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‎Friedrich III., deutscher Kaiser und König von Preußen (1831-1888).‎

‎Kuvert mit eigenh. Adresse und Paraphe. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu..-4to. Gerichtet an den Rechtsanwalt, Generalbevollmächtigten Bismarcks und Geheimen Kabinettsrat Gustav von Wilmowski (1818-1896).‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Kaufen

‎Friedrich Karl, Herzog von Württemberg (1652-1698).‎

‎Brief mit eigenh. U. Stuttgart, 8. IV. 1683.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief) und papiergedecktem Siegel. An Herzog Bernhard von Sachsen-Meiningen, dem er zur Geburt von dessen Tochter Eleonore Friederike gratuliert: "[...] Also wünschen Wir [...] daß Se. Göttl. Mayst. [...] dise libe Prinzessin zu Trost und freude in wahrer Gottes forcht u. allen wohl anstehenden fürstl. Tugenden aufwachßen u. ohne einige wiedrige Begegnüß ein hohes und wohlgeseegnetes alter erreichen lassen möge [...]". - Herzog Friedrich Karl war seit 1677 württembergischer Herzog der neubegründeten Linie von Württemberg-Winnental und als Vormund des Herzogs Eberhard Ludwig Regent des Herzogtums. - Etwas angestaubt und fleckig und mit kleinen Randläsuren; Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt am unteren Rand.‎

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Wien, AT
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€ 350,00 Kaufen

‎Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst, Friedrich Karl Fst. zu, Militär, Heraldiker und Sphragistiker (1839-1884).‎

‎Briefausschnitt mit einigen eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 89:115 mm. Fürst Friedrich Karl stand seit 1833 als Leutnant bei den Kaiser Nikolaus-Husaren im Militärdienst, wurde Militärattaché der österreichischen Gesandtschaft zu St. Petersburg und trat hernach auf Anerbieten Zar Nikolaus' I. als dessen Flügeladjutant in russische Dienste über. Daneben widmete er seine Zeit der Wappen- und Siegelkunde und verfaßte zahlreiche einschlägige Monographien und Abhandlungen.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst, Friedrich Karl I. Fürst zu, Militär und Heraldiker (1814-1884).‎

‎Eigenh. Schriftstück. Kupferzell, 21. oder 24. VII. 1858.‎

‎1 S. Kl.-8vo. An einen Kunsthändler: "Ich wäre Liebhaber zu dem weißen Cölnerkrug, No. 289 der Ettinger'schen Kunstsammlung, - mit dem Hohenlohischen Wappen, v. J. 1573. Dürfte ich Sie nicht ersuchen mir den Preis derselben gefällig mitzutheillen. Eine Zusendung des Kruges zur Ansicht wird wohl nicht möglich sein? [...]". - Die Verso-Seite mit dem Fragment eines Antwortschreibens des Kunsthändlers.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎[Friedrich Krupp AG].‎

‎Ms. Vertrag mit jeweils eh. U. der zeichnungsberechtigten Kontrahenten. Donawitz und Essen, 1936.‎

‎6¾ SS. auf 4 Bll. Gr.-4to. Vertrag zwischen der Friedrich Krupp AG und Dr. Karl Horina als Lizenznehmer von Zahn- und Kieferprothesen sowie von Zahnersatzteilen, "die neben Kobalt noch Chrom oder ein anderes Metall der Chromgruppe und gegebenenfalls weitere Zusätze enthält". - Mehrfach gestempelt und mit einigen Stempelmarken versehen.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Frederick VII, King of Denmark (1808-1863).‎

‎Document signed. Castle Christiansborg, 5 Jan. 1858.‎

‎Folio. 3 pp. on bifolium. With papered seal. Certificate of the appointment of Christian Rathjen as district court advocate for the Duchy of Holstein. - Somewhat dusty and browned and with strong damage to edges.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kaufen

‎Friedrich Wilhelm II., König von Preußen (1744-1797).‎

‎Brief mit eigenh. U. ("FrWilhelm"). Charlottenburg, 28. IX. 1786.‎

‎¼ S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An Pater Franz Fitzner in Berlin: "Seine Königliche Majestät von Preußen [...] laßen den Pater Fitzner aus Schlesien, auf dessen eingereichte Bitte, hiermit bekannt geben, daß wegen seiner Versorgung, die nöthigen Empfehlungen an den Bischof von Ermland, erlaßen worden [...]". - Leicht gebräunt und fleckig und mit schwarzem Trauerrand.‎

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Wien, AT
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€ 280,00 Kaufen

