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‎Wildenbruch, Ernst von, Schriftsteller (1845-1909).‎

‎Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. verso. Berlin, 4. II. 1906.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. "Innigsten Dank, liebe gnädige Frau, für Ihre herrlichen Blumen zum gestrigen Tag. Sehen wir Sie bald wieder? [...]" - Wildenbruch war seit 1877 im Auswärtigen Amt tätig, quittierte 1900 aus gesundheitlichen Gründen seine Beamtentätigkeit und ließ sich 1907 in Weimar nieder. Der in der Wilhelminischen Zeit "vielgespielte Dramatiker" (DBE) schrieb neben historisch-patriotische Dramen Essays, Erzählungen und Lyrik mit patriotischen, teilweise sozialkritischen Themen. 1884 und 1896 wurde er mit dem Schillerpreis, 1907 auch mit dem Grillparzer-Preis ausgezeichnet. - Die Recto-Seite mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS", die Verso-Seite mit kl. Registraturetikett.‎

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Wien, AT
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€ 100,00 Kaufen

‎Wilder, Thornton, Schriftsteller (1897-1975).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Grußzeile, Namenszug und montiertem Portrait. Cochin [?] County, September 1963.‎

‎1 S. 8vo. Portrait (Zeitungsausschnitt) 4:3,5 cm.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Wilder, Thornton., amerikanischer Schriftsteller (1897-1975).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

MareMagnum

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Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

€ 100,00 Kaufen

‎Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932).‎

‎Gedr. Menüfolge eines dem Dichter zu Ehren veranstalteten Banketts mit eigenh. U. von Anton Wildgans, Karl Seitz, Johann Schober, Hugo Thimig und Wolfgang Schneiderhan. Wien, 14. IV. 1931.‎

‎4 SS. auf Doppelblättern, davon 1 S. mit eh. Namenszügen. 8vo. Veranstaltet vom Schriftstellerverein ‘Concordia’ aus Anlaß von Wildgans’ 50. Geburtstag im Hotel Imperial, Wien. Besonderen Wert gewinnt die mit einem gedr. Portrait des Dichters nach einer Zeichnung des in Theresienstadt ermordeten Portraitmalers Heinrich Rauchinger (1858-1942) geschmückte Karte durch die eh. Signatur des damals erst 16jährigen Violinvirtuosen Wolfgang Schneiderhan (geb. 1915). - Der in Wien geborene Sohn eines Beamten war als promovierter Jurist am Oberlandesgericht in Wien, seit 1912 als freier Schriftsteller und von 1921-23 und 1930-31 als Direktor des Burgtheaters tätig. Als Lyriker anfänglich an Baudelaire, Rilke und Hofmannsthal orientiert, vollzog er in seinem dramatischen Schaffen die Entwicklung vom naturalistischen hin zum expressionistischen Drama (u. a. ‘Armut’, 1914; ‘Liebe’, 1916; ‘Dies irae’, 1918 und ‘Kain’, 1920). Der Träger des Grillparzer- und Volkstheaterpreises war Namenspatron des von der Österreichischen Industriellen-Vereinigung 1962 erstmals vergebenen Anton-Wildgans-Preises. - Zu A. Wildgans vgl. Kosch IV, 3378f., Öst. Lex. II, 646 und Czeike V, 654; zu K. Seitz vgl. Öst. Lex. II, 390 und Czeike V, 120; zu H. Thimig vgl. Östl. Lex. II, 489 und Czeike V, 448; zu W. Schneiderhan vgl. MGG XI, 1909f. und Öst. Lex. II, 358. - Im linken Rand mit einer Seidenmasche gebunden.‎

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Wien, AT
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€ 75,00 Kaufen

‎Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 9. IX. 1930.‎

‎1 S. 4to. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): "Die Generaldirektion der öst. Burgtheater beabsichtigt am Sonntag den 28. September l. J. ein Ländergastspiel in Klagenfurt, anläßlich der zehnjährigen Volksabstimmungsfeier in Kärnten, und [es] wurde 'Die Jüdin von Toledo' von Grillparzer für dieses Gastspiel gewählt [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Mödling, 29. IV. 1930.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Josef Frankenstein in Wien: “Ich stelle es Ihnen gerne anheim, sich bei der Speidel’schen Verlagsanstalt [...] auf mich zu berufen. Andere Verlagsbeziehungen habe ich nicht [...] Das Exemplar Ihres Richterstückes ‘Lawine’ habe ich erhalten und dem dramaturgischen Büro des Burgtheaters überwiesen [...]”. - Der in Wien geborene Sohn eines Beamten war als promovierter Jurist am Oberlandesgericht in Wien, seit 1912 als freier Schriftsteller und von 1921-23 und 1930-31 als Direktor des Burgtheaters tätig. Als Lyriker anfänglich an Baudelaire, Rilke und Hofmannsthal orientiert, vollzog er in seinem dramatischen Schaffen die Entwicklung vom naturalistischen hin zum expressionistischen Drama (u. a. "Armut", 1914; "Liebe", 1916; "Dies irae", 1918; "Kain", 1920). Der Träger des Grillparzer- und Volkstheaterpreises war Namenspatron des von der Österreichischen Industriellen-Vereinigung 1962 erstmals vergebenen Anton-Wildgans-Preises. - Der in Olmütz geborene Rechtsanwalt war “nicht nur als Spezialist für Ehe- und Unfallssachen, sondern auch als geschätzter Bühnenautor bekannt geworden” (Planer, Jahrb. der Wr. Ges., 1929, zit. n. DBA II 391, 109), dessen Bühnewerke (u. a. ‘Sokrates’, ‘Rouge et noir’) sich beim zeitgenössischen Publikum großer Beliebtheit erfreuten. - Zu Wildgans vgl. DBE, Kosch IV, 3378f. und Österr. Lex. II, 646; zu Frankenstein vgl. Giebisch/G. 94.‎

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Wien, AT
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€ 58,00 Kaufen

‎[Wildgans, Anton]. Soyka, Josef.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Baden, [1932].‎

