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Becher, Johannes R., Schriftsteller und Politiker (1891-1958).
Eigenhändige Sentenz mit U., zahlreichen eh. Korrekturen, eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin-Wilhelmsdorf, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Umfangreiche Sentenz mit agitatorischen Anklängen gegen die Reichen und Mächtigen: "Die 'deutsche Zukunft' ist Sache des Arbeiters und sie wird davon abhängen, ob der deutsche Arbeiter und alle die, die im heutigen Deutschland nach wie vor verelendet und unterdrückt sind, ihr 'Schicksal' weiter ertragen. Dieses 'Schicksal' haben geschaffen die, die sich heute als 'Retter' oder als besonders erwählte Vertreter der Zukunft Deutschlands aufspielen [...] Wir wissen Ihr tretet nicht von selbst ab. Das 'Volk in Not' wird Euch eines Tags den Weg vorschreiben, den Ihr zu gehen habt, und wenn ihr nicht freiwillig geht, Euch zwingen [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), wurde jedoch nicht aufgenommen. - Nach einem politischen Aufstieg innerhalb der KPD wurde der expressionistische Dichter Becher 1928 Vorsitzender des neu gegründeten "Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller". 1945 aus dem sowjetischen Exil zurückgekehrt, wurde er Mitglied des Parteivorstands der SED, Minister für Kultur sowie erster Präsident des Kulturbundes der DDR. Bekannt ist er auch als Verfasser des Textes der DDR-Nationalhymne.
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Bechler, Gustav, Maler und Holzschneider (1870-1959).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Kufstein], o. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Verleger August Scherl in Berlin: "Ich hoffe Ihnen in Kurzem eine neue photogr. Aufnahme übersenden zu können [...]".
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Bechstein, Ludwig, German writer and collector of folk tales (1801-1860).
Autograph letter signed ("Bechstein"). Meiningen, 25 Nov. 1845.
8vo. 1 page on bifolium. To an unnamed recipient, thanking for sending him some drawings and autographs. - Bechstein published many works and was a successful author of his time. His German Fairy Tale Book was even more popular than the Brothers Grimm's collection when it was first published in 1845.
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Bechstein, Ludwig, Schriftsteller (1801-1860).
"Auf der Wartburg". Eigenh. Gedicht mit U. O. O., [1858].
1 S. 4 Strophen zu je 4 Zeilen. 8vo. "Allmorgendlich der Wartburg Thor | Geht auf mit hellem Dröhnen; | Da rauscht ein hehrer Klang hervor, | Dem Rechten, Guten, Schönen. | Wie überglüht vom Sonnenkuß | Einst Memnonsbild erklungen, | So tönt der Wartburgpforte Gruß, | Ins Morgenroth gesungen. | Sei dieser Gruß, sei dieser Laut | Erinnrungreiches Mahnen, | Dem Enkel, der an Wartburg baut, | Von seinen großen Ahnen. | Ist's Hermanns, ist's Sophie's Gruß, | Der Klang im Morgenrothe? | Dir ruft er: Heil dem Genius! | Des Zukunftglückes Bote". - Minimal fleckig und mit kleinen Faltspuren.
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Bechstein, Ludwig, Schriftsteller (1801-1860).
Eigenh. Brief mit U. ("Bechstein"). Meiningen, 18. XII. 1850.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit Bezugnahme auf meinen Brief vom 6. d. sende ich Ihnen die in Rede stehende Autographensammlung, deren Werth Sie selbst ermessen werden, zur Ansicht und behufs eines Angebotes. Dieselbe besteht aus 33 Fürsten des Mittelalters / 8 Sachsenfürsten / 13 hohe Geistliche / 10 fürstl. Frauen / 56 Grafen, Ritter u. Herren / 51 Fürsten, Führer u. Räthe im 30j. Krieg / 59 Theologen u. Reformatoren [...] Außerdem noch ein Buch mit Luthers Autographen. Wenn Sie die Sammlung Liebhabern zeigen, wünschte ich, nicht als Besitzer oder Eigenthümer genannt zu sein. Eine Empfangsanzeige erwarte ich umgehend, können Sie in Kürze das Geschäft abschließen, d. h. mir Ihr höchstes festes Gebot thun, so wäre mir es angenehm. Wenn wir uns einigen, so empfangen Sie von mir als Prämie einen ganz eigenhändigen Brief Franzens von Sickingen, von dem wohl nur in sehr wenigen Privat- oder fürstlichen Sammlungen etwas befindlich sein dürfte. Die Sammlung moderner Autogr. von Gelehrten etc. habe ich nicht mitsenden wollen, sie ist nicht sehr erheblich und hätte das ohnehin starke Paket nur noch mehr vergrößert. Es ist dazu später immer noch Zeit, falls Sie darauf reflectiren sollten. Bei längern Tagen habe ich Aussicht auf neue Zufuhr aus Franken, deren Aussendung viel Zeit in Anspruch nimmt, Sie sollen dann Nachricht über das empfangen, was ich abtreten kann [...]". - Mit einigen Anmerkungen des Adressaten in Bleistift; knittrig und mit teils stärkeren Randläsuren.
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Bechstein, Ludwig, Schriftsteller (1801-1860).
