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‎Autographes‎

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‎Bovet, Alfred, Industrieller und Autographensammler (1841-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Valentigney, 14. VI. 1890.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er als Mitglied der "société' d'histoire diplomatique" und der "Académie de Besançon" von der Veröffentlichung eines Katalogs berichtet, der eine Sammlung von Autographen dokumentiert. Ein Exemplar soll dem Empfänger des Briefes zugeeignet werden: "[...] j'estimerais á grand honneur, Excellence, d'oser vous offrir un exemplaire de lire, et régulièrement flatté, á la pensée que l'illustre historien de Marie-Antoinette, puisse trouver quelque plaisir á parcourir ce volume." - Alfred Bovet war 1866 durch Heirat Teil der Industriellenfamilie Peugeot geworden; 1869 begann er eine umfangreiche Sammlung von bibliophilen Büchern, Portraits und Autographen anzulegen, die er 1884/85 von Etienne Charavay (1848-1899) in Paris versteigern ließ, wozu ein in Beschreibung und Ausstattung mustergültiger Katalog erschien, der "einen bis heute nicht wieder erreichten Höhepunkt in der buchmäßigen Darstellung einer Autographensammlung" (Mecklenburg, Vom Autographensammeln, S. 29) bildet. - Auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Monogramm.‎

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‎[Bozen].‎

‎Schriftstück betr. der Übertragung der Eigentumsrechte an zwei Grundstücken. Bozen, 15. III. 1673.‎

‎1 S. Imperial-Folio. Die zu Rede stehenden Grundstücke - das "Stuckh Perg" sowie "ain andres Stuckh, so von der Kolstath in Pigltahl grad hiniber an dei Want geeth" - standen zuvor im Besitz des Jörg Christoph zu Wolkenstein und Wanngen und gingen nunmehr in den Besitz von Hanns Heller aus Gries-Bozen über. - Mit papiergedecktem Siegel; kleine Papierdurchbrüche in den Faltungen, sonst tadellos.‎

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‎Brady, Thomas Frh. von, General (1752-1827).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Gf. von Geniceo am Stock im Eisen-Platz in Wien. - Der gebürtige Irländer stand von 1769 bis 1788 im Dienst des 15. Infanterieregiments Pallavicini, zeichnete sich im Türkenkrieg vor Dubiza und Novi aus. "In zwei Stürmen auf diese letztere Festung that er Wunder der Tapferkeit und ward verwundet. Er erwarb sich da das Maria Theresienkreuz" (Wurzbach II, 107). Bis zu seiner Pensionierung 1810 in Italien, Böhmen, Albanien und Dalmatien stationiert, wurde ihm 1815 vom Kaiser das Incolat für Böhmen verliehen. "Er hatte bei 40 Jahre gedient und war Inhaber eines Infanterie-Regiments und geheimer Rath" (ebd.). - Bl. 2 mit Randausr. durch Brieföffnung; beiliegend ein alter Sammlungsumschlag.‎

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‎Brandl, Franz, Polizeidirektor und Schriftsteller (1875-1953).‎

‎4 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 1948-1951.‎

‎Zusammen 4 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm alljährlich übersandte Geburtstagswünsche. - Franz Brandl war ein knappes halbes Jahr, bis zu seiner Zwangspensionierung im März 1933, Amtsnachfolger von Johann Schober als Polizeipräsident und spielte bereits "vor dem Einmarsch Hitlers eine große Rolle als ‘Illegaler'; 1945 wurde er wegen Hochverrats zu zwei Jahren schweren Kerkers verurteilt" (Kosch I, 878). "Im Alter veröffentlichte er Romane (ab 1952); 1935 erschienen seine Memoiren ‘Kaiser, Politiker, Menschen'" (Czeike I, 441).‎

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‎Brasseur, A. Rt. von Kehldorf, Militär (1776-1844).‎

‎Eigenh. Leistungsbestätigung mit U. Wien, 31. VIII. 1831.‎

‎½ S. Folio. Wohl an die Eltern des Joseph Bayer: "Daß der diesseitige ausgemusterte Zögling Joseph Bayer von dem Gefertigten sowohl als von den Hrn. Professoren der 6ten Classe für tauglich erachtet wurde in das Genie-Corps aufgenommen zu werden [...] wird hiemit zum Troste und Beruhigung der Eltern dieses braven und fleißigen jungen Mannes bestättigt". - A. Brasseur Rt. von Kehldorf war General-Feldwachtmeister. - An den Rändern etwa angestaubt.‎

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‎Brenner, Gesandter in Athen.‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Athen, 26. VI. und 11. XII. 1858.‎

‎Zusammen 5½ SS. 8vo. An Herrn von Zerboni: "Für Ihr Schreiben dto. Wien 8. d. M. bestens dankend, beeile ich mich Ihnen den weiteren Hergang in der Sache Melandri mitzutheilen. Als ich Ihnen schrieb um den Hrn. Potlis [?] als Advokaten für jene Dame empfehlen hatte ich noch selber nicht seine Bekanntschaft gemacht, da ich glücklicherweise seit meinem Hierseyn nichts mit Advokaten zu tun hatte. Derselbe war mir aber [...] eindringlich zu obigem Zwecke vorgeschlagen worden. Kaum hatte ich Ihr Schreiben vom 21. April nebst Beilagen erhalten, als ich mich selbst zu Hrn. Potlis [?] verfügte, um ihm die Angelegenheit zu übergeben. Sie können sich mein Erstaunen u. Ärger denken, als er mir sein lebhaftestes Bedauern ausdrückte die Vertretung der Frau M. nicht übernehmen zu können, da er bereits von ihrem Gegner Hrn. Leonides Cartari als Anwalt bestellt worden sei [...]".‎

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‎Brestel, Rudolf, Staatsmann (1816-1881).‎

‎Brieffragment mit eigenh. U. Wien, 1. VI. 1861.‎

‎Ca. 34:203 mm. Schräg beschnitten. Beiliegend eine kleine Portraitphotographie. Brestel wurde 1848 in den österreichischen Reichstag gewählt, gehörte dem Verfassungsausschuß in Kremsier an, wurde vorübergehend politisch verfolgt und verlor seinen Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Wien. Mitte der 50er Jahre an der Gründung der Wiener Creditanstalt beteiligt, wurde er im Jahrzehnt darauf in den Niederösterreichischen Landtag gewählt und in den Landesausschuß, später auch in das Abgeordnetenhaus entsandt. Als Finanzminister trug Brestel seit 1867 maßgeblich zur finanziellen Abwicklung des österreichisch-ungarischen Ausgleichs bei.‎

