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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 1913.‎

‎1 S. Qu.-kl. 8vo. “Recht muß recht bleiben!” - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

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€ 75,00 Kopen

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. IV. 1895.‎

‎1 S. 8vo. Kondolenzschreiben an den Gatten der verstorbenen Schauspielerin Auguste Koberwein (1819-95). Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-84) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Auguste Koberwein, die Tochter von Heinrich Anschütz (1785-1865), hatte bis 1871 dem Ensemble des Burgtheaters angehört, wo sie u. a. Julia, Emilia Galotti und das Käthchen von Heilbronn verkörperte.‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. X. 1881.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Leider kann ich Dir, fürs erste, nicht mündlich meine herzinnigste Theilnahme an Deinem unersetzlichen Verlust aussprechen. Unser Herrgott nehme Dich in seinen gütigen Schutz! - Einen kleinen Trost in Deinem großen Schmerz muß es Dir doch gewähren, daß Alle - aber Alle die herzlichste Theilnahme für Dich fühlen! [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; in altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Venedig, 15. VII. 1894.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Direktor: "Frl. v. Ormay schreibt mir daß sie an Ihrem Theater spielen wird. Ich bin überzeugt, sie wird einschlagen, ein frisches gesundes Talent. Ich freue mich sehr, daß die Dame an einem so gut geleiteten Theater, wie es ja das Ihre ist, die verhängnisvollen Bretter betritt [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Dein alter Baumeister"). Meran, 24. XII. o. J.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Hrn. Sohn: "Dank für Deinen freundl. Wunsch. Ein gleiches wünsch ich Dir u. den lieben Deinen, vor allem - Gesundheit, dann findet sich das nöthige Kleingeld schon bei uns Puppenspielern. Mit meiner elenden Haxen gehts - langsam vorwärts [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem gedr. Portrait.‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Ihr College Baumeister"). O. O., 13. X. 1871.‎

‎¾ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihnen zu Liebe würd ich sogar noch Wickelkinder spielen, umsomehr also den ausgewachsenen Zwilling, Sohn des liebenswürdigsten Barbencoe [?] [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; in altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 19.02. o.J.‎

‎1 S. Kl.-8vo. An seinen Bruder: "San ma wi[e]da guat! u[nd] bleiben wir die alten Esel [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 4 eigenh. Zeilen und Paraphe verso. Wien, o.D.‎

‎An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Frl. Clara von Schrötter, eine Schülerin von mir, empfehle ich Ihnen angelegentlichst". Von fremder Hand notiert ist weiters, daß diese biographisch nicht nachweisbare Schauspielelevin sich am "Nivlastheater" bei "Graf Waldemar" einzufinden habe. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎162:109 mm. Portrait im Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Prag, Juli 1883.‎

‎17:11 cm. Die schöne, den großen Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung abbildende Photographie aus dem Hause Müller jun, Wien, zeigt den aus Posen stammenden Schauspieler im Kostüm einer seiner größten Rollen, des Richters von Zalamea in Calderons gleichnamigem Stück. (Ein von J. Fust geschaffenes Ölgemälde, das Baumeister in nämlicher Rolle zeigt, ist in der Ehrengalerie des Wiener Burgtheaters zu sehen). - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Beiliegend Joseph Weyls (1821-1895) gedr. Poem 'Der Freiwillige', das, wie am Titel vermerkt, "[g]elegentlich der am 21. Mai l. J. von der Künstler-Gesellschaft Hesperus für die Wiener Freiwilligen veranstalteten Soiree verfaßt" und von B. Baumeister daselbst vorgetragen wurde. (Wien, Grund, o.J. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.). Zum Autor vgl. Kosch IV, 3327. - Weiters beiliegend eine gedr. Reproduktion des o. g. Gemäldes (15:11 cm (Bildausschnitt) auf 26,5:18,3 cm).‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug verso. O. O., Jänner 1908.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. An Lina Hauser in Wien. - Die Bildseite mit einem Brustbild im ¾-Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Die Textseite etwas angestaubt und mit alten Montagespuren.‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., 1913.‎

‎1 S. 8vo. Mit wohl von fremder Hand stammender Adresse. Brustbild im Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

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€ 90,00 Kopen

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., Mai 1899.‎

‎1 S. Qu.-8vo. 1 S. 8vo. Mit von fremder Hand stammender Adresse. Brustbild im Profil in der linken Kartenhälfte. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

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€ 90,00 Kopen

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Visitkarte mit einer eigenh. Zeile. O. O. u. D.‎

‎1 S. Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

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‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Visitkarte mit neun eigenh. Zeilen, Datum und Initialen. O. O., 1. II. 1911.‎

‎2 SS. Dankt einem namentlich nicht genannten Schriftsteller: "Verehrter Dichter, ich kann nicht umhin, ich muß Ihnen danken für Ihr geistvolles Feuilleton im heutigen Tagblatt. Sie haben darin unser jetziges modernes Treiben wahrheitsgemäß geschildert [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

