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‎Land, Hans, d. i. Hugo Landsberger, Schriftsteller (geb. 1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. XI. 1904.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den "Wiener Verlag": "Sie empfangen anbei ‚Eingeschrieben' das Manuscript des von Ihnen gewünschten Bandes. Es sind sieben Erzählungen, darunter einige humoristische. Mit Ausnahme der ‚Stürme' und der Studie ‚Verloren' haben die Sachen sämtlich in Journalen gestanden. ‚Stürme' ist unveröffentlicht, Manuskript. Verloren' war in dem Buche, das ich 1889 unter dem Titel ‚die am Wege sterben' herausgab. Das Buch ist seit sieben Jahren vollkommen vergriffen […]". - Seit 1890 Mitarbeiter der Zeitschrift "Freie Bühne", gründete Land 1898 die Wochenschrift für Politik, Wissenschaft und Kunst "Das neue Jahrhundert", die 1901 wieder eingestellt wurde, und war seit 1905 Redakteur von "Reclams Universum". Land schrieb u. a. den Berliner Roman "Der neue Gott" (1890) und mit Felix -Hollaender das soziale Drama "Die heilige Ehe" (1892). Seine späteren Werke sind vorwiegend dem Unterhaltungsgenre zuzuordnen. - Mit gepr. Briefkopf. Am linken Rand gelocht.‎

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‎Land, Hans, d. i. Hugo Landsberger, Schriftsteller (geb. 1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. "Ich bin gern damit einverstanden, dass Sie meinen Namen unter die bew. Einladung setzen […]". - Seit 1890 Mitarbeiter der Zeitschrift "Freie Bühne", gründete Land 1898 die Wochenschrift für Politik, Wissenschaft und Kunst "Das neue Jahrhundert", die 1901 wieder eingestellt wurde, und war seit 1905 Redakteur von "Reclams Universum". Land schrieb u.a. den Berliner Roman "Der neue Gott" (1890) und mit Felix -Hollaender das soziale Drama "Die heilige Ehe" (1892). Seine späteren Werke sind vorwiegend dem Unterhaltungsgenre zuzuordnen. - Mit Ausschnitt der Briefmarke.‎

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‎Langbein, Ernst, Erzähler und Lyriker (1757-1835).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.‎

‎¼ S. 8vo. Auf blauem Papier. "Ein lust'ges Wölkchen (die Meinungen) flattert / viel in der Welt herum. / Oft spricht es klug, oft schnattert / Es auch ein wenig dumm. / Bisweilen lebt's in Einigkeit; / Ein ander mal / geräth's in Streit [...]". - Langbein war, obgleich "nicht frei von Neigung zum Frivolen und Lüsternen" (Meyers Konversations-Lexikon, 6. A., s.v.), preußischer Zensor der "schönwissenschaftlichen Schriften". "Seine umfangreiche literarische Produktion umfaßt vorwiegend vielgelesene Unterhaltungsromane, Lustspiele, Erzählungen und Gedichte [...] Seine Geschichte 'Die Fledermaus' wurde durch die Bearbeitung zu einem Lustspiel durch Karl Friedrich Hensler zur Quelle einer der berühmtesten Wiener Operetten" (DBE).‎

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€ 850,00 Kaufen

‎Lange, Friedrich, Schriftsteller (1898-1952).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. Namenszug. Glauchau, 8. VIII. 1943.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Auch in diesem Jahr hab sie freundlicherweise meines Geburtstages gedacht und mir aus diesem Anlass gute Wünsche übermittelt. Hiermit danke ich Ihnen herzlichst für Ihre Aufmerksamkeit [...]".‎

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‎Lange-Galen, Philipp, Schriftsteller und Mediziner (1813-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und Ausschnitt mit eh. U. Potsdam, 8. I. 1881.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 12mo (105:90 mm). "Sie haben mir die Antwort auf Ihren freundlichen Brief vom 6ten d. Mts so leicht gemacht, dass ich es für unhöflich halten würde, wollte ich Ihre Bitte nicht alsbald erfüllen. Seien Sie also bestens gegrüßt und empfangen Sie hiermit das Gewünschte […]". - "Galen studierte Medizin in Berlin und war 1840-78 Militärarzt in der preuß. Armee. Er befasste sich bevorzugt mit Insassen von Gefängnissen und Irrenanstalten und verarbeitete seine wissenschaftlichen und ärztlichen Erfahrungen in mehreren, meist vielbändigen Romanen. In ‚Der Irre von St. James. Aus dem Reisetagebuche eines Arztes' (4 Bde., 1854) kritisierte er aus christlicher Sicht die zeitgenössischen Methoden der Psychiatrie" (DBE). - Der beiliegende Ausschnitt mit U. "Dr Lange-Galen", stellenweise leicht tintenfleckig.‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Langer, Anton, Schriftsteller (1824-1879).‎

‎Eigenh. Brief m. U. "Toni" (Fragment). O. O., Mittwoch 11. Juni, o. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Ist dir mein Brief zu kurz […] s' ist eben ½1 Uhr Mittags und ich schreibe bereits seit Tagesanbruch. Also Addio Idol mio! […]". - Langer schrieb etwa hundert Romane, Humoresken und Satiren, die im theresianisch-josephinischen Wien angesiedelt waren und das Lustspiel "Der Hausmeister aus der Vorstadt" (1876). Er übersetzte ferner zahlreiche Romane aus dem Französischen.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Langer, Anton, Schriftsteller (1824-1879).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. II. 1877.‎

