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‎Graener, Paul, Komponist (1872-1944)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Salzburg, 7. X. 1944, Qu.-Gr.-8°. 2 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Dirigenten Rudolf Nilius: "[...] Ich werde die Angelegenheit, die ich sehr befürworte, sofort an den Verlag Zimmermann weiterleiten u. hoffe, daß er einverstanden sein wird [...] Wir sind hier einstweilen bei Steinslechner untergekommen u. werden hier abwarten was geschieht. Eigenlich haben wir wieder einige Hoffnung auf Metz - aber Du scheinst es aufgegeben zu haben? [...]"‎

Référence libraire : 45631

‎Graevenitz, Fritz von, Maler und Bildhauer (1892-1959)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Leonberg und Stuttgart-Solitude, 12. X. 1956 und 15. V. 1957, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten.‎

‎An die Robert Bosch GmbH. - I. Dankt für den Genesungswunsch und die Rosen. - II. Dankt für "Blumen und die guten Wünsche zu meinem 65. Geb. Tag und zum unverdienten Ehrenbürger [...] Zwar sehe ich hier vom Schreibtisch aus zuweilen ein Auto und höre Motorräder, aber nachts schmälen die Rehe und es gibt im Wald herrliche klare Quellgründe. Erst 2 Wildenten sah ich. Und hüpfende Forellen. Also alle Voraussetzungen, hier wieder gesund zu werden [...]"‎

Référence libraire : 44683

‎Gounod, Anna (geb. Zimmerman), Komponistengattin (1829-1906)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Paris], 20 Place Malesherbes, ca. 1885, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten. Mit gepr. Monogramm und Adresse.‎

‎Möglicherweise an Mme. de Chambrun: "Chère Madame et Amie, Je tiens à vous dire que indépendamment du bonheur toujours plus vif que votre chère loge nous a procuré encore mercredi dernier, nous vous devons celui d'en avoir pu faire les honneurs au Comte et la Comtesse de Paris qui avait le plus ardent désir d'entendre Don Juan, et qui partaient le lendemain même pour Cannes; donc merci chère amie, comme toujours et doublement cette fois. affection de nous tous pour les habitants de la belle Villa Chambrun. A. Ch. Gounod."‎

Référence libraire : 45601

‎Grolman, Karl von, General (1777- 1843)‎

‎Brief mit eigenh. U. "v Grolman".‎

‎o.J. Schweidnitz, 21. IX. 1839, Fol. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Kommandeur des 6. Infanterieregiments von der Heyde in Wilckau wegen Kommandofragen bei Feldmanövern sowie über die Kompanieführung der Landwehr und mit dem Ratschlag: "[...] schreiben Sie nicht, wenn Sie aufgereitzt sind, sondern lassen Sie einige Zeit dazwischen vorbeigehen, und lesen Sie ruhig durch, ehe Sie absenden. Alle Ihre Schreiben haben Äußerungen, die bey nicht milder Beurtheilung Ihnen höchst nachtheilig und schlimm gedeutet werden könnten [...]" - "Grolman, eine Gelehrtennatur wie Scharnhorst, dessen vielseitige Interessen ihn mit Niebuhr und Humboldt in Verbindung brachten [...] zählt zu den profiliertesten Persönlichkeiten seiner Zeit. Die Tatsache, daß er, der erste preußische Generalstabschef und Wegbereiter Moltkes, durch seine politische und militärische Wirksamkeit ein maßgebender geistiger Initiator der deutschen Wiedergeburt geworden ist, macht seine geschichtliche Bedeutung aus." (NDB VII, 125).‎

Référence libraire : 48848

‎Guinness, Sir Alec, Schauspieler (1914-2000)‎

‎Eigenh. Grusswort und U. auf einem Ausschnitt.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 3,5 x 10 cm.‎

‎"Good wishes Alec Guinness."‎

Référence libraire : 53402

‎Gripari, Pierre, Schriftsteller (1925-1990)‎

‎2 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Paris, 12. X. und 23. XI. 1957, Fol. 2 Seiten.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013), über verschiedene literarische Projekte.‎