Eigenh. Brief mit U. M[einingen], 12. V. 1859.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Sankt Mamertus machte gestern eine Faust und brachte mir statt eines Maistraußes einen Husten, der ohnehin nur in ganz milden Tagen arg bleibt, so daß ich mich an den Gedanken gewöhne, Freund Hain wolle sich mit meiner Lunge in eine mir feindliche Verbindung setzen. Auch gut, ich fange an, des Lebens fast müde zu werden. Wenn ich jetzt nach Liebenstein reisen sollte, so hätte ich nicht einmal dazu das Geld. Es ist schrecklich, aber es ist so. Sankt Pancratius zeigt sich galanter, als sein gestriger Vorgänger, u. alles prangt in voller Blüthenpracht. Da wirst auch du aufleben. Ich sende nun den leeren Korb behufs eines wohlthätigen Zweckes, wohlthätig nämlich für mich u. meinen Garten, der doch ein Stück meines Lebens bildet, mindestens im Frühling, und wo das Naturleben doch auf halbe Stunden bisweilen das arge Treiben der gottverfluchten politischen Gauner und Harlekine, wie dieser Napoleon einer ist, vergessen läßt [...] Ich habe eine wundervoll schlagende Nachtigall im Garten, der ich immer Mehlwürmer hinlege. Gestern sitze ich in der Laube, habe in einem Illuminationslampenglas 2 Mehlwürmer, dicht über mir sitzt die Nachtigall und ich denke, sie soll kommen, und sich das Mehlwurmfrühstück schmecken lassen. Plötzlich kommt, ohne mir guten Morgen zu sagen, ein schnödes Finkenweibchen, stößt wie ein Habicht auf das Glas zu, setzt sich auf den dasselbe haltenden Drath, schlingt im Nu beide Mehlwürmer hinunter und eilt ohne Adieu mit gleicher Schnelle wieder von dannen [...] Am 15. geht Kulmbacher nach Liebenstein, und wir können unsre Reise dorthin vorbereiten. Ich gedenke eine Partie Weinfässer loszuschlagen, zum Reisegeld. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott, sagt das Sprichwort. Was thu ich mit leeren Säcken? [...] Ich schließe und sehe mit Freude dem Blumenbeet entgegen [...]". - Tadellos erhalten.
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Bechstein, Ludwig, Schriftsteller (1801-1860).
Eigenh. Brief mit U. Meiningen, 29. XII. 1844.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund und Ordensbruder: "Mancherlei Sendungen nach Dresden schliesse ich an Sie bei, weil ich gern einen freundlichen Gruss Ihnen senden möchte. Mit diesem verbinde ich die Bitte, mein noch nicht zurückempfangenes Armenbibelmanuscript, mit der Angabe seines etwaigen Verkaufswerthes, mir wieder zugehen zu lassen [...]". - Bechstein war Bibliothekar an der herzoglichen Bibliothek in Meiningen, gründete den Hennebergischen altertumsforschenden Verein und übernahm 1848 die Leitung des Archivs. Er schrieb Gedichte, historische Romane und Novellen und wurde bekannt als Sammler und Herausgeber von Sagen und Märchen. - Ohne die erwähnten "Sendungen".
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Bechstein, Ludwig, Schriftsteller (1801-1860).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
1 S. 4 Strophen zu je 8 Zeilen. 4to. "Es rief ein Spanier unseren Soldaten | Her von der Grenze: Hört rief er, erlaubt | Daß ich euch frage, welche guten Sachen | Dem Blut entsprießen, das der Krieg euch raubt? | Ruhmreich zählten her sie ihre Thaten, | Der Spanier sprach und schüttelte das Haupt: | Des Sieges Palme, hört's! die einzig echte, | Das ist die Freiheit, aber ihr - seid Knechte. | Sagt, fuhr er fort, als er herabgeklommen | von seinen Höh'n, in ihrem Kreise stand, | Was werden solche theuren Siege frommen | Dem ärger stets bedrängten Vaterland? | Sie mögen auch in die Geschichte kommen, | Erlahme, sie ergreifend, ihre Hand, | Des Sieges Palme, hört's, die einzig echte, | Das ist die Freiheit, aber ihr - seid Knechte. | Auf gotisch morschem Throne muß ich scheuen | Den Zwingherrn, der mit Fesseln euch umflicht, | Sein Zepter sorglos auf dem Schooß von Frauen | Der Zorn nur eines Knaben, und er bricht. | Wer möchte einer Tapferkeit vertrauen? | O nein, der Furcht entwachsen seid ihr nicht. | Des Sieges Palme, hört's, die einzig echte, | Das ist die Freiheit aber ihr - seid Knechte. | Beim Worte Furcht, da lodert auf die Wuth | Der Krieger und sie greifen zu den Waffen -Der Spanier schreit: wißt ihr kein andres Blut | Gerechte Sühne eurer Schmach zu schaffen, | Die vor der Tyrannen Uebermuth | Das Haupt läßt sinken und den Arm erschlaffen? | Des Sieges Palme, hörts, die einzig echte, | Das ist die Freiheit, aber ihr - seid Knechte". - Etwas fleckig und mit kleinen Randläsuren.
