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Belcke, Friedrich August, Posaunist (1795-1874).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. VIII. 1927.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] erlaube ich mir beiliegenden 4stimmigen Canon für vier Männerstimmen vorzulegen. Sollte es mir gelingen, dass der Canon eine gefällige Annahme in Ihrer so weltberühmten Handlung fände, so würde es für mich eine große Freude sein […]".
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Beliczay, Julius von, Komponist (1835-1893).
Eigenh. Brief mit U. ("Jul. v. Beliczay"). Budapest, 13. IX. 1889.
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Regierungsrat bezüglich der Teilnahmemodalitäten an einem Musikwettbewerb: "Vor mehreren Monaten habe ich mich an meinen ehemaligen Lehrer Herrn Prof. Franz Krenn um Auskunft bezüglich des Konkurses für den Beethoven-Preis gewendet. Herr Prof. Fr. Krenn gab mir damals die Auskunft (und zwar nach vorhergehender Besprechung mit Ihnen) daß dich Konkurrenz berechtigt bin und gab mir gleichzeitig den Rath: mehrere (2-3) Werke einzusenden. Nun habe ich aber mittlerweile die 'Bestimmungen f. die Beethofen-Kompositionspreis Stiftung erhalten und studirt. Diese Bestimmungen scheinen mir mit der obigen Auskunft nicht genau übereinzustimmen [...]".
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Bellermann, Heinrich, Musikwissenschaftler und Komponist (1832-1903).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 16. IX. 1883.
1 S. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Das Melde'sche Werk über Akustik ist eine Arbeit, die mir ihrer großen Klarheit wegen außerordentlich gefällt. Ich habe mir alle Mühe gegeben, einen Bericht darüber zu schreiben, doch bin ich der Sache nicht gewachsen. Der Inhalt des Buches ist physikalisch, über Musik ist darin so gut wie nichts zu finden. Sie verzeihen mir daher gütigst, wenn ich Ihnen das Werk zurückschicke. Ich hoffe in einiger Zeit Ihnen über einen anderen Gegenstand einen kleinen Aufsatz geben zu können [...]". - Der Privatschüler von August Eduard Grell wurde 1866 Professor der Musik an der Berliner Universität. Er verfaßte "Die Mensuralnoten und Taktzeichen des 15. und 16. Jahrhunderts" (1858). 1883 erschien seine "Akustik".
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Bellincioni, Gemma, italienische Sopranistin (1864-1950).
Eigenh. Zitat mit U. Wien, 1893.
1 S. Qu.-8vo. L'arte e l'amore sono tiranni… vogliono tutto per se, anima e cuore!
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Bellincioni, Gemma, italienische Sopranistin (1864-1950).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 1893.
163 x 108 mm. Brustbild im Profil aus dem Atelier des Photographen Giacomo Brogi, Florenz und Neapel. Mit Widmung und Signatur auf der Bildseite.
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Benedict, Julius, Komponist und Kapellmeister (1804-1885).
Eigenh. Brief mit U. London, 5. VI. 1838.
1½ SS. 4to. An Ignaz Franz Castelli (1781-1862): "Ich habe Ihren lieben Brief vom 21ten richtig erhalten und danke Ihnen für all' die Details die Sie mir darin geben. - Ich hoffe, dass Ihre Prognostica recht bald in's Leben treten werden. - Das Buch der Oper habe ich Ihnen mittels der K. K. Oest. Gesandtschaft hier schon am 9ten oder 10ten May überschickt und erwarte die Nachricht seiner glücklichen Ankunft in Wien mit der größten Ungeduld […]".
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Benedict, Julius, pianist and composer (1804-1885).
Autograph letter signed ("JBenedict"). London, 30 Oct. 1867.
8vo. 1½ pp. on bifolium. In French, to an unnamed addressee.
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Berg, Alban, Austrian composer (1885-1935).
Typed letter signed ("Alban"). Vienna, 29 Dec. 1929.
Large 4to. 1½ pp. With two-line autogr. postscript signed by Helene Berg. A comprehensive and amicable letter to the Danish composer and conductor Paul von Klenau, telling about some performances and commitments during the last month, and sending some musical material on which Klenau should take a look. "Superfluously, I have made some remarks on the treatment of the speaking voice, but have completely forgotten that there is also one in the 'Gurre-Lieder', what you will already know of your own experience [...]" (transl. from the German original).
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Berlioz, Hector, French composer (1803-1869).
Autograph letter signed. N. p. o. d.
