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‎Hiller-Rückbeil, Emma, Sopranistin (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("Emma Hiller"). Mammern, 26. VIII. 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Richard von Perger, den damaligen Konzertdirektor der Gesellschaft der Musikfreunde: "Ordnungshalber erlaube ich mir Ihnen mitzutheilen, dass ich 1./2. März für Ihr Concert notirt habe [...]".‎

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‎Himmel, Friedrich Heinrich, Pianist (1765-1814).‎

‎Autograph letter signed. Vienna, 10 Nov. 1811.‎

‎4to. ½ p. Bifolium with integral address panel. To Ignaz Moscheles, thanking for sending him a piano reduction. - Slightly browned, and small damage to edges.‎

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‎Hirsch, Karl, Komponist, Chorleiter und Dirigent (1858-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Elberfeld (Wuppertal), 21.2.1905‎

‎1¾ SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da der Kunstwart seit langer Zeit nachdrücklich die Forderung einheitlich gestalteter Konzertprogramme erhebt, so mag es Sie und ihn vielleicht interessiren, daß u. wie ich seit Jahren dieser künstlerisch berechtigten Forderung zu genügen suche. Wenn Sie die im X Band folgenden Programme einer kurzen Besprechung in Ihrem mit Recht hochangesehenen Blatte für wert erachten würden, würden Sie sehr erfreuen u. zu lebhaftem Dank verbinden Ihre [...] Carl Hirsch". - Karl Hirsch wirkte als Dirigent, Chorleiter und Musikpädagoge in Erding, Köln, Mannheim, Mittenwald, München, Nürnberg, Sigmaringen, St. Jumier und Tegernsee. Zudem komponierte er zahlreiche Chorwerke mit Orchester.‎

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‎Hirsch, Rudolf, Dichter und Komponist (1819-1872).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Triest, 21. I. 1849.‎

‎1 S. Qu.-Folio. Zehn Takte: "Scherzo aus dem Trio in Des-Dur Op. 120" ("Assai leggiero"), gewidmet "für Frau Gräfin Marie v. Wimpffen Excellenz". - Der aus Mähren gebürtige Hirsch wirkte ab 1840 als Sänger, Lieddichter und -komponist in Leipzig; später wurde er in Wien Bibliothekar des Polizeiministeriums. - Hübsches Blatt: innerhalb eines rot gedruckten ornamentalen Rahmens die Notenlinien in blauer Tinte gezogen; aufmontiert auf Trägerpapier zur Vergrößerung des Rands.‎

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‎Höffern-Schuch, Olga, Pianistin (geb. 1886).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 30. IV. 1936.‎

‎1 S. 4to. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "In der Anlage finden Sie Erledigung auf die mir gestern aufgegebenen Fragen und hoffe ich, Ihnen damit befriedigend gedient zu haben. Sollten Sie überdies hinaus noch irgendwelche Fragen, die auf Freund Manén Bezug haben, stellen wollen, so steht Ihnen mein Mann, der hinsichtlich des Meisters curriculum vitae ziemlich au fait ist, gern zur Verfügung, so Sie die Mühe nicht scheuen, zu uns zu kommen, da mein Mann geschäftlich mehr als gebunden ist. Ich bekam ferner von Professor Manén den Auftrag, Ihnen das beigeschlossene, mit Autogramm versehene Bild wunschgemäß zu zustellen […]". - Juan Manén (1838-1971) war ein spanischer Violinist und Komponist.‎

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‎Höfler, Alois, Philosoph, Pädagoge, Wagnerianer (1853-1922).‎

‎Brief mit eigenh. Schlussformel und U. Prag, 12. I. 1906.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit einer Empfehlung des Musikschriftstellers und späteren Burgtheaterdirektors Max von Millenkovich sowie "in Sachen der böhmischen Sektion Bayreuth". - Alois Höfler war Professor für Pädagogik in Prag und Wien und stand in engem Kontakt mit Marian Smoluchowski, Friedrich Hasenöhrl und Walther Schmied-Kowarzik. Auf dem Gebiete der speziellen Unterrichtslehre der naturwissenschaftlichen Fächer (Mathematik, Physik, Astronomie) und des philosophischen Einführungsunterrichtes an Mittelschulen war Höfler einer der bedeutendsten Fachleute seiner Zeit" (ÖBL II, 353).‎

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‎Höfler, Alois, Philosoph, Pädagoge, Wagnerianer (1853-1922).‎

‎Brief mit eigenh. U. Prag, 22. II. 1906.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für Ihre liebenswürdige und uneigennützige Unterstützung bei den Vorarbeiten zu der von uns gemeinsam mit dem Dürerbunde veranstalteten Mozart-Wagnerfeier". - Alois Höfler war Professor für Pädagogik in Prag und Wien und stand in engem Kontakt mit Marian Smoluchowski, Friedrich Hasenöhrl und Walther Schmied-Kowarzik. Auf dem Gebiete der speziellen Unterrichtslehre der naturwissenschaftlichen Fächer (Mathematik, Physik, Astronomie) und des philosophischen Einführungsunterrichtes an Mittelschulen war Höfler einer der bedeutendsten Fachleute seiner Zeit" (ÖBL II, 353). - Der Brief aus der Hand des Musikers Siegfried Burgstaller (geb. 1866), damals Schriftführer des Prager Akademischen Wagnervereins. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des PAWVs.‎

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‎Höfler, Alois, Philosoph, Pädagoge, Wagnerianer (1853-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 15. V. 1905.‎

‎2 SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für die "rührend schöne Feier", die der Adressat, "Herr Payer und Kollege Zimmer ersonnen und durchgeführt haben". - Alois Höfler war Professor für Pädagogik in Prag und Wien und stand in engem Kontakt mit Marian Smoluchowski, Friedrich Hasenöhrl und Walther Schmied-Kowarzik. Auf dem Gebiete der speziellen Unterrichtslehre der naturwissenschaftlichen Fächer (Mathematik, Physik, Astronomie) und des philosophischen Einführungsunterrichtes an Mittelschulen war Höfler einer der bedeutendsten Fachleute seiner Zeit" (ÖBL II, 353).‎