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Beck, Amalie Baronin von, ?
Eigenh. Brief mit U. Steglitz, 27. VI. 1871.
4 SS. 8vo. An einen Herrn von Wimmer bezüglich einer Anstellung für ihre Tochter: "Ihr angenehmes Schreiben machte mir größtes Vergnügen! Besonders weil Sie mit Rath und That uns beistehen wollen! Denn wenn Sie so freundlich sein wollen, eines Engagements wegen, mit Director Strampfer [?] zu sprechen so ists nicht allein Rath sondern auch That. Wir senden Ihnen Repertoire und Photographie […]".
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Beck, Amalie Baronin von, ?
Eigenh. Brief mit U. Steglitz, 9. VI. 1871.
4 SS. 8vo. An einen Herrn von Wimmer: "Ihrer mir gütigst gegebenen Zusage vertrauend, sich für meiner Tochter neuen Berufe zu verwenden, nehmen wir jetzt Ihre Güte in Anspruch! Und ersuchen um Ihren Rathe. Wir wollen nämlich ein Engagement ins Ausland oder noch lieber nach America. Man rieth uns in folgende Blätter Anoncen [!] zu geben: Kladderatasch / Deutsch America: Oeconomics / Cölnische Zeitung […]. Allein diese Anoncen [!] kosten sehr viel Geld […]".
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Beck, Conrad, Komponist (1901-1989)
Eigenh. Brief mit U. sowie gewidmete Porträtfotografie und Notenzitat.
o.J. Basel, 7. VI. 1974, Diverse Formate, 2 Seiten.
书商的参考编号 : 60002
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Beck, Conrad, Komponist (1901-1989)
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U. sowie 2 Musikdrucke mit eigenh. Widmung und U.
o.J. Basel und Dättlikon, 19. IV. 1956 sowie 23. und 25. VII. 1928, Fol. und 8°.
书商的参考编号 : 45615
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Beck, Conrad, Komponist (1901-1989).
Eigenh. Brief mit drei Notenzitaten und U. Paris, 31. XII. 1929.
1½ SS. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin Hedy Kraft-Schilt in Zürich: "Es hat mich sehr gefreut, zu hören dass Sie meine Violin-Sonatine verteidigen wollen und es tut mir sehr leid dass ich hier noch festgehalten bin und erst gegen Ende Januar in die Schweiz fahren werde um etwas Sonne zu sehen. Ich bin aber überzeugt dass Sie mein Stück sehr gut ohne mich zu meistern verstehen [...]". Er könne nicht zum Konzert kommen, mache sie aber auf drei Druckfehler aufmerksam, die er in den drei Notenzitaten korrigiert.
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Beck, Conrad, Komponist (1901-1989).
Photographie mit eigenh. Widmung und U. [Rosey (Franche-Comté)], 21. VII. 1976.
90:127 mm. Mit eh. adr. Kuvert. An Günther Verbeet in Köln "mit freundlichen Grüßen".
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Beck, Friedrich, Maler.
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 31. XII. 1913.
1 S. Qu.-8vo. Beiliegend ein Brief und eine Bildpostkarte aus der Hand von Gattin Marie. Sendet Neujahrswünsche. - Die Bildpostkarten mit einem Tannenbaum im Schnee bzw. einer Ansicht der Ortseinfahrt von Salasdorf/Niederösterreich. - In altem Sammlungsumschlag.
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Beck, Günther, Rt. von Mannagetta und Lerchenau, Botaniker (1856-1931).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 30. I. 1885.
1 S. Postkartenformat. An den Autor von Wanderführern Heinrich Kempf, mit dem Hinweis auf Becks Publikation "Hernstein in Niederösterreich" als mögliche Quelle für die zweite Auflage von Kempfs botanischem Führer "Die Flora des Schneeberges in Nieder-Oesterreich": "Wie ich vernommen habe, beabsichtigen Sie eine 2. Auflage Ihrer Schneebergflora zu publizieren. Ich erlaube mir Sie daher zu benachrichtigen, dass Sie das wesentlichste über die Flora des Schneebergs in meiner Flora von Hernstein, welche als Geschenk des Erzherzog Leopold auch der K. K. zoolog. botanischen Gesellschaft übermittelt wurde, vorfinden. Auch würde ich Ihnen mit Vergnügen 1 Exemplar derselben zur Benützung überlassen. Ausserdem habe ich die Absicht 1 Exemplar dem öst. Tour. Club für das Baumgartnerhaus in Anerkennung der Verdienste desselben zu übergeben [...]". - Wohlerhalten.
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Beck, Hanno, Naturwissenschaftler und Historiker (1923-2018).
3 (davon 2 eigenh.) Briefe mit U. Bonn, 1973-1986.
