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Hörbiger, Attila, Schauspieler (1896-1987).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, April 1981.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. - Beiliegend 3 Filmprogramme sowie das Programm zu Nestroys Posse "Kampl" einer Festvorstellung anläßlich des 85. Geburtstages im Burgtheater. An Herta Mühleder-Grammanitsch: "Tief erfreut über die Glückwünsche zu meinem Geburtstag, danke ich von ganzem Herzen [...]". - Attila Hörbiger - der Bruder von Paul (1894-1981), Alfred (1891-1945) und Hans H. (1885-1953) und Vater der Schauspielerinnen Elisabeth Orth (geb. 1936), Christiane (geb. 1938) und Maresa H. (geb. 1945) - wurde von Max Reinhardt 1928 ans Theater in der Josefstadt verpflichtet und kam 1950 ans Burgtheater, wo seine in unterschiedlichsten Fächern ausgelebte Schauspielkunst zur Entfaltung kam und ihn "zu den prägnantesten und beliebtesten Schauspielern im deutschsprachigen Raum" werden ließ (Czeike III, 264). - Die beiliegenden Filmprogramme zu den Filmen "Am Ende der Welt" (1947), "Maresi" (1948) und "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe" (1956).
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Hörbiger, Attila, Schauspieler (1896-1987).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 6. VI. 1986.
1 S. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert. - Beiliegend 2 gedr. Partezettel des im April des folgenden Jahres verstorbenen Schauspielers. An Herta Mühleder: "Reichlich verspätet, deshalb aber nicht weniger herzlich danke ich für Ihre guten Wünsche zu meinem 90. Geburtstag. Die Tage rundherum waren schön, aber auch anstrengend. Man spürt die Jahre und ist dankbar für jeden geschenkten Tag [...]". - Attila Hörbiger - der Bruder von Paul (1894-1981), Alfred (1891-1945) und Hans H. (1885-1953) und Vater der Schauspielerinnen Elisabeth Orth (geb. 1936), Christiane (geb. 1938) und Maresa H. (geb. 1945) - wurde von Max Reinhardt 1928 ans Theater in der Josefstadt verpflichtet und kam 1950 ans Burgtheater, wo seine in unterschiedlichsten Fächern ausgelebte Schauspielkunst zur Entfaltung kam und ihn "zu den prägnantesten und beliebtesten Schauspielern im deutschsprachigen Raum" werden ließ (Czeike III, 264). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Hörbiger, Attila, Schauspieler (1896-1987).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung. O. O., 1942.
228:167 mm auf etwas Trägerkarton (dort auch die Widmung). - Beiliegend 6 Filmprogramme. "Meister Hofbauer herzlichst [...]". - Hübsche Farbaufnahme (Portrait en face) in Rollenkostüm. - Attila Hörbiger - der Bruder von Paul (1894-1981), Alfred (1891-1945) und Hans H. (1885-1953) und Vater der Schauspielerinnen Elisabeth Orth (geb. 1936), Christiane (geb. 1938) und Maresa H. (geb. 1945) - wurde von Max Reinhardt 1928 ans Theater in der Josefstadt verpflichtet und kam 1950 ans Burgtheater, wo seine in unterschiedlichsten Fächern ausgelebte Schauspielkunst zur Entfaltung kam und ihn "zu den prägnantesten und beliebtesten Schauspielern im deutschsprachigen Raum" werden ließ (Czeike III, 264). - Die beiliegenden Filmprogramme zu den Filmen "Die Fracht von Baltimore (1938), "Grenzfeuer" (1939), "Das vierte Gebot" (1950), "Die Hexe" (1954), "Der Major und die Stiere" (1955) und "Der Edelweißkönig" (1957). - Etwas gewölbt.
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Hörbiger, Attila, Schauspieler (1896-1987).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 17. XI. 1942.
227:174 mm. S/W-Portrait en face mit eh. Widmung an [Hermine] Ehrenstein.
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Hörbiger, Paul, Schauspieler (1894-1981).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
220:160 mm. S/W-Portrait im ¾-Profil mit eh. Widmung an Hermine Ehrenstein; im Rollenkostüm des Knierim aus dem Géza von Bolváry-Film "Lumpazivagabundus" (1936). - Alt auf Trägerkarton montiert.
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[Hofburgtheater].
“Memoire betreffend die Erbauung eines dritten Wiener Hoftheaters”. Wien, 19. IV. 1887.
18½ SS. auf 10 Bll. Folio. Hektographiertes Manuskript des namentlich nicht identifizierten Oberleiters der Wiener Hoftheater, der gleichsam am Vorabend der Eröffnung des von Semper und Hasenauer geplanten und im Jahr darauf eröffneten Neubaus am Ring in sorgfältig abgewägtem Für und Wider detailliert Kosten und Einnahmen der beiden vorhandenen Hoftheater in Beziehung zu einem projektierten dritten setzt. “Meine Wahrnehmungen und Erfahrungen innerhalb der achtzehn Monate, während denen ich nunmehr mit der Oberleitung der Wiener Hoftheater betraut bin, haben in mir die Überzeugung befestigt, das aus Gründen, welche ich in meinem Bericht über die Gebarung des abgelaufenen Jahres entwickelt habe, ein Deficit nur durch das zufällige Zusammenwirken vieler günstiger Umstände vermieden werden kann, und daß, wenn solche günstigen Zufälle ausbleiben, die Hoftheater u. zw. ebensowo[h]l das Operntheater, wie nach der Übersiedelung in das mit weit kostspieligerigem Betriebe verbundene neue Haus, das Burgtheater unter gravierenden [?] Betriebsabgängen zu leiden haben werde [...] Von diesen Überlegungen geleitet, habe ich die Errichtung einesdritten Hoftheaters mit der ausdrückliche Bestimmung, vorzugsweise den minder bemittelten Classen zu dienen, beantragt. Ich muß bedauern, daß ich mit diesem Antrage, dessen Grundidee mich schon bald nach meinem Amtsantritte beschäftigt hatte, der nach allen Seiten sorgfältig durchdacht, geprüft und überlegt worden ist, gerade in dem Augenblicke hervorgetreten bin, als von anderer Seite der Plan für ein Volkstheater aufgetaucht ist [...]”. - Bl. 1 an den Rändern etwas angestaubt, sonst in gutem Erhaltungszustand.
