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Jung, C[arl] G[ustav], Swiss psychiatrist and founder of analytical psychology (1875-1961).
Typed letter signed ("C. G. Jung"). Küsnacht-Zürich, 23 June 1954.
Large 8vo. 1 p. Addenda. To E. A. Bennet, about disputes among his London disciples: "[...] There is something in that London group I noticed already quite a while ago: a sort of unnatural prestige psychology. The way they handled the situation seems to me awfully immature and clumsy. I can't understand Fordham. The way you dealt with the situation seems to me entirely reasonable and adequate. May I keep the copies of the correspondence you sent me for a while? They might be useful in case of further discussions. I have seen Dr. Philp whom I had met once in your house. I couldn't quite make out what his theological or psychological problems are [...]". - E. A. Bennet had been Jung's foremost advocate in England since the 1930s. - On headed paper; some slight edge damage. Includes a letter to Bennet by C. A. Meier, concerning the controversy Jung discusses in his letter, some letters of response from Bennet to Jung, Meier and others, typescripts of papers by Jung's associate, Toni Wolff, "Some Principles of Dream-Interpretation" (April 1934; 36 ff.) and "A Few Thoughts on the Process of Individuation in Women" (undated; 48 ff.), as well as an obituary brochure for Toni Wolff and some related material.
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Jungmann, Alfred, Dermatologe und Syphilidologe (1872-1914).
Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 16. II. 1913.
62 x 104 mm. "Gestattet sich, sein herzl. Bedauern über Ihren schweren Verlust auszusprechen".
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Kahler, Otto, Internist (1849-1893).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. Carte de visite. "Ich fahre heut - für einige Tage nach Abbazzia. Dort will ich vor allem schweigen. Sobald ich hoffentlich genesen zurück bin melde ich mich […]". - Kahler wandte sich der Erforschung der pathologischen Anatomie und der klinischen Erscheinungen bei Erkrankungen des Zentralnervensystems zu. Nach seiner Rückkehr wurde K. Assistent an der Prager Medizinischen Universitätsklinik, habilitierte sich 1875 für Innere Medizin und wurde 1888 Vorstand der II. Medizinischen Klinik an der Deutschen Univ. Prag. 1889 ging er als Nachfolger Heinrich von Bambergers und Vorstand an die II. Medizinische Universitätsklinik des Allgemeinen Krankenhauses nach Wien. - Auf Briefkarte mit gedr. Namen. In der Mitte gefaltet.
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Kammerer, Emil, Mediziner (1846-1901).
Brief mit eigenh. U. Wien, Jänner 1883.
1 S. Qu.-8vo. "Das Wiener Stadtphysicat beehrt sich den beiliegenden ‚Jahresbericht über seine Amtsthätigkeit sowie über die Gesundheitsverhältnisse Wiens und der städtischen Humanitätsanstalten im Jahre 1881' zu übermitteln und ersucht um die freundliche Zusendung ähnlicher Publikationen […]".
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Kapff, Sixt Karl von, evangelischer Theologe und Pietist (1805-1879).
Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 20. X. 1851.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da nicht leicht etwas so handgreiflich den Geist der Demokratie bezeichnet wie die Lügen u. Eidbrüche vor den Schwurgerichten, so wäre eine Zusammenstellung derselben von dem Rottweiler u. Ludwigsburger Proceß eine treffliche publicistische Arbeit, die theils lächerlich, theils verächtlich die hinstellte, die so Großes verhießen u. so feig sich finden ließen. Könnten Sie nicht einen solchen Artikel in Ihrem Ratsanzeiger geben? [...]".
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Keller, Conrad, Zoologe (1848-1930).
Eigenh. Brief mit U. ("C. Keller"). Zürich, 27. XII. 1898.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie hatten die Freundlichkeit, mir gegenüber einen Vortrag für die Ethnographische Gesellschaft in Aussicht zu stellen. Ich erlaube mir daher, Sie an jenes gütige Anerbieten zu erinnern u. Sie anzufragen, ob Sie geneigt seien, Ihren Vortrag etwa Mitte Januar zu halten [...]".
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Kerl, Wilhelm, Dermatologe (1880-1945).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, 25. VI. 1917.
67 x 112 mm. "Erlaubt sich seine ergebenen Glückwünsche zu übermitteln" (wohl Josef Wiesel zu seiner Ernennung zum Vorstand der 1. Medizin. Abteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Spital). - Ab 1915 unterrichtete Kerl nach seiner Habilitation als Privatdozent für Haut- und Geschlechtskrankheiten an der Universität Wien und wurde 1921 ao. Professor.
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Kerzl, Joseph von, Leibarzt von Kaiser Franz Joseph I. (1841-1919).