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€ 60,00 Kopen

‎Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Mai 1856.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Frei athmen macht das Leben nicht allein”. - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. 1850-58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel ‘Des Meeres und der Liebe Wellen’ zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. Vgl. Czeike I, 291.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, April 1853.‎

‎1 S. 4to. Berührende Zeilen aus Scribe-Legouvés "Adrienne Lecouvreur": "O wende sie nicht ab, die Augen die mich blenden: | Gefährlich oder sanft auf mich sollst Du sie wenden. | Je gefährlicher sie strahlen, | Desto werther sind sie mir. | Denn in Martern und in Qualen | Kommt mein Glück allein von Dir! [...]". - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. 1850-58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel ‘Des Meeres und der Liebe Wellen’ zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. - Mit kl. Einr. und etwas lappig.‎

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€ 150,00 Kopen

‎Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 15. I. 1844.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An eine Dame mit etwas verspäteten Wünschen zu Neujahr: "[...] Ich spiele diesen Winter so unendlich viel, daß ich kaum zu Ostern kommen kann; Devrient wird hier, wie überall[,] vergöttert und verehrt, und ich hatte das Glück in den zwey Jahren die ich hier bin mir die Achtung und Liebe des Publicums in hohem Grade zu gewinnen, so wird denn fast kein irgend bedeutendes Stück gegeben wo Devrient und ich nicht mitspielen, ich muß oft viermal die Woche dran, das nimmt dann so viel Zeit weg und und da geräth meine Correspdondenz ins Stocken [...]". - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. Von 1850 bis 58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel "Des Meeres und der Liebe Wellen" zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. - Mit zeitgenöss. Vermerk zur Adressatin am rechten Rand der Recto-Seite von Bl. 1.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Bayerische Hoftheaterintendanz.‎

‎Brief an einen Schriftsteller. München, 18. IX. 1879.‎

‎1 S. 4to. An den Schriftsteller Viktor Stern mit der Nachricht, dessen Trauerspiel "Schloß Arnheim" "an hiesiger K. Hofbühne nicht annehmen zu können". - Viktor Stern war Sekretär der Schriftsteller- und Journalistenvereinigung "Concordia" und Verfasser von Schauspielen Hebbelscher Prägung; mit dem 1863 verstorbenen Dichter war er auch, wenn auch nur für kurze Zeit, persönlich bekannt gewesen. - Mit einer nicht identifizierten U. und auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Briefkopf.‎

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€ 70,00 Kopen

‎Beck, Heinrich, actor and playwright(1760-1803).‎

‎ALS. Mainz, 11 March 1790.‎

‎Folio. 4 pp. on bifolium. Asking a friend to intercede for him.‎

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€ 1.500,00 Kopen

‎Beeth, Lola, Sängerin (1860, 62 oder 64-1940).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 12 eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Qu.-12mo. An Herrn Grosser: “Ich ersuche Sie, mir gegen Bezahlung 4 Billets, aber nur in den ersten Reihen zu senden. Es liegt mir daran gute Plätze zu bekommen da es für gute Bekannte von mir sein soll. Bei Bote und Bock sind nur Billets 16te Reihe zu haben [...]”. - Die aus Krakau stammende Künstlerin war Schülerin von Marie Luise Dustmann in Wien, studierte bei Viardot-Garcia in Paris, bei Francesco Lamperti in Mailand und bei Rosa Deruda in Berlin. Nach ihrem Debut (als Elsa im ‘Lohengrin’ an der Berliner Hofoper) und mehreren Jahren in Berlin war sie an der Wiener Hofoper, der Pariser Grand Opéra und der New Yorker Metropolitan Opera engagiert. Nach Gastspielen in London, St. Petersburg, Moskau, Warschau und Monte Carlo, war sie um die Jahrhundertwende erneut an der Wiener Hofoper tätig; später gab sie Konzerte und lebte als Gesangspädagogin in Berlin. Vgl. Czeike I, 303.‎

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€ 75,00 Kopen

‎Benke, Hermann, Schauspieler (geb. 1866).‎

‎Gedr. Visitkarte mit schön faksimiliertem Namenszug und mehreren eh. Zeilen in Bleistift. [Wien], o. J.‎

‎2 SS. 6,5:11,3 cm. “Ihnen und Ihrer lieben Familie Herzinnigen Gruß. Bin auf der Durchreise [...]”. - Der vielbeschäftigte, von 1889 bis 1901 an über zehn Theatern im gesamten deutschen Sprachraum auftretende Schauspieler wurde 1901 ans Kaiser-Jubiläums-Stadttheater engagiert und “machte auch hier den besten Eindruck” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 81, 87) und zählte “unbestritten zu den allerersten und wirkungsvollsten Mitgliedern des Jubiläumstheaters” (ebd., 88). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 50,00 Kopen