Référence libraire : 52822

‎Grützke, Johannes, Maler und Zeichner (1937-2017)‎

‎2 eigenh. farbig beschriftete Originalfotografien, davon eine mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin), Ende 2007 und 2009, Qu.-8°. 2 Seiten. Mit Umschlag.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013) mit Neujahrsgrüßen für 2008 und 2010. Das Foto zeigt die Familie Grützke mit beschriftetem Backblech. Beschriftungen: "Es lebe Carl Laszlo auch im neuen Jahr Ihr Johannes Grützke" und "Hr. Carl Laszlo bitte leben Sie: hoch hoch hoch!" in farbigen Filzstiften und in deutscher Schrift.‎

Référence libraire : 52676

‎Granit, Ragnar Arthur, Physiologie und Nobelpreisträger (1900-1991)‎

‎Karte mit eigenh. U. und montierter Porträtfotografie.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 15 x 10,5 cm. 1 Seite.‎

‎Granit erhielt 1967 gemeinsam mit George Wald und Haldan Keffer Hartline den Nobelpreis für Medizin für die Untersuchung der physiologischen und chemischen Sehvorgänge im Auge.‎

Référence libraire : 50640

‎Grün, Karl, Schriftsteller und Philosoph (1817-1887)‎

‎Eigenh. Manuskript.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [ca. 1848], 8°. 2 Seiten auf 2 Blättern.‎

‎"Von der Freiheit des menschlichen Willens. || Im Jahre 1846 faßte ich die Frage nach der Freiheit des menschlichen Willens von dem Gesichtspunkte aus: Wie verhält sich das, was die Menschen Freiheit oder Willen nennen, zu den Trieben und Begierden? Es hieß dort: der Wille verhält sich zu den heimlichen Trieben [...] so, wie die Vernunft sich zu den Sinnen verhält, also wie die Gattung zu den Arten oder zu den einzelnen Individuen [...]" - Wohl von Schopenhauer, Marx und Feuerbach beeinflußt. - 1848/49 kehrte Grün aus dem Exil zurück. Er wurde in die preußische Nationalversammlung gewählt, wo er sich der äußersten Linken anschloss.‎

Référence libraire : 47518

‎Grammerstädter (Grammerstötter), Carl Eduard, Schriftsteller und Dramatiker (1791-1833)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Preßburg, 18. III. 1830, 4°. 1 Seite. Mit rückseitiger Adresse.‎

‎An den Regisseur Friedrich Demmer (1785-1838) in Wien: "[...] Mayerhofer ist hier. Die Leoparden sind abgespielt; nun geht es über die Wölfe her, dann soll es an die Löwen gehn; allein die Löwen-Maske ist noch nicht da. Wollen Sie gefälligst den Caschierer Simonetti angehn, daß er den Vieh-Schädel herunterschickt - und zwar bis längstens Sonntag, sonst verstreicht die Engagements-Verbindlichkeit von Mayerhofer zu Ende und wir können ihn nicht benützen. Sie werden dadurch besonders Freund [Johann August] Stöger verbinden [...]" - Zum Verfasser vgl. Kosch, Theaterlexikon, 600; Wurzbach XXVIII, 344; Goedeke XI/2, 126-28. - Vgl. auch: Beethovens Walzer in Es-Dur (WoO84, 1824 komponiert und in Wien erschienen) ist Friedrich Demmer durch den Verleger gewidmet.‎

Référence libraire : 40929

‎Groß, Adolf von, Bankier (1845-1931)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bayreuth, 4. X. 1891, Gr.-8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Grundstückgeschäfte in München-Neuhausen: "[...] Antwortlich Ihres geehrten von gestern habe ich bereits gestern Herrn Pepsch [?] ermächtigt auch zuzustimmen, wenn der Mit-Eintrag auf das neu zu erwerbende Thorwaldsenstr.-Terrain auch erst an dritter Stelle erfolgen könnte. Eine Mitversicherung auf dasselbe als Verbandshypothek ist aus dem Grunde von Werth, weil das übrig bleibende Terrain von Lothstr. 1 nur Hinterland ist, eine andere Verwaltung könnte das Nord-Terrain verkaufen wollen und das hintere könnte unter Umständen weniger werth werden [...]" - Groß ging 1870 nach Bayreuth und trat in die Bank von Friedrich Feustel ein, dessen Tochter Henriette Maria er 1872 heiratete. Er war wie sein Schwiegervater begeisterter Verehrer von Richard Wagner. Groß wurde Wagners finanzieller Vertrauter und Berater in häuslichen und familiären Angelegenheiten. Er sicherte 1882 die Existenz der Bayreuther Festspiele, reiste zweimal nach Venedig, von wo er die letzte amtliche Unterschrift Wagners auf einer Urkunde zurückbrachte, welche die Fortführung der Wagner-Festspiele sicherte. Nach Wagners Tod war er Berater von Cosima Wagner in finanziellen und administrativen Dingen und Vormund der Wagner-Kinder.‎