Eigenh. Brief mit U. Schönbrunn, 11. XII. 1903.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Aus Budapest fragt sich ein Bekannter an, ob er eine Frau mit carcinoma recti (versicae?) an Herrn Prof. Adamkiewicz adressiren soll. Ich speziell habe kein Vertrauen zu dieser Behandlung, doch habe ich zu wenig Erfahrung und bitte Sie daher um Ihre Meinung, die ich selbstverständlich diskret an den Betreffenden gelangen lasse [...]".
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Kerzl, Joseph von, Leibarzt von Kaiser Franz Joseph I. (1841-1919).
Gedrucktes Dankeskärtchen mit eigenh. Schußzeile und U. ("Dr. Kerzl"). O. O., [1911].
1 S. Visikartenformat. Dankt für Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag.
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Kienast, Viktor, Mediziner.
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. [Wien], O. D.
1 S. 70 x 113 mm. "sendet die herzlichsten Glückwünsche".
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Kieser, Dietrich Georg von, Mediziner (1779-1862).
Eigenh. Brief mit U. ("DDrKieser"). Weimar, 27. III. 1847.
2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen Geheimrat mit einer Empfehlung für Dr. Hommel, einen "Hülfsarzt der unter meiner Direction stehenden Großherzogl. Irrenheilanstalt zu Jena". - Stärker angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
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Kircheiß, Carl, deutscher Kapitän und Weltumsegler (1887-1953).
Eigenh. Postkarte mit U. Hamburg, 3. VIII. 1947.
2 SS. Qu.-8vo. Der erste deutsche Weltumsegler Carl Kircheiß bedankt sich bei Josef Wesely für seine Glückwünsche anlässlich seines Geburtstags: "Ich habe den Tag bei guter Gesundheit schön gefeiert. Wir hatten Dank guter Freunde in Amerika echten Kaffe und guten Kuchen, auch eine Kulla und Bier hatte ich ergattert. Mehr kann man in diesen elenden Zeiten nicht erlangen - Ich habe wieder ein Buch in Arbeit, es handelt von meiner ersten Weltumsegelung im Jahre 1901-04."
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Kircheiß, Carl, deutscher Kapitän und Weltumsegler (1887-1953).
Eigenh. Postkarte mit U. Meran, 25. IX. 1953.
1 S. Qu.-8vo. Wenige Monate vor seinem Tod im September des selben Jahres schreibt Carl Kircheiß: "Lieber Herr Wesely! Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Glückwünsche zum 66. Geburtstag. Jetzt, in meinen Ferien, komme ich endlich dazu meine Privatpost zu erledigen. - Ich bin hier nach dem schönen Meran gefahren, um mein etwas überanstrengtes Herz aufzufrischen. - Inzwischen habe ich wieder ein neues Buch geschrieben, es heißt: Wetter, Wind und weite Welt. Herzlichst Ihr Carl Kircheiß."
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Kneipp, Sebastian, priest and one of the founders of Naturopathic medicine (1821-1897).
Cabinet photograph signed. N. p.
136:97 mm. Head-and-shoulders portrait in 3/4-profile.
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Knobloch, Johann, deutscher Sprachwissenschaftler (1919-2010).
Eigenh. Brief mit U. München, 18. XI. 1942.
1 S. 8vo. Dankt Josef Wesely für seine Glückwünsche anläßlich der Verleihung der Goethe-Medaille an Knobloch.
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Kobert, Rudolf, Pharmakologe (1854-1918).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Arzt Richard Kretz (1865-1920): "Heute schreibe ich, um Ihnen zu melden, dass ich wundervolle Organstückchen mit Malariamelanin habe, die von einem Menschen stammen, der malariakrank aus den Tropen kam und 24 Stunden vor der Landung starb. Bitte melden Sie umgehend, ob Sie darauf reflektieren. Ich habe nie in meinem Leben etwas Ähnliches gesehen […]". - 1886 wurde Kobert ohne Habilitation als o.Prof. der Pharmakologie, Diätetik und Geschichte der Medizin nach Dorpat berufen und 1877 zum russischen Staatsrat ernannt. 1890 wurde K. in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt. 1896 verließ er Dorpat wegen der Russifizierung der Universität. Seit 1897 war er Direktor der Brehmerschen Heilanstalten in Görbersdorf (Schlesien), der ersten deutschen Lungenheilstätte.
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Kobler, Geza, Mediziner (1864-1935).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. Wien, Juni 1917.
1 S. Carte de visite. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beehrt sich herzlichst u. aufrichtigst zur Ernennung zum Hofrate Glück zu wünsche".
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Kölliker, Albert von, Anatom und Physiologe (1817-1905).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Geheimrath von Koelliker (dies gedruckt) "mit besten Glückwünschen". - Albert von Kölliker lehrte seit 1847 an der Universität Würzburg, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1903 blieb, und war dort 1849 Gründungsmitglied der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft gewesen, der Wilhelm Conrad Röntgen am 23. Januar 1896 die kurz zuvor entdeckten Röntgenstrahlen vorgestellt hatte. Bei der Präsentation war Köllikers Hand als Anschauungsobjekt benutzt worden, und anschließend schlug Kölliker auch die Benennung als Röntgenstrahlen vor, die ihr Entdecker bis dahin als X-Strahlen bezeichnet hatte.
