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‎Schall, Karl, Dichter und Journalist (1780-1833).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. VII. 1827.‎

‎½ S. 8vo. An einen Freund und "Zeitungs-Collaborator": "Würden Sie wohl Zeit und genug überschüssige Gütigkeit haben, um sich morgen Abend mit der Zeitungscorrektur quälen zu lassen? Solches wäre mir sehr lieb [...] Ich hab Ihnen was zu erzählen, das Sie betrifft [...]". - Als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns finanziell unabhängig, war der Autor zahlreicher Theaterstücke (vorrangig Lustspiele), Gedichte und Erzählungen auch als Übersetzer tätig. Von 1820 bis 1833 Herausgeber der (Neuen) "Breslauer Zeitung", gab Schall 1823 gemeinsam mit Holtei die "Deutschen Blätter für Poesie, Litteratur, Kunst und Theater" heraus. Im Jahr 1823 war er Gründungsmitglied der Breslauer Liedertafel, sowie führender Kopf der sogenannten "Mannschaft", einer Gruppe von Breslauer Literaten (Holtei, Kannegießer, Witte) und Künstlern (Höcker, Liebermann, Karl Schwindt). - Gleichmäßig gebräunt.‎

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‎Schanz-Soyaux, Frida, Jugendbuchautorin, Herausgeberin und Lehrerin (1859-1944).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 20. XII. 1891.‎

‎1 S. 8vo. An Frau von Thaler in Wien bezüglich eines Artikels für die Zeitschrift "Daheim": "Mit Freuden begrüße ich Sie als Mitarbeiterin - nur beifolgende Arbeit eignet sich leider gar nicht für mein Frauendaheim. Ich lasse Ihnen eine Nr. des Blattes zusenden. Ganz kurze Beiträge sind uns zumeist willkommen [...]". - Frida Schanz wurde nach der in Dresden abgelegten Staatsprüfung Lehrerin in Böhmen. Ab 1891 lebte sie in Berlin, von wo aus sie von 1895 bis 1904 den Almanach "Junge Mädchen" und bis 1905 das Jahrbuch "Kinderlust" herausgab. Nach dem Tode ihres Mannes Ludwig Soyaux im Jahr 1905 arbeitete sie in der Redaktion der Zeitschrift "Daheim" und als Lektorin bei "Velhagen und Klasings Monatsheften". Ihr Werk umfasst Kinderliteratur, Erzählungen, Märchen, Novellen, Gedichte und Lebenserinnerungen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Mitteilung der Daheim-Redaktion [...]". Mit einem kleinen Einriss im Mittelfalz, sonst in gutem Zustand.‎

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Wien, AT
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‎Schiller, Charlotte von, geborene von Lengefeld (1766-1826), Gattin von Friedrich von Schiller.‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Lotte von Lengefeld"). Lauchstädt, 10. VIII. 1789.‎

‎4½ SS. auf 3 Bll. (ein Doppel-, ein Einzelblatt). 8vo. Langer, inhaltsreicher Brief an Goethes "Urfreund" Karl Ludwig von Knebel (1744-1834), geschrieben eben eine Woche nach dem "Lauchstädter Verlöbnis" mit Friedrich Schiller. Im dem damals kursächsischen Luxus- und Modebad Lauchstädt bei Halle (Saale) kurten im Sommer 1789 Charlotte und Caroline von Lengefeld. Beide Schwestern hatten sich in Schiller verliebt, als er 1787 völlig mittellos nach Rudolstadt gekommen war, sich für keine der beiden entscheiden konnte und über eine Dreierbeziehung nachdachte. Nach einem kurzen Besuch Schillers in Lauchstädt erreichte Charlotte hier sein in Leipzig geschriebener "Verlobungsbrief" vom 3. August. - Im vorliegenden Schreiben schwärmt Charlotte einerseits von den Werken Denis Diderots, andererseits ist sie erzürnt über sein Frauenbild: "Da H. von Stein eine Woche früher geht als wir, so schicke ich Ihnen hier den Diderot wieder, mit dem schönsten Dank, er hat mich von neuem wieder sehr angezogen, zumahl da mir sein Geist lieber geworden ist, als da ich ihm zu erst las, in seinen oeuvres morales, sur l'amitié et les Passions, die ich vorigen Winter gelesen habe ist erstaunend viel wahres u. schönes. Nur in einem Stück bin ich unzufrieden mit ihm. Daß er keine guten Begriffe von die Frauens hat, er sagt wir wären unfähig wahre Freundschaft zu fühlen u. noch manches andere. Es kann aber sein daß er nur von denen spricht die er kennt, u. die französischen Frauen haben vielleicht diese Eigenschaften die er Ihnen zur Last legt [...]". Anschließend berichtet sie ausführlich von ihrem Aufenthalt in Lauchstädt und dem Kur-Alltag: "Ich hätte Ihnen schon früher geschrieben, das Baad erlaubt es aber nicht, u. nimmt den Kopf so ein [...]. Aus Halle haben wir einige interessante Menschen gesehen, als den Professor Meckel ein sehr geschickter Arzt, er ist recht wie er sein muß um den Leidenden Linderung zu schaffen[,] er hat so einen warmen Eifer für seine Kunst; wir gehen Donnerstag nach Halle u. ich freue mich seine anatomischen Praeparate zu sehen, die die merkwürdigsten in Deutschland sein sollen. Auch den Weltumseegler Forster, den Vater habe ich kennen lernen u. sehe ihm auch Donnerstag wieder, er hat viele Merkwürdigkeiten aus Tahiti [...]". In Vorfreude auf den mit Schiller verabredeten gemeinsamen Winter in Weimar schreibt sie: "Ich freue mich auch auf den Winter u. es ist der erste dem ich mit Vergnügen entgegen sehe, weil wir ihn in so guter Gesellschaft verleben werden [...] Empfehlen Sie uns den Geh[eimrat] Goethe wenn Sie ihm sehen". - Einige alte Sammlernotate am Briefkopf; tadellos erhalten. Normalisiert gedruckt in: Briefe von Schiller's Gattin an einen vertrauten Freund, hg. von H. Düntzer (Leipzig 1856), S. 54 ff., Nr. 8.‎