‎Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen (1795-1861).‎

‎Brief mit eigenh. U. Berlin-Charlottenburg, 25. XII. 1851.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Beiliegend ein zeitgen. Umschlag mit beschr. Deckelschildchen "Cabinets Order | v. Herwarth". An Oberstlieutnant Herwarth von Bittenfeld (1796-1884): "Ich habe beschlossen, Sie zum Commandeur des 31ten Infanterie-Regiments zu ernennen, und mache Ihnen dieß hierdurch bekannt [...]".‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen (1795-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich ersuche Sie die Adresse zu machen, weil ich unsicher über dieselb[e] bin". - Text und Namenszug in Bleistift.‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen (1795-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 15. III. 1829.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 4to. An Gottlieb Mohnike in Stralsund: "Ich habe das unterm 21 Februar Mir übersandte Gedicht König Enzio der letzte Hohenstaufe erhalten, und verspreche mir von diesem interessanten Werke viel Genuß [...]". - Mohnicke (1781-1841) war seit 1819 als Consistorial- und Schulrat, später auch als Superintendent im Regierungsbezirk Stralsund tätig. "Charakteristisch für seine amtliche wie litterarische Thätigkeit war, daß er alles, was ihm oblag oder wozu ihn die Neigung zog, mit dem gewissenhaftesten Eifer und der hingebendsten Liebe betrieb" (ADB XXII, s. v.). In den letzten Jahren seines Lebens war er eng mit Esaias Tegnér befreundet.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Fuchs, Adalbert von, Jurist und Diplomat (1846-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. XII. 1912.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. "Eines der reizendsten Altwiener Häuschen, das 'Bäckerhaus' Mariahilferstraße 78, fällt gegenwärtig gleichso vielen anderen Wiener Bauten, die es verdient hätten, erhalten zu werden [...]". - A. v. Fuchs war in den 1870er Jahren bei den Botschaften und Gesandtschaften in Paris, Berlin und den Haag tätig. Später im Ministerium des Äußeren, wurde er 1904 auf eigenes Ansuchen hin in den Ruhestand versetzt. Vgl. ÖBL I, s. v. - Mariahilferstr. 78 ist heute ein 1996 von Ernst Huss errichtetes Kaufhausgebäude (Hennes & Mauritz). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 40,00 Kaufen

‎Fürstenberg, Karl Egon Fürst von, Oberstburggraf und Gouverneur von Böhmen (1729-1786).‎

‎Brief mit eigenh. U. ("Cl Fürst zu Fürstenberg"). Prag, 14. X. 1771.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief) und papiergedecktem Siegel. An den "Ständischen Ingenieurs Professori Joseph Herget": "[...] Damit nun aber auch gesamte seine Scholares, und Auditores von der künftigen Frucht ihrer Lehre, und Arbeith sich und desto mehrere Hoffnung zu machen und Sich zu Diensten des Publici mehr, und mehr zu habilitiren vermögeten; So wird der H. Professor [...] Scholaren u. Auditoribus hiedurch zu erkennen zu geben haben, daß auf diejenige[n], welche sich in ihrem Lehr-Eyfer insbesondere hervorthuen [...] von hierorths bey ein- so anderen Dienstes Vorfallenheiten vorzüglich zu reflectiren" sei. - Als Oberstburggraf und Gouverneur von Böhmen entfaltete der zweitgeborene Sohn von Johann Wilhelm Ernst Fürst von Fürstenberg "eine segensreiche Wirksamkeit [...] Im Jahre 1772, als große Hungersnoth und Theuerung herrschte, half er mit den eigenen reichen Mitteln, ohne daß der Name des Gebers bekannt wurde. Auf seinen Herrschaften ließ er Schulgebäude errichten (1773) und führte in ganz Böhmen die Normalschulmethode des Abtes Felbiger [...] ein. 1775 dämpfte er den großen Bauernaufstand und stellte durch Einführung eines neuen Frohngesetztes die alte Ordnung wieder her. In den Kriegsjahren 1777-79 und der darauf folgenden Theuerung bewies er sich wieder als rettender Engel in schlimmer Zeit [...]" (Wurzbach V, 21f.). - Mit sieben weiteren Unterschriften, darunter der von Christian Graf zu Sternberg. - Etwas angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 400,00 Kaufen

‎Fürstenberg-Heiligenberg, Anton Egon Fst. von, Politiker (1656-1716).‎

‎Brief mit eigenh. U. Dresden, 13. VII. 1712.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Folio. An Se. Majestät den König: "Ew. Königl. Majestät mögen Wir hierdurch allerunterthänigst nicht verhalten, Welchergestalt bey dero Steuer Ober Einnahme des verstorbenen ehemalichen Ober Steuer Buchhalter Schwarznus hinterlaßener jüngster Sohn Dr. Carl Heinrich Schwarze, daß ihm ein von gedachtem seinem Vater in dieses letzten Willen praelegirter Zinn Kux zum Altenberger Zuveralieniren nachgelaßen seyn möchte, allegerhorsambst gebethen [...]". - Anton Fst. v. Fürstenberg-Heiligenberg war durch Entzug des kaiserlichen Wohlwollens seines Sitzes im Reichstag verlustig gegangen, hatte sich 1691 auf seine Güter zurückgezogen und war später bei den ungarischen Goldbergwerken tätig. Von Kurfürst Friedrich August I. nach Dresden berufen, wurde er 1697 für die Dauer der Abwesenheit des Königs in Polen zum Statthalter von Sachsen bestimmt; 1703 war er am Sturz Wolf Dietrich von Beichlings beteiligt. Als sich [sein] Wunsch, 1711 auf Empfehlung des Königs zum Kardinal gewählt zu werden, nicht erfüllte, zog sich Fürstenberg-Heiligenberg nach Wermsdorf zurück" (DBE). - Papierbedingt stärker gebräunt und mit kl. unbed. Randläsuren; die Recto-Seite von Bl. 1 mit stellenweise mit kleinen Farbflecken.‎

