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‎Halm, Friedrich (d. i. Franz Josef von Münch-Bellinghausen), Schriftsteller (1806-1871)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 21. X. 1840, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎Buchbestellung auf das "Museum litteraire" und weitere französische Titel.‎

Referenz des Buchhändlers : 44152

‎Hand, Ferdinand Gotthelf, Philologe (1786-1851)‎

‎Eigenh. Manuskript.‎

‎o.J. Ohne Ort (Jena), ca. 1832, 8°.1 1/2 Seiten.‎

‎Autobiographischer Text zur Verwendung im Konversationslexikon von Brockhaus. Mit redaktionellen Strichen und Eintragungen in Rot. - Hand unterrichtete seit 1818 die Prinzessinnen Marie und Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach, die er auch 1824 auf ein Jahr nach Sankt Petersburg begleitete. In Jena gründete er ein Rettungs- und Arbeitshaus für sozial schwache und bildungsferne Schichten. - Beiliegend: Ders. Eigenh. Billet mit U. Jena, 14. IV. 1829. Qu.-8°. 1 Seite. - An die Buchhandlung Gleditsch in Leipzig mit einer Zahlungsanweisung für die Enzyklopädie von Ersch und Gruber.‎

Referenz des Buchhändlers : 45042

‎Hamburger, Käte, Literaturwissenschaftlerin (1896-1992)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Stuttgart, 22. IX. 1981, 8°. 1 Seite. Gelocht.‎

‎Dankt Wolfgang Ignée für die freundlichen Worte zu ihrem 85. Geburtstag.‎

Referenz des Buchhändlers : 52042

‎Hagemann, Christian Carl, Theaterwissenschaftler (1871-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wiesbaden, 31. I. 1926, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎Wegen einer Lesung: "[...] Als Themen nenne ich Ihnen: Oscar Wilde, sein Leben und sein Wesen | Die klassische Schaubühne der Japaner | Goethe als Theaterleiter | Javanische Schattenspiele [...] " - Mit Nachschrift des Adressaten.‎

Referenz des Buchhändlers : 44684

‎Hallström, Ivar, Komponist (1826-1901)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Stockholm, 4. VI. 1877, 8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Kapellmeister Georg Goltermann: "[...] Dass 'Blumenneugier' mit Orchester gegeben ward, dafür habe ich Ihnen zu danken, und dass die Compossition durch die Instrumentation gewonnen hat, dafür habe ich wohl auch Ihnen zu danken, denn die Harfenstimme, welche Sie eingelegt haben, muss ganz wunderbar klingen. Diese Harfenstimme, kann ich sie haben? - aber wie? Nun ja - Gelegenheit wird wol sich finden! [...] Meine neue Oper, Bergkönigs Braut, hat, Gott sei gelobt, ein vollständiges Succès gehabt. Gestern war die 6. Vorstellung davon, und, ungeachtet die colossale Hitze, für volles Haus [...]" - Eckfehlstelle ergänzt.‎

Referenz des Buchhändlers : 45633

‎Hahn, Reynaldo, Komponist (1875-1947)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Paris, 8. VII. 1933, 8°. 1 Seite. Faltbrief mit Schmuckperforation.‎

‎An den Pariser Verlag Plon mit Beiträgen für sein Buch "Notes. Journal d'un musicien" (1933). Er sendet Essays über Theater, Ästhetik, Meistersänger etc.: "[...] Que voulez-vous, le journal d'un artiste et d'un homme qui observe est ce qu'il est; si l'on donne des échantillons, il faut que ce soit de façon à présenter des caractéristiques du livre [...]" - Hahn war mit Proust befreundet.‎

Referenz des Buchhändlers : 45602

‎Hagen, Reinhold, Rechtsanwalt (Daten nicht ermittelt)‎

‎Zur Erinnerung an das Nikisch-Jubiläum 1. Oktober 1920. Festansprache dees Vertreters der Gewandhaus-Konzertbesucher [...] Reinerlös zugunsten des Orchesterfonds des Gewandhaus-Orchesters.‎

