bitte, der Bibliothek des Carl-Theaters eine Musikabschrift zukommen zu lassen: "In der Bibliothek des Carltheaters findet sich die Musik zum 'Schützling' von Nestroi, welche Sie s. Z. componirten nicht vor; ich erlaube mir hiermit die Anfrage ob Sie dieselbe besitzen und ob Sie eine Abschrift derselben der Direction des Carltheaters überlassen wollten [...]". - Mit gepr. Briefkopf der Direktion des "Carl-Theater". Das Kuvert mit Ausschnitt der Briefmarke.
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Moro, Hugo, Kärntner Volkskundler und Mundartdichter (1865-1954).
Eigenh. Brief mit U. Villach, 22. III. 1930.
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin Margarethe (Mary) Demelius, Tochter der Juristenwitwe Margarethe Demelius (1830-1923, Tochter von Goethes Leibarzt Karl Vogel) in Wien VIII, Kochgasse 8: "Just an meinem 65. Geburtstag ward mir die große, große Freude zuteil, die Goethe-Noten zu empfangen, und heute erst (es ist des großen Goethe's Todestag) statte ich meinen freudigen Dank ab!! Verzeihen Sie gütigst - es war nicht Lässigkeit oder Schlimmeres, daß ich so lange meiner Dankespflicht nicht entsprochen habe; Schuld daran sind ein Autor u. sein Verleger: Paul Burg schreibt nämlich einen sehr schönen biographischen Goethe-Roman, dessen erste fünf Teile schon erschienen, dessen letzter Band 'Goethe's Enkel' jedoch als 'demnächst erscheinend' in dem großen Buchhandelskatalog angekündigt war. Und auf sein Erscheinen wartete ich eben, um Ihnen gerade diesen (selbständigen) Band als Gegengabe senden zu können. Aber ich harrte des Erscheinens vergebens bis zum heutigen Tage [...] Falls Sie, verehrtes Fräulein, über mehrere Stücke der Schrift Ihres Großvaters 'Über Goethes letzte Krankheit' verfügen sollten u. mir davon eines käuflich überlassen wollten, so wäre ich auch dafür sehr dankbar, da ich vergeblich seit langem darnach fahnde [...]". - Der Regierungsrat und Bezirksschulinspektor Hugo Moro, verdienstvoller Sammler auf volkskundlichem Gebiet und Kärntner Mundartdichter, war der Vater des Volkskundler Oswin Moro (1895-1941). Die erwähnte Schrift "Über Goethes letzte Krankheit" von Karl Vogel, dem Großvater der Adressatin, war 1833 erschienen. Über ihn ließ Goethe uns via Eckermann wissen (1830): "Daß ich mich so gut halte, verdanke ich Vogel; ohne ihn wäre ich längst abgefahren. Vogel ist wie zum Arzt geboren und überhaupt einer der genialsten Menschen, die mir je vorgekommen sind. Doch wir wollen nicht sagen, wie gut er ist, damit er uns nicht genommen werde".
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MOROGUES Baron Pierre Marie Sébastien Bigot de (1776-1840), minéralogiste, homme politique, agronome et publiciste français.
L.A.S. Bon de Morogues pair de France, Paris ce 4 mars 1836, à un baron.
2 pages in-4, 265 x 207, adresse.
Referenz des Buchhändlers : 78
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Morphy, Michel, French writer (1863-1928).
4 autograph letters signed. Paris, 30 Oct. 1881 - 30 Aug. 1883 and no date.
8vo and 4to. (16 + 2 + 4 + 2 =) 24 pp. (mostly on bifolia, one on prison paper). A collection of four letters by the young Morphy to his employer, the socialist publisher Maurice Lachâtre, mostly or possibly all written from prison (Mazas and Le Santé are named). During his youth, Morphy - still a minor when he penned these letters - moved among radically socialist and anarchist circles (which included Louise Michel, previously an important figure in the Paris Commune) and was repeatedly sentenced to prison and exile. A complex personality, Morphy founded several newspapers, including "L'Anti-Ferry", before focusing on serialized sentimental novels ("Les Mignon") and becoming a close friend of General Boulanger, who had suppressed the Commune, as well as of the cabaret singer and performer Aristide Bruant. - In the first of these curiously jaunty missives to Lachâtre, some of which are of great psychological interest, Morphy writes that he has been a prisoner at Mazas for the past eight months, which may explain the extreme length of his letter. He recounts how he made fun of the police, repeatedly escaped them, but finally ended up in the courtroom, where he continued to befool the judge, who sentenced him to nine months of confinement. Morphy complains about the food, but on the whole his lot is none too bad: "En somme, je ne suis pas mal dans cette lugubre et humide maison; j'ai la bibliothèque de faveur qui contient quelques milliers de bons ouvrages et je lis beaucoup. Au début de mon emprisonnement j'étais de mauvaise