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€ 6.500,00 Kopen

‎Schlossar, Anton, Bibliotheksdirektor und Schriftsteller (1849-1942).‎

‎Brief mit eigenh. U. Graz, 6. I. 1880.‎

‎Folio. 2 SS. Bedankt sich bei einer Exzellenz für das Wohlwollen und "die Empfehlung meiner Person beim Allerhöchsten Kaiser", nachdem er für sein jüngstes Werk "Erzherzog Johann von Oesterreich und sein Einfluß auf das Culturleben der Steiermark" (1878) die Goldene Medaille für Wissenschaft und Kunst erhielt. "Es soll mein eifrigstes Bestreben sein auf dem literarischen Gebiete, auf dem ich nun von Seiner Majestät unserm Allergnädigsten Monarchen ausgezeichnet wurde, in demselben wissenschaftlichen und patriotischen Geiste wie bisher fortzuarbeiten und unserem schönen österreichischen Vaterlande, sowie dessen Allerhöchsten Regenten, so gut es in meinen Kräften gelegen ist, zu nützen […]". - Nach seiner Promotion an der juridischen Fakultät im Jahr 1873 war Schlossar am Landesgericht Steiermark tätig. Später wechselte er an die Universitätsbibliothek Graz, deren Direktor er von 1903 bis 1910 war. Ab den 1880ern wurde er zu einer Schlüsselfigur des steirischen Kulturlebens. - Etwas braunfleckig und gleichmäßig gebräunt.‎

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‎Schwayer, Adolf, Schriftsteller (1858-1922).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Linz, 23. X. 1910.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Übersetzer und Schriftsteller Siegfried Robert Nagel mit Dank für die Zusendung des ersten Heftes der von Nagel neu herausgegebenen Zeitschrift "Widerhall": "Ich erachte es als meine Pflicht Ihrem schönen u. mutigen Unternehmen zu dienen, so viel ich vermag [...]".‎

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‎Schweichel, Robert, Ps. Heinrich Friedemann, Schriftsteller (1821-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. XII. 1883.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller Waldemar Kaden, dessen Bücher über Italien er in der kalten Jahreszeit immer wieder gern zur Hand nehme und dabei in Erinnerungen an seine eigenen Italien-Reisen schwelge. Weiters über den Verlagsbuchhändler Otto Janke: "Mit Janke habe ich schließlich brechen müßen, denn sind auch alle unsere Verleger nur Krämerseelen und Pfenningfuchser, die mit bedrucktem Papier schachern, so hatten sich diese edlen Eigenschaften bei Janke doch allmälich zu einem so stinkendem u. ich möchte sagen unzurechnungsfähigem Geiz gesteigert, dass es nicht länger möglich war mit ihm zu arbeiten [...]".‎

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‎Schwetschke, Gustav Karl, Verleger (1804-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 5. V. 1839.‎

‎1 S. 4to. Begleitbrief zur Rücksendung von Büchern an eine kgl. Bibliothek. - Mit Sammlervermerken in Bleistift und kleinen Randläsuren.‎

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‎Seidl, Johann Gabriel, Schriftsteller (1804-1875).‎

‎"Die beiden Zecher". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎Acht Strophen zu je vier Zeilen auf 2 SS. 8vo. "Ein Mann gar wild und finster, | Ein Mann gar munter und frisch, | die sitzen einander g'enüber, | und zechen an einem Tisch. | 'Fluch, Fluch über alle Liebe!' | so tobt der finstere Mann, | Und stürzt den Trank hinunter, | Als wollt' er ersticken dran [...]".‎

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‎Seidl, Johann Gabriel, Schriftsteller (1804-1875).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 7. VI. 1854.‎

‎1 S. Qu.-schmal 8vo. "Was andre Dir vor mir gesungen, | Ist mir im Herzen nicht verklungen, | Doch da ich eben Dir zum Preis, | Maria Grün, nichts Schönres weiß, | Laß Verse mich, die dauernd bleiben, | Aus vollstem Herzen unterschreiben!". Gezeichnet "Johann Gabriel Seidl mit seiner Tochter". Bei Maria Grün mag es sich um die Gattin des mit ihm befreundeten Dichters Anastasius Grün gehandelt haben. - Gering fleckig.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Servaes, Franz, Schriftsteller und Publizist (1862-1947).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. VIII. 1905.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Klein-4to. An den Soziologen, Nationalökonomen und Kulturhistoriker Friedrich (Frederick) Hertz in Erwiderung von dessen Anfrage zur Übernahme des Kunstreferats der neu von Hertz herausgegebenen Zeitschrift "Der Weg. Wochenschrift für Politik und Kultur": "Jedenfalls wird meine Stellung innerhalb der 'Neuen Freien Presse' kein Hindernis bilden, da ich ja das Kunstreferat nicht mehr ausübe. Andererseits aber würde mich ein monatlich einmal abzugebender Bericht auch nicht zu schwer belasten. Grundvoraussetzung für die Annahme wäre, dass Sie mir ausdrücklich erklären, dass ich in meiner Schreibfreiheit in keiner Weise behindert sein werde [...]". - Seit 1899 als Redakteur der "Neuen Freien Presse" in Wien und vorwiegend als Kunstkritiker tätig, kehrte Servaes nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs nach Berlin zurück, wo er Kritiker im Ullstein-, später auch im Verlag Scherl war. Sein umfangreiches Werk umfasst neben literatur- und kunstkritischen Arbeiten Novellen, Dramen und Romane. Vgl. Kosch III, 2702f.‎

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‎Sheehan, John, Irish journalist (1812-1882).‎

‎Autograph letter signed. 75a Albany Street, Regent's Park (London), 16. VI. 1877.‎