‎o.J. Leipzig, F. A. Brockhaus, 1920, 4°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Nr. 28 von 100 im Impressum signierten Ex. der Gesamtauflage. - Arthur Nikisch (1855-1922) wurde 1895 Gewandhauskapellmeister in Leipzig; er hatte dieses Amt bis zu seinem Tode inne. - Seltener Gelegenheitsdruck dieser gereimten Ansprache auf Kaiserlich Japan. - Nur 1 Ex. im KVK (DNB).‎

Referenz des Buchhändlers : 50399

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (14 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. München, 30. VI. 1923, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Zitat aus seiner Dramatischen Legende "Schloß Zeitvorbei" (1917): "Man hat sich ja so leidlich umgetan | In dieser Erdenküche, schmeckte sich | durch mancherlei Rezepte durch bis heut' ... | Und doch! Wieviele blieben ungeschmeckt! | Und ob man sie im Geist vorausgekostet; | Es kommt die Wirklichkeit und lehrt uns erst, | Wie weit man da und dort vorbeigegriffen | [...] | Ich triebe es so bis diesen Tag und wähnte | Mich wunder wie geehrt, beglückt, geliebt, | Und weiß erst jetzt: Nur Traum, Phatasma alles! | Und hätt' ich nie gelebt, so käm's auf's gleiche."‎

Referenz des Buchhändlers : 53379

‎Hagn, Charlotte von, Schauspielerin (1909-1891)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, Juli 1881, Gr.-8°. 1/2 Seite.‎

‎"Ist die Zeit auch hingeflogen | Die Erinnerung weichet nie [...]" (Uhland). - Hagn stand in Konkurrenz mit ihrer Kollegin Karoline Bauer, die am Theater in Dresden spielte. Das Theaterpublikum teilte sich je nach Anhängerschaft in "Hagnianer" und "Bauerianer". - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Referenz des Buchhändlers : 50900

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1862-1944)‎

‎Eigen. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. München, 12. IV. 1922, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎An Karl Strecker mit Glückwünschen zu dessen 60. Geburtstag.‎

Referenz des Buchhändlers : 44126

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. München, 3. X. 1904, Qu.-8°. 1 Seite. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Maler John Jack Vrieslander in München mit der Einladung zu einem Herrenessen.‎

Referenz des Buchhändlers : 41660

‎Halm, Friedrich (d. i. Franz Josef von Münch-Bellinghausen), Schriftsteller (1806-1871)‎

‎Porträtfotografie im Visitenkartenformat (10 x 6 cm; Atelier Adele) mit eigenh. Unterschrift am Unterrand.‎

‎o.J. Wien, 1863‎

Referenz des Buchhändlers : 49033

‎Hamm-Brücher, Hildegard, Politikerin (1921-2016)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 24. X. 1970, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎"Wir treten erneut an um in Bayern eine freiheitliche und fortschrittliche Politik durchzusetzen!" - Hamm-Brücher war 1950-1966 und 1970-76 im Bayrischen Landtag und musste sich von Franz Josef Strauß als "Krampfhenne" und von Alfons Goppel als "Bissgurke" beschimpfen lassen.‎

Referenz des Buchhändlers : 52525

‎Hand, Ferdinand Gotthelf, Philologe (1786-1851)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Jena, 16. III. 1844, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Professor: "[...] Ihren gütigen Brief, der auch mich auf dem Krankenlager fand, habe ich so lange unbeantwortet gelassen, bis ich auf die mir aufgetragene Frage von Brockhaus Antwort erhalten habe. Brockhaus ist nicht ungeneigt auf Ihr Anerbieten wegen Herausgabe eines lateinischen Wörterbuches einzugehen, und wünscht, daß Sie ihm unmittelbar Plan und Bedingungen vorlegen möchten. Ich freue mich eine gute Antwort auf eine oft zurückgeworfene Frage erhalten zu haben. Der Himmel gebe seinen Segen zu dem Unternehmen. Was die eingesandte Recension anlangt, soll sie nun, sobald ich nur einigen Raum für die durch Theologie u. Medicin zurückgedrängte Philologie gewinne, abgedruckt werden. Die Enge des Raums in unserer Zeitung [der 'Neuen Jenaischen Literaturzeitung'; 1804 ff.] verstattet aber die Zusammenstellung der Artikel [...] nicht [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 51196