‎3 SS. Qu.-8vo. auf Doppelblatt. An Herrn Edgar Spiegel: "Wie Sie wissen, habe ich mich in den Concordia-Club- Ausschluss nicht gedrängt, sondern bin mit immenser Majorität gewählt worden. In meiner, mir so ehrenhaften Stellung habe ich Alles aufgeboten, um mich dieser Ehre würdig zu zeigen. Ich habe an Geld, Büchern, etc. gespendet, was in meinen Kräften stand, habe allein mehr Vorträge gehalten als alle übrigen Mitglieder zusammen […] Zum Danke dafür hat man in Folge einer Agitation, deren Motive mir unbekannt, mich (mit 22 Stimmen für mich) hinaus ballotiert und diese Kränkung, diese Demüthigung einem Manne angethan, der seit 35 Jahren Journalist ist, zu den Veteranen der öster. Literatur zählt und den selbst seine Feinde die Gerechtigkeit widerfahren lassen […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Langer schrieb etwa hundert Romane, Humoresken und Satiren, die im theresianisch-josephinischen Wien angesiedelt waren und das Lustspiel "Der Hausmeister aus der Vorstadt" (1876). Er übersetzte ferner zahlreiche Romane aus dem Französischen. Der Presseclub Concordia wurde 1859 mit dem ursprünglichen Zweck der Unterstützung hilfsbedürftiger Mitglieder gegründet.‎

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‎Langer, Johann, Schriftsteller (1793-1858).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. VI. 1834.‎

‎1 S. 8vo. Empfiehlt dem Adressaten einen Komponisten namens Taigner. - Langer verfasste Gedichte, Erzählungen und Märchen, die in belletristischen Zeitschriften und Almanachen veröffentlicht wurden. Ab 1816 war er ständiger Mitarbeiter der Bäuerle'schen "Theaterzeitung". Große Verdienste erwarb er sich als Vorstand der Sparcasse in den Wirren der Jahre 1848/49.‎

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€ 420,00 Kaufen

‎Langkammer, Margarete, Schauspielerin und Schriftstellerin (1866-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Poststempel: Wien, 8. I. 1898].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso (Kartenbrief). Beiliegend Zeitungsausschnitt. An den Schriftsteller Hugo Klein (1853-1915): "Bitte sehr, mich Montag ½ 11 Uhr Vm. (womöglich nicht später) zu besuchen […]". - Langkammer heiratete 1883 den Schauspieler Karl Langkammer, mit dem sie 1885 an einer Amerikatournee teilnahm, bei der sie in Possen und Operetten auftrat. 1889/90 spielte sie im Münchner Ensemble, anschließend in Kassel und widmete sich nach einem Gastspiel in Leipzig ausschließlich ihrer literarischen Tätigkeit. Sie wurde Mitarbeiterin des "Wiener Extrablatts", des "Neuen Wiener Tageblatts" und der "Neuen Freien Presse" und trat als Dramatikerin und Erzählerin hervor.‎

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‎Laube, Heinrich, Schriftsteller und Theaterdirektor (1806-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. XI. 1881.‎

‎1 S. 8vo. An den Buchhändler und Verleger Wilhelm von Braumüller (1807-1884): "Ich danke vielmals, verehrter Freund, für Zusendung der Exemplare, welche den letzten Band unserer Gesamtausgabe enthalten, und obendrein ein treffliches Portrait von mir bringen. Letzteres zu meiner Überraschung nur in einer Vollendung, wie Sie nur Wilhelm Braumüller zu leisten pflegt. Herzlichen Dank dafür! So hätten denn die beiden alten Knaben, Braumüller u. Laube ein Werk in dieser Ausgabe zu Stande gebracht, welches ein langes Leben und ein reichliches Bemühen von beiden Männern darstellt. Mir bringt es Genugthuung, mäge es Ihnen dieselbe ebenfalls und Dank des Publikums eintragen […]". - 1875 veröffentlichte Heinrich Laube, Direktor des k.k. Hofburgtheaters, bei Braumüller seine Erinnerungen 1810-1840. Sieben Jahre später folgen der zweite Teil, Erinnerungen 1841-1881, sowie der letzte Band seiner Gesammelten Schriften. Der Verlagskatalog verzeichnet 1875 bereits 750 Titel, neben denen Braumüller 250 Werke und Zeitschriften auf Kommissionsbasis übernimmt.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Lauffer, Ferdinand, Schriftsteller (1829-1865).‎

‎4 eigenh. Gedichte mit U. und 1 eh. Brief mit U. (jeweils "Ferd. Lauffer"). O. O. u. D.‎

‎Zusammen 4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An die Redaktion des "Österreichischen Couriers" zur Übersendung der vier Gedichte: "Sollten diese Gedichte Beifall und Aufnahme finden [...], so er suche ich Sie bei Gelegenheit durch ein Schreiben mir Kunde hievon zu geben. So eben habe ich eine histor. Novelle, betitelt: Vergieb uns uns're Schuld, die eine Episode aus dem 30jährigen Krieg abhandelt, unter der Feder. Gegen ein entsprechendes Honorar wäre ich bereit, selbe Ew. Wohlg. zur Verwendung im Feuilleton des östr. Courier's zuzusenden [...]". - Vorstehend die Gedichte "Die Gräber" (84 Zeilen), "Sängerin und Dichter. An den Dichter des Spartacus" (48 Zeilen), "Des Greises Erkenntniß" (14 Zeilen) und "Erkenntniß des Schönen" (26 Zeilen). - Ferdinand Lauffer, wohl ein Verwandter des Historienmalers Emil Johann Lauffer, wurde 1829 in Hof/Mähren geboren und wurde später ein Freund und Schicksalsgenosse des "Bauernbefreiers" Hans Kudlich. In Italien machte er beim Infanterie-Regiment Nr. l die Kämpfe in den Jahren 1858 und 1859 mit und war in der Schlacht bei Magenta dabei. Von dort zurückgekehrt, übernahm er die die Apotheke seines Vaters in Hof und wurde, so Wurzbach, "ein begabter Dichter, der mehrere Novellen, Dramen geschrieben und von dem einzelne Gedichte zerstreut in Journalen und Taschenbüchern gedruckt erschienen sind" (XIV, 221, im Artikel über Emil Lauffer). - Papierbedingt etwas gebräunt; die Recto-Seite von Bl. 1 etwas angestaubt. - Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen e. beschriebenem Archivzettel.‎