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Hofpauer, Max, Schauspieler (1845-1920).
Eigenh. Brief mit U. ("M. Hofpauer"). Egern am Tegernsee, 6. VIII. 1890.
1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte um eine Auskunft: "[...] Es ist mir zum Engagement Herr Schweighofer empfohlen worden und zwar als Darsteller für Charakterrollen in Dialectvolksstücke[n] (Hutterl, Wurzelsepp u. dgl.). Nun kenne ich den Herrn Schweighofer überhaupt als Darsteller nicht - am wenigsten aber habe ich eine Gewähr dafür, ob ihm die bezeichnete Rollengattung, wozu Gemüth, Natürlichkeit und Einfachheit vor allem gehören, liegt, während Sie durch Ihre Eigenschaft als Kritiker gewiß in die Lage versetzt sind mir ein genaues Bild geben [zu] können auf welchem Gebiete Herrn Schweighofers gestaltende schauspielerische Kraft liegt [...]". - Von Marie Geistinger als Komiker und Volksschauspieler entdeckt, kam Max Hofpauer 1870 an das neugegründete Münchner Volkstheater und später nach Wien. Er "zog 1879 mit einem bayerischem Ensemble nach Berlin und war dort mit Dialektstücken so erfolgreich, daß er die Gastspieltruppe 'Münchner' gründete und mit ihr Deutschland, die Niederlande, Rußland, Österreich, die Schweiz und Amerika bereiste. 1892 kehrte er nach Berlin zurück, war Schauspieler, Spielleiter, zuletzt Theaterdirektor und ging 1904 als Leiter des Stadttheaters nach Riga. Zu seinen bedeutendsten Rollen zählte der Habakuk in 'Der Alpenkönig und der Menschenfeind' von Ferdinand Raimund" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Ensemble-Gastspiels der Münchener".
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Bildpostkarte mit eh. Namenszug. [Wien], Mai 1909.
1 S. Qu.-8vo. Die Bildpostkarte mit einer Ansicht des Rekonvaleszentenheims ‘Philanthropia’ [!] und eh. Namenszug a. d. Bildseite. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 30. IV. 1893.
1 S. Qu.-kl.-8vo. "Ich folge meinem Stern". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Portrait der Schauspielerin.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 6. VII. 1893.
1 S. Qu.-schmal-kl.-8vo. Beiliegend eine Visitenkarte. "Wie eine Landschaft ohne Sonnenschein | Ist nackte Wahrheit in der Kunst allein". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. (Brief). Das Albumblatt auf einem Doppelblatt im Format 8vo und halbseitig auf beiden Innenseiten beschrieben. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Herrn Spiegel, Redakteur beim "Extrablatt": "Ich weiß nicht wer den reizenden Kinderbrief über meine Vorlesung geschrieben hat, aber es drängt mich demjenigen meine Freude darüber auszusprechen. Darum mache ich es dem Kinde nach u. adressire: 'Lieber Herr Zeitungsschreiber' Seien Sie so liebenswürdig und übermitteln Sie ihm diese beiliegenden Zeilen [...]": "Es ist bestimmt in Gottes Rath, | daß man vom Liebsten was man hat | muß scheiden". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Briefkarte mit U. [Wien], 9. IV. 1913 oder 1915.
2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Redakteur: "Abermals habe ich Ihnen herzlichst zu danken für liebe Spalten, die Sie mir in der neuen Freien Presse widmen. Ich bin gerührt, Sie dem Andenken meines lieben Mannes und mir selbst so anhänglich zu wissen und hoffe, Ihr schönes 'Walte Gott' werde sich erfüllen [...]". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand und gepr. Monogramm.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., Juni 1899.
1 S. Qu.-8vo. "'Wie schlägt mein Herz der ganzen Welt in warmer Liebe froh entgegen!' (Wildfeuer)". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., 27. II. 1904.
1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait in Rollenkostüm. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., 25. X. 1906.
1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait en face. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Kabinettphotographie mit eigenh. Namenszug. O. O., 3. II. 1903.
14,8:10,2 cm auf etwas größerem Untersatzkarton. Hübsches Brustbild im Halbprofil; aus dem Atelier Székely, Wien. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in ‘Kabale und Liebe’ und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - Beiliegend 21 weitere, jedoch unbeschriebene Portraitpostkarten sowie zwei Doubletten (deren eine von fremder Hand beschrieben und adressiert an Ella Than in Wien) sowie eine gedr. gedruckte und kolorierte Photographie aus ‘Bühne und Welt’ und eine aus nämlicher Zeitschrift stammende Würdigung der großen Künstlerin.