Référence libraire : 40865

‎Grimm, Fedor, Schauspieler und Theaterdirektor (1783-1837)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Pest, 20. XII. 1833, Qu.-4°. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schauspieler Remmark in Greitz mit Dank für 100 Gulden Einlage.‎

Référence libraire : 53551

‎Grass, Günter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1927-2015)‎

‎Eigenh. U. auf einem farbigen Foto.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 24,5 x 17 cm. 1 Seite.‎

‎Das schöne Foto zeigt Grass im Garten zwischen Stockrosen.‎

Référence libraire : 50566

‎Grün, Anastasius (d. i. Anton Alexander Graf Auersperg), Schriftsteller (1806-1876)‎

‎Eigenh. Briefausschnitt mit U. "A. v. Auersperg".‎

‎o.J. Thurn am Hart, 4. VI. 1852, 3,5 x 14,5. Montiert.‎

‎Briefschluß mit Grußformel ("Euer Hochwohlgeboren aufrichtigst ergebener AvAuersperg"), Ort, Datum und Adressangabe "per Steinbrück, Gurkfeld."‎

Référence libraire : 46572

‎Groener, Wilhelm, Politiker und Offizier (1867-1939)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 18. VIII. 1930, 4°. 1 Seite. Briefkopf "Der Reichswehrminister". Doppelblatt.‎

‎An einen Gesandten, dem er zur Verlobung seiner Tochter gratuliert. - Groener war württembergischer Offizier und von 1928-32 Reichswehrminister und seit 1931 zusätzlich Reichsminister des Innern, ohne einer Partei anzugehören. Als er 1932 gegenüber den Nationalsozialisten härter auftrat, wurde er aus dem Amt gedrängt.‎

Référence libraire : 47608

‎Guépratte, Èmile, Admiral (1856-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Brest, 2. XI. 1923, 4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎Bittet um ein Treffen mit dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer. - Guépratte führte die französische Marine.‎

Référence libraire : 49162

‎Grof, Stanislav, Psychotherapeut (geb. 1931)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, November 1988, Qu.-8°. 1 Seite.‎

Référence libraire : 51603

‎Gottschall, Rudolf von, Schriftsteller (1823-1909)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 10. II. 1881, 1 Seite.‎

‎An den Redakteur der "Gartenlaube", mit der Bitte um Aufschub "bis zum 10. März" für die Abgabe eines Manuskriptes. - Gottschall war 1865-88 Herausgeber der Zeitschrift "Unsere Zeit" in Leipzig, später gab er im F.A. Brockhaus Verlag die "Blätter für Literarische Unterhaltung" heraus.‎

Référence libraire : 46390

‎Grossmann, Kurt Richard, Journalist (1897-1972)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. New York, 23. V. 1966, Fol. 1 Seite.‎

‎Über Warendorf.‎

Référence libraire : 51602

‎Güll, Friedrich, Schriftsteller (1812-1879)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (34 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [Münchem um 1860], 8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Vier Gedichte: "Collegialität", "Wahlspruch", "Grabschrift" und "Vor der Mühle". - Güll wurde besonders durch seine Kindergedichte bekannt, etwa "Das Büblein auf dem Eise" oder "Wer will unter die Soldaten". Er wurde "zum eigentlichen Begründer der Kinderlieddichtung des 19. Jahrhunderts, indem er die romantischen Anregungen des 'Wunderhorns' aufnahm und sie ganz ins Biedermeierliche hinüberverwandelte. Auf einen heiteren Grundton gestimmt, kamen seine Gedichte der kindlichen Freude am Klangspiel in Reim und Lautmalerei entgegen." (NDB). - Etw. knittrig und angestaubt.‎

Référence libraire : 49571

‎Gradl, Johann Baptist, Politiker (1904-1988)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "Dr. Gradl".‎

‎o.J. Ohne Ort (Bonn), 18. XI. 1970, Kl.-4°. 1/2 Seite.‎

‎"Der Moskauer Vertrag, so wie er sich heute darstellt, ist zu Lasten der deutschen Interessen ein unausgewogener Vertrag." - Im Moskauer Vertrag verpflichteten sich am 12. August 1970 die Sowjetunion und die Bundesrepublik Deutschland, den internationalen Frieden aufrechtzuerhalten und den Entspannungsprozess zu fördern, damit sich die Lage in Europa normalisiert. - Gradl war 1965-1966 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte und 1966 zusätzlich Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen im Kabinett Erhard II.‎

