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‎Strauß (Sohn), Johann, Komponist (1825-1899)‎

‎Karte mit faksimilierter Handschrift.‎

‎o.J. Wien, Oktober 1894, 8,5 x 13 cm.‎

‎"Wärmsten und innigsten Dank Ihnen für die mir anläßlich meines Jubiläums erwiesene schmeichelhafte Erinnerung [...]" - Strauß feierte 1894 sein 50jähriges Dirigenten-Jubiläum, das die Ernennung zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde zur Folge hatte.‎

Riferimento per il libraio : 61138

‎Strauß, Eduard, Komponist (1835-1916)‎

‎Fotografie von 12 Schattenbildern des dirigierenden Eduard Strauss "Dr. Otto Böhler's Schattenbilder".‎

‎o.J. Wien, R. Lechner (Wilh. Müller), ohne Jahr (1914), 25 x 18 cm. Untersatzkarton mit Goldschnitt.‎

‎Otto Böhler (1847-1913) war Silhouettenkünstler in Wien. - Eduard Strauss leitete mit seinem Bruder Johann das bedeutende Walzer- und Tanzmusikimperium.‎

Riferimento per il libraio : 61177

‎Sue, Pierre, Anatom und Bibliothekar (1739-1816)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 27. X. 1781, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Mit einer Einladung zur Konsulation. - "In 1767 Sue became a Professor of Medicine in Paris. He was in this position through the French Revolution but in 1794 moved to the more sedate role of Librarian to the university."‎

Riferimento per il libraio : 61182

‎Turp, André, Sänger (1925-1991)‎

‎Porträt-Karte mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. o. O. u. D., , (14 x 8 cm). 1 Seite.‎

‎Der kanadische Tenor als Don José in "Carmen".‎

Riferimento per il libraio : 61121

‎Vickers, Jonathan Stewart, Sänger (1926-2015)‎

‎Rollen-Fotografie mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. o. O. u. D., , (25 x 20,5 cm). 1 Seite.‎

‎Der kanadische Tenor vermutlich als Samson in der Oper "Samson et Dalila" von Saint-Saens.‎

Riferimento per il libraio : 61122

‎Volkmann, Hans, Musikwissenschaftler (1875-1946)‎

‎Eigenh. Ansichtspostkarte mit U.‎

‎o.J. Olbernhau, 20. VIII. 1919, (9 x 14 cm).‎

‎Dankt Theodor Rähmeyer für dessen Postkarte: "Hochverehrter Herr Musikdirektor! Schönsten Dank für Ihre liebe Karte mit Ihrem Bildnis und den freundlichen Worte...".‎

Riferimento per il libraio : 61145

‎Sauzay, Eugène, Komponist und Violinist (1809-1902)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. o. O. u. D., (13,5 x 10,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Wegen einer Einladung. - Sauzay war Mitglied im berühmten Baillot-Streichquartett. Später heiratete er Baillots Tochter.‎

Riferimento per il libraio : 61139

‎Siebrasse-Heineke, Herma, Illustratorin‎

‎Ausschneidebogen für eine "Anziehkatze".‎

‎o.J. Hemmor, ca. 1980, Quer-Folio. Zahlreiche Illustrationen auf dreifach gefaltetem Leporello.‎

‎Hübscher Aussneidebogen mit zwei Katzen (eine in seitlicher Ansicht) und 8 Kleidern, dazu diverse Kopfbedeckungen und Accesoires zum Ausschneiden und Ankleiden der Katzen. - Vollständig und sehr gut erhalten.‎

Riferimento per il libraio : 61154

‎Buerstenbinder, Elisabeth (Pseud. Elisabeth Werner), Schriftstellerin (1838-1918)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 6. IV. 1916, (19 x 14,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Es kommt für Jeden ein Augenblick der Lebenswende, wo sein Geschick, sein ganzes Dasein dem Lichte naht. Doch immer braucht er Entschluss und Tat. Thu was er sendet, weich nicht zurück! Ein mutig Wagen erzwingt das Glück!" - Mit rotem Sammlungsstempel.‎

Riferimento per il libraio : 61047

‎Bumbry, Grace Ann Melzia, Sängerin (1937-2023)‎

‎Originalfotografie mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, (14,5 x 10 cm). 1 Seite.‎

‎Beiliegend zwei nicht signierte Fotografien.‎

Riferimento per il libraio : 61087

‎Burgauer, Arnold‎

‎Mizzi und Strizzi. Eine Katzen-Geschichte. Für liebe Kinder ausgedacht und gemalt von Nelly Burkhalter-Frank. Erzählt von Arnold Burgauer.‎

‎o.J. Zürich, Globi, 1949, 8°. Mit zahlreichen farbigen, meist ganzseitigen Illustrationen. 16 Seiten. Farbig illustrierter OPp..‎

‎Erste Ausgabe. - "Bunte Bände für Kinder-Hände", herausgegeben von J. K. Schiele. - Sehr gut erhalten.‎