Zusammen 5 SS. auf 4 Bll. Mit 2 ms. adr. Kuverts. - Beiliegend ein ms. Briefdurchschlag mit mehreren eh. Zeilen und U. an das Deutsche Historische Institut in London (dat. 12. X. 1984. 1 S. 4to). An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004) mit Wünschen zur Vermählung und betr. der spanischen Ausgabe von Halina Nelkens "Alexander von Humboldt. Bildnisse und Künstler. Eine dokumentierte Ikonographie" (Berlin, Reimer, 1980): "Wieder einmal muß ich Ihnen schreiben in einer Angelegenheit unserer Frau Nelken, für die ich heute wieder praktisch den geschlagenen Tag tätig gewesen bin. Ich habe heute einen Brief von Herrn Verleger Dr. Friedrich Kaufmann, Verlag Dietrich Reimer, erhalten [...] Im erwähnten Brief erzählt nun der Verleger, er habe in Berlin mit Dr. Schirmer, Inter Nationes, gesprochen und dieser habe angedeutet für die spanische Ausgabe der Ikonographie sei höchstwahrscheinlich kein Geld vorhanden. Dabei schien mir zunächst gerade dieser wichtige Aufgabe problemlos. Ein bißchen Schuld daran hat nun auch unsere liebe Frau Nelken. Sie glaubt jedenfalls, ihr sei nicht nur die nötige Zeit, sondern auch die Zeit, die sie selbst für richtig hält, bei der Korrektur einzuräumen. Herr Dr. Kaufmann hat vermutlich in dieser Beziehung schon resigniert. Es ist nun klar, daß der zuerst mahlt, der zuerst in die Mühle kommt, Inter Nationes fördert eben auch noch andere Autoren, da die Preise steigen für Druckerzeugnisse wird für jedes Werk zwangsläufig mehr verbraucht, als angesetzt werden konnte. Wer zuletzt kommt, kann sehen, wo er bleibt. Es wäre doch ein Jammer, wenn gerade dieses Buch nicht in der ibero-amerikanischen Welt verbreitet würde, kulturpolitisch wäre es regelrecht eine Schlappe [...]". - Tls. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Humboldt-Gesellschaft.
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Beck, Heinrich von, Jurist und Politiker (1854-1933).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Dresden, "am 30. Todestage des Altreichkanzlers" (= 30. VII. 1928).
1¾ SS. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Nützen wir die Gegenwart, in der alle Deutschen in stolzer Bewunderung, der eine Welt in Atem haltenden gigantischen Leistungen der Bezwinger des Atlantic die Parteizersplitterung vergessen! Fühlen wir den kraftvollen Pulsschlag des Deutschtums aus der alle Unterschiede überbrückenden Macht des deutschen Liedes, wie sie von Hunderttausenden an der Donau erklungen! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Heinrich von Beck, langjähriger Oberbürgermeister von Chemnitz, verbrachte seine letzten Lebensjahre im Ruhestand in Dresden und Meißen, wo er für das Hochstift Meißen wirkte, zu dessen Dompropst er noch durch König Friedrich August III. von Sachsen ernannt worden war. - Leicht fingerfleckig. Koslowsky 109.
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Beck, Heinrich, actor and playwright(1760-1803).
ALS. Mainz, 11 March 1790.
Folio. 4 pp. on bifolium. Asking a friend to intercede for him.
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Beck, Johann Heinrich, Maler (1788-1875).
2 eigenh. Briefe mit U. Dessau, 21. XI. 1834 und 3. X. 1836.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Einzelbll. 4to. An einen Freund mit der Bitte, ihm Quittungen in Hinkunft früher zu senden, und der Erinnerung, zwei Bekannten noch zwei Exemplare einer Bilderchronik zukommen zu lassen: "Die in diesem Jahre stattgefundenen Veränderungen, habe ich schon vor längerer Zeit dem H. Kunsthändler [...] mitgetheilt, durch den Sie wohl in Kenntniß gesetzt sein werden. Zu bemerken habe ich bei dieser Gelegenheit nur noch, daß es besser für den Verein und mich wäre, wenn mir die Quittungen möglichst früh im Jahre zugesendet würden, damit ich mehr Zeit zum Einkassiren der Beiträge vor mir hatte; und daß bei Übersendung der 2. Hälfte der Bilderchronik, die für den H. Rector Richter No. 695 und für den H. Kaufmann Maahs No. 379 mir noch zukommende vollständige Ex[em]pl[ar]e der Bilderchronik nicht vergessen werden möchten [...]" (21. XI. 1834). - An einen Bekannten mit Dank für das ihm zugesandte Taschenbuch "Penelope" und der Nachfrage, ob die Arbeit des Historikers und Bibliothekars Heinrich Lindner entlohnt worden sei: "Für das übersandte Ex[emp]l[a]r der Penelope für 1837 danke ich verbindlichst. Das andere Ex[emp]l[a]r habe ich Herrn Bibliothekar Lindner übergeben, der auch bestens dankt und sich Ihrer wiederum empfehlen läßt. Im Vertrauen und zu meiner eigenen Belehrung erlaube ich mir hier die Frage: Hat der H. Bibliothekar Lindner ein Honorar für seine Arbeit erhalten? Ihn selbst mochte ich nicht fragen und er hat nichts darüber gegen mich geäußert, was aber doch wahrscheinlich der Fall gewesen wäre, wenn ihm für seine Arbeit etwas zugekommen wäre. Da ich diese Angelegenheit mit Lindner abzumachen gehabt habe, so wünschte ich doch auch gern darüber im Klaren zu sein [...]" (3. X. 1836). - Etwas knittirg.