Référence libraire : 52514

‎Grimm, Hans, Schriftsteller (1875-1959)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Lippoldsberg, 23. I. 1936, Gr.-4°. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf.‎

‎An Peter Raabe (1872-1945) wegen eines Vortrags über Raabes Buch "Die Musik im dritten Reich", den er zum Abdruck in der Zeitschrift "Das innere Reich" an den Herausgeber Paul Alverdes geschickt habe.‎

Référence libraire : 49853

‎Gref, Franz Heinrich, Maler (1872-1957)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Weilimdorf, 20. I. 1953, Fol. 1 Seite.‎

‎An einen Stuttgarter Galeristen: "[...] Über Ihre beiden antiken Geschenkbüchlein habe ich mich sehr gefreut. Natürlich kannte ich die Hirtenidyllen aber nicht mit den entzückenden Holzschnitten der Sintenis. Ich fürchte Sie haben Recht damit daß ich zu dem schönen Heidentum hinneige, zu seiner größeren Naturverbundenheit [...]". - "Des Longus Hirtengeschichten von Daphnis und Chloe", illustriert von Renee Sintenis, erschienen 1939 im Verlag Dr. Ernst Hauswedell. - Gelocht.‎

Référence libraire : 50039

‎Graevenitz, Fritz von, Maler und Bildhauer (1892-1959)‎

‎2 eigenh. Ansichtskarten mit U.‎

‎o.J. Gerlingen und Botnang, 10. I. 1942 und 27. XII. 1954, 2 Seiten.‎

‎Weihnachts- und Neujahrswünsche für eine Kunstgalerie in Stuttgart. Umseitig der von Graevenitz geschaffene Bronzelöwe auf der Stuttgarter Solitude und eine Majolikabüste. - 1 Karte gelocht.‎

Référence libraire : 50040

‎Götze, Emil, Sänger (1856-1901)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 1. XII. 1887, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Heiter im Leben | Ernst im Streben! [...]". - Götze wirkte u. a. in Dresden und Köln. - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Référence libraire : 50896

‎Goltz, Julie von der (geb. von Schack), Frau des Ministers (1759/60-1835)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 4. II. 1828, 8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Schauspieler Pius Alexander Wolff (1782-1828) in Französisch. Sie gratuliert zu dem großen Erfolg auf dem Theater. - Julie (Juliane) von der Goltz (verw. Gräfin von Czettritz und Neuhaus ) war seit 1796 die zweite Frau des Ministers August Friedrich Ferdinand von der Goltz. Sie hatte Kontakt zu Kleist und Goethe.‎

Référence libraire : 42142

‎Goldschmitt, Bruno, Maler und Graphiker (1881-1964)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 17. IX. 1922, Qu.-Fol. 2 Seiten.‎

‎An Hugo Hermes in Nürnberg: "[...] Dankend für Ihr Schreiben übersende ich Ihnen anbei den gewünschten Druck. Text von dem Gedicht liegt bei, u. könnte dasselbe auf den Passepartout gedruckt werden. Ich darf wohl dann bald um Bescheid bitten. Hans Sachs Schwänke Drucke Probedrucke könnte ich Ihnen überlassen 6 Blatt 600 M. Radierungen von mir sind im Schilderer Verlag. Sie werden das Schiff St. Maria Columbus meinen, ich selbst besitze keinen Druck mehr könnte Ihnen aber einen vom Verlag besorgen, etwas billiger denn der Preis ist sehr hoch Remarque 1600- ohne 1200 M - doch sind jetzt mehrere Blätter herausgekommen die glaube ich besser sind [...]" - Beiliegend: Ders., Eigenh. Postkarte mit U. Ebenda 5. V. 1925. - An denselben. Quittiert den Empfang von 275 Mark für das Blatt "Aus meines Vetters Eckfenster" und erwähnt die Fertigstellung der "Faust"-Mappe mit 18 Radierungen.‎

Référence libraire : 41978

‎Gordon, Adolf von, Politiker (1865-1942)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 20. X. 1921, 4°. 6 Seiten. Doppelblätter.‎