Riferimento per il libraio : 61166

‎Bürgel, Constantin, Komponist (1837-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 10. VII. 1888, (21 x 13 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"Sehr geehrte Herren! Auf unsere seit langen Jahren bestehende Bekanntschaft mich stützend, erlaube ich mir, Sie um die Erweisung einer Gefälligkeit ebenso freundlichst wie ergebenst zu bitten. Ich habe mich an dem s. Z. vom Frankfurter Lehrer Gesangverein ausgeschriebenen Preisausschreiben durch Einsendung eines Männerchors betheiligt, bin jedoch, wie es ja mit Ausnahme des einen vom Glück Begünstigten allen übrigen Concurrenten ergangen, unberücksichtigt geblieben. Wie bei derartigen Fällen es zumeist zutrifft, wird kaum die wirklich werthvollste Arbeit, sondern die vielleicht gefälligsten Compositionen, besonders wenn diese weniger hohe Ansprüche an die Ausführbarkeit stellt, mit dem Preise bedacht. Das, was von den Preisrichtern in ihren Ankündigungen verlangt wird, ist späterhin selten noch zutreffend; die Beweise dafür sind in anderen gleichlautenden Unternehmungen oft genug geliefert worden. Da ich nun nicht haben möchte, dass mein überaus sauber in die Reinschrift gebrachtes Chorlied 'Dem Vaterland' Ged. v. Rob. Reinick, ein oder zweimal zusammengekniffen in meine Hände zurücklangt, ersuche ich Sie ganz ergebenst, dasselbe gern einfordern und in Packetform am meine Adresse gelangen zu lassen, aus welchem Grunde ich mir gestatte diesen Zeilen das Porto behufs Francatur der Zusendung beizufügen. Auch ist mir daran gelegen, meinen Namen der etwaigen, nunmehr doch zwecklosen Wissbegier der Herren Preisrichter zu entziehen, auch aus diesem zweiten Grunde bitte ich Sie mir schon die grosse Gefälligkeit freundlichst erweisen zu wollen. Ich darf mithin hoffen, mein versiegeltes Couvert uneröffnet wieder zurückzuerhalten. Das auf demselben befindliche Motto lautet: 'Nicht an wenig stolze Namen ist die Liederkunst gebannt; ausgestreut ist der Samen über alles deutsche Land." Im Voraus für Ihre Bemühungen Ihnen meinen besten Dank abstattend, erkläre ich mich gern zu Gegendiensten bereit und bin Ihnen in Ihren weiteren geschäftlichen Unternehmungen alles nur erforderliche Glück wünschend, mit den herzlichsten Grüssen Ihr ganz ergebener Constantin Bürgel. - Mit rotem Sammlungsstempel.‎

Riferimento per il libraio : 61083

‎Siloti, Alexander, Pianist und Komponist (1863-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Nürnberg, 11. XI. 1895, 8° (22 x 14 cm). 1 Seite, auf einem Doppelblatt mit gedrucktem Briefkopf und Abbildung "Hotel Strauss Nürnberg".‎

‎Interessanter Brief an eine Dame, u.a. über Rachmaninow und Grieg: "... Soeben Ihren werthen Brief erhalten u. beeile mich Ihre Fragen zu beantworten. Von Rachmaninoff ist die Prélude op. 3. Die Suite für 2 Cl. v. Arensky von der ich sprach ist op. 15. (bei Gutheil-Moskau). Arensky hat noch andere sehr schöne Suite für 2 Cl.. 'Silhouette' Opuszahl weiß ich nicht ... Etwas anderes und gutes für 2 Cl. kann ich Ihnen eigentlich nicht empfehlen, aber Herr Ed. Grieg sagte mir, daß nächste Tage ein Stück von ihm bei Peters - Leipzig herauskommen wird. Was man im Voraus für sehr gut finden kann ::: PS. Die Suite op. 43 von Arensky ist nicht bedeutend ..." - Auf Seite 4 eine Liste mit Musikstücken von anderer Hand.‎

Riferimento per il libraio : 61019

‎Tirindelli, Pier Adolfo, Violinist, Dirigent und Komponist (1858-1937)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Venedig, April, (21 x 13 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Der Geiger und Komponist an Anne Schiff-Levy. - Der Briefumschlag liegt bei. Mit Sammlungs-Vermerk.‎

Riferimento per il libraio : 61144

‎Bucher, Werner, Schriftsteller, Herausgeber und Verleger (1938-2019)‎

‎Eigenh. Brief mit U., 2 eigenh. Briefkarten mit U. sowie eigenh. Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. Zelg-Wolfhalden, 17. XII. 1996 - 28. XII. 2002, 8°. 4 Seiten & 4°. 1 Seite.‎

‎Der Herausgeber der Schweizer Literaturzeitschrift an einen befreundeten Autographensammler: "Wie schön. Als ich heute aufstehen wollte, sass ein Erzengel neben mir auf dem Hotelbett und rief in die Muschel: «Trois beurres, trois confitures!» Wie schön doch manchmal ein Tag beginnt!" Des Weiteren antwortet er auf Anfragen zu Autographen unterschiedlicher Autoren. - Beiliegend eine eigenh. Notiz mit U. von Werner Bucher sowie eine eigenh. Postkarte von Irene Bosshart-Bucher.‎