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Beck, Johann Nepomuk, Sänger (1827-1904).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. I. 1863.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Diese Woche werde ich wegen angehäufter Arbeit kaum mehr persönlich bei Ihnen vorsprechen können, sende daher ein Briefchen durch die Post. Möchten Sie die Güte haben mich wissen zu lassen, wo Warrens wohnt? Ich möchte nämlich anfragen, ob es ihm nicht möglich wäre mich bei irgend einem Institute unterzubringen. Freilich sind solche fixe Bedienstungen eine Art Sklaverei aber Angesichts der trüben Verhältnisse meines Vaterlandes wäre dadurch doch eine Basis gewonnen. Zweite Bitte! Hoffmann & Campe in Hamburg haben meine Jadwiga verlangt; ich habe dieselbe bereits expedirt. Sowohl für ein hiesiges grosses Journal wie auch für ausländische Blätter ist eine Reihe von längeren Artikeln abgegeben. Bis jedoch meine Honorare flott werden, dürften noch einige Wochen verstreichen und Sie würden mich durch den Vorschuss einer Summe, welche ich Ihnen dankbar wieder erstatten würde, ungemein verpflichten. Ich könnte dadurch ruhig fortarbeiten und etwas mehr für meinen Körper thun, der so dringend der Pflege bedarf […]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand. - In Wien entdeckt, debütierte Beck nach kurzer Ausbildung am Pester deutschen Volkstheater, vollendete seine Ausbildung zum Bariton in Wien und gab sein professionelles Debüt an der Wiener Hofoper als Sprecher in Mozarts "Zauberflöte". Danach sang er an den Opernhäusern in Hamburg, Bremen, Köln, Düsseldorf, Mainz, Würzburg, Wiesbaden und Frankfurt/Main. Seit 1853 fest an der Wiener Hofoper engagiert, wurde er 1862 zum Kammersänger ernannt.
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Beck, Johann Nepomuk, Sänger (1827-1904).
Gedr. Trauungs-Anzeige mit eigenh. Notiz und U. Wien, Jänner 1870.
1 S. 8vo. Bekanntgabe seiner Feier zur Vermählung mit Franziska Kohat am 19. Jänner 1870 in der Pfarrkirche "Zu Den Heiligen Schutzengeln" in Wien mit dem eigenh. Zusatz: "Obige Anzeige bitte ich, dem Wortlaut nach, in die Chronik gef. setzen, u. mir die Rechnung dafür wie auch die betreffende Nummer zusenden zu wollen […]".
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Beck, Josef, Schauspieler und Opernsänger (1848-1903).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. V. 1875.
6 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Kapellmeister: "Meine beiden Telegramme haben Sie wohl erhalten u. nun kommen diese Zeilen an Sie, um Ihnen hochgeschätzter Freund über mein Gastspiel Näheres zu berichten. Meine Aufnahme seitens Hülfens Eckerts u. aller Agenten u. Bekannten war mir sehr günstig. Das Schwierigste war die erste Orchester Probe (Tell). Alles gafft u. guckte aus den Coulissen u. lauerte auf jeden Ton - ich hatte Todesangst. Jedoch hatte ich schon Tages zu vor bei Eckert in der Wohnung gesungen wegen den Tempis etc. u. er fand 'enorme Ähnlichkeit mit Papa' fand meine Stimme schön den Vortrag brillant u. so also hatte ich bei der ersten großen Probe doch einen Menschen auf den ich mit Vertrauen niedersah […]". - Der Sohn Johann Nepomuk Becks debütierte 1865 als Komiker am Stadttheater von Olmütz und ging daraufhin ans Theater von Karlsbad. Es folgten Engagements in Laibach, Frankfurt am Main und Köln, von 1872 bis 1874 in Salzburg und von 1874 bis 1875 in Graz, dem Höhepunkt seiner Karriere. Danach wirkte er an der Berliner Hofoper und der Frankfurter Oper und 1885 am Deutschen Theater in Prag. 1887 und 1888 nahm er Engagement in Bremen, von 1888 bis 1890 sang an der Metropolitan Opera in New York.
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Beck, Karl, Schriftsteller (1817-1879).
Schriftstück mit eigenh. U. Wien, 12. I. 1849.
16 Zeilen auf 1 S. Gr.-4to. Ein gedr. Aufruf des "Österreichischen Lloyd" mit der Aufforderung zur Einsendung von Manuskripten, den Beck wie folgt erwidert: "Ihre warmen lieben Zeilen haben mir in dieser trüben Zeit, da ich körperlich leidend, da mein unschuldiger Bruder sich noch immer in Untersuchungshaft befindet, grosse und wahre Freude bereitet. Zugleich danke ich Ihnen auf das Beste für die Zusendung Ihres Blattes [...] Sehr willkommen wäre mir, wenn Sie an meinen Blättern thätig mitwirken moechten. Bilder und Skizzen aus Gratz, kleinere Berichte oder Correspondenzen im großen Styl würden mir ausserordentlich willkommen sein [...]". - Der Sohn des Verlegers und Antiquars Carl Heinrich Beck führte seit 1846 selbständig den 1763 gegründeten Verlag und kümmerte sich besonders um den theologischen und juristischen Bereich. "Zusammen mit Karl Brater gründete er die 'Blätter für administrative Praxis' und legte die großen Gesetzesausgaben und -kommentare seines Unternehmens an. Nach seinem frühen Tod wurden die Geschäfte von Ernst Rohmer, der die Witwe von Beck heiratete, geführt" (DBE). - Mit kleinen Randläsuren.