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Holbein von Holbeinsberg, Franz, Schriftsteller und Theaterdirektor (1779-1855).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. IV. 1849.
1½ SS. 4to. Mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Da ich mir vorgenommen hatte, den durch Erlöschen ihrer Contracte brodlos [!] gewordenen Mitgliedern des Opern- und Ballettchors durch eine Einnahme, einen von mir, im Einverständnis mit dem Personale, projectirten Unterstützungsfond zu gründen, dürften diese Unglücklichen durch Vorausgehen der beiden Vorstellungen, welche Euer Wohlgeboren und Herr Regierungsrath Hyppersthal für die verwundeten Krieger und unglücklichen Herrmanstädter Sachsen im Operntheater beabsichtigen, sehr benachtheiliget werden [...] ich erlaube mir daher unmaaßgeblich [!] vorzuschlagen, den genannten armen, ebenfalls Hilfsbedürftigen des Opernpersonals ein Drittheil des Ertrages zu überlassen [...]“. - Nach einer schon frühzeitig abgebrochener Beamtenlaufbahn lebte H. v. H. unter dem Namen Fontano als Musiker, Schauspieler, Maler und Sprachlehrer u. a. in St. Petersburg und Berlin, wo er E.T.A. Hoffmann und August Wilhelm Iffland kennenlernte. Sein bekanntestes Stück (‚Fridolin‘, 1808) brachte ihm die Ernennung zum Hausdichter am Theater an der Wien. Nach Stationen in Bamberg, Würzburg, Prag und Hannover kehrte er als Direktor des Wiener Burgtheaters (1841-49) und Ökonomiedirektor beider Hofbühnen nach Wien zurück. Er führte u. a. 1844 die Autorentantieme am Burgtheater ein, rief verbilligte Nachmittagsvorstellungen ins Leben und war 1846 Mitbegründer des Bühnenkartellvereins. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Bl. 2 mit einigen Aus- und Einr. (keine Textberührung) und gut erhaltenem Siegel. - In altem Sammlungsumschlag.
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Holbein von Holbeinsberg, Franz, Schriftsteller und Theaterdirektor (1779-1855).
Eigenh. Brief mit U. ("vHolbein"). O. O., 1. IX. 1823.
1 S. 4to. An den Schriftsteller Joseph Schreyvogl (1768-1832), seinen Vorvorgänger als Direktor des Wiener Hofburgtheaters zur Übersendung eines Lustspiels: "[...] Es ist hier bereits gegeben und ich darf es, besonders bey der gegenwärtigen so kargen Ausbeute, zu den beßeren zählen. Der Verfasser, ein Freund von mir, bath mich die Sendung zu besorgen und überlässt die Honorarbestimmung hoher Direction [...]". - Nach einer schon frühzeitig abgebrochener Beamtenlaufbahn lebte H. v. H. unter dem Namen Fontano als Musiker, Schauspieler, Maler und Sprachlehrer u. a. in St. Petersburg und Berlin, wo er E. T. A. Hoffmann und August Wilhelm Iffland kennenlernte. Sein bekanntestes Stück ("Fridolin", 1808) brachte ihm die Ernennung zum Hausdichter am Theater an der Wien. Nach Stationen in Bamberg, Würzburg, Prag und Hannover kehrte er als Direktor des Wiener Burgtheaters (1841-49) und Ökonomiedirektor beider Hofbühnen nach Wien zurück. Er führte u. a. 1844 die Autorentantieme am Burgtheater ein, rief verbilligte Nachmittagsvorstellungen ins Leben und war 1846 Mitbegründer des Bühnenkartellvereins. - In altem Sammlungsumschlag.
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Holtei, Karl von, Schriftsteller (1798-1880).
Eigenh. Brief mit U. ("Holtei"). Graz, 31. XII. 1861.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gräfin Luise sagt mir, daß Du ihr Bildchen erbeten, und zugleich mir die Ehre erwiesen hast, das meinige zu verlangen. Da sie nun für den Augenblick keine Exemplare von ihrer Bildchen-Karte in Portraitform mehr vorräthig hat, und erst die Laune des vielbeschäftigten Photographen abpassen muß, so wird sichs wohl noch ein Weilchen verziehen. Darauf will ich nun nicht warten und schicke Dir meine alte visage in derjenigen Ausgabe welche für die ähnlichste gehalten wird [...]". - In altem Sammlungsumschlag.
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Hope, Bob, American comedian (1903-2003).
Portrait photograph signed and dedicated. [Hollywood, 1971].
253:203 mm. With typed envelope.
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Hopp, Friedrich, Schauspieler (1789-1869).
Eigenh. Brieffragment mit U. Wien, Juli 1852.
1 S. Qu.-8vo. Schlußteil eines Briefes an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884). - Der gelernte Kaufmann war an mehreren Theatern in Brünn, Preßburg und Wien - hier etwa am Theater in der Josefstadt und am Carltheater - tätig und schrieb nebenher auch einige erfolgreiche Possen. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Am oberen Rand etwas lappig; stärkere Faltspuren.
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Huber, Gusti, Schauspielerin (1914-1993).
Eigenh. Brief mit U. ("Gusti"). Ort unleserlich, 13. VIII. 1950.
