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Succovaty von Vezza, Eduard Frh., Militär (1839-1919).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 10. II. 1904.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Baronin: "Soeben habe ich das zuliegende Antwortschreiben des Obersten Winkler, Generalstabs-Chef des Landwehr-Ober-Kommandos, erhalten. Ich bin überzeugt, daß Seine kaiserliche Hoheit die Aufklärung über die Ursache der Unterlassung gnädig entgegennehmen wird [...]".
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Sucro, Georg Wilhelm, Prediger und Dichter (1758-1793).
Eigenh. Bücherzettel mit U. ("Sucro"). O. O., September 1786.
1 S. Qu.-kl.-8vo. "Dürft' ich mir wohl mein lieber Herr Gevatter Semlers selecta capita historiae ecclesiasticae u. Spittlers Kirchengeschichte wie auch die Seilerschen Tabellen über die Kirchengeschichte ergebenst ausleihen [...]". - Der in Magdeburg geborene Sohn des Dompredigers Johann Georg Sucro studierte Theologie, war hernach Lehrer an der Domschule zu Magdeburg, machte 1787 als Feldprediger den Feldzug nach Holland mit und wurde 1789 Prediger zu Bardeleben bei Magdeburg "und starb schon am 24. Mai 1793 zu Halle, wohin er sich schwer erkrankt in ärztliche Pflege gegeben hatte. Er hat zu dem bekannten Niemeyer'schen Schulgesangbuch vom J. 1785 acht geistliche Lieder geliefert, von welchen zwei Bearbeitungen älterer von Liebich und Freylinghausen, die übrigen aber seine eigenen sind. Von letzteren fanden dann einige auch Aufnahme in andere Gesangbücher" (ADB XXXVII, 116). - Papierbedingt etwas gebräunt und alt auf Trägerpapier montiert.
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Svinhufvud, Pehr Evind, finnischer Politiker und Staatsmann (1861-1944).
Eigenh. Albumblatt mit U. ("P. E. Svinhufvud"). O. O., 17. VII. 1937.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Für Ashley T. Cole in New York. - Beiliegend einige Bll. Zeitungsausschnitte.
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Sylvius II. Friedrich, Herzog von Württemberg-Oels (1651-1697).
Eigenh. Brief mit U. Oels, 25. IV. [um 1675?].
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Ein Krankenbericht an den Herzog Georg von Württemberg-Mömpelgard (1626-99), möglicherweise über den Sohn des Adressaten, Leopold Eberhard (1670-1723): "E. Gn. berichte gehorsamst in Eil das der H. Leopold Ld. umb 9 Uhr einen kurtzen atem bekommen [hat] welcher zwar Gott lob gar balde sich wider verlohren, S. Ld. auch darauf lustig geweßen u. gelachet. Sie husten aber doch dabey mehr alß andre mahl. Umb 10 uhr sind sie zu bette gegangen. Da sie unter dem gebette gar sanffte zu schlaffen angefangen iedoch im schlaffe ein wenig auch gehußtet aber wen sie nur auß gespihen gehabt gleich wider eingeschlaffen, Gott gebe daß es sich wider bald völlig beßern möge [...]". - Spuren alter Faltung und alter Montage, kleine Eckläsur von Siegelöffnung (kein Textverlust).
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Szokoll, Carl, Widerstandskämpfer, Filmproduzent (1915-2004).
Eigenh. Widmung und U. auf Presseblatt. O. O. u. D.
1 S. Gr.-4to.
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Taaffe, Eduard Gf. von, Staatsmann (1833-1895).
Eigenh. Brief mit U. ("Taaffe"). Innsbruck, 30. IX. 1878.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für dessen Glückwünsche und mit dem Ausdruck seiner Freude darüber, "daß Sie laut der mir zugesendeten engl. Zeitung an Stelle Scherzers Ihrem Wunsche gemäß nach London gekommen sind. Mit Vergnügen mich noch an unsere gemeinschaftliche Fahrt auf der Gisella-Bahn erinnernd, zeichne ich [...]". - Gemeinsam mit dem späteren Kaiser Franz Joseph I. erzogen, trat Taaffe 1857 in den Staatsdienst ein und wurde Landeschef des Herzogtums Salzburg, Statthalter von Oberösterreich, Innenminister und provisorischer Leiter des Unterrichtsministeriums. Von 1867 bis 70 war er Reichsratsabgeordneter, danach Mitglied des österreichischen Herrenhauses. Nach dem Ausgleich mit Ungarn wurde er stellvertretender Ministerpräsident und Kriegsminister im sog. "Bürgerministerium"; nach Auerspergs Rücktritt im Herbst 1868, versah er bis 1870 das Amt des Ministerpräsidenten. In den nächsten Regierungen mehrfach Innenminister und von 1877 bis 93 wieder Ministerpräsident und gleichzeitig Statthalter von Tirol, gelten als bleibende Errungenschaften seiner langen Regierungszeit die Einführung der Gewerbeinspektorate, der Arbeitszeitbegrenzung mit Sonntagsruhe, der Unfall- und Krankenversicherung und die Erweiterung des Wahlrechts durch Senkung des Zensus von zehn auf fünf Gulden. Nach der Auflösung des Reichsrats wurde sein Entwurf zu einem Wahlreformgesetz (1893) von allen Parteien abgelehnt, woraufhin er sich zum Rücktritt entschloß. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; bei dem Adressaten handelt es sich einer kleinen Bleistiftnotiz zufolge um einen "Ferd. Kropf".
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Taaffe, Ludwig Patrick Gf., Staatsmann (1791-1855).
