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PHILIPON, M.-M.
L'Evangile du Père [ Livre dédicacé par l'auteur ]
1 vol. in-8 br., Editions Saint-Paul, Paris, 1960, 71 pp. Belle dédicace de l'auteur : "Plus on est enfant, plus Dieu se montre Père, plus Marie est pour nous une mère". Etat satisfaisant (ancien cachet d'institution religieuse) Français
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Philipp Alexander, Herzog von Württemberg (1838-1917).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. I. 1881.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich den Wunsch ausdrücke, dem Verein gegen Verarmung und Bettelei mit einem Jahresbeitrag von zwanzig Gulden beizutreten, bitte ich das weiter Nöthige gefälligst veranlassen zu wollen". - Philipp Hzg. von Württemberg, Sohn des Herzogs Alexander Friedrich Wilhelm von Württemberg und Marie Christiane d'Orléans, mußte Frankreich mit seiner Familie zusammen 1848 verlassen und lebte fortan auf Schloß Fantaisie bei Bayreuth. Nachdem Pläne zu einer Hochzeit mit Prinzessin Sophie von Bayern, der jüngsten Schwester von Kaiserin Elisabeth von Österreich, sich zerschlagen hatten, ehelichte er Erzherzogin Marie Therese von Österreich, eine Tochter von Erzherzog Albrecht Friedrich von Österreich und Prinzessin Hildegard Luise von Bayern. Ihr 1863-65 errichtetes Palais Württemberg an der Ringstraße wurde - nachdem die Stadtverwaltung die dahinterliegende Gartenanlage zugunsten einer Straße geopfert hatte - 1871 veräußert und im Zuge der Weltausstellung 1873 in adaptierter Form als Hotel Imperial eröffnet. n
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Philipp I, the Magnanimous, Landgrave of Hesse (1504-1567).
DS. Rotenburg an der Fulda, 26 July 1562.
Folio. 3 ½ pp. on bifolium. With papered seal. In German. Extensive instructions to his son William IV, Landgrave of Kassel (1532-92). The eldest son of Philipp, William "the Wise" became the founder of the line of Hesse-Kassel, which survives to this day. After the death of Philipp, the foremost Protestant prince, Hesse was divided among his four sons. On 6 April 1562, a few months before the present document was composed, William had been designated by his father to receive the portion around the capital Kassel. - The instructions to the Landgrave and to his lieutenants and colonels in Kassel focus particularly on the application of the Augsburg Confession, the relationships between the Margraves and the Counts Palatinate, the attitude towards the French, etc.: "Instruction was unser sohnn landegrave Wilhelm, unnd unser hofmarschalk, unnd seinen binge, zu Cassell verhandeln, vornehmen, und von unserrn wegen verweisen mugen, auch wie den zweien obristen handlenn, unnd zwischen dem von Undeloch, unnd denselbigen obristen miteln konnen [...]". - Some staining to outside pages, otherwise well-preserved specimen.
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Philipp Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Numismatiker und Militär (1844-1921).
2 eigenh. Briefe mit U. Budapest, Februar und Mai 1888.
Zusammen 8 SS. auf Doppelblättern. Kl.-8vo. Beiliegend ein Br. der Cornelie Sárkóny, geb. Nepko, an den Prinzen betr. der Pensionierung ihre erkrankten Vaters. Dobsina, 17. VII. 1888. 7 SS. auf Doppelbll. 8vo. Mit einem halbseitigen, paraphierten Bearbeitungsvermerk des Adressaten in Bleistift. An einen nicht identifizierten Adressaten betreffs der Verpachtung von Landgütern. - Der vielfach geehrte und ausgezeichnete Militär war u. a. Inhaber des Ordens vom Goldenen Vlies und des St. Stephans-Ordens sowie Ehrenbaili des Malteserordens. "Als Inhaber des Prinz Ferdinand Coburgschen und des gräflich Koháryschen Fideikommisses widmete er sich der Verwaltung seiner Güter in Ungarn und Niederösterreich. Wissenschaftlich und kulturell interessiert, förderte er u. a. die Gesellschaft der Musikfreunde und stiftete, als Numismatiker international bekannt, 1870 die Österreichische Numismatische Gesellschaft" (ÖBL IX, s. v.). - Auf Briefpapier mit kalligr. gepr. Monogramm.
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Philipp Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Numismatiker und Militär (1844-1921).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. XII. 1873.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hrn. Kreuz (?): "Morgen findet eine kleine Wald[-] u. Feldjagd bei Dürnkrut statt, es dürften bei 200 H. geschossen werden. Wenn es Dir Vergnügen macht heraus zu kommen, so bitte ich per Nordbahn um 7. 10. Früh nach Dürnkrut zu fahren, die Jagd fängt gleich hinter dem Bahnhofe an [...]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand und gepr. Monogramm.
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Philipp y Mendoza, Adolf, kgl. portugiesischer Konsul und Exporteur (1833-1914).
Eigenh. Visitenkarte. [Wien], o. D.