‎1¾ SS. Folio. Schöner Brief des Wildgans-Biographen an einen Hrn. Dietrich: "Sie hatten s. z. über m. Bitte die besondere Freundlichkeit, mir eine Anzahl Fotos betr. Wildgans [...] zu übermitteln. Damals war mein Buch über Wildgans noch in Erwägung [...], doch nicht feststehend. - Nun steht es fest, daß mein Buch über Wildgans noch heuer herauskommt. Ich bitte jedoch diese Mitteilung reservat zu behandeln [...]". - Soykas Buch ("Das Buch um Anton Wildgans") sollte tatsächlich im selben Jahr bei Staackmann erscheinen. - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 75,00 Kaufen

‎Wildgans, Lilly, österr. Schriftstellerin (1886-1968).‎

‎3 eigenh. und 1 ms. Postkarte mit U. Mödling bei Wien., 1962f‎

‎1 S. Qu.-8vo. Die Gattin des verstorbenen Anton Wildgans bedankt sich bei Josef Wesely für das freundliche Gedenken anlässlich ihres Geburtstages. - Lilly Wildgans hat sich vor allem durch die ausführliche Dokumentation des Lebens ihres Gatten hervorgetan.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Wildgans, Lilly, Schriftstellerin (1886-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Mödling], 28. II. 1941.‎

‎5 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. Kondolenzschreiben an Elfriede Klitsch, die Witwe nach dem Schauspieler und Regisseur Wilhelm Klitsch, der am 24. Februar verstorben war: "Mit wie vollem Herzen schreibe ich an Sie! Welch schweres Schicksal hat Sie doch plötzlich ereilt und Ihnen aus aller Geborgenheit und Beglückung die härtesten Aufgaben gestellt [...]". - Die Witwe nach Anton Wildgans, Schülerin von Albin Egger-Lienz, betreute nach ihres Gatten Tod bis zu ihrem eigenen den Nachlaß ihres Mannes, dessen "Sämtliche Werke" sie in Zusammenarbeit mit Otto Rommel herausgab. Vgl. DBE II 1407, 121-124.‎

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Wien, AT
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€ 70,00 Kaufen

‎[Wilhelm, Paul, Schriftsteller (1873-1916) - Adressat].‎

‎16 Schriftstücke, Briefe u. a. von 15 Schriftstellern, Schauspielern und Theaterleuten an den Wiener Schriftsteller. Meist Wien, 1896-1912.‎

‎Zusammen 19 SS. Verschiedene Formate. Beiliegend zwei weitere Visitkarten sowie ein von nicht identifizierter Hand adr. Umschlag. Bunter Autographenstrauß von Briefen, Post und Visitkarten an den Wiener Schriftsteller. Die Verfasser im einzelnen: - I: Gisela von Berger (Schriftstellerin, 1878-1961). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 14. IV. 1910. 1½ SS. Kl.-qu.8vo. - II : Karl Franz Escuyer-Wittich (Schriftsteller, geb. 1887). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 6. XI. 1912. 1 S. Qu.-8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Vereins Österreichischer Schriftsteller und Journalisten. - III. Ferdinand Exl (Schauspieler und Theaterdirektor, 1875-1942), Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Wien, 17. IX. 1925. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. - IV: Gustav Falke (Lyriker, 1853-1916). Eigenh. Postkarte mit U. Hamburg, 26. IX. 1896. 1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. - V: Hans Fraungruber (Schriftsteller, 1863-1933). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - VI: Ferdinand Gregori (Schauspieler und Regisseur, 1870-1928). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - VII: Albert Heine (Schauspieler, 1867-1949). Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1902. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. - VIII: Wolfgang Madjera (Schriftsteller, 1868-1926). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - IX: Klementine Prinzessin von Metternich-Sándor (Frauenrechtsaktivistin, 1870-1963). Eigenh. Visitkarte. O. O., 12. I. 1914. 2 SS. - X: Eduard Pötzl (Schriftsteller und Journalist, 1851-1914). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - XI: Moritz Rosenthal (Musiker, 1862-1946). Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D. 1 S. - XII: Leo Stein (Schriftsteller und Librettist, 1861-1921). Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 20. I. 1912. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. - XIII: Gustav Streicher (Schriftsteller, 1873-1915). Eigenh. Visitkarte. O. O., 12. III. 1910. 1½ SS. - XIV: Franz Tewele (Schauspieler und Theaterdirektor, 1843-1916). Eigenh. Visitkarte mit U. O. O., April 1909. 1 S. - XV: William Unger (Kupferstecher und Radierer, 1837-1932). 2 eigenh. Visitkarten mit U. O. O. u. D. bzw. O. O., 8. IV. 1910. Zusammen 3 SS. - Die beiliegenden Visitkarten von Stephan Milow sowie Feldzeugmeister Galgótzy.‎

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Wien, AT
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€ 300,00 Kaufen