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€ 320,00 Kaufen

‎Lavedan, Henri, französischer Schriftsteller und Journalist (1859-1904).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 8vo. auf Trägerkarton. "Les pères disparaissent; les mères manquent".‎

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‎Laxness, Halldór, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1902-1998).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Zusammen mit einem montiertem Portrait auf Trägerkarton.‎

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‎Lechter, Melchior, German painter (1865-1937).‎

‎Autograph letter signed. Probably Berlin, 25 Jan. 1928.‎

‎4to. 2 pp. To the wife of an Austrian state governor, sending references to fairy tale symbols and stating that he is feeling poorly due to overwork in the past months. - On stationery with printed vignette.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Leger, Alexis (pseudonym of Saint-John Perse), French poet-diplomat and Nobel laureate (1887-1975).‎

‎Autograph letter signed. Giens, 20 Oct. 1959.‎

‎4to. 2 pages. With envelope. To the French writer Pierre Jean Jouve: "I do not break without emotion this silence of 20 years that I allowed to grow in me like an evil [...]" (transl. from the French original).‎

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€ 6.500,00 Kaufen

‎Legouvé, Ernest, französischer Schriftsteller und Dramatiker (1807-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 ½ SS. An einen Monsieur Malberg in französischer Sprache über "l'affreux malheur qui m'a frappé". - Auf blauem Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Leifhelm, Hans, Schriftsteller (1891-1947).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U [Graz], 20. VII. 1931.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Franz Othmar Haeller, bei dem er sich für einen Brief und die Zusendung von Gedichten bedankt: "[…] Sie haben mir eine große Freude gemacht […]". - Leifhelm war Schriftleiter der Münchner Kunstzeitschrift "Wieland", mehrere Jahre im Schuldienst und als Referent für Berufsberatung tätig und unterrichtete in Palermo, Rom und Padua. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er schwerkrank in einem Hospiz in Riva am Gardasee. Neben Gedichten und Erzählungen hinterließ er ein unveröffentlichtes Romanfragment.‎

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‎Leifhelm, Hans, Schriftsteller (1891-1947).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U [Graz], 20. VII. 1931.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Bedankt sich bei Josef Wesely für seine steten Geburtsgtagswünsche. - Leifhelm publizierte und den Pseudonymen "Hermann Brinckmeyer" und " Konrad Overstolz". 1934-1938 war er als freier Schriftsteller und Herausgeber der "Deutschen Bergbücherei" tätig.‎

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‎Leipziger, Leon, Schriftsteller (1861-1922).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Berlin, 22. X. 1903.‎

‎½ S. 8vo. auf Doppelblatt. "Der Himmel wollte die Dichter strafen | Und sandte - die Sammler von Autographen!". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Der Roland von Berlin. Wochenschrift für das Berliner Leben".‎

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‎Leiris, Michel, écrivain, poète, ethnologue et critique d'art français (1901-1990).‎

‎5 LAS à sa femme Zette. Pékin, 22 septembre - 30 octobre 1955.‎

‎6 pages in-8 sur papier de riz "à lettre", toutes les env. sont cons. Très intéressante correspondance de Leiris avec sa femme lors de son voyage dans le cadre des amitiés franco-chinoises en 1955, contrepoint au Journal de Chine, qui sera publié en 1994. I: "Ce papier à lettre - trouvé sur la table de la chambre que je partage avec Lurçat - te donnera une idée de la gentillesse de nos hôtes! A Moscou, nous avons vu Le Lac des Cygnes au Bolchoï, par une danseuse telle que je n'en ai jamais vue, devant Boulganine et Krouchtchev recevant le ménage Grotewohl. En Sibérie, l'avion s'arrêtait à des guest-houses genre isba, auberges de campagne qui faisaient penser au troisième tableau de Boris Godounov. [...] Dorénavant, il faudra que nous nous arrangions pour prendre nos habitudes dans l'Est : c'est sans commune mesure avec le reste [...]" (22 sept.). - II: "[...] Hier, dîner d'une trentaine de plats, à nous offert dans un restaurant réputé de Pékin par le vice-ministre aux Relations Culturelles! Le plus étonnant en Chine c'est, décidément, qu'on y est absolument pas dépaysé, en dépit de tout l'exotisme du décor. Cela tient au fait qu'avec les gens les rapports sont parfaitement normaux et non pas ce qu'ils sont dans les pays africains ou antillais. Cet après-midi nous allons visiter la Cité Interdite, qui est la plus belle partie de la ville, - le reste valant surtout pour le pittoresque [...]" (26 sept.). - III: "Me voilà depuis ce matin en Mandchourie et cela change beaucoup, car il fait assez froid! [...] A la différence de Pékin, cette région-ci fait un peu bout de monde et c'est assez étonnant de voir là-dedans des constructions industrielles. Sartre et le Castor, avec qui j'ai déjeuné ces jours derniers, partent demain pour Shanghaï : pour des raisons d'organisation et d'hébergement, on s'arrange toujours pour que les divers invités ne soient pas tous ensemble au même endroit de sorte que ce n'est pas très commode de se voir si l'on ne fait pas partie d'une même délégation [...]" (5 octobre). - IV: "[...] Ce matin , avec deux de mes collègues, nous sommes allés au local de travail de la Troupe n°3 de l'Opéra de Pékin et l'accueil a été bouleversant : acclamations par toute la troupe, plus les machinistes, etc. [...] formant une double haie d'honneur sur notre passage, démonstrations d'entraînement devant nous, splendide spectacle sur scène, remise de cadeaux et de bouquets de fleurs, etc. On nous a même fait revêtir des costumes d'acteurs chinois et affublés de grandes barbes pour nous photographier! Tout ce qu'on voit ici est suffoquant et la difficulté sera, au retour, de le faire saisir à ceux qui, ne l'ayant pas vu, nous regarderons comme des fous[...]" (21 octobre). - V: "[...] A mesure que la fête de demain approche, c'est de plus en plus magnifique : une foule énorme a dû passer dehors une bonne partie au moins de cette dernière nuit, à regarder les groupes de jeunesse s'entraîner à la danse. Nous avons eu hier soir un banquet d'environ 2.000 couverts présidé par Chou En-lai, avec toasts portés à de nombreuses reprises tandis que l'orchestre jouait alternativement des airs chinois et des airs européens (dont une valse viennoise et l'Ouverture de Carmen). J'ai pu déjeuner avec Sartre et le Castor et il est probable que nous serons en même temps à Shanghaï. Mais les programmes sont très minutés et le fait que, pour des raisons d'ailleurs strictement linguistiques, on est sous la dépendance des interprètes empêche quelque peu de se voir [...]".‎