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‎Brin, Benedetto, Italian naval administrator and politician (1833-1898).‎

‎Letter signed ("BBrin"). With an autograph note by the politician Felice Vallegia. Rome, 24. X. 1884.‎

‎Large 8vo. 1¾ pp. on bifolium. In Italian. To the lawyer and politician Felice Vallegia, who had inquired about the possibility of purchasing a ship that had been decommissioned by the Italian Navy: "I hasten to confirm to Your Excellency that the Royal Navy does not now possess any ship in the condition you indicated, as all the ships considered by law for alienation have been sold or scrapped. Only the royal battleship 'Count Verder' remains, which has been disbarred from the naval cadres [...] but [...] is in such a state of decay that it could in no way be put back into service [...]" (transl.). - Vallegia's autograph note, dated Rome 24 October 1884, on fol. 2v reads: "just today was I able to speak with Brin. I wanted a written reply so that you may better know how things stand [...]" (transl.). - Brin held the post of Minister of the Navy several times between 1876 and 1896. Under Giolitti in 1892/93, he also served as Minister of Foreign Affairs. - On stationery with printed letterhead "Ministry of the Navy."‎

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‎Broda, Christian, Politiker (1916-1987).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 12. X. 1960.‎

‎1 S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Mit Ihrem Schreiben vom 28. 9. 1960 haben Sie sich für die Überstellung des Zollwachbeamten Karl Klein in den Justizwachdienst verwendet. Ich möchte Ihnen [...] hiezu mitteilen, daß das Gesuch des Herrn Karl Klein im Wege des Bundesministeriums für Finanzen noch nicht im Bundesministerium für Justiz eingelangt ist [...]". - Christian Broda, der Bruder des Physikers und Chemikers Engelbert Broda, setzte als Bundesminister für Justiz von 1960 bis 1966 und von 1970 bis 1983 bedeutende Gesetzesänderungen u. a. im Familienrecht (Gleichstellung der Frau, Fristenlösung) durch und machte sich um die Verbesserung des Kinder- und Jugendschutzes sowie des Strafvollzugs verdient; 1987 erhielt er den Menschenrechtspreis des Europarats. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung); beiliegend ein ms. Schreiben des Leiters der Präsidialsektion im BMfF v. 12. I. 1961 in selbiger Sache.‎

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‎[Broglie, Victor-François de, französischer Heerführer und Staatsmann, Marschall von Frankreich (1718-1804)]. - Le Marquis de Rochoart (Adjutant des Grafen, D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Moringen, 13. XI. 1761.‎

‎1 S. 4to. "Dans l'absence de Mr Le Comte de Chabo Jay remis Monsiuer Votre Lettre 6 portefeuille que vous lui avez addresser a Mons. Le Comte de Broglie que lui la fera pervenir par le premier ordonnance qui partira [...] son Poste [...]". - Stark fleckig; alt auf Trägerpapier montiert; beiliegend ein alter Sammlungsumschlag.‎

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‎[Broglie, Victor-François de, französischer Heerführer und Staatsmann, Marschall von Frankreich (1718-1804)]. - Lefebre (sein Sekretär).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kassel, 6. II. 1761.‎

‎1½ SS. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Seine Durchl. der Herr Marechal Von Broglie haben dero Brieff sub 27. Januari richtig Erhalten und mir Befohlen Ihnen auff denselben zu antworthen [...] daß Er Ihnen Ihr Begehren willig gestatten thut, Sie können nur den Commandanten der frantzösischen troupen [...] umb Ihren Paß Ersuchen [...]". - Beiliegend ein alter Sammlungsumschlag.‎

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‎Bruck, Karl Ludwig Frh. von, Austrian statesman, founder of the Trieste Exchange and the Austrian Lloyd (1798-1860).‎

‎Autograph letter signed ("Bruck"). Vienna, 18 April 1860.‎

‎Large 4to. 1 p. To an unnamed addressee, written a few days before his suicide. - Some slight defects.‎

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‎Bruck, Karl Ludwig, Baron, statesman and minister of finance (1798-1860).‎

‎Fine collection of letters and other documents relating to the life and work of the founder of the Trieste stock exchange and the Austrian Lloyd. Contains letters from and to Heinrich Friedjung, Friedrich Baron Bruck and Ignaz Baron Plener. Various places, c. 1860-1913 [?].‎

‎Various sizes. 173½ pp. on 107 ff. (correspondence) and 31½ pp. on 24 ff. (other documents). Karl von Bruck was Austrian minister of commerce, reformed the postal and consular systems, instigated the development of Austrian trade law and created the Trieste marine agency and stock exchange. He did not live to materialize his plans for a central European commercial union which was to bring the customs, currency and tax systems of the German states and Austria into agreement. Wrongly accused of having personally enriched himself in his office, he was dismissed as minister of finance by the Emperor and took his own life.‎

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‎Brüelmair, Johannes, Hofkaplan.‎

‎Eigenh. Empfangsbestätigung mit U. O. O., 27. IV. 1508.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bestätigt "Vier Gulden Reinisch In abschlag unnsers Ruhegelts empfangen" zu haben. - Mit winzigem Papierdruchbruch im linken Rand.‎

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‎Brunnow, Ernst Philipp Gf. von, Diplomat (1797-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Ashburnham-house", "Samedi matin".‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Lt. beiliegendem altem Sammlungsumschlag an seinen österreichischen Kollegen August Frh. von Koller. - Der aus einer pommersch-kurländischen Familie stammende Diplomat war von 1840 bis 54 und 1858 bis 1860 als russischer Gesandter und Botschafter in London, später auch in Berlin tätig. Seine "Considerations sur l'esprit de secte" erschienen 1818 in Leipzig. - Bl. mit längsseitigem Ausschnitt im Umfang von etwa einem Viertel des Blattes (kein offensichtlicher Textverlust).‎