Riferimento per il libraio : 61189

‎Zichy (zu Vásonykeö), Geza von, Pianist und Komponist (1849-1924)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 8°. 1 1/2 Seiten, auf einem Doppelblatt.‎

‎"Ich danke Ihnen nun auch sehr verspätet, doch nicht minder herzlich für Ihren Brief. der sehr in meinem Interesse geschrieben und gefühlt war - obwohl ich in Mainz nicht spielen werde, so hoffe ich doch bei meiner Durchreise für mich Ihrer liebenswürdigen Familie auf einen Augenblick sehen zu können ..." - Zichy, der im Alter von vierzehn Jahren bei einem Jagdunfall den rechten Arm verlor, absolvierte eine Klavierausbildung bei Franz Liszt und studierte Komposition bei Robert Volkmann. Seit 1890 trat er international als Pianist auf. Von 1875 bis 1892 war er Präsident der Königlich Ungarischen Landesmusikakademie und von 1891 bis 1894 Intendant der Oper in Budapest, deren Leiter zu dieser Zeit Gustav Mahler war.‎

Riferimento per il libraio : 61030

‎Brozík, Václav, Maler (1851-1901)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 30. 1872, (21 x 13,5 cm). 1 Seite.‎

‎"Geehrter Herr! Ich habe Sonntag einen Dinstmann zu Ihnen geschickt; mit den Briefe dass ich nicht komen kann, weil mein Vater und Schwester hier warn. Ob der Dienstmann dort war oder nicht, da bitte ich mir nun freindliche Antwort, den in den zweiten Fall könte für mich das gröste Unangemlichkeit sein, und muss ich auch das wissen." - Mit rotem Sammlungsstempel.‎

Riferimento per il libraio : 61046

‎Buchbinder, Bernhard (Pseud.: Gustav Klinger), Schauspieler, Journalist und Schriftsteller (1849-1922)‎

‎Eigenh. Albumblatt U.‎

‎o.J. o. O. u. D., , (32,5 x 24 cm). 1 Seite.‎

‎"Die Vergangenheit ist eine Seifenblase der Erinnerung. Die Gegenwart eine Seifenblase des Augenblicks. Die Zukunft? Ein Nichts, ein Phantom! Vergnügen wir uns an dem schillernden Augenblick. Der tausendste Theil einer Sekunde: Die Seifenblase platzt und die Gegenwart gehört der Vergangenheit an. Ein Narr nur denkt an die Zukunft!" - Mit rotem Sammlungsstempel und althinterlegtem Einriss.‎

Riferimento per il libraio : 61079

‎Bolcom, William, Komponist (geb. 1938)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ann Arbor, XI. 1975, (18 x 15 cm). 1 Seite.‎

‎Notenzitat aus "Graceful Ghost".‎

Riferimento per il libraio : 61123

‎Bodenstedt, Friedrich von, Schriftsteller und Orientalist (1819-1892)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript mit U.‎

‎o.J. o. O. u. D., (22 x 14 cm). 1 Seite.‎

‎2 Strophen von je 4 Versen: "Soll uns das Leben zum Ziel gereichen, | so muss es einem Tagebuch gleichen, | darin, soweit die Blätter gehen, | nur gute Werke verzeichnet stehen. Wisst ihr, warum so beständig der Hahn | Seine Stimme erhebt bei des Morgens Nah'n? | Der kräht, dass uns wieder die Nacht entschwindet | und der kommende Tag uns nicht klüger findet!" - Beiliegend eine eigenh. Visitenkarte (5 x 10 cm).‎

Riferimento per il libraio : 61033

‎Ziehbild - Skämtkort‎

‎Kupferstich mit den noch unausgeschnittenen und nicht montierten Einzelteilen.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1830), Blattgr.: 17 x 12 cm. Kräftiges Kupferdruckpapier..‎

‎Tanzender Türke, wiegendes Mädchen, Geiger auf einem Faß stehend. - Dazu schwedischer Text: "Hoppa, dansa, sjunga, spela. | Lät oss lifvets nöjen dela.", darunter Melodie mit Begleitung. - Vgl. zum fertig montierten Bild: https://digitaltmuseum.se/011023833049/skamtkort: "Skämtkort i form av ett tryckt kort (litografi), handkolorerat. Motiv i form av tre personer, en dansande man i exotisk dräkt, en ung flicka och en man stående på en tunna spelande fiol [...] I övre högra hörnet en utstickande flik som man kan dra i, och då personerna på bilden rör sig." - Sehr selten.‎

Riferimento per il libraio : 61178

‎Speckter, Otto, Illustrator‎

‎Puss in Boots and the Marquis of Carabas. Illustrated with twelve original designs by Otto Speckter, drawn on stone by Lewis Haghe.‎