2 Zeilen. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[Adolphe Philipp Consul de Portugal] (dies gedruckt) und Familie gratulieren herzlichst zu Ihrem Jubiläum". Der aus Glückstadt in Schleswig-Holstein gebürtige Philipp wirkte lange Jahre nicht nur als portugiesischer Konsul, sondern auch als Generaldirektor und Verwaltungsrat der Dynamit-Nobel in Wien. - Gering fleckig. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Philipp, Herzog von Württemberg (1838-1917).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Gmunden, 22. IX. 1884.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Exzellenz mit Dank für dessen "freundliche Zeilen": [...] Da nach dem mir von Euer Excellenz gewordenen Andeutungen unser Eintreffen in Friedrichshafen erst nach dem 16ten October möglich - würden Excellenz mich durch weitere gefällige Mittheilung des Tages an welchem Tage wir uns in Friedrichshafen vorzustellen hätten, zu besonderem Danke verpflichten [...]". - Mit schwarzem Trauerrand; beiliegend ein nicht hinzugehöriges eh. adr. Kuvert und ein Zeitungsausschnitt mit Todesanzeige.
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Philipp, Karl, Bildhauer und Medailleur (1872-1949).
11 eigenh. Briefe, 2 eh. Briefkarten, 14 eh. (8 Bild-)Postkarten sowie eine gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen und U. Wien, München, Dresden u.a., 1909-1920.
Zusammen 34½ SS. 8vo. Mit 1 eh. adr. Kuvert. An den Wiener Kulturstadtrat Hans Arnold Schwer (1856-1931): "Gestatte mir, Ihnen mitzutheilen, daß vergangenen Montag die Kommission im Wilhelm Dorferpark wegen Platzsuche für den Gedenkstein stattgefunden hat, und von der Aufstellung desselben in der Mittelachse Abstand genommen wurde [...]" (Br. v. 18. VII. 1909). - "Inliegend sende ich Ihnen die versprochenen Skizzen in Fotografie [...] Stein könnte man ja wie Sie mir sagten, den Mauthausner verwenden. Um das Porträt S. Exz. des Herrn Bürgermeisters denke ich mir das Wappen der Stadt Wien mit den Wappen sämmtlicher Orte des beigezogenen 21. Bezirkes, für den projektierten Denkstein für Margarethen habe ich noch keinen Vorschlag, dürfte aber nur um etwas höher zu stehen kommen als der Stein für den Wilhelmsdorferpark, weil Figur größer daher Bronzeguß teurer [...]" (Br. v. 5. IX. 1909). - "Von dem Mönterl [?] Diebstahl habe ich schon durch Scheffel erfahren und war ich auch im Park mir die Bescherung anzusehen. Diese Gauner haben ganz entsetzlich barbarisch gehaust. Wie mir der Parkwächter sagte, sollen es vier gewesen sein, die mit einem großen Hebebaum das Figürl weggetrieben haben [...]" (Br. v. 30. VIII. 1910). - Vgl. Thieme/B. XXVI, 548. - Die Briefkarten auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.
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Philipp, Robert, Sänger (ca. 1852-1933).
Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 4. X. 1915.
1 S. 4to. "Autogramm / Gar Mancher nimmt den Mund voll Kunst / Nennt einen Künstler sich / Erküns[t]elt sich der Presse Gunst / Und bläht sich fürchterlich / Die Menge glaubt's er wird begränzt [!] - / Verbreitet Kunstgeruch - / Doch ist nicht alles Gold was glänzt / Das ist ein alter Spruch [...]" - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess und kleinen Stecknadeldurchstichen von alter Heftung; stellenweise etwas fleckig und knittrig; beiliegend ein Ausschnitt aus einer Illustrierten mit einer Abbildung von R. Philipp und seiner Kollegin Marie Dietrich (Letztere hier weggeschnitten).
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Philippe (Anne).
Les Rendez-vous de la colline.
Paris, Julliard, 1966. Un volume de format in 8° de 190 pp. Reliure de l'éditeur en pleine toile blanche, jaquette papier. Service de presse de l'édition originale. Envoi autographe signé de l'auteur.Couverture un peu défraîchie.
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Philippe I. de Bourbon, duc d’Orléans (1640-1701), Bruder von Ludwig XIV., Gatte der Liselotte von der Pfalz.
Schriftstück mit eigenh. U. ("Philippe"). St. Cloud, 7. VII. 1687.
½ S. Qu.-Folio (ca. 500:340 mm). Feines Pergament. Der Anwalt des Gerichtshofes von Créspy, Louis-Onnebert Guilliot ("ad[vo]cat au présidial de Crespy"), wird als königlicher Staatsanwalt vorgestellt und als Vertreter des M. Anthoine Bittart eingesetzt am Pariser Obergerichtshof ("siège de la Table de Marbre du Pallais de Paris"), wo er verantwortlich sein soll für Rechtsangelegenheiten bezüglich Gewässern, Wäldern und Jagd ("d'Eaux et Forêts et Chasses"). - Mit parallelen Einschnitten für die fehlende Siegelkordel; die Plica entfaltet. Spuren alter Faltung, einige kleine Wurmlöcher; etwas angestaubt und knittrig.