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‎Brunswik von Korompa, Joseph, Obergespan und Reichsrichter (1750-1827).‎

‎Brief mit eigenh. U. Ofen, 6. II. 1823.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Empfehlungsschreiben an einen namentlich nicht genannten Adressaten für den mit Brunswiks Nichte "Graf Carl Stahremberg [!]" verheirateten "Graf Carl Stahremberg [!]", der ihn ersuchte hatte, sich für seine Bestellung als Kammerherr beim neu einzurichtenden Hofstaat von Erzherzog Franz Karl - dem Vater des späteren Kaisers Franz Joseph I. - zu verwenden. - Papierbedingt stärker gebräunt und mit zwei großen Einrissen im Mittelfalz.‎

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‎Buchanan, Andrew, Diplomat (1807-1882).‎

‎3 eigenh. Briefentwürfe mit U. Wien, 1874-1875.‎

‎Zusammen 14 SS. auf Doppelblättern. Folio. Beiliegend ein eh. Br. mit U. des Schatzkanzlers Ralph Robert Wheeler, Baron Lingen. (London, 22. VII. 1875. 2 SS. Folio.) An das Office of Works in London: "I enclose, herewith, two accounts for coals supplied to the new Embassy House from the 22nd October 1874, to the 31st of March 1875, for heating and drying it during the winter with a view to its early occupation. The Russian coals were used in the Hot air stoves by which the Public Rooms an the principal BedRooms [!] are heated, and the Bohemian brown coal was burnt in the fire places and stoves in the lower & upper stoves & in the servants rooms [...]". - Seit 1825 im diplomatischen Dienst stehend, war Buchanan u. a. in Rio de Janeiro, Konstantinopel, Washington, St. Petersburg, Madrid und von 1871 bis 1878 auch in Wien tätig. - Baron Lingen war seit 1870 als Schatzkanzler tätig und "at all events a most successful resister of importunate claims, and his undoubted talents as a financier were most prominently displayed in the direction of parsimony" (Encyclopedia Britannica, 11th ed.).‎

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‎Bucher, Lothar, Politiker und Publizist (1817-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("L Bucher"). Lützowstraße 39, 12. IV. o. J.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An ein namentlich nicht genanntes Fräulein über einen Besuch bei ihr: "[...] Indessen fürchte ich, Sie durch einen so frühen Besuch in die Seelenstimmung zu versetzen, die der Onkel Schulz mit mehr Kraft als Eleganz des Ausdrucks 'die reine Kratzbürste' zu nennen pflegte. Ich werde also morgen, Montag, zwischen 8 und 9 des Abends kommen [...]". - Lothar Bucher war Abgeordneter des linken Zentrums in der preußischen Nationalversammlung (1848) und der Zweiten Kammer (1849). "Wegen seiner Mitwirkung am Steuerverweigerungsbeschluß als einziger zu Gefängnis verurteilt, floh er 1850 nach London, wo er bis zu seiner Amnestierung 1861 als Korrespondent der 'Nationalzeitung' lebte. Von Bismarck 1864 ins Auswärtige Amt berufen, war er bis 1886 - seit 1865 Legationsrat, seit 1872 Geheimrat - einer seiner engsten Mitarbeiter. Bucher vermittelte Bismarcks Kontakt zu Lassalle (dessen Testamentsvollstrecker er war), übernahm mehrmals diplomatische Sonderaufgaben und zeichnete sich vor allem bei der Abfassung wichtiger Schriftstücke aus. Er folgte Bismarck in den Ruhestand und hatte großen Anteil an der Niederschrift von dessen 'Erinnerung und Gedanke'" (DBE). - Papierbedingt etwas gebräunt. MEGA III/4, 48, 74, 81, 191, 195, 196.‎

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‎[Bunsen, Christian Frh. v., Diplomat und Theologe (1791-1860)]. - Frances von Bunsen.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 10. VI. 1871.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Frau Mohl (?): “Ich beantworte Ihren freundschaftlichen Brief mit Erwiederung des darin ausgesprochenen Wunsches, so gut ich solche machen kann, aber das Verlangen nach Autographen meines seligen Mannes wird mir immer schwüriger zu befriedigen, nicht daß es mir daran fehle, nur daß ich Briefe an mich eigentlich gerichtet, nicht geben kann, und ich nichts der Art sonst besitze als nur aus Papier-Körbe gerettete, weggeworfene Blätter - so ächt wie sie es nur sein können, aber natürlich ohne Unterschrift [...]”. - Christian von Bunsen gehörte zu den Mitbegründern des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom; in der Auseinandersetzung um das Breve Pius’ VIII. über die Mischehen (1830) und dem sich daraus entwickelnden Kölner Kirchenstreit wurde seine Stellung in Rom jedoch unhaltbar, so daß er demissionierte und Gesandter in Bern wurde. 1841 verhandelte er in England im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. über die Gründung eines anglikanisch-preußischen Bistums in Jerusalem. Seit 1844 als preußischer Gesandter in London tätig, wurde er wegen seiner englisch orientierten Haltung während des Krimkriegs 1854 abberufen und zog sich als Privatier nach Heidelberg zurück. Seine Gattin Frances, die älteste Tochter von Benjamin Waddington of Llanover, Monmouthshire, veröffentlichte 1868 seine Erinnerungen (‘A Memoir of Baron Bunsen’; dt. verm. Ausg. von Friedrich Nippold, 1868-71).‎

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‎Bunsen, Christian von, preußischer Botschafter (1791-1860).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. ("Bunsen"). Passy [?] bzw. o. O., 1. IX. o. J. bzw. o. D.‎