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Kogerer, Theodor Rt. von, Chirurg und Primararzt (1854-1938).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Dr. Theodor R. v. Kogerer | k. k. Primararzt (dies gedruckt) "dankt ganz ergebens".
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Kogerer, Theodor Rt. von, Chirurg und Primararzt (1854-1938).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Obersanitätsrat von Kogerer (dies gedruckt) "mit den aufrichtigsten Glückwünschen".
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Kolenati, Friedrich Anton, Botaniker, Zoologe, Geologe und Forschungsreisender (1802-1864).
Eigenh. Brief mit U. ("Dr Kolenati"). Brünn, 7. XII. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Herrn Senoner, Bibliothekar an der k. k. Geologischen Reichsanstalt in Wien: "Sie würden mich in meinen gegenwaertigen Arbeiten sehr unterstützen, wenn Sie von einigen Ihrer Bekannten in Italien Fledermaeuse verschreiben ließen. Sie sollen selbe in eine Schweins- oder Rindsblase, welche trocken ist und deren Hals so weit abgeschnitten wird, dass man sie hineinstecken kann geben; ist die Blase voll, wo von Zeit zu Zeit einige Tropfen Aether auf selbe gegeben wird, um sie zu betäuben, so wird der Blasenhalstheil etwas mit Wasser benetzt, noch etwas mehr Tropfen Aether hineingegossen und ein oder einige Esslöffel Branntwein, die Blase am Halse gut und fest zugebunden und so in einer Schachtel pr. Post versendet. Ich trage gerne alle Unkosten. Besonders würde ich gerne den Dynops Cestonii, der in den Haeusern und unterirdischen Gemaechern des mittleren und südlichen Italien vorkömmt, besitzen [...]". - F. A. Kolenati war 1842 als Assistent der Zoologie an die Akademie nach St. Petersburg gegangen, "wurde mit einer mehrjährigen Forschungsreise ins südliche Rußland und in den Kaukasus beauftragt und kehrte mit umfangreichen Sammlungen nach St. Petersburg zurück. Anschließend wieder als praktischer Arzt in Prag tätig, wandte er sich dann ganz den Naturwissenschaften zu, gründete 1848 den naturhistorischen Verein Lotus in Prag und habilitierte sich im selben Jahr für medizinisch-pharmazeutische Botanik, Zoologie und Kristallographie. Seit 1849 Supplent des Lehrstuhls für Mineralogie und Zoologie am Ständisch-Polytechnischen Institut in Prag, lehrte Kolenati, in diesem Jahr auch in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen, 1849-64 Naturwissenschaften an der TH Brünn. Er veröffentlichte u. a. 'Reiseerinnerungen' (2 Bde., 1858/59) und 'Die Fauna des Altvaters' (1859)" (DBE). - Bl. 2 mit zwei Siegelausschnitten (keine Textberührung).
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Kopp, Hermann, German chemist (1817-1892).
ALS ("Hermann Kopp"). Gießen, 18 Aug. 1858.
4to. 1 S. To an unidentified colleage, thanking him for sending his latest work and noting several printing errors in it: "On the eve of my departure for a week of rest and relaxation in Norway, I want to dash off this note to thank you for having been so kind to mail your supplement V, so important to me. You can tell just how carefully I perused it when I point out to you that where you write about pyrophyllite it should read trimetric rather than triclinic, and about nigite, where it should be SiO3 instead of SO3. - Wöhler, who is here with me, asks me to send you his greetings, and I commend myself to your continued benevolence [...]". The reference is to Friedrich Wöhler, another important German chemist. - Kopp, who worked with Justus von Liebig, studied the connections between the physical properties and the chemical nature of substances. He also worked on physical constants and wrote on the history of chemistry. - In very good condition.
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Kopp, Johann Heinrich, Arzt und Naturforscher (1777-1858).
Eigenh. Brief mit U. Hanau, 22. IV. 1814.