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PHILIPPE, Jean-Paul
La route en toute sécurité [ Livre dédicacé par l'auteur à Jacques Chaban-Delmas ]
1 vol. in-8 br., La Table Ronde, Paris, 1973, 215 pp. Belle dédicace de l'auteur à "Monsieur Jacques Chaban-Delmas, ce modeste dossier sur "La route en toute sécurité" qu'il a, le premier en France, pris vraiment en considération. Très respectueusement". Bon état Français
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Philippi, Felix, Schriftsteller und Regisseur (1851-1921).
Eigenh. Albumblatt. mit U. Berlin, Dezember 1909.
1 S. Qu.-4to. "Lerne in die Herzen seh'n | In ihr Glück und ihre Pein, | Lern' die Menschen nur versteh'n | Denn versteh'n ist auch verzeih'n". - Philippi war Spielleiter am Augsburger Stadttheater, wo er u. a. die ersten deutschen Aufführungen von Ibsens Dramen inszenierte. Als freier Schriftsteller war er seit 1891 in Berlin tätig und schrieb vorwiegend Dramen. Zu seinen vom französischen Theater beeinflußten Werken gehört u. a. "Das Erbe" (1899). Als Erzähler widmete er sich vornehmlich Themen aus dem Altberliner Leben.
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Philippi, Felix, Schriftsteller und Regisseur (1851-1921).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 10. XI. [nach 1906].
1 S. 8vo. An einen Herrn Klein: "Am 14. wird im 'Kleinen Schauspielhause' der zweite Theil meiner Pariser Schattenspiele zur Aufführung gelangen. Wie ich höre, collidirt diese mit der Premiere der Rabensteinerin in Deutschland. Ich möchte sie nun, sehr verehrter Herr, aufs Herzlichste bitten, wenn Sie persönlich verhindert sein sollten, für einen Ersatzmann freundlichst Sorge tragen zu wollen [...]". - Philippi war Spielleiter am Augsburger Stadttheater, wo er u. a. die ersten deutschen Aufführungen von Ibsens Dramen inszenierte. Als freier Schriftsteller war er seit 1891 in Berlin tätig und schrieb vorwiegend Dramen. Zu seinen vom französischen Theater beeinflußten Werken gehört u. a. "Das Erbe" (1899). Als Erzähler widmete er sich vornehmlich Themen aus dem Altberliner Leben.
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Philippi, Peter, German painter (1866-1945).
Autograph quotation signed. [Postmark: Rothenburg], 30. IX. 1917.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "O diese Weinpreise! [...]". - Specialized in genre painting and portraiture, Philippi settled in Rothenburg ob der Tauber in 1906, where he co-founded the "Rothenburger Künstlerbund". A portfolio of high-quality reproductions of his paintings was published by the Kunstwart publishing house, which sparked his nationwide success. - Some pink ink spots; traces of a postmark. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Philippi, Rudolph Amandus, Zoologe (1808-1904)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Santiago de Chile, 15. IV. 1860, Gr.-4°. 2 Seiten. Mit Adresse. Dünnes bläuliches Papier.
Bookseller reference : 58119
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Philippi, Rudolph Amandus, Zoologe (1808-1904)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Kassel, 5. XII. 1846, Gr.-4°. 1 Seite.
Bookseller reference : 52393
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Philippovich von Philippsberg, Eugen, Nationalökonom (1858-1917).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Ein Staat, der den Volkswohlstand heben will, muss die Tatkraft und geistige Spannkraft seiner Bevölkerung erhöhen. Es ist nicht ein Zufall, dass die Völker grösster wirtschaftlicher Energie auch die grösste geistige Freiheit geniessen. Geistige und materielle Kultur sind auf ihrer höchsten Stufe zur Einheit verbunden [...]". - Philippovich habilitierte sich 1884 in Wien für politische Ökonomie und trat im folgenden Jahr eine Professur an der Universität Freiburg i. B. an. Er "geriet in Freiburg in den Bannkreis der historischen Schule, deren sozialpolitische Konsequenzen seinem Charakter entgegenkamen, deren Theoriefeindlichkeit er jedoch im Geiste der Wiener Schule ablehnte [...] Philippovich erkannte als erster die Notwendigkeit, die unter kapitalistischen Bedingungen sich deckenden Prozesse der Einkommensbildung und Einkommensverteilung analytisch auseinanderzuhalten" (ÖBL V, 43f.). "1893 kehrte er zurück nach Wien, wo er 1905/06 auch Rektor der Universität war. Als Mitglied des Vereins für Socialpolitik und des Kreises der Wiener Fabier gehörte Philippovich zu den geistigen Vätern der 1896 gegründeten Sozialpolitischen Partei. Er war im Arbeitsbeirat des Handelsministeriums tätig und beschäftigte sich auch in vielen seiner Publikationen mit sozialen Mißständen. Als sein Hauptwerk gilt ein ‘Grundriß der Politischen Ökonomie’ (2 Bde., 1893-1907)" (DBE).