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BECK, Zinn B (1885-1981)
Signature
St. Louis Cardinals and New York Yankees third baseman debuting in 1913 and retiring in 1918. Nice old-age signature in blue ballpoint 3" X 5" card n.p. n.y. Fine. Rather uncommon. unknown
书商的参考编号 : 29328
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BECK, Zinn B (1885-1981)
Signature
St. Louis Cardinals and New York Yankees third baseman debuting in 1913 and retiring in 1918. Nice old-age signature in blue ballpoint heavy stock 5" X 3" card n.p. 1973 July 25 Fine. With original envelope. Rather uncommon. unknown
书商的参考编号 : 29344
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Beck-Friis, Joachim, Diplomat (1861-1939).
3 eigenh. Briefe mit U. Wien und o. O., 6. XI. 1910, 5. XII. 1911, und o. D.
Zusammen 3 SS. auf 2 Doppelblättern und einem Einzelblatt. 8vo. An eine Bekannte mit der Einladung zu einem Abschiedsessen für den scheidenden dänischen Botschafter in Wien, Herman Anker Bernhoft, in der Hoffnung, dass sie und ihr Gatte demselben beiwohnen können: "Chère Madame, j'arrange un petit diner d'adieu pour M. Bernhoft jeudi prochain le 10 nov. à 10 heures. Si j'ai la chance de Vous trouver encore libres, malgré que mon invitation vienne si tard, Vous, Madame et M. le Général me ferez un grand plaisir en voulant aussi venir chez moi à cette occasion [...]" (6. XI. 1910). - An dieselbe mit Dank für eine Einladung, der er gerne Folge leiste, wobei er darauf hinweist, am Bridge-Spiel aus Zeitgründen eher nicht teilnehmen zu können: "Mille remerciements pour la gracieuse invitation pour demain. Je viendrai avec le plus grand plaisir - mais je Vous prie de ne pas compter sur moi pour le bridge, comme je ne pourrai rester que jusqu'à 6 heures [...]" (5. XII. 1911). - An dieselbe mit der Zusage seines Kommens: "Mille remerciements pour Votre gracieuse invitation, je viendrai avec le plus grand plaisir [...]" (o. O. u. D.). - Die beiden datierten Briefe auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Légation de Suède. Ein Brief mit kleinen Rostspuren.
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Beck-Rzikowsky, Friedrich Gf. von, Militär (1830-1920).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 20. IV. 1870.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Kondoliert dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) zum Tode von dessen Sohn gleichen Namens: "Wir tragen beide einen großen schmerzlichen Verlust - deiner ist unersetzlich, für mich ist wenigstens noch die Möglichkeit des Erfolges vorhanden [...]". - Friedrich Gf. von Beck-Rzikowsky, verdienstvoll in den Feldzügen in Ungarn und Italien 1848/49, gehörte als Mitglied der Generaladjutantur seit 1863 der unmittelbaren Umgebung des Kaisers Franz Joseph an. 1867 zum Vorstand der kaiserlichen Militärkanzlei ernannt, sicherte ihm das Amt maßgeblichen Einfluß auf die Personalpolitik der Armee. 1870 setzte er sich für die Neutralität im Deutsch-Französischen Krieg ein und wurde 1875 Generaladjutant des Kaisers, 1881 auch Chef des Generalstabs. Auf Drängen Franz Ferdinands übergab er 1906 sein Amt an Conrad von Hötzendorf. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Beiliegend ein Brief von Beck-Rzikowskys Gattin Anna (4 SS. auf Doppelblatt, kl.-8vo; mit kalligr. gepr. Monogramm).
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Beck-Rzikowsky, Friedrich Gf. von, Militär (1830-1920).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. III. 1900.
1 S. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Dame: "Gestatten Sie mir, daß ich nur mit wenigen Worten danke für die liebevolle Theilnahme, die Sie mir u. meinem Sohn erwiesen. - Über meine Stimmung, über mein Unglück will ich mein Herz nicht ausgießen, Sie haben meine liebe Frau zu gut gekannt, um ermessen zu können, was ich leide [...]". - Friedrich Gf. von Beck-Rzikowsky, verdienstvoll in den Feldzügen in Ungarn und Italien 1848/49, gehörte als Mitglied der Generaladjutantur seit 1863 der unmittelbaren Umgebung des Kaisers Franz Joseph an. 1867 zum Vorstand der kaiserlichen Militärkanzlei ernannt, sicherte ihm das Amt maßgeblichen Einfluß auf die Personalpolitik der Armee. 1870 setzte er sich für die Neutralität im Deutsch-Französischen Krieg ein und wurde 1875 Generaladjutant des Kaisers, 1881 auch Chef des Generalstabs. Auf Drängen Franz Ferdinands übergab er 1906 sein Amt an Conrad von Hötzendorf.