‎Zusammen (1¼+2 =) 3¼ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8vo. Beiliegend ein lithogr. Portrait mit faks. Namenszug. An einen Herrn Grüner mit der Bitte um einen Gipsabguß der Princess royal, den er Lady Palmerston schenken möchte (Br. v. 1. September), bzw. mit Dank für die Übersendung einer Büste des Zeus (undat. Brief). - Christian von Bunsen gehörte zu den Mitbegründern des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom; in der Auseinandersetzung um das Breve Pius? VIII. über die Mischehen (1830) und dem sich daraus entwickelnden Kölner Kirchenstreit wurde seine Stellung in Rom jedoch unhaltbar, so daß er demissionierte und Gesandter in Bern wurde. 1841 verhandelte er in England im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. über die Gründung eines anglikanisch-preußischen Bistums in Jerusalem. Seit 1844 als preußischer Gesandter in London tätig, wurde er wegen seiner englisch orientierten Haltung während des Krimkriegs 1854 abberufen und zog sich als Privatier nach Heidelberg zurück. Seine Gattin Frances, die älteste Tochter von Benjamin Waddington of Llanover, Monmouthshire, veröffentlichte 1868 seine Erinnerungen ("A Memoir of Baron Bunsen"). - Das beiliegende Portrait stärker fleckig und angestaubt. - Aus der Autographensammlung des Heidelberger Chirurgen Benno Schmidt (1860-1935) mit dessen eh. beschr. Umschlag.‎

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‎Bunsen, Christian von, preußischer Botschafter (1791-1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 22. III. 1828.‎

‎1 S. 4to. An seinen Freund, den Buchhändler Friedrich Gottlieb Becker in Gotha, dem er seine bevorstehende Abreise am "Oster-Montag" aus Berlin mitteilt: "[...] Bis dahin werden Briefe von allen Seiten, wenigstens von Bonn, für mich an Dich kommen, gieb sie doch gefälligst mit der Adresse; Berlin, auf die Post".‎

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‎Bunsen, Christian von, preußischer Botschafter (1791-1860).‎

‎Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. ("Bunsen"). Wohl London, 2. IX. 1853.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Mit einer Beilage (s. u.). Empfehlungskärtchen für den Apotheker und Chemiker Carl Boedeker (1815-1895). - Christian von Bunsen gehörte zu den Mitbegründern des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom; in der Auseinandersetzung um das Breve Pius' VIII. über die Mischehen (1830) und dem sich daraus entwickelnden Kölner Kirchenstreit wurde seine Stellung in Rom jedoch unhaltbar, so daß er demissionierte und Gesandter in Bern wurde. 1841 verhandelte er in England im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. über die Gründung eines anglikanisch-preußischen Bistums in Jerusalem. Seit 1844 als preußischer Gesandter in London tätig, wurde er wegen seiner englisch orientierten Haltung während des Krimkriegs 1854 abberufen und zog sich als Privatier nach Heidelberg zurück. Seine Gattin Frances, die älteste Tochter von Benjamin Waddington of Llanover, Monmouthshire, veröffentlichte 1868 seine Erinnerungen ("A Memoir of Baron Bunsen"). - Mit kleinen Montagespuren und einer alt montierten Notiz zur Provenienz der Karte sowie zu der beiliegenden eh. Widmung an den Politiker Moritz August von Bethmann Hollweg, "seinem verehrten Freunde [...] zum Andenken an Freitag den 29sten August 1851 | Bunsen" (48:101 mm); beide Bll. etwas unfrisch. MEGA III/2, 303, 304, 317-319; III/3, 81, 736; III/4, 162; III/6, 383, 540.‎

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‎Buol-Schauenstein, Karl Gf. von, Politiker (1797-1865).‎

‎8 eigenh. unterfertigte Schriftstücke. Wien, 1853-57.‎

‎Zusammen 19½ SS. Folio. Korrespondenz zwischen dem Ministerium des Äußeren - dem Buol-Schauenstein von 1852 bis 1859 vorstand - und den englischen Gesandten Gf. Westmorland (1 Brief, dat. 6. XII. 1853) und Sir George Hamilton Seymour (7 Briefe, 8. VI. 1856 bis 14. VIII. 1857) über die Erteilung von Vollmachten für englische Staatsbürger, über die Gründe für Wegweisungen u. a. - Gf. Buol-Schauenstein war lange Jahre als Diplomat in Karlsruhe, Stuttgart, Turin, St. Petersburg und London tätig und wurde als Vertreter der Politik Schwarzenbergs 1852 Außenminister. Sein Verhalten im Krimkrieg und die Niederlage im Krieg gegen Sardinien und Frankreich führten 1859 zu seiner Entlassung. - Beiliegend eine zeitgenössische biographische Notiz.‎

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‎Buol-Schauenstein, Karl Gf. von, Politiker (1797-1865).‎

‎Hs. Entwurf einer telegr. Depesche mit eigenh. Namenszug. Pesth, 6. VI. 1852.‎

‎1 S. Folio. An Feldmarschallieutnant von Kempen: "Das Volksfest im Stadtwäldchen ist vorüber. Es war vom herrlichen Wetter begünstiget. Unzählige Menschenmassen. Se. Majestät wurden überall mit stürmischen Jubel empfangen. Die regste Theilnahme ist allgemein. Nicht die geringsten Störungen [...]". - Gf. Buol-Schauenstein war lange Jahre als Diplomat in Karlsruhe, Stuttgart, Turin, St. Petersburg und London tätig und wurde als Vertreter der Politik Schwarzenbergs 1852 Außenminister. Sein Verhalten im Krimkrieg und die Niederlage im Krieg gegen Sardinien und Frankreich führten 1859 zu seiner Entlassung. - Beiliegend eine zeitgenössische biographische Notiz. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Burian von Rajecz, Stephan Graf, Staatsmann und Diplomat (1851-1922).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. ("Gf. Burian"). Wien, 1919 und 1920.‎

‎Zusammen (1+¾ =) 1¾ SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. 8vo. Mit einer Beilage (s. u.). An einen Herrn Lahm vom Ullstein Verlag betr. der Publikation seiner Memoiren: "Ich bitte Sie an einem der nächsten Tage bei mir vorsprechen zu wollen (12-1 oder 2-4 Uhr), ich möchte wegen der Terminfrage ins Reine kommen, da meine Sommerdispositionen davon abhängen [...]" (a. d. Br. v. 6. II. 1920). - Stephan Graf Burian von Rajecz war nach mehrjähriger Tätigkeit im diplomatischen Dienst als Repräsentant der ungarischen Reichshälfte gemeinsamer Finanzminister der k. u. k. Monarchie. "In sein Ressort fiel die Finanzverwaltung der 1908 annektierten Länder Bosnien und Herzegowina. 1913-15 Minister am Hof in Wien, übernahm er 1915 das Außenministerium; seine Bemühungen um eine Neutralität Italiens im Ersten Weltkrieg blieben vergeblich. 1916-18 wieder Finanzminister, wurde B. v. R. nach dem Rücktritt Ottokar Czernins erneut Außenminister. Seine 'Erinnerungen' (1919) und 'Drei Jahre aus der Zeit meiner Amtsführung im Kriege' (1923) vermitteln ein aufschlußreiches Bild der dualistischen Ära in Österreichs Geschichte" (DBE). - Beiliegend ein ms. Vorvertrag sowie ein ms. Begleitschreiben hierzu (dat. 11. VIII. 1919).‎