Brief mit eigenh. U. ("Taaffe") Lemberg, 26. IV. 1825.
Vier Zeilen auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief). An Kreiskommissär Franz Krausz: "Der bis Ende März l. J. bei der Tarnower k. Kreiskasse bezogene Gehalt jährlicher 900 fr wird Ihnen vom 1ten April lJ bei dem Kammeralhauptzahlamte angewiesen [...]". - "Der edle Graf", so Wurzbach (zit. n. DBI I 1255, 49), "hatte seine öffentliche Tätigkeit in dem Richterstande begonnen. Zwölf Jahre hindurch war er in andere hochwichtige Stellungen der politischen und finanziellen Administration versetzt worden. Und in der vollsten Kraft des Mannesalters ward er der richterlichen Wirksamkeit wieder gegeben, in welcher er schon als Jüngling so rühmliche Erfolge errungen [...]". Von 1848 an "war er bis zu seinem Lebensende in Wahrheit Präsident des Obersten Gerichts- und Cassationshofes für den gesamten österreichischen Kaiserstaat. Der erste und einzige! [...]" (ebd., 51). - Papierbedingt etwas gebräunt und mit Resten eines papiergedeckten Siegels.
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Talleyrand-Périgord, Alexandre Angélique de, French churchman and politician (1736-1821).
LS ("+ Alex. Ang. Arch. Duc de Reims"). Paris, 30 Sept. 1815.
Folio. 1 p. To the Duc de Coigny at Fontainebleau on the issue of renting out church pews.
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Talleyrand-Périgord, Alexandre Angélique de, French churchman and politician (1736-1821).
Autograph letter signed ("+ A. Card. de Périgord"). Probably Paris, 3 Nov. 1818.
Small 4to. 1½ pp. To an unnamed Abbé, expressing his regret that he could not see him, and complains about his poor health, which makes it more difficult to fulfill his obligations: "[...] le Seigneur a [...] donné tant de marques de bonté a la france que je mes toute ma confiance en sa protection personne n'en plus de besoin que moi [...]". - Somewhat dusty and with a small tear in the left margin.
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Talleyrand-Périgord, Charles Maurice de, French statesman (1754-1838).
Autograph letter signed ("Talleyrand"). [Valençay?, prob. 1819].
8vo (184 × 116 mm). 1 p. on a single bifolium. To "mon cher comte", informing him of a detour to Paris to see Madame de Laval. - Talleyrand, one of the most powerful French statesmen of all time, whose career straddled the Ancien régime, Revolution and Restoration was successively a bishop, a revolutionary who assisted in the drafting of the Declaration of the Rights of Man, an exile in America, and Foreign Minister to both Napoleon and his successor, the restored Bourbon king, Louis XVIII. He was also, of course, a legendary womaniser. "He believed that power and intelligence were the perfume of courtship and he wielded them with deadly charm" (Schama). In this short note he writes that he intends to extend a journey, probably from his home at Valençay to Bourbonnes-le-Bains (Haute-Marne, a spa town) and pass via Paris, because he will have the chance to see Madame Laval "si elle passe par Paris comme je le crois". He writes that it will only extend his journey by 25 leagues (at least 100 miles). Madame Laval was the longest-standing of all his many mistresses. A noted hostess and lover of gambling, Talleyrand had first seen her at the coronation of Louis XVI and she soon became his lover. Despite other passions the two remained remarkably loyal to each other until the end of Talleyrand’s life. Contemporary Aimée de Coigny characterised Madame de Laval as "changeant d’amants presque autant que d’années" and as "maïtresse de M. de Talleyrand quand elle était jolie, actuellement son amie très exigeante". - Trace of seal at upper left-hand corner, old folds, but fine. Provenance: Karl Konstantin Kraukling (1792-1873, journalist, librarian and director of the Königliches Historisches Museum Dresden).
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Tallien, Jean-Lambert, French revolutionary (1767-1820).
Autograph letter signed ("Tallien"). Vannes, "ce 19 messidor an 3e" [17 juillet 1795].