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‎Höfler, Alois, Philosoph, Pädagoge, Wagnerianer (1853-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 4. IV. 1905.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es ist das erste Mal und wird auf lange hinaus das einzige Mal bleiben, daß ich einen Künstler ihrem Wohlwollen empfehle. Guido Peters, der morgen im Kammermusikabend Brahms spielen soll, war mein Schüler in der dritten Gymnasialklasse und dann mein Opfer bei der Matura [...]". - Alois Höfler war Professor für Pädagogik in Prag und Wien und stand in engem Kontakt mit Marian Smoluchowski, Friedrich Hasenöhrl und Walther Schmied-Kowarzik. Auf dem Gebiete der speziellen Unterrichtslehre der naturwissenschaftlichen Fächer (Mathematik, Physik, Astronomie) und des philosophischen Einführungsunterrichtes an Mittelschulen war Höfler einer der bedeutendsten Fachleute seiner Zeit" (ÖBL II, 353).‎

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‎Hölzel, Gustav, Sänger (1813-1883).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, 5. X. 1882.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Vier Takte aus seinem Lied "Mein Liebster ist im Dorf der Schmi[e]d" mit unterlegtem Text "[...] Motto | Böse Menschen haben keine Lieder - Dies[e] Worte sind nicht neu - aber wahr [...]". - Der Sohn des Sängers und Schauspielers Alois Hölzel bereiste als Opern- und Konzertsänger ganz Deutschland; "er ließ sich kurze Zeit zu Gesangsstudien in Paris nieder und war 1838-40 in Zürich engagiert. 1840-63 am Kärntnerthor-Theater in Wien, wo er wegen einer Textänderung in der Oper "Templer und Jüdin' entlassen wurde" (ÖBL II, 360). Später wirkte er in Darmstadt, London, St. Petersburg, Stockholm und Nürnberg sowie 1866 am Theater an der Wien. "Am 21. 6. 1868 sang Hölzel unter Richard Wagner in München den ersten Beckmesser" (ebd.).‎

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‎Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich, Germanist und Dichter (1798-1874).‎

‎Sammlung von 14 eigenh. Wochentagskalenderbögen. O. O., 1857-1873.‎

‎14 Bll. Verschiedene Formate: 188:108 bis 220:194 bzw. 257:157 mm. Kalendertabellen für die Jahre 1857 und 1858 (recto/verso), 1859-1861, 1862 zweifach, 1864, 1865, 1867-1869, 1870 zweifach sowie 1873. Die Blätter fassen für jeden Monat (Spalten) die Daten unter Wochentage (Zeilen) tabellarisch zusammen, vielfach mit bislang unaufgelösten Farbcodierungen in Buntstift. Unterhalb für jeden Monat Feiertage, Namenstage sowie andere denkwürdige Ereignisse (11. September 1859: "Berl. Bibl. geöffnet", 24. September 1862: "Germanisten", 14. Juni 1873: "50j. Ehrendoctorjubil.") notiert. - Teils mit kleinen Randeinrissen, im Ganzen aber wohlerhalten.‎

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‎Hofmann, Heinrich, Komponist (1842-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Heinr. Hofmann"). Berlin, 20. IX. 1897.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nachdem ich eine Reihe größerer Werke geschrieben habe, wie: 'Waldfräulein' u. 'Prometheus', beide für gem. Chor, Soli u. Orch., 'Nordische Meerfahrt' f. Männerchor u. Orch., componiere ich augenblicklich kleinere Sachen - Lieder u. Klavierstücke. 'Prometheus' wird übrigens im Laufe dieses Winters in Prag unter Leitung des Hrn. Prof. Bennewitz zur Aufführung gelangen, nachdem das Werk bereits in einer Reihe von Städten die Feuerprobe aufs glücklichste bestand [...]". - Als Kind bereits Mitglied des Berliner Domchors, studierte Hofmann seit 1857 bei Theodor Kullak, August Eduard Grell, Siegfried Dehn und Richard Ferdinand Wüerst an der Neuen Akademie der Tonkunst und lebte danach als Pianist und Privat-Musiklehrer in Berlin. "Nach dem großen Erfolg seiner ersten Oper 'Cartouche' 1869 widmete er sich ausschließlich der Komposition, schrieb neben Klavierstücken und Liedern Orchester- und Chorwerke, die bei den 'Bilse-Konzerten' aufgeführt wurden (u. a. 'Frithjof-Symphonie', 1874). Zu Lebzeiten vielbeachtet, wurde Hofmann 1882 Mitglied und 1898 Senatsmitglied der Kgl. Akademie der Künste in Berlin" (DBE).‎

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‎Hofmann, Heinrich, Komponist (1842-1902).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-schmal-4to. Vier Takte für zwei Klaviere aus "Cappan’s und Friderun’s Hochzeitsfest" op. 57. - Als Kind bereits Mitglied des Berliner Domchors, studierte Hofmann seit 1857 bei Theodor Kullak, August Eduard Grell, Siegfried Dehn und Richard Ferdinand Wüerst an der Neuen Akademie der Tonkunst und lebte danach als Pianist und Privat-Musiklehrer in Berlin. "Nach dem großen Erfolg seiner ersten Oper 'Cartouche' 1869 widmete er sich ausschließlich der Komposition, schrieb neben Klavierstücken und Liedern Orchester- und Chorwerke, die bei den 'Bilse-Konzerten' aufgeführt wurden (u. a. 'Frithjof-Symphonie', 1874). Zu Lebzeiten vielbeachtet, wurde Hofmann 1882 Mitglied und 1898 Senatsmitglied der Kgl. Akademie der Künste in Berlin" (DBE). - Ausschnitt aus einem umfangreicheren Notenmanuskript.‎