‎Benning, Achim, Schauspieler, Regisseur und Direktor des Wiener Burgtheaters (geb. 1935).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, Februar 1982.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. 4to. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "Anläßlich Ihres Amtsantrittes in Wien meine allerherzlichste Gratulation. Leider konnte ich der Einladung zu dem Cocktail-Empfang keine Folge leisten, da ich kurz vor meiner 'Danton'-Premiere stehe [...]". - Achim Benning war nach abgeschlossener Schauspielausbildung seit 1959 an diversen deutschen Bühnen engagiert, war seit 1971 auch als Regisseur tätig und übernahm 1976 die Direktion des Wiener Burgtheaters, die er bis 1986 innehatte. 1986 wurde er Intendant des Schauspielhaus Zürich und blieb es bis 1992. Seither ist er freiberuflich als Schauspieler und Regisseur tätig. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 50,00 Kopen

‎Berger, Alfred Frh. von, Theaterintendant und Dramaturg (1853-1912).‎

‎"Der zweite Theil des Faust". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. "Junger Sinn in jungen Tagen | Halb von selbst zum Worte strebt, | Halb unmöglich ist, zu sagen, | Was ein reifes Herz erlebt. || Ach, wie waren wir im Klaren, | Da wir trüb als Most gebraust | Voll von Räthseln und zerfahren | Ist der zweite Theil des Faust". - Alfred Frh. von Berger war von 1887-90 artistischer Sekretär des Burgtheaters. Von 1894-99 Professor für Ästhetik, folgte er später einem Ruf als Direktor des neugegründeten Deutschen Schauspielhauses nach Hamburg und wurde schließlich 1909 Direktor des Wiener Burgtheaters. Verheiratet war er mit der Schauspielerin Stella Freifrau von Hohenfels-Berger.‎

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€ 100,00 Kopen

‎Bergner, Elisabeth, Schauspielerin (1897-1986).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Bergner"). O. O. u. D.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An den Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor sowie damaligen Leiter der Berliner Barnowsky-Bühnen Ludwig Körner (1890-1968): "Ich beschwöre Sie der Sache wegen heute nach der Vorstellung einen Augenblick herüberzukommen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse; in altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 180,00 Kopen

‎Bernatzik, Hugo Adolf, Ethnologe und Schriftsteller(1897-1953).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Berlin, 11. I. 1941.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der Sohn von einem der bedeutendsten österreichischen Staatsrechtslehrer der Jahrhundertwende, Edmund Bernatzik, war Privatdozent für Völkerkunde an der Universität Graz und unternahm zahlreiche Forschungsreisen nach Hinterindien, in die Südsee und nach Afrika. Durch seine Forderung, den Kolonisationsprozeß unter Berücksichtigung und Einbeziehung völkerkundlicher Erkenntnisse zu vollziehen, gilt er als Begründer der sogenannten angewandten Ethnologie. Sein Hauptwerk ist das 1944 erschienene ‘Handbuch der angewandten Völkerkunde’. Vgl. Öst. Lex. I, 109.‎

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‎Bettac, Ulrich, Schauspieler und Regisseur (1897-1959).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. [Wien], 1938 [?].‎

‎Zusammen 8 SS. 4to. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965) betr. einer zwischenmenschlichen Angelegenheit. - Bettac war seit 1927 am Wiener Burgtheater zu sehen, wo er, der 1934 mit dessen Ehrenring ausgezeichnet worden war, seit 1936 auch Regie führte. 1938/39 als künstlerischer Leiter tätig, war er von 1939-45 Ratsherr der Stadt Wien und nach Kriegsende als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor auch für Film und Hörfunk tätig. Zudem war Bettac geschäftsführender Präsident der Aktion "Künstler helfen Künstlern" und Vorsitzender der Bühnengewerkschaft. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Ein Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion.‎

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‎Bettac, Ulrich, Schauspieler und Regisseur (1897-1959).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. und Briefkärtchen mit eh. Grüßen und Namenszug. Wien, 23. XII. 1956.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo und 12mo. An die Schauspielerin Lili Marberg. - Bettac war seit 1927 am Wiener Burgtheater zu sehen, wo er, der 1934 mit dessen Ehrenring ausgezeichnet worden war, seit 1936 auch Regie führte. 1938/39 als künstlerischer Leiter tätig, war er von 1939-45 Ratsherr der Stadt Wien und nach Kriegsende als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor auch für Film und Hörfunk tätig. Zudem war Bettac geschäftsführender Präsident der Aktion "Künstler helfen Künstlern" und Vorsitzender der Bühnengewerkschaft. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

