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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Prag, Juli 1883.‎

‎17:11 cm. Die schöne, den großen Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung abbildende Photographie aus dem Hause Müller jun, Wien, zeigt den aus Posen stammenden Schauspieler im Kostüm einer seiner größten Rollen, des Richters von Zalamea in Calderons gleichnamigem Stück. (Ein von J. Fust geschaffenes Ölgemälde, das Baumeister in nämlicher Rolle zeigt, ist in der Ehrengalerie des Wiener Burgtheaters zu sehen). - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Beiliegend Joseph Weyls (1821-1895) gedr. Poem 'Der Freiwillige', das, wie am Titel vermerkt, "[g]elegentlich der am 21. Mai l. J. von der Künstler-Gesellschaft Hesperus für die Wiener Freiwilligen veranstalteten Soiree verfaßt" und von B. Baumeister daselbst vorgetragen wurde. (Wien, Grund, o.J. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.). Zum Autor vgl. Kosch IV, 3327. - Weiters beiliegend eine gedr. Reproduktion des o. g. Gemäldes (15:11 cm (Bildausschnitt) auf 26,5:18,3 cm).‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., März 1891.‎

‎165:110 mm. Brustbild des Schauspielers im Halbprofil aus dem Atelier des Photographen Krziwanek, Wien & Ischl, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons und Signatur und Widmung auf der Verso-Seite: "Kummer u Trübsal bläst den Menschen auf, wie einen Schlauch!". - Die Bildseite etwas verblasst und fleckig. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., September 1891.‎

‎165:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung des Schauspielers im Rollenkostüm aus dem Atelier des Photographen Székely, Wien. Mit Signatur und Zitat "Kummer u Trübsal bläst den Menschen auf wie einen Schlauch" auf der Rückseite. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., April 1881.‎

‎100:63 mm. Ganzfigürliche Darstellung des Schauspielers aus dem Atelier des Photographen Carl Herberth, Wien mit Widmung "zur freundlichen Erinnerung" und U. ("B.") am Trägerkarton. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 1912.‎

‎152:211 mm, auf Untersatzkarton mit Ateliermonogramm (218:294 mm). Altersportrait des Wiener Burgschauspielers. - Mit der Rostspur einer Büroklammer am Karton.‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug verso. O. O., Jänner 1908.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. An Lina Hauser in Wien. - Die Bildseite mit einem Brustbild im ¾-Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Die Textseite etwas angestaubt und mit alten Montagespuren.‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., 1913.‎

‎1 S. 8vo. Mit wohl von fremder Hand stammender Adresse. Brustbild im Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., Mai 1899.‎

‎1 S. Qu.-8vo. 1 S. 8vo. Mit von fremder Hand stammender Adresse. Brustbild im Profil in der linken Kartenhälfte. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. Wien, April 1902.‎

‎2 SS. Qu.-8vo.‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Visitkarte mit einer eigenh. Zeile. O. O. u. D.‎

‎1 S. Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Visitkarte mit neun eigenh. Zeilen, Datum und Initialen. O. O., 1. II. 1911.‎

‎2 SS. Dankt einem namentlich nicht genannten Schriftsteller: "Verehrter Dichter, ich kann nicht umhin, ich muß Ihnen danken für Ihr geistvolles Feuilleton im heutigen Tagblatt. Sie haben darin unser jetziges modernes Treiben wahrheitsgemäß geschildert [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

‎Baumeister, Willi, Maler, Graphiker und Bühnenbildner (1889-1955).‎

‎Ms. Brief mit Zeichnung und eigen. Brief, beide mit U. [Stuttgart], 19. XI. 1941 und 23. VI. 1944.‎