‎o.J. London, John Murray, 1844, Kl.-8° (17,8 x 15 cm). Mit 12 getönten lithographierten Tafeln. 39 Seiten. Etwas späteres HLn. mit goldgeprägtem Rückentitel.‎

‎Erste Ausgabe. - Abgesehen von vereinzelten kleinen Stockflecken gut erhalten.‎

Riferimento per il libraio : 61155

‎Binder, Carl, Komponist und Kapellmeister (1816-1860)‎

‎Trinklied für Gesang [...] Quadrille nach J. Offenbach's Melodien der Operette Die Hochzeit bei Laternenschein [...].‎

‎o.J. Wien, F. Glöggl (VN 1955), 1859, Fol. Mit Titellithographie von Sebastian Fexer. 5 S. Ohne Einband.‎

‎Erste Ausgabe. - "Treibt der Hirt zum Stall seine Heerde, sitzt der Hahn zu den Hühnern auf, da vergess ich alle Beschwerde, setz ein Gläschen alten Wein darauf [...]" - Der Erfolg von Offenbachs Operette "Le Mariage aux lanternes" (UA Paris Nov. 1857) war so groß, daß das Wiener Carl-Theater sich beeilte, diese Novität seinem Publikum vorzuführen, und zwar kam die Operette, unter dem Titel: "Die Hochzeit beim Laternenschein", eingerichtet und instrumentirt von dem Kapellmeister Karl Binder, am 18. Oktober 1859 zur ersten Aufführung. Mit diesem Werk, welches ungemein gefiel und viele sich rasch folgende Aufführungen erlebte, hatte Offenbach in Wien festen Fuß gefaßt. - Etw. fleckig, wasserrandig und mit Randschäden.‎

Riferimento per il libraio : 61173

‎Berg, Alban, Komponist (1885-1935)‎

‎Der Wein. Konzertarie mit Orchester. (Partitur).‎

‎o.J. Wien, Universal-Edition, 1931, Gr.-Fol. (36 x26,5 cm) 56 S. Graue OKart. mit grünem Lwd.-Rücken (leicht fleckig, unteres Gelenk etw. lädiert), Vorderdeckel mit masch. Aufkleber; in blauem Hlwd.-Schuber..‎

‎Äußerst seltene, nie im Handel erschienene Erstausgabe der vollständigen Orchesterpartitur, die auch Redlich in seiner wichtigen Berg-Biographie unbekannt blieb ("Partitur nicht veröffentlicht"). - Arbeitsexemplar von Karl Böhm mit eigh. Besitzvermerk. - Am Schluß des Bandes ist das Titelblatt zu dem von Erwin Stein geschaffenen und 1930 erschienenen Klavierauszug eingeklebt. Es weist eine eigenh. Widmung von Alban Berg an Karl Böhm auf, datiert Darmstadt 28. Februar 1931: "Auf Ihr Wohl, mein lieber Doktor Böhm: [DE]N [WEIN], und wenn's auch nur ein österreichischer ist, [Alban Berg] in Darmstadt am 28. 2. 31". Berg hat den Titeldruck in seine Widmung mit einbezogen. - Im Frühjahr 1929 war Ruzena Herlinger, eine auf zeitgenössische Musik spezialisierte Wiener Sängerin tschechischer Herkunft, die Berg über die ISCM kennengelernt hatte, an den Komponisten mit der Bitte heran, eine Arie mit Orchesterbegleitung für sie zu schreiben. Sie bot dem Komponisten ein Honorar von fünftausend österreichischen Schilling an, was sehr verlockend war, obwohl der Auftrag eine Unterbrechung der Arbeit an "Lulu" bedeutete. Berg entschied sich für Baudelaires "Le Vin" in der deutschen Übersetzung von Stefan George und begann Ende Mai mit der Komposition, die er am 23. Juli bzw. einen Monat später mit der vollständigen Orchestrierung abschloss. - Neben dem Autograph von Berg ist das vorliegende Handexemplar von Karl Böhm (1894-1981) durch die außerordentlich vielen und wichtigen, auf den Komponisten zurückgehenden Eintragungen in blauem und rotem Bleistift, die wohl wichtigste Quelle zu dieser Komposition von Berg. Karl Böhm war in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg am engsten mit Bergs Musik verbunden und hat in den frühen 1960er Jahren "Wozzeck" und "Lulu" für die Deutsche Grammophon aufgenommen. - Erste Seite der Partitur mit hinterlegten Einrissen (Klebeband). - Vgl. Hans Schneider Kat. 285 (1985), Nr. 421 (7200.- DM).‎

Riferimento per il libraio : 58486

‎Ylla (d.i. Camilla Koffler), Fotografin (1911-1955)‎

‎Listen, Listen! Story by Crosby Newell Bonsall. Planned by Charles Rado. Designed by Luc Bouchage.‎

‎o.J. London, Hamish Hamilton, 1961, 4°. Mit zahlreichen teils ganzseitigen Fotografien in S/W. 16 unpag. Blatt. OPp. mit illustriertem Original-Umschlag.‎