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Beck-Rzikowsky, Friedrich Graf von, Generaloberst (1830-1920).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 5. III. 1873.
¾ S. Folio. Auf teilweise lithogr. Quittungsformular: "Uiber Sechs Gulden österr. Währung welche Gefertigter für im Dienste verausgabten Fiakerlohn aus der k. k. Hofreisekasse rückvergütet empfangen hat [...]", mit dem eh. (?) Zusatz, "Fiaker zum Südbahnhofe und d. vom Südbahnhofe in die Stadt [...]" und von weiterer Hand "Adjustiert mit Sechs Gulden".
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Beck-Rzikowsky, Friedrich Graf von, Generaloberst (1830-1920).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 1. I. 1918.
¾ S. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich danke Euer Hochwohlgeboren verbindlichst für Ihre beiden Briefe sowie für Ihre freundlichen Bemühungen, mir Kohle zu beschaffen, - leider war es Ihnen aber nicht möglich. Dessenungeachtet wollten Sie mir mit Holz aushelfen. Von diesem Anerbieten kann ich gegenwärtig keinen Gebrauch machen, da erst im Monate Feber im Keller so viel Platz sein wird um Holz einlagern zu können. Ich werde mir erlauben, zu diesem Zeitpunkte mit der Bitte an Euer Hochwohlgeboren heranzutreten, mir eine Fuhre Holz zu liefern [...]". - Mit Empfängervermerken in Blei- und Rotstift.
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Becke, Franz Arnold von der (1754-1832), Politiker u. Jurist
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Mit schwarzer Tinte in deutscher Kurrentschrift geschrieben. (München) 17. Oct. 1812.
o.J. 1 Bl. (23,5 x 18,5 cm), einseitig beschrieben. In gefalztem bezeichneten Schutzbogen montiert.
书商的参考编号 : 79634
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Beckelmann, Jürgen, Journalist und Schriftsteller (1933-2007).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Manuskript. Berlin und o. O., 12. V. 1972 und [1958].
(¾+1 =) 1¾ SS. auf 2 Bll. Mit eh. adr. Kuvert. An den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Bonn mit einer Autographenspende zu seinem teils autobiographischen Roman "Lachender Abschied": "Hier schicke ich Ihnen ein Blatt aus den ersten Notizen zum 'Lachenden Abschied', Notizen, die ich nach einem Tagebuch meines Vaters, des Otto Märker im Roman - etwa um 1958 machte [...]". - Beiliegend die Kopie eines Verlagsprospekts.
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Beckenbauer, Franz, German former professional footballer and manager (b. 1945).
Portrait photograph signed. No place or date.
218:155 mm.
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Becker, Alexandra, Schriftstellerin (1925-1990)
Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, Fol. 1 Seite.
书商的参考编号 : 43063
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Becker, Anton, Geograph und Lehrerbildner (1868-1955).
Eigenh. Briefkarte mit U. [Wien], 24. X. 1949.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "[…] Ihre liebenswürdigen Glückwünsche zu meinem 81. Geburtstage kann ich erst heute mit dem herzlichsten Dank beantworten, da Ihre schöne Karte durch einen Zufall bei der Postzustellung in eine Zeitschrift eingeschoben wurde; erst gestern bin ich zu meinem größten Erstaunen auf die Karte gestoßen […]. - Der um die Methodik des Geographieunterrichts verdiente Anton Becker war von 1913 bis 22 Landesschulinspektor für Wien und Niederösterreich und von 1930 bis 55 Präsident des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich. Becker verfaßte landeskundliche Arbeiten vor allem über Niederösterreich.
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Becker, Benno, German painter and art critic (1860-1938).
Autograph signature. Munich, 7. XI. 1910.
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Inspired by the scenery of East Prussia, Southern Germany and Tuscany, Becker specialized in landscape painting, was a co-founder of the Munich and Berlin Secessions, as well as a member of the German Künstlerbund, and a collector of artworks from the Far East. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Becker, Bernhard, Theologe, Lehrer und Sozialpolitiker (1819-1879)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wabern bei Bern, 10. XII. 1848, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und 2 Poststempeln.
书商的参考编号 : 57360
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Becker, Hermann Heinrich, politician, also known as "Red Becker" (1820-1885), collaborator with Karl Marx.
Autograph letter signed ("H. Becker"). Berlin, 14 Feb. 1868.
Large 8vo. 2 pp. To Mr. Hirschfeld senior: "[…] Indem Sie die Gelegenheit hatten, Ihre interessante Zusammenstellung der Subhastationen mit dem Jahre 1867 mir mitzutheilen, haben Sie bei mir den Wunsch angeregt, eine gleiche Auskunft über die früheren Jahre zu besitzen. Sie selbst erwähnen, daß Sie eine solche für das Jahr 1865 veröffentlicht haben […]".
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Becker, Hugo, Cellist und Komponist (1864-1941)
Eigenh. Postkarte mit U.
o.J. Frankfurt am Main, 10. VI. 1903, 1 Seite. Mit Adresse.