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€ 14.000,00 Kaufen

‎Leitgeb, Josef, Schriftsteller (1897-1952).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. ("J. Leitgeb"). O. O., [wohl Herbst/Winter 1934].‎

‎1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). "Zur Erinnerung an die Vorlesung im Radio Wien am 28. Oktober 1934". - Josef Leitgeb studierte Germanistik und Jura an der Universität Innsbruck und wurde 1925 zum Dr. jur. promoviert. Er arbeitete als Dorf- und Hauptschullehrer in Tirol und war seit 1945 Stadtschulinspektor in Innsbruck. Sein literarisches Schaffen war bestimmt von seinem Selbstverständnis als Tiroler Dichter. In Innsbruck fand er 1921 Anschluß an den Kreis um Ludwig von Ficker, den Herausgeber der Zeitschrift "Der Brenner". Seine von Georg Trakl und Rainer Maria Rilke beeinflußte liedhafte Lyrik zeugt von einer starken Heimat- und Naturverbundenheit (u. a. "Musik der Landschaft", 1935). In seinen zum Teil autobiographischen Romanen (u. a. "Christian und Brigitte", 1936) erscheint die ländliche Idylle als positive Gegenwelt zu einer von Krieg, Zerstörung und Orientierungslosigkeit geprägten Gegenwart. Leitgeb trat auch mit Essays und Erzählungen sowie als Übersetzer hervor. 1950 wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet.‎

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‎Leitich, Albert, Redakteur (1869-1908).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 16. VIII. 1906.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Über Palm haben wir bereits vor einigen Tagen ein Feuilleton veröffentlicht, dagegen sehen wir anderen Einsendungen mit Vergnügen entgegen […]". - Auf Papier mit gedr. Kopf der "Deutschen Zeitung".‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Leitich, Ann Tizia, Schriftstellerin (1891-1976).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 17. II. 1950 und 9. II. 1954.‎

‎2 SS. 8to An Josef Wesely - "Schönen Dank für Ihre Wünsche! Voriges Jahr erhielten Sie keine Antwort - denn vor 1 Jahr lag ich nach einem Unfall (ausgerechnet an meinem Geburtstag) im Spital[…]. - Leitich war als Volks- und Hauptschullehrerin seit 1909 in Wien tätig. 1921 wanderte sie in die USA aus, wo sie zunächst als Dienstmädchen, später als Auslandskorrespondentin für deutsche und österr. Zeitungen arbeitete. Seit ihrer Rückkehr nach Wien Anfang der dreißiger Jahre war sie als freie Schriftstellerin tätig. In ihren Romanen und Sachbüchern behandelte sie sowohl Erlebnisse aus ihrer Zeit in Amerika ("Drei in Amerika", 1946) als auch kulturhistorische Stoffe. Großen Erfolg erzielte sie mit ihren Arbeiten zur Geschichte des barocken und biedermeierlichen Wien sowie mit historisch-biographischen Werken, u. a. mit dem mehrfach aufgelegten Roman "Augustissima. Maria Theresia. Leben und Werk" (1953).‎

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‎Leixner von Grünberg, Otto, Schriftsteller (1847-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 23. III. 1907.‎

‎2 SS. 8vo. auf Doppelblatt. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Wir haben Ihren Brief mit aufrichtiger Teilnahme gelesen und würden sehr gern etwas für Sie tun. Ich selbst bin vermögenslos […] Ihre Novelle ‚Lebensstürme' ist leider zu groß vür die Beilage und zu klein für den Romanteil, nebenbei für den norddeutschen Geschmack etwas zu weichlich […]. Verzeihen Sie, dass wir nicht imstande sind, Ihnen in Ihrer Notlage zu helfen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Deuschen Roman-Zeitung". - Als Journalist und Publizist lebte Leixner von Grünberg seit 1874 in Berlin, wo er u.a. als Kunstkritiker der "Spenerschen Zeitung" und Redakteur der "Gegenwart" arbeitete. Seit 1883 redigierte er die "Deutsche Roman-Zeitung".‎

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‎Leixner von Grünberg, Otto, Schriftsteller (1847-1907).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Lichterfelde bei Berlin, 18. VII. 1879.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Lass deine Sorgen | und das Morgen - | thu' heute deine Pflicht | und träume nicht". - Als Journalist und Publizist lebte Leixner von Grünberg seit 1874 in Berlin, wo er u.a. als Kunstkritiker der "Spenerschen Zeitung" und Redakteur der "Gegenwart" arbeitete. Seit 1883 redigierte er die "Deutsche Roman-Zeitung".‎