‎8vo. 4 pp. on bifolium. With autograph address. To the Revd. W. Borrow about an upcoming meeting, with some suggestions for his poetic work: "The appointment at Metzler's for 3 to 3.30 on Thursday will suit me very well. Don't postpone our meeting, however, to the following week, as I must be, I am afraid, then out of town. I can't make out what you mean by 'I fear we shall have to do without the words unless you will kindly take the air'. You are sure to succeed, after all that has passed between us. 'Possunt qui posse videntur'. You cannot be too simple for me - as Nora Creina's gown, if you like, & as you say, or 'simplex munditiis' when Pyrrha wove her coronal of hair for her enamoured stripling. Everything however is in the 'munditiae' & 'the mountain breezes'. I meant the former when I hinted at Lydian measure, being suitable to the elegant & soft parts of our little Hebe, and I should not like Aeolus to manage the latter as he did for Ulysses, when I hinted at a dithyrambic touch ... reason (with the Chorus perhaps.) But do as you chose. I have no doubt you'll canter over the course as easily & as nicely as possible. Change the termination of those lines of the 2nd Stanza by all means. Will these do? 'Though his locks to gray may turn, | Age shall not be left to mourn'! If not, I'll try again. Addio! [...]". - Sheehan, who enjoyed a short career as a barrister, was parliamentary reporter of the Morning Herald, contributing also poems and sketches to Bentley's Miscellany and other magazines. He was a good friend of Thackeray and is believed to be the model for Captain Shandon in "Pendennis". - Two strips of old mounting tape on verso. Enclosed is the clipping of an envelope with an autograph address, mounted on thin cardboard.‎

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‎[Theater an der Wien] - (Görlitz, Karl, Schriftsteller [1830-1890]).‎

‎"Drei Paar Schuhe. Lebensbild mit Gesang in 3 Abtheilungen nebst einem Vorspiele". Bühnenmanuskript von Schreiberhand. Wien, Februar 1870.‎

‎322 SS. auf 162 num. Bll. Geheftet. Gr.-4to (ca. 240 x 280 mm). Textbuch für eine Aufführung des Theaters an der Wien mit dessen Stempel, mehreren Unterschriften und kl. Korrekturhinweisen am Titel. - Nach der erfolgreichen Aufnahme seines dramatischen Erstlings "Die Teufel im Frack" "schritt Görlitz auf der eingeschlagenen Bahn mit reißender Schnelligkeit vorwärts, und haben sich seine Stücke auf allen Bühnen Deutschlands und Oesterreichs Bühnenrecht erworben" (Brümmer, Dt. Dichterlex.). Karl Millöcker gelang es mit der gleichnamigen Operette zu Görlitz' Librettofassung erstmals, das Interesse des Wiener Publikums auf sich zu ziehen.‎

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‎Wysber, Ludwig, Schriftsteller (geb. 1817).‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. "Es sitzt im hohen Rathe, ein Mann mit finsterm Blick | Doch denkt er weder vorwärts, noch denkt er auch zurück | Der hat seit zwanzig Jahren noch niemals nachgedacht | Und hat durch diese Tugend es bis zum Rath gebracht [...]". - Gleichmäßig leicht gebräunt und mit kleinen Radläsuren.‎

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€ 250,00 Kopen

‎Zwanziger, Gustav Adolf, Naturwissenschaftler und Bohemien (1837-1893).‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. (Fragment). O. O. u. D.‎

‎½ S. 4to. Verweist Interessierte auf sein Werk: "Wer mehr über die Flora des durchwanderten Gebietes zu wissen wünscht, den verweise ich auf meine pflanzengeographische Arbeit in den Abhandlungen der geologisch-botanischen Gesellschaft, Jahrgg. 1863: 'Botanische Reise von Salzburg über den Radstädter Tauern nach Mauterndorf [...]". - Nach mehreren Jahren als Gärtnerlehrling in Oberösterreich und Wien-Schönbrunn war Zwanziger von 1857 bis 1863 als Diurnist in Salzburg tätig. Von 1863 bis 1868 war er an der k. k. Studienbibliothek in Klagenfurt angestellt und später zeitweise als Hilfsbeamter am Kärntner Landesmuseum. Von ihm stammen zahlreiche Beiträge zur Flora von Salzburg und Kärnten, weiters beschäftigte er sich auch mit tertiären und karbonischen Pflanzenresten Kärntens. - Gefaltet. Mit Sammlervermerk in Bleistift.‎

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€ 280,00 Kopen

‎Drescher, Carl Wilhelm, Kapellmeister und Wienerliedkomponist (1850-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. II. 1904.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Bedankt sich bei einem Doktor für dessen Liebenswürdigkeit und bittet ihn um einen Besuch, da er ihm zeigen müsse, "daß der Walzer wie er instrumentirt ist unspielbar ist u. ich heute 3 Stunden zum Ausbessern brauchte". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Etwas knittrig und gefaltet.‎

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‎Drescher, Carl Wilhelm, Kapellmeister und Wienerliedkomponist (1850-1925).‎

‎Postkarte mit eigenh. Musikzitat und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. Eine Notenzeile aus dem "Grinzinger Marsch", gewidmet einem Herrn Reich. - Mit gestempeltem Absender.‎

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€ 160,00 Kopen

‎Eysler, Edmund, Komponist (1874-1949).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 30. III. 1926.‎

‎¾ S. 4to. "Trotz der modernen Tänze und den englischen und amerikanischen Rhythmen, die zu uns herüberkamen, hat das Wiener Lied doch Ewigkeitswert, weil es im Gemüth und im Herzen des Volkes wurzelt". - Alt auf Trägerpapier montiert und mit stärkeren Randschäden.‎

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‎Eysler, Edmund, Komponist (1874-1949).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, 25. X. (o. J.).‎

‎1 S. Qu.-12mo. Eine Notenzeile aus dem "Mutterlied" aus seiner Operette "Die Schützenliesel" (1905), gewidmet Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Frl. Emilie Schaup zur Erinnerung an den 25. 10. 'Urania' Wien [...]". - Auf kariertem Schreibpapier.‎

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€ 350,00 Kopen

‎Ganglberger, Johann Wilhelm, Dirigent und Komponist (1876-1938).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Musikzitat und U. Wien, 1934.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Eine Notenzeile aus der "Salzburger Suite" "zur freundl. Erinnerung" für Emilie Schaup (aus der Zipfer-Brauereidynastie). - Der aus Pressburg bei Wien gebürtige Komponist studierte u. a. bei Richard Heuberger, unternahm von 1896 bis 1899 als Kapellmeister Tourneen durch Deutschland, Russland und Finnland und wurde nach seiner Rückkehr 1900 Dirigent unter Carl Michael Ziehrer. "Im folgenden Jahr gründete er ein eigenes Konzertorchester, dessen Aufführungen in Wien bald populär wurden" (DBE). Ganglberger komponierte vorwiegend Unterhaltungsmusik, darunter die bekannte Polka "Mein Teddybär".‎