1 S. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Barthsche Buchhandlung in Leipzig: "Ew. Wohlgeb. werden aus dem Schreiben des Herrn Polizeidirektors Schlenckh ersehen, daß derselbe Willens ist ein System der Polizei herauszugeben. Das Manuscript ist, soviel mir bekannt ist, mit Fleiß ausgearbeitet und Herr Polizeidirektor Schlenckh ein [...] wissenschaftlich gebildeter Mann. Sollte Ihnen nach näherer Prüfung des Manuscripts der Verlag conveniren, so würden Sie sich wohl bald in Hinsicht der Bedingungen vereinigen [...]". - Johann Heinrich Kopp wurde 1807 Professor der Chemie, Physik und Naturgeschichte am Athenaeum und 1813 zum Medzinalrat ernannt. "Seit 1814 Mitglied der medizinischen Deputation und Arzt im Hospital in der Altstadt, wurde er 1815 Hofrat, 1816 Garnisons-, Waisenhaus- und Stadtimpfarzt, 1824 Geheimer Obermedizinalrat und Leibarzt des Kurfürsten von Hessen. K. schrieb u. a. 'Über körperliche Verletzungen, insoweit sie das Verbrechen der Tötung bilden' (1812) und 'Ärztliche Bemerkungen, veranlaßt durch eine Reise in Deutschland und Frankreich im Frühjahr und Sommer 1825' (1825)" (DBE). - Mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.
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Kren, Otto, Dermatologe (1876-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. VI. 1917.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Hofrat: "Mit aufrichtiger Freude lese ich Ihre Erinnerung und beeile mich, Ihnen hierzu meine herzlichsten und ergebensten Glückwünsche zu übersenden" (wohl Josef Wiesel zu seiner Ernennung zum Vorstand der 1. Medizin. Abteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Spital). - Der Dermatologe Otto Kren übernahm 1912 die Leitung der dermatologischen Abteilung im Krankenhaus der Stadt Wien-Lainz. Briefkarte mit gedr. Briefkopf ("Docent Dr. O. Kren").
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Krüger, Hermann Anders, deutscher Literaturwissenschaftler (1871-1945).
Eigenh. Albumkarte mit U. Altenburg, 18. VIII. 1930.
1 S. Qu.-8vo. "Verbindlichsten Dank für Ihre Glückwünsche von Hermann Anders Krüger Nr. 36".
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Krummacher, Friedrich Wilhelm, reformierter Theologe (1796-1868).
Eigenh. Widmung mit U. O. O. u. D.
¼ S. 8vo. "Seinem verehrten Schwager Herrn Berly [?] | Krummacher". - Krummacher war 1840 durch eine in der Ansgari-Kirche in Bremen gehaltene antirationalistische Predigt Auslöser des sog. "Bremer Kirchenstreits". "Nach einem vorübergehenden Aufenthalt in New York wurde Krummacher 1847 Pfarrer an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin. Seit 1853 war er Hofprediger in Potsdam. Krummacher, der von Friedrich Wilhelm IV. gefördert wurde, veröffentlichte mehrere Predigtsammlungen, u. a. 'Blicke ins Reich der Gnade' (1828)" (DBE). - Etwas fleckig und mit Randläsuren.
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Küchenmeister, Friedrich, Mediziner (1821-1890).
Eigenh. Bestätigung mit U. Wohl Dresden, 8. VII. 1879.
1 S. Qu.-8vo. "Ich bescheinige hierdurch, durch Vermittlung der l. Kreishauptmannschaft das Buch 'Alphabet. Ortsverzeichnisse des Königreichs Sachsen 1862' geliehen erhalten zu haben". - Friedrich Küchenmeister hatte sich nach seiner Promotion 1846 als Arzt in Zittau niedergelassen und war 1859 nach Dresden übersiedelt, wo er zum Medizinalrat ernannt worden war. "Als Praktiker vor allem Gynäkologe und Geburtshelfer, befaßte er sich in seinen Studien bevorzugt mit Parasiten des Menschen, lieferte erstmals den experimentellen Nachweis der Entwicklung des Bandwurms aus der Finne des Schweinefleisches und der Finnen aus der Bandwurmbrut und führte Forschungen zur Bekämpfung der Krätzmilbe und zu Trichinen durch. 1856 erfolgte die Aufnahme in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina. Küchenmeister war seit 1862 Mitherausgeber der 'Zeitschrift für Medizin, Chirurgie und Geburtshilfe' und schrieb u. a. 'Die in und an dem Körper des lebenden Menschen vorkommenden Parasiten' (1855)" (DBE). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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Kühn, Karl Gottlob, Mediziner und Medizinhistoriker (1754-1840).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 23. III. 1839.