‎Zusammen 4 SS. An Dieter Keller, den Stuttgarter "Kosmos"-Verleger (1909-1985), der zu einer Reihe von Künstlern der Moderne, darunter auch Baumeister, enge Freundschaft pflegte. - 1941 (Typoskript): An seinen Freund an der Ostfront. Er berichtet von einem Missverständnis hinsichtlich der Kosmos-Bücher "o schmach, o wehmut, was habe ich aus purer dummheit, aus einfalt, getan, gemacht, gelüftet den schleier der preiswerten bücher [...]". Das gelbe Briefpapier verwendet er wieder, "dass sie einen tropfen laune bekommen mögen". - Berichtet von seinem Besuch bei den Axenbrüdern und seiner "eiszeitmalereitechnikforschung ›forschung‹ ist dabei etwas überheblich". Baumeister hatte sich in diesen Jahren mit prähistorischer und primitiver Kunst befasst. - Erwähnt auch einen Besuch der "kerko", wohl Ida Kerkovius, die wieder ein paar Schüler habe. - Einige eigenhändige Korrekturen und Zusätze, am Ende das "Selbstporträt an der Schreibmaschine sitzend" (Tusche, ca. 6:13 cm). - Dieter Keller wurde kurz vor der Schlacht von Stalingrad nach Italien versetzt. - 1944 (eigenhändig): "Die mod. Kunst lehrt Freiheit, deshalb animiert sie auch in diesem Sinn am einzelnen Stück weiter zu machen. Der Nordpol ist nicht allein oben, sonder überall ist oben u.s.w. Alle Möglichkeiten liegen oen. [...] Der Stehkragen war früher ein Ausdrucksmittel für männliche Tugend, irrationaler Art, da er unpraktisch u. quälte und gehörte damit in die primitive Vorstufe zur Tätowierung, die zwar Schmuckbedürfnis aber damit noch nicht genug erklärt ist. Bei ›schönen‹ Dingen frage man nicht nach dem Zweck u.s.w. sondern nach dem Wert der Anregung zum Irrationalen. O ich alter Schulmeister! Alles Beste für Rückzüge und Vorzüge." - Dazu: Porträtfotografie Willi Baumeister. 1954/1959. Mit Anschreiben von Baumeisters Witwe Margaret Baumeister.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 4.500,00 Informazioni/Compera

‎Baumfelder, Friedrich, Komponist und Pianist (1836-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 20. Juni, o. J.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da ich in den nächsten Tagen, wo meine kurzen Ferien beginnen, Zeit zur Composition habe, erlaube ich mir bei Ihnen anzufragen, ob Sie etwa gesonnen wären,, einige Stücke für Piano von mir zu drucken. Zu einem Vorrath komme ich niemals; Sie bräuchten also nur zu bestimmen, in welcher Weise, ob leicht, ob sentimentaler Natur oder heiter ich die Sachen machen soll. - Meine Bedingungen sind pro Stück 25 Thaler. Falls Sie jedoch gesonnen wären, eine größere Anzahl auf einmal zu bestellen, so wäre ich nicht abgeneigt einen etwas billigeren Preis zu stellen […]".‎

‎Baumfeldt-Lohnstein, Richard Peter, Schriftsteller (1881-1963).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 20. XII. 1917.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Ersucht um eine Verabredung. - Hauptberuflich der Österreichischen Immobiliarbank A. G. (Länderbank) vorstehend, war Baumfeldt-Lohnstein im Nebenberuf Verfasser von mehreren Dramen und Romanen. Vgl. Kürschners Deutscher Literaturkalender, Nekrolog 1936-1970, s. v. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Baumgart, Expeditus, Musiker und Philologe (1817-1871).‎

‎Eigenh. Vorlesungsankündigung mit U. Breslau, 22. X. 1848.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Vorlesungsankündigung "für das bevorstehende Winter-Semester", in dem er über Harmonielehre lesen und Orgelspiel unterrichten wolle. - "Nach seiner Promotion zum Doctor der Philosophie begleitete er den Orientalisten Bernstein auf einer längeren Reise nach Italien und wurde nach seiner Rückkehr 1843 Lehrer der Tonkunst am akademischen Institut für Kirchenmusik zu Breslau, welches Amt er auch nach seiner Anstellung als Lehrer an dem erwähnten Gymnasium (1853) bis kurz vor seinem Tode beibehielt. Gleich tüchtig als Philolog und Musikgelehrter, hat er namentlich für das Verständniß Händel's und Bach's in Wort und Schrift gewirkt, als Lehrer des Generalbasses und Orgelspieles zahlreiche und tüchtige Schüler gebildet und als Componist durch eine Anzahl theils zarter, theils humoristischer Männergesänge sich hervorgethan" (ADB II, 157f.). - Mit einem kleinen Stecknadeldurchstich am linken Rand.‎

‎Baumgart, Reinhard, Schriftsteller, Literatur- und Theaterkritiker (1929-2003).‎

‎Eigenh. Entwurf für "Jettchen Geberts Geschichte" mit U. sowie eigenh. Blatt mit U. O. O. u. D.‎

‎Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Jetzt sammelt man unsere Handschriften - wann unsere Locken, wann unsere Fingerabdrücke?‎

‎Baumgarten, Hermann, Historiker (1825-1893)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Königsberg, 4. VII. 1887, Gr.-4°. 2 Seiten.‎