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‎Hofmann, Karl, Violinist und Komponist (1835-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hinterbrühl, 13. VI. 1908.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe die Belehrung für die Auszahlung von Ruhe- und Versorgungsgenüssen - erhalten! - ich weiß nur nicht -, ist das vom Hofzahlamt od. vom Obersthofmeisteramt? Titel gibt es da nicht, - ist mir auch ganz gleichgültig! - Ich bitte Sie daher, mir gütigst wissen zu lassen, ob die Hofkapelle auch damit gemeint ist od. nur die k. u. k. Hofoper [...]". - Karl Hofmann studierte am Wiener Konservatorium und war später Violinist der Wiener Hofkapelle, dann der Hofoper, und lehrte als Professor am Konservatorium.‎

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‎Hofmann, Ludwig, Bassist (1895-1963).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Ludwig Hofmann debütierte 1918 als Bassist am Stadttheater von Bamberg und war anschließend in Dessau, Bremen, Wiesbaden, Berlin und Wien tätig. Seit 1928 sang er bei den Bayreuther, später mehrmals bei den Salzburger Festspielen und gastierte an den großen internationalen Opernhäusern, u. a. an der Mailänder Scala, der Covent Garden Opera in London und der Metropolitan Opera in New York. Zuletzt lebte er als Gesangslehrer in London. Hofmann sang annähernd alle großen Partien seines Fachs und wirkte u. a. in der Uraufführung von Gottfried von Einems "Der Prozeß" (1953) mit.‎

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‎Holländer, Victor, Pianist, Dirigent und Komponist (1866-1940).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. Monte Carlo, o. D.‎

‎2 SS Visitkartenfomat. "[...] Vielleicht ist es Herrn Rikoff möglich, mir die Vorteile zu verschaffen, die ich hier hätte durch Motivationen zu den Concerten und zu den Opern-Aufführungen im Theatre, wie ich es überall als Künstler gewöhnt bin [...]". - Victor Hollaender absolvierte ein Musikstudium an der Neuen Akademie der Tonkunst und erhielt Kompositionsunterricht bei Otto Neitzel und Albert Becker. Nach Stationen in Hamburg, Budapest, Marienbad und Berlin ging er 1890 ans Neue Deutschen Theater nach Milwaukee, nach Berlin ans Wallner-Theater und nach Chicago; in London war er zunächst an der Royal Opera Comique, 1896 dann beim Zirkus Barnum & Bailey tätig. Nach seiner Rückkehr nach Berlin unterrichtete Hollaender am Stern'schen Konservatorium, komponierte für das erste deutsche Kabarett (das 1901 von Ernst von Wolzogen gegründete Überbrettl) und für das Berliner Metropol-Theater, wo er rund zehn Jahre lang neben Operetten die sogenannten Jahres-Revuen schrieb, kabarettistische, von Tanz und Gesang geprägte Nummernrevuen, die zu einem herausragenden gesellschaftlichen Ereignis in Berlin wurden. 1934 emigrierte er mit seiner Familie nach Hollywood.‎

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‎Holstein, Franz von, Komponist (1826-1878).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 15. XI. 1877.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Besten Dank für Ihre liebenswürdigen Zeilen. Meine Freude darüber, daß die Hochländer sobald in Rotterdam in Scene gehen, würde eine ungetheilte sein, könnte ich mit meiner Frau, wie ich so sehr wünschte, zu Ihnen kommen. Aber der Arzt u. mein Befinden verbieten es. Ich leide über 2 Monate an ganz entsetzlichen Magenkrämpfen. Reisen u. Aufregungen, so freudiger Art sie waren, machten das Übel nicht besser. Jetzt muß ich ruhig zu Haus sein, viel liegen u. darf mich gar nicht beschäftigen, noch weniger Musik hören oder selbst ausüben [...]". - Der Sohn des herzoglich braunschweigischen Obersts und Kriegsrats Werner von Holstein kam 1853 nach Leipzig, wo er bei Moritz Hauptmann Kontrapunkt studierte und bei Ignaz Moscheles Klavierunterricht nahm. Nach Aufenthalten in Rom, Berlin und Paris übernahm er in Leipzig die Leitung der Bach-Gesellschaft und war Gründungsmitglied des Bach-Vereins. Neben drei Opern schrieb er zwei Ouvertüren, eine Kantate, kammermusikalische Werke und Klavierstücke und hatte einen hervorragenden Ruf als Liedkomponist.‎

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‎Honegger, Arthur, Komponist (1892-1955).‎

‎Eigenh. Brief mit Initialen. O. O., 24. VII. 1941.‎

‎1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "J'ai eu beaucoup de travail et en supplément peu agréable une fermeture dans les oreilles qui m'a fait passer de mauvais moments. Cela commence à s'arranger. Nous partons la semaine prochaine chez Ch. Munch qui nous a très gentiment invité dans sa maison [...] pres de Montfort. Cela fera un petit changement d'air [...] Vous avez vu que j'ai eu la faiblesse d'accepter le poste de critique a Comedia et cela a absorbé toutes mes possibilités d'ecrivain [...]". - Erwähnt auch den unerwarteten Tod des Komponisten Philippe Gaubert, der am 8. Juli des Jahres in Paris verstorben war: "Je l'ai vue deux jours avant à la répétition de son ballet, cela m'a fait de la peine car c'était un bon ami et il sera difficile à remplacer à l'Opéra [...]".‎

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‎Hopekirk, Helen, Pianistin und Komponistin (1856-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hallstatt, 4. VIII. 1890.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Hrn. Seyffert: "[...] Freitag 21ten November wird sehr gut passen für mein Concert, und ich bitte Sie, das Datum für mich zu behalten [...]". - Helen Hopekirk war Schülerin von Theodor Leschetizky und Karel Navrátil und lehrte später am New England Conservatory. Ihr Werk umfaßt Stücke für Klavier, Violine und Orchester, und Lieder.‎