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Philippovich von Philippsberg, Eugen, Nationalökonom (1858-1917).
Eigenh. Brief mit U. Bad Gastein
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr Telegramm [...] ist mir per Bote hieher nachgeschickt worden, wo ich mich während einiger Wochen zum Badeaufenthalt befinde. Da es mir hier vollständig an irgendwelchen Behelfen fehlt und ich ein spezielles Studium der amerikanischen Trusts nie betrieben habe, ist es mir leider nicht möglich, Ihren Wunsch nach einem Artikel über die augenblickliche Trustpolitik Roosevelts zu erfüllen [...]". - Philippovich habilitierte sich 1884 in Wien für politische Ökonomie und trat im folgenden Jahr eine Professur an der Universität Freiburg i. B. an. Er "geriet in Freiburg in den Bannkreis der historischen Schule, deren sozialpolitische Konsequenzen seinem Charakter entgegenkamen, deren Theoriefeindlichkeit er jedoch im Geiste der Wiener Schule ablehnte [...] Philippovich erkannte als erster die Notwendigkeit, die unter kapitalistischen Bedingungen sich deckenden Prozesse der Einkommensbildung und Einkommensverteilung analytisch auseinanderzuhalten" (ÖBL V, 43f.). "1893 kehrte er zurück nach Wien, wo er 1905/06 auch Rektor der Universität war. Als Mitglied des Vereins für Socialpolitik und des Kreises der Wiener Fabier gehörte Philippovich zu den geistigen Vätern der 1896 gegründeten Sozialpolitischen Partei. Er war im Arbeitsbeirat des Handelsministeriums tätig und beschäftigte sich auch in vielen seiner Publikationen mit sozialen Mißständen. Als sein Hauptwerk gilt ein ‘Grundriß der Politischen Ökonomie’ (2 Bde., 1893-1907)" (DBE).
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Philippovich von Philippsberg, Eugen, Nationalökonom (1858-1917).
Nachlasskonvolut. Wien und Karlsruhe, 1886-1904.
1 gedruckte und 1 kalligraphische Urkunde sowie 1 Dienstschreiben des Großherzogs Friedrich von Baden an Philippovich, 1 zeitgenössische Karikatur und 1 Portrait desselben in Heliogravure. Die großformatige Aufnahmeurkunde der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften mit der prachtvollen gedruckten goldenen Umrahmung datiert vom 1. Oktober 1904 und informiert den bedeutenden Nationalökonomen Philippovich über seine Aufnahme in die Philosophisch-Historische Klasse, die kalligraphische Urkunde vom 20. November 1896 entstand anläßlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft eines Wiener Universitätsvereins. Die vorliegende originale Bleistiftzeichnung karikiert Philippovich in einem Laboratorium der "Social Politik" und ist offenbar als Entwurf für ein Plakat anläßlich eines außeruniversitären Vortrags ("Heute Freitag") entstanden. Friedrich I. von Baden (1826-1907) bewilligt als oberster Dienstherr der Universität Freiburg dem dort als ordentlichen Professor tätigen Philippovich eine Gehaltserhöhung in der Höhe von 400 Mark (Brief m. eh. U. v. 14. Jänner 1891). - Philippovich habilitierte sich 1884 in Wien für politische Ökonomie und trat im folgenden Jahr eine Professur an der Universität Freiburg i. B. an. Er "geriet in Freiburg in den Bannkreis der historischen Schule, deren sozialpolitische Konsequenzen seinem Charakter entgegenkamen, deren Theoriefeindlichkeit er jedoch im Geiste der Wiener Schule ablehnte [...] Philippovich erkannte als erster die Notwendigkeit, die unter kapitalistischen Bedingungen sich deckenden Prozesse der Einkommensbildung und Einkommensverteilung analytisch auseinanderzuhalten" (ÖBL V, 43f.). "1893 kehrte er zurück nach Wien, wo er 1905/06 auch Rektor der Universität war. Als Mitglied des Vereins für Socialpolitik und des Kreises der Wiener Fabier gehörte Philippovich zu den geistigen Vätern der 1896 gegründeten Sozialpolitischen Partei. Er war im Arbeitsbeirat des Handelsministeriums tätig und beschäftigte sich auch in vielen seiner Publikationen mit sozialen Mißständen. Als sein Hauptwerk gilt ein ‘Grundriß der Politischen Ökonomie’ (2 Bde., 1893-1907)" (DBE).
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Philippovich von Philippsberg, Nikolaus, Kommandant von Udine, später Feldmarschallleutnant (1795-1858).
Instruktion mit eigenh. U. Udine, 13. V. 1848.