Small 8vo. 1 p. Bifolium with integral address panel. To his friend, the Hungarian born pianist Stephen Heller (1814-88): "Mon cher Heller / J'ai cherché dans toute la rue de Laval sans pouvoir trouver M. de Vesma [?] qui a eu la bonté de m'écrire ce matin et que je voudrais bien voir avant son déport pour la campagne. Savez vous son adresse numérotée?"
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Bernoulli, Eduard, Musikwissenschaftler (1867-1927).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 19. II. 1900.
4 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestern erhielt ich das Recensionsex. des Quacksalbers und hoffe Ihnen im Lauf der nächsten Tage, jedenfalls dieser Woche eine kurze Besprechung zustellen zu können. Was Herrn Prof. Sauer betrifft so trete ich Ihnen gegenüber selbstverständlich ohne weiteres zurück und bin auch gern bereit, Ihnen das genannte Ex. wieder zuzuschicken, da ich ja von Dr. Benndorf ein anderes erhalten habe. Sollten Sie indes keinen Gebrauch mehr davon machen wollen, so dachte ich daran, das Rec. Ex. einem mir bekannten Zeitungsreferenten zu überlassen. Ueber die gregorianische Melodie bin ich leider nach meinen bisherigen Erfahrungen ausser Stande, Ihnen mehr mitzutheilen als Sie bereits wissen, zumal mir der (böhmische?) Text einstweilen fehlt. Eine Melodiephrase scheint mehr oder weniger paraphrasiert zu sein. Sehr interessant wären mir dagegen, obschon ich in letzter Zeit - bisweilen ungern - andersartige Arbeiten in erste Linie stellen musste, Melodien aus dem 14ten und 15. Jahrhundert resp. die Gelegenheit, die betreffenden Handschriften zu Gesichte zu bekommen […]". - Erstes Blatt gelocht, mit Einrissen. - Nach dem Studium in Leipzig (Promotion 1896) und der Habilitation an der Univ. Zürich 1910 war Bernoulli seit 1921 Prof. der Musikwissenschaft. Er gab 1901 zusammen mit G. Holz und Franz Saran die Jenaer Liederhandschrift mit Übertragung in moderne Notenschrift heraus und verfaßte u.a. Die Choralnotenschrift bei Hymnen und Sequenzen im späteren Mittelalter.
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Berton, Henri Montan, French composer (1767-1844).
Autograph letter signed ("H. Berton"). Paris, 14 Sept. 1834.
Large 4to. 1 page on bifolium with integral address panel. To Monsieur François-Joseph Fétis, the director of Brussels conservatory, thanking him for publishing benevolent articles concerning Berton's friend "Sudre" in his music journals and asking Fétis to continue helping Sudre in Belgium as he did before in France: "Je profite du voyage de mon ami Sudre, pour me rappeller à Votre Souvenir; je n'ai pas besoin de Vous parler des mérites de Sa Langue Musicale car c'est en partie aux beaux et bienveillantes articles de Votre Revue, qu'il est redevable de la renommée dont jouît déja dans le Manuel Musicale Sa Découverte, je ne viens donc aujoud'hui que vous prier de lui continuer Vos bons offices en Belgique, comme vous l'avez déja fait en France. Vous rendrez un signalé service à un article estimable sous tous les rapportes [...]".
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Berton, Pierre-Montan, French composer and conductor (1727-1780).
Autograph letter signed ("Berton"). N. p., 13 Jan. 1774.
Small 4to. 1 page on bifolium. To an unnamed Monsieur explaining that, while Berton was spending the holidays in Versailles, he was also informed that there has still been an old debt due to the succession of M.r Villeneuv. Berton is eager to clear off this debt to the addressee: "Pendant le sejour Des Fêtes [...], que j'ai faites à Versailles, l'on a presentée chéz moi, un effet appartent à la succession de M.r Villeneuv; C'est une si vielle dêtte, qui je ne m'en souvenoit nullement, où que je l'arois avoir acquité dans le tems; vous verrez par les papier [sic!] que j'ai l'honneur de vous l'envoyer, Monsieur, que l'on me condamné par deffaut, comme je reconnois de voir cette somme, et que je n'en jamais hesité de payer mes dêttes [...]". - The end of the letter concerns the way in which the sum would be repaid: Berton has to stay further three days in Versailles, and plans to give back the first part of the sum on Sunday morning. - In places minor ink set-off. Apart from light foxing very well preserved.
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Bialas, Günter, Komponist (1907-1995).
Eigenh. Musikmanuskript mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio. Transparentpapier, am Kopf signiert. Am unteren Blattrand eh. bezeichnet "Aus der Oper 'Hero und Leander' 1966". Notation für Orchester. - Mit einigen Randeinrissen.