4to. 4 pages in-4. Importante lettre sur la guerre en Vendée à Clement de Ris, apres le debarquement de Quiberon: "Me voilà encore une fois, mon cher Clement, au milieu des brigands et de plus en présence des Anglais. J'avois bien promis de ne plus accepter de mission, mais je n'ai pu refuser celle-ci; elle étoit perilleuse, personne ne vouloit l'accepter [...] Je suis dans le plus infame pays de la terre tout est Chouan ou Anglais. Aussi il faut que les émigrés soient aussi bêtes qu'ils l'ont toujours été pour n'avoir pas profité de leur position avantageuse. On avoit tout fait pour eux. Sous le spécieux pretexte d'une pacification perfide on a laissé aux Chouans le terms de réunir toutes leurs forces, de recruter leurs armées, de repandre leurs principes contre revolutionnaires. Pendant que l'on protegeoit ainsi les assasins de la Patrie, on vexoit les patriotes les plus purs, ceux enfin qui avoient commencé la revolution dans ces contrées dès 1788. On préparoit ainsi aux infames émigrés tous les moyens de venir redonner des fers à une patrie qu'ils avoient si lachement abandonné". - La pacification a tout anéanti dans le pays: "On ne rencontre plus que des hommes prêts à s'entre dévorer [...] il n'y a plus ni morale, ni respect des lois, toutes les propriétés sont dévastées. On parcourt des lieux sans rencontre une ame. Les bestiaux sont abandonnés à eux-mêmes. Plus de la moitié de la population s'est réfugiée à Quiberon. L'autre est dans les großes communes. Ce que les Anglais ou les émigrés n'ont pas enlevé ou détruit l'est par notre armée qui manque de tout". - Au milieu de ces calamités, le courage des soldats es tune consolation: "lorsqu'il s'agit de combattre ils ne marchent pas, mais ils volent". - Ce jour même, il y a une attaque, "nous les avons joliment frottés, ils ont eu 300 hommes tués et nous leur avons enlevé plusieurs canons et un convoi de vivres [...] notre position militaire est très bonne, nous avons un excellent général (Hoche). C'est un homme prudent, brave et qui à 27 ans réunit les lumières et la sagesse d'un général concommé. La guerre que nous faisons est d'autant plus cruelle que nous avons à combattre l'ennemi extérieur et la presque totalité des habitans du pays. On avoit porté si peu de soin a sa defense qu'il n'y avoit pas 4 milles hommes, nous sommes parvenus à en reunir 25 mille de bonnes troupes". - L'approvisionnement dans une région déjà deux fois ravagée est laboreux, mais le zèle de l'administration du Morbihan lui rappelle celui des administrations de Tours, pendant la première guerre de Vendée. "En parlant de Vendée, nous ne sommes pas tranquiles sur ce point. Charrette remue beaucoup mais nous sommesen mesure de ce côté". - Il se propose d'aller veiller sur les propriétés que Mme Clément possède dans le pays. "Si nous pouvions battre bien complettement la coalition Anglo-Emigrée-Chouane, je pourrois bien repasser par Tours et aller passer quelques momens à Beauvais, j'y donnerois rendez vous à ma pauvre Theresia qui vouloit absolument venir avec moi, mais que j'ai forcé par le sentiment de notre intérêt commun à rester à Paris [...]".
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[Tennis].
Collection of autographs by famous tennis players of the 1920s: Suzanne Lenglen, Guillermo Robson, Carlos Dumas, Luis and Domingo Torralva, and Henri Cochet. Santiago de Chile and no place, 1923-1934.
4 sets of autographs laid down to album leaves, including original envelopes, numerous photo reproductions and newspaper clippings. Fine collection of autographs by great tennis players, assembled by the young Uruguayan politician Alejandro Zorrilla de San Martin (1909-87; Foreign Affairs Minister from 1963 to 1965) by direct application. The French player Suzanne Lenglen signs a portrait card in October 1923, at the height of her Wimbledon career. The Argentine players Robson and Dumas sign their group portrait together, as do the Chilean brothers Luis and Domingo Torralva (with a 2-page letter, Santiago, 29 Oct. 1923, signed by both). Cochet "le magicien", one of the legendary "Quatre Mousquetaires", sends "une meilleur souvenir" on 6 Jan. 1934, months after the end of his stellar career as an amateur.
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Teste, Jean-Baptiste, avocat, député, ministre (1780-1852).
Lettre autographe signée. Rouen, 5. XI. 1832.
½p In-8 (7 lignes). Il écrit à l'avocat Aroux de Rouen car il ne peut se rendre au cabinet de celui-ci et le prie de passer chez lui. - Ancienne collection de Foville.
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Teste, Jean-Baptiste, avocat, député, ministre (1780-1852).
Lettre autographe signée. Paris, 18. X. 1833.
1p In-4 (28 lignes). Teste, devenu député en 1831, écrit à l'avocat rouennais Aroux, député aussi depuis 1831. Il a eu "tout plein de regrets de ne pas avoir su à temps qu['il] pouvait le voir", car Teste est rentré à Paris le 14 et Aroux est parti de Paris le 15, a-t-il appris par Alexandre-François Vivien (dit Vivien de Goubert, député). Mention aussi de Jean-Jacques Baude (député). Il parle d'une affaire en Normandie, à Evreux, pour laquelle Baude à écrit. - Ancienne collection de Foville.
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Teste, Jean-Baptiste, avocat, député, ministre (1780-1852).
Lettre autographe signée. Paris, 11. I. 1842.
1¼ p In- 4 (31 lignes). Lettre à en-tête du ministère des travaux publics. Teste écrit à un sous-préfet du Gard. Il ne pourra être là pour les élections car le duc d'Orléans posera la premier pierre du chemin d'[?] à Strasbourg le 26 juillet, et ne pourra pas non plus être là le 14 septembre. Il explique son programme de l'été à son correspondant. - Ancienne collection de Foville.
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Beauharnais, Théodelinde de, Gräfin von Württemberg (1814-1857).
Eigenh. Brief mit U. ("Théodelinde"). O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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Thérésa Cabarrus, Madame Tallien, French social figure during the Revolution (1773-1835).
Autograph letter signed ("Th. Cabarrus De Caraman"). "Rue de Babylone" (Paris), 12 Dec. (no year).
Small 4to. 1 p. on bifolium. To Monsieur le Comte, reminding him of his promise to support a poor family: "Monsieur le Comte! Vous avez bien voulu me promettre il y a deux ans que vous penseriez a un nommé Késtie [?] père de huit enfans qui sollicitait une place de garde générale […], je viens Monsieur le Comte vous rappeler cette obligeante promesse et vous conjurer de la réactiver, vous assurer l'existence d'une famille nombreuse et très estimée et dont le chef justifiera certainement le choix dont vous l'aurez honorez […]". - Slightly browned, and small tear at bottom.
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Thibaudin, Jean, général, ministre de la guerre (1822-1905).
Lettre autographe signée. S. l., 22. VII. 1886.
2p In-8 (25 lignes). Il écrit à un correspondant, Alexis, car il ne peut venir le voir et ne sait quand il pourra aller à Paris, "étant pris d'une bronchite que le docteur tient à soigner en raison de [son] âge". Il lui écrit de son lit.