½ S. Folio. Vom k. k. Zivil- und Militärkommando zu Udine an das Stationskommando zu Pordenone: "Auf die vom 9ten d. Mts. Nro. 4 hieher gemachte Anfrage, aus welcher Cassa die Verpflegsgelder abzufaßen kommen, wird dem Stations Kommando erwiedert, daß selbe gegen kriegscomissariatisch ausgefertigten Entwurf, die vorgeschriebenen Quittungen und Gegenscheine auf die k. k. Operations Kriegs-Cassa lautend, von den, dem Civil und Militär Commando hierorts zur Verfügung gestellten Dotations-Gelder empfangen werden können. - Uiber diese Gelder ist monatlich die Verpflegsrechnung zu legen und dem eigenen Regimente zur Richtigkeitspflege zu übermachen. Rücksichtlich der 7 Gemeinen des Infanterie Regiments E. H. Ferdinand d'Este, welche unbeschuht sind, hat das Stations Commando sogleich hieher bekannt zu geben, ob selbe dem Infanterie Regimente E. H. Ferdinand d'Este Nro. 32, oder dem Infanterie Regimente E. H. Ferdinand Victor d'Este Nro. 26 angehören, da solches aus den abzitirten Berichte nicht zu ersehen ist [...]". - Verso Praesentatum-Vermerk vom 14. Mai.
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Philippovich, Eugen von, Nationalökonom (1858-1917).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 6. IV. 1915.
1 S. Qu.-8vo. Nur die Unterschrift. - Mit rotem Rundstempel der "J. K. Riess Handschriftensammlung", Inv.-Nr. "1086" und Lochspur alter Heftung.
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Philipps, Adolph, Politiker (1813-1877).
Eigenh. Schreiben mit U. Elbing, 22. I. 1849.
1 S. Folio. Zum Wahlergebnis in Elbing bei den Urwahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus, über die Wahl der Wahlmänner der zweiten Kammer: "Die Wahlen der Wahlmänner sind hier fast durchgängig [...] ausgefallen. Es war zwar ein hartnäckiger Wahlkampf und in den meisten Bezirken die Majorität nur sehr gering, aber das Resultat ist das obige. In Eile! [...] Falls Rodbertus [d. i. der Nationalökonom Karl Rodbertus, 1805-75] in Berlin sein sollte und Sie ihn gelegentlich sprechen, so haben sie vielleicht die Güte, ihm zu sagen, ich ließe ihn bitten, mir zu schreiben". - Philipps war Oberbürgermeister von Elbing und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung. Bei den Neuwahlen im Januar 1849 zur nunmehr zweiten Kammer des neuen Landtages kam es zu einem Linksruck: Statt der gemäßigten Liberalen wurden gerade in den Westprovinzen vielerorts Demokraten gewählt. - Mit Sammlervermerk in Bleistift. An den Rändern etwas lädiert, ein Eckausriss mit Papier hinterlegt. Mit Markierungen in Rotstift.
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Phillips, Robert L.; [and] Linda & John Willett
Willett's Bible Study: The Anatomy and Genesis of a Successful Bible Study SIGNED
Greensboro N.C.: The Printworks 1999. First Edition First Printing . Soft cover. Near Fine. 4to. 47 pages indexed. Soft cover bound in white pictorial wrappers. A fresh clean copy. Contains a few portrait photos illustrations. The Willetts and Robert Phillips were both from Greensboro NC. and one page covers Bible Studies in Greensboro while another page discusses Greensboro Youth Groups. SIGNED by ARobert Phillips on the front flyleaf. <br/> <br/> The Printworks paperback
Bookseller reference : 044306 ISBN : 0961462388 9780961462383
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Phillips, Georg, Rechtshistoriker u. Kirchenrechtler (1804-1872)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
München, 25. VII. 1854. 1 S. auf Doppelblatt, 4°.
Bookseller reference : 42188
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Philosophen, (vorwiegend 19. Jahrhundert)
9 eigenh. Briefe und Schriftstücke mit eigenh. U. von Konrad Deubler, Wilhelm Wundt u.a.
o.J. Memmingen, München, Heidelberg, Salzburg, Braunschweig u.a., 1813-1951, Verschiedene Formate. 10 Seiten und Beilagen.
Bookseller reference : 47662
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PHIPPS, Constantine Henry (First Marquess of Normanby) (1797-1863)
Free-Franked Envelope
This British Whig politician was Viscount Normanby from 1812-31and rose to Earl of Mulgrave from 1831-38 when the Marquess of Normanby was created for him in 1838; he served as Governor of Jamaica 1832-34 Lord Lieutenant of Ireland 1835-39 Home Secretary 1839-41 British Ambassador to France 1846-52 and Minister to Tuscany 1854-58. Free-Franked Envelope 5" X 3½" n.p. London n.y. Very good. On a typical light grey envelope of the period bearing Normanby's black wax seal still present on the verso he signs a bold "Normanby" in brown ink at lower left addressing it to a "J. Horsley Pye / 10 Charlotte Street" in his usual challenging scrawl. Interesting piece. unknown
Bookseller reference : 29321
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Phipps, Henry, 3rd Earl of Mulgrave, Politiker (1755-1831).