4 SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo. An Lilith Lang (1891-1952), die Gattin des Architekten Emil von Förster (1838-1909), mit Dank für eine blaue Schale und mit einem Bericht von einer Reise: "[...] Meine Reise war lustig und angenehm - traf zu meiner Überraschung den humorvollen Schweizer aus Lima wieder [...] Zu Hause angekommen wurde meine Heimkehr fast fürstlich gefeiert - ein Freund hatte (der Erfinder von Tom und Jerry - Uzi's favorite) ein Lobsterdinner vorbereitet und die Christina + Bibi überraschten uns mit einer Show [...]". - Die aus Wiener Neustadt stammende Schauspielerin war am Wiener Volkstheater, in der Josefstadt und schließlich am Burgtheater beschäftigt und zog nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrem zweiten Ehemann, einem amerikanischen Besatzungsoffizier, in die USA, wo sie noch in einigen kleineren Filmrollen zu sehen war; ihre Tochter war die Schauspielerin Bibi Besch (1942-1996). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit Zensurstempel.
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Hübner, Herbert, Schauspieler (1889-1972).
Portraitpostkarte mit vier eigenh. Zeilen auf der Textseite. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Wohl an die Schauspielerin Lili Marberg: "Und hier noch ein zweites Bild [-] Nicht so feurig - Nicht so wild - - - ". - Die Bildseite mit einer Aufnahme im Brustbild en face. - Herbert Hübner nahm Schauspielunterricht bei Otto Gerlach, debütierte 1907 in Heidelberg und war hernach in Düsseldorf, Leipzig und Hamburg zu sehen; 1929 folgte er dem Ruf Max Reinhardts an das Josefstädter Theater in Wien und ließ sich 1935 in Berlin nieder. Dort spielte er u. a. am Großen Schauspielhaus, am Renaissancetheater, am Kurfürstendammtheater sowie am Hebbel- und Schillertheater, bevor er 1959 Mitglied der Kammerspiele München wurde. Zu seinen bedeutendsten Rollen gehörten der Kardinal Großinquisitor und König Philipp in Schillers "Don Carlos" und der Staatspräsident in Friedrich Dürrenmatts "Frank V". - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).
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Jäger, Karl, Tänzer (geb. um 1900).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 1930.
1 S. Qu.-8vo. Das Notat (“Lachen ist das Beste”) auf der Vorderseite einer vorgedruckten Postkarte für den Sammler Otto Hoschek in Wien.
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Jannings, Emil, Schauspieler (1884-1950).
Originalphotographie mit eigenh. Widmung und U. Hamburg, [1929?].
17.5:13,5 cm. Gewidmet ist die Aufnahme dem Schauspieler Erik Frey (1908-1988), von dem auch die rückseitige Beschriftung “‘Geschäft ist Geschäft’ mit Emil Jannings | Hamb. Schauspielhaus | 1929 (?)” stammen dürfte. Bei dem neben Jannings stehenden Darsteller dürfte es sich ebenfalls um Frey selbst handeln. - Erik Frey wurde 1935 von Max Reinhardt ans Theater in der Josefstadt verpflichtet, wo er bis zu seinem Tod auftreten sollte. Zu den bekanntesten seiner über 70 Filmrollen zählen Auftritte in Filmen von G. W. Pabst (‘Der Prozeß’ (1948), ‘Der letzte Akt’ (1955) und ‘Es geschah am 20. Juli’ (1955)), Wolfgang Liebeneiner (‘1. April 2000’ (1952)) und Franz Antel (‘Spionage’ (1955)). Vgl. Czeike II, 400.
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Jannings, Emil, Schauspieler (1884-1950).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Brustbild en face.
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Janssen, Julia, Schauspielerin (1900-1982).
Eigenh. Portraitpostkarte, Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen und U. und eh. Billett mit U. O. O. u. D.
Zusammen 3 SS. (Kl.-)8vo. An die Schauspielerin Lili Marberg. - Die Tochter des Komponisten und Musdikdirektors Julius Janssen debütierte 1927 am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble sie lange Jahre angehören sollte. Im Film war sie nur zweimal, in "Der Himmerl auf Erden" (1935) und in "Singende Jugend" (1936) zu sehen. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Die Portraitpostkarte mit kl. Ausschnitt, dadurch geringfügiger Textverlust.
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Jantsch, Heinrich, Schauspieler, Theaterdirektor und Bühnenautor (1845-1899).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Halle a. S., 4. IX. 1887.
144:95 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. Halbfigürliches Portrait im Profil aus dem Hause M. Heinzelmann, Halle a. S. - Jantsch war als Stenograph im öffentlichen Dienst tätig, gab das "Stenographische Wochenblatt" heraus und entschied sich 1867 für eine Bühnenkarriere. Nach abgeschlossener Ausbildung am Sulkowskitheater spielte er dann an verschiedenen österreichischen und deutschen Provinztheatern, ehe er nach Halle a. S., ans Deutsche Theater in Budapest und ans Mainzer Stadttheater engagiert wurde. 1875 übernahm er das Victoria-Theater in Frankfurt a. M. und leitete von 1882 bis 86 das Stadttheater von Danzig. 1892 erwarb er das Fürsttheater im Wiener Prater und führte es als Wiener Volkstheater im k.k. Prater (seit 1896 Jantschtheater). Als Bühnenautor schrieb er mehrere Volksstücke, darunter "Der Herrgottsbruder" (1876).