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Bialas, Günter, Komponist (1907-1995).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
147:98 mm. Portrait im Profil in S/W.
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Billet, Alexandre-Philippe, pianist and composer (1817-after 1888).
Autograph musical quotation signed. Vienna, 25 Nov. 1847.
Oblong folio. 1 p. Inscribed to "Madame Marie Gordon": four bars from "Fragment d'une Etude" ("Andante").
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Bischoff, Hermann, Komponist, Schüler von Richard Strauss (1868-1936).
Eigenh. Brief mit U. München, 20. X. 1906.
2 ½ SS. 8vo. Macht Walter Josephson, Direktor der Duisburger Philharmoniker, auf die Erstaufführung Ernst Böhes "Taormina" aufmerksam und berichtet über Änderungen an seiner ersten Symphonie: "[…] Leider ist das nun zu spät, um diesen Winter noch auf Aufführungen zu rechnen. Aber ich habe doch lieber einige dringend notwendige Änderungen vorgenommen. So haben Satz I und III andere, starke Abschlüsse erhalten, Satz IV ist im Schlusse wesentlich gekürzt und in der Durchführung gedrungener gestaltet und den zweiten Satz habe ich ganz neu componiert. Das Werk dauert jetzt 51 Minuten, statt, wie früher 63 […]".
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Bischoff, Ludwig, Musiktheoretiker (1794-1867).
Eigenh. Brief mit U. Köln, 8. X. 1866.
4 SS. 8vo. "Sie müssen schon das Loos aller meiner Freunde theilen und sich an große Nachsicht mit mir in Bezug auf Correspondenz gewöhnen. Ich habe schon zwei Briefe erhalten und aus dem letzten mit Freude erfahren, daß Sie tüchtig am Componieren sind und das hat mich eben auch angeregt, den Versuch zu wagen, Ihnen mein Opernbuch zu liefern. Nachdem ich einige Tage lang schwedische Geschichte studiert habe, bin ich bei Gustav Wasa geblieben, habe mein historisches und philologisches Gewissen alsdann beschwichtigt und den Stoff frei behandelt. Ich glaube, die Sache wird sich machen: ich habe im scenischen Entwurf 3 Akte fertig und für den 4ten (und letzten) auch schon das Nöthige in petto. Ich muss aber Gustav zum Tenor machen, denn eine Episode mit einem anderen Tenor, der jedenfalls eine untergeordnete Rolle spielen würde, behagt mir nicht […]". - Bischoff war Sohn eines Cellisten, studierte in Berlin Philologie und arbeitete nach seiner Teilnahme an den Kriegen von 1813-15 als Lehrer in der Schweiz und in Berlin. 1823-49 war er Direktor des Gymnasiums in Wesel und beschäftigte sich mit Musiktheorie. 1849 siedelte er nach Köln über, gründete dort die "(Nieder-)Rheinische Musikzeitung" und schrieb für die "Kölnische Zeitung". Neben zahlreichen Musikkritiken verfaßte er Militärberichte sowie ein Opernlibretto.
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Bitter, Karl Hermann, Staatsmann und Musikschriftsteller (1813-1885).
Eigenh. Brief mit U. ("Bitter"). Berlin, 20. I. 1883.
1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Wohlgeboren gefälliges Schreiben vom 10. d. M. habe ich erhalten u. werde Ihnen das Manuscript meiner Studie über das Stabat mater in spätestens 8 Tagen zustellen können, da mir immer noch ein bereits bestelltes Material zu der mir nothwendig scheinenden Vervollständigung fehlt. Ich möchte aber doch dringend bitten, den Abdruck der einzelnen Abschnitte nicht auf 5 Spalten zu beschränken, sondern ihrer 6 dazu bestimmen zu wollen, da die Sache bei 82 folio Seiten meiner Schrift überaus lang u. daher kaum übersichtbar sein würde [...]". - Karl Hermann Bitter wirkte als Finanzminister (1879-82) bei der Bismarckschen Steuerreform und beim Eintritt Hamburgs in das deutsche Zollgebiet mit und setzte sich für die Verstaatlichung der preußischen Privatbahnen ein. Er "betrieb auch musikwissenschaftliche Forschungen (u. a. zur Geschichte der Oper und des Oratoriums) und verfaßte auf der Grundlage eigener Quellenstudien die ersten wissenschaftlich fundierten Biographien über Johann Sebastian Bach (1865) und seine Söhne" (DBE).
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Bittner, Julius, Komponist (1874-1939).
3 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1926.