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 7. VIII. 1940, 8°. 1 Seite.‎

‎"Wer fliegen will, muß unwandelbar an seinen Stern glauben [...]".‎

Referenz des Buchhändlers : 52582

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 15. III. 1907, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Maximilian Harden wegen der Wirkung eines Schauspiels.‎

Referenz des Buchhändlers : 43662

‎Hailey, Arthur, Schriftsteller (1920-2004)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U. am weißen Unterrand.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 15 x 10 cm.‎

Referenz des Buchhändlers : 41876

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, Faschingsmontag 1905, Quer-4°. 1 Seite.‎

‎Max Halbe gründete das Intime Theater für dramatische Experimente, war Mitbegründer der Münchner Volksbühne und ein Freund und Weggefährte Ludwig Thomas, Frank Wedekinds und Lovis Corinths. - Mit einer mont. Porträtfoto.‎

Referenz des Buchhändlers : 49242

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, 19. XII. 1906, Qu.-8°. 1 Seite. Kartonblatt mit abgerundeten Ecken und oxydiertem Goldschnitt.‎

‎"Die Erinnerung ist das einzige was wir wahrhaft besitzen." - Ecken gering gestaucht.‎

Referenz des Buchhändlers : 41345

‎Halbe, Max, Schriftsteller (1865-1944)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 22. XI. 1900, Qu.-8°. 2 Seiten.‎

‎An Frau Grethe: "[...] Darf ich mich Dir mit einer Bitte nahen? Meine Frau schreibt mir, daß sie sich so einsam fühlt. Möchtest Du Dich ihrer nicht ein bischen annehmen, natürlich nur, soweit es Dir möglich ist? Sie vielleicht einmal aus ihrer Klause herausholen? Ich wäre Dir von Herzen dankbar u. bin gern zu Gegendiensten bereit [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 40638

‎Gura-Ewald, Paula, Schriftstellerin (um 1925)‎

‎Porträtfotografie mit eigenh. Widmung und U. auf dem Untersatzkarton.‎

‎o.J. München, 6. IV. 1927, Quer-4° (Foto: 16 x 11,5 cm). 1 Seite.‎

‎"Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau, die Mutter der Kinder. Paula Gura-Ewald | München, 6. 4. 27". - Daneben die schöne Porträtfotografie aus dem Atelier Lützel, München 1926. - Paula Gura-Ewald schrieb populäre Ratgeber "Die Frau von heute" (1915) oder "Das junge Mädchen im Hause, auf der Straße und in Gesellschaft" (1921).‎

Referenz des Buchhändlers : 52372

‎Gurlitt, Ludwig, Pädagoge und Karl-May-Forscher (1855-1931)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Steglitz, 29. XI. 1907, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt. Absenderstempel.‎

‎An Maximilian Harden, dem er seine Unterstützung anbietet und einen Brief weiterleitet: "[...] Ich glaubte, dass Ihnen in den Tagen, wo sie den ganzen Abgrund deutscher Publizistik durchkosten müssen, g'rade an der ehrlichen und freundlichen Gesinnung eines preußischen Offiziers gelegen sein dürfte [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43721

‎Haensel, Carl, Schriftsteller, Jurist (1889-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 29. VII. 1926, Gr.-4°. 1 1/2 Seiten. Briefkopf.‎

‎An den Dramaturgen Curt Elwenspoek über den Volksverband der Bücherfreunde sowie über sein neues Stück, "ganz gegenwartsgestellt [...] ernst, groß gespannt". - Erfolgreich wurde Haensel mit seinen Tatsachenromanen, die zum Teil verfilmt wurden (Der Kampf ums Matterhorn, 1928).‎