书商的参考编号 : 61061
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Becker, Hugo, Cellist, Cellolehrer und Komponist (1863-1941).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 20. VII. 1901.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen italienischen Dirigenten mit der Frage, ob es möglich sei, "noch ein Konzert außerhalb von Florenz für März zu organisieren" (Übers.). Offenbar plante Becker eine Konzertreise in Italien; neben Florenz findet auch Triest Erwähnung: "Non avendo avuto una tua risposta m'imagino che la mia lettera fu smarrita e lo prego di nuovo di voler avere la grande compiacenza di colermi rispondere al più presto possibile per che io posso rispondere a Piccolettis et a Trieste dovo vogliono anche avere mio merito". - Becker war von 1884 bis 1886 Solocellist am Frankfurter Opernhaus, 1890-1906 Mitglied des "Heermann-Quartetts", Lehrer am Hochschen Konservatorium in Frankfurt/Main und seit 1901 Solist der Londoner Montagskonzerte. 1896 zum kgl. preuß. Professor ernannt, wurde Becker 1902 in die Kgl. Schwedische Akademie Stockholm aufgenommen und 1909 Lehrer an der Kgl. Hochschule für Musik in Berlin. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf "La Villetta | Sandhofstrasse 17 | Frankfurt A/M." - Minimal gebräunt.
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Becker, Jean, Violinist (1833-1884)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Linz, 30. XI. 1871, Gr.-8°. 3 Seiten. Doppelblatt mit Monogramm "M".
书商的参考编号 : 53819
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Becker, Jean, Violinist (1833-1884)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Gouda, 5. XII. 1865, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt.
书商的参考编号 : 52912
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Becker, Jean, Violinist (1833-1884).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
4 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Prosit Neujahr! Segenswünsche, meinem lieben alten Freund u. seinem ganzen Hause. Was denken Sie eigentlich über Russland. Es wird Ihnen nicht komisch vorkommen wenn ich mehr als ein bisschen ängstlich bin, da mir die letzte etwas sehr verpfuschte Reise im Gedächtnis steckt. Wir als Freunde dürfen uns in nichts ein X vorillusionieren. In dieses große Land gehen die Künstler nur, wenn sie durch Engagements u. Garantien vollständig pekuniär gedeckt sind […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Becker war als Konzertmeister am Nationaltheater in Mannheim tätig, gab die Stelle 1858 auf und unternahm ausgedehnte Konzertreisen. 1866 zog er nach Florenz und gründete das "Florentiner Quartett" das bis 1880 bestand und Weltruf erlangte.
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Becker, Johann Joseph Maria, Entomologe und Schmetterlingshändler (1788-1859)
2 eigenh. Briefe mit U.
o.J. Paris, 30. VI. und 8. XII. 1856, 8°. Zus. ca. 5 Seiten.
书商的参考编号 : 54766
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Becker, Julius Maria, Schriftsteller (1887-1949).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. München und Aschaffenburg, (8. IV. 1943 und 16. IV. 1947).
Zusammen 2 SS. 8vo. Eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für die ihm übersandten Glückwünsche.
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Becker, Julius Maria, Schriftsteller (1887-1949).
Ms. Brief mit eigenh. U. Aschaffenburg, 2. IV. 1936.
1 S. 4to. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der unter dem Einfluß des Expressionismus stehende Dramatiker wurde 1920 für seine Passion ‘Das letzte Gericht’ mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet; für sein Drama ‘Der Brückengeist. Ein Spiel vom Tode’ (1929) wurde ihm der Preis des Berliner Bühnenvolksbunds verliehen. Bis 1933 mit 20 Dramen auf deutschen Bühnen vertreten, war er nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten als Katholik und Humanist von diesen verbannt; nach Ende des Krieges konnte er nicht mehr an seine Erfolge anknüpfen. Vgl. Kosch I, 347. - Die U. in Bleistift.
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Becker, Julius, Komponist (1811-1859).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 30. VII. 1840.
1¾ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Musikverleger, wohl Friedrich Hofmeister (1782-1864): "Die freundliche Theilnahme, welche Ew. Wohlgeb. meinen in Ihrem Verlage erschienenen zweistimmigen Liedern geschenkt, ermuthigt mich Ihnen aufs Neue einige Compositionen mit der Bitte um deren Durchsicht zu übersenden, hoffend Sie wieder sich vielleicht geneigt finden, eins oder das andre in Ihrem Verlag auf zu nehmen [...]". Bei den "zweistimmigen Liedern" wird es sich um "5 Gesänge für Bass oder Bariton, op. 10" gehandelt haben, die 1838 bei Hofmeister in Leipzig erschienen waren. - Stellenweise unbedeutend fleckig und mit kleinen Randläsuren.
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Becker, Jurek, Schriftsteller (1937-1997)
Nach der ersten Zukunft. Erzählungen.
o.J. Frankfurt am Main, Suhrkamp, (1983), 8°. 273 S., 8 Bl. OKart..
书商的参考编号 : 55753
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Becker, Jurek, Schriftsteller und Drehbuchautor (1937-1997)
2 Porträtkarten mit rückseit. Datierung und U. (1 mit Grußwort).
o.J. Ohne Ort, 1982, 14,5 x 10,5 cm..
书商的参考编号 : 59166
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