‎Wilhelm, Paul, d. i. Paul Dworaczek, Schriftsteller (1873-1916).‎

‎3 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. Wien, 1892 und 1893.‎

‎Zusammen 4½ SS. auf Doppelblättern. 8vo. An die nicht namentlich genannte Schriftstellerin Agnes Bogler v. Plankenburg (geb. 1848, auch “Frau Philipp Bogler”): “Meinen besten Dank für Ihren freundl. Beitritt zu unserem Vereine. Selbstverständlich sind uns auch weibliche Kräfte sehr willkommen. Die jedenfalls auch Ihnen bekannte Schriftstellerin Frau Ida Barber zählt auch zu den Mitgliedern unseres Vereines. An der Spitze desselben steht Frau Baronin v. Suttner. Bitte höflich den beifolgenden Zettel ausgefüllt an mich zurücksenden zu wollen [...] Im Laufe der nächsten Zeit wird eine Notiz über unseren Verein durch die Journale gehen. In Deutschland, da regt es sich schon allenthalben auf diesem Kampfplatze. Die deutsche Zeitschrift Splitter [...] das offizielle Organ unseres Vereines veröffentlicht eben einen Leserstreit [?] um die Sache der Friedensidee, welche durch einen von mir verfassten Aufruf hervorgerufen wurde [...]” (Br. v. 11. X: 1892). - Paul Wilhelm war in den 1890er Jahren erstmals schriftstellerisch tätig, arbeitete für mehrere Zeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte lyrische Dichtungen, Kunstfeuilletons und Novellen. Daneben begründete er den deutschen Literaturverein “Splitter” zur Förderung der Friedensidee, an dessen Spitze Bertha von Suttner als Ehrenpräsidentin stand. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, Bd. 1, 1893, zit. in DBA I 259, 217. - Die Adressatin, Bogler mit bürgerlichem Namen, schrieb Novellen, Skizzen, Feuilletons und Romane, die “Zahl dieser Arbeiten beläuft sich bereits nahezu laut Aufschreibungen auf die stattliche Ziffer 700 (Lex. dter. Frauen der Feder, Bd. 2 (1898), zit. n. DBA I 963, 95). “Mit dem Namen Plankenberg trat sie erst im Spätherbst 1893 vor das Publikum, gelegentlich der Aufführung eines dramatischen Erstlingsversuches ‘Frau Potiphar’, der neunmal zur Aufführung gelangte und im Publikum lebhaftes Interesse erweckte. Müller-Guttenbrunn bestellte sich von ihr nach Lektüre des Dramas für das neueröffnete Raimundtheater ein Salonstück. Infolgedessen entstand das Lustspiel ‘Jungbrunnen’ [...]” (ebd.). Vgl. auch Kosch I, 730f. - Die gleichfalls dem Verein verbundene Schriftstellerin Ida Barber (geb. 1842) war Gründerin des Vereins der Wiener Schriftstellerinnen und Redaktrice des ‘Wiener Bazar’; ihr Werk umfaßt zahlreiche Erzählungen, Novellen und Romane. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, Bd. 1, 1893, zit. in DBA I 54, 385. Bevor Barber nach Wien übersiedelt war, hatte die in Berlin als Punitzers Tochter geborene Schriftstellerin 1876 in Leipzig den Leipziger Hausfrauenverein gegründet und ihm bis zum Umzug präsidiert. Vgl. Lex. dter. Frauen der Feder, Bd. 1, 1898; zit. n. ebd., 386. - Ohne die erwähnte Beilage.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kaufen

‎Wilhelm, Paul, d. i. Paul Dworaczek, Schriftsteller (1873-1916).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. und Datum. Wien, 3. VII. 1896.‎

‎1 S. 12mo. Paul Wilhelm war in den 1890er Jahren erstmals schriftstellerisch tätig, arbeitete für mehrere Zeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte lyrische Dichtungen, Kunstfeuilletons und Novellen. Daneben begründete er den deutschen Literaturverein “Splitter” zur Förderung der Friedensidee, an dessen Spitze Bertha von Suttner als Ehrenpräsidentin stand.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Wilhelm, Paul, d. i. Paul Dworaczek, Schriftsteller (1873-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. X. 1892.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Inhaltsreiches über Konstituierung, Sinn und Zweck des Literaturvereins “Splitter” an den Schriftsteller Philipp Bogler: “Ich habe gegenwärtig die Geschäfte über, weil ich den Gedanken zu der Bildung dieses Vereines zur Förderung der Friedensidee gefasst habe. Ich habe mit Frau Baronin v. Suttner bereits hierüber gesprochen. Dieselbe war von dem Plane sehr eingenommen und hat sich sogar bereit erklärt, bei ordentlicher Constituierung das ihr angetragene Ehrenpräsidium anzunehmen [...]”. - Paul Wilhelm war in den 1890er Jahren erstmals schriftstellerisch tätig, arbeitete für mehrere Zeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte lyrische Dichtungen, Kunstfeuilletons und Novellen. Daneben begründete er den deutschen Literaturverein “Splitter” zur Förderung der Friedensidee, an dessen Spitze Bertha von Suttner als Ehrenpräsidentin stand. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, Bd. 1, 1893, zit. in DBA I 259, 217. - Der 1823 in Wiesbaden geborene Schriftsteller Philipp Bogler lebte in den 1890er Jahren in Wien. Sein Werk umfaßt überwiegend Novellen, Feuilletons und Romane. Vgl. Kosch, Erg.-Bd. II, 244f.‎

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Wien, AT
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€ 90,00 Kaufen

‎Wilhelm, Paul, d. i. Paul Dworaczek, Schriftsteller (1873-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. XII. 1914.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Lyriker Joseph Kitir: "Ich hätte Ihnen bestimmt, auch ohne Ihre frdl. [?] Anfrage, mein Urteil geschrieben und Ihnen für die heutige Sendung der Dichtung 'Das neue Reich' gedankt, denn das Werk hat auf mich einen tiefen Eindruck gemacht. Sie wissen, ich bin kein Mann großer Worte und billiger Überschwenglichkeiten und es ist meine ehrliche Überzeugung, wenn ich Ihnen sage, daß Ihre Dichtung im Ernst der Gedanken, sowie in der Tiefe des Empfindens, aber auch in Bezug auf seinen sozialen Gehalt über dem meisten steht, das in dieser großen und schweren Zeit dichterisch produziert wird [...]". - Paul Wilhelm war in den 1890er Jahren erstmals schriftstellerisch tätig, arbeitete für mehrere Zeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte lyrische Dichtungen, Kunstfeuilletons und Novellen. Daneben begründete er den deutschen Literaturverein “Splitter” zur Förderung der Friedensidee, an dessen Spitze Bertha von Suttner als Ehrenpräsidentin stand. - Die besagte Dichtung des "österreichischen Verlaine" (so Pierre Ramus über den Lyriker) war im Wiener Verlag Schalk erschienen. Joseph Kitir (1867-1923) war seit 1889 als freier Schriftsteller in Wien ansässig und Herausgeber der "Poetischen Flugblätter" (1898ff.) und des "Neuen Musenalmanachs. Deutsche Poesie zu Beginn des 20.Jahrhunderts" (1901). - Mit einigen wohl a. d. Hand Kitirs stammenden Anstreichungen in Bleistift.‎