‎"Zu Hardens 60. Geburtstage. || Der Beruf brachte mich mit ihm zusammen - als Gegner. Und wieder führte uns der Beruf zusammen, um an Aufgaben, die beiden am Herzen lagen, zu arbeiten. So lernte ich den Menschen Harden kennen. Nicht jeder Schriftsteller gewinnt bei persönlicher Bekanntschaft. Wohl Harden [...]" - Gordon war Ehrenritter des Johanniterordens und Mitglied des Preußischen Herrenhauses auf Lebenszeit. Gordon und Harden waren sich 1907 bei der Verhandlung der Beleidigungsklage des Grafen Kuno Moltke gegen Harden begegnet. Gordon war Moltkes juristischer Beistand, Harden wurde von Max Bernstein vertreten. - Druck in der Festschrift "Maximilian Harden zum 20. Oktober 1921" (Berlin 1921), S. 11-13.‎

Référence libraire : 43763

‎Gottberg, Otto von, Politiker (1831-1913)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 25. IV. (ca. 1910), Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Ich möchte in einer größeren Arbeit die Persönlichkeit Bismarcks gestalten und ausführen wie sein Conflict mit dem Kaiser noch heute auf unser politisches Leben einwirkt. Nun sind Sie Bismarckkenner und haben [...] den großen Alten im Zorn gesehen. Darüber würde ich unendlich gern etwas von Mund zu Mund durch Sie hören, weil für mich das Gespräch noch besser als die Schilderung mit der Feder eine Persönlichkeit aufleben lässt [...]"‎

Référence libraire : 43766

‎Goldstein, Ludwig, Kunsthistoriker und Journalist (1867-1943)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Königsberg, 3. IX. 1892, 8°. 1 Seite. Mit kleiner mont. Porträtphotographie am Kopf.‎

‎An Maximilian Harden mit Dank für ein Porträt, das ihn während schwerer Krankheit erreicht habe, als er eben die neue Folge von Hardens Kritiken "Apostata" las. - Goldstein studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Indologie in Königsberg und promovierte 1896 mit einer Arbeit über Moses Mendelssohn.‎

Référence libraire : 43715

‎Gortschakow, Fürst Alexander Michailowitsch, Russischer Diplomat, Außenminister und Kanzler (1798-1883)‎

‎Billett mit eigenh. U. "Gortchacow".‎

‎o.J. Nizza, 28. V. 1881, Gr.-8°. 1/3 Seite. Doppelblatt.‎

‎Kurzes Dankschreiben in Deutsch an die Familie Gerson. - Zu einer ernsten Verstimmung im Deutsch-Russischen Verhältnis führte der sogenannte Ohrfeigenbrief von Zar Alexander II. an seinen Onkel, den deutschen Kaiser Wilhelm I. Der Zar beschuldigte den deutschen Reichskanzler Bismarck darin indirekt, wegen persönlicher Differenzen mit Fürst Gortschakow die Deutsch-Russischen Beziehungen zu gefährden.‎

Référence libraire : 51524

‎Gleichen-Rußwurm, Schriftsteller, Urenkel Schillers (1865-1947)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 29. X. 1915, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden mit der Übersendung von zwei Beiträgen für die "Zukunft" und eines Exemplars seines Romans "Die Macher und die Macht" (1915), der "vielerlei Selbsterlebtes aus dem Jahr vor Kriegsausbruch enthalte [...]" - Kleine Randläsuren.‎

Référence libraire : 43658

‎Goetz, Wolfgang, Schriftsteller (1885-1955)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Mittel-Schreiberhau, 12. VI. und 29. XII. 1926, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Curt Elwenspoek, dem er sein Bücher "Das wilde Säuseln" und "Das Gralswunder" zusenden lässt und sdessen Buch "Schinderhannes" (1925 er als Gegenstück zu Stück und Film von Zuckmayer propagiert. - Goetz verkehrte in Berliner Literatenkreisen. 1920-29 war er Regierungsrat bei der Filmprüfstelle Berlin, wurde bald ein bekannter Theaterkritiker und stand 1936-40 der Gesellschaft für Theatergeschichte vor. Er legte eine wertvolle Autographensammlung an.‎

Référence libraire : 49966

‎Glaeser, Ernst, Schriftsteller (1902-1963)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Bensheim, 14. XI. 1957, Fol. 1 Seite. Gelocht. Eingangsstempel.‎

‎An den Münchner Kulturreferenten Herbert Hohenemser über sein Vorhaben, ein Haus in München zu bauen und mit der Bitte um Unterstützung.‎