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Jarno, Josef, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1865-1932).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite und eh. Adresse. Wien, 10. oder 11. I. 1911.
1 S. 8vo. Brustbild im ¾-Profil. - Jarno wurde von Josef Lewinsky im Schauspiel unterrichtet, debütierte am Sommertheater in Ischl als Thalmüller-Loisl in Anzengrubers "Pfarrer von Kirchfeld" und wurde nach einem Engagement in Laibach an das Deutsche Schauspielhaus in Budapest und später an das Residenztheater in Berlin verpflichtet, bevor er seit 1895 dem Ensemble des dortigen Deutschen Theaters angehörte. Daneben wirkte er erfolgreich als Regisseur, schrieb mehrfach übersetzte und vielgespielte Schwänke und übernahm 1899 die Leitung des Neuen Theaters in Berlin, die er jedoch noch im selben Jahr zugunsten der Direktion des Theaters in der Josefstadt in Wien aufgab. Diesem bis 1923 vorstehend, kaufte er daneben das ehemalige Jantschtheater im Wiener Prater, das er Lustspieltheater nannte, leitete auch jeweils über mehrere Jahre hinweg das Neue Wiener Stadttheater, die Renaissance-Bühne und das Ischler Kurtheater. Seit 1899 war er mit der Schauspielerin Hansi Jarno verheiratet.
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Jauner, Franz von, Schauspieler und Theaterdirektor (1832-1900).
Eigenh. Visitenkarte mit U. ("Jauner"). O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen Herrn Kugel: "Ich möchte Sie in geschäftlicher Beziehung um eine Gefälligkeit ersuchen u. Ihnen einen Virtuosen ersten Ranges Ihrer Fürsorge [...] anempfehlen [...]". - Franz Ritter von Jauner, einst von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, war als Schauspieler daselbst und später in Paris, Hamburg und hernach erneut in Wien tätig, ehe er 1871 von Anton Ascher ans Wiener Carltheater engagiert wurde, dessen Leitung er 1872 übernahm. "Seit 1875 provisorischer Leiter, wurde Jauner 1878 auch Direktor der Hofoper und führte die Aussöhnung Richard Wagners mit der Hofoper herbei, so daß 1878/79 die geschlossene Erstaufführung des 'Rings des Nibelungen' zustande kam. Da er das finanzielle Defizit der Hofoper nicht verringern konnte, trat Jauner von deren Leitung zurück und wurde 1881 Leiter des Ringtheaters, als solcher für die Brandkatastrophe Ende 1881 verantwortlich gemacht und verurteilt. Seit 1884 war er künstlerischer Leiter des Theaters an der Wien, ging 1894 als Mitdirektor nach Hamburg und kehrte 1895 als Regisseur an das Carltheater zurück, wo er erneut die Direktion innehatte. Wegen zunehmender finanzieller Mißerfolge beging Jauner, der seit 1895 mit Emilie von Jauner-Krall verheiratet war, Selbstmord" (DBE). - Etwas fleckig; die bedruckte Seite mit kleinen Spuren alter Montage.
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Judic, Anna, Schauspielerin (1850-1911).
Eigenh. Brief mit U. ("Anna Judic"). O. O., 16. II. o. J.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An namentlich nicht genannte Dame, der sie mitteilt, daß sie sie aufgrund ihrer Krankheit, eines Gelenkrheumatismus', nicht besuchen könne. Es sei noch für einige Tage geboten, zuhause zu bleiben. Sie sehe sich gezwungen, von dem Verkauf (was, wird nicht gesagt) abzusehen: "On me défend de sortir pendant quelques jours et je me vois forcée de renoncer à la vente [...]". Mit dem Ausdruck ihres Bedauerns und mit Grüßen an die Adressatin und an Mme Laurent beschließt sie den Brief. - Anna Judic trat nach ihrem Debüt 1867 im Café-Concert Eldorado und später in Belgien auf; nach Paris zurückgekehrt, war sie zuerst an den Folies Bergère und wurde dann von Jacques Offenbach an das Théâtre de la Gaîté engagiert. Dieses wurde ebenso wie das Theatre des Bouffes-Parisiens zu "Stätte ihres Ruhms. Später trug sie viel zur Blüte des Théâtre des Variétés bei; die schöne Helena, Perichole, Niniche, Roussotte und ähnliche Partien zählen zu ihren Glanzleistungen" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm und schwarzem Trauerrand. - In altem Sammlungsumschlag.
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Jules, Anton (d. i. A. Julisch), Schauspieler (1860-1913).
2 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 6. und 9.VII. 1891.
Zusammen 2 SS. Qu.8vo. Mit 2 eh. Adressen. An die Papierhandlung Hesse in Graz, dem er ankündigt, “wegen den Bildern sofort zu ihnen zu kommen”. - Der berliebte Schauspieler kam über Brünn, Klagenfurt und Graz nach Wien ans Carltheater, wo er “mit nicht gewöhnlichem Erfolg” auftrat. Seit 1900 am Raimundtheater tätig, zog seine auf “einfache Natürlichkeit gerichtete Schaffenskraft” (Eisenberg, zit. n. DBA I 613, 317) Publikum und Presse gleichermaßen in ihren Bann.
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K. K. Hofburgtheater.
Aushangzettel vom 22. Februar 1908 mit den U. von Direktor Paul Schlenther, der Spielleiter Theodor Brandt und Hugo Thimig sowie von 24 Schauspielern und Schauspielerinnen. Wien, 22. II. 1908.