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‎Cadorna, Raffaele, General (1815-1897).‎

‎Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. ("GeneraleRCadorna"). Bad Gastein, 11. VIII. 1887 [?].‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, heute die deutschen Zeitschriften bekommen zu haben, die ihn und seine Aktionen positiv bewerten und in denen der Adressat des Briefes sich wohlwollend über seine Person geäußert habe. - Kurz vor Ausbruch des zweiten italienischen Unabhängigkeitskrieges (Schlacht von San Martino) 1859 zum Oberstleutnant im Generalstab befördert, wurde Raffaele Cadorna im Jahr darauf zum General ernannt und "mit der Organisation der militärischen Angelegenheiten in der Toskana betraut. Nach der Annexion Süditaliens wurde Cadorna zum Militärkommandanten von Sizilien ernannt. In den Jahren danach bekämpfte er das so genannte ‚Brigantenunwesen' in den Abruzzen und in Molise. Im September 1866 entsandte man ihn nach Palermo, um den dortigen bourbonischen Aufstand zu unterdrücken, 1869 schlug Cadorna einen weiteren Aufstand in den Marken nieder. Im September 1870 befehligte er das IV. Armeekorps und nahm am 16. September 1870 Civitavecchia und nach kurzer Beschießung (Porta-Pia-Bresche und anschließender Durchbruch der Bersaglieri) am 20. September auch Rom ein. Am 1. Dezember 1873 übernahm er das Territiorialkommando (Korpskommando) von Turin. 1877 schied er aus dem aktiven Dienst aus" (Wikipedia).‎

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‎Call zu Rosenberg und Kulmbach, Guido Frh. von, Politiker (1849-1927).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, 19. V. und 10. VI. 1904.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 2 Bll. 4to. Wohl an den Bürgermeister der Gemeinde Reichenau betr. eines Ansuchens um Erteilung eines Hausierverbotes: "Nach § 5 der Vollzugsvorschrift zum Hausierpatente ex 1852 kann ein Hausierverbot nur bei Vorhandensein 'ganz besonderer Gründe' erlassen werden. Auf Grund dieser Bestimmung, welche die Untersagung des Hausierhandels als eine nur ausnahmsweise zu treffende Maßnahme zuläßt, wird der Hausierhandel (abgesehen von den Hausierverboten für einige Landeshauptstädte und in Nieder-Oesterreich an der ungarischen Grenze gelegenenen Gemeinden) nur in den gesetzlich für Kurorte erklärten Gebieten und zwar für die Dauer der Kur- beziehungsweise Badesaison untersagt. Andere Momente (wie z. B. der Umstand, daß ein Ort beliebte Sommerfrische ist, daß sich dortselbst eine Heilanstalt befindet, oder daß es sich um einen Wallfahrtsort handelt) wurden bisher niemals als 'ganz besondere Gründe' im Sinne des § 5 der Vollzugsvorschrift zum Hausierpatent anerkannt. Nach dem in parlamentarischer Behandlung stehenden Gesetzentwurfe soll hingegen für die Untersagung des Hausierhandels eine breitere Basis geschaffen werden, so daß nach dem Zustandekommen des neuen Hausiergesetzes ein Hausierhandelsverbot in solchen Orten wie Reichenau-Payerbach würde erlassen werden können [...]" (Br. v. 10. VI. 1904). - Call zu Rosenberg und Kulmbach war über viele Jahre hinweg im österreichischen diplomatischen Dienst tätig und kehrte 1900 als Handelsminister im Kabinett Körber nach Österreich zurück. Bekannt wurde er durch den auf sein Betreiben hin durchgeführten großzügigen Ausbau des Hafens von Triest. Die Zusammenfassung aller künstlichen Wasserstraßen Österreich-Ungarns zu einem System konnte er nicht durchsetzen. Nach seinem Rücktritt 1905 wurde er Erster Sektionschef im Ministerium des Äußeren (1907-09). Als Botschafter in Tokio nahm er von 1909-11 seine diplomatische Tätigkeit noch einmal auf. - Beide Br. auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des k.k. Handelsministers.‎

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‎Capponi, Gino, politician, historian, and poet (1792-1876).‎

‎ALS ("G. Capponi"). Florence, 3 Jan. 1852.‎

‎Large 8vo. 1 p. on bifolium. With autogr. address. To the writer Isabella Rossi-Gabardi (probably Isabella Gabardi-Brocchi, c. 1820/29-1893), detailing his difficult situation in Florence: life there, he says, resembles that in Carpi, "e benchè in più numero di gente, tanto più disgregati ed inerti ed uggiti, che pare d'essere in pochi quanto all'assenza dei conforti, e quasi ognuno ridotto a vivere con se stesso [...]". - Gino Capponi is considered a precursor of Neoguelfism; his "Storia della repubblica di Firenze" (1875) is considered his principal work. - Recto of fol. 1 has small registration label and ms. number "58".‎

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‎Caramelli de Castiglione-Fallet, Karl Gf., Militär (1716-1788).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 17. VII. 1786.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. Folio. An Generalfeldzeugmeister und Genie-Direktor Pellegrini: "Aus verschiedenen theils inner Landes theils auswärts herausgekommenen Impressen ergiebt sich der unangenehme Beweis, daß Extrakte von Dienstes Schriften, und Impressen in solchen Händen sich befinden, wohin sie nicht gelangen sollen [...]". - Der aus Italien stammende Militär war General der Kavallerie und Ritter des Maria Theresia-Ordens.‎

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‎Carl August, Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757-1828).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit Initialen. O. O. u. D.‎