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Thiers, Adolphe, avocat, homme politique, président de la république (1797-1877).
Lettre autographe signée. Paris, 7. IV. 1848.
1p½ In-8 (20 lignes environ). Il écrit à Ant. Vincens, père de Charles Vincens, en tant qu' "ancien député des Bouches-du-Rhône". Belle lettre dans laquelle Thiers le remercie "de l'intérêt qu'[il veux] bien témoigner à sa personne". Il ne se présente pas pour les élections de la future assemblée dans les Bouches du Rhône, mais si le choix des électeurs se portait sur lui, il accepterait volontiers la mission. Thiers ne s'est donc pas présenté et n'a pas été élu député en 1848, ce qui ne l'a pas empêché d'avoir des responsabilités dans la II° république naissante. - Lettre formant enveloppe, adresse au dos. Elle était fermée par de la cire et a été ouverte en découpant la cire, d'où un manque de papier sur la partie sans texte. Anciennement montée sur onglet. Belle lettre politique.
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Thiers, Adolphe, avocat, homme politique, président de la république (1797-1877).
Lettre signée. Paris, 19. III. 1842.
1p In-8. Lettre à E. Aroux, ancien député. Il le remercie pour l'envoie de ses traduction de la Divine Comédie et du Paradis Perdu, qu'il lira dès qu'il pourra. La lettre est vraisemblablement écrite par un secrétaire. Lettre collée sur un papier épais. - Ancienne collection de Foville.
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Thil, Jean-Baptiste, avocat rouennais et homme politique (1781-1849).
Lettre autographe signée. Rouen, 23. XI. 1827.
1p In-4 (13 lignes). La lettre est écrite peu après son élection en tant que député, son mandat commençant le lendemain. Il écrit à l'avocat Aroux. Lettre difficile à déchiffrer. Manque de papier à l'ouverture de la lettre avec déchirure, petit trou dans le papier n'empêchant pas la lecture). - Ancienne collection de Foville.
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Thun und Hohenstein, Emmerich Graf von, Marineoffizier (geb. 1876).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, Stadiongasse, 15. X. 1933.
1 S. 8vo. An den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961): "Sie hatten die grosse Güte, mir in Ihrem wie im Namen Ihrer sehr verehrten Frau die wohltuende Versicherung zu geben, dass Sie mitfühlen an meinem Schmerz über den Heimgang meiner geliebten Mutter. Ich bitte Sie und Ihre sehr verehrte Frau, den Ausdruck meiner aufrichtigsten innigsten Dankbarkeit für diese besondere Woltat [!] entgegenzunehmen und zugleich auch mir zu verzeihen, dass ich diese Dankesschuld erst heute abtrage […]".
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[Tirolensia]. - Brixen.
Lehensrevers. [Brixen], 30. IX. 1624.
235:562 mm. Mit Holzkapsel am Pergamentstreifen. Lehensrevers des Martin Helbm, Bürger von Brixen, auf das Hofamt Brixen über Baurechte eines Obstgartens im Gericht Salern.
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[Tirolensia]. - Brixen.
Lehensrevers. [Brixen], 30. IX. 1624.
278:450 mm. Mit Holzkapsel am Pergamentstreifen. Lehensrevers des Martin Helbm, Bürger von Brixen, auf Christoph Recordin von Neun über Baurechte eines Ackers im Gericht Salern.
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Trauttmannsdorff, Ferdinand Fst. zu, Staatsmann (1749-1827).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. XII. 1815.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Staatsrat mit Dank für ihm übersandte Wünsche zu Neujahr: "[...] Eben so wenig bedürfen Sie einer Versicherung, daß Ich Ihnen die mir dargebrachten guten wünsche bey gelegenheit des Jahreswechsel, aus aufrichtigen [!] herzen, bey dieser Veranlassung, wie bei jeder anderen erwiedere [!] [...]". - Der Sohn des Oberhofmeisters von Erzherzogin Elisabeth durchlief eine lange Laufbahn im verwaltungspolitischen und diplomatischen Dienst, war u. a. kurböhmischer Gesandter am Regensburger Reichstag, kaiserlicher Plenipotentiar beim Fränkischen Reichskreis, kaiserlicher Gesandter am Mainzer Hof des Kurerzkanzlers und Berater des Statthalters Herzog Albrecht von Sachsen-Teschen in Brüssel. 1793 wurde Trauttmannsdorff von Kaiser Franz I. als Hofkanzler für die Niederlande in die Wiener Zentrale berufen, erlitt einen politischen Fehlschlag und zog sich aus der Politik zurück, nachdem er 1801 kurze Zeit die Leitung der auswärtigen Geschäfte innegehabt hatte. 1805 wurde er in den Reichsfürstenstand erhoben. Von 1807 bis zu seinem Tod Oberhofmeister des Kaisers, oblag ihm u. a. die Repräsentation des Wiener Kongresses. - Papierbedingt leicht gebräunt, sonst tadellos erhalten.
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Troplong, Raymond-Théodore, juriste et homme politique, pair de France, président de la Cour de Cassation, président du Sénat pendant la quasi-totalité du Second Empire (1795-1869).
Lettre signée. [Paris], 1. VI. 1854.
1p In-8 (10 lignes). Lettre à en-tête du cabinet du président du sénat. À Monsieur Witersheim [!], rue Montmorenci (re-sic) n°8. Il s'agit de l'imprimeur Wittersheim, installé quai Voltaire puis rue Montmorency. Il répond à la lettredu 29 mai et demande à l'imprimeur de passer le voir pour lui communiquer quelques observations préalables. Wittersheim a imprimé plusieurs discours de Troplong. - Ancienne collection Charles Vincens.