‎An Woldemar von Biedermann mit Übersendung seines neuen Buches: "[...] Die Aehnlichkeit des Motivs in dem bulgarischen und dem japanischen Märchen mit der deutschen Schwanenjungfrauen-Sage ist eine schlagende. Sehr interessant scheint mir aber die verschiedene Gestaltung. Die bulgarische Erzählung ist durchaus episch, nicht nur der Form, sondern dem Wesen nach: Der Handlungsvorgang interessiert um seiner selbst willen, und, ganz wie in den serbischen Volksliedern, an welche sie auf das lebhafteste erinnert, wird sie von dem Sänger um dieses epischen Inhalts willen vorgetragen. Dagegen trägt das japanische Gedicht trotz der dramatischen Einkleidung die Züge des Naturmythus: Das persönliche Verhältnis des Fischers zu der Fee tritt zurück und im Vordergrund steht der innige Anteil eines lebhaften und zarten Naturgefühls, das durch den Zauber der erwachenden Frühlingspracht in Bewegung gesetzt ist [...] Eure Excellenz hatten die Güte, mir die Zusendung Ihrer Besprechung meines Commentars zu 'Bakis' u. 'Novelle' ['Goethes Weissagungen des Bakis und Die Novelle'; 1886] freundlichst in Aussicht zu stellen [...] In dankbarer Erinnerung der Weimarer Tage, in denen ich den Vorzug hatte Eure Excellenz kennen zu lernen [...]"‎

Riferimento per il libraio : 40746

‎Baumgarten-Crusius, Karl Wilhelm, Pädagoge und Philologe (1786-1845)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 23. I. 1831, 4°. 1 Seite. Eingangsvermerk.‎

‎An den Verlag Brockhaus in Leipzig: "Ewr. Wohlgeboren erinnern sich der im August vorigen Jahres zwischen uns begonnenen Verhandlungen, zufolge welcher ich an die Stelle des Herrn M. Billig als Subscribent auf die Allgem. Encyklopädie [...] eintrat, zugleich aber auf die noch folgenden Bände [...] Anspruch zu machen hatte. Sie antworteten mir [...] daß sie wahrscheinlich während der Leipziger Unruhen verloren gegangen sind [...]" Weiter über Rechnungstellung und Bezahlung. - Baumgarten-Crusius war Conrector der Dresdener Kreuzschule. Seine "Vier Reden an die deutsche Jugend über Vaterland, Freiheit, deutsche Bildung und das Kreuz" (1816) "atmen eine warme Begeisterung für die vaterländische Sache. Seine Ansichten über Erziehung und Unterricht entwickelte er in den interessanten 'Briefen über die Bildung und Kunst in Gelehrtenschulen' (1824)." (ADB)‎

Riferimento per il libraio : 45020

‎Baumgarten-Crusius, Ludwig Friedrich Otto, Theologe und Philosoph (1788-1843)‎

‎5 eigenh. Schriftstück mit U. sowie ein Schrifstück mit eigenh. U.‎

‎o.J. Jena, 1825-36, Verschied. Formate. Zus. 6 Seiten.‎

‎5 Studientestate und eine "Bekanntmachung" vom 3. August 1833, die Immatrikulation betreffend. - Der weimarische Kirchenrat lehrte gleichzeitig als Professor der Theologie in Jena. - Leicht gebräunt. - Aus der Sammlung Künzel.‎

Riferimento per il libraio : 49143

‎Baumgarten-Crusius, Ludwig Friedrich Otto, Theologe und Philosoph (1788-1843).‎

‎Brief mit eigenh. U. Jena, 27. XI. 1841.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief). An den Mechaniker, Maler und Luftfahrtpionier Johann Carl Enslen: "Die von Ihnen eingesandte Abhandlung, die Natur des Lichtes aus seinen Erscheinungen zu erklären, haben Wir erhalten. Wir danken Ihnen dafür, und haben diese Schrift zur Universitäts Bibliothek abgegeben, um den Männern vom Fach die Gelegenheit zu deren Einsicht zu gewähren [...]". - L. F. O. Baumgarten-Crusius war Professor der Theologie an der Universität Jena und gehörte der Lateinischen Gesellschaft in Jena, der Historisch-theologischen Gesellschaft in Leipzig und der Gesellschaft zur Verteidigung des Christentums in Den Haag an. "Als Theologe war er gleichermaßen Gegner der protestantischen Orthodoxie wie eines strikten Rationalismus. Als sein Hauptwerk gilt das zweibändige Kompendium der Dogmengeschichte (1840-46)" (DBE).‎