humeur et très souffrant; c'est passé. L'isolement absolu a son heureux coté: on peut s'admirer au verre grossissant toute une journée: il est si doux de se faire illusion sur soi même!" His letter includes a long autobiographical account, mentioning his parents, the Irishman Morphy MacSweeny and his beautiful wife Louise Coustillier, who died young ("Morphy Mac Sweeny inaugura son mode d'éducation (le meilleur de tous, à ce qu'il a souvent répété), il consistait à nous terroriser"), but also discusses radical politics ("Tenez, je sais que les socialistes collectivistes possibilistes sont en guerre avec les socialistes collectivistes dictaturistes, eh bien!"), the imprisonment of John Most, and his future literary plans. - In other letters, Morphy assures Lachâtre of his revolutionary zeal ("Nous allons démolir Paris ensemble!"), though he must worry for his family: "Ma femme a horreur de l'Angleterre [...] Ma fille a moins de deux ans et mon garçon plus de six mois ... et ils mangent et ils usent et ils cassent! Cet âge est sans pitié". Even now he toys with the idea of writing serialized stories for the papers: "Je sais bien qui le public lit plus que jamais! Mais que lit-il? That's the question, comme dit l'anglais. Savez-vous ce que m'écrivent mes meilleurs amis? Pas de politique, du feuilleton, encore et toujours du feuilleton!" He asks his elder friend's advice: "En ce moment, je suis moralement libre. Quelle route choisir en sortant? En politique, je suis fixé... J'étai et je reste un "irréconciliable" de la République opportuniste". He acknowledges Lachâtre's financial support during the time of his incarceration and offers him manuscripts to pay his debts. "La prison par elle-même ne m'affecte pas moralement car je me suis toujours complu dans l'isolement". - A fascinating ensemble. For Lachatre's collaboration with Morphy in the 1880s cf. F. Gaudin, Maurice Lachâtre (Limoges, 2014), pp. 363ff.
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Morpurgo, Giuseppe (Joseph; Josef), ital. Bankier u. Politiker (1816-1898)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
Triest, 1855. 1 S. auf Doppelblatt, Fol.
Referenz des Buchhändlers : 41239
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Morre, Carl, Schriftsteller (1832-1897).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 16. IV. 1896.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Bittet einen befreundeten Verleger eine Notiz in dessen Blatte zu bringen, da er an Asthma erkrankt ist und erst montags wieder nach Wien kommen könne: "Bin ohnedies wieder durch die Chicanen auf den April verdrängt u meine literarischen Concurrenten werden in diversen Blättern Ihr möglichstes thun - das Stück zu würgen […], daß es zeitlich genug erstickt und ihrem Werke Platz macht […]". - Die Verso-Seite etwas fleckig. - Geboren in Klagenfurt, wirkte Morre vorwiegend in der Steiermark als Verwaltungs- und Finanzbeamter. Bekannt sind seine Werke "s'Nullerl" und "Die Arbeiterpartei und der Bauernstand".
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Morre, Carl, Schriftsteller (1832-1897).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 23. II. 1885.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schauspieler Leo Bauer für den ich und Freund Stelzer uns schon im Vorjahr bei Ihnen verwendet haben tritt mit Ostern aus dem Engagement in Marburg. Da Sie so freundlich waren mir u Stelzer die Aufnahme Bauers seinerzeit zuzusagen so erlaube ich mir bei dem Herannahen der Saison unsere gemeinschaftliche Bitte ergebenst zu erneuern […]". - Geboren in Klagenfurt, wirkte Morre vorwiegend in der Steiermark als Verwaltungs- und Finanzbeamter. Bekannt sind seine Werke "s'Nullerl" und "Die Arbeiterpartei und der Bauernstand".
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Morre, Carl, österr. Schriftsteller (1832-1897).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 22. I. 1897.
2 SS. 8vo. Einen Monat vor seinem Tod an den Bürgermeister Adolf Siegmund: "Lieber Freund! Nachdem ich noch schwer leidend bin, und vor Monaten auf keine Genesung hoffen kann, so wird es mir unmöglich von Dir persönlich Abschied zu nehmen." Den Abschiedsworten hängt er eine Bitte an: "Leo Bauer, derzeit Theaterdirector im Hermannstadt bewirbt sich um das Theater Tepltz. [...] Kannst du dein mächtiges Wort einlegen so wird es gewiss von Erfolg sein [...]." - Geboren in Klagenfurt, wirkte Morre vorwiegend in der Steiermark als Verwaltungs- und Finanzbeamter. Bekannt sind seine Werke "s'Nullerl" und "Die Arbeiterpartei und der Bauernstand".