405:480 mm. Auf Trägerkarton. Aushangzettel von Karl Schönherrs "Karrnerleut'" und "Erde". Die hier mit eh. Namenszug vertretenen Darsteller und Darstellerinnen von "Karrnerleut'" waren Otto Tressler (1871-1965), Tindy Senders (1875-1941), Theodor Danegger (1891-1959), Lia Rosen (geb. 1893), Theodor Brandt (1858-1939) und C. Baumgartner; in "Erde" waren C. Baumgartner, Hedwig Bleibtreu (1868-1958), Theodor Danegger (1891-1959), Hermann Gehrs, B. Gerzhofer, Ludwig Heller (1872-1919), Josef Kainz (1858-1910), S. Liebal, Alfred Liebsch, Eduard Moos, Josef Moser (1864-1936), Tiny Senders (1875-1941), Rudolf Sommer, Otto Tressler (1871-1965), Josef Wiesner und Gusti Wittels zu sehen. - Theaterzettel mit den Namenszügen beinahe aller Darsteller sind, zumal so früh, von größter Seltenheit.
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[Kabarett - Wien].
Sammlung von 4 Dokumenten zum Wiener Varieté “Schiefe Laterne”. Wien und Zakopanje, 1941 und 1942.
Zusammen 3 Bll. 4to und 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Einige Dokumente zur Geschichte des Wiener Tanz-Kabaretts ‘Schiefe Laterne’, das während des Zweiten Weltkriegs im Gebäude des früheren und auch wieder späteren Moulin Rouge von Direktor F. S. Frey betrieben wurde. Das Aushangplakat nennt als die einschlägigen Verzeichnissen allesamt nicht geläufigen Akrobaten und Künstler des Kabaretts die Tanzkünstlerin Grete Waldhart, die “Tänzerin v. ästhetischer Wirkung” Friedl Hora, den “Humoristischen Sprech-Jongleur” Riggs, das Roy-Trio (“in ihrem Tempel und Schönheitstänzen (ehem. Mitglieder aus dem Teatro Quinta Fontana, Rom)”, Steffi Pohl (“Das Ideal der Alpenwelt und Humoristin”), die 2 Saigons (“Humoristische Chinesen-Nummern”), “Die Tanzexzentriker” Roll & Litt sowie Paul Kahle “in seinem Orig.-Repertoire”; die Kapelle spielte unter der Leitung von Andreas Czurzor. Einer der 2 Saigons, Fredi (?) mit bürgerlichem Namen, berichtet in einem Brief vom 9. XI. 1942 aus Zakopane an Karin Bognar in Wien X von Auftritten des Duos: “[...] teile Dir mit, dass ich seit 1. aus Warschau hier in der ‘hohen’ Tatra eingetroffen bin. In Warschau war ich vom 16. August bis. 30. Oktober [...] Und jetzt eine Mitteilung die Dich vielleicht freuen wird: Dezember: Ronacher, Wien! Du kannst Dir denken wie groß die Freude für mich war, als ich von meinem Agenten den Vertrag erhielt. Das ist dann das 2. Mal. Das erste Mal war ich Monat März 42 im Ronacher. Also in einem Jahr zweimal engagiert [...]” (2 SS., 4to). Auf einer Bildpostkarte ist das Duo abgebildet, ein Zeitungsausschnitt aus dem ‘Mittag’ v. 18. II. 1941 berichtet über das “große und abwechslungsreiche Februarprogramm” des Kabaretts.
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Kahle, Richard, Schauspieler (1842-1916).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 9,2: 11,6 cm. “Natur und Leben läßt sich nicht trennen, ohne daß die Kunst, so wie das Leben, zerstört werde (Goethe)”. - Der gebürtige Berliner begann seine Bühnenlaufbahn am Liebhabertheater Urania in Berlin, debütierte 1865 debütierte als Manfred in Schillers ‘Braut von Messina’ in Budapest, wurde 1869 als Charakterdarsteller nach Leipzig engagiert und gehörte von 1871 bis zu seinem Abschied von der Bühne 1899 zum Ensemble des Hoftheaters Berlin. Zu Kahles erfolgreichsten Rollen zählten Richard III., König Lear, Shylock und Mephisto.
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Kainz, Josef, Schauspieler (1858-1910).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wie mit Bleistift von fremder Hand zeitgenössisch vermerkt, stammt das vorliegende Blatt aus dem Todesjahr des “berühmtesten deutschsprachigen Charakterdarsteller seiner Zeit” (DBE), der kurz nach seiner Ernennung zum Hoftheaterregisseur verstarb.
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Kainz, Josef, Schauspieler (1858-1910).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
Visitkartenformat. Gering fleckig.
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Kainz, Josef, Schauspieler (1858-1910).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 7. XI. 1909.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Sachs: "Ich freue mich sehr, daß Sie von der Meinung, ein März-Gastspiel meinerseits in Berlin könne unsere April-Vorlesungen daselbst schädigen, abgekommen sind. Ja, ich bin sogar davon überzeugt, daß der neue kleine Anreiz uns eher zum Vorteil gereichen wird. Obwohl ich nun auch für meine Vortragsabende in anderen Städten keine Besorgnisse hegte, wenn ich einige Zeit vorher an dortigen Bühnen auftreten würde, kann ich Ihnen doch die Versicherung geben, daß derartige Unternehmungen von mir in den Städten Hamburg, Hannover, Dresden, Leipzig und München nicht geplant sind und auch bis Ende Mai 1910 nicht zustande kommen werden [...]“. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotel Bellevue in Dresden. - Doppelt gelocht (minimale Buchstabenberührung).