Zusammen (½+½+¾ =) 1¾ SS. auf 3 Bll. Gr.-4to. Ein Brief mit einem eh. Notenbeispiel. An den Komponisten Paul von Klenau mit innigem Dank für Klenaus Dirigat bei der Uraufführung von Bittners großer Messe (auch Missa Austriaca) im großen Saal des Konzerthauses: "Die gestrige Aufführung meiner D-Messe hat mir einen großen Erfolg gebracht, den ich Dir, einzig und allein Dir verdanke. Kein Mensch wird das je besser machen können. Du beherrschst die Partitur, als wenn Du sie selbst gemacht hättest. Deine wundervolle Begeisterung hast Du auf alle Mitwirkenden übertragen und so eine Aufführung zustande gebracht, die glatt als mustergiltig bezeichnet werden kann. Du hast auch dirigiertechnisch ein Meisterstück vollbracht und in dieser einen, ersten Aufführung gleich den Stil für alle folgenden festgelegt. Einen idealeren Interpreten als Dich kann ich mir gar nicht denken. Ich danke Dir für Deine Freundestat, die auch eine große Kunsttat geworden ist [...]" (4. II. 1926). - "Mit mehr Begeisterung hat noch nie ein Mann den anderen mit dem Worte Freund angeredet wie ich heute. Das, was Du für meine Messe geleistet hast, ist mit Talent, Fleiß usw. nicht zu machen. Das kann nur die Liebe. Und die hast Du in überreichen Maße meinem Werke entgegengebracht, hast Dich an das Werk geradezu königlich gebend verschwendet. Mit bloßem Danksagen ist da gar nichts zu machen. Ich kann Dir nur sagen, daß ich die Tage unserer Zusammenarbeit, der Zusammenarbeit zweier schaffen der Künstler, nie vergessen werde [...]" (gleichfalls 4. II. 1926). - "[...] Wie Dir Botstiber vielleicht schon geschrieben hat, plant man für den 6. März eine Wiederholung unserer Messe. Hoffentlich ist es Dir recht. Man quält mich, die zweite Gloriafuge [folgt das Notenzitat "Cum santo spirito - tu in gloria"] ganz wegzulassen. Was sagst Du dazu? An Zeit werden damit 5 Minuten gewonnen. Mehr nicht [...]" (16. II. 1926). - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas knittrig.
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Bittner, Julius, Komponist (1874-1939).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. V. 1923.
½ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Glückwünschen zu dessen Vermählung. - Julius Bittner war nach abgeschlossener juristischer Ausbildung als Richter in Wolkersdorf und später im Justizministerium in Wien tätig. Nebenher stand er in Kontakt mit dem Wiener Akademischen Richard-Wagner-Verein und nahm Unterricht bei Josef Labor, Joseph Schalk und Bruno Walter, wurde 1918 in das Kuratorium der Staatsakademie für Musik gewählt und erhielt 1925 den Kunstpreis der Stadt Wien. Sein Werk umfaßt neben Chorwerken insbesondere Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Sein "Walzer aus Wien", der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Bittner, Julius, Komponist (1874-1939).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.
2 SS. (Qu.-)8vo. Auf der Verso-Seite einer Portraitpostkarte, die den Komponisten zusammen mit seiner Gattin, der Altistin Emilie Werner, zeigt. Neun Takte für Klavier und eine Singstimme aus einem unbezeichneten Werk mit unterlegtem Text "Ich bin der Albrecht Dürer...". Die Bildseite des Paares mit einer eh. Widmung mit U. von "Julius u. Emilie".
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Bittner, Julius, Komponist (1874-1939).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, o. D.
½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962) mit Glückwünschen zu dessen Promotion. - Julius Bittner war nach abgeschlossener juristischer Ausbildung als Richter in Wolkersdorf und später im Justizministerium in Wien tätig. Nebenher stand er in Kontakt mit dem Wiener Akademischen Richard-Wagner-Verein und nahm Unterricht bei Josef Labor, Joseph Schalk und Bruno Walter, wurde 1918 in das Kuratorium der Staatsakademie für Musik gewählt und erhielt 1925 den Kunstpreis der Stadt Wien. Sein Werk umfaßt neben Chorwerken insbesondere Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Sein "Walzer aus Wien", der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg.
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Bittner, Julius, Komponist (1874-1939).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, o. D.
1 ½ SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961), der sich für eine seiner Operetten interessiert hatte. - Bittners Werk umfasst neben Chorwerken insbesondere Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Der "Walzer aus Wien", der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg.
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Bittner, Julius, Komponist (1874-1939).
Portraitpostkarte mit Adresse von anderer Hand. O. O. u. D.