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€ 650,00 Kaufen

‎Fux, Johann, Reichsratsabgeordneter.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. [?] März 1874.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf Ihr eben empfangenes freundliches Schreiben bin ich mit Vergnügen bereit, für den nächsten Kalender des lib. polit. Vereines einen Aufsatz zu liefern. Ich werde Ihnen daher [...] eine Reproduktion des Vortrages über den Fortschritt in Österreich zusenden [...]".‎

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€ 30,00 Kaufen

‎Gärtner, F. C. Frh. von‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 3. II. 1819.‎

‎1 S. Folio. An die k. k. geheime Hof- und Staatskanzley: "Am 3. Februar habe ich meine Schlußrechnung über die mir während meines Aufenthalts zu Dresden gnädigst angewiesenen Geld Vorschüsse überreicht, und gehorsamst gebeten, nach geschehener Revision derselben mir die noch herausgebührenden kleinen Beträge anweisen zu lassen. Ich erlaube mir heute, sowohl diese Entschließung, als auch die hochgeneigte Erledigung der [...] Schlußrechnung über den besonderen Vorschuß [...] devotest in Erinnerung zu bringen [...]". - Mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Gagern, Carlos von, Militär und Schriftsteller (1826-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. X. 1879.‎

‎2 SS. Qu.-kl.8vo. An den Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor Theodor Lobe: "Zur Zeit des Regiments Laube bin ich durch Freikarten zum Stadttheater verwöhnt worden. Darf ich bisweilen die gleiche Vergünstigung seitens der gegenwärtigen Direktion beanspruchen? Ich würde als Äquivalent Stücke in deutschen Zeitungen, nicht in den Wienern besprechen [...]". - Theodor Lobe war seit 1872 als Charakterdarsteller und Oberregisseur an dem von Heinrich Laube geleiteten Wiener Stadttheater engagiert gewesen und führte das Haus 1874/75 und erneut 1879 als Direktor. Nach der Verpachtung des Stadttheaters Anfang der achtziger Jahre wandte er sich nach Frankfurt a. M. - Mit kl. eh. Bearbeitungsvermerk von Lobe in blauem Farbstift auf der Verso-Seite.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Gagern, Maximilian Frh. von, Diplomat (1810-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("MGagern"). Wien, 28. IV. 1863.‎

‎2 SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betr. der Verlängerung von dessen Urlaub und mit der Mitteilung, "daß sich das Ministerium des Äußern mit einer Verlängerung Ihres Urlaubs vollkommen einverstanden erklärt hat", so daß "in keinem Falle [...] die Rückkehr nach Odessa als Nothwendigkeit in Aussicht zu stehen" scheint. - Maximilian Frh. von Gagern war von 1844 bis 1847 Gesandter in den Niederlanden und Belgien. 1848 war er Mitglied des Vorparlaments und der Paulskirche, Vizepräsident des Verfassungsausschusses und Unterstaatssekretär im Außenministerium und nahm an der Gothaer Versammlung sowie am Erfurter Parlament teil. 1854 in österreichische Dienste tretend, blieb er als Leiter der handelspolitischen Abteilung des Außenministeriums wie als Mitglied des österreichischen Herrenhauses (seit 1881) einflußlos. - Mit größeren Randläsuren und -einrissen.‎

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€ 140,00 Kaufen

‎Galen, Ferdinand Gf., Gesandter (geb. 1803).‎

‎Bestätigung mit eigenh. U. Wien, 13. VI. 1865.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Bestätigt den Empfang eines Kreditbriefs im Wert von 5000 Franken.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎[Galilei, Galileo]. - Orsini, Allesandro, Kardinal und Galileis Fürsprecher (1592-1626).‎

‎Brief mit eigenh. U. Ravenna, 6. VII. 1621.‎

‎1 S. 4to. An Luigi Vittori: "Mi vien presuposto dal Cap[itano] Giovanni Bianchini Urbinate che cotesta Signora Principessa gl'hà data intenzione di fornire un negozio a favor di lui appresso del Signor Duca. Hor, perché son richiesto di raccomandarlo di fornire in mia vece con Sua Altezza, accioché resti servita di ricordarsene [...]". - Dem früh verstorbenen Kardinal hatte Galilei 1616 sein Buch über Wellen ("Discorso del flusso e reflusso del mare") gewidmet. - Sehr selten.‎

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€ 1.500,00 Kaufen

‎Ganglbauer, Cölestin Josef, Erzbischof der Erzdiözese Wien und Kardinal (1817-1889).‎

‎Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. "Ich erlaube mir, Euer Wohlgeboren Herrn Professor Dr. Müller bestens zu empfehlen, u. bitte, dessen Angelegenheit nach Möglichkeit zu unterstützen [...]". - 1881 von Kaiser Franz Joseph zum Erzbischof von Wien ernannt, wurde Ganglbauer drei Jahre darauf Kardinal. "Er förderte katholische Hochschulverbindungen und den katholischen Schulverein, dessen Protektor er war, gründete den Ottakringer Kirchenbauverein, unterstützte die christlich-soziale Bewegung und stellte selbst das Wiener Diözesanrituale zusammen" (DBE).‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Gangolf II von Hohengeroldseck, bailiff and colonel (1484-1549).‎

‎Autograph receipt signed. Aitingen near Augsburg (Bavaria), 17 Nov. 1507.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. Confirms the payment of 20 Rhenish guilders to Dionysius Braun, accountant to the Roman Emperor Maximilian I. - Left margin with some tiny holes from old binding in a book of receipts.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Gaudin, Martin Michel Charles duc de Gaëte, Politiker (1756-1841).‎