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MORRIS, Jacob (1755-1844)
Autograph Note Signed 3rd person
The son of Declaration of Independence signer Lewis Morris 1726-98 and nephew of statesman Gouverneur Morris 1752-1816 was himself a soldier in the Revolutionary war -- aide-de-camp to General Charles Lee later on the staff of General Nathanael Greene and himself raised to the rank of general; postwar he helped found the village of Butternuts Otsego County in 1787 and served in the New York legislature; Morris New York is named in his honor. ANS 3rd person 7 3/4" X 6¼" n.p. 1802 March 5. Addressed to a W. Webster. Very good. Lightly and pleasantly age toned. "Genl. Morris compts to Mr Webster sends a letter to Captn Duncan open for his perusal If Mr W. has recd. the celebrated speech of Mr Bayard n the House of Rept.ves against the repeal of the Indecency law he will be much obliged by the perusal of it together with any other southern papers that may have come to hand since those he was obliged with the examination of a day or two ago." Attractively penned in brown ink. Interesting. unknown
Referenz des Buchhändlers : 31366
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Morris, Max, Literaturhistoriker und Arzt (1859-1918)
3 eigenh. Briefe mit U.
o.J. Berlin-Charlottenburg, 16. VIII. 1898 bis 25. IX. 1909, Gr.-8°. Zus. 8 1/2 Seiten. Doppelblätter.
Referenz des Buchhändlers : 40757
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Morris, William, British textile designer, poet, and socialist activist (1834-1896).
Autograph letter signed. Tunbridge Wells, 4. II. 1892.
8vo. 1 p. on bifolium. With original portrait photograph (107 x 157 mm). To his private secretary Sydney Cockerell (1867-1962), concerning photographs and a visit to the Merton Abbey Mills: "Thank you very much. When am I to have the photos? I may as well have the duplicates as they cost so little. By all means come to Merton: meantime I shall be at home Sunday afternoon if you can come in [...]". - Sydney Cockerell, who would later go on to serve as the director of the Fitzwilliam Museum (1908-37), worked for Morris from 1891 or 1892 onwards. Morris's sojourn at Tunbridge Wells is probably in connection with his deteriorating health. - Some foxing. Traces of former mounting.
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MORRISSETTE (Bruce).
Les Romans de Robbe-Grillet. Préface de Roland Barthes.
Paris Éditions de Minuit, coll. "Arguments" 1963 1 vol. Broché in-8, broché, non coupé, 221 pp. Edition originale sans grand papier. Exempalire enrichi d'un envoi autographe signé au cinéaste Alain Resnais. Exemplaire provenant de la bibliothèque d'Alain Resnais.
Referenz des Buchhändlers : 112842
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MORRISSETTE (Bruce).
Les Romans de Robbe-Grillet. Préface de Roland Barthes.
Paris Éditions de Minuit, coll. "Arguments" 1963 1 vol. Broché in-8, broché, non coupé, 221 pp. Edition originale sans grand papier. Exempalire enrichi d'un envoi autographe signé au cinéaste Alain Resnais. Exemplaire provenant de la bibliothèque d'Alain Resnais.
Referenz des Buchhändlers : 112842
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Morrow, Elizabeth; William Spratling (illus)
Casa Manana SIGNED
Croton Falls NY: Spiral Press. SIGNED first edition. Limitied to 300 copies. Hard cover in original cloth. Published Croton Falls NY: Spiral Press 1932. 4to. 8 1/4" x 11 1/4" unpaginated drawings by William Spratling illustrated with b/w plates and architectural plans and renderings. Bound in dark blue publisher's cloth with gilt embossed titles to cover and spine gilt cover design beveled edges pictorial map endpapers. Inscribed by Morrow to Mr. and Mrs. Reeve Schley: "For Mr. and Mrs. Reeve Schley who knew Casa Manana. with a Merry Christmas from Elizabeth Morrow. December 1932." A rare work and important resource on Mexican architecture and pottery by Elizabeth Cutter Morrow on Cuernavaca Mexico where she and her husband U.S. Senator Dwight Morrow who was Ambassador to Mexico from 1927 to 1930 bought adjoining plots to build a house inspired by the local historic architecture. The book is divided into three sections. Section one describes the town of Cuernavaca. Section two contains architectural plans and details for the home and gardens. Section three contains photo reproductions of the Mexican furnishings in the house including water jars jewelry boxes and woven garments. American-born expatriate artist and designer William Spratling created drawings for the new house and illustrated the text. Elizabeth Morrow was an American poet in the early 20th century who became the first female head of Smith College. Morrow was the mother of Anne Morrow Lindbergh distinguished American author and wife of aviation pioneer Charles Lindbergh. Near fine. Rare. . Near Fine. Hard. 1st. 1932. Spiral Press unknown
Referenz des Buchhändlers : 008529
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Morse, Samuel F. B., American painter and inventor (1791-1872).
Autograph letter signed ("Saml. F. B. Morse"). Poughkeepsie, 12. XII. 1862.
8vo. 1 p. on bifolium. To Charles H. Morse, responding to a query about a man who may have been a former employee, and requesting more information: "[...] By having answers to these questions, I might be able to find his friends, and the relief he requires [...]". - With a printed order of service for his memorial service on 16th April 1872 (8vo, 1 p.). - After having established his reputation as a portrait painter, in his middle age Morse contributed to the invention of a single-wire telegraph system. He was a co-developer of Morse code and helped to develop the commercial use of telegraphy.
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MORTEMART (Casimir-Louis-Victurnien).
Chroniques du Morvan. 1396.