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Wien, AT
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€ 75,00 Kaufen

‎Williams, Eric, Schriftsteller (1911-1983).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Fethiye (Türkei), 16. VII. 1975.‎

‎1 S. Gr.-4to. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler mit Dank für die Zusendung der "two clippings about the repeat broadcasts of the dramatisation of TRÄHÄSTEN [...] Since sailing from our winter anchorage last March, we have been back to Cyprus, which we know well and love; but have come away sad and hopeless for a happy future for the island republic. The Cypriot refugees, whether of Greek or Turkish ethnic origin, all want to go home and live in peace with each other - but it seems unlikely that the mainland Greeks, the Turks and/or the Americans will let them [...]". - Bei dem erwähnten Titel handelt es sich um eine schwedische Übersezung seines Erfolgsromans "The Wooden Horse" a. d. J. 1949.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Williams, Eric, Schriftsteller (1911-1983).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Fethiye (Türkei), 29. VII. 1971.‎

‎¾ S. Gr.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. Von Bord seines Schiffes, an einen Sammler: "[...] Because you lost the copy of The Wooden Horse which I signed for you so long ago - and also to save me from writing a longer letter - I will send you a copy of Det Beste's recent publication of the shortened story (which is the only edition of which I have a spare copy on board) [...]".‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Williams, Tennessee, Schriftsteller (1911-1983).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit hs. adr. Kuvert. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotel Plaza in New York.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Williams, Tennessee, amerikanischer Schriftsteller (1911-1983).‎

‎Theaterzeitschrift mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 4to. Auf det Zeitschrift "The Playbill for the Martin Beck Theatre". Tennessee Williams erhielt sowohl 1948 als auch 1955 den Pulitzer-Preis für Theater.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Willis, Ted, britischer Autor (1914-1992).‎

‎Billetkarte mit Widmung u. U. London, 1. XII. 1987.‎

‎1 S. 8vo. "To Sabine in Friendship". Berühmt wurde Baron Willis of Chislehurst wegen seiner Drehbücher für das britische Fernsehen und seiner Wahlkampfhilfe für die Labour Party.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Willkomm, Ernst, Schriftsteller (1810-1886).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 18. VIII. 1844.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, wohl der Schriftsteller Ignaz Franz Castelli, von 1816 bis 48 Herausgeber der "Wiener Modenzeitung": "Anliegend übersende ich Ihnen eine kleine Erzählung aus meiner Feder mit der Bitte, dieselbe recht bald in die unter Ihrer Leitung stehende 'Modenzeitung' aufzunehmen. Da Sie mir einmal sagten, die genannte Zeitung erfreue sich besonders großen Absatzes in den österreichischen Staaten, so habe ich einen Stoff behandelt, der jedenfalls auch vor Oesterreichs Censoren Gnade findet. Doch glaube ich, daß er ein gemischtes Publicum unterhalten wird [...]". - Willkomm hatte in Leipzig Kontakt zum "Jungen Deutschland" um Karl Gutzkow und wurde Mitherausgeber der "Jahrbücher für Drama, Dramaturgie und Theater" (1837 bis 39). Später Kriegsberichterstatter, Leiter der "Lübecker Zeitung" und Feuilletonredakteur der Romanzeitschrift "Jahreszeiten" sowie des "Hamburgischen Correspondenten", eröffnete er 1859 ein Pensionat in Hamburg. - Ohne die erwähnte Beilage.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Wilson, Landford, amerikanischer Schriftsteller (1937-2011).‎

‎Programmheft mit U. [New York]‎

‎1 S. 8vo. Programmheft zu Landford Wilsons Stück "The 5th of July", welches 1980 am Broadway erstaufgeführt wurde.‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kaufen

‎Wimschneider, Anna, deutsche Schriftstellerin (1919-1993).‎

‎Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. (105 x 70 mm).‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Winkler, Karl Gottfried Theodor (Pseud. Theodor Hell), Schriftsteller und Publizist (1775-1856).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Dresden, 1830 und 1843.‎

‎Zusammen 2½ SS. auf 3 Bll. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betreffs eines ihm verspätet zugegangenen Schreibens (I) bzw. der Einstellung der "Abendzeitung" (II). - I: "[...] Nun ist aber wieder bereits ein langer Aufsatz über das Leipziger Theater im Septemberheft des Didaskalion, folglich kann ich, so gern ich auch wollte, den Ihrigen nicht aufnehmen. Ich eile daher, ihn Ihnen zu remittiren [...]" (Br. v. 16. X. 1830; ohne den erwähnten Aufsatz). - II: "Ew. Wohlgeb. sage ich herzlichsten Dank für die Freundlichkeit mit welcher Sie mich an meine Pflicht erinnert haben, die ich schon früher hätte erfüllen sollen. Leider sah ich mich Juli d. J. genöthigt, die Abendzeitung in andere Hände abzugeben, und konnte mir daher nicht mehr die Freude machen, Ihre zuletzt übersendeten geistreichen Dichtungen darin abdrucken zu lassen. Da es aber nicht unmöglich war, daß ich mit 1844 eine neue Zeitschrift in anderer Form begründete, so erlaubte ich mir dieselben dafür [...] aufzuheben. Dieser Plan ist jedoch, nach neuerlich erhaltenen Nachrichten, nicht zur Ausführung gekommen, und so stand ich bereits im Begriffe Ihnen die Ballerina dankbar zu remittiren, als Ihr gütiger Brief mich daran erinnerte [...]" (Br. v. 6. XII. 1843; auf Briefpapier mit gedr. Vignette). - Mit mehreren Randläsuren bzw. -einrissen.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Winkler, Karl Gottfried Theodor (Pseud. Theodor Hell), Schriftsteller und Publizist (1775-1856).‎