Referenz des Buchhändlers : 49963

‎Habsburg, Otto von, Politiker und Publizist (1912-2011)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Pöcking, 12. III. 1999, Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An Wilhelm Hüttermann: "[...] Es ist immer eine echte Freude für jemand, der im Rundfunk spricht, wenn Zuhörer sei es positive, sei es negative Gedanken äußern [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 42616

‎Gurlitt, Ludwig, Reformpädagoge (1855-1931)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bad Cannstatt, Taubenheimstrasse 86, 30. I. 1930, Fol. 2 Seiten.‎

‎An den Regisseur, Schauspieler und Schriftsteller Curt Elwenspoek (1884-1959), der von 1924-1930 Chefdramaturg und Regisseur am Württembergischen Landestheater in Stuttgart war: "[...] Herr Generalintendant Kehm hatte die Freundlichkeit mir mitzuteilen, daß Sie 'besonders Interesse' für den Plan hätten, ein Stück des Plautus in meiner Übertragung auf die Bretter zu bringen. Ich beglückwünsche dazu mich und Sie selbst [...] Darf ich Sie bitten, mich zu besuchen [...]" Die Übersetzungen waren im Propyläen-Verlag 1920 erschienen. - Gurlitt war einer der Förderer der Wandervogel-Bewegung. - Leicht gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 49950

‎Haase, Friedrich, Schauspieler (1825-1911)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, Juli 1880, Gr.-8°. 1/2 Seite.‎

‎"Ende gut - Alles gut! [...]" - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Referenz des Buchhändlers : 50920

‎Haffner, Karl, Schriftsteller und Librettist (1804-1876)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. beschriftete Visitenkarte.‎

‎o.J. Ohne Ort, 13. XII. 1862, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten.‎

‎An einen Freund wegen finanzieller und geschäftlicher Fragen sowie über Verhandlungen mit dem Victoriatheater. Sodann über seine beiden Romane "Die Wucherer" und "Scholz und Nestroy". - "[...] Ich bin mit Feuilleton, Wochenplaudereien und Roman bis jetzt so beschäftigt gewesen, daß ich noch nicht eine Stunde Zeit gewonnen habe, mich als Coriolan zu versuchen. Das wird jedoch heute noch geschehen. Wenn ich Credit bis morgen bei Ihnen habe, bitte ich Sie, mir 'Therese Krones' und den 'Blaumantel vom Trattnerhof' [zwei seiner Stücke] gefälligst zu senden [...]" - Haffner schrieb u. a. zusammen mit Richard Genée das Libretto zur Operette "Die Fledermaus" von Johann Strauß.‎

Referenz des Buchhändlers : 41502

‎Habe, Hans, Schriftsteller (1911-1977)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ascona, 18. II. 1971, 4°. 1 Seite.‎

‎Dankt mit einem Gedicht von Kerr für Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag.‎

Referenz des Buchhändlers : 41504

‎Haan, Willem de, Dirigent und Komponist (1849-1930)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 13. III. 1912, 1 Seite.‎

‎An den Fotografen K. Herrlinger in Ulm wegen eines Klavierauszugs, der im April erscheinen soll.‎

Referenz des Buchhändlers : 50859

‎Gunnarsson, Gunnar, Schriftsteller (1889-1975)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Värlöse in Dänemark, 4. II. 1927, Kl.-4°. 1 Seite. Bütten.‎

‎9 Zeilen umfassendes Zitat in Dänisch aus seinem Buch "Natten og Drömmen" (Seite 16). - Gunnarson gilt als einer der wichtigsten isländischen Schriftsteller. Seine Werke verfaßte er meist auf Dänisch und in Dänemark (Birkeröd), wo er seit 1929 lebte. - Beiliegend eine eigenh. Karte mit Unterschrift.‎