Imprimerie de Madame Lacombe 1850 1 vol. relié in-8, demi-chagrin vert, dos lisse, 141 pp. Edition hors commerce contenant 4 chroniques du XIVe siècle : Conforgien, Nicopolis, le saut de Gouloux et Thoisy. Tirage confidentiel publié à l'initiative du Duc de Mortemart et destinée aux invités, au personnel du château et aux voisins proches lors d'une soirée donnée en hommage à sa fille. Envoi de l'auteur à une Baronne. Mors supérieur fendillé, avec un petit manque de cuir au dos en tête.
Referenz des Buchhändlers : 96670
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MORTEMART (Casimir-Louis-Victurnien).
Chroniques du Morvan. 1396.
Imprimerie de Madame Lacombe 1850 1 vol. relié in-8, demi-chagrin vert, dos lisse, 141 pp. Edition hors commerce contenant 4 chroniques du XIVe siècle : Conforgien, Nicopolis, le saut de Gouloux et Thoisy. Tirage confidentiel publié à l'initiative du Duc de Mortemart et destinée aux invités, au personnel du château et aux voisins proches lors d'une soirée donnée en hommage à sa fille. Envoi de l'auteur à une Baronne. Mors supérieur fendillé, avec un petit manque de cuir au dos en tête.
Referenz des Buchhändlers : 96670
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MORTIER (Alfred).
Lettre autographe signée adressée à [Ali Héritier, journaliste à Cinémonde].
1928 2 p. in-8, Paris, 5 novembre 1928. En réponse à une enquête réalisée par la revue hebdomadaire Cinémonde, à la question : "Un metteur en scène a-t-iI le droit de modifier l'intrigue d'un roman ou d'une pièce qu'il portera à I'écran ?". ..."lorsqu'on tire un film d'un roman ordinaire où même médiocre, je ne vois pas qu'il siot criminel de s'en inspirer en le modifiant. Dans ce cas, si le scénariste a du goût et de l'imagination, il se peut que le film devienne meilleur que le roman"...
Referenz des Buchhändlers : 110750
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MORTIER (Alfred).
Lettre autographe signée adressée à [Ali Héritier, journaliste à Cinémonde].
1928 2 p. in-8, Paris, 5 novembre 1928. En réponse à une enquête réalisée par la revue hebdomadaire Cinémonde, à la question : "Un metteur en scène a-t-iI le droit de modifier l'intrigue d'un roman ou d'une pièce qu'il portera à I'écran ?". ..."lorsqu'on tire un film d'un roman ordinaire où même médiocre, je ne vois pas qu'il siot criminel de s'en inspirer en le modifiant. Dans ce cas, si le scénariste a du goût et de l'imagination, il se peut que le film devienne meilleur que le roman"...
Referenz des Buchhändlers : 110750
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Mortier de Fontaine, Henri Louis Stanislaus, russischer Pianist (1816-1883).
Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 18. IX. 1873.
2 ½ SS. 8vo. An einen unbekannten Adressaten: "Der Fürst und die Fürstin von Lieven, sowie ich, haben uns sehr erfreut an den schönen Sachen aus Ihrem Verlag die Sie neulich ihnen sandten und ich freue mich sehr mit Ihrem ausgezeichneten Compositionstalent endlich Bekanntschaft gemacht zu haben. Morgen oder Uebermorgen werden Sie wahrscheinlich einen Besuch der Durchlauchten haben, und ich bitte Sie (unter uns!): Falls sie nach Liedern von mir fragen, ihnen, wie Sie auch welche vorräthig hätten, keine zu geben, auch keine zu verschicken [...]". - Der polnische Klaviervirtuose Mortier de Fontaine war nach beruflichem Wirken in St. Petersburg 1860 nach Westeuropa zurückgekehrt, wo er sich in München, Paris und später in London niederließ.
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MORTIER Pierre.
C'est l'Amour...
Paris, Charpentier et Fasquelle, 1919; in-12°, broché, couverture rempliée crème imprimée en noir; 202, ( 3)pp.Couverture un peu jaunie surtout au dos.
Referenz des Buchhändlers : c7053
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Mortillet, Paul de, Prähistoriker (1817-1893).
Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. verso. Paris, 23. VIII. 1915.
1 S. Visitkartenformat. In französischer Sprache an den namentlich nicht genannten Literaturkritiker und Arzt Wlodzimierz Bugiel (1872-1937): "Ci-joint avec mon travail sur 'l'Origine du culte des morts', la carte de l'excursion de dimanche prochain [...]". Die "Origine du culte des morts : les sépultures préhistoriques, préface du Dr A. Chervin" war 1914 erschienen.- Papierbedingt etwas gebräunt.
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Mortimer, Peter, Herrnhuter, Schriftsteller und Organist (1750-1828).