‎Baumgarten-Crusius, Ludwig Friedrich Otto, Theologe und Philosoph (1788-1843).‎

‎Gedr. Stellenanzeige mit eigenh. Nachsatz und U. ("DBaumg. Crusius"). Jena, 17. XI. 1841.‎

‎¼ S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Oberhofprediger Carl Grüneisen mit der Bitte um Mitarbeit an der Brockhaus neu erscheinenden "Neuen Jenaischen Allgemeinen Literaturzeitung". - L. F. O. Baumgarten-Crusius war Professor der Theologie an der Universität Jena und gehörte der Lateinischen Gesellschaft in Jena, der Historisch-theologischen Gesellschaft in Leipzig und der Gesellschaft zur Verteidigung des Christentums in Den Haag an. "Als Theologe war er gleichermaßen Gegner der protestantischen Orthodoxie wie eines strikten Rationalismus. Als sein Hauptwerk gilt das zweibändige 'Kompendium der Dogmengeschichte' (1840-46)" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.‎

‎Baumgartner, Andreas Frh. von, Naturwissenschaftler und Staatsmann (1793-1865).‎

‎Dienstzeugnis mit eigenh. U. Wien, 19. III. 1854.‎

‎½ S. Folio. "Es wird hiermit erklärt, daß Rudolf Kaschnitz in der Registratur des kk Finanzministeriums als beeideter Praktikant angestellt ist, daß er sich vollkommen entsprechend verwendet, und daß es für die Geschäfte des genannten Amtes in einem hohen Grade erwünschlich erscheint, diesen Praktikanten behalten zu können". - Baumgartner war nach seiner Promotion als Assistent an den Lehrstühlen für Philosophie, Mathematik und Physik beschäftigt. 1817 wurde er zum Professor der Physik an das Gymnasium von Olmütz und 1823 an die Universität Wien berufen. Er veröffentlichte Untersuchungen zur Mechanik, zu Dampfkesseln und -maschinen und gab 1826-37 die "Zeitschrift für Physik und verwandte Wissenschaften" heraus. Nach seiner Lehrtätigkeit leitete er Porzellan- und Tabakfabriken und 1846-48 die Errichtung der elektrischen Telegraphen. 1847 wurde er zum Hofrat bei der Allgemeinen Hofkammer, zum Leiter des Eisenbahnwesens und 1848 zum Minister der öffentlichen Arbeiten ernannt. 1851 erfolgte seine Berufung zum Handels- und Finanzminister, seine Erhebung in den Freiherrenstand und die Wahl zum Präsidenten der Akademie der Wissenschaften in Wien. Nach dem Rücktritt von seinen Ministerämtern gehörte Baumgartner dem Staatsrat und seit 1861 dem österreichischen Herrenhaus an. - Mit papiergedecktem Siegel und einer weiteren U. des k.k. Ministerialrats Karl Endres.‎

‎Baumgartner, Andreas Frh. von, Physiker und Staatsmann (1793-1865).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo.‎

‎Baumgartner, Andreas Frh. von, Physiker und Staatsmann (1793-1865).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Reichenau [an der Rax], 6. IX. 1854.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Gr.-8vo. An Schrötter: "Sn k. k. Majestät haben genehmigt, daß sich die deutschen Naturforscher im nächsten Jahr in Wien versammeln dürften [...] ich habe dich zum Gastbitter in Antrag gebracht [...]". - Das Schreiben betrifft die 32. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärtzte in Wien. - Baumgartner wurde 1826 und 1829 Dekan der philosophischen Fakultät in Wien und 1849 Rektor. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit war Baumgartner von 1851 bis 1855 Handels- und Finanzminister. 1854 wurde Baumgartner zum Freiherrn ernannt. - Spuren alter Faltung.‎

‎Baumgartner, Andreas Frh. von, Physiker und Staatsmann (1793-1865).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. VIII. 1846.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund über seine bevorstehende Reise nach Hamburg: "Morgen reise ich mit dem um 4 Uhr abgehenden Dampfboot nach Hamburg. Willst du mich dahin begleiten, so versehe dich mit einem Passierscheine u. finde dich etwa 4 Uhr am Bord des besagten Dampfers ein. Es wird mich sehr freuen, dich als meinen Begleiter zu sehen [...]". - Mit einem kleinen horizontalen Randeinriss. - Baumgartner wurde 1851 zum Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten berufen und im Dezember des gleichen Jahres auch zum Finanzminister. Unter seiner Oberaufsicht (und der technischen Leitung von Carl Ritter von Ghega) erfolgte der 1854 abgeschlossene Bau der Semmeringbahn.‎