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€ 100,00 Kopen

‎Bettelheim, Caroline, Pianistin und Kammersängerin (1845-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. I. 1964.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es scheint ein kleines Mißverständnis zwischen uns obzuwalten. Um dieses zu lösen und Ihnen noch herzlich für Ihr Empfehlungsschreiben nach Bremen sowohl wie auch für die Zusendung der Weserzeitung zu danken, richte ich diese Zeilen an Sie. Am Tage als Sie so gütig waren mir das Exemplar zuzusenden und uns fragen ließen ob wir Sie Abends empfangen könnten war die Vorstellung [...] wir baten in Folge dessen Sie mögen uns den folgenden Abend das Vergnügen schenken. Wurden Sie so berichtet? [...]" - Caroline Bettelheim erhielt Unterricht am Klavier bei Karl Goldmark, Gesangsunterricht bei Moritz Laufer und gab mit 14 Jahren ihr Debüt als Pianistin. Bereits zwei Jahre später stand sie das erste Mal als Sängerin (Alt) auf einer Wiener Opernbühne. Von 1861 bis 1867 war sie festes Ensemblemitglied der Wiener Hofoper. 1867 ehelichte sie den Handelskammerpräsidenten und Reichstagsabgeordneten Julius Ritter von Gomperz und nahm Abschied von der großen Bühne. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

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€ 140,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Tatzmannsdorf, 2. VI. 1954.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

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‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 5. II. 1949.‎

‎1½ SS. 8vo. Beiliegend eine Eintrittskarte zur Teilnahme an der Trauerfeier des Wiener Burgtheaters sowie der Partezettel. An die Schauspielerin Lili Marberg: "Wir mir Prof. Buschbeck eben mitteilt, haben Sie die große Freundlichkeit für mich schon am Montag zu spielen. Das ist für meine Vorbereitungen zur Reise eine Riesenerleichterung, für Sie aber eine Riesenaufgabe, die ich ehrlich bewundere. Ich kann Ihnen nicht genug Dank sagen dafür und werde, soweit es beim einpacken möglich ist, die Daumen halten! [...]" - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.‎

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‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Bleibtreu"). O. O., 8. IV. 1936.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Während Ihr fröhlich zusammen in einer Bar sitzt und den wo[h]lverdienten Erfolg feiert, sitze ich hier ganz allein, lasse mir vom Radio einige Fox und Tangos vorspielen und bilde mir ein bei Euch zu sein. Ich habe mich ehrlich für Sie gefreut [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds "Der dritte Mann" (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 28. II. 1809.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An den ehemaligen Journalisten Hofrat Ludwig Benedikt Hahn: "Es war uns herzlich leid, daß wir gerade die halbe Stunde zum Spazierengehen benützt haben in der Sie uns das Vergnügen Ihres Besuches machten [...] Und nun zu Ihrem Anliegen. Merkwürdig, daß zwei Maler zu gleicher Zeit die Idee haben mich auf die Leinwand zu bringen. Und ich muß Beiden 'Nein' sagen. Gestern entledigte ich mich des ersten 'Nein's', das mir leichter wurde, weil ich den Herrn gar nicht kenne. Das zweite wird mir schwerer, weil es eine Familie betrifft, die ich aufrichtig wertschätze. Aber, bester Herr Hofrat, haben Sie eine Ahnung, was ein überarbeitetes, nervöses Frauenzimmer bedeutet? Ich kann mit dem besten Willen nicht. Nicht einmal zu einer Fotografie bringt mich mein Mann, der seinen Ehrgeiz als Fotograf darein setzt, künstlerische Costümbilder von mir zu machen [...]". - Der zweite Maler, der, wie die zitierte Passage zum Ausdruck bringt, Hedwig Bleibtreu malen wollte, war L. B. Hahns Tochter Louise Fraenkel-Hahn (1867-1945), die neben ihrer künstlerischen Tätigkeit auch als Vorstandsmitglied (und ab 1929?) Präsidentin der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs fungierte. - Der erwähnte Gatte war der Schauspieler Alexander Römpler, der im Dezember des Jahres, aus dem unser Brief datiert, im Alter von nur 49 Jahren sterben sollte; sie selbst unterzeichnet hier mit Doppelnamen. - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ‘Der dritte Mann’ (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse. - Mit durchlaufender, mittiger Knickfalte.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("Hedwig Römpler"). Wien, 26. XII. 1904.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Schauspielerin Anna Kallina (1874-1948): "Getreu Deiner gegebenen Weisung habe ich Dein Weihnachtspaketchen erst unter'm Christbaum geöffnet und sage Dir innigen Dank für Deine Gabe die entzückend schön ist [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds "Der dritte Mann" (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet; in erster mit dem Schauspieler Alexander Roempler. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Böhm, Maxi, Schauspieler und Kabarettist (1916-1982).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Linz, o. D.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Helmut Pech in Wien: "Lieber Pechvogel! Sie haben Pech gehabt, dass ich bis jetzt nicht schreiben konnte! 'Versuche Dein Pech!' ist blendend! [...]". - Mit kl. gedr. Portrait und gedr. Gedicht "Mein lieber Ätherwellen-Freund!". - Mit kleineren Läsuren und Tintenwischern.‎

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€ 40,00 Kopen

‎Böhm, Maxi, Schauspieler und Kabarettist (1916-1982).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D., [Oktober 1971].‎

‎1 S. 8vo. S/W-Portrait en face.‎

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€ 30,00 Kopen

‎Böhm, Maxi, Schauspieler und Kabarettist (1916-1982).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. Wien, 4. VIII. 1980.‎