Eigenh. Brief mit U. Herrnhut, 4. V. 1795.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Mathematiker und Physiker Karl Friedrich Hindenburg in Leipzig: "Vor einiger Zeit nahm ich mir die Freiheit, an Sie zu schreiben, wegen einer Algebraischen Angelegenheit, in welcher H. Prof. Klügel Sie zum Schiedsrichter zwischen ihm u. mir erbeten hatte. Ich gab Ihnen zugleich Nachricht von meinem lezten [sic] an ihn gerichteten Aufsatz, u. vermuthete, daß er Ihnen denselben zuschicken würde [...] Ich habe nun die Umarbeitung meiner Abhandlung über den Fermatischen Satz meist vollendet, u. da ich vermuthen muß, daß mein lezter [sic] Aufsatz, den Sie jetzt in Händen haben, wegen seiner fragmentarischen Beschaffenheit, nicht deutlich genug seyn wird, so nehme ich mir die Freiheit, [...] die 3 ersten Bogen, die den schwierigen Satz betreffen, zu übersenden [...]". - Der in Puttingham in England geborene brüderische Musikwissenschaftler Peter Mortimer war Verfasser eines vielbeachteten Werks über den Choral-Gesang der Reformation. - Etwas angestaubt, fleckig und knittrig. Mit kleinen Randläsuren, Siegelresten und Einriss durch Siegelöffnung.
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MORTON - FULLERTON ( W.).
Au Seuil de la Provence. Le Rhône Cévenol.
Paris, Nouvelle Librairie Nationale, sans date ( 1923) ; in- 8°, broché, couverture crème imprimé en bleu nuit; 125pp.,1f.; couverture jaunie, petite de papier au dos en pied; exemplaire non rogné, grandes marges inférieures et externes.
Referenz des Buchhändlers : c3520
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Morton, Friedrich, Botaniker und Heimatforscher (1890-1969).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Hallstatt], 1. XI. 1967.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Friedrich Morton leitete seit 1923 die von ihm gegründete botanische Forschungsstation in Hallstatt und seit 1925 auch das Museum in Hallstatt, das er reorganisierte; "er gründete u. a. eine Bergbauabteilung sowie vorgeschichtliche und ornithologische Einrichtungen [und] arbeitete über die Vorgeschichte Hallsteins sowie die Pflanzengeographie des Dachsteingebirges und des Salzkammerguts" (DBE).
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MORVAN (René),pseudonyme de Robert JOSSEYEUX.
Mon Ame.Poésies.
Paris,Girard et Villerelle,1899 ; in-8°,demi-percaline anthracite à la bradel,dos lisse,titre doré encadré de 2 jeux de filets dorés,couverture conservée;131pp.;la couverture conservée est un peu défraîchie.
Referenz des Buchhändlers : c2390
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MORVAN, Jean
Le Soldat Impérial (1800-1814) (2 Tomes - Complet) [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ] Tome I : Le recrutement - Le matériel - L'Instruction - La Solde - Les Vivres - L'Administration ; Tome II : La Vie en Campagne - La Bataille - La Mortalité - Les Prisonniers - Les Récompenses - Le Moral
2 vol. in-8 reliure postérieure demi-chagrin vert, dos à 5 nerfs doré, Librairie Plon, Plon-Nourrit et Cie, Paris, 1904, VII-520 pp. ; 2 ff., 525 pp.
Referenz des Buchhändlers : 68222
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MORVAN, Jean-Jacques
Morvan 51 - 71 : 20 ans de peinture. Le temps d'un arbre, le temps d'un homme. [ Avec un dessin original signé ]
Exemplaire sur vélin de Hollande numéroté nominatif, contenant un dessin original signé par Morvan, 1 vol. en feuilles sous chemise, 1977 Avec un dessin original signé de Morvan. Bel exemplaire en parfait état. Français
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MORVAN, Jean-Jacques
Morvan 51 - 71 : 20 ans de peinture. Le temps d'un arbre, le temps d'un homme. [ Avec un dessin original signé ]
Exemplaire sur vélin de Hollande numéroté nominatif, contenant un dessin original signé par Morvan, 1 vol. en feuilles sous chemise, 1977
Referenz des Buchhändlers : 21683
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MORÉ DE CHARAIX Vincent Antoine
Lettre autographe signée
Lettre autographe signée de ce militaire natif de Lozère, adressée depuis son château de Cheminades le 16 juin 1816 à monsieur de Lisleroy à Chomérac. en feuille Très bon Cheminades 1816
Referenz des Buchhändlers : 12051
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MORÉAS (Jean)
Lettre autographe signée
Paris, 28 août 1895. In-12, 3 pp.
Referenz des Buchhändlers : 23172
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MORÉAS (Jean). - ROUVEYRE;
Mort de l'Amour. Avec, en appendice, une prose de Jean Moréas.
Paris, Édition du Mercure de France, 29 octobre 1911. Un volume in-4, broché, XXXV pp.
Referenz des Buchhändlers : 31837
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Moréas, Jean, Schriftsteller (1856-1910)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1900), Kl.-4°. 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 45685
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Moscati, Pietro, Mediziner und Staatsmann (1739-1824)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Mailand, 17. VII. 1816, 4° (24,5 x 20 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse.