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[Trotzki, Leo]. - Sedow, Lew Lwowitsch, Trotzkis ältester Sohn (1906-1938).
2 ms. Briefe mit Paraphe. Paris, 1937.
Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An seinen Vater über organisatorische Schwierigkeiten der untereinander zerstrittenen trotzkistischen Gruppen: "Ich habe Dein Telegramm erhalten. Ungeachtet meiner eigenen Einstellung zu Deiner Anordnung kann ich diese schon aus rein praktischen Gründen nicht ausführen. Ich denke, daß es selbst in militärischen Belangen Befehle gibt, die nicht ausgeführt werden können [...] Was Henri angeht [d. i. Henri Molinier, der Bruder des von Raymond Molinier, dem französischen Trotzkisten der ersten Stunde, mit dem Trotzki dann gebrochen hatte und der 1935 aus der Parti Ouvrier Internationaliste (POI) ausgeschlossen worden war], so wird er alleine gar nichts erreichen. Davon abgesehen wird keines unserer Mitglieder etwas mit einem Mann zu tun haben wollen, dessen Zuname Molinier ist; zudem würden sie dessen Bestrebungen wohl als Provokation erachten oder als eine weitere List im Geiste R[aymond] M[oliniers] [...]" (19. II.). - Mit dem Brief vom 22. Februar übersendet Sedow eine Reihe von (hier nicht beiliegenden) schriftlichen Bestätigungen, die Trotzki sich erbeten hatte, sowie einige Briefe und Berichte. "[...] Ich habe heute einen Brief von der Kommune erhalten - Durchschlag liegt bei, obwohl ich glaube, daß sie ihn Dir schon direkt geschickt haben. Der Brief ist arrogant, dumm und lügt. (Er lügt, weil keiner von uns mit Brosh [?] in Beziehung getreten war) [...] Aber er bestätigt auch andererseits, daß meine Überlegungen, ihm [d. i. Henri] den Auftrag nicht zu übertragen, richtig waren [...]". Weiters über Aktivitäten in der Tschechoslowakei und der Schweiz, einen Zeitschriftenartikel, den Sedow schreiben wolle, ein norwegisches Verlagshaus und weitere Tagesereignisse.
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Tschabuschnigg, Adolf Rt. von, Schriftsteller (1809-1877).
Eigenh. Brief mit U. Pörtschach, 20. VII. 1877.
2 SS. 8vo. Beiliegend ein Stahlstichportrait (191:119 mm). Dankt einem namentlich nicht genannten Herausgeber "recht sehr für die gefällige Zusendung der 2 Exemplare der 1sten Nummer Ihrer Zeitschrift. Ich beglückwünsche Sie zum gelungenen Beginn des Unternehmens, und hoffe und wünsche dessen Gedeihen. Zugleich spreche ich Ihnen meinen besten Dank aus für die eingehende Besprechung meines jüngsten Romanes [wohl das 1875 erschienene sozialkritische Werk "Sünder und Toren"] [...]". - Die Berufslaufbahn des Dichters verlief stetig vom Rathe beim k. k. Stadt- und Landrechte in Klagenfurt über Triest und Graz nach Wien, wo er 1859 Hofrat beim Obersten Gerichtshof wurde; im April 1870 zum Justizminister und interimistischen Leiter des Kultusministeriums bestellt, erhielt er - "der einzige Minister Oesterreichs, dessen Brust weder ein Orden seines Vaterlandes, noch eines fremden Staates zierte" (Wurzbach, zit. n. DBA I 1287, 238) - im Jahr darauf seine Entlassung; große Reisen führten ihn anschließend durch ganz Europa, Ägypten und Kleinasien. Als Lyriker und Erzähler war Tschabuschnigg anfangs von Heinrich Heine und der jungdeutschen Dichtung beeinflußt; die soziale Frage griff er in dem Roman "Die Industriellen" auf. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Das beiliegende Portrait mit einer halbfigürlichen Darstellung Tschabuschniggs von C[arl] Kotterba nach Michael Stohl, des aus Wien stammenden St. Petersburger Hofmalers, der im Auftrag des russischen Hofes über 800 Gemälde alter Meister in Aquarell kopierte und in höfischen Kreisen vor allem als Bildnismaler geschätzt war.
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Tümpling, Wolf von, Deutscher Legationsrat in Wien (1846-1923).
2 eigenh. Briefe mit U. ("Tümpling"). Wien, 1876.
Zusammen (4+3 =) 7 SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euer Wohlgebohren beehre ich mich anbei ein Exemplar der Geschichte des Geschlechtes von Tümpling mit dem Ersuchen ergebenst zu übersenden, in meinem Namen dasselbe dem Verein 'Herold' resp. [s]einer Bibliothek darzubringen [...]" (17. März). - Der Brief v. 14. IV. 1876 mit Dank "für die Vergewisserung darüber, daß meine Couriersendung angekommen ist. Zum 1. Secretair bei der kaiserlichen Gesandtschaft in Madrid ernannt, verlasse ich morgen Wien und gehe im Juni nach Madrid [...]". - Ein Brief auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
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Tunkler, Richard Edler von Treuinfeld, Industrieller (geb. 1847).
Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen. Wien, 23. XI. 1894.