8vo. Brustbild en face in S/W. - Julius Bittner war nach abgeschlossener juristischer Ausbildung als Richter in Wolkersdorf und später im Justizministerium in Wien tätig. Nebenher stand er in Kontakt mit dem Wiener Akademischen Richard-Wagner-Verein und nahm Unterricht bei Josef Labor, Joseph Schalk und Bruno Walter, wurde 1918 in das Kuratorium der Staatsakademie für Musik gewählt und erhielt 1925 den Kunstpreis der Stadt Wien. Sein Werk umfaßt neben Chorwerken insbesondere Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Sein "Walzer aus Wien", der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg.
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Blaha, Franz, Musiker (geb. 1829).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. I. 1888.
1 ½ SS. 8vo. An einen Herrn Schlosser: "Mein Arzt erklärte heute dass wenn die jetzige Witterung anhalten sollte, ich - trotz der wachsenden Abnahme meiner Schmerzen bis Ende dieser Woche in meiner Wohnung (bei gleichmäßig temperierter Luft) verharren müsste. Um einer ferneren Unterrichtsstörung vorzubeugen, bitte ich Obiges dem Herrn Direktor mitzutheilen, damit bis nächsten Montag - an dem ich selbst im Conserv. erscheinen werde - eine andere geeignete Persönlichkeit den Trompetenunterricht versehen möge […]."
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Blanc, Adolphe, violinist and composer (1828-1885).
Autograph musical quotation signed. N. p., 4 Sept. 1867.
Oblong 4to. 1 p. 16 bars from his piano trio no. 4 (op. 35). - Another autograph musical quotation signed by Blanc (17 bars for piano, dated 23 June 1867) on the reverse.
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Blanc, Adolphe, French violinist and composer (1828-1885).
Autograph letter signed 9, rue d'aumale [Paris], 1. VII. 1865.
8vo. 1p. To a music journalist, thanking him for his "journal de musique": "Je vous remercie beaucoup de l'envoi que vous voulez bien me faire de votre bon Journal de Musique. Je le lis avec le plus grand plaisir. Je saisi cette occasion de vous écrire pour vous assurer toutes mes sympathies [...]". - On stationery with embossed monogram. - Some browning.
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Blassmann, Adolf, Musiker (1823-1891).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 28. XI. 1880.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich gebe zu, dass die von Ihnen monierte Stelle etwas schwülstich (?) ausgefallen. Sie fängt aber auch gleich mit einem horrenden Druckfehler an. Ich schreibe Zeile 8 'Erstere Composition', und gedruckt steht 'letztere'. Aus dieser Verwechslung ist dann auch jedenfalls aus Sinn Unsinn entstanden. Lesen Sie es noch einmal durch, und Sie werden es sofort herausfinden. Möge Ihnen die zweite Lesart mundgerechter erscheinen […]".
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Blauwaert, Emil, Violinist und Sänger (1845-1891).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 18. IV. 1886.
1 S. 8vo. Der aus St. Nikolaas bei Antwerpen stammende Musiker absolvierte eine Ausbildung um Geiger, wechselte dann ins Gesangsfach und war am Konservatorium von Brüssel Schüler von Eugène Goossens und Henri Warnots. Höhepunkte seiner musikalischen Laufbahn waren die Auftritte in Bayreuth. Ein Konzert, das Blauwaert drei Wochen bevor er dieses Albumblatt verfaßte, am 28. März in Wien gegeben hatte, fand in einer Besprechung Hugo Wolfs sehr positive Resonanz: "[...] Herr Hill, einen so vortrefflichen Mephistopheles er gelegentlich der Aufführung von 'Fausts Verdammung' auch abgegeben, hätte gut getan, von Blauwaert ein Rezept sich verschreiben zu lassen, wie die Serenade des Mephistopheles zu singen sei. - Möge sich Herr Blauwaert entschließen, ein zweites Konzert zu geben. Der einstimmige Beifall, den in seinem ersten Konzerte das Publikum dem Künstler in enthusiastischer Weise gezollt, könnte ihn hierzu schon ermuntern [...]" (Hugo Wolfs Musikalische Kritiken, S. 267). - Aus einem Poesiealbum mit zwei gedr. Gedichten anderer Verfasser.