‎"Des Dichters Los". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Kl.-4to. Schöne Reinschrift eines 54zeiligen Gedichts: "Kann er denn zurück wohl drängen | Der Gefühle vollen Strom? | Muß er nicht die Dämme sprengen, | Schranken splittern zum Atom | Und in ungebundnen Fluthen | Huldigen dem Schönen, Guten? [...]". - Vielfältig beschäftigt, war Theodor Hell u. a. Schriftleiter des "Generalgouvernementsblattes", Theaterintendant, Regisseur der italienischen Oper, Vizedirektor des Dresdner Hoftheaters, Herausgeber der Taschenbücher "Dramatisches Vergißmeinicht", "Penelope", "Komus" und des "Weimarischen Dramatischen Taschenbuchs" sowie der berühmten "Abendzeitung"; daneben war er als Erzähler und Übersetzer tätig.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Winterl, Hans, Schriftsteller.‎

‎3 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 1949.‎

‎2 SS. 8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für die Glückwünsche zum Geburtstag und übermittelt herzliche Grüße.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Winterstein, Alfred von, Schriftsteller (1885-1961).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 1948 und 1956.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Winterstein, während des Ersten Weltkriegs Rittmeister, war u. a. Mitglied der 1927 gegründeten Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie und Obmann der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung; daneben war er als Lyriker und Bühnenautor tätig. Vgl. Kosch IV, 3404.‎

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€ 85,00 Kaufen

‎Witthauer, Friedrich, Schriftsteller (1793-1846).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. Wien, 4. II. 1844.‎

‎1 S. Gr.-8vo. “Gar viel zu lernen giebt’s auf Erden, | Man weiß kaum, wie da fertig werden! |Doch, wie der Mensch sich plagt dabey, | Sind’s immer nur der Dinge drey [...]”. Die in den folgenden 14 Zeilen besungenen “Dinge” sind Leben, Lieben und Sterben. - Der gebürtige Bremer war Offizier und ließ sich nach mehrjährigem Aufenthalt in London 1825 als Sprachlehrer in Wien nieder, wo er u. a. Nikolaus Lenau vor dessen Amerikareise (1831/32) unterrichtete. Daneben schrieb Witthauer u. a. für Adolf Bäuerles ‘Theaterzeitung’ und gab 1838 ein ‘Album unter Mitwirkung vaterländischer Schriftsteller’ heraus, unter denen auch Franz Grillparzer zu finden war. Vgl. Kosch IV, 3418.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Wölger, Martha, Dichterin (1920-1992)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O., 3. IV. 1938.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche zu Ostern. - Martha Wölger, die bekannte Mundartdichterin, während des Zweiten Weltkriegs als Rotkreuzhelferin tätig; für ihr literarisches Werk wurde sie mehrfach, darunter 1971 mit dem Roseggerpreis des Landes Steiermark ausgezeichnet. Vgl. Giebisch-G. 466.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Wörndle von Adelsfried, Heinrich, Buchhändler, Redakteur und Schriftsteller (geb. 1861).‎

‎6 eigenh. Briefe mit U. Innsbruck, 1911 und 1912.‎

‎Zusammen 10 SS. auf 11 Bll. Ein Brief mit einem ganzseitigen eh. "Verzeichnis der offerierten "Originale und Reproduktionen". Meist 8vo. An die Direktion der Albertina mit dem Ersuchen um Auskunft zu einem Bild Joseph von Führichs, das er kürzlich erworben hatte (Br. v. 11. VI. 1911), und zur Übersendung einer Liste von Werken von August von Wörndle, Adam Vogler, Leopold Schulz, Leander Russ und Josef Anton Koch, die er "zum event. Ankaufe für die Erzherzogliche Sammlung 'Albertina' ganz ergebenst anzubieten" sich erlaube (24. Jänner 1912). - Heinrich Wörndle von Adelsfried war Druckereidirektor, Redakteur mehrerer Blätter und Direktor der Vereinsbuchhandlung Innsbruck; schriftstellerisch war er vorwiegend auf historischem Gebiet tätig. Seine Monographie "Joseph Ritter von Führich. Sein Leben und seine Kunst" erschien 1911 im Verlag der Allgemeinen Vereinigung für Christliche Kunst in München.‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Woike, Fritz, Schriftsteller (1890-1962).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Opladen, 12. VII. 1956.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Fritz Woike veröffentlichte 1924 seinen ersten Gedichtband "Lichter am Wege", dem in kurzen Abständen weitere Lyrikbände, Kalender- und Zeitschriftenbeiträge folgten. "Der dichterische Ausdruck bleibt traditionell und orientiert sich an den Formen des evangelischen Kirchenlieds. Gelegentlich verläßt er in freien Versen die Reimbindung. Seine Bilder entnimmt Woike der Alltagswirklichkeit und der tradierten Frömmigkeit. Neben dem humorvollen und leichtfüßigen Grundton der Familiengedichte trug dies zu der bis in die 60er Jahre anhaltenden Popularität der Verse Woikes bei" (Wikipedia). - Die Bildseite mit der Ansicht eines Gebirgsbaches und einem Vers Emanuel Geibels.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Woike, Fritz, deutscher Dichter (1890-1962).‎

‎Sammlung von 9 eigenh. Postkarten mit U. und 1 gedr. Gedicht u. U. Opladen, 1951-1962.‎

‎Postkarten: 1 S. Mit Adresse. Qu.-8vo. Gedicht: 1 S. 4to. Sehr herzliche, über ein Jahrzehnt umspannende Korrespondenz mit Oberlehrer Josef Wesely. In seinem Sterbejahr schreibt Woike noch: "Ich hoffe sehr, daß Sie gesund sind, was ich dankbar auch von uns sagen kann [...]".‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Wolf, Ferdinand Joseph, Romanist und Bibliothekar (1796-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Hofsekretär Frh. von Paimann: "Amstgeschäfte verhinderten mich die Censur des Humoristen und Wanderer [...] zu erledigen [...]". - Wolf war Kustos an der kaiserlichen Hofbibliothek und wurde bei Gründung der Akademie der Wissenschaften in Wien 1847 zum Mitglied und Sekretär derselben ernannt. Gleichfalls Mitglied der Akademien von Berlin, Göttingen, München und Madrid, machte sich Wolf um die Vermittlung romanischer Literaturen einen Namen und gab u. a. mit Konrad Hofmann zusammen eine Sammlung der ältesten spanischen Romanzen, die "Primavera y flor de romances", heraus außerdem lieferte er zahlreiche vortreffliche Abhandlungen für die "Wiener Jahrbücher der Literatur".‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Wolff, Julius, Schriftsteller (1834-1910).‎