‎1 S. 8vo. S/W-Portrait en face mit Widmung an Edith Musil.‎

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€ 30,00 Kopen

‎Boetti Valvassura, Teresa, Schauspielerin (1851-1930).‎

‎Eigenh. Albumblatt und eh. Briefkarte mit U. sowie Kapinettphotographie. Pisa, 1898.‎

‎Zusammen 2 SS. 9:11,7 (Briefe) bzw. 20,6:13,5 cm (Photographie). Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt für die Ihr zuteil gewordene Aufmerksamkeit. - Die Photographie (mit dreiseitigem Goldschnitt, der untere Rand beschnitten) aus dem Atelier E. Emblemi & E. Ballarini, Triest, mit einer ganzfigürlichen Darstellung der Schauspielerin in dramatisch anmutender Pose. - Die größten Erfolge erzielte die gefeierte Schauspielerin in Dumas’ ‘Francillon’ und in Sardous Schauspielfassungen von ‘Teodora’ und ‘Tosca. Nach ihrem Abschied von der Bühne unterrichtete sie an der Accademia dei Filodrammatici in Mailand. Vgl. Enciclopedia dello Spettacolo, s.v. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Bognar, Friederike von, Schauspielerin (1840-1914).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. und Portraitphotographie. O. O. u. D.‎

‎Je ca. 10:6 cm, zusammen auf Untersatzkarton montiert. "Herrn Neumann zur (Lessing) Erinnerung" gewidmetes Albumblatt auf einer Visitkarte des Photographen Jean Baptiste Filner (?): "Klug war der Mann der sich das erste Album machte | Und d'rin an mancher Menschen dachte | Denn wenn sie in der Noth wie's | oft geschieht verschwinden | So lassen sie sich doch im Album wiederfinden (Lessing)". Friederike von Bognar wurde 1858 von Heinrich Laube (1806-1884) ans Wiener Burgtheater engagiert. Als Ophelia in 'Hamlet', als Adelheid in 'Götz von Berlichingen' und in zahlreichen anderen Rollen erfolgreich, wurde sie nach drei Jahren zur Hofschauspielerin ernannt, nahm jedoch wegen verschiedener Zwistigkeiten 1873 ihren Abschied. Vgl. Czeike I, 413.‎

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€ 180,00 Kopen

‎Bognar, Friederike von, Schauspielerin (1840-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Theaterdirektor betreffs der Verwechslung eines Theaterstücks mit Eugène Nus' (1816-1894) Lustspiel ‘Miss Multon’ (1869): "Dasjenige Paket welches Sie für das Material zu Mathilde halten ist ja das von Miss Multon! Die Rolle der Mathilde der Gattin des Advokaten de La Tour liegt wahrscheinlich oben auf und das veranlaßt das Mißverständnis - da zudem die Rollen von Miss Multon auf der Etikette nicht den Titel des Stückes sondern [...] der im Personenregister verzeichneten Darzustellenden tragen. - Das Buch liegt zu unterst der Rollen und trägt auf dem Buchrücken die schmale Etikette worauf der Stücktitel verzeichnet. - Das ist beim Öffnen des Materials viell[eicht] übersehen worden. - Ein Stück welches Mathilde heißt ist nicht in meinem Besitz! [...]”. - Friederike von Bognar wurde 1858 von Heinrich Laube (1806-84) ans Wiener Burgtheater engagiert. Als Ophelia in ‘Hamlet’, als Adelheid in ‘Götz von Berlichingen’ und in zahlreichen anderen Rollen erfolgreich, wurde sie nach drei Jahren zur Hofschauspielerin ernannt, nahm jedoch wegen verschiedener Zwistigkeiten 1873 ihren Abschied. Vgl. Czeike I, 413.‎

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€ 160,00 Kopen

‎Büller, Karl William, Schauspieler und Ingenieur (1853-1923).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. II. 1898.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. “Montag den 21. Febr. trete ich in Charleys Tante voraussichtlich zum letzten Mal vor das Wiener Publicum. März-April gastire ich am Kaiserl. Alexander Theater in St. Petersburg [...]”. - Vom Vater zu einer bürgerlichen Laufbahn genötigt, fand Büller erst über Umwege und harte Wanderjahre zu einer festen Anstellung, kam 1896 ans Deutsche Volkstheater in Wien, verließ es aber bereits nur ein Jahr später, um sich erneut der Wanderschauspielerei - diesmal nur mit ungleich größerem Erfolg - zu widmen: “Seit seinem Scheiden von Wien [...] nimmt der Künstler kein festes Engagement mehr an, sondern übt gastierend seine Kunst aus. Er ist hoch willkommen, wo er auch erscheint [...]” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 160, 63). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 50,00 Kopen