‎Erste Ausgabe. - Umwerfend! - "She (Ylla) is, I think, the outstanding animal photographer. She is outstanding in being able to seize in her pictures some essential quality of her subjects, which more orthodox photographers are apt to miss in their desire for so-called realistic and complete representation" (Julian Huxley 1950). - Handschriftliche Widmung auf dem Vorsatz. - Sehr gut erhalten.‎

Riferimento per il libraio : 61192

‎Zahn, Ernst, Schriftsteller und Hotelier (1867-1952)‎

‎Eigenh. Brief mit U., eigenh. Porträtpostkarte mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Goeschenen/Zürich, 1907-1908, 8°, 14 x 9cm, 4°. 3 Seiten.‎

‎An den Dirigenten Eugen Papst wegen Vertonung seines Gedichtes "Föhnnacht"; bedankt sich für eine Widmung.‎

Riferimento per il libraio : 60930

‎Becker, Hugo, Cellist und Komponist (1864-1941)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 10. VI. 1903, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Hofkapellmeister Alfred Wernicke (1866-1937) in Mannheim wegen eines Konzerttermins nach dem 27. Oktober. - Gelocht.‎

Riferimento per il libraio : 61061

‎Stein, Sophus August Vilhelm, dänischer Anatom (1797-1868)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Kopenhagen), 11. II. 1838, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎Testat für den Studenten J. H. Begtrup, der die Vorlesung über spezielle systematische Anatomie besucht hatte.‎

Riferimento per il libraio : 61095

‎Barenboim, Daniel, Pianist und Dirigent (geb. 1942)‎

‎Porträtphotographie (Cliva Barda, London) mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. London, ohne Jahr (ca. 1970), 8° (16,5 x 11,5 cm). 1 Seite. - Rückseit. Atelierstempel. Kleine Randschäden..‎

Riferimento per il libraio : 61029

‎Arrau, Claudio, Pianist (1903-1991)‎

‎Eigenh. signiertes Porträt in einem Konzertprogramm.‎

‎o.J. London, 12. VI. 1963, 8°. 16. S., 2 Bl. Geheftet.‎

‎2. Konzert dieses Zyklus in der Royal Festival Hall. - Beiliegend die originale Eintrittskarte.‎

Riferimento per il libraio : 61024

‎Sapelnikow, Wassily, Pianist und Komponist (1861-1947)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. Mannheim, 21. II. 1911, Quer-8°. 12 x 19 cm. 1 Seite.‎

‎"Chopins Barcarole allegretto ... Zur freundl. Erinnerung ..." - Notenzeile im Violin- und Bassschlüssel. - Sapelnikow war ein enger Freund Tschaikowskys, der über ihn sagte: "Seit Kotek habe ich niemanden so herzlich geliebt". Er begleitete Tschaikowsky 1888 und 1889 auf einer Konzertreise durch Europa und spielte in Hamburg dessen bis dahin als unspielbar geltendes Erstes Klavierkonzert mit Tschaikowsky als Dirigenten. In London machte er Furore mit Werken von Liszt und Chopin und der ersten englischen Aufführung von Rachmaninows Zweitem Klavierkonzert.‎

Riferimento per il libraio : 61017

‎Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U., eigenh. Briefkarte mit U. sowie eigenh. Billett mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main und Berlin, 17. XI. 1893 und ohne Jahr, Zus. 3 Seiten.‎

‎I. An den Geiger Carl Halir (1859-1909) in Weimar: "[...] Habe leider noch keine Violinsonate geschrieben! [...]" - II. Hotelkarte. Wegen eines Telefonates. - III. Grußwort.‎

Riferimento per il libraio : 61058

‎Sauzay, Eugène, Komponist und Violinist (1809-1902)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 17. II. 1861, 27 x 21 cm. 1 Seite. Doppelblatt..‎

‎An Fétis. "... Je serai très heureux que vous voulussiez bien agréer l'hommage d'un petit ouvrage musical que je viens de faire paraitre sous le nom de Hayden, Mozart, Beethoven, Etude sur le quatuor et que j'ai l'honneur de vous adresser par ce meme courrier...".‎

Riferimento per il libraio : 55479

‎8 Konzertprogramme von 1898 bis 1914.‎

‎o.J. , , .‎

‎Konvolut verschiedener Programmhefte von Konzerten zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts, darunter Programme der "Gesellschaft Musikfreunde in Wien", "Ressource zur Unterhaltung", "Concert-Direction Albert Gutmann" (3x) sowie der "Konzertgesellschaft für Chorgesang".‎

Riferimento per il libraio : 61147

‎Aberconway, Christabel‎

‎A Dictionary of Cat Lovers. XV Century B.C. - XX Century A.D.‎

‎o.J. London, Michael Joseph, 1949, 4°. Mit Abbildungen. 466 Seiten. Rotes Originalleinen mit goldgeprägtem Rücken (Katzen). - Dieser etwas verblasst..‎

‎Erste Ausgabe.‎

Riferimento per il libraio : 61161

‎Achenbach, Oswald, Maler (1827-1905)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Osw. Achenbach".‎