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‎Horn, August, Komponist (1825-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 8. IX. 1872.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Herrn Gotthard, wohl der Komponist Johann Peter Gotthard (1839-1919): "Die mir freundlichst zur vierhändigen Bearbeitung aufgegebene Concert-Ouverture von Ihnen ist im Arrangement nun bereits gestochen u. in Correctur. Verzeihen Sie nur, daß ich nicht eher an die Ausführung Ihres gütigen Auftrags gehen konnte, indem ich noch vor demselben einige Sachen von Herrn Seitz hier länger liegen hatte und mit denen ich sehr gedrängt wurde. Dann war ich zum Musikfeste in Cassel, allso von mir etwas gesungen wurde, da kam ich auch nicht zum Arbeiten; sonach werden Sie mich gewiß entschuldigen [...]". - August Horn war Schüler des Leipziger Konservatoriums und ist durch Arrangements klassischer Werke bekannt geworden. Unter seinen eignen Kompositionen haben eine Operette: "Die Nachbarn", Männerchöre (von denen ein Doppelchor mit einem Preis ausgezeichnet wurde) und zahlreiche einstimmige Lieder Beifall gefunden.‎

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‎Horn, Kamillo, Komponist und Musiker (1860-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("K. Horn"). Wien, 15. X. 1906.‎

‎2 SS. 8vo. An einen Chormeister: "Wie Sie wissen schätze ich Sie als einen Tonkünstler, der der bloßen Liedertafelei so viel als möglich aus dem Wege geht u. auch vor etlichen Schwierigkeiten eines Chores nicht zurückschreckt, sobald der Chor höheren Ansprüchen genügt. In einem neuen Chor 'Klage u. Trost' habe ich mich bestrebt, soviel als möglich von der Schablone abzuweichen und glaube, ein wenn auch nicht ganz leichtes, so doch bei gewissenhaftem Studium dankbares Stück geschrieben zu haben [...]". - Am Prager Konservatorium zum Harfenisten ausgebildet, studierte Horn später bei Anton Bruckner in Wien und wurde nach der Staatsprüfung für Musik Gesangslehrer an einem Wiener Gymnasium, 1918 wurde er Professor der Harmonielehre an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst, leitete den Musikverein "Haydn", veranstaltete Wagner- und Liszt-Abende und betätigte sich als Musikkritiker des "Deutschen Volksblatts".‎

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‎Horták, Ludwig, Komponist (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. XI. 1901.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit einigen Bemerkungen zu seiner Oper: "[...] Die Übersetzung des Librettos, die Ihnen vorliegt, ist eigentlich nur zu Ihrer Information da und ich selbst bin davon überzeugt, dass das Textbuch für die aufführung auf einer Deutschen Bühne entsprechend modificirt dem deutschen Publicum erst mundgerecht gemacht werden müsste. Nachdem die ganze Handlung durchaus aus den Characteren der handelnden Personen resultirt und der Humor des Werkes weit entfernt von Wortwitzen und possenhaften Situationen, gleichfalls nur dem Wesen der einzelnen Gestalten entspringt, dürfte diese Bearbeitung des Textbuches für die deutsche Bühne - selbstverständlich - einer sachkundigen, bewährten Hand gelingen, aber über dieses Thema noch mündlich ..... [...]". - Luwig Horták war - wie am beiliegenden Sammlungsumschlag vermerkt - ein Freund Antonin Dvoráks.‎

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‎Hoya, Amadeo von, Violinist (1874-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Linz, 1. IV. 1904.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, der es abgelehnt hatte, eine Besprechung seiner "Grundlagen der Violinkunst" zu schreiben: "[...] Ein wertvolles Gutachten [...] welche mir der seither verstorbene Musikschriftsteller Dr. Fried. von Hausegger Graz im Jahre 1898 zukommen ließ (die Arbeit war damals noch im Manuscript) hat mich ermutigt, Sie hochgeehrter Herr Doktor, ebenfalls um einige derartige Zeilen zu bitten [...]".‎

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‎Hoya, Amadeo von der, Violinist (1874-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Linz, 24. III. 1904.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er sein neues Buch vorstellt: "[...] Der erste Teil eines größeren pädagogischen Werkes (Die Grundlagen der Violinkunst) liegt in Max Hesse's Verlag Leipzig bereit zur Herausgabe. Es liegt mir ganz ausserordentlich daran ein Gutachten unserer hervorragendsten Pädagogen und Kritiker als Geleit für das Buch in die Öffentlichkeit zu gewinnen [...] Die Ziele, welche in der Arbeit angestrebt werden, sind solcher Art, daß die dem Buch aus seiner Natur heraus bedingte Interessensphäre weit über jene Ziele hinausreicht welche die zahlreichen, bisher erschienenen titelverwandten Werke für sich in Anspruch genommen, indem es sich hier tatsächlich um eine wissenschaftliche Grundlegung dieses Zweiges der Pädagogik handelt [...]".‎

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‎Hueber-Mansch, Olga, Pianistin (geb. 1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. X. 1924.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Hans Nüchtern: "Allerbesten Dank für Ihr freundliches Schreiben vom 15. d.; gerne spiele ich im Dezember im Wagnerverein Kammermusik, aber was, mit wem und wann? Ich bin täglich an Wochentagen [von] 2-3 zu 'sprechen', doch dürfte Ihnen diese Zeit am allerwenigsten passen, so wird's am besten sein, Sie bestimmen selbst, wann es Ihnen passt [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Hueber-Mantsch, Olga, Pianistin (geb. 1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dornbach, 12. VII. 1906.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihre freundlichen, liebenswürdigen Worte haben mich riesig gefreut, ich danke Ihnen herzlichst und wünsche Ihnen das gleiche Glück zu finden, wie's mir nun beschieden ist. Ich werde auch nach meiner Verheiratung als Pianistin und Lehrerin thätig sein [...]".‎