Référence libraire : 43115

‎Goethe, Johann Wolfgang von, Schriftsteller (1749-1832)‎

‎Porträt in dreifarbiger Seidenweberei.‎

‎o.J. Krefeld, Kunstweberei Hasshoff und Gompertz (HAGO), ca. 1910, 26 x 21,5 cm. Ohne Glas in leicht läd.Goldrahmen.‎

‎In Naturfarbe, Schwarz und Grau gewebtes Porträt nach dem 1828 entstandenen Ölgemälde von Joseph Karl Stieler (Ausschnitt ohne den Brief). - Die Kunstweberei Hasshoff und Gompertz in Krefeld fertigte hauptsächlich Seidenbänder. - Rückseitiger Aufkleber "In Seide gewebt". - Textiltechnisch beeindruckender Goethekitsch.‎

Référence libraire : 51732

‎Glockner, Hermann, Philosoph (1896-1979)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Gießen, 12. VI. 1935, 1 Seite.‎

‎An Sophie Rickert (geb. Keibel, 1864-1951) in Heidelberg, Bildhauerin, Ehefrau des Philosophen Heinrich Rickert und Freundin von Max und Marianne Weber, über einen geplanten Besuch und Lehrverpflichtungen: "[...] ich muß einen Lagervortrag vorbereiten; werde überhaupt ab übermorgen 3 Tage lang auf der Burgruine Gleiberg mit den Studenten sein [...]". - Glockner habilitierte sich 1924 bei Rickert in Heidelberg, war von 1933 bis 1949 Professor an der Universität Gießen. Der Neuhegelianer stand dem Nationalsozialismus nahe.‎

Référence libraire : 51373

‎Glockner, Hermann, Philosoph (1896-1979)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Freiburg im Breisgau, 16. VI. 1934 (Poststempel), 1 Seite.‎

‎An Heinrich Rickert in Heidelberg, über einen geplanten Besuch auf der Rückreise von Freiburg: "[...] Freiburg ist wunderschön [...]". -? Glockner habilitierte sich 1924 bei Rickert in Heidelberg, war von 1933 bis 1949 Professor an der Universität Gießen. Der Neuhegelianer stand dem Nationalsozialismus nahe.‎

Référence libraire : 51372

‎Globokar, Vinko, Komponist (geb. 1934)‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit Widmung und U.‎