‎Bukovics von Kiss Alacska, Emmerich, Theaterdirektor (1844-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. X. 1892.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Kondoliert einem namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Ich bewahre dem reizenden und liebenswürdigen Geschöpf, welchem ich seinerzeit nahen zu dürfen das Glück hatte, die schmerzlichste Erinnerung und nehme meinen innigen Antheil an dem Schmerz, der Ihr treues Bruderherz durchwühlt [...]". - Bukovics von Kiss Alacska war Sekretär und Dramaturg am Theater in der Wiener Josefstadt, Mitarbeiter einiger Wiener Zeitungen und Korrespondent für mehrere Pariser Blätter, ehe er sich nach dem Vorbild seines Bruders Karl (der 1880 die Leitung des Wiener Stadttheaters übernommen hatte) verstärkt dem Theater zuwandte, literarischer Vertreter des Wiener Hoftheaters in Paris wurde und für das Burgtheater Stücke aus dem Französischen übersetzte. Mit der Eröffnung des Deutschen Volkstheaters in Wien wurde er 1889 dessen erster Direktor; unter seiner bis 1905 dauernden Leitung wurden u. a. Werke von Ibsen, Raimund und Nestroy uraufgeführt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Deutschen Volkstheaters in Wien; papierbedingt etwas gebräunt und mit einigen Randeinrissen.‎

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€ 60,00 Kopen

‎Bukovics von Kiss Alacska, Emmerich, Theaterdirektor (1844-1905).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎1 S. Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten “herzlich für die freundlichen Wünsche und die liebe Aufmerksamkeit”. - Bukovics von Kiss Alacska war Sekretär und Dramaturg am Theater in der Wiener Josefstadt, Mitarbeiter einiger Wiener Zeitungen und Korrespondent für mehrere Pariser Blätter, ehe er sich nach dem Vorbild seines Bruders Karl (der 1880 die Leitung des Wiener Stadttheaters übernommen hatte) verstärkt dem Theater zuwandte, literarischer Vertreter des Wiener Hoftheaters in Paris wurde und für das Burgtheater Stücke aus dem Französischen übersetzte. Mit der Eröffnung des Deutschen Volkstheaters in Wien wurde er 1889 dessen erster Direktor; unter seiner bis 1905 dauernden Leitung wurden u. a. Werke von Ibsen, Raimund und Nestroy uraufgeführt. Vgl. Kosch II, 325 und Czeike I, 496.‎

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€ 35,00 Kopen

‎Burckhard, Max, Schriftsteller und Theaterdirektor (1854-1912).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Schloß Büchsenhausen bei Innsbruck und Wien, 1887 und 1906.‎

‎Zusammen 4½ SS. auf Doppelblättern. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Baron: "[...] besten Dank für Ihr freundliches Schreiben und die gütige Aufmerksamkeit, die Sie meiner kleinen Brochüre geschenkt haben [...] Was Ihr Bedenken gegen meine [...] Vorschläge betrifft, so gebe ich gerne zu, daß eine rechtliche Beschränkung des römischrechtlichen Studiums sehr bedenklich wäre und Verwaltungsrecht etc. hierfür keinen Ersatz bilden könnte, um so weniger als diese Fächer noch viel zu wenig wissenschaftlich durcharbeitet sind [...]". - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 98 als Direktor des Wiener Burgtheater tätig, bemühte er sich "besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz" (ÖBL I, 127). - Der Br. v. 2.XI. 1906 auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 140,00 Kopen

‎Burckhard, Max, Schriftsteller und Theaterdirektor (1854-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. III. 1893.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wie von fremder Hand am oberen Blattrand in Bleistift vermerkt an den Schriftsteller und Journalisten Wilhelm Lauser (1836-1902): "Endlich bin ich dazu gekommen Firdusi zu lesen. Das Werk eines Dichters, - aber kein Drama. Mir ist es herzlich leid, daß ich den Dramatiker Kürnberger nicht ins Burgtheater einführen kann, aber ich glaube, wir würden nicht nur dem Theater, sondern auch ihm selbst einen schlechten Dienst erweisen, denn die Bühnenwirkung würde gewiß ausbleiben [...]". - Kürnbergers Drama ‘Firdusi’ erschien erst posthum 1902 bei Daberkow in Wien. - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 98 als Direktor des Wiener Burgtheaters tätig, bemühte er sich “besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz” (ÖBL I, 127). Nach seiner Entlassung wurde Burckhard zum Hofrat am Verwaltungsgerichtshof ernannt. In der Folge wirkte er als Theaterkritiker und schrieb Romane, Novellen und Volksstücke (‘Im Paradies’, 1907). - Nach Studium und kurzer Tätigkeit im Schuldienst sich dem Journalismus zuwendend, war Wilhelm Lauser Auslandskorrespondent der ‘Allgemeinen Zeitung’ und anderer Wiener Blätter in Paris und Madrid, 1871 berichtete er wieder aus dem nun von der Kommune beherrschten Paris. Sich anschließend in Wien niederlassend, war Lauser für die ‘Presse’ und das ‘Neue Wiener Tagblatt’ tätig, übersiedelte 1893 als Chefredakteur der Zeitschrift ‘Über Land und Meer’ nach Stuttgart und kehrte drei Jahre später als Vertreter der ‘Münchner Allgemeinen Zeitung’ nach Wien zurück, übernahm aber noch im selben Jahr die Leitung der ‘Norddeutschen Allgemeinen Zeitung’ in Berlin, wo er bis zuletzt lebte. Als Schriftsteller bekannt wurde er durch Monographien zur spanischen und französischen Landesgeschichte. Vgl. Kosch IX, 1028. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf der “k. k. Hofburgtheater-Direction”.‎