‎Baumgartner, Andreas von, Naturwissenschaftler und Staatsmann (1793-1865)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wien, 25. VII. 1853, Gr.-4°. 1 Seite. Doppelblatt..‎

‎An den Historiker Vinzenz Ferrer Klun (1823-1875) mit Dank für dessen "Denkbuch der Unterthanstreue im Herzogthum Krain": "[...] Obwohl die Loyalität der biederen Bewohner des Herzogthums keinem Zweifel unterliegt, so ist es doch erfreulich, die Äusserungen solcher Gesinnungen gesammelt zu überblicken und Sie haben sich, durch die Zusammenstellung derselben ein unbestreitbares Verdienst in den Augen jedes Gutdenkenden erworben [...]" - Baumgarten wurde 1848 Minister der öffentlichen Arbeiten, 1851 Handels- und Finanzminister sowie Präsident der Akademie der Wissenschaften in Wien.‎

Riferimento per il libraio : 54190

‎Baumgartner, Augustin, bayerischer Regierungskanzler (1528-1599).‎

‎Eigenh. Namenszug u. Datum. O. O., 1589.‎

‎1 S. 68:270mm. Baumgartner stand seit 1557 als Regimentsrat und später als Regierungskanzler im Dienst des Herzogs Albrecht V. von Bayern in Landshut. Bekannt wurde er durch eine Rede, die er als Vertreter des Herzogs auf dem Konzil von Trient hielt und offen über die bei den Visitationen von 1558-60 zutagegetretenen Mißstände beim bayerischen Klerus klagte und dringende Reformen forderte, darunter die Priesterehe und die Gewährung des Abendmahls in beiderlei Gestalt.‎

‎Baumgartner, Karl, Schauspieler (1850-1925).‎

‎Bildpostkarte mit eigenh. U. O. O., 21. V. 1914.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Der Wiener fand sein erstes Engagement als Schauspieler am Berliner Nationaltheater, weitere frühe Bühnenstationen waren Aachen, Dresden und das Burgtheater in Wien. Bereits in den 1880er Jahren arbeitete er auch als Regisseur und wirkte in beiden Funktionen vor allem an österreichischen Bühnen (in Baden bei Wien, Klagenfurt, Innsbruck und schließlich 1889 Salzburg). 1901 kehrte er von Salzburg ans Wiener Burgtheater zurück, wo er zum Hofschauspieler ernannt bis zu seinem Tod blieb.‎

‎Baumgartner, Karl, Schauspieler (1850-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 12. VI. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "In Beantwortung Ihrer freundlichen Anfrage erlaube ich mir, mitzutheilen, daß ich den größten Teil der Ferien in Ruhpolding in Oberbayern mit meiner Familie verbringen werde […]". - Der Wiener fand sein erstes Engagement als Schauspieler am Berliner Nationaltheater, weitere frühe Bühnenstationen waren Aachen, Dresden und das Burgtheater in Wien. Bereits in den 1880er Jahren arbeitete er auch als Regisseur und wirkte in beiden Funktionen vor allem an österreichischen Bühnen (in Baden bei Wien, Klagenfurt, Innsbruck und schließlich 1889 Salzburg). 1901 kehrte er von Salzburg ans Wiener Burgtheater zurück, wo er zum Hofschauspieler ernannt bis zu seinem Tod blieb.‎

‎Bauminger, Adele, Pianistin.‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. [Wien], 1. I. 1937.‎

‎60 x 95 mm. "Herzlichste Neujahrswünsche".‎

‎Baur, Albert , Maler (1835-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 8vo. An Herrn Paffrath, den er über den Erhalt eines Telegramms informiert und ersucht, “die nöthigen Recherchen sogleich vornehmen zu lassen [...]”. - Das Medizinstudium 1854 zugunsten einer künstlerischen Ausbildung abbrechend, studierte Baur 1855-56 an der Düsseldorfer Akademie und nach seinem Militärdienst studierte 1861 bei Moritz von Schwind (1804-1871) in München. Sich 1863 als Maler in Düsseldorf niederlassend, wurde ihm 1867 eine Professur an der Kunstschule in Weimar angeboten, die er erst 1872 - nach Studienreisen durch Frankreich, Holland und Italien - annahm. “Nach 2jährigem Wirken an der dortigen Kunstschule zog es Baur wieder nach Düsseldorf zurück, wo er bis an sein Lebensende verblieb. Zahlreiche Werke bstätigen sein großes Können, das in meisterhaft zusammengefaßten Kompositionen und in dem vornehmen Tone seiner Bilder Ausdruck fand. Es herrscht in seinen Bildern ein gesunder Realismus und ein kräftiges, gesättigtes Kolorit” (Thieme/Becker III, 87).‎