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‎Hueber-Mantsch, Olga, Pianistin (geb. 1869).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], 18. XI. o. J.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern mit einer Einladung für Samstag, den 29. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Hueber-Mantsch, Olga, Pianistin (geb. 1869).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 19. X. 1923.‎

‎2 SS. 8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern: "Nächsten Donnerstag [...] kommt der ganz famose Geiger Herr Mellion zu mir musiciren und da möchte ich Sie bitten uns auch die Ehre zu schenken [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Hughes, Edwin, Pianist (1884-1965).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 20. I. 1913.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit Gegenwärtigem erlaube [ich] mir Ihnen eine Karte für das Vormittagskonzert des Tonkünstlerorchesters am 26. Jänner im Theater an der Wien zu übersenden. Ich spiele bei dieser Gelegenheit das G-moll Klavierkonzert von St. Saens [...]".‎

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‎Hungar, Ernst, Sänger (geb. 1854).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Köln, 10. X. 1887.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Möchten Sie es freundlich aufnehmen, wenn ich mir unter Berufung auf Herrn Director Pembaur in Innsbruck erlaube, Ihnen hierdurch die höfliche Bitte zu unterbreiten, mich [...] auch einmal in Ihren Concerten wohlgeneigtest mit einer Partie [...] berücksichtigen zu wollen [...]". - Der aus dem sächsischen Schönbach stammende Baritonsänger studierte in Leipzig, war dann Schüler von Julius Stockhausen in Berlin und lehrte an den Konservatorien von Dresden, München und Köln. Neben seiner Tätigkeit an der Hofoper in Schwerin war Hungar als beliebter Konzert- und Oratoriensänger auf Reisen.‎

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‎Hysel, Franz Eduard, composer and violinist (1770-1841).‎

‎"Uebungen in den sieben Lagen aus Baillot's 'Kunst die Violine zu spielen'." Autograph music manuscript (fragment?) signed. N. p. o. d.‎

‎Folio. Title page, 2 pp. Entitled "2me Position"; lessons for violin, numbered 1 to 4. - Brownstained.‎

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‎Iffert, August, Gesangslehrer und Musikschriftsteller (1859-1930).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kötzschenbroda, 21. I. 1911.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Firma Breitkopf und Härtel in Leipzig wird Ihnen meine neu herausgegebene 'Sprechschule' zusenden. Ich meinerseits gestatte mir, Sie ergebenst zu bitten, dem Büchlein einige freundliche Worte in den Ihnen zur Verfügung stehenden Zeitungen zu widmen [...]". - August Iffert studierte Gesang in Hannover und Berlin, trat anschließend kurze Zeit als Sänger und Schauspieler auf, wandte sich jedoch bald ganz der Gesangspädagogik zu. Von 1884 bis 1891 Gesangslehrer in Leipzig, wirkte er danach an den Konservatorien in Köln und Dresden, ehe er 1904 als Professor ans Wiener Konservatorium ging. "Seit 1909 lebte er als Privatlehrer in Dresden. Iffert bildete viele bekannte Sängerinnen und Sänger aus (u. a. Frieda Langendorff, Eva von der Osten, Erik Schmedes) und verfaßte eine Allgemeine Gesangschule (1895) sowie eine Sprechschule für Schauspieler und Redner (1910)" (DBE). - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf.‎

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‎Indy, Vincent d', composer (1851-1931).‎

‎4 ALsS. N. p., 1892 to 1930.‎

‎(Large) 8vo. Altogether (2+2+1+1½=) 6½ pp. on 5 ff. To Winnaretta Singer, Princess Edmond de Polignac. - I: "Je suis libre le 13 Décembre soir … C'est donc mon concours de chef d'orchestre que je vous offre ce soir là et les répétitions […] Demain je vous écrirai une lettre explicative, vous demandant toutes les conditions de participation de l'orchestre et, probablement les jours et heures de répétitions [...]". - II: "Vous trouverez sur la feuille ci-contre, le relevé exact des dépenses afférentes au Concert du 13 Décembre […] vous pouvez être certain que le petit orchestre sera complet. La schola possède toute la musique des 3 œuvres executées [!] et ne retiendra qu'un léger droit de location. - Ne vous préoccupez donc de rien, de ce coté [!] […] Voulez vous d'une répétition prélable [!] des 3 pianos sans orchestre chez vous, le Mardi 9, à 4 h 1/2 ? C'est mon seul moment libre. Elle me semblerait assez nécessaire pour bien fixer d'avance les nuances [...]". - III: "J'ai reçu votre aimable lettre et le chèque de 2000 francs dont je viens vous remercier […] Nous ne pourrons pas oublier que c'est grace [!] à vous qu'il nous a été donné d'entendre et de faire entendre des œuvres importantes et difficiles, qui sans cela auraient pu rester longtemps avant de passer de l'état de papier noirci à celui de sonorités [...]". - IV: " […] rien me pourrait m'être plus sensible que de savoir que vraiment, mon œuvre avait pu plaire à celle qui me procurait le très-grand plaisir de la réentendre et de la diriger […] Merci donc, Madame, et de cœur, d'avoir vibré avec ma musique et merci de me l'avoir si aimablement et spontanément exprimé [...]".‎