‎Albumblatt mit mehreren eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 6,3:10,1 cm. "Wahlspruch: Aller Kräfte ernstes Wollen, | Kein Ermatten, kein Verdrießen, | Freudig schaffen aus dem Vollen, | Aus dem Vollen auch genießen". - Julius Wolff ließ sich nach dem Erfolg seines ersten, 1871 in Berlin erschienenen Gedichtbandes "Aus dem Felde. Kriegslieder" als freier Schriftsteller in Charlottenburg nieder. Nach dem Vorbild Joseph Viktor von Scheffels verfaßte er Versepen mit mittelalterlichen Themen, von denen "Till Eulenspiegel redivivus. Schelmenlied" (1874) das verbreitetste war. Daneben schrieb er historische Romane ("Der Sülfmeister", 1883) und Dramen ("Kambyses", 1877).‎

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€ 85,00 Kaufen

‎Wolff, Oskar, Schriftsteller (1799-1851).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. [Jena], o.D.‎

‎Zusammen 2 SS. 11,3:13,3 bzw. 4,5:11,1 cm. Mit eh. adressiertem Kuvert. An den Maler Johann Heinrich Schramm (1810-1865): "Es bleibt doch dabei, daß Sie mir Morgen, Mittwoch, zwischen halb Eins und Eins, das Vergnügen machen, sammt Schuselka bei mir zu essen; Hausmannskost und ganz en famille [...]". - Durch Vermittlung Goethes eine Professur für neuere Sprachen am Gymnasium in Weimar bekleidend, wechselte Wolff 1829 als Prof. der neueren Sprache und Literatur an die Univ. Jena. Bekannt wurde er als Verfasser von Romanen, Novellen, Humoresken, Gedichten und literarische Feuilletons. - Johann Heinrich Schramm war bekannt für seine tls. in Bleistift, tls. in Aquarell ausgeführten Portraits von berühmten Zeitgenossen, darunter Alexander von Humboldt, Jakob Grimm, Friedrich Rückert, Heinrich Laube, Ludwig Tieck und Clemens Wenzel Fürst Metternich. - Der erwähnte Publizist und Politiker Franz Schuselka kam nach Konflikten mit der österreichischen Zensur nach Jena, schrieb für die ‘Leipziger Allgemeine Zeitung’ und veröffentlichte Schriften gegen das österreichische Metternich-System. Nach mehreren Jahren in Deutschland kehrte er nach Österreich zurück und wurde Mitglied des niederösterreichischen Landtags, später des österr. Abgeordnetenhauses; 1859-65 war Schuselka, der "zu den bedeutendsten österreichischen Publizisten des Vormärz" gezählt wird (DBE), erster Präsident des Wiener Journalisten- und Schriftstellerverbandes "Concordia". - Beiliegend eine gedr. Visitkarte des Adressaten mit sieben, möglicherweise auch aus dessen Hand stammenden Zeilen nach O. Wolff: "Hübsch, wenn sie die Augen | niederschlägt | Hübsch die Stirne, die Lippen und | die Nase | Doch wenn sie den Blick empor bewegt | feine - leere Blase". - Sehr selten.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Wolfram, Aurel, Schriftsteller und Kulturphilosoph (1896-1948).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 3. III. 1941.‎

‎½ S. Gr.-4to. Mit ms. adr. Kuvert. Kondolenzschreiben an Elfriede Klitsch, die Witwe nach dem Schauspieler und Regisseur Wilhelm Klitsch, der am 24. Februar verstorben war. - Der in Krems an der Donau geborene Schriftsteller war Gründer des "Kreises des geistigen Lebens" und Verfasser von "Glaube an Wien", "Albert Schweitzer und die Krise des Abendlandes" sowie "Geist und Gesinnung des Burgtheaters".‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Wolters, Wilhelm, Schriftsteller (1852-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 18. I. 1896.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Übersendet das Lustspiel ‘Tragische Konflikte’, das “in Leipzig wie in Dresden bei einer ganzen Reihe von Aufführungen mit großem Beifall aufgenommen” wurde. - Anfangs Architekt, sich später dem Theater zuwendend und hierauf erneut der Bühne, war Wolters 1894-1901 Lehrer am Konservatorium für Musik und Theater in Dresden. Danach widmete er sich ausschließlich schriftstellerischer Tätigkeit und veröffentlichte u.a. den Roman ‘Mädchen am See’ (1893), das Lustspiel ‘Liebe um Liebe’ (1896) und den Schwank ‘Der Taubenhof’ (1902). Vgl. Kosch IV, 3456. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; ohne das erwähnte Lustspiel. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Wolzogen, Alfred Frh. von, Dramatiker und Biograph (1823-1883).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Breslau, 18. IV. 1862.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Meine Frau dankt vielmals für die gütige Lieferung, ist mit ihrem Bildchen ganz zufrieden und bittet um 1 dutzend davon [...]".‎

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€ 58,00 Kaufen

‎Wolzogen, Ernst Frh. von, Schriftsteller (1855-1934).‎

‎9 eigenh. Briefe mit U. Schwerin, Straßburg, Charlottenburg, Weimar u. a. O., 1874-1884.‎