Referenz des Buchhändlers : 44861

‎Haas, Willy, Schriftsteller und Redakteur (1891-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. London, 23. II. 1948, 4°. 1 Seite. Blau getöntes Papier. Gelocht.‎

‎An Franz Wallner-Basté, Kritiker und Leiter des RIAS, mit der ersten Kontaktaufnahme der Freunde nach dem Krieg: "[...] ich war 8 Jahre in Indien, davon 5 Jahre in der indischen Armee. Ihren gescheiten Zeitungsartikel hab ich mit Interesse gelesen. Wenn ich das wirklich gesagt habe, was Sie mir in den Mund legen, so war ich damals klüger als ich mich in Erinnerung habe [...] In Ihrer Strasse [...] wohnt ein alter Freund und treuer Mitarbeiter der 'L[iterarischen] W[elt], Alfred Kantorowicz." - Beiliegend zwei Typoskriptdurchschläge von Briefen aus 1933 von Haas an Wallner und an Alma Mahler-Werfel‎

Referenz des Buchhändlers : 44236

‎Habsburg, Otto von, Schriftsteller, Publizist und Politiker (1923-2013)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Pöcking, 18. VII. 1990, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013) in ungarischer Sprache.‎

Referenz des Buchhändlers : 52749

‎Haase, Friedrich, Schauspieler (1825-1911)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. Beschriftung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Berlin, um 1900], 1 Seite.‎

‎An einen Hofrat mit "Dank für die große keineswegs in solchem Umfang verdiente Ehrung, der ich mich nicht mehr durch meine Kunst würdig zu erweisen vermag". Es handelte sich um einen Zeitschriftenartikel. - Haase war 1878-1911 Träger des Iffland-Ringes.‎

Referenz des Buchhändlers : 40448

‎Günther, Anton, Philosoph und Theologe (1783-1863)‎

‎Eigenh. Manuskript.‎

‎o.J. Wien, 1. VIII. 1841 (?), Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten. Mit Umschlag: Ganzsache mit aufgedruckter Frankatur "5 Kreuzer" und Stempel.‎

‎Exzerpt aus einer Schrift von Kardinal John Henry Newman in deutscher Übersetzung. - Anton Günther schuf eine neue katholisch philosophische Lehre, Güntherianismus genannt, die hauptsächlich in einer rationalen Begründung des Christentums und einer fundierten Anthropologie bestand. Sein Hauptziel war es, die Neuscholastik als allein mögliche katholische Philosophie zu verhindern. - Umschlag mit Absenderstempel "Alois Nober", Wien.‎

Referenz des Buchhändlers : 47833

‎Haas, Willy, Schriftsteller und Redakteur (1891-1973)‎

‎5 eigenh. Briefkarten mit U. sowie 3 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Hamburg, 16. VIII. 1964 bis 23. IX. 1966, Verschied. Formate. Zus. 12 Seiten.‎

‎An eine Dame mit Dank für Briefe und Einladungen. - Charmante Schreiben.‎

Referenz des Buchhändlers : 51598

‎Hagelstange, Rudolf, Schriftsteller (1912-1984)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 31. V. 1967, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎"Ein Geist zu sinnen | und ein Herz zu lieben [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 40640

‎Haemmerle, Albert, Buntpapierhistoriker (1899-1976)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Mainz, 20. IX. 1969, Fol. 1 1/2 Seiten. Gelocht.‎

‎An eine Münchner Antiquarin in bayerischer Mundart: "[...] Wia i in Minka war, war i recht granti, weil der Lauser [...] alleweil am Ammersee Würma badet hat [...]" - Origineller Brief. Haemmerle leitete die Forschungsstelle Papiergeschichte in Mainz und war Mitglied der Münchner Sammlervereinigung "Die Mappe".‎