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€ 220,00 Kopen

‎Gounod, Charles, French composer (1818-1893).‎

‎Autograph musical manuscript. No place, [ca. 1876].‎

‎Oblong folio (ca. 250 x 315 mm). 4 pp. on bifolium. Sketches for the four-act opera "Cinq-Mars", premiered at the Opéra-Comique on 5 April 1877, with a a libretto by Paul Poirson and Louis Gallet, loosely adapted from Alfred de Vigny's historical novel. The manuscript includes 130 measures on systems of 9, 4 and 2 staves, with a few pencil additions. Gounod indicated the vocal lines with rare words and some accompanying sketches. The largest part of the manuscript comprises the ensemble "Marie, Reine!" (quartet and choir), larghetto 3/4, gathering Marie de Gonzague, Cinq-Mars, De Thou and Father Joseph, plus a choir (top, tenors and basses), while the final page features a choir, that "follows the song" ("à Marion"), and ends with a ritornello. - Although it received a lukewarm welcome at its premiere, the opera was revived by the Leipzig Opera in 2017. - Minor marginal flaws.‎

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‎Guschelbauer, Edmund, Wiener Volkssänger (1839-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. IV. 1895.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Erfüllt einem Sammler seinen Wunsch nach seiner Handschrift und zeichnet mit "Edmund Guschlbauer. Der alte Drahrer", dem Titel seines bekanntesten Liedes a. d. J. 1879. - Guschelbauer war einer der bedeutendsten Wiener Volkssänger sowie Coupletdichter. Er verkörperte erfolgreich den Typus des "Urwieners" vom "alten Schlag" mit Gesangskomik und inniger Vortragsweise. Er führte auch die Sitte ein, die Refrains das Publikum mitsingen zu lassen, was von diesem begeistert aufgenommen wurde. - Alte Montagespuren auf der Versoseite.‎

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‎Liszt, Franz, composer (1811-1886).‎

‎Autograph letter signed ("F. Liszt"). Weimar, 12 Aug. 1854.‎

‎8vo. ¾ page. In French, a letter of recommendation for the pianist Alfred Jaëll to his music publisher Hermann or Raimund Härtel: "Allow me, my dear Mr. Härtel, to introduce you to a pianist who has acquired a great reputation in recent years in America, - Mr. Alfred Jael. He intends to be heard in Leipzig at the Gewandhaus Concerts and I presume that he will be successful there in particular by performing Chopin's pieces which he plays excellently [...]" (transl.). - In perfect condition.‎

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€ 4.200,00 Kopen

‎[Müller, Georg, Sänger (1840-1909)].‎

‎Eigenh. Brief mit U. eines nicht identifizierten Verfassers. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Müller über eine bevorstehende Aufführung in Brünn: "Ich ersuche dem Überbringer dieses die Stunde zu bestimmen, bis wann er die Musiken für Brünn in Empfang nehmen kann, da er Morgen früh wieder abreiset; jedoch schon so geordnet und geregelt, daß der Capellmeister in Brünn nicht fehlen kann. Auch die Chor-Stimmen und Figurative bitte ich mitzugeben und ein Verzeichnis der Musik dazu, daß sich in Brünn niemand auf etwas in Vergessenheit Gerathenes ausreden kann [...]".‎

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€ 20,00 Kopen

‎Puccini, Giacomo, Italian composer (1856-1924).‎

‎Autograph letter signed ("Giacomo"). Apparently Paris, undated.‎

‎8vo. 2 page and 2 lines on bifolium heading Hotel Westminster, small vignette. To his friend Sybil Seligman, in Italian. He was not very well and on the evening of the premiere he was exhausted, and forgot everything, and everyone. The show went very well: great ovation, especially in the second act. He is a little better now, and asks for forgiveness for his forgetfulness. But he is not well, he is too sad and the life he leads weighs on him.‎

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€ 1.800,00 Kopen

‎Riedel, Carl, Komponist (1827-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 19. V. 1870.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame mit der Empfehlung, sich bei ihrer Ankunft in Weimar an den Tonkünstlerbund wegen einer Unterkunft zu wenden: "Der Erbprinzwirth, etwas sehr pedantisch, wollte schon vor Wochen keine Quartierbestellung annehmen. So viel irgend möglich, sollen auch die zuhörenden Mitglieder des Musikvereins gastfreundliche Betten in Weimar finden, auch wird man auf den Tonkünstler-Bund bezahlte Privatlogis nachreichen. Machen Sie sich also des Unterkommens wegen nicht so große Sorgen u. melden Sie sich bei Ihrer Ankunft in Weimar sofort auf den Tonkünstler-Bund [...]". - Auf Briefpapier des Allgemeinen deutschen Musikvereins. - Mit biographischen Notizen von alter Sammlerhand auf dem Gegenblatt.‎

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‎Riedel, Carl, Komponist (1827-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 3. V. 1870.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Dame mit der Empfehlung, ein Hotelzimmer in Weimar zu buchen, und in der Hoffnung, sie möge dem Musikverein beitreten: "Statuten des allg. dtsch. MV's, eine Circular-Einladung zur Weimarschen T[on]k[ün]stl[er] V[er]s[amm]l[un]g wird Ihnen Herr C. F. Kahnt [d. i. der Musikverleger Christian Friedrich Kahnt], Cassirer des Vereins, zuschicken u. werden Sie daraus Alles zu Ihrer Befriedigung entnehmen. Am zweckmäßigsten ist es, wenn Sie sich direkt u. zwar zeitigst an ein dortiges Hôtel 'Erbprinz' oder 'Russischer Hof' wenden, da ich Ihre speziellen Wünsche, die Länge Ihres Verweilens etc. nicht kenne. Falls Ihnen die Statuten zusagen, so haben Sie doch die Güte, mir Ihren Eintritt in den Musikverein anzuzeigen, ebenso, ob Sie sich bestimmt am Musikfest betheiligen wollen. In der Hoffnung, Sie in Weimar begrüßen zu können [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Namen.‎