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‎Lemaître, Jules, französischer Schriftsteller und Theaterkritiker (1853-1914).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. auf Trägerkarton. "La critique est l'art de jouir des livres". - Lemaître schrieb Lustspiele, Erzählungen, Gedichte. 1895 wurde er in die Académie française aufgenommen. Er war Gründer und Präsident der "Ligue de la Patrie française".‎

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‎Lemarchand, Elizabeth, britische Schriftstellerin (1906-2000).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 96:100 mm.‎

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‎Lembke, Robert., deutscher Journalist (1913-1989).‎

‎Autogrammkarte mit Foto und eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 100:140 mm.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Lendvai, Paul, österreichisch-ungarischer Journalist (geb. 1929).‎

‎Eigenh. Albumblatt. O. O., 29. XI. 1996.‎

‎1 S. Format 147:105 mm. Paul Lendvai gilt als einer der profundesten Kenner Ost- und Südosteuropas. Er ist Kommentator in diversen namhaften deutschsprachigen und englischen Zeitungen.‎

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‎Leon, Donna, Schriftstellerin (geb. 1942).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. Graz, 24. XI. 1997.‎

‎½ S. Qu.-8vo. "Für Erwin".‎

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‎Léon, Victor, Operettenlibrettist (ca. 1860-1940).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Menton, 11. IX. 1928.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern in Wien: "ich habe mir erlaubt, Ihnen inzwischen meine ‚Hör-Comödie' - ‚Das Spiel aus Amerika' zugehen zu lassen. Ende des Monats bin ich wieder in Wien […]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Beschnitten (ohne Textverlust).‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Lernet-Holenia, Alexander, Schriftsteller (1897-1976).‎

‎9 eigenh. (Bild-)Postkarten, 2 (davon 1 eh. und 1 ms.) Briefe und 1 eh. Billett, alle mit U. bzw. Initialen. Verschiedene Orte, 1854 bis 1972.‎

‎Zusammen 15 SS. auf 13 Bll. Verschiedene Formate. Mit 1 eh. adr. Kuvert, die Karten mit eh. Adresse. Mit einigen Beilagen (s. u.). Freundschaftliche Korrespondenz mit Major Robert von Banko: "Es war also, zumindest dem Vernehmen nach, der Otto die Ursache, aus der ich von Hansi ausgeladen worden bin. Denn irgendwer hatte Hansi angerufen und Otto'n bei ihm angesagt. Warum Ihr beide das dann so besonders ungeschickt angefangen habt, diesen Umstand zu verheimlichen, weiss ich freilich nicht. Denn hättest Du mir gesagt: 'Der Otto kommt', so wäre ich schon ganz von selber nicht in jene einstige Ehrfeld-Wohnung gekommen. Auch die Gefahr, dass ich dort irgendwen geohrfeigt hätte, was Hansi gefürchtet zu haben scheint, hätte nicht bestanden. Ich weiss allerdings nicht, ob das ganze wirklich seine Richtigkeit hat. Es ist, wie gesagt, ein Grücht, hat aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Doch wie immer es sich damit verhalten mag: Die Holenias sind nun einmal gerne bös aufeinander [...]" (a. d. Br. v. 9. X. 1972). - Beiliegend ein Konzertprogramm mit kleiner eh. Anmerkung, der Brief eines "Lambert " an einen "Herrn Doktor" betr. einer Verstimmung zwischen dem Wiener Vizebürgermeister Johann Mandl und Lernet-Holenia (dat. 30. X. 1963) sowie das Typoskript einer Rede, die Hilde Spiel im Namen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zum Ableben von Alexander L.-H. gehalten (2 SS. auf 2 Bll., gr.-4to, im Durchschlag).‎

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€ 1.200,00 Kaufen

‎Lernet-Holenia, Alexander, österr. Schriftsteller (1897-1976).‎

‎Eigenh. Brief mit U. St. Wolfgang, 24. X. 1969.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. adressiertem Kuvert. Bedankt sich bei Josef Wesely für seine steten Glückwünsche anlässlich seines Geburtstages.‎

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‎Lersch, Heinrich, Schriftsteller (1889-1936).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., Jänner 1933.‎

‎1 S. 8vo. Mit einem alt montierten Zeitungsausschnitt und alt auf Trägerpapier montiert. Mit einer Beilage (s. u.). "Steigendes Leben singt!" - Heinrich Lersch war 1914 mit seinem Gedicht "Soldatenabschied" bekannt geworden, "in dem er der Kriegsbegeisterung der Arbeiter Ausdruck verlieh. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Lersch in Kontakt mit dem Bund der Werkleute auf Haus Nyland, nahm jedoch eine ablehnende Haltung gegenüber dem Klassenkampf ein und schilderte u. a. in seinem autobiographischen Roman ‚Hammerschläge' (1930) die Lebensbedingungen der Proletarier, die Erfüllung in ihrer Arbeit finden. Er schloß sich den Nationalsozialisten an, die ihn 1933 in die Deutsche Akademie der Dichtung aufnahmen und seinem Werk zu großer Popularität verhalfen" (DBE). 1933 neben 87 anderen Schriftstellern ein Treuegelöbnis für Hitler unterzeichnend, unterstützte er folgerichtig im Jahr darauf einen "Aufruf der Kulturschaffenden" anläßlich der Volksbefragung zur Vereinigung des Amtes des Reichskanzlers und Reichspräsidenten in der Person von Adolf Hitler; 1935 erhielt Lersch den Rheinischen Literaturpreis. - Beiliegend ein weiteres Albumblatt mit einer gedr. Portraitzeichnung und wohl nicht eh. Unterschrift.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Lersch, Heinrich, Schriftsteller (1889-1936).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Lersch"). Bodendorf an der Ahr, 7. VII. 1932.‎