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‎Istel, Edgar, Musikschriftsteller und Komponist (1880-1948).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, o. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Vielleicht dürften [...] zwei kleine Zwiegesänge von mir, die ich beifolgend Ihnen zu übersenden mir erlaube, Sie interessieren. Der Zufall will, daß die beide in G-Dur stehen, sie sind aber zu ganz verschiedenen Zeiten entstanden: der 'nächtliche Zwiegesang' 1896 (gedruckt 1898), das Minnelied 1900 (wohl ungedruckt). Mit der Horazode verfuhr ich, wie Sie sehen, ganz frei [...]". - Edgar Istel war nach seinem Studium an der Kgl. Akademie der Tonkunst in München und bei Adolf Sandberger an der Universität München zunächst als Musikschriftsteller, Musiklehrer und Komponist tätig, ehe er 1913 nach Berlin übersiedelte, wo er als Dozent für Musikästhetik an der Humboldt-Akademie und an der Lessing-Hochschule sowie als Musikkritiker für den Ullstein-Verlag wirkte. "Seit 1920 lebte Istel in Madrid und betätigte sich dort neben seinem kompositorischen und musikschriftstellerischen Schaffen als Repräsentant des 'Verbandes deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten' sowie der 'Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger in Wien'. Nach dem Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs emigrierte er zunächst nach Großbritannien, 1938 in die USA. Istel, der mit der amerikanischen Opernsängerin Janet Wylie verheiratet war, schrieb u. a. 'Das Libretto. Aufbau und Wirkung des Opernbuches' (1914, Neuaufl. 1922 unter dem Titel 'The Art of Writing Opera Librettos')" (DBE).‎

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‎Istel, Edgar, Musikschriftsteller und Komponist (1880-1948).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 22. IX. 1900.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestatten Sie, daß ich Ihnen beifolgend zwei Manuskripte, vierstimmige Chorlieder in Canonform nach Gedichten von Martin Greif, auf den ja auch der 'Kunstwart' schon wiederholt hingewiesen[,] mit dem Anerbieten zur Reproduction in genannter Zeitschrift übersende. Gegenüber jener älteren Form der Komposition in Kanonform, wo man irgend ein kleines spruchartiges Gedicht in das Procrustesbett der streng contrapunktischen Form zwängte und es - so gut oder übel es ging - von x oder y Stimmen x oder y Mal absingen ließ, wie es selbst noch Brahms in seinen Canons für Frauenstimmen op 113 that, habe ich in vorliegenden Compositionen versucht, die Canonform nicht zum Selbstzweck, sondern zum Mittel des poetischen Ausdrucks zu machen [...]". - Edgar Istel war nach seinem Studium an der Kgl. Akademie der Tonkunst in München und bei Adolf Sandberger an der Universität München zunächst als Musikschriftsteller, Musiklehrer und Komponist tätig, ehe er 1913 nach Berlin übersiedelte, wo er als Dozent für Musikästhetik an der Humboldt-Akademie und an der Lessing-Hochschule sowie als Musikkritiker für den Ullstein-Verlag wirkte. "Seit 1920 lebte Istel in Madrid und betätigte sich dort neben seinem kompositorischen und musikschriftstellerischen Schaffen als Repräsentant des 'Verbandes deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten' sowie der 'Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger in Wien'. Nach dem Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs emigrierte er zunächst nach Großbritannien, 1938 in die USA. Istel, der mit der amerikanischen Opernsängerin Janet Wylie verheiratet war, schrieb u. a. 'Das Libretto. Aufbau und Wirkung des Opernbuches' (1914, Neuaufl. 1922 unter dem Titel 'The Art of Writing Opera Librettos')" (DBE).‎

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‎Jadassohn, Salomon, Komponist und Dirigent (1831-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 18. VIII. 1875.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zeihen Sie mich nicht der Unbescheidenheit u. Zudringlichkeit, wenn ich heute schon wieder wage, Ihnen mit einem meiner opusculi beschwerlich zu fallen. Sie wissen, hochverehrter Herr u. Meister, von welcher Wichtigkeit u. von wie hohem Werthe Ihr Criterium u. Ihr Rath mir sind. Würden Sie darum mir wohl abermals gestatten, Ihnen eine soeben vollendete Orchesterkomposition - Divertimento oder Suite, oder Serenade - (das Kind hat noch keinen Namen) vorzuspielen. Ich wage es zunächst Sie um Ihre gütige Erlaubniß zu bitten, u. gleichzeitig anzufragen, ob ich nächsten Sonntag zu Ihnen kommen darf? [...]. - Salomon Jadassohn besuchte das Leipziger Konservatorium, bildete sich dann bei Franz Liszt in Weimar zum Pianisten weiter und studierte anschließend in Leipzig bei Moritz Hauptmann Komposition. Seit 1865 leitete er den Synagogenchor und gründete 1866 den Chorverein "Psalterion". "1867-69 leitete er die 'Euterpe'-Konzerte und unterrichtete seit 1871 Theorie, Komposition und Instrumentation am dortigen Konservatorium. 1873 wurde er zum kgl. Prof. ernannt. J. schrieb u. a. 'Harmonielehre' (1883) und 'Kontrapunkt' (1884) und komponierte über 125 Werke, u. a. vier Symphonien, zwei Klavierkonzerte, vier Serenaden, zwei Ouvertüren, ferner Psalmen und Chorlieder" (DBE).‎

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‎Jähns, Friedrich Wilhelm, Sänger und Komponist (1809-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("F. W. Jähns"). Wohl Berlin, 4. VII. 1857.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine "Frau Oberst", deren "Lebewohl" er bei einem Konzert aufführen möchte: "[...] Da mir aber die Stimmen fehlen, so möchte ich hierdurch ganz gehorsam darum gebeten haben, um später einen Boten zu sparen, d. h. wenn Sie die Stimmen jetzt entbehren können [...]". - Friedrich Wilhelm Jähns wurde von Charles Detroit in Musik unterwiesen und sang im Chor der Kgl. Oper Sopran. Nach der Ausbildung bei Stümer und Lemm studierte er Musiktheorie bei Louis Gorzizky, feierte Erfolge als Sänger, Komponist und Pianist und gründete 1845 den Jähnsschen Gesangsverein. "Seit 1849 war er Kgl. Musikdirektor, seit 1881 auch Lehrer für Rhetorik am Konservatorium von Scharwenka. Er baute die Sammlung Carl Maria von Weber auf und schrieb 'Carl Maria von Weber in seinen Werken' (1871)" (DBE).‎