‎Zusammen 32½ SS. 8vo. Schöne und ausführliche Briefe an seine Schwester Gisela: “Du hast allerdings allen grund über mein langes schweigen zu klagen; wenn du aber den ganzen Sommer über in meiner haut gesteckt hättest, würdest du auch zum Schreiben wenig lust ferspürt [!] haben. Denn di[e] große geistige ermüdung hat allemal auch geistige erschlaffung zur folge. Ueberdi[e]s habe ich meine freien stunden so weit es ging angewan[d]t, um wenig etwas für mein studium zu tun [...]” (Br. v. 29. VIII. 1878). - “Eben kommt beiliegendes ‘rundschreiben’ von Otto mit beilagen, welche ich dich bitte sofort wieder nach Mannheim zu spediren. Auf eine prüfung der ‘Neuwürderung’ (blödwitziges wort!) brauchst du dich nicht einzulassen, denn die richtigkeit derselben ist weder zu bezweifeln noch zu controlliren. Es kommt nur darauf an, Otto sofort zu melden, ob du damit einverstanden bist, daß wir die darin angegebenen werte voll versichern wollen, oder nicht. Ich bin für volle versicherung, besonders der Wirtschaftsgebäude wegen, welche wir ja im fall eines brandes wieder aufbauen müssen [...]” (Br. v. 19. X.1883). - Mit Friedrich Schiller weitläufig verwandt, wuchs Ernst von Wolzogen in einem künstlerischen Elternhaus auf, studierte in Straßburg und Leipzig und war Vorleser der Großherzogs von Sachsen-Weimar. In München gründete Wolzogen die Freie literarische Gesellschaft, inszenierte Dramen von Gerhart Hauptmann und Henrik Ibsen und war Mitarbeiter mehrerer Wochen- und Zeitschriften. In Berlin 1901 die erste deutsche und nach dem Pariser ‘Chat Noir’ (1881) weltweit zweite Kleinkunstbühne ‘Das Überbrettl’ gründend, war Wolzogen wie dem Unternehmen jedoch wegen der preußischen Zensur und mangelnden Profitinteresses der Mitträger kein Erfolg beschieden; die von ihm 1905 gegründete und geleitete erste Berliner Komische Oper (‘Wolzogen-Oper’) in der Dresdener Straße (später Thalia-Theater) endete gar mit einem künstlerischen und finanziellen Fiasko. Fortan als freier Schriftsteller lebend, hatte er 1920 noch die Leitung des von Max Reinhardt gegründeten Kabaretts ‘Schall und Rauch’ inne. Vgl. Kosch IV, 3458. - Der Brief v. 7. X. 1874 als Nachschrift zu einem Br. seines Vaters, des Schriftstellers und Theaterleiters Alfred v. W. (1823-1883); der Br. v. 3.III. 1883 mit einer ganzseitigen eh. Nachschrift seiner Gattin Marinka.‎

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€ 500,00 Kaufen

‎Wolzogen, Hans Paul Freiherr von, deutscher Schriftsteller (1848-1938).‎

‎Eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U. Leipzig, o. J.‎

‎1 S. Carte-de-visite-Format. An eine unbekannte Adressatin: "Sehr geehrte gnädige Frau, Leider kann Ich Ihren Wunsch nicht erfüllen, da ich kein Bild von mir habe, es auch grundsätzlich nur an gute Bekannte gebe [...]".‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Wouk, Herman, American author (b. 1915).‎

‎Typed quotation signed. Washington, 23 Nov. 1974.‎

‎Oblong small 8vo. With typed envelope. "If the honor of Europe was preserved at all during the Hitler Holocaust, it was by the Scandinavian countries like Sweden who saved their own Jewish citizens and gave safe refuge to others".‎

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€ 140,00 Kaufen

‎Woworsky, Josef Rudolf, Lyriker (geb. 1886).‎

‎6 (davon 1 eigenh. und 5 ms.) Bildpostkarten mit eh. U. Graz, 1948-1968.‎

‎Zusammen 6 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zu Geburtstag, Neujahr u. a. - Woworsky, seit 1923 geistlicher Rektor der Strafanstalt Graz-Karlau, wurde als Lyriker, nichtsdestominder aber auch als Übersetzer Manzonis, Homiletiker und Biograph bekannt. Vgl. Kosch IV, 3463.‎

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€ 70,00 Kaufen

‎Wroost, Wilfried, deutscher Schriftsteller (1889-1959)‎

‎3 eigenh. u. 1 ms. Brief mit U. Buchholz u. Hamburg., 1943-1954‎

‎5½ SS. 4to. Mit 3 Kuverts. In dieser über die Jahre hinweg geführten Korrespondenz schildert Wilfried Wroost die jüngsten Ereignisse und die sich verändernde Lage. 1943 antwortet er auf Weselys Zeilen und beschreibt sein Dasein in der Marineartillerie an der Nordsee. 1946, aus englischer Kriegsgefangenschaft in Brüssel zurückgekehrt, muss sich Wroost in der englischen Zone zurechtfinden. 1947 klagt er über seine schlechte Lage und über seine Schreibarbeiten, die in Ermangelung von Papier nur schleichend vorangehen; auch Untermieter muss er dulden: "Man bewohnt sein Häuschen nicht mehr allein und hat täglich seinen Ärger und Verdruss mit den Mietern. Nein Herr Wesely, es ist wirklich nicht mehr lebenswert dieses jämmerliche Dasein." Hocherfreut jedoch schreibt er 1954 an Wesely: "Recht herzlichen Dank für Ihre Glückwünsche zu meinem 'Fünfundsechzigsten', der diesmal allerlei Anerkennung und Ehrung mir gebracht hat. Hinzu kam, daß einige Tage später die Uraufführung meines neuen Stückes 'Das Herrschaftskind' stattfand und einen ungeahnten Erfolg erzielen konnte."‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Wroost, Wilfried, Schriftsteller (1889-1959).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Buchholz, 16. IX. 1932.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely aus Donnersbach in der Steiermark mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] Aber woher wissen Sie diesen Tag? Jedenfalls hat es mich sehr gefreut, auch aus der schönen Steiermark gratuliert zu werden, denn als ich noch ein Schulbub war, las ich mit Begeisterung die Bücher Peter Roseggers und schwärmte für dieses Land, das ich mal unbedingt sehen wollte, wenn ich groß geworden bin. Aber es ist immer nur ein Wunsch geblieben, und jetzt, wo ich hier in der stillen Lüneburger Heide lebe - auch eine Waldheimat - wird es jetzt auch nichts mehr. Nur auf der Landkarte mache ich ab und zu eine Reise nach dort [...]". - Wilfried Wroost schrieb in Plattdeutsch Romane, Erzählungen und Theaterstücke, welch letztere vor allem durch Aufführungen am Ohnsorg-Theater bekannt wurden.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Wurm, Ernst, Schriftsteller und Journalist (1906-1971).‎