‎1¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit einer Beilage (s. u.). An den Schriftsteller und Regisseur Hanns Maria Braun (1810-187): "Werter Kollege, darin haben Sie nicht Unrecht, daß ich Briefe gern beantworte, trotzdem es eine komische Sache ist: Wenn ein Nachbar kommt und sagt: Grab mir nach Feierabend ein Stück Feld um oder hilf mir mein Fahrrad flicken - so tu ich es sehr gern, denn es ist - gegen die Tagesarbeit eine schöne Ablenkung. Kommt aber ein Nachbar zu einem Nachbarn, der den ganzen Tag gegraben oder Fahrrad geflickt hat, der sagt, na, hast du keinen Brief zu schreiben oder so was? Das wär eine geistige Ergänzung zur Tagesarbeit. Also wenn schon schreiben, dann muß es Sinn haben [...]". - Heinrich Lersch war 1914 mit seinem Gedicht "Soldatenabschied" bekannt geworden, "in dem er der Kriegsbegeisterung der Arbeiter Ausdruck verlieh. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Lersch in Kontakt mit dem Bund der Werkleute auf Haus Nyland, nahm jedoch eine ablehnende Haltung gegenüber dem Klassenkampf ein und schilderte u. a. in seinem autobiographischen Roman ‚Hammerschläge' (1930) die Lebensbedingungen der Proletarier, die Erfüllung in ihrer Arbeit finden. Er schloß sich den Nationalsozialisten an, die ihn 1933 in die Deutsche Akademie der Dichtung aufnahmen und seinem Werk zu großer Popularität verhalfen" (DBE). 1933 neben 87 anderen Schriftstellern ein Treuegelöbnis für Hitler unterzeichnend, unterstützte er folgerichtig im Jahr darauf einen "Aufruf der Kulturschaffenden" anläßlich der Volksbefragung zur Vereinigung des Amtes des Reichskanzlers und Reichspräsidenten in der Person von Adolf Hitler; 1935 erhielt Lersch den Rheinischen Literaturpreis. - Hanns Maria Braun, häufig unter dem Ps. Johann Gottlieb Dietrich publizierend, war Lektor im Heitz Verlag und Herausgeber der "Kulturpolitischen Rundschau", danach Schriftleiter beim "Völkischen Beobachter" und zuletzt Filmregisseur. Vgl. Kosch I, 911. - Die zwei letzten Zeilen der Recto-Seite von Bl. 1 sowie die oberen Zeilen auf Bl. 2 recto alt ausgeschnitten und mit Tesafilmstreifen erneut eingefügt; beiliegend ein Kuvertausschnitt mit e. Adresse und Absenderstempel.‎

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‎Lersch, Heinrich, Schriftsteller (1889-1936).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("Hein"). Neuwerk, [9. XII. 1921].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Schriftstellerin Lisa Tetzner (1894-1963): "Schreibe bitte allsobald [!], wenn Du in diese Landschaft kommst, jetzt haben sich die Leute an mich gewandt, um ihren Kindern Märchen zu geben. Schicke mir noch einige 'Propaganda-Blätter', es ist mir lieber, wenn ein Verein Dich einläd [!] und in Summa bezahlt. Wieviel? Ich bin grad wieder daran, lebendig zu werden. Ganze 8 Tage bin ich gesund gewesen, da packte mich eine schauerliche Erkältung und setzte mir und setzte mir einen Bronchialkatharr [!] auf den Hals. Daran bin ich noch. Erika geht es sehr gut und den Kindern auch [...]".‎

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‎Lettenmair, Josef Günther, österr. Schriftsteller (geb. 1899)‎

‎Konvolut aus 2 ms Briefe mit eigenh. U. sowie einer eigenh. Postkarte mit U. und ein ms. Brief seiner Frau. Linz und Wels, 1947-1969.‎

‎4 SS. 4to. 2 ms. beschriftete Kuverts. Josef Günther Lettenmair dankt Wesely für sein bewahrtes treues Gedenken. Weiters unterrichtet er Wesely über sein literarisches Fortschreiten. Im Jahre 1969 berichtet seine Frau Maria, dass ihr Gatte tragischerweise am 15. Feber eine Gehirndurchblutungsstörung mit vorübergehendem Verlust des Sprechvermögens erlitt und ins Krankenhaus eingeliefert wurde.‎

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‎Levetzow, Karl Michael Frh. von, Schriftsteller (1871-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Marseille, 21. XII. 1921].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Frau Umlauf in Wien: "Mes meilleurs vœux pour l'année 1922". - Levetzow studierte Rechtswissenschaften in Wien, hielt sich ein Jahr in Südamerika auf und war danach Staatsbeamter bei der Statthalterei in Triest. Er wurde Mitarbeiter an Ernst von Wolzogens "Überbrettl" in Berlin, unternahm Reisen durch Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Ägypten und Indien und lebte seit 1930 in Böhmen. Er schrieb Gedichte, Novellen, Essays, Dramen und Aphorismen.‎

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‎Levetzow, Karl Michael von, deutscher Autor (1871-1945‎

‎Eigenh. beschriftetes Kuvert. Wien, o. D.‎

‎2 SS. Format: 145:100 mm. Karl Michael von Levetzow war ein Verwandter der letzten Geliebten Johann Wolfgang von Goethes, Ulrike von Levetzow, die den Heiratsantrag des schon 73jährigen Goethe abwies. Seinen Kummer darüber schrieb er in den Marienbader Elegien nieder. Der Schriftsteller Karl Michael von Levetzow verfasste Libretti für Werke von Eugen d’Albert, Hans Gál, Ottmar Gerster und Armin Kaufmann; daneben veröffentlichte er Lyrik und Aphorismen. - Kuvert an der Vorderseite beschädigt.‎

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‎Levin, Ira, amerikanischer Schriftsteller (1929-2007).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 11. X. 1981.‎