‎Brief mit eigenh. U. Paris, 6. X. 1807.‎

‎½ S. Folio. An August Freiherr von Pappenheim, bevollmächtigter Minister des Landgrafen von Hessen-Darmstadt beim Kaiser der Franzosen, mit einem Exemplar des Generalkontos der Finanzverwaltung des französischen Reichs a. d. J. 1806. - Gaudin war Finanzminister Frankreichs unter Napoleon Bonaparte und spielte in den ersten Jahren nach dem Staatsstreich des 18. Brumaire VIII eine entscheidende Rolle bei der Neuordnung des französischen Finanzwesens.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Gautsch von Frankenthurn, Paul Frh., Staatsmann (1851-1918).‎

‎Gedr. Billett. Wien, o. D.‎

‎1 S. 8,7:13,3 cm. Mit hs. Kuvert. Dankt mittelst des gedr. Billetts “verbindlichst für die ihm während seiner Erkrankung erwiesene freundliche Anteilnahme”. - Paul Frh. Gautsch von Frankenthurn wurde 1881 Direktor des Theresianums und übernahm 1883 auch die Leitung der Orientalischen Akademie. 1885-93 Unterrichtsminister im Kabinett Taaffe, wurde er 1892 Kurator des Theresianums und war 1895-97 Unterrichtsminister unter Kasimir Felix von Badeni. Nach dessen Demission 1897 mit der Bildung einer Übergangsregierung betraut, revidierte und verbesserte er die Sprachenverordnung seines Vorgängers, trat 1898 zurück und war von 1899-1904 Präsident des Obersten Rechnungshofs. Erneut zum österreichischen Ministerpräsidenten ernannt, scheiterte er 1906 an seiner nunmehr befürwortenden Haltung zur Erweiterung des Wahlrechts, kehrte in seine Position am Obersten Rechungshof zurück und war 1911 für wenige Monate erneut Ministerpräsident. G. v. F. - der enger Vertrauter Kaiser Franz Josephs war - war seit 1895 Mitglied des Herrenhauses als Vertreter der Mittelpartei. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Gedat, Gustav-Adolf, Politiker (1903-1971).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Bad Liebenzell, 20. II. 1968.‎

‎1 S. 4to. Mit Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der promovierte Pädagoge war nach dem Ersten Weltkrieg in der freideutschen und christlichen Jugendbewegung tätig und übernahm deren Führung in Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Gedat dem Weltrat der YMCA an und wurde Leiter der Zweigorganisation der International Christian Leadership in Deutschland. 1952 war er Mitgründer und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung überkonfessioneller, überparteilicher und übernationaler Zusammenarbeit/Internationales Forum Burg Liebenzell; von 1953-65 gehörte er als Vertreter der CDU dem Bundestag an. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des “Internationalen Formus Burg Liebenzell”.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Geissler, Sigismund, Mediziner und Rektor (gest. 1637).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Wien, 7. IV. 1621.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. Mit einem halbseitigen eh. Zusatz mit U. von Clemens von Radolt (1593-1670). - Sigismund Geissler war Professor für Medizin an der Universität Wien und zudem neun Mal Dekan der medizinischen Fakultät und dreimal Rektor der Universität Wien. Darüberhinaus war er Stifter der Geislerschen Fundation und Stifter des Zepters der medizinischen Fakultät in Wien. - Mit kleineren Randläsuren, etwas angestaubt und wasserrandig.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Genscher, Hans-Dietrich, Politiker (1927-2016).‎

‎Gedr. Briefkarte mit eigenh. U. Bonn, Mai 1974.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. Dankt dem Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004) für Wünsche anläßlich seiner Ernennung zum Bundesminister des Auswärtigen. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.‎

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€ 30,00 Kaufen

‎Gentz, Friedrich von, political writer and politician (1764-1832).‎

‎ALS. Weinhaus [i. e. the Vienna suburb of Währing], 30 Aug. [1827].‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. Probably to Clemens Wenzel Prince Metternich-Winneburg (1773-1859), regarding to a newspaper article about the reintroduction of censorship in France.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Gentz, Friedrich von, political writer and politician (1764-1832).‎

‎ALS. N. p. o. d.‎

‎8vo. 1 p. To an unnamed addressee, concerning the Archduke's journey to Munich.‎

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€ 800,00 Kaufen

‎Gentz, Friedrich von, Austrian statesman (1764-1832).‎

‎ALS ("Gentz"). Vienna, 18 June 1830.‎

‎8vo. 1¼ pp. To an unnamed addressee. - Somewhat wrinkled and with some traces of mounting on the reverse.‎

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€ 800,00 Kaufen

‎Gentz, Friedrich von, Schriftsteller, Staatsdenker und Politiker (1764-1832).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Gentz"). O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Unser Freund Collin hat [m]orgen bei imr frühstücken wollen; ich erhalte aber in diesem Augenblick eine Aufforderung, morgen schon um halb 11 Uhr auszugehen, die ich nicht ablehnen kan[n]. Da ich C.s Wohnung nicht weiß, so würden Sie mich äußerst verbinden, liebster Graf, wenn Sie ihm jenen Umstand in meinem Namen zu wißen [!] thun [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt.‎