1 S. mit eh. Adresse verso (Faltbrief). Gr.-4to. An seinen Kollegen, den Mediziner Johann Ludwig Choulant (1791-1861) in Dresden: "Innigst verehrter Herr Hofrath, Ich bin so frei, Sie schon wieder in Ihren Geschäften durch diese Zeilen zu unterbrechen. Da ich leider! immer noch genötigt bin, nach Materien zu Programmen mich umzusehen, so bin ich auf die Hippiatriken gefallen, welche einer Ausgabe so sehr bedürfen. Diese bin ich zwar nicht zu liefern im Stande, aber durch einige Programmen bin ich so kühn zu hoffen, daß sie die Aufmerksamkeit jüngerer sprachkundiger Aerzte auf diese Autoren würden lenken können. Ich wünschte daher die Pariser Ausgabe von 1530 auf einige Zeit geliehen zu erhalten. Sie besitzen dieselbe vielleicht selbst, oder wenigstens die königl. Bibliothek - Ferner wünschte ich von Ihnen Auskunft darüber zu erhalten, welche Pflantze unter dem von Hippocr. veter. gebrauchten Namen 'rhodopityites' zu verstehen sei. Durch Befriedigung dieser doppelten Bitte würden Sie mir einen großen Gefallen erzeugen. - Die Anzeige Ihrer neuesten Schrift ist schon in der Druckerei, und wird etwas umfangreicher sein, als die vom ersten Theile. - Aus dem Cult. Minist. ist immer noch keine Antwort eingetroffen [...]". Von sehr schöner Erhaltung. - Der Altphilologe und Mediziner Kühn wurde 1801 Professor in Leipzig, 1812 der erste Inhaber des neugeschaffenen Lehrstuhls für Chirurgie; 1820-40 war er Ordinarius für Physiologie und Pathologie. Mehrfach Rektor, wurde er 1833 Ehrenbürger der Stadt Leipzig. Seine wissenschaftlichen Hauptverdienste liegen im Bereich der antiken Medizingeschichte: Besonders hervorzuheben ist seine Arbeit als Herausgeber und Übersetzer der Werke Galens.
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Kundrat, Johann, Mediziner (1845-1893).
Eigenh. Brief mit U. "T.", 16. X. 1889 [?].
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Leider muß ich Ihnen wieder mit etwas kommen, aber erschrecken Sie nicht, das ist viel leichter zu besorgen. Franzl's Mutter hat nämlich am rechten Fuß collossale Varices u. hatte - sie sind schon in Heilung - zwei kleine Geschwüre in beiden Knöchelgegenden. Wenn die geheilt sind möchte ich ihr die elastische Binde anlegen lassen u. bitte Sie deßhalb mir eine solche per Postnachnahme zu schicken[,] nicht zu kurz denn sie ist eine sehr starke Frau u. muß bis an den Oberschenkel gewickelt werden [...]". - Kundrat war Demonstrator der Anatomie und Pathologie, wurde Assistent seines Lehrers Carl von Rokitansky und habilitierte sich 1873 für pathologische Anatomie. Als Professor für pathologischen Anatomie in Graz und Wien widmete er sich überwiegend der Morphologie, schuf als Dekan (1887/88) die Wiener "Ferialkurse" als universitäres Fortbildungsangebot für Mediziner nach der Promotion und schrieb u. a. "Die Porencephalie" (1882). Die Lymphosarkomatose wurde später nach ihm "Kundratsche Krankheit" genannt. - Mit kleinen Ausrissen am oberen Rand; in linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).
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Kundrat, Johann, Mediziner (1845-1893).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. III. 1884.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Entschuldigen Sie, daß ich in den Sorgen der letzten Wochen ganz vergeßen [!] meine Schuld an Sie zu begleichen und meinen besonderen Dank für Ihr freundliches Entgegenkommen auszusprechen [...]". - Kundrat war Demonstrator der Anatomie und Pathologie, wurde Assistent seines Lehrers Carl von Rokitansky und habilitierte sich 1873 für pathologische Anatomie. Als Professor für pathologischen Anatomie in Graz und Wien widmete er sich überwiegend der Morphologie, schuf als Dekan (1887/88) die Wiener "Ferialkurse" als universitäres Fortbildungsangebot für Mediziner nach der Promotion und schrieb u. a. "Die Porencephalie" (1882). Die Lymphosarkomatose wurde später nach ihm "Kundratsche Krankheit" genannt. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.
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Kunze, Gustav, botanist (1793-1851).
Autograph letter signed. Leipzig, 8 Sept. 1827.
Folio. 1 p. To an unnamed addressee, sending "Bridel Brideris Bryologie".
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Kusý, Emanuel Rt. von Dúbrav, Mediziner (1844-1905).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. IV. 1890.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mein Sohn, den Sie mit gewandter Hand glücklich von seiner Verunstaltung befreiten, kommt seinen eigenen Dank hiefür auszusprechen und ich schließe mich hiemit diesem Danke innigst an. Wenn ich ein kleines Honorar für Ihre ausgezeichnete Leistung beischließe, so bitte ich dieß nicht übel zu nehmen; es ist durchaus notwendig, daß ich Ihnen gegenüber nicht als materieller Schuldner dastehe [...]". - Emanuel Kusý war Leiter des österreichischen Sanitätswesens. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Kusý, Emanuel Rt. von Dúbrav, Mediziner (1844-1905).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, 21. II. 1903.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Deine liebenswürdige Kameradschaftlichkeit verpflichtet mich zum größten Danke. Leider ist Schonung bei körperlichen Übeln und die Pflicht der Geschäftsleitung an unserer Centrale schwer zu vereinen [...]". - Emanuel Kusý war Leiter des österreichischen Sanitätswesens.