‎1 S. Format: 150:103 mm. "To Sabine, With best Wishes, Ira Levin". - Der aus der New Yorker Bronx stammende Bestsellerautor Ira Levin zeichnete sich durch seine Romane wie "Die Frauen von Stepford" und "Rosemaries Baby" aus. Letzterer wurde von Roman Polanski verfilmt und löste eine Flut von Satanismusfilmen wie "Der Exorzist" und "Das Omen" aus.‎

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‎Levitschnigg, Heinrich Rt. von, Schriftsteller (1810-1862).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Pesth, 28. April, o. J.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegel. An Adolf Bäuerle (1786-1859), Redakteur der Theaterzeitung in Wien: "Vielleicht wäre beiliegendes Gedicht gerade an der Zeit, da die Uebersiedelung des kranken Dichters gegenwärtig Tagesgespräch in den Salons wärmster Verehrer sein dürfte. Gleichzeitig wage ich zwei Bitten: Besprechung meines bei Heckenast erschienenen Buches ‚ein Märchen' und ein Vorwort und Fürwort, kurz eine Anzeige des baldigen Erscheinen[s] des von Kapellmeister Witt hier edirten musikalischen Albums […]". - Nach philosophischen, rechtswissenschaftlichen und medizinischen Studien war Levitschnigg 1830-34 Offizier und lebte dann als freier Schriftsteller in Wien. Seit 1837 war er Mitarbeiter des "Humorist" und der "Wiener Zeitung", ging 1845 als Redakteur der "Pester Zeitung" nach Pest und übernahm die Herausgabe der politisch-belletristischen Zeitschrift "Der Spiegel". Nach seiner Rückkehr nach Wien war er als Lyriker und Bühnendichter tätig und gründete 1861 die Zeitschrift "Der Zeitgeist".‎

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‎Lewald, Fanny, Schriftstellerin (1811-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 14. VIII. 1887.‎

‎114:89 mm. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Sie wollen mich nicht als ‚kleine Gratulantin' - Lassen Sie sich denn durch diese Karte all das Liebe sagen, das ich für Sie fühle u. all das Gute wünschen, das ich Ihnen von Grund des Herzens für eine lange, gesunde u. heitre Zukunft wünsche […]". - Geboren als Tochter eines Kaufmanns, trat Fanny Lewald 1828 zusammen mit ihrer Familie zum Protestantismus über, erhielt eine außergewöhnlich gute Ausbildung, übersiedelte 1843 nach Berlin und verkehrte u. a. mit Henriette Herz, Heinrich Laube und Therese von Bacheracht. Ihre ersten Romane (darunter "Clementine", 1824) konnte sie mit Hilfe ihres Vetters August anonym bei Brockhaus in Leipzig herausbringen. "Sie gehörte zu den ersten erfolgreichen deutschen Berufsschriftstellerinnen [und] widmete sich in ihren Romanen und publizistischen Gelegenheitsschriften aktuellen Themen, vor allem der Frauenemanzipation (u. a. 'Osterbriefe für die Frauen', 1863; 'Für und Wider die Frauen', 1870)" (DBE). 1854 ehelichte die Schriftstellerin den Schriftsteller und Literarhistoriker Adolf Stahr.‎

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‎Lewinsky, Josef, Schriftsteller (1839-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 19. I. 1883.‎

‎4 SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Was mögen Sie sich schon für Gedanken gemacht haben, dass ich Sie auf Ihre Biographie so lange warten ließ. Aber ich bin unschuldig. Ich hatte dieselbe dem ‚Fremdenblatt' unter der Bedingung gratis gegeben, die Artikel unverzüglich zu publiciren, was mir auch zugesichert wurde. Hinterher hat mir Herr Schenk jedoch [mitgetheilt], dass eine ununterbrochene Veröffentlichung der sieben Feuilletons nicht möglich wäre, weil er seinen fortlaufenden Roman nicht unterbrechen dürfe, und meine Artikel nur dann eingeschoben werden könnten, wenn der Raum das gestatte. Dagegen ist nun meinerseits nichts zu thun, [außer sich] in Geduld zu fassen, wenn ich auf den Abdruck der Biographiekette nicht überhaupt verzichten [will]. Da ich Ihnen Herr Director das Warten indes nicht gar zu lang machen wollte, habe ich den Extrakt aus den 7 Biographien herausgezogen, und denselben in zwei Artikeln an das Amsterdamer Allgemeen Handelsblad geschickt, welches dieselbe inzwischen gebracht und Ihnen wohl auch mitgetheilt hat […] Frau Reicher-Kindermann können Sie mittheilen, dass deren Biographie - trotzdem sie mir kein Material gegeben hat, - außer im ‚Fremdenblatt', demnächst in der ‚Wiener Presse' und im ‚Rheinischen Courrier' erscheinen wird. Da habe ich mal den lieben Gott gespielt, denn ich habe ‚aus Nichts' etwas geschaffen, was wie ich glaube, ein kleines Meisterstück geworden […]". Lewinsky bedankt sich bei dem Adressaten für das empfangene Honorar von150 Mark und bittet ihn darum, bei den Künstlern für die er Biographien verfasste, um ein solches anzufragen: "Ich will dabei ausdrücklich bemerken, dass meine Ansprüche in dieser Hinsicht jetzt durchaus bescheiden geworden: ich möchte nur nicht tage- und nächtelang ganz umsonst gearbeitet haben, für Künstler, die entschieden besser situiert sind als ich […]". - Ursprünglich zum Kaufmann bestimmt, wandte sich Lewinsky der Bühne zu, spielte unter Johann Nestroy am Carltheater in Wien und wurde 1865 zum k. k. Hofschauspieler auf Lebenszeit ernannt. Nach einer Gesangsausbildung unternahm er erfolgreiche Gastspielreisen durch Deutschland, wurde 1869 Mitglied des Berliner Domchors und wirkte hier auch als Gesanglehrer.‎