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‎Jaell, Alfred, pianist and composer (1832-1882).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 21 June 1854.‎

‎8vo. 4 pp. on bifolium. To the music publisher Böhme at Leipzig, offering him two compositions and telling his travel plans.‎

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‎Jahn, Otto, klassischer Philologe und Archäologe (1813-1869).‎

‎Eigenh. Schriftstück. Leipzig, 28. VI. 1847.‎

‎42:174 mm. Bürgt für die "von der Universitätsbibliothek während des Sommersemesters 1847" ausgeliehenen Bücher des "Hr. Studiosus Holm aus Lübeck". - Otto Jahn war seit 1847 Professor der Philologie und Archäologie in Leipzig, wurde jedoch 1851 wegen seiner politischen Gesinnung seines Amtes enthoben. 1855 ging er als Professor der Altertumswissenschaft und Direktor des Akademischen Kunstmuseums nach Bonn, 1867 folgte er einem Ruf nach Berlin. Jahn verfaßte philologische und archäologische Arbeiten und trat auch mit Schriften zu Kunst und Musik, insbesondere durch seine lange Zeit als Standardwerk geachtete Biographie zu Mozart hervor. - Die Unterschrift alt ausgeschnitten.‎

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‎Jahn, Wilhelm, Dirigent und Hofoperndirektor (1835-1900).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D., "Mercredi".‎

‎1 S. 8vo. Ein Rätsel mit Text und Noten. - Wilhelm Jahn trat bereits mit neun Jahren als Sängerknabe an der Metropolitankirche in Olmütz auf, sang seit 1852 im Chor in Temesvar und war 1856/57 Kapellmeister an der Deutschen Oper in Amsterdam. "1859 trat er am Deutschen Landestheater in Prag auf, übernahm 1864 die Leitung des kgl. Theaters in Wiesbaden und wurde 1881 Direktor der Hofoper in Wien. 1897 zog er sich vom Bühnenleben zurück. Viele soziale Einrichtungen gehen auf Jahn zurück, u. a. Spielgelder für das Chor- und Ballettpersonal, Unfallversicherungen und Alterszulagen" (DBE).‎

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‎Jahn, Wilhelm, Dirigent und Hofoperndirektor (1835-1900).‎

‎Eigenh. Brief (Fragment) mit U. ("W. Jahn"). O. O., 14. IV. 1889.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht identifizierten Adressaten: "[...] Allen Agenten bitte ich zu schreiben, daß ich momentan verreist sei und erst bei meiner Rückkunft Entscheidungen treffen werde. Jedenfalls aber würde ich mir die aus den Empfohlenen besonders Auserwählten vorerst persönlich anhören, um unnütze u. für unser Publikum zwecklose Gastspiele zu vermeiden. In diesem Sinne bitte ich die betreffenden Mittheilungen an die Agenten abgehen zu lassen [...]". - Wilhelm Jahn trat bereits mit neun Jahren als Sängerknabe an der Metropolitankirche in Olmütz auf, sang seit 1852 im Chor in Temesvar und war 1856/57 Kapellmeister an der Deutschen Oper in Amsterdam. "1859 trat er am Deutschen Landestheater in Prag auf, übernahm 1864 die Leitung des kgl. Theaters in Wiesbaden und wurde 1881 Direktor der Hofoper in Wien. 1897 zog er sich vom Bühnenleben zurück. Viele soziale Einrichtungen gehen auf Jahn zurück, u. a. Spielgelder für das Chor- und Ballettpersonal, Unfallversicherungen und Alterszulagen" (DBE).‎

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‎Jahn, Wilhelm, Dirigent und Hofoperndirektor (1835-1900).‎

‎Eigenh. Brief (Fragment?) mit U. ("W. Jahn"). Mährisch Schönberg, 15. IV. 1889.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht identifizierten Adressaten: "An Schröder habe ich von hier aus geschrieben, daß sein Gesuch erst nach meiner Rückkehr erledigt werden könne; er möge sich einstweilen telegraphisch an H. Reg. Rath Wlassak um einen Vorschuß [...] wenden [...]". Weiters mit der Bitte um Mitteilungen an Dr. Alois Mayer ("daß ich auf Reisen bin u. daher leider der Vermählung seiner lieben Tochter nicht anwohnen kann") und an den Intendanten des Kasseler Hoftheaters, Adolf Frh. von Gilsa ("daß Herr Reichmann nicht unter erschwerten Umständen, sondern vollkommen legal aus dem Verbande des kk Hofopernthaters geschieden sei"). - Wilhelm Jahn trat bereits mit neun Jahren als Sängerknabe an der Metropolitankirche in Olmütz auf, sang seit 1852 im Chor in Temesvar und war 1856/57 Kapellmeister an der Deutschen Oper in Amsterdam. "1859 trat er am Deutschen Landestheater in Prag auf, übernahm 1864 die Leitung des kgl. Theaters in Wiesbaden und wurde 1881 Direktor der Hofoper in Wien. 1897 zog er sich vom Bühnenleben zurück. Viele soziale Einrichtungen gehen auf Jahn zurück, u. a. Spielgelder für das Chor- und Ballettpersonal, Unfallversicherungen und Alterszulagen" (DBE).‎