Eigenh. Brief mit U. [London], 27. VIII. 1805.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. An James Tough: "It is with the greatest concern that I acquaint you with the death of His Royal Highness The Duke of Gloucester, which melancholy event happened on Sunday last about half past 8 in the Evening [...]". - Phipps wurde im selben Jahr ins Auswärtige Amt berufen und war fortan in mehreren Stellen im gehobenen Dienst tätig; 1812 erhielt er den Titel des Earl of Mulgrave.
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PHOTOGRAPHIE - JOFFÉ.
Germaine Dermoz dans le rôle “d'Elisabeth la femme sans homme“, d'André Josset.
1935 Photographie originale, vers 1935, tirage argentique, signée par le photographe Joffé (actif entre 1930 et 1950). Photographie en noir et blanc de 26, 5 x 19 cm, sous verre. Signature et dédicace autographe par l'actrice à Cécile et Robert Vitrant (?). Encre de la dédicace et de la signature du photographe passée.
Bookseller reference : 10701
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PHOTOGRAPHE INCONNU
PHOTOGRAPHIE ORIGINALE DE JACQUES ANQUETIL - CHAMPION DU GROUPE SPORTIF A.C.B.B.-HALYETT - 1961
Paris 1961 une photographie originale en noir sur papier glacé, format total : 9 x 14 cm, signature autographe manuscrite au stylo bleu par JACQUES ANQUETIL en partie basse de la photo,
Bookseller reference : 26883
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PHOTIADES Constantin
RONSARD et son luth.
Librairie Plon Paris 1925 In-12 ( 170 X 120 mm ) de 107 pages, broché sous couverture rempliée. Edition originale. Très bel exemplaire, non rogné, enrichi d'un envoi autographe signé de l'auteur.
Bookseller reference : 89245
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Photographer: MIHRAN IRANIAN, (Turkish - Armenian photographer in Constantinople), (1890-19??).
Original photograph of the Entrance of the Bosphorus, taken by M. Iranian. 'Entree du Bosphore. 97: M. Iranian.
Very Good French Original sepia-toned photograph printed in a period photograph paper. 19x25 cm. Descriptive text in French. Chipped and tear on margins. Iranian was born in 1890 in Constantinople, Istanbul. It is known that he established his studio in 1891 in Pera district of Constantinople - the center of Armenian cultural and political life. In 1895 he enters into partnership with another photographer by the name of Gugasyan. By 1900s the business seems to have wound down as the images marked with his studio signature don't exhibit any over elements of the new century. Of all the major Armenian studios from Istanbul, Iranian's photographs are the rarest, and less than 300 are known to have survived. Iranian's primary subject was the city of Constantinople, its picturesque landscape, architectural heritage, and the many types of artisans and workers that populated its streets. Using the latest photography techniques, which allowed for very rapid exposures, Iranian captured the bustle of the city streets with remarkable clarity. Teeming with life and movement these images have a remarkable immediacy and documentary veracity quite unlike similar views produced by other photographers of the period. The typical approach for many of Iranian's contemporaries such as Sebah & Joalier or Guillame Berggren was to achieve as clear a picture as possible with perfectly balanced compositions and highly visible details - the hallmark of a 'good' commercial photographer. In contrast, Iranian's street views are full of photographic 'ruptures' - blurred figures in movement, surprised glances of people caught unawares - which give his works the viscerality of snapshots. But above all, Iranian was a master at capturing the mood of a place. Catching the Ottoman capital on the brink of rapid transformation, the photographer aimed to record many of its ancient streets and quarters disappear or change the appearance. Thus, like the Parisian street photography of Atget, Iranian's images are 'nostalgic for the present' that is irrevocably slipping into the past. In his studio, the clientele had the choice of a large range of costumes and props through which the modern urbanite could slip into the role of some long-gone ethnic or street type and become a part of history. It is this sense of melancholy that gives Iranian's photographs their subtle emotional power. This is also perhaps the reason why he was ultimately not as successful as a commercial photographer. Modernity had captured the imagination of the people and the wistful romanticism of Iranian's markedly less spectacular images was fast going out of fashion. The small legacy he has left behind is nevertheless of significance in the history of Near-Easter photography. He was one of the rare Ottoman photographers with an individual and subjective approach, which deserves a proper evaluation.
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Phélypeaux de La Vrillière, Louis, French statesman (1599-1681).
Letter signed. Saint-Germain-en-Laye, 30. VI. 1662.