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€ 800,00 Kaufen

‎George II, Duke of Saxe-Meiningen (1826-1914).‎

‎6 ALS. Meiningen, 1862-67.‎

‎8vo. Altogether 8 pp. Four letters to Mr. Foerster, one to his wife, and one letter of recommendation to the administration of Saalfeld Castle, concerning Foerster's search for antiques. - George II was well-known for his efforts in building the so-called Meiningen Court Theater and the Meiningen acting group. Together with his third wife, the actress and later Baroness of Heldburg, Ellen Franz (1839-1923), he laid the foundations for the early splendor of this renowned acting troupe. He was also close to musicians and painters such as Wilhelm von Kaulbach and Julius Schnorr von Carolsfeld.‎

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€ 950,00 Kaufen

‎Georg IV., König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und König von Hannover (1762-1830).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. U. ("George R"). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-32mo. Alt auf Trägerpapier montiert.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎George IV, King of Hanover and the United Kingdom of Great Britain and Ireland (1762-1830).‎

‎Autograph document signed ("GeorgeR"). "Carlton House" (London), 23 June 1825.‎

‎Oblong folio. 1 p. on vellum, with papered seal. Promotiing Thomas Le Marchant Saumarez to the rank of an ensign of the "Seventy first (Highland) Regiment of Foot". - With two counter-signatures. Slightly stained and dusty; traces of another seal.‎

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€ 800,00 Kaufen

‎Geramb, Leopold von, Militär (1775-1845).‎

‎Bericht mit eigenh. U. Agram, 23. II. 1839.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An den k.k. Hofkriegsrat: "Mittelst des anliegenden Verzeichnisses werden Einem hochlöblichen Hofkriegsrath die Scontrirungs-Ausweise der hierländigen Verpflegs Magazine basirt auf dem Rechnungsabschluß mit Ende Jänner d. J. das Natural Verpflegs Geschäft betreffend mit dem ehrfurchtsvollen Beifügen unterbreitet, daß dem hiesigen und dem Karlstädter Verpflegs Magazin die von demselben beigebrachten Scontirungs-Ausweise zur Umänderung rückgefertigt werden müßten [...]". - Geramb trat achtzehnjährig in das Husarenregiment Erzherzog Leopold Nr. 2 ein und durchlief eine steile militärische Laufbahn, die er, im Oktober 1840 als General in den Ruhestand tretend, beendete. "Im Gefechte bei Pordenone, in der Schlacht bei Fontana fredda, und bei der Behauptung der Stellung an der Piave (8. Mai 1809) gab er dem überlegenen Feinde gegenüber im entscheidenden Momente solche Beweise von Herzhaftigkeit und Umsicht, daß er durch das Ritterkreuz des Mar[ia] Theresienordens ausgezeichnet wurde" (Wurzbach V, s. v.). - Ohne das erwähnte Verzeichnis.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Geramb, Leopold von, Militär (1775-1845).‎

‎Bericht mit eigenh. U. Agram, 16. IX. 1839.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Folio. An den k.k. Hofkriegsrat mit einem Bericht über die Abrechnung der "mit Ende Juli [...] verbliebenen Verpflegungsgelder, Naturalien und Materialien". - Geramb trat achtzehnjährig in das Husarenregiment Erzherzog Leopold Nr. 2 ein und durchlief eine steile militärische Laufbahn, die er, im Oktober 1840 als General in den Ruhestand tretend, beendete. "Im Gefechte bei Pordenone, in der Schlacht bei Fontana fredda, und bei der Behauptung der Stellung an der Piave (8. Mai 1809) gab er dem überlegenen Feinde gegenüber im entscheidenden Momente solche Beweise von Herzhaftigkeit und Umsicht, daß er durch das Ritterkreuz des Mar[ia] Theresienordens ausgezeichnet wurde" (Wurzbach V, s. v.). - Ohne das im Text erwähnte Verzeichnis.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Geramb, Leopold von, Militär (1775-1845).‎

‎Fahndungsschreiben mit eigenh. U. Troppau, 20. VI. 1820.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Folio. Von mehreren Schreibern verfaßtes bzw. unterzeichnetes Dokument, mit dem der 21jährige Peter Gawrilesko, der aus der Strafanstalt des General Kommandos in Slawonien entwichen ist, zur Fahndung ausgeschrieben wird. Die angehängte "Persons Beschreibung" vermerkt u. a.: "Altgläubig, ledig, ohne Profession, von mittlerer untersetzter Statur, braunen Ha[a]ren, und derley Augenbrauen, runden etwas blatternarbichten Angesichts, ohne Bart". - Geramb trat achtzehnjährig in das Husarenregiment Erzherzog Leopold Nr. 2 ein und durchlief eine steile militärische Laufbahn, die er, im Oktober 1840 als General in den Ruhestand tretend, beendete. "Im Gefechte bei Pordenone, in der Schlacht bei Fontana fredda, und bei der Behauptung der Stellung an der Piave (8. Mai 1809) gab er dem überlegenen Feinde gegenüber im entscheidenden Momente solche Beweise von Herzhaftigkeit und Umsicht, daß er durch das Ritterkreuz des Mar[ia] Theresienordens ausgezeichnet wurde" (Wurzbach V, s. v.).‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Gerber, Louise von, Tochter des kgl. sächsischen Staats- und Kultusministers Karl von Gerber (1823-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Sonderhausen, o. D.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Beiliegend ein Visitkärtchen Karl von Gerbers. An "meine liebe Ada": "Durch Mama habe ich erfahren, was für einen schweren Verlust Sie soeben erlitten haben, und es drängt mich, Ihnen auszusprechen, welch innigen Antheil ich an Ihrem Unglück nehme. Ach, es muß sehr hart sein, einen geliebten Vater zu verlieren; es ist dies ein Verlust, der sich ja nie, nie im Leben wieder ersetzen läßt. Fast muß ich annehmen, daß der schwere Schlag Sie auch noch ziemlich unvorbereitet getroffen hat. Das ist haart! Der liebe Gott wolle Ihnen und Ihrer armen Frau Mutter beistehen in diesen trüben Tagen [...]". - Louise von Gerber war die Tochter des kgl. sächsischen Staats- und Kultusministers Karl von Gerber (1823-91) und seiner ersten, 1859 verstorbenen Gattin Rosalie, geb. von Bloedau (geb. 1829).‎