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‎Sainton-Dolby, Charlotte, English contralto, voice instructor, and composer (1821-1885).‎

‎Autograph letter signed. 2 Arnside Street [London], "Thursday evening".‎

‎8vo. 4 pp. on bifolium. To the composer and piano virtuoso Ignaz Moscheles (1794-1870) about the translation of his vocal music, as well as the late delivery of a parcel: "I delayed writing to you, as I have been expecting the pleasure of seeing you once again previous to your departure, now however I must write to say, that I have been disappointed in the parcel I hoped to have had in time to commit to your kind care, so that now I have nothing to trouble you with. I hope you will leave the 'Vöglein' [possibly the 1849 song 'Botschaft. Vöglein wohin so schnell?', op. 117 no. 4] in this country. I saw Mr. Oliphant [i.e. the lyricist Thomas Oliphant, 1799-1873] one day last week and mentioned the subject of the translation of your songs. It appears he only writes for certain houses of which Cramer's & Addison's are the principal. If your songs are published at either one or other of those houses he will be happy to do them [...] Pray remember me most kindly to Mme. Moscheles and to all my kind Leipsic friends on your return [...]". - With small marginal flaws, slightly affecting 4 letters. Two small strips of old mounting tape on verso.‎

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€ 650,00 Kopen

‎Sainton-Dolby, Charlotte, English contralto, voice instructor, and composer (1821-1885).‎

‎Printed letter signed. 5, Upper Wimpole Street [London], 10. IV. 1862.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. Appeal for the financial support of Mrs. Proctor: "Sir, I venture to lay before you a statement of the case of Mrs. Proctor, grand-daughter of that Dr. Boyce [i. e. the composer and organist William Boyce, ca. 1711-79] to whose genius the Church of England owes so much of its beautiful music, and which is at the present day so highly prized, and so frequently performed in all our Cathedrals. Mrs. Proctor is 73 years of age, and is not only suffering from ill health, but also from the total absence of the means of procuring those comforts so necessary to a person at her time of life. May I ask you to add a trifle to the Subscription I am endeavouring to collect for the purpose of buying an annuity for Mrs. Proctor, that for the remainder of her life she may not have to struggle with such great poverty [...]". - Small marginal tear, not touching text. Slightly browned. 2 strips of old mounting tape on verso.‎

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€ 250,00 Kopen

‎Soeser, Ferdinand Leopold, Lehrer und Sänger (1872-1937).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 15. X. 1926.‎

‎1 S. 8vo. Übersendet einem Herrn Doktor nach einer Besprechung die Noten der Musik von Martin Spörr zu seinem Mysterienspiel "Gevatter Tod": "Ihrem Wunsche gemäss werde ich einstweilen Herrn Konzertdirektor Spörr gegenüber davon nichts verlauten lassen; ein diesbezügliches Uebereinkommen können Sie selbst mit diesem Herrn nach Dafürhalten treffen. Eine Bitte und einen Vorschlag möchte ich mir erlauben, bereits bei dieser Gelegenheit vorzubringen: es wäre vielleicht angezeigt, in der Nummer der Zeitschrift 'Radio-Wien', die der Aufführung selbst vorangeht, einen Aufsatz allgemeinerer Art über Mysterienspiele u. dgl. zur Vorbereitung des Publikums einzuschalten [...]". - "Unter Soesers Führung stieg der [Wiener] 'Schubertbund' zu einem der bedeutendsten deutschen Männergesangvereine auf, als 1. Tenor stand er dem Verein von 1891 bis 1922 als erfolgreicher Solist zur Verfügung" (Oesterreichisches Musiklexikon online). - Stärker knittrig.‎

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€ 130,00 Kopen

‎Türk-Rohn, Olga von, Sängerin (1876-1940).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Portraitpostkarte mit U. Baden bei Wien, 19. VI. 1897 (Brief) und 30. VI. 1899 (Postkarte).‎

‎Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. An Maximilian Baron von Lilienau (1865-1941): "Nun warte ich, ob Sie Ihre liebe Absicht, uns besuchen zu wollen, auch ausführen, kommen Sie doch bald, ich möchte gerne wieder einmal mit Ihnen plaudern [...]" (Brief vom 19. VI. 1897). Die Briefkarte vom 30. VI. 1899 richtet sich ebenso an den Baron: "Recht herzliche Grüße und alles Schöne von Baden, hoffentlich vergessen Sie nicht unsere Verabredung und so sage ich: auf frohes Wiedersehen [...]". - Von der Wiener Pädagogin Ida Liebhardt-Baier ausgebildet, war die junge Sängerin am Grazer Theater engagiert und begann nach einem Studium des Liedgesangs bei Gustav Walter in Wien in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts eine internationale Karriere als Liedersängerin. Sie sang u.a. Solopartien in Oratorien und religiösen Vokalwerken. Bekannt wurde sie mit der Interpretation von Schubert-Liedern. Olga Türk-Rohn, die auch als Gesangspädagogin tätig war, war Ehrenmitglied des Deutschen Sängerbundes. - Die Postkarte mit einem Portraitdruck.‎

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Wien, AT
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€ 170,00 Kopen

‎Wiedemann, Maria, Sängerin (1886-1942), Gattin des Opernsängers Hermann Wiedemann.‎

‎Eigenh. Glückwunschkärtchen mit U. O. O. u. D.‎

‎94:55 mm. Sendet "Herzliche Gratulation zum Vornamenstag". - Maria Wiedemann war eine hochdramatische Sopranistin, die vor dem Ersten Weltkrieg in Brünn, Hamburg und Magdeburg reüssierte. Sie trat auch an der Wiener Hofoper auf, allerdings nur dreimal.‎

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Wien, AT
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€ 90,00 Kopen

‎Gottsleben, Ludwig, Schauspieler und Schriftsteller (1836-1911).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 15. I. 1885.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Wer ein Autograph schreibt muß einen berühmten Namen haben und ich heiße nur Ludwig Gottsleben". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 160,00 Kopen