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Kainz, Josef, Schauspieler (1858-1910).
Ms. Brieffragment mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. 4to. An den Schauspieler und Theaterdirektor Anton Hartmann in Leipzig: "[...] Königin Elisabeth spiele. Die Kostüme aus 'Don Carlos' dürften dafür vollständig ausreichen. Ich hoffe nicht, dass dies allzu grosse Schwierigkeiten machen wird. Ich werde diesmal im Hotel Kaiserhof absteigen und komme am 17. cr. Abends in Leipzig an. Ich nehme an, dass am 18. die Probe um 10 Uhr beginnt und hoffe, dass das 'Tassobuch' richtig eingetroffen ist. Ein Buch von der 'Jüdin von Toledo' war natürlich nicht mehr zu besorgen, da dasselbe eingeschlossen in meiner Wohnung liegt und augenblicklich niemand zu Hause ist [...]". - Anton Hartmann (1860-1912) war als gefragter Charakterdarsteller in Leipzig, Kassel und Frankfurt tätig, ehe er 1898 die Leitung des Görlitzer Stadttheaters und später des Carola-Theaters in Leipzig übernahm, das er in Leipziger Schauspielhaus umbenannte. Seit 1904 war er auch Direktor des Theaters am Thomasring.
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Kainz, Josef, Schauspieler (1858-1910).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., 14. XI. 1903.
1 S. 8vo. Wohl von Hand des Adressaten eh. adressiert an sich, d. i. Paul Nasch in Wien.
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Kainz, Josef, Schauspieler (1858-1910).
Rollenphoto mit eigenh. Datum und U. Wien, 31. X. 1904.
227:150 mm. In Holzrahmen hinter Glas (310:245 mm). Ausnehmend schönes Portrait im Kostüm des Königs Alfons in Grillparzers "Jüdin von Toledo". - Auf der Rückseite des Rahmens die Widmung "Zur großen, verdienten Ehrung am 28. Februar 1973. Maxi".
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Karlweis, Oskar, Schauspieler (1894-1956).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., 21. II. 1935.
1¼ SS. 8vo. An Gräfin Kinsky Wilczek: "Vielen Dank für Ihren lieben Brief. Leider muss ich wieder absagen!! Ich drehe täglich im Schönbrunner Atelier tagsüber, spiele ab morgen im Theater in [?] Wien und muss nachher noch drehen, weil der Film am 27. [...] abgedreht werden muss! Ich beginne nämlich an diesem Tag meine Tournee [...] Bitte zu verstehen, dass ich ein wirklich schwer arbeitender Mensch bin, der nicht eine Minute 'Privatleben' hat [...]". - Der Sohn des Schriftstellers Carl Karlweis spielte seit 1919 an Max Reinhardts Theater in der Josefstadt sowie an anderen Wiener Bühnen. "Es folgten Auftritte in München, am Deutschen Theater in Berlin und an den dortigen Barnowsky-Bühnen. Große Erfolge feierte Karlweis als Prinz Orlowsky in Reinhardts 'Fledermaus'-Inszenierung 1929 und als Weinberl in Nestroys Stück 'Einen Jux will er sich machen' und wirkte auch in zahlreichen Filmkomödien mit, so in 'Die drei von der Tankstelle' mit Heinz Rühmann und Willy Fritsch" (DBE). 1938 nach Paris und 1940 in die USA emigrierend, gab er dort in dem Stück "Cue for Passion" sein Broadway-Debüt. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Karlweis nur noch als Gast bei den Salzburger Festspielen und an Wiener Bühnen auf. – "Ross"-Verlag, Negativ-Nr. 6170/1; die Bildseite mit einem S/W-Portrait im ¾-Profil.
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Kaufmann, Christine, Schauspielerin (1945-2017).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D., [1954].
1 S. 8vo. Hübsches S/W-Portrait des damals neun Jahre alten Kinderstars mit entsprechend kindlicher Unterschrift "Christine". - Aus dem Harald Reinl-Film "Der schweigende Engel".
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Kester, Flora, Schauspielerin (fl. um 1900).
Eigenh. Brief mit U. und Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Wien, 1896 und 1897.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Die Photographie i. F. 16,5:11 cm. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt herzlich “für Ihre freundliche Beurtheilung meiner bescheidenen Leistung”. - Die Photographie (Brustbild, nach rechts gewandt, mit vierseitigem Goldschnitt, dat. Dezember 1897) stammt aus dem Hause des k. u. k. Hofphotographen Rudolf Krziwanek, Wien und Ischl. - In altem Sammlungsumschlag.
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Kettel, Johann Georg, Schauspieler (1789-1862).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 6. II. 1817.
½ S. Folio. Bestätigt den Betrag von "Ein Hundert Dreyssig und Drey Gulden und 20 Kreutzer W[iener]r W[ä[h[run]g, welche Gefertigter als den Betrag seiner Gage vom Monat Januar l[aufenden] J[ahres] aus der k.k. Hoftheater Kassa baar empfangen" zu haben. - Kettel war von 1816-26 am Burgtheater im Fach des jugendlichen Liebhabers beschäftigt und spielte dann in Hannover, Stuttgart und Braunschweig, wo er 1840 zum Charakterfach überging. Nach einjähriger Tätigkeit in Köln führte er von 1857 bis zu seinem Tod am Hoftheater in Stuttgart Regie. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur bearbeitete englische, französische und ältere deutsche Stücke für die Bühne. - Mit zwei Gebührenstempeln und einigen hs. Bearbeitungsvermerken.