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Wien, AT
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‎Gerold, Moriz Rt. von, Verleger und Drucker (1815-1884).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 11. V. 1875 und 1. IV. 1882.‎

‎Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. Mit einem eh. adr. Kuvert. An Victor Gf von Wimpffen (1834-1897) betr. der Übersendung eines Briefes (11. V. 1875) bzw. eines Betrages von 50 Gulden (1. IV. 1882). - Der Sohn des Buchhändlers Carl Gerold absolvierte eine Ausbildung bei Brockhaus in Leipzig sowie in Paris und London, arbeitete seit 1843 im väterlichen Betrieb, übernahm 1848 die Redaktion der dort verlegten "Ostdeutschen Post" und wurde im folgenden Jahr zusammen mit seinem Bruder Geschäftsführer. Seit 1855 führte er das Geschäft in alleiniger Leitung, bemühte sich um den Ausbau der Sortimentsbuchhandlung sowie um die Erweiterung des Verlags und der Druckerei. 1856 wurde er Buchdrucker der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Vorsteher der Wiener Korporation des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler, 1859 auch Vorstand des von ihm mitbegründeten Vereins der österreichischen Buchhändler. Seine Gattin war die Schriftstellerin Rosa von Gerold (1829-1907), deren Salon einer der geschätztesten des Wiener gelehrten und künstlerischen Gesellschaftslebens war und in dem u. a. Anselm Feuerbach, Leopold von Ranke, Friedrich Daniel Bassermann und Clemens Brentano verkehrten. - Corvettenkapitän Hofrat Victor Gf von Wimpffen unternahm einige größere Reisen - u. a. nach Brasilien -, stach in der Schlacht bei Solferino rühmlich hervor und hatte in der Schlacht bei Lissa das Kommando des Dampfers 'Stadium' inne. Mitte der 70er Jahre wechselte er ins Handelsministerium und wurde Generalinspektor der österreichischen Staatstelegraphen. "Eine seiner ersten Leistungen auf diesem Gebiete des Verkehrswesens war die Einführung des telegraphischen Worttarifs in Oesterreich, durch welchen das jährliche Erträgnis sich um weit über eine Million Gulden erhöhte" (Wurzbach LVI, 260). Nach seinem Rückzug ins Privatleben widmete er sich vermehrt der bildenden Kunst, in deren "Bereiche [...] er im Laufe der Jahre auf mehrere hervorragende Stellen erwählt worden [ist]" (ebd., S. 261).‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Gessmann, Albert, Politiker (1852-1920).‎

‎6 eigenh. Briefe und 6 eh. Postkarten mit U. sowie eine Portraitphotographie. Wien, 1891-1902.‎

‎Zusammen 17 SS. (Qu.-)8vo. Die Photographie im Format 103:64 mm. Mit eh. adr. Kuvert. Beiliegend Gessmanns gedr. Hochzeitsanzeige mit hs. Kuvert. Betr. Einladungen zu diversen politischen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, übersendet Bücher und teilt mit, “daß die Plenar-Versammlung des Neubauer Männerchor in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen hat, sich an der Mitwirkung bei dem Festabende ‘Christliche Familie’ corporativ zu beteiligen [...]” (Br. v. 19. XI. 1892). - Neben Karl Lueger einer der Mitbegründer der Christlichsozialen Partei, war Gessmann von 1896-1908 niederösterreichischer Landtagsabgeordneter. Seit 1891 Reichsratsmitglied, gelang ihm 1907 die Vereinigung der Christlichsozialen mit der katholischen Volkspartei; im selben Jahr wurde er zunächst Minister ohne Portefeuille und amtierte seit 1908 als Arbeitsminister. Seit 1910 als Obmann des christlichsozialen Verbandes im Abgeordnetenhaus tätig, zog er sich nach der Wahlniederlage der Christlichsozialen 1911 vorübergehend aus der Politik zurück und wandte sich der Problematik einer neuen Verfassung auf der Basis der Völkerautonomie zu. 1917 wurde Gessmann Mitglied des Herrenhauses. Vgl. Czeike II, 523. - Die Photographie aus dem Hause des k. u. k. Hofphotographen Charles Scolik zeigt ein Brustbild des Politikers in Amtstracht. - Einige Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kaufen

‎Giani, Charles, Fabrikant.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. V. 1868.‎