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‎Lichnowsky, Mechtilde, Schriftstellerin (1879-1958).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. Sendet Grüße aus Rom an Baron Oppenheimer. - Fehlstelle mit Textverlust durch Ausschnitt der Briefmarke. - Lichnowsky lebte nach ihrer Heirat mit Karl Max von Lichnowsky (1904) als Schriftstellerin in Schlesien und Berlin und 1912-14 in London, wo sie Mittelpunkt eines literarischen Kreises war. 1937 heiratete sie in zweiter Ehe Sir Ralph Harding Peto. Sie wurde von den Nationalsozialisten an der Ausreise aus Deutschland gehindert, weigerte sich, der Reichsschrifttumskammer beizutreten, und publizierte zehn Jahre lang nicht. Bei Kriegsende wurde sie aus Schlesien vertrieben und kehrte nach London zurück.‎

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‎Liebstoeckl, Hans, Schriftsteller und Journalist (1872-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An Hans Nüchtern bezüglich eines Artikels. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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‎Lienhard, Friedrich, Schriftsteller und Journalist (1865-1929).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Lienhard"). Weimar, 22. X. 1919.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Schriftstellerin Lisa Tetzner (1894-1963): "Der Sonnespenderin im Lande der Kleinen Dank und Gruß".‎

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‎Lilienfein, Heinrich, Schriftsteller (1879-1952).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wadehäng bei Krakow, 21. III. 1912.‎

‎3 SS. 8vo. auf gefalt. Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl der Musikwissenschaftler Richard Batka) bezüglich der Vertonung eines seiner Stücke. "Der Stier von Olivera" ist eine Oper in drei Akten von Eugen d'Albert. Das Libretto verfasste Richard Batka nach einem Drama von Heinrich Lilienfein. Die Uraufführung der Oper war am 10. März 1918 am Stadttheater Leipzig.‎

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‎Lilienstein, Heinrich, deutscher Schriftsteller (1879-1952).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Weimar, 23. XI. 1942.‎

‎1 S. 8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für sein Geburtstagsgedenken. - Lilienstein war Generalsekretär der Deutschen Schillerstiftung und Verfasser von Dramen und Künstlerbiographien.‎

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‎Lindau, Paul, Schriftsteller (1839-1919).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 1904.‎

‎Zusammen (1½+1=) 2½ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 8vo. An den Redakteur der "Berliner Morgenzeitung" Wilhelm Auspitzer (1867-1931): "Können Sie denn nicht veranlassen, daß in der 'Berliner Zeitung' nicht so viel absolut unrichtige Notizen über das 'Deutsche Theater' unter meiner Leitung veröffentlicht werden? Ich hasse alle Berichtigungen [...]" (a. d. Br. v. 18. II.). - "Bitte, lesen Sie den beiliegenden Brief und Aufsatz. Wenn über die Oper auch schon viel geschrieben ist, die Arbeit des Professor Neubauer erscheint mir doch beachtenswerth und könnte Anspruch darauf haben, neben den Zeitungsartikeln, die schon erschienen sind, veröffentlicht zu werden [...]" (9. III.). - Der Bruder des Diplomaten und Schriftstellers Rudolf Lindau (1829-1910) war einer der "einflußreichsten Theaterkritiker der Gründerzeit" (DBE) und Theaterdirektor in Meiningen und Berlin. Zu seinem literarischen Werk gehören Reiseberichte und -briefe (u. a. "Altes und Neues aus der Neuen Welt", 1893), Dramen sowie Romane und Novellen (u. a. "Karl Hau und die Ermordung der Frau Josefine Molitor", 1907). - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Vignette.‎

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‎Lindau, Paul, Schriftsteller (1839-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 1. IV. 1873.‎

‎5 SS. 4to. An seinen "Landsmann" Reusche, bezüglich einer Kritik seines Stückes "Maria und Magdalena" (Schauspiel in 4 Akten): "Sie sehen, dass wir Recht behalten haben. Gottschalls verhaltene Kritik ist genau so ausgefallen wie wir erwartet hatten - kühl in Lob und noch kühler im Tadel, mit wohlwollender Handfassung, ohne nachweisbare Gehässigkeit. Ich bin ganz zufrieden damit, wäre sogar mit weniger zufrieden gewesen, hätte mich am Ende - und nun sagen Sie noch, dass ich unbescheiden bin! - mit gar nichts begnügt. Aber es ist doch ein sonderbares Verhängnis, welches auf dem Kritiker des ‚Tageblatts' lastet, dass er so oft der unglaublichsten Missverständnisse sich schuldig macht. Haben Sie den Passus bemerkt: ‚… es bleibt vieles im Dunkel! Was wurde aus jenem Lehrer, den Magdalena liebte?' Was daraus wurde? Na, ich denke doch mich über das Schicksal ‚jenes Lehrers' deutlich genug ausgesprochen zu haben. ‚Dem Lehrer wurde es nahe gelegt seine Entlassung zu nehmen, und er verschwand ohne Aufsehen', sagt Magdalena zu Laurentius […]". Es folgt eine lange Besprechung der Rolle in seinem Stück. "Nun, ernst gesprochen frage ich Sie: ist es erhört, dass Gottschall von alledem nichts, aber auch gar nichts gemerkt hat und ganz unbefangen fragt, was aus ‚jenem Lehrer' geworden ist?!? Wenn er - und das halte ich nach seiner Frage für zweifellos - nicht herausgefunden hat, das ‚jener Lehrer' und Dr. Gels von Gelzinnen identisch sind, dann hat er das ganze Stück einfach nicht verstanden, dann nimmt er der ohnehin schon schwächlichen Handlung die wirksamste Triebfeder, dann hat er mich viel zu milde beurtheilt, weil dann die ganze Geschichte sinnlos ist. Ich stehe da vor einem Räthsel, und könnte ich's lösen, ich gäb' was drum […]". - Gefaltet.‎

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