‎Bauriedl, Otto, Maler (1879-1961).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 20. IV. 1910.‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn Herwig: "Ihr Besuch wird mir sehr angenehm sein und darf ich Sie morgen Donnerstag zwischen 11 u. 12 Uhr od. Freitags um die gleiche Zeit zu mir bitten".‎

‎Bautain, Louis Eugène Marie, franz. kath. Philosoph u. Priester (1795 oder 1796-1867)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Paris, 18. VII. 1855. 1 S., 8°.‎

‎?Nach Studien empiristischer und idealistischer Philosophie wurde er 1817 Professor der Philosophie an der Akademie zu Straßburg, wird aber nach priesterlichen Denunziationen im Einverständnis entlassen und studierte dann Medizin (Abschluss 1826). Über seinen Kontakt zum Kreis um Louise Humann fand er wieder vermehrt Zugang zur Religion. Er studierte noch Theologie und ließ sich zum Priester weihen (1828). Danach wurde er wieder in seine Professur zu Straßburg eingesetzt; wird aber erneut beim Bischof als Ketzer angeklagt und 1834 suspendiert. 1838 suchte er persönlich in Rom um seine Rehabilitierung an; die dann 1841 gelang. [...]. Er fordert wissenschaftliche Freiheit für die Philosophie und religiöse Freiheit für den Glauben. Er will dem Glauben lassen, was des Glaubens ist, ohne dafür aber das Wissen zu verfälschen oder die Wissenschaft einem Lehramt unterzuordnen. So dringt er zu einer Glaubensphilosophie vor, die in ihrer zeitgenössischen Argumentation und Wertung modern ist [...]. Bautain wurde breit rezipiert, hatte viele Schüler, die ihm teils auch konventikelhaft verbunden waren [...]. Sein Werk stellte sich den zeitgenössisch virulenten Fragen [...]. Bautain konstituierte eine katholische liberale Theologie. Die Berufung auf ihn war nicht anstößig, denn er hatte eine bleibende Verurteilung zu umschiffen vermocht. Er starb gerade noch vor der Verkündigung des Infallibilitätsdogmas, so dass er nicht zu einem Bekenntnis darauf verpflichtet (und somit zum Ausschluss gezwungen) wurde. Seine Tradition führte innerkatholisch weiter zum Modernismus, aber man könnte auch überkonfessionell manche Überschneidung finden mit Kierkegaard und gar der dialektischen Theologie? (Wikipedia). - Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

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‎Baußnern, Waldmar von, Komponist und Musikpädagoge (1866-1931).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. ("Waldemar von Bausznern"). Charlottenburg, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Zukunft des deutschen Volkes wird dann etwas taugen, wenn es gelingen wird, unsere Zeit der Frechheit, Konjunktur-Gesinnung und robuster Geistes- und Kunstverfälschung zu überwinden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der aus der Volksgruppe der Siebenbürger Sachsen stammende Waldemar von Baußnern wurdn im Jahr seines 60. Geburtstags in den sieben namnesgebenden Städten Siebenbürgens mit dem "Siebenbürgischen Baußnernfest" geehrt. Koslowsky 274.‎

‎BAUËR (Gérard).‎

‎Recensement de l'amour à Paris.‎

‎Paris, Editions Vendadour, 1957. Un volume in-12, broché, 223 pp. Edition originale. Un des 20 exemplaires numérotés sur Alfa mousse enrichi d'un envoi autographe de l'auteur.‎

‎BAUËR (Gérard).‎

‎Rendez-vous avec Paris.‎

‎Paris, Albin Michel, 1959. In-8, cartonnage illustré de l'éditeur (dessin de Vertès), 209 pp. Edition originale. Un des 20 exemplaires numérotés sur Alfa mousse enrichi d'un envoi autographe de l'auteur.‎

‎Bauër, Gérard, écrivain, membre de l'académie Goncourt, président honoraire de la Société des Gens de Lettres (1888-1967).‎

‎C.A.S. S. l. n. d.‎

‎11 lignes (signées de ses initiales). Il écrit à André Armandy: "Merci, mon cher ami, de vos compliments et de votre sympathie. Oui, mon choix a été un choix de tradition ; mais j'avais été déçu - c'est vrai - de l'hostilité de certains écrivains lors de ma défense de leurs intérêts. Pourquoi leur demander leurs suffrages du cas où je les méritais - je n'en avais plus le goût, ni le désir. Mon parfait souvenir. GB".‎