‎Gottsleben, Ludwig, Schauspieler und Schriftsteller (1836-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. XII. 1892.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Edgar Spiegl von Thurnsee, den Herausgeber des "Illustrirten Wiener Extrablattes": "Es wäre mir von großem Nutzen, wenn Sie so gütig sein wollten in der Sonntags-Nummer des Extrablattes folgende Notiz erscheinen zu lassen: In den Stadttheatern von Pressburg, Ödenburg, Budweis, Pilsen, etc. wurden bei den Gastspielen des Komikers Ludwig Gottsleben die Possen 'Au weh! Mich druckt die Trud', 'Klapperl und die Schlacht bei Waterloo', 'Hanswurst, der traurige Mehlspeismacher und sein Freund in der Not' und 'Blumenmädchen und Gigerln [...] vor ausverkauften Häusern und unter dem einmüthigen Beifall des Publikums aufgeführt [...]". - Mit Sammlernotizen in Bleistift auf der Versoseite von Bl. 2.‎

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Wien, AT
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€ 240,00 Kopen

‎Jauner, Franz von, Schauspieler und Theaterdirektor (1832-1900).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 1879.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Der unübertrefflichen 'Brünhilde' [sic] Frau Amalie Materna zur Errinnerung [!] an Rich. Wagners Nibelungen-Ring in Wien 1879". - Franz Ritter von Jauner, einst von Heinrich Laube ans Wiener Burgtheater geholt, war als Schauspieler daselbst und später in Paris, Hamburg und hernach erneut in Wien tätig, ehe er 1871 von Anton Ascher ans Wiener Carltheater engagiert wurde, dessen Leitung er 1872 übernahm. "Seit 1875 provisorischer Leiter, wurde Jauner 1878 auch Direktor der Hofoper und führte die Aussöhnung Richard Wagners mit der Hofoper herbei, so daß 1878/79 die geschlossene Erstaufführung des 'Rings des Nibelungen' zustande kam. Da er das finanzielle Defizit der Hofoper nicht verringern konnte, trat Jauner von deren Leitung zurück und wurde 1881 Leiter des Ringtheaters, als solcher für die Brandkatastrophe Ende 1881 verantwortlich gemacht und verurteilt. Seit 1884 war er künstlerischer Leiter des Theaters an der Wien, ging 1894 als Mitdirektor nach Hamburg und kehrte 1895 als Regisseur an das Carltheater zurück, wo er erneut die Direktion innehatte. Wegen zunehmender finanzieller Mißerfolge beging Jauner, der seit 1895 mit Emilie von Jauner-Krall verheiratet war, Selbstmord" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Jauner, Franz von, Schauspieler und Theaterdirektor (1832-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gmunden, 3. Sept. (o. J.).‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Kollegen: "Gestatten Sie mir, dass ich Ihnen Fräulein Olga Blume auf das Angelegentlichste empfehle. Sie haben diese interessante junge Künstlerin für Ihr Institut engagiert u. kann Ihnen zu dieser vortrefflichen Aquisition nur gratulieren [...]. Nun bittet mich Frl. Blume meine Einwirkung auf Sie dahin geltend zu machen, dass Sie ihr zu ihrem Engagements-Antritt 2 bis 3 Debutrollen aus ihrem Repertoire zusagen möchten - ich glaube geehrter Herr College, dass Sie dieser charmanten Künstlerin diese Zusage wohl geben können [...]".‎

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Wien, AT
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€ 160,00 Kopen

‎Jauner, Franz von, Schauspieler und Theaterdirektor (1832-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Sänger Müller: "Wie geht's Ihnen? Sie ließen nichts von sich hören. Steiner sagte mir Sie wollten schon Ende dieser Woche singen - ich möchte es von Ihnen selbst wissen ob Sie wieder gleich disponirt sind? Freilich würden Sie mir einen unendlichen Gefallen erweisen, wenn Sie Samstag in 'Nachtwandlerin' singen würden [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Die Direction des Kais. Kön. Hof-Operntheaters zu Wien". - Mit Sammlervermerken in Bleistift.‎

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€ 160,00 Kopen

‎Josephi, Joseph, Sänger und Schauspieler (1852-1920).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1898.‎

‎1 S. 8vo. Auf Trägerkarton. Sie wollen meine Handschrift? Ich bitte!‎

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€ 160,00 Kopen

‎Josephi, Joseph, Sänger und Schauspieler (1852-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. IX. 1892.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Teilt einem Kapellmeister mit, dass er krank sei: "Ich habe furchtbare Kopfschmerzen - für einen Herzog sogar viel zu starke - darum bitte ich um Ihren gütigen Ablass-Dispens". - Auf Briefpapier mit lithogr. Briefkopf des Theaters a. d. Wien.‎

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€ 180,00 Kopen

‎Kemble, Fanny, British actress (1809-1893).‎

‎Autograph letter (but signature clipped). [Rome, ca. 1845].‎

‎8vo. ¾ p. on bifolium. To a journalist who had solicited a piece for his newspaper: "Sir - I shall be happy to receive you at any time that it may suit your convenience to call at no 9 Trinita dei Monti where I lodge. I regret that it is not in my power to offer any contribution to your paper […]". - Fanny Kemble had in 1834 married the American planter and slave owner Pierce Mease Butler (1806-67). When Butler inherited his father's property, the family temporarily moved to the Georgia plantations in the winter of 1838/39. Kemble was deeply affected by the inhumane treatment of the slaves and brought her observations and criticism to paper. A publication was prevented by her husband, who threatened Kemble with taking custody of their daughters. Kemble left Butler in 1846, and the marriage was divorced in 1849. Only in 1863, after the start of the American Civil War and when her daughters had reached their majority, did Fanny Kemble publish her "Journal of a Residence on a Georgian Plantation in 1838-1839", which aligned her with the abolitionist cause. - Annotation "Mrs. Butler" at the top of the page, probably by the recipient. The lower part of the leaf with the signature has been cut out. Notes by a former collector.‎