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Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 7. IV. 1930.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit wohl nicht hinzugehörigem Kuvert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es war allerdings ein Staatsverbrechen von mir, Ihnen einen halben Briefbogen zu senden, als ich die eine Hälfte berechnet hatte und abtrennte, statt den Brief von Neuem zu schreiben. Das war sehr schlimm, ebenso schlimm wie die mit Bleistift geschriebene Postkarte, die Sie mir, einem Ihnen Unbekannten, sandten, jedoch nicht so schlimm wie die unpassenden Bemerkungen, die Sie auf offener Karte mir zu senden belieben. Im Übrigen spreche ich Ihnen ebenso höflich wie entschieden das Recht ab, von 'Anrede' zu sprechen [...]". - Leo Blech, von 1893 bis 96 Schüler von Engelbert Humperdinck, war Dirigent am Aachener Musiktheater und 1. Kapellmeister am Deutschen Theater in Prag, ehe er 1902 als Komponist mit der Oper "Das war ich" hervortrat. Später an der Kgl. Oper Berlin, am Deutschen Opernhaus, an der Großen Volksoper, an der Wiener Volksoper und der Berliner Staatsoper tätig, mußte er als rassisch Verfolgter in die Sowjetunion emigrieren und wirkte später in Riga und Stockholm. 1949 nach West-Berlin zurückgekehrt, wurde er zum Generalmusikdirektor der Städtischen Oper ernannt, an der er bis 1953 dirigierte. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt u. a die Oper "Alpenkönig und Menschenfeind" (1903), Kammer- und Klaviermusik, Chöre und Lieder.
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Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Berlin, 9. IV. 1936.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely. - "Beste Ostergrüsse Leo Blech". - Die Bildseite mit Blechs Portrait nochmals signiert.
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Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958).
Eigenh. Postkarte mit U. Wohl Wien, [August 1923].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die "Symphonia" in Wien mit der Mitteilung, daß er hinsichtlich eines Konzerts noch einige Vorschläge zu machen habe. - Leo Blech, von 1893 bis 96 Schüler von Engelbert Humperdinck, war Dirigent am Aachener Musiktheater und 1. Kapellmeister am Deutschen Theater in Prag, ehe er 1902 als Komponist mit der Oper "Das war ich" hervortrat. Später an der Kgl. Oper Berlin, am Deutschen Opernhaus, an der Großen Volksoper, an der Wiener Volksoper und der Berliner Staatsoper tätig, mußte er als rassisch Verfolgter in die Sowjetunion emigrieren und wirkte später in Riga und Stockholm. 1949 nach West-Berlin zurückgekehrt, wurde er zum Generalmusikdirektor der Städtischen Oper ernannt, an der er bis 1953 dirigierte. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt u. a die Oper "Alpenkönig und Menschenfeind" (1903), Kammer- und Klaviermusik, Chöre und Lieder. - Mit einem größeren Ausschnitt am unteren Rand.
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Blümel, Alfons, Komponist (1884-1943).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. und einige eh. Zeilen mit U. verso. Wien, 25. X. 1934.
1½ SS. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). Vier Takte mit unterlegtem Text "Ach, erklinge doch in mir ein kleines Lied" "zur frdl. Erinnerung an die Liederstunde in Radio-Wien am 24. X. 1934". - Alfons Blümel, ein Schüler von Hermann Grädener, komponierte Lieder, Kammermusik und Orchesterwerke sowie die Oper "Die Heilige". Vgl. Czeike I, 404.
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Bochmann, Werner, Komponist (1900-1993).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Schliersee, 18. V. 1967].
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] es ist jedesmal eine große Freude für mich, Ihr treues Gedenken zu meinem Geburtstag zu erhalten. Wenn ich mich nur revanchieren könnte! Leider weiß ich Ihren Tag nicht […]". - Der Kaufmannssohn studierte nach erstem Klavier- und Musikunterricht in Leipzig Chemie an der TH Dresden und bildete sich daneben in Dresden und Berlin (u. a. bei Franz Schreker) musikalisch. Zunächst Liedbegleiter, Korrepetitor und Pianist, erzielte er mit dem Schlager "I called to say good night" einen durchschlagenden Erfolg und war seit 1934 vor allem als Schlager- und Filmkomponist tätig (u. a. "The Amazing Quest of Ernest Bliss", 1936; "Quax, der Bruchpilot", 1941; "Die Feuerzangenbowle", 1943). Zu Bochmanns bekanntesten Werken zählen "Heimat, deine Sterne" (Text von Erich Ohser), "Mir geht's gut" (gesungen von Heinz Rühmann) und "Der Theodor im Fußballtor" aus dem gleichnamigen Film (1950).
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Bockelmann, Rudolf, Sänger (1892-1958).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. Wien, Dezember 1932.
Portrait en face in S/W.