‎o.J. Düsseldorf, 29. IV. 1876, Gr.-8°. 2 Seiten. Briefkopf.‎

‎"Sehr lieber Herr und Freund das kommt von das. - Indessen - wenn Sie und Herr Kröner die Lore so gar schön finden, dann lassen Sie sich in den Abgrund ziehen, so wie ich mich durch Ihren freundlichen Brief hineinziehen lasse - in einigen Stunden wird Emma Fay mit [Sanitätsrat] Dr. Erich von Kühlwetter Hochzeit machen - Ich bin auch dabei und habe heute keine Ölfarbe an den Fingern: dadurch bin ich in der Lage zu dem 'Ja!' noch einige unschädliche Worte hinzuzufügen; besonders die herzlichsten Grüße, so wie daß ich bin und bleibe Ihr ganz ergebener Osw. Achenbach." - Gemeint ist Achenbachs Illustration zu Heines Gedicht. - Erste Seite leicht blass.‎

Riferimento per il libraio : 61049

‎Sgambati, Giovanni, Komponist (1841-1914)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Rom, 9. VI. 1887, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎In franzöischer Sprache über die Vorbereitung der Aufführung seiner 2. Symphonie, die er 1887 in Köln dirigierte, betreffend die Klavierbereitstellung durch Blüthner und die Organisation der Orchesterproben: "[...] J'ai oublié hier de vous dire que M. Blüthner a mis a ma disposition deux pianos, l'un de quels sera envoyé à mon logement à Cologne. Je vous prie de m'autorises à écrire à M. Blüthner, des que la date de mon arrivée sera fixée, d'envoyer cet instrument chez vous. J'attend toujours de M. le Prof. Wül[l]ner la notice des jours fixés p. les répétitions d'orchestre de mon symphonie. Voudriez-vous avoir l'extrème bonté de vous informer et me le communiquer? Si vous peu les retardes, de sorte que je ne soit pas trop pressé à partir de Rome [...]" - Giovanni Sgambati (1841-1914) war Schüler von Franz Liszt in Rom, von Wagner beeinflußt und geschätzt. Nach Jahren intensiver Reise- und Konzerttätigkeit wurde Sgambati 1893 künstlerischer Direktor der Société Filarmonica Romana. - Letzte Seite mit Eintragung und Skizze von anderer Hand "Freitag Abends Montag früh Vorprobe".‎

Riferimento per il libraio : 61027

‎Seiler, Burkhard Wilhelm, Chirurg (1779-1843)‎

‎6 Autographen: eigenh. Manuskript mit U., 4 eigenh. Briefe mit U. sowie eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Wittenberg und Dresden, 15. IX. 1806 bis 7. V. 1837, 8° und 4°. Zus. ca. 12 Seiten.‎

‎Die Briefe wegen Übersendung eines Programms, wegen Buchbestellungen aus Coburg, wegen eines Dienstboten sowie wegen der Tafeln zu seiner "Anatomie für Künstler". Das 7-seitige halbbrüchige Manuskript mit der Ankündigung der Fortsetzung seiner "Naturlehre des Menschen für Künstler und Kunstsammler". Gemeint ist seine "Naturlehre des Menschen [...] für Künstler und Kunstfreunde" die 1825-26 in Dresden mit einem Text- und einem Tafelband erschienen ist. Dazu ein Attest. - Seiler wurde 1815 Direktor der Medizinisch-Chirurgischen Akademie in Dresden.‎

Riferimento per il libraio : 61107

‎Seiler, Burkhard Wilhelm, Chirurg (1779-1843)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 4. VI. 1834, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt. Rosa getöntes Papier.‎

‎An einen Kollegen mit Dank für den Bericht über die Versammlung der deutschen Naturforscher in Breslauund bei Übersendung seines Berichtes über die Chirurgisch-Medizinische Akademie in Dresden, die von beiden Kammern unterstützt werde. Über den Bezug antiquarischer Dissertationen aus Breslau. Erwähnt Karl Asmus Rudolphi als Vorbild für seine Kollegen. Erwähnt seine Arbeit "Die Gebärmutter und das Ei des Menschen in den ersten Schwangerschaftsmonaten, nach der Natur dargestellt" (1832). - Beiliegend: Ders. Gestoch. und ausgefülltes Zeugnis der genannten Akademie mit eigenh. U. Dresden, 15. X. 1841. Qu.-Fol. - Für Johann Sperling aus Dresden. - Seiler wurde 1815 Direktor der Medizinisch-Chirurgischen Akademie in Dresden.‎

Riferimento per il libraio : 61094

‎Sedillot, Charles Emmanuel, Chirurg (1804-1883)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Straßburg, 26. IX. 1846, 4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Maximilian Joseph Chelius (1794-1876) in Heidelberg bei Übersendung eines Widmungsexemplars seines "Mémoire sur le cancer" und schmeichelnden Worten. Vgl. Wright, James R., Charles Emmanuel Sédillot and Émile Küss, the first cancer biopsy. In: International Journal of Surgery. 11, 1 (London 2013), p. 106 f.‎