Referenz des Buchhändlers : 61084
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Moscheles, Felix, Maler und Schriftsteller (1833-1917)
Eigenh. Postkarte mit U.
o.J. [London], 6. II. 1909, (9 x 11,5 cm).
Referenz des Buchhändlers : 61135
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Moscheles, Ignaz, Komponist (1794-1870)
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. "I. Moscheles".
o.J. Leipzig, 25. V. 1852, Gr.-8° (21,5 x 14 cm). 1 Seite. Blaue Notenlinien.
Referenz des Buchhändlers : 58551
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Moscheles, Ignaz, Komponist und Pianist (1794-1870)
Eigenh. Schriftstück mit U.
o.J. Ohne Ort und Jahr (Hamburg, Februar 1825), 4° (25,5 x 21 cm). 1 Seite.
Referenz des Buchhändlers : 60432
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Mosel, Ignaz Franz Edler von, Komponist und Musikschriftsteller (1772-1844).
"Lesefrüchte aus dem Gebiete der dramatischen Musik". Eigenh. Manuskript (Fragment) mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. "Das gesungene Schauspiel hat seit seinem Entstehen die wärmste Theilnahme gefunden. Schon vor zweyhundert Jahren wurden große Summen darauf verwendet, und in gegenwärtiger Zeit hat dieser Aufwand sich bis zum Unerschwinglichen gesteigert [...]". - Mosel war eine der einflußreichsten Persönlichkeiten im Musikleben des vormärzlichen Wien. Privat dem Schubert-Kreis freundschaftlich verbunden, komponierte er vorwiegend Vokalwerke und war als wissenschaftlicher Musikschriftsteller und -rezensent von Bedeutung (so schuf er die erste wissenschaftliche Arbeit über das Requiem von Mozart). "Etwa ab 1808 gehörte Mosel als Musikschriftsteller, Komponist, Bearbeiter und Dirigent zu den führenden Persönlichkeiten des Wiener Musiklebens, wozu ihm außer seiner Fähigkeiten auch die Freundschaft mit Graf M. Dietrichstein verhalf. Dieser erreichte als Hoftheaterdirektor die Ernennung Mosels zum Vizedirektor und Hofrat. Ab 1826 war Mosel Leiter der Hoftheater, da Dietrichstein zum Präfekt der Hofbibliothek wurde" (ÖBL, s. v.)
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MOSELLY (Emile).
La vie lorraine : contes de la route et de l'eau.
Paris Nouvelle librairie nationale, coll. "Les pays de France" 1908 1 vol. Relié in-12, bradel demi-percaline, pièce de titre de basane havane, couvertures et dos conservés, 178 + (2) pp. (pièce de titre un peu frottée). Edition originale dont il n'a pas été tiré de grand papier. Envoi autographe signé de l'auteur à l'écrivain Gabriel Timmory. En très bonne condition. Peu courant.
Referenz des Buchhändlers : 110988
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MOSELLY (Emile).
La vie lorraine : contes de la route et de l'eau.
Paris Nouvelle librairie nationale, coll. "Les pays de France" 1908 1 vol. Relié in-12, bradel demi-percaline, pièce de titre de basane havane, couvertures et dos conservés, 178 + (2) pp. (pièce de titre un peu frottée). Edition originale dont il n'a pas été tiré de grand papier. Envoi autographe signé de l'auteur à l'écrivain Gabriel Timmory. En très bonne condition. Peu courant.
Referenz des Buchhändlers : 110988
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Mosen, Julius, Schriftsteller (1803-1867).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 29. IX. 1843.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Literaturhistoriker Karl Goedeke "in Celle p. adr. Hahn'sche Hofbuchhandl. Hannover": "Da in diesem Augenblicke bei F. A. Brockhaus in Leipzig eine zweite Auflage meiner Gedichte unter der Presse ist u. ich mithin zunächst kein Eigenthumsrecht an diesen Schriften habe, so muß ich Sie ersuchen, sich gütigst mit Ihrer Anfrage dorthin zu wenden [...]". - Mosen war seit 1834 selbständiger Anwalt in Dresden, befreundete sich mit Ludwig Tieck, Ernst Theodor Echtermeyer, Arnold Ruge und Gottfried Semper und wurde 1844 Dramaturg am Großherzoglichen Hoftheater in Oldenburg. 1846 begann er unter fortschreitenden Lähmungserscheinungen zu leiden, die zu Unbeweglichkeit und zum Verlust der Sprache führten. Sein literarisches Werk umfaßt Lyrik, historische Dramen, Erzählungen und einen Roman. Zudem war er Dichter des "Andreas Hofer"-Lieds "Zu Mantua in Banden", der späteren Landeshymne Tirols. - Karl Goedeke lebte von literarischen und journalistischen Arbeiten, ehe er 1873 Professor für Literaturgeschichte in Göttingen wurde. Neben Anthologien und Chrestomathien zur Literatur des 16. und 17. Jhdts. verfaßte er u. a. eine Biographie seines Freundes Emanuel Geibel und gab für den Cotta-Verlag umfangreiche Klassiker-Editionen heraus. Sein Hauptwerk, der "Grundriß zur Geschichte der Deutschen Dichtung", eine Literaturgeschichte mit teilweise umfangreichen Biographien und fast erschöpfenden Bibliographien, wird bis heute fortgeführt. - Mit kl. Ausschnitt auf Bl. 2 durch Brieföffnung und einem wohl aus der Hand des Adressaten stammenden Bearbeitungsvermerk in Rotstift am oberen Rand der Recto-Seite von Bl. 1.