‎1 S. 4to. An die Freifrau von Miltitz in Dresden, der er für die Begleichung einer offenen Rechnung dankt: „Als ich im Jänner in Dresden war würde [ich] mir gerne die Ehre verschafft haben Ew. Hochgeborner persönlich mich vorzustellen da [ich] aber von Herrn Andreae von dero Krankheit unterrichtet war so mußte [ich] darauf verzichten [...]“. - Giani war Inhaber einer Fabrik zu Herstellung von religiösen Gebrauchsgegenständen. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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€ 30,00 Kaufen

‎Giskra, Karl, Politiker (1820-1879).‎

‎Brief mit eigenh. U. Brünn, 20. XII. 1866.‎

‎1 S. 4to. An Josef Kellner: "In der Angelegenheit gegen Mathilde Obermayer bin ich um die Umwandlung der sicherstellungsweisen Pfändung der Heirathsgutskautions Intressen in die executive eingeschritten und beehre mich nunmehr Euer Wohlgeboren zu ersuchen, mir den derzeitigen Aufenthalt der Hauptmannswittwe [...] bekannt zu geben [...]". - Giskra gehörte 1848 zu den Wortführern der Sturmpetition und wurde als Abgeordneter in das Frankfurter Parlament entsandt. Als Bürgermeister von Brünn wurde er von Bismarck mit einer Friedensmission nach Wien betraut; als Innenminister (1867-70) führte er die Trennung von Verwaltung und Rechtsprechung durch und setzte sich für die Dezemberverfassung von 1867 sowie für die Auflösung des Konkordats von 1855 ein. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Glaise-Horstenau, Edmund von, Militär, Historiker und Politiker (1882-1946).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Glaise"). [Passau], 30. X. o. J.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Zivilkommissionär Theodor Kirchlehner in Wien: "Sei so lieb und lasse die Samstag erscheinende Nummer durch Frl. Niederführ auch an die wichtigsten christl. soz. Abgeordneten schicken. Der nächsten Nummer nehme Dich auch noch ein wenig an, da ich wahrscheinlich nicht Donnerstag sondern Samstag früh zurückkehre [...]". - Edmund von Glaise-Horstenau war während des Ersten Weltkrieges Generalstabsoffizier und Pressereferent des Armee-Oberkommandos. Seit 1918 wieder im k.k. Kriegsarchiv tätig, studierte Glaise-Horstenau von 1919 bis 1921 an der Universität Wien Geschichte und amtierte von 1925 bis 1938 als Generalstaatsarchivar und Direktor des Kriegsarchivs. G.-H. verfaßte militärgeschichtliche Schriften und leitete die Herausgabe von "Österreich-Ungarns letzter Krieg 1914-1918" (7 Bde., 1930-38). "Seit 1934 Mitglied des Staatsrats, war er 1936-38 im Kabinett Schuschnigg Minister ohne Portefeuille bzw. Innenminister und verhandelte mit Hitler auf dem Obersalzberg (1936). 1938 wurde G.-H. Vizekanzler im Kabinett Seyß-Inquart, war 1941-44 'bevollmächtigter deutscher General in Kroatien', wo er mäßigend gegen die von der Ustascha verübten Greuel einschritt. 1945 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, trat vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg auf und beging aus Furcht vor einer Auslieferung an Österreich bzw. Jugoslawien Selbstmord" (DBE). - In Bleistift.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Gleispach, Johann Gf. zu, Politiker und Jurist (1840-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Graz, 21. III. 1875.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich Ihnen 37 fl 40 kr übersende, ersuche ich Sie mir beiliegende Rechnung saldirt rücksenden zu wollen [...]". - Der Vater des Juristen Wenzeslaus Gleispach, Begründer des Universitätsinstituts für Strafrechtswissenschaft und Kriminalistik, war als Jurist, deutsch-liberaler Politiker und Präsident des Oberlandesgerichts in Graz, von 1895 bis 1897 auch als Justizminister tätig. Verdienste erwarb er sich um die Anlage der steiermärkischen Grundbücher und den Bau des Grazer Justizgebäudes. - Ohne die erwähnte Rechnung.‎

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‎Gneisenau, August Neidhardt von, preußischer Generalfeldmarschall (1760-1831).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 1. X. 1811.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. "Le manuscript que vous m'avez condié est - non pas brulé [.] mais enseveli dans mes apiers au Silésie et dans des papiers, dont la nature ne me permet pas de les faire fouiller [.]" Er wartet darauf mit seiner Familie in Schlesien zusammen zu treffen und dabei das Manuskript zurückgeben zu können. Leider muss er zunächst in der Hauptstadt bleiben und bitten den Grafen um Geduld: "[.] La marche de événémens qui a motivé votre retraite m'a rempli de douleur. Je sens bien que sous d'autres combinaisons vos talens ne seroient pas perdus pour la bonne cause, mais ces combinaisons [.]" Leichte Bräunung und Knickspuren.‎