Riferimento per il libraio : 61181

‎Schwingeler, Michael, Lehrer und Kirchenmusiker (?-1855)‎

‎Eigenh. Manuskript mit U.‎

‎o.J. Sechtem (Stadt Bornheim), 27. VI. 1845, Fol. (35 x 20,5 cm). 6 Seiten. 2 Doppelblätter. Gefaltet.‎

‎"Auszug aus dem Circular-Buche. Gesangsunterricht bettreffend." - Der Lehrer Michael Schwingeler gründete im Jahr 1844 in Sechtem den so genannten "Schwingelerschen Gesangverein". Der Verein, der in der Sechtemer Ortsgeschichte eine bedeutende Rolle gespielt hatte, löste sich aber elf Jahre später, nach dem Tod des Gründers wieder auf. Das Dokument beginnt: "Im Anfang war das Wort und nicht die Bratsche, so, sagt Diesterweg, soll einer gesagt haben, und er versäumt es gewiss nicht, uns diesen Ausspruch recht oft in Gedächtniss zu rufen." Diesterweg meint damit aber den Gesang. Die Arbeit befasst sich mit der Gesangspflege als Unterrichtsfach in Volksschulen. - Leichte Altersspuren.‎

Riferimento per il libraio : 61066

‎Schwencke, Thomas, Anatom und Chirurg (1693-1767)‎

‎Eigenh. Schriftstück.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Holländische Vorlesungsankündigung. "Het laetste waer mede ik dese anatomisse demonstratien eyndige, hebt jy alle gesien G:T: ik heb beloost de situs partium de Connexie Mueschel en gebruigte te laten sien met die reflexien die de tyd aen He en mij toelie ten [...]" - Im Jahre 1743 erschien die erste Monographie des Blutes des Hoffmannianers Thomas Schwencke: "In 1743, Thomas Schwencke (1694-1767), professor at the Faculty of Medicine of the University of The Hague, and also a physician to Wolfgang Amadeus Mozart during his concert tour in the Netherlands in 1765, published a volume entitled Haematologia, sive sanguinis historia." (Paolo Mazzarello: One hundred years of Haematologica. Haematologica, 105/1, Jan. 2020).‎

Riferimento per il libraio : 61180

‎Schumann, Georg, Dirigent, Komponist, Pianist und Pädagoge (1866-1952)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 12 . III. 1924, 22,5 x 14 cm. 1 Seite. Auf Briefpapier der Berliner Singakademie, deren Dirigent Schumann 1900 geworden war..‎

‎"... soeben erhielt ich Paß, Aufenthaltsbescheinigung und Einreiseschein. Beiliegend Aufenthaltsbescheinigung auf Herr J. Roth lautend, lag wohl irrtümlich bei. Ich sende sie Ihenen zurück... Meine Ankunft würde nach meinem Erkundigungen wenn ich hier Freitag 8:35 abends noch fahre erst am Sonnabend 4:44 in Kaiserlautern erfolgen können... Kann die Rückfahrt entsprechend noch am Sonntag erfolgen...? Ich spiele das genannte Concert von Mozart u sende Material demnächst."‎

Riferimento per il libraio : 57472

‎Schultze, Max, Anatom (1825-1874)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bad Kissingen, 19. X. 1851, Gr.-4° (27 x 21,5 cm). 2 Seiten.‎

‎An einen Kollegen in Zürich mit der Übersendung von Dissertationen, darunter auch die von zweien seiner Söhne, sodann über die Revolution von 1848: "[...] Sie haben von dieser schweren Zeit weniger selbst erfahren als die unglücklichen Opfer gesehen, die durch die Entscheidung des Dramas in Ihrer Nähe über Ihre Grenzen gedrängt wurden. Möge der Himmel uns nun Ruhe gönnen. Ist denn die durch Oken's Tod erledigte Professur schon wieder besetzt? Wenn ich nicht irre, las er Zoologie und vergleichende Anatomie [...] Unser Professor der Klinik, [Friedrich August Gottlob] Berndt, hat sich ein großes Landgut in Hinterpommern gekauft und man spricht sehr davon, daß er sich von der Professur ganz zurückziehen wolle [...] Sie können sich denken was bei dieser Cumulierung, neben einer sehr ausgebreiteten Privat-Praxis, großen Freimaurer Geschäften und ausgedenhnter Landwirthschaft, aus dem Unterrichte und der Wissenschaft wird! Wie war denn Okens letzte Lebenszeit und sein Ende? [...]" - Schultze war 1850-54 Anatom in Greifswald, dann in Halle und ab 1859 in Bonn. Er beschrieb als erster die Thrombozyten und führte u. a. Blutersatzflüssigkeiten in die Medizin ein. - 2 Beilagen, darunter eine Postkarte seines Sohnes Oskar.‎

Riferimento per il libraio : 61093

‎Schillings, Max von, Komponist (1868-1933)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite sowie eigenh. Widmung und U. auf dem Untersatzkarton.‎