1½ SS. Visitkartenformat. An den Metallgießer- und Sargfabrikanten Alexander Matthias Beschorner (1856-1935): Herr und Frau Richard von Richard Edler von Treuinfeld "erlauben sich Herrn Alexander Mat[t]hias Beschorner anläßlich dessen stattgehabter Vermählung mit Fräulein Marianne Gerlach die aufrichtigsten und herzlichsten Glückwünsche darzubringen". - Der einem alten österreichischen Adelsgeschlecht entstammende Industrielle war Leiter der Seidenfirma P. Tunkler & Co. und mehrfacher Funktionär in wirtschaftlichen Gremien sowie caritativen Vereinen, darunter etwa der Wiener Tierschutzverein. Vgl. DBA II 1323, 223 (dort irrtümlich aus "Treninfeld" geführt).
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Umberto II., König von Italien (1904-1983).
Gedr. Billett mit eigenh. U. ("Umberto"). O. O., [1959].
1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
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Unger, Josef, Jurist und Politiker (1828-1913).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Einladung, zusammen mit ihm und Prof. Brinz aus München zu speisen. - Josef Unger war Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf Fürst von Auersperg, beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs; von 1881 bis 1913 amtierte er als Präsident des Reichsgerichts. "Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] [Er] veröffentlichte u. a. 'Über den Entwicklungsgang der österreichischen Ziviljurisprudenz' (1855) und 'System des österreichischen allgemeinen Privatrechts'. Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die 'Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien' heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt" (DBE).
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Unger, Josef, Jurist und Politiker (1828-1913).
Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 3. VII. 1906].
½ S. Qu.-8vo. An die Buchhandlung Carl v. Hölzl in Wien: "Von den Aphorismen sind nur einige Separatabdrucke veranstaltet worden, die jedoch nicht in den Buchhandel gebracht wurden [...]". - Josef Unger war Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf Fürst von Auersperg, beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs; von 1881 bis 1913 amtierte er als Präsident des Reichsgerichts. "Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] [Er] veröffentlichte u. a. 'Über den Entwicklungsgang der österreichischen Ziviljurisprudenz' (1855) und 'System des österreichischen allgemeinen Privatrechts'. Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die 'Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien' heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt" (DBE).
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Unger, Josef, Jurist und Politiker (1828-1913).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Neujahrs- und Genesungswünschen. - Josef Unger war Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf Fürst von Auersperg, beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs; von 1881 bis 1913 amtierte er als Präsident des Reichsgerichts. "Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] [Er] veröffentlichte u. a. 'Über den Entwicklungsgang der österreichischen Ziviljurisprudenz' (1855) und 'System des österreichischen allgemeinen Privatrechts'. Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die 'Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien' heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt" (DBE).
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Unger, Josef, Jurist und Politiker (1828-1913).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die gütige Erinnerung". - Josef Unger war Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf Fürst von Auersperg, beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs; von 1881 bis 1913 amtierte er als Präsident des Reichsgerichts. "Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] [Er] veröffentlichte u. a. 'Über den Entwicklungsgang der österreichischen Ziviljurisprudenz' (1855) und 'System des österreichischen allgemeinen Privatrechts'. Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die 'Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien' heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt" (DBE).
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Unger, Joseph, Jurist, Schriftsteller und Politiker (1828-1913).
Eigenh. Briefkarte mit U. ("Unger"). Marienbad, 3. VIII. 1898.
1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen Geheimrat: "Ich bitte, meinen innigsten u. wärmsten Dank für Ihre überaus gütigen Zeilen entgegenzunehmen u. die durch unbliebsamen Zufall verspätete Äußerung desselben nachsichtig zu entschuldigen [...]". - Joseph Unger war von 1871 bis 1879 Minister ohne Portefeuille im liberalen Kabinett Adolf von Auerspergs und Leiter der Presseabteilung des Ministerrats. "Er beeinflußte maßgeblich die Parlamentsreform 1873 und die Errichtung des Verwaltungsgerichtshofs. 1881-1913 war er Präsident des Reichsgerichts. Unger begründete die Historische Schule der österreichischen Zivilistik, die nach dem Vorbild der begrifflich-systematischen Methode Friedrich Carl von Savignys der positivistischen Rechtslehre eine historisch-philosophische gegenüberstellte [...] Mit Julius Glaser gab er 1859-92 die Sammlung von zivilrechtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes in Wien [...] heraus; sie wird kurz 'Glaser-Unger' genannt [...]" (DBE). - Die Verso-Seite mit einer kleinen zeitgenöss. Notiz von anderer Hand.
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Vacca, Angelo, Italian painter (1783-1823).
Souvenir D'Amitie. No place, c. 1817/1818.
12 x 7.5 cm; containing a notebook, 10 ff. (blank) and two satin-lined pockets. Binding in straight-grain red morocco, the covers edged with an applied gold frame, the upper cover with a mounted plaque reading "Souvenir", the lower cover similarly decorated but reading "D'Amitie", fastened at the foredge with a gold pencil. The covers and doublures bear a total of four mounted miniatures framed in gold under glass. These are (upper cover) Queen Maria Theresa of Habsburg-Lorena-Este (wife of Victor Emmanuel I of Sardinia), the miniature signed by Angelo Vacca; (front doublure) Maria Theresa of Savoy, Duchess of Lucca; (rear doublure) Maria Anna of Savoy, later Empress of Austria (as wife to Ferdinand I); the young Maria Christina of Savoy (rear cover, also signed by Vacca). - Maria Christina appears to be five or six years old in her portrait, which places the production of this charming keepsake at about 1817-1818. The artist was presumably the same for all four, Angelo Vacca (the younger) of Turin. He was one of the principal painters for the court of King Victor, which helps place the production of this charming piece squarely in the royal milieu. Stylistically, this is a precursor of the popular twentieth century Cosway bindings. A few earlier French examples exist, but as a class 18th and early 19th century bindings with original miniature paintings are rare, and we have not seen any with attached gold plaques and decoration such as the present example. - Light wear, but overall in very attractive condition. An extraordinary survival, presumably a gift from the Italian royal family.