‎¼ S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schicke ihn durch Estaffete. Wenn Brizzi dann nicht kömmt, so sind wir in der avantage". - Mit kleineren Randläsuren.‎

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‎Carl Theodor, Herzog in Bayern (1839-1909).‎

‎Eigenh. Telegrammentwurf mit Namenszug in der Eingangszeile. Wohl Wien, [14. V. 1854?].‎

‎½ S. Qu.-gr.-8vo. An seine Mutter, Herzogin Ludovika in Bayern: "Ich gehe Freitag früh 7 Uhr von Wien weg, und hoffe Samstag früh in Dresden anzukommen, ich denke jedoch, Samstag erst um 7 Uhr von Dresden nach dem Weinberg wegzufahren, um daselbst Niemanden zu stören". - Mit einigen alten Tintenflecken (so auch im Namenszug).‎

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‎Carl von Lothringen, General (1712-1780).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Brüssel, 9. III. 1762.‎

‎1 S. 4to. An den Gräflichen Landmeister der Ballei Frh. von Sternin zu Maastricht. Nachdem der "auf- und angenommene Baron Marschall von Ostheimb seinen Stammbaum vollkommen berichtigt habe", wird der Ballei die Erlaubnis erteilt, denselben nunmehr "ad Novitatum" einzubringen. - Carl von Lothringen, der jüngere Bruder von Kaiser Franz Stephan von Lothringen, dem Gatten Maria Theresias, war General-Gouverneur in den Niederlanden und von 1761 bis 1780 Deutschmeister.‎

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‎Casati, Gabrio Conte de, politician (1798-1874).‎

‎ALS. Milan, 10 Aug. 1838.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To police commissioner Franceschini. - Casati was elected mayor of Milan in 1837. In 1848, the year of the revolution, he replaced the police by the National Guard and claimed chairmanship of the provisional government on March 20. In Torino from 1849, Casati was a member of the first Piedmont parliament. - Small defect on f. 2 from opening the letter (no loss to text). - In old collector's folder.‎

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‎Castro, Jose Ferreira Borges, Portuguese diplomat (1825-1911).‎

‎Autograph letter signed. Rome, 9. III. 1876.‎

‎Large 8vo. ¾ p. In French. To the administration of "L'Europe diplomatique," asking for a 1-year subscription: "Le soussigné ayant req.u jusqu'au numéro 5 (moins le n. 2) de 'L'Europe diplomatique' désire d'abonner pour un an a ce journal, et vous envoie en conséquence un mandat de poste pour fr. 27, 60, frais de poste compris [...]". - Traces of folds. Two corners bent.‎

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‎Caux, Louis Victor de Blacquetot, Politiker (1775-1845).‎

‎Brief mit eigenh. U. Paris, 29. IV. 1828.‎

‎1 S. Folio. Brief von Schreiberhand mit eigenh. U. des von 4. I. 1828 bis 8. VIII. 1829 amtierenden Kriegsministers an den Kommandanten der 3. Division. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Ministére de la Guerre.‎

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‎Cavalotti, Felice, Italian politician and writer (1842-1898).‎

‎Autograph letter signed. Milano, 10. I. 1877.‎

‎Large 8vo. 2 pp. on bifolium. In Italian. To an unnamed lawyer an historian, congratulating him enthusiastically on an unspecified historical study that he had received through a mutual friend named Conelli or Covelli. Cavallotti asserts that he has "a predilection for this kind of study and for the power of critical acumen" interrogating and reviving "the dead rubble of documents and materials" and guiding "the hypothesis with a sure hand through the darkness of ancient origins" (transl.). Therefore, "no gift could be more particularly dear" to him. In closing, he announces that he will send some autographs and writings of his own to the recipient. A short postscript investigates whether the recipient had received greetings from a captain Ranza. - In his youth and early adulthood, Cavallotti fought among Garibaldi's Red Shirts. As a staunch republican his struggle continued well after 1866, now working as a publicist and politician. A series of anti-monarchical lampoons and his opposition to the government led to several arrests. In 1872, Cavallotti was elected to the Italian Parliament as deputy for Corteolona. Following the death of Agostino Bertani in 1886, he took the leadership of the Extreme Left. Although notorious for his lawsuits and thirty-three duels, Cavallotti was also a gifted political tactician who secured powerful alliances. Apart from his political career, Cavalotti was a prolific poet and successful dramatist. He was killed at age 55 in a duel against the conservative publicist Count Ferruccio Macola on 6 March 1898. - On stationery with printed letterhead "Chamber of Deputies." From the collection of Eduard Fischer von Röslerstamm (1848-1915).‎

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‎Cavour, Michele Benso di, statesman (1781-1850).‎

‎LS ("Benso di Cavour"). Torino, 18 Dec. 1841.‎

‎Folio. 1 p. To an unnamed judge regarding the legal conditions to practise as a "Distillatore": "[…] acciò non si rilasci più alcun permesso a chicchessia per l'esercizio della professione di Distillatore in questa città, se non fa preventivamente constare d'aver rapportato l´approvazione prescritta da cotesto Magistrato[…].". - Upper edge frayed; some brownstaining throughout. On stationery with printed letterhead "Uffizio del Vicariato e Sovra Intendenza Generale di Politica e Polizia". With a six-line answer draft in the margin and old collectors' attributions to Camillo di Cavour, the writer's son; monogram stamp "LS" and ms. number "27" on the reverse.‎

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‎Chabo la Serre, Louis Charles comte de, französischer Militär (1715-1780).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 13. XI. [1761?].‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Mit kl. Randläsuren; alt auf Trägerpapier montiert; beiliegend ein alter Sammlungsumschlag.‎

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‎Charlotte, Empress of Mexico (1840-1927).‎

‎ALS. N. p., 2 March 1866.‎

‎8vo. 1¾ pp. on bifolium. Beautiful Spanish letter, concerning her husband’s business, to Mr. Uruga.‎

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‎Charlotte, Kaiserin von Mexiko (1840-1927).‎