‎o.J. Paris, 12. XII. 1993, Qu.-4°. 1 Seite.‎

‎Vinko Globokar (* 7. Juli 1934 in Anderny, Frankreich) ist ein slowenischer Posaunist und Komponist. Vinko Globokar wuchs in Tucqueugnieux auf, einem von slowenischen Emigranten geprägten Dorf im lothringischen Bergbaugebiet. Die Eltern waren Slowenen. Der Vater arbeitete als Bergmann und sang im slowenischen Dorfchor. Globokar hörte slowenische Volksmusik, erhielt Klavierstunden bei einem slowenischen Lehrer - und wurde in der Schule mit der französischen Sprache und Kultur vertraut: Das Spannungsfeld zwischen zwei Kulturen prägte seine Kindheit. Von seinem 13. bis zum 21. Lebensjahr lebte Globokar in Ljubljana (Slowenien), wo er als Jazzmusiker unter Bojan Adami? debütierte. Ab dem Jahr 1949 studierte Globokar am dortigen Konservatorium Posaune und wurde ein Jahr später Mitglied des Rundfunk-Jazzorchesters. 1955 bis 1959 setzte Globokar sein Posaunenstudium am Conservatoire de Paris bei André Lafosse fort. Er spielte in jenen Jahren in einer Reihe von Ensembles und Studio-Orchestern Musik verschiedener Stilrichtungen, vom Jazz bis zur Symphonie. 1960-63 schloss er ein vierjähriges privates Kompositions- und Dirigierstudium bei René Leibowitz an. Durch Leibowitz und seinen Kreis wurde Globokar auf den Anthropologen Claude Lévi-Strauss, auf Jean-Paul Sartre und andere aufmerksam, deren Denken ihn vielfältig anregte. Seine Bekanntschaft mit Luciano Berio führte Globokar 1964 nach Berlin, wo er zunächst bei Berio weiterstudierte. Nach einem Jahr als Mitglied des Center for Creative and Performing Arts in Buffalo/USA (1965/66) teilte er fortan seine Zeit zwischen Komponieren und Konzertieren. Seit 1968 unterrichtete Globokar an der Musikhochschule Köln Posaune und verlegte 1969 seinen Wohnsitz nach Köln. Im selben Jahr gründete er neben zusammen mit Michel Portal, Carlos Roqué Alsina und Jean-Pierre Drouet das freie Improvisationsensemble New Phonic Art, das mit seinem Spiel Maßstäbe setzte. Gegen Ende der 60er-Jahre wurde Globokar zunehmend bekannter und besonders geschätzt durch das Zusammenspiel seiner Fähigkeiten als Komponist und Interpret. 1973 ans Institut für akustische Forschung und Koordinierung (IRCAM) als Leiter der Abteilung vokale/instrumentale Forschung berufen, zog Globokar mit Beginn seiner Arbeit 1976 wieder nach Paris. 1979 verließ er das Institut und lebt seither in Paris als freischaffender Komponist und Posaunist. Er unterrichtete Komposition an verschiedenen Instituten und Universitäten in Europa und den USA. Gleichzeitig gilt er als führender Posaunist der zeitgenössischen Musik. Von 1983 bis 1999 war Globokar Professor für Kammermusik an der Scuola di musica di Fiesole (nahe Florenz). Die Originalität von Globokars Schaffen liegt zum einen in seiner Doppelrolle als Komponist und Interpret - der Komponist wird vom Interpreten zu klanglichen und spieltechnischen Neuerungen angeregt oder auf psychologische Fragestellungen, die Verhaltensweisen der Musiker betreffen, aufmerksam gemacht. Globokar komponiert Werke für Orchester, für kammermusikalische Besetzung und Chormusik. Neben seinen außerordentlichen Fähigkeiten als Posaunist, die viele zeitgenössische Komponisten beeinflussten (er spielte Uraufführungen von Werken von Luciano Berio, Mauricio Kagel, Karlheinz Stockhausen, René Leibowitz und Louis Andriessen), ist er auch ein Theoretiker der Avantgarde. Discours VIII für Quintett‎

Référence libraire : 47023

‎Gordimer, Nadine, Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin (1923-2014)‎

‎Karte mit montierter Fotografie und eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 15 x 10 cm. 1 Seite.‎

‎Gordimer erhielt 1991 den Nobelpreis für Literatur.‎

Référence libraire : 50712

‎Glaser, Donald A., Physiker, Biologe und Nobelpreisträger (1926-2013)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 10,5 x 15 cm. 1 Seite.‎

‎Glaser wurde 1960 "für die Erfindung der Blasenkammer" mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. 1970 gründete er das weltweit erste Biotechnologie-Unternehmen.‎

Référence libraire : 50607

‎Golding, William, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1911-1993)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 15 x 10,5 cm. 1 Seite.‎

‎1983 erhielt William Golding den Nobelpreis für sein Lebenswerk, insbesondere für "Lord of the Flies".‎

Référence libraire : 50721

‎Glover, Stephen, Komponist (1813-1870)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Chesham, 5. X. 1854, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn wegen einer Vorlesung im "Mechanics' Institute". - Glover war ein bekannter Liedkomponist. - Montagespur mit kleinem Papierverlust im Innensteg.‎

Référence libraire : 50965

‎Goßler, Christoph, Jurist ; preußischer Geheimer Oberrevisions- und Kammergerichtsrat (1752-1817)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 13. V. 1786, 4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Französisch. - Mit Übersendung eines Buches und Ankündigung der französischen Übersetzung, die er aus Stuttgart zu erhalten hofft. Gemeint ist Gosslers anonym erschienener "Versuch über das Volk" (Berlin, Decker), der im selben Jahr als " Essai sur le peuple" (Stuttgart; Impr. de l' Univ. Caroline, 1786) erschien.‎

Référence libraire : 50275

‎Goepp, Jean-Jacques, Pfarrer der evangelisch-deutschen Gemeinden in Paris (1771-1835)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 4°. 1/2 Seite.‎

‎Kritik eines Artikels, der für das "Archiv de Christianisme" eingesandt ist. Anschließend Kritiken von P. A. Stapfer (1766-1840) und R. Spurzheim (1776-1832). - Aus der Sammlung Fischer von Röslerstamm.‎

Référence libraire : 49483

‎Goßmann, Friederike, Schauspielerin (1836-1906)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "Grfin. Prokesch Osten | Friederike Goßmann".‎