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Kierschner, Franz, Schauspieler (1833-1931).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. “Abgehalten druch eine lange Probe, mich Ihnen persönlich vorzustellen, erlaube ich mir, mich schriftlich an Sie zu wenden mit dem Ersuchen, meine leidige Gebühren-Geschichte durch Ihren gütigen Ausspruch endlich zu ordnen [...]”. - Franz Kierschner kam 1857 als zweiter Liebhaber ans Wiener Burgtheater und wurde 1866 zum wirklichen Hofschauspieler ernannt. 1874 ging er als Regisseur, Schauspieler und Theaterleiter in die USA und wurde Mitglied des Germania-Theaters in New York. Ende der 70er Jahre kehrte er noch einmal nach Deutschland zurück und versuchte sich als Regisseur am Deutschen Theater Berlin und als Gründer einer Theaterakademie, kehrte aber schließlich für immer nach New York ans Irving-Place-Theater zurück. Vgl. ÖBL III, s. v. - In altem Sammlungsumschlag.
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Kindermann, Heinz, Literatur- und Theaterwissenschaftler (1894-1985).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. XII. 1956.
1 S. 4to. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Lili Marberg: "Es ist noch wie gestern, als ich Sie, ein junger Burgtheater-Referent des Ministeriums, betreuen durfte. Und wie sehe ich noch Ihren Triumph in 'Lady Windermers Fächer' vor mir - jede Szene, jede einzelne Nuance Ihres großartigen Spiels. Und wieviele Ihrer Rollen vorher und nachher! Sie haben uns allen, ja dem ganzen deutschsprachigen Theater unendlich viel geschenkt [...]". - Kindermann war seit 1919 im Unterrichtsministerium tätig, wo er die Abteilung für Volksbildungswesen aufbaute; später Literaturgeschichte in Danzig und Münster lehrend, kehrte er 1942 nach Wien zurück und wurde Professor für Theaterwissenschaft an der Universität Wien, wo er das Institut für Theaterwissenschaft begründete. Seine 10-bändige "Theatergeschichte Europas" (1957-78) wurde zum Standardwerk seines Fachs. Kindermann war Mitbegründer der Salzburger Max-Reinhardt-Forschungs- und Gedenkstätte. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Instituts für Theaterwissenschaft.
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Klesheim, Anton Frh. von, Schriftsteller und Schauspieler (1812-1884).
Eigenh. Brief (Fragment?) mit U. ("Klesheim"). Gleichenberg, 29. VII. 1874.
1 S. Qu.-8vo. Die einzelnen Segmente alt auf Trägerkarton montiert. Wie von fremder Hand am linken oberen Blattrand vermerkt an den Sänger Ludwig ("Louis") Fischer-Achten: "[...] Die Theaterverhältniße hier sind schauderhaft, die täglichen Einnahmen betragen kaum 8 bis 9 Gulden über die [?] Kosten. Das ist eine hübsche Aussicht für das kleine Schwarzblattl [...]". - Stark fleckig und angestaubt; der Trägerkarton rechtsbündig mit einer Zierleiste in Wasserfarben versehen.
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Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. I. 1922.
1½ SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich wollte herzlich gerne von Ihrem freundlichen Ange[bot] Gebrauch machen und morgen im mittl. Konzerthaussaal 'Das Würfelgedicht' sprechen. Leider wurde es mir durch den Wunsch der Veranstalter nach 'Heiterem' vereitelt. Ich werde keinesfalls die erste sich mir bietende, würdige Gelegenheit, Ihre Dichtung zu sprechen, vorübergehen lassen [...]". - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert, wurde dort "als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u. a) bekannt und betätigte sich seit 1927 auch als Regisseur. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm er die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst" (DBE). Daneben trat Klitsch auch als Rezitator hervor und unternahm zahlreiche Gastspiel- und Vortragsreisen ins europäische Ausland. - Mit einem winzigen Randeinriß und stellenweise leicht gebräunt.
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Klitsch, Wilhelm, Schauspieler und Regisseur (1882-1941).
Eigenh. Brief mit U. O. O.
1 S. Gr.-4to. An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Ich höre eben zu meiner Betrübnis, dass das Stück am Samstag ja gar nicht gespielt wird!!! Nun will ich meiner Schwester im längst gegebenen Wort bleiben. Nur die Dernière wäre eine Entschuldigung gewesen! Und muss Dich bitten, unsere Zusammenkunft zu viert zu verschieben [...]". - Wilhelm Klitsch war seit 1906 am Deutschen Volkstheater engagiert, wurde dort "als Interpret zahlreicher klassischer Hauptrollen (Karl Moor, Marquis Posa, Egmont, Wilhelm Tell u. a) bekannt und betätigte sich seit 1927 auch als Regisseur. 1932 wurde er Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien; 1933 übernahm er die Leitung der neugegründeten Meisterschule für Redekunst" (DBE). Daneben trat Klitsch auch als Rezitator hervor und unternahm zahlreiche Gastspiel- und Vortragsreisen ins europäische Ausland. -In altem Sammlungsumschlag.
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