‎Telegrammentwurf mit eigenh. Namenszug in der Eingangszeile. Wien, 21. XI. 1860.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An das k. k. Telegraphenamt in der Burg. "L'Archiduchesse Charlotte d'Autriche" sendet der Gattin des preußischen Prinzen Friedrich Wilhelm Glückwünsche zum 20. Geburtstag. - Mit zwei kleinen Ausschnitten am oberen Rand durch Siegelbruch (dieses tls. erhalten).‎

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‎Charmatz, Richard, Historiker und Schriftsteller (1879-1965).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Wien, Februar 1960.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der aus Schlaining i. Bgld. stammende Historiker schloß sich dem Kreis um Heinrich Friedjung an, gab gemeinsam mit Friedrich Herz die Wochenschrift ‘Der Weg’ heraus und wurde 1922 Chefredakteur der Neuen Freien Presse. Sein literarisches Werk besteht vornehmlich aus Arbeiten zur österreichischen Geschichte (so u. a. ‘Vom Kaiserreich zur Republik’, 1947); 1958 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Publizistik. Vgl. Kosch II, 572 und Czeike I, 563.‎

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‎Chizzola, Giovanni Battista, österreichischer Heerführer (1641-1691).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Gio[vanni] Batt[ist]a Chizzola"). [Philippsburg], "dall' Campo Cesareo", 4. X. 1678.‎

‎1 S. und Adresse auf gefalt. Doppelblatt (Faltbrief). Gr.-4to (235 x 170 mm). Das rote Lacksiegel vollständig erhalten. An seinen Onkel, Graf Giacomo Negroboni in Brescia, in Familiendingen und über die gegenwärtige Lage im Feld. Chizzola sei soeben als Kommandant in kaiserlichen Diensten eingetroffen; aufgrund eines Friedensabkommens mit den Spaniern und Franzosen alles sei ruhig: "Carissimo Sig. Zio [...] Ho celebrato occasione per appoggiare il Sig. Conte suo Figlio, ma ora, che si sta nei trattati di tregua, et pace, havendosi di gia' fatta, et stabilita la pace con gli Spagnoli, et Olandesi, con Francia, ed essendo all' fine della Campagna, non volentieri si vogliono adoprare alcuno. Et considerando, che quando Vostra Signorina Illustrissima lo volesse appogiare a qualche Principe Generale [...]". Die Kosten der Garnisonierung der Soldaten und ihrer Pferde in Philippsburg seien jedoch sehr hoch. - Der einem alten Brescianer Adelshaus entstammende Chizzola war Kommandant im kaiserlichen Heer; er zeichnete sich bei der Belagerung Philippsburgs 1676 aus und wurde 1689 beim Sturm auf Mainz verwundet. Im selben Jahr wurde er zum Obristen befördert und folgte Max Laurenz von Starhemberg als Kommandant des 8. Linien-Infanterieregiments nach. Er dürfte kurz nach der Schlacht bei Slankamen im August 1691 an im Gefecht erlittenen Wunden gestorben sein. - Spuren alter Faltung; im Rand etwas knittrig.‎

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‎Chizzola, Giovanni Battista, österreichischer Heerführer (1641-1691).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Gio[vanni] Batt[ist]a Chizzola"). Philippsburg, 4. XI. 1684.‎

‎2 SS. und Adresse auf gefalt. Doppelblatt (Faltbrief). Kl.-4to (192 x 157 mm). Das rote Lacksiegel vollständig erhalten. An seinen Onkel, Graf Giacomo Negroboni in Brescia, hauptsächlich in Familiensachen sowie zu Graf Starhembergs Konflikt mit Ludwig XIV.: "[...] Qui non ci manca, che lavorare per porci in postura di una bona diffesa; noi siamo gia' quattro in cinque milla fanti di Guarnizione, dove, se il Re di Francia vorra tentare qualche cosa a qualche piaza, trovera' duro [...]". - Der einem alten Brescianer Adelshaus entstammende Chizzola war Kommandant im kaiserlichen Heer; er zeichnete sich bei der Belagerung Philippsburgs 1676 aus und wurde 1689 beim Sturm auf Mainz verwundet. Im selben Jahr wurde er zum Obristen befördert und folgte Max Laurenz von Starhemberg als Kommandant des 8. Linien-Infanterieregiments nach. Er dürfte kurz nach der Schlacht bei Slankamen im August 1691 an im Gefecht erlittenen Wunden gestorben sein. - Kl. Randläsur im Text (Tintenfraß), sonst wohlerhalten.‎

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‎Chlumecky, Johann Frh. von, Politiker (1834-1924).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. und 2 gedr. Visitkarten mit mehreren eh. Zeilen. Wien, o.J.‎

‎Zusammen 5 SS. 4to. bzw. Visitkartenformat. An den Juristen Karl Frh. von Haerdtl (1818-1889), dem er u.a. für die “gütige Vermittlung zur Erlangung der Unterschrift der Fr. v. Aretin auf die Vollmacht für ihren Gatten” dankt und um weitere Unterstützung ersucht (Br. v. 11.IV. o.J.). - Ein anderes Schreiben betrifft einen geplanten Ankauf des Mozarthofs durch das Ackerbauministerium. - Von 1871-75 als Minister für Ackerbau tätig, reorganisierte Chlumecky die Verwaltung der Staatsdomänen und förderte die Gründung der Hochschule für Bodenkultur in Wien; als Handelsminister (1875-79) bemühte er sich insbesondere um die Verstaatlichung der Eisenbahn, die er durch das "Eisenbahnexpropriationsgesetz" in die Wege leitete. Seine wohl bedeutendste Leistung war der 1905 zustandegekommene nationale Ausgleich zwischen Deutschen und Tschechen; darüberhinaus hatte Chlumecky maßgeblich Anteil am Zustandekommen des allgemeinen Wahlrechts. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer.‎

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‎Chlumecky, Johann Frh. von, Politiker (1834-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. IX. 1874 oder 75.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Ich hänge jetzt ganz von Italien & Ungarn ab - Verhandlungen pto Zolltarif, Handelsvertrag u. Südbahn! [...] - Von 1871-75 als Minister für Ackerbau tätig, reorganisierte Chlumecky die Verwaltung der Staatsdomänen und förderte die Gründung der Hochschule für Bodenkultur in Wien; als Handelsminister (1875-79) bemühte er sich insbesondere um die Verstaatlichung der Eisenbahn, die er durch das "Eisenbahnexpropriationsgesetz" in die Wege leitete. Seine wohl bedeutendste Leistung war der 1905 zustandegekommene nationale Ausgleich zwischen Deutschen und Tschechen; darüberhinaus hatte Chlumecky maßgeblich Anteil am Zustandekommen des allgemeinen Wahlrechts. - Bl. 2 mit kl., unbed. Papierdurchbruch.‎