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€ 1.000,00 Kaufen

‎Gneist, Rudolf von, Politiker (1816-1895).‎

‎Eigenh. Bestätigung mit U. Berlin, 8. III. 1882.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. "Herr Kammergerichtsref[er]endar B[... Rest alt ausgeschabt] hat in diesem Wintersemester 1881/82 meine Vorlesung über Preußisches Verwaltungsrecht und die öffentl. Vorlesung über Verwaltungsreform fleißig gehört [...]". - Rudolf von Gneist war von 1859 bis 93 Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses und von 1867 bis 84 auch Abgeordneter zum Reichsrat. Als einer der führenden Politiker der Nationalliberalen Partei angesehen, war Gneist Verfasser von zahlreichen Arbeiten zum deutschen Verfassungs-, Verwaltungs- und Parlamentsrecht. "Insbesondere war er (im Anschluß an Robert von Mohl) einer der führenden Vertreter des Rechtsstaatsgedankens in Deutschland, so in seinem 1872 veröffentlichten und vielbeachteten Buch 'Der Rechtsstaat'" (DBE). - Das untere Blattviertel mit der U. alt abgeschnitten und rückmontiert; an den Rändern schief bzw. unregelmäßig beschnitten. - Die Recto-Seite mit kl. Registraturetikett und dem verschlungenen Monogrammstempel "LS".‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Gneist, Rudolf von, Politker und Jurist (1816-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “[...] für Ihr gütiges Anerbieten zu Gunsten unserer Studirenden sage ich meinen ganz ergebensten Dank, und bitte es nicht als Undankbarkeit zu betrachten, wenn ich im Augenblick keinen Gebrauch davon zu machen weiß, da Senats- und Studenten-Committee [!] mit den Jubiläums-Angelegenheiten sehr im Gedränge sind [...]”. - Neben seiner Tätigkeit als Professor an der Universität Berlin lange Jahre als Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses und als Reichstagsabgeordneter wirkend, zählt Gneist zu den führenden Politikern der Nationalliberalen Partei. Von Friedrich III. 1888 geadelt, erhielt er höchste Auszeichnungen und Ehrungen, war vielfacher Ehrendoktor und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften, darunter auch der Friedensklasse des Ordens Pour le mérite.‎

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‎Gneist, Rudolf von, Jurist und Politiker (1816-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. B[erlin], 20. IV. 1867.‎

‎½ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich stehe Ihnen morgen, Ersten Feiertag, bis gegen 12 Uhr gern zu Befehl. Ich wollte Sie schon heute aufsuchen, habe aber aus Versehen Franzos Str. 73, natürlich vergeblich gesucht [...]". - Rudolf von Gneist war von 1859 bis 93 Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses und von 1867 bis 84 auch Abgeordneter zum Reichsrat. Als einer der führenden Politiker der Nationalliberalen Partei angesehen, war Gneist Verfasser von zahlreichen Arbeiten zum deutschen Verfassungs-, Verwaltungs- und Parlamentsrecht. "Insbesondere war er (im Anschluß an Robert von Mohl) einer der führenden Vertreter des Rechtsstaatsgedankens in Deutschland, so in seinem 1872 veröffentlichten und vielbeachteten Buch 'Der Rechtsstaat'" (DBE).‎

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‎Göth, Georg, Historiker (1803-1873).‎

‎2 Briefe mit eigenh. U. Graz, 1860 und 1862.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Folio. An die k. k. Central-Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale betr. der Übersendung des IX. (Br. v. 24. IV. 1860) bzw. XI. (Br. v. 17. X. 1862) Heftes der "Mitteilungen" des Ausschusses des historischen Vereines für Steiermark. - Göth studierte Mathematik an der Universität Wien, versuchte sich als Schriftsteller, kam als Privatlehrer in die Kreise um Caroline Pichler und August Wilhelm Schlegel und wurde schließlich Hauslehrer in Gußwerk bei Maria Zell. "Dort lernte er Erzherzog Johann kennen, der ihn seit 1830 als Archivar und Privatsekretär beschäftigte und ihm 1838 eine Stelle bei der Wiener Landwirtschaftsgesellschaft vermittelte" (DBE). 1841 wurde er Professor für Mathematik am Grazer Joanneum und 1861 Studiendirektor. - Auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Briefkopf und mit einigen Bearbeitungsvermerken.‎

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‎Goldschmidt, Waldemar, Mediziner (geb. 1886)]. - Elsa Goldschmidt.‎

‎26 eigenh. Briefe, Brief- und Postkarten mit U. Stockholm, 1929-35.‎

‎Zusammen 68 SS. 4to und 8vo. Meist mit Kuvert. In zeitgen. Zigarrenkiste der Österreichischen Tabakregie. Familiale, teils zärtliche Korrespondenz vertraulichen Charakters und sehr privaten Inhalts. - Waldemar Goldschmidt, geboren in Bukarest, war Chirurg und Autor mehrerer einschlägiger Arbeiten (so etwa "Pleuralverhältnisse beim Elephanten" oder "Die Aorta im Hiatus aorticus") und an der Ersten chirurgischen Klinik Anton von Eiselsbergs am Wiener Allgemeinen Krankenhaus tätig. - Beiliegend 34 meist eh. Briefe und Postkarten von fremder Hand (zumeist Marie und E. von Foelkersam) an W. Goldschmidt. Warschau u. a., ca. 1920-1932. Zusammen 113 SS. Verschiedene Formate.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Golowkin, Alexei Gabrilowitsch, Staatsmann (1689-1760).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 1. IX. 1725.‎

‎2 SS. 4to. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten betr. der Anstellung von Lehrern des Deutschen, Französischen und Italienischen. - Alexei Gabrilowitsch Golowkin war von 1711 bis 1723 Gesandter in Berlin und wurde später Gesandter in Paris, wo er die Ansprüche seines Herrn auf den Kaisertitel vertrat, und in Holland. - Etwas gebräunt und fleckig und mit stärkeren Randläsuren.‎

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