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Mosen, Julius, Schriftsteller (1803-1867).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. IX. 1837.
1 S. 8vo. Übersendet einem Freund "als Andenken und zur Aufmunterung" einen von ihm verfassten Kunstbericht. "Gestern mit der Eröffnung der Leipziger Ausstellung erfolgte auch die Ausgabe. Ich habe alle Ursache mit den Leipziger Freunden zufrieden zu sein […]". - Gefaltet. - Nach dem Studium der Philosophie und der Rechtswissenschaften ließ Mosen sich als Advokat in Leipzig nieder, wurde 1831 Gerichtsaktuar und 1834 selbständiger Anwalt in Dresden, wo er sich mit Ludwig Tieck, Ernst Theodor Echtermeyer, Arnold Ruge und Gottfried Semper befreundete. 1844 wurde Mosen Dramaturg am Großherzoglichen Hoftheater in Oldenburg, 1846 begann er unter stetig anwachsenden Lähmungserscheinungen zu leiden, die schlußends zu Unbeweglichkeit und zum Verlust der Sprache führten.
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Mosenthal, Julius, businessman and politician (1818-1880).
ALS ("Mosenthal"). N. p., 2 March 1860.
Large 8vo. ½ p. on bifolium. To the writer Moritz Anton Grandjean (1821-1885): "Machen Sie sich hübsch lustig über meine Surrogat-Dialectstudien; aber machen Sie mir dennoch die Freude den einliegenden Spaß unserm alten [Name illegible] in meinem Namen vorzutragen [...]". - With small defects to right edge. In old collector's folder.
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Mosenthal, Salomon von, Schriftsteller (1821-1877).
Eigenh. Albumblatt mit U. ("S. H[ermann] Mosenthal"). Wien, April 1847.
1 S. Qu.-gr.-4to. "Liebe und Freundschaft, zwei schlichte Mädchen, wohnten lange in unsrer Mitte. Sie bewohnten kein Palais, sondern meistens einfache Bürgerhäuser. Als aber die englische Miß Industrie zu uns kam, und alle Zimmer brauchte, da hat man der Liebe und Freundschaft das Quartier gekündigt, und die Armen müssen jetzt incognito herumlaufen und ein Plätzchen suchen, wo man sie beherbergt [...]". - Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller studierte Naturwissenschaften am Karlsruher Polytechnikum, promovierte 1842 und war später Hauslehrer und Erzieher in Wien. "Daneben widmete er sich literarischen Studien, erhielt 1850 eine Beamtenstelle im Ministerium für Unterricht und Kultus und übernahm 1864 den Vorstand der Ministeriumsbibliothek. Mosenthal schrieb Libretti zu Opern von Otto Nicolai, Friedrich von Flotow und Heinrich August Marschner sowie Lyrik und Dramen. Mit seinem Stück 'Deborah' (1850) fand er nach der Uraufführung in Hamburg internationale Beachtung (u. a. 1862: 400 Aufführungen in Folge in New York)" (DBE).
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Mosenthal, Salomon von, Schriftsteller (1821-1877)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr [1874], 8°. 1 Seite. Doppelblatt.
Referenz des Buchhändlers : 36758
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Mosenthal, Salomon von, Schriftsteller (1821-1877).
Eigenh. Brief mit U. ("Dr. Mosenthal"). O. O., 23. III. 1871.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "Mein Freund Walter dessen stetiger Sonntagsgast ich bin verläßt Wien auf 4 Monate mit Beginn der nächsten Woche. Ich überlasse es Ihrem freundlichen Ermessen, ob ich diesen Sonntag der Freude, in ihrem verehrten Hause zu sein, opfern darf u. hoffe daß mir Ihre Güte bald Entschädigung gewähre [...]". - Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller studierte Naturwissenschaften am Karlsruher Polytechnikum, promovierte 1842 und war später Hauslehrer und Erzieher in Wien. "Daneben widmete er sich literarischen Studien, erhielt 1850 eine Beamtenstelle im Ministerium für Unterricht und Kultus und übernahm 1864 den Vorstand der Ministeriumsbibliothek. Mosenthal schrieb Libretti zu Opern von Otto Nicolai, Friedrich von Flotow und Heinrich August Marschner sowie Lyrik und Dramen. Mit seinem Stück 'Deborah' (1850) fand er nach der Uraufführung in Hamburg internationale Beachtung (u. a. 1862: 400 Aufführungen in Folge in New York)" (DBE).
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Mosenthal, Salomon von, Schriftsteller (1821-1877).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. I., o. J.