4 to. 1 p. on bifolium. In his office as Secretary of State for Protestant Affairs, responding negatively to a complaint by a Madame de Saint Cosme: "Jay receu une de vos lettres sans datte avec un mémoire des consul. des habitans relig.ses de vre terre de St. Cosme sur les pretentions touchant l’exercice aud.t lieu. Comme la chose sans doubte a esté bien examinée par Mess.rs les commissaires avant que de la descider, il est à croire que le jugement qu’ils rendu est juste. Je suis fasché que vous ayez sujet de vous en plaindre […]". - Until the revocation of the Edict of Nantes in 1685, the Secretary of State for Protestant Affairs had the responsibilty of enforcing the Edict and settling conflicts between Catholics and Huguenots on an administrative level. Over the 17th century, increasing pressure was put on the French Huguenots, which led to many complaints, generally unsuccessful. Members of the Phélypeaux family held the office from 1610 until 1775. - Traces of folds. Some foxing.
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PIAF (Edith).
Belle correspondance adressée à son ami l'acteur Robert Dalban, en partie rédigée juste après la disparition de Marcel Cerdan.
1943 Ensemble de 10 lettres autographes signées "Edith", au total 19 pages au format in-4 ou in-8, écrites de Marseille, Paris, New York et Hollywood, entre 1943 et 1956.Rare et émouvante correspondance inédite à Robert Dalban (1903-1987), mémorable majordome des Tontons flingueurs que Piaf rencontre par l'entremise de son épouse, la comédienne Madeleine Robinson avec laquelle elle a sympathisé aux Bouffes-Parisiens. Plus qu'un ami, "son Bob" devient pour Piaf un confident, un frère : elle signe à plusieurs reprises ses lettres d'un "ta frangine Edith".Cette correspondance dévoile toute l’ardeur sentimentale de la chanteuse. En 1943, elle évoque les tensions avec son amant en titre le parolier Henri Contet, alors même qu’elle entretient une liaison avec Yvon Jeanclaude, jeune chanteur ténébreux à la voix de basse. En 1946, c’est Yves Montand qui fait battre son cœur, "tout ce que je peux te dire c'est que je l'aime à en crever !" L’interprète évoque son état de santé fragile, "c'est patraque tout le temps cette pauvre mère Piaf", et sa joie de faire la nique à "Trenet, Chevalier et Tino" qui, comme elle, se produisent en matinées à Marseille en zone libre.Le coeur d’Edith est à son paroxysme en 1949 : elle a rencontré Marcel Cerdan. Mais le boxeur disparaît dans un accident d’avion le 28 octobre alors qu'il rejoignait Piaf en tournée à New York. Dans les lettres écrites entre le 3 novembre 1949 et le 21 janvier 1950, on peut lire le choc, la profonde détresse et le deuil provoqué par ce drame : "Tu sais, ma douleur, c'est affreux, je ne réalise pas. C'était la première fois que j'aimais et puis voilà. On m'enlève tout, on me brise le cœur, on me l'arrache, on m'écrase. Je voudrais mourir mais j'ai peur de ne pas le retrouver si je me suicide. Je ne vis que dans cet espoir, être là où il est, le reste je m'en fous! (...) je n'ai plus envie de chanter, tout ce que je faisais c'était pour lui!".Les dernières lettres couvrent la période avec son mari le chanteur Jacques Pills. Si le cœur d’Edith s’est apaisée, notamment avec le soutien qu’elle a trouvé auprès des Rose-Croix, elle fait montre d’une lassitude morale et physique, "aussi je veux serrer les poings, pendant deux ou trois ans avant qu'il ne m'arrive un pépin !" (1956). Fiche détaillée sur demande.
Bookseller reference : 99573
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PIAF (Edith).
Belle correspondance adressée à son ami l'acteur Robert Dalban, en partie rédigée juste après la disparition de Marcel Cerdan.
1943 Ensemble de 10 lettres autographes signées "Edith", au total 19 pages au format in-4 ou in-8, écrites de Marseille, Paris, New York et Hollywood, entre 1943 et 1956.Rare et émouvante correspondance inédite à Robert Dalban (1903-1987), mémorable majordome des Tontons flingueurs que Piaf rencontre par l'entremise de son épouse, la comédienne Madeleine Robinson avec laquelle elle a sympathisé aux Bouffes-Parisiens. Plus qu'un ami, "son Bob" devient pour Piaf un confident, un frère : elle signe à plusieurs reprises ses lettres d'un "ta frangine Edith".Cette correspondance dévoile toute l’ardeur sentimentale de la chanteuse. En 1943, elle évoque les tensions avec son amant en titre le parolier Henri Contet, alors même qu’elle entretient une liaison avec Yvon Jeanclaude, jeune chanteur ténébreux à la voix de basse. En 1946, c’est Yves Montand qui fait battre son cœur, "tout ce que je peux te dire c'est que je l'aime à en crever !" L’interprète évoque son état de santé fragile, "c'est patraque tout le temps cette pauvre mère Piaf", et sa joie de faire la nique à "Trenet, Chevalier et Tino" qui, comme elle, se produisent en matinées à Marseille en zone libre.Le coeur d’Edith est à son paroxysme en 1949 : elle a rencontré Marcel Cerdan. Mais le boxeur disparaît dans un accident d’avion le 28 octobre alors qu'il rejoignait Piaf en tournée à New York. Dans les lettres écrites entre le 3 novembre 1949 et le 21 janvier 1950, on peut lire le choc, la profonde détresse et le deuil provoqué par ce drame : "Tu sais, ma douleur, c'est affreux, je ne réalise pas. C'était la première fois que j'aimais et puis voilà. On m'enlève tout, on me brise le cœur, on me l'arrache, on m'écrase. Je voudrais mourir mais j'ai peur de ne pas le retrouver si je me suicide. Je ne vis que dans cet espoir, être là où il est, le reste je m'en fous! (...) je n'ai plus envie de chanter, tout ce que je faisais c'était pour lui!".Les dernières lettres couvrent la période avec son mari le chanteur Jacques Pills. Si le cœur d’Edith s’est apaisée, notamment avec le soutien qu’elle a trouvé auprès des Rose-Croix, elle fait montre d’une lassitude morale et physique, "aussi je veux serrer les poings, pendant deux ou trois ans avant qu'il ne m'arrive un pépin !" (1956). Fiche détaillée sur demande.