‎BAVIÈRE (Marie-Léopoldine d'Autriche Este, Électrice de).‎

‎Lettre autographe signée à un "cher ami", Stepperg, 19 novembre 1838.‎

‎1 p. 1/2 in 8°, quelques taches.‎

‎Elle espère qu'il aura vu son mari à Munich "ce qui vous aura donné la possibilité de le charger des lettres que vous m'avez rapporté de Paris." Sinon qu'il les remette "à mon maître d'hôtel avec ordre de me les envoyer, car je reçois journellement des paquets avec mes lettres et les journaux qui arrivent sans entrave." Elle n'ira pas à Munich et restera avec ses enfants et petits-enfants et ira ensuite faire une course à Vienne. Marie-Léopoldine d'Autriche (1775-1848) était la fille de Ferdinand d'Autriche et de Marie-Béatrice d'Este, et la nièce de Marie-Antoinette. Elle avait épousé en 1795 Charles-Théodore de Bavière, de 52 ans son aîné, qui la laissa veuve à 23 ans.‎

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‎BAWR (Sophie de).‎

‎Lettre autographe signée à Vedel directeur du Théâtre-Français.‎

‎23 mai. 1 p. 1/2 in 8°. papier bruni.‎

‎Sur sa pièce Charlotte Brown : «Vous êtes toujours, Monsieur, tellement occupé quand j’ai le plaisir de vous voir au théâtre que je n’ose vous prendre plus d’un moment. J’aurais cependant bien désiré vous expliquer que? m’a fait entendre que si on laissait trop longtemps reposer Charlotte Brown, maintenant qu’il y a deux rôles nouvellement appris et que l’on eût le temps d’oublier, il deviendrait impossible de les réapprendre une troisième fois [...] Mlle Béranger s’est fait faire deux robes pour son rôle et que je serais bien fâchée de l’avoir entraînée à cette dépense si la pièce s’oubliait.»‎

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‎BAWR (Sophie de).‎

‎Lettre autographe signée à Marie de l’Epinay‎

‎Paris, samedi 21. 1 p. in 12.‎

‎« Jusqu’au soir, Madame, j’ai espéré pouvoir me rendre hier à l’agréable invitation que vous avez bien voulu me faire, mais je souffre tant de mes yeux depuis quelques jours que j’ai reconnu l’impossibilité de les exposer aux lumières d’un salon, ce qui me fait beaucoup de mal. Je m’efforce de vous écrire ce peu de lignes afin que vous soyez persuadée de tous mes regrets, que j’irai vous témoigner moi-même aussitôt mon retour de la campagne.»Marie de l’Epinay, romancière, s’est surtout illustrée comme journaliste d’abord au Journal des Dames et des Modes dont elle était à la fois la propriétaire et la rédactrice en chef puis dans La Sylphide, Paris élégant, etc. Un univers assez éloigné de celui de Sophie de Bawr (1773-1860), une des romancières les plus intéressantes de l’époque.‎

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‎BAWR (Sophie de).‎

‎Lettre autographe signée. Vendredi 7 avril.‎

‎1 p. in 8°.‎

‎« Vous avez été assez bon, monsieur, pour m’offrir d’essayer de faire remonter un peu le chiffre de ma pension au ministère de l’Intérieur, que Mr Garot a mise de deux mille cent francs à quinze cents. Vous me rendriez un bien grand service, car avec quinze cents francs je n’ai plus mon compte pour le strict nécessaire maintenant que j’ai près de 75 ans. Mille amitiés. »‎

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‎Baxa, Jakob, Schriftsteller (1895-1979).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte, ms. Postkarte und ms. Brief mit eh. U. Maria Enzersdorf, 1957-1968.‎

‎Zusammen ½ SS. 4to und Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche und räsonniert in Anbetracht der besvorstehenden Bundespräsidentenwahl 1957: “Ich glaube auch, daß die 600.000 Breitner-Wähler vom letzten Mal jetzt die Entscheidung herbeiführen werden. Das wußte die ÖVP ganz genau, darum hat sie keinen Politikaster aufgestellt [...]” (Karte v. 19. II. 1957). - Der Chirurg und Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes Burghard Breitner hatte als Kandidat des VdU im ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl am 6. V. 1951 insgesamt 662.501 (15,4%) Wählerstimmen an sich ziehen können. Ebenso wie Breitner war der von ÖVP und FPÖ 1957 gemeinsam nominierte Kandidat Wolfgang Denk von Beruf Professor für Medizin, unterlag jedoch dem von der SPÖ gestellten Adolf Schärf. - Jakob Baxa wirkte als Professor der Gesellschaftslehre an der Universität Wien und beschäftigte sich in zahlreichen Schriften mit dem Staats- und Gesellschaftstheoretiker Adam von Müller. Daneben trat er als Verfasser von Erzählungen, Romanen, Gedichten und Schauspielen hervor. Vgl. Kosch I, 325.‎