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€ 350,00 Kopen

‎Maran, Gustav, Schauspieler (1854-1917).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. "Meine Kunst ist mir das Leben!". - Nach einem ersten Engagement in Wien begann für den Schauspieler ein umtriebiges Leben als Wanderschauspieler, das ihn die kleinsten Bühnen kennenlernen ließ. 1880 am Stadttheater Czernowitz engagiert, wurde er infolge einer Fehlbesetzung in die Rolle des Intriganten, ein Kollege hingegen in die Rolle des Komikers gesteckt, was ungewollt größte Heiterkeit im Publikum hervorrief. Nachdem nach einigen mißlich-heiteren Auftritten die Rollen vertauscht wurden, wurde Maran, der seit 1894 am Theater in der Josefstadt war, zu einem der beliebtesten Komiker der Zeit. "[M]an lacht, sobald seine hagere, lange Figur auf der Bühne erscheint [...]" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 802, 344). - Alte Montagespuren auf der Verso-Seite. Mit montiertem Portraitdruck (35:24 mm). Eine Ecke abgeschrägt.‎

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€ 150,00 Kopen

‎Brambilla, Giovanni Alessandro, Militärchirurg, Leibarzt Kaiser Josephs II. und Begründer des Josephinums (1728-1800).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. VIII. 1784.‎

‎2 SS. 4to. In italienischer Sprache an einen Freund, mit Dank für zwei Bände der "Osservazioni di chirurgia" des Bartoloemo Gerloni, die zwischen 1768 und 1770 allein in vier Auflagen erschienen. Brambilla zeigt sich erfreut, dass seine Landsleute durch ihre Lehren auch all jenen helfen, die das Studium der Chirurgie gerade absolvieren oder beginnen wollen, und mutmaßt, dass es, um seine Geschichte im Detail zu erzählen, ein langes Leben bräuchte; er habe jedenfalls mit patriotischer Gesinnung begonnen und geglaubt, der Kaiser würde ihn mit dem Amt des Ersten Armeechirurgen ehren: "Comincio per ringraziarla per i due tomi Osservazioni di Chirurgia che o voluto favorirmi, quali trovo eruditi, ed à ma [...] sod[d]isfazione alta che i nostri Patrioti si distinguoso, e si famo[so] [...] nell'Acto di guarire giovando anche co loro insegnamenti gli altri che sono, o vogliono correre il [...] camino della Chirurgia. Intorno alla mi Storia & Le dirò per la materia tal vasta, che per trattarla con certezza d'abbisognerebbero piu soggetti, e di lunga vita. Jo l'o cominciato per uno spirito di patriotismo, e io avessi creduto che S. M. l'Imperatore volesse onorarmi della carica di Proto-Chirurgo dell' Armata [...]". - Mit kleinen Randläsuren und gering fleckig.‎

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Wien, AT
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€ 875,00 Kopen

‎Clutenius, Joachim, Bibliothekar und Jurist (1582-1636).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Straßburg, 4. I. 1625.‎

‎150 x 100 mm. Montiert auf Sammlerblatt. Widmungsspruch nach dem Hl. Hieronymus, Patron der Übersetzer und Korrektoren: "Si sapies quam sit super omnia dulcis Jesus / mundis falsus amor, verus amaror erit". - Der aus Parchim gebürtige Clutenius studierte in Rostock und Frankfurt an der Oder, bevor er 1606 nach Straßburg kam, wo er 1612 zum provisorischen Bibliothekar sowie zum Professor für Geschichte ernannt wurde. Nach seiner Promotion in Basel (1614) wurde er Professor für die Institutionen; 1619 öffnete er die Straßburger Bibliothek für die Öffentlichkeit. Der Straßburger Magistrat warf ihm vor, zu oft nach Fénétrange an der Mosel zu reisen, wo die Herzogin von Pommern residierte, und darüber seinen Unterricht zu vernachlässigen. Als bekannt wurde, dass er einen geheimen Briefwechsel mit den kaiserlichen Offizieren von Breisach unterhielt, wurde er von allen seinen Posten sowie vom Kanonikat zu St. Thomas entfernt und aus der Bürgerrolle gestrichen. - Etwas gebräunt. Auf der Rückseite ein weiterer Eintrag aus anderer Hand.‎

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Wien, AT
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€ 400,00 Kopen

‎Congreve, Richard, English philosopher (1818-1899).‎

‎Autograph letter signed. 17 Mecklenburgh Square (London), "10 Descartes 82" (= 17 Oct. 1870).‎

‎8vo. 1½ pp. With autograph address. To Mr. Kanes about the Franco-Prussian War of 1870 and 1871, Britain's position therein, and the Siege of Paris: "Thank you for your note received this morning. The weather was quite sufficient ground for every one to absent himself yesterday. It was a most disagreeable day [...] For France I have I confess good hopes eventually, but the process is difficult & painful. There is a clear increase of anxiety on our part to do something but our government has no lead in it. The consolation in the rain yesterday was the hope that it was raining well down on the German besiegers [...]". - With additional date in Auguste Comte's positivist calendar. Slightly brownstained, with 2 small strips of old mounting tape on verso.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kopen

‎Cooke, Josiah Parsons, American scientific chemist (1827-1894).‎

‎Autograph letter signed. Cambridge (Massachusetts), "Friday" [1853].‎

‎8vo. 1½ pp. To the Harvard law graduate Thomas Henderson Chandler (1824-95), who was applying for the post of usher, or assistant teacher, at the Boston Latin School, which both Henderson and Cooke themselves had attended: "I received your letter yesterday and immediately asked Prof. Lane [the Harvard classicist George Martin Lane, 1823-97] if he would allow you to use his name as a reference. He gave his consent unhesitatingly and I certainly shall have no objections to see my name in such good company. I am very glad to hear that you have obtained so good an opening. A private school in Boston is a sure fortune if successful; indeed it is the only form of teaching which is decently paid in this country. You will always have my best wishes for your success which also I will not fail to enforce with warm recommendations whenever the opportunity offers [...]". - In 1858 the versatile Henderson would take up studying the then-young science of dentistry and in 1860 returned to Harvard, joining the newly formed Dental School as adjunct professor. Cooke's own work at Harvard was instrumental in the measurement of atomic weights, inspiring Theodore Richards, America's first Nobel laureate in chemistry, to pursue similar research. Cooke's 1854 paper on atomic weights has been said to foreshadow the periodic law developed later by Mendeleev. - With 2 small strips of old mounting tape on verso.‎