Bookseller reference : 99573
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PIACHAUD René-Louis:
Chansons au bord du temps qui coule. Troisième Cahier de l'Anglore.
[Lausanne / Genève], Les Cahiers de l'Anglore, [vers 1930]. In-8 broché de [4]-45-[7] pages, couverture imprimée.
Bookseller reference : 14700
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PIACHAUD René-Louis:
Chansons au bord du temps qui coule.
[Lausanne / Genève], Les Cahiers de l'Anglore, [vers 1930]. In-8 broché de [4]-45-[7] pages, couverture imprimée.
Bookseller reference : 21677
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PIACHAUD René-Louis:
Discours sur l'éternelle anarchie.
[Genève], édité par le bureau de l'Entente Internationale Anticommuniste, 1937. In-8 broché de 64 pages, couverture imprimée.
Bookseller reference : 14697
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PIACHAUD René-Louis:
Histoires d’ici.
Genève, Ed. du Journal de Genève, 1957. 1 vol. in-4 de 147-[4] pages. Demi-basane marron à coins, dos lisse, 1er plat de couverture conservé. Un mors légèrement frotté, ceci mis à part en belle condition.
Bookseller reference : 3949
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PIACHAUD René-Louis:
L'Escalade.
A Genève et Carouge, se vend pour le compte de l'auteur par les soins de l'Edition indépendante et Castoldi / chez Louis Cottier, 1935. In-4 broché de 39 pages, couverture imprimée, dos muet.
Bookseller reference : 14699
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Piachaud René-Louis:
L'Indifférent. Poème. Suivi d'une évocation du fleuve Rhône.
Genève, Alexandre Jullien, 1930. In-8 broché, couverture marbrée rempliée, vignette de titre contrecollée au premier plat. Frottements en tête et en queue, rousseurs sur tranches aux gardes.
Bookseller reference : 1028
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PIACHAUD René-Louis:
Le chant de la mort et du jour. Poëme.
Genève, Les trois anneaux, à l'Édition Indépendante, 1937. In-4 broché de 58-[2] p., couverture rempliée. Petit accroc en queue.
Bookseller reference : 5781
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PIACHAUD René-Louis:
Le chant de la mort et du jour. Poëme.
Genève, Les trois anneaux, à l'Edition Indépendante, 1937. In-4 broché de 57-[5] pages, couverture rempliée.
Bookseller reference : 14701
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PIACHAUD René-Louis:
Le chant de la mort et du jour. Poëme.
Genève, Les trois anneaux, à l'Edition Indépendante, 1937. In-4 broché de 57-[5] pages, couverture rempliée.
Bookseller reference : 14702
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PIACHAUD René-Louis:
Le chant de la mort et du jour. Poëme.
Genève, Les trois anneaux, à l'Edition Indépendante, 1937. In-4 broché de 57-[5] pages, couverture rempliée.
Bookseller reference : 20466
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Piachaud René-Louis:
Le poëme paternel.
Genève, Alexandre Julien, 1932. In-8 broché, couverture imprimée, un peu défraîchie.
Bookseller reference : 8063
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PIACHAUD René-Louis:
Les jours se suivent. Poèmes.
Genève, Société anonyme des étidtions Sonor, 1920. In-8 de [4]-96-[4] pages, demi-percaline rouge, titre et filets dorés au dos, couvertures conservées.
Bookseller reference : 14815
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PIAF (Édith)
Lettre autographe signée
1 p. in-4 (petites déchirures marginales)
Bookseller reference : 20624
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PIAF (Édith)
Photographie avec envoi autographe signé
[Nice], studio Erpé, s.d. In-4, 1 f. 237 x 177 mm.
Bookseller reference : 20625
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PIANZOLA Maurice:
Tu ne joues jamais le jeu. Suivi de: Il faudrait que je parle de tant d'autres rencontres. Conversations.
Genève, Mamco, 2003. Grand in-8 broché de 249-[6] pages, couverture illustrée.
Bookseller reference : 7258
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