‎4 eigenh. (Bild-)Postkarten und ein eh. Briefkärtchen mit U. Wiener Neustadt und Zwettl, 1946-1968.‎

‎Zusammen 5 SS. Meist Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Mein neues Werk, an dem ich arbeite und das thematisch in Ihr erzieherisches Berufsfeld greift, findet hoffentlich Ihr freundliches Interesse [...]” (Karte v. 10. VII. 1946). - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten. Vgl. Giebisch-G. 469 und Kosch IV, 3475.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Wurm, Ernst, österr. Schriftsteller (1906-1971).‎

‎4 eigenh. Postkarten mit U. Wiener Neustadt, 1947-1970.‎

‎4 SS. 8vo. Mit 1 Kuvert. Sendet Dankesworte an Oberlehrer Josef Wesely und drückt seine besondere Verbundenheit aus. Weiters kündigt er an, ihm sein bis Weihnachten des Jahres 1947 erschienenes Werk "Der Erzieher" zu übersenden.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Wurm, Ernst, Schriftsteller (1906-1971).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Zwettl, 3. VII. 1948.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Wurmb, Alfred v., österr. Schriftsteller (geb. 1875)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. VII. 1933.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "Für das Gedenkzeichen anläßlich meines Geburtstages danke ich herzlichst [...]". Wurmb war Urenkel des österreichischen Malers Ferdinand Georg Walmüller. Er betätigte sich als Lyriker und schuf unter anderem "Aus flammender Zeit: Neue Kriegsgedichte" oder "Auf Roseggers Spuren: Erinnerungen an den grossen Waldpoeten und seine Bergheimat".‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Schriftsteller und Lexikograph (1818-1893).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Berchtesgaden, 1877.‎

‎Zusammen 5 SS. auf Doppelblättern. Kl.-8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: "Für mein biographisches Lexikon mit der Bearbeitung Ihrer Biographie beschäftigt ersuche ich Sie [...] um Vervollständigung Ihrer Lebensdaten und Arbeiten vom Jahre 1870 an [...]” (Br. v. 24. IX. 1877). - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das ‘Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich’ (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Ein Br. mit eh. Bearbeitungsvermerk des Adressaten. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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‎Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Schriftsteller und Lexikograph (1818-1893).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Berchtesgaden, 1875 und 1879.‎

‎Zusammen 16 SS. Kl.-8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Leopold Rosner (1838-1903): “Dann muthen Sie mir zu, ich wäre in Wien gewesen und hätte mich vor Ihnen versteckt! - Mein lieber Freud Rosner, seit meinem letzten Besuche an Ihrem Krankenbette[,] an welchem ich Ihnen meine Verbindung mit einem braven Mädchen anzeigte, das mich zum glücklichsten Manne gemacht, habe ich den Wiener Boden nicht wieder betreten, und seit August 1874 Wien nicht wieder gesehn [...]” (Br. v. 24. VII. 1875; der Name des Verfassers auf Bl. 1 links oben von fremder Hand vermerkt). - “Hier in dieser ländlichen Zurückgezogenheit, ein prächtiges Weib an der Seite, ein liebes herzliches Kind auf dem Schooße [!][,] vermisse ich - mit Ausna[h]me einiger Freunde [...] - nichts, denn Ruhe Ruhe hab ich gesucht und so weit dies im Leben möglich, hier gefunden [...]” (Br. v. 24. II. 1879). - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das ‘Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich’ (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666.- Leopold Rosner war Mitarbeiter an Adolf Bäuerles ‘Theaterzeitung’ und an Wurzbachs Biographischem Lexikon und eröffnete 1871 die Buchhandlung "Unter den Tuchlauben", die sich zu einem Treffpunkt literarischer Kreise entwickelte. Daneben betrieb er einen Verlag, in dem vorwiegend österreichische Autoren wie Ludwig Anzengruber und Ferdinand Kürnberger erschienen. Sich 1889 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verlagsgeschäft zurückziehend, widmete er sich ausschließlich schriftstellerischer Arbeit. Vgl. Kosch XIII, 326.‎

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‎Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Schriftsteller und Lexikograph (1818-1893).‎

‎"A la Poe". Eigenh. Gedicht mit U. ("W. Constant"). O. O. u. D.‎

‎1½ SS. 8vo. Jäh klafft vor mir der tiefe Abgrund, | Ein Fehltritt und - ich stürz hinab, | Und die geheimnisvolle Tiefe | Ward mir geheimnisvolles Grab. || Das Unglück das mir widerfahren | Erfährt kein Mensch; indes ich tief | Im Abgrund schon seit vielen Jahren | Den Schlaf aller Gerechten schlief. || Ein Geier, der sich aus der Tiefe | Einst einen meiner Knochen stahl, | Faellt von der Kugel todt [!] getroffen, | Den Knochen in der Klau, ins Thal. || Des Drechslers Kind fand meinen Knochen, | Der Vater schnitzt ein Würfelpaar, | Nun trieb' ich meinen Spuck [!] im Spielhaus, | Viele verderbend manches Jahr. || Und ich war doch ein Christ, ein gläub'ger, | Ein frommer Mann mein Lebelang, | Der oft den Leib des Herrn empfangen, | Der nie versäumt den Kirchengang. || In der verfluchten Spielerhöhle | Kam es zu Mord und Todschlag [!] dann; | Ha! eines braven Mannes Knochen | Richtete so viel Unheil an!‎

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