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‎Chlumecky, Johann Frh. von, Politiker (1834-1924).‎

‎Kanzleibrief mit eigenh. U. Wien, 15. II. 1882.‎

‎1 S. 4to. An den Druckereibesitzer Friedrich Gerold in Wien: "Nachdem Euer Hochwohlgeboren eine hervorragende Stellung in der österreichischen Industrie einnehmen und sich eines bedeutenden Einflusses unter Ihren Standesgenossen erfreuen, erlaube ich mir als Vorsitzender des Comités zur Gründung eines Pensionsvereines für Angestellte des Handels und der Industrie in Österreich an Sie das besondere Ersuchen zu richten, dem zu gründenden Vereine Ihre volle Unterstützung angedeihen zu lassen und für denselben in Ihrem Kreise zu wirken [...]". - Von 1871-75 als Minister für Ackerbau tätig, reorganisierte Chlumecky die Verwaltung der Staatsdomänen und förderte die Gründung der Hochschule für Bodenkultur in Wien; als Handelsminister (1875-79) bemühte er sich insbesondere um die Verstaatlichung der Eisenbahn, die er durch das "Eisenbahnexpropriationsgesetz" in die Wege leitete. Seine wohl bedeutendste Leistung war der 1905 zustandegekommene nationale Ausgleich zwischen Deutschen und Tschechen; darüberhinaus hatte Chlumecky maßgeblich Anteil am Zustandekommen des allgemeinen Wahlrechts.‎

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‎Chmelarz, Eduard, Kunsthistoriker (1847-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. III. 1885.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Oberstkämmerer Franz Gf. Folliot de Crenneville-Poutet (1815-1888): "Vor allem muß ich mein Schreiben mit der instaendigen Bitte um Vergebung wegen der Versprechung meiner Antwort auf jene Anfrage eröffnen, deren mich Euer Excellenz in so überaus ehrender Weise würdigten. Ich war mir eben lange nicht klar, und bin es leider heute auch noch nicht, ob das Blatt, welches ich nach einigem Suchen unter den Flugblaettern der Hofbibliothek fand, wirklich identisch sei mit jenem in der Sammlung Euer Excellenz. Das bezügliche Blatt der kais. Kupferstichsammlung ist ein Holzschnitt, nicht gerade schlecht gezeichnet, einfach schattiert: Christus am Kreuze. Ein Bauer, auf der rechten Seite des Bildes, hat mit einem Saebel einen Hieb nach dem Halse des Gekreuzigten geführt, so daß dessen Kopf vom Rumpfe getrennt, letzterer bereits von Blut überströmt ist [...] Ich würde mich glücklich schaetzen, wenn ich mit diesen Andeutungen den Wünschen Euer Excellenz einigermaßen entsprochen haben sollte [...]". - Chmelarz war an der Albertina und am österreichischen Museum für Kunst und Industrie tätig, ehe er 1885 an die Hofbibliothek wechselte, wo er schließlich Vizedirektor und Leiter des Kupferstichkabinetts wurde. - Graf Folliot de Crenneville-Poutet war von 1867 (dem Jahr, in dem er zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt wurde) bis 1884 Oberstkämmerer Kaiser Franz Josephs I. und erwarb sich große Verdienste um die kaiserlichen Sammlungen.‎

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‎Chmelarz, Eduard, Kunsthistoriker (1847-1900).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit U. O. O., 25. IV. 1892.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Von Seite der Direction des South Kensington Museums ergieng [!] an Kubasta u. Voigt indirect an die [...] C[entral-]Comm[ission] die Anfrage, ob Electrotype Clichés von der Illustration über Eisenarbeiten aus Jahrg[an]g 1870 S. 46-67 zu haben sind und an wen sich wegen deren Beschaffung zu wenden waere. Da die Engländer unter obigem Namen unsere gewöhnlichen Clichés bezeichnen, so ist den Fragestellern durch das Bureau oder durch Kubasta die gewünschte Auskunft zu ertheilen". - Chmelarz war an der Albertina und am österreichischen Museum für Kunst und Industrie tätig, ehe er 1885 an die Hofbibliothek wechselte, wo er schließlich Vizedirektor und Leiter des Kupferstichkabinetts wurde.‎

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‎Churchill, Randolph, Politiker (1849-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 12. X. 1886.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An L[udwig] [Benedikt] Hahn, Vorstand des Telegraphen-Correspondenz-Bureaus in Wien: "I have the honour to acknowledge the receipt of your letter of today's date [...]". - Lord Churchill, Vater des späteren englischen Premierministers Winston Churchill, war einer der Begründer der modernen Konservativen Partei und zeitweilig Staatssekretär für Indien sowie seit 1886 Schatzkanzler, aus welchem Amt er jedoch bereits im Dezember des Jahres aus dem sich jedoch nicht erfüllenden Kalkül heraus, man würde ihn zu seinen eigenen Bedingungen wieder rückberufen, demissionierte. - Hahn, 1844 im böhmischen Mühlhausen geboren, war Mitredakteur des "Neuen Fremdenblattes", des "Fremdenblattes" und schließlich der "Wiener Zeitung", bei der er zugleich das Musikreferat in der "Wiener Abendpost" führte. 1889 wurde er Vorstand des Telegraphen-Correspondenz-Bureaus. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette des Hotel Imperial Wien.‎

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‎Cialdini, Enrico, Militär (1811-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Cialdini"). O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An General Borromeo mit der Mitteilung, daß der Pole, für den er die Staatsangehörigkeit beantragt habe, Adam Wisniewschi (wohl: Wisniewski) heiße und in Nizza wohne. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Commando Generale del IV.o Corpo d'Armata"; leicht fleckig und angestaubt. - Die Recto-Seite mit kl. Registraturetikett, verso mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und hs. Numerierung "64".‎

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