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Kußmaul, Adolf, Mediziner (1822-1902).
Eigenh. Brief mit U. ("Kussmaul"). Freiburg i. B., 28. IV. 1873.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Physiker Wilhelm von Beetz (1822-1886): "Lieber Freund! Nur um Sie nicht warten zu lassen, schreibe ich Ihnen sogleich, obwohl ich noch nicht erfahren konnte, was unser Sphygmagraph kostete, da unser Verwalter, der die Rechnung vor 7-8 J. bezahlte, heute nicht zur Hand war [...] Es ist nur für wissenschaftliche Zwecke und die Kliniken von Bedeutung. Sie werden Felix noch so viele Instrumente kaufen müssen, wenn Sie ihn tüchtig für die Praxis ausrüsten [...] Nun gehts mir aber wie dem Thier zwischen den Heubündeln. Soll ich den großen oder kleinen Apparat kaufen? Ich weiß nicht, ob der kleine für genauere Zu[c]kerbestimmungen bei diabetischem Harn ausreicht, dann würde es mir der Billigkeit wegen am besten conveniren [...] Lieber Beetz! mit dem fürchterlichen Gedanken, daß meine Frau demnächst Großmutter werden wird, während ich mich noch so jung fühle, schließe ich [...]". - Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE). - Gering fleckig und mit einem kleinen Einriß im unteren Mittelfalz.
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Kussmaul, Adolf, Mediziner (1822-1902).
Eigenh. Brief mit U. ("Kussmaul"). Wohl Straßburg, 26. XII. 1877.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für Deine schöne Erinnerung an unseren lieben Breisgau" und mit "besten Glückwünschen zum neuen Jahr". - Adolf Kußmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Kussmaul, Adolf, Mediziner (1822-1902).
Eigenh. Brief mit U. ("Kussmaul"). Wohl Straßburg, 16. V. 1884.
2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über die letzte Bootsfahrt seines Sohnes Eduard: "Am Montag wollte er zu uns zurückkehren. Im April wollte ich mit ihm nach Stettin reisen, um ihn dort der kaiserl. Schiffswerfte anzuvertrauen. Ein unüberwindlicher, dämonischer Zug und Trieb hatte ihn stets zum Wasser geführt und beherrscht. Er sollte uns nicht mehr sehen. Mit einem Grönländerkahn hatte der Verwegene über den Rhein gese[t]zt [...] und bei dem Hochwasser überschwemmten Damme schlug der Kahn um, er fand festen Boden unter den Füßen. Hätte er ausgeharrt, bis 3 Freunde im nahen Segelboot ihn erreicht haben würden [...] Aber mit vermessnem Muthe stieg er nochmals in den kleinen Kahn, nochmals schlug derselbe um und jetzt versank er in dem Strom um nicht mehr aufzutauchen. Bis zur Stunde ist seine Leiche noch nicht gefunden. 25 Jahre Sorgen um den einzigen Sohn liegen in dem Fluthen begraben [...]". - Adolf Kussmaul promovierte in Würzburg über "Untersuchungen über den Einfluß, welchen die Blutströmung auf die Bewegungen der Iris und andere Teile des Kopfes ausübt", habilitierte sich kurz darauf in Heidelberg und wurde Professor der Inneren Medizin in Erlangen, Freiburg i. B. und schließlich in Straßburg. Die 1874 von ihm beobachtete "große Atmung" bei Diabetes wurde später nach ihm "Kußmaulsche Atmung" genannt. Als vielseitiger Wissenschaftler befaßte er sich mit verschiedenen Teilbereichen der Medizin und war darüber hinaus literarisch tätig (u. a. "Jugenderinnerungen eines alten Arztes", 1899). Mit Ludwig Eichrodt gemeinsam "schrieb er satirische Gedichte um den schwäbischen Schulmeister Gottlieb Biedermaier, die als 'Buch Biedermaier' in 'Gedichte in allerlei Humoren' (1853) erschienen und den späteren Epochenbegriff 'Biedermeier' schufen" (DBE).
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La Gorce, Pierre de , avocat, magistrat et historien, successeur de Paul Thureau-Dangin à l'Académie Française (1846-1934).
Lettre autographe signée. Lille, 30. V. 1895.
4p In-8 (40 lignes environ). Très belle lettre à Paul Thureau-Dangin, qu'il ne connaît alors pas, pour le remercie d'avoir "l'indulgence de juger très favorablement [ses] modestes travaux" et de les signaler à ses collègues de l'Académie. Il a voulu le remercier directement en se présentant chez lui à Paris, mais il était parti le matin même pour Bellevue (sa résidence en banlieue). Le duc de Broglie l'a aussi encensé, et "nul témoignage ne vaut" ceux de Broglie et Thureau-Dangin. Il saisira la première occasion d'aller le remercier de nouveau. - Ancienne collection de Foville.