‎o.J. Basel, 1925, 26 x 21 cm.‎

‎Schönes Bildnis im Sessel: "Herrn Director Otto Henning in angenehmster Erinnerung an die Baseler Musikfestspiele 1926 [...]" - Der Schauspieler Otto Henning (1884 -1950) war 1921-25 als Intendat am Basler Theater tätig.‎

Riferimento per il libraio : 61116

‎Schumann, Georg, Dirigent, Komponist, Pianist und Pädagoge (1866-1952)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 2. VI. 1907, (28 x 21,5 cm). 1 Seite.‎

‎An Peter Raabe, dem er seine Werke zur Aufführung ans Herz legt. - Ein Umschlag sowie ein Prospekt "Orchester-Werke von Georg Schumann liegen bei.‎

Riferimento per il libraio : 61143

‎Weber, Ernst Heinrich, Anatom und Physiologe (1795-1878)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 17. VI. 1837, Fol. 1/2 Seite.‎

‎Testat für den Medizinstudenten Mühlhausen aus Warschau zur Benutzung der Universtätsbibliothek. - Von Webers bahnbrechenden Arbeiten im Grenzgebiet zwischen Sinnesphysiologie und -psychologie ging die entscheidende Anregung zur Begründung der Psychophysik aus. - Randschäden.‎

Riferimento per il libraio : 61105

‎Schrenk, Oswald, Schriftsteller (1899-1944)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 3. VII. 1943, (29,5 x 21 cm). 1 1/2 Seiten.‎

‎Der Musikschriftsteller ("Berlin und die Musik") an Rudolf Krasselt: "... Die letzte Aufführung unseres Werkes unter Ihren Händen war das schönste, aber auch schmerzlichste Geschenk, das Sie uns bereiten konnten...". Es handelt sich um die letzte Aufführung, die R. Krasselt, von Hannover scheidend, dort leitete. - "Furtwängler sprach ich bereits Donnerstag. Er läßt für Ihre Grüße schönstens danken...".‎

Riferimento per il libraio : 61142

‎Schrenk, Oswald, Schriftsteller (1899-1944)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 25. V. 1942, (29,5 x 21 cm). 2 Seiten.‎

‎An Rudolf Krasselt, Operndirektor in Hannover: "... Kurt von Wolfurt hat eine neue Oper geschrieben 'Vannina Vannini' mit dem Text von Schulz-Gellen, der die Texte für Fried Walter gemacht hat. Er bat mich nun, Sie zu fragen, ob er seine Oper Ihnen vorspielen kann...".‎

Riferimento per il libraio : 61141

‎Schopenhauer, Arthur, Philosoph (1788-1860)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. "S[ine] L[oco] & A[nno]" [Frankfurt],, 9. IV. (Poststempel) 1844 (erschlossen), 4°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Poststempel.‎

‎Schopenhauers erster Brief (von 6) an seinen Tischgenossen, späteren engen Freund und Berater in Rechtsfragen Martin Emden (1801-1858): "Lieber Herr Doctor Emden! Es lastet auf meinem Gewissen, daß ich Ihnen gesagt habe, ich wäre jeden Abend im Weidenbusch zu finden; wodurch Sie vielleicht bewogen worden sind, dort einzusprechen; während ich, von der Menge der Meßferianten schon seit 8 Tagen von dort vertrieben und in meinen alten Stall, den Englischen Hof, zurückgebracht bin, wo es jetzt, zumal im hinteren Zimmer, hübsch geräumig und still ist: davon ich Sie bitte, sich baldigst zu überzeugen zur herzlichen Freude Ihres aufrichtig ergebenen A. Schopenhauer". - Die erwähnten Frankfurter Gaststätten Weidenbusch (Steinweg) und Englischer Hof (Roßmarkt; Schopenhauers Stammlokal) wurden gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtet und beherbergten nacheinander bis 1860 den Konzertsaal der Frankfurter Museumsgesellschaft, wo Künstler wie Berlioz, Mendelssohn, Paganini und Wagner konzertierten. Beide Häuser wurden später durch gründerzeitliche Neubauten ersetzt und im II. Weltkrieg zerstört. - Schopenhauers Briefe an Emden zeigen eine fortlaufende Entwicklung von anfänglicher Zurückhaltung und Förmlichkeit zu immer größerer Vertraulichkeit; um 1848/49 nennt er ihn sogar "Lieber Schatz". In seinem Testament vom 26. Juni 1852 hat Schopenhauer seine Bibliothek seinem "besten, vieljährigen Freund" Martin Emden vermacht. Da der designierte Testamentsvollstrecker Emden aber bereits am 3. November 1858, also vor Schopenhauer, starb, kamen die Bücher an den Biographen Wilhelm Gwinner, der den Großteil über den Frankfurter Antiquar Joseph Baer zum Verkauf brachte. - Vgl. P. Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden, Bd. III, S. 530. - Druck: Gesammelte Briefe (2. Aufl. 1987), Nr. 197 (nach dem Erstdruck). - Kleine Einrisse in der Knickfalte, rechts unten Siegelausriss.‎

Riferimento per il libraio : 56337

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