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€ 75,00 Kopen

‎Burckhard, Max, Schriftsteller und Theaterdirektor (1854-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. II. 1910.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund, dem er überschwenglich und umständlich für dessen neu erschienenes Buch dankt. - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 98 als Direktor des Wiener Burgtheaters tätig, bemühte er sich “besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz” (ÖBL, Bd. I, 127). Nach seiner Entlassung wurde Burckhard zum Hofrat am Verwaltungsgerichtshof ernannt. In der Folge wirkte er als Theaterkritiker und schrieb Romane, Novellen und Volksstücke (‘Im Paradies’, 1907). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 90,00 Kopen

‎Burckhard, Max, Schriftsteller und Theaterdirektor (1854-1912).‎

‎Ms. Briefdurchschlag mit eigenh. U. Wien, o.D.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl der Verleger Moritz Perles): “[...] erlaube ich mir mitzuteilen, daß ich vermutlich Mitte November auf einige Tage nach Wien kommen dürfte. Zu der Silhouette für den Katalog wird es übrigens vielleicht dann schon zu spät sein? Bei diesem Anlasse erlaube ich mir Sie aufmerksam zu machen, daß in dem Katalog für 1907, in dem Sie mein Bild bringen wollten, nicht eines meiner Bücher genannt ist und mein Name gar nicht vorkommt [...]”. - Max Burckhard war Dozent für Privatrecht in Wien und Min.-Vizesekretär im Unterrichtsministerium. Von 1890 bis 98 als Direktor des Wiener Burgtheaters tätig, bemühte er sich “besonders um die Pflege des modernen Dramas, führte Ibsen, Hauptmann, Schnitzler, Hofmannsthal, aber auch Raimund, Anzengruber und volkstümliche Klassiker auf. Er engagierte u. a. F. Mitterwurzer, A. Sandrock, L. Medelsky, O. Treßler, J. Kainz” (ÖBL, Bd. I, 127). Nach seiner Entlassung wurde Burckhard zum Hofrat am Verwaltungsgerichtshof ernannt. In der Folge wirkte er als Theaterkritiker und schrieb Romane, Novellen und Volksstücke (‘Im Paradies’, 1907). - Der Verlag von Moritz Perles (1844-1917) zählte zu den “führenden Unternehmen auf dem Gebiet des Kommissions-, Sortiments- und Verlagsbuchhandels in Österreich-Ungarn” (DBE), so gab er u. a. die ‘Wiener Medizinische Wochenschrift’, das ‘Centralblatt für die gesammte Therapie’ und das ‘Österreichische Centralblatt für die juristische Praxis’ heraus. In seinem Verlag erschien u. a. Krieg der Welten von H. G. Wells. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und gestemp. Eingangsvermerk in der rechten oberen Ecke.‎

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‎[Burgtheater].‎

‎3 gedr. Visitkarten von Angehörigen des Wiener k. k. Hofburgtheaters. Wien, um 1880.‎

‎Zusammen 3 SS. Qu.-12mo. Die jeweils mit mehreren eh. Zeilen beschriebenen Visitkarten des Malers Franz Haiss, des “Burgtheater-Inspectors” C. Barrot und des “Mitglieds” Emil Ferrari betreffen alle die Reservierung von Theaterkarten. - Beiliegend je eine gedr. Visitkarte des k. k. Hofopernsängers L. von Bodányi mit 6 eh. Zeilen verso und U. sowie von G. Dreilich, k. k. Maschinerie-Inspektor im Opernhaus, mit 2 eh. Zeilen verso.‎

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€ 80,00 Kopen

‎[Burgtheater]. - Jaschke, Leopold, Regierungsrat und Vorstand der Administration des Burgtheaters (gest. 1969).‎

‎Korrespondenzsammlung, bestehend aus 109 meist eigenh. Briefen, Postkarten u. a. von namhaften Persönlichkeiten aus dem Theater-, Gesellschafts- und Verwaltungsleben. Meist Wien, 1870 sowie 1930-1969.‎