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La Gorce, Pierre de , avocat, magistrat et historien, successeur de Paul Thureau-Dangin à l'Académie Française (1846-1934).
Lettre autographe signée. Paris, 16. XII. 1910.
4p In-8 (35 lignes environ). Il écrit au secrétaire perpétuel (de l'Académie des sciences morales et politiques), Alfred de Foville, concernant sa notice sur Guiraud qu'il "compte achever incessamment" et qu'il présentera à l'Académie Française. Thureau-Dangin souhaite que La Gorce soit élu au siège d'Albert Vandal, décédé en août, ce qui paraît bien compromis depuis que Denys Cochin s'est déclaré, alors que le siège est un siège d'historien et que Cochin ne l'est pas. Cela lui a "enlevé plusieurs suffrages". Il a donc Cochin qui a le bloc des parlementaires et Alfred Capus le bloc des gens de lettres. Finalement, Cochin sera élu, La Gorce le sera en 1913 et Capus en 1914. - Ancienne collection de Foville.
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La Gorce, Pierre de , avocat, magistrat et historien, successeur de Paul Thureau-Dangin à l'Académie Française (1846-1934).
Lettre autographe signée. Lieu indéchiffrable, 9. XI. 1912.
2p In-8 (20 lignes environ). Il écrit à un secrétaire perpétuel (a priori Alfred de Foville, ou Thureau-Dangin) à propos d'un rapport qu'il devait présenter et qu'il présentera le samedi suivant si son correspondant lui réserve cinq ou six minutes. - Ancienne collection de Foville.
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[Laborde, Alexandre de, Archäologe und Staatsmann (1774-1842)].
Manuskript von nicht identifizierter Hand mit Exzerpten und Anmerkungen. O. O., [um bzw. nach 1802].
5 SS. auf 3 Bll. Folio und 8vo. Zu A. de Labordes "Description d'un paveì en mosaïque deìcouvert dans l'ancienne ville d'Italica aujourd'hui le village de Santiponce preÌs de Seìville; suivie de recherches sur la peinture en mosaïque chez les anciens, et les monuments en ce genre qui n'ont point encore eìteì publieìes". - Die Verso-Seite von Bl. 2 des Doppelblattes mit einer halbseitigen Handskizze. Teils gering fleckig und mit kleinen Randläsuren.
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Laborde, Léon de, French archaeologist (1807-1869).
Autograph letter signed ("LLaborde"). N. p., 27. III. 1833.
8vo. 1 p. With autogr. address and red wax seal on reverse of second leaf of bifolium. To Monsieur Raynouard, perhaps relating to Laborde's abortive "Essais de gravure", a specimen of which appeared in 1833. "Madame" will pass on to Raynouard "le manuscrit du premier volume d'un ouvrage auquel je travaille depuis longtemps". It is "un travail qui en est si peu digne et qui en a tant besoin". He has "assez conservé le souvenir" of Raynouard's "ancienne bonté pour espérer que vous voudrez bien y consacrer quelques heures". Raynouard will recall his "inhabileté de redaction". Explains why he has resisted the urge to renounce any idea of publication, and repeats his request for Raynouard's assistance. - Good, on aged and lightly creased paper.
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Lacour-Gayet, Georges, historien (1856-1935).
CDV autographe. [Paris], 24. X. 1909.
8 lignes. "prie monsieur de Foville d'agréer ses respectueuses félicitations pour le légitime honneur qui vient de lui être fait par ses confrères de l'Académie. Il se permet de lui adresser le programme de son cours de cette année et il serait très heureux de continuer à avoir mademoiselle de Foville parmi ses aoditrices". Ecrite suite à l'élection de Foville comme secrétaire perpétuel de l'Académie des Sciences Morales et Politiques. - Ancienne collection de Foville.
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Lacour-Gayet, Georges, historien (1856-1935).
CDV autographe. S. l. n. d.
5 lignes. "très sensible aux aimables félicitations de Monsieur et de Madame Robert Refoulé, leur présente, avec ses hommages, avec ses compliments très sympathiques, ses très vifs remerciements". - Ancienne collection de Foville.
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Lambruschini, Luigi, Kardinal und Staatssekretär von Papst Gregor XVI. (1776-1854).
Eigenh. Brief mit U. [Rom], 29. XI. 1844 [?].
2 SS. 8vo. In italienischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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Lamont, Johann von, Astronom (1805-1879).