‎Baxa, Jakob, Schriftsteller (1895-1979).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. [Wien], 4. III. 1952.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "[…] Mit Ihrer liebenswürdigen Sendung haben Sie mir eine grosse Freude bereitet. Die Aepfel sind wunderbar und schmecken ganz ausgezeichnet. Hoffentlich wird doch wieder einmal ein Buch von mir erscheinen, mit dem ich mich revanchieren kann […]". - Jakob Baxa wirkte als Professor der Gesellschaftslehre an der Universität Wien und beschäftigte sich in zahlreichen Schriften mit dem Staats- und Gesellschaftstheoretiker Adam von Müller. Daneben trat er als Verfasser von Erzählungen, Romanen, Gedichten und Schauspielen hervor. Vgl. Kosch I, 325.‎

‎Baxa, Jakob, Schriftsteller (1895-1979).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. O. O., 15. II. 1949.‎

‎1 S. 8vo. An Josef Wesely: "[…] Meine wissenschaftlichen Werke sind alle in Deutschland erschienen und daher augenblicklich nicht lieferbar, meine poetischen Schriften sind bis auf das letzte Exemplar vergriffen […]". - Jakob Baxa wirkte als Professor der Gesellschaftslehre an der Universität Wien und beschäftigte sich in zahlreichen Schriften mit dem Staats- und Gesellschaftstheoretiker Adam von Müller. Daneben trat er als Verfasser von Erzählungen, Romanen, Gedichten und Schauspielen hervor. Vgl. Kosch I, 325.‎

‎Baxandall, Frank E., Astronom (1868-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, o. D.‎

‎1¾ SS. auf 2 Bll. 8vo. An den Astronom und Astrophysiker Paul Kempf: "I am requested by Dr. Lockyer to say that a negative of the Eclipse spectre which you asked for has been forwarded to you this morning [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf und schwarzem Trauerrand.‎

‎BAYE (Baronne de).‎

‎A l'ombre du drapeau : poèmes, 1914-1919.‎

‎Paris Librairie académique Perrin et Cie 1923 1 vol. broché in-12, broché, 57 pp. Edition originale, enrichie d'un envoi autographe signé de l'auteur au duc de Lévis-Mirepoix. Belle impression sur vélin fort, texte encadré en rouge. Lettre-préface de M. le maréchal Fayolle. Bon état.‎

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‎BAYE (Baronne de).‎

‎A l'ombre du drapeau : poèmes, 1914-1919.‎

‎Paris Librairie académique Perrin et Cie 1923 1 vol. broché in-12, broché, 57 pp. Edition originale, enrichie d'un envoi autographe signé de l'auteur au duc de Lévis-Mirepoix. Belle impression sur vélin fort, texte encadré en rouge. Lettre-préface de M. le maréchal Fayolle. Bon état.‎

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‎BAYLE, Louis.‎

‎Conte de la Mar e dis Isclo.‎

‎Touloun, Edicioun de l'Escolo de la Targo,1961; 1 volume in-8° broché, couverture vert d'eau imprimée en vert foncé; 147pp.,1p.nch.; piqûres à la couverture, bon état intérieur.Exemplaire en partie non coupé.‎

‎Envoi autographe signé de l'auteur sur le faux-titre.Ouvrage et envoi sont en provençal. (CO2)‎

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‎BAYSER (Yves de).‎

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‎Sans lieu Granit, "Collection de la Clef" 1979 1 vol. broché petit in-8, broché, jaquette illustrée, 97 pp., dessins en noir de José Quiroga. Edition originale à tirage limité sur bouffant. Envoi autographe signé de l'auteur à Maurice Nadeau.Très bon état.‎

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‎Sans lieu Granit, "Collection de la Clef" 1979 1 vol. broché petit in-8, broché, jaquette illustrée, 97 pp., dessins en noir de José Quiroga. Edition originale à tirage limité sur bouffant. Envoi autographe signé de l'auteur à Maurice Nadeau.Très bon état.‎

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