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Bockholtz-Falconi, Anna, Mezzosopranistin (1820-1879).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
6 Zeilen auf der Innenseite eines an sie adressierten Kuverts. An Madame de Brenning: "Liebe Peppina | hier allerhand zum Mittheilen! besonders aber 5 entrées zu den 2 Prüfungen heute morgen, weren [!] 2 für Frl. Mearri und Fr. Trombelli bitte zu besorgen [...]". - Anna Bockholtz-Falconi war Mitglied im Ensemble des Gothaer Hoftheaters gewesen und hatte sich 1856 als Gesangslehrerin in Wien niedergelassen.
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Boehm, Adolf Paul, Komponist (1878-1911).
Eigenh. Brief mit U. Dresden
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame: "[...] Daß Sie einige Lieder kaufen wollen ist sehr liebenswürdig. Bitte bemühen Sie sich nur zu Schellenberg in der Burgstrasse und verlangen Sie meine Lieder aus dem Verlage von C. F. Kagut [...]". - Mit gepr. Monogramm.
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Bohrer, Max, Komponist (1785-1867).
Eigenh. Brief mit U. mit 5 Notenbeispielen im Text. Paris, o. D.
2 SS. 4to. An den Verleger Carl Friedrich Peters (1779-1827) in Leipzig: "Mein letztes Schreiben vom 16ten nebst der an Sie abgesandten Manuscripten werden Ihnen gut zu gekommen seyn, und ich sehe Ihrer Antwort darauf entgegen. Heute bin ich so frey Ihnen anzuzeigen dass Wessel et Com., auch Verleger des Duetts für Violin und Violoncello ist, welche Sie die Güte haben werden auf dem Titel zu bemerken, ferner bemerke Ihnen dass ich noch einige kleine Fehler in dem Duo für Clavier und Violin von A. Bohner gefunden habe welche Ihnen hiermit anzeigen, und bitte gefälligst zu ändern wie folgt […]". - Bohrer wurde 1799 Musiker beim Münchner Hoforchester, mit dem er zahlreiche Konzertreisen durch Europa unternahm. 1832 folgte er einer Berufung als Erster Cellist und Konzertmeister nach Stuttgart. Bohrer komponierte unter anderem Stücke für Cello.
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Boieldieu, François-Adrien, French composer (1775-1834).
Autograph letter signed. No place, "ce dimanche 8 Sept." (1816 or 1822?).
4to. 1 page on bifolium. To the harpsichordist and composer Charles-Henri Plantade (1764-1839), sending the manuscript of this "Télémaque" for one of Plantade's students. - Traces of folding.
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Bolcom, William, Komponist (geb. 1938).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., Juni 1998.
254:204 mm. Portrait im ¾-Profil in S/W.
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Bonewitz, Johann Heinrich, Komponist (1839-1917).
Eigenh. Brief mit U. Wiesbaden, 30. X. 1861.
¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich ersehe soeben geehrter Herr aus dem Gesangsvereinsblatt "Die Saengerhalle" dass Sie einen Preis für 2 Chöre zum Traerspiel "Spartacus" ausgeschrieben haben, und wäre bereit dieselben zu componieren, wenn sie mir die Worte sogleich schicken wollten, und zugleich dabei bemerkten ob es mit oder ohne Orchester sein soll […]". - Bonewitz wanderte 1852 mit seinen Eltern in die USA aus und kam 1861 zur weiteren Ausbildung nach Wiesbaden. Von 1866 an unternahm er Konzertreisen u.a. nach Paris und London und veranstaltete seit 1872 populäre Sinfoniekonzerte in New York (vgl. DBE). - Gefaltet.
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Bopp, Wilhelm, Violinist und Komponist (1863-1931).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
2 SS. 65 x 101 mm. "Durch einen dummen Zufall ist meine Dankeskarte an Sie, in der ich Ihnen für Ihre liebe Osterwünsche herzlichst gedankt u. Ihnen samt den Ihrigen alles Gute u. Schöne gewünscht habe, in meine Schreibmappe geraten, anstatt sich von der Post zu Ihnen befördern zu lassen […]". - 1908 wurde Bopp als Direktor am Konservatorium (vom 1. Jan. 1909 an verstaatlicht als K. K. Akad. für Musik und darstellende Kunst) eingeführt (vgl. MGG XV, 946).
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Bornhardt, Johann Heinrich, Komponist und Musiker (1774-1843).
Eigenh. Brief mit U. Braunschweig, 20. III. 1822.
1½ SS. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und rotem Siegel. An den Verleger Carl Friedrich Peters (1779-1827) in Leipzig: "Ob ich gleich von Ihnen weiß, dass Sie von Guitarr Sachen mit Gesang, als Verleger, nicht viel mehr halten, so erlaube ich mir dennoch nachträglich zu meinen Sendungen Sie zu befragen, ob Sie nicht einiges, und zwar einzeln, aus dem so allbeliebten Freischütz für die Guitarre von mir nehmen wollen […]". - Der Musiklehrer führte die Gitarre in Norddeutschland ein. Zu diesem Instrument schrieb er eine mehrfach neu aufgelegte Gitarren-Schule.