Referenz des Buchhändlers : 49263

‎Haas, Willy, Schriftsteller und Redakteur (1891-1973)‎

‎Eigenh. vollständiges Manuskript mit U.‎

‎o.J. Athen, März 1963, Fol. 12 Seiten auf 12 Blättern.‎

‎Vollständige Niederschrieft eines Feuilletons "Notizen über zwei wichtige Dinge", nämlich über griechische und indische Götter. Mit Korrekturen. Schlußpassage: "[...] Ich frage mich, ob diesen Gegenständen meiner Liebe etwas Gemeinsames zugrundeliegt. Ich glaube es. Pan, das tolle Elementarwesen, der Erreger des panischen Schreckens, wird zum Gotte des Wechsels in der Natur, des Wechsels vom Tod zum Leben, vom Leben zum Tod, wie der indische Gott Shiva. Sein gutes, schlaues Bocksgesicht ist es, wenn wir den Text des Sokrates richtig lesen, was diesem Wechsel nicht Trauer, nicht nur Trauer, sondern auch einen Tropfen Glücks entlockt, denn der Lebende ist wandelbar, doch der Tote gehört zu uns auf eine unwandelbare Art, für immer." - Klammerspuren und kleine Eckfehlstelle.‎

Referenz des Buchhändlers : 51936

‎Hagelstange, Rudolf, Schriftsteller (1912-1984)‎

‎Eigenh. Manuskriptseite mit Widmung und U.‎

‎o.J. Unteruhldingen, 12. II. 1966, Fol. 1 Seite. In adressiertem Umschlag.‎

‎Aus "Zeit für ein Lächeln": "[...] Solch ein Charmeur, trotz aller politischen u. wirtschaftl. Probleme, mit denen er sich herumschlagen muß, ganz abgesehen von seiner reizenden, noch sehr jungen Frau und verschiedenen Lebensfrauen, die ihm ein Glaubensbekenntnis zugesteht [...]. Aber es ehrt mich und unser aller Oberhaupt, daß er nicht den Kopf verlor [...]". - Der Prosaband "Zeit für ein Lächeln" erschien 1966 bei Hoffmann und Campe. - Wilpert-G. 62.‎

Referenz des Buchhändlers : 52906

‎Graetz, Leo, Physiker (1856-1941)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 9. I. 1909, 8°. 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden, dem er für den Februar einen Aufsatz über Radium für die "Zukunft" verspricht.‎

Referenz des Buchhändlers : 43722

‎Grogger, Paula, Schriftstellerin (1892-1984)‎

‎Eigenh. Manuskriptblatt sowie masch. Begleitbrief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Öblarn, 19. I. 1974, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten.‎

‎I. Eng beschriftetes Bleistiftmanuskript "III, 58" auf einem Makulaturblatt: "Ja ja, sagte er So ist es, sagte er und schöpfte Atem [...]". - II. An einen Sammler.‎

Referenz des Buchhändlers : 46802

‎Gundolf, Friedrich, Literaturwissenschaftler (1880-1931)‎

‎Ludwig Achim von Arnim. Ein Vortrag.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, Frankfurter Gesellschaft der Goethefreunde, 1929, 8°. 41 S., 1 Bl. OKart. mit Umschlag und Titelschild (etw. lichtschattig).‎

‎10. Privatdruck der Frankfurter Gesellschaft der Goethefreunde. - Eins von 300 Ex., hier ohne Nummerierung. - Titelschild: "[...] Vortrag gehalten in der Gesellschaft am 3. März 1929 [...]", erschienen zu Weihnachten 1929. - Gutes Exemplar.‎

Referenz des Buchhändlers : 43575

‎Grimm, Hans, Schriftsteller (1875-1959)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Klosterhaus Lippoldsberg, 30. III. 1931, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Hans Reyhing (1882-1961) in Ulm, dem er Abzüge von fünf Gedichten schicken lassen will.‎

Referenz des Buchhändlers : 42937

‎Grosser, Alfred, Publizist und Soziologe (geb. 1925)‎

‎Eigenh. Manuskript sowie 2 eigenh. Begleitschreiben mit U.‎

‎o.J. Paris, 14. IV. 1983 und 15. II. 1986, Verschied. Formate. Zus. ca. 4 Seiten.‎