‎o.J. Ohne Ort, 19. II. 1893, 13 x 13 cm. 1 Seite.‎

‎"Das schönste Märchen ist das Leben! [...]" - Goßmann begründete 1891 den Zweigverein Gmunden des Frauenhilfsvereins vom Rothen Kreuze für Oberösterreich. - Kleine Randfehlstelle.‎

Référence libraire : 47712

‎Gollwitzer, Gerhard, Maler, Bildhauer und Kunstpädagoge (1906-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 20. V. 1960, Fol. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf mit montierter Abbildung (Roter Hahn).‎

‎Anlässlich des 100. Jubiläums des Kunsthauses Schaller: "[...] Ihr reizendes Heftchen macht auf liebenswerte Weise mit der 'Schallerei' bekannt, dh. bei mir: ergänzt die Bekanntschaft! [...] Ich möchte Ihnen und Ihrer 'Firma' (dies kalt-farblose Wort passt gar nicht zur Atmosphäre Ihres Hauses!) die herzlichsten Glückwünsche schicken [...]". - Der Bruder des Theologen Helmut Gollwitzer studierte an der Schule für bildende Kunst Starnberg, später an der Akademie der Bildenden Künste München. 1937 musste Gollwitzer auf Veranlassung der NSDAP Bayern verlassen und wurde künstlerischer Leiter der Porzellanmanufaktur in Berlin, wo Tafel- und Tee-Services nach seinen Entwürfen entstanden. 1946 wurde er an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart berufen.‎

Référence libraire : 50038

‎Godard, Benjamin, franz. Komponist (1849-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 26. V. 1890, 8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An einen Kritiker, dessen Artikel über seinen "Dante" er dankbar gelesen habe. - Godard galt seinerzeit als Träumer oder "verspäteter Romantiker". Seine Oper "Dante" (UA 13. V. 1890, Paris) basiert auf der "Göttlichen Komödie" von Dante Alighieri. Lange war das Werk von den Spielplänen verschwunden. Das Münchner Rundfunkorchester brachte es 2016 konzertant auf die Bühne.‎

Référence libraire : 46929

‎Gieseking, Walter, Pianist (1895-1956)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Stettin, 1. XI. 1926, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎Für einen Konzertagenten: "Herrn Döring sagt herzlichen Dank für alle Freundlichkeiten (uns wünscht dem Stettiner Konzertleben bald bessere Zeiten!)" - Rückseitig u. a. ein Eintrag mit Notenzitat (2 Takte) von Willy Burmester (1869-1933), dem Violinisten, Komponisten und Herausgeber.‎

Référence libraire : 49267

‎Gerstäcker, Friedrich, Reiseschriftsteller (1816-1872)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-8°. 1 Seite. Gelbliches Papier.‎

‎"Mein lieber Herr Musikdirektor | Anbei folgt das Lied von Gretchen [einer Figur aus seinem Roman 'Nach Amerika']. Nach dem anderen 'Es ist bestimmt in Gottes-Rath' scheint es in Gottes Rath bestimmt zu sein, daß ich es nicht wieder finden soll, denn ich habe mein ganzes Haus schon auf den Kopf gestellt. Ich bitte Sie also recht freundlich es zu besorgen [...]"‎

Référence libraire : 43344

‎Gervinus, Georg Gottfried, Historiker und Germanist (1805-1871)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 10. X. 1844, 4°. 1 Seite.‎

‎An einen Geheimrat in Berlin mit Empfehlung des angehenden Jura-Studenten Ernst Jaup (1827-1895) aus Darmstadt (Jaup studierte dann 1845-48 in Gießen, wo er 1850-58 Privatdozent war; danach machte er Beamtenkarriere bis zum Ministerialrat in Darmstadt). Gervinus bedauert, bei seiner letzten Berlinreise den Adressaten nicht angetroffen zu haben, er habe im Nachbarhause viel Zeit verbracht und wird das nächste Mal seine Reisezeit besser wählen. - Gervinus lehrte in Göttingen und Heidelberg und wurde zu einem der führenden liberal-konstitutionellen Gelehrtenpolitiker im Vormärz. Seine Kritik am monarchischen Verfassungstypus trug ihm im Großherzogtum Baden 1853 einen Hochverratsprozeß und den Entzug der Venia legendi an der Heidelberger Univ. ein. - Ränder etwas beschnitten. Minimale Eckfehlstellen.‎

Référence libraire : 42985

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