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€ 450,00 Kopen

‎Hall, James, Scottish geologist and geophysicist (1761-1832).‎

‎Autograph letter signed. 35 Bury Street, St. James's (London), 8. V. 1824.‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. To a colleague, granting permission to have engraved a sketch he made of a skeleton at Madrid's natural history museum: "Having learned from my Brother that you wish to have an engraving made from the sketch I brought yesterday evening to the Geological Society, I take the opportunity of mentioning that it gives me much pleasure to be informed that you think it worthy of such attention. I have only to regret the want of leisure on the spot, to make a more careful drawing, and to add some measurements. So far, however, as it goes, I feel pretty confident of the accuracy of the sketch. The skeleton stands in the Cabinet of Natural History at Madrid, and is said there to have been brought from Buenos Ayres, where it was found in a bed of gravel. How far these facts are correct, I had little means of ascertaining. The people of the Museum seemed at a loss what name to give the skeleton: in the mean time the sketch is quite at your service [...]". - With a postscript by his brother: "My brother seems unwilling that his name should appear on the plate, & as it can be of no consequence, I beg you will leave it out. You can put what title you like to it. I should like to have 20 copies [...]". - Small tear to the lower margin of the second leaf. A slim strip of paper glued to the upper margin; 3 strips of old mounting tape on verso.‎

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‎Hamilton, William, Scottish philosopher (1788-1856).‎

‎Autograph letter signed ("WH"). No place or date.‎

‎4to. 1 page. With autograph address verso. To his friend, the metaphysical writer and philosopher James Frederick Ferrier (1808-64): "I return you the leaf & your note with some interlinear comments. I must confess I do not yet see any contradiction or ambiguity [...] But I would like to hear why you accuse him of [th]is, for it must be for some passage not in Bk. V & VI [...]". - A clipping with another signature mounted below the text. Letter mounted on a tab. 2 tears, caused by breaking the seal, rebacked with paper, one slightly affecting the text. - Enclosed is an engraved portrait of the Scottish diplomat Sir William Hamilton (1730-1803), whom a previous collector apparently confused with the philosopher.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kopen

‎Heeren, Arnold, Historiker (1760-1842).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Göttingen, 2. VIII. 1813.‎

‎4to. ½ S. Begleitbrief zu einem Zeugnis, vermutlich für den späteren Diplomaten und Historiker Franz Bernhard von Bucholtz (1790-1838), der in Göttingen studierte, bevor er 1813 in österreichische Dienste eintrat: "Herr von Buchholz ist während seines Aufenthaltes auf unserer Universität mein Zuhörer in der Geschichte der Europäischen Staaten, in der Allgemeinen Geschichte des Neuen Europas […] gewesen. Der […] Fleiß mit dem er diese Vorlesungen besucht hat, macht es mir zum Vergnügen ihm darüber gegenwärtiges Zeugniß auszustellen […]". - Heeren war Professor der Geschichte in Göttingen "und wirkte maßgeblich auf die Entwicklung seiner Wissenschaft im Sinne der 'Göttinger Schule'. Von herausragender Bedeutung unter Heerens mehrfach aufgelegten und übersetzten Werken ist u. a. sein 'Handbuch der Geschichte des europäischen Staatensystems und seiner Colonien' (1809)" (DBE). - Am unteren Rand etwas stärker gebräunt.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Jacquin, Joseph Franz Frh. von, Botaniker (1766-1839).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Universitäts-Garten [Wien], 2. IX. 1839.‎

‎8vo. 1 S. auf Doppelblatt mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Frau des Physikers und Mathematikers Andreas Ettingshausen (1796-1878): "Im Auftrage des Fürsten Metternich, habe ich gestern an Ihren Gemahl nach Paris schreiben müssen, um denselben auß Seiner Rückreise, auf ein Paar Tage freundlich nach Johannisberg, wohin sich Seine Durchlaucht diese Tage begebe, einzulenken […]". - Von Ettingshausen wurde von Metternich beauftragt, an der Vorstellung der zwar schon am 7. Jänner von Dominique-François-Jean Arago angekündigten, aber nun von Daguerre persönlich präsentierten Kamera am 19. August 1839 vor der Pariser Akademie der Wissenschaften, teilzunehmen. Durch private Kontakte zu Daguerre bekam er eine Kamera samt Zubehör die er nach Wien brachte. Unterwegs machte er Station in Johannisberg, um Metternich persönlich Bericht zu erstatten. - Mit Siegelrest.‎

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€ 850,00 Kopen

‎[Jacquin, Joseph Franz von]. - Reichenbach, Ludwig, Zoologe und Botaniker (1793-1879).‎

‎Eigenh. Widmungsblatt mit U. O. O. u. D., (vor 1840).‎

‎4to. ¾ p. Widmungsblatt an den Chemiker und Botaniker Joseph Franz von Jacquin (1766-1839): "Herrn Baron von Jacquin [...] zu wohlwollender Aufnahme aus innigster Verehrung überreicht [...]".‎

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‎Müller, Friedrich Max, Sprach- und Religionswissenschaftler (1823-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, [VII. 1897].‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An H. T. Tucker über die deutsche Übersetzung und Publikation seiner "Recollections" in Buchform: "Your letter reached me here in London and I am just on my way back to Oxford. I have been in correspondence with the Editor of the Deutsche Rundschau about a translation of my Recollections. But he last decided against it, because as he says all the plans have been picked out and published in a large number of German papers. He advises publication in book form and thinks I ought to translate the papers myself. That would make a publication of these papers in a serial form very difficult now. You know what the German Reviews pay. £15 a sheet is considerd very good and that is what Dr. Roderbeg has paid me hitherto. But I doubt whether a German translation in a serial form is now feasible [...]". - Auf dem Gegenblatt ein eh. Brief mit U. von H. T. Tucker an Dr. Heilborn mit der Nachricht, Müller wolle die Publikation in Buchform abwarten: "This is all I can get out of Professor Max Müller. I don't see that there is any thing to be done. He evidently wants to wait & have the German translation of his Recollections issued in book form [...]" (27. VII. 1897). - Gelocht.‎

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