‎Stichpunktartige Aufzeichnungen auf 2 Seiten und Blättern zu seiner "Rede zum 30. Januar ['Machtergreifung' Hitlers 1933] gehalten in Bochum am 29. I. 80" unter dem Titel "Wie war es möglich?"‎

Referenz des Buchhändlers : 41500

‎Gottschall, Rudolf von, Schriftsteller 1823-1909‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Gedichtmanuskript (130 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 30. VI. 1885, 8°. Zus. 6 Seiten.‎

‎I. An die Schriftstellerin Luise Glaß (1857-1932) in Altenburg, deren Novelle "Stumme Musikanten" er nicht in die Zeitschrift "Unsere Zeit" aufnehmen will, weil "das Element der Spannung darin ein zu geringes" sei. - II. Das Manuskript enthält die Niederschrift des langen Gedichts "Ovid". - Leichte Altersspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 41405

‎Greiner, Leo, Schriftsteller (1876-1928)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bruck (Fürstenfeldbruck), Germering, 25. II. 1906, Gr.-8°. 3 1/2 Seiten.‎

‎An Maximilian Harden mit Übersendung seiner Bücher "Das Jahrtausend" und "Der Liebeskönig": "[...] Ich habe so lange Zeit ein wahres Hinterwäldlerdasein geführt, so dass mir nun eine Stimme wie die Ihre von ganz außerordentlichem Werte wäre [...]" Er schlägt für den Band "Berlin", der innerhalb der von ihm herausgegebenen Reihe "Städte und Landschaften" erscheinen sollte, ein Honorar von 2000 Mark vor. - Greiner wirkte unter dem Namen "Dionysius Tod" beim Kabarett "Elf Scharfrichter" mit. Ab 1904 war er nach seiner Übersiedlung nach Berlin Lektor bei S. Fischer.‎

Referenz des Buchhändlers : 43726

‎Grünfeld, Alfred, Pianist und Komponist (1852-1924)‎

‎Porträtphotographie (d'Ora, d. i. Dora Kallmus, 1912) mit eigenh. Datierung und U. auf der Bildseite sowie Notenzitat auf der Rückseite.‎

‎o.J. Wien, 17. XII. 1912, 14 x 9 cm.‎

‎Notenzitat mit seinen Initialen A und G als Noten. - Als Postkarte gelaufen.‎

Referenz des Buchhändlers : 43369

‎Gumppenberg, Hanns von, Schriftsteller (1866-1928)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, August 1914, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Deutschland kann nicht untergehn! [...] Geschrieben am Tage der englischen Kriegserklärung[...]" - Hier irrte Gumppenberg. - Auf der Rückseite eines Briefbogens des Ateliers "Elvira".‎

Referenz des Buchhändlers : 44114

‎Gruber, Ludwig, Komponist (1874-1964)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U. am weißen Rand der Bildseite.‎

‎o.J. Wien, 13. VII. 1964, 14 x 9 cm.‎

‎An seinem 90. Geburtstag; rückseitig von seiner Schwester beschriftet. - Gruber ist für seine Wienerlieder bekannt, darunter "Mei Muatterl war a Weanarin" und "Es wird a Wein sein und wir wern nimma sein".‎

Referenz des Buchhändlers : 43368

‎Grosser, Alfred, Soziologe und Politwissenschaftler (geb. 1925)‎

‎Eigenh. Manuskript mit Widmung und U.‎

‎o.J. Paris, 21. XII. 1984 (Poststempel), 4°. 4 Seiten. Mit Umschlag.‎

‎Manusktiptteil aus seinem Buch "Affaires extérieures. La politique de la France 1944-1984" (Paris 1984): "Seconde partie. La politique des Presidents. Chapitre 6. De Gaulle, l'Algérie et l'Afrique. D'une République à l'entré." - Widmung an Elke Gutzmann.‎

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