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Vaszary, Kolos Ferenc, OSB, Kardinal, Erzbischof von Esztergom (1832-1915).
Briefausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 41:224 mm. 1893 von Papst Leo XIII. zum Kardinal ernannt, nahm Vaszary am Konklave von 1903 teil, das Papst Pius X. wählte. "Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich im November 1912 derart, so daß er seinen Rücktritt von allen Ämtern erbat. Dem wurde in den ersten Wochen des Jahres 1913 entsprochen (Wikipedia).
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Vázsonyi, Vilmos, Politiker und Publizist (1868-1926).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Durch ein Versehen meiner Kanzlei bin ich erst heute in der Lage Ihre überaus beehrende Aufforderung zu beantworten. Es ist für mich eine Auszeichnung Ihr Mitarbeiter zu sein, denn ich kenne und lese Ihre Zeitschrift schon lange. Ich hoffe baldigst mit dem gewünschten Artikel einrücken zu können".
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Villemain, Abel-François, homme politique et écrivain, secrétaire perpétuel de l'Académie Française (1790-1870).
Lettre autographe signée. S. l., 2 mai [1834].
2p In-8 (20 lignes). Lettre à Madame Laya, certainement l'épouse de l'écrivain Jean-Louis Laya, membre lui aussi de l'Académie et décédé en 1833. Une note indique l'année. Son enfant va beaucoup mieux et il veut établir sa famille à la campagne en juin. Il propose aussi à sa correspondante de venir la visiter ou de passer chez lui pour voir aussi sa femme. Déchirure à l'ouverture de la lettre. Peu courant. - Ancienne collection de Foville.
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Volkhovsky, Feliks, Russian revolutionary (1846-1914).
Autograph letter signed ("F. Volkhovsky"). London, 15 Oct. 1894.
8vo. 2¾ pp. on bifolium. To an unidentified lady: "[...] I should be glad to visit Bristol where I lectured some 3 years ago with much success. I do not gather from your letter what kind of address do you expect from me: is it a lecture on my experiences in prison + exile, or drawing-room speech on the political situation of Russia? My fee is, generally speaking, 10 guineas per lecture, travelling expenses included, I mean for institutions which can pay it. But this fee may vary according to different circumstances [...] I should easily come in November [...] I should prefer however to visit Bristol before the 21st, as after that date I am busy with preparing the coming No. ov 'Free Russia' [...]". - Some duststaining.
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Vollmar, Georg von, Publizist, Sozialdemokrat und erster Vorsitzender der bayerischen SPD (1850-1922).
Eigenh. Brief mit U. ("Vollmar"). München, 12. IV. 1907.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit einer Beilage (s. u.) Kondolenzschreiben an die Witwe des sozialdemokratischen Politikers Ignaz Auer, der eben im Alter von 61 Jahren verstorben war: "[...] Ihr einziger Trost wird sein, daß er nicht länger leidet! Und auch das Bewus[s]tsein einem Manne nahe gestanden und das Leben bereichert u. verschönert zu haben, der von Allen, die ihn kannten, geachtet, bewundert und geliebt war! [...]". - Die ersten 1¾ Seiten in lateinischer, der Rest in Kurrentschrift; beiliegend ein eh. Kondolenzschreiben des katholischen Geistlichen Franz Seraph von Pichler, Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Niederbayern 3 und die Deutsche Zentrumspartei.
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[Vorarlberg]. - Willburga, Euphemia, Priorin des Dominikanerinnenklosters St. Peter bei Bludenz (D. n. b.).
2 eigenh. Briefe mit U. Kloster St. Peter, 1808 und 1809.
Zusammen (4+3½=) 7½ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 4to. Mit einem eh. adr. Kuvert. Aus der napoleonischen Zeit an den bischöflichen Hofkanzler des Bistums Chur Johann Josef Baal, u. a. über die repressive Politik Bayerns gegenüber den Vorarlberger Klöstern. Vorarlberg war im März 1806 von Bayern annektiert worden, das Bistum Chur war seit 1803 direkt dem Papst unterstellt. "[...] Wir hatten verflossenes Jahr viele Anstösse zu erdulden, von denen Aufklärern dieser Zeiten, immer suchten diese sich in unser Kloster einzutringen [!], der gütige Gott aber schützte uns sonderbar: [...] meine lieben Klosterfrauen haben sich zu meinem Trost, standhaft gezeiget, nie mehr als bey dieser Zeit, flohen sie die Welt und Umgang mit der Welt, und so haben wir mit der Gnade Gottes, diese Verführer verscheuet [...]" (30. I. 1808). - Rat und Trost suchend "bey diesen krittischen Zeiten": "[...] Man erwartet hier alle Tage den Herrn Präsidenten Merz, der (wie man sagt) in Betref[f] der Geistlichkeit, und sonderlich wegen denen noch bestehenden Klöstern, große Veränderungen vornehmen soll. Ach! was wird die Zukunft noch trauriges bringen? [...]" (1. I. 1809). - Weiters über zwei Novizinnen, die das Kloster verlassen müßten, da Bayern den Vorarlberger Klöstern verboten hatte, neue Novizinnen aufzunehmen.
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Waldeck-Rousseau, Pierre, homme politique, ministre (1846-1904).