‎Zusammen 124½ SS. Verschiedene Formate. Beiliegend 42 Briefe, Brief-, Post- und Visitkarten von nicht identifizierten bzw. nicht biographisch namhaften Verfassern, 53 Eintrittskarten, Programme, Theaterzettel und Einladungen, 7 Zeitungsausschnitte und Ansichtskarten, 25 Originalphotographien bzw. photogr. Postkarten, 10 Partezettel und 1 ms. Briefdurchschlag mit eh. U. sowie eine Visitenkarte von Leopold Jaschke. Zusammen ca. 150 Bll. Hübsche, vom langjährigen Leiter der Burgtheateradministration angelegte Sammlung von Schriftstücken prominenter Künstler und Direktoren des Hauses wie Rosa Albach-Retty, Raoul Aslan, Ulrich Bettac, Hedwig Bleibtreu, Erhard Buschbeck, Maria Eis, Richard Eybner, Karl Friedl, Rudolf Hafner, Ernst und Reinhold Häussermann, Albert Heine, Fred Hennings, Franz Herterich, Egon Hilbert, Julia Janssen, Ebba Johannsen, Anna und Elisabeth Kallina, Lily Karoly, Julius Karsten, Maria Kramer, Werner Krauß, Lili Marberg, Johanna Matz, Lotte Medelsky, Max von Millenkovich, Heinz Moog, Hans Moser, Alfred Neugebauer, Ferdinand Onno, Max Paulsen, Hedwig Pistorius, Georg Reimers, Adolf Rott, Franz Salmhofer, Otto Schmöle, Alma Seidler, Hermann Thimig, Otto Tressler, Berthold Viertel, Eduard Volters, Hilde Wagener, Auguste, Wilbrandt-Baudius, Anton Wildgans, Heinz Woester und Else Wohlgemuth. - Zudem finden sich Schriftstücke der Politiker Heinrich Drimmel, Felix Hurdes, Ernst Kolb und Ernst Marboe und als herausragend schönes Dokument ein hs. Zirkular der Direktion des Hofburgtheaters aus dem Jahre 1870 mit den U. von 37 Künstlern und Künstlerinnen des Hauses wie Josef Altmann, Friedrich Ludwig Arnsburg, Bernhard Baumeister, Friedrich W. Bayer, Hugo Benedix, Friederike von Bognar, Emil Ferrari, August Förster, Emil Franz, Ludwig und Zerline Gabillon, Amalie Haizinger, Ernst und Helene Hartmann, Christine Hebbel, Karl La Roche, Josef Lewinsky, Adolf Rt. von Sonnenthal und Charlotte Wolter. - Die kleine Sammlung von Photographien, entstanden zu diversen Anlässen, zeigt neben Jaschke u. a. Fred Hennings und Raoul Aslan; Die Sammlung von Partezettel umfaßt die von Ulrich Bettac, Max Devrient, Josef Gielen, Reinhold Häussermann, Franz Herterich, Anna Kallina, Werner Krauß, Lotte Medelsky, Albin Skoda und Otto Tressler. - Unter den zahlreichen Programmen, Theaterzetteln und Einladungen ragt insbesondere eine gedr. Einladung zur Premiere von "Burgtheater", Willy Forsts Erfolgsfilm aus dem Jahre 1936, hervor. Einmontiert in das hübsch gestaltete Heftchen (goldgefärbtes Umschlagpapier mit rotgepr. Titel und Vignette) die Eintrittskarte zur Premiere im Busch-Kino, bei der lt. Programm neben dem Regisseur auch die Hauptdarsteller zugegen gewesen waren. - Detaillierte Verlistung auf Anfrage.‎

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‎Burgtheater. - Tressler, Otto, Schauspieler (1871-1965).‎

‎Eigenh. Rundschreiben mit 59 eh. U. von Mitgliedern des Burgtheaterensembles. Wien, 2. VI. 1913.‎

‎1 S. Rundschreiben und 2 SS. U. auf Doppelblatt. 4to. "Unsere liebe Kollegin Frau Anna Kallina wurde vor 25 Jahren am 1. Sept. 1888 dem Burgtheater Ensemble als Schauspielerin einverleibt und möchten wir diesen für Sie bedeutungsvollen Tag nicht vorübergehen lassen, ohne ihr ein Zeichen unseres freundschaftlichen und kollegialen Gedenkens zu überreichen. Ich bitte Sie um Ihr gefl. Einverständnis, daß Ihnen der auf Sie fallende prozentuale Betrag in Abzug gebracht wird [...]". - Auf der Innenseite des auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der k. k. Hofburgtheaterregie versehenen Schreibens finden sich u. a. die U. von Rosa Albach-Retty, Ernst Arndt, Hedwig Bleibtreu, Max Devrient, Babette Devrient-Reinhold, Alfred Gerasch, Blanka Glossy, Albert Heine, Franz Herterich, Franz Höbling, Anna Kratz, Tilly Kutschera, Maria Mell-Goltz, Georg Muratori, Ida Orloff, Max Paulsen, Georg Reimers, Otto Rub, Hugo Thimig, Fanny Walbeck, Auguste Wilbrandt-Baudius, Gisela Wilke, Lotte Witt, Kurt Karl Georg Wittels, Else Wohlgemuth und Carl von Zeska.‎

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