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Borwick, Leonhard, britischer Pianist (1868-1925).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], o. D.
1 ½ SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Sehr gerne möchte ich morgen ein wenig mich einspielen (es braucht durchaus nicht auf dem Concert-Instrument zu sein), und bitte ich Sie freundlichst mir möglichst früh Nachricht zu geben um welche Zeit es am bequemsten und praktischsten wäre für mich zu kommen. 1 - 1 ½ Stunden genügten vollkommen. Wäre es möglich? […]?". - Der Schüler von Clara Schumann war Mitglied des Joachim-Quartetts.
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Botstiber, Hugo, Musikwissenschaftler (1875-1941).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. 45 x 85 mm. "Sendet herzliche aufrichtige Glückwünsche". - Botstiber wurde 1896 Amanuensis der Bibliothek der Gesellschaft der Musikfreunde, 1900 Sekretär des neugegründeten Wiener Konzertvereins, 1905 Sekretär und Kanzleidirektor des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde. Von 1912 bis zu seiner Emigration 1938 nach Großbritannien war er Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft.
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Brah-Müller, Gustav , Komponist (1839-1878).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 27. V. 1876.
3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Obschon lebhaft bedauernd, daß unser Vorhaben ohne Frucht blieb, hoffe ich nach der eingehenden Sorgfalt, die Sie jener Angelegenheit widmeten, u. den Motiven, welche Sie zur Ablehnung bestimmten, Ihnen auch diesmal nicht lästig zu werden [...]". Weist weiters auf einige seiner Werke hin, die beim Schlesischen Musikfest aufgeführt werden sollen. - Brah-Müller war Lehrer am Wandeltschen Musikinstitut und schrieb Werke für Klavier, Lieder und einige Operetten; ein Quartett von ihm wurde 1875 in Mailand preisgekrönt.
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Brahms, Johannes, German composer (1833-1897).
Autograph letter signed ("JBrahms"). [Vienna], December 1879.
Large 8vo. 3 pp. on bifolium. Amicable letter to Fanny von Pausinger, with whom Brahms had spent his last summer sojourn at Pörtschach, remembering the nice time together and some residents.
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Brand, Geza, Bariton (1882-1938).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 14. III. 1910.
217 x 111 mm. Kniestück im Halbprofil aus dem Atelier Ludwig Gutmann, Wien. Gewidmet Ludwig Winter "in aufrichtiger Verehrung" (d. i. der k. k. Hofsekretär der Generalintendanz der Hoftheater Dr. Ludwig Winter [urspr. Storozynetz, 1872-1922]).
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Brandeis, Camilla, Pianistin (geb. 1878).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 30. IX. 1905.
3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Durch Hrn. Redakteure Payer erhalte ich soeben die Aufforderung, mich an dem ersten internen Musikabend des Dürerbundes zu beteiligen. Ich werde derselben mit Vergnügen nachkommen, und gestatte mir hiermit, Ihnen, sehr geehrter Herr Doktor, jene Piecen, die ich eventuell spielen möchte, anzugeben. Es wird dies 1) Bach: Toccata in D-Dur (Fantasie u. fuge) 2) Liszt: Gnomenreigen. Sollte indessen ein zweites klassisches Stück sich besser in den Rahmen des Programms fügen, so könnten an Stelle der Liszt'schen Etude etwa die Variationen in F-Moll von Haydn treten [...]".
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Brandeis, Camilla, Pianistin (geb. 1878).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
3 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "In der Sammlung 'Hausmusik' habe ich so viele gute alte - und doch so wenig gekannte - Klavierkompositionen gefunden, dass ich, Ihnen geehrter Herr Redakteur, für die Vermittlung dieser grösstenteils sehr interessanten Bekanntschaften zu Danke verpflichtet bin. Ist es doch für den Musiker - und auch für die Musikerin! - ein reines Vergnügen, diese alten Kabinettstückchen aus längst vergangener Zeit in so unverkünstelter Form wieder auferstehen zu sehen! So hoffe ich denn, dass die höchst geschmackvolle und künstlerisch redigierte Sammlung des 'Kunstwart' in den musikliebenden Kreisen eine recht weite Verbreitung finden möge, ich selbst werde nicht versäumen, zu ihrer Popularisierung nach Kräften beizutragen […]".
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