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‎Jahn, Wilhelm, Dirigent und Hofoperndirektor (1835-1900).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. ("W. Jahn"). Wien, 31. XII. 1890.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An Balduin Bricht: "Herzlichen Dank für Ihre übergroße, freundliche Anerkennung und die besten Glückwünsche für das neue Jahr!" - Wilhelm Jahn trat bereits mit neun Jahren als Sängerknabe an der Metropolitankirche in Olmütz auf, sang seit 1852 im Chor in Temesvar und war 1856/57 Kapellmeister an der Deutschen Oper in Amsterdam. "1859 trat er am Deutschen Landestheater in Prag auf, übernahm 1864 die Leitung des kgl. Theaters in Wiesbaden und wurde 1881 Direktor der Hofoper in Wien. 1897 zog er sich vom Bühnenleben zurück. Viele soziale Einrichtungen gehen auf Jahn zurück, u. a. Spielgelder für das Chor- und Ballettpersonal, Unfallversicherungen und Alterszulagen" (DBE).‎

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‎Jahn-Beer, Berta, Pianistin (1883-1929).‎

‎Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. Wohl an den namentlich nicht genannten Hans Nüchtern mit einer Einladung "für meinen ersten Sonaten Abend". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Janotha, Natalia, Komponistin und Pianistin (1856-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, 9. V. 1892.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es ist mir eine freudige Überraschung, wieder Ihre freundliche Hülfe in Anspruch zu nehmen - und ich ersuche Sie meinen größten Dank an Herrn Bösendorfer auszusprechen für seine große Güte, und ich freue mich ganz besonders diese berühmten Instrumente kennen zu lernen und werde mit größter Sympathie die Schönheiten dieses Pianos dem Publikum vorführen [...]". - Die Tochter des Komponisten und Pianisten Juliusz Jotha studierte bei Ernst Rudorff, Woldemar Bargiel und Clara Schumann und nahm möglicherweise auch Stunden bei Johannes Brahms. Seit den späten 1860er Jahren als Pianistin auf Konzertreisen, machte sie sich vor allem als Interpretin Chopins einen Namen, dessen Schwester eine enge Freundin ihrer, Natalias, Mutter gewesen war.‎

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‎Janowitz, Otto, Gesangslehrer und Komponist (1888-1965).‎

‎Eigenh. Pressemitteilung mit Namenszug im Text. Salzburg‎

‎2 SS. auf 2 Bll. Gr.-8vo. Betr. eine Konzertreihe von Eleanor Steele (Sopran) und Hall Clovis (Tenor), die beliebte Duette "in den Originalsprachen" singen werden: "[...] Hauptmitarbeiter und Begleiter in Europa ist Dr. Otto Kanowitz von der Wiener Staatsoper". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotels Österreichischer Hof in Salzburg.‎

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‎Janowitzer-Popper, Gertrude, Violinvirtuosin (geb. 1879).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Abbazia, 15. VII. 1911].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Rudolf Frh. von Lilienau: "Ich sende Ihnen von hier viele Grüße. Ich vermuthe Sie schon ferne von Wien u. hoffe, dass es Ihnen sehr gut geht [...]". - Die Bildseite mit einem Motiv aus Abbazia.‎

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‎Jarno, Georg, Komponist und Kapellmeister (1868-1920).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Breslau, 4. XI. 1906.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Exposition der Bühnengenossenschaftszeitung: "Würden Sie die Freundlichkeit haben, Ihr Manuscript mir auf ein[en] Tag anzuvertrauen. Wenn es gut ist will ich gerne mit Ihnen arbeiten resp. es Ihnen abkaufen [...]". - Georg Jarno war 1907 auf Einladung seines Bruders, des Josefstadt-Direktors Josef Jarno, nach Wien gekommen und schrieb gemeinsam mit Bernhard Buchbinder für Josefs Gattin, die Soubrette Hansi Niese, die Operette "Die Försterchristl". Nach deren durchschlagendem Erfolg als freischaffender Komponist leben könnend, schrieb Jarno noch einige andere Operetten, denen allerdings wenig bis kein Erfolg beschieden war. - Etwas angestaubt und abgegriffen und mit Absenderstempel.‎

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‎Jaskewitz, Josef Franz, Sänger und Regisseur (1805-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wiesbaden, 30. VIII. 1842.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "So eben erfahre ich von unserem Götz daß er Dich schriftlich gebethen, Ihm in seinem Benefiz welches künftigen Montag statt finden soll, mitzuwirken; auch ich bitte Dich recht herzlich wenn Du es möglich machen kannst, Ihm diese Bitte nicht zu versagen, es wird Dir unfehlbar von größtem Nutzen sein indem Dir ganz gewiss die hiesige Intendanz dabei ein convenables Gastspiel anbieten wird. Ich habe dies aus sicherer Quelle und würde mich ungemein freuen einige vergnügte Abende in Deiner Gesellschaft zubringen zu können. Noch einmal refüsiere obigen Bittsteller nicht denn er ist unsere gute alte Haut [...]". - Jaskewitz stammte aus Wien und war ab 1840 in Wiesbaden engagiert (vgl. ÖBL III, 85). - Etwas gebräunt und mit Randläsuren; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.‎

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‎Jaskewitz, Josef Franz, Sänger und Regisseur (1805-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 8 weiteren U. von Bühnenkünstlern. Wiesbaden, 24. II. 1864.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "Wir Unterzeichnete haben in Erfahrung gebracht daß Morgen am 23. d. M. Dein 40 jähriges Jubiläum als Bühnenkünstler in Darmstadt gefeiert wird, und bitten Dich auch unsere herzlichsten Glückwünsche zu diesem seltenen Feste nicht zu verschmähen! Ist es uns auch durch Zeit und Umstände nicht vergönnt persönlich dieser hohen Feier beiwohnen zu können, so wollen wir durch Beisendung unserer Conterfei's Deine Erinnerung an Uns auch erhalten! [...]". - Mit den Unterschriften von Johann Baptist Hagen, H. und M. Bertram, D. Klein, Bodo Borchers, C. Caffieri, H. Carnov und Josef Peretti. - Etwas fleckig und gebräunt und mit Randeinrissen.‎

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