2 eigenh. Briefe mit U. München, 1866 und 1873.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für die Zusendung des "astronomischen Jahrbuchs" (25. V. 1866) und über die "mechanische Werkstätte": "Anliegend erhalten Sie die Quittung über den an die mechanische Werkstätte eingesendeten Kosten-Betrag von 8 Thl. Die mechanische Werkstätte geht jetzt allmählich dem Schlusse ihrer Thätigkeit entgegen, in Folge der verschiedenen Schwierigkeiten, welche durch die Zeitverhältnisse herbeigeführt werden [...]". - Johann von Lamont war nach dem Tod Johann Soldners 1835 Konservator und Direktor der Sternwarte Bogenhausen bei München geworden und verlieb bis zu seinem Lebensende in dieser Stellung. "1852 wurde er Prof. der Astronomie an der Univ. München, der er sein Vermögen vermachte. Lamont erforschte Sternhaufen und Nebelflecke, vermaß die Masse des Uranus neu und verzeichnete Beobachtungen von rund 80000 Sternen, die in den von ihm herausgegebenen 'Observationes astronomicae in specula regia Monachiensi' und 'Annalen der königlichen Sternwarte bei München' veröffentlicht wurden. Durch seine meteorologischen Messungen, Landvermessungen und Arbeiten über den Erdmagnetismus ('Handbuch des Erdmagnetismus', 1849) erwarb sich Lamont auch Verdienste auf den Gebieten der Geophysik und der Geodäsie. 1973 wurde ein Krater auf dem Mars nach Lamont benannt" (DBE).
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Lamont, Johann von, Astronom (1805-1879).
Eigenh. Albumblatt mit U. Bogenhausen, 1. XII. 1866.
1 S. Gr.-8vo. "Magnetismus und Electrizität sind als cosmische Kräfte zu betrachten, wie die Gravitation, weit minder mächtig als diese, aber nicht minder allgemein". - Johann von Lamont war nach dem Tod Johann Soldners 1835 Konservator und Direktor der Sternwarte Bogenhausen bei München geworden und verlieb bis zu seinem Lebensende in dieser Stellung. "1852 wurde er Prof. der Astronomie an der Univ. München, der er sein Vermögen vermachte. Lamont erforschte Sternhaufen und Nebelflecke, vermaß die Masse des Uranus neu und verzeichnete Beobachtungen von rund 80000 Sternen, die in den von ihm herausgegebenen 'Observationes astronomicae in specula regia Monachiensi' und 'Annalen der königlichen Sternwarte bei München' veröffentlicht wurden. Durch seine meteorologischen Messungen, Landvermessungen und Arbeiten über den Erdmagnetismus ('Handbuch des Erdmagnetismus', 1849) erwarb sich Lamont auch Verdienste auf den Gebieten der Geophysik und der Geodäsie. 1973 wurde ein Krater auf dem Mars nach Lamont benannt" (DBE).
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Landriani, Marsiglio Gf., Naturforscher.
Gedr. Quittung mit eigenh. U. und Einfügungen. Mailand, 3. IV. 1782.
1 S. 4to. Bestätigt den Erhalt von 185 Lira von Don Carlo de Chiusole Regio Teforiere del Fondo. - Marsiglio Landriani, Hofmarschall des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen, verfaßte Aufsätze über pneumatische, meteorologische und physikalische Fragen.
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Langenbuch, Carl, Chirurg (1846-1901).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 20. V. 1881.
1½ SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Patientin bezüglich einer Operation, der er rät, "sich an den besten Chirurg in Gratz zu wenden", da er selbst dieselbe nicht durchführen kann. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Langer, Karl Ritter von Edenberg, Anatom (1819-1887).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 13. X. 1884.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Kunstverlag V. A. Heck: "In Beantwortung der freundlichen Anfrage ersuche ich die Unterschrift meinem Portraite beizufügen [...]". - Karl von Langer war von 1845 bis 1847 Prosektor unter Joseph Hyrtl; 1849 wurde er dessen Mitarbeiter beim Aufbau eines Vergleichend-Anatomischen Museums und befaßte sich besonders mit Zoologie. Seit 1851 Professor der Zoologie in Pest, wurde er 1856 Professor am Josephinum und kehrte 1870 an die Universität Wien zurück, wo er 1874 die anatomische Lehrkanzel übernahm. 1867 wurde er wirkliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien.
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Langer, Karl Ritter von Edenberg, Anatom (1819-1887).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Mit einer Beilage (s. u.). An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Besten Dank Ihnen und Ihrer sehr geehrten Frau für den so herzlichen Ausdruck Ihrer Theilnahme". - Beiliegend ein eh. Bestellzettel für Johannes Rankes "Beiträge zur physischen Anthropologie der Bayern". - Karl von Langer war von 1845 bis 1847 Prosektor unter Joseph Hyrtl; 1849 wurde er dessen Mitarbeiter beim Aufbau eines Vergleichend-Anatomischen Museums und befaßte sich besonders mit Zoologie. Seit 1851 Professor der Zoologie in Pest, wurde er 1856 Professor am Josephinum und kehrte 1870 an die Universität Wien zurück, wo er 1874 die anatomische Lehrkanzel übernahm. 1867 wurde er wirkliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien.
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