5 SS. auf gefalt. Doppelblättern. 8vo. Ausführlicher Brief an eine Schauspielerin bezüglich der Rollenverteilung in seinem Stück "Ein deutsches Dichterleben" (1850): "Im Fall es mir verwehrt sein sollte, Sie heute zu sprechen, so mögen diese Zeilen Ihnen sagen, daß Ihr gestriges Briefchen, oder vielmehr die Meinung, die demselben zu Grund zu liegen scheint, mich aufrichtig betrübt hat. Urtheilen Sie selbst: Nach der Erkrankung der Frau Wagner äußerte ich bei der Direction den Wunsch die Dora von Fräul. Seebach zu sehen, deren Talent mir für die […] Rolle sehr geeignet schien. Ich sagte dies auch bei Gelegenheit dem Fräulein - Ach na, sagte diese, nicht die Dora, die Molly hätt' ich längst für mein Leben gern einmal gespielt. Ich sagte darauf, daß diese Rolle durch Sie, meine Molly par excellence, so vortrefflich repräsentiert sei, daß ich nie eine Änderung wünschen könnte; Sie selbst aber hätten mir gesagt, daß diese Rolle sie […] angfreife, und wenn Sie jemals sie zurücklegen würden so sei mir dann Fräul. Seebach eine willkommene Remplaçantin. Dieselben Worte wiederholte ich Ihnen, liebes Fräulein bei Frau v. Kronser - genau dieselben, denn sie waren und sind meine herzliche Überzeugung. Sie selbst sagten mir aber - und ich nahm dieses für eben so aufrichtig gemeint - Sie würden selbst mit Fräulein Seebach reden, denn die Rolle sei angreifend für Sie und - laßen Sie mich nur machen" - so schlossen Sie […]". - Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller studierte Naturwissenschaften am Karlsruher Polytechnikum, promovierte 1842 und war seit 1843 Hauslehrer und Erzieher in Wien. "Daneben widmete er sich literarischen Studien, erhielt 1850 eine Beamtenstelle im Ministerium für Unterricht und Kultus und übernahm 1864 den Vorstand der Ministeriumsbibliothek. Mosenthal schrieb Libretti zu Opern von Otto Nicolai, Friedrich von Flotow und Heinrich August Marschner sowie Lyrik und Dramen. Mit seinem Stück ‚Deborah' (1850) fand er nach der Uraufführung in Hamburg internationale Beachtung (u. a. 1862 400 Aufführungen in Folge in New York)" (DBE).
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Mosenthal, Salomon von, Schriftsteller (1821-1877).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 20. I. 1867.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: "Gestern erfuhr ich daß der kleine Familienkreis, in welchen Sie mich Morgen freundlichst aufnehmen wollten aus 30 Personen besteht. Liebster Freund! Ich bin nun einmal, ein halber Sonderling! Ich bin in größeren Gesellschaften seit Jahren unmöglich, weil eine peinliche Stimmung über mich kommt […]". - Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller studierte Naturwissenschaften am Karlsruher Polytechnikum, promovierte 1842 und war seit 1843 Hauslehrer und Erzieher in Wien. "Daneben widmete er sich literarischen Studien, erhielt 1850 eine Beamtenstelle im Ministerium für Unterricht und Kultus und übernahm 1864 den Vorstand der Ministeriumsbibliothek. Mosenthal schrieb Libretti zu Opern von Otto Nicolai, Friedrich von Flotow und Heinrich August Marschner sowie Lyrik und Dramen. Mit seinem Stück ‚Deborah' (1850) fand er nach der Uraufführung in Hamburg internationale Beachtung (u. a. 1862 400 Aufführungen in Folge in New York)" (DBE).
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Mosenthal, Salomon von, Schriftsteller (1821-1877).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. III. 1859.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Luise Gräfin von Schönfeld-Neumann (1818-1905): "Zwei Jahre sind's, daß zu der Muse Gram / Von unserer Bühne schied Luise, / Und keine zweite kam wie diese. / Ich weiß, warum sie ihren Abschied nahm: / Sie hat das Fach der Mütterrollen / Durchaus nicht übernehmen wollen. / Jedoch der Himmel sprach: o nein, / Wie sollt' ich nicht der sinnigsten der Frauen / Das Sinnigste der Fächer anvertrauen? […]". - Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller studierte Naturwissenschaften am Karlsruher Polytechnikum, promovierte 1842 und war seit 1843 Hauslehrer und Erzieher in Wien. "Daneben widmete er sich literarischen Studien, erhielt 1850 eine Beamtenstelle im Ministerium für Unterricht und Kultus und übernahm 1864 den Vorstand der Ministeriumsbibliothek. Mosenthal schrieb Libretti zu Opern von Otto Nicolai, Friedrich von Flotow und Heinrich August Marschner sowie Lyrik und Dramen. Mit seinem Stück ‚Deborah' (1850) fand er nach der Uraufführung in Hamburg internationale Beachtung (u. a. 1862 400 Aufführungen in Folge in New York)" (DBE).
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