Bas d'une lettre adresse. S. l. n. d.
52:210 mm. Au général André, ministre de la guerre, en tant que président du conseil et ministre de l'intérieur et des cultes. Signature autographe de Waldeck-Rousseau. Vers 1900.
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Warburton, Elliot, écrivain et voyageur irlandais (1810-1852).
Lettre autographe signée. S. l. n. d.
2p In-12 (18 lignes). Belle lettre en anglais à déchiffrer de Warburton. Autographe rare. - Ancienne collection de Foville.
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Weiskirchner, Richard, Politiker (1861-1926).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 11. I. 1919.
1 S. 4to. "Ihr freundliches Schreiben vom 9. d. Mts. Habe ich erhalten und danke ich Euer Hochwohlgeboren wärmstens für Ihre steten Bemühungen in der Frage der Kohlenversorgung der Stadt Wien […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Bürgermeister der Stadt Wien". - Weiskirchner trat 1883 in den Magistratsdienst der Stadt Wien ein, stieg bis 1903 zum Magistratsdirektor auf und schied nach der Wahl in den Gemeinderat aus. 1897-1911 war er Reichsratsabgeordneter, 1898-1915 Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag, 1907-09 Präsident des Abgeordnetenhauses, 1909-11 Handelsminister, 1912-17 Bürgermeister von Wien und 1917/18 Mitglied des Herrenhauses. 1919 in die Konstituierende Nationalversammlung gewählt, war er 1919-23 Abgeordneter zum Nationalrat, 1920-23 dessen Präsident.
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Weiskirchner, Richard, Politiker (1861-1926).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 10. V. 1916.
1 S. Folio. An den kaiserlichen Rat Oscar Berl (1873-1932): "Euer Hochwohlgeboren bitte ich für die liebenswürdige Zusendung der Schrift von Professor Dr. Emil Sax ‚Europäische Kanäle' meinen verbindlichsten Dank entgegenzunehmen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Bürgermeister der Stadt Wien". - Weiskirchner trat 1883 in den Magistratsdienst der Stadt Wien ein, stieg bis 1903 zum Magistratsdirektor auf und schied nach der Wahl in den Gemeinderat aus. 1897-1911 war er Reichsratsabgeordneter, 1898-1915 Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag, 1907-09 Präsident des Abgeordnetenhauses, 1909-11 Handelsminister, 1912-17 Bürgermeister von Wien und 1917/18 Mitglied des Herrenhauses. 1919 in die Konstituierende Nationalversammlung gewählt, war er 1919-23 Abgeordneter zum Nationalrat, 1920-23 dessen Präsident.
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Weizmann, Chaim, Zionist leader and President of the State of Israel (1874-1952).
Photograph signed in Hebrew on mat below. N. p. o. d.
174:232 mm. Additionally signed by his wife Vera and inscribed to Yigat Kimchi, showing Chaim and Vera Weizmann at a degree ceremony. - Mat slightly spotted and creased.
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Welsersheimb, Zeno Graf Welser von, Offizier (1835-1921).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. XII. 1884.
5 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Darf ich Dir gestehen, dass mir Deine freundlichen Zeilen nicht ganz unerwartet und jedenfalls dankenswerth erwünscht zugekommen sind, um mir die Gelegenheit zu bieten, den Sachverhalt gegenüber diesem begreiflichen Interesse für einen nahegestandenen Untergebenen zu charakterisieren, welcher gewiß mit dem berechtigten Vertrauen die wohlwollende Intercession seines vormaligen Chefs anrufen mochte. Das Gewicht dieses letzteren Momentes war für mich stets vor Allem maßgebend, um mir gegen den Betreffenden - ohne von niegelneu ungünstigen Indicien seit Jahren Notiz zu nehmen, die gewissenhafteste Rücksicht aufzuerlegen und ihm in keiner Weise nahe zu treten, ohne dass ihm wirkliche und greifbar Ernstes vorzuwerfen wäre. Es konnte übrigens auch seine stete äußerste Aufmerksamkeit und Beflissenheit in Allem mir persönlich nur das vollste Wohlwollen einflößen. Nun hat sich eben so Mannigfaches von mehreren Seiten gegen ihn zusammengefunden, und ist es kein Geheimniß geblieben, dass mir solches zur Kenntnis gekommen sein musste, dass es mir gar nicht möglich wäre, anders als mit einer Disziplinar-Untersuchung vorzugehen, welche, nach allem aus der Vergangenheit wie aus der Gegenwart Vorliegendem, die Möglichkeit einer völligen Purificierung und seines Verbleibens im besten Falle kaum absehen lässt um für das Ansehen des Ministeriums weitgehende Consequenzen mit sich bringen könnte, wenn er sich den unaufhaltsamen Schritten gegen ihn nicht ohne Versäumniß entzöge […]".
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Wenckheim, Stephanie Gräfin, Frauenrechtsaktivistin und Wohltäterin (1863-1937).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. II. 1906.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bestätige dankend die von Ihnen mir eingesendete Zusammenstellung einer Versicherung für die Pflegerinnen der Hauskrankenpflege und sobald die Sache in Gang kommt werde ich das Weitere bestimmen [...]". - Der von Stephanie Gräfin Wenckheim gegründete und unter dem Protektorat von Erzherzogin Maria Josepha stehende Zentralverein unterhielt 1912 "bereits 25 Pflegestationen in Wien und Nieder-Österreich mit etwa 50 teils geistlichen, teils weltlichen Pflegerinnen" und "wirkte außerordentlich viel Gutes" (Wiener Zeitung v. 22. X. 1912, Nr. 243, S. 2).
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